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Azubis übernehmen und fünf neue einstellen Diäten – wie gut sind

EinbettenHerunterladen
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06.01.2011
14:23 Uhr
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
01.
2 011
www.chemiepark-knapsack.de
Auszeichnung
für Vinnolit
Energieeinsparung
durch Mitarbeiterideen
Seite 3
Azubis übernehmen
und fünf
neue einstellen
Betriebsversammlung bei
Clariant – 2010 war ein
Seite 3
erfolgreiches Jahr
Damit beim
Stillstand alles
rund läuft
Kompetenz von InfraServ
Knapsack jetzt auch
bei Seminar-Veranstalter
Seite 5
gefragt
Diäten – wie gut
sind sie wirklich?
Dr. Markus Steinbach
gibt Tipps, worauf
Sie achten sollten
Seite 14
HEILBRONN
Best solutions in bulk logistics
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14:23 Uhr
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UNTERNEHMEN
Chemie
im Überblick
2
011 ist offiziell
das Jahr der Chemie
Für unsere Lebensqualität hat Chemie eine
immense Bedeutung. Darauf will das internationale Jahr der Chemie aufmerksam
machen, das die Vereinten Nationen weltweit für 2011 ausgerufen haben. Motto:
„Chemie – unser Leben, unsere Zukunft“.
Im Februar übernimmt Bundeskanzlerin
Angela Merkel die offizielle Eröffnung. Eine
Übersicht aller Aktionen gibt es unter
Quelle: Aktiv
www.ijc2011.de
nsehen der Chemie
bleibt stabil
Die chemische Industrie in Deutschland
kann weiterhin auf eine breite Zustimmung
in der Bevölkerung bauen. 60 Prozent beurteilen die Branche überwiegend positiv.
Bei den Entscheidern stimmen sogar 75
Prozent dieser Aussage zu, bei den jüngeren besser Gebildeten sind es 66 Prozent.
Insgesamt ist damit das Ansehen der
Branche gegenüber dem Vorjahr in der
Gesellschaft stabil geblieben. So lautet
das Ergebnis der jüngsten repräsentativen
Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest im September 2010 im
Auftrag der Initiative Chemie im Dialog
durchgeführt hat.
Quelle: Chemiereport
A
elder für
Qualität der Lehre
Zwei Milliarden Euro wollen Bund und
Länder bis 2020 zur Verfügung stellen, um
die Qualität der Hochschullehre zu verbessern. Die Maßnahme ist Teil des Hochschulpakts 2020. Dies wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) als unzureichend erachtet. Bereits in diesem
Wintersemester hätten die Hochschulen
die im Pakt festgelegten Studentenzahlen
überschritten. Wegen der Aussetzung der
Wehrpflicht erwartet die HRK für 2011
30- bis 40.000 Studienanfänger zusätzlich.
Bis 2020 müssen schätzungsweise
700.000 Studienplätze mehr geschaffen
Quelle: Nachrichten aus der Chemie
werden.
G
each-Marathon
geht weiter
In der zweiten Reach-Registrierungsphase
müssen Unternehmen bis Ende Mai 2013
bei der europäischen Chemikalienagentur
Echa alle chemischen Stoffe anmelden,
die in Mengen von mehr als 100 Tonnen
pro Jahr hergestellt oder importiert werden. „Das betrifft vor allem den Mittelstand
in der Chemie“, sagte Gerd Romanowski,
Geschäftsführer Wissenschaft, Technik
und Umwelt im Verband der Chemische
Industrie. Etwa 90 % der 1.650 Mitgliedsunternehmen des VCI zählen zum Mittelstand. Die erste Registrierungsphase
endete am 30. November 2010. Gut
ein Viertel der über 16.000 Registrierungen
stammten von deutschen Unternehmen.
R
NRW-Umweltminister zu Gast
im Chemiepark Knapsack
Johannes Remmel informierte sich vor Ort
er Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel,
hat sich im Rahmen eines Informationsbesuches über die Entwicklung
und Projekte des Chemieparks Knapsack informiert.
D
Bei einem Informationsaustausch mit
den Standortleitern informierte der Geschäftsleiter der InfraServ Knapsack,
Helmut Weihers, Minister Remmel über
aktuelle Investitionsprojekte am Standort. Besonderes Augenmerk galt der Planungssicherheit bei aktuellen und zukünftigen Investitionsprojekten, der Belastung durch stattliche Maßnahmen bei
den Energiekosten und den damit verbundenen Nachteilen des Standortes im
internationalen Wettbewerb.
Anschließend besuchte Remmel den
Chlorbetrieb von Vinnolit, um sich über
Klima- und Umweltschutz vor Ort zu in-
formieren. Mitte 2009 hatte die Vinnolit
GmbH & Co. KG die Umrüstung der
Chlor-Alkali-Elektrolysen auf die energiesparende und umweltfreundliche Membrantechnologie an den Standorten
Knapsack und Gendorf erfolgreich abgeschlossen. Mit einer Investitionssumme
von insgesamt 100 Mio. Euro wurde die
CO2-Emission aus der Stromerzeugung
um 200.000 Tonnen pro Jahr vermindert.
Gleichzeitig wurde die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Knapsack gestärkt und die Arbeitsplätze in der
Chlor/Monomer- und PVC-Herstellung
wurden langfristig gesichert.
Zur weiteren CO2-Vermeidung wird der,
bei der Elektrolyse entstehende Wasserstoff als Erdgas-Ersatz genutzt und spart
so Vinnolit-weit zusätzliche 50.000 Tonnen des Klimagases CO2 ein. Ein Teil des
Wasserstoffs wird an der H2-Tankstelle
in Hürth geliefert und unterstützt so die
umweltfreundliche Mobilität.
Kommunikation
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Konstruktiver Informationsaustausch
MdB Krischer besucht Chemiepark Knapsack
m Rahmen eines Besuches informierte sich MdB Oliver Krischer
(Bündnis 90/Grüne) über aktuelle Entwicklungen im Chemiepark Knapsack.
Begleitet wurde Krischer von Frau Dr.
Friederike Seydel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat der Stadt
Hürth, und dem Vorsitzenden des
Stadtverbandes
Hürth
Reinhard
Schmitt-Berger.
I
Bei einer Kurzpräsentation über den
Chemiepark Knapsack stellte der Geschäftsleiter der InfraServ Knapsack,
Helmut Weihers aktuelle Entwicklungen
vor. Hierbei ging er insbesondere auf die
Notwendigkeit der Planungssicherheit
bei Investitionen und den zunehmenden
Wettbewerbsnachteil durch Zusatzkosten bei der Energie ein.
TK
Quelle: Nachrichten aus der Chemie
Titelbild: Zu Besuch in Knapsack:
NRW-Umweltminister Johannes Remmel (m.)
hier im Bild mit Achim Rodekirchen,
Dirk Böhme und Helmut Weihers (v.l.n.r.)
KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
Diskutierten im Feierabendhaus: Reinhard Schmidt-Berger, Helmut Weihers, Dr. Friederike Seydel, Oliver
Krischer und Andreas Littmann (v.l.n.r.)
2
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Auszeichnung für Vinnolit
Energieeinsparung durch Mitarbeiterideen
nser Projekt VinSavE (Vinnolit
Saves Energy) hat bei der Verleihung des Umweltpreises, den die Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unter Einbeziehung der Mitarbeiter ausgeschrieben hat, den 6. Platz erreicht.
Betriebsratsvorsitzender Heinz Coltro
nahm die Urkunde entgegen.
U
Zur Zukunftsgestaltung gehört auch ein
scharfer Blick auf die Kosten. Hier dürfen wir auch nach der Krise nicht nachlassen, alle Optimierungsmöglichkeiten
auszuschöpfen. Schließlich sind ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein und das
frühzeitige Gegensteuern einer der Eckpunkte des Erfolges von Vinnolit.
Ein gutes Beispiel dafür ist unser Projekt
VinSavE, das im Januar 2009 gestartet
wurde und dessen Ziel es ist, die Energiekosten des Unternehmens um 10
Prozent zu senken und etwa 304 Millionen kWh pro Jahr einzusparen. Das entspricht dem Energieverbrauch von etwa
60.000 deutschen Durchschnittshaushalten. Alle Mitarbeiter waren aufgeru-
fen, sich bis Mitte 2010 an der Ideenfindung zu beteiligen.
Insgesamt wurden über 600 unterschiedliche Ideen eingereicht. Noch sind
nicht alle bewertet und umgesetzt, doch
allein mit den bisher zur Umsetzung freigegebenen und umgesetzten Ideen sparen wir rund 50 Millionen kWh pro Jahr
ein. Mit allen Ideen, die die Energieeffizienz nachweislich steigern können und
die deshalb in den kommenden Jahren
als Investitionsmaßnahmen in den Betrieben realisiert werden sollen, werden
wir das Projektziel sogar übertreffen.
Diese Leistung, die nur durch die aktive
Mitwirkung aller Kollegen möglich war,
wurde nun auch von der Stiftung Arbeit
und Umwelt der Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)
anerkannt: Bei der Verleihung des Umweltpreises, mit dem die Stiftung Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unter Einbeziehung der Mitarbeiter
auszeichnete, hat VinSavE von 70 Bewerbern den 6. Platz erreicht.
Ein tolles Ergebnis, auf das wir alle stolz
sein können!
Vinnolit
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„Azubis übernehmen und fünf neue einstellen“
Betriebsversammlung bei Clariant – 2010 war ein erfolgreiches Jahr
etriebsratsvorsitzender
Reiner
Wirsbitzki hatte Premiere. In seiner neuen Funktion leitete er erstmalig die Betriebsversammlung der Firma Clariant in Hürth-Knapsack. Etwa
70 Mitarbeiter hatten sich im Blauen
Salon im Verwaltungsgebäude der InfraServ versammelt. Reiner Wirsbitzki
begrüßte pünktlich um 14 Uhr die
Belegschaft und als Gäste Standortleiter Dr. Andree Henze, Robert Mairock von der Personalabteilung in
Gendorf und Personalleiter Johannes
Heyer.
B
Die Clariant-Produktionsbetriebe stellen
im Werk Knapsack Flammschutzmittel,
Phosphorspezialchemikalien, Reinigerkomponenten und Landebahnenteiser
her.
„Wir werden das Jahr 2010 mit einem
guten Ergebnis abschließen“, berichtete
Standortleiter Henze, der als erster Redner ans Pult trat. Im Bereich Depal konnte die Produktionsmenge 2010 verdoppelt werden – und das bei kaum nennenswerten Reklamationen. Im PV-Betrieb sei besonders die „weiße Schiene“
super gelaufen. Im Prot gilt es, die mittlerweile wieder bessere Qualität in eine
höhere Produktions- und Verkaufsmenge
umzusetzen. Hier ist eine klare Aufgabe
für das nächste Jahr.
Im PZP-Betrieb lag die Produktions- und
Verkaufsmenge deutlich über der von
2009. Die Ammoniumpolyphosphate
sind seit Jahren Hauptergebnisträger am
Standort. Auch dem Produktionsbetrieb
des Landebahnenteisers, dem S+I-Be3
trieb, stellte er ein gutes Zeugnis aus.
„Die Mannschaft hat es geschafft, die
Ziele super umzusetzen“, lobte er die
S+I-Mitarbeiter.
Und besonders positiv: In diesem Jahr
gab es keinen Unfall mit Ausfallzeit
(LTAR-Unfall) bei der Clariant in Knapsack! „Das gab es hier in Knapsack
noch nie“, so der Standortleiter. Für das
nächste Jahr sind bei Clariant keine großen, neuen Initiativen geplant. „Es geht
2011 darum, das Angestoßene weiterzuführen“, fuhr er fort.
In der Zukunft setzt Clariant in Knapsack
ganz auf den Nachwuchs. Betriebsratsvorsitzender Wirsbitzki: „Die Ausbildung
von jungen Mitarbeitern ist eines der
wichtigsten Themen, die wir weiter anKnapsackSPIEGEL – Januar 2011
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gehen werden. Derzeit sind nur noch
fünf Mitarbeiter unter 27 Jahren. Qualifizierter Nachwuchs ist dringend erforderlich.“ In diesem Jahr sei es gelungen, einen Chemikanten und einen Laboranten
zu übernehmen, dazu konnten drei Azubis eingestellt werden. Wirsbitzki formulierte eindeutige Ziele für 2011: Auszubildende müssen übernommen und fünf
neue eingestellt werden.
Robert Mairock von der Personalabteilung in Gendorf informierte die Mitarbeiter über den Demografiefonds, der zwischen den Tarifpartnern geschlossen
und dieses Jahr erstmalig eingeführt
wurde. Dabei handelt es sich um eine
Pensionskasse, in die der Arbeitgeber
300 Euro pro Jahr für jeden Mitarbeiter
einzahlt.
Sie standen Rede und Antwort in der Betriebsversammlung: Gerd Laskowsky (IGBCE), Nicole Skiba-Henning
(HR Consult), Johannes Heyer (HR-Consult), Claudia Grass (HR Service-Center), Reiner Wirsbitzki (Betriebsratsvorsitzender) und Robert Mairock (HR Service-Center) (v.l.n.r.)
gewickelt. Entgeltabrechnung laufen bereits zentral. Damit jeder Mitarbeiter
auch ungestört seine Anfragen in der
Personalabteilung in Gendorf stellen
kann, wird ein separater Raum mit Telefon bereitgestellt.
Kommunikation
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Änderungen sind in der Personalabteilung geplant. Johannes Heyer, ClariantPersonalleiter in Knapsack, berichtete
über die Neuorganisation. Bislang hatte
jeder Standort seine eigene Personalabteilung. Jetzt seien Aufgaben und Prozesse gebündelt worden. Beispielsweise
Seminarverwaltungen und Fortbildungen
würden jetzt einheitlich von Gendorf ab-
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Damit beim Stillstand alles rund läuft
Kompetenz von InfraServ Knapsack jetzt auch bei Seminar-Veranstalter gefragt
enn regelmäßige Wartungsarbeiten und Reparaturen nur an
der stehenden Anlage durchgeführt
werden können, sind die Zeitpläne
eng gesteckt und die Anforderungen
an alle Beteiligten hoch. Selbst mit einem kompetenten Dienstleister sind
solche Projekte ohne erfahrene Projektkoordinatoren aus dem eigenen
Unternehmen oft nur schwer zu bewältigen. Anfang November gab InfraServ Knapsack deshalb erstmals sein
Wissen rund um das Shutdown-Management an Betriebsleiter, -ingenieure und Planer aus ganz Deutschland
weiter.
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W
Jeder Anlagenstillstand ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. In vielen
Fällen sind die dann anstehenden Wartungsarbeiten, aber auch die Planung im
Vorfeld ohne externe Dienstleister nicht
zu bewältigen. Auftraggeber müssen
sich dabei hundertprozentig auf ihre
Dienstleister verlassen können und
gleichzeitig die Kosten in einem kalkulierbaren Rahmen halten. Worauf Unternehmen bei der Planung und Abwicklung eines Stillstandes achten sollten,
zeigten Rainer Betzin und Werner Bachem aus dem Bereich Instandhaltung
von InfraServ Knapsack während eines
zweitägigen Seminars des Kompetenzzentrums
Instandhaltung
Weinheim
(KIW) zum Thema „Stillstandsplanung
und -Abwicklung“ Anfang November im
hessischen Bensheim. „Als erfahrene
Instandhalter kennen die Experten
von InfraServ Knapsack mögliche Stolpersteine beim Shutdown-Management
– und wissen, wie man sie vermeidet“,
so Bernd von Harten vom Seminar-Veranstalter KIW. „Wissen, das unsere Teilnehmer nicht nur bei ihrer Planung
unterstützt, sondern ihnen auch bei
der Auswahl ihrer Dienstleister weiterhilft.“ Denn nur wer weiß, worauf es ankommt, kann die richtigen Fragen stellen
Sie verfügen über das Know-how bei Stillstandsplanungen: Werner Bachem (l.) und Reiner Betzin der InfraServ
Knapsack
und so die zu ihm passende Fremdfirma
finden.
Sparen mit der richtigen Planung
Wer möglichst wenig dem Zufall überlassen möchte, kommt um eine detaillierte
Planung im Vorfeld nicht herum. Dabei
lässt sich die Bewertung und Planung eines Stillstands durch den Einsatz einer
Datenbanklösung deutlich vereinfachen.
Einmal gespeicherte Daten stehen nämlich in Zukunft auch für andere Stillstände zur Verfügung. In der Datenbank können Anlagenkomponenten bis ins Detail
mit den erforderlichen Gewerken und
Arbeitsvorgängen abgebildet werden.
Außerdem lassen sich mit ihr der Personalbedarf und die benötigte Zeit genau
kalkulieren und dokumentieren. „Wir
sind überzeugt, dass sich die Kosten für
die Planung und Abwicklung von Stillständen, abhängig vom individuellen
Planungsstand, durch unsere Datenbanklösung um bis zu 25 Prozent reduzieren lassen“, so Betzin.
Auch während des Stillstands selbst bietet die Unterstützung durch einen erfahrenen Dienstleister viele Vorteile. InfraServ Knapsack ist in dieser heißen Phase
beispielsweise durchgängig mit einem
erfahrenen Projektleiter beim Kunden vor
Ort, der über umfassendes Know-how
unterschiedlicher Anlagentypen und Verfahren verfügt und in engem Kontakt mit
der Technik, den Betriebsmeistern und
Schichtführern steht. Hinzu kommen in
der Regel anlagenkundige Fachhandwerker in den Schlüsselpositionen, wie beispielsweise in der Schwermontage. Betzin: „Wer auf die richtigen Partner und effiziente Planungswerkzeuge setzt, kann
nicht nur seinen Stillstand erfolgreich abwickeln, sondern auch Zeit und Geld
Kommunikation
sparen.“
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JAV – wer ist das und was machen die?
Auch die Azubis und jugendlichen Mitarbeiter haben eine Stimme
ie der InfraServ Knapsack haben
ihre Wahl getroffen. Sie haben für
die kommenden zwei Jahre eine neue
Jugend- und Auszubildendenvertre-
D
tung (JAV) gewählt. Neuer Vorsitzender ist Markus Gillner.
Der 23-jährige Industriemechaniker ist
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im zweiten Ausbildungsjahr. Seine Stellvertreterin ist Katrin Aßmus (21), die im
Januar ihre Prüfung zur Industriekauffrau
ablegt. Die 21-jährige Tugce Ceylan
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macht ebenfalls eine Ausbildung zur Industriekauffrau und ist ebenso im zweiten Ausbildungsjahr. Bei der JAV hat sie
das Amt der Schriftführerin übernommen. Tobias Büngener (21), Elektroniker
für Automatisierungstechnik im ersten
Ausbildungsjahr, und Christian Wallraven-Pieper (19), Elektroniker für Automatisierungstechnik im vierten Ausbildungsjahr, sind die neuen Beisitzer. Jetzt
haben die fünf Kollegen ihre Arbeit aufgenommen, um die Interessen der jungen Menschen bei InfraServ Knapsack
zu vertreten.
Die JAV ist das Sprachrohr der Auszubildenden zum Betriebsrat. Die jungen Mitarbeiter der InfraServ Knapsack können
sich mit Wünschen, Anregungen, Fragen
und Problemen rund um ihren Ausbildungsplatz an die fünf Vertreter wenden.
Fehlt beispielsweise ein bestimmtes
Werkzeug oder könnte ein bestimmtes
Computerprogramm den Arbeitsprozess
optimieren, und fällt dies einem Auszubildenden auf, könnte sich dieser an einen der „JAVler“ wenden. Oder gibt es
gar Probleme personeller Art, würde die
JAV als Vertrauensstelle dienen, an die
sich der Auszubildende wenden kann,
sofern sich das zuvor gesuchte direkte
Gespräch mit den prozessbeteiligten
Personen als schwierig herausstellt. Die
Vertreter der JAV werden dann mit den
Betriebsräten sprechen und nach einer
Lösung suchen.
Die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben, Rechte und Pflichten, wie
• Beantragung von Maßnahmen beim
Betriebsrat, die den jugendlichen
Arbeitnehmer/-innen und Auszubildenden dienen, insbesondere Fragen
der Berufsbildung und Übernahme
der Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis,
• Durchsetzung
der
tatsächlichen
Gleichstellung von Männern und Frauen bei der Ausbildung,
• Überwachung der Einhaltung der zugunsten der Auszubildenden und
jugendlichen
Arbeitnehmer/-innen
geltenden Gesetze, Verordnungen,
Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen,
• Entgegennahme von Anregungen von
Markus Gillner
Tugce Ceylan
KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und
Auszubildenden in Fragen der Berufsbildung und Hinwirken auf die Erledigung durch den Betriebsrat, sofern sie
berechtigt erscheinen, und
• Förderung und Integration ausländischer Auszubildender und Beantragung entsprechender Maßnahmen
beim Betriebsrat
sind ebenfalls Punkte, die das junge
Gremium im Auge behält.
Yvonne Gürzenich, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, und vier weitere
Kollegen kümmern sich im Betriebsrat
um das Thema Ausbildung. „Wir fördern
und fordern die JAV, denn es ist wichtig,
dass sich die jungen Leute für ihre Belange einsetzen“, sagt sie. „Wir geben
ihnen dafür die Anleitung. Das fördert
die Gemeinschaft.“
Das ist auch der Hauptgrund, warum
sich die fünf Mitglieder der JAV engagieren. „Viele Unternehmen haben so eine
Vertretung nicht“, sagt Tugce Ceylan.
„Dass es die JAV bei der InfraServ
Knapsack gibt, sollten wir also nutzen.“
Katrin Aßmus
Tobias Büngener
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Christian Wallraven-Pieper
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„Für die Auszubildenden ist bei unlösbaren Problemen die JAV die wichtigste
Anlaufstelle nach dem Ausbildungsbeauftragten bzw. Ausbildungsleiter“, sagt
auch der Vorsitzende Markus Gillner.
„Ich nehme mir gerne die Zeit für die Belange anderer.“ Zumal, wie Tobias Büngener betont, „es auch um unsere Interessen geht“. Katrin Aßmus hat bereits
Erfahrung mit der Arbeit der JAV, denn
sie war in den vergangenen Jahren Vorsitzende. Sie weiß, dass das Gremium
viel bewegen kann.
Derzeit sammeln die fünf Themen, um
die sie sich kümmern wollen – beispielsweise soll der InfraNet-Auftritt der JAV
einen neuen Schliff bekommen. Außerdem wollen die jungen Leute den Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen aus der
Personalabteilung bei in Zukunft regelmäßig stattfindenden „Azubi-Befragungen“ unterstützen. Darüber hinaus wird
das JAV-Gremium künftig regelmäßige
Arbeitsplatzbegehungen der Azubis vornehmen und dabei ihre Situation am
Arbeitsplatz hinterfragen.
Einmal im Monat treffen sich die fünf
Mitglieder der JAV, der Vorsitzende ist
zudem alle zwei Wochen bei der Sitzung
des Betriebsrats dabei. Und natürlich
stehen die fünf im ständigen Kontakt –
im Interesse der Jugendlichen und Auszubildenden.
Wer sich mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung in Verbindung setzen möchte, kann die eigens dafür
eingerichtete Handy-Nummer wählen:
Kommunikation
0172/2502049.
UNTERNEHMEN
Mit Leib und Seele bei der Feuerwehr
Claudia Mielicke und Marc Drozda machten ein Praktikum bei der Werkfeuerwehr
inen Monat lang konnten Claudia
Mielicke und Marc Drozda einen
Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte
der Werkfeuerwehr von InfraServ
Knapsack bekommen. Die beiden
Studenten aus Hürth waren im Rahmen eines Praktikums einen Monat
lang im 24-Stunden-Dienst tätig.
E
Doch für die beiden 25-Jährigen war es
weit mehr als nur ein „über die Schulter
gucken“. Sie konnten eifrig und fachmännisch bei der Arbeit der Werkfeuerwehrleute mitmischen und gleichzeitig
jede Menge lernen. So war auch Dienst
in der Atemschutzwerkstatt angesagt:
Die jungen Leute pflegten und prüften
Atemschutzgeräte, -Masken und andere
Ausrüstung, machten sich mit dem Arbeitsschutz vertraut, nahmen an Anlagenbegehungen teil, lernten verschiedene Chemikalien kennen, halfen bei Einsätzen im Einsatzcontainer aus, und
auch beim Rettungsdienst begleiteten
sie die Feuerwehrleute.
Ganz neu waren die Abläufe für Claudia
Mielicke und Marc Drozda nicht. Denn
beide engagieren sich seit Jahren bei
der freiwilligen Feuerwehr in Hürth: sie
beim Löschzug Hermülheim, er beim
Löschzug Gleuel. „Ich kann mir sehr gut
vorstellen, später hauptberuflich bei der
Werkfeuerwehr tätig zu sein“, sagt die
25-Jährige. Sie hat in Köln Rettungsingenieurwesen studiert und arbeitet derzeit an ihrem Master-Abschluss im Bereich Brandschutz an der Uni Wuppertal.
Während der 4 Wochen bei der Werkfeuerwehr habe sie viel über den Beruf gelernt, „das war spannend und richtig in-
formativ. Hinzu kommt, dass die Kollegen von InfraServ uns direkt in ihre Gemeinschaft aufgenommen haben und
uns richtig haben mitarbeiten lassen.“
Das hat auch Marc Drozda besonders
gefallen: „Das Praktikum war eine tolle
Gelegenheit zu sehen, wie die Arbeit
hauptberuflicher Feuerwehrleute abläuft.
So konnte ich einmal über den Tellerrand
schauen.“ Denn eigentlich studiert er
Wirtschaftsrecht. Seine Berufspläne haben nicht direkt mit der Feuerwehr zu
tun. Drozda: „Aber ich bin sehr interessiert an der Arbeit der Feuerwehr, und
vielleicht kann ich später im Beruf Wirtschaftsrecht und einen Bereich der Feuerwehr miteinander verbinden.“
Dem Chef der Werkfeuerwehr von InfraServ, Friedhelm Breuer, würde das auf
jeden Fall gefallen. Denn er war sehr zufrieden mit der Auffassungsgabe und der
Einsatzbereitschaft der beiden Praktikanten. „So engagierte Leute können wir
immer gebrauchen.“ Beide könnten jederzeit ein weiteres Praktikum machen,
bot er an. Das möchte vor allem Claudia
Mielicke nutzen. Aber zunächst einmal
müssen beide noch etwa zwei Jahre
lang studieren, um ihre Abschlüsse zu
machen. Eins steht für die zwei Studenten aber fest: Sie vermissen jetzt schon
ihre Kollegen und die Zusammenarbeit
mit ihnen im 24-Stunden-Dienst.
Kommunikation
Waren begeistert von der Zeit bei der Werkfeuerwehr: Claudia Mielicke und Marc Drozda
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2010
Januar
Chemiepark Knapsack:
Sicherheitskräfte proben erfolgreich den Ernstfall
Um das Zusammenspiel
aller Einsatzkräfte sowie
die Wirksamkeit der
Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu erproben,
fand eine Einsatzübung
auf dem Gelände des
Chemieparks Knapsack
statt. Simuliert wurde
ein Stoffaustritt aus einem Straßentankzug.
Fazit: Alle Beteiligten
haben erfolgreich Hand in Hand gearbeitet und einmal mehr bewiesen, dass der Chemiepark Knapsack für den Ernstfall bestens
gerüstet ist.
April
RHEIN-ERFT AKADEMIE
wird Teil der Stiftung Bildung & Handwerk
InfraServ Knapsack übergab ihre wohl prominenteste Tochtergesellschaft an die Stiftung Bildung & Handwerk in Paderborn. Die
Einbettung in eine neue Gesellschafterstruktur ermöglicht der
RHEIN-ERFT AKADEMIE eine noch qualifiziertere, schnellere Weiterentwicklung.
September
HIGHLIGHTS
aus dem
KnapsackSPIEGEL
2010
Mai
Hoher Besuch im Chemiepark Knapsack
Helmut
Weihers,
Geschäftsleiter der
InfraServ Knapsack, begrüßte
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer
Veranstaltung
im Feierabendhaus Knapsack. Rund 900 Gäste waren der offenen Einladung im
Vorfeld der NRW-Wahlen gefolgt. Merkel betonte in ihrer Rede,
neue Kraftwerke seien ein Exportschlager. Zu einer schlüssigen
Energiepolitik gehören für Merkel neben den regenerativen Energien auch noch Kohle- und Gaskraftwerke und als Brückentechnologie die Kernkraft.
Oktober
Nexans bezieht Neubau im Chemiepark Knapsack
Statkraft: Pläne für neues Kraftwerk nehmen Formen an
Mit der Neueröffnung des 1,2
Millionen Euro teuren Gebäudes
in Anwesenheit von Landrat
Werner Stump und dem Hürther
Bürgermeister Walther Boecker
gehen die Investitionen für Zukunftsprojekte im Chemiepark
weiter. Neben Büroräumen der
InfraServ Knapsack hat einen
Großteil der Büroflächen und
die dazugehörende Montagehalle das innovative Unternehmen Nexans bezogen. Das
neue Gebäude in Hürth wurde
nach Vorgaben der Energiesparverordnung gebaut und wird als energieeffizient eingestuft.
Statkraft und Siemens schließen einen Vertrag zum Planen, Beschaffen und Aufbauen des neuen Gas- und Dampfkraftwerkes in
Knapsack. Die Vereinbarung ist ein vertraglicher Schritt zur finalen
Bauentscheidung. Voraussetzung für den Bau ist die Baugenehmigung, die Mitte 2011 erwartet wird.
2010
2010
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TS
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2010
10
0102010
Februar
März
Praxair investiert mehrere Millionen in eine neue Luftzerlegungsanlage
Nexans: Weltweit erster Hochtemperatur-Supraleiter
arbeitet in einem Kraftwerk
Nach 40 Jahren wird die alte Luftzerlegungsanlage von Praxair
durch eine neue, auf dem aktuellen Stand der Technik basierende
Luftzerlegungsanlage ersetzt. Die deutlich effizientere und umweltfreundlichere Anlage wird täglich rund 1800 Tonnen Sauerstoff
und Stickstoff herstellen.
Im sächsischen Braunkohlekraftwerk Boxberg von Vattenfall fand
die offizielle Inbetriebnahme des
supraleitenden Strombegrenzers
statt. Er ist der weltweit erste auf
Hochtemperatur-Supraleitern basierende Strombegrenzer in einem Kraftwerk. Er schützt die
Stromversorgung von Kohlemühlen und Kohlebrechern vor hohen
Kurzschlussströmen.
Geeignet
sind supraleitende Strombegrenzer für Kraftwerksneubauten, aber
auch für Erweiterungen wie die Nachrüstung von Anlagen zur
CO2-Abscheidung.
Juni
Juli/August
2010
20102010201
2010
1020102010
2010
2010
2010 201
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2010201
2010
2010
House of NICA feierlich eröffnet
E.ON-Vorstandsvorsitzender besucht EBKW Knapsack
Die Auszubildenden
der
RHEIN-ERFT
AKADEMIE haben es
geschafft!
Zwei
Jahre nach dem
ersten Spatentisch
wurde ihr Nachhaltigkeitshaus offiziell
seiner Bestimmung
übergeben.
Das
„House of NICA“
steht für Nachhaltigkeit in der Chemieausbildung und wurde von
fördernden Unternehmen innerhalb und außerhalb des Chemieparks möglich gemacht. Geplant und gebaut wurde von den Auszubildenden.
Einen kurzen Abstecher und Vorstellungsbesuch absolvierte der
damals neue Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Teyssen in dem
Ersatzbrennstoffkraftwerk in Knapsack. Vom Kraftwerksleiter ließ
er sich die besondere Technologie erläutern und erörterte die aktuelle Entwicklung der gemeinsamen Betreibergesellschaft EBKW
Knapsack mit Helmut Weihers, Geschäftsleitung InfraServ Knapsack.
November
Dezember
10 Jahre „Fliegender Start“
InfraServ Knapsack unterstützt Schulprojekte
Auf eine positive Bilanz kann der Rhein-Erft Berufsstart e.V. zurückblicken. Seit 10 Jahren bereitet er Jugendliche, die aus den
unterschiedlichsten Gründen keinen Ausbildungsplatz bekommen
haben, auf die Arbeitswelt vor. Von den insgesamt über 230 Berufsstartern haben mehr als 90 Prozent nach dem Qualifizierungsjahr einen Ausbildungsplatz gefunden.
„Gemeinsam für
eine gute Sache
kämpfen“ – unter diesem Motto
traten im Sommer 2010 32
Mitarbeiterteams
in einem InfraServ-Knapsackinternen
WMTippspiel an. Die besten drei Teams sicherten sich Spendengelder
in Höhe von 2.500, 1.500 und 1.000 Euro zur Förderung von
Schulprojekten, die sie selbst auswählen konnten. Zwei Spenden
erhielten die Friedrich-Ebert-Realschule für eingereichte Projekte
und eine Spende geht an die Grund- und Hauptschule Kendenich.
Beide Schulen sind in Hürth beheimatet.
2010
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MENSCHEN
Ohne Furcht die Wände hoch
„Pänz“ erklettern ihre Grenzen
angsam tastet der 11-jährige Lucas über seinem Kopf nach einem
Felsvorsprung. „Mehr nach links“,
hört er die Anweisung von seinem Betreuer. Und schon hat er den schmalen Grat getastet und er hält sich fest.
Dann zieht er seinen Körper wieder
einige Zentimeter nach oben. Nach
wenigen Minuten hat Lucas die 14
Meter hohe Kletterwand besiegt, er
strahlt über das ganze Gesicht. Mit
ihm sind noch vier weitere Jungs für
zwei Stunden in der Kletterhalle in
L
wand sichert. Reinsch selbst ist erfahrener Bergsteiger und er engagiert sich ehrenamtlich bei Pänz vun Kölle. Im Januar
2011 besteigt er den 6.310 m hohen
Chimborazo in Ecuador und sammelt
Spenden für den Verein.
Zwei Stunden sind die Jungs in der Kletterhalle, nur kurz sind die Pausen bei
Schokoriegel und Apfelsaft. Jan will
schon wieder hoch hinaus. Nachdem er
dreimal die gerade Wand ausprobiert
hat, steht nun die Wand mit Überhang
Volker Reinsch, Mitarbeiter der InfraServ Knapsack initiierte den Kletternachmittag für die Kinder.
Frechen, um ein wenig den Alltag zu
vergessen und Spaß an der Höhe zu
genießen.
Lucas, Rene, Dominik, Jan und Sascha
im Alter von 7 bis 11 Jahren leben in einem Heim der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtungen der Stadt
Köln, kurz Ki d S. Der Verein Pänz vun
Kölle e. V. hat den spannenden Vormittag in der Kletterhalle ermöglicht. „Wir
unterstützen Ki d S schon seit Jahren
und sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für die Kinder, ein wenig dem Alltag zu entfliehen“, sagt Volker
Reinsch, der die Jungs an der KletterKnapsackSPIEGEL – Januar 2011
auf dem Programm. Die Betreuerin
kommt ganz schön ins Schwitzen bei
diesem Energiebündel. Das Sicherungsseil wird straff gezogen und schon hat
Jan die ersten Vorsprünge gemeistert.
Ohne Angst, denn hier können sich die
Jungs ruhig mal einen Fehltritt erlauben,
vor dem Absturz hindern sie das Sicherungsseil und der Betreuer auf dem Boden. Und dass das Klettern den fünf
Jungs Spaß macht, hört man an einem
Wort, das immer wieder fällt: „Cool“.
Klettern zeigt die eigenen Grenzen auf
Doch nicht nur der Spaß steht bei der
10
Kletteraktion im Vordergrund. „Hier erleben die Jungs auch mal, was ein Erfolgserlebnis ist, und das ist ungemein wichtig“, sagt Klaus Schomers, Erzieher bei
Ki d S. Die fünf Jungs leben in Köln
in einer sogenannten Intensivgruppe.
Jeder hat seine eigene schwierige Geschichte. Und noch etwas lernen sie an
diesem Tag, das Klettern zeigt ihnen
auch die eigenen Grenzen auf – und das
spielerisch. „Sie müssen erkennen, dass
sie auch Verantwortung übernehmen
müssen“, so Schomers. Wer das Strahlen in den Gesichtern der
Jungs sieht, merkt aber
sofort, eine solche Lehrstunde macht richtig Spaß.
Erstmals hat „Pänz vun
Kölle e. V.“ das Klettern im
Frechener
Chimpanzodrom organisiert. Nach
dem Erfolg steht fest, es
soll eine regelmäßige Einrichtung werden. „Unser
Dank gilt auch dem Geschäftsführer Achim Wiesinger, der von unserer
Idee sofort begeistert
war“, freut sich Reinsch.
Neben dem freien Eintritt
wird die Ausrüstung kostenlos zur Verfügung gestellt. Da kommen alle
gerne wieder. Reinsch und
seine
klettererfahrenen
Helferinnen werden ebenfalls wieder dabei sein.
„Wenn die Jungs nach
dem Erfolg beim Klettern
strahlen, hat sich die Anstrengung für uns gelohnt“,
so Janina Simonis. Lucas,
Rene, Jan, Dominik und
Sascha sind auf jeden Fall wieder dabei
und sie finden es „cooool“.
Infokasten: Der Verein Pänz vun Kölle
mit Sitz in Erftstadt wurde 1999 aus einer privaten Initiative gegründet. Ziel ist
es, Kindern, die sich in schwierigen Situationen befinden, zu ein wenig Glück
zu verhelfen. Dabei werden seit mehr als
10 Jahren verschiedene Einrichtungen
im Rhein-Erft-Kreis und in Köln unterstützt.
Weitere Infos über Volker Reinsch
(-6468) oder über www.mysummitspendenprojekt.de
PM „Pänz vun Kölle“
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06.01.2011
14:23 Uhr
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MENSCHEN
Urlaub einmal anders
Erholung mit sozialem Engagement verbunden
arkus Hegenbart, Mitarbeiter im
Engineering der InfraServ Knapsack, denkt bei seinen Urlaubsplanungen nicht allein daran, die Badehose
und T-Shirt mitzunehmen, sondern
auch an Menschen, denen es nicht so
gut geht wie ihm. So hat er auch immer Geschenke für Kinder und Erwachsene dabei. Von seinem letzten
Trip erzählt seine nachfolgende Geschichte:
Stattdessen versucht man, ein Stück
dieser Aufopferung und Gastfreundschaft an Menschen zurückzugeben, die
diese sehr zu schätzen wissen. Die Menschen ferner Länder teilen das Nichts,
das sie haben. Wie viel jeder von uns zu
teilen hätte, zeigen die überfüllten Keller,
Dachböden, Flohmärkte und die „e-Baynull-Euro-Artikel“ in unserem Land.
M
Anstatt einen All-inclusive-Urlaub zu
buchen, habe ich meinen Urlaub so weit
wie möglich selbst organisiert. So ist
ein großer Teil des Geldes direkt an
Einheimische geflossen, vor allem an ein
kleines Familienhotel sowie an mehrere
Geschäfte, Restaurants und Taxifahrer.
Außerdem kann ein selbst organisierter
Urlaub auch noch preiswerter sein.
Das war eine tolle Überraschung für viele
Kinder auf den Kapverdischen Inseln vor
der Westküste Afrikas: Endlich gab es
mal wieder Buntstifte, Malblöcke und andere zum Malen und Schreiben dringend
benötigte Dinge.
Als ich im November 2010 zum Kitesurfen auf die Kapverdischen Inseln flog,
hatte ich zusätzlich 18 kg von der InfraServ Knapsack gespendete Materialien
im Gepäck, über die sich die Kinder in
diesem armen Land sehr gefreut haben.
Noch einmal herzlichen Dank an die InfraServ Knapsack für die großzügige
Spende. Besonders an Diana Klatt (Engineering) und Paula Kutscheidt (Marketing), die meine kleine Idee ganz toll unterstützt haben.
Die Idee, meine Urlaube mit ein wenig
sozialem Engagement zu verbinden, kam
mir erstmalig 1999. Denn vor meinem
Studium war ich von Januar bis Ende
September 1999 in Mittel- und Südamerika. Dort habe ich in Quezaltenango
(Guatemala) Spanisch gelernt und in Argentinien und Venezuela Praktika im Bereich Elektrotechnik absolviert. Dazwischen habe ich mit meinem Rucksack
etliche Kilometer zurückgelegt und stets
in der Kategorie „Basic-bottom-end-Hotel“ geschlafen sowie über 300 Stunden
in Überlandbussen und 5 Nächte auf einem Amazonas-Dampfer verbracht.
M arkus Hegenbart
Zeit mit Menschen in Armut verbracht
hat und die erstaunliche Gastfreundschaft, Aufopferungsbereitschaft und
Zwischenmenschlichkeit genossen hat,
kommt man nicht zurück in ein Industrieland und versteckt sich zwischen teuren
Autos und überflüssig großen PlasmaFernsehern.
Für die Adresse des SOS-Kinderdorfs
auf den Kapverdischen Inseln habe ich
einfach bei SOS-Kinderdörfer Deutschland angerufen, die Adresse der Kapverdischen Botschaft, die mir eine Zollbescheinigung ausgestellt hat, steht im Internet und der Kontakt zu Vista-VerdeTours, die mir bei der Verteilung der
Spenden geholfen haben, entstand
durch meine Internet-Anfrage nach einem Hoteltipp und der Unterstützung für
die Visa-Beschaffung.
Da der Direktor der Sprachschule in
Guatemala, mit dem ich immer noch in
Kontakt stehe, jeden Peso in soziale Projekte zur Unterstützung der indigenen
Bevölkerung steckt, habe ich auch damals schon dringend benötigte alte Brillen aus Deutschland mitgenommen.
Nach dieser Zeit war ich noch zweimal in
Mittel- und dreimal in Südamerika, außerdem in zahlreichen armen Ländern
anderer Kontinente. Wenn man einige
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KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
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MENSCHEN
Wo lesen Sie den KnapsackSPIEGEL?
Hier die besten Bilder zur Auswahl
Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
02.
2010
www.chemiepark-knapsack.de
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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www.chemiepark-knapsack.de
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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www.chemiepark-knapsack.de
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Sehr schöne Bilder, zum Teil mit
Wehmut behaftet ob des Ziels,
wohin der KnapsackSPIEGEL
von den Kollegen aus dem Chemiepark Knapsack schon alles
mitgenommen wurde, erreichten
uns im vergangenen Jahr.
Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
www.chemiepark-knapsack.de
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Wie auch im letzten Jahr wollen wir
das Bild, das Ihnen am besten gefällt, prämieren. Schicken Sie uns
dazu bitte Ihren Favoriten in Form
der Bild-Nr. an folgende Adresse:
knapsackspiegel@infraservknapsack.de oder per Fax an
02233 48946376.
Der Sieger wird mit einem digitalen
Bildrahmen belohnt. Unter den Teilnehmern der Abstimmung werden
wir eine digitale Kleinbildkamera
verlosen, damit wir noch mehr Bilder erhalten, die Sie mit dem KnapsackSPIEGEL zeigen. Denn die Aktion geht weiter. Wir haben noch
Bilder in der Redaktion, die wir
Ihnen nicht vorenthalten wollen,
und deshalb werden wir auch in
den nächsten Ausgaben die Rubrik
fortführen.
Also, machen Sie mit und senden
Sie uns Ihr gelungenes Foto! Auch
hier werden wir zu Beginn des Jahres 2012 wieder das beste prämieren. Wir freuen uns darauf!
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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www.chemiepark-knapsack.de
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Einsendeschluss ist der 28. Januar 2011. Der Rechtsweg ist –
wie immer – ausgeschlossen!
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Die Redaktion
Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
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Eine Zeitschrift für die Beschäftigten im Chemiepark Knapsack
und im Knapsack Technologie- und Industriepark
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www.chemiepark-knapsack.de
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MENSCHEN
Einmol Prinz zo sin
Michael Zavelberg und Werner Linden erfüllen sich den Kindheitstraum
ürs Prinzsein haben sie sich ein
ganz besonderes Jahr ausgesucht, denn dieses Jahr dauert die
Karnevalssession so lange wie noch
nie in diesem Jahrtausend. Ihre Regentschaft können sie daher so richtig auskosten. Michael Zavelberg, im
zweiten Leben Schichtführer in der
Butadien-Anlage für die C-Schicht,
ist in dieser Session Prinz in Neuerburg/Südeifel. Sein Kollege Werner
Linden, üblicherweise HSE-Koordinator in der OS in Knapsack, führt
in diesem Winter das Trifolium in
Köttingen an.
F
Köttinger Dreigestirn
Session 2010/11
Prinz Werner Linden, genauer gesagt
Werner der Dritte, wird begleitet von
Bauer Jörg und Jungfrau Georgina. Ein
klassisches Dreigestirn, gestellt in diesem Jahr von den „Echt Köttinger Jonge“, für die die 3 in dieser Session eine
ganz besondere Rolle spielt, denn der
Verein feiert in 2011 sein 33-jähriges
Bestehen. Erster Jahreshöhepunkt
natürlich wird die Proklamation von
Prinz Werner dem III. am 8. Januar in
der Peter-May-Halle in Erftstadt sein.
Linden hat sich karnevalistisch auch
zuvor schon einen Namen gemacht,
und zwar als Alleinunterhalter. In seiner
Jugend trat er auf vielen Bühnen in
Erftstadt und Umgebung auf und trainierte sein für diese Zwecke benötigtes, lockeres Lästermaul prächtig. Kein
Wunder, dass schon damals der
Wunsch heranreifte, einmal das Höchste, das Größte im Karnevalsleben mitmachen zu dürfen, nämlich ‚einmol
Prinz zo sin‘. 42 Jahre musste er dafür
alt werden und auf 8 Jahre Mitgliedschaft in seinem Verein zurückblicken.
Gefördert wird das Ganze sicherlich
auch dadurch, dass seine Frau Heike
und seine beiden Söhne genauso jeck
sind wie er.
Wenn auch die Begeisterung unserer
beiden jecken Würdenträger ziemlich
identisch zu sein scheint, so unterscheiden sie sich doch in einem ganz
wesentlichen Punkt: bei den Auftritten
von Werner dem Dritten in der Gemeinde erschallt es tausendfach und unverkennbar rheinlandkonform „Köttingen
Alaaf“. Prinz Zavi der Erste hingegen
haut für Karnevalsbegeisterte aus unserem Werk ein wenig aus der Art. Er
lässt grüßen mit „Neuerburg Helau!“
Jungfrau Georgina
Prinz Werner lll
Bauer Jörg
LyondellBasell
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KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
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S E RV I C E
Diäten – wie gut sind sie wirklich?
Dr. Markus Steinbach gibt Tipps, worauf Sie achten sollten
aum eine Zeitschrift kommt noch
ohne Diätempfehlungen aus. Wir
kennen nahezu 50 verschiedene
Diäten. Aber welche davon bringt
wirklich etwas?
Übergewicht erhöht das Risiko für gesundheitliche Probleme. Aber welche
Vorteile können Sie erwarten, wenn
Sie abnehmen?
K
Wie viel müssen Sie abnehmen, um
gesünder zu werden?
Sie müssen nicht abnehmen, wenn Sie
nicht wirklich übergewichtig sind. Und
auch dann spielt Ihr Gewicht nicht die
einzig entscheidende Rolle. Bedeutsam
ist vor allem die Menge Ihres Körperfetts
und wie sich dieses Fett verteilt.
Es gibt zwei übliche Messmethoden, um
Übergewicht zu bestimmen: den „BodyMass-Index“ (BMI) und das Messen des
Taillenumfangs. Der BMI ist die gängigste Methode, um festzustellen, ob man
übergewichtig oder stark übergewichtig
(adipös) ist. Er ist eine Maßzahl, die das
Verhältnis des Gewichts zur Körpergröße
beschreibt. Ihr Taillenumfang gibt einen
Hinweis darauf, wie sich Ihr Körperfett
verteilt.
Wie Ihr Körperfett verteilt ist, können Sie
noch besser herausfinden, indem Sie
das Verhältnis Ihres Taillenumfangs zu
Ihrem Hüftumfang betrachten. Wenn Sie
im Verhältnis viel Bauchfett haben, ist Ihr
Risiko für Erkrankungen erhöht. Eine
eher „apfelförmige“ Person mit einem
„Bierbauch“ und schmaleren Hüften hat
ein höheres Gesundheitsrisiko als ein
Mensch, dessen Körperfett sich nicht in
der Bauchregion konzentriert. Viel
Bauchfett erhöht besonders das Risiko
für Herzkrankheiten. Wenn Ihr Körperfett
sich eher an Beinen, Hüften und Po verteilt als am Bauch, ist das für die Gesundheit weniger bedenklich.
Wird sich meine Gesundheit rasch
bessern, wenn ich abgenommen
habe?
Übergewicht oder Adipositas erhöhen
auf lange Sicht Ihr Risiko für chronische
Krankheiten wie Diabetes oder HerzKreislauf-Erkrankungen und belasten
besonders die Kniegelenke. Eine Gewichtsabnahme kann dazu beitragen,
dass Sie z. B. weniger oder keine Mittel
zur Blutzuckersenkung mehr einnehmen
müssen.
Wie kann ich motiviert bleiben?
Es ist wichtig, die nötigen Umstellungen
in Ihrer Lebensweise auf Ihren Gesundheitszustand und Ihre körperliche Fitness abzustimmen. Vielleicht müssen
Sie verschiedene Methoden ausprobieren, bis Sie eine gute Lösung für sich
gefunden haben.
Macht abends essen dick?
Es kommt nicht auf den Zeitpunkt der
Kalorienzufuhr an, sondern nur auf die
aufgenommene Gesamtmenge! Auch
wenn die Verdauung nachts etwas langsamer geht, werden die
Nährstoffe genauso gut –
und eben nicht vermehrt –
verwertet wie tagsüber. Die
Menge macht’s!
Es ist gut, einmal am Tag
eine längere Esspause einzuhalten. Denn erst nach etwa
vier bis sechs Stunden ohne
Nahrung beginnt der Körper
mit einer intensiveren Form
der Fettverbrennung.
Wie kann ich mein Gewicht
auf Dauer halten?
Wer sein Gewicht langfristig
senken will, muss seine
Lebensgewohnheiten
umstellen – und lieb gewonnene
Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu ändern, ist
meist sehr schwierig.
Körperliche Aktivität ist neben der Änderung der Essgewohnheiten die wichtigste
Methode. Dr. Markus Steinbach
KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
14
KS 01_11
06.01.2011
14:23 Uhr
Seite 15
S E RV I C E
Termine 2011
24.9.
Tag der offenen Tür
Chemiepark Knapsack
Dieser Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Jubilare
Jubilare im Februar 2011:
Wo lesen Sie den KnapsackSPIEGEL?
Reisefreudiger Rentner
nser früherer Mitarbeiter aus der
Analytik der InfraServ Knapsack,
Hubert Faßbender, hat uns dieses nette und farbenfrohe Bild mit dem unten
stehenden Text zugeschickt.
U
Hallo Herr Geisler, wir finden es nett,
dass viele Leute den KnapsackSPIEGEL
in aller Welt lesen, und deswegen haben
wir den KnapsackSPIEGEL auf eine
30 Jahre
9.2.
Rundreise durch Südamerika mitgenommen.
Auf den schwimmenden Inseln der Uros
im Titicacasee auf 3800 m Höhe haben
wir in traditioneller Kleidung der Uros
den KnapsackSPIEGEL gelesen. Der
Boden der Inseln besteht aus Erde und
Schilf, auch die Häuser und Boote sind
aus Binsen.
Viele Grüße
Hubert und Heidi Faßbender
Friedhelm Behning
OS/Basell
15 Jahre
6.2.
Tekin Yildiz
Spedition Schmidt
Wir gedenken
Georg Behrendt (82)
Früher PVC-Produktion
Verstorben am 1. 12. 2010
Helmut Schiller (81)
Früher TF Feuerwehr
Verstorben am 4. 12. 2010
Impressum
Herausgeber:
InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG
Industriestraße 300, 50354 Hürth
Tel.: 02233 48-6570 · Fax: 02233 48-946570
knapsackspiegel@infraserv-knapsack.de
www.infraserv-knapsack.de
Redaktion:
Thomas Kuhlow (TK – verantwortlich), Günther Geisler (Gs)
Fotos:
Günther Geisler, Thomas Kuhlow, Udo Beißel,
Britta Havlicek, Archiv, Privat
Anzeigen:
Marketing, InfraServ Knapsack
Konzept / Gestaltung:
Marketing / Kommunikation, InfraServ Knapsack
Satz / Druck:
Kesseler · Becker · Palm GmbH
Grippekovener Straße 5, 50354 Hürth
Druckauflage:
1.600 Exemplare
Erscheinungsweise:
monatlich, Jahrgang 14
© InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG
Nachdruck und Weiterverbreitung in allen Medien und
Onlinediensten nur mit Genehmigung der Redaktion.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Illustrationen
keine Gewähr.
Mal wieder kostenlos Essen gehen?
Bitte schön!
Mit den richtigen Antworten ist das kein Problem
assen Sie sich mal eine Woche im Betriebsrestaurant mittags verwöhnen und
essen Sie ganz ungeniert und kostenfrei Gerichte aus der Speisekarte des
Teams um Frank Ebeling, dem Leiter der Betriebsrestaurants. Wir verlosen zwei
Essensgutscheine für eine Person für fünf Tage.
L
Hier sind die Fragen, die vom aufmerksamen Leser des KnapsackSPIEGEL leicht beantworten werden können:
1. Wie heißt der Veranstalter, auf dessen Seminar Werner Bachem und Rainer Betzin, einen
Vortrag zur Stillstandsplanung hielten?
2. Wie viel Auszubildende hat Clariant in 2010 neu eingestellt?
3. Wie hoch war die gesamte Investitionssumme der Vinnolit für die Umrüstung der beiden
Chloralkalielektrolysen?
4. Wie heißen die beiden Beisitzer der Jugend- und Auszubildendenvertretung der InfraServ
Knapsack?
Senden Sie uns die Antworten entweder per E-Mail an knapsackspiegel@infraservknapsack.de oder als Fax an 02233 48-946376. Einsendeschluss ist Freitag, 28.
Januar 2011. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Die Gewinner der Kino-Gutscheine aus dem Rätsel der Dezember-Ausgabe heißen:
Karsten Meyer-Plate und Andreas Mirau von der InfraServ Knapsack. Herzlichen
Glückwunsch!
Gs
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KnapsackSPIEGEL – Januar 2011
KS 01_11
06.01.2011
14:23 Uhr
Seite 16
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