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Erleben, wie die Moleküle tanzen - am Hanns-Seidel-Gymnasium

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16 STADT ASCHAFFENBURG
DIENSTAG, 15. FEBRUAR 2011
Autos auf
Polizeigelände
beschädigt
Veranstaltungen
Abgeordneter Fahn:
Sprechstunde am Freitag
ASCHAFFENBURG. Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Hans
Jürgen Fahn, bietet am kommenden Freitag für Bürger aus Stadt
und Kreis eine Sprechstunde an.
Von 10 bis 12 Uhr steht er für Anliegen und Fragen in seinem Bürgerbüro in der Luitpoldstraße 4b in
Aschaffenburg zur Verfügung.
b
Kriminalität: Einbrecher
im Leiderer Stadtweg
ASCHAFFENBURG. Einbrecher sind in der
Termin: Tel. 0 60 21 / 92 16 825 oder
fwbuergerbuero@t-online.de
Experimente mit Farben
in der Katakombe
ASCHAFFENBURG. Experimente mit
Farben können Kinder ab acht
Jahren am Mittwoch von 14 bis 17
Uhr in der Offenen Werkstatt der
Katakombe, Treibgasse 26, ausprobieren. Es werden Farben selbst
hergestellt, gezeigt, wie marmoriert
wird und mehr. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.
Strategie-Spiele
am Computer
ASCHAFFENBURG. Jugendliche ab
zwölf Jahren können an diesem
Donnerstag von 15 bis 17 Uhr in
der Katakombe im Martinushaus,
Treibgasse 26, in zwei Mannschaften am Computer und über Beamer
das Strategie-Spiel »Age of Empires II« spielen. Dabei müssen in
mittelalterlicher Spielumgebung
Städte gebaut, Felder bestellt und
Kämpfe ausgefochten werden. Die
Teilnahme an dem Spielenachmittag ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.
Informationen zum
Freiwilligen Sozialen Jahr
ASCHAFFENBURG. Einen Informati-
onsabend zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bietet das Café ABdate im Jugendkulturzentrum,
Kirchhofweg 2, in Aschaffenburg
am Mittwoch um 19 Uhr an. Sabine
Kunkel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband wendet sich an junge
Menschen im Alter von 16 bis 26
Jahren, die durch das FSJ die
Chance erhalten, vor Beginn einer
Ausbildung oder eines Studiums
einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe zu bekommen. Wer
nach seinem Schulabschluss im
Herbst ein FSJ beginnen möchte,
sollte sich jetzt bewerben.
Tanz der Moleküle: Eine positive Bilanz ziehen die Beteiligten über Santo. Das Projekt soll Schule, Hochschule und Industrie verzahnen und junge Menschen für Ingenieurberufe begeistern.
Lehrer Dr. Roland Full zeigt, wie farbenfroh Chemie sein kann. Bei der Vorführung »Die vier Jahreszeiten chemisch inszeniert« wachsen Bilder in der Petrischale.
Foto: Victoria Schilde
Erleben, wie die Moleküle tanzen
Nachwuchsförderung: Schülerakademie »Santo« verzahnt Schule, Hochschule und Industrie – Start der zweiten Runde
ASCHAFFENBURG. Sie haben geschweißt,
gelötet, gemessen: Sie haben Roboter
programmiert, die Wellenbildung auf
Knieairbag-Abdeckkappen untersucht
und Kontaktlinsen produziert: 60
Schüler aus vier Gymnasien der Region lernten bei 13 Unternehmen den
Arbeitsalltag von Ingenieuren kenne.
Gestern zogen die Schulen, die Hochschule, die IHK und die Unternehmen
auf dem Campus in Aschaffenburg eine positive Bilanz über »Santo«.
Santo ist die Abkürzung der »Schülerakademie für Naturwissenschaften
und Technik in der Oberstufe«, bringt
also Praxis im Schulalltag. Das Projekt
soll Brücken bauen in die Arbeitswelt,
vernetzt Schulen, Hochschule und Industrie. Die Schüler des achtstufigen
Gymnasiums lernen in Praxisseminaren Ingenieurberufe kennen: durch
Praktika und Vorlesungen im Schnupperstudium an der Hochschule und
durch den Arbeitsalltag in der Industrie. Für die Schüler öffnen sich die
Hintergrund: Santo »Schülerakademie für Naturwissenschaften und Technik in der Oberstufe«
Die Schülerakademie für Naturwissenschaften und Technik in der Oberstufe
(Santo) gibt es seit dem Schuljahr
2009/2010. Ein Jahr vorher lief Santo als
Pilotprojekt in einem Physikleistungskurs
am Hösbacher Hanns-Seidel-Gymnasium.
Ziel des Projekts ist, Schüler für Ingenieurund Naturwissenschaften zu begeistern.
Fabriktore großer Unternehmen in der
Region, unter anderem von Linde,
Mainsite-ICO, Reis-Robotics, Ciba Vision, Schott Solar, TRW und Wika.
Santo gibt es seit September 2008. In
Kooperation mit der IHK, dem Zentrum für Technologie Existenzgründung und Cooperation (Zentec), der
Industrie und der Hochschule hatte
Roland Full vom Hösbacher HannsSeidel-Gymnasium ein Modell entwickelt, das ein Novum in der bayerischen Bildungslandschaft war. »In fast
Die Hochschule bietet den Schülern durch
das Schnupperstudium einen Einblick in
die Ingenieur-Ausbildung. Ein Unternehmen
zeigt durch Tages-Praktika die Arbeitswelt.
Die IHK gewinnt Unternehmen. Die Schule
übernimmt die pädagogische Leitung, Lehrer
führen die Schüler ins wissenschaftliche
Arbeiten ein und begleiten sie durch die
»Akademie«. Im vergangenen September
begann die zweite Santo-Runde. Mit dabei:
Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Hanns-Seidel-Gymnasium, Hermann-Staudinger-Gymnasium, Spessart-Gymnasium. Beteiligt sind
nun 14 Unternehmen, neu sind die Firmen
SCA Aschaffenburg sowie Treffert und Wellpappe (beide Alzenau). (fee)
konspirativer Weise in Gaststätten«,
wie es IHK-Vizepräsident Albert Franz
ausdrückte, haben Full und Kollegen
Pläne geschmiedet für das Projekt.
aus Klatschmohnrot wild wuchernde
Stiefmütterchen wurden.
Alle Beteiligten lobten gestern das
Projekt. Albert Franz bezeichnete
Santo als »gelungenes Experiment«
weil »wir alle ausgefahrenen Gleise
verlassen mussten«. Schließlich haben
die Schüler – meist außerhalb der
Schulzeit und auch in den Ferien – den
Blick in die Industrie vertieft. Durch
Santo hätten die Schüler »viel intensivere Erfahrungen mit Naturwissenschaft und Technik gemacht als in herkömmlichen Praktika«.
Bilder aus der Petrischale
Full ließ jetzt bei der Bilanz in der
Hochschule die Moleküle tanzen und
unter dem Motto »Vier Jahreszeiten«
Farben zu leuchtenden Bildern wachsen. Zu jazziger Musik tropfte er mit der
Pipette Farben in die Petrischale. Über
den Beamer sahen die Zuschauer, wie
Ziel: Ingenieurnachwuchs finden
UNTERRICHT/NACHHILFE
GESUNDHEITSWESEN
GESCHÄFTS EMPFEHLUNGEN
AUTOVERWERTUNG
HÄUSER
KAUFANGEBOTE
Ein Hauptanliegen von Santo: Nachwuchsmangel beseitigen. Der Verein
Deutscher Ingenieure spricht von bis
zu 100 000 Ingenieurstellen, die aktuell
in Deutschland nicht besetzt werden
können. Auch IHK-Vize Franz betonte: »Die Probleme, Fachkräfte für unsere Unternehmen zu finden, sind eher
noch gravierender geworden.«
»Wir versprechen uns von Santo
Nachwuchs für unsere Studiengänge«,
sagte auch Professor Hinrich Mewes,
Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften. Mewes warb in einem Kurzvortrag um neue Studenten und stellte
die Studiengänge vor.
Neuer Studiengang
Darunter ist auch »Kommunikation
und Dokumentation«, der ab Herbst
angeboten wird. Absolventen des neuen Studiengangs »übersetzen« technisch kniffelige Zusammenhänge in
verständliche Sprache – etwa in Bedienungsanleitungen.
Rainer Hubl (Mitarbeiter des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken) mahnte, »die gelungene Zusammenarbeit zwischen
Schule und Hochschule darf keine
Eintagsfliege bleiben«. Vielmehr müsse sich das Fundament stabilisieren.
Hilfe bei der Berufswahl
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Und was sagen die Schüler der MariaWard-Schule,
des
Hanns-SeidelGymnasiums, des Hermann-Staudinger-Gymnasiums (Erlenbach am
Main) und des Spessart-Gymnasiums
in Alzenau dazu? »Wir haben einen
guten Einblick bekommen«, zieht die
Maria-Ward-Schülerin Theresa Seubert Bilanz. Die Hösbacher Gymnasiastin Johanna Obremski bestätigt das:
»Wir haben verschiedene Berufe kennengelernt. Jetzt weiß ich mehr, was ich
machen möchte und was nicht.«
Theresa Seuberts Pläne dürften die
Santo-Macher freuen: Nach dem Abi
will sie ein duales Studium beginnen –
»im Maschinenbau«.
Fee Berthold
Nacht zum Samstag auf das Verwahrgelände der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach im Leiderer Stadtweg eingedrungen und haben dort
mehrere Autos beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 1700 Euro .
Wie die Polizei gestern mitteilte,
hatten die Täter die Umzäunung überstiegen, um auf das Gelände zu gelangen. Auf dem Parkplatz warfen sie
an einem Renault die Windschutzscheibe ein und rissen einen Außenspiegel ab. An einem Fiat-Transporter
wurde ebenfalls die Windschutzscheibe beschädigt. Hier schlugen die
Unbekannten außerdem noch zwei
Seitenscheiben ein und öffneten den
Transporter. Ob aus dem Fahrzeuginneren etwas wegkam, steht noch nicht
fest. Ferner beschädigten die Täter
noch eine Rundumleuchte an einem
Hoftor, bevor sie wieder verschwanden.
ab
b
Hinweise an die Polizei,
Tel 0 60 21 / 8 57 22 30.
Kultursenat:
Kommt ein
Limes-Museum ?
Stadtrat: Morgen Abend
Sitzung im Rathaus
ASCHAFFENBURG. Richtig viel Arbeit be-
kommt der Kultur- und Schulsenat des
Stadtrats, der morgen ab 18 Uhr im
Rathaus-Sitzungssaal tagt. Ein Thema
gehört dazu, das in der Vergangenheit umstritten war und jetzt auf Antrag von SPD und KI aus den Prüfstand kommt: die Gebühren für Führungen im Museum für jüdische Geschichte und Kultur am Wolfsthalplatz. Nach der Besucherentwicklung
im vergangenen Jahr schlägt die Verwaltung vor, es bei den Gebühren zu
belassen.
Ein neues Thema steht an: Soll die
Stadt in das geplante Museumszentrum in der Pfaffengasse zusätzlich ein
»Main-Limes-Museum« integrieren?
Die Verwaltung hat auf Antrag der KI
die Möglichkeiten sondiert. In Anträgen der CSU geht es um ein neues Faltblatt »Museen in Aschaffenburg« und
um die Schulwegkostenerstattung für
Schüler aus der Strietwaldsiedlung.
Die Grünen beantragen eine Verlängerung der Mittagsbetreuung an
Grundschulen.
Konzertveranstalter
und Musikvereine dürfen sich auf Zuschüsse freuen, sofern der Senat zustimmt. Dazu kommt noch eine Reihe
von Berichten: über die Entwicklung
der Stadtbibliothek, über die Veranstaltungen im Schlosshof, über die abgeschlossene Keltenausstellung, über
das Programm der Kunsthalle Jesuitenkirche und über das neue Konzept
des Berufsverbands Bildender Künstler für seine Jahresausstellung.
pf
Veranstaltungen
Diavortrag zu Irland
und Nordirland
ASCHAFFENBURG. Mit einem Diavor-
trag am kommenden Freitag gibt es
eine Einstimmung auf die Flugstudienreise »Irland mit Nordirland
zur Zeit der Rhododendronblüte«
vom 14. bis 25. Juni, die das Martinusforum und die Volkshochschule
Aschaffenburg anbieten. Um 17
Uhr sind im Martinushaus Bilder
der wildromantischen Landschaften und quirligen Städte wie Belfast
und Dublin zu sehen.
Faschingssitzung
der DJK Obernau
ASCHAFFENBURG-OBERNAU. Büttenre-
den, Gardetanz und Showeinlagen:
All das steht bei der 44. JubiläumsFaschingssitzung des DJK Obernau
am Samstag, 19. Februar, um 19.33
Uhr in der Mehrzweckhalle in
Obernau auf dem Programm.
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