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Alles wie geplant! - NVS Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen

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März 2014
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
RegioTAKTE
Das Magazin rund um den Thüringer Schienenpersonennahverkehr
Alles wie
geplant!
So sichern NVS und
Verkehrsunternehmen
Qualitätsstandards
Seite 6
Ratgeber
Lohnt sich die BahnCard
auch im Nahverkehr?
Seite 4
Reiseziele
Wartburg und Hainich:
Welterbe in Thüringen
Seite 8
Gewinnen Sie eine Übernachtung
für zwei Personen im Doppelzimmer im Hotel auf der Wartburg!
Seite 15
Anzeige
Testen Sie uns!
Anlässlich des 100. Jubiläums des Hotels auf der Wartburg hat sich Küchenchef Peter Herrmann der Historie
verschrieben und verbindet historische Menüfolgen mit seiner zeitgenössischen Küchenphilosophie. Testen Sie
sein neues Gastronomiekonzept unter dem Motto 2 = 1: Sie bestellen sich unser „Test-Menü“ für zwei Personen
und bezahlen aber nur einmal!
Unser „Testmenü“ 2 = 1:
Gebundene Suppe Kaiserin von Indien
Zu Tisch aufgegossene Geflügelcremesuppe mit Ingwer und Curry
dazu reichen wir Kresse-Quark-Brot
Rinderfilet, nach Wellington Art garniert
Filet vom Hereforder Ochsen auf Blattspinat und Champignons
mit Blätterteigchip, dazu Madeirasauce
Schwedischer Früchteauflauf
Cranberryauflauf mit Preiselbeermousse, Vanilleeis und Haferflockenstreusel
49,00 € für 2 Personen inkl. Wartburg-Jubiläumssekt
Wir bitten um Tischreservierung unter dem Stichwort „Testmenü“! Das Angebot ist auf Anfrage und nach
Verfügbarkeit ab sofort bis 17. April 2014 buchbar.
Hotel auf der Wartburg
arcona-W-Hotelbetriebsgesellschaft mbH
Auf der Wartburg 2 · 99817 Eisenach
Tel. +49 3691 797-0 · Fax +49 3691 797-100
info@wartburghotel.de · www.wartburghotel.arcona.de
| 03
Editorial
L iebe L eserinnen
und L eser,
Qualität im Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
– was bedeutet das für Sie? Einige verbinden damit ein großzügiges Raumangebot und Sauberkeit
im Zug, andere denken an hilfreiche Fahrgastinformationen und persönliche Ansprechpartner
und wieder anderen kommt zuerst das Thema
Pünktlichkeit in den Sinn. Für uns als NVS – Nah­
verkehrsservicegesellschaft Thüringen und zentralen Besteller des SPNV im Freistaat zählen alle
Aspekte gleichermaßen. Um eine gleichbleibend
hohe Qualität sichern zu können, werden wichtige Kriterien mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen vertraglich festgeschrieben und von uns
regelmäßig überprüft. Dass wir damit auf einem
guten Weg sind, zeigen die guten Pünktlichkeitsquoten im vergangenen Jahr. Sollten Sie dennoch
einmal mit dem Service oder der Qualität in den
von der NVS bestellten Zügen unzufrieden sein,
möchte ich Sie an dieser Stelle aufrufen, uns dies
mitzuteilen – nur so können wir die Attraktivität
des SPNV in Thüringen weiter ausbauen. Mehr
dazu lesen Sie auf den Seiten 6 und 7 in diesem
Heft.
cantus
Verkehrsgesellschaft mbH
Wilhelmshöher Allee 252
34119 Kassel
Tel. 0561 93074-50
Fax 0561 93074-59
www.cantus-bahn.de
Erfurter Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 0361 74207-250
Fax 0361 74207-27
www.erfurter-bahn.de
Testen Sie die Qualität auf Thüringens Schienen
doch zum Beispiel bei einem Ausflug zu sehenswerten UNESCO-Welterbestätten im Freistaat.
Im kulturellen Bereich lockt hier die legendenumwobene Wartburg, die untrennbar mit geschichtsträchtigen Namen wie Martin Luther und
Wal­ther von der Vogelweide verbunden ist. Oder
unternehmen Sie einen Ausflug in einen wahren
Urwald im Herzen Deutschlands: Der Hainich ist
das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet
der Bundesrepublik und bietet als UNESCOWeltnaturerbe zahlreichen seltenen Tier- und
Pflanzenarten ein Zuhause (Seiten 8 und 9).
Thüringen hat viel zu bieten, sowohl auf als auch
abseits der Schiene. Viel Spaß beim Erkunden!
Ihr Arne Behrens
Geschäftsführer
Süd Thüringen Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 03693 5086-0
Fax 03693 5086-295
www.sued-thueringen-bahn.de
ogtlandbahn-GmbH
V
Ohmstraße 2
08496 Neumark
Tel. 037600 777642
www.vogtlandbahn.de
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
DB Regio AG
Regio Südost
Verkehrsbetrieb Thüringen
Am Wasserturm 3
99085 Erfurt
Tel. 0180 6996633
(pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz und maximal 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
www.bahn.de/thueringen
Harzer Schmalspurbahnen
GmbH
Friedrichstraße 151
38855 Wernigerode
Tel. 03943 558-0
Fax 03943 558-112
www.hsb-wr.de
Oberweißbacher Bergund Schwarzatalbahn
An der Bergbahn 1
98746 Mellenbach-Glasbach
Tel. 036705 201-34
Fax 036705 201-35
www.oberweissbacherbergbahn.com
Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
Fax 0361 34981-60
www.nvsthueringen.de
RegioTAKTE
04 |
Ratgeber
Lohnt sich die BahnCard auch
im Nahverkehr?
Keine Frage, wer ab und an die Fernverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn nutzt, kann
mit einer BahnCard 25 oder 50 Geld sparen –
oft schon bei der ersten Fahrt. Aber lohnt der
Kauf einer BahnCard auch, wenn man nur auf
Nahverkehrsstrecken in Thüringen unterwegs
ist? Eine pauschale Antwort gibt es hierbei
nicht. Es empfiehlt sich, vorher abzuschätzen,
wann, wie weit und wie oft man mit dem Zug
fährt, und alles einmal durchzurechnen.
G Ü Lt ig k e i t
Die BahnCard ist deutschlandweit im Nahund Fernverkehr der Deutschen Bahn gültig
sowie in zahlreichen Verkehrsverbünden
und Verkehrsunternehmen. Im Thüringer
Nahverkehr gilt sie auf den Strecken von:
> DB Regio AG
> Erfurter Bahn / Süd•Thüringen•Bahn
> Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS), Ausnahme Bergbahn (s. u.)
> Vogtlandbahn
> cantus Verkehrsgesellschaft
Ausnahmen:
> OBS: 25 Prozent Ermäßigung auf der Bergbahnstrecke Obstfelderschmiede – Cursdorf mit BahnCard 25, 50 und 100
> Harzer Schmalspurbahnen: kein BahnCard-Rabatt
> Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT):
25 Prozent Ermäßigung für Inhaber der
BahnCard 25, 50 und 100 bei einer (Kinder-)Einzelfahrt ab zwei Tarifzonen, mit
BahnCard 100 freie Fahrt in den Zügen
sowie in Bus und Tram in den City-TicketGebieten Erfurt, Weimar, Jena, Gera
> Mitteldeutscher Verkehrsverbund (MDV):
kein gesonderter BahnCard-Rabatt auf
Verbundtickets (wer nur mit Nahverkehrszügen fährt, kann auch den DB-Tarif wählen, um den BahnCard-Rabatt zu erhalten)
03.2014
25 – 50 – 10 0
R e ch e n b e i sp i e l e
BahnCard 25:
I m Fernverkehr macht sich der BahnCardRabatt besonders bemerkbar, aber auch auf
Nahverkehrsstrecken können Sie sparen.
> für alle, die nur ab und zu Bahn fahren
> 25 Prozent auf den Normalpreis innerhalb
Deutschlands und auf die Sparpreise im
Fernverkehr der Deutschen Bahn
> Preise: 2. Klasse: 62 Euro (1. Klasse:
125 Euro) pro Jahr
> Jugend BahnCard 25: für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, kostet einmalig nur 10 Euro Bearbeitungsgebühr
BahnCard 50:
> für alle, die häufig mit der Bahn reisen
und dabei gern flexibel bleiben
> 50 Prozent Rabatt auf den Normalpreis
> Preise: 2. Klasse: 255 Euro (1. Klasse:
515 Euro) pro Jahr
BahnCard 100:
> freie Fahrt durch Deutschland mit der DB
und den beteiligten Verkehrsunternehmen, ohne dafür Fahrkarten zu lösen
> Preise: 2. Klasse: 4.090 Euro (1. Klasse:
6.890 Euro) pro Jahr bei Einmalzahlung
Weitere Vorteile:
> ermäßigte BahnCards für Partner und
Kinder sowie für Studenten und Senioren
> Teilnahme am bahn.bonus-Programm
> City-Ticket-Option (nur im Fernverkehr)
Hier zwei Beispiele:
Lisa ist für ihren neuen Job von Suhl nach
Jena gezogen. Am Wochenende zieht es sie
oft nach Hause zu ihrer Familie – Freitagnachmittag hin und Sonntagabend zurück.
Eine Einzelfahrt kostet dabei 21,50 Euro, mit
einer BahnCard 25 nur 16,10 Euro, sie spart
also 5,40 Euro. Die Kosten für die BahnCard
in Höhe von 62 Euro (2. Klasse) hat sie schon
nach zwölf Fahrten wieder reingeholt. Die
Anschaffung lohnt sich also bereits, wenn
sie nur sechsmal im Jahr ihre Eltern besucht.
Fährt sie jedoch immer an einem Tag nach
Suhl und wieder zurück, dann ist ein Thüringen-Ticket ab 22 Euro günstiger.
Holger fährt häufig von Neustadt (Orla)
nach Pößneck, wofür er normal 3,60 Euro
zahlt. Hin und zurück sind das 7,20 Euro,
d. h. ein Hopper-Ticket für 7,50 Euro (hin
und zurück) würde sich nicht lohnen. Mit
BahnCard 25 spart Holger 90 Cent pro Einzelfahrt. Das rentiert sich finanziell bereits
ab 69 Fahrten. Fährt er also dreimal monatlich seine Strecke nach Pößneck und zurück,
lohnt sich die BahnCard 25 für ihn.
| 05
Zahlen & Fakten
Die „Maut“ für den Zugverkehr
Die DB Netz AG betreibt das mit rund 34.000 Kilometern größte
Schienennetz in Europa und ist auch in Thüringen der führende
Infrastrukturbetreiber. Wenn ein Eisenbahnverkehrsunternehmen
bestimmte Gleisabschnitte nutzt, stellt DB Netz dies in Rechnung.
Die im Thüringer Nahverkehr anfallenden Kosten für die Trassennutzung übernimmt der Freistaat, wobei die Preise in Thüringen
seit 2008 durchschnittlich um rund 20 Prozent gestiegen sind
(siehe unten). Wie hoch das Trassenentgelt pro gefahrenem Kilometer jeweils ausfällt, hängt von verschiedenen Komponenten
ab. Die Berechnung ist eine komplexe Angelegenheit.
1 Grundpreis: Abhängig von der verkehrlichen Bedeutung oder der zugelassenen
Geschwindigkeit sind die Strecken der DB Netz
AG in zwölf Kategorien eingeteilt, für die unterschiedliche Grundpreise gelten. Je zurückgelegtem Trassenkilometer (Trkm) zahlt man aktuell
von 1,87 Euro für S-Bahn-Strecken bis 9,26 Euro
für die schnellsten Fernstrecken.
Zwei Beispiele für Thüringen:
>G
otha – Leinefelde (Fernstrecke):
2,79 Euro/Trkm
> S chmalkalden – Zella-Mehlis (Zulauf-
strecke im Nahverkehr): 2,97 Euro/Trkm
2 Trassenprodukt: Die Grundpreise werden mit einem Faktor für das sogenannte
Trassenprodukt multipliziert. Hierbei unterscheidet man – abhängig von Priorität und
Verkehrsart – je vier Kategorien für den
Personen- und den Güterverkehr.
Beispiele:
>G
üterverkehrs-Zubringer-Trasse:
Faktor 0,5 (Grundpreis wird halbiert)
>v
ertaktete Nah- und FernverkehrsTrasse: Faktor 1,65
> P ersonenverkehrs-ExpressTrasse: Faktor 1,8
Was ist eigentlich ...
?
Ein Trassenkilometer (Trkm):
Die von einem Zug auf dem Schienennetz
zurückgelegte Strecke wird in Trassenkilometern angegeben, gemeint ist also die Betriebsleistung – nicht die Länge der befahrenen
Gleise an sich.
S o e r re ch ne
t sich de r Pre
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p ro Tr a s se n k
il o me te r:
1 Gr un dp re is St
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5 +
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po ne nt en
2
Tr as se np re is
pr o K ilo met er
3 Mindestgeschwindigkeit: Für einen
Zug, der die Mindestgeschwindigkeit von
50 km/h nicht erreicht, wird ein Zuschlag
fällig: Der Trassenpreis erhöht sich um
den Faktor 1,5 (Ausnahme: streckenbedingte Störungen).
2013
2,81 Euro
4 Anreizsystem: Es soll Störungen verringern und die Leistungsfähigkeit erhöhen,
damit sich die Pünktlichkeit auf den Trassen verbessert. Die durch die DB Netz AG
und das Eisenbahnverkehrsunternehmen
(EVU) verursachten Verspätungsminuten
werden jeweils aufsummiert und am Jahresende gegenübergestellt. Pro anrechenbare Minute fallen 10 Cent Entgelt an.
5 Sonstige Komponenten: Auf den Trassenpreis haben noch weitere Aspekte Einfluss, zum Beispiel:
> das Gewicht bei Güterzügen
>d
er Aufwand für die Angebotserstellung
und für Stornierungen
sweitere Informationen:
www.db-netz.de/fahrweg-de > Produkte & Leistungen > Trassen
2008
2,31 Euro
Entwicklung der durchschnittlichen
Trassengrundpreise der DB Netz AG
für Thüringen
RegioTAKTE
06 |
Thema des Monats
Der Qualitäts-Check
Wie die hohen Qualitätsansprüche an den Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) umgesetzt werden können
Wenn Züge verspätet fahren, ist das für die meisten Fahrgäste
ein Ärgernis. Können dadurch aber auch Anschlüsse nicht mehr
erreicht werden, dann wird es schnell zu einem echten Problem, gerade wenn man zu einem wichtigen Termin unterwegs
ist. Aber auch fehlende Sauberkeit, zu wenige Sitzplätze oder
mit Graffiti besprühte Bahnhöfe sind immer wieder Anlass für
Beschwerden. Diese Erfahrung machen auch die Mitarbeiter
der NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen, welche
die Beschwerden aufnehmen und ihnen nachgehen. „Wir nehmen die Meldungen der Fahrgäste sehr ernst. Schließlich sind
in den Verkehrsverträgen zwischen dem Freistaat Thüringen
und den Eisenbahnverkehrsunternehmen bestimmte Qualitätsstandards festgelegt. Werden diese nicht eingehalten,
wird die NVS aktiv“, erklärt Sebastian Wauer, der bei der NVS
für das Beschwerdemanagement verantwortlich ist. Zu diesen
von den Verkehrsunternehmen geforderten Standards zählen
zum Beispiel eine umfassende Fahrgastinformation, saubere
Züge, eine Mindestanzahl an Sitzplätzen, eine bestimmte Zugbegleitquote und natürlich Pünktlichkeit (siehe unten).
Wie sichert die NVS die Qualität im Nahverkehr?
Neben den Beschwerden der Fahrgäste prüft die NVS Liefernachweise und führt stichprobenartig eigene Kontrollen durch. Zudem sind die Eisenbahnverkehrsunternehmen
verpflichtet, Störungen zu melden. Wurde die Leistung
nicht wie im Vertrag festgeschrieben erbracht – wenn es
beispielsweise Probleme bei der Pünktlichkeit gab –, dann
kann der Freistaat Thüringen Vertragsstrafen erheben.
Eine gute Qualität im SPNV ist also nicht nur im Sinne der
Fahrgäste, sondern auch der Unternehmen, die auf Wirtschaftlichkeit bedacht sind. Auf manche Dinge hat die NVS
aber nur bedingten Einfluss: Gibt es z. B. Probleme bei der
Fahrgastinformation an einem bestimmten Bahnhof oder
Haltepunkt, so kann die NVS die Beschwerden lediglich an
die DB Station&Service AG weitergeben, die für den Betrieb
der Bahnhöfe verantwortlich ist. <
P ü n k tlich keit
Die meisten Beschwerden von Fahrgästen betreffen Verspätungen und
Ausfälle von Zügen. Für die statistische Erhebung zur Pünktlichkeit
gelten Verspätungen bis fünf Minuten
allerdings noch als pünktlich, da
Anschlussverbindungen in diesem
Zeitfenster in der Regel trotzdem
gesichert sind. Welche Pünktlichkeitsquote einzelne Stationen im Jahr 2013
vorwiesen, sehen Sie in der Karte.
Nordhausen
97 %
Leinefelde 93 %
Großheringen 92 %
Eisenach 93 %
Altenburg 93 %
Weimar 93 %
Erfurt 92 %
ohne cantus
Gotha 94 %
Obstfelderschmiede
Jena 94 %
100 %
Grimmenthal
96 %
Saalfeld 92 %
Meiningen
97 %
Sonneberg
97 %
03.2014
Gößnitz 94 %
Gera 94 %
Thema des Monats
S au b e rk e i t &
Schadensf rei heit
| 07
Ihre Meinung ist uns wichtig!
Für eine angenehme und sichere Reise spielt
die Sauberkeit in den Zügen eine wichtige
Rolle. Niemand möchte sich auf verdreckte
Sitze setzen oder über Abfallreste steigen.
Auch defekte Türen und Toiletten können
Sanktionen nach sich ziehen.
Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot des
Thüringer Schienenpersonennahverkehrs?
Schreiben Sie uns, was Ihnen gefällt oder wo es
noch Verbesserungsbedarf gibt! Denn nur durch
Ihre Rückmeldungen kann die Qualität verbessert werden. Schicken Sie Ihre Nachricht per
E-Mail an info@nvsthueringen.de oder nutzen
Sie den Reisebegleitbogen auf nvsthueringen.de.
Zu gb e g l e i t q u o t e
Der Zugbegleiter ist der direkte Ansprechpartner für Reisende. Im
Freistaat Thüringen sind alle Expresszüge und ca. die Hälfte aller
Regionalzüge mit Zugbegleitpersonal besetzt. Dieses steht den
Fahrgästen mit Rat und Tat zur Seite.
Wichtige Aufgaben sind:
> Fahrgastinformation (insbesondere bei Störungen)
> Hilfestellungen für mobilitätseingeschränkte Personen
> Anmeldung von Übergangsreisenden (Anschlusssicherung)
> Fahrgeldsicherung und Vertrieb, inkl. Fahrausweisprüfung
E r s at z v e r k e h r
2013 war ein schwieriges Jahr
Für den Fall, dass die Aufrechterhaltung des
Schienenverkehrs nicht möglich ist, wird ein
Schienenersatzverkehr bzw. Busnotverkehr
sichergestellt. Auch dabei spielt die Qualität
eine große Rolle:
> ausreichende Platzkapazität
> Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen
> ordnungsgemäße Kennzeichnung mit SEV-Logo
> Qualitätsanforderungen wie Sauberkeit, Schadensfreiheit, Sicherheit, Fahrgastinfo etc.
> einheitliche Wegeleitung und Ausschilderung
der Ersatzhaltestellen ab dem Bahnsteig
Vor allem das Hochwasser Anfang Juni hatte gravierende
Auswirkungen auf die Qualität im Thüringer Schienenpersonennahverkehr: Neben Verspätungen und Zugausfällen
während der Flut blieben einzelne Streckenabschnitte noch
bis in den Juli hinein gesperrt, so dass ein Busnotverkehr
eingerichtet werden musste. Das führte zu verlängerten
Fahrzeiten, Anschlussverlusten und weniger Komfort für die
Fahrgäste. Damit hatten auch die Reisenden auf der Strecke
Ilmenau – Plaue sowie zwischen Oberrohn – Bad Salzungen
zu kämpfen. Grund waren dort jedoch nicht die Wassermassen, sondern längere Baustellen, die ebenfalls mit Schienenersatzverkehr verbunden waren. Zu Verspätungen im Zuge
von Baumaßnahmen kam es außerdem im Bereich Leipzig
bei Zügen nach/aus Thüringen. Seit dem Fahrplanwechsel im
Dezember 2013 ist die Pünktlichkeit auf dieser Strecke aber
wieder gestiegen. Ein weiteres Problem, mit dem die Bahn
immer häufiger konfrontiert wird, ist der Vandalismus gegen
stationäre Fahrkartenautomaten. So wurden 2013 Automaten u. a. in Hermsdorf-Klosterlausnitz, Gräfenroda, Camburg
und Kahla gesprengt. <
Fa h r g a s t ­i n f o r m at i o n
Fahrgäste wollen informiert sein und sich
orientieren können. Dabei sind nicht nur die
Ansagen zur nächsten Haltestelle und Ausstiegsseite relevant, sondern auch Informationen zu Anschlüssen. Muss der Zug ungeplant
halten, werden die Fahrgäste innerhalb von
drei Minuten zur vorliegenden Störung informiert. Aber auch Tarifinformationen und
streckenbezogene Taschenfahrpläne halten
die Eisenbahnverkehrsunternehmen für die
Fahrgäste bereit.
RegioTAKTE
08 |
Reiseziele
Feudaler Glanz und
unberührte Natur
Seit rund 1.000 Jahren thront die Wartburg
über Eisenach. Ihre weltweite Ausstrahlungskraft verdankt sie nicht nur den vielen
Geschichten und Legenden, sondern auch
dem Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“. Weniger bekannt, aber ebenfalls eine Reise wert,
ist Thüringens einziger Nationalpark, das
Weltnaturerbe Hainich.
Die Wartburg in Eisenach erhielt 1999 den Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“
Deutschlands wohl bekannteste Burg hat schon viel gesehen:
Im 13. Jahrhundert war sie Wohnsitz der Heiligen Elisabeth von
Thüringen und Austragungsort des Sängerkrieges, so will es
zumindest die Legende. Später übersetzte Martin Luther hier
das Neue Testament ins Deutsche und 300 Jahre nach der Reformation begingen Burschenschaftler 1817 an dieser Stelle
das Wartburgfest, die erste bürgerlich-demokratische Versammlung in Deutschland. Heute besuchen jedes Jahr über
300.000 Touristen aus der ganzen Welt die Wartburg. Laut der
UNESCO ist sie „ein hervorragendes Denkmal der feudalen
Epoche in Mitteleuropa“ und „mit kulturellen Werten von universeller Bedeutung verknüpft“. Doch bevor man sich selbst
davon überzeugen kann, muss man die Burg zunächst erklimmen. Die Kinder haben es gut – sie können die knapp 400
Meter Aufstieg auch auf dem Rücken eines Esels zurücklegen.
Ein Tintenfleck macht Geschichte
Oben angelangt, führt eine dreitorige Halle in die Vorburg
mit Fachwerkbauten und Wehrgängen aus dem 14. und 15.
Jahrhundert, dem Ritterhaus und der Vogtei, in der sich die
berühmte Lutherstube befindet. „Hier lebte Martin Luther
unter dem Decknamen ‚Junker Jörg‘ während seiner Zeit auf
der Wartburg. Vom Papst mit dem Kirchenbann belegt und
vom Kaiser geächtet, kam der Reformator von Mai 1521 bis
März 1522 auf der Burg unter“, erklärt Andreas Volkert von der
Wartburg-Stiftung. „Beim Betreten der Stube fühlt man sich
zurückversetzt in die Zeit der Reformation.“ In dem kargen
Zimmer übertrug Luther in nur zehn Wochen die griechische
Urfassung des Neuen Testaments ins Deutsche. Eines Nachts,
so eine Legende, wurde er dabei vom Teufel belästigt. Vor Wut
03.2014
warf Luther mit einem Tintenfass nach ihm. Der Tintenfleck an
der Wand soll noch über Jahrhunderte zu sehen gewesen sein.
Heute ist er verschwunden, doch die Legende bleibt.
Auch ein Blick ins Burgmuseum lohnt. „Hier finden sich Schätze aus allen wichtigen Epochen der Wartburggeschichte“,
weiß Andreas Volkert, „also dem Hoch- und Spätmittelalter, der
frühen Neuzeit und dem 19. Jahrhundert.“ Darunter ein reich
geschmücktes Reliquienkästchen, der spätgotische Dürerschrank mit filigranen Holzschnitten sowie weltberühmte Werke Lucas Cranachs d. Ä. Doch das Herz der Wartburg schlägt in
der Hofburg. Ihr Hauptgebäude, der Palas, stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und umfasst drei Etagen mit
Landgrafenzimmer, Rittersaal und einem großen Sängersaal.
„In diesen beeindruckenden Hallen können Besucher die
Schönheit der romanischen Architektur ebenso erleben wie die
der romantischen Malereien von Moritz von Schwind aus dem
19. Jahrhundert“, so Andreas Volkert. Die Fresken in der Elisabethgalerie zeigen die Werke der Barmherzigkeit der Heiligen
Elisabeth, märchenhafte Heiligenlegenden und -wunder.
Die sagenumwobene Burg
Ebenfalls zum Reich der Legenden gehört der Sängerkrieg.
Im 13. Jahrhundert erlebte die Burg unter Hermann I. ihre Blütezeit und entwickelte sich zu einem Zentrum der höfischen
Kultur. Zu jener Zeit, im Jahr 1206, sollen sich sechs Minnesänger zu einem Dichterwettstreit auf der Wartburg eingefunden
haben. Die Gruppe um Walther von der Vogelweide buhlte in
ihren Liedern um die Gunst des Gastgebers Hermann – nur
der österreichische Heinrich von Ofterdingen sang ein Loblied
| 09
Reiseziele
Das Kombi-Ticket Wartburg:
>H
in- und Rückfahrt nach Eisenach mit den
Nahverkehrszügen der DB Regio, Erfurter Bahn,
Süd·Thüringen·Bahn und cantus Verkehrsgesellschaft (2. Klasse)
> Bustransfer Bahnhof Eisenach – Wartburg
> E intritt und Führung durch den Palas und Besichtigung des Museums mit der Lutherstube
Links: Die Lutherstube auf
der Wartburg, Rechts: Im
Hainich findet sich ein hoher
Anteil an Alt- und Totholz
Einzel-Kombi-Ticket: 24,90 Euro
Familien- bzw. Gruppen-Ticket: 52,90 Euro (für
Eltern/Großeltern mit allen eigenen Kindern/
Enkeln bis 14 Jahre oder Gruppen bis fünf Personen)
auf seinen eigenen Herrn. Er verlor. Und das hätte eigentlich
seine Hinrichtung bedeutet. Ofterdingen erlangte jedoch das
Mitleid der Landesherrin und konnte so sein Leben retten.
Jahrhunderte später verarbeitete Richard Wagner die Sage in
seiner romantischen „Tannhäuser“-Oper.
Ein „Urwald“ im Herzen Deutschlands
Nahe der Wartburg, zwischen Mühlhausen, Bad Langensalza
und Eisenach, liegt der Hainich – mit einer Gesamtfläche von
rund 16.000 Hektar das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Es ist das Reich der Rotbuche. Etwas mehr
als die Hälfte der Fläche gehört zum 1997 gegründeten Nationalpark, der vor drei Jahren zum UNESCO-Weltnaturerbe in der
Gruppe „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder
Deutschlands“ ernannt wurde. Damit steht der Hainich auf einer
Stufe mit anderen berühmten Schutzgebieten wie dem Grand
Canyon in den USA oder der Serengeti in Tansania. Im Nationalpark wird der Natur freier Lauf gelassen, d. h. die abgestorbenen Bäume werden nicht entfernt, sondern verrotten. Mit der
Zeit soll hier wieder ein mitteleuropäischer Urwald entstehen,
ohne Bewirtschaftung der Flächen. Und schon heute fühlen
sich in dieser unberührten Waldlandschaft zahlreiche seltene
Tiere und Pflanzen wohl, wie zum Beispiel die Wildkatze, mehrere Fledermaus- und Spechtarten, gefährdete und seltene
Käferarten oder auch das Buschwindröschen und der Bärlauch.
Gültig von allen Thüringer Bahnhöfen und auf den
Strecken von Göttingen, Halle, Leipzig, Lichtenfels,
Schweinfurt, Bad Kissingen, Fulda und Kassel.
sw
eitere Informationen:
www.bahn.de/thueringen
Wartburg in Eisenach
November – März:
täglich 9.00 – 15.30 Uhr,
Schließung des
Burgtores 17.00 Uhr
April – Oktober:
täglich 8.30 – 17.00 Uhr,
Schließung des Burgtores
20.00 Uhr
Anreise
Der Bahnhof Eisenach wird
bedient von der Süd-ThüringenBahn-Linie STB 41 (Meiningen –
Wernshausen – Eisenach) und von
der Linie RB 20 (Halle – Erfurt – Eisenach). Zur Wartburg geht es
ab Bahnhof Eisenach direkt mit
dem Pendelbus.
Nationalpark Hainich
ganzjährig geöffnet
Nach Bad Langensalza fahren
die RE-Linie 1 (Göttingen – Erfurt – Gera/Glauchau/Zwickau), RE 2
(Erfurt – Kassel-Wilhelmshöhe),
RB 52 (Erfurt – Leinefelde) und
RB 53 (Gotha – Bad Langensalza).
}
Baumkronenpfad
}November – März:
10.00 – 16.00 Uhr
April – Oktober:
10.00 – 19.00 Uhr
Ein anderer Blick auf den Wald – der Baumkronenpfad
Über den Wipfeln
All das können Besucher entweder auf eigene Faust über
ausgeschilderte Wanderwege oder im Rahmen geführter
Rundgänge erkunden. Wer es lieber luftig mag, der sollte den
Nationalpark Hainich aus der ungewohnten Perspektive des
Baumkronenpfades betrachten. Dieser offenbart in bis zu
44 Metern Höhe einen einzigartigen Ausblick auf den faszinierenden Lebensraum des Waldes. <
sw
eitere Informationen:
www.wartburg-eisenach.de,
www.nationalpark-hainich.de
10 |
Veranstaltungen
Zehn Tage Bach
Das Bach-Festival in Arnstadt bietet Musikerlebnisse für Jung und Alt
Oben: Viele Konzerte des Festivals finden
in der Bachkirche statt,
Links: Bach inspiriert auch junge Menschen, hier die Gruppe „Concerto +14“,
die am 22. März 2014 im Arnstädter
Rathaus zu hören ist
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Seine Werke faszinieren bis heute: Der Barockkomponist
Johann Sebastian Bach gilt als einer der wichtigsten Musiker
aller Zeiten. Daher widmet ihm die Stadt Arnstadt, wo er von
1703 bis 1707 seine erste Organistenstelle innehatte, alljährlich
ein großes Musikfestival. Vom 21. März, dem Geburtstag des
Komponisten, bis zum 30. März 2014 können Bach-Kenner und
Interessierte hochkarätige Konzerte erleben. Darüber hinaus
beinhaltet das Festivalprogramm theatralische Stadtführungen, Ausflüge in die Thüringer Orgellandschaft, traditionelles
Handwerk und kulinarische Höhepunkte. Und auch Kinder sind
willkommen: Bei der Veranstaltung „Vom Lindwurm und dem
Schmetterling“ am 25. März werden frei erzählte Märchen mit
Klaviermusik von Bach, Chopin und Schumann unterlegt.
Termin: 21. – 30. März 2014
Ort: Arnstadt, Innenstadt
A nreise: ab Arnstadt Hbf oder Arnstadt Süd,
jeweils ca. 15 Min. zu Fuß bis in die Innenstadt
weitere Informationen: www.bachfestival.arnstadt.de
Leistungsschau und Marktplatz
Die 24. Thüringen Ausstellung in Erfurt zeigt „Alles, was uns bewegt“.
Da dürfen die Verkehrsunternehmen und die NVS nicht fehlen.
Das diesjährige Motto von Thüringens größter Verbrauchermesse mit rund 650 Ausstellern passt perfekt zum Gemeinschaftsstand des Nahverkehrs in Halle 1 (Stand D14). Zusammen mit dem Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) und
dem Bus & Bahn Thüringen e. V. ist die NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen vor Ort, um über die zahlreichen
Angebote im öffentlichen Personennahverkehr zu informieren.
Die Besucher erhalten Auskunft zu Tarifen, Verbindungen sowie
Sonderverkehren und können auch Anregungen und Hinweise loswerden. Neben Fahrplänen, Infomaterial, wie der BahnNostalgiebroschüre der NVS, und einem Fahrkartenautomaten
zum Üben gibt es zudem viele kleine Überraschungen. <
03.2014
} Termin:
8. – 16. März 2014: 10.00 – 18.00 Uhr
(14. März: 10.00–20.00 Uhr)
, Ort: Messe Erfurt
A nreise: ab Erfurt Hbf mit den
Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5 oder 6
bis zum Anger, dann mit Linie 2
(Richtung P+R Platz Messe) bis Messe
s weitere Informationen:
www.thueringen-ausstellung.de
Veranstaltungen
| 11
Februar / März 2014
Bad Lobenstein
bis 9. März 2014
Ausstellung: „Aktion Lupe
– Die Stasi und das CarlZeiss-Werk Jena“
1953 verhaftete die Stasi an
einem Tag 15 leitende Mitarbeiter des Carl-Zeiss-Werkes wegen
Spionageverdachts. Die Ausstellung verdeutlicht die Verfolgungspolitik des DDR-Regimes,
Biografien der Betroffenen
verdeutlichen deren Schicksale.
}Öffnungszeiten:
Di/Do: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr,
Fr: 9.00 – 12.00 Uhr
Ort: Neues Schloss
Anreise: ab Bahnhof Lobenstein ca. 10 Min. Fußweg
I
nternet:
www.bstu.bund.de
,
s
Jena
bis 4. Mai 2014
Ausstellung: „Frauenschönheit – Ideal und
Wirklichkeit in der Belle
Époque“
Gesund, natürlich und schlank –
dieses Schönheitsideal der Frau
entwickelte sich bereits um
1900 und ist bis heute prägend.
Die Ausstellung zeigt die geistes-, kunst- und kulturgeschichtlichen Hintergründe des neuen
Körperideals der Belle Époque
anhand von Kleidern sowie
Alltagsobjekten der Körperpflege und Leibesertüchtigung.
}Ö ffnungszeiten:
Di/Mi/Fr: 10.00 – 17.00 Uhr,
Do: 15.00 – 22.00 Uhr,
Sa/So: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Stadtmuseum Jena
Anreise: ab Bahnhof Jena West mit Buslinie 15 (Rich-
tung Rautal) bis Löbdergra-
ben, ab Bahnhof Jena Para-
dies ca. 10 Min. Fußweg
Internet:
www.stadtmuseum.jena.de
,
s
Saalfeld
22. Februar /
22. März 2014
Konzert für die Seele
Die Feengrotten bieten ein meditatives Klangerlebnis unter
Tage. Kathrin Rosemann alias
KALEIKA experimentiert mit
archaischem Gesang, Klangschale und indischer Harmonika – die außergewöhnliche
Akustik der Grotten entspannt
und berührt die Seele.
Zeit: 18.00 und 20.00 Uhr
Ort: Feengrotten, Treffpunkt:
Brunnentempel
Anreise: ab Bahnhof Saalfeld
mit Buslinie A (Richung
Gewerbegebiet) bis Feengrotten
I nternet:
www.feengrotten.de
}
,
Nordhausen
28. Februar 2014
Theaterpremiere:
„Orpheus steigt herab“
Gotha
6. März 2014
Chinesischer National­
circus: „Shanghai Nights“
Ein Musiker steigt hinab in
die Unterwelt: eine saubere
amerikanische Kleinstadt. Die
berührende Geschichte über
Einsamkeit, Sehnsucht und
eine zerstörerische, bigotte
Gesellschaft wurde 1959 mit
Marlon Brando in der Hauptrolle verfilmt.
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Theater Nordhausen
Anreise: ab Bahnhof Nordhausen mit der Straßenbahnlinie 1 (Richtung Krankenhaus) bis Theaterplatz
Internet:
www. theater-nordhausen.de
Zum 25. Jubiläum bietet der
Chinesische Nationalcircus ein
ganz besonderes Programm: Im
Mittelpunkt steht die Metropole Shanghai der 1930er.
Unglaubliche Akrobatik und
poetische Momente zeigen, wie
sich China dem Westen öffnete.
}
,
s
Wasungen
1. März 2014
479. Wasunger
Karnevalsumzug
Ein Puppentheater nach dem
Erfolgsbuch „Der kleine Prinz“
von Antoine de Saint-Exupéry.
Eine Geschichte für Erwachsene, die einmal Kinder waren,
und Kinder, die einmal erwachsen sein werden.
Zeit: 20.00 Uhr,
Voraufführung 10.00 Uhr
Ort: Atelier Puppenspiel
Anreise: ab Erfurt Hbf mit Straßenbahnlinie 3, 4 oder 6 bis Fischmarkt, dann ca. 5 Min. Fußweg
Internet:
www.puppe-thueringen.de
}
,
Anreise: ab Gotha Hbf ca. 15 Min. Fußweg
Internet:
www.kulturhaus-gotha.de
s
Arnstadt
20. März 2014 Uwe Steimle: „Best of“
s
Erfurt
27. Februar 2014
Premiere: „Der kleine
Prinz“
}Zeit: 20.00 Uhr
,Ort: Kulturhaus Gotha
„Hüüt rabbelds uffen Mard“ ist
das Thema des diesjährigen
Wasunger Karnevalsumzugs.
Der traditionsreiche Umzug
mit ca. 1.800 Mitwirkenden
verspricht viel gute Laune für
Junge und Junggebliebene.
Zeit: ab 13.30 Uhr
Ort: Innenstadt
Anreise: ab Bahnhof Wasungen wenige Min. Fußweg
Internet:
www.karnevalwasungen.de
}
,
s
Uwe Steimle gehört zu den
bekanntesten ostdeutschen
Komikern. In seinem Programm
lässt er neben nagelneuen
Texten auch seine Figuren Herr
Zieschong und Erich Honecker
wieder lebendig werden und
überrascht mit Anekdoten aus
seiner Dresdner DDR-Kindheit
und Jugend.
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Theater im Schlossgarten
Anreise: ab Arnstadt Hbf
ca. 10 Min. Fußweg
Internet:
www. theater-arnstadt.de
}
,
s
s
RegioTAKTE
12 |
Die NVS
„Öffentlicher Verkehr ist eine Teamleistung“
Mit Arne Behrens hat die NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH seit Januar 2014 einen neuen
Geschäftsführer. Zuvor Chef des Verkehrsverbandes Hochtaunus (VHT), zog es den Mobilitätsexperten nun nach
Erfurt. „RegioTakte“ sprach mit ihm über seine Ziele für den Thüringer Schienenpersonennahverkehr (SPNV).
Herr Behrens, wie waren Ihre ersten
Wochen im neuen Amt?
In jedem Fall sehr interessant und abwechslungsreich. Ich habe viele Gespräche geführt – natürlich mit den Mitarbeitern der
NVS, aber auch mit Vertretern aus Politik
und Verwaltung, mit den Verbünden und
Verkehrsunternehmen.
nehmen noch unternehmerischer tätig sein
können. Ansonsten bestehen im Hochtaunuskreis ähnliche Probleme wie in Thüringen: Hier wie dort steht den Ballungsgebieten der ländliche Raum gegenüber, der
in besonderem Maße vom demografischen
Wandel betroffen ist. Die Rahmenbedingungen sind somit durchaus vergleichbar.
Wo sehen Sie Ihre Hauptaufgaben in den
kommenden Jahren?
Nachdem die NVS in der Vergangenheit den
Schienenpersonennahverkehr in Thüringen
erfolgreich für den Wettbewerb geöffnet
hat, steht demnächst nur noch eine Vergabeentscheidung an, nämlich die zum Dieselnetz Südthüringen. Dann beginnt eine neue
Phase, die ich mit dem Stichwort „Mobilitätsmanagement“ beschreiben würde.
Was sind Ihre Visionen für den Thüringer SPNV im Jahr 2024?
Die Vision ist bereits greifbar. Sie beginnt im
Jahr 2017 mit der Inbetriebnahme des ICEKnotens Erfurt. Dieses Projekt ist deutschlandweit einmalig und ein Grund, warum
ich hierher gekommen bin. Für die Fahrgäste
bringt die ICE-Neubaustrecke vor allem Reisezeitverkürzungen – von Erfurt nach Berlin
werden es 45 Minuten weniger sein, nach
München 110 Minuten. Das ist ein Quantensprung. Aber auch im Nahverkehr wird es kürzere Fahrzeiten und zusätzliche Direktverbindungen geben und das schon vor 2017. So ist
man ab Ende 2015 beispielsweise 32 Minuten
schneller mit dem Regional-Express zwischen
Weimar und Leipzig unterwegs. Nochmals zu
einem umfassenderen Verständnis von Vision: Der Kunde wird zukünftig EIN Ticket über
Smartphone für ALLE Verkehrsmittel kaufen.
Die Anschlusssicherung wird flexibel gesichert. Mit dieser Systemunterstützung könnten wir dann auch weniger erfahrene Kunden
für das Gesamtsystem des öffentlichen Verkehrs gewinnen.
Was heißt das?
Wir haben jetzt ein tolles Angebot. Nun gilt es,
dieses in Stufen gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln und zu vernetzen:
Nicht nur Nah- und Fernverkehr auf der Schiene, sondern auch Busse, Carsharing-Angebote oder beispielsweise Fahrradverleihsysteme
gehören dazu. Der öffentliche Verkehr ist eine
Teamleistung. Genau da sehe ich die Aufgabe
der NVS in den nächsten Jahren: Wir wollen
die einzelnen Partner zusammenbringen und
ein Netzwerk bilden. Nur so schaffen wir eine
wirkliche Alternative zum Auto.
Sie waren zuvor im Hochtaunus bei
Frankfurt am Main tätig. Ist der öffentliche Nahverkehr in Thüringen mit dem in
Hessen vergleichbar?
Nicht so einfach. Hessen ist durch seine
flächendeckenden Verkehrsverbünde geprägt. Thüringen ist ein Schienenland. Nach
Sachsen ist es die Nummer zwei, wenn man
Bevölkerungszahl und Verkehrsleistung auf
dem Schienennetz zueinander in Beziehung setzt. Außerdem gibt es in Thüringen
im Gegensatz zu Hessen mit der NVS nur
eine landesweite Bestellerorganisation für
den SPNV. Man ist also in Thüringen in dieser Beziehung schlanker aufgestellt. Hessen
gibt seinen Verkehrsunternehmen mehr vor,
während in Thüringen die Eisenbahnunter-
03.2014
Werden Sie in den nächsten Monaten
häufiger in Thüringer Nahverkehrszügen anzutreffen sein?
Mit Sicherheit. Ich fahre sehr gern Bahn,
vorzugsweise 2. Klasse. Dort hört man direkt von Kunden und Zugbegleitpersonal
wie es vor Ort in der Realität funktioniert
(oder auch nicht). Es ist das ideale Fortbewegungsmittel. Und auch in der Stadt Erfurt – die mir im Übrigen sehr gut gefällt –
bin ich vorwiegend mit der Straßenbahn
unterwegs.
Vielen Dank für das Gespräch!
Arne Behrens
geb. in Soltau (Lüneburger Heide),
50 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder,
Hobby: Mobilität in jeglicher Form
er­
seit 2014: Geschäftsführer NVS – Nahv
,
mbH
ingen
Thür
aft
ellsch
eges
ervic
s
­­
kehrs
Erfurt
r2009 – 2013: Geschäftsführer, Verkehrsve
chsband Hochtaunus (VHT ) und Fachberei
leiter ÖPNV Hochtaunuskreis
2005 – 2007: Leiter Vertrieb Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
funkti1993 – 2004: Verschiedene Führungs
ehr
onen DB Fern-, Regional- und Stadtverk
ität
1986 – 1993: Gerhard-Mercator-Univers
enDuisburg, Studium der Wirtschaftswiss
schaften, Technologietransferstelle
| 13
Partner auf der Schiene
Das neue FEEN-Ticket
Auf zu den Feen!
2014 werden die Saalfelder Feengrotten 100 Jahre alt. Mit dem neuen
FEEN-Ticket kommen Reisende fortan günstig und bequem mit der Erfurter Bahn und der Süd·Thüringen·Bahn zu der bekannten Tropfsteinhöhle.
Das Ticket ist das Ergebnis einer
Kooperation von Erfurter Bahn, KomBus und den Saalfelder Feengrotten.
„Wir freuen uns besonders, dass es
gelungen ist, das von den Feengrotten
initiierte Projekt mit den beteiligten
Partnern erfolgreich umzusetzen. Das
FEEN-Ticket ist nicht nur im Festjahr
ein wichtiges touristisches Kooperationsprodukt“, sagte FeengrottenGeschäftsführerin Yvonne Wagner bei
der Unterzeichnung des gemeinsamen
Vertrages am 30. Januar in Saalfeld.
Das Kombi-Ticket gibt es für Einzelreisende, Familien, Gruppen oder Schulklassen und ist ab 1. April 2014 erhältlich. Es enthält die An- und Abreise nach
Saalfeld, kombiniert mit dem Bustransfer und dem Besuch der Erlebniswelt
Feengrotten (Details rechts). Vor allem
für Gruppen wird die Organisation noch
einfacher, da sich die Feengrotten, Bus
und Bahn nach Anmeldung bei einem
Partner untereinander abstimmen.
Neue Erlebnisführung im Jubiläumsjahr
Ab sofort bieten die Feengrotten eine
neue Erlebnisführung im Schaubergwerk an: die „Entdeckertour – 100 Jahre
Feengrotten“. Dabei geht es mit Grubenhelm, Geleucht und Umhang auf eine
Zeitreise in die wundervolle Untertagewelt des Schaubergwerks. Doch das ist
nur der Anfang – zahlreiche Höhepunkte
werden im Laufe des Festjahres folgen.
Gültig am eingetragenen
Rei­se­tag bis 3.00 Uhr des
Folgetages
Im Ticket enthalten sind:
>A
n- und Abreise nach Saalfeld mit
den Zügen der Erfurter Bahn und
der Süd·Thüringen·Bahn in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
(gilt nicht in den Zügen der DB)
> Nutzung der öffentlichen Busse in
Saalfeld für die Fahrt zwischen
Bahnhof Saalfeld und dem Feengrottenpark sowie im Städte­
dreieck Saalfeld – Rudolstadt – Bad Blankenburg
> Besuch der Erlebniswelt Feengrotten: Führung Schaubergwerk,
Besuch Grottoneum sowie von Mai
bis Oktober zusätzlich Besuch
Feenweltchen oder eine zweistündige Inhalationskur im Heilstollen
Preise:
> 2 9 Euro (Einzel-Ticket)*
>4
4 Euro (Partner-Ticket, zwei P.)*
> 1 9 Euro (Maxi-Ticket, p. P., ab sechs
Erwachsenen)
>a
b 10 Euro (Mini-Ticket, für Kin­der­
gruppen/Klassen, pro Kind und
Betreuer)
* I m Haushalt lebende Kinder und Enkel
(5 – 14 Jahre) sind als Mitfahrer inklusive
Michael Hecht, Geschäfts­führer der Erfurter Bahn,
Yvonne Wagner, Geschäftsführerin der Feen­
grotten, und KomBus-Geschäftsführer Dirk
Bergner stellen das FEEN-Ticket vor (v. l. n. r.)
s Internet: www.feengrotten.de,
www.erfurter-bahn.de,
www.kombus-online.de
Busnetz im Saale-Orla-Kreis erweitert
Mit dem Fahrplanwechsel zum 15. De­zember 2013 wurden die Anschlüsse
zwischen der Erfurter Bahn und
KomBus verbessert. So bestehen nun
neue Verbindungen in der Region um
Ranis und Ziegenrück. Außerdem ist der
Fahrplan der Buslinien 965 und 966 nun
besser auf die Züge der Erfurter Bahn
abgestimmt, wodurch neue Verbindungen von Ranis bzw. Ziegenrück in
Richtung Gera und Leipzig geschaffen
wurden. Damit ist die Region jetzt auch
an den Schienenverkehr angeschlossen.
Zusätzlich fahren einzelne Busse der
Linien 965 und 966 bis bzw. ab Pößneck
unt Bf, wo Anschluss an die Züge der
Erfurter Bahn in Ri­ch­tung Jena besteht.
Dies ermöglicht erstmalig auch günstige Verbindungen direkt bis ins Jenaer
Zentrum bzw. mit Anschluss in JenaGöschwitz nach Weimar und Erfurt.
s Internet: www.erfurter-bahn.de,
www.kombus-online.de
RegioTAKTE
14 |
Aktuelles
Bewerbungsfrist
verlängert
Bewerbungen für den regionalen Fahrgastbeirat für den Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) in Nordthüringen werden noch bis
zum 31. März 2014 entgegengenommen. Der
von der NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH und der DB Regio AG
gegründete Beirat soll die Kommunikation
zwischen Reisenden, den Eisenbahnverkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern der Länder ermöglichen. Interessenten
(Mindestalter: 18 Jahre) werden gebeten, in
ihrer Bewerbung neben ihrem Alter auch
kurz anzugeben, zu welchen Anlässen (z. B.
Arbeit, Schule, Ausflüge), wie häufig und auf
welchen Strecken sie mit den Nahverkehrszügen unterwegs sind. Die Bewerbung mit
dem Stichwort „Fahrgastbeirat Nordthüringenbahn“ geht an:
Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen
mbH, Schmidtstedter Straße 34, 99084 Erfurt
oder E-Mail an: info@nvsthueringen.de <
Erweiterung des EgroNets
Mit dem EgroNet-Ticket können Reisende jetzt
neue Stationen mit der Tschechischen Staatsbahn (CD) ansteuern. So kamen zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember im Bezirk
Karlovy Vary drei neue Linien hinzu:
> Chomutov (Komotau) – Vejprty (Weipert)
> Kadaň-Prunéřov (Kaaden) – Kadaň
předměstí (Kaaden Vorstadt)
> Blatno u Jesenice (Pladen) – Bečov nad
Teplou (Petschau) – Horní Slavkov
(Schlaggenwald) – Kounice (Kaunitz)
Außerdem wurden zwei Linien verlängert:
> Cheb (Eger) – Karlovy Vary (Karlsbad)
bis nach Chomutov (Komotau)
> Cheb – Mariánské Lázně (Marienbad)
bis nach Planá u Mariánských Lázní
(Plan bei Marienbad)
03.2014
Das EgroNet verbindet Thüringen, Sachsen,
Bayern und Tschechien. Mit dem EgroNetTicket zum Preis von 16 Euro bzw. 150 Kronen lassen sich einen Tag lang alle Züge,
Busse und Straßenbahnen im Vierländereck
sowie zwei Seilbahnen in Karlsbad nutzen.
Zwei Thüringer Bahnstrecken zählen zu dem
Netz: Die von der Vogtlandbahn und DB Regio befahrene Elstertalbahn zwischen Gera
und Greiz sowie die Strecke Gera – Mehltheuer, die von der Elster Saale Bahn im Netz
der Erfurter Bahn bedient wird. <
99 6001 zurück im Harz
Aktuelle Baustelleninformation und
kurzfristige Fahrplanänderungen
http://bauarbeiten.bahn.de,
www.nvsthueringen.de
Tel. 0180 6996633 (pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz
und max. 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
Aktuelle
Bauarbeiten
Blau markierte Streckenabschnitte: Schienenersatzverkehr
(SEV) bzw. Ausfall
Sa, 22.02. und So, 23.02.
(Ausfall /SEV RE 3395):
Göttingen – Leinefelde –
Mühlhausen – Gotha
Sa, 22.02. und So, 23.02.
(Ausfall /SEV RE 16177):
Bad Langensalza – Kühnhausen – Erfurt
Die Dampflok 99 6001 wird bald wieder die
Gleise der Harzer Schmalspurbahnen (HSB)
befahren. Die Lok wurde 1939 als Einzelstück für die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn AG gefertigt und verkehrt inzwischen vorwiegend auf der Selketalbahn. In
den letzten Monaten befand sich die 99
6001 aber in Meiningen zur Hauptuntersuchung. Bei der Gelegenheit erhielt sie einen
komplett neu konstruierten, geschweißten
Kessel sowie erneuerte Kohle- und Wasserkästen. Momentan wird die Dampflok noch
in der Fahrzeugwerkstatt der HSB auf ihre
nächsten Einsätze vorbereitet. <
Bessere Bahnanbindung
für Eisenberg
Die Erfurter Bahn, die JES Verkehrsgesellschaft und die Regionalverkehr Gera GmbH
(RVG) haben ihre Fahrpläne aufeinander abgestimmt und der Kreisstadt Eisenberg dadurch einen besseren Anschluss an die Bahnstrecke Gera – Leipzig verschafft. Mit den
neuen Verbindungen kommen Reisende
schneller von Eisenberg nach Leipzig; gleichzeitig werden auch mehr Verbindungen zwischen Eisenberg und Gera angeboten. <
Di, 25.02.
(Ausfall /SEV RB 59372 und 59375):
Saalfeld – Hockeroda – Lichtenfels
Mo, 03.03. – vsl. Mo, 03.11.:
Gera – Greiz – Plauen-Chrieschwitz –
Plauen unt. Bf. – Weischlitz
Fr, 07.03.:
Erfurt Hbf – Erfurt Nord – Sondershausen – Nordhausen
Mo, 10.03. – Mi, 12.03.
(Ausfall RB 16456 und 16457):
Leinefelde – Sollstedt – Wolkramshausen – Nordhausen
So, 16.03. (Ausfall RB 16365):
Erfurt – Sömmerda – Sangerhausen
Fr, 22.03. – So, 24.03.:
Erfurt Hbf – Erfurt Ost – Sömmerda – Sangerhausen
| 15
Buntes
Bilderrätsel
In Thüringen erfreut sich die „fünfte Jahreszeit“ mit Kamelle, Umzügen und Büttenreden großer Beliebtheit.
Gut „verkleidet“ ist ebenfalls das Lösungswort in unserem Bilderrätsel. Der gesuchte Begriff ergibt sich zusammen­
gesetzt aus den einzelnen Bildern der Reihe und den dazugehörigen Anmerkungen.
A
Gewinnspiel
Tarnung ist alles
Einer der berühmtesten Gäste auf der Wartburg bei Eisenach war Martin Luther. Weil er
sich dort aber in Schutzhaft befand, weilte
der Reformator auf der Burg unter falschem
Namen. Unsere Frage lautet daher diesmal:
Wie nannte sich Martin Luther während
seines geheimen Aufenthalts auf der
Wartburg?
a) Krämer Karl
b) Diener Dirk
c) Junker Jörg
Einsendeschluss ist der 14. März 2014
(Datum des Poststempels). Die Antwort
senden Sie bitte an:
NVS – Nahverkehrs­servicegesellschaft
Thüringen mbH
Kennwort: RegioTakte/Gewinnspiel
Schmidtstedter Straße 34, 99084 Erfurt
Impressum
Herausgeber
NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
www.nvsthueringen.de
Geschäftsführer
Arne Behrens (V. i. S. d. P.)
Redaktionsschluss für die
nächste Ausgabe: 06.03.2014
Ausgabe: 94
Auflage: 11.000
Druck: Druckhaus Gera GmbH
Erster
Buchstabe
O
Lösung: Faschingsumzug
S
Oder per E-Mail an:
gewinnspiel@nvsthueringen.de
Auswertung und Gewinner der Januar-Ausgabe 2014
Wir wollten wissen, wo entlang der
Strecke „Rodelblitz“-Passagiere ein
historisches Bahnbetriebswerk besichtigen können. Richtig war Antwort C),
Arnstadt Hbf. Freuen durfte sich Familie Grünbeck aus Obermaßfeld-Grimmenthal: Für sie gab es eine Familienkarte für eine Fahrt mit dem
„Rodelblitz“.
Teilnahmebedingungen
Mitarbeitende der NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der
Gewinner wird aus den eingegangenen richtigen
Antworten ausgelost und persönlich benachrichtigt.
Mehrfacheinsendungen werden nicht berücksichtigt.
Redaktion, Gestaltung,
Anzeigenschaltung
Heimrich & Hannot GmbH
Nikolaistraße 36, 04109 Leipzig
Tel. 0341 98278-80
www.heimrich-hannot.de
Bildnachweise: Barbara Neumann,
Heimrich & Hannot GmbH (Titelbild);
NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH (S. 3); Deutsche Bahn AG/
JET-Foto Kranert (S. 4 o.), Heimrich & Hannot GmbH (S. 4, 1. Spalte); Deutsche Bahn
AG (S. 4, 2. Spalte); fotolia.com/DaMonk
(S. 4, 3. Spalte); Heimrich & Hannot GmbH
(S. 5, Grafik); Heimrich & Hannot GmbH (S.
6, Karte); fotolia.com/by-studio (S. 6, Uhr);
fotolia.com/unclepodger (S. 7, Korb); Er-
furter Bahn/Ronald Neumeister (S. 7, Zugbegleiter); fotolia.com/corund (S. 7, Megafon); Wikimedia Commons/Lencer (S. 8 o.);
Wartburg-Stiftung Eisenach (S. 9 l. o.); Nationalparkverwaltung Hainich/Rüdiger
Biehl (S. 9 Mitte o.); Wikimedia Commons/
Rainer Lippert (S. 9 u.); fotolia.com/YK (S.
9, Specht); Nationalparkverwaltung Hainich/Thomas Stephan (S. 9, Wildkatze);
Bach-Festival-Arnstadt/Alciro Theodoro
da Silva (S. 10 l. o.); Bach-Festival-Arnstadt
(S. 10 r. o.); RAM Regio Ausstellungs GmbH
(S. 10 u.); Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH (S. 11, 2. Spalte); Wasunger
Carneval Club e.V. (S. 11, 3. Spalte); Chinesischer Nationalcircus (S. 11, 4. Spalte
o.); Uwe Steimle (S. 11, 4. Spalte u.); NVS
(S. 12 u.); Saalfelder Feengrotten und Tou-
Das können Sie diesmal gewinnen:
Eine Übernachtung im Doppelzimmer
für zwei Personen im Hotel auf der
Wartburg, das in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum feiert.
rismus GmbH/Matthias Frank Schmidt (S.
13 o.); Heimrich & Hannot GmbH/Stefan
Behringer (S. 13 Mitte); DB Regio AG (S. 14,
1. Spalte); Harzer Schmalspurbahnen (S.
14, 2. Spalte); fotolia.com/Ahileos (S. 14,
Bagger); fotolia.com/Olaf Wandruschka
(S. 15, Fass); fotolia.com/vinz89 (S. 15,
China); fotolia.com/ILYA AKINSHIN (S. 15,
Gitarre); fotolia.com/Henry Schmitt (S. 15,
Sumoringer); DB Regio AG (S. 15, Zug); Hotel auf der Wartburg (S. 15 Mitte r.); DLW/
Grimm (S. 16)
Leserservice: Die RegioTakte ab Ausgabe 1 sind unter www.nvsthueringen.de
als PDF-Datei abrufbar.
Abonnement
Das Jahresabonnement der RegioTakte
kostet 19,99 Euro (Verpackung + Versand) und ist unter Angabe Ihrer Postanschrift bei der NVS Thüringen zu
beziehen: info@nvsthueringen.de
Rechtshinweise
Nachdruck bzw. Nutzung in elektronischen und Print-Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des
Herausgebers. Weiterverkauf untersagt.
Alle Informationen sind sorgfältig gemäß Pressekodex recherchiert. Dennoch sind alle Angaben ohne Gewähr.
Stand 02/2014
RegioTAKTE
Hier wird ganz genau hingeschaut: Nicht nur die Lokomotiven und Triebfahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) müssen in festgelegten
Abständen gründlich untersucht werden. Auch die Reisezugwagen dürfen
regelmäßig zur Kontrolle. Deshalb befinden sich derzeit vier HSB-Wagen der
Baujahre 1926 und 1932 im traditionsreichen Dampflokwerk Meiningen.
Nachdem sie auf Herz und Nieren geprüft wurden, sollen sie ab März 2014
wieder ihren Dienst antreten.
Ordnung muss sein!
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
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