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Glück ist, Gott nahe zu sein! Wie wir leben wollen

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FREI +++ FROMM +++ FRÖHLICH +++ FRECH +++ EVANGELISCH
Gemeindebrief der
evangelisch-lutherischen
Kirchengemeinden
Kempten und Umgebung
AUSGABE JOHANNESKIRCHE
Ausgabe
Ausgabe04 2 –2014
September bis
März
November
bis Mai 2014
2014
Glück
Wie wir leben wollen
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Thema ··/ 3
Ausgabe Johanneskirche
, Ausgabe 4-2014
Wenn auch unser äußerer Mensch verfällt,
so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
2. Korinther 4,16
Mit Würde alt werden
Wie wir leben wollen
Liebe Leserin, lieber Leser!
„Ich bin glücklich und zufrieden!“ – Es sind die Glücksmomente unseres Lebens,
in denen wir diesen Satz aus vollem Herzen sprechen. Leider sind sie oft kurz.
Irgendetwas passiert, das uns aus der Bahn wirft. „Irgendetwas“ - das kann auch
das Alter sein. Auch im Alter stehen wir vor der Herausforderung, etwas für unsere
„seelische Gesundheit“ zu tun – unserer Seele Gutes zu tun. Unser Fühlen, Empfinden, Denken, Erinnern, Wollen, Wünschen, Hoffen, Glauben, Vertrauen, Zweifeln –
einfach alles, was in uns lebt und sich regt, meint hier das Wort „seelisch“.
Paulus nennt das den „inneren Menschen“ und weist darauf hin, dass dieser auch
dann noch reifen und gesunden kann, wenn der „äußere Mensch“, unser Körper,
längst abbaut (2. Korinther 4,16). Es lohnt sich also, auch im Alter auf seinen
„inneren Menschen“ zu hören und zu spüren: Wie geht es mir? Was freut mich? Was
bedrückt mich? Was baut mich auf? Was zieht mich runter? Wonach hungert und
dürstet meine Seele? – Da niemand in uns reinschauen kann, können wir die Antwort
nur selbst geben. Und der Herausforderungen – nicht nur, aber gerade auch – im Alter
gibt es viele:
1. Herausforderung: Unser Körper
Geht es dem „äußeren Menschen“ nicht mehr gut, leidet oft auch der „innere“.
Nachlassende Kräfte und einsetzende Gebrechen erschüttern auch die Seele.
Wie komme ich damit zurecht, dass mein Körper nicht mehr alles kann, was er
mal konnte? Vergleiche ich mich immer noch mit „den Jungen“? Oder schaffe ich
den Blickwechsel: Statt Verzweiflung über den körperlichen Abbau lieber Dankbarkeit
und Staunen, was immer noch geht – und das pflegen und üben. Statt Frust über
Falten und Fette also lieber Stolz auf eigene neue Formen und Kanten!
2. Herausforderung: Materielle Sicherheiten
Bei Geld- und Wohnungssorgen gerät auch unser „innerer Mensch“ in Panik.
Ängste können eine Seele im Alter regelrecht auffressen: Reicht die Rente?
Was, wenn ich ins Heim muss? Hier können Information und Beratung helfen.
Unsere Seele kann mit Einschränkungen zurechtkommen. Aber sie möchte sie
selbst entscheiden, mitgestalten und rechtzeitig planen dürfen.
3. Herausforderung: Beziehungen
Unsere Seele braucht Liebe, Geborgenheit und Austausch. Aber mit dem Alter
schrumpfen oft die sozialen Netzwerke, die ein Leben lang trugen: Partnerschaften
und Familie, Freunde und Arbeitskontakte, Vereins- und Nachbarschaftsbeziehungen.
Wie pflegen wir die Kontakte, die wir noch haben? Sind wir noch offen für neue
Kontakte, die auch im Alter möglich sind? Abschiede erschüttern uns. Trauen wir uns
zu trauern? Verbitterungen drohen. Können wir vergeben und Vergebung zulassen?
4. Herausforderung: Arbeit und Leistung
Unsere Seele braucht Anerkennung und Wertschätzung. Oft erfährt sie die über Erfolge
in Beruf und Gesellschaft. Aber wenn die Arbeit wegbricht? Wenn wir für die Aufgaben,
die unser Leben einmal erfüllten, schlichtweg zu alt werden und abtreten müssen?
Finden wir neue Aufgaben, die unseren „inneren Menschen“ mit Befriedigung und
Stolz erfüllen?
5. Herausforderung: Lebenseinstellungen, Werte und selbst unser Glaube
Pfarrer Klaus Dotzer, Altenheimseelsorge
Unsere Seele hütet und pflegt sie in der Regel. Sie bestimmen unsere Ziele und unser
Verhalten im Leben. Aber im Alter kommen sie neu auf den Prüfstand. Was trägt unseren
„inneren Menschen“ jetzt wirklich? Was nährt unsere Seele, wenn körperliche Gesundheit, materielle Sicherheiten, soziale Beziehungen, Arbeit und Leistung sie nicht mehr
nähren können? Was gibt uns Kraft und Vertrauen, auch loslassen zu können? Trägt
unser Glaube auch angesichts eines nahenden Todes? Können unsere letzten Jahre
tatsächlich unsere schönsten werden, weil unsere Seele nicht mehr länger immer nur
sammeln und ernten muss, sondern sich auch entspannen und getragen wissen kann
von einer noch anderen, größeren, tieferen und geheimnisvolleren Seele als sie selbst?
Kann meine Seele, kann ich einmal in Frieden sterben – alt und lebenssatt?
Ich kenne Menschen, die „glücklich und zufrieden“ starben. Ihr Körper war tot. Aber
ihre Seele gesund. Mehr kann uns im Leben und im Sterben wohl nicht geschenkt
werden. Gehen wir also „seelsorgsam“ mit uns und anderen um – bis ins hohe Alter!
Einen gesegneten Herbst wünscht Ihnen Klaus Dotzer!
Traudl Strohmetz, 88, macht Steptanz
„Ich bin einfach hingegangen“
Niemand ist zu alt, um etwas Neues zu beginnen. Niemand ist zu alt zum Tanzen!
Traudl Strohmetz aus Kempten hat sich das gedacht und ist mutig in die
Steptanz!Werkstatt in Kempten gegangen, um Steptanz zu lernen. Da war sie 78
Jahre alt. 10 Jahre ist das nun her und Traudl Strohmetz ist immer noch mit Begeisterung dabei. „Mir haben schon immer die schnellen Tänze besser gefallen“, erzählt
sie lachend. Bereits nach zwei Jahren durfte sie als Solotänzerin auftreten, z.B. auf
der Allgäuer Festwoche. „Die Jungen“, so erzählt sie schmunzelnd, „haben sich alle
nicht getraut.“ Den Elan, im Alter noch etwas Neues zu beginnen, hat sie wohl von
ihrer Mutter geerbt. Diese hat mit 70 Jahren angefangen Orgel zu spielen. Ein solches
Vorbild wirkt sicherlich prägend.
Doppelte Freude
Traudl Strohmetz bei einem ihrer Steptanz - Auftritte
Das Tanzen bringt Traudl Strohmetz Freude im doppelten Sinn. Sie genießt die
Freundschaft ihrer, meist viel jüngeren, Steptanzkolleginnen. Oft gehen sie zusammen
nach der Tanzstunde noch zum Eisessen. Aber auch andere Menschen kann die
lebensfrohe Rentnerin mit ihren Tänzen erfreuen. Im Seniorenwohnen im Hoefelmayrpark, wo sie in einer kleinen Wohnung lebt, hat sie schon öfters auf der Demenzstation und auf Sommerfesten ihre Kunst zum Besten gegeben. Im Mai 2013
wurde sie von ihrer Tanzschule zur „Tänzerin des Monats“ gekürt. Mit dieser Auszeichnung wird zum einen ihre tänzerische Leistung gewürdigt, zum anderen aber
auch ihr Mut zu zeigen: Niemand ist zu alt, sich Träume zu erfüllen.
Julia Cleve
Ausgabe Johanneskirche
4 ··/ Johanneskirche
, Ausgabe 4-2014
, Ausgabe 4-2014
Johanneskirche ··/ 5
Ausgabe Johanneskirche
Zusammenleben der Generationen
Was erwarten wir voneinander
Wie wollen wir als jüngere und ältere Menschen gut zusammenleben? Was erwarten wir voneinander und was wünschen
wir uns? Drei Generationen sind dieser Frage nachgegangen.
Was erwarte ich als älterer Mensch noch? Was erwarte ich von anderen, von jüngeren? Diese Frage habe ich beim Seniorentreff in
den Raum gestellt. Die erste Reaktion war in ihrer Bescheidenheit fast erschreckend: „Gar nichts“. „Nur dass ich gesund bleibe und
selbstständig bleibe.“ Aber auch: „Vielleicht etwas mehr Rücksicht und Respekt.“ „Dass man sich mehr für unsere Erfahrungen
interessiert, uns zuhört.“ Und plötzlich wurde nicht mehr darüber diskutiert, was wir von den anderen erwarten oder nicht erwarten können, sondern was wir Ältere uns für die anderen wünschen: Nämlich dass sie nie Krieg und Vertreibung, Hunger und Not
erleben müssen. Nicht, dass die Jüngeren z.B. im Bus aufstehen oder respektvoll grüßen, ist unsere Erwartung, sondern dass sie die
Errungenschaften der letzten Jahrzehnte bewahren und erhalten: Frieden, Freiheit, Menschenrechte. Erwartung und Vision sind
hier eng beieinander und „wir werden sein wie die Träumenden“.
Sieglinde Pompe und der Seniorenkreis der Johannesgemeinde
Ich habe mich einmal ein wenig mit der Frage beschäftigt, was ich von meinen Mitmenschen, insbesondere von den Älteren,
erwarte.Vielleicht erwarte ich, dass die Senioren uns respektieren, uns mehr als selbstständig einstufen oder uns auch einfach
machen lassen. Wir haben andere Interessen und Themengebiete, auf die man Rücksicht nehmen sollte. Auch wir müssen uns bei
so manchen Themen oder auch bei zu starker und zu genauer Kritik an die eigene Nase fassen. Die Älteren sind nicht dümmer als
wir, sondern sind vielleicht nicht mehr ganz so schnell, doch sie haben einfach mehr Lebenserfahrung und somit auch mehr
Allgemeinwissen. Auch ihnen kann man den Umgang mit einem Computer beibringen oder unsere sozialen Netzwerke erklären.
Es gibt Tage oder Wochen, wo ich mir persönlich Menschen wünsche, die für andere in besonderen Situationen da sind, wie
beispielsweise, wenn eine ältere Dame nicht mehr gut einkaufen kann, ihr einfach Hilfe anbieten oder mit ihr gehen.
Marie Schimanek, 15 Jahre
Vor kurzem wurde ich von einem Jugendlichen beim Einkauf von hinten angerempelt. Klar, nicht schlimm, trotzdem hätte ich eine
Entschuldigung erwartet. Gleichzeitig bin ich auch über meinen spontanen Ärger erschrocken. In meiner Jugendzeit habe ich mich
über die „älteren Menschen“ aufgeregt, die in meinen Augen doch so antiquiert gedacht haben. Je länger ich jedoch darüber
nachdenke, war es weder vor 20 Jahren noch heute eine überalterte Haltung. Ein gesundes Zusammenleben zwischen den Generationen kann nur mit gegenseitigem Respekt gelingen. Ich kann und muss Rücksicht nehmen auf die Mitmenschen unter uns, die
schon viel Lebenserfahrung gemacht haben und von denen ich nicht im Ansatz eine Ahnung habe. Jedoch kann ich auch von der
heutigen „Jugend“ lernen. Ihre Art und Weise zu leben und auch ihr Umgang mit den modernen Medien. Wir leben und lernen
gemeinsam voneinander, so sieht für mich ein gelungenes generationenübergreifendes Leben aus.
Patricia Gräble, 38 Jahre
Die Johannesgemeinde bekommt eine neue Religionspädagogin
Kathrin Riedl stellt sich vor
Liebe Gemeinde!
Mein Name ist Kathrin Riedl und ich darf ab September das Gemeindeleben in der
Johanneskirche mitgestalten. Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter
im Alter von zwei Jahren.
Mein Studium der Religionspädagogik und Kirchlichen Bildungsarbeit hat mich vor
etwa 10 Jahren für das Praxissemester ins Allgäu geführt. Seither durfte ich das
Dekanat Kempten besser kennenlernen: Das Praxissemester habe ich in der Christuskirche Kempten und meinen Vorbereitungsdienst in der Matthäuskirche Kempten
absolviert. Nach dem Studium habe ich als Dekanatsjugendreferentin mit Schwerpunkt in der Region Oberallgäu gearbeitet, was mir ebenfalls sehr viel Spaß
gemacht hat.
Am liebsten in der Gemeinde
Kathrin Riedl freut sich auf die Johannesgemeinde –
und wir freuen uns auf sie!
Nach der Geburt meiner Tochter habe ich mich dazu entschlossen, in den Schuldienst
zu gehen, um Familie und Beruf leichter vereinbaren zu können. Doch die Begeisterung für Gemeindearbeit hat mich nie losgelassen, weshalb ich mich auch ehrenamtlich im Kirchenvorstand der Christuskirche einbringe und auf Dekanatsebene das Amt
der Präsidin übernommen habe.
Nun bin ich sehr dankbar, auch hauptamtlich wieder einige Stunden im Bereich der
Gemeindepädagogik leisten zu dürfen.
Nach der Elternzeit geht es los
Leider müssen Sie sich aber noch etwas gedulden, mich regelmäßig und voll in Aktion
in der Gemeinde zu erleben. Wir bekommen im November nochmals Familienzuwachs
und ich werde anschließend in Elternzeit gehen. Ich plane und hoffe, dass ich nach
circa einem halben Jahr dann für Sie und die Gemeinde aktiv werden kann.
Meine Einführung findet am Sonntag, 7. September, um 10.15 Uhr im Gottesdienst in
der Johanneskirche statt – kommen Sie doch vorbei.
Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Gemeinde kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam am „Reich Gottes“ zu bauen.
Ihre Kathrin Riedl
Herzlich willkommen!
Ausgabe Johanneskirche
6 ··/ Blickpunkt
, Ausgabe 4-2014
Ein neues Ehrenamt für unsere Kirchengemeinden
Berater/innen in Altersfragen
Kann ich bis zuletzt daheim wohnen? Was, wenn meine Rente nicht reicht?
Wer hilft mir, wenn ich alt werde? Wer hilft mir, wenn ich krank werde?
Wer kann mich pflegen? Was sind Pflegestufen und wer entscheidet über sie?
Was, wenn ich ins Heim soll? Was ist eine Patientenverfügung? Was ist eine
Betreuungsvollmacht? Warum ein Testament? Was kann ein Hospiz?
Nicht jeder traut sich, mit solchen und anderen Fragen gleich eine Beratungsstelle
der Stadt, der Kirchen, der Diakonie oder anderer Wohlfahrtsverbände aufzusuchen.
Für ein Gespräch in der eigenen Familie fehlt andererseits oft der Mut. Da kann es
helfen, mit jemandem zu reden, der sich mit solchen und anderen Fragen beschäftigt
hat und neutral ist. Ehrenamtliche Beraterinnen und Berater für Altersfragen in
unseren Gemeinden sollen solche Menschen sein.
18 Frauen und Männer wurden in Kempten ausgebildet
In vielen Kirchengemeinden und Dekanaten Bayerns gibt es sie bereits. Die Idee zu ihrer
Ausbildung und das Konzept der Ausbildung stammen von der Arbeitsgemeinschaft
Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern (AEEB). Umgesetzt für unsere Region
Kempten wurde die Ausbildung nun vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk
Südschwaben in Kooperation mit der Diakonie Kempten und der Altenheimseelsorge
der St.- Mang - Kirchengemeinde. 18 Frauen und Männer im Alter von 45 bis 75 Jahren
schlossen den Kurs im Juli ab und stehen ab jetzt für Beratungsgespräche zur Verfügung. An zwei Wochenenden und acht Abenden beschäftigten sie sich mit Altersthemen,
bildeten sich fort, hörten Vorträge, diskutierten und übten aufmerksames Zuhören
und das Führen von Beratungsgesprächen.
(Foto: Evi Grünwalds)
Beraten, begleiten, gemeinsam Lösungen finden
Ihre Aufgabe ist es, bei Fragen und Entscheidungsprozessen im Alter als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen, zu beraten und zu begleiten, mit Erstinformationen
zu helfen und im Bedarfsfall zu wissen, wo weiterführende Informationen und Hilfen
gefunden werden können. Sie sind für alle älteren Menschen und ihre Angehörigen
in unseren Gemeinden ansprechbar. Sie sind selbst eingebunden in unsere Kirchengemeinden und / oder arbeiten im Rahmen der Diakonie. Sie beraten vertraulich, zeitlich befristet und unterliegen der Schweigepflicht. Sie versuchen, auch ihr eigenes
Älterwerden bewusst zu leben und zu reflektieren. Dabei sind sie keine „Missionare“
ihrer eigenen Ansichten und Meinungen, sondern versuchen, Andersdenkende zu verstehen und zusammen mit ihnen respektvoll Lösungen zu überlegen. Fachlich werden
sie durch unsere Kirchengemeinden, die Diakonie und die Altenheimseelsorge begleitet.
Ihre Namen und Kontakte können über Ihr Pfarramt oder über die Evangelische
Altenheimseelsorge bei Pfarrer Klaus Dotzer (0831 25384-49) erfragt werden.
Klaus Dotzer
, Ausgabe 4-2014
KURSANGEBOTE DER
ALTENHEIMSEELSORGE
Seelsorgsam leben und arbeiten –
Für alle, die mit Menschen arbeiten
Mir selber und anderen gut tun.
Mich selbst und andere achten.
Wach bei mir und anderen sein.
Brennen, ohne auszubrennen.
Geben, ohne ausgenutzt zu werden.
Leben, statt gelebt zu werden.
Meine und fremde Grenzen spüren.
Wie geht das?
Ein Kurs mit Gesprächen und Übungen
für alle, die mit Menschen arbeiten –
privat, ehrenamtlich, neben- und
hauptberuflich.
Ort: Kapelle des Wilhelm-LöheHauses (Freudental 9).
Termin:
Donnerstag, 19.00 bis 20.00 Uhr,
am 2., 9., 16., 23. und 30. Oktober 2014
Leitung: Klaus Dotzer
Meine Seele ist Stille zu Gott
Drei Einführungsabende
in das Gebet ohne Worte
„Meine Seele ist Stille zu Gott“ heißt
es in Psalm 62. Beten braucht nicht
unbedingt Worte. Das ist auch die
Erfahrung vieler Christen seit den
Anfängen der Kirche bis heute.
Menschen suchen und schätzen
unsere Kirchen und andere Orte als
Räume für ihr eigenes Stillsein vor
Gott. Sie erfahren das als Kraftquelle.
Wer dieses Stillsein vor Gott für sich
ausprobieren möchte oder Sehnsucht
danach spürt, ist willkommen.
Ort: Kapelle des Wilhelm - Löhe Hauses (Freudental 9).
Termine:
Freitag, 19.00 bis 20.00 Uhr,
am 5., 12. und 19. Dezember 2014
Leitung: Klaus Dotzer
Die Teilnehmerzahl ist bei beiden
Kursen begrenzt.
Weitere Information und / oder
Anmeldung bitte bei Pfarrer Klaus
Dotzer unter Tel. 0831 25384-49 oder
klaus.dotzer@elkb.de.
Altersfragen ··/ 7
Die Evangelische Sozialstation Kempten
Ambulante Pflege zu Hause
Altenheimseelsorger Pfarrer Klaus Dotzer interviewt für
Monika Nawrath, Pflegedienstleiterin der evangelischen
Sozialstation in Kempten, einer Einrichtung der Diakonie. Weitere Informationen zu diesem Dienst können im Internet
unter www.diakonie-kempten.de oder direkt unter der Telefonnummer 0831 25384-50 abgerufen werden.
Frau Nawrath, welche Leistungen bietet
die Sozialstation an?
Wir helfen, dass Menschen trotz Hilfsbedürftigkeit zu Hause wohnen bleiben und
dort ihren Alltag bewältigen können. Dafür kommt unser examiniertes Pflegefachpersonal in ihre Häuser oder Wohnungen. Unsere Leistungen können dabei
in Behandlungspflege bestehen, wie
beispielsweise Spritzen setzen, Verbände wechseln oder Medikamente geben.
Obwohl die Besuche manchmal nur
wenige Minuten dauern, entsteht meist
ein Vertrauensverhältnis. Unsere Besuche
schaffen Sicherheit und Stabilität und
wir gewährleisten eine gewisse Kontrolle, die für Angehörige und Patienten
beruhigend ist. Wir übernehmen auch
Leistungen der Pflegeversicherung, wie
Waschen, Anziehen, Zähneputzen oder
Haare waschen. Auch hauswirtschaftliche Leistungen bieten wir an, wie
Einkaufen, Wohnung putzen oder Wäsche
in die Wäscherei bringen. Unser Angebot ist so umfangreich und individuell,
dass oft auch spezielle Wünsche von uns
übernommen werden können.
Das alles kostet Geld. Wer bezahlt diese
Leistungen?
Unsere Stundensätze liegen bei 30,— bis
50,— Euro pro Stunde. Patienten ohne
Pflegestufe müssen diese Leistungen
in der Regel selbst bezahlen. Manchmal übernimmt das Sozialamt gewisse
Kosten. Meist, wenn eine Rente unter
1000,— Euro liegt. Dafür muss beim Sozialamt ein Antrag gestellt werden. Das
ist aber oft eine große Hürde, weil dann
auch Angehörige nach ihren Einkünften
gefragt werden. Verdienen sie gut, müssen sie Leistungen mitfinanzieren. Das
ist für viele Menschen, die ihren Kindern
nicht zur Last fallen wollen, problematisch. So werden Leistungen gar nicht
erst beantragt oder eine notwendige
Versorgung verzögert.
Ab wann kann man mit Ihnen Kontakt
aufnehmen?
Jederzeit – auch schon bevor ein Hilfebedarf besteht. Wir beraten beispielsweise zu Hilfsmitteln, die schon angeschafft
werden können, solange man noch allein
zurechtkommt. Oder man nimmt mit uns
Kontakt auf, wenn ein Hilfebedarf, zum
Beispiel im hauswirtschaftlichen Bereich,
bereits eingetreten ist. Jemand kann
zum Beispiel nicht mehr allein einkaufen, oder möchte einmal in der Woche
gebadet werden. Gerade alte Menschen
empfinden es da manchmal als unangenehm, sich von Angehörigen helfen zu
lassen. Manchmal werden wir auch erst
gerufen, wenn ein plötzlicher Hilfebedarf
eingetreten ist. Jemand wird zum Beispiel nach einem Schlaganfall aus dem
Krankenhaus oder der Rehabilitation mit
Pflegestufe eins oder zwei entlassen und
ist dann zuhause auf Pflege angewiesen.
Hilft die Sozialstation bei der
Beantragung einer Pflegestufe?
In jedem Fall leisten wir Beratung. Den
Antrag müssen die Angehörigen oder
Betreuer selbst stellen. Wer aber ganz
allein ist, dem oder der helfen wir auch
bei der Beantragung einer Pflegestufe.
Was ist, wenn ein alter oder kranker
Mensch zuhause sterben möchte?
Es gibt gute Chancen, dass das gelingt.
Wir leisten und koordinieren dazu alle
pflegerisch-fachliche Hilfe. Wichtig ist
nur, dass die Angehörigen diesen Wunsch
mittragen und mitarbeiten. Dann kann
in der Regel sehr viel organisiert werden.
Wir kommen bis zu sechsmal am Tag und
notfalls auch in der Nacht. An Grenzen
stoßen wir, wo ein Mensch dement, aber
immer noch sehr mobil ist. Dann wird
eine 24-Stunden-Begleitung notwendig,
die oft nur noch in einem Heim gewährleistet werden kann.
Was war Ihr schönstes Erlebnis?
Monika Nawrath (ganz rechts) und die Mitarbeiterinnen der evangelischen Sozialstation. (Foto: Diakonie)
8 ··/ Diakonie Kempten / Allgäu
Es war tatsächlich die gelungene Sterbebegleitung einer krebskranken Frau, deren
sehnlichster Wunsch es war, daheim
sterben zu dürfen. Zusammen mit ihrem
Ehemann, Freunden, Ehrenamtlichen,
Ärzten und unserem Fachpersonal konnten wir ihr diesen Wunsch erfüllen. Bis
heute besteht ein Kontakt zur Familie.
, Ausgabe 4-2014
Das Maria - Martha - Stift in Lindau
Wir leben Normalität
Auf diesen kurzen Nenner bringt das Maria-Martha-Stift, Seniorenheim der Diakonie Lindau, die Philosophie des Hauses.
Dahinter steht der Anspruch, ein Umfeld und eine Atmosphäre zu schaffen, die dem Leben zu Hause nahe kommen. Was
zunächst nach einem der üblichen Werbeversprechen klingt, ist inzwischen mehrfach ausgezeichnet. Und spätestens seit
dem RTL-Beitrag „Gute Pflegeheime - So altert es sich in Würde“ vom Mai 2014 hat es sich herumgesprochen: Das MariaMartha-Stift gehört deutschlandweit zu den Spitzenhäusern im Bereich Altenpflege. Entsprechend groß ist das Interesse.
Aber was ist hier anders? Auf den ersten
Blick unterscheidet sich das Angebot nur
wenig von vergleichbaren Einrichtungen,
die ebenfalls gute Pflege und abwechslungsreiche Angebote bieten. Dennoch
liegt die Verweildauer im Maria-MarthaStift mit durchschnittlich 47 Monaten
deutlich über dem Bundesdurchschnitt
von 31 Monaten und so mancher Bewohner rutscht sogar noch einmal in
eine niedrigere Pflegestufe.
Um dem Anspruch von Normalität gerecht zu werden, arbeitet das Maria Martha - Stift nach den Prinzipien der
sogenannten Eden-Alternative. Entwickelt hat sie ab 1992 der New Yorker
Arzt Dr. William Thomas. Er erkannte,
dass eine krankenhausähnliche BetreuKüchenchef Roger Reinholz beherrscht sein Handwerk, aber mit den Hausfrauenkniffen von Franziska Meisenzahl
ung bei älteren Menschen in Heimen
gelingen die Kässpatzen natürlich noch besser. (Foto: Maria - Martha - Stift)
Einsamkeit, Hilflosigkeit und Langeweile
auslöst. Allesamt seelische Belastungen,
die ihrerseits wiederum körperliche Leiden auslösen können. Thomas interessierte sich
aber nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Mitarbeitenden. In ihre Fortbildung und Motivation wird bewusst investiert. Das Eden - Konzept will ein menschenwürdiges Wohn- und Arbeitsumfeld für alle Beteiligten schaffen.
Suizidprävention
In der Praxis des Stifts bedeutet dies zum Beispiel, dass Tiere im Haus willkommen
sind. Es gibt Fingerfood für Menschen, die aufgrund motorischer Einschränkungen
oder einer Demenzerkrankung nicht mehr mit Besteck umgehen können. Für Menschen mit Schluckbeschwerden ist das sogenannte Smoothfood (sanftes Essen) bestimmt. Dabei werden die Mahlzeiten so aufbereitet, dass sie trotz Passierens immer
noch appetitlich aussehen. Sturzgefährdete Senioren bekommen ein Bett, das sich bis
auf den Boden absenken lässt. Demente erhalten einen GPS-Tracker, durch den sie
gegebenenfalls geortet werden können. Besonders wichtig ist jedoch, dass die Senioren Elemente ihres früheren Alltags in das Leben im Stift integrieren. Wer also Freude
daran hat, kann das Hegen und Pflegen der Tomatenpflanzen übernehmen oder sein
Tanzbein schwingen.
Das deutsche Pflegesystem belohnt solches Engagement nicht unbedingt, wenn z. B.
niedrigere Pflegestufen auch niedrigere Vergütungen bedeuten. Trotzdem rechnet sich
das Lindauer Modell dank sehr guter Belegungszahlen und weniger Personalwechsel.
Das Wilhelm - Löhe - Haus der Diakonie Kempten praktiziert viele der oben genannten
Elemente ebenfalls und gratuliert dem Maria - Martha - Stift zum Erfolg!
Jutta Martin
, Ausgabe 4-2014
Pfarrerin Jutta Schröppel (50) aus Oberstdorf hat am 1. Juli die neu errichtete
Pfarrstelle (0,5) zur Suizidprävention in
Kempten übernommen. Pfarrerin
Schröppel arbeitet bereits seit 11 Jahren
als Seelsorgerin für den BUNTEN KREIS
Allgäu und begleitet Eltern schwerkranker oder verstorbener Kinder. Sie bringt
umfangreiche Erfahrung und viel Wissen
in der Begleitung von Menschen in
Krisensituationen mit und freut sich
darauf, nun die Suizidprävention im
Allgäu aufbauen zu dürfen. Pfarrerin
Schröppel ist verheiratet und hat zwei
Töchter.
Dekanatsbezirk ··/ 9
Impressionen auf der Fahrt durch Tansania
Der Mzee - der ehrwürdige alte Mensch
„Eines der schlimmsten Dinge, die ich
in Deutschland gesehen habe“, sagt Eli
Amani auf die Frage, wie es um die
Senioren in Tansania steht, „war, als mir
Pastor Helmut ein Altersheim gezeigt
hat. Unsere Eltern würden wir niemals
in so ein Heim geben.“
Aber die Situation in Tansania ist
eigentlich auch nicht mit der unseren zu
vergleichen. Demenz gibt es nicht,
behaupten zumindest jene, die wir
fragen. Aber bei einem Altersdurchschnitt von 54 Jahren werden schlichtweg nicht sehr viele Menschen so alt, als
dass sie solche Krankheitsbilder entwickeln könnten. So genießen die Senioren
ein hohes Ansehen und viel Respekt. Der
Mzee (der Alte) unserer Reisegruppe,
Martin Wilhalm, wurde dementsprechend immer besonders behandelt.
Überall bekam er noch ein extra Geschenk und einen besonderen Ehrenplatz.
„Das muss ich zu Hause gleich weitergeben“, war dann auch sein Kommentar.
Als wir auf unserer Reise zu einem
Massaidorf auf dem Rand des Ngorongorokraters kamen, wurden wir von dem
Ältesten des Dorfes empfangen. Niemand
wusste so genau wie alt er war, da das
Geburtsdatum bei den Massai keine Rolle
spielt. Er hielt uns gleich eine Rede, dass
wir der Welt erzählen sollten, wie
schlecht es den Massai in den Nationalparks gehe. Keine Journalisten dürften
sie besuchen und erfahren, dass es unter
ihnen schlimmen Hunger gebe. Sie
würden wie Sklaven behandelt.
Es war spürbar, dass die anderen seine
Ausführungen für etwas übertrieben
hielten, wenngleich sie aus Respekt
nichts sagten. Aber später wurde der
Wahrheitsgehalt seiner Rede deutlich.
Da die Regierung die Massai aus den
Nationalparks vertreiben will, verbietet
sie ihnen, etwas anzubauen. Die Massai
sind also darauf angewiesen, dass sie ihr
Vieh verkaufen und davon Mais kaufen
können. Vielen war es nicht möglich,
10 ··/ Ökumene
Gemüse und Mais zu erwerben und
einige starben tatsächlich an Unterernährung.
Die Massai leben schon seit vielen
Jahren in diesem Gebiet. Sie jagen keine
Tiere, weil sie keine Wildtiere essen.
Dazu gehören z. B. auch Hühner und
Fische. Das einzige, was sie haben, sind
Rinder, Ziegen und Schafe. Durch ihre
Lebensweise haben sie im Grunde immer
dafür gesorgt, dass die Wildtiere, die wir
alle bewundern wollen, einen Lebensraum haben. Fatalerweise ist es gerade
ungeheure Zusammenhalt der Großfamilie verbieten es einem Afrikaner, seine
Eltern nicht aufzunehmen. Die Menschen
leben in viel engeren Beziehungen, als
wir es uns vorstellen können. Eine
Massaifrau zieht immer zu ihrem Mann
und wenn sie die erste Frau ist, kann es
sein, dass die Schwiegermutter mit in
der kleinen Hütte lebt, in der es lediglich
einen Schlafplatz gibt. Und so fremd es
für uns sein mag, dass ein Mann mehrere
Frauen hat, so verteilt sich die Last der
Kindererziehung und wohl auch der
Versorgung der Alten auf viele Schultern.
Tansania befindet sich in einem unglaublichen Wandel. Das Christentum sorgt
zunehmend für Monogamie - und wie
sich die Gesellschaft wandeln wird?
Schließlich war bei uns vor hundert
Jahren vieles ähnlich.
Sonja von Kleist
STUDIENREISE NACH
ISRAEL UND JORDANIEN
Menschen und biblische Stätten
beidseits des Jordans -
Studienreise mit Pfarrer Klaus Dotzer
(Foto: Sonja von Kleist)
der Safaritourismus, der dafür sorgt, dass
die Tiere sich nicht vermehren oder
abwandern. An manchen Tagen fahren
bis zu vierhundert Landrover durch den
Krater.
Dass die Ältesten der Gemeinden eine
besondere Rolle spielen, habe ich auch
daran gemerkt, dass der Pfarrer mit
ihnen frühstückt. Nach den Gottesdiensten empfängt der Pfarrer die Ältesten in
seinem kleinen einfachen Büro um sich
von ihnen zu verabschieden.
Natürlich gibt es auch in Tansania
Querelen zwischen Eltern und Kindern.
Aber der Respekt vor dem Alter und der
Termin:
26. November bis 4. Dezember 2014
Persönliche Reisebegleitung mit
biblischen Impulsen und viel Raum
für Gespräche und Austausch.
Reiseveranstalter:
ECC-Studienreisen / Frankfurt.
Abflugort: München
Preis: p. P. im Doppelzimmer 1590,- €
(ohne Versicherungen).
Maximal 23 Teilnehmer.
Anmeldeschluss: 21. September.
Weitere Informationen und Reiseprogramm bei Pfarrer Klaus Dotzer
unter Telefon 0831 25384-49 oder
E-Mail Klaus.Dotzer@elkb.de.
, Ausgabe 4-2014
Veranstaltungen
EVANGELISCHES BILDUNGSWERK SÜDSCHWABEN
Stolpersteine in Kempten
Mittwoch, 15. Oktober 2014
10.00 Uhr: Einführung
in die Aktion „Stolpersteine“
Ort: Gemeindehaus der St. - Mang Kirche (Reichsstraße 1, Kempten)
10.30 bis ca. 11.30: Führung zu
zwei Verlegeorten in der Innenstadt
Leitung: Martin Huss
„Stolpersteine“ sind im Gehweg
verlegte Messingplaketten, die an
Opfer des NS-Regimes erinnern.
Die Schöpfung
mit allen Sinnen entdecken
Dienstag, 14. Oktober 2014,
und Freitag, 24. Oktober 2014,
jeweils 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Treffpunkt: Oberer Teil des Parkplatzes beim Waldgasthof „Zum
Tobias“ in Durach
Leitung: Sabine Hammerbacher
Medien in der Familie –
Medienaneignung
der 6- bis 10-Jährigen
Kirchenmusik
EVANGELISCHES BILDUNGSWERK SÜDSCHWABEN
Entdecke den Clown in dir
Chöre zu Gast: Carl - Orff - Chor
Teilnehmerbeitrag: 15,- Euro
Eintritt: 12,- Euro auf allen Plätzen
Vorverkauf: Musik-Rimmel, Kempten,
Telefon 0831 22776
Samstag, 11. Oktober 2014
Ort: Gemeindehaus Christuskirche
(Magnusstraße 33, Kempten)
Referentin: Antje Weinreich
(Heilpädagogin, systemische
Therapeutin und Clownin)
Auf Luthers Spuren Kirche, Kunst und Weltgeschichte
Donnerstag, 23. Oktober 2014,
9.00 bis 17.00 Uhr
Abfahrtsort: St. - Mang - Kirche
Referentin: Sabine Hammerbacher
und Sybille Kennerknecht
Eine Fahrt zu Schauplätzen
evangelischer Geschichte in Augsburg
Kosten: 25,- Euro
Einführung in meditative Tänze
Dienstag, 18. November, 19.30 Uhr
Ort: Johanneskirche Kempten
(Braut- und Bahrweg 1)
Referentin: Petra Reeg-Herget
(Weiblichkeitspädagogin,
Entspannungstrainerin)
Montag, 20. Oktober, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Christuskirche
(Magnusstraße 33, Kempten)
Referent: Marcus Zahnleiter
„Werde, die du bist!“ – Bewusst
Wandlungsprozesse erleben
Samstag, 25. Oktober 2014,
von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: Haus International
(Poststraße 22, Kempten)
Leitung:
Ida-Anna Braun (Frauenseelsorge),
Linda Jarosch (Bildungsreferentin,
Buchautorin),
Sabine Hammerbacher (ebs)
, Ausgabe 4-2014
KIRCHENMUSIK AN DER
ST. - MANG - KIRCHE
Sonntag, 12. Oktober 2014,
19.00 Uhr, St. - Mang - Kirche
Mit Werken von Orlando di Lasso,
Carl Orff, Eric Whitacre u. a.
Leitung: Stefan Wolitz
Orgel: KMD Frank Müller
Karl Jenkins (* 1944):
The Armed Man - A Mass for Peace
Sonntag, 16. November 2014,
17.00 Uhr, St. - Mang - Kirche
Solisten, Campus Chor der Hochschule
Kempten, Kantorei der St.-Mang-Kirche,
collegium musicum kempten
Leitung: KMD Frank Müller
Eintritt: 10,- / 18,- / 20,- / 22,- Euro
(ermäßigt 8,50 Euro)
Vorverkauf: Musik-Rimmel, Kempten,
Telefon 0831 22776
Einführungsvortrag zum Konzert
Montag, 10. November 2014,
19.00 Uhr, Gemeindehaus der
St. - Mang - Kirche (Reichsstraße 1)
Referent: KMD Frank Müller
Eintritt frei
TANSANIA - EIN LAND IM
UMBRUCH
Diavortrag
Dienstag, 30. September, 19.00 Uhr,
Markuskirche, Bussardweg1,
Kempten
Bericht über die Reise der Delegierten des Dekanats zu der Evang. Luth.
Kirche in Tansania.
Referentinen: Indra Baier-Müller,
Angela Bauer und Sonja von Kleist
REFORMATIONSGOTTESDIENST
IN DER ST. - MANG - KIRCHE
Festgottesdienst
zum Reformationsfest
Freitag, 31. Oktober 2014,
19.30 Uhr, St. - Mang - Kirche
Dekan Jörg Dittmar & Team
Musik:
Kantorei und Posaunenchor
der St. - Mang - Kirche
KMD Frank Müller, Leitung und Orgel
Veranstaltungshinweise ··/ 11
Unsere Gottesdienste im September 2014
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
PRO SENIORE RESIDENZ KEMPTEN
Stiftskellerweg 43, 87439 Kempten
So, 07.09.14 10.00 Uhr Pfr. Th. Öder
Mi, 10.09.14 10.15 Uhr Pfr. H. Lauterbach
So, 14.09.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach / Dekan J. Dittmar
mit Einführung von Mesner Mike Uhlig
Mi, 24.09.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
DEMENZZENTRUM ALLGÄU
Freudental 10, 87435 Kempten (ehemals Christi Himmelfahrt)
So, 21.09.14 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 28.09.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach / Pfr. K. Dotzer /
Pfrin. A. Krakau / Dekan J. Dittmar
Gottesdienst zum Erntedank- und Gemeindefest
anschließend Gemeindefest
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
So, 14.09.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 28.09.14 Herzliche Einladung zum Gemeindefest in Kempten!
Fr, 05.09.14
15.00 Uhr Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen
ALTEN- UND PFLEGEHEIM SONNENHOF
Moosstraße 1, 87493 Lauben
Fr, 26.09.14
10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
BETREUTES WOHNEN HALDENWANG
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
Di, 02.09.14 10.30 Uhr Pfr. H. Lauterbach
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 07.09.14 10.15 Uhr Pfr. H. Lauterbach
So, 21.09.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 07.09.14 10.15 Uhr Pfrin. C. Troeltsch-Zander
Mi, 10.09.14 19.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Sonnenuntergangsgottesdienst
Bechen-Beach
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
So, 07.09.14 8.45 Uhr Pfr. H. Lauterbach
So, 14.09.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
So, 21.09.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 21.09.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Familien-Gottesdienst
WILHELM - LÖHE - HAUS
Freudental 7 – 9, 87435 Kempten
So, 28.09.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Gottesdienst zum Abschluss der Konfi-Aktion
„20 Stunden mit der Bibel“
Mi, 03.09.14 10.15 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Mi, 17.09.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
SENIORENBETREUUNG ALTSTADT
Mehlstraße 4, 87435 Kempten
So, 07.09.14 9.00 Uhr Pfr. i.R. G. Steffens
Fr, 12.09.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
So, 14.09.14 9.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Fr, 19.09.14 14.00 Uhr Pfr. K. Dotzer in der Tagespflegestätte
So, 21.09.14 9.00 Uhr N.N.
Fr, 26.09.14 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
10.30 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
So, 28.09.14 9.00 Uhr N.N.
Abendmahl mit Traubensaft
12 ··/
Abendmahl mit Wein
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
Kinderbetreuung
, Ausgabe 4-2014
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 07.09.14 10.15 Uhr Pfr. i.R. G. Steffens
DURACH
Kapelle im Seniorenzentrum, Am Leitenacker 9, 87471 Durach
Mi, 10.09.14 19.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Sonnenuntergangsgottesdienst
Bechen-Beach
So, 21.09.14 10.15 Uhr N.N.
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 07.09.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 07.09.14 9.00 Uhr Pfrin J. Cleve
So, 14.09.14 9.00 Uhr Pfr. H. Goßler
So, 21.09.14 10.00 Uhr Berggottesdienst auf dem Blender
Pfr. W. Vogl
So, 28.09.14 10.00 Uhr Pfr. W. Vogl und Pfr. A. Demel
ökumenischer Gottesdienst zum Marktfest
SENIORENWOHNEN IM HOEFELMAYRPARK
Hieberstraße 6, 87435 Kempten
Sa, 27.09.14 16.00 Uhr Pfr. W. Vogl
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 14.09.14 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
mit Chor aus Weißenbach / Rhön
So, 07.09.14 18.00 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 21.09.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
So, 14.09.14 10.15 Uhr Lektorin H. Flitsch
So, 28.09.14 9.30 Uhr Pfr. i.R. J.-G. Gauter
So, 21.09.14 10.30 Uhr Pfrin. S. v. Kleist, Vikar M. Hinderer,
Pfr. S. Strunk Freiluftgottesdienst in Frühstetten
19.00 Uhr Abendandacht Team
So, 28.09.14 10.15 Uhr Vikar M. Hinderer
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 07.09.14 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 07.09.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
KAPELLE ST. CYPRIAN WILDPOLDSRIED
Kemptener Straße , 87499 Wildpoldsried
So, 14.09.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 07.09.14 10.15 Uhr Pfrin. J. Cleve
So, 21.09.14 10.30 Uhr Pfrin. S. v. Kleist, Vikar M. Hinderer,
Pfr. S. Strunk Freiluftgottesdienst in Frühstetten
So, 28.09.14 19.00 Uhr Pfr. S. Strunk Walkenberg
ALLGÄU PFLEGE SENIORENPARK ALTUSRIED
Äußere Leutkircher Straße 2, 87452 Altusried
So, 07.09.14 11.00 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 14.09.14 10.15 Uhr Pfr. H. Goßler
So, 21.09.14 Einladung zum Berggottesdienst
So, 28.09.14 10.15 Uhr Pfr. J. Cleve
11.30 Uhr Minigottesdienst
Pfrin. J. Cleve & Team
, Ausgabe 4-2014
Gottesdienste ··/ 13
Unsere Gottesdienste im Oktober 2014
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
PRO SENIORE RESIDENZ KEMPTEN
Stiftskellerweg 43, 87439 Kempten
So, 05.10.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Mi, 08.10.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 12.10.14 10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau Gottesdienst mit
Chor und Orchester der Seniorenmusikfreizeit;
Leitung: KMD H. Harrassowitz
Mi, 22.10.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 19.10.14 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Fr, 03.10.14 15.00 Uhr Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen
So, 26.10.14 10.00 Uhr Pfrin. J. Martin
Fr, 31.10.14
DEMENZZENTRUM ALLGÄU
Freudental 10, 87435 Kempten (ehemals Christi Himmelfahrt)
19.30 Uhr Dekan J. Dittmar & Team
Festgottesdienst zum Reformationsfest
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
So, 12.10.14 10.15 Uhr Pfr. J. G. Gauter
So, 26.10.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau & Team
Senfkorn-Gottesdienst
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
ALTEN- UND PFLEGEHEIM SONNENHOF
Moosstraße 1, 87493 Lauben
Fr, 24.10.14
BETREUTES WOHNEN HALDENWANG
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
Di, 07.10.14
So, 05.10.14
10.15 Uhr N.N.
Erntedankfest
So, 12.10.14
10.15 Uhr N.N.
So, 19.10.14 10.15 Uhr Pfr. H. Lauterbach
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Abendgottesdienst „Angesprochen“
So, 05.10.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 19.10.14 8.45 Uhr Pfr. H. Lauterbach
WILHELM - LÖHE - HAUS
Freudental 7 – 9, 87435 Kempten
So, 19.10.14
10.15 Uhr N.N.
So, 26.10.14
10.15 Uhr N.N.
Jubelkonfirmation
Fr, 31.10.14
19.30 Uhr, Reformationstag,
Herzliche Einladung zum zentralen Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche
Mi, 01.10.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 15.10.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
Mi, 29.10.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
SENIORENBETREUUNG ALTSTADT
Mehlstraße 4, 87435 Kempten
Fr, 10.10.14
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Fr, 10.10.14
14.00 Uhr Pfr. K. Dotzer in der Tagespflegestätte
Fr, 24.10.14
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 05.10.14
9.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
80 Jahre Johanneskapelle
So, 12.10.14
9.00 Uhr N.N.
So, 19.10.14
9.00 Uhr N.N.
9.00 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
So, 26.10.14
Abendmahl mit Wein
10.30 Uhr Pfr. K. Dotzer
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 05.10.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
Abendmahl mit Traubensaft
10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
9.00 Uhr N.N.
Kinderbetreuung
, Ausgabe 4-2014
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 05.10.14
Herzliche Einladung zum Festgottesdienst
nach Oy, 80 Jahre Johanneskapelle
DURACH
Kapelle im Seniorenzentrum, Am Leitenacker 9, 87471 Durach
So, 19.10.14
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 05.10.14 Einladung nach Kempten
So, 12.10.14 9.00 Uhr Lektor M. Klein
So, 19.10.14 9.00 Uhr Pfr. J. Cleve
So, 26.10.14 9.00 Uhr Pfr. W. Gruber
10.15 Uhr N.N.
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 05.10.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
Gottesdienst an Erntedank für Klein und Groß
So, 12.10.14 9.30 Uhr Pfr. R. Friedrich
So, 19.10.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
Vorstellung der neuen Konfirmanden
SENIORENWOHNEN IM HOEFELMAYRPARK
Hieberstraße 6, 87435 Kempten
Sa, 18.10.14 16.00 Uhr Pfr. J. Cleve
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 05.10.14 10.15 Uhr Pfr. R. Piscalar mit Team Erntedank
Familiengottesdienst
19.00 Uhr Abendgottesdienst Team
20.00 Uhr Taizè Gottesdienst
So, 26.10.14 9.30 Uhr Lektor K.-J. Bandmann
So, 12.10.14 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
Fr, 31.10.14
So, 19.10.14 18.00 Uhr Pfr. R. Piscalar
19.30 Uhr, Reformationstag,
Herzliche Einladung zum zentralen Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 19.10.14 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
PFARRKIRCHE WILDPOLDSRIED
St. Georg, Kemptener Straße 2, 87499 Wildpoldsried
So, 12.10.14 11.00 Uhr Pfr. R. Friedrich
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 05.10.14 10.15 Uhr Pfrin. J. Cleve Erntedankfest
So, 12.10.14 10.15 Uhr Lektor M. Klein
So, 19.10.14 10.15 Uhr Pfr. J. Cleve und Pfr. R. Ebbers
So, 26.10.14 10.15 Uhr Pfr. W. Gruber
10.15 Uhr Pfrin. J. Cleve in St. Franziskus
Fr, 31.10.14
19.30 Uhr, Reformationstag,
Herzliche Einladung zum zentralen Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche
, Ausgabe 4-2014
So, 26.10.14 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist Partnerschaftsgottesdienst für Arusha / Afrika
Fr, 31.10.14
19.30 Uhr, Reformationstag,
Herzliche Einladung zum zentralen Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 05.10.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk Erntedank-Familiengottesdienst
So, 19.10.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
19.00 Uhr Pfr. S. Strunk Kapelle Gschnaidt
KRUGZELL
Katholisches Pfarrheim, Mesnergasse 6, 87452 Krugzell
So, 26.10.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk Familienfreundlicher
Gottesdienst im Kath. Pfarrheim in Krugzell
ALLGÄU PFLEGE SENIORENPARK ALTUSRIED
Äußere Leutkircher Straße 1, 87452 Altusried
So, 19.10.14 11.00 Uhr Pfr. S. Strunk
Gottesdienste ··/ 15
Unsere Gottesdienste im November 2014
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
PRO SENIORE RESIDENZ KEMPTEN
Stiftskellerweg 43, 87439 Kempten
So, 02.11.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Mi, 05.11.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 09.11.14 10.00 Uhr Dekan J. Dittmar
DEMENZZENTRUM ALLGÄU
Freudental 10, 87435 Kempten (ehemals Christi Himmelfahrt)
So, 16.11.14 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 19.11.14 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit Beichte
So, 23.11.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach / Pfrin. A. Krakau /
Pfr. K. Dotzer Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Gedenken an die Verstorbenen
So, 30.11.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach / Dekan J. Dittmar
Familiengottesdienst zum 1. Advent
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
So, 09.11.14 10.15 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Mi, 19.11.14 15.30 Uhr Pfrin. A. Krakau / Gem.ref. M. Thome
Familiengottesdienst zum Kinderbibeltag
Fr, 07.11.14
15.00 Uhr Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen
ALTEN- UND PFLEGEHEIM SONNENHOF
Moosstraße 1, 87493 Lauben
Fr, 28.11.14
10.00 Uhr N.N.
BETREUTES WOHNEN HALDENWANG
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
Di, 04.11.14
10.30 Uhr Pfrin. A. Krakau
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 02.11.14
So, 23.11.14 10.15 Uhr Pfrin. J. Martin
10.15 Uhr Reformationsfest N.N.
18.00 Uhr Ökumenischer Jugendgottesdienst
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
Fr, 07.11.14
19.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Rockandacht
So, 02.11.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 09.11.14
10.15 Uhr N.N.
So, 16.11.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 16.11.14
10.15 Uhr N.N.
Mi, 19.11.14
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Beichtgottesdienst am Buß- und Bettag
So, 23.11.14
10.15 Uhr N.N.
Ewigkeitssonntag
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
So, 02.11.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 16.11.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Abendgottesdienst „Angesprochen“
WILHELM - LÖHE - HAUS
Freudental 7 – 9, 87435 Kempten
So, 30.11.14
Mi, 12.11.14 10.15 Uhr N.N.
Mi, 19.11.14 16.30 Uhr Pfr. K. Dotzer
Ökumenisches Gedenken der Verstorbenen
Mi, 26.11.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
SENIORENBETREUUNG ALTSTADT
Mehlstraße 4, 87435 Kempten
10.15 Uhr N.N.
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
So, 02.11.14
9.00 Uhr Reformationsfest N.N.
So, 09.11.14
9.00 Uhr N.N.
So, 16.11.14
9.00 Uhr N.N.
10.30 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
Fr, 07.11.14
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Fr, 21.11.14
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 23.11.14
9.00 Uhr N.N.
Fr, 21.11.14
14.00 Uhr Pfr. K. Dotzer in der Tagespflegestätte
So, 30.11.14
9.00 Uhr N.N.
So, 23.11.14
14.30 Uhr Pfr. K. Dotzer
Ökumenisches Gedenken der Verstorbenen
mit Traubensaft
16Abendmahl
··/
Abendmahl mit Wein
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
Kinderbetreuung
, Ausgabe 4-2014
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 02.11.14
10.15 Uhr Reformationsfest N.N.
DURACH
Kapelle im Seniorenzentrum, Am Leitenacker 9, 87471 Durach
So, 16.11.14
10.15 Uhr N.N.
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 02.11.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
So, 09.11.14 9.30 Uhr Lektor G. Karg
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 02.11.14 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 09.11.14 9.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 16.11.14 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
Mi, 19.11.14 Einladung nach Kempten
So, 23.11.14 Einladung nach Kempten
So, 30.11.14 9.00 Uhr Pfrin. J. Cleve
SENIORENWOHNEN IM HOEFELMAYRPARK
Hieberstraße 6, 87435 Kempten
So, 16.11.14 9.30 Uhr Lektor J. Lubik
Sa, 08.11.14 16.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 19.11.14 19.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
Abendgottesdienst zum Buß- und Bettag
Sa, 29.11.14 16.00 Uhr Pfrin. J. Cleve
So, 23.11.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit
Gedenken an die im vergangenen Kirchenjahr
verstorbenen Gemeindeglieder
So, 30.11.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
anschließend Gemeindeversammlung
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 02.11.14 10.15 Uhr Vikar M. Hinderer
So, 09.11.14 10.15 Uhr Pfr. R. Piscalar
20.00 Uhr Taizè- Gottesdienst
So, 16.11.14 10.15 Uhr Lektorin H. Flitsch
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 09.11.14 11.00 Uhr Lektor G. Karg
PFARRKIRCHE WILDPOLDSRIED
St. Georg, Kemptener Straße 2, 87499 Wildpoldsried
So, 02.11.14 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 02.11.14 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 09.11.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 16.11.14 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
Mi, 19.11.14 18.00 Uhr Pfr. R. Piscalar Themengottesdienst
und Feierabendmahl
So, 23.11.14 18.00 Uhr Pfr. R. Piscalar
So, 30.11.14 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 02.11.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 16.11.14 9.30 Uhr Pfr. R. Piscalar
Mi, 19.11.14 19.30 Uhr Pfr. S. Strunk Abendfeier
So, 23.11.14 18.00 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 30.11.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk Familiengottesdienst
Mi, 19.11.14 19.00 Uhr Pfr. W. Vogl Buß- und Bettag
So, 23.11.14 10.15 Uhr Pfr. J. Cleve Ewigkeitssonntag
11.30 Uhr Minigottesdienst
Pfrin. J. Cleve & Team
So, 30.11.14 10.15 Uhr Pfrin. J. Cleve
Familiengottesdienst zum 1. Advent
ALLGÄU PFLEGE SENIORENPARK ALTUSRIED
Äußere Leutkircher Straße 1, 87452 Altusried
So, 23.11.14 11.00 Uhr Pfr. S. Strunk
KRUGZELL
Katholisches Pfarrheim, Mesnergasse 6, 87452 Krugzel
So, 23.11.14 9.00 Uhr Pfr. S. Strunk im Kath. Pfarrheim in
Krugzell
, Ausgabe 4-2014
Gottesdienste ··/ 17
Evangelische Jugend in der Region Kempten
Religionspädagoge für Christus
Felix ist seit fast einem Jahr in Kempten als Religionspädagoge im Vorbereitungsdienst tätig. Er gestaltet in der Christuskirche die Jugendgruppe mit, hat die Bolsenafreizeit mitorganisiert und ist bei Angeboten der evangelischen Jugend
anzutreffen.
Bis zu seinem 18. Lebensjahr war der Glaube für ihn eine Nebensache. Die Begegnung mit einem Jugendleiter aus Malaysia hat
ihn so beeindruckt und sein Interesse am Thema Glauben geweckt, dass er sich für den Weg der Religionspädagogik entschieden
hat. Ziel seiner Arbeit ist es, Jugendlichen eine positive Assoziation von Kirche zu
geben. Kirche ist mehr als der Sonntagsgottesdienst. Sie ist z.B. auch eine Woche im
Gemeindehaus zusammenwohnen, in Italien Urlaub machen, durch den Schnee auf
eine Hütte stapfen oder einfach gute Gespräche und gemeinsam Zeit verbringen.
Es ist eine Chance in der evangelischen Jugendarbeit, nah an Jugendliche heranzukommen und ihnen den Glauben nahezubringen. Jugendliche in Kempten dürfen ihre
Vorstellung von Jugendarbeit leben. Sie bestimmen selbst die Themen, egal ob in
Jugendausschüssen, Freizeiten oder Gremien. Es ist toll zu sehen, wie Jugendliche
Verantwortung übernehmen und Kirche gestalten. In seiner weiteren Zeit in Kempten
freut er sich auf die Konfiarbeit, die Jugendgruppe und ein weiteres Bolsena.
Felix Stahl
Tobias Schanzmann
TERMINE
RÜCKBLICKE
For Beginners
Fußball-WM: Public Viewing
Jugendleiter-Grundkurs
Bolsena
Ein Kurs für konfirmierte Jugendliche, die in Absprache mit ihrem
Pfarrer den Konfirmandenunterricht
begleiten wollen.
Die Fragen des Rollenverständnisses
und der Erwartungen werden bearbeitet. Beginn im September.
Freitag, 24. Oktober,
bis Donnerstag, 30. Oktober 2014,
Seifriedsberg
Für alle, die mit anderen gemeinsam
etwas bewegen wollen.
Erste-Hilfe-Kurs
Samstag, 18. Oktober 2014
Eine Grundausbildung in Erster Hilfe
speziell für die Jugendarbeit in
Kooperation mit dem Stadtjugendring
Kempten.
Infos und Anmeldungen
unter www.ej-kempten.de
oder bei Dekanatsjugendreferent
Tobias Schanzmann
Tel. 0831 5225911
oder 0171 7743694
18 ··/ Jugendseite
Viele Fußballbegeisterte fanden
sich im Jugendwerk zusammen, um
unsere deutsche Mannschaft
anzufeuern!
Bei den Spielen der Vorrunde haben
wir uns immer über einen vollen
Innenhof freuen dürfen.
Die Pfingstferien haben 43 junge
Menschen aus Kempten und Umgebung zusammen in Italien verbracht.
Mit viel Sonne, einem wunderschönen
See und unglaublich guter Laune fand
die Bolsenafreizeit statt. Bei vielen
Spielen und Gesprächen konnten wir
zu einer starken Gemeinschaft heranwachsen.
(Fotos: Evangelische Jugend Kempten)
, Ausgabe 4-2014
Aktuell ··/ 19
Ausgabe Johanneskirche
, Ausgabe 4-2014
Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht,
und wenn ich grau werde.
Psalm 71, 18
Die Altersberater der Johannesgemeinde stellen sich vor
Wir sind für Sie da!
Liebe Seniorinnen und Senioren,
heute möchten wir uns bei Ihnen
vorstellen als „Berater(in) in Altersfragen“ in der Johannesgemeinde.
Mein Name ist Heide Lehnert. Ich bin
76 Jahre alt und Mutter von zwei
Söhnen sowie Großmutter von drei
Enkelkindern.
Mein Name ist Peter Knebel, ich bin
59 Jahre alt, verheiratet und habe
eine erwachsene Tochter. Von Beruf
bin ich Rechtsanwalt.
Heide Lehnert und Peter Knebel freuen sich auf ihre neue Aufgabe.
Wir möchten in unserer Gemeinde Ansprechpartner für ältere Menschen und deren Angehörige sein.
In der dritten Lebensphase werden unterschiedliche Fragen für Senioren bedeutend. Wichtige Lebensentscheidungen stehen an
und Sachinformationen reichen oftmals nicht aus. Hier beginnt unsere ehrenamtliche Tätigkeit bei Ihnen. Wir möchten unter
anderem Ihr Vermittler und Wegweiser für weiterführende Hilfsangebote sein und unterstützen Sie in Ihren Entscheidungsprozessen. Wir haben Zeit für Sie und hören Ihnen sehr gerne zu und gehen auf Ihre Anliegen und Bedürfnisse ein. In diesem
Zusammenhang ist es uns wichtig zu betonen, dass absolute Verschwiegenheit unsererseits besteht. Wir freuen uns, wenn Sie uns
kennenlernen möchten.
Wenn Sie einen Besuch von uns wünschen, sind wir zu erreichen unter der Telefonnummer der Johannesgemeinde 0831 22902
oder bei Frau Lehnert auch privat unter der Telefonnummer 0831 27794.
Heide Lehnert, Peter Knebel
Regelmäßige Veranstaltungen
Was, wann, wo?
Hauskreis Fam. Conrad
Babytreff
Einmal monatlich am Donnerstag,
um 20.00 Uhr
Info: Fam. Conrad, Tel. : 0831 27309
Jeden Dienstag von 10.00 bis 11.30 Uhr
im Gemeindehaus in Kempten
Info: Katharina Valeske,
Tel. : 0831 52778017
Hauskreis Fam. Breith
Am ersten und dritten Dienstag
im Monat, um 20.00 Uhr
Info: Fam. Breith, Tel. : 0831 5859897
Chor
Jeden Mittwoch um 19.45 Uhr
im Gemeindehaus
Info: Pfarrbüro, Tel. : 0831 22902
Neue Spielgruppe geplant
Voraussichtlich Donnerstag – Vormittag
im Gemeindehaus in Kempten
für Kinder ab einem Jahr
Info: Patricia Gräble,
Tel.: 08378 9323574
Spielgruppen in Buchenberg
Jeden Mittwoch um 14.00 Uhr
im Gemeindehaus
Info: Pfarrbüro, Tel. : 0831 22902
Jeden Montag von 14.30 bis 16.00 Uhr
Info: Nadja Ristic, Tel.: 0172 3761448
Jeden Donnerstag
von 14.30 bis 16.00 Uhr
Info: Nadja Ortlieb, Tel.: 0176 24246437
Taizé - Singen
Kindergottesdienst
In Buchenberg
Termine: 30. September
28. Oktober
25. November
Info: Angelika Heringlehner,
Tel.: 08378 7584
Für Kinder ab 5 Jahre
Einmal im Monat am Sonntag
um 10.15 Uhr
Termine siehe Gottesdienstplan
Info: Pfarrbüro, Tel.: 0831 22902
Pfadfinder
Vierteljährlich am Sonntag
um 11.30 Uhr in der Johanneskirche,
sowie um 10.30 Uhr im Gemeindehaus
in Buchenberg
Termine siehe Gottesdienstplan
Info: Pfrin. Julia Cleve, Tel. : 0831 22902
Senioren
Im Gemeindehaus in Kempten
Info: Johannes Valeske, Tel.: 0831 15202
Tanzkurs
Salsa und Cha-cha-cha
Alle zwei Wochen am Freitag
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus
in Kempten
Info: Martina Hasse - Becker,
Tel.: 0831 5121648
Minigottesdienst
Foto: Kerstin Wegmann, Fotogen, Waldershof
Ausgabe Johanneskirche
20 ··/ Gruppen und Kreise
, Ausgabe 4-2014
Besondere Gottesdienste
Termine im Herbst
Wir laden ein!
Altpapier
Berggottesdienst
Herzliche Einladung zum Berggottesdienst am Sonntag, 21. September,
um 10.00 Uhr auf dem Blender.
Anschließend gibt es eine kleine Brotzeit
zur Stärkung und gemütliches Beisammensein. Bei schlechtem Wetter findet
der Gottesdienst im Gemeindehaus in
Buchenberg statt. Bei unsicherem Wetter
erfahren Sie den Veranstaltungsort unter
Tel. 08378 1495003.
Minigottesdienste in Kempten
Am Sonntag, 28. September, feiern wir
um 11.30 Uhr Minigottesdienst mit
Taufen in der Johanneskirche.
Auch am Sonntag, 23. November, ist
wieder Minigottesdienst.
Wir freuen uns auf euch!
Ökumenischer Gottesdienst
in Buchenberg
Am Sonntag, 28. September, findet um
10.00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst
zum Marktfest in der Pfarrkirche in
Buchenberg statt. Herzliche Einladung!
Kanzeltausch mit St. Franziskus
Am Sonntag, 19. Oktober, wird Pfarrer
Rupert Ebbers um 10.15 Uhr in der
Johanneskirche predigen. Im Gegenzug
hält Pfarrerin Julia Cleve am Sonntag,
26. Oktober, um 10.15 Uhr in der
St.- Franziskus - Kirche die Predigt.
Zu beiden Gottesdiensten sind Sie
herzlich eingeladen!
Reformationsfest
Herzliche Einladung zum Festgottedienst
anlässlich des Reformationsfestes am
Freitag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr, in der
St.- Mang - Kirche.
Freitag, 19. 9., 16.00 –18.00 Uhr
Samstag, 20. 9., 10.00 –12.00 Uhr
Freitag, 17. 10., 16.00 –18.00 Uhr
Samstag, 18. 10., 10.00 –12.00 Uhr
Freitag, 14. 11., 16.00 –18.00 Uhr
Samstag, 15. 11., 10.00 –12.00 Uhr
Container bei der Johanneskirche.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Familiengottesdienst zum 1. Advent
Am Sonntag, 30. November, laden wir
um 10.15 Uhr herzlich zum Familiengottesdienst in der Johanneskirche ein.
Julia Cleve
50 Jahre Johanneskirche
Danke!
Das 50-jährige Jubiläum der Johanneskirche war ein voller Erfolg.
Herzlichen Dank
- für's Mitfeiern
- für's Mithelfen
- für die zahlreichen und großzügigen
Spenden!
Hoffentlich klingen die positiven Eindrücke vom Fest noch lange nach!
Julia und Jens Cleve
Ausgabe Johanneskirche
22 ··/ Besonderes
, Ausgabe 4-2014
Allgemein wichtige Adressen
DEK ANATSBEZIRK KEMPTEN
PFARRAMT ST. - M ANG-KIRCHE
www.allgaeu - evangelisch.de
Evang. - Luth. Gesamtkirchengemeinde Kempten
Allgäuer Volksbank, BLZ 733 900 00, Kto. 111 85
Pfr. Hartmut Lauterbach
St. - Mang-Platz 2, 87435 Kempten
Tel. : 0831 25386 - 22, Fax : 0831 25386 - 59
Mail : pfarramt.stmang.ke@elkb.de
Bürozeiten : Di–Fr 8 –12 Uhr, Di und Do 14 –16 Uhr
IBAN: DE83 7339 0000 0000 0111 85
BIC: GENODEF1KEV
DEK ANAT KEMPTEN
Dekan Jörg Dittmar, St. - Mang-Platz 2, 87435 Kempten
Tel. : 0831 25386 - 51, Fax : 0831 25386 - 59
Mail : Dekanat.Kempten@elkb.de
SCHULBEAUFTRAGTER
Herbert Waibel, St. - Mang-Platz 2
Tel. : 0831 2538652 oder Tel. : 08323 987808,
Fax : 08323 987809, Mail : herbert@waibelnet.de
ÖFFENTLICHKEITSREFERAT
Pfrin. Jutta Martin, St. - Mang-Platz 2
Tel. : 0831 2538654, Mail : jutta.martin@elkb.de
PFARRVIK ARIAT ST. - M ANG-KIRCHE
„GEMEINDE IM GRÜNEN“
( Dietmannsried, Halden­wang, Lauben )
Pfrin. Andrea Krakau
Tel. : 08374 5895766, Fax : 08374 5895765
Mail : akrakau@yahoo.com
KIRCHENMUSIK ST. - M ANGKIRCHE
EVANGELISCHES JUGENDWERK
KMD Frank Müller
Tel. : 0831 52259 - 20, Fax : 0831 52259 - 28
Mail : kmd - mueller@web.de
www.ej - kempten.de, Mehlstraße 2
Tel. : 0831 5225911, Mail : info@ej - kempten.de
Bürozeiten : Mo 8 –10 Uhr, Do 8 –10 Uhr
SONDERSEELSORGE
EVANGELISCHES BILDUNGSWERK
SÜDSCHWABEN E.V.
www.e - kirche.de/ebs, St. - Mang-Platz 2
Tel. : 0831 2538625, Mail : pfarramt.stmang.ke@elkb.de
Büro : Mo 8 –12, 14 –17 Uhr, Mi 9 -12 Uhr, Do 14 -16 Uhr
Volksbank Kempten, BLZ 733 900 00, Kto. 50318
GEMEINDEN / PFARRÄMTER
www. evangelisch-kempten.de
PFARRAMT CHRISTUSKIRCHE
Pfr. Martin Weinreich, 2. Pfarrstelle nicht besetzt
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
Bürozeiten : Di / Do / Fr 9.30 –11 Uhr; Mi 16 –19 Uhr
Tel. : 0831 63370, Fax : 0831 5655181
Mail : pfarramt.christuskirche.ke@elkb.de
IBAN: DE71 7335 0000 0610 2618 93
BIC: BYLADEM1ALG
PFARRAMT JOHANNESKIRCHE
Pfr. Jens Cleve, Pfrin. Julia Cleve
Braut - und Bahrweg 1 - 3, 87435 Kempten
Tel. : 0831 22902, Fax : 0831 202002
Mail : pfarramt.johannes.ke@elkb.de
IBAN: DE24 7335 0000 0000 0531 99
BIC: BYLADEM1ALG
Bürozeiten : Mo bis Do 9 –11.30 Uhr
PFARRVIK ARIAT JOHANNESKIRCHE
Pfr. Werner Vogl, Eschacher Str. 31, 87474 Buchenberg
Tel.: 08378 1495003, Mail: w_vogl@gmx.de
PFARRAMT MARKUS­K IRCHE
( M IT ALTUSRIED )
Pfr. Rainer Piscalar, Pfrin. Sonja von Kleist
Bussardweg 1 - 3, 87439 Kempten
Tel. : 0831 93649, Fax : 0831 5902919
Mail : pfarramt.markus.ke@elkb.de
IBAN: DE30 7335 0000 0310 0298 30
BIC: BYLADEM1ALG
Bürozeiten: Di/Do 10 - 12 Uhr, Fr 10 - 11 Uhr
PFARRAMT MAT THÄUSKIRCHE
Pfr. Vitus Schludermann, Pfrin. Gisela Schludermann
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
Tel. : 0831 73820, Fax : 0831 5705338
Mail : pfarramt.matthaeus.ke@elkb.de
Bürozeiten : Di bis Do 9 –11 Uhr
IBAN: DE38 7335 0000 0000 0460 60
BIC: BYLADEM1ALG
SEELSORGE IN DEN ALTENHEIMEN
··/ 23
Ausgabe Johanneskirche
SOZIALE EINRICHTUNGEN
DIAKONISCHES WERK
www.diakonie - kempten.de
Geschäftsstelle, St. - Mang-Platz 12, Tel. : 0831 5405912
Mail : verwaltung@diakonie - kempten.de
KIRCHLICHE ALLGEMEINE SOZIAL ARBEIT
(K ASA)
St. - Mang-Platz 12, Tel. : 0831 54059 - 43
ERHOLUNGSHILFE
St. - Mang-Platz 12, Tel. : 0831 54059 - 45
DIAKONIEK AUFHAUS
St. - Mang-Platz 14, Tel. : 0831 54059 - 46
JUGEND - UND FAMILIENHILFE
St. - Mang-Platz 6, Tel. : 0831 5123114
SCHULDNERBERATUNGSSTELLE
Illerstraße 13, Tel. : 0831 54059 - 52
Bürozeiten : Mo bis Fr 9 –12 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung
Pfr. Klaus Dotzer, Tel. : 0831 25384 -49
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IMPRESSUM
Herausgeber
Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Kempten
Reichsstraße 6, 87435 Kempten
Verantwortlich für den Inhalt
Pfarrerin Andrea Krakau (allgemeine Seiten)
Pfarrerin Julia Cleve (Gemeindeseiten)
Konzept und Layoutvorlage
daHeim, www.endlich-daheim.com
Bildnachweis:
Titelbild und S.9: Maria-Martha-Stift
Sonstige: Gemeindebrief.de, privat
Herstellung:
Druckerei X. Diet, Kemptener Straße 42, 87452 Altusried
Redaktionsschluss für nächste Ausgabe: 7.10. 2014
der alte groSSvater und der enkel
Es war einmal ein steinalter Mann,
dem waren die Augen trüb geworden,
die Ohren taub, und die Knie zitterten
ihm. Wenn er nun bei Tische saß und
den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es
floss ihm auch etwas wieder aus dem
Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen musste
sich der alte Großvater endlich hinter
den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in
ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da
sah er betrübt nach dem Tisch und die Augen wurden ihm
nass. Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht festhalten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die
junge Frau schalt, er sagte nichts und seufzte nur. Da kaufte
sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus
musste er nun essen. Wie sie da so sitzen, so trägt der kleine
Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen.
„Was machst du da?“ fragte der Vater. „Ich mache ein Tröglein“, antwortete das Kind, „daraus sollen Vater und Mutter
essen, wenn ich groß bin.“ Da sahen sich Mann und Frau eine
Weile an, fingen endlich an zu weinen, holten alsofort den alten Großvater an den Tisch und ließen ihn von nun an immer
mitessen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.
Ein Märchen der Gebrüder Grimm
ev5 ist eine gemeinsame Publikation von St.- Mang - Kirche, Christuskirche, Johanneskirche, Markuskirche sowie der Matthäuskirche.
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Seele and Geist
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