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infoblatt
für Eltern, SchulleiterInnen und LehrerInnen an den
allgemeinbildenden Pflichtschulen im Land Salzburg
Autogenes Training für
Kinder und Jugendliche
Ich kaufe, also bin ich
Wie viel Taschengeld
für meine Kinder?
02/2013
Foto: Andreas Kolarik
Liebe Mütter, liebe Väter, liebe Erziehungsberechtigte,
F
amilie ist Lebensraum für Kinder und Erwachsene, in dem
vielfältige Herausforderungen
gelöst werden wollen: Schule, Freizeitgestaltung der Kinder und der
Eltern, Berufsausbildung, Beziehungen, ... Hilfreich sind dabei fundierte
Informationen und der Austausch
zu aktuellen Themen. Das Infoblatt
unterstützt Sie dabei.
Familien sind auch wichtige Partnerinnen und Partner für die Schule und das gute Gelingen
einer erfolgreichen Schulpartnerschaft. Ich bedanke mich
bei allen, die als KlassenelternvertreterInnen einen wichtigen Beitrag leisten. Danke auch allen Müttern und Vätern,
die sich im Schulalltag engagieren – sei es, indem sie ihre
Kinder bei den Aufgaben unterstützen oder durch Mithilfe
bei Schulfesten oder Ausflügen.
Wie jedes Jahr findet auch heuer eine Veranstaltung für
Klassenelternvertreterinnen und -vertreter statt, wo Sie sich
über Möglichkeiten und Aufgaben im Bereich der Schulpartnerschaft informieren können. Sie sind herzlich dazu
eingeladen, nutzen Sie diese Gelegenheit. Die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der letzten Seite.
Als Landesrätin für Familien, Jugend, Kinderbetreuung
und Erwachsenenbildung wünsche ich Ihnen allen einen
guten Start in den Herbst.
Mag.a Martina Berthold MBA
Wie wird man im Bundesland Salzburg
Leiterin oder Leiter einer Volksschule?
Eine Anmerkung vorweg: In diesem Text
wird der Einfachheit halber nur die weibliche Form verwendet. Die männliche Form
ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.
I
mmer öfter wird in den Medien davon
berichtet, wie schwer es ist, Nachfolgerinnen für in den Ruhestand versetzte Direktorinnen zu finden. In den
letzten Jahren hat sich vieles im Aufgabenbereich einer Schulleiterin geändert.
Waren es früher die Schülerinnen und der
gesamte Lehrkörper, die die Hauptaufmerksamkeit einer Leiterin auf sich zogen,
so sind es heute die Verwaltungstätigkeiten. Unzählige Datenmengen müssen
eingegeben, kontrolliert, abgegeben oder
gewartet werden. In einem immensen
Tempo prasselt eine „Schulreform“ nach
der anderen auf die Schulen ein, deren
Umsetzung in erster Linie von der Schulleiterin gemanagt werden muss.
rinnenzulage nicht mit den Aufgaben
gewachsen ist.
Leiterinnen stehen zwischen den Interessen der Schülerinnen, der Lehrerinnen,
dem Dienstgeber und den Eltern. Mit einer immer größeren Selbstverständlichkeit wird dabei beinahe Unmögliches
verlangt. Dazu kommt, dass die Leite-
Durch vielfältige Maßnahmen könnte der
Posten aufgewertet werden, zum Beispiel
mit Administrationsstunden, so könnten
Kolleginnen die Leiterin unterstützen,
oder durch Erhöhung der Zulage für die
Übernahme der Leitungstätigkeit und
Foto: Benicce - Fotolia
damit adäquate Entlohnung. Ein neues
Leiterbestellungsverfahren, in dem parteipolitische Einflussnahmen unterbunden werden können, würde vermutlich
ebenso zu mehr Bewerbungen führen.
Die Leiterinnenbestellung läuft derzeit
folgendermaßen ab:
Sobald die Position einer Direktorin va-
kant wird, schreibt das Amt der Salzburger Landesregierung die Stelle im ganzen Bundesland aus. Bewerben können
sich alle im Dienst befindlichen Lehrerinnen, die das geforderte Lehramt haben.
Sobald die Bewerbungsfrist abgelaufen
ist, werden die Kandidatinnen zu einem
Hearing geladen.
Geleitet wird die Hearingskommission
von der Bezirkshauptfrau/dem Bezirkshauptmann, in der Stadt Salzburg von
der Amtsdirektorin des Bezirksschulrates Salzburg-Stadt.
„Anwesende mit Fragerecht“ sind die jeweilige Inspektorin, die Vorsitzende des
Dienststellenausschusses, ein Vertreter
jeder im Bezirksschulrat vertretenen Fraktion, eine vom Schulforum entsandte
Lehrerin und eine vom Schulforum entsandte Elternvertreterin.
Dieser Personenkreis nimmt im Anschluss
an das Hearing die Bewertung der Kandidatinnen vor.
Um sich ein Bild der Bewerberinnen zu
machen, haben „Zuhörerinnen ohne Fragerecht“ (= eine weitere Vertreterin der
Lehrerschaft, eine Entsandte vom Kollegium des Landesschulrates, die zuständige Landesschulinspektorin und dazu
noch eine Vertreterin des Schulerhalters)
die Möglichkeit, dem Hearing beizuwohnen. Sie müssen bei der Bewertung der
Kandidatinnen den Raum verlassen.
Sollte es nur eine Kandidatin geben – und
das ist momentan hauptsächlich der Fall –,
gibt es eine Vorstellung ihrerseits, und
die Kommission kann eigene Fragen an
die Bewerberin richten. Sind es zwei oder
mehrere Anwärterinnen, werden die Fragen aus einem zentralen Fragenpool des
Landesschulrates vorgegeben, und dazu
wird eine Gruppenübung abgehalten.
Die Gruppe bekommt eine schulrelevante Aufgabe und muss diese in einer
vorgegebenen Zeit lösen.
Das Lehrerinnenkollegium der Schule
kann auch standortspezifische Fragen
stellen.
Gleich im Anschluss an das Hearing wird
von der Kommission eine Bewertung
vorgenommen. Hier wird jeder Punkt
genau besprochen.
Lehrerinnen und Elternvertreter können
über ihre Eindrücke vom Hearing am
Schulstandort berichten. Das Schulforum
wird aufgefordert, eine Stellungnahme
abzugeben. Auch der Schulerhalter kann
eine Stellungnahme abgeben.
Die schriftlichen Bewerbungsunterlagen
der Kandidatinnen liegen während des
Bestellungsverfahrens an der Schule auf
und können von allen Schulforumsmitgliedern eingesehen werden.
Das Kollegium des Bezirksschulrates (Zusammensetzung nach dem Bezirksergebnis der Landtagswahl) beschließt auf
Grund der bisherigen Informationen einen Reihungsvorschlag. Danach tagt das
Kollegium Landesschulrat (Zusammensetzung nach dem Wahlergebnis der
Landtagswahl) und erstellt aufgrund aller im Bewerbungsverfahren erstellten
Unterlagen einen weiteren Reihungsvorschlag.
Die Landesregierung, derzeit 7 Mitglieder,
ernennt dann die Leiterin mit Bescheid
der Abteilung 2 des Amtes der Salzburger Landesregierung.
Kontakt
Personalvertretung der PflichtschullehrerInnen, Zentralausschuss
Nonnbergstiege 2/I, 5010 Salzburg
Tel: 0662-8042-2704
Fax: 0662-8042-3053
E-Mail: za-pflichtschule@salzburg.gv.at
www.zentralausschuss.at
Autogenes Training für Kinder und Jugendliche
S
üchtig nach Action, nach Schrägem, nach Lärm und Schnelligkeit ...:
Der Alltag unserer Kinder und Jugendlichen ist geprägt von Reizüberflutung, hohem Leistungsdruck und der
Erwartungshaltung von außen, diesen
Anforderungen mit Leichtigkeit und Flexibilität zu begegnen. Die daraus resultierende chronische Zeitnot verunmöglicht
es ihnen, eigene Gefühle und Bedürfnisse
wahrzunehmen.
Eine zuverlässige Hilfe
Autogenes Training – Konzentrative Selbstentspannung – stellt eine wirksame Möglichkeit dar, um wieder eine gesunde
Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. In der erlebten inneren Ruhe gelangen Kinder und Jugendliche wieder zu ihrer Mitte, schöpfen neue
Kraft und können damit den Anforderungen des Alltages positiv entgegentreten.
Was passiert beim Autogenen
Training?
Kinder und Jugendliche lernen, die Wechselwirkung zwischen körperlichen und
psychischen Empfindungen wahrzunehmen. Sie erkennen die Fähigkeit, sowohl
ihren Körper als auch ihre Gedanken mit
Hilfe von vorgegebenen Formeln und bildhaften Vorstellungen positiv zu beeinflussen, wie zum Beispiel die Steuerung
der Atmung. Individuelle Formeln (Autosuggestionen) helfen, Schwierigkeiten im
Alltag, Pubertätskrisen, Konflikten, Ängsten etc. mit mehr Abstand und Gelassenheit zu begegnen.
Ziele des Autogenen Trainings
◦
◦
◦
Beruhigt das vegetative
Nervensystem
Fördert die Konzentrationsfähigkeit
Setzt blockierte Energie frei
◦
◦
◦
Positive Beeinflussung von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit
Mehr Gelassenheit in Stresssituationen
Hilft, den Alltag und seine
Anforderungen zu bewältigen
Gruppen werden jeweils im Frühjahr und
im Herbst im Referat für Familien und
Generationen des Landes Salzburg angeboten.
Weitere Informationen
Land Salzburg
Referat für Familien und Generationen
Mag. Roswitha Glaeser
Gstättengasse 10, 5020 Salzburg
Tel: 0662-8042-5426
E-Mail: roswitha.glaeser@salzburg.gv.at
www.familie-salzburg.at
Elternpartnerschaft – Zahngesundheit
ken?, Zahngesunde Ernährung, Elternsprechstunde in Volksschulen und Kindergärten, Infostand, 4 Stationen für gesunde Zähne.
Das Miteinbeziehen der Eltern ist von großer Bedeutung, denn nur gemeinsam mit
ihnen können wir im Interesse der Kinder das Bewusstsein für Gesundheit und
Wohlbefinden weiter stärken und somit
einen wichtigen Beitrag zur Zahngesundheit leisten.
Foto: AVOS
D
ie AVOS-Gesundheitserziehung
zum Schwerpunkt Zahn, ein fixer
und erfolgreicher Bestandteil in
Salzburger Kindergärten und Volksschulen, bietet nun vermehrt interessante
und informative Elternangebote an.
In den vergangenen 3 Jahren hat AVOS in
über 500 Einsätzen die Eltern zum Thema
Zahngesundheit angesprochen, motiviert
und informiert. Volksschulen, Kindergärten, Elternberatungsstellen, Eltern-KindGruppen, Babyclubs etc. sind nur einige
der Stellen, in denen den Eltern zu den
Themen Kariesprophylaxe und Mundhy-
giene wichtige Inhalte vermittelt werden.
So können beispielsweise in Eltern-KindGruppen schon Kinder im Kleinkindalter
gemeinsam mit ihren Eltern den richtigen
Umgang mit der Zahnbürste spielerisch,
auf lustvolle Weise kennen und auch lieben lernen. Die vielen Fragen rund um die
Zahngesundheit können beim Elterngespräch in der Gruppe geklärt werden.
Einige der AVOS-Eltern-Angebote: Elterninformation Rund um den Zahn, Zahnfärbe-Einheit – Auf was soll ich bei meiner
Zahnpflege vermehrt achten?, Trinkoase –
Wie viel Zucker steckt in unseren Geträn-
Kontakt
An diesem Angebot Interessierte
wenden sich an
AVOS – Arbeitskreis
Vorsorgemedizin Salzburg
Eva-Maria Hoch
Elisabethstraße 2, 5020 Salzburg
Tel: 0662-887588-47
E-Mail: hoch@avos.at
www.avos.at
Ich kaufe, also bin ich
Wie Kaufen & Shoppen zur Sucht werden kann
Foto: iStockphoto
W
ir leben in einer Konsumgesellschaft, deren Maß das Übermaß
zu sein scheint. Um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten,
sollen Menschen angeregt werden, möglichst viel zu kaufen bzw. zu konsumieren. Um dies zu erreichen, werden immer
neue Bedürfnisse bei möglichst vielen
Zielgruppen geschaffen. Eine dieser Zielgruppen, die in den letzten Jahren zunehmend in den Blickpunkt der Werbung
geraten ist, ist die Altersgruppe der Jugendlichen, für die „Shoppen“ immer mehr
zur Freizeitbeschäftigung geworden ist.
Junge Leute haben heute mehr Geld zur
Verfügung als früher und sind dadurch
auch interessant für die Wirtschaft.
Unauffälliges Kaufverhalten zeichnet sich
dadurch aus, dass der Käufer/die Käuferin etwas kauft, was wirklich gebraucht
wird und sich beim Einkauf reflektierend
und kritisch mit den Angeboten, die am
Markt sind, auseinandersetzt. Grundsätzlich ist dieser Mensch auch in der Lage,
einen Kaufimpuls aufzuschieben. Ganz
anders verhält sich das Kaufverhalten bei
einem „Kaufsüchtigen“. Hier dient der Erwerb einer Ware der Kompensation von
Problemen im Alltag oder der Aufwertung
des eigenen schwachen Selbstwerts. Kaufen bekommt also eine klare Ersatzfunktion für ein anderes Bedürfnis (z.B. nach
Anerkennung oder Zugehörigkeit) und
gerät zu einem „Glücksversprechen“.
Nach einer repräsentativen Studie der Arbeiterkammer Wien sind rund 6,1 Prozent
der ÖsterreicherInnen stark kaufsuchtgefährdet, und bei den 14- bis 21-Jährigen
sind es sogar 11,8 Prozent. Der Grund,
warum junge Menschen stärker gefährdet sind, liegt u.a in der oben beschriebenen Konsumsozialisation. Jugendliche
sind vor allem in der Pubertät noch anfälliger für die Verlockungen der Werbung
und unterliegen stärker als Erwachsene
dem Druck, sich neuen (Marken-)Moden
anzupassen.
Kaufsucht ist eine eher unauffällige Sucht
und betrifft deutlich mehr Frauen als Männer. Da das Kaufen zum Alltag gehört
und gesellschaftlich anerkannt ist, bleibt
suchtartiges Verhalten lange unerkannt.
Deutliche Zeichen von Kaufsucht können sein, dass jemand seinen Kaufimpuls
nicht mehr kontrollieren kann und Waren (in großen Mengen) kauft, die dann
zuhause nicht einmal ausgepackt werden.
Grundsätzlich gehört Kaufsucht zu den
sogenannten „stoffungebundenen Süchten“ (wie z.B. Spielsucht, Internetsucht
etc.), ist aber offiziell als Sucht noch nicht
anerkannt, sondern wird als Störung der
Impulskontrolle bezeichnet. Die Behandlung erfolgt meist mit einem verhaltenstherapeutischen Ansatz.
Prävention bei Kindern und Jugendlichen
fördert deren Konsumkompetenz und
übt das Aufschieben von spontanen Impulsen. Das heißt konkret in der Familie,
dass Eltern ihre eigenen Konsumbedürfnisse ähnlich kritisch hinterfragen wie
das die Lungauer Band „Querschläger“
in einem ihrer Lieder so treffend tut:
„Homa wos ma brauchn und brauch ma
wos ma hom?“
Gerald Brandtner ist Mitarbeiter der
Akzente Fachstelle Suchtprävention
und Vater von 3 Kindern im Alter
von 14, 17 und 20 Jahren.
Kontakt
Akzente Fachstelle Suchtprävention im Land Salzburg
Glockengasse 4c
5020 Salzburg
Tel: 0662-849291-41
suchtpraevention@akzente.net
www.akzente.net/suchtpraevention
Alle Kinder haben das Recht auf Inklusion
Die Vertragsstaaten erkennen an, dass
ein geistig oder körperlich behindertes
Kind ein erfülltes und menschenwürdiges Leben unter Bedingungen führen
soll, welche die Würde des Kindes wahren, seine Selbständigkeit fördern und
seine aktive Teilnahme am Leben der
Gemeinschaft erleichtern.
Artikel 23 UN-Kinderrechtskonvention
D
as Recht auf Inklusion ist seit 2011
Teil der österreichischen Bundesverfassung. Österreich hat die Verpflichtung, die aktive Teilnahme von Kindern in sämtlichen Lebensbereichen, von
der Freizeitgestaltung bis zum Berufsleben, zu garantieren. Tatsächlich sind
jedoch Errungenschaften der Inklusion
ständig von Sparmaßnahmen bedroht:
Vor zwei Jahren kritisierte die kija Salzburg die Kürzung von Integrationsstunden, heute steht eine neuerliche Kürzung
zur Diskussion. Die betroffenen SchülerInnen sollen aus „medizinischen Gründen“ vom Unterricht befreit werden. Die
VerliererInnen solcher Einsparungen sind
die Kinder, die um ihre Bildungs-, Entwicklungs- und Lebenschancen betrogen
werden.
Dabei sind die Hürden, die Kinder mit
besonderen Bedürfnissen und deren Eltern überwinden müssen, um zu ihrem
Recht zu gelangen, jetzt schon enorm.
Vor wenigen Monaten wandte sich ein
Jugendlicher mit einer körperlichen Behinderung an die kija Salzburg, da ihm
durch Zusatztests die Aufnahme in eine
weiterführende Schule verunmöglicht
werden sollte.
Die UNO fordert, nicht länger das Handicap, sondern das Kind in den Vordergrund zu stellen. Für Salzburg heißt das
in erster Linie, die Barrieren aus den Köpfen rauszureißen und Kindern den Zu-
gang zu allen Bildungseinrichtungen –
vom Kindergarten bis zur Höheren Schule – zu ermöglichen!
Kontakt
Kinder- und Jugendanwaltschaft
(kija) Salzburg
Gstättengasse 10
5020 Salzburg
Tel: 0662-430550-3232
E-Mail: kija@salzburg.gv.at
www.kija-sbg.at
www.facebook.com/kijasalzburg
BIM
Die 23. Berufsinformationsmesse mit vielen Angeboten für Schulen und Eltern
findet dieses Jahr vom 21. bis 24. November 2013 im Messezentrum Salzburg statt.
• Industrieviertel • Karriere mit Holz •
Lehre: Sehr g'scheit-Info-Tour • iPunkt Wege nach der Matura • Karriere trotz
Barriere • Erwachsenenbildung • Grenzenlose Ausbildung • Soziales und (Sucht-)
Prävention und vieles mehr erwartet Sie.
© WKO/Corbis
Messeprogramm jeweils
von 9.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt frei
Terminaviso
Programminfos unter
http://www.berufsinfomesse.org
Elternnachmittag: Pflichtschule – was dann?
Ruhe und Gelassenheit bei der Ausbildungsentscheidung
Samstag, 23.11.2013, 14.00 Uhr | Messezentrum Salzburg, Halle 1, Galerie D
EL Pflichtschule - BIM 2013.indd 3
14.05.2013 14:54:57
geschaut – gesehen – gestaunt – begriffen
Museen im Land Salzburg
D
Regionale Museen
◦ bewahren und zeigen wertvolle drei dimensionale authentische Objekte,
◦ vermitteln Fakten, Werte,
Zusammenhänge,
◦ tragen bei, das Bewusstsein für
Geschichte, Kultur und Natur eines
Ortes, einer Region zu schärfen und
sind daher besonders auch für
Schulen interessant,
◦ sind neben anderen Freizeiteinrich tungen wichtiger Kultur- und Bil dungsträger eines Ortes/einer Region
Foto: Susi Berger- Pressefoto Neumayr
er neue Museumsführer „Museen
im Land Salzburg“ umfasst 115
Museen und Sammlungen in Stadt
und Land, nach Bezirken gegliedert und
farblich betont. Er enthält alle besucherrelevanten Grundinformationen wie Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Anreise- und
Parkmöglichkeiten. Auch Hinweise auf
das Serviceangebot wie Gastronomie,
Museumsshop und Vermittlungsangebote für spezielle Zielgruppen wie z.B.
Schulklassen sind enthalten.
Die Salzburger Museen, insbesondere
auch die vielfältigen Inhalte der Regionalmuseen, sind ein hervorragender
Tipp für Schulausflüge, Wanderungen
und Exkursionen.
◦
sowie Begegnungsorte, wo BesucherInnen (Gäste wie Einheimische) für
das erhaltenswerte Natur- und
Kulturerbe sensibilisiert werden.
Regionalmuseen leisten kontinuierliche
Vermittlungsarbeit. Zielgruppengerechte Vermittlung an die Jugend spielt eine
entscheidende Rolle. Die Begeisterung
soll bereits in jungen Jahren geweckt
werden, denn Kinder und Jugendliche
sind das Publikum von morgen!
Die Museen versuchen, mit unterschiedlichen Methoden und Ansätzen spielerische und zugleich spannende Wege und
Zugänge zu Vergangenheit und Gegenwart, zu traditionellen und innovativen
kulturellen Ausdrucksformen aufzuzeigen.
◦
Kulturhistorische Museen sind häufig
der erste außerschulische Ort für
Kinder und Jugendliche, sich mit
der Geschichte ihres Heimatortes
auseinanderzusetzen.
◦
Sie können auch Vorbildwirkung in
der Tradierung von Bräuchen übernehmen (Palmbuschenbinden,
Adventmärkte im Museum, u.ä.).
◦ Sie eignen sich auch dazu, inter kulturelles Verständnis zu fördern.
◦
Als Orte der Begegnung können sie
Gemeinsamkeiten in unterschiedlichen Kulturen aufzeigen, durch kulturvergleichende Ausstellungen, durch
Feste die Vielfalt sichtbar machen etc.
Das sind einige Gründe, warum der neue
Salzburger Museumsführer in jeder Bibliothek und Schule aufliegen sollte!
Nähere Infos über die museumspädagogischen Angebote gibt es auf dem Museumsportal www.salzburg.gv.at/museen,
auf das man durch QR-Codes direkt von
der Publikation gelangt.
Der Museumsführer „Museen im Land
Salzburg“, erschienen im April 2013,
ist um zwölf Euro erhältlich:
◦ im Webshop des Landes Salzburg:
www.salzburg.gv.at/landversand;
◦
im Referat Volkskultur und Erhaltung
des kulturellen Erbes, Land Salzburg,
Tel: 0662-8042-2615,
E-Mail: volkskultur@salzburg.gv.at;
◦
beim Landesverband Salzburger
Museen und Sammlungen,
www.salzburgermuseen.at,
Tel: 0662-8042-2604, E-Mail:
museen@salzburgervolkskultur.at;
◦ in den jeweiligen Museen.
Erlebnisschlucht Salzachöfen
Tipp für Schulklassen und Ausflüge
Von der Felskathedrale über die Höllenrutsche zur Expedition:
Lernen Sie mit Ihren Kindern eines der schönsten Naturdenkmäler auf eine lehrreiche und spannende Weise kennen! Das
Angebot beinhaltet für die ganze Familie eine geführte Tour
am Erlebnispfad, Flying Fox und Expedition – mit erfahrenen
Guides, die Sicherheitsausrüstung wird zur Verfügung gestellt.
Gutes Schuhwerk und bequeme, der Witterung angepasste
Kleidung sind Voraussetzung.
Touren auf Anfrage – bei Voranmeldung ab 8 Personen täglich
buchbar!
◦ Familienpass: 2 Erwachsene und unbestimmte Anzahl
von Kindern jeden Alters: Euro 64,◦ Erwachsene: Euro 24,80
◦ Gruppenpreis: ab 15 Personen: Euro 22,50/Person
◦ Einheimischen-Tarif (Golling): Euro 21,50
◦ Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr: gratis
(nur unter der Aufsicht einer Begleitperson ab dem
16. Geburtstag und einer Mindestgröße von 1.20 m)
◦ Schüler und Jugendliche (ab dem 7. Geburtstag) bis
zum vollendeten 14. Lebensjahr: Euro 16,80
Kontakt und Anmeldung
www.Teamspiritaustria.com
Tel: 0699-11437302 oder 0660-2603820
E-Mail: office@Teamspiritaustria.com oder
Tourismusverband Golling
Tel: 06244-4356
E-Mail: office@golling.info
www.golling.info
Foto: TEAMSPIRITaustria
Infos
Für Schulen und Bibliotheken bieten
wir den aktuellen Museumsführer
zum Sonderpreis von 6 Euro
(Normalpreis 12 Euro) zzgl.
Versandkosten an.
Referat Erwachsenenbildung,
Öffentliche Bibliotheken,
Bildungsmedien
Schießstattstraße 2
Postfach 527, 5010 Salzburg
Tel: 0662-8042-5610
Medienverleih: DW 5620
E-Mail: eb@salzburg.gv.at
http://bildungsmedien.salzburg.gv.at
Wie viel Taschengeld für meine Kinder?
Foto: Corbis
W
enn Kinder Taschengeld bekommen, lernen sie einen vernünftigen Umgang mit Geld. Sie
lernen, wie sie auf kleinere und größere
Wünsche sparen und bekommen eine
Vorstellung davon, sich eine Summe entsprechend einzuteilen. Wer in jungen
Jahren lernt, mit „Finanzen“ umzugehen,
kommt später meist besser damit zurecht.
Gesetzliche Regelungen, ob oder wie viel
Taschengeld Kinder oder Jugendliche
bekommen müssen, gibt es nicht. Viele
Eltern fragen sich, ab wann und wie viel
sinnvoll ist.
Spätestens zum Schuleintritt ist es Zeit
für das erste Taschengeld. Zu diesem
Zeitpunkt können Kinder schon kleinere
Beträge nachrechnen und den Dingen
einen Wert zuordnen. Ab 10/12 Jahren
kann auf eine monatliche Auszahlung
umgestellt werden.
Die Höhe des Taschengeldes müssen sich
Eltern individuell überlegen, schließlich
ist das auch stark vom Gesamt-Familienbudget abhängig. Letztlich ist es eine
Vereinbarung zwischen den Eltern und
dem Kind. Entscheidend ist auch, welche Ausgaben die Kids davon bestreiten,
zum Beispiel, ob Kinobesuche, Eintritte
für Freibad oder laufender Schulbedarf
darin enthalten sind.
Abschließend einige Denkanstöße:
◦ Taschengeld gehört für den
persönlichen Bedarf
◦ Geld ist kein Belohnungs- oder
Druckmittel
◦ Die Eltern sind Vorbilder im
Umgang mit Geld
Weitere Infos zu
Familienthemen
Es sollte nicht zu niedrig ausfallen, denn
das Kind braucht schon einen gewissen
Spielraum. Allerdings darf der Betrag
auch nicht zu hoch angesetzt sein, denn
es soll ja lernen, Prioritäten zu setzen.
Die folgende Tabelle kann nur Richtwerte
geben:
6 bis 8 Jahre: € 0,50 bis € 2 wöchentlich
8 bis 10 Jahre: € 2 bis € 3 wöchentlich
10 bis 12 Jahre: € 8 bis € 14 monatlich
12 bis 14 Jahre: € 12 bis € 20 monatlich
14 bis 16 Jahre: € 18 bis € 35 monatlich
16 bis 18 Jahre: € 30 bis € 60 monatlich
18 bis 20 Jahre: € 50 bis € 80 monatlich
(Quelle: Jugendservice des Landes Oö)
Forum Familie – Elternservice des
Landes – in jedem Bezirk
www.salzburg.gv.at/forumfamilie
Terminaviso: Jubiläumsveranstaltung
„10 Jahre Forum Familie“
Dienstag, 12. November 2013
17.30 Uhr
St. Johann, Kultur- und
Kongresshaus am Dom
Programm auf unserer Homepage
Impressum: Herausgeber und Verleger: Salzburger Bildungswerk (Dr. Günther Signitzer), ZVR-Zahl 200 288 147, Projekt
Elterninformation • Redaktion: AG für das Informationsblatt für die Schulgemeinschaft: DSA Frieda Aberzger, Nina
Behrendt, Mag. Angelika Bukovski, Siegfried Gierzinger, Mag. Michael Höckner, Mag. Ulrike Kendlbacher, Mag. Robert
Luckmann, Dr. Wolfgang Mayr, Mag. Corona Rettenbacher, DSA Mag. Brigitte Singer, Dr. Dorothea Steinlechner-Oberläuter, Mag. Josef Thurner • Informationsblatt für die Schulgemeinschaft • Namentlich gekennzeichnete Beiträge drücken
die Meinung der AutorInnen aus. Sie müssen sich nicht immer mit der Auffassung von Herausgeber und Redaktion
decken. • Für den Inhalt verantwortlich: DSA Mag. Brigitte Singer • Gestaltung: Karin Maresch • Lektorat: Mag. Michaela
Habetseder • Alle: Imbergstraße 2, 5020 Salzburg • www.salzburgerbildungswerk.at • Cover: iStockphoto
Info für KlassenelternvertreterInnen


Ich melde mich zur Informationsveranstaltung für KlassenelternvertreterInnen mit BSI Hannelore Kaserer
am 5. November 2013, 20.00 Uhr im Haus Corso, Salzburg an.
Ich interessiere mich für kostenlose Informationen zur Elternbildung (Angebote, Ideen, Prospekte, Themen, ReferentInnen).
 Ich bin heuer erstmalig KlassenelternvertreterIn der ______ Klasse an der
 Volksschule  Hauptschule  Neuen Mittelschule  Sonderschule  Polytechnischen Schule
und ersuche um kostenlose Zusendung von Unterlagen zum Thema „Schulgemeinschaft“.
Name:_ _______________________________________________________________________________________
Straße, PLZ, Ort:_________________________________________________________________________________
E-Mail-Adresse:_____________________________________________________Tel:__________________________
Bitte mailen oder senden an: Salzburger Bildungswerk, Imbergstraße 2, 5020 Salzburg, E-Mail: office@sbw.salzburg.at
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