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FoP Eliteuniversität Wie finde ich einen Artikel in - EvaKreisky.at

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FoP Eliteuni
Kreisky, Hackl
Institut für Politikwissenschaft WS 06/07
Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
FoP Eliteuniversität
Protokoll vom 9. November 2006
LV- Leiterinnen: Eva Kreisky, Elsa Hackl
Protokoll von Gruppe 2:
Daniel Schukovits, Stefan Mauthner, Carmen Heidenwolf, Alexander Fanta
Inhalt
1)Aufgaben bis zur nächsten Einheit am 16. November 2006................................................... 1
2)Datenbankschulung auf der UB Wien..................................................................................... 1
3)Archive.................................................................................................................................... 5
4)Abschließende Worte von Dr. Elsa Hackl............................................................................... 7
1) Aufgaben bis zur nächsten Einheit am 16. November 2006
• Feedbackvorbereitung des Forschungsexposé der Begleitgruppe, Präsentation im
Plenum in der nächsten Einheit
• Das eigene Exposé in die wiki- Plattform stellen
2) Datenbankschulung auf der UB Wien
Kontakt: Manuela.Rohrmoser@univie.ac.at
Wie finde ich einen Artikel in Zeitschriften?
Suche nach digitaler Verfügbarkeit:
http://www.ub.univie.ac.at/  Literatursuche  e-Journals „Elektronische
Zeitschriftendatenbank“
-
-
1
Eingabe von gesuchter Zeitschrift
Anzeige von Verfügbarkeit
frei zugänglich.
an der Universität Wien lizenziert und für die angegeben Jahrgänge zugänglich.
Von einem PC der Uni Wien zugänglich. ODER von zu Hause, durch einloggen
über ZID: http://www.univie.ac.at/ZID/vpn/
nicht zugänglich. Inhaltsverzeichnisse und Abstracts sind meistens frei. Weiter
zur Suche nach Printausgaben!
Anzeige von Zeitraumlizenzen. z.B. Jg. 36, H. 1 (1996) –
Auswahl von Jahrgang
Auswahl von Artikel und Anzeige z.B. PDF Format
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Kreisky, Hackl
Institut für Politikwissenschaft WS 06/07
Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
Suche nach Printausgaben:
http://www.ub.univie.ac.at/  Literatursuche  Zeitschriftentitel „Zeitschriftenkataloge“
österr. Bibliothekenverbund
-
Eingabe von gesuchter Zeitschrift
Auswahl aus Liste
Detailansicht inklusive Bestandsauflistung. Wenn die gesuchte Zeitschrift nicht auf
Uni Wien vorhanden ist:
o in anderen Bibliotheken suchen: z.B. Deutsche Zeitschriftendatenbank,
Arbeiterkammer Bibliothek
o OPAC Fernleihe: einloggen Fernleihe Ausfüllen der benötigten Daten
Abschicken mit „OK“  Verständigung zur Abholung per e-mail
 ist jedoch Kostenpflichtig!
http://www.ub.univie.ac.at/  online Kataloge  OPAC
- Eingabe in die Schnellsuche
- „Expemplare“= Anzeigen der Standorte
- „Beschreibung“ = Anzeigen des Bestandes. Vorsicht! Oft sind nicht alle Bände
eingetragen!
Tipps:
Durch Anklicken des Links auf der UB Seite (Logo oder Schrift), werden automatisch alle
anderen verfügbaren Quellen (hardcopy oder digitale), im Bereich der Uni Wien, angezeigt.
- FAQ Hilfen sind ebenfalls unter diesem Link zu finden.
- Es gibt auch eine Liste aller im Bereich der Uni Wien online verfügbaren
Zeitschriften.
- Vorsicht, das Anzeigen ist über Popups, die möglicherweise im Browser geblockt
sind.
Indexsuche im OPAC Katalog:
http://www.ub.univie.ac.at/  online Kataloge  OPAC  Indexsuche
- Eingabe einer Wortfolge z.B. „Psyche“
- Indexauswahl „Schlagwort“
Das Schlagwort „Psyche“ gibt es mit vielen Ergebnissen. Es muss also gefiltert werden.
Filtern im OPAC Katalog zur Verkleinerung der Trefferliste:
http://www.ub.univie.ac.at/  online Kataloge  OPAC  Filter Zeitschriften 
Einfache Suche
- Eingabe von Wortfolge („Psyche“ )
- Filter Zeitschriften
- Auflistung von Treffern
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Kreisky, Hackl
Institut für Politikwissenschaft WS 06/07
Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
Datenbanksuche
Wie finde ich überhaupt einen Artikel? Wo wurde der publiziert?
http://www.ub.univie.ac.at/  Datenbankservice
 Liste aller Datenbanken
- Listet alle verfügbaren Datenbanken auf. Es gibt 3 verschiedene Verfügbarkeiten:
- FREE Freie Webseiten. Anonymer Zugang von jedem Internetanschluss aus.
- CAMPUS Diese Datenbanken können nur innerhalb des Netzwerkes der
Universität Wien aus genützt werden (Bibliothek, Institute, NIG etc.). von zu
Hause, durch einloggen über ZID: http://www.univie.ac.at/ZID/vpn/
- LOGIN Zum Öffnen dieser Datenbanken müssen Sie sich mittels Unet-/MailboxAccount (BenutzerID und Passwort) einloggen
 Schellsuche
- Eingabe von gesuchter Zeitschrift (Titel)
Datenbankenbeispiele:
IBZ: Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur
ab 1983 für Geistes- und Sozialwissenschaften, es kann auch in Deutsch gesucht werden, ist
vom Campus zugänglich (oder von zu Hause mit den nötigen Einstellungen- siehe oben)
mögliche Vorgehensweise:
• INDEX blättern (unter Suchen) = Eingabe eines Schlagwortes und anschließend
alphabetische Auflistung aller relevanten Wörter. Es kann nach Schlagwörtern gesucht
werden.
• Anklicken eines Schlagwortes. Es werden nun alle gefundenen Artikel angezeigt.
• Eingrenzen der Suche mit verschiedenen Filtern wie: eingrenzen, erweitern,…
• Anklicken eines gewünschen Artikels. Wie komme ich nun zu diesem Artikel? : S.F.X
(nicht von GBV S.F.X)
• Anzeige von Verfügbarkeit der Artikel (weiter wie schon oben beschrieben, finden
von digitalen oder paper Artikel: Bibliotheken, digitale Zeitschriften oder Fernleihe)
Worldwide Political Science Abstracts: Englische Datenbank für Politikwissenschaft und
Volkswirtschaft und verwandte Bereiche.
• Eingrenzen der Suche mit verschiedenen Filtern wie: (zu finden auch unter
„Help&Support“ search tools  combined searches
o AND – Verbindung von 2 Wörtern
o OR- eines oder das andere
o NOT- ausschliessen von Wörtern
o NEAR- ein *ersetzt mehrere Buchstaben (femini*), ? ersetzt einen Buchstaben
(wom?n)
• Schlagwörter können auch im Theasaurus nachgeschlagen werden (Descriptors)
• Anzeige von Verfügbarkeit der Artikel (weiter wie schon oben beschrieben, finden
von digitalen oder paper Artikel: Bibliotheken, digitale Zeitschriften oder Fernleihe)
Sociological Abstracts: Hauptsächlich Soziologie Artikel in mehreren Sprachen aber auch
citations von Dissertationen weltweit.
• gleiche CSA Oberfläche wie Worldwide Political Science Abstracts
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Kreisky, Hackl
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Arbeitsgruppe 2
Wiso-net: Wirtschafts-und Sozialwissenschaft, Psychologie und Politik. Dies ist die größte
deutschsprachige Zusammenstellung. Es werden auch Volltexte angeboten.
• erweiterte Suche:  Sozialwissenschaften  erweiterte Suche
o verschiedene Möglichkeiten die schon aus anderen Datenbanken bekannt sind
(Suchen mit verschiedenen Kriterien)
o NEU: Publikationsart (auch Dissertationen!) und Art der Forschung (auch
Eigenprojekt: Welche Projekte laufen zu einem Thema?)
Beispiel: Eingabe in die Suchmaske der einfachen Suche: „Demokratie AND Kritik“
• Ergebnisse: 36 gefundene Artikel
• Auswahl: gewünschter Artikel wird ausgewählt. z.B. von Kreisky/Kramer. Nun wird
auch schon angezeigt wo dieser Artikel zu finden ist: in einem Sammelband.
• Dieser kann nun wieder über den OPAC Katalog der Uni Wien gesucht werden.
Keesing´s Record of World Events: von 1960 bis heute werden Informationen zu
weltweiten Ereignissen wie Krieg oder Staatscoups gesammelt.
ARIADNE: Zusammenstellung zu Frauenthemen von der österr. Nationalbibliothek erstellt.
ÖHB: Österr. historische Bibliographie: Publikationen aller österr. Geschichtsforschung ab
1945. Hier werden keine Abstracts sondern nur bibliographische Daten bereitgestellt.
Historical Abstracts: Dies ist die international renommierteste und größte
Geschichtswissenschaftdatenbank. Von 1450 bis heute.
Suche nach Diplomarbeiten und Dissertationen:
•
•
•
OPAC Wien: mit Hilfe der Funktion  Filter  Diplomarbeiten/ Dissertationen
ÖDD: Österreichische Dissertationsdatenbank. Die Schlagwortsuche hat links zum
Verbundkatalog. Die Standorte werden ersichtlich.
Digital Dissertations and Theses: internationale Suche nach verschiedenen Kategorien
möglich z.B. Abstracts und Textproben können herunter geladen werden, oder links an
kommerzielle Webshops zum Kauf der Arbeit sind vorhanden.
Biographien:
WBIS: World Biographical Information System. Auf eingescannten Dokumenten kann nach
Namen gesucht werden
Zitationsdatenbank:
ISI Web of Knowledge: diverse Funktionen wie Wertung von AutorInnen nach ihrer
Häufigkeit in Zitaten, Impact-Factor (Errechnung durch Anzahl der Publikationen und Anzahl
der Zitate aus diesen), Web of Science: Auswahl nach Fachgebieten, anschließend eine Suche
nach AutorInnen, ebenso Nachweise von Zitaten.
Tipps:
FAQ: http://data.univie.ac.at/dbs/help_faq.html
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Arbeitsgruppe 2
3) Archive
Vortrag von Thomas König, im Folgenden seine Unterlagen, ergänzt durch Mitschriften der
Arbeitsgruppe:
Wie recherchiert man?
-
Was ist die Frage?
o Theorie
o Material
o Methode
- Welche Quellen können darüber
Aufschluss geben?
o Interviews
o Sekundärliteratur
o Medienanalyse
o Textanalyse
o Akten
Die so genannte „historische Methode: Die Suche in Akten.
-
-
Wie komme ich zu den Akten?
o Heuristisch: Quellensuche
 (Die Frage könnte lauten: Wie hat sich im Rahmen des Ministeriums
die Idee einer Eliteuni durchgesetzt?) Der öffentliche Dikurs setzt sich
in Institutionen nieder. Quellen sind: Protokolle, Sitzungsprotokolle.
 Medienanalyse: Wie hat sich das Thema durchgesetzt? Vorsicht bei
Interviews: Interviewperson stellt die Debatte/Thema oftmals aus
heutiger Sicht dar.
o Kritik:
 Äußere Quellenkritik (Authentizität) z.B. Prüfen von Unterschrift und
Stempel
 Innere Quellenkritik (historischer Zusammenhang) z.B. ein Argument
kann nicht aus dem Zusammenhang gezogen werden. Es ist eine Idee
einer bestimmten Person die es einzuordnen gilt.
 Höher aggregierte Daten schaffen (Quantifizierung) z.B. Aus
Protokollen von 20 Jahren das Wort „Eliteuni“ zählen
o Interpretation: historische Tatsachen, die aus Quellen gewonnen wurden,
zueinander in Beziehung setzen
„Zu jeder historischen Quelleninterpretation gehören demnach sprachliche
Sensibilität, begriffsgeschichtliches Bewusstsein sowie ideologiekritische
Aufmerksamkeit“ (Metzler 2004, 60 f)
Methode: entweder „verstehen“ oder „erklären“:
o Wer „verstehen“ will, geht hermeneutisch vor
o Wer „erklären“ will, geht analytisch vor
o Mischformen und Extreme
Zur Frage des Materials (nach Metzler 2004, 48 ff):
- Es gibt immer mehr Material für immer intensivere und ausdifferenzierte Forschung!
- Die Form der Reproduzierbarkeit von Materialien erlaubt immer genauere und breitere
Analyse.
- Es gibt viele Fragestellungen, die man heute nicht mehr mit Archivalien beantworten
muss.
- Es gibt aber Fragestellungen, die man nur mit Archivalien beantworten kann.
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Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
Generell zur Archivbenützung in Österreich:
-
problematisch, da kein umfassendes Archivgesetz existiert (es gibt das Archivgesetz
von 1999, BGBl.162, und das Datenschutzrecht, aber da werden nicht allgemeine
Richtlinien für den wissenschaftlichen Umgang mit Akten bestimmt)
„Willkür der Archivare“
Problem bei „sensiblen Daten“ – wer bestimmt, welche solche sind? Wie soll man
damit umgehen? Etc.
Empfehlungen für Vorgehen:
- immer auf den wissenschaftlichen Charakter hinweisen
- Bestätigung von LVA-Leiterin anbieten (Standardbrief kann aufgesetzt werden)
- Vorab Treffen mit Archivar vereinbaren und sich einmal anhören, was die wissen;
generell weiß man selbst weder, was man genau sucht, noch, was es gibt, daher ist das
so wichtig!
o Oftmals wissen sie selbst wenig Bescheid, dann muss man versuchen, selbst an
die Dinge ranzukommen
o Oftmals haben sie aber etwas, von dem man nichts weiß, das aber sehr
„wertvoll“ sein kann und das sich erst aus dem Gespräch ergibt
Wie muss man sich ein Archiv vorstellen?
Vorab: wir sprechen hier von Archiven, die idR Geschäftsunterlagen aus dem Tagesbetrieb
einer Behörde (Universität, etc.) beherbergen, oder die Informationen zu Wissenschaften
bieten können:
- Archiv einer Einrichtung (Behörde, Institut, Universität) – Archive, die Unterlagen
zum laufenden Betrieb bieten
- „Wissenschaftsarchiv“ – Archive, die wissenschaftliche Materialien enthalten
Wenn Sie mit Foucaults Begriff des „Archivs“ vertraut sind, dann wissen Sie, dass ein Archiv
auch ganz anderes heißen kann. Davon wird hier aber nicht die Rede sein.
Ein Archiv hat sehr unterschiedliche „Qualität“: Archiviert werden Personal- und Sachakten.
Erstere beziehen sich auf Personen, die bestimmte Anstellungsverhältnisse oder sonstige
Kontakte zu der Stelle hatten. Zweite können alles mögliche umfassen, von Protokollen bis zu
Budgetposten.
In einem Archiv befinden sich diese „Geschäftsunterlagen“ in einem mehr oder weniger
geordneten Zustand. Geordnet heißt:
- Katalogisiert bzw. verschlagwortet, also „durchgesehen“
- Thematisch oder formal zusammengefasst (nach Sachgebieten, Jahrgängen,
bestimmten Geschäftsläufen o.ä.)
Ordnung im Archiv hat Vor- und Nachteile: Vorteile sind, dass man leicht etwas finden kann,
dass man sich auf eine „Struktur“ verlassen kann. Nachteile sind, dass thematische Ordnung
etwa mit der eigenen Fragestellung „übers Kreuz“ liegt und dass man möglicherweise schon
vielfach durchgearbeitete Akten benutzt.
Oft sind kleine Archive aber gar nicht geordnet. Das heißt, man hat weder die Möglichkeit,
sich mit einem Register o.ä. zu behelfen, sondern muss direkt in die Akten, was natürlich sehr
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Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
zeitraubend ist. Noch ist es dann zuweilen so, dass die Archivare einem helfen können bei der
Selektion des Aktenberges (weil sie oftmals selbst nicht wissen, was drin steht.)
Welche Archive gibt es?
Grundsätzlich gilt: jede Einrichtung hat auch ein „Archiv“, es hängt aber davon ab, wie gut
(oder ob überhaupt) eines angelegt wurde oder ob einfach ein paar Kisten rumstehen, die alte
Materialien beherbergen.
Welche der größeren Archive gibt es:
- Archiv der Universität Wien
http://www.ub.univie.ac.at/archiv/
-
Archiv der Wirtschaftsuniversität Wien
- bm:bwk
http://www.bmbwk.gv.at
- BKA
http://www.opac.bka.gv.at/F/
- Archiv der Republik
http://www.oesta.gv.at/site/4996/default.aspx
Interessante Einrichtungen zum Thema Eliteuni und Bildungspolitik:
Renner Institut, IHS, Institut für Wissenschaftsforschung, Akademie der
Wissenschaften (spezielle Unterabteilungen), politische Akademie
Literatur:
Metzler, Gabriele: Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, 2004
Hinweis auf Websites:
Verzeichnis von Archiven, etc:
http://www.univie.ac.at/Wissenschaftstheorie/wis
4) Abschließende Worte von Dr. Elsa Hackl
•
•
•
•
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informelle Schriftstücke wie „Ministerinformationen“ sind schwierig einzuholen, weil
sie nicht speziell archiviert werden.
Man kann Interviews mit Personen im Ministerium führen.
Auch aus der Rektorenkonferenz könnte man Informationen erhalten
Jedenfalls bei allen Institutionen, die Gehalt (auch Subventionen) kriegen.
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Protokoll vom 9.11.2006
Arbeitsgruppe 2
Es ist gut, 2 Stellen (z.B. Subventionsgeber und Institut selber) mit zwei
unterschiedlichen Informationen heranzuziehen. Decken sich die Informationen?
Welche Bibliotheken gibt es in Wien zur Literatur von Bildungspolitik und
Hochschulforschung
•
•
•
•
iff spezielle Abteilung: Hochschul- und Wissenschaftsforschung
(Anwesenheitsbibliothek)
IHS Bildung und EU
Administrative Bibliothek des Bundes: links zu neuen Publikationen, weiter
zurückliegende sind noch nicht eingespeist (Anwesenheitsbibliothek) auch das Depot
der OECD für alle OECD Publikationen
UNI Wien: Institut für Pädagogik, Institut für Politikwissenschaft
Internationale Forschungseinrichtungen zu unserem Thema:
Deutschland:
• Kessel: Berufsbildung, ERASMUS Evaluationen
• Wittenberg: Nach der Wiedervereinigung durch Uni Umstrukturierung
• Zentrum für Hochschulentwicklung (öffentliche GesmbH): macht Rankings in D und
Ö
NL:
• Schwendte: Hochschulforschung wird observiert. Wie verläuft die Bildungspolitik in
verschiedenen europäischen Ländern?
Doktorandennetwork: Doktoranden aus der EU die zum Thema Hochschulbetrieb arbeiten.
Ausgehend von der Science Po (Frankreich) eurodocs.sciences-po.fr
Diese bieten auch verschiedene Vorträge, Seminare zur Bildungspolitik an
Angebot von Frau Dr. Hackl: Wenn Informationen zu Hochschulberichten erwünscht,
kann man gerne bei ihr vorbeikommen!
Im Folgenden die von Dr. Hackl zusammengestellte kommentierte Linkliste
für vergleichende Hochschulforschung
WIEN
•
IFF: Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität
Klagenfurt, Standort Wien
Abteilung Hochschulforschung; Bibliothek
Schottenfeldgasse 29, A-1070 Wien
Tel 0043 1 522 40 00 - 121
www.iff.ac.at
• IHS: Institute for Advanced Studies
Institut für Höhere Studien (IHS)
Stumpergasse 56 A-1060 Vienna
Phone: ++43 - (0)1 - 599 91 - 0
Email: communication@ihs.ac.at
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www.ihs.ac.at
Bibliothekszeiten:
Visitors: Thursday 09.00 - 12.30 or on prior arrangement
• Administrative Bibliothek des Bundes,
Palais Porcia, Herrengasse 23, 1010 Wien Montag-Freitag 8.00-16.00, Tel. 53115-2644 oder
2646; www.ab.bka.gv.at,
www.opac.bka.gv.at (Online Katalog, ältere Publikationen noch nicht vollständig erfasst,
auch OECD Publikationen)
• Amtsbibliothek des Bmbwk: Schulbuch- und Schulschriftensammlung,
Minoritenplatz 5, 1010 Wien, Montag –Freitag 13.00-16.00 (Fr. AD Ingrid Höfler, Tel.
53120-3072), www.bmbwk.gv.at
• Die Bibliothek der Universität Wien bzw. deren Fachbibliotheken sind gang gut
mit bildungspolitischer Literatur ausgestattet
z.B gibt es die einzige regelmäßige Publikation in Ö zur Hochschulpolitik (allerdings mit
Schwerpunkt Hochschulrecht), die Zeitschrift für Hochschulrecht, Hochschulmanagement
und Hochschulpolitik, in der Fachbibliothek für Soziologie und Politikwissenschaft
Hochschulforschungsinstitut/ -bibliotheken in Deutschland:
HIS – Hannover
Adresse:
HIS Hochschul-Informations-System GmbH
Goseriede 9
30159 Hannover
Telefon (0511) 1220-0
E-Mail: leitner@his.de
www.his.de: Zweck der Gesellschaft ist die Unterstützung der Hochschulen und der
zuständigen Verwaltungen in ihrem Bemühen um eine rationelle und wirtschaftliche
Erfüllung der Hochschulaufgaben durch:
•
Entwicklung von Verfahren zur Rationalisierung der Hochschulverwaltung sowie
Mitwirkung bei deren Einführung und Anwendung
•
Untersuchungen und Gutachten zur Schaffung von Entscheidungsgrundlagen
•
Entwicklung von Grundlagen für den Hochschulbau
•
Bereitstellung von Informationen und Organisation von Informationsaustausch.
Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH wurde 1969 gegründet; zunächst von der
Stiftung Volkswagenwerk, seit 1975/1976 bzw. 1992 durch Bund und Länder finanziert.
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INCHER-Kassel - Universität Kassel
Adresse:
Internationales Zentrum für Hochschulforschung Kassel INCHER-Kassel
Universität Kassel
Mönchebergstraße 17 D-34109 Kassel
T. ++49 (0)561 804 -2415
mail@incher.uni-kassel.de
www.uni-kassel.de/wz1
www.uni-kassel.de/wz1:: Das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel
(INCHER-Kassel) wurde 1978 als interdisziplinäre Forschungseinrichtung der Universität
Kassel gegründet. Bis zu seiner Umbenennung im Jahr 2006 trug es den Namen
„Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung (WZ I)“.
INCHER-Kassel gehört zu den wenigen Forschungseinrichtungen an europäischen
Universitäten, die eine ausreichende Größe haben, um sich mit vielfältigen Fragen von
Hochschule und Gesellschaft zu befassen. Unser Forschungszentrum ist Arbeitsplatz für etwa
25 bis 30 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
darunter zurzeit sieben Doktorandinnen und Doktoranden, sowie für eine wechselnde Zahl
von studentischen Hilfskräften.
INCHER-Kassel fördert die wissenschaftliche Diskussion in seinen Themenbereichen in
Deutschland ebenso wie im internationalen Zusammenhang. Es sieht seine Aufgabe darin, zur
Entwicklung von Theorien und Methoden in Distanz zu den Tagesfragen der
Hochschulentwicklung beizutragen, jedoch zugleich für praktische Entscheidungen über die
Zukunft des Hochschulwesens wissenschaftliche Grundlagen zu gewinnen.
Institut für Hochschulforschung - Wittenberg
Adresse:
HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung Wittenberg e.V.
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Collegienstraße 62 D-06886 Wittenberg
Tel: +49-3491-466254
http://www.hof.uni-halle.de
E-Mail: institut@hof.uni-halle.de
http://www.hof.uni-halle.de: Zeitgleich mit Beginn der Umgestaltung des Hochschulbereichs
in den neuen Bundesländern wurde 1991 in Berlin die „Projektgruppe Hochschulforschung“
unter der Leitung von Prof. C.-H. Wagemann von der TU Berlin gegründet. Das vom BMB+F
bis 1996 geförderte Projekt zielte darauf ab, die Hochschulerneuerung in den neuen Ländern
forschend zu begleiten, zu dokumentieren und unter dem Blickwinkel der unterschiedlichen
Entwicklung des Hochschulbereichs in beiden Teilen Deutschlands kritisch zu reflektieren.
Wesentliche Voraussetzung, um diese Aufgabe zu bewältigen, bildete dabei die
Spezialbibliothek zu Fragen der Hochschulbildung in Mittel- und Osteuropa, die mit einem
Bestand von fast 40.000 Bänden und ca. 200 Zeitschriften vom ehemaligen Zentralinstitut für
Hochschulbildung der DDR übernommen wurde. Nach Abschluss dieses Projektes gelang es
1996 dem Land Sachsen-Anhalt das erste und einzige Institut für Hochschulforschung in den
neuen Bundesländern zu gründen.
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Arbeitsgruppe 2
CHE Centrum für Hochschulentwicklung
Adresse:
CHE Centrum für Hochschulentwicklung
Verler Straße 6
33332 Gütersloh
Telefon 05241 97 61 0
E-Mail: info@che.de
www.che.de
www.che.de: Das CHE wurde auf Initiative von Reinhard Mohn am 1. Mai 1994 von der
Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) als gemeinnützige GmbH
gegründet. Über die Auswahl unserer Themen und Projekte wie auch über deren konkrete
Durchführung entscheiden wir weisungsfrei und unabhängig von unseren Gesellschaftern.
Unser Gesamtbudget von gut 3,2 Mio EUR p.a. wird zu etwa 75 Prozent von der
Bertelsmann-Stiftung auflagenfrei bereitgestellt. Weitere Einnahmen stammen aus
Kostenbeiträgen von Projektpartnern oder von Teilnehmern unserer Veranstaltungen.
Wir sind keiner politischen Richtung oder gesellschaftlichen Organisation verpflichtet. Wir
nehmen keine Aufträge entgegen und erzielen keine wirtschaftlichen Gewinne. Dank dieser
Unabhängigkeit können wir uns auf unser wichtigstes Anliegen konzentrieren: Die
Leistungsfähigkeit der deutschen Hochschulen durch neue Konzepte und überzeugende
Modellbeispiele zu verbessern.
Intern sind wir nicht in starre Bereiche organisiert, sondern arbeiten projektbezogen in
flexiblen Teams, die thematisch jeweils neu zusammengestellt werden. Die längerfristig als
optimal angesehene Personalstärke des CHE beträgt gut 20 Vollzeit-Stellen - einschließlich
der Positionen des Leiters und aller Bürokräfte.
Niederlande – CHEPS
Adresse:
Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS)
Universiteit Twente
Postbus 217
7500 AE Enschede
E: cheps-secretariaat@bbt.utwente.nl
F: +31.53.434 03 92
T: +31.53.489 32 63
W: www.utwente.nl/cheps
www.utwente.nl/cheps: The Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) is an
interdisciplinary research-institute located at the faculty of Public Administration and Public
Policy of the Universiteit Twente, the Netherlands. Since 1984, CHEPS has undertaken and
published a considerable amount of research on higher education especially at system and
institutional levels. CHEPS seeks to increase our understanding of institutional, national and
international issues that bear upon Higher Education.
11
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