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Knigge International: Wie läuft ein Seminar zu - Haufe Akademie

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Knigge International: Wie läuft ein
Seminar zur interkulturellen Kompetenz ab?
Inhouse oder offenes Seminar?
Ein Inhouse-Seminar, für welches ein interkultureller Trainer zu Ihnen ins
Haus kommt, empfiehlt sich besonders, wenn ganze Teams und Abteilungen im interkulturellen Kontakt geschult werden sollen – das ist
dann der effektivste Weg! Der große Vorteil ist, dass der Trainer das Seminar ganz auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zuschneiden kann.
Wenn jedoch nur einige ausgewählte Mitarbeiter diese Weiterbildung benötigen, dann bietet sich ein offenes Seminar an. Auch offene Seminare
bieten Vorteile. Viele Teilnehmer agieren außerhalb der Firma freier, gehen bei Übungen mehr aus sich heraus und stellen häufiger Fragen. Außerdem profitieren sie vom „Blick über den Tellerrand“ durch die Gespräche mit Teilnehmern aus anderen Unternehmen.
Wie läuft ein Seminar zur interkulturellen Kompetenz ab?
Das Coaching in interkultureller Kompetenz umfasst z. B. Rollenspiele,
mit denen die Selbstreflexion und Empathie gefördert werden. Was
empfinde ich, wenn ich mich in die Lage des anderen versetze? Wie gehe
ich mit herausfordernden Situationen um? Außerdem werden gemeinsam
Fallbeispiele besprochen, die entweder von den bereits erfahrenen Teilnehmern eingebracht werden oder die der Trainer als typische Situation
präsentiert. Es gibt auch eine ganze Reihe von Lehrfilmen zum Thema
interkulturelle Kompetenz. Solche Anschauungsbeispiele und konkrete
Praxiserfahrungen setzen spannende und lehrreiche Diskussionen in
Gang. Worin lag die Schwierigkeit in der Kommunikation? Wie hätte man
das Gespräch besser aufbauen können? Wie hätte die Verständigung leichter gelingen können?
Welchen Nutzen bringt das Seminar?
Der Trainer vermittelt den Teilnehmern verschiedene Methoden und Instrumente, die sich in der Praxis im Umgang mit ausländischen Teammitgliedern gut bewährt haben. Besonders wichtig ist die Reflexion der
eigenen und der anderen kulturellen Hintergründe. Diese Selbsterkenntnis ermöglicht es, herausfordernde Situationen aus verschiedenen
Blickwinkeln heraus zu betrachten. Auf diese Weise erkennen Mitarbeiter, die in interkultureller Kompetenz geschult wurden, schon früh▼
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Dass Ihr Unternehmen ein interkulturelles Training braucht, ist klar, nur welches? Ist ein Einzelcoaching
der betreffenden Kollegen sinnvoll oder setzen Sie besser auf ein Gruppenseminar mit Rollenspielen
und Diskussionen? Die verschiedenen Formate haben Vor- und Nachteile, je nach konkreter Situation
kann eine andere Maßnahme angebracht sein. Wir zeigen, welche Seminarformate es gibt und worauf Sie jeweils achten sollten.
Beitrag
zeitig, an welchen Stellen sich Konfliktpotenzial ergeben könnte und wie
konkret entgegengewirkt werden kann. Das Seminar stärkt die internationale Teamfähigkeit, erleichtert die Organisation von Prozessen und hilft
dabei, Vertrauen aufzubauen und Missverständnisse zu vermeiden.
Regelmäßige Einheiten verankern die interkulturelle Kompetenz
Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung, wie lange die Teilnehmer geschult werden sollten. Denken Sie hier flexibel: Vor einem wichtigen Termin ist ein kurzes „Erste-Hilfe“-Seminar ebenso denkbar wie das intensive Einzelcoaching für einen Mitarbeiter, der für einige Jahre ins Ausland
geht. Doch wenn der gute Kontakt zu den internationalen Geschäftspartnern für ein Unternehmen langfristig bedeutsam ist, dann sollte das
betroffene Team regelmäßig geschult werden. Denkbar sind vier Einheiten pro Jahr, in denen das Gelernte vertieft wird und die konkreten
Erfahrungen besprochen werden. Zum Einstieg empfiehlt sich ein intensives Seminar über zwei Tage. Die Übungen zur Selbstreflexion brauchen eine gewisse Verarbeitungszeit, damit sich die Erkenntnisse verankern. Anschließend gilt es, das Gelernte im Alltag anzuwenden und damit Erfahrungen zu machen. Wenn sich das Team nach einigen Monaten wieder mit dem Trainer zusammensetzt, können konkrete Erlebnisse
besprochen und gemeinsam reflektiert werden.
Autorin:
Ruth Kürschner
Interkulturelle Trainerin und Coach der Haufe
Akademie. Erfahrung als Personalreferentin in
internationalen Dienstleistungsunternehmen,
mehrere Jahre selbständig in Südkorea. Lehrauftrag für interkulturelle Kompetenzen.
Unsere Seminarempfehlungen:
52.62
In diesem interaktiven Training mit Workshopcharakter bekommen Sie Methoden und Instrumente an die Hand, die Sie auf die
verschiedensten Kulturkreise anwenden können. Sie stärken Ihre
Handlungsstrategien, um nachhaltig in einem internationalen
Team erfolgreich zu sein.
Interkulturelle Kompetenz: China, Hong Kong, Taiwan,
Singapur und Indonesien
www.haufe-akademie.de/56.93
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