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LANDKREIS PASSAU Der Landkreis lebt von Betrieben wie diesen

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LANDKREIS PASSAU
Der Landkreis lebt von Betrieben wie diesen
Nummer 253 /
Seite 27
So werden Konzepte staatlich unterstützt − „Ohne Wirtschaftsförderung wären wir den Weg nicht gegangen“
So ein Arbeitstag bringt Freude: In Büchlberg-Tannöd besichtigte die Delegation um Bürgermeister Norbert Marold (v.l.), Landrat Franz Meyer, Dr. Jürgen Weber, Herbert Stemp
und Josef Kaiser, bedient von Carina Seidl, das Landhotel Stemp. Anschließend reiste man noch zu vier weiteren Betrieben.
− Fotos: Heisl/Windpassinger/Klein/PNP
Von Mirja-Leena Klein
Wegscheid/ Büchlberg/ Neuhaus/Hauzenberg/Ortenburg.
Es war ein Tag der ungetrübten
Freude für Landrat Franz Meyer.
Mit Grund: Besuchte er doch
von früh bis spät fünf Vorzeigebetriebe im Landkreis, denen es
so richtig gut geht. Richtig gut allerdings auch, weil sie vom Freistaat in ihren Vorhaben bestärkt
und unterstützt werden. Dafür
zuständig ist Dr. Jürgen Weber,
der sich als Sachgebietsleiter für
Wirtschaftsförderung der Regierung von Niederbayern gerne
selbst vor Ort ein Bild macht,
wie die angekündigten Investitionen umgesetzt wurden. Auch
für ihn war es ein erfreulicher
Tag, als er sich bei den Betrieben
− stellvertretend für eine Vielzahl von Unternehmen im Landkreis − umsah.
Diese Betriebe wurden besucht:
Ī Reischlhof Wellness & Genuss, Sperlbrunn-Wegscheid:
„Ohne die Wirtschaftsförderung, wären wir den Weg nicht
gegangen, den wir gegangen
sind,“ sagt Hermann Reischl jun.
vom Reischlhof in Sperlbrunn
bei Wegscheid. „Ebenso hätten
wir ohne die Unterstützung des
Landkreises nicht den Mut dazu
gehabt.“ Derzeit hat der Betrieb
mit 87 Betten 98 Prozent Auslastung, 54 Beschäftigte und neun
davon Auszubildende. Und man
will weiter im Millionenbereich
investieren. Auch weitere Mitarbeiter sollen kommen. In einem
eigens gebauten Personalhaus
können Mitarbeiter wohnen.
ist: Vielen Ansprüchen sollen
die Sonnleitner-Produkte gerecht werden. Mehr als 90 Mitarbeiter haben bei der Firma ihr
„Zuhause“, und es sollen mehr
werden. „Einen guten Handwerker tragen wir auf Händen“, sagt
technischer Leiter Armin Hofbauer, der zu Gunsten der Firma
kürzlich nicht für das Bürgermeister-Amt in Beutelsbach
kandidierte.
Ī Landhotel Stemp TannödBüchlberg
Hermann Reischl sen. zeigt die
Deutschlandkarte, auf der sich
die Hotelgäste mit einer Stecknadel verewigen können: 60 Prozent kommen aus Bayern, die
Hälfte davon aus dem Bayerischen Wald.
Ī Draxinger
Werkzeugbau,
Stanz-Umformtechnik, Jahrdorf-Hauzenberg:
Die Draxinger GmbH im Industriegebiet Jahrdorf hat jüngst
ca. fünf Millionen Euro in eine
modernste Betriebs- und Produktionsstätte auf einer Fläche
von 12 000 Quadratmeter investiert. In der Stanz- und Umformtechnik produzieren derzeit 110
Mitarbeiter. „Die Ausbildung
hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Chefin Ruth Draxinger. „Technisch und handwerklich interessierten Männern und
Frauen bietet das Unternehmen
sehr interessante Möglichkeiten. Übrigens: Die Knöpfe der
Raumanzüge bei der ersten
Mondlandung stammen aus
Frauen und Technik geht zusammen − jedenfalls bei der Firma Draxinger in Jahrdorf. Hier lässt sich Alexandra Anetzberger (v.l.) zur
Feinwerkmechanikerin ausbilden. Hauzenbergs Bürgermeisterin
Gudrun Donaubauer und Firmenchefin Ruth Draxinger freut’s.
Pressformen „made by Draxinger“.
Ī Niedernhuber Maschinenbau, Hartham-Neuhaus/Inn
„Made in Bayern“, genauer
„Made in Hartham by Niedernhuber“ steht auf so manchen
Streufahrzeugen, die frühmorgens die winterlichen Straßen in
Berlin für den Berufsverkehr sicher machen. Schneeschilder,
Breitstreuer, Schleuderstreuer,
Kehrmaschinen und noch viele
andere Produkte gehören zur
Palette. Die Firma Niedernhuber wurde 1975 von Josef Niedernhuber gegründet und wird
mittlerweile von Sohn Thomas
geführt. Elf Mitarbeiter haben
dort derzeit ihren abwechslungsreichen und sicheren Arbeitsplatz. Wert gelegt wird auf
ein familiäres Betriebsklima.
Ī Sonnleitner Holzhaus, Afham-Ortenburg
Wie in einem freundlich-modernen Kaffeehaus wird man bei
der Firma Sonnleitner als Kunde
empfangen. „Holzhausbau auf
höchstem Niveau“, verspricht
Firmenchef Gotthard Sonnleitner. Ein Haus, das alle Sinne anspricht und baubiologisch gesund und ökologisch sinnvoll
„Seit über 40 Jahren bieten wir
Übernachtungen an“, ist Herbert Stemp stolz. Hervorgegangen ist das Haus aus einem Bauernhof. In 39 Zimmern, darunter einige große Suiten bis zu 90
Quadratmetern, können heute
80 bis 100 Gäste Urlaub machen.
Für 20 Mitarbeiter ist das Hotel
Arbeitgeber. Einen siebenstelligen Betrag hat die Familie für die
Erweiterung im Jahr 2011 in die
Hand genommen. Die Mehrwertsteuersenkung und Wirtschaftsförderung kamen dem
Vorhaben zugute. Was den Unternehmer besonders freut:
„Mittlerweile kommen auch immer wieder Gäste aus dem Gemeindebereich beispielsweise
zum Saunabesuch oder zu Familienfeiern.“
− sl
ᠣ Das Landratsamt ist Schnittstelle zwischen Regierung und
Betrieb, informiert und hilft bei
Anträgen: Ansprechpartner sind
Josef Kaiser (verantwortlich),
0851/397-251 und Heidi Taubeneder 0851/397-246.
nd dringend gesucht“ Kursbeginn für Jungjäger-Ausbildung
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