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- 1 - Reiten wie die Gauchos - Willkommen auf den Kreuzhöfen

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-1Reiten wie die Gauchos
Was ist eigentlich Gaucho-Reiten? Was
sind die Unterschiede zwischen Westernund südamerikanischer Reitweise? Was
hat die südamerikanische Reitweise mit
den
traditionellen
Reitweisen
Südeuropas gemeinsam? Was können
wir von einer der letzten großen
Pferdekulturen lernen? Fragen, auf die
wir durch Soledad Fereira und Pablo
Duran Antworten erhoffen.
CAROLA LENSKI & CONRAD VON HOYOS
■ Soledad Fereira und Pablo Duran sind die
führenden Turnierreiter in Uruguay. Soledad
ist Finalistin des Freno de Oro in Brasilien.
Sie betreibt einen Trainingsstall in Uruguay.
Soledad Fereira und Pablo Duran verbinden
Elemente des traditionellen Gauchoreitens
mit der klassischen Westernausbildung.
Beide Reitweisen wiederum haben ihren
Ursprung in den traditionellen alten
europäischen Arbeitsreitweisen. Im Juni
2009
kommen
die
erfolgreichen
südamerikanischen
Turnierreiter
nach
Deutschland, um auf den von ihnen
ausgebildeten Criollos, der Stute Estampa
und dem Hengst Quelen Taquillero, den
heutigen Ausbildungsstand der Criollos in
Südamerika zu zeigen. Soledad Fereira und
Pablo Duran sind Special Guests im
Rahmen der Veranstaltungen „Criollo trifft
Camargue“
im
„Centre
Equestre
Traditionnel“ bei Horb
in BadenWürttemberg und der „Uruguay-Woche“ auf
Gut Dalwitz in Mecklenburg-Vorpommern.
Bei beiden Veranstaltungen zeigen Soledad
Fereira und Pablo Duran auf von ihnen
selbst ausgebildeten Pferden, die in
Uruguay erfolgreich auf Turnieren vorgestellt
wurden, den heutigen Ausbildungsstand der
Criollos in Südamerika.
13.-14.06.2009 Criollo trifft Camargue
HS-Corral/Centre Equestre Traditionnel
Baden-Württemberg
„Criollo trifft Camargue!“ So lautet das Motto
der Veranstaltung vom 13. bis 14. Juni im
Centre Equestre Traditionnel in Nordstetten
nahe des mittelalterlichen Städtchens Horb
im Süden Baden-Württembergs. Dort
werden an zwei Tagen Criollos, deren
Heimat ursprünglich Südamerika ist, auf die
„Crin Blanc“, die weißen Pferde der
Camargue, treffen. Beide Pferderassen
werden in ihrer Heimat schwerpunktmäßig
zum Viehhüten eingesetzt. Criollo, wie auch
Camarguepferd, sind eher von kleiner
Statur. Sie zählen aber neben ihrer
-2Schönheit vor allem starke Eigenschaften,
wie
Zähigkeit,
Genügsamkeit,
außerordentliche
Härte,
Ausdauer,
Wendigkeit und extreme Trittsicherheit.
Beiden Pferderassen ist der natürliche
Hüteinstinkt, der Cowsense, angeboren.
Doch nicht nur zwei Pferderassen aus der
„neuen“ und „alten“ Welt treffen aufeinander,
sondern auch zwei Reitweisen. Soledad
Fereira und Pablo Duran, beide erfolgreich
im Turniersport in Uruguay etabliert,
präsentieren die Reitweise der Gauchos, der
Cowboys Südamerikas. Im „Centre Equestre
Traditionnel“ treffen sie auf eine der ältesten
und
ursprünglichsten
Reitweisen
Südeuropas, die Arbeitsreitweise der
südfranzösischen Gardians, praktiziert von
Jean
Pierre
Godest
und
Hedi
Sackenreuther. Federführend wird die
Veranstaltung von den Criollozüchtern
Jürgen Hagmann und Sabine Burger vom
HS-Corral
in
Mengen
Beuren,
in
Kooperation
mit
dem
Schweizer
Criollozüchter Jürg Rauber aus Marthalen
und dem Camarguepferde-Gestüt „Centre
Equestre Traditionnel – Le Camarguais“ von
Jean Pierre Godest und Hedi Sackenreuther
in Nordstetten bei Horb organisiert. Das
„Centre Equestre Traditionnel“ bietet mit
seiner Anlage, welche für CamarguepferdeTurniere ausgelegt ist, die Örtlichkeit für die
Criollos
und
Besuch
der
beiden
Südamerikaner
in
Süddeutschland.
Veranstalter Jürgen Hagmann/HS-Corral
und Jürg Rauber präsentieren ihre
prächtigen
rein
gezogenen
CriolloDeckhengste „Negro Nostalgioso“ und
„Quelen Taquillero“. Der in Deutschland
geborene Rapphengst Negro Nostalgioso
wurde in München-Riem gekört und ist
leistungsgeprüft. Der dunkelbraune Quelen
Taquillero stammt direkt aus Uruguay und
hat dort zahlreiche regionale ReiningWettbewerbe gewonnen. Seine Körung ist
für 2009 geplant. Im Gegenzug hierzu
stellen
Jean Pierre Godest und Hedi
Sackenreuther vom „Centre Equestre
Traditionnel“ ihre beiden weißen und nicht
minder schönen Camarguepferde-Hengste
„Lugar“ und „Amourado“ vor. Im „Centre
Equestre Traditionnel“ wird seit vielen
Jahren, die traditionelle Arbeitsreitweise, wie
sie in der Camargue bis zum heutigen Tag
praktiziert wird und derzeit unter dem Begriff
„Working
Equitation“
zu
neuem
Bekanntheitsgrad gelangt ist, einer breiten
Öffentlichkeit vorgestellt. In Südeuropa gab
es seit jeher, die Arbeitsreitweisen der
berittenen
Viehhirten,
wie
der
südfranzösischen
Gardians,
der
portugiesischen Campinos, der spanischen
Vaqueros und der italienischen Butteri.
-3Diese ursprüngliche Hütearbeit wird dort bis
heute
praktiziert.
Aus
diesen
Arbeitsreitweisen entwickelten sich im Laufe
der
Zeit
auch
reitsportliche
Turnierdisziplinen. In Südfrankreich heißt
diese „l’equitation de travail“, in Portugal
„Equitacao de trabalho“, in Spanien „Doma
de Trabajo“ und in Italien „Monta de Lavoro“.
„In Deutsch (!)“: Working Equitation. Diese
facettenreichen
urtümlichen
Arbeitsreitweisen bilden gemeinsam auch
die
Wiege
der
südamerikanischen
Reitweise.
Programm
Eröffnet
wird
die
Veranstaltung
in
Nordstetten bei Horb am Samstagvormittag
mit einem Schaubild der freilaufenden
weißen Camarguepferdeherde vom „Centre
Equestre Traditionnel“ in Begleitung der
„Gardians“ Jean-Pierre Godest und Hedi
Sackenreuther. Ein farbliches Pendant
hierzu bilden die beiden Criollo-DefinitivoHengste mit ihren Reitern in der Showarena,
die mit dem typisch französischem Viehzaun
umgeben ist. Jean-Pierre Godest und Hedi
Sackenreuther
werden
anschließend
Elemente
aus
der
Gardianreitweise
präsentieren. Darunter die Maniabilité, eine
Geschicklichkeits-/Trailprüfung vergleichbar
der südamerikanischen Trabjos de Campo,
einem
Trail
mit
typischen
Estanzienaufgaben und die Tri, die
Arbeitsweise am Rind. Danach führen
Soledad Fereira und Pablo Duran in die
moderne Gauchoreitweise Südamerikas ein,
ebenfalls mit Demonstration am Rind. An
beiden Tagen haben die Teilnehmer der
Veranstaltung die Möglichkeit, selbst an der
Maniabilité bzw. der Trabajos de Campo im
Gelände teilzunehmen. Hierbei gilt es einen
Parcours zu bewältigen, der ausgerichtet ist
auf die verschiedenen Facetten, die ein
Pferd das am Rind arbeitet, beherrschen
muss. Dabei sind Hindernisse wie ein
Labyrinth,
eine
Holzbrücke,
Wassereinsprünge,
Bergaufund
Bergabsprünge zu passieren. Neben
Haltezonen mit Rückwärtsrichten sind auch
rasante Galoppstrecken das Gelände
eingebaut. Auch Öffnen und Schließen von
Toren, wie es bei der realen Rinderarbeit
notwendig ist, sind gefordert. Zusätzlich
können die Veranstaltungsteilnehmer auch
die praktische Arbeit am Rind, die sicherlich
den Höhepunkt beider Arbeitsreitweisen
darstellt, unter fachkundiger Anleitung
erlernen, ausprobieren und üben. Bei der
Rinderarbeit zählen im Wettkampf Kriterien,
wie die Annäherung des Reiters an die
Herde (Position zur Herde, Gangart, Ruhe),
das Aussortieren des Rindes (Beherrschen
-4des Rindes Beachtung Herde und Abstände,
Vorausschau, Positionierung), Führung des
Rindes zum Tor (Beherrschung und
Beachtung der Gangart, Kräfteeinsatz,
Übersicht,
Wegführung)
und
die
Zusammenarbeit des Teams (Planung,
Raumeinteilung, Verhältnis zueinander).
Anstelle
der
wilden
schwarzen
Camarguestiere, wird im Rahmen der
Veranstaltung allerdings mit einer anderen
Rinderart gearbeitet, da die Camarguestiere
für Nicht-Profis zu gefährlich und aggressiv
sind.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Reiter,
die offen gegenüber einer neuen Reitweise
sind
und
vermittelt
neben
neuen
Erkenntnissen
auch
einen
hohen
Spaßfaktor.
Neben
Criollound
Camarguepferdereitern können gerne Reiter
mit Pferden aller Rassen an der
Veranstaltung
teilnehmen.
Einfache
Übernachtungsmöglichkeiten für Reiter und
Pferd werden geboten. Für die Verpflegung
von Ross und Reiter wird ebenfalls gesorgt.
Zuschauer sind herzlich willkommen.
Anmeldungen werden bis zum 1. Juni 2009
entgegen
genommen.
Weitere
Informationen sowie Teilnahmegebühren
und Kosten für Unterbringung erhalten Sie
bei Jürgen Hagmann und Sabine Burger.
HS-Corral
D-88512 Mengen-Beuren
Heiligkreuztaler Straße 14
Telefon: 07572-711 771
Mobil: 0151-155 553 03
Website: www.hs-corral.de
eMail: info@hs-corral.de
17.-21.06.2009 Uruguay-Woche
La Primera auf Gut Dalwitz
Mecklenburg-Vorpommern
Im Rahmen der „Uruguay-Woche“ in Dalwitz
stellt Lucy Gräfin von Bassewitz eine Woche
lang ihre Heimat kulinarisch, musikalisch,
mit Tanz und mit ihren Pferden vor. Das
reitsportliche
Programm
beinhaltet
Elemente, wie die Einführung in die
moderne
Gauchoreitweise;
die
Demonstration
von
südamerikanischen
Turnierdisziplinen, auch an Rindern; die
Teilnahme am neuen Wettbewerb „Dalwitz
sucht den Super-Gaucho“ und den
Austausch mit Westernreitern. Am Mittwoch,
den 17. Juni findet von 14-18 Uhr eine
Einführung
in
die
südamerikanische
Reitweise statt. Am Donnerstag, den 18.
Juni
stehen
von
10-12
Uhr
die
Hilfengebungen,
Gangarten,
Stops,
Wendungen
und
Galoppwechsel
im
-5Mittelpunkt. Von 14-16 Uhr findet eine
Einführung
in
die
Turnierprüfungen
Südamerikas statt. Auf dem Programm am
Freitag, den 19. Juni, steht ein Kontrollritt
über die Weiden von Gut Dalwitz, ein kleiner
Rindertrieb und die praktische Arbeit mit
Rindern. Den Tagesabschluss bildet ein
Picknick am Fangstand. Ein ganz neuer
Veranstaltungspunkt
ist
der
neue
Wettbewerb „Dalwitz sucht den SuperGaucho“, am am Samstag, den 20. Juni von
10-17 Uhr. Wer es nach dem Titel greifen
möchte, muss sich in der Marcha de
Orientacion, (Orientierungsritt), dem Trabjos
de
Campo
(Trail
mit
typischen
Estanzienaufgaben), der Prueba „Roberto
Dowdall“
(Wendigkeit
und
Geschwindigkeitsprüfung) und dem Aparte
de Ganado (Cattle Penning Wettbewerb)
bewähren. Eine anschließende Prämierung
der Sieger der Einzelwettbewerbe und des
„Super-Gaucho“ ist obligatorisch. Das
reitsportliche Programm der UruguayWoche wird am Sonntag, den 21. Juni mit
einem praktischen Vergleich von Westernund Gauchoreitweise beschlossen.
Der 3-Tages-Kurs von Mittwoch bis Freitag
wendet sich an fortgeschrittene Reiter, die
offen sind, für eine neue Reitweise.
Kenntnisse der Westernreitweise sind
empfehlenswert. Zuschauer sind herzlich
willkommen. Die Teilnahme kann mit
eigenen Pferden oder Leihpferden erfolgen.
Für eigene Pferde besteht die Möglichkeit
der Unterbringung und Verpflegung.
Informationen
betreffend
Kosten
für
Kursgebühren und Wettbewerb sowie für
Unterbringung und Verpflegung erhalten Sie
bei :
La Primera auf Gut Dalwitz
D-17179 Dalwitz/Mecklenburg-Vorpommern
Gabriel und Martina Rodenberg
Reithalle: reiterhof@gutdalwitz.de
Telefon: 039972-50276
Conrad Graf von Hoyos
Conrad.Hoyos@gmx.de
Telefon: 0179-4940297
Ameldung bis 01.06.2009 unter:
Gut Dalwitz
post@gutdalwitz.de oder
Telefon 039972-56140
Weitere Adressen :
Centre Equestre Traditionnel
Le Camargauis
Hedi Sackenreuther und Jean Pierre Godest
-6Kreuzhöfe 2
D-72160 Horb-Nordstetten
Telefon +49 7451 620484
eMail: flambeo@gmx.de
Website: www.flambeo.de
Criollozucht
Jürg Rauber
Leebere 7
CH-8460 Marthalen
Telefon: +41 (0)52 319 14 45
Mobil: +41 (0)79 431 06 17
eMail: juerg.rauber@bluewin.ch
Website: www.criollo-schweiz.ch
Carola Lenski
Freie Fotojournalisten
Obertorstr. 35
D-72401 Haigerloch
Telefon: 07474-7467
eMail : carola.lenski@buerocall.de
Website: www.buerocall.de oder
www.carola.lenski.com (demnächst)
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