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Geringfügige Beschäftigung: Wie Sie die neue Minijobrente für sich

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Steuerrat24 - SteuerSparbrief September 2008
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Geringfügige Beschäftigung: Wie Sie die neue Minijobrente für sich nutzen
Minijobber haben aufgrund ihres geringen Einkommens wenig Möglichkeiten, für das Alter eine zusätzliche Vorsorge
zu treffen. In der gesetzlichen Rentenversicherung erwerben sie mit den Pauschalbeiträgen des Arbeitgebers in Höhe von
15 % kaum nennenswerte Rentenansprüche: Für ein ganzes Jahr Arbeit Minijob mit einem Monatsverdienst von 400 EUR
im gewerblichen Bereich ergibt sich ein monatlicher Rentenanspruch von gerade mal 3,16 EUR (West) und 2,78 EUR
(Ost). Im Haushaltsbereich bringt ein Jahr Arbeit eine spätere Monatsrente von 1,07 EUR, da nur ein Pauschalbeitrag von
5 % eingezahlt wird.
Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge für geringfügig Beschäftigte: die Minijobrente. Das
Modell basiert auf der Vorstellung, eine Altersversorgung ohne finanziellen Aufwand und ohne Einkommenseinbuße für
den Beschäftigten aufzubauen und dabei die vorgesehenen Vergünstigungen zu nutzen. Wie kann denn so etwas
funktionieren?
Ganz einfach: Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber eine geringe Arbeitszeiterhöhung, und der Arbeitgeber zahlt im
Gegenzug statt der Lohnerhöhung einen Rentenbeitrag in die betriebliche Altersvorsorge - entweder in eine
Direktversicherung oder in eine Unterstützungskasse. Also: Statt Geld bringen Sie Arbeitszeit ein.
So erhalten Minijobber eine zusätzliche Altersvorsorge, ohne Einkommenseinbußen hinnehmen zu müssen. Zudem
kommt die Vereinbarung von Mehrarbeit den Wünschen vieler Mitarbeiter und Arbeitgeber entgegen: Sie können
etwas mehr arbeiten, ohne den Status der Sozialversicherungsfreiheit zu verlieren.
STEUERRAT: Diese Altersversorgung ist pfändungs- und Hartz IV-sicher. Auf den Arbeitgeber-Beitrag zur Minijobrente
müssen die Beschäftigten keine Steuern und Sozialabgaben zahlen (gemäß § 3 Nr. 63 EStG). Auch der
Arbeitgeber profitiert: Er spart für die Mehrarbeit die Pauschalabgabe von 30 % an die Minijobzentrale
und kann die Ausgaben als Betriebsausgaben absetzen. Beim Arbeitgeberwechsel in einen anderen 400
EUR-Job können die erworbenen Rentenansprüche mitgenommen werden.
Dieses Vorsorgekonzept für geringfügig Beschäftigte hat der Verein "Versorgungseinrichtung für Beschäftigte mit
geringem Einkommen e.V. - minijobrente" mit Sitz in Würzburg entwickelt und organisiert. Angeboten wird die
Minijobrente inzwischen von der Volksfürsorge Lebensversicherung AG, der R+V Lebensversicherung AG und der
Gothaer Lebensversicherung AG.
Bei Interesse und für weitere Infos besuchen Sie bitte die Website www.minijobrente.de.
file://C:\Dokumente und Einstellungen\Radecker\Lokale Einstellungen\Temporary Int... 15.12.2008
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