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Fuestnote, 9. Ausgabe, Dezember 2013 - Fuest Familienstiftung

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9. Ausgabe/Dezember 2013
Vorschläge unserer Chefköche
Weihnachtliche Rezepte zum Nachkochen:
Die Herren der Töpfe machen Vorschläge für
schmackhafte Feiertagsmenüs.
3-5
Das war’s
in 2013
Stiftung Lesen
Klinik Bad Blankenburg
In unseren Einrichtungen wird neuerdings ein
Projekt zur Leseförderung angeboten. Darum heißt
es ab sofort in den Mitarbeiterfamilien: „Mein Papa
liest vor … und meine Mama auch ...“
Unser Haus in Thüringen dokumentiert in diesem
Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen. Grund für uns,
die Einrichtung ausführlich zu porträtieren.
6/7
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
wieder einmal neigt
sich ein Jahr seinem
Ende entgegen, und
erneut wird traditionell Gelegenheit genommen, rückwärts
zu blicken auf Geleistetes, um damit
gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten, sich neuen Aufgaben zu stellen.
Keine Zeit im Jahr bietet sich für das Bilanzieren besser an. Das Gute, das uns im
jetzt ablaufenden Jahr widerfahren ist,
kann mit stiller Freude noch einmal in
FUESTNOTE
Kompass
Abschiedsstimmung wie
ein Tag am Abend
Foto: Reinhold Berenskötter.
Das Jahr geht zu Ende wie der Drink im
Glas, wie ein Brot nach der letzten Scheibe, wie der Tag an einem Abend.
Wohin letztlich der neue Weg führt, lässt
sich planen, aber nicht voraussagen. Denn
integriert in den Kreislauf des Lebens hat
der allgemeine Anspruch auf Vernunft,
Ordnung und Stabilität – ähnlich einer
DAX-Kurve – im gesamten Jahresverlauf
Hochkonjunktur oder Ruhepause.
Nicht nur, wenn die letzten Kalenderblätter vor dem Abriss stehen. Dennoch wollen es Tradition und Überlieferungen seit
ewigen Zeiten, dass zum Ende eines ablaufenden Jahres verstärkt eigenes Handeln und insgesamt Gewesenes hinterfragt wird. Somit bleibt die Zeit spannend,
in der vieles bleibt wie es ist und sich einiges neu formiert. Auf ein aufregendes
Jahr!
EDITORIAL
11-13
Gedanken erlebt werden, die Schwierigkeiten sind in Gelassenheit einzuordnen.
Der Blick nach vorn auf das neue Jahr ist
nicht selten von guten Vorsätzen bestimmt. Dabei ist das Bemühen vorhanden, manches genau so und manches
besser zu machen und, was auch wichtig
ist, anderes zu lassen. Allerdings, das
wissen wir ja alle, sind die Absichten und
das Gelingen oft weit voneinander entfernt.
Dabei können die vermeintlich selbstverständlichen kleinen Freuden von großer
Bedeutung sein: Wenn wir ‚gesund und
munter’ das vor uns liegende Jahr beginnen können, ist das ein Geschenk. Genau
wie unsere Lebenszeit insgesamt. Wir bekommen Tage, Monate und auch ein
neues Jahr zur Verfügung gestellt, damit
wir diese Zeit gut und sinnvoll nutzen;
jeder auf seine ureigenste Weise. Das gilt
sowohl für das Berufs- als auch für das
Privatleben.
Was unsere Familienstiftung betrifft, so
ist es für uns natürlich von immenser Bedeutung zu wissen, wohin die Zukunft
steuert. Wohin sich die Interessen der
Menschen bewegen. Schließlich ist es unsere Aufgabe, vorausschauende Entscheidungen zu treffen und sich verändernde
Gewohnheiten und Wünsche rechtzeitig
in unser Kalkül einzubeziehen.
Corporate Identity
Über Leitbilder der Fuest Familienstiftung
Seite 2
Ente, Truthahn, Hirsch und Gans:
Weihnachtliche Rezepte unserer Küchenchefs Seiten 3/4/5
Mama liest vor – und Papa auch:
Lesen ist ,in’ und wird von uns gefördert
Seiten 6/7
Fröhliche Weihnacht überall:
Seite 8
Die neue Weihnachts-CD ist da
Kein Anachronismus:
Erntekrone ist immer noch symbolträchtig
Seite 9
Boltenhagen
Herzensangelegenheit:
Über das Kinderhospiz ‚Sternenbrücke’
Seite 10
Bad Blankenburg
Seiten 11/12/13
Klinik begeht 20-jähriges Bestehen
St. Peter-Ording:
Seite 14
Wie kann man Therapien reibungslos planen?
Brilon:
Seite 15
Die neue Oberärztin stellt sich vor
Tecklenburg
Bewegung und Beschäftigung:
Disco-Fox und Engelbilder
Seite 16
Boltenhagen
Wie sich Nasenläufer sehr häufig vermeiden lassen Seite 17
Hennef
In der Eschenberg-Wildpark-Klinik ‚läuft’ so einiges Seite 18
Nußdorf
Oktoberfest und Wies’nstimmung
Seite 19
Pinneberg
Hunde sorgen für positive Therapien
Seite 20
Langenselbold
Reges Innenleben im Seniorenwohnpark Kinzigaue Seite 21
Bad Sassendorf
Nie kommt Mode aus der Mode
Seite 22
Beckum
PC-Pflege, damit man nicht zum ‚Messi’ wird
Seite 23
Letzte Seite
Kunterbunt, kurz und kurios
Seite 24
In diesem Sinne freue ich mich darauf,
mit Ihnen gemeinsam das Neue anzugehen. Ich bedanke mich von ganzem Herzen für all Ihren Einsatz und Ihre konstruktive Mitarbeit und nehme gern die
Gelegenheit wahr, Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein
gesundes, erfolgreiches neues Jahr zu
wünschen.
Ihr
1
Fuest Familienstiftung
Was haben McDonalds,
VW und Fuest gemeinsam?
Markenwerte, Markenleben
und Leitbild im Einklang
Als man im Frühjahr bei einer deutschlandweiten Umfrage die Frage stellte,
„Woran erinnern Sie sich bei Ihrem letzten Besuch im Krankenhaus? Fällt Ihnen
ein Merkmal, ein Signet ein, das Sie mit
der Klinik verbinden?“ kamen natürlich
die üblichen Antworten wie: „Das Malteser- oder JohanniterKreuz.“. Das waren erste
frühe „Markenzeichen”,
die die Trägerschaft eines
kennzeichneHauses
ten – aber wenn nun Sie
an das Erscheinungsbild
vieler Reha-Kliniken und städtischer
Krankenhäuser denken, fällt Ihnen dazu
sicherlich kaum etwas ein. Die sind halt
einfach da – gesichtslos, austauschbar,
unsichtbar.
Sicher – in erster Linie geht es um eine
optimale medizinische und/oder pflegerische Versorgung – aber wir wollten ja
die merkfähige Erinnerung an unsere
Häuser verknüpfen! Also verstecken wir
unsere Qualitäten nicht, sondern „markieren” diese! So schaffen wir – auf Dauer – ein positives, merkfähiges Bild, das
Patienten, Bewohnern, Besuchern sowie
Das Leitbild der Senioreneinrichtungen
der FUEST FAMILIENSTIFTUNG
Spüren, was dem Menschen fehlt.
Geben, was der Mensch benötigt.
Wissen, was dem Menschen dient.
Unser Ziel: Wir möchten, dass
sich unsere Bewohner und Gäste
– auch unter Beachtung der
Wirtschaftlichkeit unseres
Handelns – bei uns wohl und
gut aufgehoben fühlen!
1. Unsere Bewohner und Gäste sind
die wichtigsten Personen im Haus.
An ihnen orientiert sich unser tägliches
Handeln.
2. Es ist unsere Aufgabe und Pflicht,
diese Menschen zu verstehen, ihnen
Vertrauen zu schenken, damit sie uns
Vertrauen schenken und wir sie
bestmöglich unterstützen können.
3. Dabei ist unser Ziel sowohl die Erhaltung der individuellen physischen
und psychischen Gesundheit, als auch
die Förderung der Selbstbestimmung
und der gleichberechtigten Teilhabe
am Leben.
4. Wir pflegen einen wertschätzenden
und kooperativen Umgang miteinander. Dabei begegnen wir allen Bewohnern, Gästen, Mitarbeitern und Partnern mit Respekt, Offenheit und gegenseitiger Anerkennung.
2
5. Wir erweitern kontinuierlich unser
Wissen und entwickeln uns fachlich
und persönlich ständig weiter. Um
unseren Bewohnern und Gästen die
bestmögliche Versorgung nach neusten
Erkenntnissen bieten zu können, lernen
wir voneinander und miteinander.
6. Beständige Qualität, Zuverlässigkeit
bei der Betreuung und das Wohlbefinden unserer Bewohner und Gäste haben
oberste Priorität. Dabei sichern und verbessern wir die Qualität der ganzheitlichen Versorgung durch zielgerichtete
und systematische Verfahren und Maßnahmen.
7. Wir wissen, dass nur die hohe
Professionalität unserer Arbeit das
Wohlbefinden unserer Bewohner und
Gäste möglich macht. Damit trägt
jeder von uns durch verantwortliches
Handeln zum Ansehen und Erfolg
der gesamten Einrichtung bei.
Ihnen, unseren Mitarbeitern, und Partnern die Möglichkeit der Sympathie und
der Identifikation bietet.
All das gilt für die einzelnen Häuser, aber
erst recht für mehrere, wie in der Fuest
Familienstiftung. Der Vergleich mit Marken wie McDonalds oder VW mag auf
den ersten Blick gewagt erscheinen –
aber worum geht es bei einer Marke? Um
Vertrauen (geprüfte Qualität), um Kontinuität (da weiß man, was man hat) und
um Wiedererkennbarkeit – alles Attribute, die auch für uns als Familienstiftung
von absoluter Relevanz sind! Eine gut ge-
führte Marke sorgt für treue „Kunden”,
Empfehler und bei Ihnen hoffentlich für
Freude an der Zugehörigkeit und Stolz.
Und das schafft insgesamt sicherere Arbeitsplätze für die Zukunft.
Aber Marken müssen auch leben. Ein
Markenversprechen muss jeden Tag aktiv gepflegt und gelebt werden – und da
ist ein jeder engagierte Mitarbeiter aufgefordert unsere gemeinsame Philosophie
zu leben und mit Leben zu erfüllen. Dafür
haben wir gemeinsam mit Ihnen unser
Leitbild erarbeitet, für die Senioren-, wie
für die medizinischen Einrichtungen.
Das Leitbild der Kliniken
der FUEST FAMILIENSTIFTUNG
Wissen, was dem Menschen dient.
Unser Ziel: Wir möchten, dass
sich unsere Patienten und Gäste
bei uns – auch unter Beachtung
der Wirtschaftlichkeit unseres
Handelns – wohl und gut
aufgehoben fühlen!
1. Unsere Patienten und Gäste sind
die wichtigsten Personen im Haus.
An ihnen orientiert sich unser tägliches
Handeln.
2. Es ist unsere Aufgabe und Pflicht,
diese Menschen zu verstehen, ihnen
Vertrauen zu schenken, damit sie uns
Vertrauen schenken und wir sie in
ihrem Genesungsprozess bestmöglich
unterstützen können.
8. Wir wollen nachhaltig Gutes tun,
daher achten wir auf die Wirtschaftlichkeit unseres Handelns. Der wirtschaftliche Erfolg ist für uns Voraussetzung für Unabhängigkeit, Stabilität und
Zukunftsfähigkeit.
3. Dabei ist unser Ziel sowohl die Erlangung der individuell bestmöglichen
physischen und psychischen Gesundheit, orientiert an der ICF – Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit als auch die Förderung der Selbstbestimmung und der gleichberechtigten
Teilhabe am Leben – in der Gesellschaft, wie im Beruf.
9. Wir wollen uns entwickeln und
wissen, dass wir dies nur gemeinsam
im Team erreichen können. Niemand
wird mit einer Aufgabe allein gelassen.
Stets arbeitet ein Team daran, das sich
gegenseitig unterstützt.
4. Wir pflegen einen wertschätzenden
und kooperativen Umgang miteinander. Dabei begegnen wir allen Patienten, Gästen, Mitarbeitern und Partnern mit Respekt, Offenheit und gegenseitiger Anerkennung.
5. Wir erweitern kontinuierlich unser
Wissen, entwickeln uns fachlich und
persönlich ständig weiter und lernen
voneinander und miteinander, um
unseren Patienten und Gästen die
bestmögliche Versorgung nach neusten
wissenschaftlichen Erkenntnissen
und ebenso begründeten Therapiekonzepten bieten zu können.
6. Beständige Qualität, Zuverlässigkeit
der Betreuung und das Wohlbefinden
unserer Patienten und Gäste haben
oberste Priorität. Dabei sichern und
verbessern wir die Qualität der Versorgung durch zielgerichtete und systematische Verfahren und Maßnahmen.
7. Wir wissen, dass nur hohe Professionalität unserer Arbeit einen aktiven
Beitrag zum Genesungsprozess unserer Patienten und Gäste leistet. Damit
trägt jeder von uns durch verantwortliches Handeln zum Ansehen und Erfolg
der gesamten Einrichtung bei.
8. Wir wollen nachhaltig Gutes tun,
daher achten wir auf die Wirtschaftlichkeit unseres Handelns. Der wirtschaftliche Erfolg ist unsere Basis für
Stabilität, Unabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit.
9. Wir wollen uns entwickeln und
wissen, dass wir dies nur gemeinsam
im Team schaffen können. Niemand
ist mit einer Aufgabe allein. Es ist
immer ein Team, das daran arbeitet
und sich gegenseitig unterstützt.
Strandklinik Boltenhagen
Weihnachtsrezepte unserer Küchenchefs
Oh, es riecht gut …
Der Geruch von Glühwein und süßem Gebäck liegt in der Luft. Funkelnde Beleuchtung und aromatische Düfte verbreiten weihnachtliche Stimmung. Kuschelig ist es nun zu Hause am brennenden Kamin. Die Geschenke sind gekauft und teilweise bereits verpackt. Gott sei Dank! Die Frage „Was kochen wir an den Festtagen?“ bereits besprochen, Weihnachten kann also kommen und die
Familie auch … An Weihnachten wird aus langer Tradition eine Ente oder Gans in einem Stück gegart, oft gefüllt, an mindestens einem Weihnachtsfeiertag gegessen. Das Ergebnis ist oft nicht befriedigend, da die Brüste, bedingt durch die lange Garzeit im Ofen,
meist trocken sind. Und auch, dass die Keulen oft noch etwas Garzeit benötigten. Hier nun meine leckere Alternative zu Weihnachten. Ich freue mich schon, meine Lieben damit am ersten Weihnachtsfeiertag verwöhnen zu dürfen. Es wäre schön, wenn Sie es bei
sich zu Hause auch so machen würden.
Willy Herr
Hier mein komplettes
Weihnachtsmenü:
ken pürieren und beide Massen mischen.
Milch mit etwas Butter erhitzen und bis
zur richtigen Konsistenz mit der Kartoffel-Pastinakenmasse mischen. Mit Salz,
weißem Pfeffer und Muskat würzen. Pastinaken-Kartoffelmasse mit einem Spritzbeutel und einer Sterntülle auf dem Teller anrichten und mit gebratenen Pastinakenscheiben ausgarnieren.
Vorspeise:
Karotten-IngwerHonig-Creme
mit Garnelen
Hauptgang:
Entenbrust rosa
gebraten, mit
Sauerkirschsauce
und KartoffelPastinaken-Püree
Dessert:
Halbgefrorenes
Marzipan
1
Karotten-Ingwer-Honig-Creme
Zutaten:
1 Zwiebel
50 g Butter
1 Zehe Knoblauch
2 wallnussgroße Stücke Ingwer
600 g Möhren, in feinen Scheiben
1 kleine Kartoffel, geschält und in
Scheiben geschnitten
1 EL Honig
2 EL Crème fraîche
Salz, Pfeffer, Zucker
von 1 Zitrone die geriebene Schale
und der Saft
1 Liter Gemüsebrühe
Koriander zum Garnieren
Garnelen
Olivenöl und nochmals Knoblauch
Zubereitung:
Zwiebeln klein hacken. Ingwer schälen
und in feine Scheiben schneiden. Die Butter erhitzen, darin die Zwiebel mit dem
Knoblauch anschwitzen, den Ingwer, die
Möhrenscheiben und die Kartoffelscheiben dazugeben, dünsten, sofort mit Salz
und Pfeffer würzen und die geriebene Zitronenschale hinzufügen. Anschließend
mit der kräftigen Gemüsebrühe ablöschen
und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Das
gekochte Gemüse mit dem Honig und
Creme fraîche pürieren. Mit Salz, Pfeffer,
Zitronensaft nochmals abschmecken und
mit Koriander garnieren. Garnelen in
Knoblauchöl anbraten und auf einem kleinen Spieß auf Suppenterrine oder Teller
anrichten. Damit bin ich immer auf der
Gewinnerseite bei meiner Frau.
4
Halbgefrorenes vom Marzipan
Und zum guten Schluss ein leckeres Dessert, das sich gut auch zwei bis drei Tage
vor dem Verzehr erstellen lässt. Hiermit
punkte ich immer bei meiner Schwiegermutter.
2
Entenbrust rosa gebraten mit
Sauerkirschsauce und
Kartoffel-Pastinaken-Püree
Zutaten:
2 Stück Entenbrust zirka 600 g
300 ml Entenfond
100 ml Sauerkirschsaft
100 ml Portwein, rot
4 EL Sauerkirschen
1 EL Öl
1 EL Butter
etwas Puderzucker
Zubereitung:
Backofen auf 90°C Ober- und Unterhitze
vorheizen und einen flachen Bräter auf
die mittlere Schiene legen.
Die Hautseite der Entenbrüste mit einem
scharfen Messer rautenförmig einschneiden, und dabei besonders darauf achten,
dass das Fleisch nicht verletzt wird und
die Ränder auch komplett eingeschnitten
sind. Fleisch gleichmäßig beidseitig mit
Salz und Orangenpfeffer würzen. Gewürze in die Schnitte einmassieren. Die Entenbrüste mit der Hautseite nach unten
mit großer Hitze mit etwas Öl anbraten.
Brüste wenden und weitere zwei Minuten
braten.
Anschließend die Entenbrüste aus der
Pfanne nehmen und für zirka 30 Minuten auf dem Bräter im Ofen garen lassen.
In der Zwischenzeit das ausgebratene
Fett abgießen. Den Bratensatz mit Sauerkirschsaft und dem Entenfond auffüllen.
Durch Rühren mit dem Holzlöffel den
Bratensatz vom Boden lösen. Die Sauce
bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. In einer flachen Pfanne etwas Butter und einen Teelöffel Puderzucker karamellisieren, die Sauerkirschen
zufügen und mit Portwein ablöschen.
Den Saucenfond auf die Kirschen und
den Portweinfond passieren. Mit Pfeffer
und Salz abschmecken. Entenbrüste aufschneiden und mit der Sauce servieren.
3
Pastinaken-Püree:
Zutaten:
800 g Kartoffeln
0,6 kg Pastinaken
100 ml Milch
50 g Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung:
Kartoffeln und Pastinaken schälen und
getrennt klein würfeln. Kartoffeln mit
Salz kochen. Pastinaken mit etwas Butter
anschwitzen und dünsten, mit Salz, Pfeffer würzen. Kartoffeln stampfen, Pastina-
Zutaten:
100 g Marzipan (Rohmasse)
100 ml Schlagsahne
60 g Crème fraîche
3 Eigelb
2 Eiweiß
Zucker
3 cl Amaretto (dies ist von der
Konsistenz und der Güte der
Marzipanmasse abhängig)
Zubereitung:
Das Marzipan mit dem Amaretto erst
verrühren, dann gut pürieren, am besten
mit dem „Zauberstab“. Das Eiweiß mit einer Prise Zucker steif schlagen, genau so
auch die Schlagsahne.
Die Eigelbe mit etwas Zucker schaumig
schlagen. Wenn die Masse schön schaumig ist, die Marzipanmasse unterrühren.
Es sollte eine schöne, cremige Masse geben. Danach die geschlagene Sahne und
anschließend das geschlagene Eiweiß unterheben. Die Masse in vier hohe Dariolenformen oder größere Moccatassen
einfüllen und mindestens für sechs Stunden ins Gefrierfach stellen.
Etwa zehn Minuten vor dem Verzehr das
Parfait aus dem Tiefkühlschrank nehmen. Zum Servieren aus der Form nehmen (ganz kurz ins heiße Wasser halten
und stürzen). Und auf einen Fruchtspiegel (Früchte wie Himbeeren oder Erdbeeren mit Puderzucker und einigen
Tropfen Zitronensaft pürieren und passieren) setzen. Dazu passt natürlich auch
eine Schokoladensauce oder Karamellsauce.
Guten Appetit wünscht Ihr Boltenhagener Küchenmeister
Willy Herr
3
Fuest Familienstiftung
Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste
Für den Spitzkohl:
400 g Spitzkohl in Streifen schneiden
30 g Butter
100 ml Gemüsebrühe
3 Tomaten entkernen
und in Würfel schneiden
Ingo Berg
Rosa gebratenes
Kalbsrückensteak mit
Kräuterkruste
Zutaten für 4 Personen
Für die Kräuterkruste:
140 g weiche Butter
100 g feines Paniermehl
4 fein gehackte Schalotten
2 fein gehackte Knoblauchzehen
2 El fein gehackte Petersilie
1 El fein gehackter Thymian
1 El fein gehackter Schnittlauch
Für das Kalbsrückensteak:
etwas Öl
4 Kalbsnackensteaks à 140 g
Salz und Pfeffer
Für die Herzoginkartoffeln:
700 g Kartoffeln
100 g Butter
6 Eigelbe
2 El Milch
Salz, Muskat zum Würzen
Zubereitung:
Herzoginkartoffeln:
Die Kartoffeln weich kochen und
durch eine Kartoffelpresse drücken.
Butter mit vier Eigelb unterheben und
mit Salz und Muskat abschmecken. Den
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die
Masse in einen Spritzbeutel mit großer
Sterntülle füllen und auf ein gefettetes
Backblech Rosetten spritzen. Zwei Eigelb
mit etwas Milch verrühren und die Rosetten bestreichen. Die Herzoginkartoffeln zehn Minuten backen.
1
Kräuterkruste:
Die Butter schaumig rühren. Das
Paniermehl, 2 bis 3 Schalotten,
Knoblauchzehen, Petersilie, Thymian
und Schnittlauch dazugeben und glatt-
2
rühren. Die Masse zwischen Klarsichtfolie zirka fünf Millimeter ausrollen und
kalt werden lassen.
Kalbsrückensteak:
Den Backofen auf 130 Grad vorheizen. Die Steaks in einer Pfanne mit
heißem Öl von beiden Seiten anbraten
und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend im Backofen zehn Minuten
braten.
3
Spitzkohl:
Den Kohl vierteln, den Strunk
herausschneiden und den Kohl
würfeln. In einen Topf Butter geben
und die restlichen Schalotten darin anbraten. Den Spitzkohl hinzugeben und
4
mit Gemüsebrühe auffüllen. Das Ganze
10 Minuten köcheln lassen.
5
Zum Schluss die Butter und die Tomaten hinzugeben. Die Kräuterbutter aus der Folie lösen und in vier Stücke
schneiden. Auf die Steaks legen und im
Backofen zirka zwei Minuten braun werden lassen. Den Kohl auf die vier Teller
verteilen und das Kalbssteak auf dem
Kohl anrichten. Die Herzoginkartoffeln
seitlich anrichten.
Ein frohes Weihnachtsfest und guten
Appetit wünscht Ihnen Residenzkoch
Ingo Berg von der Bad Sassendorfer
Küche.
Mein ganz persönlicher Weihnachtsstollen
Zubereitung:
Man beginne am Morgen mit dem
Bereitstellen aller Zutaten, damit sie
Zimmertemperatur bekommen. Dann
fahre man fort mit dem Waschen der Rosinen. Alles in einem Tuch etwas trocknen, in ein Gefäß geben, mit dem Rum
begießen und abdecken.
1
Eckart Truckenbrot
2
Mein ganz persönlicher
Weihnachtsstollen
Weihnachten beginnt für mich am 1. Advent, vorher gibt es bei mir auch kein
Weihnachtsgebäck. Ich finde es furchtbar, wenn im September die ersten Weihnachtsmänner, Stollen und Lebkuchen
angeboten werden.
Zutaten
800 g Mehl
160 g Zucker
10 g Salz
24 g bittere Mandeln
(gibt es noch in der Apotheke)
4
72 g süße Mandeln
100 g Zitronat
320 g Sultaninen
120 g Korinthen
240/160 g Butter Butterschmalz
240 g/160 g
oder
240 g Butterschmalz
160 g Margarine
24 g frische Hefe
220 ml Milch
Zitronenschale (gerieben) von einer
halben Zitrone
Saft von einer Zitrone und
4 cl Rum
Anschließend geht es an die Vorbereitung der Mandeln. Da ich immer
frische Mandeln verwende, müssen diese
gebrüht, abgezogen und gemahlen werden. Einen Teil der Milch leicht erwärmen und mit etwas Zucker und der zerbröckelten Hefe vermischen. Das Mehl in
eine Schüssel sieben, in der Mitte eine
Kuhle machen und die Hefe hineingeben.
Den restlichen Zucker und die Butter in
Flocken auf dem Rand verteilen und zugedeckt 15 Minuten stehen lassen. Nun
noch das Salz, die Milch, Zitronenschale,
Zitronensaft und das Zitronat hinzugeben, alles gut durchkneten und erst dann
die Rosinen unterkneten. Das ganze wieder zugedeckt gut zwei Stunden gehen
lassen und anschließend aus dem Teig
ein Brot formen, welches in der Mitte
längs eingeritzt wird. Den Stollen nun im
vorgeheizten Ofen, auf Backpapier, bei
175 Grad (mittlere Schiene) zirka eine
Stunde backen. Mit einem Holzstab prüfen, ob der Teig durchgebacken ist! Da je-
der Ofen etwas anders ist, bitte prüfen,
ob der Stollen oben nicht zu dunkel wird,
bei Bedarf eventuell im letzten Drittel der
Zeit mit Packpapier abdecken.
3
Sobald der Stollen fertig gebacken
ist, aus dem Ofen nehmen und mit
200 g (zusätzlicher) zerlassener Butter
bestreichen (sie darf gern in der Mitte etwas einsickern) und sofort mit reichlich
Puderzucker besieben, bis keine Butter
mehr zu sehen ist.
Nun abkühlen lassen, in Butterbrotpapier gut einschlagen und an einem kühlen Ort, am besten im Keller, ruhen lassen. Der Stollen sollte zwei bis drei Wochen lagern, ehe er angeschnitten wird!
Ein besinnliches, frohes Weihnachtsfest
und guten Appetit wünscht Ihnen
Ihr
Küchenchef Ekkard Truckenbrot von
der Bauernmühle in Pinneberg.
Fuest Familienstiftung
Christstollen-Eisparfait und Räucherforellensalat
mit Senf-Meerrettich-Dressing
30 ml Aceto Balsamico
6 g Zucker
30 ml Wasser
6 g Gewürze (Salz und Pfeffer aus der Mühle)
Für die Garnitur:
30 g Maiskölbchen
18 g Petersilie, lose
6 g Dill
6 g Schnittlauch
Christstollen-Eisparfait
Arbeitszeit: zirka eine Stunde
Schwierigkeitsgrad: mittel
Brennwert: 667,8 kcal
Zutaten für 6 Personen:
12 Eigelb
174 g Zucker
1 Liter Sahne
2 g Lebkuchengewürz
2 g Zimt, gemahlen
72 g Sultanas
86 g Citronat
86 g Orangat
max. 90 °C, danach runterkühlen unter
Bluttemperatur (36 °C).
Sahne steif schlagen, Lebkuchengewürz,
Zimt, Sultaninen, Citronat und Orangat
mischen und unter die Masse heben. Gesamte Masse in eine Form geben und zirka 12 Stunden ins Gefrierfach stellen.
Für das Dressing:
90 g Mayonnaise 50%
18 g Senf „Naba mittelscharf”
30 g Meerrettich
90 ml H-Milch, 1,5 %
42 ml Sahne
Zitronensaft
6 g Gewürze (Salz, Pfeffer)
Stefan Seiler
Zubereitung
Forellenfilet, Silberzwiebeln, Radieschen und Salatgurke klein schneiden
und vermischen; Kartoffeln kochen und
in feine gleichmäßige Scheiben schneiden; Kartoffelscheiben im Kreis auf einem Teller anrichten und mit Balsamico
marinieren; Fischsalat auf marinierte
Kartoffelscheiben aufsetzen und mit
Mayonnaisedressing im Feinstrahl gitterförmig dekorieren
2
Guten Appetit und ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen
Ihr
Küchenchef Stefan Seiler von der
Klinik Bad Blankenburg.
Räucherforellensalat mit
Senf-Meerrettich-Dressing
Arbeitszeit: zirka zwei Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht
Brennwert: 294,1 kcal
Zubereitung:
Orangat, Zitronat und Sultaninen 24
Stunden in wenig Wasser einweichen
und danach klein hacken. Eigelb und Zucker heiß aufschlagen im Wasserbad bis
1
Zutaten für 6 Personen:
258 g Forellenfilet in Würfel
96 g Silberzwiebeln
66 g Radieschen mit Grün
60 g Salatgurke
360 g Pellkartoffeln, geschält
Lebkuchen-Orangen-Panna Cotta auf Mangopüree
Für das Püree
1 Stück reife Mango
0,2 Liter Orangensaft
10 g Speisestärke
25 g Zucker
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen, Schlagsahne mit Vanillemark/Vanilleschote,
Zucker und dem Lebkuchengewürz aufkochen.
Topf vom Herd stellen, Vanilleschote herausnehmen, Gelatine ausdrücken und in
die warme Sahne rühren. Orangensaft
einrühren.
Masse in ein schräg gestelltes Glas geben
und für mindestens acht Stunden kühl
stellen.
1
Marten Hansen
Zutaten für vier Personen:
0,4 Liter Sahne
4 Blatt Gelatine
1 Stück Vanille-Schote
½ Esslöffel Lebkuchengewürz
2 Esslöffel Vanillezucker
0,1 Liter Orangensaft
4 Stück Spekulatius-Kekse
4 Stück Minzblätter
1 Stück Orange
… für das Mangopüree
Orangensaft mit Zucker aufkochen
und mit Speisestärke abbinden.
Mango schälen, Fruchtfleisch in Würfel
schneiden und in die heiße abgebundene
Flüssigkeit geben. Mangopüree etwas
herunterkühlen.
2
Mangopüree mit ins Glas füllen. Minzblatt und Spekulatius als Garnitur anlegen.
Ein frohes Weihnachtsfest und guten
Appetit wünscht Ihnen Ihr Küchenchef
aus St. Peter-Ording, Marten Hansen.
5
Fuest Familienstiftung
Mein Papa liest vor … und meine Mama auch
Die Fuest Familienstiftung bietet ein Projekt zur Leseförderung an
Mit gutem Beispiel voran: Franz Fuest liest seiner Enkelin Carlotta spannende Geschichten vor.
BECKUM. Haben Sie ein bisschen Zeit
für diesen Beitrag? In Ordnung, dann
befassen wir uns kurz mit dem Thema
„Vorlesen“. Ja, Vorlesen fördert nicht nur
Fantasie, Kreativität und Empathie, son-
damit ein positives Rollenvorbild für das
Lesen.
Das nunmehr auch von der Fuest Familienstiftung geförderte Projekt „Mein Papa
liest vor … und meine Mama auch!“ ist im
Warum ist Vorlesen wichtig?
Die frühkindliche Leseförderung ist ein wichtiger Baustein für die
Entwicklung von Kindern. Die bisherigen Studien und Erfahrungen haben gezeigt: Vorlesen wirkt.
Kinder, denen vorgelesen wurde, profitieren davon langfristig,
auch in ihrer späteren Jugend. Sie haben häufiger Freude am Lesen, lesen länger und motivierter und finden demzufolge Lesen
weniger anstrengend.
dern hat auch Auswirkungen auf die späteren Bildungschancen. Vorlesen ist also
eine wichtige Grundlage für die Schaffung von Bildungszugängen.
Trotzdem gibt es beim Vorlesen in vielen
Familien noch Motivationsbedarf. In
zwei von fünf Familien lesen Eltern ihren
Kindern nicht regelmäßig vor, und wenn
vorgelesen wird, dann geschieht dies
meistens durch die Mütter. Nur jeder
zehnte Vater übernimmt regelmäßig die
Rolle des Vorlesers, gerade Jungen fehlt
6
Mai 2013 gestartet. Mit diesem Startsignal wurden Arbeitgeber angesprochen, damit ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von den Angeboten dieses
Projekts zur Leseförderung profitieren
können.
„Mein Papa liest vor … und meine Mama
auch!“ wendet sich an alle berufstätigen
Väter und Mütter mit Kindern vom Babyalter bis zu zwölf Jahren. Ziel ist es, den
Eltern und insbesondere den Vätern
(aber auch den Müttern, den Opas und
Omas …) die Möglichkeit zu geben, als lesende Vorbilder für ihre Kinder stärker
in Erscheinung zu treten und ihre Rolle
als prägende (Lese-)Förderer wahrzunehmen.
Mit der Teilnahme an dem Projekt „Mein
Papa liest vor … und meine Mama auch!“
setzt sich darum auch die Fuest Familienstiftung aktiv für eine Stärkung der
Vorlesekultur in den Familien ein und
bietet aktuell allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern einen kostenlosen Vorleseservice an.
Wöchentlich wird es, wie bereits praktiziert, eine neue Vorlesegeschichte geben.
Diese werden in unseren Einrichtungen
hinterlegt und für alle Mitarbeiter somit
auf kürzestem Wege ‚greifbar’ sein.
Die Geschichten bekannter Autoren aus
namhaften Verlagen haben etwa eine
Vorlesedauer von zehn Minuten und berücksichtigen die unterschiedlichen Interessen von Jungen und Mädchen, verschiedene Altersgruppen und kulturelle
Hintergründe.
Jedem Mitarbeiter wird somit Gelegenheit gegeben, den eigenen Kindern
abends oder am Wochenende die jeweils
neue Geschichte vorzulesen.
Miteinander kann man auf diese Weise
die Welt der Geschichten und Bücher
entdecken und den gemeinsamen Austausch darüber zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags werden lassen.
Statistik
In 30 Prozent der Familien mit Kindern von zwei bis acht Jahren
wird selten oder gar nicht vorgelesen. Das ist das Ergebnis der
‚Vorlesestudie 2013’. 29 Prozent der Mütter lesen demnach täglich
vor. Bei den Vätern sind es neun Prozent.
„Das Vorlesen muss nach wie vor gefördert werden“, mahnt die
Stiftung Lesen.
Neben klassischen Büchern gibt es auch neue Medien, zum Beispiel
E-Books für Kinder.
Fuest Familienstiftung
Aktion:
„Mein Papa liest vor…!“
Zum Vorlesen für Kinder ab vier Jahren!
Sarah Haag
Mein Bilderbuchschatz
Von Drachen, Bären und schönen Träumen
Wenn ich groß bin,
werde ich
Weltraumfahrer!
Da merke ich, dass der Planet nach Früchtebrot
schmeckt.
Ich breche mir ein paar Stücke davon ab und nehme sie
mit nach Hause.
Dafür bringen sie mir bei …
… wie man die Wände hochgeht.
Als Dompteurin hab ich unheimlich viele Freunde!
Ich besuche ferne Monde und riesige Planeten.
Dort mache ich Fotos für mein Album.
Wenn ich groß bin, werde ich Dompteurin!
Einmal ist ein
Krater furchtbar
glitschig ...
... und ich falle
hinein.
Unten im Krater wohnen welche, die haben so einen
wie mich noch nie gesehen und erschrecken sich fast zu
Tode.
Ich drücke …
… schnell den
Notknopf und
der Rückholmagnet
zieht mich zurück
zu meinem
Raumschiff.
Aber unterwegs
knalle ich an
einen Felsen.
Dann reite ich auf meinem Lieblingslöwen durch die
Stadt.
Und ich dressiere Goldfische, Hunde und Katzen.
Neugierig geworden?
Sie können das Buch
im Buchhandel erwerben oder
in Ihrer örtlichen Bücherei
ausleihen!
Herausgegeben von
Am schwersten ist das Dressieren von Fliegen,
aber bei mir lernen sie sogar schreiben.
Sarah Haag
Mein Bilderbuchschatz
Von Drachen, Bären und
schönen Träumen
Verlag Friedrich Oetinger
Gebundene Ausgabe:
240 Seiten
ISBN: 978-3-7891-6608-2
7
Fuest Familienstiftung
Weihnachtslieder-Produktion
der Fuest Familienstiftung
„CD ist authentisch und
unverwechselbar“
Alle Mitarbeiter waren mit
Begeisterung bei der Sache
-wi- BECKUM. „Ich kann mich gut daran
erinnern, dass jedes Jahr zu Weihnachten
der Heilige Abend bei uns stets sein besonderes Ritual hatte. Mutter läutete die
Stunde der Bescherung ein, die Kerzen
flackerten auf den Zweigen, und im Hintergrund lief alle Jahre wieder die gleiche
Weihnachtsplatte. Wenn dann „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen …“ ertönte, waren Herz und Seele auf gleicher
Wellenlänge. Das Fluidum dieser Stunde
war unvergleichlich und stets etwas ganz
Besonderes. Und das hat sich bis auf den
heutigen Tag erhalten …“
Das erzählte uns eine Mitarbeiterin während der Tonaufnahme zur neuen CD
„Fröhliche Weihnacht überall“, die im
Auftrag der Fuest Familienstiftung produziert wurde. Und tatsächlich: Nichts auf
der Welt ist mehr mit Tradition und Feeling behaftet, als die weihnachtlichen
Stunden im Familienkreis. „Das war immer so, und das bleibt auch so ...“ ist immer wieder eine Äußerung, die man zu
hören bekommt oder selbst anmahnt.
Und dennoch könnte es in diesem Jahr in
den Familien der Mitarbeiterinnen und
Unauslöschlich präsent:
Die Belegschaft von St. Peter-Ording sang das Titellied ein, und, wie man später hörte, war noch Tage danach das „Fröhliche
Weihnacht überall“ in der Erinnerung der Beteiligten.
Mitarbeiter eine kleine Veränderung geben, denn die neue Fuest-CD wartet darauf, gespielt zu werden. Die Chance dazu
ist groß, denn bei der Produktion wurde
darauf geachtet, dass alle Lieder ‚mitsingbar’ sind. Ausgewählt wurden die
schönsten deutschen Weihnachtslieder in
traditionellem Gewand „… ohne Schnickschnack und Schnörkel …“
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren bei den Tonaufnahmen mit Begeisterung dabei. „Es hat Spaß gemacht“ war
immer wieder das begeisternde Urteil all
jener, die sich vor die Mikrofone gestellt
hatten und aus Herzenslust mitsangen.
Dabei herausgekommen ist ein tönendes
Repertoire, das sich gut anhört und vor
allem authentisch ist.
Neues Terrain:
Das Team um Franz Fuest und Sascha Busert nimmt vor den Mikrofonen vom Toningenieur Anweisungen entgegen.
8
Da haben keine Profis mitgewirkt, sondern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die mit viel Herzblut bei der Sache waren.
Das hört man und macht die CD unverwechselbar.
Fuest Familienstiftung
Frühere Tradition neu belebt
Franz Fuest ließ vor dem Verwaltungsgebäude
in Beckum eine Erntekrone anbringen
-wi- BECKUM. Früher, als die Ernten
noch wetter- und witterungsabhängig waren, der Kunstdünger noch nicht erfunden
war und es bei ungünstigen Perioden zu
schweren Missernten kommen konnte,
feierten die in der Landwirtschaft Tätigen
mit großem traditionellen Ritual das so genannte alljährliche Erntedankfest.
Wenn das Korn geschnitten war, überbrachten die Schnitter dem Bauern mit der
letzten Erntefuhre eine Erntekrone. In einer Zeit, in der die ernteabhängige Landwirtschaft im Zeichen des Überflusses lebt,
ist dieses schöne Brauchtum nicht gänzlich,
aber in der früheren althergebrachten
Form ein bisschen aus der Mode gekommen.
Da war es Franz Fuest in diesem Jahr
ein Anliegen, die Tradition des Erntedankfestes wieder herbeizuholen und
zu fundamentieren. Er beauftragte das
Künstlerehepaar Matthias und Niranjali
Dorothea de Silva, das auch bereits den am
Haus befindlichen Schöpfungsgarten gestaltet hatte, die Besprechungsräume der
Beckumer Verwaltungsräume mit einer
herbstlichen Blumendekoration zu schmücken und vor dem Gebäude außen an einem Fahnenmast eine Erntekrone anzubringen. In die
Gestaltung einbezogen waren
auch de Silvas Schwiegermutter und deren Freundin, die
mit Efeu und herbstlicher Dekoration dem Traditionssymbol quasi ‚die Krone aufsetzten’.
Mit Hilfe schwerer Geräte kam
die Erntekrone an den gewünschten Mast-Platz und
soll, so der Wunsch von Franz
Fuest, andere zu ähnlichem
Tun anspornen und der Tradition neuen Auftrieb verleihen.
Schweres Gerät war erforderlich, um die Erntekrone
am Fahnenmast anbringen
zu können.
Erntedank
be nahezu alle Bestrebungen in Handel, Handwerk und Gewerbe, die naturgemäß zum Erfolg geführt werden
sollen, dann aber letztlich ‚in schlechten Zeiten’ auch Misserfolge mit sich
bringen können. „Der Segen muss im
Saldo liegen“, wussten darum schon
unsere Vorfahren, und somit kommt
heute eine gute Jahresbilanz einer erträglichen Ernte gleich. Nicht nur auf
den Äckern, sondern auch an Werkbänken und in Büros.
Vor dem Verwaltungsgebäude in Beckum hing in der herbstlichen Zeit die traditionelle Erntekrone.
Die Zeiten haben sich geändert, aber
das Danken blieb und wird in der gesellschaftlichen Kommunikation verhaftet bleiben.
Chefsache: Franz Fuest ließ es sich nicht nehmen, beim Aufhängen der Erntekrone
dabei zu sein.
Wir denken beim Aufsetzen einer
Erntekrone heutzutage nicht nur
mehr an Roggen, Weizen und Hafer,
die in früheren Epochen dafür sorgten, dass die Menschen „gut durch
den Winter kamen“. Es sind heute im
Rahmen wirtschaftlicher Wettbewer-
Wenn also heute zumeist auf „erweiterten Feldern“ geerntet wird, ist der
Dank an alle, die egal auf welcher
Ebene zum Erfolg beitrugen, eine ehrenhafte Verpflichtung. Somit ist die
Erntekrone kein Anachronismus,
sondern nach ökonomisch-sinnvollem Schaffen und ‚Ärmelaufkrempeln’
ein zeitgemäßes Symbol mit dem begleitenden Hoffen, dass auch im kommenden Jahr „…eine gute Ernte eingefahren wird.“
-wi-
9
Strandklinik Boltenhagen
Eine Herzensangelegenheit zu Weihnachten
Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg
BOLTENHAGEN. Durch die Erkrankung meiner Nichte Martha, die mit knapp
acht Monaten an spinaler Muskelathrophie
gestorben ist, habe ich das Kinderhospiz
„Sternenbrücke“ in Hamburg, die Menschen, die dort arbeiten und einen Teil der
großen Hilfe, die sie jeden Tag für die betroffenen Familien sind, kennengelernt.
Von der Arbeit dieser Menschen und der
gesamten Einrichtung „Kinderhospiz Sternenbrücke“ bin ich sehr beeindruckt.
Die ‚Sternenbrücke’ in Hamburg betreut
Kinder und Jugendliche, die an einer
lebensbegrenzenden Krankheit leiden, sowie deren Angehörige. Die Lebenssituation dieser Familien ist sehr schwierig. Sie
sind oft physisch und psychisch am Ende
ihrer Kräfte.
Im Gegensatz zu Erwachsenenhospizen
gibt es hier auch die Möglichkeit der Entlastungspflege. Viele Kinder kommen
über eine lange Zeit mit ihren Familien in
die ‚Sternenbrücke’, wo sich vor allem
liebevoll, aber auch sehr professionell um
die Patienten gekümmert wird, so dass
sich die Eltern erholen und neue Kraft
tanken können.
Besondere Zuwendung erhalten in der
‚Sternenbrücke’ die Geschwisterkinder,
um die sich die Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter ebenfalls kümmern. Im Alltag ist meistens nicht viel
Zeit für die gesunden Geschwister. Hier
wird mit ihnen gespielt, und es gibt es
Zeit und Raum zum Reden.
Wenn das erkrankte Kind seine Fahrkarte
über den Regenbogen einlöst, wie man
das Sterben in der ‚Sternenbrücke’ nennt,
gibt es verschiedene Zeremonien, Traditionen und Abläufe, die den Abschied vom
Kind langsam einleiten und Trost spenden. Hierbei gilt: „Alles kann, nichts muss
sein, und es wird sehr sensibel auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der
Eltern und Angehörigen eingegangen.
Pausenlos ist jemand für die Eltern da,
aber es gibt auch Zeit für Ruhe, um für
sich zu sein“.
Im Garten der Erinnerung wird für jedes
Kind eine kleine Lampe aufgestellt, die
Eltern, Geschwister, Verwandte und
Freunde liebevoll schmücken.
„Wir können dem Leben nicht
mehr Tage, aber den Tagen mehr
Leben geben“,
ist das Leitbild der ‚Sternenbrücke’. Und
so wird hier nichts unversucht gelassen,
um den kranken Kindern und ihren Familien eine schöne Zeit voller besonderer
Momente und unvergesslicher Erinnerungen zu bereiten und auch die
schwersten Stunden möglichst schmerzfrei und mit aller menschenmöglicher
Würde zu gestalten.
Die Vorstellung von einem Engel, der nun auf ihre Kinder aufpasst, ist vielen Eltern
ein Trost.
Im Garten der Erinnerung wird für jedes Kind eine kleine Lampe aufgestellt, die
Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde liebevoll schmücken.
10
Ein Teil der Kosten für die Betreuung der
Kinder wird von den Krankenkassen
übernommen, der Rest durch Spenden
finanziert.
In mir ist der Wunsch entstanden, etwas
von der Hilfe, die unsere Familie erhalten hat, weiterzugeben. Deshalb habe ich
mich dazu entschlossen, darüber in unserer Unternehmens- und Mitarbeiterzeitung FUESTNOTE zu berichten.
Dass Kinder so krank sind, dass die Medizin an ihre Grenzen stößt und diese
Kinder keine Chance auf ein langes,
glückliches Leben haben, ist eine Tatsache, die viele von uns so traurig macht, so
dass wir uns lieber gar nicht damit auseinander setzen. Die betroffenen Familien
müssen sich dem stellen und einen Weg
finden, damit umzugehen.
Einige von uns kaufen in der Weihnachtszeit nicht nur Geschenke für Familie,
Freunde und Haustiere, sondern spenden
etwas für einen guten Zweck. Vielleicht
denkt der ein oder andere in diesem Jahr
und möglichst auch in den nächsten Jah-
ren an die „Sternenbrücke“ in Hamburg.
Zum Abschluss wünsche ich allen Kollegen und Kolleginnen Frohe Weihnachten,
Gesundheit für das neue Jahr und Zeit,
das Leben zu genießen!
Susanne Kalina
Weitere Informationen
www.sternenbruecke.de
Das Buch von der Leiterin der
Sternenbrücke:
„Ein Regenbogen zu den Sternen“
von Ute Nerge (Diana Verlag)
Die Möglichkeit zu spenden gibt es
hier:
Spendenkonto der Stiftung:
Kinder-Hospiz Sternenbrücke
Hamburger Sparkasse
Kontonummer: 1001228863
BLZ: 20050550,
IBAN: DE77200505501001228863
BIC: HASPDEHHXXX
Klinik Bad Blankenburg
Willkommen in der
Klinik Bad Blankenburg
stützt, sondern das heranzieht, was sich
nach speziell gemachter Erfahrung bewährt hat.
Das Klinikteam
Das Klinik-Team besteht aus Fachärzten
für Psychiatrie und Psychotherapie sowie
Innere Medizin, Assistenzärzten, Diplompsychologen, Diplom-Sozialpädagogen,
examierte Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sport- und Bewegungstherapeuten, einer Diätassistentin
und einer staatlich examinierten Erzieherin für die Betreuung der Kinder sowie
dem Küchenteam, Mitarbeitern der Verwaltung und des technischen Teams.
Gemeinsam mit dem Chefarzt besprechen
sich die behandelnden Ärzte und Therapeuten in regelmäßigen wöchentlichen
Teamsitzungen. Dabei reflektieren sie den
Ausgangsstatus und den Behandlungsverlauf jedes Patienten, ziehen ein Resümee
hinsichtlich der erreichten Ziele und beurteilen die Ergebnisse. Ständige Weiterbildung sorgt dafür, dass sich unsere Mitarbeiter stets auf dem aktuellen Stand der
medizinischen Erkenntnisse befinden.
Sonderthema
In diesem Zusammenhang verweisen
wir auf das Sonderthema „Die Klinik
Bad Blankenburg im Wandel der
Zeit“, das auf den nächsten zwei Seiten
die Historie und das medizinisch/therapeutische Wirken des traditionsreichen Hauses darstellt.
Nostalgie pur:
Diese Aufnahme entstand 1980.
Bad Blankenburg. Die Klinik Bad Blankenburg behandelt alkohol-, drogen-, medikamenten- und/oder mehrfachabhängige Frauen und Männer ab einem Alter
von 18 Jahren. Körperliche und psychosomatische Folge- und Begleiterkrankungen werden mitbehandelt: Persönlichkeitsstörungen wie Bordelinestörungen,
Depressionen, Angsterkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, leichte
kognitive Störungen, somatoforme Störungen, Tabakabhängigkeit, Essstörungen, Spielsucht sowie körperliche Folgeschäden, zum Beispiel Leberschäden,
Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Polyneuropathie.
Konzepte
Suchterkrankungen sind verbunden mit
schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Die Hauptaufgabe während der Behandlung sieht
man in der therapeutischen Unterstützung bei der Erlangung einer dauerhaften
und zufriedenen Abstinenz. Die Behandlungskonzepte stützen sich auf langjährige Erfahrungen und sind geprägt durch
ein verhaltenstherapeutisches Grundverständnis.
Diesen verhaltenstherapeutischen Ansatz
ergänzt die Klinik durch eine Vielfalt an
Methoden aus der tiefenpsychologischen
oder systemischen Therapie, wobei man
sich nicht nur auf eine einzige Schule
Aus der Vogelperspektive: Die Klinik Bad Blankenburg heute.
11
Klinik Bad Blankenburg
Die Klinik Bad Blankenburg im steten
Wandel der Zeiten
Ein Beitrag über unsere Einrichtung in Thüringen
BAD BLANKENBURG. Das ursprüngliche Haus entstand bereits 1973 und
wurde 1974 als Bettenhaus des
FDGB-Ferienheimes „Magnus Poser“ offiziell in Betrieb genommen.
Bad Blankenburg hatte damit für
die damalige Zeit eines der modernsten Erholungsheime in der Region. Innerhalb eines Jahres kamen
seinerzeit bis zu 450 Gäste zur Erholung in den auch ‚Lavendelstadt’
genannten thüringischen Kurort.
Das Haupthaus, das der Silhouette der
heutigen Klinik entspricht, beherbergte
auf fünf Etagen 117 Zimmer mit Schlafmöglichkeiten für zwei bis fünf Gäste.
Weitere 13 Zimmer befanden sich außerhalb des Hauses. Alle Gästezimmer waren
da bereits mit Sanitär- und Nasszelle versehen. Im Keller des Hauses befanden sich
komplett eingerichtete Werkstätten, unter
anderem eine Tischlerwerkstatt, in der
Ausbesserungen und Reparaturen des eigenen Mobiliars vorgenommen werden
konnten. Für das Wohl der Gäste – von
der Küche bis zum Zimmerservice – sorgten etwa 60 Mitarbeiter.
Zum Erholungsheim gehörten weiterhin
ein Leseraum, ein Fernsehraum, ein Klubraum und eine Bauernstube. In einem
Sportraum war nicht nur bei schlechtem
Wetter Gelegenheit, sich die Zeit zu vertreiben. Auch konnten Sportgeräte ausgeliehen werden. Das Großschach – auf der
Rückseite des Haupthauses gelegen –
wurde gern und viel genutzt, ebenso das
Volleyballfeld und der Spielplatz. Veranstaltungen wurden fast täglich angeboten,
zum Beispiel Lichtbildvorträge, Wanderungen ins Schwarzatal und Tanzabende.
Kurz nach der Wiedervereinigung beider
deutscher Staaten übernahm die Fuest Unternehmensgruppe – bekannt als privater
So präsentiert sich die Klinik Bad Blankenburg in heutiger Zeit.
Betreiber mehrerer Kliniken in den alten
Bundesländern – das Objekt und führte
umfangreiche Umbaumaßnahmen durch.
In einem Zeitraum von eineinhalb Jahren
wurde eine moderne Klinik zur Behandlung
von suchtkranken Menschen geschaffen.
Nach Beendigung des ersten Bauabschnittes nahmen Anfang November 1993 die
ersten Mitarbeiter ihre Tätigkeit in der
Klinik Bad Blankenburg auf. Sie schufen
die konzeptionellen und organisatorischen
Voraussetzungen zur Aufnahme der ersten Patienten.
Hilfreiche Unterstützung erhielten sie dabei von den Schwesterkliniken in Hennef
und Brilon-Wald, die damals bereits seit
Jahren in der Behandlung Suchtkranker
feteria untergebracht sind, wurde 1996 der
letzte Bauabschnitt abgeschlossen, und die
offizielle Eröffnung konnte im September
1996 feierlich begangen werden. Zu diesem
Projekt Holzwerkstatt.
Oberarzt bei der Sonographie.
12
tätig waren. Mitte Dezember 1993 war es
dann soweit, die ersten Patienten wurden
aufgenommen. Allmählich, in Abhängigkeit vom laufenden Baugeschehen, konnte
die Patienten- und die Mitarbeiterzahl gesteigert werden.
Mit der Fertigstellung des modernen Anbaus, in dem Festsaal, Speisesaal und Ca-
Festakt waren unter anderem viele Vertreter des Landes, der Gemeinde, der Kostenträger und Krankenkassen erschienen, um
der Klinik auf ihrem weiteren Weg Erfolg
zu wünschen.
Am 1. Februar 1997 übernahm Dr. med.
Claudia Ott die medizinische Leitung der
Klinik Bad Blankenburg. Unter ihrer
Klinik Bad Blankenburg
Erfolgreiche
Sonderkonzepte
Ein weiterer Wechsel in der Leitungsebene der Klinik Bad Blankenburg vollzog
sich im Jahr 2006. Zu Beginn diesen Jahres übernahm Dr. med. Christian Krekel
die Position des Chefarztes von Dr. med.
Peter Fuhr.
Leitungsteam
Die Klinik Bad Blankenburg wird
geleitet von Chefarzt Dr. Christian
Krekel, von der Verwaltungsleiterin
Kathrin Rahmig und dem Therapeutischen Leiter Peter Wittorf.
Als weitere Maßnahmen konnten die Einführung der Mitarbeiterzeitung FUESTNOTE sowie die Überarbeitung des Internetauftritts und des Erscheinungsbildes als
Fuest Familienstiftung umgesetzt werden.
Vorausschau
Da der Klinikbetrieb niemals ruht
und die Veränderungen nicht aufhören, sind für das kommende Jahr
weitere Ergänzungen in Vorbereitung. Dies betrifft besonders den
Bereich der berufsbegleitenden und
-vorbereitenden Maßnahmen. Hier
versucht die Klinkleitung weitere
Betriebe in Bad Blankenburg zu gewinnen, die zum Beispiel den Patienten ein Praktikum ermöglichen.
Patientengruppe in der Ergotherapie.
Leitung wurde das Behandlungsangebot
systematisch erweitert.
Von den Sonderkonzepten seien hier die
‚Behandlung von Substanzabhängigen mit
Diabetes mellitus’, ein frauenspezifisches
Therapieangebot, das Konzept ‚Eltern mit
Kind in der Behandlung’, ‚Pathologisches
Essverhalten’, ‚Pathologisches Spiele’, ‚Berufliche Orientierung und ,Arbeitserprobung’, ’Arbeitsbezogene medizinische Rehabilitation’ und eine Therapiegruppe mit
hoch strukturiertem Therapieplan genannt.
In all den Jahren hat man vielen Patienten
im Rahmen ihrer Therapie Wege in ein
zufriedenes und abstinentes Leben aufgezeigt. Die seit 1995 jährlich jeweils im Mai
stattfindenden Ehemaligentreffen geben
der Klinikleitung direkte Informationen
darüber.
Zu einer weiteren Tradition sind auch die
seit 1997 regelmäßig stattfindenden Fachtagungen geworden, die sich besonders
durch ihre fachliche Qualität auszeichnen
und vor allem bei Beratungsstellen, Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten
auf großes Interesse stoßen.
Im Februar 2004 erfolgte erstmals die
Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:
2000 und der Qualitätsgrundsätze der
DEGEMED: 2002 im Rahmen eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems.
Patient bei einer Freizeitbeschäftigung.
Weitere Infos
Unter der Leitung von Dr. Krekel wurden
die Behandlungsangebote um folgende
Sonderkonzepte erweitert: ,Behandlung
von Abhängigkeitskranken mit psychiatrischer Komorbidität (Doppeldiagnosen)’,
‚integratives Behandlungsmodul für polytoxikomane Patienten’ und ‚integratives
Behandlungsmodul für Borderline-Patienten’.
„Klinik Bad Blankenburg“
Psychosomatische Fachklinik für
Abhängigkeitserkrankungen
Georgstraße 40
07422 Bad Blankenburg
Telefon 036741 490
Telefax 036741 49-135
info@reha-kbb.de
www.reha-kbb.de
Das Team der Klinik Bad Blankenburg.
13
Strandklinik St. Peter-Ording
Wie Therapiepläne entstehen
Peter Wagner muss täglich logistische
Feinarbeit leisten
ST. PETER-ORDING. Es ist Montag,
6:30 Uhr. Gerade hat Peter Wagner das
Therapieplanungsbüro der Strandklinik
St. Peter-Ording betreten, da klingelt
auch schon das Telefon. Ein Mitarbeiter
der Therapieabteilung ruft an und meldet
sich für den Tag krank. Sofort beginnt
Wagner mit der Ausplanung des Mitarbeiters. Gruppen werden verschoben, zu
anderen Therapeuten oder durch Umplanung aufgelöst, Lücken geschaffen und
gleich wieder gefüllt, Einzeltermine innerhalb der Woche verteilt oder von Kollegen übernommen.
Am Ende aber hat sich diese unvorhersehbare Situation aufgelöst – noch vor
der ersten Therapie um sieben Uhr befinden sich in den Fächern der Patienten die
geänderten Pläne. Und auch die Therapeuten werden noch vor Dienstbeginn
von der veränderten Situation durch
neue Tagespläne informiert.
Nicht jeder Tag in der Therapieplanung
beginnt so hektisch, der frühe Dienstbeginn ist jedoch bewusst so gewählt, um
im Krankheitsfall schnell reagieren zu
können. Die Abläufe wurden bereits im
Aufbau der zentralen EDV-Therapieplanung im Jahr 2005 festgelegt mit dem
schneidungen vermieden werden. So
werden in der Strandklinik nicht nur
Therapietermine geplant, sondern auch
Einbestellungen für Ärzte und Pflegestützpunkte oder zur Diagnostik weitgehend mit in die Planung aufgenommen.
Peter Wagner ist für die Therapie-Planungen zuständig …
„So werden in der Strandklinik
nicht nur Therapietermine
geplant, sondern auch Einbestellungen für Ärzte und
Pflegestützpunkte oder zur
Diagnostik weitgehend mit in
die Planung aufgenommen“.
Neue Serie
„Mitarbeiter
kommen zu Wort.“
Im Klartext: Mitarbeiter berichten
über eigene Tätigkeitsfelder, über ihren beruflichen Alltag, über die Arbeit von Kollegen.
So erfährt man aus erster Hand, was
in den Einrichtungen geschieht, welche Schwerpunkte gesetzt werden,
was möglicherweise ‚anders’ ist als
im eigenen Laden.
Wir setzen unsere Serie mit einem
Beitrag über das Erstellen umfangreicher Therapiepläne in St. PeterOrding fort. Hier müssen tägliche
,Fahrpläne’ für häufig über 200 Patienten erstellt und stets auf den neuesten Stand gebracht werden.
14
… unterstützt von Ines Bothe …
Ziel, Patienten und Therapeuten immer
rechtzeitig und vollständig zu informieren und dadurch Terminmissverständnisse und somit das Verfallen wertvoller
Therapiezeiten zu vermeiden.
„Noch vor der ersten
Therapie um sieben Uhr
morgens befinden sich in
den Fächern der Patienten
die geänderten Pläne“.
Der Name Therapieplanung greift eigentlich zu kurz, denn für eine zentrale Planung ist es wichtig, alle Termine zu erfassen, die der Patient im Hause hat. Auf
diesem Wege können sicher Terminüber-
Da die Patientenpläne jeweils zum Beginn des Aufenthaltes nach der ärztlichen
Verordnung bereits für den gesamten
Aufenthalt erstellt werden, müssen alle
nachträglichen Änderungen oder Ergänzungen in die vorhandenen Pläne eingearbeitet werden. Dies geht in den meisten
Fällen nicht ohne Änderung bereits vorhandener Termine. Dieser Vorgang wirkt
auf Außenstehende oftmals wie ein großes Puzzle. Doch dank der gut angepass-
… und Andreas Aßmann.
Der Vorteil für Patienten liegt auf der
Hand: alle Termine kann er einem einzigen Medium, seinem Therapieplan, entnehmen. Und damit wird auch ein großer
Teil des täglichen Arbeitspensums der
Therapieplanung offenbar: die Einarbeitung der täglichen Anforderungen für
ärztliche und pflegerische Einbestellungen und für Diagnostik.
ten KVS-Therapieplanungs-Software ist
nichts dem Zufall überlassen und ein guter Überblick über die Pläne möglich.
Dass Peter Wagner die Planung von über
200 Patienten nicht alleine bewältigen
kann, ist klar. So arbeitet seit kurzem Ines
Bothe mit ihm zusammen, und auch Andreas Aßmann, der langjährig in der Therapieplanung tätig war und jetzt in der
Verwaltung arbeitet, kann bei Engpässen
aushelfen. Denn eins ist klar: am Ende eines jeden Tages müssen die Patienten aktualisierte Pläne in den Händen halten,
und auch die Therapeuten brauchen die
Tagespläne für den nächsten Tag. Denn
der kommt ganz bestimmt.
Klinik Brilon-Wald
Thema „Rückfallpräventionen“
Neue Oberärztin in Brilo
Dr. Irina Schneider stellt
sic
Über den aktuellen
Stand der Forschung
-wi- BRILON-WALD. Jüngst fand in
der Klinik Brilon-Wald einmal mehr
die schon traditionelle Fachtagung
statt. Diesmal hatte man Professor
Dr. Joachim Körkel eingeladen, der
zum umfassenden Thema „Rückfallpräventionen – aktueller Stand der
Forschung, Entwicklungen und Datenlage “ referierte.
Dr. Joachim Körkel, Psychologe und
Suchtforscher, lehrt als Professor an der
Evangelischen Hochschule in Nürnberg.
Neben seiner Lehrtätigkeit unterweist
Körkel Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen zum Thema Alkoholabhängigkeit, Alkoholgefährdung und Alkoholentwöhnung.
Der Haupt-Vortrag fand große Beachtung
und war Anlass für die rund 60 Gäste, für
n-Wald
h in der FUESTNOTE se
lber vor
„Hallo, liebe Fuestianer,
ich heiße Irina Schneider
und verstärke seit dem Fr
ühjahr die ärztlichtherapeutische Mannschaft
der Klinik Brilon-Wald.
Ich bin Internistin und Rh
eumatologin und habe als
Oberärztin in den
Abteilungen für Rheumatol
ogie und Onkologie gearbeit
et und auch einige
weiterbildende Erfahrungen
in der Geriatrie, Dermatolog
ie und Orthopädischen Reha gemacht. Du
die interessierten Patienten und rund
rch die verschiedenen Anfor
de
rungen und Problematiken dieser Fachgeb
20 Mitarbeiter, sich mit den Aussagen zu
iete konnte ich meinen eig
en
en
Wissensschatz
bereichern, angeregt vom Au
beschäftigen. In den Pausen, zu den Frastausch und immer wieder
Lernen von Kollegen, die über jahrzehntelan
gestellungen und in den Arbeitsgruppen
ge Kompetenz und Praxis
verfügten.
am Nachmittag wurde lebhaft diskutiert,
Ich hatte wirklich viel Glüc
k mit meinen Lehrern, in
menschlicher und
und die Fachleute tauschten sich mit ihren fachlicher Sicht
. Ich konnte in fünf versch
ied
en
en Ländern leben und arMeinungen und Vorstellungen zur The- beiten un
d so die Sprachen erlernen,
unter anderem Ukrainisch
rapie aus.
, Russisch,
Französisch etc. Meine Fa
szination für andere Länd
(Der wissenschaftliche Fachbeitrag von
er
un
d Sitten sowie
europäische Sprachen ist
geblieben. Diese rühren he
Dr. Körkel ist auf der Homepage der Klir
vo
n
einer ‚MultiKulti-Kindheit’ mit viel Fr
nik nachzulesen.)
eiheit und liebevoller Unter
stützung.
Die Tagung und der dazu gehörende or- Meine Beschäftigungen und Interessen
:
M
us
ik
(K
las
sik
,
Pop, Jazz), Lesen,
ganisatorische Ablauf wurden von allen Gärtnern, Wandern, die Natur
beobachten, Tiere (insbeson
dere Hunde
Anwesenden als angenehm empfunden. und Pferde), Kunst und
Museen, Cinema,
Frühstücks-Büfett, Mittagsmenü und Mode und Design,
Tanzen/Disko, Briefe
Kuchenauswahl fanden großen Anklang. schreiben etc
.
Ein Dank ging somit einmal mehr an die Ich fre
ue mich sehr, in der Klini
k BrilonKüchencrew, die durch die Damen der
Wald für unsere Patienten
da zu sein, um
Hauswirtschaft unterstützt worden war.
ihnen zu helfen und sie zu
einem neuen gesunden Leben zu motivier
en. Da habe ich
schon einige Ideen, wie ma
n die Therapien
wieder bereichern und spann
ender machen
könnte. Also eine neue Gesch
ichte mit einer
weiteren Fortsetzung? War
ten wir es ab.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Dr. Irina Schneider
Die Protagonisten der diesjährigen Fachtagung: Von links Verwaltungsleiter
Joachim Gros, Moderator Gerhard Fleischhauer, Professor Dr. Körkel und Chefarzt
Dr. Turan Devrim.
Vielfalt kann unser
Leben bereichern
Arbeitskreis ‚Sucht und Migration’
traf sich in Brilon-Wald
-wi- BRILON-WALD. In der Klinik
Brilon-Wald fand auf Einladung der
LWL-Koordinationsstelle Sucht ein Treffen des Arbeitskreises „Sucht und Migration“ statt, zu dem sich zahlreiche
deutsch-, türkisch- und russischsprachige
Besucher und dann natürlich auch ‚zuständige’ Klinik-Mitarbeiter einfanden.
Bei den Teilnehmern handelte sich es
auch um Mitarbeiter, die in den Organisationen von Suchtberatungsstellen arbeiten. Beim letzten Treffen war von einem als positiv erachteten Training be-
richtet worden, das in Hamburg stattgefunden hatte. Der Referent der dortigen
Veranstaltung, Diversity-Trainer Jürgen
Schaffranek von ‚Gangway e.V.’ Berlin
war darum für die jetzige ‚Briloner Runde’ engagiert worden.
Diversity bedeutet Vielfalt und geht von
der Grundüberzeugung aus, dass Leben
vielfältig ist und Vielfalt eine Gesellschaft
bereichert. Diversity bezieht sich nicht
nur auf das Wissen von kulturellen Unterschieden, sondern macht auch eigene
Vorurteile bewusst und hilft dadurch, sie
Unser Bild zeigt die Teilnehmer während der Vorstellung der Migrantengruppe
durch die Therapeutin und Diplompsychologin Buket Cebe.
abzubauen. Das Training war in den USA
entwickelt worden, wurde vom Verein
‚Eine Welt der Vielfalt e.V.’ übernommen
und im Bundesprojekt ‚Transit’ vom Verein ‚Gangway e.V.’ durchgeführt.
Nach der Vorstellung des Diversity-Trainings durch Jürgen Schaffranek und einer sich anschließenden Diskussion
nahm Chefarzt Dr. Turan Devrim die Gelegenheit wahr, seine Klinik und deren
Therapieangebote für türkisch- und russischsprachige Patienten vorzustellen.
Die Gelegenheit, mit den Briloner Thera-
peuten ins Gespräch zu kommen, wurde
zudem rege wahrgenommen.
Bezüglich der Tagungsinhalte, der Klinik
und der interkulturellen Fachbeiträge äußerten sich alle Teilnehmer anschließend
positiv und waren angetan von der Organisation, den Räumlichkeiten der Klinik
und der guten Verpflegung. Insofern gedieh dieses Treffen für die Klinik BrilonWald zu einer fundierten Veranstaltung
und war ein weiteres Indiz für die gute
Öffentlichkeitsarbeit.
15
Klinik Tecklenburger Land
Beachtliche Ergebnisse
Schwere ihrer Krankheit häufig ihre
Selbstwertgefühle verloren.“
Davon ist im Laufe der Abende so gut wie
nichts mehr zu erkennen. Die Atmosphäre
ist unbeschwert, das jeweils konkrete Ergebnis kurz vor 22 Uhr absolut sehenswert.
Ihr Exponat können die Amateur-Künstler
später mit nach Hause nehmen. Davon
wird fast ausnahmslos Gebrauch gemacht.
„Eine authentischere Erinnerung an die
Wochen in Tecklenburg", so eine Teilnehmerin, „kann es ja gar nicht geben.“
Montags werden in der Klinik Schutzengelund Herzbilder gestaltet
-wi- TECKLENBURG. Fast jeden Montagabend findet ein ‚herzlicher Engeltag’
statt. Dann treffen sich in der Klinik
Tecklenburger Land Patienten am überdimensionierten Werktisch, um ihrem
dann auch noch aus Vorgängerkursen
meistens Objekte erhalten geblieben sind,
die den aktuell Gestaltenden als optische
Vorlagen dienen.
Zum Procedere: Alle Bilder werden mit ei-
„Discofox wird gern genommen“
Donnerstags ist Tanz und Bewegung angesagt
-wi- TECKLENBURG. „Rechts zur Seite
– links hinterkreuzen – rechts zur Seite –
tipp. Und: Links zur Seite – rechts hinterkreuzen – links zur Seite – tipp.“ Karin Kaspari vom Tanz-Sport-Club Hagen im Teutoburger Wald gibt die Kommandos, die
Tänzerinnen und Tänzer hinter ihr versuchen, die Anweisungen so gut wie möglich
Eva-Maria Radlbeck mit Patienten bei kreativem Schaffen.
bereits vorhandenen oder aber auch latenten Kreativ-Potenzial neue Seiten abzugewinnen. Im Rahmen kunsttherapeutischer Maßnahmen entstehen unter kurz
angelernten Händen im jeweils dreistündigen Kurs Schutzengel- und Herzbilder
„Marke Tecklenburg“.
Leiterin dieser Kreativ-Abende ist die
38-jährige Diplom-Designerin Eva-Maria
Radlbeck, die mit angeborener Begeisterung den Patienten zur Seite steht und
aufgrund langjähriger Erfahrungen zielsichere Anweisungen zu geben imstande ist.
Wo und wie es an solchen Abenden zur
Sache geht, ist also schnell geklärt, zumal
ner speziellen Spachtelmasse modelliert
und per Haarfön zum Trocknen gebracht.
Anschließend entstehen mit pigmentechten Acrylfarben die jeweiligen Motive, die
unter Einbeziehung von Naturprodukten
dem neuen Werk einen künstlerischen
Akzent verleihen.
Eva-Maria Radlbeck: „Erholung und
Entspannung zu fördern, ist ein wichtiges Ziel dieser Abende. Außerdem können die Patienten bei gelungenen EigenArbeiten erkennen, dass sie sich selbst
was wert sind und wieder eigener Stärke
bewusst werden. Die vielmals down wirkenden Patienten haben ja je nach
Gruß an den Rest der Welt
TECKLENBURG. Heimatverbundenheit
kommt aus dem Herzen. Die Liebe zur
Heimatstadt ebenso. Man ist stolz auf den
Ort, in den man hineingeboren wurde, in
dem man lebt und arbeitet. In unserem
Falle denken wir an Tecklenburg, also an
die Perle des Teutoburger Waldes.
Zu obiger Behauptung ließen sich viele Beispiele finden. Beschränken wir uns hier
auf einen Fall: Es kam nämlich quasi einer
Schmach nahe, als vor nunmehr 39 Jahren
das Autokennzeichen TE behördlicherseits
im wahrsten Sinne des Wortes aus dem
Verkehr gezogen und durch ein ST, also
Steinfurt, ersetzt wurde. Also fuhren die
Tecklenburger in Stadt und Land fast
16
15.000 Tage mit einem für sie befremdlichen Kennzeichen. Welch Zumutung!
Aber, juchhei, diese Zeiten sind vorbei.
Auch wenn alle weiterhin zum Kreis Steinfurt gehören, wird es zurzeit als überaus
nette Geste empfunden, dass neuerdings
Autoschilder mit dem alten und jetzt wieder neuen Kennzeichen ‚TE’ am eigenen
Vehikel angebracht werden dürfen. Die
neuen Schilder kosten zwar ein kleines
Vermögen, man spricht von rund fünfzig
Euro, aber das ist den meisten Tecklenburgern die neue Reputation wert.
Auf jeden Fall ist damit das kleine, feine
Burgstädtchen mit seinen zirka 18.000
Einwohnern (die entfernten Ortsteile mal
übersehen) eine der kleinsten Städte in
Deutschland mit eigenem Kennzeichen.
Also, liebe Fuestianer, im ganzen Land Augen auf und auf TE-Autos achten. Wenn
dann ein rollender Untersatz aus Blech
und Chrom mit diesem seltenen, aber hier
sehr begehrten und hoch geschätzten
Kennzeichen gesichtet wird, nehmt es als
Gruß aus der schönen Region rund um
Tecklenburg und Tecklenburger Land.
gung erlaubt, stehen auch Paartänze auf
dem Programm.
Zur Planung, jeden Donnerstag ‚Tanz und
Bewegung’ anzubieten, sagt Katrin Kaspari:
„Die Erfahrung, dass sich seelische Verfassungen auf den Körper auswirken, kennt
fast jeder. Redewendungen wie „Der Schock
sitzt mir in den Knochen“ oder „ Ich habe
eine Stinkwut im Bauch“ machen das mehr als deutlich. So
kann man über die äußere Bewegung zeigen, was einen im
Inneren bewegt. Auch darum
bieten wir diese körpernahe
Übungen an und machen uns
die uralte Heilkraft des Tanzens
zu Eigen.“
Und was mögen die Teilnehmer
besonders? „Discofox“, sagt Katrin Kaspari, „wird immer wieder gerne angenommen. Da
kennt man sich am besten aus.“
Das weiterhin jeden DonnersKarin Kaspari (vorne) lässt antreten. Und dann tag, wie gehabt.
geht es los: Rechts zur Seite …
umzusetzen. Mit Musik und guter Laune
gelingt das fast immer, Lampenfieber ist so
gut wie unbekannt. Alle wissen ja, dass hier
keine Profis das Hinterkreuzen üben, sondern Patienten der Klinik Tecklenburger
Land.
Jeden Donnerstag ist hier von 20 bis 21
Uhr Show-Time angesagt: Tanz und Bewegung im Festsaal. Da stören keine umgestülpten Stühle, da hindert auch nicht das
besenreine Ambiente, sich musischen Bewegungen hinzugeben. Die Atmosphäre
gleicht ohnehin eher einer mehr oder weniger Schweiß treibenden Trainingsstunde.
Jeder, der sich anmeldet und teilnimmt,
kommt aus eigenem Vergnügen, das Mitmachen ist in jedem Fall freiwillig.
Karin Kaspari begibt sich jeden Donnerstag
von Hagen aus auf den Weg zur Klinik
Tecklenburger Land. Alle 14 Tage bringt sie
ihren Tanzpartner Jörg Igelbrink mit. Zu
zweit lassen sich die Figuren noch besser
austanzen, weil die Assistenz dann miterklärt, mithilft und dann auch bei Bedarf
vormacht.
Auf dem Programm stehen Partytänze, die
im Festsaal mit Rundschritten und einigen
Drehungen durchaus zu choreografischen
Ansätzen führen. Wie das heute gang und
gäbe ist, tanzt normalerweise jeder für sich,
aber hin und wieder, wenn es die Beteili-
Herzlichen Glückwunsch
Wir gratulieren unseren Jubilaren …
… zum 30-jährigen Dienstjubiläum
Ute Nüßmeier
Köchin
… zum 25-jährigen Dienstjubiläum
Marianne Naumann
Krankenschwester
… zum 10-jährigen Dienstjubiläum
Monika Schneider- Hemkemeyer
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Kerstin Beimdick
Krankenschwester
Marita Lagemann
Verwaltung
Ursula Beermann
Verwaltung
Anna Herdt
Diätassistentin
Daniela Kortmann
Krankenschwester
Monika Brühl
Küchenmitarbeiterin
Strandklinik Boltenhagen
Mini-Louvre in den Gängen der Strandklinik
Einige Flure sind somit voller Motive gerahmter Abstraktionen oder von gegenwärtigem Realismus. Wer ein Faible für
diese Art von Gebrauchskunst hat, wird
im Boltenhagener Mini-Louvre auf manch
unentdeckte Schätze stoßen können.
Anregungen
Mit der Maßnahm
e, die Boltenhagener Gänge dem
Musischen
und Musealen zu
öffnen, ver-
band Franz Fuest
eine weitere
Vision: Die Plak
ate, die zu
Kunstwerken avan
cierten, sollten die Patienten
anregen, da-
-wi- BOLTENHAGEN. Wer auf künstlerisch Besonderes, jenseits des Ganges’
verwiesen wird, muss nicht unbedingt bis
nach Indien fliegen, ja, wer Kunst und
Künstlerisches besichtigen möchte, kann
sich auch schon mal den Weg zu einer
Kunsthalle oder in eine Galerie sparen und
in Boltenhagen fündig werden.
Wieso? Warum? Dass man in der Strandklinik Art-Decor in ungewöhnlich vielfältiger und sehr unterschiedlicher Form erleben kann, wird zunächst erstaunen.
Dann aber ist man durchaus angetan von
den vielen Exponaten, die in den Gängen
Zeugnis geben vom Ideenreichtum und
der Bandbreite präsentierter Kunstobjekte.
Künstler aller Prägungen hatten mit Auftragsarbeiten, zum Βeispiel mit Druckgrafiken für Plakate und Eventhinweise,
performt oder eigenen Stilen und Empfindungen zum Ausdruck verholfen.
Am Anfang stand die Idee des stets an
Kunst und Künstlerischem interessierten
Franz Fuest, Museen spezifisch anzuschreiben und diese zu bitten, besonders
‚geeignete’ Plakate zur Verfügung zu stellen, die vom kreativen Zeitgeist verschiedener Epochen Kunde geben. Diese aktuellen oder auch schon mal älteren Plakate
hatten vielerorts die jeweiligen Ausstellungen dokumentiert und später eines gemeinsam: Fernab vom Profanen besta-
rüber nachzudenk
en, ob sie
nicht selbst einmal
wieder ins
Museum gehen m
öchten, um
sich inspirieren zu
lassen. Die
Boltenhagener Flur
gänge sind
somit ein Lehrpfad
für Patienten, die einmal meh
r angeregt
chen die Exponate durch Idee und Stil ihrer Macher und hoben damit das Geschaffene in einen künstlerischen Rang.
Die Grundidee, Boltenhagener Flurwände
mit diesen Bildern und Plakaten zu
schmücken, gedieh somit veredelnd zur
vernissageähnlichen Dokumentation. Die
Unterschiede in den künstlerischen Aussagen können an diesem Ort kaum vielfältiger sein. Das bezieht sich auf Ausdrucksweisen ebenso wie auf die ver-
werden sollen, Ku
nst wieder
‚aus erster Hand’ zu
genießen.
„Ha-Ha-Hatschi“
Sie ist wieder da ...
die dunkle, nasse und kalte Jahreszeit
wendeten Materialien: Federzeichnungen
und Pastellstifte gehören dazu, dann auch
kräftige Farben.
… neu bei uns …
Anna Weber
August 2013
Psychologin
Anne Klyczyk
September 2013
Krankenschwester
Silke Manschwedat
Oktober 2013
Reinigungskraft
BOLTENHAGEN. Höchste Zeit sich
Gedanken zu machen, wie man einer Erkältung aus dem Weg gehen könnte. Auf
der Suche nach guten Ratschlägen bin
ich durch die Klinik gestreift, und es sind
so allerlei Tipps von den Kollegen zusammen gekommen.
An erster Stelle standen natürlich die gesunde Ernährung mit viel frischem Obst
und Gemüse, gefolgt von Vitamin C Präparaten in Verbindung mit Zink. Hilfreich sind auch andere homöopathische
Mittel, wie zum Beispiel Schüsslersalze,
um die Immunabwehr zu unterstützen.
Schwedenbitter, heißer Holundersaft, frischer Ingwer mit Zitrone, einen kräftigen
Punsch oder heißen Tee mit Honig heizen einem ordentlich ein. Kneipptherapie
mit Wechselbädern, Wassertreten nach
dem Frühsport am Strand und viel Bewegung an der frischen Luft stehen genauso
auf dem Programm wie Saunagänge und
ganz besonders ein Bad in der kalten Ostsee um sich „abzuhärten“.
Und für die nicht Abgehärteten gilt:
Warm anziehen! Das gute alte Unterhemd, eine schöne warme Mütze oder
selbstgestrickte Socken sollten nicht fehlen ... übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk!
Neben all den guten Tipps, die Immunabwehr auf natürliche Weise zu stärken,
wird natürlich eine alljährliche Grippeschutzimpfung empfohlen, damit man
gesund und munter durch den Winter
kommt.
Sabine Piela
Gesundheit: Sabine Piela macht vor,
wie man erkältungs- und grippefrei
durch den Winter kommt.
17
Eschenberg-Wildpark-Klinik
Fachtagung 2013 zum Thema „Resilienz“
„Wer Stress bewältigen kann, lebt besser“
-BSchi- HENNEF. Im Herbst veranstaltete die Eschenberg-Wildpark-Klinik ihre
jährliche Fachtagung, in diesem Jahr mit
dem Schwerpunktthema „Resilienz“.
Als Hauptreferentin konnte Nicole Plinz
gewonnen werden, eine ausgewiesene Expertin im Bereich Stressbewältigung und
Gesundheitsförderung für Patienten und
auch für Behandler. Seit 2009 ist Nicole
Plinz als therapeutische Leiterin der Tagesklinik für Stressmedizin in der Asklepios Klinik Harburg und des Zentrums für
Stressmedizin in St. Georg tätig. Neben
verschiedenen therapeutischen Zusatzausbildungen ist sie auch Yogalehrerin.
Der Titel ihres Hauptvortrags lautete
„Achtsamkeit und Selbstfürsorge – kann
man Resilienz lernen?“. Am Nachmittag
bot sie eine Vertiefung dieses Themas in
Nicole Plinz
Studium der Psychologie, Literatur und
Philosophie im Studiengang der ästhetischen Kommunikation und Kulturwissenschaften mit Diplomabschluss. Zusatzausbildungen: Systemische Therapie
und Beratung, systemische Supervision
(anerkannt durch SG), psychodynamisch
imaginative Traumatherapie (Dr. Luise
Reddemann). Seit 1994 als klinische
Therapeutin in der Psychiatrie tätig, zunächst im Klinikum Nord, Hamburg.
Seit 2009 therapeutische Leitung der Tagesklinik für Stressmedizin in der Asklepios Klinik Harburg und des Zentrums
für Stressmedizin in St. Georg. Buchautorin: „Yoga bei Erschöpfung, Burn-Out
und Depression.“
Siegreiche Starts
-BSchi- Hennef. Zum ersten Mal in der
Geschichte der EWK fand sich eine
Gruppe unerschrockener Läufer und Walker zusammen, um am Bonner Firmenlauf
teilzunehmen.
Ausgelöst durch einen kleinen, harmlosen
Flyer beim Sportschuhkauf der leitenden
Therapeutin entwickelte sich die Idee, am
Bonner Firmenlauf teilzunehmen: Schöne
Laufgegend in der Bonner Rheinaue: Fast
sechs Kilometer – das sollte doch zu schaffen sein!
Und los ging der Versuch, die läuferische
Begeisterungsflamme zu entzünden. Bei
der Sport- und Bewegungstherapeutin
kein Problem. Die Klinikleitung stimmte
auch zu, übernahm die Anmeldegebühren,
stellte die Teilnehmer von der Arbeit frei
und finanzierte hübsche T-Shirts mit Kliniklogo.
Und dann – wie im Training – ging es
langsam und mühsam voran. Im therapeutischen Team gab es die ersten zaghaften Zusagen. Stabilisieren und Dranbleiben war die Devise, Teamgeist
entwickeln!
So kam es, dass im Herbst 2013 eine
Gruppe von sechs Therapeutinnen und
Therapeuten sich vom Regenwetter nicht
Nach Husarenart
Rheinischer Sauerbraten vom Pferd
Ein ungewöhnliches Rezept aus der Küche der
Eschenberg-Wildpark-Klinik
abschrecken ließ und in die Bonner
Rheinaue aufbrach.
Der Wettergott hatte ein Einsehen und
schob die bis zu diesem Zeitpunkt reichlich vorhandenen Wolken beiseite.
Gemeinsam mit zirka 9000 Läufern von
anderen Firmen trafen wir uns in der
Rheinaue und zeigten, was in uns steckt
– alles Sieger! Eine wunderbare, ausgelassene Stimmung, bunte Farben, Laufen
und Walking, Lachen und Schwitzen. Wir
waren stolz auf uns!
Eines ist sicher: Im nächsten Jahr sind
wir wieder dabei. Und wir suchen noch
Mitsieger. – Wie wär’s denn mit Ihnen?
Zutaten für 4 Portionen:
1 kg Fleisch (Pferdefleisch)
2 Möhren
3 Zwiebeln
0,5 Liter Essig
0,5 Liter Wasser
1 TL Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
3 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
1 TL Senfkörner
Für die Sauce:
100 Gramm Sultaninen
1,5 EL Korinthen
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
3 EL Rübensirup
4 Lebkuchen (Printen)
Salz und Pfeffer
etwas Sahne
Wasser nach Belieben
Zubereitung
Wasser und Essig mit Möhren, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren, Nelken, Lorbeerblatt und Senfkörnern kurz aufkochen und abkühlen lassen.
Diese Marinade über das Fleisch gießen.
In einem Topf sechs bis sieben Tage zugedeckt an einem kühlen Ort stehen lassen.
Das Fleisch hin und wieder wenden.
1
2
Am Tag der Zubereitung das Fleisch
gut abtrocknen, mit Salz und Pfeffer
einreiben. In einem großen Bräter mit Öl
oder Schmalz braun anbraten. Die Zwiebeln etwa fünf Minuten mitbrutzeln, dann
die Marinade (natürlich vorher durchgesiebt) zugießen und die Sultaninen und
18
einem Workshop an. In zwei weiteren
Workshops, „Stressregulation“ und „Achtsamkeit und Selbstregulation“ stellten Stefanie Sump, die Sporttherapeutin, und
Dieter Raabe und Erich Limbach, beide
Gruppentherapeuten, Elemente ihrer Indikationsgruppen dar. Neben der Information über Nutzungsmöglichkeiten für
Patienten wurden hier praktische Übungen zur Ressourcenstärkung auch für Behandler angeboten.
Zirka 90 interessierte Kolleginnen und
Kollegen waren der Einladung gefolgt. Sie
beteiligten sich sehr engagiert und aktiv
an Vorträgen und Workshops und genossen die – wie immer – köstliche Eschenberg-Wildpark-Küche. Mit Hausführungen und einem Kaffeetrinken klang eine
erfolgreiche Tagung schließlich aus.
Korinthen hinzufügen. Gelegentlich wenden und bei Bedarf Wasser nachgießen.
3
Dies alles eineinhalb bis zwei Stunden
bei kleiner Flamme schmoren lassen,
jedoch öfter begießen. Am Schluss den
Braten aus dem Topf nehmen und ihn im
warmen Backofen 15 Minuten ruhen lassen. Sirup, Salz, Pfeffer, Sahne und so viele
geriebene Printen zur Soße geben, bis sie
schön sämig wird.
Im Rheinland reicht man zum Sauerbraten Kartoffelklöße und frisches Apfelmus.
Wir bevorzugen rohe Klöße und Rotkohl.
Wenn jemand dazu lieber Püree mag,
bitte schön.
Guten Appetit wünscht die Küchencrew der Eschenberg-WildparkKlinik.
Altenpflegeheim St. Benedikt
Neues von St. Benedikt
Oktoberfest
tenvereins Süßigkeiten überreicht, für die
Begleiter gab es Blumen und Pralinen als
Dank für eine unterhaltsame Stunde. Alle
waren von diesem Oktoberfest sehr angetan, zumal die Küche des Hauses wieder
richtig ‚gezaubert’ hatte und viel Schmackhaftes auf die dekorierten Tische brachte.
Mutterschutz
Christin Molitor ist in den so genannten
Mutterschutz gegangen. Am letzten Tag
wurde sie zunächst einmal herzlich verabschiedet und mit allen guten Wünschen
für eine glückliche Geburt ins Privatleben
entlassen.
ihre neue Stelle angetreten und kümmert
sich liebevoll um all die Bewohner, die im
beschützenden Bereich zuhause sind. In
diesem wurde jetzt auch ein neues Wohnzimmer eingerichtet, so dass neben der
Küche nun auch das Miteinander in einem
weiteren gemütlich eingerichteten Raum
gewährleistet ist.
Mit viel Freude wurde dann auch in dieser
neuen ‚guten Stube’ das Waffelbacken aufgenommen.
Präsenzkraft
Herbstdeko zum Oktoberfest
Mit Begeisterung feierten die Bewohner von
St. Benedikt teilweise mit ihren Familienangehörigen das traditionelle Oktoberfest.
Das Team Beschäftigung hatte wieder für
eine gute Dekoration gesorgt, der Trachtenverein Nußdorf war erschienen, um das
Fest mit Leben und Programm zu füllen.
Als Gage bekam der Nachwuchs des Trach-
Waffelbacken in der guten Stube.
Sybille Deixler
Die frühere Pflegedienstleiterin Sybille
Deixler hat auf eigenen Wunsch das
St. Benedikt verlassen, um wieder in der
Nähe ihrer Familie wohnen und arbeiten
zu können.
Vom Haus wurde sie mit einem gebührenden Dank für ihre geleistete Arbeit verabschiedet.
Auszubildende
Herzlichen Glückwunsch
unseren Azubis:
Laura Linner (2. Ausbildungsjahr,
Notenschnitt 1,56) und Jasmin Spirovski (1. Ausbildungsjahr, Notenschnitt 1,40) konnten mit guten Zeugnissen aufwarten. Als Dank für die
geleistete schulische Arbeit gab es eine
kleine Aufmerksamkeit vom Haus.
Roswitha Hedberg
Trachtenverein und Schmankerl
Im beschützenden Wohnbereich Sonnenblume hat sich was getan. Hier gibt es eine
neue Präsenzkraft: Roswitha Hedberg hat
Laura Linner
„Die Wies’n in Rosenheim lassen wir uns nicht entgehen“
NUSSDORF. Das Rosenheimer Herbstfest ist für viele Menschen in den Seniorenheimen in der Umgebung eine willkommene Abwechslung. So auch bei den
Bewohnern des Altenpflegeheims St. Benedikt in Nußdorf.
Da wir in den vergangenen Jahren zu diesem Anlass mit sonnigem Wetter und warmen Temperaturen verwöhnt wurden,
staunten wir an diesem Tag nicht schlecht
beim Blick aus dem Fenster: Dauerregen
und Kälte. Dennoch ließen wir uns von
diesen widrigen Umständen die gute
Laune nicht vermiesen. Auch in diesem
Jahr galt das Motto:
„Die Wies’n in Rosenheim lassen
wir uns nicht entgehen.“
Eingepackt in warme, wetterfeste Kleidung wurden wir vom Busunternehmen
abgeholt und trockenen Fußes, zumindest
größtenteils, zum Festzelt gebracht, wo
wir herzlich empfangen und zu unseren
Plätzen direkt vor die Bühne begleitet
wurden.
Die stimmungsvolle Musik, von den regionalen Musikgruppen präsentiert, zog
uns schnell in ihren Bann und es wurde
mitgesungen, geklatscht und geschunkelt.
Dank der guten Verpflegung mit köstlichem Essen und einer vollen Maß knurrte
uns nie der Magen.
Leider neigte sich nach einigen Stunden
dieser ereignisreiche Ausflug seinem Ende
zu. Mit süßen Mitbringseln im Gepäck für
die daheimgebliebenen Bewohner und
Mitarbeiter fuhren wir müde, aber glücklich nach Nußdorf zurück.
Wir bedanken uns bei den Veranstaltern
dieser Festlichkeit sowie allen Mitwirkenden und freuen uns schon auf das nächste
Herbstfest in Rosenheim, hoffentlich wieder bei schönerem Wetter.
Christin Molitor
Mitarbeiterin in unserem Team ‚Beschäftigung’
Mit Begeisterung und guter Laune nahmen die Senioren von St. Benedikt am Rosenheimer Herbstfest teil.
19
Seniorenwohnpark Bauernmühle
Ein Star
zum Anfassen
Butch und Frieda machen sich nützlich
Bauernmühle ‚beschäftigt’ zwei Therapiebegleithunde
-wo- PINNEBERG. Butch und Frieda
sind als tierische Begleiter unserer Bewohner nicht nur beliebt, sondern sogar
zu Lieblingen der Bauernmühle avanciert. Die beiden Golden Retriever besuchen seit zirka zwei Jahren wöchentlich
mit ihrer Besitzerin Melanie Kubern unser Hause und melden sich dort zu ihren
‚Einsätzen’.
Das verwundert nicht, denn sie sind ausgebildete Therapiebegleithunde. Sie för-
dern nicht nur durch die klassische Rolle
von Hunden in unserer Gesellschaft und
dem biografischen Bezug zum Leben unserer Bewohner, die selbst oft Haustiere
hatten, das Wohlbefinden.
Nein, auch das gezielte und geplante
Durchführen bestimmter Übungen zwischen Hund und Mensch verbessern die
Fähigkeiten im Bereich von Motorik und
Handlungsplanung, um nur einige Beispiele zu nennen.
Tom Mandl sang im Seniorenwohnpark Bauernmühle
Melanie Kubern meldet ihre beiden Golden Retriever wöchentlich zu Therapieeinsätzen an.
Der Herbst war nah per Blütenpracht
Bewohner fuhren zum Dahliengarten nach Hamburg
Blumige Ruheinseln laden dazu ein, neue Kräfte zu sammeln.
-wo- PINNEBERG. Der Herbst hat neben bunten Blättern und sonnigen Altweibersommertagen einiges mehr zu bieten. Niedrige Temperaturen und ein kühler Wind sind noch lange kein Grund, nur
im Hause zu bleiben. Im Seniorenwohnpark Bauernmühle können die Bewohner
-wo- PINNEBERG. Jüngst fand in der
Bauernmühle ein Benefizkonzert der Alzheimergesellschaft statt.
Tom Mandl (bekannt durch Funk und
Fernsehen) war zu Gast und führte die
Zuschauer auf seiner musikalischen Reise durch Altbekanntes und Neues. Er begeisterte die Bewohner auch durch seine
Nähe zum Publikum. Dadurch wurden
selbst demente Bewohner zum Mitmachen animiert. Die Augen strahlten, die
Arme und Beine bewegten sich zur Musik, und so manch eine Stimme erklang.
Viel Applaus und dankbare Blicke der
Bewohner waren der Lohn für diesen zu
Herzen gehenden Auftritt.
15.000 Dahlen warteten auf die Bewohner des Seniorenparks
Bauernmühle.
auch die schönen Seiten der Jahreszeit
genießen. In Hamburg befindet sich zum
Beispiel mit dem Dahliengarten die älteste Dahlienanlage der Welt. Etwa 15 000
Dahlien sind dort jedes Jahr zu bewundern. Die schöne Herbstzeit ist Grund genug, um jedes Jahr dorthin Ausflüge zu
machen. Das geschah auch diesmal wieder. Die prächtige Blütenpracht faszinierte jeden Besucher, und der Dahliengarten lud mit den zahlreichen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Tom
Mandl war ein Star zum Anfassen.
O’ zapft war beim Oktoberfest
Festzeltambiente lag in der Luft
Ein waschechter Bayer heizte die Stimmung an.
PINNEBERG. „O’ zapft ist“ schallte es
im Seniorenwohnpark Bauernmühle, der
sich an diesem Tag ein bisschen bayerischer Oktoberfesttradition annahm. Das
20
gelang recht gut, denn auch im Norden
versteht man zu feiern. Davon konnten
sich sogar Hilde und Franz Fuest überzeugen, die in diesen fröhlichen Stunden in
der Bauernmühle weilten und mit Freude
an den Geselligkeiten teilnahmen.
Festzeltambiente lag in der Luft. Nicht
nur das Haus war entsprechend dekoriert.
Die Mitarbeiter schufen in Lederhosen
und Dirndl stilechtes Flair, und ein
waschechter Bayer heizte die Stimmung
mit der passenden Musik an.
Es wurde geschunkelt, getanzt und gesungen. Das Küchenteam verwöhnte alle mit
bayrischem Krustenbraten, Weißwurst,
selbstgemachtem Schmalz und Salzbrezeln. Frisch gezapftes Weißbier rundete
den Abend ab. Ein rundum gelungenes
Fest.
Mitarbeiter schufen in Lederhosen und Dirndl stilechtes Flair.
Seniorenwohnpark Kinzigaue
Beim Sommerfest gab es
die erste Apfelbratwurst weltweit
„Hessisches Apfelfest“ im Kinzigauer Seniorenwohnpark
-wi- Langenselbold. „Kommt von allerreifsten Früchten mit Geschmack und
Lust zu speisen. Über Rosen lässt sich
dichten, in die Äpfel muss man beißen.“
Was Johann Wolfgang von Goethe schon
vor über 200 Jahren der Welt mitzuteilen
hatte, war nun auch Inspiration und Mittelpunkt des Sommerfestes in der Kinzigaue. Gemeinsam mit seinen Bewohnern,
den Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und weiteren Gästen feierte der
Seniorenwohnpark unter dem Motto
„Hessisches Apfelfest“ ein sommerlich geprägtes Event, das mit einem ökonomischen Gottesdienst begann und der von
den Langenselbolder Kirchen wie jedes
Jahr eindrucksvoll gestaltet wurde.
Einrichtungsleiterin Hedwig Patek eröffnete das Fest mit launigen Begrüßungsworten und stellte die einzelnen Programmpunkte vor.
Im Mittelpunkt stand einmal mehr das
Kinzigauer Küchenteam, das im Premieren-Versuch die erste Apfelbratwurst welt-
weit (!) aus der Taufe und auf die Teller
der Besucher hob. Anerkennende Blicke
für Küchenleiter Felix Feix und seine Vertretung Andreas Gleitsmann für die gelungene Überraschung und die ungewöhnliche Creation.
Die von den Besuchern liebevoll gefertigten Werkstücke lockten zahlreiche Käufer
an und fanden auch adäquaten Absatz: So
wechselten Seidenmalereien, Kerzen,
Handtaschen, Lampen und Schmuckdosen, um nur ein paar Artikel zu nennen,
von den Verkaufstischen in die Handtaschen der Besucher. Unternehmen und
Privatpersonen aus der Gründaustadt und
dann auch wohlmeinende Partner des
Seniorenwohnparks sorgten einmal mehr
dafür, dass es auch eine gut bestückte
Tombola mit attraktiven Preisen gab.
Sei noch der gute „Uli“ erwähnt, der mit
seiner Musik die Senioren und alle anderen Gäste zum Mitklatschen und Mitsingen einlud und mit seiner Tanzmusik auch
für Bewegung auf dem Parkett sorgte.
Im Mittelpunkt stand das Kinzigauer Küchenteam, das im Premieren-Versuch die
erste Apfelbratwurst weltweit aus der Taufe hob.
Jacqueline Eidner neue
Pflegedienstleiterin
-wi- Langenselbold. Der Seniorenwohnpark Kinzigaue hat eine neue Pflegedienstleitung. Der bisherige Stelleninhaber
Marco Kaser, der vor knapp drei Jahren
als Neuankömmling in diese Position berufen worden war und nun innerhalb der
Fuest-Familienstiftung eine neue Herausforderung fand, übergab den Staffelstab
an Jacqueline Eidner, die bereits seit nunmehr neun Jahren im Hause tätig ist.
Seinerzeit begann sie in der Kinzigaue als
Krankenschwester und eroberte sich durch
ihre einfühlsame und herzliche Art die
Herzen der ihr anvertrauten Bewohner.
Im April 2008 übernahm Jacqueline Eidner die Leitung des beschützten Wohnbereichs Rödelberg. Nach zwei Jahren aufopferungsvoller Arbeit gab sie zwei Jahre
später schweren Herzens ihren gut funktionierenden Wohnbereich in andere
Hände, um die Funktion der Qualitätsbeauftragten zu übernehmen.
Als nun die Stelle der Pflegedienstleitung
neu besetzt werden musste, waren
sich Geschäftsführung und Einrichtungsleitung schnell einig,
dass man mit Jacqueline
Eidner eine bestens geeignete neue Spitze im hauseigenen Pflegedienst gefunden hat, die nicht nur
über fundierte Praxiserfahrung verfügt, sondern
insgesamt für diese Position im hohem Maße qualifiziert ist.
Ein gutes Team:
Einrichtungsleiterin Hedwig
Patek und Pflegedienstleiterin
Jacqueline Eidner.
Eisbecher von Paolo
und Riccarda
150 Bewohner des Seniorenwohnparks
waren wieder eingeladen
LANGENSELBOLD. In diesem Jahr
meinte es der Sommer wieder gut. Darum
ließ man sich häufig von den warmen Sonnenstrahlen verwöhnen, und wenn die
Hitzegrade unerträglich wurden, suchte
jeder auf seine Weise, der sengenden
Sonne auszuweichen.
Die Jüngeren unter uns packten dann
meistens Badehose und Bikini ein und
fuhren in die umliegenden Schwimmbäder. Andere wiederum suchten im eigenen
Haus, also im Seniorenwohnpark Kinzigaue die kühleren Räume auf und relaxten
bei angenehmen Temperaturen, sofern
das eben möglich war. Einmal im Jahr haben es da die Bewohner des Senioren-
wohnparks Kinzigaue besonders gut, denn
dann sind sie eingeladen zum fröhlichen
Eisessen. Möglich macht das stets die Langenselbolder Eisdiele Paolo und Riccarda,
die für alle Bewohner einen Eisbecher
spendet. Das ist schon alljährlich Tradition, und auch in diesem Jahr hatten sich
150 Bewohner eingefunden, um sich verwöhnen zu lassen und sich zu erfrischen.
An den leuchtenden Augen der Bewohner
war abzulesen, wie dankbar diese kühlende Köstlichkeit angenommen wurde.
Und wie sie sich über das Versprechen
von Paolo und Riccarda freuten, im nächsten Jahr diese schöne Tradition fortzusetzen.
21
Residenz Am Malerwinkel
Tag der offenen Tür
Wohlfühlatmosphäre
auf dem Mode-Catwalk
BAD SASSENDORF. Am Wahlsonntag
hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Residenz Am Malerwinkel Bewohner
und Interessenten zum ‚Tag der offenen
Tür’ eingeladen. Viele Bewohner und Gäste
waren der Einladung gefolgt. Das Organisationsteam hatte viel Engagement und
Kreativität in die Vorbereitung gesteckt.
Ziel war es, für einen Tag Alltagssorgen
und Krankheiten in den Hintergrund zu
rücken und sich nur angenehmen Dingen
zu widmen. So lautete das Thema „Wellness in der Residenz Am Malerwinkel“.
Dekoriert mit vielen Lampions in mediterranen Farben und Teelichtern strahlte bereits der Eingangsbereich Wohlfühlatmosphäre aus. Im Foyer gab es zum Empfang
für alle Gäste Sekt, Rosen und Süßigkeiten.
Ungewohntes Terrain: Britt-Andrea Werner hatte als Moderatorin die Aufgabe, ihre
Models sportlich, elegant oder festlich auf dem Mode-Walk zu präsentieren.
Ein Blickfang war der beleuchtete Tresen,
an dem frische Säfte, verschieden Weine
und Cupcakes zur Verkostung angeboten
wurden. Die musikalische Begleitung übernahm Malgorzata Sablotny am Flügel.
Elena Weißbach lud alle Anwesenden während einer Qigong-Vorführung zum Mitmachen ein, und auch der Seniorentanzkreis unter Leitung von Sonja Triebel gab
Anregungen für Bewegung und Spaß am
Tanzen.
Unbestrittener Höhepunkt war dann aber
eine Modenschau, die gemeinsam mit Kirs-
ten Öldemann von der Boutique „Ambiente“ in Bad Sassendorf organisiert
wurde.
Für die sechs Mitarbeiterinnen der Residenz Am Malerwinkel, die die Mode vorführten, und auch für Residenzleiterin
Britt-Andrea Werner, die die Moderation
übernahm, handelte es sich um ungewohntes Terrain.
Das Publikum applaudierte begeistert. Am
Abend waren sich alle einig darüber, dass
die Veranstaltung ihrem Thema gerecht geworden ist und rundherum gelungen war.
Männerchor Neubeckum
konnte begeistern
Vorleserin Carlotta Busert gewann
die Herzen des Publikums
-wi- BAD SASSENDORF. Wieder einmal war der Männerchor Neubeckum e.V.
zu Gast in der Residenz Am Malerwinkel,
und einmal mehr begeisterten die sonoren
Tenor- und Bass-Stimmen ein aufnahmefreudiges Publikum.
Das Repertoire war vorzüglich, weil durchgängig populär: Melodien aus Operette
und Film waren ebenso im Programm wie
aktuelle Schlager; zum Beispiel ‚Good-bye,
my Love, good-bye’ von Demis Roussos
oder ‚Hello again’, der Ohrwurm von Howard Carpendale.
Als Solist konnte Wilfried Berheide überzeugen, am Klavier brillierte Werner Kern.
Die Gesamtleitung lag in den bewährten
Händen von Olga Scheitor.
Viel Applaus für die Models, die mit ihren Vorführungen den Tag der offenen Tür zum
Ereignis werden ließen.
Weiterer Höhepunkt
Der Männerchor Neubeckum e.V. war wieder einmal zu Gast in der Residenz Am
Malerwinkel und überzeugte durch ein schmissig-fröhliches Programm.
22
Ein zusätzlicher Höhepunkt war zweifelsfrei die sympathische Programmeinlage
von Carlotta Busert.
Der Enkelin von Franz Fuest gelang es auf
Anhieb, im Rahmen der neuen Fuest-Mitmach-Aktion der Stiftung Lesen als Vorleserin dieser Chorpräsentation einen
überraschend locker-heiteren Akzent zu
verleihen.
Wie in den Jahren zuvor brachte dieser
musikalisch-vokalistische Nachmittag wieder viel Freude; der Beifall bewies, dass es
dem versierten Chor einmal mehr gelungen war, ein dankbares Publikum zu begeistern.
Franz Fuest hatte seine Enkelin Carlotta
Busert mitgebracht, die als Vorleserin die
Herzen des Publikums gewann.
Fuest Familienstiftung
Hilde-Fuest-Stiftung
Weitere Informationen
„Sportförderung ist
Herzensangelegenheit“
-wi- BECKUM. Dass man mit Sportförderung etwas bewegen kann, beweist quasi
seit einem Jahrzehnt die Vergabe von Förderpreisen durch die Hilde-Fuest-Stiftung.
Mit den Preisverleihungen werden Sportvereine geehrt, die sich aktiv bei der Jugendförderung und der Integrationsarbeit
engagieren und kreative Ideen entwickeln.“
Die Hilde-Fuest-Stiftung war seinerzeit ins
Leben gerufen worden, um Sport treibende
Vereine in der Stadt Beckum bei ihrer Arbeit mit jungen Menschen im sportlichen
Bereich durch Förderpreise im Rahmen
eines Wettbewerbs zu unterstützen.
Hilde Fuest selber setzt sich zum Beispiel
seit vielen Jahren dafür ein, die Zahl der
Sportabzeichen nach vorne zu bringen. Ein
weiteres allgemeines Vorhaben, der sogenannte ‚bewegungsfreudige Kindergarten’,
ist dank Stiftungsunterstützung ebenfalls
auf gutem Wege, ein Erfolg zu werden…
Hilde-Fuest-Stiftung
Hilde Fuest
Herderstraße 1 • 59269 Beckum
Telefon 0 25 25 80 60 80
Fax
0 25 25 80 60 81 0
E-Mail: info@Hilde-Fuest-Stiftung.de
„Kinder brauchen viel Bewegung“
Bei der Hilde-Fuest-Stiftung steht über
allem die Prämisse: Kinder brauchen
Bewegung. Aber leider werden sie heute
immer mehr zu Stubenhockern. Neben der
Bewegung wird in den Vereinen auch das
Sozialverhalten gefördert und geprägt.
Jugendliche motivieren
Tanzen ist sportliche Betätigung auf musischem Fundament. Durchaus denkbar,
dass die Hilde-Fuest-Stiftung derlei Fleiß und Können gezielt mit einem Preisgeld zu
fördern bereit ist.
Über die Pflege des eigenen PCs
Sportfördernde Projekte sind darum
ebenso gefragt wie Programme zur Motivierung von Jugendlichen, Übungsleitern
und Betreuern sowie die Integration von
ausländischen Kindern und Jugendlichen
in die Sportvereine. Insofern ist es das vorrangige Ziel, möglichst viele Heranwachsende frühzeitig für das Vereinsleben zu
gewinnen und durch eine zeitgemäße Projektarbeit auf Dauer in die Vereinsentwicklung zu integrieren. Am Wettbewerb und
somit an den Preisverleihungen können
alle Beckumer Sportvereine teilnehmen,
die als gemeinnützig anerkannt sind und
dem Stadtsportverband angehören.
Neuer Fotowettbewerb
Wie man Datenträger bereinigt „O wie schön ist meine Heimat“
von Thomas Eichborn
IT-Systemadministrator bei der Fuest Familienstiftung in Beckum
ter mit einer Auswahlmöglichkeit der zu
löschenden Dateien.
Beachten Sie hierbei bitte, dass die Punkte
„Alte Daten komprimieren“ und „OfficeSetupdateien“ nicht markiert sind. Nach
einer weiteren Bestätigung beginnt nun
die eigentliche Datenträgerbereinigung,
die je nach zu löschender Datenmenge und
System variiert.
Nach Beendigung der Bereinigung schließt
sich das Fenster, ohne dass eine weitere
Meldung erscheint.
BECKUM. Um die Leistungsfähigkeit des eigenen PC zu optimieren und ihn von angesammelten
temporären Dateien zu befreien,
gibt es die Datenträgerbereinigung. Diese Systemwartung sollte
jeder Benutzer in regelmäßigen
Abständen durchführen.
Hierzu gehen Sie bitte wie folgt
vor:
Klicken Sie unter START –> PROGRAMME –> ZUBEHÖR –> SYSTEMPROGRAMME -> auf Datenträgerbereinigung.
Sie erhalten nun die Information,
dass das Laufwerk C: bereinigt
wird. Danach öffnet sich ein Fens-
-wi- BECKUM. Jede Stadt hat ihre Eigenheiten, ihre Attraktionen. Jede Region
hat etwas Besonderes. Das gilt es zu entdecken. In unserem neuen Fotowettbewerb bitten wir Sie, liebe Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die Schönheiten oder Einmaligkeiten Ihrer Heimat im Bild festzuhalten. Zeigen Sie all Ihren Kolleginnen
und Kollegen in den anderen Einrichtungen von Nord bis Süd, mit welchen visuellen Attributen Ihre heimatliche Umgebung
punkten kann.
Greifen Sie zur Kamera, machen Sie mit.
Gehen Sie auf Motivsuche.
Wenn Ihnen ein flotter Schnappschuss gelungen ist und Sie das ‚gewisse Etwas’ ein-
gefangen haben, so mailen Sie uns Ihr Bild
im jpg-Format mit Ihrer Anschrift unter
dem Kennwort „Fotowettbewerb “ an:
wienkamp@fuest-stiftung.de
Eine Jury entscheidet. Die schönsten
Bilder werden in der nächsten Ausgabe
unserer FUESTNOTE erscheinen. Die
Fotografen der drei besten Bilder gewinnen je einen Tankgutschein im Wert von
40,00 Euro.
Und nun: Auf zu neuen Taten – und viel
Vergnügen!
In der Nähe von St. Peter-Ording steht in Westerhever Deutschlands berühmtester
Leuchtturm. Ein ideales Fotoobjekt, so wie tausend andere Motive auch.
23
Fuest Familienstiftung
Wie sie es macht, ist es falsch
Gibt sie ihre Kinder in die Kinderkrippe –
ist sie eine Rabenmutter,
bleibt sie zu Hause –
verkommt sie hinter dem Kochtopf.
Zeigt sie ihre Gefühle –
ist sie eine Heulsuse,
beherrscht sie sich –
ist sie ein Eisberg.
Leistet sie viel –
verliert sie ihren Charme,
leistet sie wenig –
ihre Stellung.
Ist sie mit 25 noch ledig –
„kriegt sie keinen mehr ab“,
ist sie mit 19 schon verheiratet –
musste sie wohl.
Verwendet sie Make Up –
trägt sie Kriegsbemalung,
verwendet sie keines –
vernachlässigt sie ihr Äußeres.
Ist sie hilfsbereit –
wird sie ausgenutzt,
kümmert sie sich nur um ihre eigene Arbeit –
ist sie unkollegial.
IMPRESSUM
Trägt sie „Mini“ –
stört sie den Arbeitsfrieden,
trägt sie „Maxi“ –
hat sie wohl krumme Beine.
Verrichtet sie anspruchslose Arbeit –
hat sie keinen Ehrgeiz,
erfüllt sie qualifizierte Aufgaben –
ist sie mit ihrem Beruf verheiratet.
Hat sie studiert –
ist sie ein Blaustrumpf,
hat sie promoviert –
musste sie ihren Doktor selber machen.
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Mein Liebling
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leider …“
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eingesandt
(wieder einmal
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von Eva Wittm
Lieblingswitz?
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Her damit!
Rätsel-Ecke
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Ist sie intelligent –
darf sie das nicht zeigen,
ist sie es nicht –
muss sie wenigstens hübsch sein.
Kommt sie trotz Grippe ins Büro –
steckt sie nur die anderen an,
bleibt sie zu Hause –
„legt sie sich mit jeder Kleinigkeit ins Bett“.
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Das Problem, wenn man alt
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Du willst ins Bett, bis
um vom Sofa aufzustehen.
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Ist sie montags müde –
lästert man,
ist sie taufrisch –
lästert man auch.
Geht sie gerne aus –
ist sie ein Playgirl,
bleibt sie zu Hause –
gilt sie als Mauerblümchen.
Ist sie trinkfest –
säuft sie alle Männer unter den Tisch,
verträgt sie nichts –
ist nichts mit ihr anzufangen.
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klärt der Arzt
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„Gut, dass Sie
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erwidert der Pa
Lebensweisheit
Blick in dein Inneres. Da drinnen ist die Quelle des Guten, die
niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst, nachzugraben.
Marc Aurel
Machen Sie mit und gewinnen Sie!
Mailen Sie uns das ermittelte Wort und Ihre Adresse über ‚Leser-Forum’ (Anschrift siehe Impressum)
oder geben Sie Ihre Lösung an der Rezeption ab.
Bei mehr als drei richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner erhalten je einen Benzingutschein über 40,00 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2014.
Und jetzt: mitmachen – und gewinnen Sie!
Das richtige Lösungswort des letzten Rätsels, Ausgabe August 2013, lautete „Buchtipp“
Jeweils einen Tankgutschein über 40,00 Euro gewonnen haben:
Susanne Brörmann, Lienen – Andrea Bastian, Rudolstadt – Andrea Zabel, Karow
24
Herderstraße 1
59269 Beckum
Telefon 0 25 25 - 80 60 8-0
Telefax 0 25 25 - 80 60 8-10
info@fuest-stiftung.de
Internetadresse: www.fuest-stiftung.de
Redaktionelle Mitarbeiter
Seniorenwohnpark Bauernmühle
Pinneberg
Dörte Wozniak • Viola Nemitz
Bei diesem Wortrad muss das Fragezeichen durch einen Buchstaben ersetzt werden, so dass ein sinnvoller Begriff entsteht. An welcher Stelle das Wort beginnt und in welcher Folge die Buchstaben aneinandergereiht werden müssen, damit das gesuchte Wort entsteht, ist ebenfalls herauszufinden.
E
Fuest Familienstiftung
Redaktionsleitung
Heiner Wienkamp
Ist sie sehr attraktiv –
hält sie Kollegen von der Arbeit ab.
Ist sie es nicht –
kümmert sich keiner um sie.
Wirkt sie temperamentvoll –
„ist sie nicht zu halten“,
wirkt sie ruhig und besonnen –
fehlt ihr der „Pfeffer“.
Herausgeber:
Klinik Brilon Wald
Joachim Gros
Eschenberg-Wildpark-Klinik Hennef
Barbara Schickentanz • Dr. Paul Hunold
Oksana Macht
Haus St. Benedikt Nußdorf
Melanie Patzig • Kurt Exenberger-Urbanitsch
Strandklinik Boltenhagen
Anne Czeyka • Katrin Domröse
Sabine Piela • Birgit Seblewske
Klinik Bad Blankenburg
Dr. Christian Krekel • Peter Wittorf • Katrin Rahmig
Klinik Tecklenburger Land
Michael Stangenberg
Residenz Bad Sassendorf
Birgit Bühner • Natascha Janevska
Britt-Andrea Werner
Seniorenwohnpark Kinzigaue
Ann-Christin Bassermann • Jacqueline Eidner
Mareike Kniß • Hedwig Patek
Strandklinik St. Peter-Ording
Dr. Stefan Dewey • Felix Eckart
Dr. Andreas Eisenmann • Bettina Kleinmann
Andreas Aßmann
Ständige Foto-Mitarbeiter
Rüdiger Gohr • Veit Mette (JK Knollmann)
Leserforum:
E-Mail: wienkamp@fuest-stiftung.de
klimaneutral
Druck:
natureOffice.com | DE-267-673690
gedruckt
van Acken Druck GmbH
Josefstraße 35 · 49809 Lingen
Telefon 0591 97312-0 · info@vanacken-druck.de
Wir bedanken uns …
… bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
die zur Realisation und damit zum Gelingen
der neunten Nummer unserer Mitarbeiterzeitung FUESTNOTE beigetragen haben.
Redaktionsschluss dieser Ausgabe war am
15. Oktober 2013; die nächste Ausgabe erscheint im Frühjahr 2014.
An dieser Stelle laden wir weiterhin herzlich
dazu ein, sich an unserem ‚Blatt’ zu beteiligen.
Alle Aktivitäten (inklusive Lob und Kritik)
sind uns willkommen.
Weitere Informationen:
E-Mail: wienkamp@fuest-stiftung.de
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Seele and Geist
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