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AckerlandimNorden so teuer wie nie - Stadt Glückstadt

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Kleinan
MITTWOCH, 25. JUNI 2014 – NR. 145 – € 1,50
WWW.SHZ.DE
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Musikfestival
Itzehoe Itzehoe soll regelmäßiger Spielort des SchleswigHolstein Musik Festivals sein,
vielleicht sogar mit mehreren
Konzerten pro Saison – dafür
sollen Botschafter aus der Wirtschaft sorgen. SEITE 7
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Geschlossenheit
Itzehoe Die Kreispolitik steht
geschlossen hinter dem Kreishaus-Neubau. Eineinhalb Wochen vor dem Bürgerentscheid
betont sie zudem die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern der Verwaltung. SEITE 10
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
1500 Studenten
Heide Die Zahl der Studenten
an der Fachhochschule Westküste hat sich in den vergangenen
acht Jahren verdoppelt, nicht so
dasFinanzbudget.Unhaltbar,findet FHW-Präsident Prof. Dr.
Hanno Kirsch. SEITE 14
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Lesen Sie heute auf
Kieler Woche
Die fünf Jungs der „Kamlade“
wollen auf der Kieler Woche
gewinnen. Das Sportboot der
Klasse Platu 25 legte während
der ersten Wettkampftage einen perfekten Start hin. shz.de
zeigt ein Video.
GRAVERT
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Ackerland im Norden
so teuer wie nie
Agrarflächen werden zum Spekulationsobjekt / Landverbrauch treibt Preise hoch
In Niedrigzinszeiten sich das bei uns zum Glück
flüchten die Anleger nicht nur noch in Grenzen“, sagt Bauernin Betongold, sondern in verbands-Sprecher
Klaus
Ackerland. Die Folge: Agrarflä- Dahmke in Rendsburg. „Landchen sind in Schleswig-Hol- kauf durch Privatinvestoren
stein inzwischen so teuer wie gibt es aber auch bei uns, was
noch nie. Der durchschnittli- bei acht Prozent Verzinsung
che Kaufwert stieg laut Statis- nicht verwundert.“ Zumal ein
tikamt 2013 um acht Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
auf das Rekordhoch von 25013
„Jeden Tag werden
Euro je Hektar. Den Höchstuns fünf Hektar
preis mit 53648 Euro erzielte
Agrarfläche
entzogen.“
ein Bauer auf Fehmarn. BesonKlaus Dahmke
ders viel wurde auch in den
Bauernverband
Kreisen Stormarn und Ostholstein gezahlt, besonders wenig
im Kreis Steinburg und in der Stück Land ziemlich das
Eider-Treene-Niederung. Für Sicherste sei, was man sich vordie leichteren Böden der Vor- stellen kann. „Ein nachhaltig
geest wurden durchschnittlich gestiegenes Interesse von
20349 Euro je Hektar erzielt. Nicht-Landwirten an AgrarIm Hügelland gab es im Mittel Flächen ist eindeutig festzu29901 Euro, in der Marsch mit stellen“, bestätigt auch die
besseren Böden 22900 Euro. Landgesellschaft SchleswigInsgesamt hat sich der Preis für Holstein (LGSH).
Agrarflächen im Norden seit
Gravierender ist laut Dahm2006 mehr als verdoppelt.
ke der „Landhunger“ der öfSich Grund und Boden zu fentlichen Hand. „Jeden Tag
sichern, solange die Preise werden uns fünf Hektar Agrarnoch günstig sind, gehört in- fläche entzogen für Autobahzwischen zu den gängigen An- nen, Fahrradwege und für Auslagetipps großer Bankhäuser. gleichsmaßnahmen. Früher
Anders als im Osten Deutsch- hatten wir gut eine Million
lands, wo Großkonzerne ganze Hektar Grün- und Ackerland
Landstriche aufkaufen, „hält im Norden, jetzt sind es noch
KIEL
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Wilster Verbeulte Autos, verletzte Menschen und ein brennendes Haus – die Feuerwehren
Wilster, Wacken und Nortorf
und der Rettungsdienst waren
bei Übungen gefordert. SEITE 11
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Feuerwehr-Übung
Sommerfest
für Flüchtlinge
965000“, beklagt Dahmke. Alles was knapp ist, werde teurer.
„Wenn im Dorf eine Fläche frei
wird, gibt es immer mehrere
Interessenten, das treibt den
Preis hoch “.
Das sieht man auch in Kiel
mit Sorge: „Der Druck auf die
Fläche hat wegen der vielen
Nutzungsinteressen enorm
zugenommen“, erklärt Landwirtschaftsminister
Robert
Habeck (Grüne). Als Hauptursache für die hohe Nachfrage
nach Land sieht der Minister
denAnbauvonMaisfürBiogasanlagen, der durch gesetzliche
Fehlsteuerung besonders lukrativ war. Mit dem Bauernverband ist sich das Habeck-Ressortzudemdarineinig,dassder
Landverbrauch für Neubauund Gewerbegebiete sowie für
Straßen als Preistreiber hinzukommt. Ein Ende des Preisbooms ist nicht in Sicht, weil
neue Stromtrassen, die Hinterlandanbindung für die Fehmarnbeltquerung, der Weiterbau der A20 und der sechsspurige Ausbau der A7 weitere
Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung entziehen
werden.
kim
GLÜCKSTADT Sommerfest mit Leckereien aus verschiedenen Ländern – Migranten und Deutsche feierten zusammen im Jugendzentrum. Rabia Ergen, Sena Sahin, Elena
Petersen, Ilayda (7), Rabia Atasay
und die sechsjährige Beyza (Foto)
freuten sich über eine besondere
Einladung und über die Gespräche
beim Sommerfest für Flüchtlinge.
Entstanden war die Idee im Rahmen des interkulturellen Treffs,
den die Integrationsbeauftragte der
Stadt, Katharina Schmidt, initiiert
hat.
Seite 7
Piraten: Polizei und Justiz
sind zu langsam
KIEL Mit einer Kleinen Anfrage an
die Landesregierung hat der Piratenabgeordnete Patrick Breyer eine Debatte um die technischen
Möglichkeiten und die personelle
Besetzung der Polizei ausgelöst.
„Dass es im Regelfall mindestens
drei Monate lang dauert, bis eine
DNA-Spur – etwa in einem Mordfall – ausgewertet ist, finde ich besorgniserregend“, erklärt Pirat
Breyer nach einer Auswertung der
Antworten der Landesregierung.
Dort heißt es, dass die kriminaltechnischen Auswerte- und
Untersuchungszeiten im Norden
„insgesamt langsam“ seien.
Generalstaatsanwalt
Wolfgang
Müller-Gabriel widerspricht dem
Piraten-Politiker: Dringende Fälle
stünden keineswegs monatelang
auf der Warteliste. „Haftsachen
wie Mord und Totschlag werden
immer vorgezogen und zeitnah
bearbeitet“, sagt Müller-Gabriel.
Zugleich weisen der Generalstaatsanwalt und das Landeskriminalamt darauf hin, dass in der Wirtschafts- und Internetkriminalität
der Ermittlungsaufwand erheblich
gestiegen ist.
tfl
Seite 2
Separatisten
schießen
Hubschrauber ab
Italien verabschiedet
sich mit 0:1
gegen Uruguay
KIEW Die Waffenruhe in der
Ukraine ist schon wieder beendet: Prorussische Aufständische haben im Osten des
Landes einen Hubschrauber
der ukrainischen Armee abgeschossen. Neun Menschen kamen ums Leben. Kremlchef
Wladimir Putin verurteilte
den Angriff, warnte aber mit
Nachdruck vor Gewalt gegen
russische Bürger in der Ukraine. Erst Montag hatten die Separatisten dem Friedensplan
des ukrainischen Präsidenten
zugestimmt.
sh:z
NATAL Bei der FußballWM in Brasilien ist die
nächste Sensation perfekt. Der viermalige Titelträger Italien muss
nach einem 0:1 im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay wie
vor vier Jahren nach der Vorrunde die
Heimreise antreten. Nach Spanien, England, Bosnien-Herzegowina und Kroatien ist Italien das fünfte europäische
Team, das bei der WM in Brasilien früh
ausscheidet. Neben Uruguay kommt das
Überraschungsteam aus Costa Rica
nach einem 0:0 gegen England als Sieger
der Gruppe D ins Achtelfinale.
sh:z
Seite 3
Sport
Kommentar Seite 2
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g y
b
bis 19˚
Sonne-Wolken-Mix
Sonne und Wolken wechseln sich ab, hin und wieder
gibt es Schauer, vereinzelt
auch Gewitter. Panorama
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Leser:
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We t t e r
Seitenblick
Kollegenbesuch beim
Tatort für Sibel Kekilli
Die Tatort-Darstellerin Sibel Kekilli,
die auch bekannt für ihre Rolle der
Shae in der TV-Sendung „Game of
Thrones“ ist, bekommt in Kiel Besuch
von einem Kollegen aus der USamerikanischen Fantasy-Fernsehserie. Tom Wlaschiha (Foto) – er
mimte Jaqen H'ghar – steht ebenfalls für den neuen Kieler NDR„Tatort“ vor der Kamera. Die Dreharbeiten begannen gestern und
dauern bis zum 24. Juli. In dem
neuen Fall geht es um einen Toten
in einem sozialen Brennpunktviertel,
der offenbar Kinder missbraucht hat.
Jeder Zweite filmt
mit dem Smartphone
Jeder zweite Smartphone-Besitzer in
Deutschland nutzt sein Telefon als Videokamera. Das hat eine Studie im
Auftrag des IT-Verbandes Bitkom
ergeben. Demnach filmen fast 21
Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig mit ihren Telefonen, zehn Millionen von ihnen verbreiten ihre Aufnahmen über soziale Netzwerke. Dabei sind Frauen
häufiger als Hobbyfilmer aktiv (56
Prozent) als Männer (54 Prozent). Allerdings veröffentlichen mehr Männer
(51 Prozent) ihre Filme über soziale
Netzwerke als Frauen (44 Prozent).
Monarchfalter fliegen
nach Magnetkompass
Jeder Zehnte empfindet
Windpark-Geräusche als Lärm
Bei ihrem Marathonflug gen Süden orientieren
sich amerikanische Monarchfalter (Foto) nicht
nur an der Sonne, sie nutzen auch einen Magnetkompass. Der orange-schwarz gezeichnete
Schmetterling findet mit Hilfe des Erdmagnetfeldes seinen Weg, berichten US-Forscher
im Fachjournal „Nature
Communications“. Das
erkläre, warum der Falter
selbst bei bewölktem Himmel
zielstrebig von Nord-Amerika
mehr als 3500 Kilometer nach
Süden ins zentralmexikanische Hochland flattert, um
dort zu überwintern.
Die Betriebsgeräusche eines Windparks werden
von rund 30 Prozent der Anwohner nicht gehört.
Nur jeder Zehnte fühlt sich durch das Rotorensurren gestört. Das ist das Ergebnis einer Studie
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
„Es kann also gesagt werden, dass Windpark-Geräusche nicht grundsätzlich als
Lärm beschrieben werden können“, sagte
derForschungsleiterderUniversitätWittenberg, Johannes Pohl. Befragt wurden über
zwei Jahre lang 212 Anwohner im niedersächsischen Wilstedt. Dort hatte eine Bürgerinitiative gegen einen Windpark geklagt.
www.glueckstaedter-fortuna.de
Glückstädter Fortuna
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MITTWOCH, 25. JUNI 2014
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N A C H M I T TA G
19°
MORGEN
21°
NRG SEITE 7
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Glückstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8
Kreis Steinburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10
Itzehoe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11
Wilster/Kellinghusen . . . . . . . . . . Seite 13
Aus der Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
Sport aus der Region . . . . . . . . . . Seite 20
Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24, 27
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Na c h r i c h t e n
Unbekannte randalieren
am Bielenberger Hafen
KOLLMAR Unbekannte haben vermutlich in der Nacht zu Sonnabend am Bielenberger Hafen randaliert. Dadurch ist
laut Polizei ein Schaden über mindestens 200 Euro entstanden. Die Glückstädter Wasserschutzpolizei teilt mit,
dass Personen auf dem Hafen-Vorplatz
sowie im Bereich des Imbisses randalierten. Sie demolierten dabei eine
Holzsitzbank. Diese warfen die Unbekannten im weiteren Verlauf gegen die
Imbisshütte, wodurch die Außenverkleidung beschädigt wurde. Jetzt suchen die Beamten Zeugen des Vorfalles
beziehungsweise Personen, die Angaben zu den möglichen Verursachern
machen können.
jk
Guten Morgen
Majestäten
Eine Oma erzählte gestern eine schöne
Geschichte: Vier Enkelkinder hat sie und
alle sind jeweils in der ersten Klasse König
oder Königin geworden.
Das kann kein Zufall sein, meint
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In h a l t
Flüchtlingen etwas Hoffnung geben
Junge Glückstädterinnen organisieren ehrenamtlich Sommerfest/Spiele, Musik und viele Gespräche
Kamen zum Fest: Aysegül Erbil mit Ehemann Begrüßung (von links): Rabia Ergen, Emine Kosar, Rabia Atasoy, Cristina Beth, Sena Sahin, Elena Petersen und Katharina Schmidt bei
Erbil und Sohn Akin (5).
GRAVERT
der Eröffnung des Festes.
GLÜCKSTADT „Wir wollen Menschen,
die sich in einer sehr schwierigen Situation befinden, wenigstens eine kleine
Freude bereiten“ – so beschreibt Rabia
Ergen (20) ihre Motive. Gemeinsam mit
fünf jungen Frauen und weiteren Helfern
hat die Studentin am Weltflüchtlingstag
ein Sommerfest für die in Glückstadt lebenden Flüchtlinge organisiert. „Viele
der Familien, die hierher gekommen
sind, haben in Syrien oder dem Irak sehr
viel Schlimmes erlebt und wissen nun
nicht, wie es weiter geht. Für mich ist es
selbstverständlich, ein wenig zu helfen
und etwas Hoffnung zu geben“, sagt Ergen.
Um dies zu erreichen hatten sich die
Organisatorinnen einiges einfallen lassen: Neben Spielen, Kinderschminken
und Musik hatten sie im Glückstädter Jugendzentrum für ihre gut 60 Gäste ein
Piraten fordern
Bürger-App für Mängel
GLÜCKSTADT Die Piraten
möchten, dass die Stadt einen
„Mängelmelder“ einführt. Die
Kosten betragen rund 119 Euro im Monat. Der Melder ist eine elektronische Software, mit
deren Hilfe die Bürger auf
„Mängel“ in der Stadt aufmerksam machen können.
Darüber soll im Hauptausschuss am Donnerstag, 26. Juni, beraten werden.
Bürgermeister
Gerhard
Blasberg steht dem Vorhaben
jedoch kritisch gegenüber.
„Kein Mangel wird dadurch
behoben, dass der Schaden da
ist.“ Die Stadt sei zudem schon
jetzttätig.Zurzeitistesso,dass
Bürger bei der Verwaltung anrufen oder auf Mängel über die
Webseite der Stadt Glückstadt
aufmerksammachenkönnten.
Die Stadt hat eine Mitarbeiterin auf 430 Euro-Basis eingestellt, die alle Straßen abläuft
und Mängel dokumentiert.
Auch um gemeldete andere
Schäden kümmert sie sich. Zuständig dafür ist das Bauamt.
„Effektiver ist es, im Rathaus
anzurufen“, sagt Blasberg.
Denn bei der angedachten App
müsste zusätzliches Personal
bereitgestellt werden und dafür gäbe es kein Geld.
Für die Piraten stellt sich die
Situation anders dar: Die Gefühle der Bürger würden von
der subjektiven gefühlten Sauberkeit und Sicherheit be-
stimmt. „Durch die fortschreitendeVernetzungderEinwohner via Smartphone und Internet sehen wir hier die Möglichkeit, positiv auf beide Faktoren
einzuwirken“, heißt es im Antrag der Piraten. Diverse Kommunen hätten den Mängelmelder bereits angeschafft.
Themen seien unter anderem
Straßenschäden, illegaler Müll
und defekte Straßenlampen.
Ohne einen
Mängelmelder, so argumentieren
die Piraten,
müssten die
Bürger erst
herausfinGerhard Blas- den, wer zuberg.
ständig sei
und seien auf Öffnungszeiten
der Verwaltung angewiesen.
Die Verwaltung könnte zudem
schneller und effizienter reagieren.
Aus Sicht der Piraten ist ein
„personeller
Mehrbedarf“
nicht gegeben. Das sieht der
Bürgermeister anders. Er geht
davon aus, dass dann eine zusätzliche Kraft notwendig ist.
Und er steht hinter den Mitarbeitern, die die Arbeiten bereits jetzt erledigen: „Sie machen einen guten Job.“ Aus
Sicht der Verwaltung sagt er:
„Wir stehen dem Antrag nicht
positiv gegenüber.
cr
reichhaltiges Buffet mit Speisen aus aller
Welt aufgebaut. „Trotz unterschiedlicher
kultureller Hintergründe wollen wir miteinander leben statt nur nebeneinander.
Dazu soll das Fest einen Beitrag leisten“,
erklärt die 17-jährige Rabia Atasoy den
Gedanken hinter der Veranstaltung.
Entstanden ist die Idee im Rahmen des
„Interkulturellen Treffs“. Diesen hatte
die Integrationsbeauftragte der Stadt,
Katharina Schmidt, im vergangenen Jahr
in Folge des Projektes „Kulturelle Teilhabe“, das von der Arbeiterwohlfahrt
(Awo) in Zusammenarbeit mit der Stadt
Glückstadt ausgerichtet wurde, ins Leben gerufen. Daraus ist inzwischen eine
stabile Gruppe von ehrenamtlichen Helfern geworden. „Wir treffen uns regelmäßig, meistens bei Katharina Schmidt im
Rathaus, und haben bei unseren Treffen
viele Ideen gesammelt, um die interkul-
turelle Kommunikation zu fördern. Die
Organisation des Festes war eine davon“,
erklärt Rabia Atasoy.
Neben den Flüchtlingsfamilien wurden auch Stadtvertreter und Glückstädter Bürger zu der Veranstaltung eingeladen. Unter anderem nutzte Bürgermeister Gerhard Blasberg die Gelegenheit,
um mit vielen Menschen ins Gespräch zu
kommen. Aus Sicht von Katharina
Schmidt, die die Planungen begleitete
und unterstützte, war das Fest ein voller
Erfolg: „Das war ganz toll. Ich habe viele
fröhliche Gesichter gesehen. Viele der
Gäste haben sich bedankt und gesagt,
dass sie sich gefreut haben, dass so ein
Fest extra für sie organisiert wurde.“
Auch Mitorganisatorin Cristina Beth
(33) zeigte sich mit der Veranstaltung
vollauf zufrieden: „Ich habe das wirklich
sehr gerne gemacht. Ich kenne ähnliche
Tourismusabgabe vor dem Aus
GLÜCKSTADT Das Thema
Fremdenverkehrsabgabe
könnte bald vom Tisch sein.
Beraten wird darüber in der
Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag, 26. Juni,
ab 20.15 Uhr im Sitzungssaal
der Stadtwerke.
Es hat eine Untersuchung
gegeben. Und diese hat laut
Bürgermeister Gerhard Blasberg ergeben: „Glückstadt
unterscheidet sich von anderen Orten. Insofern, dass der
Einzelhandel nicht vom Tourismus profitiert.“ Dies würden Zahlen belegen aus den
Winter- und Sommermonaten. Damit würde aus Sicht
des Verwaltungschefs ein
großer Prozentsatz derjenigen Personen wegfallen, die
die Abgabe zahlen sollen.
Was bliebe, seien die Be-
treiber von Gastronomie und
Herbergen. Blasberg: „Dieser
Kreis der Beteiligten ist zu
klein.“ Deshalb werde die
Stadtverwaltung den Politikern vorschlagen, auf eine
Fremdenverkehrsabgabe zu
verzichten.
Der Punkt ist in der Politik
in der Vergangenheit bereits
sehr kontrovers diskutiert
worden.
cr
Aktionen aus Hamburg und freue mich
sehr, dass es uns gelungen ist, so etwas
auch in Glückstadt auf die Beine zu stellen.“
Für eine „tolle Sache“ hielt auch Aysegül Erbil die Veranstaltung im Jugendzentrum. Die 29-jährige Einzelhandelskauffrau, die erst vor kurzem mit ihrer
Familie nach Glückstadt gezogen ist,
freute sich, dass sie bei den Vorbereitungen für das Sommerfest mitarbeiten
konnte und will bei zukünftigen Aktionen wieder helfen. Katharina Schmidt ist
sich sicher, dass es weitere Aktivitäten
geben wird: „Konkrete Planungen gibt es
noch nicht, aber viele Ideen.“
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Delf Gravert
ist Mitarbeiter
unserer Zeitung
REDAKTION.GLUECKSTADT@SHZ.DE
Ferienprogramm mit
buntem Angebot
KOLLMAR/NEUENDORF In
Kollmar und Neuendorf liegt
jetzt das neue Ferienprogramm vor. Die Organisatoren sind Vereine, Feuerwehren, die Kirchengemeinde
und Privatpersonen.
Das „Singen am Lagerfeuer“ am 24. Juli am Strand von
Kollmar mit der Liedertafel
gehört zu den traditionellen
Veranstaltungen.
Weitere
Angebote sind unter anderemn Schnuppersegeln, Aktionen bei der Feuerwehr,
Schach und Spaß rund um
das Pferd. Ein Höhepunkt ist
das Strandfest am 23. August,
dass traditionell das Feriensh:z
programm beendet.
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