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Die Top-Themen der Woche: Smart-TV: Wie - mekmedia.com

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G 13963
G 13963
Die Top-Themen der Woche:
Nr. 11 vom 14. März 2014
Filialexpansion von Hessnatur:
Flagship-Stores im Ausland geplant . . . Seite 4
Multichannel bei Mister Lady:
Neuer Online-Shop überzeugt nicht . . . Seite 4
Sehr geehrte
Damen und Herren,
in den vergangenen
zweieinhalb Jahren
habe ich mich immer
gerne für den Versandhausberater
engagiert. Dennoch
kam ich bereits vor geraumer Zeit zu
dem Schluss, dass ich mich ab diesem
Frühjahr beruflich wieder neuen Herausforderungen stellen möchte.
Aus diesem Grund ziehe ich mich im
April 2014 aus der Chefredaktion
zurück und übergebe den Versandhausberater in wenigen Wochen an
meinen Kollegen Markus Howest.
Herr Howest ist langjähriger Journalist, der sich schon lange mit Onlineund Multichannel-Handel beschäftigt.
Dementsprechend können Sie sich
sicher sein, im Versandhausberater
auch in Zukunft eine fundierte und
kritische Berichterstattung zu lesen.
In den nächsten Wochen werden Herr
Howest und ich den Versandhausberater zunächst gemeinsam führen.
Auch nach dieser Zeit bleibe ich dem
Versandhandel treu und den Kollegen
verbunden, denen ich in Zukunft als
Beirat des Versandhausberaters mit
Rat und Tat zur Seite stehen werde.
Für die gemeinsame Zeit, die vielen
tollen Gespräche und detaillierten
Einblicke in Ihre Firmen möchte ich
mich ganz herzlich bedanken.
Mit freundlichen Grüßen,
Chefredakteur
„Der Versandhausberater“
chefredaktion@versandhausberater.de
Organisationsverschulden:
Wann Geschäftsführer haften . . . . . . . . . . . Seite 6
Rue Du Commerce:
Touchscreens im Bahnhofskiosk . . . . . . . Seite 7
Smart-TV: Wie Versender auf dem Fernseher verkaufen
Ob HSE24 oder Hawesko: Immer mehr Versandhändler bieten
Apps für internetfähige Fernseher an. Der Smart-TV-Markt ist
aber recht unübersichtlich, da man Shopping-Apps für unterschiedliche Betriebssysteme und Hersteller entwickeln muss.
Der Versandhausberater zeigt, wann Investitionen sinnvoll sind
und was Smart-TV-Anwendungen erfolgreich macht.
Wein und Sekt am Fernseher kaufen: Das macht jetzt eine ShoppingApp der Hawesko GmbH möglich, die der Weinhändler für internetfähige Fernseher anbietet. Solche Smart-TV-Anwendungen basieren auf
demselben Prinzip wie Apps für Tablets oder Smartphones. Die Kunden
können daher in der Smart-TV-App von Hawesko wie in einer klassischen Shopping-App stöbern (siehe Bild auf Seite 2). Mit dem linearen
TV-Programm ist die Anwendung nicht verknüpft. Nutzen kann man
Smart-TV-Apps wie den Wein-Shop von Hawesko prinzipiell auf allen
Fernsehern, die eine Verbindung zum Internet herstellen können (zum
Beispiel über WLAN). Als Faustregel gilt, dass die Entwicklung einer
individuellen Anwendung für Versandhändler bei Dienstleistern wie der
Mekmedia GmbH etwa einen mittleren fünfstelligen Betrag kostet.
Jeder vierte Fernseher ist bereits internetfähig
„Wir sind fest davon überzeugt, dass die Verschmelzung von TV und
Internet einer der wichtigsten Vertriebskanäle für die Zukunft darstellt“,
rechtfertigt Hawesko-Geschäftführer Nikolas von Haugwitz die Investitionen. Und ist damit in guter Gesellschaft. So bietet beispielsweise
auch der Teleshopping-Sender HSE24 bereits eine App für internetfähige Fernseher an (siehe Ausgabe 23/2013). Und Zahlen veranschaulichen auch schnell, warum die Versender auf den Fernseher drängen.
Eine aktuelle Studie der Tomorrow Focus AG zeigt: Jeder vierte der
der knapp 5.800 befragten Konsumenten besitzt bereits einen internetfähigen Fernseher. Tendenz steigend. Denn allein zum Vorjahr ist die
Zahl der Besitzer von Smart-TVs um 12,8 Prozent gestiegen. Knapp 70
Prozent der befragten Verbraucher planen zwar aktuell nicht, ein SmartTV-Gerät zu kaufen. Auf lange Sicht dürften internetfähige Fernseher
aber zum Quasi-Standard werden und Verbraucher zunehmend ihre Altgeräte durch Fernseher mit Internetverbindung ersetzen – ob sie das
nun explizit wollen oder nicht. Vor diesem Hintergrund ist es für Versandhändler wie Hawesko strategisch sinnvoll, sich mit diesem neuen
Vertriebskanal zu beschäftigen, auch weil der Markt unübersichtlich ist.
2
Nr. 11/2014
E-Commerce
Smart-TV: Wie Versender auf dem Fernseher verkaufen
Outfittery investiert zweifach
Das auf Online-Modehandel spezialisierte Startup Outfittery wirbt jetzt
in einem TV-Spot damit, dass Outfittery eine Alternative für Männer ist,
die keine Lust auf Shopping haben.
Neu ist auch ein Print-Magazin, in
dem Outfits präsentiert werden. Wer
sich für ein Outfit interessiert, kann
das Set telefonisch bestellen. Jedes
Outfit hat eine eigene Bestellnummer.
Die Erstausgabe des Print-Magazins
hat 32 Seiten und eine Druckauflage
von 50.000 Exemplaren. Verschickt
wird das Heft an Premium-Kunden.
Outfittery verschicket Paketboxen
mit Outfits. Kunden können wählen,
welche Mode sie aus einer Box behalten möchten. Um den Geschmack der
Kunden zu treffen, gibt es am Telefon
vor dem ersten Paket eine Beratung.
Wie auf dem Smartphone-Markt herrscht auch auf dem Markt für
internetfähige Fernseher ein Wildwuchs an Endgeräten und Betriebssystemen, die jeweils eigens entwickelte Apps benötigen. Die Anwendung
von Hawesko wurde zum Beispiel für Smart-TV-Geräte des Herstellers
Samsung entwickelt. Kein Zufall: Denn laut GfK-Zahlen hält
Samsung den größten Anteil im jungen Smart-TV-Markt, so dass Versender mit einer App für diese Marke die größtmögliche Reichweite bei
einem einzelnen Hersteller erzielen können. Alternativ lassen sich Apps
aber auch für die so genannte „Smart-TV-Alliance“ programmieren,
die eine Handvoll Hersteller ins Leben gerufen hat. Die im Verbund
organisierten Unternehmen wie LG, Panasonic oder Toshiba unterstützen dieselbe Software-Umgebung, so dass Händler mit einer darauf
zugeschnittenen App auf den TV-Geräten aller Partner präsent sind.
Damit das in der Praxis
funktioniert, müssen Händler
ihre Anwendungen zunächst
bei den einzelnen Plattformen
einreichen. Danach können
Nutzer die Anwendungen in
App Stores kostenlos herunterladen, die auf TV-Geräten
Produktdetailseite in der neuen Hawesko-App
bereits vorinstalliert sind.
Nutzer dürften aber kaum von allein die App Stores durchforsten, um
neue Apps zu entdecken: Wer daher Downloads anstoßen will, muss die
Anwendungen entsprechend bewerben: zum Beispiel im Newsletter,
dem Online-Shop oder in Print-Katalogen. Allzu hohe Erwartungen
sollten Versandhändler allerdings auch dann nicht haben. So gibt es
zwar eine hohe technische Reichweite, wenn heute bereits jeder vierte
Verbraucher prinzipiell eine Shopping-App auf dem Fernseher nutzen
kann. Die Studie von Tomorrow Focus zeigt aber auch, dass zur Zeit
drei Viertel der Besitzer von Smart-TVs mit diesen Geräten gar nicht
online gehen und einfach nur klassisch fernsehen. Und wenn Nutzer ins
Web gehen, nutzen sie vor allem Apps mit Nachrichten, Infos zum
Wetter, Musik oder Videos. Dieser Umstand mag aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass es bislang erst wenige Shopping-Apps gibt.
Darin liegt aber auch ein Vorteil. Wer jetzt nämlich Anwendungen
anbietet, kann eine Nische besetzen. Die Studie von Tomorrow Focus
warnt aber auch, dass es für viele Nutzer umständlich ist, Daten wie
Anschrift mit der Fernbedienung einzutippen. Bei Hawesko kann man
daher am Fernseher bezahlen, indem man einen QR-Code mit dem
Smartphone scannt und den Betrag mit Paypal bezahlt. Wenn Nutzer
aber schon ihr Smartphone zücken müssen, können sie eigentlich auch
gleich damit einkaufen. Sinnvoll ist daher, die Telefon-Hotline in Apps
prominent zu bewerben. Erfolg versprechend sind auch Apps mit Inhalten, die Nutzer ohnehin gerne am Fernseher konsumieren. Wer daher
über viel Videomaterial verfügt, sollte über eine TV-App nachdenken.
Mornin’ Glory jetzt in Frankreich
Das auf den Handel mit Rasierklingen spezialisierte Startup Mornin’
Glory betreibt nun auch einen französischsprachigen Shop. Frankreich ist
laut dem Anbieter nach Deutschland
der größte Markt für Rasierklingen in
Europa. Bislang war das Startup im
Ausland nur in der Schweiz aktiv.
Mornin’ Glory verschickt Klingen
im Abo, entweder alle vier Wochen
oder jeden zweiten Monat. Zu kaufen
gibt es ausschließlich Eigenmarken.
FNAC startet Online-Jukebox
Der französische Medienversender
FNAC bietet nun unter der Bezeichnung „Jukebox“ einen eigenen MusikStreaming-Dienst an. Für sechs Euro
im Monat können Kunden beliebig
viele Musiktitel auf ihrem PC, Tablet
oder Smartphone in MP3-Qualität
abspielen. Vergleichbare Services
bieten bereits Startups wie Spotify.
Wer bei FNAC eine CD einkauft,
erhält seit kurzem die MP3-Version
des Albums gratis dazu. Der Service
heißt „Digicopy“. Amazon bietet mit
„AutoRip“ einen ähnlichen Dienst an.
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4
Nr. 11/2014
Finanzen
Otto-Konzern wächst im Web
Nach ersten Prognosen konnte der
Otto-Konzern in seinem Geschäftsjahr 2013/14 (Stichtag: 28. Februar)
weltweit einen Online-Umsatz von
mehr als sechs Mrd. Euro einfahren.
Zum Vorjahr sind die Umsätze in den
weltweit rund einhundert Shops damit
um 7,6 Prozent gestiegen. Auch hierzulande gab es ein deutliches Plus: In
Deutschland hat das Online-Geschäft
um 7,8 Prozent auf ca. vier Mrd. Euro
zugelegt. Damit das Wachstum anhält,
investiert der Handelskonzern kräftig:
Zum Mai starten die Mode-Shops, die
der Konzern im Projekt „Collins“ entwickelt (siehe 14/2013).
Möbel-Shop Avandeo droht Aus
Der Online-Möbelhändler Avandeo
steht vor einer unsicheren Zukunft. So
hat das Amtsgericht München über
das Vermögen der für den Shop verantwortlichen Designwelt GmbH ein
Insolvenzverfahren eröffnet. Details
hat der Händler auf Nachfrage nicht
verraten. Für das Geschäftsjahr 2012
steht ein Verlust von 4,4 Mio. Euro im
Jahresabschluss, ein Jahr zuvor lag
der Verlust bei 2,5 Mio. Euro. Der
Shop war erst im Jahr 2009 gestartet.
Douglas trennt sich von Hussel
Die Douglas-Gruppe verkauft ihre
Süßwarenkette „Hussel“ an Emeram
Capital Partners. Das Kartellamt muss
noch zustimmen. Zum Kaufpreis sagt
man nichts. Hussel betreibt 219 Filialen in Deutschland sowie Österreich
und betreibt dazu einen Online-Shop.
Viele Weltbild-Jobs bedroht?
Laut der „Ausgburger Allgemeinen
Zeitung“ ist bei der angeschlagenen
Verlagsgruppe Weltbild jeder dritte
der etwa 2.200 Arbeitsplätze am Firmensitz in Augsburg bedroht. Auf
Nachfrage bestätigt man zwar keine
Zahlen. Laut dem Insolvenzverwalter
sei aber auf allen Seiten bekannt, dass
es zu Einschnitten kommen müsse.
Vergangene Woche hieß es bereits,
dass in Deutschland fast jede zweite
Weltbild-Filiale vor dem Aus stehe.
Weltbild hatte Mitte Januar einen
Insolvenzantrag gestellt (siehe 03/14).
Multichannel-Handel
Filialexpansion: Hessnatur plant neue Flagship-Stores
Der auf nachhaltige Mode spezialisierte Textilversender Hessnatur
will im stationären Einzelhandel weiter Gas geben. Unseren Informationen zufolge plant das Unternehmen aus dem hessischen Butzbach
mittelfristig, Flagship-Stores in Berlin, Wien und Zürich zu eröffnen.
Diese sollen über rund 800 Quadratmeter Fläche verfügen und Kunden
in den Geschäften das Vollsortiment mit Damen- und Herrenoberbekleidung sowie Kleidung für Kinder und Babys, Wäsche, Strümpfe
sowie Schmuck und Schuhe bieten. Auf so einem Stationärkonzept
basieren bereits die Geschäfte in Butzbach, Hamburg und München.
Neben den drei neuen Flagship-Stores will Hessnatur in absehbarer
Zeit auch so genannte „Concept Stores“ eröffnen. Diese unterscheiden
sich von den Flagship-Stores dadurch, dass die Verkaufsflächen mit
200 bis 400 Quadratmetern deutlich kleiner ausfallen und vor Ort nur
ein Teil des gesamten Sortiments erhältlich ist – vorzugsweise Damenoberbekleidung und Heimtextilien. Auf diesem Konzept basiert bereits
der neue Store in Frankfurt, der erst Mitte Februar eröffnet worden war
(siehe Ausgabe 07/2014). Wieviele solcher „Concept Stores“ eröffnen
sollen, steht momentan noch nicht fest. Sicher ist aber, dass Hessnatur
im Frühsommer in Düsseldorf einen zweiten Concept Store starten
wird. Zusammen mit den drei Flagship-Stores in Butzbach, Hamburg
und München kommt Hessnatur dann schon auf fünf Ladengeschäfte.
Das stationäre Geschäft trägt bislang etwa 15 Prozent zum Gesamtumsatz von Hessnatur bei. Im Geschäftsjahr 2011/2012 (Stichtag: 30.
September) kamen die Hessen auf einen Netto-Umsatz von 67,2 Mio.
Euro (-3,8 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
betrug im Berichtsjahr 2,1 Mio. Euro (Vorjahreswert: 3,3 Mio. Euro).
Online-Shop von Mister Lady kann nicht überzeugen
Die Filialkette „Mister Lady“ verkauft nun auch online. Überzeugen
kann der Shop zum Start aber nicht, da beispielsweise keine Produktbewertungen möglich sind und das Angebot aktuell noch sehr rudimentär wirkt (siehe Tabelle). Das
Details zum neuen Online-Shop
Online-Geschäft läuft zudem
Betreiber
Mister Lady GmbH
Internet-Adresse
www.mister-lady.com
vom Geschäft in den Filialen
Sortiment
Textilien
MultichannelKunden können Bestellungen aus getrennt. So kann man zwar
dem Online-Shop versandkostenServices
Ware zur Abholung in eine
frei in eine Fiilale ihrer Wahl versenden lassen und dort abholen.
Filiale schicken lassen, vor Ort
Incentives
Neukunden erhalten zehn
verfügbare Artikel aber lassen
Prozent Rabatt, wenn sie den
Newsletter abonnieren.
sich nicht direkt reservieren.
Service-Vorteile
Vorteile für Kunden wie der Kauf
auf Rechnung stehen auf der
Sowohl bei Lieferungen nach
Startseite – dort aber weit unten.
Hause als auch bei einer AbhoProdukttexte
Texte sind sehr rudimentär und
bestehen aus wenigen Sätzen.
lung in Filialen muss man
Produktfotos
Pro Produkt gibt es oft nur ein
Bild, aber eine Zoom-Funktion.
daher zwei bis drei Werktage
Bewertungen
Momentan noch nicht möglich.
warten, bis Ware verfügbar ist.
Cross-Selling
Auf Artikelseiten werden fünf weitere Artikel zum Kauf empfohlen.
Beim Online-Shop arbeitet
Retouren
kostenlos
Mister Lady mit dem LogistikPayment (u.a.)
Kreditkarte, Paypal, Rechnung
(Billpay), Sofortüberweisung
Dienstleister Bi-Log zusamVersandkosten
4,95 Euro
men, an dessen Adresse man
Versandpartner
DHL
Mindestbestellwert 20 Euro
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Nr. 11/2014
B2B-Handel
Recht
Denios AG beteiligt sich an RPE
Die auf den Handel mit Sicherheitsprodukten spezialisierte Denios AG
hat rückwirkend zum Jahresbeginn
eine Mehrheitsbeteiligung am Reinigungs-Spezialisten RPE Pape Anlagentechnik GmbH übernommen. Zum
Kaufpreis gibt es keine Details. Beide
Gesellschaften werden weiter eigenständig geführt. RPE entwickelt und
produziert Reinigungsanlagen. In
diesem Bereich will die Denios AG
ihr Angebot ausbauen und Anlagen
von RPE international vermarkten.
Organisationsverschulden: Wann Geschäftsführer haften
Lusini: Neuer Geschäftsführer
Boris Steinhagen (43) ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der
Lusini GmbH aus München, wie aus
einem Eintrag im Unternehmensregister hervorgeht. Der Geschäftsführer
Markus Bohl ist dagegen ausgeschieden – laut Lusini auf eigenen Wunsch.
Die Lusini GmbH gehört zur Erwin
Müller Gruppe, die auf dem OnlinePortal Lusini.de seit Dezember 2010
einen Marktplatz mit Küchenbedarf
und Berufsbekleidung anbietet. Zum
Umsatz schweigt man sich auf Nachfrage des Versandhausberaters aus.
Der Versandhausberater analysiert wöchentlich Trends
und Geschäftsmodelle im interaktiven Versandhandel.
Die Redaktion liefert damit fundiertes Praxis-Know-how
und wertvolle Strategieberatung für E-CommerceAnbieter, Katalogversender sowie Dienstleister und
Lieferanten der Versandhandelsbranche. Gegründet
1961 begleitet der Versandhausberater den deutschsprachigen Distanzhandel bereits seit fünf Jahrzehnten.
Verlag:
FID Verlag GmbH,
Fachverlag für Informationsdienste
Koblenzer Straße 99, 53177 Bonn
Chefredakteur (verantwortlich):
Stephan Meixner
Telefon: 089 / 51 66 94 57
Fax: 089 / 21 55 64 27 - 9
chefredaktion@versandhausberater.de
Internet: www.versandhausberater.de
Anzeigenverkauf (verantwortlich):
Verlagsagentur Berg,
Gabriele Drexler
Elvirastr. 23, 80636 München
Tel.: 089 / 13 92 62 47
Fax: 089 / 13 92 62 46
gdrexler@verlagsagenturberg.de
Beirat:
Ruppert Bodmeier (Liganova GmbH), Ansgar Holtmann
(Vendion Consulting), Patrick Palombo (Handels- &
eCommerce-Consulting), Dr. Jan Thieme, Reinhold
Stegmayer (Hagen Grote GmbH)
Druckerei:
Druckmüller GmbH. Malsfeldstraße 18, 57539 Roth
Erscheinungsweise: wöchentlich
Copyright 2014 FID Verlag GmbH
Fotokopieren untersagt,
Fotokopierlizenz beim Verlag erhältlich.
ISSN: 0049-5999
Bei Verstößen gegen eine Unterlassungserklärung drohen hohe
Vertragsstrafen oder Ordnungsgelder. Händler haften auch für
das Fehlverhalten von Mitarbeitern und anderen Dritten. Wie
man Ärger vermeiden kann, erklärt Rechtsanwalt Rolf Becker.
Bei einer Unterlassungserklärung bzw. einer Verurteilung haftet ein
Unternehmen auch für das Verhalten von eigenen Mitarbeitern oder
Dienstleister, wenn es um Verstöße geht, etwa wenn ein Mitarbeiter aus
Versehen einen alten Katalog mit einem verletzenden Angebot online
stellt. Auch bei einer gerichtlichen Entscheidung wie einem Urteil oder
einer einstweiligen Verfügung haftet ein Unternehmer für das Verhalten
innerhalb seiner Organisation, wenn er Angestellte unzureichend
belehrt oder ungenügend überwacht. Der Unternehmer muss deshalb
alle erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen treffen, um möglichen
Zuwiderhandlungen des Personals vorzubeugen.
Sechs Bedingungen müssen Unternehmer erfüllen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt in einem Urteil (IZR 174/11)
interessante Ausführungen dazu gemacht, wie denn Unternehmer in der
Praxis ihre Mitarbeiter zu unterrichten und zu belehren haben. Im konkreten Fall ging es um eine Telefonwerbung, die untersagt worden war.
Hier hatte das Berufungsgericht (KG Berlin) zunächst argumentiert,
dass der Unternehmer durch eine einfache Rundmail seine Mitarbeiter
von dem Urteil unterrichten könne. Einen weitergehenden Aufwand
sah das Gericht daher nicht – der BGH dagegen schon. Laut dem Urteil
des BGH (IZR 174/11) sei im konkreten Fall nämlich erforderlich:
1. durch Belehrungen und Anordnungen auf Mitarbeiter einzuwirken
2. dabei müsse auf Nachteile aus einem Verstoß hingewiesen
werden, was die Ordnungsgelder betrifft
3. es müsse zusätzlich „deutlich“ darauf hingewiesen werden, dass
ein Verstoß arbeitsrechtliche Nachteile haben kann und Sanktionen für
die Nichteinhaltung angedroht werden (Abmahnung, Kündigung)
4. es müssen Rückmeldungen angeordnet werden, also verlangt,
werden, dass die Mitarbeiter die Hinweise quittieren
5. Sanktionen müssen auch verhängt werden. Es muss also im
Zweifel auch Kündigungen bei Verstößen geben, „um die Durchsetzung von Anordnungen sicherzustellen“
6. Die Rückmeldungen müssen kontrolliert werden.
Halbherzige Informationen an Mitarbeiter im Fall einer Verurteilung
reichen also nicht, um Ordnungsgeldern nach einem weiteren Verstoß
zu entgehen. Die Rechtsprechung ist streng und verlangt detaillierte
Informationen an die Mitarbeiter und die Drohung mit Sanktionen
(Kündigung). Sie müssen natürlich nicht zwingend Ihre Mitarbeiter so
unterrichten. Allerdings trifft Sie dann die volle Härte des Gesetzes,
wenn gegen eine Unterlassungsverfügung erneut verstoßen wird.
Der Autor: Anwalt Rolf Becker von der Kanzlei Wienke & Becker ist
Spezialist für Wirtschaftsrecht (E-Mail: rbecker@kanzlei-wbk.de).
7
Nr. 11/2014
Internationales Business
Internationales Business
FRA: „Rue du Commerce“ verkauft an Bahnhofskiosken
NL: 490 Mio. Euro für Bol.com
Kurzer Nachtrag zum Bericht über
Bol.com in der vergangenen Ausgabe:
Der Ahold-Konzern hat nun bestätigt,
dass Bol.com im Geschäftsjahr 2013
allein einen Netto-Umsatz von 490
Mio. Euro erreicht hat. Auf vergleichbarer Basis ist das ein Plus von 23,0
Prozent zum Vorjahr (gerechnet seit
der Übernahme von Bol.com durch
den Ahold-Konzern im Jahr 2012).
Das französische E-Commerce-Unternehmen „Rue du Commerce“
hat im Jahr 2013 ein Handelsvolumen von 428,5 Mio. Euro erreicht.
Zum Vorjahr hat das Geschäft aber quasi stagniert (+1 Prozent). So gab
es bereits 2012 ein Handelsvolumen von 423,1 Mio. Euro. Vom gesamten Handelsvolumen 2013 wurden 318,6 Mio. Euro mit eigenen Verkäufen erzielt (+1 Prozent) sowie weitere 109,9 Mio. Euro über Verkäufe von Dritten, die das Portal Rueducommerce.fr als Marktplatz
nutzen (+2 Prozent). Von Umsätzen der Partner haben die Portalbetreiber eine Verkaufsprovision von durchschnittlich 8,8 Prozent erhalten.
In absoluten Zahlen sind das 9,6 Mio. Euro. Addiert man dazu nun die
318,6 Mio. Euro Umsatz aus eigenen Verkäufen, so kommt der OnlineHändler auf einen Gesamtumsatz von 328,1 Mio. Euro. Zum Vorjahr
ist das nur ein Mini-Plus von einem Prozent. Ein möglicher Grund:
2013 hat das Unternehmen zwar 340 neue Verkaufspartner gewinnen
können. Im Gegenzug wurden aber 189 Partner von der Plattform
genommen, da ihre Angebote nicht mehr interessant gewesen seien.
Um zu wachsen, expandiert das Unternehmen offline. So gibt es
jetzt in ersten Bahnhofsbuchhandlungen der Kette „Relay“ erstmals
Kioskterminals mit Touchscreens, an denen Kunden einhundert Bestseller aus dem Online-Sortiment ordern können. Geliefert werden die
Bestellungen an die Kioske oder nach Hause. Der Service richtet sich
an Pendler, die auf dem Weg zur Arbeit in ihren Wartezeiten online
bestellen wollen. Viele Verbraucher dürften aber heute eher mit ihrem
Smartphone unterwegs bestellen als an einem öffentlichen Terminal.
Übrigens: 2013 hat Rue du Commerce operativ einen Verlust von
12,5 Mio. Euro eingefahren – das zweite Jahr in Folge nach 6,0 Mio.
Verlust im Jahr 2012. So hatten die Franzosen stark in Personal und
den Shop investiert. Auf diese Weise wolle man das Handelsvolumen
steigern und mittelfristig wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen.
USA: Staples schließt weitere 225 Ladengeschäfte
Bei Staples schwächelt das Geschäft weiter. So sank der weltweite
Netto-Umsatz im Geschäftsjahr 2013 (Stichtag: 1. Februar) um 3,4
Prozent auf 23,1 Mrd. Dollar. Als Gründe nennt der Spezialist für
Bürobedarf, dass die Nachfrage nach Computern und Technik-Zubehör
gesunken sei, was auch Zuwächse bei Kategorien wie Pausenbedarf
nicht auffangen konnten. Insgesamt ging der Umsatz auch zurück, weil
zahlreiche Filialen geschlossen worden waren. Flächenbereinigt habe
das Geschäft vor Ort zudem nachgelassen, weil weniger Kunden kamen.
Der Online-Shop Staples.com sei zwar allein im vierten Quartal um
zehn Prozent gewachsen, konkrete Zahlen verrät man aber nicht. International ging der Umsatz um 9,0 Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar zurück,
weil das Geschäft in Europa weiter schwächele. Unterm Strich gibt es
für den Gesamtkonzern zwar einen Gewinn von 620 Mio. Dollar nach
einem Verlust von 211 Mio. Dollar zuvor. Dennoch schließt Staples bis
zu weitere 225 Filialen in Nordamerika, um Kosten zu sparen. In den
zwölf Monaten vor dem vierten Quartal 2014 hatte Staples bereits 109
Filialen weltweit geschlossen – 63 in Nordamerika, 46 in Europa. Jetzt
gibt es noch 1.846 Filialen in Nordamerika und 282 Stores in Europa.
SE: Nelly.com startet in Belgien
Die schwedische Versendergruppe
CDon bietet jetzt auch eine belgische
Länder-Version des Shops Nelly.com
an. Kunden können bei der Sprache
zwischen Französisch und Holländisch wählen. Bislang mussten sich
Kunden aus Belgien mit einer englischsprachigen Version begnügen.
Vor kurzem erst wurde eine französische und eine internationale Variante gestartet. Wohl kein Zufall: Denn
während das Kerngeschäft der Schweden mit Medien auf dem Portal
CDon.com zurückgeht, gab es für die
Gruppe beim Mode-Geschäft zuletzt
ein zweistelliges Plus (siehe 06/2014).
IT: Yoox verbessert Ergebnis
In unserer Ausgabe 06/2014 haben
wir berichtet, dass die Yoox-Gruppe
den Umsatz 2013 um 21 Prozent auf
456 Mio. Euro netto steigern konnte.
Nun haben die Italiener auch Zahlen
zum Ergebnis verraten. Demnach hat
sich das EBITDA um 34 Prozent auf
43 Mio. Euro verbessert, was die auf
Modehandel spezialisierte Gruppe mit
einer höheren Brutto-Marge und
geringeren Logistikkosten begründet.
UK: Homebase wirbt im TV
Der auf Möbel, Heimwerker- und
Gartenbedarf spezialisierte britische
Multichannel-Händler Homebase ist
jetzt mit zwei TV-Spots im Fernsehen
präsent. Mit der TV-Werbung (Motto:
Make Your House Your Home) trommelt das Unternehmen aus der Home
Retail Group rechtzeitig zum Start in
das Frühjahr für sein Sortiment – wie
hierzulande aktuell Spezialversender
GartenXXL.de aus der TengelmannGruppe (siehe vergangene Ausgabe).
8
Nr. 11/2014
Marketing
Reality Check
Küche & Co. partnert mit Tchibo
Die Otto-Tochter Küche & Co. hat
einen neuen Kooperationspartner. Bis
Ende Mai werden Einbauküchen bei
Tchibo beworben – mit Flyern in den
Filialen sowie einer Anzeige im Kundenmagazin und einer Aktionsseite im
Online-Shop (tchibo.de/kueche). Für
Tchibo-Kunden bietet Küche & Co.
einen Preisvorteil von bis zu 3.000
Euro, wenn Kunden eine Einbauküche kaufen. Direkt erhältlich sind die
Küchen bei Tchibo aber nicht. Wer
sich für das Aktionsangebot interessiert, kann Infos anfordern und einen
Beratungstermin bei sich vereinbaren.
Seit kurzem bewirbt Küche & Co.
sein Angebot auch erstmals bei QVC.
Was wurde denn aus... der Genossenschaft hnGeno?
Neue Kampagne bei Deichmann
Zum Start in die aktuelle Frühjahr-/
Sommer-Saison rührt Deichmann
kräftig die Werbetrommel. Neben
einem neuen TV-Spot (Dauer: 30
Sekunden) gibt es Kino-Werbung (60
Sekunden), Print-Anzeigen, Prospekte
und Online-Werbung beispielsweise
auf Facebook. Mit der Kampagne
(Motto: „Weil wir Schuhe lieben“)
will der Multichannel-Händler seine
Modekompentenz unterstreichen. Im
Mittelpunkt der Kampagne steht die
Dachmarke „Deichmann“. Zuletzt
war der Umsatz im Geschäftsjahr
2013 nur minimal um 1,2 Prozent auf
1,92 Mrd. Euro brutto gewachsen.
Die „Genossenschaft zur Weiterführung von Hessnatur“ (hnGeno)
wird kein weiteres Angebot mehr für Ökomode-Versender Hessnatur
abgeben. Das berichtet hnGeno-Vorstand Walter Strasheim-Weitz auf
der Website der Genossenschaft. Demnach habe man im Dezember
2013 einen letzten Versuch unternommen, Hessnatur zu kaufen. Leider
habe die Genossenschaft bis heute keine Antwort erhalten. Die hnGeno
geht daher davon aus, dass
hnGeno: Wenn Mitarbeiter
Hessnatur-Eigentümer Capvis einen Versandhänder wollen
keinen Verkauf an die hnGeno
Hinter dem Kürzel „hnGeno“ verbirgt sich die
durchführen werde.
„Genossenschaft zur Weiterführung von
Hessnatur“. Diese wurde im Frühjahr 2011
Einen letzten Anlauf habe
gemeinsam von Kunden und Mitarbeitern des
man unternommen, weil eine
hessischen Ökomode-Versenders gegründet.
für die hnGeno „ersichtliche
Vorausgegangen war, dass sich die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Carlyle
rückläufige Entwicklung bei
Group für den Spezialversender interessiert
hessnatur“ die Genossenschaft hatte und Hessnatur aus dem insolventen
Arcandor-Konzern herauskaufen wollte. Mit
darauf schließen ließ, dass
hnGeno wollten die Verantwortlichen wie
Capvis den Ökomode-Versen- der
hnGeno-Vorstand Walter Strasheim-Weitz
der vielleicht wieder verkauverhindern, dass Hessnatur an Investoren
verkauft wird. Die Genossenschaft sorgte
fen wolle. Hessnatur widersich darum, dass ein renditeorientierter
spricht diesen Darstellungen.
Finanzinvestor den nachhaltigen Zielen des
Spezialversenders schaden könnte. Die
Laut Geschäftsführer Marc
hnGeno wollte daher das Unternehmen
Sommer entwickle sich der
selbst übernehmen und führen. Um dieses
Händler „zufriedenstellend“.
Ziel zu unterstützen, konnten Interessenten
Genossenschaftsanteile zu jeweils 250 Euro
Die Treuhandgelder der
kaufen und so das Vorhaben finanzieren. Im
hnGeno sollen jetzt zurückMai 2012 hat die hnGeno mit der Deutschen
Industrie-Holding GmbH einen Investoren
gezahlt, über die weitere Entals Partner präsentiert, um den Händler zu
wicklung auf einer Hauptverkaufen. Nur kurz darauf haben allerdings die
Primondo Specialty Group (PSG) und der
sammlung im Frühjahr 2014
KarstadtQuelle Mitarbeiter Trust (KQMT)
entschieden werden. Wahraus dem Arcandor-Konzern den auf nachhalscheinlich wird die Genossen- tige Mode spezialisierten Händler Hessnatur
schaft dann aufgelöst werden. an den Schweizer Investor Capvis verkauft.
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Otto hat Klaus Wirth mit einer Laudatio aus dem Vorstand
des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels verabschiedet. Er gibt die operative Geschäftsführung von
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