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Beilage November - Turbenthal

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Gemeinde
Seite
www.refkirche-turbenthal.ch
GOTTESDIENSTE
Beilage der Zeitung «reformiert.» Nr. 10
Gedanken des Pfarrers
Sie sind herzlich willkommen.
Sonntag, 2. November 09.30 Uhr
Reformationssonntag
Gottesdienst und Abendmahl
mit Pfr. Jürg Kaufmann
Orgel: Heidi Hiestand
Blockflötengruppe unter der
Leitung von Susanne ­Schwander
Kollekte: Reformationskollekte
Sonntag, 9. November 09.30 Uhr
Gottesdienst mit
Pfr. James Liebmann
Orgel: Heidi Hiestand
Kollekte: Partnerprojekt Abu Rof
Sonntag, 16. November 10.30 Uhr
OASE-Gottesdienst mit
Pfr. Jürg Kaufmann
Klavier: Heidi Hiestand
Taufe von Ben Johan Salomonsson
Kollekte: Pro Senectute
Ortsvertretung Turbenthal
Anschliessend: Chilekafi
Sonntag, 23. November 09.30 Uhr
Ewigkeitssonntag
Gottesdienst mit
Pfr. Jürg Kaufmann
Orgel: Heidi Hiestand
Panflöte: Susanna Herzog
Kollekte: Stiftung Schloss
Turbenthal
Anschliessend:
­Kirchgemeindeversammlung im
Chiletreff; Apéro
Sonntag, 30. November 09.30 Uhr
1. Advent
Gottesdienst mit
Pfr. Jürg Kaufmann
Orgel: Heidi Hiestand
Kollekte: Mission 21
Ist ein Glaubensbekenntnis noch
sinnvoll?
Seit bald einem Jahr beschäftigen
wir uns im Gesprächskreis mit dem
Heidelberger Katechismus. ­Anfangs
stand die Frage im Raum, wie sinnvoll es ist, sich im 21. Jahrhundert
mit einem evangelischen Bekenntnis aus dem 16. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Denn der Grund
des Glaubens kann ein Bekenntnis
nicht sein, erschöpft sich der Glaube
doch nicht im Fürwahrhalten von
Glaubenswahrheiten, sondern liegt
in der Begegnung mit der Frohbotschaft von Jesus Christus und der
gelebten Antwort darauf. Wir leben
alle Zeit vor und mit dem einen Gott,
der uns Jesus Christus erkennen
liess als den, der uns ins Leben gerufen hat aus reiner Liebe, der treu
zu uns hält und dem wir uns vollständig anvertrauen dürfen.
Aber wir haben registriert, dass der
Glaube nicht nur persönlich sein
soll, sondern auch gemeinschaftlich,
und dass er eine Glaubensgemeinschaft nur begründen kann, wenn
er sich nicht auf das Individualistische beschränkt. So lädt ein gemeinsames Bekenntnis ein, sich aus
ZH 592
31. Oktober 2014
Eine Kirche ohne Glaubensbekenntnis?
Die reformierte Kirche hat das gemeinsame Glaubensbekenntnis abgeschafft. Aber ist eine Kirche nicht
arm dran, wenn sie nicht öffentlich
sagen kann, was für sie gilt und für
was sie einsteht? Dabei geht es nicht
um Uniformität. Man muss das Bekenntnis ja interpretieren und das
führt zu einer Vielfalt im Rahmen
eines gemeinsamen Bekenntnisses.
Und ein Glaubensbekenntnis steht
nie isoliert da. Es ist eingebunden
in den gemeinsamen Gottesdienst,
eingebettet in das Beten, Danken,
Solidarität zur Gemeinschaft zu Bitten und Gott-Loben der Gemeinbekennen, weil man die Gemein- de. Und das führt immer wieder zu
schaft des Glaubens will, selbst einer lebendigen und engagierten
wenn es zu den einzelnen Inhalten Zusammengehörigkeit, in der das
verschiedene Meinungen gibt. In Wesentliche des christlichen Glaudiesem Sinn erweist sich auch ein bens verkündet, gehört und gelebt
altes Glaubensbekenntnis als sinn- wird. Das aber sind wohl gerade
voll. Es dient uns als eine Art Richt- jene Voraussetzungen, dass eine
schnur, die uns die wesentlichen Gesellschaft die Kirche überhaupt
Inhalte des christlichen Glaubens wahrnimmt und ihr Glaube an nachim Bewusstsein hält.
folgende Generationen weitergegeben werden kann. Könnte es sich
Farbe bekennen
daher nicht lohnen, über ein geEin gemeinsames Bekenntnis macht meinsames Glaubensbekenntnis
uns den gemeinschaftlichen und nachzudenken?
öffentlichen Charakter unseres
Pfr. Jürg Kaufmann
Glaubens deutlich. Glaube gehört
nicht nur in den privaten Bereich.
Zu allen Zeiten haben Bekenntnisse
den Christen eine Basis gegeben,
öffentlich Farbe zu bekennen und
gegen den Strom zu schwimmen.
Das taten sie z.B. in der Zeit der
Reformation gegen den Ablass und
das Söldnerwesen, im 20. Jahrhundert bekannten sie sich mit dem
Barmer Bekenntnis gegen den Nationalsozialismus. Beim Mauerfall
zwischen Ost- und Westdeutschland trug die öffentliche Stimme der
Kirche entscheidend zur Gewaltlosigkeit bei.
Beilage der Zeitung «reformiert.» 31. Oktober 2014 Seite 2
Aus der Kirchenpflege
Erntedankfeier der reformierten Kirchgemeinde Turbenthal
Die Kinder vom Club 4 unter der
Leitung von Ursi Staubli haben
für den Familiengottesdienst
zum Erntedank eine Szene eingeübt. Aufmerksam verfolgen
die zahlreich in der reformierten
Kirche Anwesenden die eindrückliche Darstellung:
Im Lagerhaus treffen die drei
Gruppen, die am Morgen zu einem Erlebnistag aufgebrochen
sind, wieder zusammen. Beeindruckt berichten sie von ihren
Begegnungen mit dem Förster,
dem Bauer und dem Bäcker, die
sie bei der Arbeit besucht und
begleitet haben. Sie durften selber Hand anlegen. Die dabei entstandenen Produkte wie Milch,
Butter und selbstgebackenes
Brot durften sie mit nach Hause
nehmen. Das frische Brot verströmte einen verführerischen
Duft aus den verschiedenen
Rucksäcken.
Das Mitgebrachte ergäbe ein
feines Znacht für alle! Jedoch
das Teilen des ersten selbst gebackenen Brotes fällt nicht
leicht. Die gemeinsame Brot
Mahlzeit droht am Egoismus zu
scheitern… Beim Bäcker hat ein
Kind aus seinem Teig ein Haus
geformt. Dieses «Brot-Haus»
holt es nun aus seiner Tasche
und will es verteilen. Jetzt schreitet ein zweites Kind ein: «Halt!
Dieses schöne Brot-Haus soll
nicht zerschnitten werden. Ich
hole mein Brot.» Schliesslich
sind alle bereit ihr Brot zu teilen
und die Fröhlichkeit kehrt in die
Gruppe zurück.
Brot kann mehr als nur den Hunger stillen. Diese Aussage, diese
Botschaft kam mehrfach und in
vielen verschiedenen Facetten
bei den Erntedank Feierlichkeiten zum Ausdruck.
Angefangen beim wunderschön
geschmückten Kirchenraum.
Die Sigristin Maya Clausen hat
aus den zahlreichen Gaben verschiedener Spenderinnen und
Spendern sorgsam ein Kunstwerk aufgebaut.
Auch die Geschichte eines P
­ ariser Bäckers, den Pfarrer Jürg
Kaufmann uns in seiner Predigt
vorstellte, zeigte wie Brot richtig
geteilt, heilsamen Charakter für
die Seele haben kann.
Der Chileträff war im Voraus von
fleissigen Händen vorbereitet
worden. An alles hat man gedacht, was es für ein weiteres
gemütliches Beisammensein
nach dem Gottesdienst braucht.
Rasch füllte sich der Saal. Nach
einem gemeinsam gesungenen
Tischgebet strömten die Kinder
in den Kirchenpark, wo sie am
spannenden, vielseitigen Programm der Jungschar teilnehmen und so den langweiligen
Gesprächen der Erwachsenen
ausweichen konnten. Den Erwachsenen aber wurde die Zeit
keineswegs lang. Für das Essen
war gesorgt, so liess sich‘s entspannt mit dem Tischnachbarn
plaudern. Etwas später berichtete Frau Fischer vom Missionswerk am Nil über die Arbeit der
Poliklinik Abu Rof in Khartoum,
im Sudan. Mit einer Bildpräsentation und mit Handarbeiten
brachte sie Eindrücke aus dem
Leben der Klinikgemeinschaft in
den Chileträffsaal. Seit Jahren
unterstützt die Kirchgemeinde
Turbenthal dieses Projekt. Auch
die Erntedank Kollekte 2014
wird wieder ins Abu Rof fliessen.
Diesmal kam ein besonders
grosser Betrag zusammen. Der
Erlös der nun folgenden Versteigerung der Erntedankgaben
wurde noch dazu gelegt. Gut
gelaunt boten die Anwesenden
mit. Ein Glas Mirabellenconfitüre
zum Beispiel erlangte locker einen Wert von acht Franken. Und
auch die drei Stangen Lauch
wären auf dem Markt wohl günstiger zu haben gewesen. Zwischendurch eine Tasse Kaffee
und ein Abstecher zum Kuchenbuffet und schon war man gestärkt für weitere Ersteigerungen. Als es die ersten Gäste
heimwärts zog, war von den
Gaben kaum mehr etwas übrig.
Dafür war das Chörbli, das zur
Steigerungskasse umfunktioniert worden war, erfreulich voll.
Die Kirchenpflege dankt allen
von Herzen, die zu dieser gelungenen Erntedankfeier beigetragen haben.
Abschied vom OASE-Gottesdienst
Der OASE-Gottesdienst gehört
seit ungezählten Jahren zur Tradition der reformierten Kirche
Turbenthal. Am 16. November
2014 werden wir diesen etwas
anderen Gottesdienst nun zum
letzten Mal feiern.
Weil das bedeutet, dass damit
auch das OASE-Team zum letzten Mal in Aktion tritt, ist es mir
ein Anliegen, an dieser Stelle
darauf hinzuweisen. Barbara
Zieger und Edi Wartenweiler
­machen sich noch einmal Gedanken, wie sie uns mit verschiedenen Inputs und einer
gespielten Alltagsszene auf das
Thema des Gottesdienstes hinführen und hellhörig machen
können.
Ich freue mich, wenn Sie bei diesem Abschiednehmen auch dabei sind.
Erna Brüngger,
Präsidentin Kirchenpflege
Agenda
Kinder und Jugendliche
Kolibri
Für Kindergärtner und Schüler
der 1. und 2. Klasse, Samstag:
10.00 Uhr bis ca. 11.30 Uhr.
Nächster Termin:
8. November 2014
Fiire mit dä Chliine
Für Familien mit ihren Kindern
ab 2 Jahren. Samstag:
10.00 Uhr bis ca. 11.30 Uhr.
Nächster Termin:
Feier in der reformierten K
­ irche
Turbenthal
8. November 2014
Beilage der Zeitung «reformiert.» 31. Oktober 2014 Seite 3
Gemeinsames Mittagessen
oder einmal nicht kochen
Impulstagung der Kirchgemeinden Zell und Turbenthal:
Leben - Sterben - Tod - ...
Sterben zwischen Selbstbestimmung und
Fremdbestimmung
Mittwoch, 12. November, 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus
­Kollbrunn
Dr. med. Beat Gloor, Hausarzt + Pfr. Roger Nünlist
Anregung zur Auseinandersetzung...
Freitag, 14. November, 19.30 Uhr, Chiletreff Turbenthal
Prof. Dr. theol. Ralph Kunz + Pfr. Jürg Kaufmann
Kunst des Sterbens, eine Kunst des Lebens?
Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus
Kollbrunn
Dr. med. Michael Rogenmoser, Palliativmediziner +
Pfr. Jürg Kaufmann
Sterben ohne Schmerzen und «künstliche» Verlängerung
Freitag, 21. November, 19.30 Uhr, Turbenthal im Chiletreff
Dr. med. Franco Weyland + Pfr. Roger Nünlist
Was verpassen wir, wenn wir das Sterben verpassen?
Erwachsene
Seniorinnen und Senioren
Gesprächskreis
Alle zwei Wochen, jeweils am
Donnerstag, 20.00 Uhr bis
21.30 Uhr im Chiletreff, Cheminéeraum.
Unser neues Thema ist das
Buch «Glaube heute» mit dem
Heidelberger Katechismus von
Dr. theol. Georg Plasger,
Professor für Systematische
und Ökumenische Theologie
an der Universität Siegen.
Sie sind herzlich willkommen!
Nächster Termine:
20. Nov. und 4. Dez. 2014
Vorankündigung
Adventsnachmittag für Senioren und Seniorinnen mit Abendessen am Donnerstag,
11. Dezember 2014,
15.00 Uhr – ca. 17.00 Uhr, im
Chiletreff
Weihnachten ist eine
WEG-Geschichte
Mitwirkung von Vreni und Dieter
Theobald, Ursula Vetter,
Pfr. Jürg Kaufmann,
Ruth Hegner und Team.
Sie alle freuen sich auf viele
Gäste!
Liebe Seniorinnen und
Senioren
Die Reformierte und die Katholische Kirchgemeinden Turbenthal organisieren ca. alle
14 Tage ein gemeinsames Mittagessen. Nächste Termine:
Mittwoch, 12. November 2014
um 11.30 Uhr im Restaurant
Landenberg
Menü 1 mit Suppe und Salat
Fr. 13.50 oder jedes Tages­menü
Fr. 3.- günstiger
Anmeldung bitte
bis Montag, 10. November
im Restaurant Landenberg
Tel. 052 385 50 50
Donnerstag, 27. November
2014 um 11.30 Uhr im Restaurant Kreuzstrasse «Turbi»
Auf alles Fr. 2.- Ermässigung
Anmeldung bitte
bis Montag, 24. November
im Restaurant Kreuzstrasse
«Turbi» Tel. 052 385 33 33
Montag, 8. Dezember 2014
um 11.30 Uhr im Restaurant
Splendid
Menü mit Suppe und Salat
Fr. 12.50.
Anmeldung bitte
bis Freitag, 5. Dezember
im Restaurant Splendid
Tel. 052 385 22 14
Oder Anmeldung bis zum erwähnten Datum bei
Ruth Hegner
Steinackerweg 3,
8488 Turbenthal
Tel. 052 385 26 58
Email: ruth.hegner@bluewin.ch
Wünschen Sie einen Fahrdienst?
Melden Sie sich bei
Frau Margreth Koch
Tel. 052 385 19 61
Namen und
Telefonnummern
Kirchenpflege
Brüngger Erna, Präsidentin
052 385 31 50
078 841 72 61
Hegner Ruth
052 385 26 58
Holzach Evelyne
052 385 40 56
Kägi Renate
052 385 47 81
Wüstner Bettina
052 301 05 11
Pfarramt
Jürg Kaufmann
052 385 11 63
079 869 07 17
juerg.kaufmann@zh.ref.ch
Kirchliche MitarbeiterInnen
Hiestand Heidi, Organistin
052 385 28 44
Buchli Eike, Katechetin
052 385 29 47
Staubli Ursi, Katechetin
044 954 16 28
Barbara Hefti, Katechetin
052 385 12 18
Clausen Maya, Sigristin/
Hauswartin
052 385 55 21
Jetzer Stefan, Sigristin-Stv.
052 385 10 78
Ziegler Barbara, Sekretariat
052 385 15 22
Montag- und Mittwochvormittag
Gemeindeseite: Redaktion,
Bestellung, Abbestellung,
Adressänderung
Sekretariat reformierte Kirche
Turbenthal
Landenbergweg 1
052 385 15 22
sekretariat.turbenthal@zh.ref.ch
Die nächste Gemeindeseite
erscheint am 28. November 2014
Redaktionsschluss:
11. November 2014
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Seele and Geist
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