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Fleissig wie ein Bienenstaat

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Stadt Wil
Wiler Nachrichten, 13. Dezember 2012
Seite 7
Fleissig wie ein Bienenstaat
WIL Dankesanlass für Freiwillige 2012
Unter dem Motto «freiWILlig»
lud die Stadt Wil dieser Tage
Freiwillige, die sich in Vereinen
wie auch im privaten oder öffentlichen Bereich in irgendeiner Form unentgeltlich einsetzen, zu einem Dankesanlass in
die Tonhalle ein.
Die Gesellschaft ist auf Freiwillige
und deren ehrenamtlich geleistete
Arbeit in verschiedensten Bereichen angewiesen. Der Anlass sollte denn auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für
die geleistete Arbeit im Dienste der
Stadt Wil und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sein.
Vergleich mit einem Bienenstaat
Der Stadtpräsident verglich in seiner Begrüssung die Freiwilligenarbeit mit einem Bienenstaat, in
dem jedes Tier seine genau definierte Aufgabe hat: Eingang bewachen, Pollen sammeln, Brut
pflegen oder die Königin umsorgen. Jede Biene trage dazu bei, dass
der Bienenstaat funktioniere.
Würden viele kleine Aufgaben vernachlässigt, habe dies negative
Auswirkungen auf das ganze System, so Gähwiler.
Die Arbeit der Freiwilligen lasse
sich sehr wohl mit derjenigen der
Bienen vergleichen. Die einen würden für körperliche Ertüchtigung
sorgen, die andern Kultur als geis-
Bilder: Walter Sutter
Stadtpräsident Bruno Gähwiler: «Bald gibt es im vereinigten Wil 350 Vereine.»
tige Nahrung schaffen oder vermitteln, wieder andere würden
Kinder und Jugendliche betreuen
oder sich für betagte Menschen engagieren.
«Ohne Ihren freiwilligen, unbezahlten Einsatz in Kultur, Sport,
Politik, Kirchen, Sozialbereich, Altersbetreuung oder in der Jugendarbeit käme in unserem Staat
vieles zum Stillstand», betonte
Bruno Gähwiler.
Aus freiem Willen
Während hinter der Arbeit der Bienen ihr Instinkt stehe, würden bei
der Freiwilligenarbeit Menschen
aus freien Stücken einen Teil ihrer Zeit für andere Menschen, gesellschaftliche Anliegen oder das
Gemeinwohl einsetzen. «Damit
Willkommen, Samichlaus-Babys!
WIL Im Spital Wil wurden am 6.12. zwei Kinder geboren
Am 6. Dezember, als viele Kinder mit Samichlaus-Säckchen
und Leckereien beschenkt
wurden, durften sich auch zwei
Elternpaare im Spital Wil über
ein riesiges Geschenk freuen.
Bild: z.V.g.
Samichlaus-Baby Eva mit den Eltern
Markus und Elke Gresch und den Geschwistern Mila und Anna.
Bild: z.V.g.
tern und Geschwister wurde dieser kalte Dezembertag damit zu einem ganz speziellen Erlebnis.
Die Wiler Nachrichten gratulieren
den beiden Familien und wünschen ihnen und den beiden Samichlaus-Babys alles Gute für die
Zukunft.
gas
Da ist ganz
«viel
Leidenschaft drin.
»
Familie Abbt
Busswil
Dank der Stadt
Im Namen des Stadtrates danke er
für das vielfältige, freiwillige Engagement in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen und für den bewussten Entschluss zur Freiwilligenarbeit von
ganzem Herzen, so der Stadtpräsident. «Der heutige Abend soll
Ausdruck der Dankbarkeit für Ihren Einsatz sein.»
Unterhaltung
Der ganze Abend wurde vom Akkordeonorchester Wil, unter der
Leitung von Bruno Thoma, musi-
Anita Felix begleitet mit ihrer Panflöte
das Stück «Heaven».
Brachte das Publikum zu Lachen – Poetry Slammer Renato Kaiser.
Theabro: «Die Zeit eilt – mach Dich fertig!»
Anschliessend waren die Freiwilligen zu Apéro und Häppchen geladen.
Walter Sutter
3 Schutzengel retteten Betrunkenen
WIL Am Samstag rettete Zivilcourage einem 19-Jährigen das Leben
Am frühen Samstagmorgen, 8.
Dezember, um 1.10 Uhr, konnte
ein Polizist einen schwer betrunkenen jungen Mann dank
einer Augenzeugin vor dem
Überfahren durch einen Zug
bewahren. Laut SBB handelt es
sich in dieser Art um einen
Einzelfall.
Lucas Botka und Eva Gresch werden am 6. Dezember künftig nicht
nur gespannt auf den Samichlaus
warten, sondern auch ihren Geburtstag feiern dürfen.
Denn die beiden Kleinen erblickten am Samichlaus-Tag im Spital
Wil das Licht der Welt. Für die El-
Samichlaus-Baby Lucas Botka
stellen sie den Mitmenschen und
den Dienst an ihm in den Mittelpunkt. Und das ist keine Selbstverständlichkeit.»
kalisch untermalt. Sie spielten bekannte Stücke wie «Moonlight Serenade»,
«Doctor
Schiwago»,
«Heaven» mit Panflöte oder «We are
the Champions». Am Schluss forderten die Besuchenden vom Orchester eine Zugabe.
Renato Kaiser aus Goldach,
Schweizer Meister der Poetry
Slammer, erklärte die Philosophie
des Poetry Slams und der entsprechenden Wettkämpfe. Der Sieger bekomme eine Flasche Whisky, und die werde dann unter den
Teilnehmern herumgereicht. «Der
Sieger bekommt also den ersten
keimfreien Schluck», so Kaiser.
Danach präsentierte er seine Produktion «Ich will einmal einen Slam
gewinnen, am besten gleich hier
drinnen...».
Der zweite Auftritt von Kaiser befasste sich mit den «Anonymen
Ostschweizer» in Bern, einer
Selbsthilfegruppe, die sich wegen
ihres St.Galler Dialekts immer wieder ausgeschlossen vorkommt. Renato Kaiser bewies bei seinen Ausführungen zu den entsprechenden
Themen auch kabarettistisches
Talent und brachte die Zuschauer
immer wieder zum Lachen.
Die Theatergruppe Theabro aus
Bronschhofen präsentierte einen
Zwei-Personen-Sketch aus dem
Alltag: Vor einem Theaterbesuch
galt es in kurzer Zeit die richtige
Garderobe auszuwählen.
Der 19-Jährige, der über 2 Promille im Blut hatte, wurde laut 20
Minuten von der Anwohnerin Jasmin Peters beobachtet, wie er an
den Geleisen entlangwankte. Sie
informierte die Polizei, die sich vor
Ort begab. Aus rund 200 Meter Entfernung erblickte die Polizeipatrouille schliesslich den Mann.
Als der Polizist den Thurbo auf den
Bahnhof zukommen sah, warnte er
den Lokführer mit einer Lampe. So
konnte ein Unglück verhindert
werden – der Zug kam fünf Meter
vor dem 19-Jährigen zum Stillstand. Mittlerweile lag der Betrunkene mitten auf den Geleisen.
Glücklicherweise seien solche
Bild: Fotolia
Wer auf den Zuggeleisen wandelt, fordert sein Glück definitiv auf keine intelligente Art heraus.
Vorkommnisse Einzelfälle, erklärt
die Kantonspolizei St. Gallen. «In
dieser Art handelte es sich um einen Einzelfall», bestätigt auch die
SBB.
«Zivilcourage ist wichtig»
Bei ähnlichen Vorkommnissen
spielt laut Mediensprecher Hans
Peter Eugster von der Kantonspolizei St. Gallen zumeist Alkohol eine Rolle. «Junge Männer gehören
zur Gruppe, die am meisten gefährdet ist.» Der junge Mann wird
für seinen Ausflug zur Rechenschaft gezogen. «Er wird bei der
Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.»
Dank der Augenzeugin darf er sich
aber zumindest über den glimpflichen Ausgang des Vorfalls freuen.
«Mit Zivilcourage können sich solche Ereignisse noch zum Guten
wenden», so Hans Peter Eugster.
Und Reto Schärli, Mediensprecher
der SBB, betont: «Die Zivilcourage
ist sehr wichtig. Wir sind sehr froh,
dass dieser Zwischenfall dank der
schnellen Reaktion einer Anwohnerin glimpflich ausging.»
Bei der SBB sei Sicherheit das
oberste Gebot. «Die Lokführer führen ihren Job mit viel Engagement
und Herzblut aus. Dazu gehört
auch, dass man jederzeit aufmerksam ist, um bei Zwischenfällen aller Art rasch reagieren zu
können. Darauf wird auch in der
Ausbildung grossen Wert gelegt.»
kapo/gas
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Seele and Geist
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