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Kostbar und wertvoll wie ein Schatz - Katholische Kirche Kriens

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9/2011 1. bis 15. Mai Katholische Pfarreien Kriens
Seiten 4–5
Kostbar und wertvoll wie ein Schatz
(Foto: Christina Müller)
2 Thema
Zum 100. Geburtstag von Max Frisch (15. Mai 1911 bis 4. April 1991)
Du sollst dir kein Bildnis machen
Am 15. Mai wäre Max Frisch 100
Jahre alt geworden. Das Jubiläum ist
ein willkommener Anlass, um den
wichtigsten Schweizer Autor des 20.
Jahrhunderts in Bezug auf die Reli­
gion zu betrachten.
Im Rückblick auf die spannungsrei­
che «Arbeitskameradschaft» mit
Friedrich Dürrenmatt macht Max
Frisch ihre Verschiedenheit nicht von
ungefähr an der je anderen Bedeu­
tung der Religion fest: «Wir haben
auch sehr bald festgestellt, dass wir
völlig unterschiedliche Tempera­
mente sind, von einem ganz anderen
Hintergrund herkommend: er zwei­
fellos vom Theologischen her, und
ich, wenn man es so mit einer Etikette
sagen will, vom Aufklärerischen her,
rationalistischer, humanistisch usw.»
Auch in Frischs Œuvre bildet die
Auseinandersetzung mit dem Erbe
seines reformierten Christentums
eine bemerkenswerte Unterströ­
mung. Nichts zeigt dies deutlicher als
das biblische Bilderverbot, das im
Mittelpunkt von Frischs literarischer
Ästhetik steht.
Kunst ist transzendent
Eine jüngst erstmals veröffentlichte
Poetik­Vorlesung von 1981 in New
York kulminiert kaum zufällig in ei­
nem Bild des russischen Abstrakten
Kasimir Malevich: «Schwarzes Quad­
rat». Es versinnbildlicht für Frisch die
permanente Irritation der Kunst,
«dass Menschsein anders sein könn­
te». Dass wir die Welt anders erleben,
als es die konventionelle Sprache der
Redensarten und Klischees behaup­
tet, das interessierte ihn beim Schrei­
ben: «Kunst als solche ist transzen­
dent.» Im Kollegengespräch kom­
mentierte Frisch diese «Sehnsucht,
Max Frisch sucht und findet Liebe und Gott in der Freiheit. (Foto: tu-berlin.de)
dass die Welt anders sein könnte»,
dahingehend: «Es ist nicht ganz weit
weg vom religiösen Glauben.» «Ein
Wort zu viel», meint Adolf Muschg,
«in einem geschriebenen Text hätte
er es nicht stehen lassen.»
Kommunikation mit dem
Unaussprechlichen
Ohne ihn auf irgendein Bekenntnis
festzulegen, macht Andreas Isen­
schmid dagegen als Urantrieb von
Frischs Schreiben eine Art «Theolo­
gie ohne Gott» geltend. Nicht von un­
gefähr bediene er sich immer wieder
theologischer Ausdrücke: «Du sollst
Dir kein Bildnis machen, heisst es,
von Gott. Es dürfte auch in diesem
Sinne gelten: Gott als das Lebendige
in jedem Menschen, das, was nicht
erfassbar ist.» Damit schreibt der «re­
formierte Bilderkritiker» das bibli­
sche Bilderverbot (Buch Exodus 20,4;
Buch Deuteronomium 5,8) unter sä­
kularem Vorzeichen fort und weiter.
«Es ist eine Versündigung, die wir, so
wie sie an uns begangen wird, fast
ohne Unterlass wieder begehen –
ausgenommen wenn wir lieben.»
Bilder bilden das Böse
Dieser Gedanke ist für Frischs «Stil­
ler» ebenso zentral wie für «Homo
faber». Macht sich dort die Mitwelt
ein Bild von einem Mann, aus dem
sie ihn nicht mehr entlässt, so macht
sich hier ein Machbarkeitsmensch
ein Bild von der Welt, an dem er starr­
sinnig so lange festhält, bis ihm sein
Glaube an die Berechenbarkeit alles
Lebens gründlich abhandenkommt.
Nicht anders verhält es sich mit
«Andorra», dem Drama vom Juden
Andri, der gar kein Jude ist: Er wird –
zunächst von seinem Vater, dann von
der Gesellschaft – zum Juden ge­
macht, bis er schliesslich vom Bild, in
das ihn die Menschen in seinem
Land hineinpressen, getötet wird:
«plötzlich bist du so, wie sie sagen.
Das ist das Böse.»
Von Gott soll sich der Mensch kein
Bildnis machen, weil kein selbstfabri­
ziertes Bild imstande ist, Gott in sei­
Thema 3 ner Transzendenz ganz zu erfassen.
«So wie das All, wie Gottes uner­
schöpfliche Geräumigkeit, schran­
kenlos, alles Möglichen voll, aller Ge­
heimnisse voll, unfassbar ist der
Mensch, den man liebt», formuliert
Frisch im «Tagebuch 1946–1949».
«Die Liebe befreit … aus jeglichem
Bildnis. Das ist das Erregende, das
Abenteuerliche, das eigentlich Span­
nende, dass wir mit den Menschen,
die wir lieben, nicht fertigwerden …»
Wo jedoch anstelle der Offenheit für
die lebendige Bewegtheit des Ande­
ren das fertige Bildnis tritt, verwei­
gern wir ihm «den Anspruch alles
Lebendigen, das unfassbar bleibt».
Worte sind falsch und wahr
Fast das Gleiche sagt Frisch übers
Schreiben: Wir alle versündigen uns
fortwährend, indem wir das vorgefer­
tigte Bildnis unserer Worte mit der
unabbildbaren Wahrheit identifizie­
ren. «Jedes Wort ist falsch und wahr,
das ist das Wesen des Worts», weiss
Stiller. «Schreiben ist nicht Kommu­
nikation mit Lesern, auch nicht Kom­
munikation mit sich selbst, sondern
Kommunikation mit dem Unaus­
sprechlichen. Je genauer man sich
auszusprechen vermöchte, umso rei­
ner erschiene das Unaussprechliche,
das heisst die Wirklichkeit, die den
Schreiber bedrängt und bewegt. Wir
haben die Sprache, um stumm zu
werden.»
Der unerhebliche Mensch
Meisterhaft spitzt Frischs späte Er­
zählung «Der Mensch erscheint im
Holozän» die Frage nach der Stellung
des Menschen zum Widerstreit zwi­
schen Genesis und Geologie zu. Für
die gedächtnis­ und teilnahmslose
Natur ist der Mensch vollkommen
unerheblich – jeglicher religiöse
Sinn, wie ihn die biblische Schöp­
fungserzählung verbürgt, die der alte
Herr Geiser an die Wand pinnt, ver­
flüchtigt sich angesichts der Kälte
und Gleichgültigkeit des Univer­
«Homo faber» scheitert an seinem fixen Weltbild.
sums: «Ob es Gott gibt, wenn es ein­
mal kein menschliches Hirn mehr
gibt, das sich eine Schöpfung ohne
Schöpfer nicht denken kann?» Die
echolos abweisende Natur setzt reli­
giöse Ur­Fragen nach der Bedeutung
des Menschen inmitten der Uner­
messlichkeit des Weltalls frei: «Wahr­
scheinlich gibt es ganze Milchstras­
sen ohne eine Spur von Hirn.» Unfä­
hig, die Wahrheit über die Schöpfung
wirklich zu erfassen, vergegenwärtigt
sich Herr Geiser die Jahrmillionen,
welche die Erde ohne den Menschen
existierte. Mit immer neuen Aus­
schnitten aus Bibel und Brockhaus,
über Saurier und Erdzeitalter, Evolu­
tion und Eschatologie, stemmt er sich
dem Gedächtnisverlust entgegen.
Gast auf Erden
Geiser «tapeziert seine Stube mit
inkohärenten Lexikon­Informatio­
nen», kommentiert Max Frisch, «um
sich behaust zu fühlen in dieser
Welt». Doch die Unermesslichkeit
geologischer und paläontologischer
Zeiträume, die die Geschichte der
Menschheit zu einem unfasslichen
Augenblick zusammenschrumpfen
(Foto: empire-video.de)
lässt, vermittelt kein Gefühl der Be­
haust­ oder der Geborgenheit: «Kata­
strophen kennt allein der Mensch,
sofern er sie überlebt; die Natur
kennt keine Katastrophen.»
Der Tod als das grosse Glück
Im Dezember 1984 spricht Max
Frisch vor angehenden Ärzten an der
Universität Zürich über den Tod,
«weil nur aus unserem Todesbe­
wusstsein sich das Leben als Wunder
offenbart. Ich brauche kein anderes
Wunder.» Es gebe kein Fortleben un­
serer Ich­Seelen, es bleibe nur eine
Unsumme wieder verfügbarer Ato­
me, «irrelevant in der unendlichen
Geist­Materie mit ihren Pulsaren und
Schwarzen Löchern usw. ». Doch die­
ses Aufgehen im All­Ganzen ist für
Max Frisch keine Schreckensvorstel­
lung, sondern ein grosses Glück – so
wie er es viele Jahre früher im «Homo
faber» stenographiert hatte: «Auf der
Welt sein: im Licht sein … standhal­
ten der Zeit, beziehungsweise Ewig­
keit im Augenblick. Ewig sein: gewe­
sen sein.»
Dr. Christoph Gellner,
Theol. Fakultät, Universität Luzern
4 Katholische Pfarreien Kriens
Erstkommunion in Kriens
Kostbar wie ein Schatz
Annalisa Kuhn Fähndrich
Theologin
St. Gallus
Stehlen erlaubt?
Ich parkiere mein Velo an der
Reuss und gehe zu einem gemüt­
lichen Nachtessen.
Als ich nach Hause fahren will, ist
mein Rad weg. Fassungslos neh­
me ich den Bus. Drei Tage bleibe
ich empört, am vierten entscheide
ich, mit einem alten Velo ­täglich
von A nach B zu fahren.
Nach Wochen – ich hatte bereits
vergessen, dass ich mit dem Er­
satzvelo unterwegs war – erblicke
ich mein Velo mit einem riesigen
Metallschloss. Kurzerhand orga­
nisiere ich einen Anhänger, bringe
es nach Hause und knacke das
Schloss. Mit einem schlechten
­Gewissen. Vielleicht hat jemand
mein Velo dringend gebraucht,
weil er/sie viel weniger besitzt als
ich …
Wann stehle und wann teile ich?
Grenzen verwischen, und mein
Horizont weitet sich. So oder so,
Stehlen erlaubt?
Die Erstkommunionkinder entdecken die wahren Schätze.
Die Verantwortlichen der drei Kri­
enser Pfarreien wählen jedes Jahr
ein Thema für die Erstkommunion
und ihre Vorbereitung aus. Dieses
Jahr haben sie das Thema «Schatz»
gewählt.
Was ist kostbar, was ist uns wichtig?
Was macht mich glücklich, fröhlich,
zufrieden, sorglos? So vieles ist für
uns wichtig und unentbehrlich. Wir
sind ständig auf der Suche nach ei­
nem besonderen Schatz, dem gros­
sen Glück. Vieles, was wir besitzen,
macht uns glücklich, weil es uns er­
freut oder wir es gut gebrauchen
können. Aber was ist für uns beson­
ders wichtig? Sind es kostbare Ge­
genstände? Oder ein gutes Erlebnis,
liebe Menschen, gute Gedanken, ein
sonniger Tag, genug zu essen, kein
Streit?
Auch der Religionsunterricht ist wie
eine gefüllte Schatzkiste, in der die
Kinder Kostbares für ihren Lebens­
weg entdecken können. Wir haben
erfahren, dass nicht Gold, Edelsteine
oder viel Geld einen wichtigen Schatz
ausmachen. Denn Liebe, Freund­
schaft, Gerechtigkeit und Frieden
sind grosse Reichtümer unseres Le­
bens. Unsere Schatzkarte sind Ge­
schichten aus der Bibel und solche,
die das Leben schrieb. Jedes Kind
durfte erfahren, es ist kostbar wie ein
Schatz und als einzelner Mensch
wichtig in der Gemeinschaft des
Glaubens. So wie ich bin, nimmt Gott
mich an.
Würden wir die Eltern nach ihrem
grössten Schatz fragen, so bekom­
men wir sicher die Antwort, der
grösste Schatz sind unsere Kinder.
Im Alltag dürfen die Kinder ganz viel
Katholische Pfarreien Kriens 5 ­ iebe und Fürsorge durch ihre Eltern
L
erfahren. Liebe Eltern zu haben ist
aber auch etwas Besonderes und
ganz wertvoll. So haben die Eltern die
100 Erstkommunikanten auf dem
Weg begleitet und mit ihrer Mithilfe
dazu beigetragen, dass ein wunder­
bares Fest stattfinden kann.
Pfarrei St. Gallus
Chom mer findet euse Schatz
Wir haben erfahren, dass jedes der
38 Erstkommunion-Kinder einmalig
und wertvoll ist, wie eine Perle.
Immer wenn wir uns freuen, wenn
wir Frieden haben, wenn Gott uns
segnet und Gutes schenkt, dann be­
sitzen wir ein Stück Himmelreich,
das so kostbar ist wie eine seltene
Perle. Die kostbarste Perle, die wir
besitzen dürfen, ist das Göttliche, das
in unserem Herzen wohnt, so kann
jedes von innen heraus glänzen und
leuchten. Damit wir das nicht verges­
sen, feiern wir immer wieder Kom­
munion. «Wiederum gleicht das
Himmelreich einem Kaufmann, der
gute Perlen suchte, und als er eine
kostbare Perle fand, ging er hin und
verkaufte alles, was er hatte, und
kaufte sie» (Matthäus 13,45–46).
Pfarrei St. Franziskus
Ein kostbarer Schatz –
Jesus mit uns unterwegs
Für Jesus war jeder Mensch kostbar
und einmalig. 51 ErstkommunionKinder haben erarbeitet, was ihnen
im Leben wichtig ist, und ihre beson­
deren Fähigkeiten entdeckt.
«Mit dem Himmelreich ist es wie mit
einem Schatz, der in einem Acker
vergraben war. Ein Mann entdeckte
ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in
seiner Freude verkaufte er alles, was
er besass, und kaufte den Acker»
(Mt 13,44).
Was könnte das für ein Schatz sein,
für den einer alles hergibt? Liebe,
Vertrauen, Hoffnung, Glaube, Freun­
de, Frieden, Freude. Diese Schätze
sind unbezahlbar. Sie sind ein Ge­
Das Erstkommunionfest bleibt als Schatz in Erinnerung.
schenk. Der Mann gibt alles her, was
er hat, weil er spürt, es lohnt sich. Er
wird reich werden: nicht an Geld,
sondern im Herzen.» (Y. Hofstetter)
Pfarrei Bruder Klaus
Von Schätzen umgeben
Unsere Gärten, die blühenden Wie­
sen, die Insekten und Vögel in der
Luft bilden einen Reichtum, der uns
Menschen von Gott anvertraut ist.
Ein Vater, welcher für den Baumbe­
stand der Stadt Luzern verantwort­
lich ist, sägte jedem Kind eine Baum­
scheibe zurecht. Am Eltern-KindNachmittag Ende März beklebten
die 36 Kinder der Pfarrei Bruder
Klaus diese Scheiben mit ihrem Foto
und den unterschiedlichsten Schät­
zen aus der Natur.
So entstanden aus Nüssen, Zapfen,
Steinchen, Maiskörnern, Muscheln
und
Schneckenhäuschen
tolle
Kunstwerke. Am Weissen Sonntag
und später in den Kinderzimmern
erinnern uns diese Naturbilder, dass
wir selber ein Teil der schönen
Schöpfung sind. (St. Brändli)
Mirjam Baur
St. Gallus
G
(Bilder: Archiv SG)
ott segne dich.
Er erfülle dich mit
kostbaren Schätzen
und du wirst für alle ein
Segen sein.
Er erfülle deine Füsse mit Tanz
und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle dein Herz
mit Zärtlichkeit
und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit
Musik
und deine Nase mit
Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund
mit Jubel
und dein Herz mit Freude.
Er gebe uns allen immer neu
die Kraft der Hoffnung.
So segne dich Gott.
6 Pfarrei St. Gallus
Pfarreiagenda
Erstkommunion
Sonntag, 1. Mai, 10.00
in der Kirche St. Gallus
Wir wünschen den Erstkommunion­
kindern und ihren Familien ein schö­
nes Fest.
Telefon 041 329 10 00
Training an Leib und Seele
Ein Angebot der FMG
Mittwoch, 25. Mai, 19.00,
Treffpunkt auf der Aussichts­
plattform Sonnenberg
Training an Leib und Seele – eine
Runde Walking mit kurzen Impulsen.
Leitung: Ruedy Sigrist.
Forschungsreise durch die Kirche
Schnuppermorgen
Maiandacht mit dem Sängerverein Pilatus
Dienstag, 3. Mai, 19.00
in der Kirche St. Gallus
Maria, eine Frau unterwegs ...
Erlebnisse und Begegnungen mach­
ten damals wie heute einen Weg un­
vorhersehbar, aber auch richtig span­
nend.
Spiel und Spass
Ein Angebot der Jungwacht Kriens
Samstag, 14. Mai, 13.00–17.00
auf der Krauerwiese
Die Jungwacht Kriens führt einen An­
lass durch für Kinder und Jugendli­
che, die Spass haben wollen. Alles
findet mitten in Kriens statt, nämlich
auf der Krauerwiese. Kommt doch
auch und nehmt eure Kollegen und
Familien mit. Du kannst nach Lust
und Laune zu uns kommen. Der An­
lass findet bei jedem Wetter statt.
Bis dann, die Jungwacht Kriens freut
sich auf euch!
Gottesdienst mit der Liturgiegruppe
Ein Angebot der FMG
Mittwoch, 18. Mai, 09.00
in der Kirche St. Gallus
«Zeit ist Glück.»
Ein Angebot der Ministranten
Samstag, 21. Mai, 09.15–11.15,
vor der Kirche St. Gallus
Bei den Gallus-Ministranten findet
ein Schnuppermorgen statt. Ab der
3. Klasse bist du bei uns herzlich will­
kommen. Wir treffen uns alle um
09.15 vor der St.-Gallus-Kirche, um
die Welt der Ministranten zu entde­
cken. Und um 11.15 ist der Schnup­
permorgen bereits zu Ende. Dann
kannst du entscheiden, ob du Minist­
rant/in werden möchtest. Wir freuen
uns auf euch, um viele neue Gesich­
ter kennenzulernen.
Das Leitungsteam St. Gallus
Bei Fragen: Chantal Staubli,
041 311 24 48
Aus dem Gallus Chor
Anlässlich der GV vom 19. März wur­
den eine Sängerin und zwei Sänger
des Gallus Chors Kriens vom Bistum
Basel für über 40 Jahre «Singen im Ver­
band» mit der Medaille «Fidei ac me­
ritis» ausgezeichnet. Unter grossem
Applaus nahmen Werner Einsiedler
(40 Jahre), Franziska Senti (42 Jahre)
und Walter Steger (46 Jahre) von der
Präsidentin Manuela Tessarolo die
Medaille und die Ehrenurkunde in
Empfang.
Die Kirche St. Gallus birgt unbekannte
Ecken.
(Foto: Roberto Conciatori)
Erlebnis-Kirche Pfarrei St. Gallus, An­
gebot für Kinder und Familien
Samstag, 14. Mai, 10.30–11.30 und
13.30–15.30 in der Kirche St. Gallus
Wollen Sie in der Kirche hinter ver­
schlossene Türen schauen, auf dem
Kirchendachboden auf Entdeckung
gehen, die Kirchenglocken besichti­
gen oder die Sakristei erforschen?
Dann kommen Sie vorbei. Wir bieten
Ihnen eine Forschungsreise durch
die Kirche.
D
as Land, wo die
Kirchen schön und
die Häuser verfallen
sind, ist so gut verloren wie
das, wo die Kirchen
verfallen und die Häuser
Schlösser werden.
Georg Christoph Lichtenberg
(1742–1799)
pfarrei.gallus@kath-kriens.ch
Pfarrei St. Gallus 7 Einladung zum Ausflug der FMG
Von Schloss zu Schloss
In der Brauerei Feldschlösschen gibt es eines der schönsten Sudhäuser zu sehen.
(Foto: Pressebild Feldschlösschen)
Schloss Beuggen
Gemeinsam mit der FMG St. Gallus/
St. Franziskus können Sie im Juni
­einen abwechslungsreichen Tag am
Rhein verbringen.
Sie keine grosse Biertrinkerin sind?
Wir würden uns über Ihre Anmel­
dung freuen.
Der Vorstand
Am Morgen fahren wir mit dem
­Heggli-Car nach Rheinfelden,wo wir
im Seminarhotel Schützen das obli­
gate Kafi und Gipfeli bei einem
Schwatz geniessen können. Weiter
geht es dann zum Gelände der Braue­
rei Feldschlösschen. Nur schon der
prächtige Anblick des «Schlösschens»
lässt uns erahnen, was uns im Innern
erwartet. Nach einer Führung von 1½
Stunden wird uns noch eine Degusta­
tion angeboten. In der rustikalen Piz­
zeria «Wasserturm» im deutschen
Rheinfelden werden wir nach einer
kurzen Fahrt zu Mittag essen. Frisch
gestärkt besichtigen wir am Rhein die
öffentliche Anlage von Schloss Beug­
gen mit Labyrinth und Kirche.
Am späteren Nachmittag machen wir
noch einen Abstecher nach dem
schönen Städtchen Waldshut, das
bekannt ist für seine malerischen
Häuser. Wer gerne zum Lädele geht
oder bei einem Kafi das süsse Nichts­
tun geniessen will, kommt auch auf
seine Rechnung.
Mit hoffentlich vielen netten Eindrü­
cken und evtl. vollen Taschen treten
wir gegen Abend die Heimreise an.
Fühlen Sie sich von unserem Pro­
gramm angesprochen, auch wenn
(Foto: Pressebild)
Informationen
Datum:
Dienstag, 7. Juni 2011
Abfahrtszeiten:
Busschleife Obernau
Feldmühle
Gallusheim
Rückkehr
07.00
07.05
07.15
ca. 20.15
Preis:
Fr. 76.– (Carfahrt, Mittagessen, Ein­
tritt und Führung und Trinkgelder),
ID und Euro mitnehmen.
Anmeldetalon für den Ausflug der FMG | Anmeldung bis spätestens 30. Mai
Name/Vorname:
Adresse:
Telefon:
Abfahrtsort:
Sylvia Wollert, Nelkenstrasse, 6010 Kriens. Ab 16. Mai ist die telefonische Anmeldung möglich.
Telefon 041 340 91 46 oder s.wollert@fg-kriens.ch
8 Pfarrei Bruder Klaus
Pfarreiagenda
Weisser Sonntag
Sonntag, 1. Mai, 10.00
36 Kinder freuen sich darauf, inmit­
ten unserer Pfarreigemeinschaft zum
ersten Mal das stärkende, heilige Brot
zu empfangen. Die Harmoniemusik
begleitet die Kinderschar. Sie, liebe
Pfarreiangehörige, sind herzlich ein­
geladen, mit Ihrem Gebet und Ihrem
Dabeisein die Kinder zu unterstüt­
zen.
Schnuppernachmittag Ministranten
Samstag, 14. Mai, 14.00–16.00
Ein Minikleid anprobieren, die Sak­
ristei besuchen. Dazu Spiel und Spass
und ein Zvieri. Anmeldung bis 12. Mai
an k.leimgruber@kath-kriens.ch oder
041 317 30 05.
Maiandacht und Führung in der Kirche Heiligkreuz LU
Ein Angebot der FG
Donnerstag, 19. Mai, 13.00
Maiandacht mit Regina Osterwalder;
Führung durch Bruder Crispin Roh­
rer, Zeit für einen Spaziergang oder
Besuch des Seelensteigs.
Abfahrt: 13.00 ab Alpenstrasse 20
Rückfahrt: 17.00 ab Heiligkreuz
Kosten: Fr. 20.–/Fr. 25.–
Anmeldungen bis 14. Mai bei
V. Cavigelli, v.cavigelli@fg-kriens.ch,
041 310 91 77
Telefon 041 317 30 00
Cantars – Kirchenklangfest
Positive Kirchenerfahrungen
Am 18. Juni findet in Emmenbrücke
eine von vielen regionalen CantarsVeranstaltungen statt. Während
zwölf Stunden singen und präsen­
tieren Chöre und Kirchenmusiker
Werke aus verschiedenen Epochen.
Auch der Kirchenchor Bruder
Klaus, Kriens, ist dabei.
Cantars ist das Geschenk, das der
Kirchenmusikverband des Bistums
Basel sich und der Bevölkerung
zu seinem 125-jährigen Bestehen
macht. Das «Kirchenklangfest» star­
tet am 30. April in Luzern. In den
Monaten Mai und Juni finden an
weiteren neun Daten an 19 verschie­
denen Orten insgesamt rund 200
Konzerte statt. Auch Emmenbrücke
ist Austragungsort eines solchen re­
gionalen Anlasses.
Die Konzerte beginnen um 12.00
mittags und dauern bis Mitternacht.
Jeweils zur vollen Stunde ­finden ab­
wechslungsweise in der reformier­
ten Kirche Gerliswil, in der Kirche
Bruder Klaus und in der katholi­
schen Kirche Gerliswil Konzerte mit
verschiedenen Chören aus der Ag­
glomeration von Luzern statt.
Der Kirchenchor Bruder Klaus, Kri­
ens, tritt um 15.00 in der kath. Kirche
Gerliswil mit der «Missa Katharina»
von Jacob de Haan auf.
Vorverkauf:
Pfarramt St. Leodegar im Hof
St.-Leodegar-Strasse 6
6006 Luzern
041 418 20 20
st.leodegar@kathluzern.ch
Details zum Konzertprogramm fin­
den Sie unter www.cantars.org.
Karin Saturnino-Eichenberger
Medienverantwortliche Cantars,
Emmenbrücke
Ersten positiven Kirchenerfah­
rungen begegnete ich schon in
der Kindheit in Jugendvereinen,
aber auch im Jugendalter. Im Al­
ter als junger Erwachsener gab es
auch Phasen, wo mir die Kirche
nicht sehr wichtig schien. Gerade
in diese Zeit fallen Erfahrungen
im kirchlichen Umfeld, wie die
Schweizermission in London, die
für mich prägend werden sollten.
Ich konnte als Lektor in den Got­
tesdiensten und an den anschlies­
senden Unterhaltungsabenden
als Leiter meine Fremdsprachen­
kenntnisse nutzen und erlebte
dort, wie ich und die anderen jun­
gen Leute hier Halt in schwieri­
gen Zeit fern der Heimat fanden.
Das erste Engagement als Lektor
gab mir Impulse, mich auch spä­
ter und bis heute in der jeweiligen
Pfarrei zu engagieren. Dieses En­
gagement hat mir geholfen, mich
auch im Beruf ungehemmter vor
die Leute hinzustellen und mich
dadurch in viele interessante Auf­
gaben hineinzuwagen.
Othmar Gander
Vierter Beitrag der Reihe, in der
sich Menschen aus der Pfarrei über
ihre positiven Kirchenerfahrungen
äussern.
pfarrei.bruderklaus@kath-kriens.ch
Pfarrei Bruder Klaus 9 Erstkommunion als wichtige Kirchenerfahrung
Wir sind Kirche
Gemeinsames Basteln lässt Kirche erleben.
Ein freudiger Tag. (Bilder: Archiv BK)
Für die Kinder im dritten Schuljahr
und deren Eltern bietet der Weg zur
Ersten Kommunion eine lebendige
Kirchenerfahrung. Eltern, die letztes
Jahr ihr Kind begleiteten, berichten:
Weissen Sonntag ein wichtiges Erleb­
nis. Eine Prise Selbständigkeit lernte
er damit, dass er und die Kinder un­
ter sich um den Altar sassen und je­
des Kind eine Aufgabe im Gottes­
dienst hatte. Der Einbezug von uns
Eltern für kleine Handreichungen
während des Jahres brachte bunte
Ideen zusammen. Davon erzählen
die Fotos auf der CD.»
Heidi Lingg Arnold bilanziert: Ich er­
innere mich noch gut an den ElternKind-Nachmittag, den Volkstanz, das
Singen und Basteln. Meinem Kind ist
die von den Kindern dargestellte Ge­
schichte von Zachäus in Erinnerung
geblieben. So sagte Livio einmal:
«Wir teilen wie Zachäus.» Eindrück­
lich fand ich auch den Kreis der Mäd­
chen und Buben um den Altar, als sie
das heilige Brot empfingen. Die Kin­
der wurden ernst genommen und
fühlten sich wohl.
Guten Zugang zur Religion
gefunden
Monika Burch erlebte das Jahr mit
den vier Kindergottesdiensten, dem
gemeinsamen Nachmittag und dem
Weissen Sonntag als harmonischen
Weg. «Meine Tochter hat sich auf alle
Angebote gefreut. Jeden Tag schläft
Lena mit dem Kissen, das jedes Kind
zum Thema ‹Mini Farb und dini› sel­
ber gestaltet hat; eine schöne Erinne­
rung daran, dass sich in Gottes Nähe
jedes geborgen fühlen kann.»
Andrea Höing beobachtete mit Fas­
zination, wie die Kinder die paar An­
lässe auf dem Weg zur Erstkommu­
nion gerne und in grosser Offenheit
mitlebten. «Meine Tochter Murielle
hat in diesem Jahr einen guten Zu­
gang zur Religion gefunden.» Immer
wieder ist der Bezug zum Leben
sichtbar geworden im konkreten
Teilen von Brot, im Spielen der bibli­
schen Geschichten, im Backen von
Brot für den Rorate-Zmorgen oder
im Singen der Lieder vom Weissen
Sonntag im Betagtenzentrum Zu­
nacher.
Einbezug der Eltern
Giuseppina Napolitano berichtet:
«Für Mauro war der Gottesdienst am
Erfahrung, die trägt
Das Jahr der Erstkommunion ermög­
licht den Kindern und Eltern eine
guttuende Kirchenerfahrung. Diese
gewachsene Grundstimmung trägt
dann auch, wenn im Jahr darauf der
Versöhnungsweg oder später die Fir­
mung anstehen oder ein seelsorgli­
ches Anliegen drängt. Die Kontakte,
welche in diesem Jahr auf die Erst­
kommunion hin gewachsen sind,
lassen uns spüren, dass wir alle Kir­
che sind.
Stephan Brändli
10 Pfarrei St. Franziskus
Telefon 041 329 81 81
Rise up – lasst uns singen!
up» finden wir – ähnlich wie im Sen­
tibüchlein – gut 250 moderne christli­
che Lieder sowie ansprechende Ge­
betstexte. Ein grosser Teil der uns be­
kannten Sentibuchlieder finden sich
auch im «rise up» wieder.
Wir werden einen Satz gut erhaltener
Sentibüchlein weiterhin behalten
und gelegentlich einsetzen. In Zu­
kunft werden wir Sie aber vor allem
mit vielen altbekannten und auch
neuen Liedern aus dem «rise up»
zum Singen einladen und freuen uns
auf lustvolle, mutige Stimmen! Dass
der Sentimentalchlor viele Lieder aus
dem «rise up» in seinem Repertoire
hat und neue dazu nehmen wird,
wird uns dabei unterstützen!
«rise up» – Einführung:
Am Wochenende vom 7./8. Mai
(Muttertag) werden wir die neu­
en «rise up» zum ersten Mal ein­
setzen. Nachher werden sie im
Wechsel mit den Kirchengesang­
büchern in verschiedenen Got­
tesdiensten zum Zuge kommen.
Nicht erst seit dem Filmhit «As it is in
Heaven» wissen wir, wie gut es tun
kann, miteinander zu singen! Eintau­
chen in verschiedene Stimmungen
und Gefühle und dabei Worte mit
Melodien und Rhythmen verbinden
war seit jeher eine Form des Betens.
Wir können dabei in Kontakt kom­
men mit uns selber, mit den Men­
schen um uns und dem, was uns
übersteigt. Wir freuen uns darum sehr
daran, dass im Senti oft lustvoll und
kräftig gesungen wird, was durchaus
nicht in jeder Kirche so ist!
Dieser Umstand ist sicher auch den
guten, inhaltlich wertvollen Liedern
aus unserem Liederbüchlein zu ver­
danken: Vor 15 Jahren wurde in auf­
wändiger Arbeit das pfarreieigene
Liederbuch erstellt mit vielen moder­
nen christlichen Liedern und Ge­
betstexten. Einen Teil der Lieder sin­
gen wir oft, andere sind kaum be­
kannt. Nun sind die Sentibüchlein in
die Jahre gekommen und fallen aus­
einander.
In der Zwischenzeit wurde für die
ganze deutschsprachige Schweiz als
Ergänzung zum katholischen und
evangelisch-reformierten Kirchenge­
sangbuch ein modernes Liederbuch
geschaffen, das «rise up». Im «rise
Sentibüchlein – Erinnerung:
Im Foyer werden wir die restlichen
Sentibüchlein auflegen. Wer gerne
eines zum selber Singen oder einfach
als Erinnerung behalten möchte, darf
sich gerne bedienen!
Pfarreiteam St. Franziskus
pfarrei.franziskus@kath-kriens.ch
Pfarrei St. Franziskus 11 Hausbesuche, Kranken-Kommunion
Wenn Sie gerne die Krankenkommu­
nion empfangen möchten, einen
Krankenbesuch wünschen oder von
einer bedürftigen Person wissen,
dann bitten wir Sie, sich im Sekretari­
at unserer Pfarrei zu melden.
Wir kommen den Wünschen nach
unseren Möglichkeiten gerne nach.
Pfarreiagenda
Mittagstisch für alle
Mittwoch, 11. Mai, 12.00
Anmeldungen bis Montag, 9. Mai:
Sozialdienst
041 329 81 85
Pfarreisekretariat
041 329 81 81
Kinderhort
Wir suchen Sie
M
it Maiglöckchen
läutet das junge Jahr
seinen Duft
Frauen- und Mütter­
gemeinschaft St. Gallus/ St. Franziskus Kriens
Der Flieder erwacht
aus Liebe zur Sonne
Bäume erfinden wieder
ihr Laub und
führen Gespräche
Siehe unter St. Gallus
Pfarreisekretariat: Öffnungszeiten
Wolken umarmen die Erde
mit silbernem Wasser
da wächst alles besser
Montag bis Donnerstag
08.00–11.30 und 14.00–17.30
Freitag
08.00–11.30 und 14.00–17.00
Schön ist’s im Heu
zu träumen
dem Glück der Vögel
zu lauschen
Es ist Zeit, sich zu freuen
an atmenden Farben
zu trauen dem
blühenden Wunder
Ja, es ist Zeit
sich zu öffnen
allen ein Freund zu sein
das Leben zu rühmen
Rose Ausländer
(Foto: Pixelio)
Donnerstag, 12. Mai, 14.00–16.30
Unkostenbeitrag: Fr. 5.–
Kontaktperson: Claudia Steiner
041 322 02 76, steinercl@sunrise.ch
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Wir feiern nach Gottesdiensten auch
Apéros.
Immer wieder suchen wir fleissige
Helferinnen und Helfer, die gerne da­
bei mitgestalten.
Wenn Sie gerne zusammenarbeiten
und auch Kontakt knüpfen wollen,
sind Sie eingeladen, sich zu melden
bei:
Esther Rütsch
041 329 81 81
E-Mail: e.ruetsch@kath-kriens.ch
041 329 81 81
041 329 81 80
e.ruetsch@kath-kriens.ch
www.kath-kriens.ch
12 Gottesdienste
Pfarrei St. Gallus
Samstag, 30. April
18.30
Eucharistiefeier
Sonntag, 1. Mai – Weisser Sonntag
10.00
Festgottesdienst mit
den Erstkommunionkindern
Mirjam Baur-Lichter und Karl Abbt
Kollekte: Kinderspitex Zentralschweiz
Dienstag, 3. Mai
19.00
Maiandacht mit Annalisa Kuhn
Mitwirkung: Sängerverein Pilatus
Freitag, 6. Mai – Herz-Jesu-Freitag
09.00
Eucharistiefeier
17.00
Beichtgespräch und Rosenkranzgebet
18.00
Eucharistiefeier
Samstag, 7. Mai
18.30
Kommunionfeier mit
Annalisa Kuhn und
Hans-Urs Fähndrich-Kuhn
Sonntag, 8. Mai – Muttertag
09.30
Kommunionfeier mit
Annalisa Kuhn und
Hans-Urs Fähndrich-Kuhn
Musik:
Stefan Quaderer und
Hans-Urs Fähndrich, Akkordeon
11.30
Eucharistiefeier der
Missione cattolica italiana
Kollekte: Schweiz. Katholischer Frauenbund
Dienstag, 10. Mai
18.00
Lichtfeier für Verstorbene und
ihre Angehörigen mit Annalisa Kuhn
Samstag, 14. Mai
18.30
Kommunionfeier mit Regina Osterwalder
Sonntag, 15. Mai
09.30
Kommunionfeier mit Regina Osterwalder
Kollekte: Information kirchliche Berufe
Mittwoch bis Samstag um 09.00 Eucharistiefeier
Pfarrei Bruder Klaus
Samstag, 30. April
17.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Kollekte: St.-Josefs-Opfer
Sonntag, 1. Mai – Weisser Sonntag
10.00
Erstkommunionfeier mit Stephan Brändli,
Charlotte Hangartner, Regina Osterwalder
und Fritz Dommann
Kollekte: Kinderhort Bruder Klaus
Mittwoch, 4. Mai
09.00
Eucharistiefeier in der Kapelle
Freitag, 6. Mai
18.30
Eucharistiefeier in der Kapelle
Samstag, 7. Mai
17.00
Eucharistiefeier mit Rita Gemperle und
Fritz Dommann
Sonntag, 8. Mai – Muttertag
11.00
Eucharistiefeier mit Rita Gemperle und
Fritz Dommann
Musik:
Silvan Moosmüller, Klarinette
Othmar Bucher, Orgel
Kollekte: Schweiz. Katholischer Frauenbund
Mittwoch, 11. Mai
09.00
Eucharistiefeier in der Kapelle
Freitag, 13. Mai
18.30
Eucharistiefeier in der Kapelle
Samstag, 14. Mai
17.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Regina Osterwalder
Sonntag, 15. Mai – 4. Ostersonntag
10.00
Chenderfiir in der Kapelle
11.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Regina Osterwalder
Kollekte: Information kirchliche Berufe
16.00
Eucharistiefeier der Vietnamesen
Gottesdienste 13 Pfarrei St. Franziskus
Samstag, 30. April
18.00
Eucharistiefeier mit Pater Oktavian
Schmucki
Sonntag, 1. Mai – Weisser Sonntag
Gottesdienste der Erstkommunionkinder mit
Yvonne Hofstetter, Daniela Bachmann,
Peter Nicola und Hans Jürgen Zahnen
09.15
Besammlung/Einzug mit dem JBO
09.30
Festgottesdienst 1
11.15
Besammlung/Einzug mit dem JBO
11.30
Festgottesdienst 2
Musik:
Elena Wigger, Orgel, und
Jonas Lindemann, Querflöte
Kollekte: Je zur Hälfte für Verein Hotel Dieu, Luzern,
und Tagesplatzverein Kriens
Für die Gottesdienstbesuche am Weissen Sonntag:
Benutzen Sie bitte die Parkplätze beim Schulhaus
Meiersmatt (gebührenpflichtig), danke!
Dienstag, 3. Mai
09.15
Eucharistiefeier
Donnerstag, 5. Mai
19.30
Maiandacht in der Wallfahrtskirche
Hergiswald; Mitwirkung Aktives Obernau
(St. Franziskus)
Samstag, 7. Mai
18.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Judith von Rotz
Sonntag, 8. Mai
10.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Judith von Rotz
Kollekte: St.-Josefs-Opfer
11.30
Tauffeier
Dienstag, 10. Mai
09.15
Eucharistiefeier
Samstag, 14. Mai
18.00
Eucharistiefeier mit Hans Jürgen Zahnen
Sonntag, 15. Mai
10.00
Eucharistiefeier mit Hans Jürgen Zahnen
Kollekte: Verein Jobdach, Luzern
19.00
Taizégebet, Einstimmung ab 18.30
Dienstag, 17. Mai
09.15
Eucharistiefeier
D
ie Menschen bauen
zu viele Mauern
und zu wenig Brücken.
Dominique Georges Pire
(Foto: Pixelio)
Alters- und Pflegeheime
Grossfeld und Zunacher
Grossfeld: Mittwoch, 10.00; Sonntag, 09.30
Zunacher: Samstag, 10.00
Wallfahrtskirche Hergiswald
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen um 10.00;
Mittwoch und Freitag um 15.00; Donnerstag um 19.30,
mit anschliessender Anbetung bis 21.00
14 Katholische Pfarreien Kriens
Taufen
Pfarrei St. Gallus
Santino, der Corina Camenisch und
des Ralph Steinmann, Buenos Aires.
Pfarrei Bruder Klaus
Jarla, der Nathalie und des Stefan
Rölli-Baumeler, Amlehnhalde 10.
Pfarrei St. Franziskus
Lorena Alissa, der Tanja und des
Massimo Caruso-Kretz, Juchweg 5.
Trauung
Pfarrei St. Franziskus
René Duss und Angela Rothenfluh,
Schützenrain 12.
Todesfälle
Pfarrei St. Gallus
Angelo Macchia-Cioffi, 1933
Anna Lipp-Bättig, 1927
Pfarrei Bruder Klaus
Christlicher Friedensdienst
Helvetas, Wasserprojekt
326.45
348.60
Pfarrei St. Franziskus
Interteam Luzern
Kovive
194.60
156.30
Gedächtnisse
Pfarrei St. Gallus
Samstag, 7. Mai, 09.00
1. Jzt. für Hildegard Bründler und Jzt.
für Franz Bründler-Grüter.
Jzt. für Hans-Rudolf Banz-Deplazes;
Franz Burger-Schriber; Rosa Egli; So­
phie Koch; Otto Fischer-Sprunger; Sr.
Maria Theresia Flüeler und Angehö­
rige; Melchior Flüeler und Angehöri­
ge; Josef und Anna Renggli-Flüeler
und Angehörige und Ida RenggliWüest; Josef Renggli-Flüeler; Grety
Haefeli; August Niederberger-Schu­
ler; Erwin Niklaus und Hans und
Gertrud Niklaus-Hofstetter; Nina
Schmid; Margrit und Hans SchriberMüller und Godi Müller; Lajos VasGrubits; Franz und Hermine VogelHerzig.
Jgd. für Erwin Birchler-Achleitner; Kä­
thy Müller-Heini; Walter Hügi-Müller.
Mittwoch, 11. Mai, 09.00
Jzt. für Josef und Josefine BuholzerSpengler und Xaver Birrer-Birrer und
Josef Buholzer-Birrer.
Samstag, 14. Mai, 09.00
Jzt. für Emanuel und Philomena
Baumli-Tanner und Marie KienerBaumli und übrige Verwandte; Hans
und Anna Huber-Wermelinger; Adolf
und Emilie Schwegler-Portmann und
Jakob und Emilie Portmann-Winkler;
Antonia Portmann; Franz StuderSchwegler; Jgd. für Adolf BrunnerBucher.
Pfarrei Bruder Klaus
Freitag, 6. Mai, 18.30
Jzt. für Johann Weber-Birrer; Hermann Amrhein-Marti; Jgd. für Emma
und Eberhard Huser-Huber.
Samstag, 7. Mai, 17.00
Jzt. für Rita Egli-Eleganti; Katharina
Künzli-Steiner und Angehörige; Jgd.
für Paul und Isabella Gander-Lima­
cher.
Pfarrei St. Franziskus
Samstag, 14. Mai, 18.00
XXX. für Josef Huber
Pfarrei Bruder Klaus
Oliver Bucher, 1974
Pfarrei St. Franziskus
Robert Erni, 1933
Josef Huber, 1939
Kollekten
Pfarrei St. Gallus
Stiftung Schwerbehinderte 599.25
Christlicher Friedensdienst 466.40
Kapelle in Urbino. (Foto: Trus, Bob und Jan too/flickr)
Pfarreien Magazin 15 www.kath-kriens.ch Wanderung
Frohes Alter 60 plus
Dienstag, 3. Mai
am Emmen-Uferweg entlang
Treffpunkt 12.30 Bahnhof Luzern,
Torbogen. Mit Bahn nach Malters (Ti­
cket selber lösen). Einfache Wande­
rung am Emmen-Uferweg ab Malters
– Blatten – Littau – Emmenbrücke.
Dauer ca. 2 Std. bei jeder Witterung.
Maria Wetterwald, 041 322 16 30
Dienstag, 10. Mai
der Melchaa entlang
Melchtal 884 (m ü. M.) – Rundweg
Richtung Stöckalp (996) – Melchtal
(884) Trinkhalt – alter Melchtalerweg:
Teufibach (921) – Flüeli (728). Treff­
punkt 08.30 Bahnhof Luzern, Torbo­
gen. Abfahrt 09.08 nach Sarnen. Wan­
derzeit ca. 3¾ Std. Picknick unter­
wegs. Rückfahrt 16.29 ab Flüeli-Ranft,
Luzern an 17.21. Bei zweifelhafter
Witterung wäre eine Anmeldung am
Vorabend hilfreich. Definitiver Ent­
scheid am Wandertag ab 07.00 Hein­
rich Gebhard, 041 360 42 85
Zischtig-Jass-Ausflug
Frohes Alter 60 plus
Dienstag, 17. Mai
Dem Sempachersee entlang fahren
wir nach Mauensee, wo wir im Hotel
Rössli mit Blick auf das Schloss Mau­
ensee einen gemütlichen Jass oder
dem See entlang einen erholsamen
Spaziergang geniessen.
Abfahrt: 13.00 vor dem Pfarreiheim
Bruder Klaus, Kriens
Ankunft: ca. 19.00 vor dem Pfarrei­
heim Bruder Klaus, Kriens
Kosten: Fr. 10.– für die Postautofahrt
Eine Anmeldung ist erforderlich, da
die Platzzahl im Postauto beschränkt
ist. Anmeldungen bis spätestens 11.
Mai an Frau Imgrüth, 041 310 04 42
(abends). Die Anmeldungen werden
nach Eingang berücksichtigt.
Maiandacht Kreis Pilatus
Ein Angebot der KAB Kriens
Freitag, 13. Mai, 19.30
in der Pfarrkirche Littau
Zur gemeinsamen Fahrt nach Littau
treffen wir uns um 18.45 auf dem Ge­
meindehausplatz.
Erste Rechnung
von Toni Amstutz
Besuch der Schokoladenfabrik
Ein Angebot der Kolpingfamilie
Mittwoch, 11. Mai, 12.30, Besamm­
lung an der Busstation Linde
Anmeldung bis 4. Mai an Beatrice
Hüsler, 041 310 03 43
Jubiläumsfeier
Ein Angebot der Kolpingfamilie
Sonntag, 15. Mai, 11.00
in der Hofkirche
Die Kolpingfamilie Luzern feiert ihr
150-jähriges Bestehen mit einem Got­
tesdienst und anschliessendem Apé­
ro auf dem Vorplatz der Hofkirche.
Einladung zum Kirchenfrauen-Kabarett
Am Freitag, 27. Mai, 20.00
im Gallusheim
Eintritt Fr. 25.–, Vorverkauf auf www.
bpk-luzern.ch oder beim Sekretariat
Pfarramt St. Gallus, 041 329 10 00.
Projekt Pastoralraum Kriens
Abend zum Mitdenken und Mitreden
über den künftigen Pastoralraum
­Kriens.
Dienstag, 7. Juni, 20.00
im Pfarreisaal Bruder Klaus
Einladung für alle Mitglieder der drei
Krienser Pfarreien.
Toni Amstutz (Foto: zVg)
Der Kirchenrat hat an seiner Sitzung
Ende März die Rechnung 2010 ge­
nehmigt. Dies mit positiven Zahlen.
In der Ausgabe 10/2011 wird die
Rechnung detailliert dem Pfarreiblatt
beigelegt sein.
Der Abschluss 2010 ist die erste Rech­
nung, die unter der Federführung
von Toni Amstutz erstellt wurde. Toni
Amstutz ist auf der Verwaltung der
Kirchgemeinde der Nachfolger des
langjährigen Mitarbeiters Kurt Bu­
cher. Er arbeitet seit Sommer 2010 für
die Kirchgemeinde im Bereich Fi­
nanzen und Immobilien mit Büro an
der Alpenstrasse im Pfarrhaus Bru­
der Klaus.
Toni Amstutz (Jg. 1956) ist verheiratet
und Vater von zwei erwachsenen
Kindern. Er hat eine kaufmännische
Ausbildung und mehrere Weiterbil­
dungen absolviert und arbeitete vor
seinem Wechsel zur Kirchgemeinde
als Hauptverantwortlicher für den
Bereich Finanzen bei einem Krienser
Unternehmen. Toni Amstutz steht für
Verlässlichkeit und Konstanz: Die
Kirchgemeinde freut sich, dass Toni
Amstutz gut gestartet ist und dankt
ihm für seinen täglichen Einsatz.
Raphael Prinz
16 Veranstaltungen
Treffpunkte
Ferien für Erwachsene mit einer geistigen Behinderung Kirche an der LUGA
11.–21. Juli
Delémont JU
Anmelden (siehe links unten)
Seminar über Gelassenheit
Herzblut und Seelenruhe
Auf der «Baustelle Leben» drehen die
Landeskirchen täglich mit Kindern
und Jugendlichen einen Film. Das
Drehbuch ist offen, die Handlung
kann sich im Verlauf der zehn Tage
entwickeln. Der fertige Film wird u. a.
auf Youtube zu sehen sein. Daneben
gibt es Spray­Workshops, Zauberei
und Zirkus­Atelier für Gross und
Klein.
Infos: www.lukath.ch
29. April bis 8. Mai
Messegelände Allmend, Luzern
Tagung über globale Verantwortung
Denke global, handle lokal!
Zusätzlich zur Entwicklungszusam­
menarbeit des Staates und weltver­
antwortlichem Handeln des Einzel­
nen fragen wir nach der globalen
Verantwortung auf kommunaler
Ebene. Mit Anne­Marie Holenstein,
Adrian Loretan, Bernard Wandeler,
Daniel Kosch u. a.
Anmelden: info@romerohaus.ch
041 375 72 72
Do, 5. Mai, 16.30–20.00
RomeroHaus, Luzern
Ferien für Erwachsene mit einer Körperbehinderung 14.–24. Juni
Delémont JU
Anmelden: Kath. Behindertenseel­
sorge Luzern, Abendweg 1, 6000 Lu­
zern 6, 041 419 48 42
gregor.gander@lukath.ch
Brennen, ohne auszubrennen, Nähe
leben und sich nicht lähmen lassen.
Mit thematischen Impulsen, Einzel­
arbeit, Austausch in Kleingruppen,
Übungen und Meditation. Mit Lukas
Niederberger.
6.–8. Mai (Fr 18.30–So 13.00)
Ort/Anmeldung: Lassalle­Haus,
6313 Edlibach, 041 757 14 14
info@lassalle­haus.org
Luzerner Fusswallfahrt nach Einsiedeln
Die Fusswallfahrt nach Einsiedeln
am Vortag der Landeswallfahrt be­
ginnt neu in Luzern. Mit unterwegs
werden am 7. Mai auch Kantonsrats­
präsident Leo Müller und Regie­
rungspräsident Marcel Schwerz­
mann sein.
Rächer, Hirte, Vogelmutter? Gottesbilder in den Psalmen. Vortrag
von Moni Egger, Lehrbeauftragte für
Bibelhebräisch, Universität Luzern.
Im Psalter liegt eine wahre Schatz­
kammer an Gottesbildern.
Do, 12. Mai, 18.00–19.30
St.­Karli­Quai 12, Luzern
Interreligiöser Dialog zwischen Frauen
Die Katholische Kirche und der Isla­
mische Frauenverein laden zum Ge­
spräch ein zwischen muslimischen,
christlichen und religiös distanzier­
ten Frauen. Thema: «Welche Bedeu­
tung haben heilsame, heilige Mo­
mente für mich?» Mit persönlichen
Impulsen und Gespräch.
Do, 12. Mai, 19.30–21.00
Moschee/Kulturzentrum Barmher­
zigkeit (beim Gütsch­Parkhaus),
Baselstrasse 61A (3. OG), Luzern
Weltjugendtreffen in Madrid
Nationales Vorbereitungstreffen zum
Weltjugendtag (WJT) in Madrid (16.–
21. August).
Infos: www.weltjugendtag.ch
Brig VS
13.–15. Mai
Besinnung mit Pierre Stutz Infos: 041 419 48 48
verwaltung@lukath.ch
www.luzerner­landeswallfahrt.ch
Beginn: Sa, 7. Mai, 6.45, Endstation
Bus 6 und 8, Würzenbach, Luzern
Kyrie – Christe – eleison! Raphael Immoos, Dozent für Chor­
leitung an der Hochschule für Musik
in Basel, führt durch 2000 Jahre geist­
liche Kunstmusik.
Di, 10. Mai, 18.15–20.00
Uni Luzern, Pfistergasse 20
Im Hier und Jetzt leben und achtsam
sein auf einen gesunden Lebens­ und
Arbeitsrhythmus.
Infos: www.pierrestutz.ch
Anmeldung: regula@horcher.ch
041 420 15 78
Sa, 14. Mai, 09.30–16.30
Haus Bruchmatt, Luzern
Theatergottesdienst
West Side Story
So, 15. Mai, 10.00
Matthäuskirche, Luzern
Weitere Veranstaltungen finden
Sie unter: www.pfarreiblatt.ch
Thema 17 EU­Jahr der Freiwilligentätigkeit konkret und lokal: Die Dargebotene Hand/Tel. 143
Die Hotline, die zuhört
Telefon 143 ist offen für alle An­
rufenden – konfessionell, politisch
und kulturell unabhängig. Die Frei­
willigen bei Telefon 143 bieten Hilfe
zur Selbsthilfe und nehmen sich Zeit
für die Anliegen der Anrufenden un­
ter gegenseitiger Anonymität.
Angefangen hatte alles im Jahr 1959
mit einem Vikar, der das Telefon für
«Die Dargebotene Hand» Zent­
ralschweiz am Tag betreute. Heute ar­
beiten 40 Freiwillige rund um die Uhr.
Nonstop seit 50 Jahren
In den über 50 Jahren ihres Beste­
hens hat «Die Dargebotene Hand»
Zentralschweiz
während
rund
450 000 Stunden Freiwilligenarbeit
am Telefon geleistet. Menschen, die
sich einsam fühlen oder mit ihren
Problemen nicht zurechtkommen,
sind froh, dass sie über die Nummer
143 zu jeder Tages­ und Nachtzeit
eine Ansprechperson finden können.
Freiwillige verhindern Leid und ermutigen zu Lösungen.
tenen Hand» in der ganzen Schweiz
über 200 000 Anrufe entgegenge­
nommen – in der Zentralschweiz wa­
ren es rund 10 000 Telefonate. Jeder
freiwillige Mitarbeitende leistete zwi­
schen 15 und 20 Stunden ehrenamtli­
che Arbeit pro Monat. Die regelmäs­
sige Aus­ und Weiterbildung der Mit­
arbeitenden in den Bereichen Psy­
chologie und Kommunikation wird
grossgeschrieben.
Der «Lohn» der Freiwilligen
In der Schweiz sind rund 600 Freiwil­
lige für «Die Dargebotene Hand» tä­
tig. Die Regionalstelle Zentralschweiz
nimmt alle Anrufe aus den Kantonen
Luzern, Nidwalden, Obwalden,
Schwyz, Uri und Zug entgegen.
Stetige Weiterbildung
Alleine im letzten Jahr wurden von
allen Mitarbeitenden der «Dargebo­
Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden
sind am Telefon täglich mit verschie­
densten Lebensrealitäten konfron­
tiert. Das macht gleichzeitig den
«Lohn» der freiwilligen Mitarbeit bei
der «Dargebotenen Hand» aus. Tho­
mas Feldmann, Verantwortlicher für
die Aus­ und Weiterbildung der Mit­
arbeitenden, charakterisiert den Te­
lefon­Dienst als «ständigen Lernpro­
zess, die eigenen Grenzen zu erfah­
ren, den Umgang mit eigenen Unsi­
cherheiten zu lernen, klar zu reden
und eigene Haltungen und Gedan­
ken zu überprüfen».
(Foto: zvg)
Hilfe zur Selbsthilfe
Starke Emotionen verbauen den Be­
troffenen meist den Zugang zu ihren
persönlichen Ressourcen. Telefon
143 motiviert die Ratsuchenden, ihre
eigenen Ressourcen zu beleben und
Lösungen zu erarbeiten.
Berater/innen gesucht!
Schenken Sie sich und anderen Zeit …
Sie erhalten eine umfangreiche Aus­
bildung im Bereich Psychologie und
Kommunikation.
«Die Dargebotene Hand» bietet re­
gelmässig Info­Veranstaltungen für
Interessierte an.
Infos: www.143.ch, 041 210 76 75
zentralschweiz@143.ch
Spenden dringend gesucht
Falls Sie nicht in der Beratung mitar­
beiten können, freuen wir uns über
Ihre Spende. Jeder Beitrag ist will­
kommen. Wir sind ZEWO­zertifiziert.
Herzlichen Dank!
Die Dargebotene Hand
Postfach 2503, 6002 Luzern
Spendenkonto: PK 60­18506­6
18 Luzern – Schweiz – Welt
Kirchen-News
Kanton Luzern
Weg von Luzern!
Dienstverhältnis. Die Lockerung der
Residenzpflicht entspreche dem
wachsenden Bedürfnis der Seelsor­
gerInnen, ihren privaten Bereich
vom Arbeitsort zu trennen. Pro
Kirchgemeinde muss allerdings –
auch kirchenrechtlich – weiterhin ein
Mitglied des Seelsorgeteams obliga­
torisch in einer Dienstwohnung le­
ben. Im Kanton Bern sind die Pfarrer
und GemeindeleiterInnen Angestell­
te des Kantons und erhalten ihre
Löhne von den Staatssteuern.
Kirchenbund unterstützt Behinderten-Konvention Der Schweizerische Evangelische
Kirchenbund (SEK) begrüsst die Rati­
fizierung des UN­Übereinkommens
über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen. Der Bundesrat möch­
te die «UN­Konvention über die
Rechte von Menschen mit Behinde­
rungen» ratifizieren. Dazu hat er zur
Vernehmlassung eingeladen.
Schweiz
Caritas hilft in Nordafrika
Mit Horw hat bereits die zweite von
zehn Teilgemeinden der evangelisch­
reformierten Kirchgemeinde Luzern
beschlossen, aus dieser auszutreten.
Im März tat dies bereits die Teil­
Kirchgemeinde Meggen­Adligens­
wil­Udligenswil. Die Horwer emp­
fanden das Gebilde als schwerfällig
und wollen die Zukunft selbständig
gestalten. Die komplizierte Struktur
der Grossgemeinde sei der Dynamik
und der Motivation sehr abträglich.
Die Kirchgemeinde Luzern reagierte
wie im ersten Fall enttäuscht und ap­
pelliert an das Solidaritätsprinzip, das
es erlaubt, im sozialen Bereich in der
Stadt und Region Luzern sowie ge­
genüber Benachteiligten weltweit zu
wirken. In den austrittswilligen Teil­
gemeinden wird es im Herbst zu Ab­
stimmungen an der Urne kommen.
Caritas Schweiz hat ihren Nothilfe­
Beitrag zugunsten der Flüchtlinge
und Vertriebenen in der Maghreb­
Region von einer halben auf eine
ganze Million Franken aufgestockt.
Zu den verletzlichsten Gruppen ge­
hören Flüchtlinge aus Ägypten,
Schwarzafrika (Niger, Tschad) und
Asien (Bangladesch).
Bistum Basel
An der ägyptisch­libyschen Grenze
verteilt die Caritas täglich Mahlzeiten
und Wasserflaschen, hilft erkrankten
Flüchtlingen bei der Suche nach me­
dizinischer Behandlung, kümmert
sich um die Kinder im Grenzbereich
und verteilt Hilfsgüter (Küchensets,
Matratzen, Decken, Hygieneartikel)
für Flüchtlinge aus dem Niger, die in
ihre Heimat zurückkehren. Spenden­
konto: Caritas, 60­7000­4, Vermerk
«Nordafrika».
Raus aus den Pfarrhäusern!
Im Kanton Bern müssen künftig
nicht alle Pfarrer und Gemeindelei­
terInnen der drei Landeskirchen
zwingend in der Gemeinde leben, in
der sie tätig sind. Zudem werden sie
nicht mehr für eine bestimmte Amts­
dauer angestellt, sondern in einem
unbefristeten, öffentlich­rechtlichen
Der SEK begrüsst, dass die Konventi­
on von der Rechtsgleichheit zur
Chancengleichheit führe. Behinde­
rungen würden nicht mehr als defizi­
täre Gesundheitszustände, sondern
als andere Lebensformen verstan­
den. Die Ratifizierung wolle eine ge­
sellschaftliche Gleichstellung, die zu
gleichen Beteiligungschancen führt
und gleichen Zugang zu gesellschaft­
lichen Ressourcen ermöglicht.
Zürcher Kirche fördert Bildung
Die Synode der katholischen Kirche
im Kanton Zürich lässt sich die religi­
öse Bildungsarbeit etwas kosten. Die
Paulus­Akademie erhält einen jährli­
chen Beitrag von 1,25 Millionen
Franken für die Jahre 2011 und 2012.
Das Kantonale Pfarreiblatt wird mit
3,1 Millionen Franken jährlich unter­
stützt für die Jahre 2012 bis 2014. Als
dritte Institution erhält die katholi­
sche Hochschulgemeinde in Zürich
eine halbe Million Franken jährlich
für die Jahre 2011 bis 2014.
Weitere und aktuelle News finden
Sie unter: www.pfarreiblatt.ch
www.jugend-kriens.ch
Katholische Pfarreien Kriens 19 Omas Hausmittel gegen Wut hilft doch
Wie wirst du deine Wut
wieder los?
Bestimmt bist auch du manches Mal
richtig wütend und musst diese Wut
irgendwie wieder loswerden. Doch
wie machst du das? Machst du Sport
und tobst dich richtig aus, hörst du so
laut wie möglich Musik oder gehst du
in den Wald und schreist deine ganze
Wut hinaus? Es gibt noch eine weitere
Möglichkeit – Beten. Das ist kein Witz.
Sogar die Wissenschaft hat die beru­
higende Wirkung des Betens belegt.
SchülerInnen probieren für einmal das Meditieren aus.
Drei verschiedene Studien an der
University of Michigan, der Ohio Sta­
te University und an der VU Universi­
tät in Amsterdam konnten beweisen,
dass Beten die Wut bändigt.
In einer dieser Studien wurden die
Teilnehmer von fremden Personen
beleidigt. Bei Versuchspersonem, die
kurz danach für einen anderen Men­
schen beteten, liess die Wut nach.
Nun lässt sich natürlich nicht nach­
weisen, dass Gott in die Situation ein­
greift. Vielmehr führt Beten zu einer
anderen Wahrnehmung. Das Gebet
hilft uns Abstand zu gewinnen von
der wutauslösenden Situation. Damit
sind wir in der Lage, das Ganze weni­
ger persönlich zu nehmen. Die Wir­
kung ist immer die gleiche, egal ob du
täglich betest oder zwischendurch in
die Kirche gehst.
Beispiel einer weiteren Studie
Bei einer Gruppe Studenten wurde
mit verschiedenen Fragen das Ag­
gressionsniveau gemessen. Danach
sollten sie einen Aufsatz schreiben.
Thema war: Ein Erlebnis, das mich
besonders wütend gemacht hat. Die­
ser Aufsatz wurde anschliessend von
einem Korrektor mit den Worten:
«Das ist der schlechteste Aufsatz, den
ich je gelesen habe» kommentiert.
Nachdem die Studenten so wütend
gemacht wurden, sollten sie einen
Zeitungsartikel über eine krebskran­
ke Studentin lesen. Ein Teil der Grup­
pe wurde aufgefordert, 5 Minuten an
die Studentin zu denken, der andere
Teil sollte 5 Minuten für diese Stu­
dentin beten. Nun wurde wieder das
Aggressionsniveau getestet. Das war
bei allen Teilnehmern höher als zu
Beginn des Experiments. Bei der
Gruppe, die für die Studentin gebetet
hatte, war es jedoch viel niedriger als
bei den Teilnehmern, die nur an die
Studentin gedacht haben.
Probier es einfach aus
Alle Studien kamen zum selben Er­
gebnis – Beten beruhigt. Allerdings
nur solange es sich nicht um Rache­
gebete handelt, denn die machen nur
noch wütender. Bevor du also das
nächste Mal aus lauter Wut die Türen
knallst oder gleich eine Schlägerei
anfängst, kannst du es ja mal mit Be­
ten probieren. Das geht überall und
wenn du willst, bist du in unseren
Kirchen immer willkommen.
Tanja Metz
Fotos: Michael Zingg
Vierzehntägliche Erscheinungsweise. Redaktionsschluss für den überpfarreilichen Teil: für Nr. 12/2011 am Donnerstag, 12. Mai (erscheint Mitte Juni)
und für Nr. 13/2011 am Donnerstag, 2. Juni (erscheint Ende Juni). Zuschriften an Redaktion Kantonales Pfarreiblatt, Waldstätterstrasse 9, 6003 Luzern,
Telefon 079 395 72 56, E­Mail pfarreiblatt@mailworld.ch. Druck und Versand: Brunner AG, Druck und Medien, Telefon 041 318 34 34.
Worte auf den Weg
(Foto: picasaweb.com)
D
u sollst dir kein Bildnis machen.
Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem
Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen
können, wie er sei. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen,
die wir lieben, nicht fertigwerden: weil wir sie lieben,
solange wir sie lieben. Man höre bloss die Dichter, wenn sie
lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken,
sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und
Tieren, nach Wolken, Sternen und Meeren. Warum? So wie
das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt.
Max Frisch, Tagebuch 1946–1949
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Seele and Geist
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