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Basler Freizeitgärten, wie weiter? - Freizeitgarten.ch

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Basler Freizeitgärten, wie weiter?
Bau- und Verkehrsdepartement
Freizeitgärten sind ein wertvolles Element der „Stadtlandschaft“
- bieten Naherholungsmöglichkeiten
- sind Treffpunkt und stärken den familiären Zusammenhalt
- unterstützen die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
- können Raum für seltene Tiere und die ökologische Vernetzung bieten
Bau- und Verkehrsdepartement
Die Stadtbewohner müssen unbedingt auch künftig
ein grosszügiges Angebot an Freizeitgärten haben
Bild
Bau- und Verkehrsdepartement
Problem
Bevölkerungsrückgang und Bedarf an öffentlichen Freiräumen
Stetig steigender
Wohnraumbedarf
- 20‘000 Ew.
bis 2030 ?
Bau- und Verkehrsdepartement
Problem
Bevölkerungsrückgang und Bedarf an öffentlichen Freiräumen
Was macht das BVD?
- Mobilisierung von Nutzungsreserven in den Bauzonen
- Umnutzung und Öffnung von Industriegebieten für Wohnnutzungen
- Freispielen staatlicher Infrastrukturareale für neue Wohngebiete
- Umnutzung von Bahnarealen
- Stadtrandentwicklungen
Bau- und Verkehrsdepartement
Ausgangslage
Freizeitgärten
Den Baslern steht ein
grosszügiges
Freizeitgartenangebot
zur Verfügung
(ca. 160 ha)
Viele Areale sind heute
nicht gesichert
(Bauzonen, Landwirtschaftszone)
Die Nachfrage nach
Freizeitgärten ist
geringer als noch bis
in die 90er Jahre
Bau- und Verkehrsdepartement
Gegenvorschlag zur Initiative - Grundidee
Gesucht ist eine Lösung, die der Basler Bevölkerung ein quantitativ und qualitativ
überdurchschnittliches Gartenangebot dauerhaft sichert - und trotzdem
wichtige Stadtentwicklungsziele ermöglicht
Grundsätze:
- Rahmen setzen für neue öffentliche Grünanlagen und Wohnraum
- Langfristige Sicherung der Freizeitgärten
in der Stadt und im nahen Umland
durch ein eigenes „Freizeitgarten-Gesetz“
- Aufwertung der Gartenareale
für die Pächterinnen und Pächter (Infrastruktur)
für die angrenzende Wohnbevölkerung (Zugänglichkeit)
ökologische Aufwertung (Vernetzung der Grünanlagen, Trittsteinbiotope)
Bau- und Verkehrsdepartement
Gegenvorschlag zur Initiative – Schutz auch für Umlandgärten
Der Gegenvorschlag
soll möglichst umfassend
sein und alle Freizeitgärten
einbeziehen, die für den
Kanton planbar sind
Dies sind ca. 103 ha
inkl. stadtnaher
Areale der Stadtgärtnerei
im nahen Umland
Damit können mehr
Gartenareale dauerhaft
geschützt werden (82ha),
als durch die Initiative (51 ha)
Bau- und Verkehrsdepartement
Gegenvorschlag zur Initiative – Schutz auch für Umlandgärten
Initiative
Gegenvorschlag
80% gesichert über
Zonen in Basel und
Nutzungsgarantien
im Umland
9% bereits heute bereit für
Wohnbau im Umland
10% Umwandlung
in Wohngebiete in
der Stadt bis 2030
50% gesichert über
den Basler Zonenplan
10% Umwandlung
in öff. Grün in der
Stadt bis 2030
+ neues
Freizeitgartengesetz
Bau- und Verkehrsdepartement
Neues „Gesetz über Familiengärten“
Wichtige Inhalte des Gesetzes:
Sicherung eines genügenden Freizeitgarten-Angebots erstmals als gesetzl. Auftrag
Mindestens 82 ha (=80%) Freizeitgartenareale in der Stadt oder dem stadtnahem Umland
Schaffung spezieller Nutzungsvorschriften für Freizeitgärten im Basler Zonenplan
Kommende Umnutzungen zur Hälfte zugunsten öffentlicher Grünräume und Naturschutz
Verlängerte Kündigungsfristen
Anspruch auf Realersatz bei Umnutzungen von Freizeitgärten
Gesetzliche Verankerung von Begleitmassnahmen bei Umnutzungen
Bau- und Verkehrsdepartement
Umsetzungsschritte
Verabschiedung des Gesetzes über Freizeitgärten
Über 30 ha Freizeitgärten werden mit der anstehenden Zonenplanrevision auf Stadtgebiet
zonenrechtlich gesichert
Ca. 52 ha Freizeitgärten im stadtnahen Umland werden über Zonen oder langfristige
Nutzungsverträge gesichert (auch Areale, die heute in Bauzonen nicht zonenrechtlich
geschützt sind)
Veränderungen in den Gartenarealen erfolgen in frühzeitiger Zusammenarbeit mit den
Vereinen, unter Beachtung der Vorgaben des neuen Gesetzes über Freizeitgärten
und verteilt über einen Planungshorizont von mindestens 20 Jahren
Durch diese langfristige Planung können frühzeitig Ersatzgärten reserviert werden,
und über die übliche Fluktuation wird ein grosser Teil der Gärten von selbst frei.
Bau- und Verkehrsdepartement
Umsetzung in
Zonenplänen und
Nutzungsverträgen
Spezielle Nutzungsvorschrift
„Freizeitgärten“ im Zonenplan
Spezielle Nutzungsvorschrift
zum „Bäumlihofpark“:
Erhalt von >50% der
Freizeitgärten
Im nahen Umland: Gärten in
geeigneten Zonen oder Schutz
über Nutzungsverträge
Keine Massnahmen zum
Schutz von Freizeitgärten
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Landauer
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
heute
Bäumlihof II
Hörnli
Bäumlihof I
Landauer
Rankhof III
Bettingerweg
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Landauer
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2015
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Landauer
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2020 / 2025
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Landauer
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2030
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Milchsuppe
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
heute
Milchsuppe
-Grenze
Milchsuppe
Reibertweg
Basel-West
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Milchsuppe
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2015
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Milchsuppe
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2020
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Milchsuppe
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2025
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Milchsuppe
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2030
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Süd
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
heute
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Süd
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2015
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Süd
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2020
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Süd
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2025
Bau- und Verkehrsdepartement
Etappierungsvorschläge – Gebiet Süd
(Definitive Entscheide über Zonen und Etappierungen von Bebauungsplänen erfolgen erst über Grossratsbeschlüsse)
2030
Bau- und Verkehrsdepartement
Neue Nutzungen auf Freizeitgartenarealen – Gesamtbilanz
Bis 2030 können schrittweise ca. 800 von heute 4200 Parzellen im Planungsperimeter
für neue Nutzungen verwendet werden
Alleine durch die normale Fluktuation über die lange Zeit sind von diesen 800 Parzellen
zum Zeitpunkt der Umnutzung beinahe 500 Parzellen von selbst frei geworden
Für jeden Pächter, der dies möchte, stehen mehrere Ersatzparzellen in nahe gelegenen
Gartenarealen zur Auswahl
Die Stadtgärtnerei sorgt für eine vollwertige und funktionierende Infrastruktur auf allen
Gartenarealen auch während der Umnutzungsphase
Weitere Begleitmassnahmen:
- Gemeinsame, frühzeitige Planung mit den Vereinen
- Umzugshilfen
- Ersatz für verlorene Investitionen der Pächter
- Pflege temporär freier Gärten in Umnutzungsgebieten
- Aufwertungsmassnahmen für Gartenareale
Bau- und Verkehrsdepartement
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