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Aus dem Exil-Paradies in Ascona vertrieben Wie zufrieden - Azione

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Aus dem Exil-Paradies
in Ascona vertrieben
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Wer sagt denn, alt sei nicht
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& geniessen
Seiten 26-27
gastronomie
2
12. September 2014
Reportage
Das kleine Dorf im Malcantone liegt abseits der Touristenströme, wer den kurvenreichen Aufstieg
nicht scheut, dem eröffnet sich eine unerwartet charmante Kulisse
EINE LIEBESERKLÄRUNG
AN BEDIGLIORA
von Monika Spiller
Impressum
Einzige deutschsprachige Tessiner
Zeitung: Wöchentliche Ausgabe
REDAKTION
Chefredaktion:
Marianne Baltisberger (mb)
Rolf Amgarten (ra)
Martina Kobiela (mk)
Marco Engeler (me)
TZ/Magazin
Ute Joest (uj), Leitung
Bettina Secchi (bs)
Myriam Matter (mm)
Die TZ-Redaktion betreut auch:
www.ticinoweekend.ch
Ständige Mitarbeit
Gerhard Lob (gl)
Claudia Magerl (cm)
Sarah Coppola-Weber (Italien)
Johann Wolfgang Geisen (Karikatur)
Agenturen
Dienste: Schweizerische
Depeschenagentur (sda)
Fotoagentur Ti-Press
Ticino-Agenda
Hildegard Miotti
Monica Huwiler
VERLAG
Herausgeber: Giò Rezzonico
Verkaufte Auflage: 7’301
(WEMF-beglaubigt, Basis 2012/13)
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(im redaktionellen Textteil): Fr. 2.15 Reklameseite (Spaltenbreite 44 mm):
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Preisermässigungen
Bedigliora im Malcantone?
“Nein, da war ich noch nie…”,
gestand ein Kartograph, der
zwar die Region wie seine Westentasche zu kennen meinte,
weil er jahrelang im Schlösschen von Ponte Tresa wohnend,
von dort aus das Land vermessen hatte, aber nein – gesehen
hatte er es nicht. Gewiss, ein
touristischer Hot-Spot, wie das
heute heisst, ist das Dorf nicht
– kein Vergleich mit Ascona
oder Locarno oder Morcote
oder auch Montagnola. Auch
wer hinauf auf den Monte Lema und den Monte Tamaro
steuert, kommt nicht in Berührung mit Bedigliora. Es liegt
ein wenig abseits all dieser Ziele für Gipfelstürmer, Event-Sucher und Kulturbeflissene. Wer
allerdings in eine stillere Welt
eintauchen möchte, wird nicht
enttäuscht werden, wenn er sich
Zeit dafür nehmen will.
Zwischen Magliaso und Caslano zweigt man rechts in Richtung Novaggio von der ewig
von Stau geplagten Hauptstrasse in Richtung Ponte Tresa (Italien) ab, schraubt sich zwischen
von Kastanienwald bestandenen Hügeln und Abhängen mit
Weinstöcken eine kurvenreiche
Strecke stetig bergan, bis man
kurz vor Curio links in eine
schmale Strasse abbiegt. Alternativ kann man natürlich auch
in Ponte Tresa in den Postbus
nach Novaggio steigen, der
auch Bedigliora ansteuert. Vorbei an einem malerisch anmutenden Gehöft, wo sich hinter
Gattern Enten, Gänse, Hühner,
Ziegen, Schafe in ungezwungenem Miteinander tummeln,
sieht man nach zwei weiteren
engen Kurven rechterhand den
kleinen Friedhof von Bedigliora mit seiner alten Kapelle – ob
es wirklich die älteste Kirche
des Malcantone ist, wie ich einmal las, ist unsicher. Gleichviel,
an der dem Tal zugewandten
Seitenmauer dieser Friedhofskapelle liegt fast versteckt das
Grab des Fotografen Gotthard
Schuh (1897-1969), der mit seinen Arbeiten ein eindrucksvolles Zeitdokument vom Tessiner
Alltag Mitte des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Tempi
passati…
Mich hat das am Südhang des
Bedeia (Bedeglia) gelegene
Dorf, das rund 617 Meter über
dem Meeresspiegel liegt, mit
seinem sprödem Charme vom
ersten Augenblick an gefangen
genommen. Wer mit Postbus
oder eigenem Fahrzeug am
Ortseingang ankommt, den
führt eine leicht ansteigende,
schmale, von einem Torbogen
überwölbte Strasse auf die
Piazza della chiesa, vorbei an
einem Verkehrsschild, das Pferden den Weg ins Ortsinnere ver-
Unverputzt: Die Sonne erhellt das Mauerwerk in den engen Gassen
wehrt. Spätestens hier ist dann
auch für Autos kein Weiterkommen mehr. Inmitten des sanft
geneigten Kirchplatzes ragt die
Pestsäule aus Granit auf und erinnert daran, dass diese Geissel
der Menschheit auch das Malcantone nicht verschonte. Oberhalb des Säulenkapitells entziffern wir die Jahreszahl 1632
und die Mahnung “Nosce te ipsum” (Erkenne dich selbst).
Den Platz überquerend, tritt
man ein in das Gewirr der engen Gassen, die sich in wechselvollem Auf und Ab dem hügeligen Gelände des Ortes anpassen, der sich über rund 2,5
Quadratkilometer erstreckt.
Hier geht man zu Fuss – kein
Platz für Autos, keine Gefahr
für die Schar der zahlreichen,
durch das Gassenlabyrinth stürmenden Kinder, Sicherheit für
Alte, ja auch für die Katzen.
Gepflastert sind die Wege mit
Natursteinen, den giottoli, die
von Gletschern oder vom Wasser der Bergflüsse, Bäche und
Seen geformt wurden und die
später an manchen Stellen fein
geschliffen, ja stellenweise fast
poliert erscheinen von den Füssen derer, die seit Jahrhunderten hier entlang gegangen sind
– ein faszinierendes Menschenwerk, das an den ineinander geschachtelten Häuserzeilen entlang führt wie der Faden der
Ariadne. Ehrfurcht gebietend,
erscheint im Wechselspiel von
Licht und Schatten in den engen Gassen das unverputzte
Mauerwerk hoch aufragender
Häuser.
Mit wie viel Sinn für Harmonie
sind hier nicht nur die schmalen
Strassen gepflastert, ja selbst
die alten, gusseisernen Kanaldeckel eingefasst und gestaltet
– keiner gleicht dem anderen.
So, als hätte ein wunderbarspielerischer Gestaltungswille
sie geführt, haben die Pflasterer
Generationen vor uns ihr Werk
vollbracht. Der Denkmalsschutz hat gottlob verhindert,
dass dieses Pflaster grösserer
Bequemlichkeit geopfert und
wie andernorts unter einer
Asphaltdecke begraben wurde.
Vieles, was einst ganz selbstverständlich zum lebendigen
Dorfleben gehörte, ist heute
längst verschwunden; vom Friseurladen an der kleinen Piazza
del Sasso überdauerte allein der
verblasste Schriftzug Coiffeur
über der etwa einen Meter hoch
über dem Boden gelegenen
Schwelle der verwitterten Tür,
zu der längst keine Stufen mehr
hinaufführen.
Seit im vergangenen Jahr auch
noch das einzige Gasthaus für
immer geschlossen hat, die
“Passerella“ am Kirchplatz,
von deren Terrasse man einen
wunderbaren Ausblick hinunter
nach Ponte Tresa hatte, während man sich Sandros herrliche Pizza und den heimischen
Barbera schmecken liess, fehlt
ein wichtiger Treffpunkt für die
Menschen.
Einmal im Jahr, Ende August
Verboten: Pferden wird der Weg ins Dorfzentrum verwehrt
jedoch, dem Pestheiligen St.
Rochus zu Ehren, ist die Piazza
della chiesa wie verwandelt.
Dann ist sie nicht mehr zum
Parkplatz verkommen, sondern
wieder Treffpunkt und Festplatz wie ehedem. Lange dichte
Reihen von Tischen und Bänken gliedern dann den weiten
Raum, der sich von der Mündung der beiden oberen Gassen
bis hin zur Hauptfassade der
Kirche wie eine Bühne sanft
neigt. In den frühen Abendstunden schon sind alle Plätze eng
besetzt, Jung und Alt, Familiengruppen, Besucher aus den
Nachbardörfern Miglieglia,
Breno, Banco, Curio und Novaggio und auch ein paar auswärtige Gäste sitzen plaudernd
beim traditionellen Festmahl,
Polenta mit spezzatino, das
schon am Nachmittag in riesigen Kesseln zubereitet worden
ist. Aus kleinen Gläsern oder
Bechern schlürft man geniesserisch den heimischen Merlot
oder den Piemonteser Barbera.
Die Vier-Mann-Kapelle sorgt
ohne zu ermüden für Musik, bei
der man später das Tanzbein
schwingen wird bis weit nach
Mitternacht.
Dann werden sich zwischen die
Tanzrhythmen immer mehr die
leicht melancholischen oder
auch die humorvollen und sarkastischen Tessiner Lieder mischen, die das Publikum mitsingen kann. Kinder quirlen zwischen den Tisch- und Bankreihen hindurch, schmuggeln sich
unter die Tanzenden oder stürmen ausgelassen durch die engen, dunklen Gassen. Kein
Missklang, keine Aggressionen, ein verzauberter Sommerabend, ein Fest wie in einem
Fellini-Film.
Unbeschwert: Katzen haben in Bedigliora Vortritt
3
12. September 2014
Thema
Die Rivalen
Locarno und
Losone kämpften
um Kaserne
Ti-Press
Die Kaserne San Giorgio hat Losone in der ganzen Schweiz bekannt gemacht. Auch die neuen Pläne
für die alte Einrichtung haben den Ort medial in den Rest des Landes getragen. Ein Abgesang
Wo einst die Granaten detonierten und die Patronenmagazine rasselten, werden künftig Asylsuchenden ihr Verfahren abwarten und gemeinnützig arbeiten
LOSONEWIRDVOM KAMPFPLATZ
ZURVERGITTERTEN “ASYLINSEL”
von Rolf Amgarten
Am 27. Juni 1951 wurde die
Kaserne San Giorgio von Losone eingeweiht und damit
auch der Grenadier-Waffenplatz. Ab 1973 gingen die Grenadiere weg – auch infolge
harrscher Beschwerden und
Kritik der Bevölkerung der
Nachbargemeinden – und dafür kamen die Sanitätstruppen.
Die Beschwerden kamen übrigens laut Erkenntnissen der
jungen Tessiner Forscherin Lucia Zamaroni in ihrer Maturitätsarbeit fürs Liceo von Locarno immer wieder in Wellen
und wurde in Kompromisslösungen aufgefangen. Die Sanitäter blieben bis ins Jahr 2000
und überliessen bis ins Jahr
2006 den Ort wieder dem Grenadier-Kommando.
Eine Sanierung der Kaserne
hätte damals gut und gerne 15
bis 17 Mio. Franken gekostet,
deshalb wollte man in Etappen
sanieren, was ab 1998 geschah
und rund 3,8 Mio. Franken verbrauchte. Dann entschied das
Bundesamt für Verteidigung
VBS den Laden auf den
31.12.2007 zu schliessen. Im
September 2006 fand der letzte
Wiederholungskurs statt, im
Oktober war Schluss.
Um die Kaserne ab dem 20.
Oktober für die dreijährige
Nutzung als “Zweigstelle der
Flüchtlingsempfangsstelle von
Chiasso zu brauchen”, wie es
der aktuelle Leiter von Chias-
so, Antonio Simona, an der
Medienkonferenz
erklärte,
sind weitere Sanierungen vonnöten. Rund 2 bis 2,5 Mio.
Franken werden vom Bund in
die Kaserne investiert. Hinzu
werden Sicherheitsmassnahmen während dem dreijährigen
Betrieb kommen, welche
nochmals zwischen 165’000
und 187’000 Franken je nach
Belegung jährlich kosten werden. Eine Summe, welche der
Bund dem Kanton überweisen
wird. Geplant ist ein Asylzentrum für zwischen 150 und 170
Flüchtlinge. “Es werden genau
die Flüchtlinge sein, welche
über die Personalien- und Gesundheitsabklärung via Empfangsstelle Chiasso hier nach
Losone kommen werden”, erklärte Simona auf die Frage,
welche Flüchtlinge zu erwarten sind. Heute sind dies vorab
Menschen aus Eritrea und Syrien.
Man rechnet vor, dass nebst
den Sicherheitsleuten von Securitas und der Firma ORS für
die Alltagsbetreuung rund 20
bis 40 neue Stellen in Aussicht
stünden. Möglichen Ängsten
vor dem Fremden, das hier
kommt, möchten die Partner
von Gemeinde, Kanton und
Bund begegnen, in dem sie
versichern, dass für die Sicherheit bestens gesorgt sei, die
Bevölkerung über eine öffentlich gemachte “Sorgentelefonnummer” reagieren könne und
eine Art von Taskforce, eine
Begleitgruppe, das dreijährige
Projekt betreuen wird. Nun
läuft die Suche nach geeignetem Personal und den möglichen Zulieferern auch aus der
Region für das neue Zentrum.
Nach diesen drei Jahren soll,
wenn alles gut läuft, die Kaserne ins Eigentum der Gemeinde
Losone übergehen. Nicht aber
die Turnhalle, welche dem
Sportzentrum Tenero zur Verfügung stehen wird. Laut Gemeindepräsident
Corrado
Bianda sei der Vertrag seitens
des VBS wohl schon unterzeichnet. “Bei uns dauert es etwas länger, weil davor noch
das Gemeindeparlament konsultiert werden muss mit einer
Kreditbotschaft.” Der Kaufpreis ist bei 4,6 Mio. Franken
angesetzt, allerdings mit einigen Vinkulierungen verbunden. So gilt während 25 Jahren, dass, sollte die Gemeinde
das Areal und die Kaserne mit
Mehrgewinn verkaufen, der
Bund am Profit beteiligt werden muss. Auch hängt ein Damoklesschwert darüber. Sollte
nämlich die Anlage nicht innerhalb von zehn Jahren einem
öffentlichen Nutzen zugeführt
werden, wie das die Schaffung
eines Raumentwicklungs-, Archäologie- und Naturwissenschaftsmuseum vorsähe, das
geplant ist, so könnte der Bund
das Objekt wieder zurückerwerben. Ebenso bleibt offen,
ob sich im Falle von Notstandsituationen im Asylwesen nicht
via Notrecht eine Verlängerung
der dreijährigen Nutzung anbahnen könnte. “Der Bundesrat trifft die erforderlichen
Massnahmen. Er kann, in Abweichung vom Gesetz, die Voraussetzungen für die Asylgewährung und die Rechtsstellung der Flüchtlinge einschränken und besondere Verfahrensbestimmungen aufstellen.” Das muss sich nicht
zwangsweise auf die Unterbringungsart auswirken, kann
aber. “Hierzu hat uns Bern als
Vertragspartner klare Garantien gegeben, dass die Kaserne
nach drei Jahren in unseren Besitz übergeht und dazu wird ja
der Verkaufsvertrag gemacht”,
erklärt der Sindaco von Losone. Laut dem Staatsrat Paolo
Beltraminelli vom Gesundheits- und Sozialdepartement
ist man im Kanton auch bereits
auf der Suche nach einer Alternative für die Flüchtlingsunterbringung nach diesen drei Jahren: “ Wir haben auch schon einige Möglichkeiten ins Auge
gefasst”, erklärt Beltraminelli.
Dennoch, der Artikel 55 des
Asylgesetzes zu Ausnahmesituationen lässt einiges offen.
Vielleicht deshalb auch der
wiederholte Appell des Gemeindepräsidenten Bianda,
dass der Kanton doch bitteschön eine Garantie abgeben
soll, dass er das geplante Museo del Territorio moralisch
und materiell unterstützen werde. “Wir hoffen da fest darauf,
sollte es aber in Anbetracht der
finanziell angespannten Situation des Kantons anders kommen, so bin ich sicher, dass wir
innerhalb der gesetzten Frist
auch eine andere öffentliche
Nutzung für die Kaserne finden werden.” Um den Zuschlag für das Raumentwicklungsmuseum hatten sich mehrere Städte und Orte im Tessin
gebalgt. Die Forderung nach
einem solchen steht seit über
60 Jahren im Raum, allein
schon dazu, dass die vielen
Fundgegenstände nicht weiter
jahrelang in Depots verstauben.
Dass es überhaupt zu dieser
Nutzung kommt, das macht eien Gesetzesrevision möglich,
wonach bis zu drei Jahre Bundeseinrichtungen ohne Baubewilligung und ohne dass die
Standortgemeinde etwas zu
melden hätte, als Flüchtlingseinrichtung genutzt werden
können. Diese dringliche Gesetzesreform soll ins ordentliche Recht überführt werden.
“Allerdings sollen künftig Anlagen des Bundes nur für ein
Jahr bewilligungsfrei genutzt
werden können”, erklärt Gaby
Szoelloesy vom Bundesamt für
Migration. Jedenfalls soll die
Aufnahmekapazität von bisher
2000 auf 5000 Betten sukzessive erhöht werden, “dies um
auch bei erhöhtem Zustrom die
ersten Verfahrensschritte zu
gewährleisten”, ergänzt Gaby
Szoelloesy.
Die Locarneser machten schon
während der Aktivdienstzeit Ende 1944 Druck auf Bern, dass eine Kaserne unbedingt nach Locarno kommen muss. Sogar eine
ausrangierte Tabakfabrik in Solduno sollte herhalten. Anders
sagte es das Militärdepartement
EMD. Da man die Kaserne mit
einem Waffenplatz koppeln
wollte und Terrain von LosoneGolino schon Ende des 19. Jhs.
für Waffenübungen gebraucht
wurde, optierte das EMD für Losone. Die Frage nach einem Waffenplatz drängte sich General
Guisans Schaffung der Grenadiere als Antwort auf die moderne Kriegsführung auf. 1943 war
er zu Besuch in Losone. Die Militärs schrieben dem Patriziat von
Losone, dass sie dort den idealen
Kampfplatz gefunden haben.
“Losone hat schlicht nicht die finanzielle Grösse für das Vorhaben”, machten die Locarneser
nochmals Druck. Und es schien,
als woll sich das Rad drehen.
Doch letztlich obsiegte das zur
Verfügung stehende Terrain über
andere Bedenken. Die Patriziatsversammlung entschied sich für
Überlassung des Terrains für
CHF 1,50 pro m2.
Quelle: Maturitätsarbeit von Lucia Zamaroni, Liceo Locarno.
Was die Kaserne
gekostet und was
sie der Region
gebracht hat
Was zuerst für heftigste Opposition auch im Grossen Rat sorgte,
war die Idee einer von Bernern
dominierten Aktiengesellschaft.
Daran waren dann aber letztlich
auch Losone, das Patriziat und
der Kanton beteiligt. Der Bau
kostete rund 6 Mio. Franken, was
heute knapp 30 Mio. entspricht.
Die Arbigo-Ebene wurde für
CHF 1.30 pro m2 verkauft. Das
Terrain für den Schiessplatz auf
der Segna-Ebene kostete CHF
1.20 pro m2. Für den Verkauf
“musste” das Patriziat Aktien im
Wert von 100’000 Franken akzeptieren. Das brachte der Ortsbürgergemeinde von 1949 bis ins
Jahr 2008 über 2,6 Mio Franken
ein. Ab 1961 bis 1973, als die
Grenadiere gingen, wurde eine
Miete von 40’000 bis 60’000
Franken pro Jahr bezahlt, was in
den 80er Jahren einen Anteil von
bis zu 18 Prozent der Patriziatseinnahmen ausmachte. Die politische Gemeinde Losone nahm
in den ersten drei Jahren rund
50’000 Franken ein, später jährlich rund 20’000. Insgesamt wird
geschätzt, dass die Kaserne pro
Jahr rund 400’000 Franken Umsatz für die Region generierte
(Truppensold, Löhne, Einkäufe
etc.), was heute knapp 2 Mio.
entspräche.
Quelle: Maturitätsarbeit von
Lucia Zamaroni, Liceo Locarno.
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12. September 2014
Porträt
Die jüdische deutschamerikanische Erfolgsautorin Victoria Wolff (1903-1992) wird, finalmente, wieder entdeckt. In ihrem
Sommer-Roman “Die Welt ist blau” porträtierte sie das mondän-intellektuelle Ascona der 30er-Jahre heiter, unbeschwert und auch ein
bisschen frech.1933 wurde Ascona sogar ihr Exil, aus dem man sie 1939 allerdings wieder verjagte
BLAU MUSS DIE WELT
SEIN, HIMMELBLAU
von Esther Scheidegger Zbinden
Ascona im Sommer 1933: Ein
junges Paar verbringt einen
Sommerurlaub in dem “beglückenden Nest” am Lago Maggiore, genauer im Hotel auf dem
Monte Verità in einem buntscheckigen Klüngel von Lebenskünstlern
verschiedenster
“Glaubensrichtungen”.
Das
Buch “Die Welt ist blau” der jungen Autorin erschien im Sommer 1933 in der renommierten
Neuen Zürcher Zeitung als Vorabdruck und 1934 in der “Bibliothek zeitgenössischer Werke, Zürich”, einem mit antifaschistischer List gegründeten
Ableger des Wiener Paul Zsolnay Verlags. Bereits am 1. April
1933 hatte Victoria Wolf zusammen mit ihren zwei Kindern das
nationalsozialistisch eskalierende Deutschland verlassen.
Ascona kannte sie schon von einem früheren Kuraufenthalt. In
der “Neckar-Zeitung” schwärmte sie Ende 1931:
“… Ascona ist und bleibt Insel
in Europa, Insel der Glücklichen
(…), der Geistigen (…) und der
Weltlichen (…) Über allem lacht
ohne Ermüdung eine milde Sonne, in der sich Palmen und Kastanien, Menschen und Gedanken, Wellen und Intrigen sachte
bewegen. Die Landschaft (…)
ist vielgestaltig, gebirgig, scharf
gezackt und buntfarbig (…) Jeder Gegenstand wird hier zur
Plastik, jeder Winkel zum
Kunstwerk (…) Jeder, der dort
wohnt, erzählt: Ich kam zufällig
hierher, dann einige Sommer
lang, dann kaufte ich mir ein
Grundstück und kam nicht mehr
los.”
Ascona war ein Hot Spot geworden, nachdem Baron Eduard von
der Heydt, Bankier des abgedankten Kaisers Wilhelm II. und
einer der grössten Sammler zeitgenössischer und aussereuropäischer Kunst, 1926 den Monte
Verità gekauft hatte, die einstige
lebensreformerische Siedlung
und das Naturheilsanatorium der
vegetarischen Traumtänzer Henri Oedenkoven und Ida Hofmann. Euphorisch rapportierte
der Schriftsteller und Journalist
Curt Riess die “Geschichte des
seltsamsten Dorfes der Welt” –
sein Ascona-Buch erschien allerdings erst 1964 (und wurde
kürzlich wieder neu aufgelegt).
Frauen, die schreiben
Schreiben war Victoria Victors
Passion, immer schon und lebenslänglich. Zuhause in Heilbronn hatte die Tochter aus dem
betuchten Lederwaren-Imperium der Familie Victor zwar ein
Chemiestudium angefangen,
der Künstlerbohème, zu der Else
Lasker-Schüler und Marianne
Werefkin gehörten, Leonhard
Frank, Erich Maria Remarque
(er fuhr ein tolles graues LanciaCabrio!), Ignazio Silone und die
grandiose Schauspielerin Tilla
Durieux. Die allseits beliebte
Signorina Fede (Meraldi), die
servierte und die Seele des Hauses war, hat Victoria Wolf in ihrem Roman verewigt:
“Abends um sechs sitzen sie faul
vor dem kleinen Café in der Gasse und löffeln ein rotes Gebräu.
Das muntere Mädchen Fede, das
hier bedient, kneift und stupst
die Gäste je nach deren Bedeutung (…) Sie hat auch viel zu tun
im Kreise der Grössen und Gernegrössen, die hier aus- und eingehen, Briefe schreiben, Minestra essen, Dorfklatsch treiben
und sich die Zeit versitzen (…)
Sie reden und lachen und lästern
und grüssen hin und her; jeder
scheint jeden zu kennen (…)
‘Ciao’, ruft Fede ihnen nach;
‘bald wieder zu mir kommen’.“
Fede heiratete 1935 einen schottischen Golfspieler.
Victoria Wolff mit ihren Kindern: “Ascona war damals noch ‘ein seelischer Zustand’…”
den Eltern zuliebe. Doch 1924
brach sie es “ehrenvoll” ab, sie
liess sich von Alfred Wolf, einem Textilfabrikanten heiraten.
25 Jahre später heiratete sie
nochmals, in Los Angeles. Ihr
zweiter Ehemann, der Berliner
Kardiologe Erich Wolff, soll gesagt haben, nach ihm könne sie
nicht nochmals heiraten, “denn
einen Wolf mit drei F gibt es
nicht!”
Sie veröffentlichte 1932 mit “Eine Frau wie du und ich” ihr erstes Buch über die französische
Schriftstellerin George Sand. Im
gleichen Jahr machte die praktisch gleichaltrige Irmgard Keun
(1905-1982) mit “Das kunstseidene Mädchen” Furore. Auch
Keun wurde von den Nazis bald
darauf mundtot gemacht, nicht
weil sie Jüdin war, sondern weil
ihr Schreiben als “Asphaltliteratur” verbrannt wurde.
Schreibende emanzipierte Frauen wurden trotzdem Mode. Vicki Baums “Stud. Chem. Helene
Willfüer” erschien 1928. Wolfs
Romandheldin, die Studentin
der Naturwissenschaften Barbara, konnte nicht mehr in
Deutschland erscheinen, sondern unter dem neuen Titel
“Mädchen wohin?” bei Zsolnay,
der später, wie schon erwähnt,
auch “Die Welt ist blau” veröffentlichte. Neben Reportagen
und Reiseberichten schrieb
Victoria Wolf den Angestelltenroman “Eine Frau hat Mut”, für
den sie ein paar Wochen inkognito als Verkäuferin in der Damenkonfektionsabteilung eines
grossen Kölner Warenhauses gejobbt hatte.
Vertreibung aus dem Exil
Ihr Exil am Lago Maggiore war
fast paradiesisch, bis zur Vertreibung. In der deutsch-jüdischen
Emigrantenzeitung “Aufbau” erinnerte sie sich noch 1971 an
diese “himmelblaue Zeit”: “Ascona war damals noch ‘ein seelischer Zustand’… Jeder gab ein
Stück von sich, weil man, vertrieben von der Heimat, dankbar
war, eine Ersatzexistenz gefunden zu haben (…) Man kam sich
damals, als jeder ein neues Leben aufzubauen suchte, rascher
und wesentlich näher als heute.”
Man palaverte im legendären
Caffè Verbano (heute ist es das
Seven Asia), dem Stammlokal
Ausgewiesen aus Futterneid
Victoria Wolf schrieb. Und wurde gelesen. Doch der Erfolg der
deutschen Autorin missfiel den
Schweizer Kollegen. Am 17. Juni 1938 beantrage der Schweizerische Schriftstellerverband bei
der eidgenössischen Fremdenpolizei, sie auszuweisen, weil
“Frau Wolf allmonatlich 1 - 2
Artikel in der Basler Nationalzeitung geschrieben und Fr. 40.pro Einsendung erhalten hat…
Die Genannte hat also ihren Aufenthalt in der Schweiz dazu benützt, um den schweizerischen
Schriftstellern ernsthaft Konkurrenz zu machen und sich in unerwünschter Weise in unser literarisches Leben einzumischen…”.
Frau Wolf sei allerdings eine viel
gelesene, gewandte und oft übersetzte Unterhaltungsschriftstellerin, “ihre Werke halten aber einer strengen Kritik nicht stand,
sie sind für den Tag geschrieben,
undichterisch und oft etwas
oberflächlich” (zitiert aus “Umgang mit der Schweiz. Nichtschweizer über die Schweiz und
ihre Erfahrungen mit ihr”, he-
rausgegeben von Charles Linsmayer, Suhrkamp 1990). Victoria Wolf war bei weitem nicht
das einzige Opfer dieser schäbigen und auf Futterneid gegründeten Politik des damaligen
Schriftstellerverbandes.
Ausgerechnet am 1. Juli 1939,
am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, musste sie mit ihren beiden Kindern die Schweiz verlassen. Chefredaktor Arnold Kübler hatte seine geschätzte Mitarbeiterin kurz zuvor noch an die
“Landi” nach Zürich geschickt.
Ihr Text mit dem Titel “Das
grosse und das kleine Gefühl”,
den er in der “Zürcher Illustrierten” abdruckte, geriet zur vertrackten, fein ziselierten Liebeserklärung an die Schweiz.
Den Roman “Das weisse
Abendkleid” hatte die Basler
National-Zeitung zwischen Dezember 1938 und Februar 1939
unter Pseudonym publiziert. Das
Buch erschien auf Deutsch erst
1951. Aber die englische Übersetzung, “The White Evening
Dress”, 1941 in London herausgekommen, war ihr Türöffner
für Hollywood und wurde als
“Tales of Manhattan” verfilmt,
mit Rita Hayworth und Charles
Laughton. In Amerika, wo sie
sich vorübergehend fünf Jahre
jünger machte, verfasste Victoria
Wolff dann zahlreiche Drehbücher für die 20th Century Fox
und MGM. Sie behielt ihr sicheres Gespür für populäre Genres
und die Themen ihrer Zeit. Sie
starb im Alter von 88 Jahren in
Los Angeles. Nach Ascona sei
Victoria Wolff später gern noch
öfters zu Besuch gekommen,
versichert die Literaturfrau Anke
Heimberg in ihrem Nachwort zu
“Die Welt ist blau”. Die heutige
Wiederentdeckung im Berliner
Aviva-Verlag hat sie allerdings
nicht mehr erlebt. Dass dieses
Buch heute wieder aufgelegt
wird, unterstreicht dessen Bedeutung und dementiert die niederträchtige Intrige der Schweizer Schriftstellerfunktionäre
noch lange nach dem Tod von
Victoria Wolff. Sie steht aufrecht
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7
12. September 2014
Nachrichten
Der Älplerverband SAV ruft die Kantone und den Bund zu Entgegenkommen bei Abrechnungen auf
Witterungsbedingte Notlage der Alpsömmerei
Währenddem die bis zu hundertfünfzig Kühe und Rinder
unterhalb des Passo delle Colombe auf der Alp über dem
Lukmanier noch immer die Alp sömmern, kehren die anderen Tiere allmählich von den Tessiner Alpen zurück in
die Täler und Ställe. “Zwar können wir den Heubedarf
für diesen Winter bis zu 90 Prozent selber decken, aber
die Qualität ist wegen dem verregneten Sommer nicht
sehr gut”, erklärt ein Bauer auf dem Lukmanier, der im
Direktverkauf Käse anbietet. Auch auf den diesjährigen
Käse dürfte sich abfärben, dass es auf den Heiden an
kraftvollen Kräutern und Mineralien im Gras fehlt. Leerfahrten mit grossen Bucher-Reformladern über den Pass
bezeugen, dass der Rest des Heus aus der deutschen
Schweiz oder aus Italien bezogen wird.
Dieses 2014 dürfte auch für den Bauernstand in die Annalen eingehen. Bereits ruft der Alpwirtschaftliche Verband die Bundesbehörden zu Kulanz und Toleranz bei
den Abrechungen der Sömmerungsbeiträge auf. “Der
Kanton Tessin erlebte den kühlsten und nassesten Sommer seit 25 Jahren. Auf den Alpen führte die schlechte
Witterung zu vernässten Böden und einem mässigen
Graswachstum. Zur Schönung der Alpweiden nehmen
die Bewirtschafter die Unterschreitung der vorgeschriebenen Bestossungstage in Kauf und damit Kürzungen der
Sömmerungsbeiträge”, erläutert der Verband SAV. Dadurch aber werden die Wintervorräte geschmälert. Der
SAV fordert das Bundesamt für Landwirtschaft auf, auf
die Kantone einzuwirken, dass sie bei der Abrechnung
grosszügig sein sollen. Der Ermessenspielraum ergebe
sich aus der Direktzahlungsverordnung.
ra
In der Schweiz sind drei von vier mit ihrem Leben glücklich, in unserem Kanton weniger. Warum?
“UNZUFRIEDENHEIT? IM TESSIN
IST DER ARBEITSMARKT SCHULD”
von Marco Engeler
Unzufriedenheit im Tessin
Schlusslicht im Bericht bildet
das Tessin. In sechs von sieben
Punkten sind in unserem Kanton
die Personen am unglücklichsten. Am schlechtesten schneidet
das Tessin bei den Arbeitsverhältnissen ab. Kein wunder, findet die Expertin Assi. Die Pro-
Ti-Press
In der Schweiz ist die Bevölkerung allgemein zufrieden mit ihrem Leben, Tendenz steigend. So
die Zusammenfassung einer Studie des Bundesamtes für Statistik
(Bfs), das Ende August einen detaillierten Bericht rund um den
Wohlstand publiziert hat. Waren
2007 noch 75% mit ihrem Leben
sehr zufrieden, sind es heute
schon mehr als 76%. Das Bild,
welches aus der Studie hervorgeht, ist also beruhigend. Grund?
“Die Schweiz ist fähig gewesen
der Finanzkrise stand zu halten”,
so die Soziologin und Dozentin,
Jenny Assi, welche selber detaillierte Studien für die Fachhochschule SUPSI zum Thema erfasst hat.
den, die zufriedensten. Und auch
die Forscherin ist damit einverstanden: “Das Einkommen hilft
sehr viel.” Laut Bfs schneiden sie
nur bei der vorhandenen Freizeit
unglücklicher ab, was sicherlich
damit zu tun hat, dass gutbezahlte Berufe einen hohen Zeiteinsatz erfordern.
Macht Geld wirklich glücklich? “Ja, das Einkommen kann helfen”, so die Sozialforscherin Jenny Assi
bleme auf dem Arbeitsmarkt, in
Primis die Grenzgänger, schlagen auf die Unzufriedenheit, sagt
sie weiter. Mehr als 60'000
Grenzgänger zählt das Tessin,
und laut letzten Statistiken sind
z.B. in Mendrisio nur noch
knapp 50% der Angestellten im
Tessin wohnhaft. Hinzu kämen
Lohndumping, mehr Stress und
höheres Arbeitstempo, die den
Rest gäben, erklärt die Soziologin weiter.
Wohnsituation ist gut
Wo der Tessin hingegen besser
abschneidet als der Rest der
Schweiz, ist bei der Wohnsituation. Ob es wohl an den Bergen
oder an den kleineren Städten
liegt? Eher nicht, doch die Expertin konnte keinen Grund fin-
den. Jedoch sagt sie: “Unglaublich, dass nur hier unser Kanton
positiv abschneidet.”
Ist Geld gleich Glück?
Geld macht glücklich, so sagt
das Sprichwort. Doch ist dies
wirklich so? Laut Statistiken
schon: So sind die Personen,
welche sich in der obersten 20%
der Einkommensschicht befin-
Neue Studie
Laut Assi haben solche Statistiken (wie die des Bfs) Grenzen.
Denn sie nehmen nur gewisse
Parameter in Betracht, wie z.B.
das Einkommen. Doch, “es ist
wichtig, auch andere Faktoren
miteinfliessen zu lassen”. Eine
neue Studie der SUPSI geht diesem Thema auf den Grund. “Im
Tessin leidet 13% der Bevölkerung unter mehrfacher Entbehrung”, so Assi über die Resultate.
Doch in unserem Kanton liegt
die Wahrscheinlichkeit mehrfacher Zufriedenheit bei rund 20%.
“Zwei hohe Werte im gleichen
Kanton deuten auf Ungleichheiten hin”, erklärt sie. Und dies bestätigen auch die Statistiken:
Beim Vermögen z.B. nimmt die
Divergenz immer mehr zu.
Bundesgericht weist Beschwerde der Lega gegen die Verwendung von Geldern aus dem Swisslos-Fonds zurück
Defizitgarantie der Regierung für Expo bleibt
Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Lega dei
Ticinesi gegen eine von der Regierung zugesicherte Defizitgarantie in der Höhe von einer Million Franken abgewiesen. Das Geld stammt aus dem Swisslos-Fonds.
Die Lega hatte gegen den Entscheid der Regierung Beschwerde eingelegt, weil die Tessiner Bevölkerung am
28. September über ein Referendum abstimmt: Dieses
Anzeige
hatte die Lega gegen den Kredit des Tessins von 3,5
Millionen Franken für die Beteiligung des Kantons an
der Weltausstelllung im kommenden Jahr in Mailand ergriffen. Erst nach dem Zustandekommen des Referendums beschloss die Regierung die Defizitgarantie. Das
kantonale Verwaltungsgericht trat auf die Beschwerde
gegen den Garantie-Beschluss nicht ein. Das Bundesge-
richt tritt teilweise ein, weist sie jedoch auch zurück.
Lega-Koordinator Attilio Bignasca kommentiert den
Entscheid des Bundesgerichts mit einem Hinweis auf
die mit Expo 2015 verbundenen Schwierigkeiten, unter
anderem den Vorwürfen der Korruption, wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Verspätungen beim Bau der
Infrastrukturen.
sda/tz
Kurz gefasst
Rekrut stirbt bei Unfall
Ein Rekrut aus dem Kanton Freiburg ist am Dienstag kurz nach
18.30 Uhr bei einem Unfall mit
einem Militärlastwagen auf der
Autobahn A2 im Tessin ums Leben gekommen. Beim Autobahnkreuz in Airolo verlor der 21-Jährige in einer Kurve die Kontrolle
über sein Fahrzeug und kam von
der Strasse ab. Polizei und Rettungskräfte konnte nur noch den
Tod des jungen Mannes feststellen, der nach Polizeiangaben allein im Camion sass.
Neue Tourimusagentur
Am Mittwoch wurde in Bellinzona die neue Tessiner Tourismusagentur (Agenzia turistica ticinese ATT) gegründet. Sie ersetzt im
Hinblick auf das ab dem 1. Januar 2015 in Kraft tretende neue
Tourismusgesetz das Tessiner
Amt für Tourismus (Ente ticinese
per il turismo). Präsident der ATT
ist Asconas ehemaliger Gemeindepräsident Aldo Rampazzi.
Gysin tritt nicht zur Wahl an
Greta Gysin (Grüne) wird für die
Tessiner Kantonswahlen von
kommenden April nicht zur Verfügung stehen. Die 30-jährige
Politikerin verzichtet aus privaten
Gründen auf eine Kandidatur.
Flugpiste verlängert
Der Ausbau der Start- und Landebahn des Flugplatzes LuganoAgno auf 1’420 Meter ist abgeschlossen. “Zur Erhöhung der Sicherheit und als Anpassung an
internationale Normen”, wie Airport Lugano-Direktor Alessandro
Sozzi in einer Mitteilung schreibt.
An der Grenze erwischt
Eine 74-jährige Römerin hat am
Dienstag erfolglos versucht, im
Zug von Lugano nach Mailand (I)
64'000 Euro zu schmuggeln.
Die Frau versteckte die rund
250 200-Euro-Banknoten in
Umschlägen in ihrer Kleidung.
Mit Tilo zu HCAP-Spielen
Auch für die Saison 2014/2015
richten der Hockey Club Ambrì
Piotta und die Regionallinie Tilo
zu den Heimspielen in der Valascia zwischen Bellinzona und
Ambrì-Piotta jeweils Sonderzüge
ein. Das Eintrittsticket gilt auch
als Fahrschein.
Lake Jumper verstorben
Ein 32-jähriger Snowboarder aus
Portugal, der sich am 25. August
beim Lake Jumping am Lagh de
Pian Doss in San Bernardino (GR)
schwer verletzte, ist am Sonntag
im Spital von Lugano seinen Versda/tz
letzungen erlegen.
8
12. September 2014
Nachrichten
Mit einem Gastauftritt im Europa-Park in Rust
versucht Ticino Turismo, den schwindenden
Übernachtungszahlen entgegenzuwirken
Aufgefallen
Noch keine
Punkte für den
FC Locarno
BEI REGEN
BLEIBEN DIE
SCHWEIZER
GÄSTE AUS
Ti-Press
Schönwetter ist besorgt
Der Regenschirm: ein unverzichtbares Accessoire in den vergangenen Monaten
von Marianne Baltisberger
Die häufigen Niederschläge der vergangenen Wochen haben nicht nur dem Tourismus in den Schweizer Bergregionen
zugesetzt, auch der sogenannte “Sonnenkanton” litt unter den Wetterkapriolen.
Im Juli verzeichnete das Tessin gegenüber des gleichen Monats im Vorjahr einen Rückgang der Übernachtungszahlen
in Hotels um 7,7 Prozent.
Das deutlichste Minus hätten die Tessiner Vier- und Fünfsternehäuser hinzunehmen, meldet das Observatorium des
Tourismus (O-Tur) in Lugano. Seit Jahresbeginn sind rund 5’000 weniger Gäste
in den höherklassigen Hotels abgestiegen, was einen Rückgang von 5,3 Prozent bedeutet. 10,2 Prozent weniger
Schweizer sind im Juli in den Südkanton
gereist, dafür wählten 3,5 Prozent mehr
Gäste aus Italien den Südkanton als Ferienziel. Die Schweizer und teilweise auch
die Deutschen könnten kurzfristig auf
schlechtes Wetter reagieren, sagte Alain
Suter, der Mediensprecher von Schweiz
Tourismus, gegenüber der Nachrichten-
agentur sda. “Wenn es regnet, sagen sie
die Ferien ab oder verschieben sie.” Nur
die Übernachtungszahlen das Bellinzonese zeigen im Juli im Vergleich zum
Vorjahr einen leichten Anstieg der Übernachtungszahlen (+1,9 Prozent), wobei
gleichzeitig die Ankünfte in der Region
um 3,3 Prozent zurückgingen. Das Luganese (-3,6 Prozent), die Gegend um den
Lago Maggiore (-10,2 Prozent) und das
Mendrisiotto (-23,3 Prozent) schrieben
Minuszahlen.
Charmeoffensive im Europa-Park
Um den abnehmenden Gästezahlen aus
Deutschland und aus der Deutschschweiz entgegenzuwirken, organisierte
die kantonale Tourismusorganisation Ticino Turismo am vergangenen Wochenende im Europa-Park im süddeutschen
Rust eine Werbeveranstaltung. Das Fazit
über den dreitägigen Event im Freizeitpark falle äusserst positiv aus, erklärt deren Mediensprecher Omar Gisler. “Insgesamt wurden über 100’000 Besucher
registriert; ein Grossteil davon passierte
auch die zentral gelegene Piazza Ticinese.” Das Tessin sei damit in den Genuss
einer hohen Visibilität gekommen. Der
Karnevalsverein von Lumino verteilte
über 10’000 Portionen Risotto an die Besucher und das Publikum zeigte sich von
den Auftritten des Tessiner Sängers Se-
balter begeistert. Von Swissminiatur erhielt der Europa-Park ein detailgetreues
Modell des Botta-Zeltes im Massstab
1:25, welches im Original vom Tessiner
Architekten Mario Botta für die 700Jahr-Feier der Eidgenossenschaft im
Jahr 1991 angefertigt wurde und heute
als “Veranstaltungs-Dome” in Rust steht.
Neue Strukturen für den Tourismus
Der niederschlagsreiche Sommer 2014 bringt im Südkanton wieder die Frage nach touristischen
Schlechtwetter-Angeboten und Alternativen zu den klassischen Ferienaufenthalten ins Gespräch.
Mit dem Aus- bzw. Neubau des Bäderzentrums von Locarno und des Wasserparks in Riviera finden zumindest Wellnessbegeisterte und Familien mittlerweile auch bei Regen attraktive Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Stadt Lugano setzt vermehrt auf den Kongresstourismus, der als sichere
Einnahmequelle für die Zukunft dienen sollte. Ebenfalls in der Ceresio-Stadt wurde in diesen Tagen das neue Hotel City den Medien präsentiert. Nahe der Universität und der Innenstadt gelegen,
bietet es Komfort und Technik in modernem Ambiente. Zur Ausstattung gehören u.a. schallisolierte
Nichtraucherzimmer, ein Breakfast Corner mit Terrasse, kostenloser WLAN-Zugriff und -Drucker
auf jeder Etage. Über das neue Angebot werden sich vor allem Businessreisende und Kurzreisenmb
de (bspw. Teilnehmer einer Veranstaltung im nahen Palazzo dei Congressi) freuen.
Der FC Locarno kommt
auch unter dem neuen Trainer, Paul Schönwetter,
nicht auf Touren. Nach
sechs Spieltagen befinden
sich die Locarnesi, mit null
Punkten, ganz einsam am
Tabellenende. Und der Abstand zum zweitletzten,
dem FC Brühl, beträgt
schon vier Punkte. In diesem Kontext sprechen die
nur drei erzielten Tore für
sich. Doch nicht nur der Offensive kann die Schuld gegeben werden: “Man gewinnt und man verliert in
11”, steht auf ihrer InternetSeite. Das stimmt. Und
weiter steht: “Alle gemeinsam müssen eine Lösung
finden, wie man vom Tabellenende wegkommt.” Diese
Lösung muss aber schnell
gefunden werden, damit
der FC Locarno den Anschluss nicht verpasst. Morgen bietet sich in dieser
Hinsicht schon die Möglichkeit: In Zürich treffen
die “bianche casacche” auf
den SC YF Juventus. Und
am Samstag darauf treffen
sie, im Schweizer Cup, auf
den FC Münsingen (1. Liga). Mindestens im Cup
weiterzukommen,
wäre
schon ein erster Schritt.
Forza Locarno!
me
Wenn Gemeinden versuchen, neue Anwohner zu gewinnen
100’000 Franken Ertrag - öffentliche Schulden bei 68 Mio.
Mittelstandsparadies Airolo
Locarnos Bilanz ist positiv
Vor gut zehn Jahren rief die kleine Gemeinde Frasco im oberen Verzascatal auf Italienisch, Deutsch,
Englisch und Französisch via Internet reiche Interessenten dazu auf, sich in der Gemeinde anzusiedeln. “Ein einziger Solventer genügt, um aus der
Gemeinde ein Steuerparadies zu machen”, hiess es.
Dem folgte Cevio, der Hauptort des Maggiatals,
mit dem Aufruf, dort anzusiedeln. Und nun bietet
sich Airolo an. Die Gemeinde-Exekutive des Gotthardorts in der Leventina zeigt auf der Internetseite
www.airolo.ch, im Gemeindebulletin und mit einer
mehrseitigen Inseratekampagne in zehn Punkten
auf, weshalb sich dort ein Schlafplatz oder eine Firmenansiedlung lohnen. Ein bisschen Berglernaturell sollte man haben und schneescheu darf man
auch nicht sein. Die Leventinagemeinde möchte ihre Attraktivität steigern, indem Bewohner und
Dienste angelockt werden sollen. In die Waage
wirft sie ihre Nord-Süd-Nähe, die Transitfunktion,
die Schönheit der Landschaft, die Übersichtlichkeit
Leben in der Leventina: Airolo ruft in die Welt
und das menschliche Mass sowie die Hilfsbereitschaft der Gemeindeangestellten. “Airolo ist, wie
andere Orte des oberen Tessins, ein Paradies für
den Mittelstand in der Schweiz, was die Lebenskosten betrifft. Die Mieten und die Bodenpreise sind
tiefer als sonstwo. Genügt Ihnen das?”
ra
Die Stadtbilanz 2013 ist zufriedenstellend. So könnte man die Meinung der Gemeindeexekutive von Locarno zusammenfassen. Und dies steht im Gegensatz
zum Trend von Kanton und anderen Städten, die in letzter Zeit rote Zahlen verzeichnen. Nicht nur konnte man in Locarno die Rechnungen ausgleichen, es wurde
sogar ein Plus von 100'000 Franken verzeichnet. “Dieser hätte sogar in der Höhe
von 1.2 Millionen Franken sein können,
währen da nicht die Kantonsabgaben gewesen”, sagt der städtische Finanzchef,
Davide Giovannacci. Ins Gewicht fallen
bei den Einnahmen, gegenüber 2012, vor
allem die Bussen und die 1.2 Millionen
Franken Quellensteuer. Bei den Ausgaben
hingegen, rote Zahlen bei der Stadtpolizei
(mehr Polizisten und höherer Lohn) und
anderseits, wie zuvor schon angedeutet,
bei den Beiträgen an den Kanton. Giovan-
nacci erklärte an der Pressekonferenz
auch, dass die öffentlichen Schulden um
mehr als eine Million zurückgegangen
sind. Sie bleiben aber, mit 4'400 Franken
pro Kopf, immer noch relativ hoch gegenüber dem Mittelwert des Kantons (3'700).
Was die Steuereinnahmen anbelangt, in
einem interessanten Vergleich der Periode
2007-2013 präsentiert, ist ein leichter
Rückgang zu verzeichnen. Was vor allem
Sorge bereitet, ist die starke Abnahme, um
fast 50 Prozent, von Steuereinnahmen juristischer Personen. “Dies ist klar der
Wirtschaftskrise zuzuordnen”, sagt man
von Seite der Stadt. Zuletzt präsentierte
die Exekutive ihre finanziellen Reserven.
Von den in den vergangenen Jahren angesammelten 20 Millionen Reserven bleiben noch 8 Millionen. Diese sollen nach
genauen Vorgaben bis 2017 investiert
werden.
me
9
12. September 2014
Nachrichten
In Lugano bietet der populäre Volkslauf dieses Jahr neu einen Pacer-Service und einen Nachtlauf
StraLugano 2014 mit vielen Neuheiten
Wie jedes Jahr findet in Lugano auch
2014 am letzten Wochenende im
September (27./28.) die Stralugano
statt. Tausende von Läufer werden
sich über die 10 oder 30 Kilometer
messen. Die Hauptrennen gehen alle
am Sonntag ab 10 Uhr über die Bühne. 2014 neu ausgedacht wurde die
Strecke des Zehn-Kilometerlaufs.
Dieses Jahr wird nur noch eine Runde à 10 km absolviert, und nicht zwei
Runden à 5 km, wie es früher der Fall
war. Doch auch andere Neuheiten er-
Achtung, fertig, los!
warten die Sportfreudigen. Neu wird
der 30-Kilometerlauf über einen Pacer-Service verfügen. Dieser will ambitionierten Teilnehmern, wie auch
solchen, die zum ersten Mal antreten,
helfen, die Strecke in einer gewissen
Zeit zu absolvieren. Wie läuft es genau? Ein zehnköpfiges Team von erprobten Läufern wird mit verschiedenen vorgegebenen Geschwindigkeiten die Strecke absolvieren. Man
muss nur noch entscheiden, mit welchem Pace man laufen will, und sich
einer Gruppe anschliessen. Erkennbar sind die Pace-Maker an Ballonen
und an den personalisierten T-Shirts.
Für die, welche es hingegen ruhiger
mögen, und nur zum Spass laufen
wollen, ist der FluoRun am Samstagabend gedacht. Ab 20.15 Uhr wird
mit einem fluoreszierenden T-Shirt
45 Minuten lang gelaufen und so
ganz Lugano zum Leuchten gebracht. Einschreibungen sind noch
bis am 21. September möglich. Alle
Infos auf: www.stralugano.ch. me
Kopf der Woche
Der spanische
Architekt
José María
Sánchez García
gewinnt Award
Die Realisierung eines neuen Kulturzentrums in der alten Fadenfabrik des magnifico Borgo
braucht mehrere Anläufe und unterteilt sich in Etappen der Bezahlbarkeit
ZEIT UND ZEICHEN FÜR
MENDRISIOS NEUE GRÖSSE
Siegte über 27 Teilnehmer
In der kommenden Septembersession des Gemeindeparlaments von Mendrisio wird das
geplante Kulturzentrum Filanda noch nicht traktandiert, aber
möglicherweise in einer der
folgenden Herbstsessionen.
Bereits vor zwei Jahren wollte
die Stadt starten. Konnte aber
nicht, weil ein Kardinalsteil
der Kosten für den Umbau der
alten Fadenfabrik, Garn- und
Zwirnerei am Eingang Mendrisios, der Kantonsbeitrag von
4,5 Mio. Franken an die Eingemeindung geknüpft war und
somit nicht vom damaligen
“Kleinmendrisio” hat entschieden werden können. Erst nach
der Fusion mit den Nachbargemeinden darf sich das neugewählte Parlament dieser Sache
annehmen. Da kam ein Rekurs
dagegen voll zum Tragen.
Bis “Grossmendrisio” am Eingang der Innenstadt von
“Kleinmendrisio” oder dem
heutigen Dorfkern ein neues
Kulturzentrum und Wahrzeichen haben wird, müssen insgesamt rund 14,6 Mio. Franken
investiert werden.
Der Kauf der alten Fadenfabrik
la Filanda kostete bereits 4
Mio. Franken. Der Umbau in
drei Etappen wird rund 10 Mio.
Franken kosten. Davon soll der
Kanton rund 4,5 Mio. über den
Fusionsfonds übernehmen. Da-
Ti-Press
von Rolf Amgarten
Die alte Fadenfabrik, Zwirnerei und Garnerei von Mendrisio: la Filanda
mit aus dem Eingangstor ins
Zentrum beim Kulturhaus
auch wirklich ein neuer Zugang wird, sind dort für rund
670’000 Franken strassenbauliche Veränderung und ein
Kreisel geplant. Rund einen
Drittel soll der Bund über Ag-
gloförderung tragen, erwarten
Mendrisios Gemeindeverantwortliche. Die jährlichen Betriebskosten für die neue Fi-
landa werden auf rund
170’000 Franken veranschlagt.
Nebst der Kreditbotschaft zum
Kreisel steht aktuell allerdings
nur die erste Etappe mit Ausbau der kantonalen Bibliothek
zur Debatte, welche 6,5 Mio.
Franken kosten soll. Mit finanzieller und logistischer Unterstützung des kantonalen Erziehungsdepartements soll vorerst die Kantonsbiliothek als
Treffpunkt für die Bevölkerung eingerichtet werden. Allerdings soll es “nach dem
Modell der modernen Bibliotheken-Kulturzentren ein offener, übergenerationaler Treff
werden wie bspw. in Luzern,
und nicht ein thematisch geschlossener Sektor. Auch die
Vereine sollen ihre Räume finden”, verspricht die Exekutive
von Mendrisio. Schlicht “ein
Ort für alle” wird versprochen,
welcher auch der neuen Grösse Mendrisios Zeit und Zeichen sein will. Die zweite
Etappe soll je nach Finanzlage
der Gemeinde in der Renovation des zweiten Stocks fussen,
der für Verwaltungsbüros und
Kulturräume Platz finden will.
In der dritte Etappe würden
dann das Auditorium geschaffen und roh renovierte Räume
für kulturelle Veranstaltungen
genutzt werden.
Tessiner Spitalbehörde wird aufgefordert, über den Betrugsfall einen umfassenden Bericht vorzulegen
Chefarzt stellte falsche Rechnungen aus
Ein Chefarzt soll sich am Locarneser Regionalspital La Carità durch falsche Rechnungsstellung um
100'000 Franken bereichert haben. Der Gefässchirurg hatte sich in den vergangenen drei Jahren offenbar für Operationen entlöhnen lassen, bei denen er
nicht eingriff oder nicht im OP-Saal anwesend war.
Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat Anfang Woche
Ermittlungen eingeleitet und die Tessiner Spitalbehörde EOC dazu aufgefordert, ihr einen umfassen-
den Bericht über den Betrugsfall vorzulegen. Die
Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag auf Anfrage entsprechende Medienberichte.
Den Fall des Chefarztes hatte am Wochenende die
Wochenzeitung “il caffé” publik gemacht. Sie vermeldete auch, dass die Ungereimtheiten bei der
Rechnungsführung des Chefarztes schon zuvor bei
internen Untersuchungen bekannt geworden waren. Man habe den Fall bislang nicht der Staatsan-
waltschaft übergeben, weil die “Sicherheit und Gesundheit der Patienten” zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen seien, teilte die EOC mit. Der Vertrag mit dem Mitarbeiter sei jedoch per Ende des
Jahres 2014 aufgelöst worden.
Auch das Tessiner Departement für Gesundheitsund Sozialwesen (DSS) interessiert sich für den
Fall. Es bestätigte auf Anfrage, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde.
sda
Seine Arbeiten seien
gemässigt und kraftvoll zugleich, sagt Mario Botta über José
María Sánchez García.
Der spanische Architekt gewinnt den vierten BSI Swiss Architectural Award. Die
Übergabe des mit
100’000 Franken dotierten Preises findet
am kommenden Donnerstag, 18. September, in der Architekturakademie in Mendrisio
statt.
Sánchez García habe
sich gegen eine starke
Konkurrenz durchgesetzt, erklärte JuryPräsident Mario Botta.
Seine Arbeiten würden
für die Reife des noch
nicht einmal 40-jährigen Architekten sprechen. “Mit der gleichen Entschiedenheit
und Präzision geht er
unterschiedliche Programme und Kontexte
an, die von der Umgebungsgestaltung einer
archäologischen Stätte
im Stadtgebiet bis zum
Bau einer Sportinfrastruktur in einer Kulturlandschaft reicht.”
Die für den Architekten kennzeichnende
formale Reduktion gehe mit einer grossen
Sensibilität bei der Interpretation des Ortes
einher.
Insgesamt 27 Teilnehmende aus 16 Ländern
haben sich um den internationalen Architekturpreis 2014 beworben. Er richtet sich an
Architekturschaffende,
die jünger als 50 Jahre
alt sind und mit ihren
Werken zur Diskussion
und Praxis der internationalen Architektur
beitragen.
mb/pd
10
12. September 2014
Vermischtes
Seit April 2014 ist im Tessin eine Neuheit auf dem Markt: SmilingBox
Die Tessiner Start-up beliefert Büros und Private mit frischen Früchten
EIN APFEL PRO TAG...
...ERSETZT DIE SNACKS!
Personal einstellen können”,
sagt er.
Frische Früchte an Stelle von
ungesunden Snacks? Dies war
die Idee, welche drei junge Brüder, alle um die zwanzig, aus
Lugano im letzten Dezember
hatten. Bei einem gemeinsamen
Nachtessen mussten sie feststellen, dass sie alle zugenommen hatten. Schuld daran waren
die ungesunden Mahlzeiten, die
sie zwischendurch bei der Arbeit immer wieder zu sich nahmen. “Wir merkten, dass niemand im Tessin einen Früchteservice-at-home anbot und so
dachten wir uns, warum tun wir
das nicht?”, erklärt Gregor Nothacker, einer der drei Brüder.
Gesagt, getan! Im April dieses
Jahres eröffneten sie ihre Startup unter dem Namen SmilingBox. Doch worum handelt es
sich genau? Über ihre Website
(www.smilingbox.ch), per Mail
oder Telefon, können alle (also
Firmen, Unternehmen, Schulen, aber auch Private) Abonnements für Früchteboxen von
verschiedenem Gewicht unterschreiben. Bis Freitag bestellt,
wird das frische Obst am Montag direkt bis zur Haustüre geliefert. Auswählen kann man
zwischen Test-Abonnements
von einer oder zwei Wochen,
fix-Aufträgen oder personalisierten Services.
Saisonale Früchte
Die verschiedenen Boxen wiegen viereinhalb, fünfeinhalb
oder sechseinhalb Kilogramm
und beinhalten mindestens vier
bis fünf Arten von Früchten.
“Immer saisongerecht, also im
Winter beispielsweise Orangen,
im Spätsommer Äpfel”, wie die
Gründer von SmilingBox sagen. Auch wichtig sei für sie,
dass es Tessiner oder Schweizer
Früchte sind. Null-Kilometer,
am besten. “Klar, gewisses Obst
müssen wir aus dem Ausland
holen, beispielsweise Bananen”, ergänzen sie.
Grosse Nachfrage...
Die Start-up stiess im Tessin sofort auf grosses Interesse. In
wenigen Monaten stieg die
Nachfrage stark, heute werden
30 Kunden beliefert, davon 20
fix, den Rest mit einem Probeabo. 90% der Kunden sind Unternehmen, meistens im 3. Sektor tätig. Den Rest machen Private aus. Und Nothacker er-
Ti-Press
von Marco Engeler
SmilingBox: frische Früchte für Zuhause oder fürs Büro
klärt: “Am meisten Kunden haben wir im Sottoceneri, vor allem im Luganese. Nun erhoffen
wir uns, auch im Sopraceneri
Fuss zu fassen”.
...und grosse Ziele
“Heute verfrachten wir etwa
200 Kilogramm Früchte pro
Woche”, erklärt Nothacker.
Doch für die Zukunft hat das
Unternehmen grosse Pläne.
“Wir erhoffen uns, bis Ende
2014, um die 200 Boxen (etwa
1000 Kilogramm, Anm. des
Verf.) pro Woche zu verschikken”, sagt Nothacker. Sobald
der Tessiner Mark gesättigt ist,
wollen sie auch in die restlichen
Landesteile der Schweiz ihr
Produkt exportieren. Und: “Ab
2015 hoffen wir, unsere Investi-
tionsphase abgeschlossen zu
haben und Gewinn zu machen.”
Ein Nebenjob
Am Anfang kümmerten sich die
drei Brüder nur nebenamtlich
um Smilingbox, am Abend und
an Wochenende arbeiteten sie
daran. Mit der Zeit begann einer
der Brüder, sich vollzeitlich um
das Projekt zu kümmern. Nun
kommt der zweite dazu. “Da es
immer mehr Arbeit gibt, stellen
wir jetzt auch noch eine externe
Person ein”, erklärt Nothacker.
Und für 2015 wollen sie eine
weitere Arbeitsstelle anbieten
können. Doch er betont: nicht
nur direkt bieten sie Arbeit. “Indirekt schaffen wir auch Stellen
bei den Lieferanten, welche für
die Box-Vorbereitungen mehr
Neuheiten in Sicht
In nächster Zeit wird es möglich sein, seine personalisierte
Box mit selbstgewählten Früchten zusammenzustellen. Auch
wird die Möglichkeit bestehen,
die Bestellungen nicht nur am
Morgen, sondern auch am
Abend entgegen zu nehmen.
“Dies kommt den Privaten entgegen, die am Tag bei der Arbeit und nur am Abend zu Hause sind”, so Nothacker. Doch
nicht nur das, in Kürze wird
auch das Angebot erweitert:
Gemüse und Fruchtsäfte kann
man dann bei ihnen bestellen.
Direkten Kontakt
Bis jetzt haben sich die drei
Brüder auf einen Gemüsehändler in Lugano verlassen. Nun
wollen sie auch direkt bei den
Bauern, welche Früchte und
Gemüse anbauen, einkaufen.
“Mehrere haben schon Interesse gezeigt, und wir sind schon
am Verhandeln”, erklärt Nothacker. Und ergänzt: “Auch für
sie bietet sich eine interessante
Möglichkeit.”
Schiri-Chef
aus dem Tessin
muss gehen
Bertolini kommentierte während der WM umstrittene Spielszenen
Der Tessiner Carlo Bertolini ist nur noch bis Ende Saison
Schiedsrichter-Chef der Profi-Ligen beim Schweizerischen
Fussballverband. Sein im Sommer 2015 auslaufender Vertrag
wird nicht mehr verlängert, wie die Schiedsrichter-Kommission
des SFV mitteilte. “Man hat mich vor vollendete Tatsachen gestellt”, erklärt Bertolini gegenüber der TZ. Ihm sei mitgeteilt
worden, “dass man im Zuge einer strategischen Neuausrichtung
meinen Posten anders besetzen will”. Bertolini macht indes kein
Hehl daraus, dass er gerne im Amt geblieben wäre. Zu den Beweggründen der Nichtverlängerung des Vertrages mit Bertolini
hat der SFV gegenüber der TZ bis Redaktionsschluss leider keine Stellung bezogen.
Zu einem unfreiwilligen Rücktritt kam es im Leben des FIFASchiedsrichters schon einmal, als er vor 4 Jahren aus Altersgründen zurücktreten musste. “Ich hätte sehr gerne noch weitere
Spiele geleitet”, gab er damals gegenüber der TZ zu, “aber das
Reglement schreibt eben einen altersbedingten Rücktritt vor.”
Der 48-jährige Schiri-Chef aus Vira (Gambarogno) wurde in der
Deutschschweiz bekannt, als er während der EM 2012 in Polen
und der Ukraine und an der diesjährigen WM in Brasilien als Experte für das Schweizer Fernsehen arbeitete und im Studio umstrittene Spielszenen und Schiedsrichter Entscheide analysierte.
“Das SRF-WM-Team hat mit TV-Schiedsrichter Carlo Bertolini
einen Matchwinner in seinen Reihen”, jubelte der Tagesanzeiger
in einer Schlagzeile über den Tessiner. In der Tat: Bertolini überzeugte bei seinen TV Auftritten nicht nur durch seine Fachkompetenz und seine Fairness, sondern auch durch seine gewinnende
Art. “Der Mann bringt mit seiner geselligen Art einfach
Schwung in die Bude”, brachte es ein TV Kritiker auf den Punkt.
Seine TV Auftritte genoss Bertolini offensichtlich und sie bedeuteten einen weiteren Meilenstein in einer steilen Schiedsrichter
Karriere. Eine Referee Laufbahn, die eigentlich eher zufällig begann: Sein damaliger Fussballclub FC Camorino (bei Bellinzona), bei dem er als Junior sieben Jahre als Libero spielte, stand eines Tages ohne Schiedsrichter da. Der damals 17-Jährige meldete sich spontan und pfiff so quasi über Nacht sein erstes Spiel –
Danach leitete Bertolini – immer nebenamtlich – über 1‘000 nationale und internationale Begegnungen, bis er vor 4 Jahren nach
27-jähriger Spielleiter-Karriere aus Altersgründen als Schiedsrichter zurücktreten musste und das Amt des SchiedsrichterChefs der Schweizer Profi-Ligen übernahm.
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11
12. September 2014
Nachrichten
Das aktuelle Krankenkassen-Regime sei ein kompliziertes, unregierbares System, das
nach Veränderung rufe, meint der Tessiner Experte Bruno Cereghetti
EINHEITSKASSE KANN NICHT ALLE
PROBLEME LÖSEN, ABER WEG SEIN
Zukunft für
Jungbauern
aus dem
Walserdorf
Fast täglich berichten die Medien über das Versuchslabor
Krankenkassen Schweiz. Fest
steht, dass wir mit über 50 Milliarden Franken Gesundheitskosten im Jahr eines der europaweit
teuersten Systeme haben. Fest
steht ebenfalls, dass wir die Europameister beim Selbstbezahlungsgrad der Bevölkerung sind,
weil wir rund einen Drittel der
Gesundheitsleistungen selber
berappen. Bis heute zeichnet
sich das System dadurch aus,
dass es viel Angebot und viel
Nachfrage zeitigt. Allerdings
fehlen tatsächlich auf die individuellen Bedürfnisse angepasste
Angebote in der Zusatzversicherung noch immer. Eigentlich komisch, wo man doch auf Konkurrenz und freien Markt pocht,
bei dem bekanntlich der Konsument im Mittelpunkt stehen soll.
Der freie Markt wird dadurch
noch verkompliziert, dass wir infolge des branchenschützenden
Obligatoriums hierbei nicht freiwillig teilnehmen und neuerdings gewisse Teilnehmer gar
von den Leistungen teilabsentiert werden sollen. Ständig werden von Behördenseite und Politik bessere Aufsicht über die
Krankenkassen versprochen und
dennoch scheint es nicht zu klappen. Wieso?
“Das heutige System ist viel zu
kompliziert, es ist nicht mehr regierbar und es funktioniert
nicht”, sagt Bruno Cereghetti,
Tessiner Experte für die Krankenkassen, ehemaliger Amtschef bei den kantonalen Sozialversicherungen und seit über 20
Jahren mit dem Thema befasst.
Auch die Aufsichtspflicht des
Ti-Press
von Rolf Amgarten
Man kann von hinten nach vorn und von vorn nach hinten rechnen: unter dem Strich wird’s immer teurer
Zuviel Wasser über der Piottinaschlucht über Faido
Bundesamts für Gesundheit zeige Schwächen. Ein Beispiel dafür ist der jüngste Entscheid des
Nationalrats, dass die zuviel einbezahlten Prämien von den
Krankenkassen “zurückbezahlt
werden können, aber nicht müssen”. Denn schon bei der Berechnungsbasis der effektiv zuviel einbezahlten Prämien sei
vielmehr eine politische Kalkulation herausgekommen, so eine
Art Fluchtweg. Und das wird geschluckt. Ginge es nach Cereghetti, würde bei der kommenden
Abstimmung nicht nur über eine
Einheitskasse für die Grundversicherung abgestimmt, sondern
auch über eine für die Komplementärmedizin. Und zwar müsste im 21. Jahrhundert eine
Grundversicherung für alle spielen, und ein Komplementärangebot gelten, das auf das individuelle Profil des Einzelnen abstimmbar und wählbar sei. “Solche Ideen hatte ich in den 90er
Jahren in einer Anhörung der
Kantonsregierung referiert. Aber
dafür sind die Zeiten wohl noch
verfrüht.” Er hofft, dass die Abstimmung zur Einheitskasse,
welche in die richtige Richtung
weise, immerhin einen Achtungserfolg erziele, falls sie nicht
angenommen wird. “Damit die
Versicherer etwas gewarnt sind.
Ich bin überzeugt davon, dass in
ein paar Jahren eine neue Abstimmungsvorlage
kommt.”
Denn die Probleme sind nach der
Abstimmung nicht vom Tisch.
Die Randständigen aus Leistungen auszuschliessen und die Idee
einer Zweiklassenversorgung
weiterverfolgen, sei keine langfristige Lösung des Problems.
Neue Ideen für Handwerkszentrum in Cevio gesucht
Schlechte Saison für Dazio Mehr Kultur und Soziales
Die Piottina-Schlucht dem Ticinofluss entlang ist zwar eine kleine
Baustelle nach dem Erdrutsch,
aber sie ist wieder gut passierbar.
Der Lehrpfad in den darüber liegenden “Märchenwald” lockt genauso wie die Pilze oder die fruchtigen Holunderträubel. Und dennoch will die Sommersaison nicht
so recht anlaufen. Die wenigen
schönen Tage mochten nicht genügen, um die Stiftung Dazio Grande so recht zufrieden zu machen.
“Wir hatten bisher wenige übernachtende Gäste. Auch das Restaurant hat dieser Jahr nicht viel
Besuch gehabt”, erklärt auf Anfrage Stiftungssekretärin, Pia Conconi-Amadò. Schmerzlich wohl
auch für die neuen, jungen Geran-
ten. Auch hier gilt wohl, dass dieses Jahr 2014 touristisch einfach
abgehakt und vergessen wird. Eine andere Herausforderung steht
für die Stiftung, welche sich zum
Ziel setzt, den ehemaligen grossen
Zoll vor dem Abstieg in die Ticinoschlucht, lebendig und touristisch wach zu halten, vor der Tür.
Noch immer ist nämlich der Posten des Präsidenten vakant, sodass der Vizepräsident die Geschäfte leitet. Laut Pia ConconiAmadò steht auch hier bald eine
Änderung bevor. Dazio Grande in
Rodi ist übrigens Gastgeber der
Volksmusik-Radiosendung zum
Gotthard als Wiege der Flüsse am
Samstag, um 16 Uhr bis 17.30, auf
Rete Due.
ra
Dem Kunsthandwerkszentrum in Cevio
droht das Aus. Das von einer Genossenschaft verwaltete Gebäude am Dorfeingang soll zu einem Kultur- und Sozialzentrum werden.
Anlässlich der Generalversammlung
von dieser Woche wurde über die Zukunft des vom Architekten Germano
Mattei geplanten Hauses beraten. Das
Kunsthandwerkszentrum bestehe nicht
mehr, sagte Genossenschaftspräsident
Marco Milani gegenüber dem Radio
RSI. Jetzt gelte es, neue Ideen und vor
allem finanzielle Mittel für die Struktur
zu finden. Die Verwaltungskosten von
rund 30’000 bis 40’000 Franken jährlich
sollen gesenkt werden. Auf dem Gebäude lasten ein Kredit aus dem Investitionshilfe Gesetz IHG für Berg- und
Randregionen sowie der Wegzug der
Verwaltung des Gesundheits- und Sozialzentrums, welche bis 2013 dort untergebracht war. Das zum Gebäudekomplex gehörende Rustico, in dem früher
der Laden für Kunsthandwerk Artis untergebracht war, konnte bisher nicht
weitervermietet werden.
Für einen Relaunch des ehemaligen
Handwerkszentrums brauche es die Unterstützung von Kanton, Gemeinden und
dem Locarneser Amt für Regionalentwicklung, erklärte Milani. Marcello Tonini, Präsident des Gemeindeverbandes
Vallemaggia (Ascovam) und Vize-Präsident von Pro Juventute der italienischen
Schweiz, sieht eine Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Pro Juventute und
dem Jugendzentrum E20. Vorausgesetzt,
die künftigen Aktivitäten würden professionell koordiniert, so Tonini.
mb
Die Familie Arcioni von Bosco
Sie sind erleichtert, die
jungen Bauern in Bosco
Gurin. Nachdem sie vom
ehemaligen Bauernverbandspräsidenten, Peter
Hess, via richterliche Verfügung aus dem Stall verwiesen worden sind, haben sie ein provisorische
Lösung für den kommenden Winter gefunden. Die
sechsköpfige Bauernfamilie Arcioni mit ihren
Kühen und Ziegen kann
aufatmen. Der Sommer
war kein grosses Problem, da die Tiere ihn auf
der Grossalp des Walserdorfs verbringen konnten.
Die Familie hatte aus
Platzbedarf und wegen
Isolationsbauten gegen
die Kälte den gemieteten
Stall ausgebaut. Dies
wollte dem Eigentümer
aber nicht gefallen. Da
die Aussicht auf den Bau
eines neuen Stalles sich
bisher als aussichtslos
entpuppte, mussten die
Jungbauern um ihre Zukunft fürchten. Ein älterer
Bauer von Bosco, welcher seine Berufung aufgegeben hatte, bot ihnen
nun zumindest für den
kommenden Winter Ersatz und Rettung. In Riveo im unteren Maggiatal
haben sie zusätzlich ein
Depot zugesprochen erhalten, in welchem das
Winterheu gelagert werden kann. So schliesst eine Geschichte um Bauernhader in der Bauernsolidarität. Beides gibt es.
Für die Zukunft würden
sich weitere Optionen anbieten, heisst es optimistisch. Und so kann dort
oben im Walserdorf, auf
1500 m ü. Meer, eine Tätigkeit weitergeführt werden, für welche es nicht
einfach ist, junge Menschen zu gewinnen: die
Arbeit von Bergbauern.
Inzwischen sei der strittige Stall verrammelt und
unbenützbar. Dasselbe
Schicksal hätten auch vier
weitere Ställe “aus unterschiedlichen Gründen”
erfahren, wie das Giornale del Popolo schreibt.
Zwei stehen im unteren
Maggiatal, zwei im Lavizzaratal.
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12. September 2014
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Cannocchiale
PRIVATE GREIFEN FÜR ITALIENS KULTURGÜTER IN DIE TASCHE
von Marianne Baltisberger
Als “einen Beitrag zur Kunst, zur Geschichte und der italienischen
Kultur” beschreibt das Modehaus Fendi sein Engagement für den
Trevi-Brunnen und die Brunnenanlage Quattro Fontane in Rom. Das
Projekt “Fendi for Fountains” soll die Verbindung des Unternehmens
zur Hauptstadt festigen. Eine neue Form des Sponsorings macht sich
in Italien breit. Private Geldgeber finanzieren die Renovierung geschichtsträchtiger Kulturgüter. Das Problem dabei ist, bloss die bekannten Objekte finden einen Spender. Viele kleinere Güter bleiben
dabei auf der Strecke.
Rund 2,5 Millionen Franken soll Fendi laut Medienberichten in die
Fontana di Trevi stecken, in der die schwedische Schauspielerin Anita
Ekberg 1960 in Fellinis “La Dolce Vita” mit einem nächtlichen Bad
Marcello Mastroianni bezirzte und in die heute Touristen aus aller
Welt als Glücksbringer eine Münze werfen. Die Firma verspricht sich
davon einen Imagegewinn, von dem sowohl sie als auch der italienische Staat profitieren. Auch das Kolosseum in Rom drohte, sich dem
Zahn der Zeit beugen zu müssen, bis der auf Lederwaren spezialisierte Unternehmer Diego Della Valle mit 25 Millionen Euro die Restaurierungsarbeiten an einem der brühmtesten Wahrzeichen des Landes
in Gang setzte. Doch nicht alle goutierten Della Valles Einsatz. In den
Medien wurde darüber spekuliert, ob die antike Arena nun mit dem
Namen einer Schuhmarke versehen werde – ähnlich gewisser Fussballstadien, die den Titel des Sponsors tragen. Überhaupt habe ein
solches Sponsoring nichts mit echtem Mäzenatentum, bei dem die
Geldgeber eher im Hintergrund blieben, am Hut.
Wie das Fernsehen SRF jüngst berichtete, verfügt Italien über rund 60
Prozent der Unesco -Weltkulturgüter weltweit. Italienische Kulturpolitiker und Museumsdirektoren suchen nun händeringend nach privaten Geldgebern. Doch von diesen gibt es in Zeiten der Wirtschaftskrise auch immer weniger.
In der Rubrik “Cannocchiale” blickt
die TZ über die Grenze nach Italien
I paesi del più e quelli del meno
QUINTO, LA BELLA ADDORMENTATA
di Angelo Rossi
Lo sviluppo di numerosi paesi delle nostre valli, in particolare
della Leventina, è stato influenzato dall’evoluzione delle strategie
della difesa nazionale. Con quella del “réduit”, introdotta durante il secondo conflitto mondiale, la Leventina si vide favorita. Siccome il centro della difesa nazionale diventava il baluardo alpino, facendo perno sulla regione del Gottardo, nei comuni più alti
delle valli, che vi portano, vennero creati numerosi posti di lavoro, nel settore della difesa, come pure negli altri rami dell’economia. Airolo può venire citato come esempio. Ma anche Quinto ha
potuto profittare della strategia del réduit che continuò ad essere
applicata, almeno per quel che riguarda il mantenimento delle infrastrutture e dei posti di lavoro, finchè terminò la guerra fredda.
Così a Quinto, durante la seconda guerra mondiale, venne costruito un aeroporto militare che si mantenne in attività fino al 1994.
I suoi hangars, novità tecnologica unica, erano perforati nella
montagna. Si dice però che non erano abbastanza larghi e che per
farvi entrare gli aerei bisognò trovare il sistema di piegare verso
l’alto le loro ali. L’aeroporto come pure alcune industrie che si svi-
lupparono dopo la seconda guerra mondiale dettero al comune,
che si estende su una superficie di oltre 7 chilometri quadrati, una
notevole spinta in avanti. Dal 1941 al 1970, la popolazione aumentò del 23%. La popolazione raggiunse in quell’epoca le 1500
unità. Oggi, invece, conta circa 1'000 abitanti. Nel giro di 40 anni
il comune ha dunque perso circa un terzo della sua popolazione. I
posti di lavoro sono, a loro volta, diminuiti di circa il 25%. Nonostante le iniziative che si sono sviluppate nel corso degli ultimi decenni – ricordiamo per fare un esempio le due stazioni di servizio
sull’autostrada – Quinto è diventato un paese del meno. Forse
l’immagine più rappresentativa della decadenza del paese è rappresentata dagli edifici del Sanatorio di Piotta, chiuso oramai da
più di 50 anni. In attesa di trovare una nuova attività questa imponente costruzione si logora anno per anno senza che si riesca a trovarle una nuova destinazione. Anche l’aeroporto, che rappresenta
un’immensa superficie che potrebbe ricevere nuovi tipi di utilizzazione, non riesce a ripartire. I progetti di insediamento di nuove
aziende o nuove attività non sono mancati ma, finora, dalle discus-
sioni non è purtroppo nato niente di concreto. Eppure bisogna ricordare che Quinto e, in particolare le due frazioni di Ambrì e
Piotta, dal profilo delle qualità localizzative, non trovano emuli
lungo la parte ticinese dell’asse di trasporto internazionale del S.
Gottardo. Dispongono di una stazione ferroviaria e di un accesso
autostradale. Grazie all’aeroporto dismesso, questa localizzazione
può offrire anche vaste superfici per lo sviluppo di attività industriali o di natura logistica. Dal 2006 l’ex-aeroporto militare appartiene al Comune. Oggi viene utilizzato a scopi civili. La pista
viene utilizzata per il volo, ma non solo (corsi e slalom automobilistici, eventi sportivi di vario genere, ecc.). Per poter gestire e promuovere al meglio le varie attività il Municipio ha istituito
un’Azienda indipendente di diritto pubblico con lo scopo di attuare le scelte di rilancio che vengono fatte dal Comune. Nonostante
questo potenziale, Quinto per intanto continua a perdere popolazione e posti di lavoro. Come nella favola della bella addormentata, questo comune attende il bacio del principe o, per essere più
aggiornati, dell’oligarca russo oppure dell’emiro, per ridestarsi.
lo sviluppo: Entwicklung
strategie della difesa nazionale: nationale Verteidigungsstrategie
“réduit”: militärische Verteidigungsanlage
il baluardo alpino: der alpine Hort
posti di lavoro: Arbeitsplätze
il mantenimento: der Unterhalt
un aeroporto militare: ein Militärflugplatz
spinta: Anstoss
diminuiti: zurückgegangen
stazioni di servizio: Raststätten
decadenza: Zerfall
si logora: zerfällt (sich aufreiben)
insediamento: Ansiedelung
emuli: Rivalen (Nebenbuhler)
vaste superfici: weite Flächen
a scopi civili: für zivile Zwecke
rilancio: Wiederbelebung
bella addormentata: Dornröschen
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zum Film Festival und im Herbst
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Der Abonnementspreis beinhaltet
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zweisprachige (I/D) Zeitschrift
TicinoVino Wein.
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15
12. September 2014
Forum
Rückblicke
Briefe
Ein unerwarteter Spitalaufenthalt
Wer hat nicht ein mulmiges Gefühl, wenn ein Spitalaufenthalt angeordnet wird? Es ist nicht nur
die Angst, ob alles gut verlaufen würde, schliesslich muss man das Einverständnis für Handlungen geben, zu denen wir keine Kompetenzen haben und Entscheidungen den Ärzten übergeben,
die eventuelle Konsequenzen mit sich bringen.
Dazu kommt eine Spitalatmosphäre, die eines unüberblickbaren Betriebs, in dem jede Mitarbeitende und jeder Mitarbeiter eine straff spezialisierte Aufgabe ausführt, und somit auf persönliche Ängste und Fragen nur sehr beschränkt eingegangen werden kann.
Ich war beim kürzlich erlebten Aufenthalt in der
Clinica Santa Chiara, wo ich mich einem ernsthaften Eingriff unterziehen musste, mit einer völlig anderen und unerwarteten Erfahrung konfrontiert. Von den ersten Begegnungen an mit
dem Personal umfing mich eine warme freundliche und vor allem menschliche Atmosphäre. Ich
fühlte mich als individuelle Person wahrgenommen und beachtet. Auf der Station wurde ich fürsorglich aufgenommen und von verschiedenen
Ärzten und Ärztinnen umfassend orientiert, so
dass ich mich mit Leichtigkeit und beruhigtem,
zuversichtlichem Gewissen in fremde Hände geben konnte. Es ist vor allem der Kontakt, den ich
bei allen Bezugspersonen echt und kohärent
empfand, der meine emotionale Stimmung beruhigte.
Ich bin fest der Meinung: Das Gefühl der Sicherheit ist eine wesentliche Bedingung für einen positiven Verlauf einer Operation sowie des folgenden Heilungsprozesses.
Martin Züllig, Avegno
Strasse von Locarno bis Intra
Ich befahre diese Strasse jeden zweiten Nachmittag von Ascona bis Brissago, komme zirka um 17
Uhr zurück und danke dann dem lieben Gott,
dass ich wieder heil zu Hause angekommen bin,
denn der Rückweg ist wirklich lebensgefährlich
mit den entgegenkommenden, oft in einem Affentempo überholenden Motorrädern, die selbstverständlich dafür die Gegenfahrbahn (nämlich meine) benutzen und rücksichtslos erst wenige Meter
vorher einscheren. Ich frage mich schon seit vielen Jahren, ob in einer italienischen Fahrschule
(sowohl für Autos wie für Motorräder) gelehrt
wird, möglichst bei durchgezogener Linie zu
überholen
Hannelore Weiss, Ascona
Lug und Trug, es ist genug!
Im fakultativen Status hatte man zu seiner Krankenkasse jahrelang fast ein emotionales Vertrauensverhältnis. Jetzt plötzlich empfiehlt man, möglichst dauernd die Krankenkasse zu wechseln.
Sozusagen als Schnäppchenjäger vom Dienst par
excellence. Das ist ein völlig grotesker “Wettbewerb” für eine an sich gleiche Leistung.
Deshalb die gebetsmühlenartig vorgetragenen
völlig unglaubwürdigen Statements, zum Beispiel
man müsste jetzt innovativ werden. Dies vermutlich, um die 60 Teppichetagen der Krankenkassen
zu retten.
Nein – mit Verlaub – jetzt reichts. Ganz im Sinne
von “lieber ein Ende mit Schrecken als ein
Schrecken ohne Ende” sage ich Ja zur Einheitskrankenkasse (Grundversicherung).
Klaus Müller, Augenarzt
Das Tessin, von Lastwagen überfahren
Ich liebe die Berge, ich liebe das Tessin, und ich
sehe den Transitverkehr, der sich täglich durch
meinen Kanton zwängt. Es darf nicht sein, dass
noch mehr Lastwagen die Schweiz durchqueren,
bloss weil der Transport auf der Strasse zu billig
ist und die Profite einzelner Firmen höher gewichtet werden als unsere Gesundheit. Deshalb
wehre ich mich gegen eine zweite Strassenröhre
am Gotthard. Ich bin im Tessin bei weitem nicht
die Einzige, die begriffen hat, dass eine Verdoppelung des Tunnels dem Kanton längerfristig
deutlich mehr schadet als nützt.
Vergessen wir nicht: 1994 und 2004 hat das Tessiner Stimmvolk klar gegen eine zweite Gotthardröhre gestimmt. Heute machen die Befürworter
sehr viel Lärm. Sie unterschlagen aber, dass das
Tessin mit einem modernen Auto- und Lastwagenverlad während der Sanierung auf der Strasse
stets gut erreichbar bleibt. Die Röhren-Befürworter unterschlagen auch, dass 2016 der Gotthard-Basistunnel eröffnet wird und die alpenquerenden Gütertransporte endlich auf die Schiene
verlagert werden können. Ein Anliegen, das im
Tessin sehr breit unterstützt wird.
Ein zweite Strassenröhre hätte den gegenteiligen
Effekt: mehr Lastwagen, mehr Luftverschmutzung, mehr Lärm, mehr Gefahr auf den Strassen.
Das erträgt das Tessin nicht. Weder in seinen Alpentälern noch rund um Bellinzona, Lugano oder
Chiasso, wo die Probleme am allergrössten sind.
Deshalb engagiere ich mich für einen massvollen
Verkehr, der Mensch und Umwelt schont.
Marina Carobbio, Vize-Präsidentin
Alpen-Initiative, SP-Nationalrätin TI
Erfolgreiche erste Messe “MondoBimbi”
Porsche Club Ticino feierte 40. Jubiläum
Am vergangenen Sonntag ging im Centro Esposizioni in Lugano MondoBimbi, die Messe für Kinder und ihre Familien, zu Ende. Die erste Ausgabe der Veranstaltung verzeichnete über 20’000
Besucherinnen und Besucher. Während der Messetage haben über 90 Aussteller (auf einer Fläche von 4500 Quadratmetern) ihre Produkte und
Dienstleistungen dem Publikum präsentiert.
Besonderer Beliebtheit erfreute sich der Pavillon
von Giocolandia und die verschiedenen Themenbereiche mit einem Unterhaltungsprogramm u.a.
mit Pablo Meneguzzi, der Winx Musical Show
und dem grossen Finale mit Cerno und Jacky von
The Vad Vuc.
Im Bild: Moderatorin Juli Arlin und Mago Renato. Auf Wiedersehen bis zur nächsten Ausgabe
von MondoBimbi vom 4. bis 6. September 2015
(Übersetzung tz)
Am frühen Nachmittag eines endlich warmen und
sonnigen Samstags trafen sich über 100 Mitglieder des Porsche Club Ticino in Pambio Noranco
zur gemeinsamen Ausfahrt nach Locarno. Während des Abendessens im eleganten Festzelt stellte Präsident Luca Trisconi das neue Logo des
Tessiner Clubs vor, der international als 44. Porsche Club in die Geschichte eingeht.
www.porsche-club-ticino.ch (Übersetzung tz)
Konzert des Budapest Festival Orchestra
Locarno, Chiesa San Francesco, 28. August 2014
Bald sind es 14 Tage her seit ich Hörer dieses
Konzertes war. Inzwischen hat sich bei mir einiges beruhigt. Während und unmittelbar nach der
Aufführung war ich ziemlich “aufgewühlt”. Nicht
im positiven Sinne, so, wie ich mir das durch ein
Brahms-Programm erhofft und gewünscht hätte.
Das ging so weit, dass ich während des Konzerts
nicht nur einmal versucht war aufzustehen und
zu gehen.
Nun muss ich dazu wohl etwas bemerken, ins Detail gehen gewissermassen. Mich störte der immense Lärm, den das grosse, ansonsten für meine
Begriffe präzis spielende Orchester produzierte.
Ich schreibe extra “produzierte”, mich störte diese quasi “maschinelle” Musik. Mir fehlte durchgehend das, was man Seele nennt, noch dazu bei
Brahms. Ich hatte immer wieder den Eindruck,
als ob da irgendwo jemand sass, der die Knöpfe
von elektronischen Klangreglern, vornehmlich
für die Stellung “laut bis sehr laut” manipulierte. Kaum blieb Zeit zum Aufatmen zwischen immer wieder neuen Ausbrüchen von Lärm!
Zu meiner Genugtuung, Freude kann und will ich
es in dem Zusammenhang nicht nennen, traf ich
und sprach ich an, drei ältere, meiner Generation
angehörende “Mitleidende” – u.U. ist mein Problem ja eine Frage der “Generation”?! Den ersten, er sass in unmittelbarer Nähe, er hatte die
Hände zum Pausen-Applaus ebenfalls nicht gerührt, fand ich genau auf meiner Linie, den zweiten ebenfalls.
Zuletzt traf ich noch eine langjährige und begeisterte Besucherin der Darbietungen im Rahmen
der Settimane musicali. Auch sie konnte sich
nicht erinnern, so etwas von Lärm und Seelenlosigkeit schon einmal in einem Konzertsaal gehört
zu haben! An der Stelle: Es gibt ja wohl nicht
sehr viele so schöne, übrigens anerkanntermassen auch mit wunderbarer Akustik ausgestattete
Orte, an denen man Musik hören kann. Ich frage
mich, wie man es “wagen” kann gerade hier so
eine Orgie an Krach zu veranstalten.
Die letzten beiden, die ich anzusprechen mir erlaubte, traf ich dann noch vor der Kirche auf
dem Heimweg durch das nächtliche Locarno. Sie
fanden, mit mir zusammen, dass die Serenata per
coro, die Zugabe also, wohl gerechtfertigt hatte,
dass wir “ausgehalten” hatten!
Mir kam es so vor, als wäre der Applaus nach
dieser Darbietung besonders herzlich, ehrlich
und auch lang gewesen. Keine Bravo-Rufe übrigens, die hätten hier auch nicht hingepasst!
Jürgen Triebs, Bremgarten
***
Mein Mann und ich durften das schöne BrahmsKonzert im San Francesco besuchen. Ein herzliches Dankeschön den Verantwortlichen für diesen Musikgenuss!
Als ich in der Kirche sass und der Musik zuhörte,
die stellenweise brausend daher kam, erinnerte
ich mich wieder an eine Musikgeschichte, die
sich vor sicher bald vierzig Jahren im San Francesco abgespielt hatte.
Auf dem Programm standen die “Vier Jahreszeiten” von Vivaldi. Im Sommer-Teil kommt musikalisch auch ein veritables Sommergewitter vor.
Praktisch im selben Moment, als dieses VivaldiGewitter mit dem Orchester begann, ging über
Locarno ein typisches Tessiner Gewitter los!
Draussen blitzte, krachte, donnerte und stürmte
es und in den Oberfenstern der Kirche waren die
blauen Blitze immer wieder zu sehen und drinnen
fiedelte das Orchester mit seinem eigenen Sommergewitter um die Wette.
Ein Schmunzeln ging durchs Publikum, Zuhörerinnen und Zuhörer stiessen sich gegenseitig an
und lachten sich zu und irgendwie lag plötzlich
eine ganz andere, eine besonders heitere Stimmung in der Kirche und über der Musik und die
beiden Gewitter endeten praktisch gleichzeitig.
C.G. Jung spräche da wohl von Synchronizität…
Jedenfalls ein Konzert, das uns unauslöschlich in
Erinnerung geblieben ist.
Regula Stern-Griesser, Locarno
Flohmarkt Alessia unterstützt Fondazione
Mit einem Scheck über 13’640 Franken aus dem
Verkaufserlös von Juli und August unterstützt der
Benefiz-Flohmarkt Alessia in S. Antonino die
gleichnamige Hilfsorganisation, welche sich um
kranke Kinder und ihre Angehörigen kümmert. Der
nächste Flohmarkt findet am 22. September statt.
www.mercatinodellepulci.ch
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EZB verstärkt geldpolitische Offensive
Abgesehen vom Staatsanleihen-Ankauf, feuert die EZB mit den jüngsten Massnahmen
mittlerweile aus allen Rohren. Ein Ausstieg aus der Billigstgeldpolitik wird somit immer
schwieriger.
Die Katze ist aus dem Sack: Ein vollständiges Quantitative Easing hat die Europäische Zentralbank am
Donnerstag nicht beschlossen. Über ein solches wurde an den Aktienmärkten nämlich spekuliert seit sich
EZB-Präsident Mario Draghi an der Jackson-Hole-Konferenz unerwartet zum Rückgang bei den
Markterwartungen für die mittelfristige Inflationserwartung im Euroraum geäussert hatte. Gemessen an den
für die EZB relevanten Inflations-Swaps für 5 Jahre in 5 Jahren – also für 2019 bis 2024 – unterschritt diese
im August die anvisierten knapp 2 Prozent. Entfernt sich die Inflationserwartung für längere Zeit von diesem
Wert, sieht die EZB die mittelfristige Preisstabilität in Gefahr.
Dennoch schöpft die EZB aus dem Vollen und setzt ausser dem Aufkauf von Staatsanleihen nun alle ihr zur
Verfügung stehende Instrumente aus. Denn mit der für die meisten Marktbeobachter überraschenden
Senkung aller drei Zinssätze auf rekordtiefe Niveaus ist das vorher schon beinahe kostenlose Geld noch
einmal günstiger geworden. Den Leitzins senkte die EZB auf 0.05 Prozent, für kurzfristige Geldausleihungen
müssen die Banken nur 0.3 Prozent bezahlen, und für bei der EZB geparkte Einlagen müssen die Institute
neu sogar einen Strafzins von -0.2 Prozent entrichten.
Die Party geht weiter
Zusammen mit dem ebenfalls beschlossenen Aufkauf von verbrieften Unternehmenskrediten und
Pfandbriefen sorgt diese Fortsetzung des Billigstgeldes an den Aktienbörsen für einen neuen
Stimmungsschub. Die trotz enttäuschenden europäischen Konjunkturdaten und zahlreichen geopolitischen
Brandherden anhaltend gute Partylaune dürfte denn auch noch eine Weile anhalten. Und so vermögen denn
auch die zum Teil deutlichen Kursanstiege unmittelbar nach Bekanntgabe der EZB-Entscheide nicht zu
überraschen.
Neben den Aktienanlegern dürften die jüngsten EZB-Massnahmen aber auch den Regierungen der
Peripherie-Staaten Freude bereiten. Die Renditen auf Staatsanleihen gerieten nämlich noch etwas mehr unter
Druck, was unter anderem dazu führte, dass sich neben Spanien nun auch das wirtschaftlich nicht vom Fleck
kommende und chronisch reformunfähige Italien zu günstigeren Konditionen langfristig refinanzieren kann,
als dies Vereinigten Staaten tun können. Da die Renditen von Staatsanleihen eigentlich das Risiko des
Nichtbedienens der Schulden widerspiegeln, wären demzufolge Investitionen in die USA riskanter als solche
in Italien.
In der Tat eine seltsame Blüte, welche die seit der Lehman-Pleite von den Zentralbanken dominierte
Wirtschaftswelt treibt. Doch während sich in den USA die Zeichen für einen zaghaften Beginn des Ausstiegs
aus dem geldpolitisch einmaligen Experiment mehren, öffnen die neuen EZB-Aktivitäten die
Billigstgeldschleusen zusätzlich und lassen ein Ende der monetären Flutung einmal mehr in die Ferne rücken.
Agentur Locarno
Piazza Muraccio 6
Tel. 091 756 10 70
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Piazza Stazione 4 A
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Tel. 091 756 10 30
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Valle Vigezzo: das Tal der Kunstmaler
Erleben Sie einen aussergewöhnlichen Tag im Vigezzotal, bekannt nicht
nur wegen der historischen Anwesenheit von Malern, sondern auch wegen
der Schönheit der Ortschaften. Morgens mit der Centovalli-Bahn bis Re
und Besichtigung der eindrucksvollen Wallfahrtskirche der blutenden
Madonna. Weiter fahrt bis Santa Maria Maggiore (leichten Spaziergang in
der Pineta, Schornsteinfegermuseums, Kunstgewerbeschule).
Ergreifen Sie die Gelegenheit und geniessen Sie ein typisches Mittagessen
der einheimischen Tradition im Tal der Kunstmaler.
INFORMATION und TICKET
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Piazza Stazione 3,
Locarno-Muralto
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Fax:
091/ 751 87 31
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Seilbahn nach Pesciüm, Ausgangspunkt Ihrer
Ausflüge.
Ueber MyPlus können Sie einen Voucher über
30% Skonto abladen.
Zusätzlich, immer auf MyPlus, nehmt Ihr an
der wöchentlichen Verlosung des Spezialpaket
„Mittagessen in Pesciüm“ teil. Inbegriffen
sind: Hin-und Rückfahrt mit der Seilbahn sowie
Tagesmenu im Restaurant Pesciüm.
Einweihung Selma-Haus
Collina d’Oro
Die Kulturlandschaft mit Blick auf Lugano
Nicht nur Hermann Hesse, Peter Weiss, Bruno Walter,
Max Horckheimer und George Harrison liebten die faszinierende Schönheit des “Goldhügels”. Wenige Minuten
von der Stadt entfernt, können auch Sie auf sonnigen
Wanderwegen eine paradiesische Landschaft geniessen.
Zentral im Ortsteil Montagnola liegt das Museum Hermann Hesse, das neben einer Dauerausstellung auch
Wechselausstellungen, Konzerte, Lesungen und ein neu
eröffnetes literarisches Café bietet. Audioguides stehen
im Museum zur Verfügung, die “auf den Spuren Hermann
Hesses” die Reize der Landschaft sowie die künstlerischen, landschaftlichen und kulinarischen Schätze nahe
bringen.
Anfahrt: Mit dem Postauto 36 von Lugano Richtung Agra,
Haltestelle Piazza Brocchi. Mit dem Auto Autobahn-Ausfahrt Lugano-Süd, dann Richtung Lugano Lago. An den
folgenden drei Ampeln jeweils links abbiegen und an der
Kirche S. Abbondio vorbei bis Piazza Brocchi fahren.
Veranstaltungen im Museum Hermann Hesse Montagnola
Wiedereröffnung der Casa Selma, eine der Licht-Luft Hütten
des Sanatoriums Monte Verità.
Der erste Schritt der Renovierung des Museumkomplexes
Monte Verità.
Im Rahmen des europäischen Tages des Denkmals 2014.
Samstag, 13.9.2014, um 17:00 Uhr.
Freitag, 12. September, 18.30 Uhr: Vernissage zur
Ausstellung
Hermann Hesse: eine Mythologie des Tessins.
Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda.
1919 beschrieb Hermann Hesse in der Erzählung
Klingsors letzter Sommer die Dörfer, welche er in
seinem ersten Tessiner Sommer durchstreifte,
darunter Carona, Pazzallo, Carabbia und Montagnola.
Die Künstlerin Sighanda hält diese Orte in Aquarellen
fest, welche die Erzählung reflektieren und in
Kombination mit Aquarellen, Fotografien und Texten
von Hesse zu sehen sind. Sighanda ist der
Künstlername der Sängerin Dominique Fidanza. Sie
wird zur Vernissage ein 30minütiges Konzert geben.
(Ausstellung bis 1.2.2015)
Sonntag, den 14. September, 16.00 Uhr: „Krieg und
Frieden“ und andere politische Betrachtungen.
Lesung mit Marcus Hartmann (deutsch) und Lucilla
Janssen (italienisch). Eintritt Fr. 8.50/ 7.00
Das Museumscafé Boccadoro verwöhnt die Gäste mit
lokalen Spezialitäten, hausgemachten Kuchen,
zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen sowie einem
Internetpoint. Täglich 9.30 Uhr – 18.00 Uhr.
Kontakt: boccadoro@hessemontagnola.ch
Freitag, 12. September, 14.30-17.15 Uhr und
Samstag, 13. September, 9.00-15.00 Uhr:
Wissenschaftliche Tagung der Internationalen Peter
Weiss-Gesellschaft e.V.
in Zusammenarbeit mit der Fondazione Hermann
Hesse Montagnola zum Thema
Schriftsteller als bildende Künstler. Autoren
illustrieren eigene Werke
Unter der Schirmherrschaft der Schwedischen
Botschaft in Bern. Das detaillierte Programm ist unter
www.hessemontagnola.ch abrufbar.
Sighanda, Casa Camuzzi, 2014
© Sighanda
Infos und Buchung
INFORMATION und TICKET
Fondazione Monte Verità
Ascona
Tel. 091 785 40 40
E-Mail info@monteverita.org
www.monteverita.org
Museum Hermann Hesse
Montagnola
Tel. 091 993 37 70
März– 31. Oktober:
täglich 10.30–17.30 Uhr
November– 28. Februar:
samstags und sonntags
10.30 bis 17.30 Uhr
info@hessemontagnola.ch
www.hessemontagnola.ch
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Stöbern und
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Seite 22
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In Morcote geben
sich an diesem
Wochenende Oldtimer
aller Couleurs ein
Stelldichein
E
WO DAS
ALTER NOCH
GEEHRT WIRD
in Stelldichein der besonderen Art
gibt es an diesem Wochenende am
Luganersee zu bewundern: Oldtimerfahrzeuge, Wasserflugzeuge und mit
Dampf betriebene Boote tummeln
sich auf den Plätzen von, auf dem See
vor und am Himmel über Morcote. Die Darbietungen zu Land, zu Wasser und in der Luft lassen die
Herzen grosser und kleiner Oldtimer-Fans höher
schlagen. Das Programm der Veranstaltung vor der
malerischen Kulisse des Ceresio-Dorfes wurde in
den vergangenen Jahren stetig erweitert. Morcote
feiert am Sonntag die fünfte Ausgabe des Old Timer
Day mit alten Motorrädern, Automobilen, Amphibien- und Militärfahrzeugen, Lastwagen und Traktoren. Dazu kommt heuer zum zweiten Mal ein vom
Club Nautico di Morcote organisiertes Treffen mit
Dampfbooten unterschiedlichster Baujahre. Für
Freitag werden auch die ersten Wasserflugzeuge
zum 3. internationalen Meeting am Luganersee erwartet. Dieses dauert drei Tage und hat unter anderem Passagierflüge im Angebot stehen. Interessierte
melden sich direkt vor Ort für den Check-in. Einer
der Höhepunkte der Veranstaltung von Morcote findet jedoch auf der anderen Seite der Grenze, im italienischen Porto Ceresio, statt. Dort steigt morgen
Abend ab 22.45 Uhr ein grosses Feuerwerk. Ausserdem finden ein Treffen mit Oldtimer-Traktoren und
ein Markt statt. Zu diesem Anlass und übermorgen
Sonntag verkehrt ein Verbindungsschiff zwischen
dem Tessiner und dem italienischen Ufer. Über dem
See zwischen Morcote und Porto Ceresio zeigen am
Sonntag ab 15.30 Uhr die Tessiner P3 Flyers ihre
Künste. Sie haben heuer bereits an der Airshow zum
Flugplatzjubiläum von Locarno-Magadino, beim
Jubiläumsanlass der Pilatus Flugzeugwerke in
Buochs (NW) und bei der Air 14 in Payerne für Aufsehen gesorgt. Anlässlich des Old Timer Day in
Morcote lebt am Sonntag auch alte Handwerkskunst
wieder auf. Kunsthandwerker aus dem Tessin und
aus Italien zeigen dem Publikum ihr Können.
Old Timer Day, Morcote, 13./14. September,
Samstag ab 18.00, Sonntag ganzer Tag (bei guter
Witterung), www.morcoteturismo.ch.
18
12. September 2014
Service
MAGAZIN
12.9. - 18.9.2014
Bellinzona und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Malè, Bellinzona, 091 825 23
20 oder 091 800 18 28; ab 13. September: Farmacia
Sun Store, Bellinzona, 091 601 00 25 oder 091 800 18 28
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Lorenzo Reali, Bellinzona,
091 825 81 35 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 912/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 13. September: Dr. med. dent. Luca Meroni, Giubiasco, 091 857
21 21 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16
Uhr) oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
BABEL: LITERATUR UND
KULTUR DER ANTILLEN
Hauspflegedienst
Ascona (Unity Care)
Bellinzona
Biasca
Lugano
Minusio
Misox
Muralto ABECA
Infermiere
Lugano Spitex
Città e campagna
Paradiso Internursing
Locarno und Umgebung - Gambarogno
Dienstapotheke - Farmacia Moderna, Lugano, 091 923
21 68 oder 1811; ab 13. September: Farmacia San
Luca, Lugano, 091 923 84 55 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Yuri Campana, 091 966 70
00 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr)
oder 091 800 18 28, ab 13. September: Dr. med. dent.
Nicola Bühler, 091 922 66 22 (Sa+So 9-11 Uhr, an
Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Mendrisiotto
Dienstapotheke - Farmacia Quattrini, Mendrisio, 091
646 15 74 oder 1811; ab 13. September: Farmacia
San Giorgio, Morbio Inferiore, 091 695 51 51 oder
1811; ab 16. September: Farmacia Zanini, Stabio, 091
647 39 13 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Borsa/Boggini/Lanfranchini,
Balerna, 091 696 18 00 (Sa-Mo 9-11 Uhr, Di-Fr 912/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 13. September: ebenfalls Dr. med. dent. Borsa/Boggini/
Lanfranchini, Balerna, 091 696 18 00 (Sa-Mo 9-11
Uhr, Di-Fr 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Ambulanz Nr. 144
117
118
140
163
1414
Alle Tessiner Ambulanzdienste sind erreichbar unter der Nummer
Dienstapotheke - 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
Lugano und Umgebung
Polizeinotruf
Feuermeldestelle
Strassenhilfe
Strassenzustand (ita/dt/fra)
REGA
Ambulanzen
144
(Airolo, Ascona, Bellinzona, Biasca, Bodio, Chiasso, Faido, Locarno,
Lugano, Mendrisio, Mesocco/GR, Roveredo/GR)
Biasca, Blenio, Riviera, Leventina
Dienstapotheke - Farmacia Sun Store, Locarno, 091
601 01 77/079 214 60 84 oder 091 800 18 28; ab
15. September: Farmacia Città Vecchia, Locarno, 091
751 16 67/079 214 60 84 oder 091 800 18 28
Kinderarzt - Dr. med. Daniel Blumberg 091 752 05 05
oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità
091 811 45 80; ab 15. September: Dr. med. Buetti/Nobile 091 751 21 51 oder Pronto Soccorso Pediatrico
Ospedale La Carità 091 811 45 80
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Christiane Leonardi, 091 792
25 26 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16
Uhr) oder 091 800 18 28; ab 13. September: Dr. med.
dent. Ana Kuzmanic, 091 792 25 26 (Sa+So 9-11 Uhr,
an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Orthopädischer Notfalldienst - 091 743 11 11 (durchgehend)
Tierarzt - 0900 140 150
Nützliche Telefonnummern
091 791 05 74
091 825 32 29
091 862 30 33
091 971 57 31
091 743 58 37
091 827 10 29
091 743 00 91
091 950 85 85
091 994 94 54
Lebensrettungsgesellschaft
Das Sprachwirrwarr ist biblisch und
verweist auf ein Babylon, das letztlich an seiner Komplexität scheiterte
und unterging. Ganz anders will das
9. Babel-Literaturfestival in Bellinzona ans Sprachphänomen herangehen. Wenn wir uns nämlich gegenseitig übersetzen (und das ist durchaus zweideutig gemeint), kommen
wir alle ans gegenüberliegende Ufer
und zusammen. Vom 11. bis 14.
September treffen in Bellinzona
Stimmen aus den Antillen, ihre
Übersetzerinnen und Übersetzer und
das Publikum aufeinander – Stimmen der Bahamas, aus Kuba, Jamaika, Martinique, Trinidad, Haiti und
der Dominikanischen Republik. Parallel zu den Worten laufen aber auch
die Bilder: Die vier Cineclubs von
Bellinzona, Locarno, Lugano und
Mendrisio zeigen während der Babel-Zeit und darüber hinaus mehrere
Filme zu karibischen Themen.
Daneben sieht das zu Babel gewordene Bellinzona aber auch Konzerte
vor, so einen Dub-Reggae-Abend
am Samstag um 21.30 Uhr im Teatro
Sociale. Zum Festival gehören ausserdem die bildenden Künste, Lesungen, Workshops, Live-Übersetzungen, Diskussionen, Preisverleihungen, Begegnungen mit Schülern,
offene Bibliotheken und Gastronomisches.
Zehn Standorte gehören zum Programm, so das Gemeindehaus, das
Teatro Sociale, das Restaurant Piazza, die Kantonsbibliothek, das Castelgrande, die Hotels Gamper und
Internazionale, das Cinema Forum,
das Ostello Montebello und das
Ausbildungszentrum der Helsana.
Das Literatur- und Übersetzungsfestival gibt es seit 2006. In jenem Jahr
war Ungarn das Gastland, dem folgten der Balkan, die USA, Russland,
Mexiko, Palästina, Polen, das frankophone Afrika und nun die Antillen. Letztes Jahr gewann Babel den
Jurypreis des Schweizer Literaturpreises für das grosse Engagement
in Sachen Übersetzung und Vermittlung von Literatur.
Präsidiert wird es vom ehemaligen
Stadtpräsidenten von Bellinzona,
Paolo Agustoni. Die Leitung hat
Vanni Bianconi inne, in dessen Familie sich mit dem sprachforschenden Vater Sandro Bianconi und dem
Schriftsteller Piero Bianconi ebenfalls grossartige “Übersetzer des
Tessiner Alltags” finden.
Babel Festival, bis 14. September,
Bellinzona, Info und Eintrittspreise: www.babelfestival.com.
Leben live wie anno dazumal
Geschichte live – dies könnte das
Motto des ersten Mittelalterfests am
Samstag in der archäologischen
Ausgrabungsstätte von TremonaCastello sein. Mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums auf den Fundort zu lenken und
ihm wieder Leben einzuhauchen,
lassen die Mitglieder der Associazione Ricerche Archeologiche del Mendrisiotto (ARAM) das Dorfleben im
13. Jahrhundert ebenso unterhaltsam
wie lehrreich wieder auferstehen.
Die Besucher können nicht nur einen
Blick auf den Stand der Ausgrabung
und Forschung werfen, sondern auch
mittelalterliches Handwerk kennen
lernen, darunter die Schmiedekunst,
Münzprägung, Spinnen, Freskomalerei, den Bau von Pfeil und Bogen.
Die historischen Darsteller der
Gruppe Quod Principi Placet führen
durch das Grabungsfeld und erklären die Funde. Zudem können Kinder Bogenschiessen und mittelalterliche Spiele ausprobieren oder Geschichten lauschen. Der Ausflug ist
also für Familien ebenso interessant
wie für Freunde der Archäologie und
Historie.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2010
versucht Quod Principi Placet, Vergangenheit greifbar zu machen. “Die
Geschichte wieder aufleben zu lassen ist nicht einfach eine Entschuldigung, sich in Kostüme zu kleiden
oder Folklore zu machen, sondern
eine wissenschaftliche Art, die Vergangenheit experimentell zu rekonstruieren, um so unsere Kenntnisse
zu erweitern”, erklärt ein Mitglied
der Living-History-Gruppe. Freilich
könne man das Mittelalter heute nie
zu 100 Prozent authentisch darstellen. “Living History ist immer eine
Mischung aus Spiel und Darstellung, aus Experimentierfreude sowie
ein Rollentausch, aber nie eine wahre Zeitreise oder das echte Leben damals.” Wenn die Besucher in der
Wehrsiedlung Tremona-Castello
trotzdem das Gefühl bekommen, als
würden sie genau dies erleben, war
die Premiere gut.
Mittelalter-Event in der Wehrsiedlung Tremona-Castello, 13.
Sept. von 10.00 bis 17.00 Uhr, bei
schlechtem Wetter am 20. Sept.,
Eintritt frei, Infos: Tel. 091 641 30
50, www.aram-ti.ch.
cm
Ascona
Gambarogno
Locarno
Lugano
Mendrisio
091 791 11 88
091 795 12 51
079 686 17 71
091 971 71 41
091 648 19 66
Andere Organisationen
Aiuto Aids Lugano
091 923 17 17
Maggia, Casa Faro
091 754 23 80
Armònia (Frauenhaus)
Tenero
0848 33 47 33
ACSI Konsumentinnen
Lugano
091 922 97 55
Alcolisti Anonimi
0848 848 846
Società Epilettici
091 825 54 74
Verkehrsvereine
Ticino Turismo
Bellinzona,Fax
www.ticino.ch
091 825 70 56
091 825 36 14
Lugano Turismo
Stadt Lugano
058 866 66 00
Fax
058 866 66 09
Lugano-Airport
091 605 12 26
Lugano Stazione FFS 091 923 51 20
Caslano
091 606 29 86
Morcote
058 866 49 60
Tesserete
058 866 49 50
www.lugano-tourism.ch
Mendrisiotto
091 641 30 50
www.medrisiotoursim.ch
Bellinzona
091 825 21 31
Fax
091 821 41 20
www.bellinzonaturismo.ch
Biasca/Riviera
091 862 33 27
Blenio, Olivone
091 872 14 87
Airolo, Leventina
091 869 15 33
Ente Turistico Lago Maggiore
Desk Ascona
0848 091 091
Desk Brissago
0848 091 091
Desk Locarno
0848 091 091
Fax
091 759 76 94
www.maggiore.ch
Gambarogno
091 795 12 14
Vira
091 795 12 14
Fax
091 795 33 40
www.gambarognoturismo.ch
Tenero/Verzasca
091 745 16 61
Fax
091 745 42 30
www.tenero-tourism.ch
Vallemaggia
091 753 18 85
Fax
091 753 22 12
www.vallemaggia.ch
Kirche
Ti-Press
Notfalldienste
GOTTESDIENSTE KATHOLISCH
Luganese
DEUTSCH - Lugano San Carlo So 10.00
ITALIENISCH – Castagnola Sa 18.00, So 8.00, 10.00. Lugano Sacro
Cuore-Basilika Sa 18.00, So 10.00, 18.00; Santa Maria degli Angeli
Sa 17.30, So 10.30, 17.00. Morcote 10.30 Paradiso 8.00, 11.00,
18.00.
Locarnese
DEUTSCH – Locarno Pfarrkirche San Francesco Sa 18.00, So 10.00.
Orselina Madonna del Sasso So 11.00.
ITALIENISCH – Ascona Pfarrkirche Sa 17.30, So 10.00, 11.15; Papio
8.00, 20.30. Locarno Collegiata Sant’Antonio Sa 17.30, So 7.30, 9.00,
10.30, 20.00. Orselina Madonna del Sasso Sonn-/Feiertage 7.15,
9.00, 10.00, 17.00, werktags 7.00, 17.00. Ronco s/Ascona So 10.30,
werktags ausser Mi 18.00 (Apr-Okt) 17.00 (Nov-März); Tenero Sa
17.30, So 10.30
Bellinzonese
ITALIENISCH – Bellinzona Collegiata Sa 17.15,
So 10.00, 11.15 (Kinder), 20.00, werktags 7.00; Sacro Cuore
Mo-Sa ohne Mi 20.00, Sa 9.00, 10.45, 18.00
Mendrisiotto
ITALIENISCH – Chiasso Pfarrkirche Sa 17.30, So 8.00, 10.30, 17.30,
Mo-Fr 18.00; Chiesa della Madonna di Fatima Mo-Sa 6.30; Mi 9.00.
Mendrisio Sa 18.00, So 8.00, 10.30, 20.00.
Mesolcina
ITALIENISCH – Mesocco Pfarrkirche 8.00;
San Pietro 9.30. Roveredo Pfarrkirche 8.00
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE
Sonntag, 14. September
DEUTSCH
Ascona, 10.30 Uhr, Erny
Grono, 10.00 Uhr, Horváthmüller, Chor
San Nazzaro, 10.00 Uhr, Schäfer
ITALIENISCH
Bellinzona, 9.45 Uhr, Di Fortunato
Lugano, 10.30 Uhr, La Torre, Taufe
Novaggio, 10.00 Uhr, Ulbrich, Taufe
FRANZÖSISCH
Muralto*, 10.15 Uhr, Bridel
Dienstag, 16. September
DEUTSCH
Residenza Al Lido, 16.15 Uhr, Erny
Residenza Al Parco*, 15.30 Uhr, Cassano
*mit Abendmahl
19
12. September 2014
Literatur
MAGAZIN
bearbeitet von
Angelika Tauscher
Auch hierzulande wird gemordet und geraubt, auf Teufel komm raus,
und wenn es nicht wahr ist, so ist es gut erfunden.
N
EW ORLEANS, TESSIN
(A
F
)
NDREA AZIOLI
Summertime
Er hasste Jazz. Immer schon,
oder jedenfalls die paar Mal, die
er zufällig daran gedacht hatte.
An diesem Abend liess es sich
nicht vermeiden: Die Trompeten drangen in jeden Winkel mit
ihrem Geschrei, und das
Schlagzeug übertönte die Stimmen der Passanten.
Doch Raimondo Lopez war einer, der sein Handwerk verstand. Deshalb ignorierte er den
provozierenden Jazz und beobachtete unbeirrt die Menschenmenge auf der Seepromenade,
die Fenster der Häuser und die
schweissnassen Gesichter der
Musiker. Überall konnte Gefahr
lauern. Wer weiss, warum Signor Carena ausgerechnet diesen Abend und diese Stadt gewählt hatte.
Ascona. New Orleans Jazz Festival. Jedes Jahr im Sommer
steht die elegante Gemeinde des
Kantons Tessin Kopf und verwandelt sich in ein Sammelbecken für Musiker, Müssiggänger mit Strohhut, Zigarrenverkäufer und Säufer im weissen
Anzug. Raimondo hätte es vorgezogen, wenn die Übergabe
woanders erfolgt wäre. Doch
Signor Carena hielt eine überfüllte Kleinstadt für den idealen
Ort. Zwischen Musik und Touristen fallen die Rucksäcke voller Geld niemandem auf.
Hoffentlich stimmt das, dachte
Raimondo, während er sich auf
das äusserste Ende der Seepromenade zu bewegte. Eine hell
erleuchtete Plattform ragte über
das Wasser. Raimondo vernahm
die tiefe Stimme einer Sängerin. Daneben, im Schatten, war
ein kleiner Bootssteg mit einer
Treppe, die zum See hinunterführte. Das Geld sollte mit einem Ruderboot aus Italien eintreffen. Raimondo und Signor
Carena würden am Steg bereitstehen, um es in Empfang zu
nehmen. Zwei andere Männer
in der Nähe hatten den Auftrag
zu kontrollieren, dass alles glatt
ging. In der Tat, was hätte schief
gehen können?
Es war nicht das erste Mal, dass
Raimondo so einen Job übernahm, Signor Carena war auf
die erste Phase der Geldwäsche
spezialisiert, das heisst darauf,
das Geld ins System einzuspeisen. Andere Personen würden
dafür sorgen, es zwischen Banken und Betrugsgesellschaften
zu verschieben, und wieder andere würden das virtuelle Geld
in neues sauberes Bargeld verwandeln.
Doch all das war noch fern. Signor Carena und Raimondo
oblag der erste Schritt: das Geld
nehmen und das Räderwerk in
Schwung bringen.
Alles war ruhig. Die Blechinstrumente der Band funkelten
auf der Plattform über dem See,
Die Autoren
Das Buch
23 kriminelle Geschichten aus der
viersprachigen Schweiz von Sabina
Altermatt, Christoph Badertscher, Daniel
Badraun, Michel Bory, Anne Cuneo, Monika
Dettwiler, Mitra Devi, Andrea Fazioli, Peter
Höner, Petra Ivanov, Corinne Jaquet, Sam
Jaun, Göri Klainguti, Ulrich Knellwolf, Paul
Lascaux, Milena Moser, Jutta Motz, Liaty
Pisani, Stephan Pörtner, Urs Richle, Ernst
Solèr, Christa Weber und Peter Zeindler.
und die Stimme der Sängerin
glitt über das Wasser, als wäre
sie ein Lebewesen, ein unsichtbares Tier aus Musik.
What it means
to miss New Orleans
An diesem Abend hatte er ein
neues Rohrblatt eingelegt, und
es konnte alles passieren. Gewöhnlich benutzte er bei Konzerten ein spezielles Rohrblatt,
eins von denen, die gut funktio-
nierten. Aber die Reise von Paris nach Ascona war zu lange
und die Pause im Hotel zu kurz
gewesen. So hatte er, noch benommen, die Rohrblätter im
Zimmer vergessen.
Er hatte sich eines ausgeliehen,
und alles in allem klang es nicht
schlecht. Auch die Atmosphäre
gefiel ihm: am See spielen,
während die Leute Mojito trinken und einen Cigarillo rauchen. Merkwürdiger Gedanke,
In Tatort Schweiz 2 finden sich 23 kriminelle Geschichten aus der viersprachigen Schweiz. Die Tatorte sind Genf, Lausanne, Villeneuve, Biel, Bern, Herzogenbuchsee, Grenchen, Rheinfelden, Frauenfeld, Weinfelden, St. Gallen, Thalwil, Affoltern am Albis, Einsiedeln, Ascona, Locarno und Pontresina. Entstanden ist ein überraschend vielfältiger Einblick ins Krimi-Schaffen in der Schweiz, ein
Austausch auch über die Sprachgrenzen hinweg. Von der traditionellen Detektivgeschichte bis zum
ungewöhnlichen Bergkrimi sind alle möglichen Formen enthalten.
Herausgegeben von Paul Ott
Erschienen im Limmat Verlag Zürich
ISBN 978-3-85791-593-0
dass dies alles in einer Schweizer Kleinstadt stattfand. Doch
damit hatte Jean Lapointe keine
Probleme: Er war an der Peripherie einer deutschen Metropole aufgewachsen und wusste,
dass New Orleans einfach dort
ist, wo du spielst.
Er trank einen Schluck Bier und
machte dem Pianisten ein Zeichen. Eins zwei drei vier: Ein
Swing, der klang, als schaukelte
er wie die Boote im Hafen,
wenn draussen Sturm herrscht.
Der Pianist lancierte das Thema
und stürzte sich in ein “Stride”Solo. “Muskrat Ramble”, als
Hommage an den guten alten
Kid Ory. Und an Satchmo natürlich. Jean Lapointe beschränkte sich, als er an die Reihe kam, auf ein schnelles Arpeggio auf dem Sopransaxophon, bevor er Léo das Feld
überliess. Die Melodie lauerte
im Hinterhalt: ein Trommelwir-
bel und los, eine wilde “walking
bass”-Sequenz. Léo Corti war
ein Bassist, der überraschen
und weit über den traditionellen
Stil hinausgehen konnte. Lapointe und Corti spielten seit
undenklichen Zeiten zusammen. Als das Bass-Solo zu Ende
war, trat Lapointe zu Corti und
sagte:
“Oh la la… hast du ein Mädchen im Publikum entdeckt?”
Corti sah ihn an, die schwarze
Haut glänzend vom Schweiss.
“Du beleidigst mich”, brummte
er mit einer Grimasse. “Du
weisst doch, dass ich dir treu
bin.”
Lapointe lächelte:
“Na ja, schau wenigstens, dass
du nicht vor dem Ende des
Konzerts davonläufst…”
Lapointe kannte seinen Kompagnon, bestimmt hatte Léo
auf ein zierliches naives jazzbegeistertes Schweizer Mädchen ein Auge geworfen. Der
Saxophonist liess den Blick
über das Publikum schweifen,
während “Muskrat Ramble”
sich dem Ende näherte. Wer
weiss, vielleicht würde er erraten, welches Mädchen Léo sich
herausgepickt hatte.
Thomas, der Pianist, signalisierte die Wiederaufnahme des
Themas. Lapointe hob das Saxophon an die Lippen, um das
Stück abzuschliessen, und in
dem Moment blieben seine Augen in der Menschenmenge an
etwas hängen. Er hatte nicht
das Mädchen erkannt, sondern
war plötzlich in eine gefährliche Zone geraten. Das gibt es
nicht, dachte er.
Dennoch stand da einer, als
hätte die Vergangenheit ihn vor
Lapointe wieder ausgespuckt.
Signor Carena stand im Publikum und betrachtete gleichmütig die Musiker.
Jean Lapointe zwinkerte.
Aber Signor Carena war kein
Gespenst. Seine tiefliegenden
schwarzen Äuglein unter den
Brauen waren unverkennbar.
Er hatte ein paar Falten mehr
als früher, aber er war es. Lapointe spielte die letzten Töne,
ohne es zu merken. Er folgte
nicht mehr dem Rhythmus, er
befand sich nicht mehr in Ascona.
20
12. September 2014
Schiffskurse
Freizeit
MAGAZIN
Bergbahnen
Arvigo – Braggio (Val Calanca)
Schwebebahn, 079 252 26 81,
automatischer Betrieb, 24 Std. täglich.
Airolo - Pesciüm
Kabinenbahn (1745 m), 091 873 80 40,
www.airolo.ch/seilbahnen. Bis 5. Oktober täglich in Betrieb, 8.00-12.00/13.00-17.00 Uhr,
alle 30 Minuten.
Bosco Gurin – Ritzberg
Sesselbahn (2000m), 091 759 02 02, (Vallemaggia Turismo), www.bosco-gurin.ch.
Geschlossen, Wintersaison ab 30. November.
Brusino - Serpiano
Bergbahn, 091 996 11 30, www.funivia.ch. Bis
Ende September täglich geöffnet. Fahrzeiten:
9.00 bis 12.30 Uhr im 30-Min.-Takt, 13.00,
13.30, 14.30, 15.00, 16.00, 16.30, 17.00,
17.30, 18.00 Uhr.
Capolago - Monte Generoso
Bergbahn 2014 ausser Betrieb.
Carì - Brusada
Sesselbahn, www.cari.ch, ausser Betrieb.
Cassarate - Monte Brè
Standseilbahn (933 m), 091 971 31 71,
www.montebre.ch. Fahrzeiten bis 31. Oktober:
tägl. ab Cassarate 9.10, 9.20, 9.45 Uhr, dann
alle 30 Min. bis 17.45, dann 18.30, 18.45 Uhr,
dann alle halbe Stunde bis 22.45 Uhr. Bis 31.
August Fr und Sa bis 23.05 Uhr. Ab Monte Brè
9.15, 9.35 Uhr, dann alle 30 Min. bis 23.05
Uhr.
Faido - Pianaselva
www.pianaselva.ch, 091 867 15 46.
Bis Ende September in Betrieb, 8.00-20.00
Uhr.
Intragna - Pila-Costa
Seilbahn (637 m), 091 796 11 27.
Fahrzeiten bis 15. November: 9.0012.40/14.30-18.10, alle 20 Minuten.
Leontica-Cancorì - Pian Nara
091 871 18 28, www.nara.ch.
Leontica-Cancorì: geschlossen.
Leontica-Pian Nara: geschlossen.
Locarno - Orselina
Funicolare Locarno – Madonna del Sasso, Tel.
091 752 14 63. Fahrzeiten bis 30. September:
8.00, dann alle 15 Minuten bis 20.00, danach
alle halbe Stunde bis 22.00 Uhr (letzte Fahrt).
Orselina - Cimetta
091 735 30 30, www.cardada.ch.
Bis 30. November: Luftseilbahn Orselina – Cardada: tägl. 9.15-18.15 Uhr (letzte Kabine ) alle
30 Minuten. Brè / S. Bernardo: Zwischenhalt
nur auf Anfrage. Anmeldung mind. 15 Minuten
vorher bei der Kasse, per Sprechanlage oder
Tel. 091 735 30 38. tägl. 9.30, 12.00, 16.00
und 18.00 Uhr. Fahrzeitverschiebung bis 10
Minuten möglich.
Sessellift Cardada – Cimetta: täglich 9.3012.15 + 13.15-16.50 Uhr.
Lumino - Monti Saurù (Pizzo di Claro)
Seilbahn (1308 m), 091 829 20 19,
www.funivia-pizzodiclaro.ch.
Fahrzeiten bis 31. Oktober: Mo-Fr
08.00/09.00/10.00 Uhr sowie
14.00/16.00/18.00 Uhr, Sa/So und Feiertage
08.00/09.00/10.00/12.00/14.00/16.00 und
18.00 Uhr.
Miglieglia - Monte Lema
Kabinenbahn (1620 m), 091 609 11 68,
www.montelema.ch. Fahrzeiten bis 20. September: 08.30-17.30 Uhr, alle 30 Minuten.
Monte Carasso - Mornera
Seilbahn (1400 m), www.mornera.ch,
Tel. 091 825 81 88. Fahrzeiten bis 31. Oktober: Di bis So von 9.00 bis 13.00 Uhr.
Paradiso - Monte San Salvatore
Standseilbahn (912 m), 091 985 28 28,
www.montesansalvatore.ch. Bis 17. Oktober
von 9.00 bis 18.00 Uhr, danach bis 2. November bis 17.00 Uhr, Abfahrt alle 30 Minuten.
Bis 20. September ist die Fahrtzeit Fr und Sa
bis 23.00 Uhr verlängert (Fahrt um 18.00 Uhr
wird nicht betrieben). Wer im Ristorante Vetta
zu Abend isst – es gibt Live-Musik –, zahlt für
die Fahrt nur CHF 9.-. Reservierungen: Tel. 091
993 26 70.
Lukullische Freuden in
Lugano und Umgebung
Piotta - Ritom
Standseilbahn (1793 m), 091 868 31 51,
www.ritom.ch. Bis 31. Oktober täglich ab 8.30
bis 18.30 Uhr.
Rivera - Alpe Foppa - Monte Tamaro
Gondelbahn (1530 m), www.montetamaro.ch,
091 946 23 03.
Bis 2. November: täglich durchgehend von 8.30
bis 17.00 Uhr; letzte Bergfahrt 16.30 Uhr, letzte
Talfahrt 17.00 Uhr. Die Rodelbahn und die Überquerung Tamaro-Lema sind offen. Der Bus Miglieglia-Rivera verkehrt.
Selma - Landarenca (Val Calanca)
Kabinenbahn, 079 252 26 81 (Nr. Pikettdienst),
automatischer Betrieb, 24 Std.
San Carlo - Robiei
Gondelbahn, www.robiei.ch, 091 756 66 77.
Fahrplan bis 28. September: Bergfahrt 8.00,
9.00, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00,
15.45, 17.00 Uhr. Talfahrt 8.30, 9.30, 10.30,
11.30, 13.30, 14.30, 15.20, 16.45, 17.20 Uhr
(17.20 nur an Sa/So/Feiertagen)
Verdasio - Monte Comino
Gondelbahn, www.comino.ch,
091 798 13 93. Bis 30. September: Mo-Fr
9.00-18.30 Uhr, Sa/So/Feiertage 08.30-18.30
Uhr (durchgehend alle 30 Minuten).
Verdasio - Rasa
Gondelbahn, www.centovalli.ch,
091 798 12 63 (FART). Bis 15. Nov. 9.0013.00 und 14.20-18.00 Uhr alle 20 Minuten.
Märkte im Tessin und in Italien
Ascona
Bis 14. Oktober, Dienstag 10-17 Uhr
Bellinzona – Altstadt
Samstag 8-13 Uhr
Cannobio (Italien)
Sonntag 8-13 Uhr
Chiasso
Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr, Piazza
Indipendenza und Teile des Corso
San Gottardo Nord
Como (Italien)
Di/Do/Sa 8.30-13 Uhr (Sa bis 18 Uhr)
Domodossola (Italien)
Samstag 7.30-15 Uhr
Intra (Italien)
Samstag 9-16 Uhr
Locarno
Donnerstag 9-16 Uhr, Piazza Grande.
Lugano
Piazzale ex Scuole Frischmarkt Di + Fr
7-12 Uhr. Ausserdem in der Via Canova Antiquariat, Kunsthandwerk, Flohmarkt Di + Fr 7-12, Sa 7-17 Uhr
Luino (Italien)
Mittwoch 9-16 Uhr
Mendrisio
Samstag 8-17 Uhr, Dorfkern
Ponte Tresa (Italien)
Samstag 8.30-17 Uhr
Varese (Italien)
Mo/Do/Sa 7-17 Uhr. Ausserdem freitagmorgens, Zona Stadio, Markt “vom
Produzenten zum Konsumenten”
Schiffskurse auf dem Luganer See
Fahrplan bis 19. Oktober 2014:
Die Schiffe können auch das ganze Jahr für
Veranstaltungen gemietet werden.
Auskünfte: Società Navigazione del Lago di
Lugano, Tel. 091 971 52 23, E-Mail info@lakelugano.ch, www.lakelugano.ch. Alle Angaben ohne Gewähr.
Rundfahrten in der Bucht von Lugano
Von Lugano nach Gandria und zurück: die
zauberhafte Atmosphäre des Luganersees.
Sie haben die Möglichkeit, an jeder Haltestelle auszusteigen. Ab Lugano täglich neun
Fahrten zwischen 9.25 (Paradiso 9.33) und
17.45 Uhr / Dauer ca. 60 bis 70 Min.
/16.35/16.57/17.35/17.57/18.57 (Spezialfahrkarte).
Vormittagskreuzfahrt
Von Lugano noch Ponte Tresa und wieder zurück nach Lugano. Täglich ab Lugano: 9.30
Uhr, ab Paradiso 9.38 Uhr/ Dauer ca. 3 Std.
Die Radzahnbahn Monte Generoso ist 2014
ausser Betrieb. Die Schifffahrtsanschlüsse in
Capolago sind eingestellt.
Panoramakreuzfahrt
Von Lugano über Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Figino
Caslano nach Ponte Tresa und zurück nach
Lugano. Täglich ab Lugano: 14.10/Paradiso
14.20 Uhr, Dauer ca. 3 Std. 30 Min. Besonderheit: Durchfahrt der See-Enge bei Lavena.
Rückkehr möglich mit Zug Ponte Tresa-Lugano (Spezialfahrkarte). Und ab Morcote Rückfahrmöglichkeit nach Lugano mit dem Postauto und Zug. Abfahrt ab Morcote 15.57
Ein kleines Häppchen hier, ein wenig verdauen
beim Gehen, ein weiteres Häppchen da... Was
gibt es Schöneres, als eine Stadt und seine Umgebung essend zu entdecken?
Am Sonntag, 12. Oktober, findet zum ersten Mal
Lugano PasSteggia statt. Nach Sapori in libertà
im Frühling und Lugano Food & Walk, das letztes Jahr erstmals erfolgreich durchgeführt wurde, bietet auch der Herbst Gastroliebhabern die
Möglichkeit, die Ceresiostadt auf eine spezielle
Art und Weise zu erkundschaften.
Der kulinarische Spaziergang führt durch weniger bekannte Ortschaften wie Cadro, Sonvico,
Carona und Valcolla. In sechs Etappen, die sich
über neun Kilometer erstrecken, werden Gaumenfreuden geweckt und wird zu Speis und
Trank geladen – der Name der Veranstaltung
setzt sich denn auch aus den beiden Wörtern
passeggiare (spazieren) und pasteggiare (speisen) zusammen. Teil des önogastronomischen
Ausflugs sind zum Beispiel die alte Eisenbahnstrecke Lugano-Cadro-Dino, die 1970 endgültig
eingestellt wurde, die Dörfer Davesco und Cadro und der eben eingeweihte Naturpfad entlang
der Ebene der Stampa – Ortschaften, die man
nicht sofort mit Lugano in Verbindung setzt,
Ortschaften, die ein anderes, grünes und naturnahes Lugano zeigen. Um die Verpflegungsstände und die lukullischen Freuden kümmern sich
lokale Vereine wie die ASCO Associazione
Sportiva Corsa d’Orientamento, der Carnevale
von Davesco, der Basket Club Denti della Vecchia und der Carnevale von Lugano. Die Teilnehmer von Lugano PasSteggia können kostenlos zur Veranstaltung anreisen – Bus- und Bahnfahrt sind offeriert, egal aus welcher Ecke des
Kantons man anreist.
Wer an diesem gastronomischen Vergnügen mitmachen möchte, kann sich auf der Internetseite
www.luganopassteggia.ch einschreiben, vor Ort
werden keine Anmeldungen entgegen genommen. Treffpunkt, Start und Ziel ist das Stadio
Cornaredo. Gestartet wird in Gruppen von zirka
115 Teilnehmern und in Zeitabständen von etwa
20 Minuten. Offeriert werden ein Glas und ein
passendes Säckchen, um es während des Spaziergangs aufzubewahren. Die Teilnahme bei
Lugano PasSteggia kostet für Erwachsene CHF
50.- und für Kinder von sechs bis 13 Jahren CHF
25.- (bis fünf Jahre kostenlos). Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Lugano PasSteggia, Sonntag, 12. Oktober, ab
9.30 Uhr, Stadio Cornaredo, Lugano.
www.luganopassteggia.ch.
mm
Wettbewerb der Woche
Parkhotel Delta
Gewinnen Sie ein Wochenende für zwei Personen im
4* Hotel Parkhotel Delta in Ascona!
Einfach auf www.TicinoWeekend.ch/wettbewerb klicken und mitmachen
Dieses Angebot gilt bis am Sonntag, 14.9.2014. Ab Montag, 15.9.2014 inden Sie einen neuen Wettbewerb!
Mittagskreuzfahrt (Lunch Boat)
Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur)
Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio
(Italien). Es wird ein Tagesteller serviert. Täglich ab Lugano 11.50 Uhr, Paradiso 11.58
Uhr/ Dauer ca. 2 Std.
Kreuzfahrt nach Porlezza (Italien)
Ein Zwischenhalt für Einkäufe und einen guten Kaffee in Italien. Über Gandria - Gandria
Confine - Oria (Italien) - San Mamete (Italien)
- Osteno (Italien) nach Porlezza (Italien) - 50
Minuten Aufenthalt in Porlezza. Täglich ab
Lugano 14.20 Uhr, Paradiso 14.28 Uhr/ Dauer ca. 3 Std. Möglichkeit für die Hinfahrt oder
Rückfahrt mit dem Bus (Spezialfahrkarte am
Schalter oder an Bord lösen).
Die nächsten Ereignisse an Bord:
Bis 19. Oktober: Herbstspezialitäten auf dem
Lunch Boat.
Wichtige Information:
Vom 15. bis zum 19. Sept. verkehren auf
dem Linienabschnitt 02 Melide keine Schiffe.
Schiffskurse auf dem Lago Maggiore
Auskünfte: Tel. 0848 81 11 22,
Fahrplan gültig bis zum 24. Oktober 2014.
www.navigazionelaghi.it
Angaben ohne Gewähr. Reservation:
Reservation Tragflügelboot: Tel. 091 751 18 65
Locarno – Magadino – Locarno
Ab Locarno: 7.10*, 8.00, 9.10, 11.00, 11.20,
12.10, 14.00, 15.15, 16.00, 17.00, 18.00,
19.00*. Ab Magadino: 7.30*, 8.30, 9.30, 11.30,
12.30, 12.31, 13.30, 14.30, 16.30, 17.30, 18.30,
19.20, 19.30* (* Mo-Sa)
Tenero – Locarno (bis 14. September)
Ab Tenero: 08.10, 09.40, 11.40, 12.40, 14.40,
18.40 Uhr
Ab Locarno: 08.00, 11.00, 14.00, 16.00, 17.00,
18.00 und 19.00* Uhr
* Mo bis Sa
Rundfahrten Lago Maggiore (täglich)
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago an 07.49,
ab 08.45, Porto Ronco 08.55, Brissago-Inseln
09.00, Ranzo 9.15, Gerra 09.20, San Nazzaro
09.30, Ascona 09.45, Locarno 10.10
Locarno 10.30, San Nazzaro 10.45, Ascona
11.00, Brissago-Inseln 11.15, Brissago ab
11.35, Brissago-Inseln 11.45, Ascona 12.00,
San Nazzaro 12.15, Vira 12.25, Magadino
12.31, Locarno 12.50
Locarno 11.20, Magadino 11.35, Vira 11.40,
San Nazzaro 11.50, Ascona 12.05, Brissago-Inseln 12.20, Brissago 12.40, Brissago-Inseln
12.50, Ascona 13.05, Magadino 13.30, Locarno
an 13.50
Locarno 13.15, Ascona 13.35, Brissago-Inseln
13.51, Brissago 14.05, Brissago-Inseln 14.15,
San Nazzaro 14.35, Ascona 14.50, Locarno an
15.10
Locarno 14.20, Ascona 14.40, San Nazzaro
14.55, Gerra 15.00, Ranzo 15.10, Brissago-Inseln 15.25, Brissago 15.40, Brissago-Inseln
15.50, Ascona 16.05, San Nazzaro 16.20, Locarno an 16.35
Locarno 15.15, Magadino 15.30, Vira 15.35,
San Nazzaro 15.45, Ascona 16.00, Brissago-Inseln 16.10, Brissago 16.30, Brissago-Inseln
16.40, Ranzo 16.55, Gerra 17.00, San Nazzaro
17.10, Ascona 17.25, Locarno an 17.45
Locarno 17.20, Ascona 17.40, San Nazzaro
17.55, Brissago-Inseln 18.15, Porto Ronco
18.20, Brissago 18.35, Ranzo 18.50, Gerra
18.55, San Nazzaro 19.05, Vira 19.15, Magadino 19.20, Locarno an 19.40
Nach Italien:
Cannobio (täglich)
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago 7.50,
Cannobio 08.10
Touristisches Schiff mit italienischem Restaurant – Locarno – Stresa (Borromäische Inseln),
tägl. ausser Mittwoch:
Locarno 10.00, Ascona 10.20, Brissago 10.45,
Isola Madre 13.30, Isola Pescatori 13.45, Isola
Bella 13.50, Stresa 14.00
Rückfahrt Stresa (Borromäische Inseln) – Locarno, täglich ausser Mittwoch:
Stresa 15.30, Isola Bella 15.35, Isola Pescatori
15.40, Isola Madre 15.50, Brissago 18.15, Ascona 18.35, Locarno 18.59
Nur Mittwoch:
Locarno 16.15, Luino 17.25, Intra 18.15, Stresa
18.40, Angera 19.25, Arona 19.35
zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung,
keine lokalen Verbindungen
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05,
Brissago 10.20, Cannobio 10.45, Luino 11.15
Locarno 10.30, Ascona 10.50, Porto Ronco
11.05, Brissago 11.15, Cannobio 11.40, Luino
12.10
AL Locarno 11.15, Ascona 11.27, Brissago
11.37, Luino an 11.53, Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung
Markt in Luino (Mittwoch)
Locarno 9.00, Ascona 9.12, Brissago 9.22,
Cannobio 9.31, Luino 9.40, Schnellboot mit
Luino 14.30, Brissago 15.10, Porto Ronco
15.15, Ascona 15.30, Locarno 15.55
AL Luino 14.54, Brissago 15.10, Schnellboot
mit zahlungspfl. obligatorischer Reservierung
Luino 15.15, Brissago 15.55, Porto Ronco
16.00, Ascona 16.15, Locarno 16.40
AL Luino 16.00, Cannobio 16.24, Brissago
16.42, Ascona 16.51, Locarno 17.00, Schnellboot mit zahlungspfl. obligat. Reservierung
AL Luino 18.06, Cannobio 18.16, Brissago
18.25, Ascona 18.34, Locarno 18.45, Schnellboot mit zahlungspfl. obligat. Reservierung
Markt in Cannobio (Sonntag)
Hinfahrt:
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago 7.50 Cannobio 08.10
AL Locarno 9.00, Ascona 9.12, Brissago 9.22,
Cannobio an 9.30, Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05,
Brissago 10.20, Cannobio an 10.40
Locarno 10.00, Ascona 10.20, Brissago 10.45,
Cannobio 11.05
Rückfahrt:
Cannobio 12.40, Brissago 13.00, Isole di Brissago 13.15, Ascona 13.30, Locarno 13.55
Cannobio 13.15, Brissago 13.35, Isole di Brissago 13.50, Ascona 14.05, Locarno 14.30 (Reservierung)
Nur Mittwoch und Sonntag
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen:
AL Locarno 17.15, Ascona 17.27, Brissago
17.37, Cannobio 17.46, Luino 18.00, Intra
18.25, Pallanza 18.30, Baveno 18.35, Stresa
18.43, Angera 19.05, Arona 19.10
Täglich ganzer See:
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen:
Locarno 9.00, Ascona 9.12, Brissago 9.22,
Cannobio 9.31, Luino 9.45, Intra 10.10,
Isola Madre 10.16, Isola Bella 10.20, Stresa
10.27, Angera 10.45, Arona 10.50
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen:
Arona 15.30, Angera 15.34, Stresa 17.15, Isola
Bella 17.20, Isola Madre 17.26, Intra 17.38,
Cannero 17.55, Luino 18.06, Cannobio 18.16,
Brissago 18.24, Ascona 18.34, Locarno 18.45
21
12. September 2014
Musik
MAGAZIN
Freitag, 12. September
BANCO
Sott Burg Jazz Band
New-Orleans-Jazz. A. Maceroni (Saxofon und Klarinette), G. Cereghetti (Saxofon
und Klarinette), D. Zulliger (Klarinette und Bassklarinette), G. Aiani (Posaune und Tuba), A. Gubser (Klavier), F. Molteni (Banjo ), C. Brunelli (Waschbrett).
Teatro di Banco - 079 268 63 28 - 21.00 Uhr
LOCARNO
Sabbathykum
Coverband von Black Sabbath.
Caffé Bar Festival - Via Balli 2 - 091 752 12 59 - 19.00-21.00 Uhr
LUGANO
Label Suisse Nights
DJ Luka Rudeboy (Rete 3) & DJ Crac’rabbeat.
Club Living Room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17 - 22.30 Uhr
Vulture Festival
Zwei Tage purer Rock ‘n’ Roll. Mit einer Vielzahl von Bands aus verschiedenen Teilen der Welt. Fuzztones (USA), Bone Machine (It), Driving Dead Girl (BE), The Cyborgs (IT) und viele mehr. Auch am Samstag, ab 18.00 Uhr.
Il Foce - Via Foce 1 - 058 866 48 00 - 20.00 Uhr
MODERNES FÜR
AUGE UND OHR
IN LUGANO
SESSA
“Amici dell’organo die Sessa-Monteggio”
Orgelkonzert mit Walter Zweifel-Patocchi. Mit Werken von Buttstedt, Guilain, Bach,
Schubert, Albinoni und Pachebel. Eintritt frei.
Chiesa San Martino - 20.30 Uhr
Samstag, 13. September
TESSERETE
Irish Night & Breakfast
Festival der irischen Kultur. Samstagnachmittag Konzert, Abendessen und Konzert.
Am Sonntag mit irischem Frühstück. Nachmittag Konzert. Siehe Artikel rechts.
Oratorio - Sa 17.00 Uhr, So 11.00 Uhr
Sonntag, 14. September
BELLINZONA
I Barocchisti
Diego Fasolis (Cembalo), Fiorenza DeDonatis (Violine), Alberto Stevanin (Violine),
gisnni Maraldi (Viola), Alessandro palmeri (Violoncello), Vanni Moretto (Kontrabass).
Mit Werken von Vivaldi, Corelli, Händel, von Biber, Steffani.
Chiesa di San Biagio - Ravecchia - Via Convento 5 - 20.30 Uhr
BIASCA
Gospelkonzert.
Mit der Sängerin Judith Emeline Rowe und Maurizio Catarin. Eintritt frei.
Chiesa dei Santi Pietro e Paolo - Via Santa Petronilla - 17.00 Uhr
CASTAGNOLA
Settimana Musicale di Castagnola
Konzert mit Solisti della Camerata Giovanile della Svizzera Italiana unter der Leitung
von Giancarlo Monterosso und Duo Ligure. Musik von Mozart, Rota, Morricone, Vivaldi, Puccini und Volksmusik aus der ganzen Welt. Solisti vom Camerata Giovanile
della Svizzera Italiana: M. Colombo (Violine), M. Zambolin (Violine), S. Concas (Viola), R. Kruisinga (Violoncello).
Sala Ex-Municipio - 17.00 Uhr
LUGANO
Concerto per il Digiuno Federale
Mit dem Civica Filarmonica di Lugano unter der Leitung von Franco Cesarini.
Piazza della Riforma - 10.30 Uhr
RIVA SAN VITALE
Settembre Musicale
Duo La Follia. Chiara Pedrazzetti (Harfe), Alessandra Aitini (Querflöte).
Tempio di S. Croce - 17.00 Uhr
ORIGLIO
Ceresio Estate 2014 - Ensemble Diferencias
Mediterranea mit dem Ensemble Diferencias. Samira El Ghatta (Blockflöte), Helma
Franssen (Blockflöte), Urs Haenggli (Flöte, Geige), Conrad Steinmann (Blockflöte).
Siehe Artikel rechts unten.
Chiesa San Giorgio - 20.30 Uhr
Samstag 13. bis Sonntag 14. September
ISOLE DI BRISSAGO
3° Rassegna Concertistica - Parole in cordata
Tommaso Soldini (Erzähler) und Mimmo Prisco (Gitarre).
Isole di Brissago - 091 791 43 61 - 11.00-12.00 Uhr
MORBIO INFERIORE
Settembre organistico
An der Orgel: Giuliana Maccaroni (Italien). Werke von Georg Friedrich Händel, Peeter Cornet, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und Gabriel Rheinberger. Eintritt frei. Information: www.settembreorganistico.org.
Santurario-Basilica di Santa Maria dei Miracoli - 20.30 Uhr
Freitag, 12. September
AROSIO
Valentina Romana & Matteo Finuzzio
Pop und Rock der 60er und 70er Jahre.
Restaurant San Michele - 091 609 19 38 - 21.00 Uhr
ASCONA
Konzert für Gesang und Laute
Mit Daniel Thiel und Eon Louw. Geistliche und weltliche Gesänge sowie Lautenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts. Eintritt frei. Kollekte zugunsten des Kulturfonds.
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Saal Ita Wegman - Via Collinetta 25 091 786 96 00 - 19.30 Uhr
BIOGGIO
Kammerorchester von Lugano
Unter der Leitung von Stefano Bazzi. Solist: Charles Crabtree (Horn). Werke von Kodály, Mozart, Sibelius und Bartòk. Eintritt frei. Bei schlechtem Wetter findet das
Konzert in der Kirche statt.
Piazza San Maurizio - 20.30 Uhr
BRENO - MALCANTONE
Consorzio artistico musica - Concerto d’autunno
Gesang und szenische Kunst. Mario Ritter (Bass) und Giuseppe Sanzari (Klavier).
Matteo Cammarata (Tenor). Werke von Mozart, Verdi, Bellini, Rossini, Bizet, Mascagni und weitere. Eintritt frei, Kollekte.
Chiesa di San Lorenzo martire - 20.30 Uhr
BRISSAGO
Duo Vivace
Tessiner Poesie, begleitet mit Musik von Clara Ponzoni Borsari (Mandoline) und
Manuela Maffi Steger (Gitarre). Eintritt frei.
Chiesa Madonna di Ponte - 20.30 Uhr
CASTIONE
Orchestra Angelo De Luca
Tanzabend mit Livemusik.
Pink’s Dance - Via San Bernardino 24 - 079 621 06 11 - 21.00-02.00 Uhr
LOCARNO
Magic Sound
Coverband mit Rock aus den 70er und 80er Jahren.
Caffé Bar Festival - Via Balli 2 - 091 752 12 59 - 19.00-21.00 Uhr
LUGANO
Label Suisse Nights
Konzert “Peter Kernel”. Art Punk.
Club Living Room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17 - 23.30 Uhr
Jam Session
Bühne frei für Jazz-Musiker.
Jazz in Bess - Via Besso 42a - Besso - 21.00 Uhr
MENDRISIO
Foft music
Open Air Free Concerts. Eintritt gratis. Bei schlechter Witterung findet der Anlass im
Mercato Coperto statt.
Piazzale alla Valle - 091 646 15 34 - 18.30 Uhr
MEZZOVICO
Greensleeves
Musik aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Chiesa San Mamete - 19.30 Uhr
MORCOTE
Joe Valeriano Trio
Blues.
Osteria Bar Lugano - Riveta de la Tor 6 - 091 996 11 83 - 21.00 Uhr
GANDRIA
Gruppo Mandolistico Gandria
Unter der Leitung von Stefano Bazzi. Information: www.mandolinigandria.ch.
Piazzetta Nisciör - 16.00 Uhr
Montag, 15. September
Verbinden Musik und Literatur: die Tessiner Band Fedora Saura
Die neue Ausgabe von LuganoModern präsentiert ein reichhaltiges
Premierenprogramm im Zeichen der Genre-Verschmelzung, Experimentierfreude und Schöpferkraft. Im Vorfeld zur Eröffnung des
neuen Kunst- und Kulturzentrums LAC 2015, das sich auch international als Brennpunkt positionieren soll, “fungiert LuganoModern als Ideenpool und experimentelles Labor zeitgenössischer
Kunst von hohem Niveau: Musik, Theater, Tanz und Kino”, so Roberto Valtàncoli, der Verantwortliche für die Konzertreihe “900presente” des Conservatorio della Svizzera Italiana. An vier Schauplätzen – dem Konservatorium, dem Auditorium Stelio Molo RSI,
dem Kongresspalast und dem Teatro Foce – gehen die Vorführungen über die Bühne, vom Swing bis zur Kammermusik, vom Kinderchor bis zur Jazz-Band, von der Poesie bis zum Satiretheater.
LuganoModern, 1. Oktober 2014 bis 31. Mai 2015, Infos und
Vorverkaufsadressen unter www.luganomodern.ch.
cm
Tesserete: ein Wochenende
im Zeichen Irlands
Sattgrüne Wiesen, dunkelbraunes Bier und fröhlichlüpfige Klänge, das ist Irland. Und genau dieses Irland
wird an diesem Wochenende
in Tesserete zu Gast sein.
Das Fest wird am Samstag
um 17.00 Uhr eröffnet. Ab
19.00 kann ein “tessirisches”
Abendessen bestehend aus
Polenta und Irish Stew genossen werden. Danach steht
die Musik im Mittelpunkt:
Aus Irland werden di Corkman Turner Overdrive (Irish
Trad), aus Frankreich die Le Fil d’Ariane (Gypsy &
Irish) und aus Italien die Uncle Bard & Dirty Bastards
(Irish Rock) erwartet. Am Sonntagmorgen (11.00 Uhr)
wird unter den Klängen der Corkman Turner Overdrive ein irisches Frühstück serviert. Abends treten The
Lead Farmers im Irish Pub Club Alpino.
Irish Night & Breakfast, organisiert von der Associazione Culturale Glenfleadh, Sa/So, 13. und 14.
Sept., beim Oratorio in Tesserete.
bs
Flötenmusik aus dem Süden
Zum Abschluss des diesjährigen Festivals erwartet uns
ein besonderer Leckerbissen: Ceresio Estate, erstmals
zu Gast in der über dem Origlio See gelegenen Kirche
San Giorgio, hat das weltbekannte Ensemble Diferencias (Samira El Ghatta, Helma Franssen, Urs Haenggli
und Conrad Steinmann) zu einem Abend mit Renaissance-Musik aus Mittelmeerländern eingeladen. Conrad Steinmann, Dozent an der Schola Cantorum Basel,
und seine Kollegen werden Werke der Volks-, Kunstund Kirchenmusik des 16. Jahrhunderts aus Spanien,
Frankreich und Italien auf verschiedenen Blockflöten
und Schlaginstrumenten spielen.
Ceresio Estate, Kirche San Giorgio, Origlio, Fr., 12.
September, 20.30 Uhr. Eintritt frei.
L. Rosset
MONTAGNOLA
“Lost & Found”
Mit Henry Camus.
Sala Boccadoro - Vicolo dei Somazzi 4 - 091 993 37 50 - 20.30 Uhr
Dienstag, 16. September
LOCARNO
69. Settimane Musicali di Ascona - Polish Radio Orchestra
Krystian Zimerman (Klavier). Unter der Leitung von Alexander Liebreich. Mit Werken
von Lutoslawski, Beethoven, Brahms. Information: www.settimane-musicali.ch.
Ticketverkauf: www.ticketcorner.ch.
Chiesa San Francesco - 20.30-23.00 Uhr
Freitag, 19. September
BANCO
Diyet
Live-Konzert.
Teatro di Banco - 079 268 63 28 - 21.00 Uhr
LOCARNO
69. Settimane Musicali di Ascona - NDR Radio Philharmonie
Frank Peter Zimmermann (Geige). Unter der Leitung von Dima Slobodeniouk. Mit
Werken von Beethoven, Sibelius, Dvorak. Information: www.settimane-musicali.ch.
Ticketverkauf: www.ticketcorner.ch.
Chiesa San Francesco - 20.30-23.00 Uhr
LUGANO
The Train after
DJ des Disco-Zuges Chiasso-Zürich von der Street Parade. Alexxio & Tom Alemanno (Rete 3/Sound & Fun Team).
Club Living Room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17 - 23.30 Uhr
Samstag, 20. September
CASTEL SAN PIETRO
Cantar di Pietre - Juvenes Classicantes
Internationales Festival der Musik und Kultur des Mittelalters und der Renaissance.
Weitere Informationen unter www.cantardipietre.ch.
Chiesa Rossa - 20.30 Uhr
CASTIONE
Orchestra Ritmo 2001
Tanzabend mit Livemusik.
Pink’s Dance - Via San Bernardino 24 - 079 621 06 11 - 21.00-02.00 Uhr
Sonntag, 21. September
ISOLE DI BRISSAGO
3° Rassegna Concertistica - Il silenzio del violoncello
Silvia Longauerova (Cello).
Isole di Brissago - 091 791 43 61 - 11.00-12.00 Uhr
MORBIO INFERIORE
Settembre organistico
An der Orgel: Deniel Perer (Italien). Werke von Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns,
Johann Sebastian Bach, Bernardo Pasquini und Domenico Scarlatti. Eintritt frei. Information: www.settembreorganistico.org.
Santurario-Basilica di Santa Maria dei Miracoli - 20.30 Uhr
RIVA SAN VITALE
Settembre Musicale
Flötenensemble des Conservatorio della Svizzera Italiana Lugano.
Tempio di S. Croce - 17.00 Uhr
LOCARNO
69. Settimane Musicali di Ascona - Budapest Festival
Orchestra
Unter der Leitung von Ivan Fischer. Mit Werken von Brahms.
Information: www.settimane-musicali.ch. Ticketverkauf: www.ticketcorner.ch.
Chiesa San Francesco - 20.30-23.00 Uhr
22
12. September 2014
Unterhaltung
MAGAZIN
BACCHUS UND GEFOLGE
ZÜGELN NACH LUGANO
Dieses Wochenende verwandelt sich Lugano in eine Stadt des
Weins und volkstümlicher Traditionen. Zum ersten Mal findet dort
“La Bacchica” statt. Jahrelang wurde das traditionelle Weinfest in
Bellinzona durchgeführt. Doch die Kantonshauptstadt hat jetzt ein
“neues” Traubenfest, “Per Bacco!” So zog die “Bacchica” nach
Lugano um.
Gute Stimmung herrscht nicht nur des Weines wegen, auch wenn
der die Hauptrolle spielt und über 20 Weinproduzenten mitmachen.
Mit einem reichen Unterhaltungsprogramm
verwöhnt der Anlass die ganze Familie. Für
die Kleinen wird auf der Piazza Manzoni eine
Città dei bambini, eine grosse Kinderecke,
eingerichtet. Dort können sie sich auf Action
und Abwechslung freuen – und ihre Eltern
ganz beruhigt sein: Der Nachwuchs ist in den
Händen erfahrener Betreuer.
Die Grossen haben die Qual der Wahl, denn
die “Bacchica” hat mehrere Höhepunkte. So
besteht die Möglichkeit, an Seerundfahrten
mit musikalischen Aperitifs teilzunehmen,
Tessiner Spezialitäten zu kosten und Kunsthandwerksartikel zu bestaunen und kaufen. Nicht käuflich erstehen
kann man die historischen Gegenstände, die das Museum der bäuerlichen Zivilisation in Stabio in einer Ausstellung im Hof des Municipio präsentiert.
Sportbegeisterte kommen beim grossen Volksfest ebenfalls auf ihre
Kosten. Die Piazza Rezzonico wird morgen zu einer Arena für tra-
ditionelle Wettkämpfe – vom Schwingen bis zum Steinstossen. Bei
der Wahl zur Miss Bacchica geht es um die Frage: “Wer ist die
Schönste im ganzen Land?” Nach der Vorstellung der Titel-Anwärterinnen um 10.00 Uhr auf der Piazza Cioccaro, treten diese zum
Finale um 15.00 Uhr auf der Piazza Dante an. Von 16.00 Uhr an
findet in der Via Magatti bis 18.30 Uhr die Weindegustation der
teilnehmenden Winzer statt. Wer zum Preis von CHF 20.- ein Probierglas kauft, kann die edlen Tropfen degoutieren. Gleichzeitig
stellen Weinkenner bei einem Verkostungswettbewerb ihr Wissen auf die Probe.
Am Sonntag gehört die Ausstellung alter
Landmaschinen und Oldtimer am Seeufer zu
den Hauptattraktionen – und natürlich der
grosse folkloristische Umzug am Nachmittag. Er startet um 14.30 Uhr auf der Piazza
Riforma. Mit dabei sind auch Gruppen aus
anderen Kantonen – etwa die Trachtengruppe
Birmenstorf Aargau, die Tanzgruppe Bernerverein Niesen Weinfelden oder die Trachtengruppe Flüelen. Auch eine Vereinigung aus
dem Ausland ist zu Gast: Rancho Folclorico
Regioes de Portugal. Zudem hat die “Bacchica” während der Festtage eine ganze Menge Musik zu bieten, neben Volksmusik auch
Folk, Jazz, Disco und Rock.
“La Bacchica”, Lugano Innenstadt, bis 14. September, Fr
17.00-01.30 Uhr, Sa 09.00-01.30 Uhr, So 11.00-18.30 Uhr, Eintritt frei, Infos: www.labacchica.ch.
uj
Mendrisio
Lugano
Bühne
Freitag, 12. September
VERSCIO
Scuola Teatro Dimitri - Lavori finali individuali del terzo anno
Mit A. Ardito, C. Barrett, A. D’Angelo, M. Jan, F. Krähenbühl, M. Kröger, S. Leroy,
L. Lesage, G. Maud, M. Sautter, R. Schira, S. Thüring, R. Vuillemier. Persönliche
Abschlussarbeiten des 3. Schuljahres. Verschiedene Sprachen.
Teatro Dimitri - Nell’aula grande - 091 796 25 44 - Do 15.00-22.40 Uhr
Nina Dimitri e Silvana Gargiulo - Concerto rumoristico
Musiktheater mit viel Komik und wenig Worten.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Samstag, 13. September
BELLINZONA
Oh…..Cézanne
Theateraufführung zur Einweihung der Ausstellung. Teatro dell’Oratorio Salita alla
Motta mit der Gruppe Storie di Scintille.
Museo in Erba - Piazza Giuseppe Buffi 8 - 091 835 52 54 - 17.00 Uhr
Dienstag, 16. September
LAMONE
“Ala mé età”
Dialektkomödie. Anmeldung erwünscht.
Centro Diurno per Anziani di Pro Senectute - Stabile Talete - Via Girella 4 091 950 85 42 - 14.30 Uhr
MINUSIO
Un colore a cuori
Spektakel.
Cambusa Teatro - presso Oratorio S.G. Bosco - Via Motta 10 078 863 99 92 - 19.00 Uhr
VERSCIO
Nina Dimitri e Silvana Gargiulo - Buon Appetito!
Geschichten, Rezepte, Musik und Lieder. Regie: Ueli Bichsel, Silvana Gargiulo.
Mit: Nina Dimitri, Silvana Gargiulo.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Mittwoch, 17. September
VERSCIO
Dimtri Clown
Das Beste aus 55 Bühnenjahren.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Donnerstag, 18. September
Antiquitätenmarkt im Zentrum
Treff der charmanten Holzköpfe
Rund 120 Stände zum Stöbern, Abstauben und Staunen
Buntes Programm beim 32. internationalen Marionetten-Festival
Am Sonntag, 14. September, lockt die 24. Ausgabe der
“Fiera dell' antiquariato, arte e collezionismo” in der Fussgängerzone von Mendrisio. Rund 120 professionelle Aussteller und Händler sorgen für ein Niveau, das den Markt
auch auf internationaler Ebene zu einem wichtigen Treff
und Umschlagplatz für all jene werden liess, die im würdigen Alter mehr Schönheit entdecken als in trendiger Innovation. Die Zahl dieser Gattung Mensch ist mit mehr als
10'000 recht hoch.
Spezialisiert ist man auf Design des 19. Jahrhunderts, Gemälde vom 16. bis 20. Jahrhundert, insbesondere aber auf
Tessiner Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Dazu kommen Porzellan und Majolika, Silber und Schmuck, Glas,
Briefmarken, Münzen, Waffen, Bücher, Spielzeug, Möbel,
Tuche und Kleider und noch vieles mehr. Ein anschliessender Bummel durch die malerischen Gassen der Stadt auf
den Spuren der vielen, grossen Künstler des Mendrisiotto,
ob Star-Architekt Mario Botta oder sein Barock-Kollege
Francesco Borromini – er vollendete unter anderem die Lateran-Basilika in Rom –, verspricht auch nach dem Stöbern
an den Ständen eine Menge Kunstgenuss.
Fiera dell’ antiquariato, arte e collezionismo, 14, September, Mendrisio Zentrum, 09.00 bis 18.00 Uhr. cm
Einmal mehr lädt die Bühnengesellschaft “TAA-Musicateatro” vom 13. September bis 5. Oktober zum Internationalen Marionetten-Festival nach Lugano – und 14 der besten Gruppen weltweit sind dem Ruf gefolgt: 40 Darsteller,
Märchenerzähler, Clowns, Musiker sowie Marionettenspieler mit 250 Puppen, Hampelmänner, Stoffhandpuppen
und Artverwandte aus Spanien, Italien, Australien, Argentinien, Uruguay und der Schweiz. Der Begriff MarionettenFestival greift allerdings zu kurz, wie Theatermann Michel
Poletti, der Gründer und Direktor der TAA, erklärt: “Wir
streben das totale Theater an. Es nutzt verschiedene szenische Instrumente, die sich ergänzen und interagieren: Marionetten, Schauspieler, Schattentheater, optische und musikalische Techniken.” Dem entsprechend vielfältig ist das
Programm, sind die menschlichen sowie hölzernen und
plüschenen Akteure – Monster, Prinzessinnen und Goldesel. Und weil nicht die Sprache, sondern Fantasie und
Darstellungskunst im Vordergrund stehen, erschliessen
sich viele Stücke auch ohne Italienischkenntnisse.
32. Festival Internazionale delle Marionette, 13. September bis 5. Oktober, Lugano, Teatro Foce, Via Foce 1,
Infos: www.palco.ch, Vorverkauf: festival@palco.ch
und Tel. 058 866 48 00.
cm
ASCONA
Artransit - L’ultimo viaggio. La verità di Enrico Filippini.
“Die letzte Reise - Die Wahrheit des Enrico Filippini” thematisiert das Schicksal des
bekannten Tessiner Journalisten und Schriftstellers und seine sehr persönliche Beziehung zu seiner Tochter Concita. Dramaturgie von Giuliano Compagno und Concita Filippini. Regie: Marco Solari. Mit deutschen Untertiteln. Bis 20. September.
Teatro San Materno - Via Losone 3 - 091 792 30 37 - 20.30 Uhr
Freitag, 19. September
VERSCIO
Compagnia Giovani Tiziana Arnaboldi - Linea
Neue Tanzkreation, in Koproduktion mit Progetto Interreg, Festival delle due Rocche
Arona, Teatro San Materno Ascona, Accademia di architettura Mendrisio. Mit: F.
Blanchut, F. Colaleo, C. Dionisio, M. Freixas, F. Linnea Ugolini, D. Turuani, E. Prisco,
L. Rampazzi, C. Rossi Valle, C. Stanga, T. Vonlanthen. Bis 20. September.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Sonntag, 21. September
VERSCIO
Scuola Teatro Dimitri - Orlando Furioso + Diplomübergabe
Abschlussarbeit der Studierenden des dritten Bachelorjahrgangs 2013. Regie: Volker Hesse. Mit: A. Ardito, C. Barrett, A. D’Angelo, M. Giboudeau, M. Jan, F. Krähenbühl, M. Kröger, S. Leroy, L. Lesage, R. Schira, M. Sautter, S. Thüring, R. Vuilleumier.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 18.00 Uhr
Freitag, 26. September
VERSCIO
Marjolaine Minot e David Labanca - La 4e personne du singulier
Bewegungstheater. Regie: Philippe Mineral. www.marjolaine-minot.com.
Teatro Dimitri - 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Museen
ASCONA
Museo Comunale d’Arte Moderna - Via Borgo 34
NEU AB 14. SEPTEMBER: LUIGI RUSSOLO
- AL DI LÀ DELLA MATERIA
Eröffnung am 13. Sept. um 18 Uhr; siehe Seite 23.
Di-Sa 10-12/15-18, So/Feiertage 10.30-12.30 Uhr
BRISSAGO
Museo Leoncavallo - Palazzo Branca-Baccalà
MUSEUM RUGGERO LEONCAVALLO
Leoncavallos (1857-1919) Spuren in Brissago.
Bis 31. Oktober, Mi-Sa 10-12/16-18 Uhr
CHIASSO
m.a.x. museo - Via Dante Alighieri 6/10
HEINZ WAIBL (1931), GRAPHIC
DESIGNER – “DIE KREATIVE REISE”
Rund 120 Werke des italienischen Künstlers. .
Verlängert bis 21. September,
Di-So 10-12/15-18 Uhr
LOCARNO
Fondazione Ghisla/Ghisla Art Collection - Via Ciseri 3
MODERNE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Neue Kunstsammlung von Pierino und Martine Ghisla im
Zentrum von Locarno; mit Meisterwerken der Pop Art,
der Informellen und Konzeptkunst, der Abstrakten Kunst
und des New Dada. Werke von Jean-Michel Basquiat,
Keith Haring, Joan Miró, Pablo Picasso und anderen.
Informationen: www.ghisla-art.ch
Bis Oktober Mi-So 14-19 Uhr
LOCO
Museo Onsernonese
ALFRED-ANDERSCH-AUSSTELLUNG
In der Ausstellung ”Die Utopie der Freiheit” wird die Figur des Schriftstellers Alfred Andersch in einem biografisch-literarischen Rundgang präsentiert.
Juli bis Oktober, Mi-So 14-17 Uhr
LUGANO
Museo d’Arte - Villa Malpensata - Riva Caccia 5
HANS RICHTER “DER RHYTHMUS DER
AVANTGARDE”
Hans Richter (Berlin, 1888 - Minusio, 1976) war ein herausragender Vertreter der Avantgarde.
Bis 23. November, Di-Do 10-18, Fr 10-21,
Sa/So 10-18 Uhr
Museo delle Culture - Heleneum - Via Cortivo 26
DHUKARR UNG GENTO-BAN
“Dhukarr”: zeitgenössische Kunst der Aborigines aus der
Sammlung Knoblauch. Ausserdem “Gento-ban”, Fotografien aus dem Japan des 19. Jahrhunderts.
Bis 12. Oktober, Fr-So 10-18 Uhr
MERIDE
Museo dei fossili del Monte San Giorgio
PERMANENTE AUSSTELLUNG
Eine Auswahl von versteinerten Tieren und Pflanzen aus
dem UNESCO-Weltnaturerbe des Monte San Giorgio.
Bis Ende September, Di-So 9.00 bis 19.00 Uhr
MONTAGNOLA
Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi
PERMANENTE AUSSTELLUNG UND
SCHRIFTSTELLER-TAGUNG
In einer Dauerausstellung wird das Leben, das der Dichter über vierzig Jahre im Tessin führte, dem Betrachter
nahegebracht. Am 12. und 13. September Tagung
“Schriftsteller als bildende Künstler”. Diese Tagung wird
von der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft (Prof.
Arndt Beise) in Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg und der Fondazione Hermann Hesse Montagnola
organisiert und stellt Schriftsteller als Illustratoren ihrer
eigenen Werke vor. In deutscher Sprache; Eintritt frei.
Weitere Informationen: www.hessemontagnola.ch. Siehe
auch Seite 28.
Museumsöffnungszeiten: bis 31. Oktober,
täglich 10.30-17.30 Uhr
23
12. September 2014
Vernissagen
Kunst
AGNO
Simonetta Martini - “La sostanza dei sogni”
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
Bilder. Die Ausstellung dauert bis Ende Oktober 2014.
Museo Plebano - Via Prada - 18.00 Uhr
MAGAZIN
ARBEDO
Gianni Hofmann
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Kunstwerke. Die Ausstellung dauert bis zum 5. Oktober.
Atelier Attila - Via Molinazzo 7 - 17.30-20.30 Uhr
ASCONA
Eri Gnarini Homma
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Mit japanischer Kalligrafie und Malerei. Bis zum 31. Oktober.
Fondazione Monte Verità - Casa del Tè - 17.00 Uhr
Luigi Russolo - Al di là della materia
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Bilder. Bis zum 7. Dezember. Siehe Artikel rechts.
Museo Comunale d’Arte Moderna - Via Borgo 34 18.00 Uhr
BELLINZONA
Stéphane Zaech
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Bilder. Die Ausstellung dauert bis zum 9. November.
MACT/CACTicino - Via Tamaro 3 - 17.30 Uhr
ITALIENISCHER FUTURIST
AM LAGO MAGGIORE
Das facettenreiche Werk Luigi Russolos
im Museum für Moderne Kunst in Ascona
Oh…..Cézanne
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Offene Türen, um 17.00 Uhr Theateraufführung. Bis zum
22. Februar geöffnet.
Museo in Erba - Piazza G. Buffi 8 - 15.30 Uhr
CARONA
Udo Elzi - Udopie
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Zeichnungen. Bis 28. September.
Galleria La Loggia - Piazzale della Chiesa - 19.00 Uhr
CAVIANO (GAMBAROGNO)
Fernando Boroni - Alberto Flammer
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Fernando Bordoni: “Tema con variazioni” und Alberto Flammer: “Le isole”. Siehe Artikel rechts.
La Casa al Centro - 16.00 Uhr
CORTEGLIA
Manuela Sisini Garcea
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Malereien mit Wein und Aquarellfarben. Bis 21. Sept.
Casa Wülser - Dorfkern - 18.00 Uhr
LOCARNO
Mauro Valsangiacomo - Meditazioni sul Medio
Oriente
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
Bilder. Bis zum 16. November geöffnet.
Galleria Il Cavalletto - Piazzetta Franzoni 1 17.00 Uhr
LOCARNO-MURALTO
Mo Richner
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Radierungen/Mischtechnik auf Carta LAFRANCA. Bis zum
31. Oktober geöffnet.
Villa Novecento - Via Buetti 1 - 19.00 Uhr
Unter dem Titel “Al di là della materia” (Jenseits
der Materie) widmet das Museo Comunale d’Arte
Moderna in Ascona einem der bekanntesten und
tiefgründigsten Figuren des italienischen Futurismus eine Ausstellung: Luigi Russolo. Die 50 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, die vom 14.
September bis 7. Dezember zu bewundern sind,
stammen aus bedeutenden Museen der Schweiz,
etwa dem Kunstmuseum Basel, aber auch aus
dem MART in Trient und Rovereto, aus den Uffizien in Florenz, dem Musée de la Ville de Paris
oder aus Russolos Geburtsstadt Portogruaro. Zu
sehen ist ausserdem ein Kuriosum: die Rekonstruktion eines “Intonarumore”, eines Geräts, das
der vielseitige Maler und Komponist 1913 erfand,
um etwa die Geräusche von Grossstädten “zu intonieren und harmonisch sowie rhythmisch zu regulieren.”
Vereint sind einige der wichtigsten Werke aus seiner symbolistischen, proto-futuristischen, futuristischen und klassisch-modernen Zeit. Erstmals
wird dabei seiner Schaffenszeit in den 30er und
40er Jahren, die er in Cerro di Laveno am Lago
Maggiore verbrachte, besondere Aufmerksamkeit
gewidmet. Um diese Phase, die der Künstler
selbst als seine “klassisch-moderne” bezeichnete,
besser verständlich zu machen, werden auch die
philosofischen Hintergründe Russolos beleuchtet, etwa in seiner Abhandlung “Jenseits der Materie” oder in seinen kürzlich entdeckten Tagebüchern. Zum ersten Mal wird ausserdem seine Verbindung zum Monte Verità aufgezeigt, denn das
Leben und die Gedankenwelt des Kreativen sind
der Asconeser Künstlerkolonie in der Konstellation von antipositivistischen, mystischen und okkulten Ideen verwandt. Mehr als die Brüche in
Russolos Werk, will die Ausstellung dessen evolutive Kontinuität aufzeigen. So begleitete ihn die
Spiritualität durch seine gesamte Entwicklung,
von der ersten symbolistischen Eingebung bis hin
zur kosmischen Thematik und den “klassischmodernen” Gemälden, in denen er zur Ruhe kam.
Luigi Russolo - Al di là della materia, Museo
Comunale d’Arte Moderna, Via Borgo 34, Ascona, Vernissage am 13. September um 18.00
Uhr, Ausstellung vom 14. September bis 7. Dezember, Infos unter www.museoascona.ch und
Tel. 091 759 81 40.
cm
Perfekte Fotos und polychrome Geometrie
Vier Wochen lang beherbergen die
Mauern der kleinen, aber feinen Galerie Casa al Centro di Caviano in Gambarogno Werke zweier bemerkenswerter Tessiner Künstler: Fernando
Bordoni und Alberto Flammer.
Letzterer ist als Kunst- und Architekturfotograf sowie als Meister der
Lichtführung bekannt. Der 1938 in
Muralto geborene Flammer hat sich
der analogen Fotografie verschrieben.
Er verabscheut digitale Technik und
Retuschen, bessert seine Bilder nicht
LUGANO
Mario Marioni
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Bilder. Die Ausstellung dauert bis zum 2. November 2014.
Museo Cantonale d’Arte - Via Canova 10 - 18.30 Uhr
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
“Solo Show*. Bilder. Die Ausstellung bleibt bis zum 31. Oktober geöffnet.
Nellimya: light art exhibition - Piazza Riforma 9 - 11.00 Uhr
müller-emil
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Zum Anlass des 80. Geburtstages von Emil Müller. Bis 18. Oktober geöffnet.
Centro Culturale Elisarion - Via Rinaldo Simen 3 - 19.00 Uhr
“A punti e rigul” - Emilio Rissone
Ex Municipio, Piazza Carlo Cattaneo 1
ADRIANA PONTI-SCHMIDT
Harmonie der Formen und eine aufmerksame Pinselführung schaffen Räume und Gefühle jenseits der Malerei.
Ausstellung bis 28. September, Fr 15.00-19.00 Uhr,
Sa 14.30-18.30 Uhr sowie So 10.00-12.00 und
15.00-17.00 Uhr, Info Tel. 091 606 44 21.
achtete innenarchitektonische Meisterwerke geschaffen, ausserdem in
der Gemeindeverwaltung von Bedano
und in Bankhäusern in Chiasso und
Sempione.
Ausstellung Fernando Bordoni –
Tema con variazioni – und Alberto
Flammer – Le isole –, Casa al Centro di Caviano, Gambarogno, Vernissage 13. September um 16.00
Uhr, Ausstellung 14. September bis
12. Oktober, jeweils Donnerstag bis
Sonntag, 16.00 bis 19.00 Uhr. cm
MINUSIO
Mariella Bettineschi - Un arcipelago mobile
CASTAGNOLA
am Computer nach. Statt dessen studiert er die Lichtverhältnisse in der
Vorbereitung akribisch. Seine Abzüge
sind perfekte Handarbeit.
Der Kunstmaler Bordoni aus Mendrisio hat sich geometrischen Abstraktionen verschrieben. Typisch sind der
gleichsam formelle wie farbige Ausdruck seiner zweidimensionalen Figurenkompositionen. Er hat unter anderem bei der Wandausgestaltung der
Grundschule in Lugano-Massagno
und des Lyzeums in Savosa viel be-
MITTWOCH, 17. SEPTEMBER
Tessiner Maler. Die Ausstellung dauert bis zum 18. Oktober 2014.
La Cornice - Via Alberto Giacometti 1 - 18.00 Uhr
MONTAGNOLA
Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda. Bis 1. Februar geöffnet. Siehe Seite 28.
Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi - 18.30 Uhr
Marco Volken - Ghiacciai
DONNERSTAG, 18. SEPTEMBER
Fotografien.
Canvetto Luganese - Via R. Simen 14b - 18.00 Uhr
TENERO
“I Marioni” - Maestri incisori
MENDRISIO
Umsicht - Reguards - Sguardi 2013
MONTAG, 15. SEPTEMBER
3. Ausgabe der Architektur-Prämierung. Eintritt frei. Am 13. und 14. September geschlossen.
Accademia di Architettura - Via Canavée 5 - 19.00 Uhr
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Bilder vom Vater Federico Marioni (1866-1938) und Sohn Mario Marioni (1910-1987). Bis
zum 31. Oktober geöffnet.
Matasci Arte - Via Verbano 6 - 18.00 Uhr
Galerien
ASCONA
Galleria Sacchetti - Via B. Berno 14 Ascona - 091 791 20 79
GEMÄLDE UND SKULPTUREN
Zu sehen sind Bilder von Petra Dannehl, Franceska Kirke,
Aleksandar Cvetkovic und Skulpturen von Mario Dilitz, Hanneke Beaumont; Klassische Moderne des 20. Jahrhunderts.
Informationen auch auf www.galleriasacchetti.com.
Casa d’Arte Ascona SA - Via Borgo 47a - 079 471 90 91
SONDERAUSSTELLUNG
Vom 23. August bis 20. September Sonderausstellung
Galleria Artecarrà - Carrà dei Nasi 10 Ascona - 079 419 37 46
BILDER, SKULPTUREN,
matter. Siehe auch www.casadarteascona.ch.
GLASKUNST
In der Galerie sind Werke diverser Künstler ausgestellt,
zurzeit Alexander Jeanmaire, Hans Rudolf Strupler, Ruth
und Giancarlo Moro, Colia; schöne Bronze-Leuchten aus
Frankreich, Antiquitäten.
Mo 14-18 Uhr, Di bis Fr 10-12 und 14.30-18 Uhr, Sa
Öffnungszeiten: Do bis Sa 15-19 Uhr und nach telefoni-
Mo bis Di und Do bis Fr, 10-12.30 und 14.30-18.30,
10-12 und 14-17 Uhr
scher Vereinbarung unter 079 471 90 91
Sa 10-17 Uhr, So nach Vereinbarung
von Vincenzino Vanetti. Ausserdem weiterhin Werke von
Fred Baumann, Evelyne Cova-Reichmuth, Rolf Knie, Tony
Lädrach (Tonyl), Paul Stauffenegger (Stauffi), Armin Stritt-
LOCARNO
DEPOSITO galleria arte moderna Piazzetta de Capitani 10 - 091 751 66 57
BILDER UND SKULPTUREN
In der Galerie sind Bilder und Skulpturen von Christa Giger
ausgestellt. Ausserdem von Martin Arnold Rohr, Theresia
Utz, Sutter & Bult, Hannelore Weitbrecht, Uschi Walker u.a.
Die Galerie befindet sich nur 50 Schritte von der Piazza
Grande (Città Vecchia). Infos auf: www.deposito-arte.com.
Öffnungszeiten: Do/Fr 14-17 Uhr, Sa 10-12 / 14-17 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
www.ticinoweekend.ch
12-14
September
2014
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12. September 2014
Wechselkurse
KURS
Ankauf
1 Euro
1.17
1.23
1 US-Dollar
0.91
0.95
1 kanadischer Dollar
0.83
087
1 engl. Pfund
1.47
1.55
Gold (1 kg)
37 350.-
37 950.-
Silber (1 kg)
545.-
605.-
Vreneli
213.-
248.-
Kurzmeldungen
Verkauf
MAGAZIN
Edelmetall und Münzen
AROGNO
LUGANO
SAMSTAG, 13./20. SEPTEMBER
Weinlese am Vormittag und anschliessend wird ein Mittagessen offeriert. Nur bei schönem Wetter.
L’azienda Bianchi Infos: abimar@bluewin.ch
ASCONA
Zachor - Erinnere dich!
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
“Erinnerung als biblisches und jüdisches Zentralthema” mit Prof. Dr.
Jürgen Ebach aus Bochum. Eintritt
frei, Kollekte. Organisiert von der
Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft Locarno-Ascona.
Centro Evangelico - Viale Monte
Verità 80 - 16.00 Uhr
BELLINZONA
Mercantico - Brocante
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
Antiquitäten und Flohmarkt-Artikel.
Piazza Buffi - 8.00-18.00 Uhr
LOCARNO
Fest zum 25-jährigen Jubiläum
der Kantonsbibliothek
FREITAG, 12. SEPTEMBER
Ab 10.00 Uhr Kino und Musik. Um
17.45 Uhr Begrüssung von Stefano
Vassere (Direktor), um 18.00 Uhr
Vortrag von Maurizio Bertucci mit
dem Titel: “La ricerca del senso: la
prima e l’ultima pagina mancanti”.
Anschliessend Tango-Abend mit Musik und Tänzen.
Biblioteca Cantonale - Palazzo
Morettini - Via Cappuccini 12 091 759 75 80 - 10.00-23.30 Uhr
Quartierspolizei
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
Die Polizei der Stadt Locarno informiert über ihre Rolle und ihre Aufgaben und gibt Antworten auf die Fragen der Anwesenden.
Centro Palagiovani - Via Varenna
18 - 091 756 15 45 - 20.00 Uhr
Risotto-Festival
BIS 21. SEPTEMBER
“Caccia al risotto” in 31 Restaurants
des Locarnese. Samstagabend auf
der Piazza Grande kulinarischer
Abend mit Musik und Animation. Am
Sonntag 1. Tessiner Risotto-Meisterschaft (11.00-15.00 Uhr) für Fasnachtsguggen mit Musik, Markt und
Animation.
Restaurants des Locarnese /
Piazza Grande
Sport
Briefmarken sammeln ist kein altbackenes
Hobby, sondern ein moderner Zeitvertreib
Mitgeteilt von der
BancaStato Bellinzona.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Weinernte auf dem Bauernhof
Bianchi
Ausstellung
Grossmütter-Revolution Movimento Avaeva
DONNERSTAG, 18. SEPTEMBER
Thema des runden Tisches: “Novecento - Il secolo delle donne. Cento
anni di storia del lavoro femminile in
Svizzera 1890-1980”. Anmeldung
bis 12. September.
Scuola Club Migros - Via Pretorio 13 - 079 352 89 98 14.00-15.00 Uhr
MORBIO SUPERIORE
Fest zum 10-jährigen Jubiläum
der Gemeindebibliothek
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER
Die Bibliothek von Breggia besteht
seit 10 Jahren. Es wird gefeiert mit
Musik von der Ninfea Blues Band,
kurzer offizieller Teil und offerierter
Aperitif. Bei schlechtem Wetter findet
der Anlass in der Sala Multiuso des
Gemeindehauses statt.
Piazza di Funtan - 16.00 Uhr
Altmodischer Zeitvertreib für langweilige Erwachsene? Na ganz und gar nicht! Dass
auch neunjährige Schüler interessiert und begeistert über Briefmarken diskutieren
können, zeigt eine Reportage des Circolo filatelico del Mendrisiotto: Im Rahmen des Wettbewerbs “VoliAmo” erfanden
Viertklässler Briefmarken, schrieben Aufsätze darüber und
lernten anhand der Pro-Patria-Briefmarken die geografischen und geschichtlichen Besonderheiten des Tessins
kennen. Die Leidenschaft für die kleinen Postwertzeichen
zieht also weite Kreise und macht auch vor Kindern nicht
halt. Von heute bis übermorgen pilgern Briefmarkenfans
nach Lugano, wo 160 Aussteller aus sieben Nationen ihre
wertvollen Marken zur Schau stellen. An der Exposition LUGANO2014 geht es aber nicht nur um Quantität, sondern
auch um Qualität und Neuigkeiten. Im Centro Esposizioni
Padiglione Conza trifft man überall auf südländische Fantasie und Kreativität. 20 Aussteller präsentieren zum Beispiel
im Salone Ticino beinahe 100 Rahmen über 2400 alte Ansichtskarten, die den Südkanton vom Gotthard bis nach
Chiasso und von Bosco Gurin bis zum Monte Generoso zeigen und dessen Landschaft, Leute, Traditionen und Tätigkeiten aufleben lassen.
LUGANO2014, Briefmarkenausstellung, 12. bis 14. September, Centro Esposizioni Padiglione Conza, nähere Informationen unter: www.alpeadria.eu.
bs
BIS 20. SEPTEMBER
Ausflug auf den Monte San Salvatore mit verlängerten Abendfahrten bis
um 23.00 Uhr (exkl. 18.00 Uhr) jeweils am Freitag- und Samstagabend. Nachtessen mit Livemusik.
Serviert werden saisonale Gerichte
mit passenden Weinen. Für Gäste,
die im Restaurant speisen, kostet die
Bahnfahrt nur CHF 9.-. Reservation
empfohlen.
Monte San Salvatore - Ristorante Vetta - 091 993 26 70 9.00-23.00 Uhr
VERGELETTO
Festa della farina bóna
SONNTAG, 14. SEPTEMBER
Bei dieser Gelegenheit kann die
neue Polenta-Mischung “Polenta
Onsernone” sowie die schon traditionellen Desserts, das Bier und vieles
mehr degustiert werden. Nur bei
schönem Wetter. Tel. 1600.
Parco dei mulini 11.00-16.00 Uhr
Ticino Discovery Card
Mit der Ticino Discovery Card nach Wahl an 3 von 7 aufeinanderfolgenden Tagen
das gesamte Tessin entdecken: mit Seil- und Zahnradbahnen, Postauto, Zug, Bus,
Schiff an traumhafte Orte fahren und freien Eintritt zu touristischen Attraktionen geniessen. Erhältlich an den Schaltern der SBB, bei einigen Transportunternehmen,
Reisebüros, Hotels, Tourismusbüros zu CHF 69.- (einschliesslich öffentliche Verkehrsmittel CHF 87.-). Informationen: www.ticino.ch/de/cartaturistica
Vorschläge für die Freizeit
Falconeria Locarno, Via Delle Scuole 12, Locarno, Tel. 091 751 95 86, info@falconeria.ch, www.falconeria.ch. Vom 15. März bis 2. November Flugvorführungen um 11.00 und um 15.00 Uhr. Park von 10.00 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Lido Locarno, Via Respini 11, Locarno, Tel. 091 759 90 00, info@lidolocarno.ch,
www.lidolocarno.ch. Montag bis Sonntag 8.30-21.00 Uhr, Donnerstag 6.3021.00 Uhr.
Schokoladenmuseum Alprose, Caslano. Tel. 091 611 88 56, museum@alprose.ch, www.alprose.ch. Täglich 9.00-16.30 Uhr.
Splash & Spa Tamaro, Via Campagnole, Rivera, Tel. 091 936 22 22, info@splashespa.ch, www.splashespa.ch. Werktags 10.00-22.00 Uhr, an Wochenenden
und Feiertagen 9.00-22.00 Uhr
Swissminiatur Melide, Tel. 091 640 10 60, info@swissminiatur.ch, www.swissminiatur.ch. Bis 26. Oktober täglich 9.00-18.00 Uhr.
Termali Salini & Spa, Via Respini 7, Locarno, Tel. 091 786 96 96, info@lidospalocarno.ch, www.lidospa-locarno.ch. Täglich von 9.00-21.30 Uhr. In der Saunaund Badelandschaft in eine andere Welt eintauchen, den Alltag zurücklassen.
Ticino Experience (“der Film, den man isst”), Albergo Losone, Via dei Pioppi 14,
Losone. Tel. 091 785 70 00, info@albergolosone.ch, www.albergolosone.ch.
Montag bis Donnerstag 18.00 Uhr, Freitag und Samstag 17.00 Uhr.
Zoo al Maglio, Via ai Mulini 14, Magliaso, Tel. 091 606 14 93, www.zooalmaglio.ch.
April bis Oktober 9.00 bis 19.00 Uhr.
AMBRÌ
HC Ambrì Piotta - SC Bern
Eishockeymeisterschaft Nationalliga A.
Pista della Valascia - 091 873 61 61 - 19.45 Uhr
LUGANO
HC Lugano - Rapperswil-Jona Lakers
Eishockeymeisterschaft Nationalliga A.
Pista Resega - Via Chiosso - 058 866 68 30 - 19.45 Uhr
Samstag 13. September
BELLINZONA
Running & Walking Day Bellinzona 2014
Wettlauf in den Disziplinen Walking und Nordic Walking. Verschiedene Laufzeiten: 6, 12 und 24 Stunden. Auch am Sonntag.
Piazza del Sole - 079 267 28 20 - 9.45 Uhr
BIASCA
marCHethon CF
Lauf- und Strassenfest mit musikalischer Unterhaltung, TanzPerformances und Grill. Bei schlechtem Wetter am Samstag,
20. September.
Piazza Centrale - 079 935 76 27
CHIASSO
FC Lugano - FC Schaffhausen
Fussballmeisterschaft Challenge League.
Stadio Comunale - 17.45 Uhr
Sonntag, 14. September
Sport
PARADISO
Verlängerte Abendfahrzeiten auf
dem San Salvatore
Freitag, 12. September
Corsa della Speranza in Lugano – fünf
Kilometer zugunsten der Krebsforschung
Was man für einen guten Zweck tut, geht leichter von der Hand. Oder vom Fuss. Das
ist auch dieses Jahr wieder so, wenn in Lugano der Startschuss zur Corsa della Speranza – zum Hoffnungslauf 2014 – fällt. Dieser wird seit über zwanzig Jahren in inzwischen mehr als 50 Ländern zugunsten der Krebsforschung ausgetragen. Die Idee dazu
hatte Ende der 80er-Jahre der junge Kanadier Terry Fox,
dem wegen eines Knochentumors ein Bein amputiert worden war. Der 23-Jährige beschloss, das ganze Land laufend zu durchqueren, um die Menschen auf die Krankheit
aufmerksam zu machen und sie zum Spenden für die
Krebsforschung zu mobilisieren. Es gelang dem jungen
Mann nicht, sein Vorhaben zu Ende zu bringen. Der Krebs
besiegte ihn, bevor er sein Ziel erreichte, seine Idee aber
lebt durch den Hoffnungslauf weiter. Die fünf Kilometer
lange Corsa della Speranza ist kein Wettrennen und eignet
sich für alle – für Jung und Alt, Sportler und Faulenzer. Die
Einnahmen fliessen vollumfänglich in die Tessiner Stiftung
zugunsten der Krebsforschung. Um 18.30 Uhr wird am
Lungolago gestartet, danach steht eine Pasta-Party auf
dem Programm. Wer sich noch nicht eingeschrieben hat, kann das am Renntag ab
11.00 Uhr auf der Piazza Riforma nachholen.
Corsa della Speranza, Hoffnungslauf zugunsten der Krebsforschung, Samstag, 13.
September, Vorprogramm ab 15.00 Uhr, Rennstart um 18.30 Uhr auf dem Lungolago
Lugano.
bs
Aus der Geschäftswelt
Mehr Wert und neue Lösungen für
Zweitwohnungen und Ferienhäuser
Investitionen in Immobilien zahlen sich aus, auch in Krisenzeiten. Happy Holiday Homes
verwandelt Ferienhäuser oder -wohnungen in Renditeobjekte. Angeboten werden kurzfristige Vermietungen für berufliche und Ferien-Aufenthalte, ein innovativer Rundumservice
und ein Mehrwert für die Gäste wie für die Besitzer.
“Happy Holiday Homes ist die ideale Lösung für die Verwaltung von Immobilien, die von
ausländischen Besitzern in der Schweiz erworben wurden”, erklärt Harold Lubberdink. Er
führt zusammen mit Sara Cilia das neu
eröffnete Büro in Lugano. Vorher war
Happy Holiday Homes während über
sieben Jahren als Tour Operator für verschiedene Tourismusdestinationen im
Tessin und in Norditalien, wie Lago di
Lugano, Lago di Como, Lago Maggiore,
Bormio oder Livigno tätig. Die geltenden
Gesetze zum Erwerb von Zweitwohnungen durch nicht in der Schweiz Ansässige bringe eine Reihe von Aufwänden für
die Besitzer, die ihre Investition nicht
komplett nutzen könnten, weiss Lubberdink. “Wir bieten einen professionellen Rundumservice”, ergänzt Sara Cilia, “kümmern uns um die An- und Abreise der Gäste, den Putzdienst, Unterhalt und Concierge.” Über 700 Immobilienobjekte (Appartements, Häuser, Villen) werden bisher von Happy Holiday Homes verwaltet. Die Firma ist ausserdem ein idealer Partner für Baugeschäfte, Immobilienbüros und Finanzunternehmen.
Für Infos: Happy Holiday Homes (CH) Sagl, Corso Elvezia 14, 6900 Lugano, Tel. +41 (0)91
922 08 81, www.happyholidayhomes.net, E-Mail: lugano@happyholidayhomes.net.
SESSA - MONTEGGIO
Gran Premio del Malcantone
Velorennen von Sessa nach Monteggio. Organisiert vom Velo
Club Lugano. Information: www.veloclublugano.ch.
VACALLO
Berglauf
Von Vacallo nach Bisbino. Nach dem Rennen gibt es ein Mittagessen für die Teilnehmer und die Bevölkerung auf dem
Rathausplatz Sago.
Piazza San Simone - 10.15 Uhr
Körper & Geist
Lugano
MONTAG, 15. SEPTEMBER
CASA CULTURA - VIA ZURIGO 17
Geschichte und Literatur
Am Mo., 15. Sept., beginnt der “Corso di Storia di Spagna
per Scettici”. Zehn Mal montags von 18.00 bis 20.00 Uhr,
Kosten CHF 180.-. Am Mi., 17. Sept. beginnt der “Corso di
letteratura spagnola e ispanoamericana”: 16 Mal à CHF
232.-, mittwochs von 18.00-20.00 Uhr.
Info/Anm.: casaculturaticino@hotmail.com, Tel. 078 810
90 58
MITTWOCH, 22. OKTOBER
CENTRO PROFESSIONALE TREVANO
Backkurs “Lievito naturale: il pandoro”
Mit Beniamino Bazzoli und Prof. Carlo Gronchi, organisiert
vom SMPPC (Società Mastri Panettieri Pasticcieri Confettieri),
von 8.15-17.00 Uhr. Anmeldeschluss ist Freitag, 12. Sept.
Info/Anm.: Tel. 076 374 62 49 (Giuseppe Piffaretti)
FREITAG, 12. SEPTEMBER
CENTRO DI TERAPIE - VIA MOLINAZZO 4A CASSARATE
Mandala della trasformazione
Kurs mit Meditation und Musik, danach Malen des Mandalas.
Kosten CHF 100.-, inkl. Material. Der Kurs dauert von 19.0023.00 Uhr, inbegriffen ist eine Pause mit Tee und Kuchen.
Info/Anm.: www.inaman.ch, Tel. 076 339 61 43 (Manuela
Steinmann)
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Ascona
DONNERSTAG, ab 9. Oktober 2014
Chi YOGA im centro kappa ascona,
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Chi YOGA für den Menschen von Heute. Diese
4iessende YOGA-Bewegungsform (Yoga Flow)
fördert Kraft, Beweglichkeit, Energie,
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26
12. September 2014
Gastronomie
MAGAZIN
Die Denkmaltage bitten dieses Jahr kurz und bündig “Zu Tisch” und bieten mehr als Speisen
LEBENSMITTELPRÄGENSEIT
JEHERDAS UMFELDDER MENSCHEN
An diesem Wochenende laden
die Denkmaltage “Zu Tisch”.
Kurz und bündig ist das Motto
gefasst und zeigt auf, wie Lebensmittel das Umfeld des
Menschen von jeher geformt
haben und von diesem wiederum geprägt wurden. Kulturlandschaften,
Handelswege
oder Produktionsstätten zeugen
genauso von Ess- und Trinkkulturen wie das Mobiliar, die Art
der Kochstellen und gebräuchlichen Rezepte. Schliesslich sind
Küche und Tisch, Gaststube
und Marktplatz Orte der Geselligkeit und des Austauschs, wo
bis heute gefeiert, gestritten und
politisiert wird. Anlässlich der
21. Ausgabe der Denkmaltage
sind Besuchende in der ganzen
Schweiz eingeladen, an über
800 Veranstaltungen ein zwar
alltägliches, dafür umso faszinierenderes Kulturgut zu entdecken – und zu geniessen. Die
Entdeckungsreise führt in
Weinbaugebiete, in klösterliche
Kräutergarten, historische Käsereien und römische Keller. Im
Tessin werden an neun verschiedenen Orten Tür und Tor
für interessierte Besucher geöffnet. Am Monte Verità taucht
man mit Hetty Rogantini, einer
Während der Denkmaltage geht es um körperliche Nahrung – aber nicht nur
profunden Kennerin des Wahrheitsberges, in seine bewegte
Geschichte ein. Wer sich eher
vom bäuerlichen Leben als von
Utopisten und Künstlern ange-
Zehn Tage lang
Geschmack pur
Geschmack ist alles, was zählt.
Das jedenfalls suggeriert die
Werbewelt. Doch was ist echter
Geschmack denn eigentlich?
Was mir schmeckt, muss dir
noch lange nicht geheuer sein.
Um also auf den “richtigen”
Geschmack zu kommen, gibt es
darum nur eines: Die Geschmackswoche – Settimana
del Gusto –, die vom 18. bis
zum 28. September schweizweit durchgeführt wird. Im Tessin nehmen unzählige Lokale
an den kulinarischen Erlebnistagen teil. Ziel ist es, die Geschmacksvielfalt hervorzuheben und ein junges Publikum
auf den lukullischen Reichtum
des Südkantons aufmerksam zu
machen. Im Grotto La Risata in
Arcegno werden am Nachmittag des 20. September unter der
Anleitung von einem Metzger
luganighe – Würste – herge-
stellt und danach genussvoll
verspeist. Das Ristorante
Defanti in Lavorgo bietet seinen Gästen am 26. September
indes nicht nur gastronomische,
sondern auch literarische Freuden. Vor dem feinen Nachtessen wird das Buch “L’eredità
culinaria delle Alpi” vom Autoren Dominik Flammer vorgestellt. Überraschendes ist in der
Antica Osteria del Porto in Lugano zu erwarten, denn hier
entscheidet jeweils das Glück
des Fischers, was auf den Tisch
kommt. Eine Zeitreise erlebt
man am 23. September im Ristorante Pedemonte in Bellinzona. Ein altes Rezept aus der
Valmaggia lässt den Gast auf
den Geschmack kommen.
La Settimana del Gusto, 18.28. September, ganzes Tessin,
www.gout.ch oder www.gastroticino.ch.
bs
zogen fühlt, ist in der Mühle
Bruzella gut aufgehoben. Dort
wird noch heute Mais gemahlen, die zur Feier des Tages vor
Ort in Form von Polenta genos-
sen werden kann. In kühlen
Kellern landet man beim Besuch der Cantine di Gandria.
Wo einst die noblen Luganesi
ihren Wein aufbewahrten, wer-
den heute in lauschigen Grotti
lokale Spezialitäten serviert.
Auch in Personico (Leventina)
können frische Lagerhäuser besucht werden. Bevor es Kühlschränke gab, bewahrte die frostige Felsluft Lebensmittel aller
Art vor dem Verderben. Geistige Nahrung wird Interessierten
im Sottoceneri geboten. Das
letzte Abendmahl ist sowohl in
der Chiesa di Santa Maria degli
Angeli in Lugano als auch in
der Chiesa di Sant’Ambroggio
in Ponte Capriasca zu bewundern. Im Museo della civiltà
contadina in Stabio kommt es
zum Vergleich zwischen einstigen und heutigen Essgewohnheiten. Die Denkmaltage richten sich nicht nur an Erwachsene, auch Kinder sind eingeladen, Kulturerbe hautnah zu erleben. Der Anlass wird vom
Bundesamt für Kultur und von
der Schweizerischen Akademie
der Geistes und Sozialwissenschaften unterstützt.
Denkmaltage “Zu Tisch”, 13.
und 14. September, ganze
Schweiz. Die im Tessin angebotenen Veranstaltungen können unter www.hereinspaziert.ch (Programm 2014)
eingesehen werden.
bs
Hinter die Schultern
bekannter Köche blicken
Grün mit Rot, Braun und Gelb – wie
gut das farblich zusammen passt,
denkt man oft, wenn man im Restaurant sitzt und einen elegant servierten
Teller vor sich liegen hat. Wie machen die das hinter der Küchentür
bloss? Und wie herrlich schmeckt
das Süsse gemischt mit dem Sauren,
das muss man zu Hause unbedingt
auch probieren.
Hinter die Schultern bekannter Köche blicken kann man am Sonntag,
21. September, im Romantik Hotel
Castello Seeschloss Ascona. Das am
See liegende Hotel bietet Gästen die
Möglichkeit, Spitzenköchen bei der
Arbeit zuzuschauen und sich inspirieren zu lassen. An der zum ersten
Mal stattfindenden Küchenparty sind
zum Beispiel Elvira und Mathias Althof Soler geladen, die neuerdings im
Gasthaus am Brunnen in Valendas
die Küchenkelle schwingen, nachdem sie während Jahren auch im Tessin ihre Gäste verwöhnten.
Aus dem Südkanton kocht Enzo Andreatta des Ristorante Da Enzo in
Ponte Brolla, aus Graubünden Renato Pellegrinelli des Hotel Waldhaus
Sils Maria und aus Deutschland Oliver Rausch des Hotel Schloss Reinach in Freiburg. An der “Kitchen
Party” kommt man mit ihnen ins Gespräch und ist bei Live-Kochstationen mit dabei.
Zu einem lecker zubereiteten Teller
gehört auch das passende Glas Wein.
Doch welchen Tropfen auswählen?
An der Küchenparty werden verschiedene Weine kredenzt, die von
renommierten Produzenten stammen. Dazu gehören zum Beispiel der
französische “Champagner Jacquart”, die Azienda Mondò in Sementina, die Tenimento dell’Ör in
Arzo, Roberto Ferrari und Matteo
Bianda der Azienda Agricola Avvenire. Die “Tana del gusto” aus Canobbio – die “Geschmackshöhle” –
liefert feinsten Käse dazu.
Wer an der Küchenparty mitmachen
und sich auf eine Sinnesreise mitnehmen lassen möchte, sollte sich unter
Tel. 091 791 01 61 oder per E-Mail
an hotel@castello-seeschloss.ch anmelden.
Kitchen Party, Sonntag, 21. September, ab 18.30 Uhr, Romantik
Hotel Castello Seeschloss, Ascona.
www.castello-seeschloss.ch. mm
Die Villa
Principe
Leopoldo
mit neuer
Führung
Er hat in der Villa Principe
Leopoldo, Relais & Château in Lugano das Zepter
übernommen: Stefano Alborghetti ist der neue Direktor des Fünfsternehauses am Ceresio. Alborghetti stammt aus Bergamo
und ist in der Gastronomie
und Hotellerie gross geworden. Bereits als Direktor leitete er Hotels in
Moskau, Mailand und
Berlin. Zuletzt führte der
42-jährige Italiener sieben
Jahre lang als General
Manager das Courtyard
by Marriott Zurich Nord.
Er legte die Basis für weitere Hoteleröffnungen der
SV-Gruppe, die inzwischen fünf Hotels umfasst.
Als Director of Operations für Mariott war Alborghetti in verschiedenen
Vorzeigehotels in München, Paris und Frankfurt
tätig. Bevor er sich zum
Wechsel zur Villa Principe
Leopoldo entschied, begleitete Alborghetti einige
Hotel- und TourismusEntwicklungsprojekte in
der Schweiz, Deutschland
und Italien. Er und sein
Team freuten sich über
Auszeichnungen wie den
“Diamond General Manager Award 2008” von
Marriott oder den “Milestone Award 2012 für
Nachhaltigkeit”
des
Schweizer Tourismus. Alborghetti sieht seiner zukünftigen Aufgabe erwartungsvoll entgegen: “Ich
freue mich auf die neue
Herausforderung in der
geschichtsträchtigen Villa
Principe Leopoldo mit
seiner exklusiven Lage am
Luganer See”, meint der
Vater einer achtjährigen
Tochter, der 1989 in San
Pellegrino Terme die Hotelfachschule abschloss.
Die Führung des Luxushotels soll zu einem Meilenstein seiner Karriere
werden.
Villa Principe Leopoldo,
Relais & Château in Lugano, Tel. 091 985 88 55,
info@leopoldohotel.com,
www.leopoldohotel.com.
27
12. September 2014
Gastronomie
MAGAZIN
Die Polenta gilt heute als Symbol des Südkantons
Edle Rebsäfte zeichnen die Losoner Kellerei aus
NICHTNURBEIDEN DELEA, DER HÜTER
“POLENTONI” BELIEBT DER WEINGESCHICHTE
Seit vergangenem Jahr können Deleas Weine auch
im Ristorante Bottega del Vino an der Via Luini in
Locarno genossen werden. Zusammen mit Spezialitäten wie Rindsentrecôte Café de Paris oder Rindstarar alla Piemontese. Das originelle Lokal im
Zentrum Locarnos steht unter der kulinarischen
Leitung von Daniel Zürcher. Er hat sich in der Osteria Enoteca in Losone einen Michelin Stern erkocht
und verwöhnt nun in der Bottega del Vino die Gäste.
Delea Vini e Distillati, Losone, Tel. 091 791 08 17,
vini@delea.ch.
Infos auf:
www.TicinoWeekend.ch
Weinangebot der Woche
Die Polenta: früher Hauptnahrungsmittel, heute
das Symbol des Tessins. Ein ganz einfaches Gericht, hergestellt nur aus Maismehl und Wasser.
Laut dem Originalrezept kommen 500 Gramm
Mehl auf 2 Liter gesalzenes Wasser. Die Masse
wird dann stundenlang eingerührt, bis sie eine
glatte Konsistenz hat. Polenta war in den vergangenen Jahrhunderten, mit Kastanien und Kartoffeln, eines der Hauptnahrungsmittel im Tessin. In
der ganzen Schweiz wird die Polenta heute noch
mit diesem Kanton assoziiert. Doch die Ursprünge dieses Gerichts gehen bis zu den alten Römern
zurück. Im Tessin verbreitete sich die Polenta erst
spät, im 19. Jahrhundert. Beliebt ist die Polenta
aber nicht nur in der Südschweiz, sondern auch in
Norditalien. Da die Norditaliener sehr grosse
Mengen davon verzehren, werden sie von den
Menschen der südlicheren Provinzen “polentoni”
(also Polentafresser) genannt. Auch heute noch
gilt die Polenta als ein eher “rustikales” Gericht
und wird deswegen meistens nur in Grotti und
Osterie zubereitet. Hier wird sie teilweise immer
noch auf dem Holzfeuer gekocht und übernimmt
so den Geschmack des Holzes. Meistens wird sie
dann mit Milch, Käse, einem Schweinsbraten
oder mit einer Pilzsauce serviert. Und: Fein
schmeckt sie auch als Auflauf. Haben Sie Lust,
Polenta selbst zu Hause zuzubereiten? Hier ist das
oben erwähnte Originalrezept für 6 Personen im
Detail. Zutaten: 2 l gesalzenes Wasser und 500 g
Maismehl. Zubereitung: 1 l Wasser in einem Kupferkessel auf dem Kaminfeuer zum Sieden bringen (einen weiteren Liter Wasser bereithalten; dieses Wasser wird während des Kochens zugegeben). 350 g Maismehl einstreuen und mit einem
langen Kochlöffel umrühren. Nach 15 Minuten
das restliche Mehl dazugeben sowie ein halbes
Glas kochendes Wasser. Weiterrühren und ab und
zu vom Reservewasser zugeben. Dies während ca.
einer Stunde, bis die Masse fertig gekocht ist. Die
Polenta, die heiss gegessen wird, auf ein Holzbrett
stürzen und in Scheiben schneiden.
Rezept aus TicinoTopTen.
me
Infos auf:
www.TicinoWeekend.ch
Rebberge an bester Sonnenlage, eine breit gefächerte Angebotspalette und erstklassige Küche:
Weinproduzent Angelo Delea weiss, was Gourmets
und Liebhabern edler Tropfen schmeckt. Ein Besuch in der Weinkellerei in Losone gibt Einblick in
ein traditionsreiches Unternehmen. Angelo Delea
produziert selbst hochwertige Tessiner Weine, daneben ist er auch Händler mit internationalen Kontakten sowie “Hüter der Geschichte”, wie das
Weinmuseum in der Weinkellerei in Losone beweist. Anfang der 1980er-Jahre gründete er, inspiriert durch die Bordeaux-Herstellung und Weinveredelung in Barriques, sein Unternehmen. Er diversifizierte das Angebot und hat mittlerweile neben
Rot-, Weiss-, Rosé- und Schaumweinen auch verschiedene Grappe, Olivenöl und den ersten im Tessin hergestellten Aceto Balsamico auf der Verkaufsliste stehen. Schillernder Protagonist der aktuellen
Kollektion ist der Diamante Rosso del Ticino DOC,
Jahrgang 2011, der in einer eleganten Holzkiste
präsentiert wird. Weitere Neuheiten sind der weisse
Schaumwein Noir Brut Spumante Bianco Ticinese
DOC sowie der Carato Bianco del Ticino DOC.
Die Kellerei Delea Vini in Losone stellt eine
Weinbox (je 1 Flasche) zur Verfügung:
• Chiar di Luna, Ticino doc Bianco di Merlot 2013
• Charme Rosé Brut, Spumante di Merlot
• Momò, Ticino doc Merlot 2012
Abholpreis: CHF 42.00
Versand innerhalb der Schweiz: CHF 54.00
Info: Via Luini 19 - 6600 Locarno
Tel: +41 (0)91 756 24 08
E-Mail: info@ticinoweekend.ch
Bestellung von:
Name
Vorname
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PLZ
Ort
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Tessiner Zeitung Gastronomie
28
12. September 2014
Wegweiser
MAGAZIN
In Montagnola sind ab heute die Werke der Künstlerin
Sighanda zu sehen, die sich von Hesses Novelle
Klingsors letzter Sommer inspirieren liess – eine
Mischung aus Aquarellen und Collagen
MYTHOLOGISCHES TESSIN
IM MUSEUM HERMANN HESSE
Die Künstlerin
© Sighanda
Aquarell und Feder auf Papier, 2014. Rechts unten: Aquarell von Hermann Hesse
Wichtige Daten
Vernissage und
literarische Tagung
“Hermann Hesse: eine Mythologie des
Tessins”, Vernissage Freitag, 12. September,
18.30 Uhr mit dem Konzert von Dominique
Fidanza, Museo Hermann Hesse, Montagnola.
Tel. 091 993 37 70,
www.hessemontagnola.ch.
Tagung “Schriftsteller als bildende Künstler –
Autoren illustrieren eigene Werke”, Freitag, 12.
September, Vorträge von 14.00 bis 17.00 Uhr,
Samstag, 13. September, Vorträge von 9.00
bis 15.00 Uhr, in deutscher Sprache, der
Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind auf
www.hessemontagnola.ch nachzulesen.
© Hermann Hesse-Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main
“Es war doch ein guter Sommer hier oben in Castagnetta, herrlich wohnte er in seiner alten noblen
Ruine, herrlich blickte er auf die raupigen Rücken
der hundert Kastanienwälder hinab [...]”
Klingsor, der Protagonist aus Hesses Novelle Klingors letzter Sommer, erlebt einen intensiven Sommer im Süden. Wer die Geschichte kennt, erkennt
auch die beschriebenen Orte: Der Leser wird auf eine Reise durch Laguno, Kareno, Pampambio,
Monte d'Oro, Castagnetta und viele andere geführt.
Versteckt sind dahinter Ortschaften aus dem Luganese wie Lugano, Carona, Pambio-Noranco, Collina d'Oro, Montagnola und so weiter. Die malerischen Orte werden akribisch und in lebhaften Worten von Hesse beschrieben – man fühlt die heimelige, südländische Atmosphäre, man spürt die Lebendigkeit der Dörfer und Menschen. Hesse
schrieb die Novelle im Sommer 1919, als er in
Montagnola seine zweite Heimat und die Inspiration fand, weitere Romane zu schreiben.
Im dortigen Museum Hermann Hesse wird heute
die Ausstellung “Hermann Hesse: una mitologia
del Ticino” - “Hermann Hesse: eine Mythologie
des Tessins” eröffnet. Die junge belgisch-italienische Künstlerin Sighanda zeigt die in Hesses Novelle beschriebenen Ortschaften in wunderschönen
Bildern und Collagen. Sie selber ist sie durchgegangen und hat deren Atmosphäre eingefangen und
in ihren Werken wiedergegeben. In der Werkschau
sind sie neben einigen Aquarellen Hesses und Textausschnitten aus Klingors letzter Sommer zu sehen.
Die Künstlerin
Dominique Fidanza alias Sighanda wurde 1979 in
Brüssel geboren und hielt sich in den 90er-Jahren
für längere Zeit in Sizilien auf. Ihre künstlerische
Ausbildung absolvierte sie an verschiedenen Schulen und Akademien. Ihrem ausserordentlichen Talent verdankt sie ein Stipendium beim CEPA Cercle Européen pour la Propagation des Arts in Luxemburg. Doch in der Künstlerin steckt nicht nur
zeichnerisches und malerisches Talent, sondern
auch musikalisches. So nahm sie in Paris ihr erstes
Album “Solipsiste” auf, auf welchem Folk und
Pop-Musik ineinander fliessen. Ein zweites Album,
das noch in Vorbereitung und vollständig in Sizilien
aufgenommen wird, soll die Zuhörer auf eine Reise
“zu tiefen mediterranen Tönen” mitnehmen.
Sighanda – ihr Künstlername als Malerin – erstellte
auf ihren zahlreichen Reisen eine Art “carnets de
voyage”, in welchem sie die verschiedenen Eindrücke und Impressionen festhält. Auf diese Weise
entstanden auch ihre Werke zu Hesses Klingsor, eine Symbiose zwischen Natur und Kunst, Wörtern
und Bildern, Ortschaften und Gedanken. Sighanda
ist bei der Vernissage anwesend und gibt ein 30-minütiges Konzert.
Mit dem Flyer das Luganese entdecken
Die Stadt Lugano hat anlässlich der Ausstellung
“Hermann Hesse: eine Mythologie des Tessins” einen Flyer entworfen, um die Region von Lugano,
besonders aber die Ortschaften aus dem Kapitel
“Der Kareno-Tag” aus Hesses Klingsors letzter
Sommer Museumsbesuchern, Kulturinteressierten
und Wanderlustigen näher zu bringen. In der Tat
werden in diesem einen Kapitel Carona und die Orte, die die Ausflügler besuchen, sehr wahrheitsgetreu und malerisch beschrieben. So gibt es die Casa
Papagallo tatsächlich unter dem Namen Casa Costanza, wie auch das Grotto, in welchem die Protagonisten ihre abendliche Einkehr halten. Ausserdem werden im Prospekt weitere touristische Attraktionen wie der Parco San Grato oder der Parco
Scherrer beschrieben, die einen Ausflug wert sind.
Der Museumsbesucher kann also nach der Ausstellung den Orten, die er eben von Sighanda und Hes-
© Sighanda
von Myriam Matter
se dargestellt gesehen hat, selber nachgehen und
sich von deren Schönheit überzeugen. Der Flyer
liegt im Museo Hesse sowie beim Tourismusverein
Lugano auf.
Schweden trifft Tessin
Hermann Hesse, das wissen wir, war nicht nur
Schriftsteller, sondern auch Maler. Künstler wie er,
die dem Schreiben und dem Malen frönten, gab es
anfangs des 20. Jahrhunderts mehrere, darunter
auch Peter Weiss. Unter dem Titel “Schriftsteller
als bildende Künstler. Autoren illustrieren eigene
Werke” findet heute Freitag und morgen Samstag
eine wissenschaftliche Tagung der Internationalen
Peter-Weiss-Gesellschaft statt. Ermöglicht wurde
sie durch die Zusammenarbeit mit der Fondazione
Hermann Hesse Montagnola und der Universität
Fribourg sowie durch die Schirmherrschaft der
Schwedischen Botschaft in Bern.
An diesen zwei Tagen werden Autoren besprochen, die sich zugleich schreibend und malend
betätigten. Der surrealistische Impuls aus dem
Paris der 1920er-Jahre war dabei ausschlaggebend. An der Tagung wird sowohl aus historischer
als auch aus aktueller Sicht der Beziehung von
Literatur und bildender Kunst nachgegangen. Es
sprechen Referenten, die sich zum einen malenden Schriftstellern in der Südschweiz widmen,
wie zum Beispiel Hermann Hesse, Peter Weiss
oder Wolfgang Hildesheimer, und sich zum anderen mit der speziellen Technik der Collage als Illustration des dichterischen Werks (Max Ernst,
Peter Weiss, Ror Wolf) befassen. Der Eintritt zu
den Vorträgen ist frei.
29
12. September 2014
Italien
Veranstaltungen
MAGAZIN
Ausstellung von Emilio
Longoni
18. SEPTEMBER, MAILAND
Mit rund zwanzig Werken wird die
Karriere des im Jahr 1932 verstorbenen Künstlers Revue passieren gelassen. Seine künstlerische Erfahrung
wurde stark von der Freundschaft und
Zusammenarbeit mit Giovanni Segantini geprägt. Die Ausstellung mit dem
Titel “atmosfere” ist in der Galerie
Maspes an der via Manzoni 45 jeweils
von Di-Sa von 10-13 Uhr und von 1519 Uhr geöffnet, noch bis zum 18.
Oktober. Infos: +39 02.863885; info@galleriemaspes.com; www.galleriemaspes.com.
Spezialitäten aus
Brescia
13./14. SEPTEMBER,
ERBUSCO (BS)
Zum fünften Mal werden die besten
Produkte des “Made in Brescia” in
der Villa Lerchi vorgestellt, die von
rund hundert Produzenten der Provinz Brescia stammen. Dabei stehen
vor allem Wein, Käse, Oel, Wurstwaren und Honig im Rampenlicht, aber
auch Konfitüren oder süsse Gewürze.
Auch eine Cooking-Show und musikalische Umrahmung stehen auf dem
Programm. www.madeinprovinciadibrescia.eu.
Konzert von Daniele
Ronda
15. SEPTEMBER, MAILAND
Die Sommertournee mit mehr als 35
Konzerten des Musikers Daniele
Ronda findet ihren krönenden Abschluss im Carroponte in Sesto San
Giovanni. Der Cantautore hat schon
Songs für Nek geschrieben und wurde letztes Jahr mit dem “Premio Lunezia Etno Music” ausgezeichnet.
www.danieleronda.it.
Jamie Reid stellt aus
12. SEPTEMBER, MODENA
Der britische Künstler, Ideator der
Grafik der Musikgruppe Sex Pistols
und Symbol für den englischen Punk,
stellt seine rund sechzig Werke, darunter Zeichnungen, Malereien, Collagen und Fotografien in der Galleria
Civica (Palazzo Santa Margherita) in
Modena aus. Auch eine grosse Installation ist vor Ort, die aus einigen Indianer-Tipis besteht und der Ausstellung den Titel verleiht: “Ragged Kingdom”. Noch bis zum 6. Januar ist die
Ausstellung geöffnet – Infos zu den
Öffnungszeiten: www.galleriacivicadimodena.it , Tel. +39 059
2032911/2032940.
Ausstellung von Chiara
Dynys
13. SEPTEMBER, LISSONE (MB)
“Al sesto cielo”, im sechsten Himmel,
heisst die Ausstellung von Chiara Dynys, die überzeugt ist, dass die Kunst
der Schlüssel zum Glück ist. Ihre Werke lehnen sich an den siebten Himmel
an - man kann sie ansehen, durchblicken und auch darüberhinaus
schauen. Die Ausstellung im Museum
für zeitgenössische Kunst (Museo
d’Arte Contemporanea) in Lissone
wird morgen um 18.30 Uhr eröffnet
und kann bis zum 19. Oktober besichtigt werden. Infos und Oeffnungszeiten: www.museolissone.it, tel. +39
039 7397368.
Food Film Fest
11. – 14. SEPTEMBER,
BERGAMO
Gestern hat das Food Film Fest in Bergamo seine Pforten geöffnet: Vier Tage
lang dreht sich alles um Essen, Ernährung und Filmprojektionen zum Thema.
Der Knotenpunkt ist die Piazza della Libertà, wo die Filme beim Auditorium
gezeigt werden, sowie der Palazzo dei
Contratti e delle Manifestazioni, wo die
weiteren Events stattfinden. Eintritt ist
frei – weitere Infos: www.montagnaitalia.com/foodfilm2014.
Tag der offenen Tür
21. SEPTEMBER,
BRISSAGO-VALTRAVAGLIA (VA)
Im “Rifugio Animali Felici Onlus” findet am Sonntag, 21. September, ein
Tag der offenen Tür statt. Alle dort lebenden Tiere haben viel zu erzählen.
Über einen Weg durch den Schatten
des Leids hinein ins Licht des Lebens.
Das Festprogramm beginnt um
11.00, um 12.00 Uhr Eröffnung des
Gastrostandes, um 14.30 Uhr geführter Besuch des Tierheims, um 15.30
Uhr Benefizlotterie, um 16.00 Uhr
Kastanienschmaus und Glühwein. info@rifugioanimalifelici.com.
“ICH WILL EIN ZEICHEN ZUM
AUFSCHWUNG SETZEN”
von Sarah Coppola-Weber
Sandra Savaglio wird diesen Sonntag in Montalcino mit dem “Premio Casato Prime Donne” ausgezeichnet. Die süditalienische Astrophysikerin
sprach mit der TZ über Kulturunterschiede zwischen Italien und Deutschland, Sternenexplosionen im Kosmos und die Frauenquote in der Wissenschaft. Und was sie dazu bewog, nach 23 Jahren Ausland in die Heimat zurückzukehren.
Frau Savaglio, wie sind Sie dazu gekommen,
Astrophysik zu studieren?
Ich fand wissenschaftliche Fächer schon immer
faszinierend. Als ich als Jugendliche ein Buch
vom russisch-amerikanischen Biochemiker und
Science-Fiction-Autor Isaac Asimov las, war ich
hin und weg. Mein Physiklehrer im Liceo Scientifico war ebenfalls begeistert von dieser Materie
und konnte mich restlos in den Bann ziehen.
Wie reagierte Ihr Umfeld damals auf Ihren
Entscheid, Physik zu studieren?
Viele fragten mich, ob es nicht zu schwierig sei,
ob ich es schaffe. Für mich war nur das Fach Latein eine Hürde, ansonsten gab es keine Probleme.
Waren Sie als Frau im Spezialgebiet Astrophysik an der Uni nicht allein auf weiter Flur?
An der Uni nicht, die Männer waren wohl in der
Überzahl, aber der Unterschied nicht der Rede
wert. Nur später wurde es immer schwieriger, auf
Frauen zu stossen, insbesondere in wissenschaftlichen Bereichen.
Können Sie sich einen Grund dafür vorstellen?
Die Rollenteilung von Mann und Frau spielt bestimmt eine bedeutende Rolle. Oft verzichtet die
Frau aufgrund der Mutterschaft auf Karriere. In
Deutschland kommt auch die traditionelle Haltung Karrierefrauen in der Wissenschaft nicht
unbedingt entgegen.
Gibt es denn Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Wissenschaftlern?
Oh, da haben Sie einen delikaten Punkt angesprochen. Ich sehe einen unterschiedlichen Ansatz,
die Männer sind sehr selbstsicher und lassen nicht
so leicht andere Meinungen gelten, Frauen sind
eher kompromissbereit und oft unsicher.
Sie haben es in dieser Männerwelt schon weit
gebracht, haben vertiefte Recherchen über die
Kosmen betrieben und weit entfernte Galaxien erforscht, dazu über hundert Arbeiten in
internationalen Zeitschriften veröffentlicht,
die mehr als viertausend Mal zitiert wurden.
Welches waren bis jetzt Ihre grössten Entdeckungen?
Das ist schwierig zu sagen, weil wir oft in Teamarbeit tätig sind. Ich habe relevante Forschungsergebnisse zur Geschichte der chemischen Bereicherung des Universums und der Gammastrahlen
zu Tage gebracht. In meiner Arbeit beschäftige
ich mich mit Ereignissen in Milliarden Lichtjahre
entfernten Galaxien, das heisst, wir sehen sie so,
wie sie vor Milliarden von Jahren waren. Seit es
die Menschheit gibt, existiert auch ein Drang danach, zu erfahren, woher wir kommen und wohin
wir gehen. Auch setze ich mich mit raren Sternen
auseinander und deren Explosionen, die praktisch
täglich irgendwo da draussen stattfinden. Mit der
heutigen Technologie können wir diese festhalten
und erforschen, das sind erfreuliche Ereignisse.
Was hat es denn mit UFOs und ausserirdischem Leben auf sich, Gedanken, die in den
Köpfen der Menschheit seit jeher herumspuken?
Die Existenz von UFOs ist wissenschaftlich widerlegt. Allerdings können wir zum heutigen
Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es irgendwo in einer anderen Galaxie Leben gibt. Die Forschung
bewegt sich aber in diese Richtung und wir haben
festgestellt, dass es Planeten auch ausserhalb unseres Sonnensystems gibt.
Fürchten Sie sich als Astrophysikern manchmal nicht davor, auf Erkenntnisse zu stossen,
die das Alltagsleben verändern könnten?
Solch tiefgreifende Ereignisse gibt es kaum. Wir
erwarten allerdings in der nahen Zukunft (in
Die Astrophysikerin Sandra Savaglio wird diesen Sonntag für ihre Arbeit prämiert
astronomischer Zeitvorstellung) eine Sternenexplosion von einem Stern in unserer Galaxie, der
nur knapp 700 Lichtjahre entfernt liegt und zwanzig Mal schwerer ist als die Sonne. Normalerweise finden zwei, drei solche Ereignisse in einem
Jahrhundert in unserer Galaxie statt, das letzte ist
allerdings im Jahr 1604 beobachtet worden. Danach wurde nichts mehr verzeichnet, vermutlich,
weil das Ereignis für uns nicht sichtbar war. Die
Galaxie ist etwas verspätet…
Gibt es Auswirkungen auf die Erdenbewohner,
wenn dieser Stern explodiert?
Entscheidend ist, wie gross und wie nahe der
Stern ist. Aus der Explosion entstehen energetische Partikel, die UV-Strahlen aussenden. Diese
können unter Umständen die irdische Atmosphäre und die Ozonschicht beschädigen.
Stimmt die These von der Explosion der Erde?
Die Sonne wird sich erhitzen und vergrössern,
auch die Erde wird sich erwärmen, aber erst in einigen Milliarden Jahren. Es wird kein Wasser
mehr geben, und sie wird vielleicht explodieren.
Das Leben wird aufhören, das steht bereits fest.
Fest steht auch, dass sie diesen Herbst nach
Italien übersiedeln werden. Was hat Sie zu diesem Entscheid bewogen?
Ich habe von der Università della Calabria in Arcacavata ein gutes Angebot für einen Lehrstuhl
bekommen. Ich freue mich auf die Rückkehr zu
meinen Wurzeln, auf meine Familie und aufs Klima. Ich möchte mit meiner Rückkehr ein Zeichen
setzen für den Aufschwung des Landes und ein
Lichtstrahl für diejenigen sein, die auf eine bessere Zukunft des Landes hoffen. Klar erschrecken
mich die kulturellen Unterschiede...
Inwiefern?
Die Italiener sind sehr anpassungsfähig und überwinden unerwartete Ereignisse mit Fantasie. In
Deutschland ist alles eher vorhersehbar. Der ganze italienische Bürokratie-Dschungel und die Unzuverlässigkeit machen mir schon zu schaffen.
Die Lage ihres Heimatlandes ist nicht gerade
rosig. Was müsste dringlichst getan werden?
Man müsste mehr in Umweltschutz und Erhaltung historischer Anlagen investieren. Was einmal verloren ist, kann kaum wiedergewonnen
werden. Zudem müssten Staat und Politik effizienter werden.
Diesen Sonntag werden Sie mit dem Preis
“Premio Casato Prime Donne” ausgezeichnet.
Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie?
Ich bin natürlich erfreut darüber und schätze diese Auszeichnung sehr. Ich schätze mich glücklich, das Image meiner Heimatregion Kalabrien
damit ein wenig zu verbessern. Ich sah es immer
als meine Mission, meine Heimat zu verteidigen
und hoffe, den Ruf Kalabriens als depressivstes
Gebiet Italiens ein wenig zu verändern.
Zur Person
Sandra Savaglio ist 1967 in der kalabrischen
Stadt Cosenza geboren und in Marano Marchesato, Provinz Cosenza, aufgewachsen. Sie
hat an der Universität von Arcacavata und im
European Southern Observatory in Astrophysik promoviert, in den USA geforscht und war
im Space Telescope Science Institute in Baltimore tätig. Als “Fellow & Senior Research
Scientist” hat sie nun mehr als acht Jahre im
Max-Planck-Institut in Garching, Deutschland, gearbeitet. Diesen Herbst kehrt sie nach
Kalabrien zurück und wird als Professorin an
der Università della Calabria in Arcacavata ihre Lehrtätigkeit aufnehmen. Sie hat mehr als
160 Publikationen als Autorin und Co-Autorin
in den prestigeträchtigsten internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, etwa “Nature” oder “Astrophysical Journal”. In
ihrer Freizeit backt sie gerne oder fährt Rad.
http://sandrasavaglio.info.
30
12. September 2014
Kino
MAGAZIN
Film
Die iPad-Version der Tessiner Zeitung ist bereits am Donnerstagabend zum Download bereit, deshalb ist das Programm auf dieser Seite ab Donnerstag, 11. September, gültig.
ACQUAROSSA
Reihe
Blenio Tel. 091 871 17 05
La Bellezza del Somaro
von Sergio Castellitto. - I. Do 20.30
Melaza
Bellinzona e i suoi castelli: nel volgere di un secolo
von Carlos Lechuga. - SP/d/f. Di 20.30
Im Herzen der Musik
I. Do 20.30
Der Imker
von Mano Khalil. OV Kurdisch/f/d. Ab 10 Jahren (ab 8 Jahren in Begleitung). Mi OV Kurdisch/i/f 20.30
Jersey Boys
Zum dritten Mal wird die Film- und Konzertreihe
Ascona Music Festival durchgeführt
CineStar 1-7 Tel. 0900 55 22 02 (CHF 1.- / Min. aus dem Festnetz)
Cattivi vicini
von Nicholas Stoller. Ab 14 Jahren. - I. Do-Mo/Mi 18.00
Colpa delle stelle
von Josh Boone. - I. Do-Mi 20.30 Fr/Sa 23.15 Sa/So 17.45 So 15.45 Mo/Mi 15.30
von Clint Eastwood. - I. Fr/Sa 20.30
Dragon Trainer 2
Service inbegriffe
von Eric Bergkraut. - OV Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch/i. Fr/Sa 20.30
So 17.30
von Dean DeBlois. Ab 6 Jahren. - I. Sa/So/Mi 15.30
Tracks: Attraverso il deserto
von John Curran. Ab 8 Jahren. - I. So 17.30
von Patrick Hughes. Ab 14 Jahren. - I. Do-Sa 20.15 Fr/Sa 23.00 So 15.30 So-Mi
20.30 Mo 17.45
ASCONA
von Steven Quale. Ab 12 Jahren. - I. Do/Fr/Di/Mi 17.45 Sa 18.30
I mercenari 3 - The Expendables
Into the Storm
Otello Tel. 091 791 03 23
Le due vie del destino
von Jonathan Teplitzky. - I. Do-Mi 17.45 Do-Sa/Mo-Mi 20.15 Fr/Sa 22.45 So 20.30
Mo 15.45
Claudio Abbado, Johannes Brahms
Filmkonzert. Mi 18.00
Necropolis - La città dei morti
Colpa delle stelle
von John Erick Dowdle. - I. Do-Mi 20.45 Fr 18.45 Fr/Sa 23.15 Sa 18.30 Mo 16.15
von Josh Boone. - I. Do-Sa/Mo 18.10 Do-Sa/Mo-Mi 20.30 So 17.30 / 20.15
Planes 2 - Missione antincendio
Dragon Trainer 2
von Roberts Gannaway. - I. Sa/So 15.45 Mi 16.00
von Dean DeBlois. Ab 6 Jahren. - I. Sa 16.10 So 15.30 Mi 16.00
Service inbegriffe
Into the Storm
von Eric Bergkraut. - I. Di 20.00
von Steven Quale. Ab 12 Jahren. - I. Fr/Sa 22.50
Sex Tape - Finiti in rete
BELLINZONA
von Jake Kasdan. - I. Do-Mi 20.45 Fr/So-Mi 18.30 Fr/Sa 23.00 Mo 16.00
Si alza il vento
Forum 1+2 Tel. 0900 000 222 (CHF 1.- / Min. aus dem Festnetz)
Circolo del Cinema Bellinzona
I. Sa 18.00
Colpa delle stelle
von Josh Boone. - I. Do/Di 18.00 Fr-Mo/Mi 20.15
Dragon Trainer 2 - 3D
von Dean DeBlois. Ab 6 Jahren. - I. Sa/So/Mi 16.00 Mo 18.00
I mercenari 3 - The Expendables
von Patrick Hughes. Ab 14 Jahren. - I. Do-Mi 22.35, Sa 18.00
Into the Storm
von Steven Quale. Ab 12 Jahren. - I. Fr-So/Mi 18.00 Mi 22.35
Jean Gentil
von Laura Amelia Guzmán, Israel Cárdenas. - OV/f. Di 20.30
Planes 2 - Missione antincendio
von Roberts Gannaway. - I. Fr/So/Mi 18.00
Planes 2 - Missione antincendio - 3D
von Roberts Gannaway. - I. Sa/So/Mi 13.50
Poetry is an Island: Derek Walcott
von Ida Does. - Do 20.30 Englisch mit Untertiteln auf Italienisch
Liveübertragung: Rapperswil - Jona Lakers: Ambri Piotta
I. Di 19.45
Sex Tape
von Jake Kasdan. - I. Do-Mo/Mi 20.15 Sa/So/Mi 13.50 Di 18.00
Step Up All In - 3D
von Trist Sie. - I. Do/Mo 18.00 Fr-Di 22.35 Sa/So/Mi 15.50
INTRAGNA
Il Trio Jacques Loussier suona Bach...e più
Filmkonzert. So. 16.30 Siehe Artikel rechts
LOCARNO
Wenn Musik und Kino eins werden, könnte man von audiovisueller Kunst sprechen. Die Film- und Konzertreihe Ascona
Music Festival möchte den Zuhörern und Zuschauern diese
Kunst näher bringen und sie ins “Herz der Musik” führen. An
zehn Projektionen hat das Publikum die Möglichkeit, die Welt
der klassischen Musik auf eine andere Art und Weise zu entdecken.
Als Vorschau wird übermorgen in Intragna der Film “Il Trio
Jacques Loussier suona Bach... e più” gezeigt. Der französische Pianist vereint in seiner Musik seine Liebe zum Jazz und
zum barocken Meister Johann Sebastian Bach. Das Trio spielt
Jazz-Arrangements von Bach, Debussy, Satie und Ravel.
Die Filmreihe startet dann offiziell am nächsten Mittwoch, 17.
September, mit einer Hommage an den kürzlich verstorbenen
Dirigenten Claudio Abbado. Im Film “Claudio Abbado - Johannes Brahms: Requiem Tedesco” interpretiert der Wiener Musikverein das deutsche Requiem anlässlich des 100. Todestags des Komponisten.
Weiter geht die Film- und Konzertreihe mit Projektionen diverser Klassikkonzerte wie “Bloody Daughter” von Stéphanie Argerich über ihre Mutter Martha Argerich, “Andràs Schiff suona
Bach” oder “Radu Lupu - Mozart grandi concerti per pianoforte
ed orchestra”. Den Kreis schliesst am 19. Oktober ein Film
über Claudio Abbado, der über sich und diverse musikalische
Aspekte spricht. Der Eintritt zu den Vorstellungen, die im Cinema Otello gezeigt werden, ist frei.
Il Trio Jacques Loussier suona Bach... e più, So., 14. Sept.,
16.30 Uhr, Sala del Consiglio Comunale, Intragna. Filmreihe “Il
cuore della musica”, 17. Sept. bis 19. Okt., Ascona.
mm
Animationsfilm von Hayao Miyazaki. - I. So 18.30
Step Up All In
von Trist Sie. - I. Do/Sa-Mi 18.15 Fr/Mo/Mi 20.45 So/Mi 16.00 Mo 15.30
The Fault in Our Stars
von Josh Boone. - E./d/f. Do/Sa 20.45 Fr/Mi 18.15 So 16.00 / 21.00 Mo/Di 17.45
The Giver - Il mondo di Jonas
von Phillip Noyce. - I. Do-Mi 18.15 / 20.15 Fr/Sa 22.45
MASSAGNO
Lux Tel. 091 967 30 39
Halb so wild - Non importa
von Jeshua Dreyfus. Ab 14 Jahren. - D/i. Mi 16.30
L’intrepido
von Gianni Amelio. - I/f. Do/Sa-Mi 18.30
Maps to the Stars
von David Cronenberg. - E/d/f. Do/Sa-Mi 20.30
Volver a empezar
von José Luis Garci. - ES. Fr 19.00
MENDRISIO
Plaza Tel. 091 646 15 34
Le due vie del destino
von Jonathan Teplitzky. - I. So 18.05 Mo 18.10
The Giver - Il mondo di Jonas
von Phillip Noyce. - I. Do-Mo 20.30 Sa 18.20 / 22.35 So 16.00
Multisala Teatro Tel. 091 646 16 54
Colpa delle stelle
von Josh Boone. - I. Do-Sa/Mo 20.30 Fr/Sa/Mo 18.00 Sa 15.30 So 14.45 / 17.15 /
20.15 Mi 17.35
Dragon Trainer 2
von Dean DeBlois. Ab 6 Jahren. - I. Sa 15.50 So 14.30 / 18.35 Mi 15.45
Kursaal Tel. 091 751 15 35
I mercenari 3 - The Expendables
Le due vie del destino
von Jonathan Teplitzky. - I. Do-Sa/Mi 18.00 So-Di 20.15
Planes 2 - Missione antincendio
The Giver - Il mondo di Jonas
von Phillip Noyce. - I. Do-Sa/Mi 20.15 Fr/Sa 22.20 So-Di 18.00
Sala Morettina Aula Magna Liceo cantonale
von Roberts Gannaway. - I. Sa/So/Mi 16.30
Le due vie del destino
Sex Tape - Finiti in rete
von Jonathan Teplitzky. - I. Do-Sa/Mo/Di 20.30 So 21.00 Mi 15.30
von Jake Kasdan. - I. Do-Mi 18.15 / 20.20 Fr/Sa 22.30
Jean Gentil
von Laura Amelia Guzmán, Israel Cárdenas aus der Reihe “CineBabel Caraibi”.
- OV/span/e/creolisch. Di 20.30
Rialto 1-3 Tel. 0900 013 013 (CHF 1.- / Min. aus dem Festnetz)
Step Up All In
von Trist Sie. - I. Sa/So/Mi 16.15
LUGANO
Cattivi vicini
von Nicholas Stoller. Ab 14 Jahren. - I. Do-Mi 18.30 Fr/Sa 22.40 Sa/So/Mi 16.00
Cinema Iride Tel. 091 922 96 53
Grace de Monaco
I mercenari 3 - The Expendables
von Patrick Hughes. Ab 14 Jahren. - I. Fr/Sa 22.50 Sa/Mo 18.00 So 16.20 Mi
17.50
Planes 2 - Missione antincendio
von Roberts Gannaway. - I. Fr/Mo 18.00 Sa 16.00 So 14.30 Mi 15.45
Sex Tape - Finiti in rete
von Jake Kasdan. - I. Do-Sa/Mo/Di 20.30 Fr/Sa 23.00 Sa 17.50 So 16.40 / 20.45
Mi 20.20
Step Up All In
von Trist Sie. - I. Fr/Sa 22.25 So 18.50 Mi 17.55
The Giver - Il mondo di Jonas
von Patrick Hughes. Ab 14 Jahren. - I. Do-Mi 18.00 / 20.10
von Olivier Dahan. - I. Fr-Mo 20.45
Necropolis - La città dei morti
Jersey Boys
Una noche
von John Erick Dowdle. - I. Do-Mi 20.40 Fr/Sa 22.50
von Clint Eastwood. - I. Sa 17.45
von Lucy Mulloy. Ab 14 Jahren. - Mi 20.30, Spanisch mit Untertiteln auf Frz./Dt.
von Phillip Noyce. - Fr 18.00 Di/Mi 20.30 I
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T I C I N O | T O P | T E N. C H
Wegweiser zu den Tessiner Highlights
31
12. September 2014
Gedankenstrich
MAGAZIN
Karikatur der Woche
Tiere
Neues, ruhiges
Zuhause gesucht
Das Katzenweibchen Betty ist vierjährig, kastriert und lebt seit anfangs Jahr im Tierheim. Sie ist eher scheu und sehr ruhig, schläft und
isst gerne, ist aber sehr lärmempfindlich. Sie sucht deshalb ein neues
Zuhause bei ruhigen Menschen.
Das Katzenweibchen Miz Maz ist sechsjährig, kastriert und lebt seit
anderthalb Jahren im Tierheim. Sie hat einen sehr eigenen Charakter,
ist sehr scheu und schüchtern. Deshalb liebt sie es auch nicht, in die
Arme genommen
Betty
zu werden. Aber
wenn es ihr zumute ist, geniesst sie
es durchaus, auch
mal gestreichelt
zu werden. Sie
sucht ein neues
Zuhause an einem
ruhigen Ort mit
Miz Maz
der Möglichkeit,
ins Freie zu gehen.
Weitere Informationen sind erhältlich beim Tierheim Riazzino Gordola, Tel. 091 859 39 69 oder auf www.spalv.ch.
Sudoku-Manie!
Fülle das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte
und alle 3 x 3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten.
Mittel
Leicht
Schwer
Leicht
Mittel
Schwer
Auflösungen
der letzten
Ausgabe
Wetter
Min.
14
Min.
15
Max.
24
Max.
23
Locarno Bellinzona
Locarno Bellinzona
Die weiteren Aussichten
Am Sonntag recht sonnig mit Temperaturen
um 24 Grad.
Bis Mittwoch weiterhin recht sonnig, in den
Bergen am Nachmittag leichtes Schauerrisiko.
Lugano
Samstag
Lugano
Sonntag
32
TESSINER ZEITUNG
12. September 2014
Tessin in
Minuten
Wochenrückschau
Tessin rührt in Rust die Werbetrommel
Der nächste Winter ist geplant
Charmeoffensive von Ticino Turismo im
Europa-Park im süddeutschen Rust: Während drei Tagen luden die Tourismusverantwortlichen des Südkantons auf der “Piazza
Ticinese” zu kulinarischen Spezialitäten,
Spass und Unterhaltung. Ticino Tourismus
Direktor Elia Frapolli (im Bild rechts mit
Europa-Park Besitzer Roland Mack) unterstreicht die Bedeutung der Aktion: “Wie der
Europa-Park bietet auch unsere Region zahlreiche Ausflugs- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Gross und Klein.”
● Seite 8
Die Jungbauernfamilie Arcioni aus Bosco
Gurin muss sich für den kommenden Winter
erstmals keine Sorgen machen. Sie haben
von einem Bauern, der aufgehört hat, einen
Stall zur Verfügung gestellt bekommen.
Auch für die Zukunft sei schon etwas in Aussicht, und im unteren Maggiatal konnten sie
ein Heudepot anmieten. So scheint sich nun
ein Streit zwischen einem Altbauern und
Jungbauern für die Jungen auf zukunftsträchtige Art lösen zu lassen.
● Seite 11
Ti-Press
Ti-Press
Ein neues Quartier in Mendrisio
Arzt unterschlägt 100’000 Franken
Mit der neuen Nutzung der alten Fadenfabrik
am Altstadtgürtel von Mendrisio soll nicht
nur ein Kulturzentrum mit Kantonsbibliothekt entstehen, sondern ein Wahrzeichen
von neuer Grösse nach den Eingemeindungen. Selbst die Einfallstrasse soll umgestaltet
werden, damit dieser Ortsteil einen neuen,
für Begegnungen der Menschen geschaffenen Raum ergeben soll. Insgesamt kostet die
Umgestaltung über 10 Millionen, eine erste
● Seite 9
Tranche rund 6 Mio. Franken.
Ein Chefarzt des Locarneser Regionalspitals
La Carità soll sich in den vergangenen Jahren für Operationen entlöhnt haben lassen,
bei denen er nicht eingriff oder nicht im
Operationssaal anwesend war. Dabei sollen
rund 100’000 Franken in seine Taschen geflossen sein. Die Tessiner Staatsanwaltschaft
hat nun Ermittlungen eingeleitet und die
kantonale Spitalbehörde dazu aufgefordert,
über den Betrugsfall einen umfassenden Be● Seite 9
richt vorzulegen.
Ti-Press
Ti-Press
Kulturplatz
Freitag, 12. September
BELLINZONA
Einweihung - neue Klubschule Migros
Es sind anwesend: Manuele Bertoli (Staatsrat), Mauro Tettamanti (Vize-Stadtpräsident von Bellinzona), Lorenzo Emma
(Direktor Cooperativa Migros Ticino) und Simona Martinoli
(Historikerin). Kleiner Imbiss. Aus organisatorischen Gründen
wird um Anmeldung gebeten.
Scuola Club Migros Ticino - Piazza R. Simen 8 091 821 71 50 - 18.00 Uhr
BOSCO GURIN
Führung - Anmeldung für geführte
Dorfbesichtigung von Bosco Gurin
Am 20. September Führung durch das Walserdorf, freies
Mittagessen (nicht inbegriffen). Ab 13.30 Uhr Besuch im Museum. Preis: CHF 28.-, Kinder CHF 12.-. Teilnehmerzahl: 2
bis 25 Personen. Anmeldung bis spätestens Donnerstag,
18. September um 20.00 Uhr.
Treffpunkt vor dem Hotel Walser - 078 691 18 46
CAVIGLIANO
Freizeit - Spaziergänge mit Eseln
Die zwei Esel Cäsi und Tobi, beide zwanzig Jahre alt, kann
man zum Reiten oder für einen Spaziergang stundenweise
mieten. Nach kurzer Erklärung und mit Begleitung kann man
für etwa drei Stunden einen aussergewöhnlichen Spaziergang der Melezza entlang Richtung Ponte Brolla erleben, mit
schönen Plätzen zum Ausruhen. Kosten für drei Stunden und
zwei Esel mit Ausstattung inkl. Begleitung: CHF 75.-. Für Kinder Velohelm empfohlen, lange Hosen und feste Schuhe. Organisiert von Erica Bänziger.
Eselstall - Via alle Pezze/Via Tiglione - Richtung Fussballplatz - 079 354 12 30
SEMENTINA
Freizeit - Anmeldung zur Festa boliviana
Am 21. September ab 10.30 findet das Bolivianische Fest
statt. Organisiert von Inter-Agire. Offerierter Aperitif und Mittagessen mit Paella (CHF 30.-). Animation. Anmeldung obligatorisch bis zum 12. September.
Sala Multiuso “Al Ciossetto” - Vi al Piano 2 058 854 12 10
Samstag, 13. September
ARCEGNO
Kinder - Spass zwischen den Bäumen
Mit Delio Bianchi und Antonella Milani. Bei Regen wird der
Anlass annulliert. Keine Anmeldung erforderlich. Imbiss offeriert.
Scuola nel Bosco - Via E. Pestalozzi - 077 432 11 81 14.00-16.30 Uhr
ASCONA
Einweihung - Casa Selma
Die Wiedereröffnung der Casa Selma, ein Luft-Licht-Haus
des Sanatoriums des Monte Verità. Einweihung mit dem Präsidenten der Stiftung, Manuele Bertoli und dem Direktor Lorenzo Sonognini. Dauer etwa eine Stunde. Im Rahmen der
Europäischen Tage des Denkmals.
Fondazione Monte Verità - Strada Collina 84 091 785 40 40 - 17.00 Uhr
Tipp der Woche
Montag, 15. September
Ein Treffen sportlicher
Wagen in Ascona
Mitmachen kann jeder oder jede, der oder die einen
Sportwagen besitzt, egal welche Marke, egal welcher
Jahrgang: Der Sportcars Day findet auch dieses Jahr
wieder in Ascona statt und zieht viele Automobilfans
an. Los geht es ab 9.30 Uhr, wenn die Besitzer mit
ihren Fahrzeugen auf der Piazza G. Motta eintreffen
und sich bei Kaffee, Gipfeli und Panettone stärken.
Der gemeinsame Ausflug, der um 11.00 Uhr startet,
führt dann ins Maggiatal, wo je nach Wetter auch ein
Apéro eingenommen wird. Die Rückfahrt bringt alle
wieder zurück an die idyllische Seepromenade in Ascona, wo um ca. 13.00 Uhr das Mittagessen serviert
wird. Zu schlemmen gibt es ein feines Risotto des
Seven-Easy-Teams, zum Anstossen einen passenden
Wein der Kellerei Gialdi.
Nachmittags werden dann die Fahrzeuge durch eine
Jury prämiert und wird eine Formel-1-Ausstellung
gezeigt.
Sportcars Day Ascona, Sonntag, 14. September, ab
9.30 Uhr, Ascona. www.sportcarsday.eu.
mm
CORTEGLIA
Freizeit - Feigenfest
Kostenlose Verteilung von Feigen. Grillfest.
Kirchplatz - 19.00 Uhr
FAIDO
Geschichte - Belle Epoque
Das ehemalige Hotel Suisse Faido wird lebendig durch Geschichte und Musik. Dorfführung “Il sentiero dei lazzaroni”.
Um 18.00 Uhr Musik mit dem Electric Jazz Duo.
Ex Albergo Suisse - 16.00 Uhr
Sonntag, 14. September
TESSIN
Freizeit – Sportissima
Diverse Sportarten können an verschiedenen Orten des Kantons ausprobiert werden (Bellinzona, Biasca, Capriasca, Chiasso, Lugano, Mendrisio, Tenero-Contra). Gratisanlass.
Sportplätze - 09.30-17.00 Uhr
INTRAGNA
Unterhaltung - “PaneVino”
Traditionelles Volksfest mit Brot und Wein. Grillspeisen und
Volksmusik ab 19.00 Uhr.
Museo regionale Centovalli e Pedemonte 15.00-18.00 Uhr
LIGORNETTO
Gastronomie - “Aggiungi un posto al Vela”
Mittagessen am Sonntag im Schatten der Pergola des Museums. Kosten CHF 50.- pro Person, inkl. Wein und Kaffee. Bitte um Anmeldung.
Museo Vincenzo Vela - Largo Vincenzo Vela 5 091 640 70 40/42 - 12.30 Uhr
MONTAGNOLA
Lesung - Hermann Hesse kennenlernen
Lesung in deutscher und italienischer Sprache. “Krieg und
Frieden und andere Betrachtungen” von Lucilla Janssen und
Marcus Hartmann.
Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi - Ra Cürta 2 091 993 37 70 - 16.00 Uhr
VIGANELLO
Kunst - “Scende tutto ciò che è liquido”
Bilderausstellung der Künstlerin Diana Wild. Die Malerei soll
mit anderen Kunstformen vermischt werden, weshalb Wild
andere Künstler in die Galerie einlädt. Heute ist die Schriftstellerin Mascha Vassena anwesend.
Sestante Galleria d’Arte - Via alla Roggia 6 091 971 40 42 - 17.00 Uhr
ROVIO
Gesellschaft - Blutspende-Aktion
Organisiert vom Blutspendendienst des Schweizerischen Roten Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Sezione Samaritani.
Schule - Ala Materna - Mo 17.00-19.00 Uhr
Dienstag, 16. September
ASCONA
Vortrag - Die Entdeckung der Umstülpung
Von Matthias Mochner. Michaelische Impulse im Werk von
Paul Schatz (1898-1979).
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Saal Ita Wegman - Via
Collinetta 25 - 091 786 96 00 - 19.30 Uhr
LUGANO
Deutscher Club Tessin - Vortrag mit Musik
Thema: “Operetten aus den 50er Jahren aus Deutschland
und Österreich” von und mit Remo Sangiorgio. Werke von
Ralph Benatzky und seiner Zeitgenossen. Eintritt zum Vortrag
frei. Anschliessend Aperitif (Kosten CHF 25.-). Anmeldung bis
14. September.
Hotel Villa Sassa - Via Tesserete 10 - 091 950 87 90 17.00 Uhr
Mittwoch, 17. September
ASCONA
Vortrag - Der Doppelgänger, die Macht des
Bösen in uns selber
Impuls-Voträge, mit Andreas Leuenberger.
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Saal Ita Wegman - Via
Collinetta 25 - 091 786 96 00 - 19.30 Uhr
Donnerstag, 18. September
LOCARNO
Ausflug - Anglo-Swiss-Club
Führung durch die Casa del Tè auf dem Monte Verità in Ascona. Anmeldung bis Freitag, 12. September um 18.00 Uhr
per E-Mail oder Tel. erwünscht.
079 745 14 41 - 10.30 Uhr
MINUSIO
Sport - Deutschschweizer Verein Minusio
Minigolf-Turnier im Park des Hotel Brenscino in Brissago.
Spielbeginn um 10.00 Uhr. Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Infos und Anmeldung bis zum 13. September an
Norbert Hofer, Tel. 091 743 83 82. Für weitere Infos über
den Verein, Sekretär Livio Gaudens, Tel. 091 743 52 01.
Parkhotel Brenscino - Via Sacro Monte 21 - 10.00 Uhr
Freitag, 19. September
ASCONA
Gesellschaft - Erzählcafé
Thema: “Als ich ins Tessin kam...” Anmeldung an Eleni Stäheli: Tel. 079 600 05 28, E-Mail: eleni.staeheli@bluewin.ch
oder Regula Stern: Tel. 091 743 15 52,
E-Mail: regula.stern@gmx.net.
Centro Evangelico - Viale Monte Verità 80 - 14.45 Uhr
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Kunst und Fotos
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