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Dürrwieser
Waldbote 29
HERBST 2014
GRÜSS GOTT !
Liebe Freunde und Leser,
so wie wir uns auf den Sommer gefreut
haben, freuen wir uns nun auf den Herbst.
Wer einmal im Bayerischen Wald war, weiß,
dass jede Jahreszeit ihr Gutes und Einzigartiges hat: nun erwarten wir den farbenfrohen
Herbst mit seinen besonders wettersicheren
Monaten September und Oktober! Von
Dürrwies aus lässt sich so viel unternehmen, angefangen vom Wandern bis hin zu
kulturellen Ausflügen in die Umgebung. Viele
hübsche Städte, zahlreiche Barockkirchen,
beachtenswerte Museen oder die Stationen
der Glasstraße freuen sich über Besucher. Und
wir in Dürrwies freuen uns auf Sie – schauen
Sie doch wieder einmal vorbei!
IN DIESER AUSGABE
Von Schwammerln und Herbstsonne • Seite 1
Herbstlicht - Wanderzeit • S. 2
Dürrwieser Kräutergarten • S. 3
Pfifferlinge & Sauerteigbrot • S. 4 + 5
Besuch vom Pony • S. 6
HERBST
IM WALDLERDORF !
VON SCHWAMMERLN
UND GOLDENER
HERBSTSONNE....
Irgendwann im Jahr, dies kann noch
im August oder aber erst in der zweiten
Septemberhälfte sein, spürt man es
plötzlich: Es fühlt sich nach Herbst
an! Man kann es gar nicht genau
ausmachen, woran es liegt... Entweder
ist es die Sonne, die schon etwas tiefer
steht, aber dafür goldenes Licht zu
machen scheint. Vielleicht ist es auch
der Geruch, der in der Luft liegt, der ein
klein wenig anders ist als im Sommer.
Ganz offensichtlich wird es dann, wenn
das Laub sich verfärbt und langsam zu
fallen beginnt. In der Stadt nimmt man
den Wechsel der Jahreszeiten weitaus
weniger wahr als auf dem Land – oder
eben im Wald. Wer einmal einige Zeit
inmitten der Natur verbracht hat,
der weiß welche leisen Anzeichen die
nächste Jahreszeit vorausschickt. In
94253 Bischofsmais - Seiboldsried / Bayerischer Wald • Tel. +49 (0) 9920 335 • info@waldferiendorf-duerrwies.de
Dürrwies ist es das besondere Licht,
das zum einen die Holzhäuser warm
und fast golden anstrahlt, im Wald
drumherum heben sich durch die
Laubfärbung die Laubbäume plötzlich
von den Nadelbäumen ab; das rotorange-gelbe Laub leuchtet durch den
ansonsten moosgrünen Wald hindurch.
Gleichzeitig beginnen auch die vielen
Pilze tüchtig zu wachsen und locken
die Pilzsammler in den grünen Tann.
Darüber hinaus ist der Herbst eine
unglaublich
wettersichere
Saison,
die zu herrlichen Spaziergängen und
Wanderungen einlädt. Das gefürchtete
Nebel- und Nieselwetter kennen wir
auf 800 m oben in Dürrwies kaum. Und
was hat Dürrwies, der Wald und der
Bayerische Wald nicht alles zu
bieten...!
Dürrwies ®
Vermietergemeinschaft
Vermietergemeinschaft
Historisches Waldferiendorf GbR
Von Hellgelb über Orange bis Dunkelrot
DAS HERBSTLICHT
ZIEHT UNS
IN SEINEN BANN
Besondere Dürrwieser Idylle vor Haus Sonnenschein, Dürrwies Nr. 20
Wenn die Sonne scheint, hat ein jeder
direkt gute Laune. Von den ersten
Sonnenstrahlen am Morgen aufgeweckt
zu werden – da wird es doch direkt ein
nach
Bischofsmais
nach
Bischofsmais
Dürrwieser Wanderkarte
Vermietergemeinschaft
nach
Regen
Ritzmais
Gasthaus Kerschl
Zell
Gasthaus
• Kappl
• Wurzer
Käsermühl
Großbärnbach
15
13
Fichtenbach
Scheibe
13
Seiboldsried
Ottenberg
ße“
Schützenhaus
tstra
Dösingerried
6
13
„Ried
14
Forsthof
Dürrwies
Gasthaus
Loibl
Fors
wiese
r
11
Ritzmaisersäg
17
Naturlehrpfad
13
Naturschutzgebiet
Hochmoor Todtenau
Tannbühl
818 m ü.NN
20
Pfeiffer-Kapelle
ST 2135
15
(frühere Einöde Riedwies)
14
Rusel
11
Ederhof
P
aße
rststr
Fo
Golfclub
Blick in den
Lallinger Winkel
und die große Naturpark-Karte vor dem Dürrwieser Forsthof !
LEOPOLDSHOCHWALD
5
7
r
de
an
nw
5a
g
we
Dattinger Berg
886 m ü.NN
7
Guntherstein
Aussichtspunkt
Rundblick
E8
Hausstein
917 m ü.NN
Einkehren
Forsths.
r
Fe
Rusel
855 m ü.NN
„Badelsbrunnen“
14
Rundblick
(D
u
nb
7
we
g
ta
-Is
Durchfurther Schuß
Ranzinger
Bergkapelle
7
Datting
LALLINGER WINKEL
Durchfurth
nach Lalling
Ho
l)
nach Schaufling
lin
ub
5
ch
wa
ld
nach
Deggendorf
schöner Tag. Und es ist ganz gleich, ob
man an einem Sommermorgen von
der heißen, hoch stehenden Sonne
geweckt wird, oder wenn die strahlende
Wintersonne die verschneite Landschaft
zu einem Winterwunderland macht Dürrwies
oder aber
ob die Sonne im Herbst aus
Historisches Waldferiendorf
dem Wald einen goldenen Farbrausch
macht, wenn
die vielen
gefärbten Blätter
Wandern
–
in allen warmen
zu
direkt vonFarben
Dürrwies förmlich
aus
leuchten beginnen. Eine traumhafte
Stimmung
für um
herrliche
Spazierwege rund
DürrwiesWanderungen!
A
bei Haus eigene,
20 in den Wald Richtung
Rusel, linksfür
halten undunsere
ein Stück
Unsere
extra
Gäste
hinter der Weggabelung zur Pfeifferkapelle wieder links zurück
entwickelte
Wanderkarte
bietet Ihnen
über den Forstweg nach
Dürrwies ca. 25 min. oder
B
... weiter auf der ‚14‘ Richtung Seiboldsried und dann
den Einstieg
sorgfältig
über den Zufahrtswegin
wiederein
zurück ins
Dorf ca. 40 min. oder gepflegtes
C
...zur Pfeiffer-Kapelle und über die „Riedwieser Forststraße“ zum
und weit
verzweigtes
Wegenetz.
Wanderweg „11“ über Seiboldsried nach Dürrwies
ca. 75 min.
D
bei Haus 17 in den Wald Richtung Ritzmais und einfach rechts
Die
Dürrwieser
Wanderkarte
liegt in
halten, die ehem. Oberleitungsschneise kreuzen und zum
Dürrwieser Forsthof zurück ca.Ferienhäusern
15 min. oder
den
Dürrwieser
sowie
im
E
...bei Haus 17 in den Wald geradeaus fast bis nach Scheibe
(Hohlweg - übrigens
1961 einziger
Weg zur Einöde Dürrwies außerdem
!)
Forsthof
aus bisund
beinhaltet
und am Waldsaum rechts Richtung Seiboldsried ca. 35 min.
einige
Vorschläge
fürund inbeliebte
F
über den
Zufahrtsweg nach Seiboldsried
der Siedlung in Strecken
den ‚Auwiesenweg‘, vorbei an einem alleinstehenden Haus in den
incl. Walddurchschnittlicher
Gehzeit
sowie
und zurück durch den Wald nach Dürrwies ca. 60
min.
G
der „Klassiker“: Marsch zur Rusel ca. 50 min. mit Einkehr und zurück:
die
Adressen
von
Einkehrmöglichkeiten
bei Haus 20 in den Wald zur „14“, Weg „14“ bis zur Rusel folgen
am
Weg. Ferner finden Sie in Dürrwies
Diese Strecken dienen lediglich als Vorschlag - durch die sorgfältige Beschilderung
kann jede Route
beliebig ausgeweitet
werden, zum Beispiel nachdes
Dösingerried
eine
große
Wanderkarte
Naturparks
ca. 60 min. oder einfach um den Dattinger Berg oder zum Durchfurther Schuß.
direkt vor dem Forsthof, auf der die
Destinationen
der gesamten Umgebung
...und Wanderwege
In jeder Richtung haben Siesind.
von Dürrwies aus Anschluss an die Wanderwege
dargestellt
der Gemeinden Bischofsmais, Deggendorf und Schaufling. Im Nordosten an
die ‚13‘ nach Zell,
im Südosten z.B. an die
‚11‘, die ‚7‘schon
- den Hochwaldweg;
im
Also
packen
Sie
einmal
Ihre
Südwesten über die ‚14‘ an die ‚15‘ Richtung Bischofsmais / Berg Geißkopf etc.
Ergänzend hierzu die Bischofsmaiser
Wanderkarte
Wanderstiefel
ein..!
Seiboldrieder Schützenhaus, mi, sa ab 19h, Tel. 09920-903546
Ritzmais: Gasthaus Kerschl, di Ruhetag, Tel. 09920-725
Rusel: Ederhof, di Ruhetag, Tel. 09920-230
Rusel: Golfclub, nur Mitglieder bzw. Greenfee, Tel. 09920-8911
Dösingerried: Gasthaus Loibl, Tel. 09927-363
Zell: Gasthof Kappl, Tel. 09927-214 / Gasthof Wurzer, Tel. 09927-243
Taxi Loibl RItzmais, Tel. 09920-420
Feriendorfverwaltung Dürrwies, Tel. 09920-335
Dürrwieser Kräutergarten in den Grundmauern des alten Einödhofes
HEIL- UND KÜCHENKRÄUTER IN DÜRRWIES
DW
Dürrwieser Wörterbuch
FORSTHOF, der
Foto: Weyermann
AUS DEMDÜRRWIESER
KRÄUTERGARTEN
Fanny Weyermann freut sich über den Kräutergarten, den „Waldmeister“ Robert Kern gezaubert hat
Historisches Gebäude, das aus umgebauten
Getreidekästen aus dem 19. Jahrhundert
besteht und 1962 in Dürrwies als
Wirtschaftsgebäude mit Verwaltung,
Verwalterwohnung, Werkstatt und
Pferdeställen am Dorfeingang errichtet
wurde. Zu Beginn der 1990er Jahre war
im südlichen Teil das allererste Dürrwieser
Stüberl untergebracht, welches später von
Dr. Michaela Siewert zu einem Ferienhaus
umgebaut wurde. Nach dem Kauf durch
Familie Weyermann 2009 erfuhr das
repräsentative Gebäude eine sorgfältige
Sanierung mit behutsamen Umbauten,
dabei zog auch die Verwaltung um und
das inzwischen große Stüberl wurde
nochmals erweitert. Hier sind seit 2012
auch standesamtliche Trauungen möglich.
Weiterhin befindet sich ein großzügiges
Ferienhaus No. 21 im Gebäude.
Genau dort, wo einst der Ursprung des
Dürrwieser Lebens war, nämlich in den
Grundmauern des alten Dürrwieser
Einödhofes wachsen nun herrliche
Kräuter in einem kleinen Garten!
Unser tüchtiger „Waldmeister“ Robert
hat aus dem alten Kaminsockel nun
einen Kräutergarten für die Dürrwieser
Gäste geschaffen. Nun wachsen bei
uns Lavendel, Salbei, Cola-Kraut,
Olivenkraut, Majoran, Minze, CurryKraut, Thymian und Walderdbeeren!
Was gibt es also Schöneres als zum
Kochen frische Kräuter zu ernten
und das Essen damit zu verfeinern.
Kochen macht in Dürrwies ohnehin
besonders viel Freude, so sind doch
die Häuser mit bestens ausgestatteten
Küchen ausgerüstet! Wir möchten
nun in den kommenden Ausgaben
unseres Dürrwieser Waldboten die
verschiedenen Heil- und Küchenkräuter
vorstellen. Wir beginnen mit drei Arten,
die Sie sicherlich alle kennen.
Salbei
Minze
Thymian
Allein die lateinische Wortherkunft „salvare“ =
heilen spricht für sich. Mit über 850 Arten gehört
der Salbei nicht nur zu den artenreichsten
Pflanzengattungen, sondern auch zu einem seit
Jahrtausenden wichtigen Heil- und Küchenkraut.
Die leicht pelzigen Blätter enthalten ätherische
Öle, die z. B. beim Aufgießen mit heißem Wasser
gelöst werden und einen verdauungsfördernden Tee ergeben. Zugleich hilft Salbeitee bei
Halsentzündungen. In der italienischen Küche
findet man das vorzügliche Gericht Saltimbocca
alla Romana, kleine Schweineschnitzel mit
Schinken und Salbei angebraten. In
der Kosmetik wird Salbei eine
hautreinigende Bedeutung
zugesprochen.
Karl der Große schrieb schon im Jahr 812 vier
Arten von Minze zum Anbau in den Gärten
seiner Pfalzen vor. Es wird schon mindestens
seitdem als beliebtes, erfrischendes Küchenkraut
verwendet. Frisch schmeckt es besonders gut zu
Salat, ein Tomaten-Gurken-Salat zum Beispiel.
In der orientalischen Küche findet Minze oft
in Verbindung mit Couscous schmackhafte
Anwendung. Beliebt ist Minze auch in gekühltem Mineralwasser mit einer Scheibe Zitrone
- ein einfaches, aber erfrischendes Getränk. In
getrockneter Form
kennt man die
Minze als Pfefferminztee.
Schon in der griechischen Antike wurde Thymian
als Heilkraut, insbesondere bei Atemwegskrankheiten eingesetzt. Aus Thymian wird ebenfalls
seit jeher das gleichnamige ätherische Öl
gewonnen, dessen enthaltenes Thymol antibakterielle Eigenschaften enthält. Bereits im 16.
Jahrhundert wird in Honig gekochter Thymian
im deutschen Kräuterbruch von Leonard Fuchs
bei „Keuchen und schwerem Atmen“ empfohlen.
Als Gewürz findet man Thymian neben Oreganum vorwiegend in der mediterranen
Küche, wie etwa der französischen vor.
Hier ist es beispielsweise zu Fischgerichten, gegrilltem Gemüse
oder geschmortem Fleisch zu
empfehlen!
Heilkraut
Küchenkraut
Vermietergemeinschaft Historisches Waldferiendorf Dürrwies® GbR • Telefon +49 (0) 9920 335 • www.duerrwies.de • info@waldferiendorf-duerrwies.de
DÜRRWIESER WALDBOTE 29 3
So schmeckt der Herbst
PFIFFERLINGE UND
SAUERTEIGBROT
Sauerteigbrot von unserem Hausbäcker Nothdurft und selbst gesammelte Pfifferlinge aus dem Wald
Ein schnelles Rezept, das allen schmeckt – perfekt
für eine Stärkung nach einer Wanderung oder
einem Waldspaziergang
Zutaten:
frische Pfifferlinge, Steinpilze oder Birkenpilze
eine Zwiebel, kleingehackt
2-4 Eier, je nach Menge der gesammelten Pilze
evtl. Speckwürfel
Pilze sorgfältig putzen und ggf. teilen, Achtung:
nicht waschen, sie saugen sonst Wasser auf.
Zwiebel kleinhacken und in der Pfanne mit Öl
glasig braten, auf Wunsch Speckwürfel hinzugeben. Danach die vorbereiteten Pilze hinzugeben. Diese goldbraun werden lassen und die
aufgeschlagenen Eier hinzugeben. Mit dem Holz
immer wieder durchrühren, nicht anbacken
lassen; vom Herd nehmen.
Dazu schmeckt frisches Sauerteigbrot mit Butter
am besten!
Guten Appetit!
4 DÜRRWIESER WALDBOTE 29
Jetzt im Spätsommer und Herbst
bietet es sich an durch den wahrhaft
zauberhaften Dürrwieser Wald zu
spazieren und Aussschau nach Pilzen,
in Bayern „Schwammerl“, zu halten.
Der Bayerische Wald ist bekannt für
seine vielen schmackhaften Pilze.
Wer genau hinschaut, findet neben
Pfifferlingen auch Steinpilze, Maronen
und Birkenpilze!
Und außer Zwiebeln, Eiern und - wer
mag - Speck braucht‘s nicht zu einem
einfachen aber umso köstlicheren
Gericht, das wahrhaftig ein Gedicht
ist! Dazu gönnt man sich ein süffiges
Bayerisches Bier von der Privatbrauerei >>
Foto: Weyermann
DÜRRWIESER
PILZBROTZEIT
Es beginnt mit diesem besonderen
Geruch, wenn man morgens den
Deckel des hölzernen Futterkastens
am Dürrwieser Ferienhaus öffnet:
der Duft von frisch gebackenem
Natursauerteigbrot ströhmt einem
förmlich entgegen. Genau für diesen
Moment ist unser Bäcker Nothdurft
zu nachtschlafender Zeit aufgestanden
und hat zahllose Laibe in seinen Ofen
geschoben.
Unser
„Waldmeister“
Robert hat die Brotlaibe, Semmeln und
Kornstangerl dann abgeholt und in
Dürrwies verteilt, damit die Dürrwieser
Gäste schon zum Früshtück einen
besonderen Genuss erleben können.
Solch herrliche Szenen bieten sich im
verwunschenen Dürrwieser Wald...
Maronen
Steinpilz
Foto l. + r.: Probst
Birkenpilze
Foto: Weyermann
Steinpilze
Birkenpilz
Der Steinpilz gehört zu den Delikatessen unter
den Pilzen und trägt seinen Namen aufgrund
des festen Fleisches.
Die Marone oder der Maronen-Röhrling wird oft
mit dem Steinpilz verwechselt. Augenscheinlich
weisen beide Pilze große Gemeinsamkeiten auf.
Wo wächst er: im Nadelwald an schattigen Stellen unter Kiefern und Fichten
Wo wächst er: im Nadelwald unter Kiefern,
insbesondere zwischen oberirdischen Wurzelausläufern
Hut: 5 bis 25 cm breit, kugelig, bei jungen
Steinpilzen weißlich. Später ist er hellbraun bis
dunkelbraun.
Die Röhren sind erst weiß, dann grüngelblich
und vom Hutfleisch leicht ablösbar. Vorsicht:
wenn die Röhren rosa bis rostrot sind, handelt es
sich um einen ungenießbaren Gallenröhrling!
Der Stiel ist grauweißlich oder graubräunlich, bei
jungen Pilzen dickknollig, später eher keulenförmig. Höhe 7 bis 15 Zentimeter. Dicke 3 bis 6 cm.
Fleisch: weiß und fest, später weich. Riecht
angenehm und hat einen nussartigen milden
Geschmack.
Ähnlicher ungenießbarer Pilz: Gallenröhrling.
Dieser scheint auf den ersten Blick ähnlich, sein
Fleisch ist jedoch geruchlos und schmeckt bitter.
>> Falter aus Regen, das in unserem
„Stüberl“ bereit steht. Nach dem Genuss
eines solchen Essens, vielleicht sogar am
Nachmittag noch in der Herbstsonne
auf der Bank vor dem Haus, wird man
sich wieder einmal mehr bewusst, dass
es eigentlich nicht viel braucht, um
glücklich zu sein! Man wird achtsam
und dankbar für jede Kleinigkeit, die
das Leben ein bisschen reicher macht!
Was Sie beim Pilze sammeln
berücksichtigen sollten: Am besten
eignet sich ein Korb oder notfalls eine
Papiertüte, in einer Plastiktüte besteht
die Gefahr, dass die Pilze faulen können.
Anzuraten ist auch lange Kleidung, um
sich vor Zecken zu schützen. Zecken
krabbeln auf den Menschen, sie fallen
nicht von den Bäumen! Nehmen Sie ein
scharfes kleines Messer mit, niemals Pilze
aus dem Boden reißen! Achten Sie genau
auf die Unterscheidungsmerkmale zu
ungenießbaren oder gar giftigen Pilzen.
Hut: 5 bis 15 cm breit, von kastanienbraun bis
oliv-braun, teilweise auch rötlich
Die rundlich-feinporigen Röhren sind erst
cremeweiß und verfärben sich später bis hin zu
oliv. Auf Druck verfärben sie sich blau-grün –
ein deutliches Kennzeichen dass es tatsächlich
eine Marone und kein Gallenröhrling ist, dessen
Röhren rosa bis rostrot sind. Vorsicht, der ist
ungenießbar!
Der zylindrische oder knollige Stiel ist braun bis
gelblich und immer blasser als der Hut, Höhe 5
bis 12 Zentimeter. Dicke 1 bis 5 cm.
Fleisch: weiß-gelblich, blaut bei Druck an.
Ähnlicher ungenießbarer Pilz: Gallenröhrling.
Dieser scheint auf den ersten Blick ähnlich, sein
Fleisch ist jedoch geruchlos und schmeckt bitter.
Im Zweifelsfall fragen Sie jemanden, der
sich auskennt, etwa unsere Verwaltung.
Der Gemeine Birkenpilz ist allein daher etwas
besonderes, da er unter Naturschutz steht und
nur in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf
gesammelt werden darf.
Wo wächst er: im Wald, vornehmlich in der Nähe
von Birken.
Hut: 4 bis 15 cm breit, von gelbbraun bis dunkelbraun, teilweise auch beigebraun, kugelige
Form.
Die Röhren sind erst weiß und verfärben sich
später bis hin zu grau. Auf Druck verfärben sie
sich braun. Sie können leicht abgelöst werden,
im Gegensatz zum Hut.
Der nach oben sich verjüngende Stiel ist ockerfarben mit dunklen Schuppen, er kann bis zu
15cm lang und 3cm breit werden.
Der Geruch ist gerade bei jungen Pilzen sehr
angenehm, später kann er holzig werden.
Verwechslungsmöglichkeiten gibt es sehr wenige, dennoch ist immer Vorsicht geboten.
Liebe Waldboten-Leser,
wird danken an dieser Stelle ganz herzlich unseren aufmerksamen Lesern und Wegbegleitern,
die uns auf eine Bildverwechslung bei den Pilzen
in dieser Ausgabe aufmerksam gemacht haben.
Wir haben die Hinweise zu Herzen genommen
und nicht nur die Bilder (s.o.) korrigiert, sondern
uns bei Bürgermeister Walter Nirschl, DürrwiesFotograf Ralf Eisenreich und den treuen Gästen
Familie Schwarz mit einer Flasche Dürrwieser
Obstler bedankt!
Thomas Kraus-Weyermann hat u.a. einen
Maronenpilz gefunden
Vermietergemeinschaft Historisches Waldferiendorf Dürrwies® GbR • Telefon +49 (0) 9920 335 • www.duerrwies.de • info@waldferiendorf-duerrwies.de
DÜRRWIESER WALDBOTE 29 5
Besonderer Service: Verwaltung organisiert Pflegepony für einen Tag
Foto l. + r.: Probst
PONY “MARY” ZU
BESUCH IN DÜRRWIES
DORFHUND
BAPTIST MACHT ES
VOR...
Er liegt bereits an seinem „Lieblingsplatzerl“ in
Dürrwies und hat die Welt um sich herum scheinbar vergessen (Foto: Fanny Weyermann).
Familie Füßl mit Pony „Mary“ vom Reiterhof Traiber, das für einen Tag in Dürrwies zu Gast war
Nach ein paar Stunden mussten die begeisterten
Kinder wieder Abschied von Mary nehmen...
Es gehört zur Dürrwieser Philosophie,
alles für das Wohnbefinden des Gastes
zu geben. Das engagierte Team der
Waldfeen und Waldmeister hat großen
Spaß bei ihrer Arbeit und verfügt
über die besten Kontakte. So konnte
im Sommer ein Pony vom Reiterhof
Traiber organisiert werden, das vom
Eigentümer mit dem Pferdeanhänger
nach Dürrwies gebracht wurde, wo
es die Kinder der Familie Füßl, die in
Haus Sonnenschein, No. 20 zu Gast
waren, einen ganzen Tag lang pflegen,
bürsten, füttern durften. Die Kleinen
durften sogar darauf reiten. Als das
Pony durchs Dorf geführt wurde, war
dies auch für die anderen Gäste eine
große Attraktion.
Inzwischen ist es auch wieder möglich
mit unserem „Waldmeister“ Erich
Kutschfahrten rund um Dürrwies und
Seiboldsried zu unternehmen!
AUF DEM WEG IN DEN HERBST...!
Ihre Dürrwieser Feriendorfverwaltung
und Ihre Dürrwieser Vermieterfamilien wünschen Ihnen
einen zauberhaften Herbst!
Dürrwies
Vermietergemeinschaft
Historisches Waldferiendorf GbR
Redaktion: Maximilian Knapp • waldbote@waldferiendorf-duerrwies.de
Der Dürrwieser Waldbote ist ein Interessenblatt langjähriger Freunde und Gäste von Dürrwies.
Herausgeber: Vermietergemeinschaft Historisches Waldferiendorf Dürrwies® GbR • 94253 Bischofsmais • Dürrwieser Waldbote 29 • Herbst 2014
Fotos soweit nicht anders angegeben: Verfasser • nächste Ausgabe Advent / Weihnachten 2014
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