close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Der Gemeindebrief

EinbettenHerunterladen
Der Gemeindebrief
Ev.-luth. Kirchengemeinde Hohenlockstedt
Ausgabe Nr. 148
September - November 2014
Konzerte
Gottesdienste
Safari
Ruhestand
Auf ein Wort
Bläser
Gospel
September November
Acht Pastoren
In Afrika
Jochen Biss
Geht nach 27 Jahren
Seite 2-4
Seite 6
Seite 11
Seite 12
Seite 13
Jakobsweg
AUF EIN WORT
GOTT NAHE ZU SEIN IST MEIN GLÜCK dieser Satz der Jahreslosung war mir im
Sinn, als ich mich mit meiner Freundin
darauf vorbereitete, durch Spanien zu
ziehen – einmal quer von Osten nach
Westen bis nach Santiago und dann
noch möglichst bis zum Kap Finisterra
am Atlantischen Ozean. Zu Fuß und jeden Tag an einem anderen Ort. Langsam, sicher nicht ohne Mühsal und sehr
spannend. Ich wollte mit Gott gehen auf
diesem besonderen Weg, einfach Zeit
haben, alles zu erleben, zu teilen, zu
genießen. Zeit zum Hinhören und Nachdenken, Zeit zum Loben aus Freude.
Und wie schön war das, in einer alten
Kirche zu stehen und den einen oder
anderen Kanon anzustimmen!
Wie gut tut es, am Morgen die Losung
zu lesen und zusammen ein Segenslied
zu singen. Einmal kam eine Frau vorbei,
die hat nicht ein Wort verstanden, aber
sie war total berührt von dem Gesang.
Tatsächlich habe ich immer wieder wahrgenommen, dass Jesus mit uns gegangen ist, an jedem Tag als treuer Begleiter, der uns immer gab, was wir brauchten! War die Kraft aufgebraucht, dann
gab er neue. Wussten wir nicht, wie es
weitergeht, fanden wir Führung. Immer
wieder wurden wir gesegnet mit guten
Dingen und der Erfüllung von Herzenswünschen. Da war dann eine Schutzhütte mit Schatten zu finden, wo wir nie eine
erwartet hätten. Oder es gab einen
Stand von einer der vielen neuen Arbeitsloseninitiativen, die gegen Spende
Pilger mit kleinen Erfrischungen und
Obst, Tüten mit Nüssen oder Keksen
versorgten – immer da, wo es sonst gar
nichts gegeben hätte.
Einmal wollten wir gerne einen Stempel
haben vor dem Weiterziehen, aber es
liefen mehrere Messen in der Kirche und
2
Foto: S. Otto-Kempermann
wir hatten gar keine Chance – doch da
kam ein älterer Priester heraus, sah uns
und lotste uns durch in sein Arbeitszimmer – wo wir außer dem Stempel auch
ein liebevolles Segensgebet bekamen.
Gott hat uns von Anfang an sehr deutlich
gezeigt, dass er die Fäden in der Hand
hat, auch wenn wir noch so gut geübt
und geplant hatten. So mussten wir tatsächlich erst einmal Ruhe bewahren und
warten, bevor es losgehen konnte – weil
ein Rucksack nicht ankam. Ein andermal
mussten wir nach einem Gewaltmarsch
(weil kein Bus fuhr, war das nötig) sehr
lange auf dem Bahnhof warten – zusammen mit einem Menschen, der die ganze
Zeit darüber schlechte Stimmung verbreitete. Erst als wir anfingen, Loblieder
zu singen und in Erwartung des Zuges
zu sein, wandte sich das Blatt und wir
konnten erleben, dass wir trotzdem so
rechtzeitig in der Stadt waren, dass wir
alles sehen und erleben konnten, was
wir uns vorgenommen hatten: Wir fanden noch ein tolles Quartier und erlebten
einen wunderbaren Abend voller Leben
und Musik in León.
Insgesamt kamen wir trotz der Verzögerung am Anfang einen ganzen Tag früher nach Santiago und erlebten das allerschönste Sommerwetter und eine
Pilgermesse mit dem großen Weihrauchfass, das nur gelegentlich zum
Einsatz kommt. Das hatte ich mir so gewünscht!
Wir haben wirklich viel erlebt und auch
viel mitgenommen, das uns weiter beschäftigen wird.
Wir erlebten z. B. ganz viel unmittelbare
Berührung mit der Natur. Woanders
guckt man ja auch noch anders und neu
hin und freut sich über alles Schöne. Wir
waren berührt von den vielen Spuren
der Vergangenheit, von Orten mit Geschichte und Kultur und tiefem Glauben.
Man begegnet vielen anderen Menschen, die ebenfalls unterwegs sind –
mit dem gleichen Ziel, aber mit anderen
Gewohnheiten und anderem Tempo.
Spannend sind die Abende und Treffen
mit Leuten aus anderen Ländern und
Kulturen.
Und wir haben auch viel gelacht – weil
fremde Sprache und das Leben aus
dem Rucksack auch viel Situationskomik
enthält.
Übrigens: Es geht tatsächlich, mit ganz
wenig auszukommen. Genaugenommen
geht es nur mit ganz wenig. Sonst ist
das Laufen viel zu beschwert.
Wir wurden immer wieder sehr dankbar
für große und kleine Dinge, die uns nötig
waren: die kühle Wasserstelle, wenn
man nur noch wenig lauwarmes Wasser
hatte, das gemeinsame Abendessen,
das gute Bett zur Nacht, die Versorgung
am Weg.
Vier Wochen lang jeden Tag woanders.
Wo werden wir unterkommen für die
Nacht? Was gibt es zu trinken, zu essen? Schaffen wir die Strecke? Wo gibt
es Sehenswürdigkeiten, die wir nicht
verpassen sollten?
Foto: S. Otto-Kempermann
Umgekehrt: Was lassen wir getrost hinter uns – vom Weg und von unserem
Leben. Was legen wir Gott zu Füßen,
damit er es nimmt und uns verändert?
Es wird wirklich nie langweilig auf dem
Weg. Gott gibt zu denken.
Und noch viel mehr:
Gott gibt zu danken. Denn er ist dabei.
Das macht glücklich!
Das Leben so zu erleben, ist etwas Besonderes. So eine Reise macht man
wohl nur einmal im Leben.
Aber andererseits ist das ganze Leben
eine Pilgerfahrt zu einem höheren Ziel.
Wenn es gelingt, im Leben wahrzunehmen und die Erfahrung festzuhalten,
dass Jesus an jedem einzelnen Tag dabei ist, dann kann auch das ganz normale Leben mit den ganz normalen Bedürfnissen zu etwas Besonderem werden.
Und die schwierigen Abschnitte, wo wir
an Grenzen kommen und Hilfe brauchen, werden Grund zum Danken und
Loben. Wir sind nicht allein davor. Wir
kommen gemeinsam durch und ans Ziel.
Gott nahe zu sein ist mein Glück.
Ihre Pastorin
Susanne Otto-Kempermann
3
Weitere Impressionen der Pilgerreise von Susanne Otto-Kempermann
Fotos: S. Otto-Kempermann
„Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Entbehrungen, ein Leben ohne Schmerz,
ein Leben ohne Störung. Was solltest du tun mit so einem Leben?
Ich wünsche dir aber, dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele.
Dass dich einer trägt und schützt und dich durch alles, was geschieht, deinem
Ziel entgegenführt.
Dass du unberührt bleiben mögest von Trauer, unberührt vom Schicksal anderer
Menschen, das wünsche ich dir nicht.
So unbedacht soll man nicht wünschen.
Ich wünsche dir aber, dass dich immer wieder etwas berührt, was ich dir nicht so
recht beschreiben kann. Es heißt „Gnade“. Gnade ist ein altes Wort, aber wer sie
erfährt, für den ist sie wie Morgenlicht.“
Jörg Zink
SAMMLUNG
KLEIDER UND SCHUHE
26. - 28. SEPTEMBER
4
Bitte bringen Sie Ihre Kleidung und Schuhe sowie Haushaltswäsche im Plastikbeutel oder gut verpackt zu folgender Sammelstelle:
Neues Gemeindehaus, Finnische Allee 29
BESONDERE TERMINE
KINDER-KLEIDER-MARKT
SAMSTAG, 6. SEPTEMBER
9 - 14 UHR
GEMEINDEHAUS BEI DER KIRCHE
UND NEUES GEMEINDEHAUS
Das große Angebot enthält wieder Kleidung für Herbst und Winter sowie auch
Spielzeug, Bücher, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder und vieles mehr.
FRAUENFRÜHSTÜCK
im Gemeindehaus bei der Kirche
KAMINABEND
Im Neuen Gemeindehaus
Info und Anmeldungen bei Nicole Partey
Tel. 370 537 oder nicolepartey@hotmail.com
FRAUEN-KLEIDER-MARKT
HERBST-WINTER
SAMSTAG, 15. NOVEMBER 2014
9 - 14 UHR
IM
GEMEINDEHAUS BEI DER KIRCHE
Gut erhaltene Kleidung, Bücher, DVD‘s, Schmuck, Schuhe, Sportsachen usw.
zu Schnäppchenpreisen. Anprobieren ist möglich! Und nach dem Shopping gibt
es Brötchen, Kaffee und Kuchen (auch zum Mitnehmen).
10 % des Erlöses erhält die Kirchengemeinde als Spende.
Herzlichen Dank an die vielen Helfer/innen!
Wir können noch gut Unterstützung brauchen und freuen uns über jede/n, der
beim Sortieren usw. helfen möchte.
INFO UND TELEFONISCHE ANMELDUNG:
Di., 28.Oktober, 15 - 17 Uhr bei Brunhild Rink, Tel. 0 48 26-35 03
5
KIRCHENMUSIK
ERSTER POSAUNENTAG DER NORDKIRCHE
Vom 23. Mai bis 25. Mai waren 15
Bläser unserer Gemeinde im Herzogtum Lauenburg. Das Besondere war, dass zum ersten Mal
Jungbläser, das sind Bläser in der
Ausbildung, dabei sein konnten
und zusammen mit fast 1.000 Bläsern zusammen musizieren konnten. „Das bringt riesigen Spaß“
war der Kommentar von Max, ei- Foto: K. Otte
nem unserer Jungbläser. Neben Einsätzen auf großen Plätzen und einem Konzert in einer Werft haben wir einen Gottesdienst in Basthorst allein gestaltet und
sind hinterher bei Getränken und selbstgebackenem Kuchen sehr gastfreundlich
aufgenommen worden.
BLÄSERKONZERT
Am
Sonntag, 14. September
um 17 Uhr
werden in unserer Kirche unter dem
Thema „Bleib bei mir, Herr“ Lieder und
Musikstücke des Posaunentages erklingen.
Foto: A. Mandel
GOSPELKONZERT
Die Trinity Gospels laden herzlich ein zu einem Gospelkonzert am
Sonntag, 26. Oktober um 17 Uhr.
Der Eintritt zum Bläser- und zum Gospelkonzerten ist frei.
Kerrin Otte
FÖRDERVEREIN FÜR KIRCHENMUSIK
1. VORSITZENDER
2. VORSITZENDE
HANS-GEORG SCHWARZ
TEL. 0 48 26 - 37 05 10
CHRIS JABUSCH
0 48 26 - 83 27
BANKVERBINDUNG:
KONTO-NR. 538051, BLZ 210 60 237, EDG KIEL
6
NACHMITTAGE (NICHT NUR) FÜR ÄLTERE MENSCHEN
Wir treffen uns einmal im Monat um 15 Uhr im Gemeindehaus bei der Kirche. Zu
Beginn ist Zeit zum Klönen bei Kaffee und Kuchen, denn in Gemeinschaft
schmeckt und redet es sich einfach besser. Eine biblische Besinnung und die
folgenden Themen laden zum Nachdenken, Hingucken und Mitmachen ein.
Es freuen sich auf Sie
Irmgard Walz und das Team
MITTWOCH, 17. SEPTEMBER: >>MUSIK IN DER BIBEL<<
Dr. Stephan Reinke aus Itzehoe hält einen Vortrag über Musik in der Bibel.
MITTWOCH, 15. OKTOBER: >>BAUMGESCHICHTEN<<
Wir feiern Erntedank.
MITTWOCH, 19. NOVEMBER: >>DIANACHMITTAG<<
Ein Nachmittag mit Irmgard Walz. Sie zeigt Reisebilder.
NÄCHSTER SENIORENGEBURTSTAGSKAFFEE
Wir laden Sie und eine Begleitperson zu einem fröhlichen
Programm ein, wenn Sie im letzten Vierteljahr 75 Jahre oder
älter geworden sind. Beginn ist um 15 Uhr.
Für unsere Planungen bitten wir um telefonische Anmeldung
bis zum 22. September im Kirchenbüro.
Tel.: 370 45 24
Pastorin Susanne Otto-Kempermann und Team
BANKVERBINDUNG:
Kto. 7132549, BLZ 222 900 31, Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe
IBAN DE 36222900310007132549 BIC GENODEF1VIT
Bitte Name, Anschrift und den Verwendungszweck angeben.
IMPRESSUM
Herausgeber:
Verantwortlich:
Redaktion:
Titelfoto:
Fotos:
Ev.-luth. Kirchengemeinde Hohenlockstedt
Pastor Peter Clausen
Peter Clausen, Sabine Rink, Christian Mandel
Christian Mandel
Wenn nicht anders gekennzeichnet: gemeindebrief.de
7
KFZ-Service
Ralf und Nacera Boehm
Ihre Spezialisten für:
KFZKFZ-Reparaturen aller Fabrikate
Inspektionen, Klimaservice
Unfallreparaturen
Problemlose Schadensabwicklung mit fast allen
Versicherungen
Hohenlockstedter Str. 17
25551 Lohbarbek
Telefon 0 48 26 / 9 39
8
9
10
GOTTESDIENSTE
SONNTAGS 10 UHR MIT KINDERBETREUUNG
SEPTEMBER
07.09. Gottesdienst mit Segnung
P. Clausen
14.09. Gottesdienst mit Taufe
P. Otto-Kempermann
19.09. 20 Uhr Lobpreisabend
21.09. Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) + Goldene Konfirmation
P. Clausen
26.09. 19.30 Uhr JUGO
Jugendreferent Henrik Stiens
28.09. 10 Uhr
auf dem Marktplatz
P. Clausen
OKTOBER
05.10. Erntedankgottesdienst in plattdeutscher Sprache
12.10. Gottesdienst
19.10. Gottesdienst mit Taufe
26.10. Gottesdienst mit Abendmahl (Saft)
P. Clausen
Rüdiger Blaschke
P. Otto-Kempermann
P. Otto-Kempermann
NOVEMBER
02.11. 11 Uhr
09.11. Gottesdienst mit Taufe
16.11. Gottesdienst
21.11. 20 Uhr Lobpreisabend
23.11. Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag
30.11. Gottesdienst mit Abendmahl (Wein)
Verabschiedung Jochen Biß
P. Clausen
P. Otto-Kempermann
P. Clausen
P. Otto-Kempermann
P. Clausen
EINL
A
ADUN
G ZU
KAFF
ODE
EE
R TE
E
NAC
H D
EM
GOT
TES
DIE N
ST
11
PASTOREN AUF SAFARI
Im Rahmen der offiziellen Partnerschaft des Kirchenkreises machen sich acht Pastoren aus
unserem Kirchenkreis für drei Wochen auf nach Kenia.
Ein Land in Ostafrika, das zwischen Somalia, Uganda, Äthiopien und Tansania liegt. Staubige
Pisten im kühleren Hochland oder weiße Strände an der feucht heißen Küste findet man in diesem Land am Äquator. Ziel sind nicht zuerst die Steppe, die Elefanten, Antilopen und Zebras
oder das kühle Getränk am Pool, sondern die Begegnung mit den Pastoren dort. Es sind die
Menschen, die einen Eindruck hinterlassen. Land und Leute nur von Zahlen, Bildern und Projekten zu kennen, ist etwas anderes, als eine Zeit mit ihnen zu leben.
Kirche funktioniert dort anders. Wir haben das Geld und sie die Begeisterung. Sie haben Zeit
und wir die Strukturen. Wie heißt es auf Kisuaheli?
HAKUNA MATATA (Es gibt keine Sorgen)
Diese Lebensphilosophie kennen die meisten von
Timon und Pumba aus dem „König der Löwen“. Es
bedeutet, dass egal was einem passiert, man sich
eigentlich keine Sorgen zu machen braucht. Der Bus
ist weg? Mach dir keine Sorgen, der nächste kommt
bestimmt. Die Uhren gehen dort anders. Da prallen
schon mal deutsche Gründlichkeit und afrikanisches
Zeitempfinden aufeinander. Das zeigt sich auch in
den Gottesdiensten.
Sonntag ist Gottesdiensttag. Wer sich auf den zweistündigen Fußmarsch zur Kirche oder zum Versammlungsraum gemacht hat, der geht nicht nach
60 Minuten wieder nach Hause. Chöre, Predigten,
Lesungen und unterschiedliche Beiträge prägen den
Sonntag. Wer zur Gemeinde gehört, kommt auch zum Gottesdienst.
EIN HUHN IN DER KOLLEKTE
Ein besonderes Ereignis ist die Kollekte. Es gibt dort keine Kirchensteuer, sondern die Gemeindemitglieder geben ihren Teil für die Arbeit vor Ort. Wer kein Geld hat, bringt auch schon mal
ein Huhn, eine Ziege oder Früchte mit. Diese werden nach dem Gottesdienst versteigert. Wenn
man bedenkt, dass ein Lehrer umgerechnet etwa 100 € im Monat verdient, dann bleiben die
finanziellen Möglichkeiten bescheiden. Es geht nicht zuerst darum, all die Projekte zu besichtigen, die von hier unterstützt werden. Die Begegnung mit den Menschen, die wie wir an den
gleichen Gott glauben, das gleiche Abendmahl feiern und die gleiche Taufe haben, steht im
Mittelpunkt dieser Reise. Nach der Ankunft in Nairobi, dem ersten Kennenlernen der kenianischen Pastoren werden wir acht über das Land – eineinhalbmal so groß wie Deutschland- verteilt und in einer Gemeinde leben: Malindi oder Mombasa an der Küste, Nairobi im Hochland
Loitoktok oder Voi im Landesinneren werden neben anderen Orten für je einen von uns eine
Woche lang unser Zuhause sein. Hier beginnt echtes Abenteuer. Die Begegnung mit den Menschen und ihrer sprichwörtlichen Gastfreundschaft wird sicherlich trotz meiner nicht vorhandenen Kisuaheli- und eingerosteten Englischkenntnisse bleibende Spuren hinterlassen. Und am
Ende wird sicherlich noch etwas Zeit bleiben für Elefanten, Antilopen und Giraffen.
Peter Clausen
12
JOCHEN BIß GEHT IN DEN RUHESTAND
Nach über 27 Jahren auf unserem Friedhof geht Jochen Biß im
Dezember in den Ruhestand. 1975 nahm er seine Tätigkeit auf.
Der Friedhof befand sich zu der Zeit in einer finanziell schwierigen
Lage, so dass er sich einen anderen Arbeitsplatz suchen musste.
1988 wurde er wieder als Friedhofsverwalter eingestellt. In dieser
Zeit hat sich sehr viel verändert. Es sind nicht nur die Beerdigungskultur und damit auch das Gesicht des Friedhofes, sondern
auch die Anforderungen an die Mitarbeiter, die sich im Laufe der
Zeit verändert haben. Früher gehörten ein kleiner Trecker, Hacke
und Schaufel zur Grundausrüstung der Friedhofsmitarbeiter. Gräber mussten mit der Hand geschaufelt und wieder geschlossen
werden, manchmal vier innerhalb einer Woche, auch im Winter, Foto: S. Rink
als der Boden steinhart gefroren war. Die neue Friedhofskapelle
wurde 1982 gebaut. Die alte Kapelle diente dann bis zu ihrem Abriss als Gerätehaus. Gartenabfälle wurden nicht mehr kostenintensiv mit Containern abgefahren, sondern selber kompostiert. Mit dem Bau des neuen Gerätehauses 1993 wurde ein lang ersehnter Wunsch Wirklichkeit. Mitarbeiter, Bagger, Trecker und Geräte hatten endlich ein Gebäude, das den aktuellen
Anforderungen entsprach. Für die Friedhofsbesucher war Jochen Biß ein kompetenter Gesprächspartner, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite
stand. Als Friedhofsverwalter zeichneten ihn besonders drei Fähigkeiten aus.
Er ist ein kreativer Garten- und Landschaftsgestalter.
Die Veränderung der Beerdigungskultur von Erdbestattungen hin zu Urnenbeisetzungen erfordert auch
eine Umgestaltung des Friedhofs. Der Flächenbedarf
ist geringer geworden, aber die Art der Gräber hat
sich stark aufgefächert. Jede Veränderung lässt sich
nur über Jahrzehnte hinweg durchführen. Ebenso gilt
es, den Baumbestand zu pflegen und für die SicherFoto: P. Clausen
heit der Friedhofsbesucher zu sorgen. Jochen Biß hat
so manche Stunde in schwindelnder Höhe bei eisigen Temperaturen im Korb eines Hubwagens damit verbracht, Totholz aus den Bäumen zu entfernen. Als erfindungsreicher Schlosser
mit einem Händchen für Metall hat Jochen Biß manches Gerät gebaut oder Vorhandenes den
Anforderungen des Friedhofs mit seinen geschwungenen und oftmals sehr schmalen Wegen
angepasst. Es gab an den Maschinen immer etwas zu verbessern, die inzwischen aus Bagger, Radlader, Trecker und Rasenmähern besteht. Für seine Mitarbeiter Thomas Zöller und
Marina Haack auf dem Friedhof und Doris Lange im Büro hat sich Jochen Biß als freundlicher
Personalchef mit einem offenen Ohr erwiesen. In früheren Zeiten musste er nicht nur das
Stammpersonal einsetzen, sondern auch ABM-Kräfte, ein Euro-Job-Mitarbeiter und solche,
die gemeinnützige Stunden abzuleisten hatten. Je nach Jahreszeit und Witterung galt es, flexibel auf die jeweiligen Anforderungen zu reagieren.
All das hat nicht nur den Friedhof geprägt, sondern auch all diejenigen, die über die Jahre mit
Jochen Biß zusammengearbeitet haben. Wir freuen uns, dass er uns auch als Ruheständler
mit Rat und Tat zur Seite stehen wird und wünschen ihm, dass er zu dem kommt, wofür vorher so wenig Zeit war: Schmieden, drechseln.
Am 1. Advent, Sonntag 30. November 2014 möchten wir Jochen Biß in einem Abendmahlsgottesdienst mit Gottes Segen in den Ruhestand verabschieden.
Anschließend laden wir alle herzlich zu einem Sektempfang mit Imbiss im Gemeindehaus ein.
Hier hat jeder die Möglichkeit für ein Grußwort oder ein persönliches Wort.
13
NEUES AUS DER KINDER- UND JUGENDARBEIT
DAS WAR „CUT“
Auch In diesem Jahr veranstalteten wir
mit unseren Konfirmanden eine gemeinsame Freizeit. Drangstedt bei Bremerhaven war wieder unser Ziel.
Bei überwiegend gutem Wetter standen Foto: H. Stiens
Turniere, Workshops, Geländespiele und vieles mehr auf dem Programm.
Da dieses Mal nur etwa 30 Konfirmanden mit waren (nächstes Jahr werden es wieder doppelt so viele sein), wurde es gruppenpädagogisch eine intensive Zeit, die
unser Miteinander sehr gefördert hat.
Thematisch ging es in diesem Jahr um Christen in anderen Ländern und soziale
Gerechtigkeit. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen ehrenamtlichen Mitarbeitern,
die so eine tolle Freizeit erst möglich machen!
DAS WAR „PETRUS - DAS SOMMERMUSICAL“
Es waren weniger Kinder als sonst dabei. Doch das tat dem Spaß bei den Aufführungen keinen Abbruch! Mit viel Freude und Elan brachten sie ein tolles Musical auf
die Bühne.
Die Geschichte handelte von dem Fischer Petrus, der am See Genezareth
Jesus begegnet, ihm nachfolgt und
tolle Abenteuer mit ihm erlebt. Die
wundersame Brotvermehrung und die
Geschichte von der Sturmstillung wurden dabei ebenso in Szene gesetzt
Foto: H. Stiens
wie das Versagen und die Verleugnung des Petrus, sowie Jesu Vergebung und dessen Auftrag an Petrus, die ersten
Christen zu leiten.
Jeder von uns wird mal schwach und enttäuscht Jesus. Doch wenn wir es aufrichtig
bereuen, wird er uns verzeihen, denn er hat mit uns allen Großes vor!
Das ist die Botschaft des Musicals, welche die Kinder (und vielleicht auch der ein
oder andere Besucher) verinnerlicht haben!
DAS KOMMT:
CASTING WEIHNACHTSMUSICAL
16 UHR IN DER KIRCHE!
Alle Kinder ab 6 Jahren sind dazu herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf euch!
HENRIK STIENS UND TEAM
14
DAS WAR DAS „X-PERIENCE CAMP“
Zum vierten Mal ging es in den Sommerferien gemeinsam mit der Evangelischen
Jugend aus Kellinghusen auf Tour.
In diesem Jahr waren wir in einem Jugendhaus zwischen Dresden und Meißen untergebracht. Die schöne Stadt
Dresden beeindruckte uns vor allem
durch die wieder erbaute Frauenkirche.
Im Elbsandsteingebirge wanderten wir
zur berühmten Bastei, die für jeden einen Besuch wert sein sollte.
Überhaupt waren wir wandertechnisch
viel unterwegs, weil das schöne Wetter
dies zuließ. Im Nachbarort Niederau
Foto: H. Stiens
besuchten
wir
einen
BauernhofGottesdienst im Rahmen eines Dorffestes, das gerade stattfand. Danach sahen
wir ein Badewannenrennen auf dem Dorfteich zu
und mussten viel dabei lachen.
Sportliche Aktivitäten, Spiele– und Quizabende,
Rätseljagden und Workshops rundeten das Programm super ab.
Das geistliche Thema unserer Freizeit waren die
„Ich-bin-Worte“ von Jesus, die im JohannesEvangelium zu finden sind, und die wir in mehreren
Gruppenstunden eingehend studierten.
Foto: H. Stiens
Henrik Stiens
GITARRENKURS FÜR ANFÄNGER
Ab 30.10.2014 jeden DONNERSTAG VON 16-17 UHR (außerhalb der Ferien).
Das Ziel ist es, bis zu den Frühjahrsferien die gängigsten Griffe und Schlagfolgen beherrschen zu können.
Bitte mitbringen:
 ein eigenes Instrument (neue Saiten
können ggf. über mich bestellt werden)
 Wille zum Üben!!!
 10,- Euro für Material (Hefter, Noten, ...)
Foto: C. Mandel
15
16
21
FREUD UND LEID
GETAUFT WURDEN:
Oskar Paul Elster, Hohenfiert 4
Luca Nico Niß, Helgolandstr. 4
Hanna Diesing, Ringstr. 5
GETRAUT WURDEN:
Lukas Beyer und Svenja Beyer geb. Svensson, Schäferweg 3
Andrea Husmans und Dennis Struve-Husmans, Walderseestr. 34
BESTATTET WURDEN:
Egon Habbe, 81 J., Hohenfierter Weg 1
Albert Gohr, 78 J., Breite Str. 15
Horst Missun, 90 J. Breite Str. 15
Margarete Piehl geb. Wiesner, 100 J., Ahornring 10
Anne Musfeldt, 87 J., Kieler Str. 51
Albert Kühn, 85 J., Kieler Str. 51
Pauline Rabe geb. Mälzer, 83 J., Kl. Mittelstr. 10
Erika Leppert geb. Griebel, 76 J., Itzehoe
Margarete Rave, 79 J., Kieler Str. 51
Malte Steffen, 74 J., Kieler Str. 51
Familienbetrieb seit über 60 Jahren
BESTATTUNGEN
SCHLEI
Inh. Peter Schlei
Erd-, Feuer- und Seebestattungen
Eigenes Sarglager
Erledigung sämtlicher Formalitäten
Tag und Nacht dienstbereit
Telefon (0 48 26) 13 82
Berliner Str. 12a · 25551 Hohenlockstedt
18
KONTAKTE
So erreichen Sie uns
Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Finnische Allee 29
25551 Hohenlockstedt
www.kirche-hohenlockstedt.de
PASTOREN
Peter Clausen
Telefon: 0 48 26 - 370 45 27
Telefax: 0 48 26 - 370 45 25
eMail: p.clausen@kirche-hohenlockstedt.de
Susanne Otto-Kempermann
Telefon: 0 48 26 - 370 085
Telefax: 0 48 26 - 370 45 25
Mobil: 01577 - 290 17 15
eMail: p.otto-kempermann@kirche-hohenlockstedt.de
KIRCHENBÜRO
Sabine Rink
Telefon: 0 48 26 - 370 45 24
Telefax: 0 48 26 - 370 45 25
eMail: buero@kirche-hohenlockstedt.de
Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Freitag:
9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 - 18.00 Uhr
FRIEDHOFSVERWALTUNG
FRIEDHOFSGÄRTNER
Doris Lange
Telefon: 0 48 26 - 370 45 26
Telefax: 0 48 26 - 370 45 25
eMail: friedhof@kirche-hohenlockstedt.de
Jochen Biß
Telefon: 0 48 26 - 37 08 54
Mobil: 0175 - 914 02 94
JUGENDREFERENT
Kerrin Otte
Telefon: 0 48 26 - 16 41
eMail:
Henrik Stiens
Telefon: 0 48 26 - 37 04 34
Mobil: 0176 - 62 63 50 47
eMail: henrik@kirche-hohenlockstedt.de
PFADFINDER
Sven Vierenklee
Telefon: 0 48 26 - 859 10 26
Mobil: 0172 - 424 14 54
eMail: sven@pfadfinder-hohenlockstedt.de
MUTTER-KIND-GRUPPEN
Gudrun Krause
Telefon: 0 48 26 - 57 76
KIRCHENMUSIK
musik@kirche-hohenlockstedt.de
KINDERGARTEN
Dagmar Klusmann
Telefon: 0 48 26 - 29 60
Telefax: 0 48 26 - 58 04
kita@kirche-hohenlockstedt.de
KÜSTER
Thomas Zöller
Mobil: 0176 - 24 66 01 01
HAUSKREISE
Britta Clausen
Telefon: 0 48 26 - 37 04 41
19
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
30
Dateigröße
1 903 KB
Tags
1/--Seiten
melden