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Auf dem Hard-Rock-Sektor war die Schweiz immer wie- dev, auch

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Auf dem Hard-Rock-Sektor war die Schweiz immer wiedev, auch international, präsent. Mit dem erklärten Ziel
Europa z u erobern, melden sich Jammin' zurück.
G
elbbraun verkrustet, mit
tiefen Rissen so weit das
Auge reicht, präsentiert
sich der Boden auf dem Cover
von Jammin's «Playground». Er
bildet einen harten Kontrast
zum blassen, mit Wolken verhangenen Blau des Himmels.
Doch der eigentliche Blickfang
sind drei Schweine in einer
ziemlich verfänglichen Position. Dass das Cover Anlass zu
Fragen und Diskussionen geben wird, dürfte dem Schweizer Trio völlig bewusst gewesen sein. Darum verwundert es
nicht weiter, dass sie gerne dazu Stellung nehmen: «Wir wollten mal was Neues machen.
Nicht schon wieder irgendwelche Macho-Fotos auf dem Cover - schliesslich machen wir
nicht <Angstmacher>-Musik.Ich
finde das Cover erfrischend,
lieblich und schön. Die Leute
sollen denken, was ihnen Spass macht», so
grosszügig sieht Boris
Pilleri
die
Sache,
während Tom Beck in
seiner unverholenen Art
nicht lange um den heissen Brei redet: «Das Cover regt auf und ab. Die
Leute
denken.
die
Schweine würden {Liebe
machen> (von der Redaktion
beschönigt).
Dabei halten sie nur
Ausschau, nach etwas
Essbarem.» In der Tat
wirken die rosa Rüsseltiere ziemlich entspannt
und haben die klitzekleinen Auglein in die Ferne
gerichtet.
Musik, unsere Ideen. Vielfalt
statt Eintopf. Wir waren nie eine Blues-Band.Wirjammten immer und Jamminl- seit Jahren.
Mit {Playground) ist uns eine
Platte gelungen, die auf keinen
Fall langweilig ist. Keine Konserven, ehrliche Musik und ehrliche Geschichten)), beschreibt
Boris das Werk und Tom doppelt nach: «Wir sind wohl ein
Trio, aber wir praktizieren
nicht typischen Trio-Sound.»
Tummelplatz
im Studio
Aufgenommen wurde «Playg r o u n d ~im Soundville-Studio
in Luzern. Die Aufnahmen erfolgten ohne Produzenten und
damit in sogenannter Bandregie. Damit die Freunde der
CLAWFINGER
Deaf Dur
Blind
Clawfinp die,s,chwedischeAlterrnaiive zu
den Re Hot Chili Peppers, ehen gleich voll
zur Sache. Sie iummeln siw ir endwo zwi
rchen hnkrock und Hardcore, d e r griffig i i
es in jedem I
kraftvolleren Passagen auf ihre
Rechnung kommen, wurden
gewisse Stellen von Techniker
Jean-Claude Pache analog aufgezeichnet, im übrigen hielt
sich die Band an die 48-SpurMaschine, die für lupenreine
Klangqualität garantiert.
Doch was bringt die beste Aufnahmemöglichkeit ohne die
entsprechenden Musiker? Richtig, nichts. Neben dem eingespielten Trio Boris, Tom und
Roli sind noch verschiedene
Gastmusiker zu hören. So zum
Beispiel die schwarze Sängerin
Marion Reingoud, die mit Boris
das Duett auf «Stay» singt. Zu
diesem Song erzählt Boris: «Die
Erfahrung zeigt, dass wir Menschen bleibende Freundschaften brauchen. Ich hatte manche
flüchtige Beziehung und wurde
auch schnell wieder alleingelassen. Die wenigsten Men-
Mii dem Omeback-Hit ((My Baby Just Cares
For Men m
i Rücken konnte Frau Sm
i one ein
neues Ab
lum wagen. Ganz ist das Alter auch
nichtpn ihr vorbeigapngen und der soulige
Jazz komnnt dünn daher.
Ein Spielplatz
für drei
Wie bereits gesagt, nennen Jammin' ihr Album
«Playground» (= Spielplatz). Während sich viele Hard-Rock-Bands auf
ihren Stil beschränken
und nicht viel wagen,
zeigen sich die drei offen: «Für uns ist ein
Spielplatz ein Platz ohne
Limiten, ohne Grenzen.
Alles ist offen für unsere
MICHAEL
ClBBS
Hard Boiled
im Kultfilm (Hard Boiledn, der es
kaum in unsi
Urs rungsor
Uht
i i s c i eingefi
viel Neues.
.f
sand faces
Ihr Sound erinnert stark an das letzte Alblm
sonders di
weniger di
!n auszeichnet.
beund
schen wollen und können ihren
Partner so akzeptieren, wie er
wirklich ist. Mir ist die Musik
und das Gitarrenspiel das Wichtigste in meinem Leben. Ich
mag das einfach. Oft wurde
dies in Beziehungen zum Problem, und ich musste mich entscheiden - für die Gitarre, meine älteste Bekanntschaft. Ursprünglich war dieser Song
nicht als Duett geschrieben.
Als wir mit der Arbeit im Studio
anfingen, entschieden wir uns,
den Text auf Marion und mich
umzuschreiben. Wir haben geprobt und die Leadvocals in
einem Zug gemeinsam aufgenommen. Mit Marions Stimme
gewinnt der Song an Variation
und Dynamik. Sie hat wunderbare Arbeit geleistet.)) Im übrigen ist Marion auch bei sexy
Saxophonistin Candy Dulfer zu
hören.
Die eigentlichen
Stars des
Schweizer Rock
So bezeichnete die Woche Berner Oberland im vergangenen
Jahr Jammin'. 1976 hiessen sie
noch Jammin' the blues, das
Anhängsel wurde dann einmal
definitiv gestrichen. Wenn wir
schon beim Namen sind. Jammin' ist abgeleitet von «to
jam», dem Ausdruck für das
lockere Zusammenfinden von
Musikern, die dann eben zusammen jammen, das heisst
sie improvisieren auf Grund ihrer musikalischen Erfahrung.
Was zählt sind Tourneen mit
Grössen wie John Mayall, Eric
Burdon und der Climax Blues
Band. In ihrer langjährigen Karriere können die drei Jungs auf
über 1000 (!) Konzerte zurück-
blicken. Wie es sich gehört,
natürlich nicht im abgebrannten Heuschober von Hinterpfupfikon, sondern im In- und
Ausland. Nebst dieser ungeheuren Live-Erfahrung können
sie auch auf drei frühere
Scheiben stolz zurückblicken:
«Intensity», «Too Many Nightsn
und «Wildlive». «Mit <Playground) ist uns unser persönlicher Höhepunkt gelungen»,
freute sich Drummer Tom Beck
nach den erfolgreichen Aufnahmen im Soundville-Studio in
Luzern. «Wir waren noch nie so
extrem motiviert und von unserem Produkt überzeugt, wie
diesmal. Dieses Album ist gelungen!~
Gleicher Meinung ist Promotionschef Rene «Oh Tannenbaum»-Tanner von PolyGram,
die Jammin' für ihr Haus gesichert haben: «Weil wir 100%
von dem überzeugt sind, was
sie machen! Weil wir eine internationale Firma sind und Jammin' in diesem Markt 100% zu
bestehen vermag. Weil Jammin'jedes Konzert zum Live-Erlebnis macht. Mit dem aktuellen Album möchten wir für sie
den Stellenwert in unserem
Land festigen und natürlich
auch ausbauen. Zudem wollen
wie Jammin' über unsere Landesgrenzen hinaus noch bekanntmachen. Und schliesslich: Wetten, dass der Song
<Happiness>ein Hit wird? Und
zwar nicht nur in der Schweiz!»
Wie immer: Die Zeit wird es
zeigen.
Texte: Marc Bodmer
Können in ihrer Karriere auf
über 1000 Konzerte zurückblicken: Jammin'. F O ~ O :polygram
Könner mit Spass an der Sache
Rhythm & Blues mit funkigem
Groove war am Donnerstag
mit jammin> im ~
i A J Z~
angesagt. Das bernisch-bielerisehe
Trio
deinonstricrte
während zweieinhalb Stunden
sein Können und Feeling mit
~
~und
bemerkenswerten Soli.
Christine Mäder
Jammin' sind besser denn je. Das bewies das Power-Trio mit seinem ersten Bieler Auftritt seit langem
nachhaltig. Feeling und Spielfreude,
gepaart mit beeindruckender Präzision, ausgezeichneter Dynamik und
absoluter Sicherheit: Bandgründer
Boris Pilleri (Gitarre, Gesang), Tom
Beck (Drums) und Roland Sumi
(Bass, Backing Vocals) zeigten eine
reife Leistung. Während zweieinhalb Stunden verblüfften und begeiSterten sie das nicht allzu zahlreiche
Publikum - darunter aber immerhin
eine stattliche Anzahl Musikerkollegen aus der Bieler Szene - mit versiertem Können und einer aus dem
satten Power-Sound herauswachsenden, elektrisierenden Energie.
Schon seit Jahren jammen sie
nicht bloss den Blues, sondein erweitern
l ihr
~ zwar~nach wie vor auf R
& B basierendes stilistisches Spektrum mit Iunlcigem Groove, harten
Rock-Akzenten und zuweilen auch
jazzigen Elementen. Tom Beck sorgt
mit seinem mal wuchtig ~ 0 ~ ä r t .
treibenden~ und dann wieder
~ subtil
zurückhaltenden
Schlagzeugspiel
für den soliden Rhythmusboden. Roland Sumi - der Bieler macht seit
bald einem Jahr bei den Bernern mit
- weiss seinen 6-Saiten-Bass sehr
abwechslungsreich einzusetzen und
trägt nicht zuletzt mit seiner versierten Slap-Technik zum vermehrt funkigen Touch bei. Tonangebend ist
meist Boris Pilleri, der mit seiner
Gitarre grosse Vielfalt demonstriert:
mit unglaublich behender Fingerarbei1 ebenso wie im Umgang mit Effekten.
Neben ihren den grösslen Teil des
Repertoires ausmachenden Eigenkompositionen - darunter das als
letzte Zugabe dargebotene «Too
Many Nights~,der intensive «Bus
Stop Blues» oder das rauhe «Equalize» - fetzten Jammin' zum Beispiel
auch lustvoll durch Bugs Hendersons «Baby Ruth» und Chuck Bei-rys
«Nadine».
d
Jammin', das Trio des ItaloEmmentalers Boris Pilleri,
wird für einen der Höhepunkte des Thuner Open-airs sorgen: Die Band tauft am Samstag ihr viertes Album «Playground~, ein starkes Stück
Rockmusik. Rockmusik?
Pilleri und Kollegen übertölpeln zuweilen sich selbst. Ihr letztes, live in
Ungarn eingespieltes Werk <cWildlive- kam 1991 so unerwartet auf den
Markt, dass es von kaum jemandem
wahrgenommen wurde; nur 4000
Stück sind abgesetzt worden. Jammin' sind immer für eine Uberraschung gut: Als vergangenen Samstag der alternde Edgar Winter dem
Sommerfestival auf der Zofinger
«Heitere. fernblieb, genügte ein
Anruf, damit die drei Berner kurzfristig einsprangen - und das Publikum des Open-airs im Wiggertal
derart begeisterten, dass zuletzt niemand mehr den ausgebliebenen texanischen Star vermisst hätte.
Spielwiese der Musikstile
<<Playground*
heisst die neue CD.
Welches Schweinderl hätten's denn
gern? In streitbar pubertärer Hülle,
die kopulierende Schweine beim
flotten Dreier zeigt, steckt ein unbestritten ,starkes Kraftpaket zeitgemässer Sounds und Songs. Keine
Berner Band hat mehr Power: Sängergitarrist Boris Pilleri, Drummer
Tom Beck und der neue dritte Mann,
Bassist Roland Sumi, sind drei ausgewiesen exzellente Musiker.
Dass sie sich selbst nicht festlegen, geschweige denn festlegen lassen, ist Stärke und Schwäche zugleich. Vor 17 Jahren als Bluesband
gestartet, legen Jammin' heute
Wechselhaftes vor: Auf harte Blues-
.
Crossover, das Vermengen von Gattungen, das Verwischen von Grenzen als Gebot der Stunde. Und sollten die Radios <<die
Ecken und Kanten, die wir bewusst nicht wegpoliert haben, kastrieren., bleibt Boris
dennoch ansteckend frohgemut:
<<Wir
sind nicht zu stoppen!.
Denn: «Wir machen nicht Musik
fürs Radio, wir sind Live-Musiker.
Es ist langweilig, auf Nummer sicher zu gehen - lieber bewege ich
mich am Abgrund., beteuert Boris.
Und Tom gibt sich kompromisslos:
<<Wenndu beim Komponieren die
Charts im Kopf hast, kannst du's eh
gleich vergessen.. Wer trotzdem
Songs wie die wunderschöne Ballade .Don't hurt yourselfm schafft,
kann getrost sein: Diesmal dürfte
der grosse Sprung bevorstehen.
Spielfreude deutlich hörbar
Harte Burschen, weicher Kern: Die neue CD von Jammin' (v.1.Roli Sumi,
Boris Pilleri, TomBeck) hat auch sanfte Töne.
(Bild:Reto Camenisch)
rock-Riffs folgen sanfte akustische
Gitarrensoli - und wieder zurück
ins Gitarrengewitter. Die Vielfalt gefällt, ist aber kaum marktgerecht.
Trotzdem hat Plattenriese PolyGram (auch der Gümliger Sound
Service war interessiert) das Berner
Trio mit einem Bandvertrag ausgestattet. Und verspricht laut Marketing-Chef Rene !i'anner gar, «Jammin' über die Landesgrenzen hinaus noch bekanliter zu m a c h e n ~ .
Spielerisch ins Ausland?
Trommler Tom, der live wie auf
Platte anstelle eines Keyboarders
tragende Begleittöne beisteuert, indem ex mit Stöcken und Füssen
auch Synthesizer bedient, stellt
klar: .Wir sind nicht grössenwahnsinnig. Aber wir waren schon so oft
auf Tournee im Ausland, dass unse-
«Playground~ist brachial, aber
leidenschaftlich; zuweilen simpel
(der Schunkelrap eHappinessn peilt
re Platten etwa in Deutschland jetzt die Hitparade an), aber lustvoll.
Jammin' ist es trotz dreiwöchiger
einfach erhältlich sein sollten.„
Ohnehin kommt Pilleris Musik Studio-Tüftelei geglückt, ihre Freuseit jeher international daher. ((Ich de an der Musik auf CD zu bannen bin halt nicht mit dem Mundart- ohne häppchenweises Portionieren
Sound aufgewachsen.: Boris singt für die Es-sy-alli-so-nätt-Radiostaenglisch. Zudem hat das neue Al- tionen. 65 Minuten ~ e s a m t - s p i e l - /
bum längere Instrumentalparts, zeit, Songs von fünfeinhalb Minu<<weilText stets eine ßildwelt vor- ten Dauer, ein über achtminütiger
Abspann mit Filmsoundtrack-Quagibt, die Musik allein offener ist.,
sagt der gelernte Grafiker. Seine Gi- lität, hymnischer Hardrock und
tarre malt Bilder, die zum Schön- funkiges Staccato bunt gemischt:
sten im Rockland Schweiz gehören. Eine Platte, an der sich sowohl
Auf «Playgroundn tobt sich das Deutschlands Edel-Metaller ScorpiTrio aus, scheinbar Widersprüchli- ons als auch Esoterik-Softie Vollenches wird vereint. Zu sperrig fürs weider weiden würden - gibt's denn
Banz Friedli
grosse Geschäft? <<Ineiner Zeit, da das? Jammin'.
sich Abenteuerferien und Fünf- i Open air Thun: Schadaupark, ab rnorSterne-Hotel, Opernbesuch und gcn Freitag, 18.00 Uhr. Jammin'-PlattenSamstag, 17.00 Uhr. Detailliertes ProBratwurststand nicht mehr aus- taufe
gramm siehe heutige ,<BernerAgenda..
schliessen., hofft Manager Andy i CD: Jammin': Playground (518293 PolyLocher, ((sind Gegensätze <in*.. GramiMercury).
/
Openair Thun
Flach den internationalen Erfolgen von Stephan ~ i x e r <!'ello,
,
oder Andreas \F~l!enweidermachen sich weitere Schweizer auf, die Rock-Welt
zu erobern. BLICK stellt die vier Erfolgversprechendsten vor.
1
des Bemer Blues(Jammin') auf
d sehr melodiöse
«Playground» findet übrigens an diesem
Wochenende beim Open air Thun statt.
P
1
(
$
I
f
!
r
i
I
Mittwoch, 15., bis Freitag, 17. September, 21.00: ~ B l u e suith a Feeling., aus den USA. Die Musiker ha- '
ben schon mit Chuk Bery, B o
Diddley, Muddy Waters, James Cotton und Matt «Guitar» Murphy zusammengespielt.
Dienstag, 21., bis Donnerstag, 23.
September, 21.00: «From Blues to
Jazz» mit Thomas Moeckel (guitar,
vocal, trumpet), Emmanuel Bex aus
Frankreich (organ) und Dany Shaw
aus England (drums).
,
, Mittwoch, 15., und Donnerstag, 16.
; September,
21.00: Jammin' ist ein
Schweizer Trio, das bereits uber tausend Konzerte im In- und Audand
! gegeben hat Mit drei CDs hat es
bereits grosse Erfolge verbuchen
konnen, die vierte CD <*Playground»
wird derzeit auf einer Tournee vori' gestellt. Die Scheibe prasentiert 63
Minuten und 50 Sekunden Musik
pur. Hart, genau, sanft, harmonisch
und emotional zugleich.
/
V
:
.
I
Zum v i e r t e n M a l l e g t d i e B e r n e r
R o c k b v n d J a m m i n l e i n e n Tonträg e r vor: ~ P l a y g r o u n d » i s t e i n e
Spielwiese musikalischer Stile u n d
besticht d u r c h hörbare Spielfreude. Die CD von internationalem
Format wird a m morgen beginnend e n Open-air i m Schadaupark geSEITE9
tauft.
Festivalbeginn und Geländeöffnung:
Fr 16h, Sa 12h, So 9h.
Kein Ort eignet sich besser als der geschichtsträchtige Schadaupark am
Thunersee, um die Märchenwelt des
Mittelalters aufleben zu lassen. Das
Thuner Atelier EigenArt entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Theater La Cascade Skulpturen, Klanginstallationen, Duft-'und Massagezelte.
Riesen, Feuerspeier, Fakire und
Jongleure tauchen in der Nacht auf.
Der hünenhafte Martin Baud hat für
grosse und kleine Kinder wiederum
Spiele ausgedacht: neben der Gumpi-Landschaft, dem Schwebebalken
und dem Maskenbasteln eine eigens
gebaute Wasserrutschbahn. Das
Ubernachtungsgelände mit grossem
Schlafzelt, Toiletten, Waschgelegenheiten und Verpflegungsständen ermöglicht die Schlafsackübernachtung. Campieren im eigenen Zelt ist
nach wie vor nicht gestattet. Ubernachten ist nur auf dem besonders gekennzeichneten Gelände möglich.
Das Festivalgelände vor der Bühne
wird jede Nacht geräumt, um demPublikum die Möglichkeit zu bieten,
auch nur einen einzelnen Festivaltag
besuchen zu können.
Für die Anreise sind die öffentlichen
Verkehrsmittel zu empfehlen, der
Bahnhof Thun ist nah, mit Busverbindung bis zum Schadaupark. Autofahrer sind gebeten, das Park & Ride-System zu benutzen. Bei der Autobahn-Ausfahrt Thun-Süd sind
Parkplätze und eine Bus-Pendeldienst eingerichtet.
Die Speisen werden auf Geschirr serviert, für welches Depot erhoben
wird. BierwirdineinemschönenFestival-Humpen ausgeschenkt. Mit Depot oder als Kauf-Souvenir.
I
'
Donnerstag, 16. September, 20.00:
Musica Mondiale prasentiert die
baskische Band Negu Gorriak, Vorgruppe Tapia eta Leturia
Dienstag, 21. September, 20.30:
Ghetto Galloon prasentiert BluesRock mit den Sister Double Happi) ness
1
/
!/
i
Damifiih' taufen an Thuner
Festival ihrstarkes Album
Zum zehnten Mal findet nun das legendäre "grosse Kleine" im Schadaupark statt. Ohne Ambitionen, im
Starrummelder Sommerfestivalsmitmischen zu müssen, gibt sich das Openair Thun idyllisch und friedlich.
Nicht umsonst entstand Büne Hubers
"Scharlachrot" in jener denkwürdigen Nacht, als Carmel zum ersten Mal
im Schadaupark sang.
Das Programm:
Fr 13.8. D-Note, Mother Earth, Sens
Unik.
Sa 14. 8. The Pride, Jamrnin', Average White Band, Calvin Russell, Special guest.
So 15. 8. Klassische Frühstücksmatinke Allgemeine Orchestergesellschaft Thun, Shirley Grimes, Phon
Roll, Roger Chapman, Uriah Heep.
Donnerstag, 16. September, 20.30: ,
Cedar Walton Quartet aus den Staaten, featuring: Raymond Court (tp, I
1 CH), Ralph Moore (ts), Cedar
Walton (P), Dave Wiliams (b) und
I Billy Higgins (dr).
1
Jammin'
Jammin'
"Pend"
(PolyGrarn/Merncy)
Boris Pilleri (voc, git), Roland Sumi (b, voc) und Tom
Beck (dr, v t h ) bringen in
den 14 Eigenkompositionen
ihre Stärken eindrücklich zur
Geltung. Zum versierten instrumentalen Können p f l t
sich die Lust arn Expenment i m mit verschiedensten
Stilmitteln. Auf "Playground
hat ein besinnliches Instrumental wie "Quintana Roon
ebenso Seinen Platz wie der
lockere Party-Gmve von
"Happiness". Ais Gäste wirken unter anderem die
hollkdische Sängerin Manon Reingoud
Giris)
und der ungarische Saxophonist Muck Feme (Adam
Török Band) mit. (mä)
Jammin'
Seit der Bandgründung 1976tourt das
Schweizer Trio Jammin' fast ununterbrochen. Auftritteim Ausland sind
inzwischen für die Band keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. So
werden sie nach der Plattentaufe ihres dritten Studioalbums "Playground" am Open Air in Thun eine Europa- und Südamerika-Tournee antreten. Aber weshalb das Weglassen
von The Blues im Bandnamen?
"Dafür gibt es zwei Gründe", so Bassist Rolf Sumi, "erstens hat das Anhängsel The Blues musikalisch nicht
mehr gepasst und zweitens hat die
Band in Europa als Jammin' bprpitc
Erfolge gefeiert!" Dass sie: nun
tatsächlich eher zum Rock&R<111hinstreben als zum Laid Back-Blues. beweist "Playground".
(Nm
,---&-V
Neben den typischhärteren Songs befinden sich die Überraschungen unter den 14 Tracks im zweiten Teil der
CD. Hier komponierten Jammin'
spannungsreiche Instrumentalstücke
wie "Scalewalk", "Juxtapositions
Part One & Two" and "Demor1 "-wä11ce". Ebenfalls sehrschön die feist meditativen
Gitarren-Impressionen
über den mexikanischen Küstenstreifen "Quintana Roo". Logische erste
Single-Auskopplung ist das fröhliche
"Happiness", der Song mit eingebauter Schunkelgarantie. Als mögliche
Nachfolger kommen wohl das funkige Duett von Boris mit der holländischen Sängerin Marion Reingoud bei
"Stay" oder die Ballade "Don't Hurt
Yourself" in Frage.
Den drei Charaktertypen Boris Pilleri (git, voc), Roland Sumi (bg, br) und
Tom Beck (dr, sy) ist mit "Playground" ein ohne Produzentenhilfe zustandegekommener (!), feiner, ausgebuffter Wurf gelungen.
Roland M
__
ROCK
Fleissige Berne
ner
Per--r Rock leb: nicht allein von
Polo Hofer, Züri West und Patent Ochsner. Neben den bekannten Exponenten
der lebendigen Berner Szene sorgen auch
andere Bands für einen anhaltenden Berner CD-Ausstoss. So etwa Jammin' und
Span, um aus aktuellem Grund auf zwei
Gruppen hinzuweisen, die schon eine
ganze Weile auf hiesigen Kleinbühnen auf
Achse sind. Beide Bands haben zwei neue
Scheiben herausgebracht, in die man
gerne reinhört: Span tönen mit ihrem bewährten Dialekt-Rock allerdings bedeu-
--
tend traditioneller, überraschungsloser
und «Polo»-lastiger als Jammin', die nicht
nur ihren früheren Namen (Jammin' the
Blues) entschlackt haben: Der Rock der
zum Trio geschrumpften Band (Boris Pilleri: Gitarre, Tom Reck: Drums, Roli
Sumi: Bass) kommt viel direkter und
knackiger daher als auch schon, und die
englisch gesungenen Songs haben durchaus internationales Radio-For-'"
Span, ((LaDanza» (Sound Service)
(Polygram).
Jammin ', ((Playground~
Ausserdem neu auf CD:
b The Cure (Pop),((Show»,E lektra
b Iggy
n
Pop (Rock), c<AmericanLaesanh
Virgin.
b De La Soul (Rap/Soul), ((Buhloone
Mindstate~,East West/Musikvertrieb.
b Al Green (Soul), ~Don'tLook Bac
RCA.
r17--2..
U
b Paul Weller (Pop), «Wild w u u u ~14e,
tronome.
Träume sind auch noch nach 17 Jahren harter Rockarheit statthaft: Jarnmin'.
Bild pd
Berner Jammin' im Gespräch über ihr viertes Album «Playgroundv
Vielfalt, statt irn Eintopf kochen
IIhr Auftritt am Thuner Open air
war den Bernern Jamrnin' Anlass,
ihre viette CR, ((Playgioundn, vorzustellen. Die Reaktion des Publikums bewies die tanzbare und
groovige Qualität des 14 neusn
Songs.
1990 reduzierte das Trio seinen Namen auf Jammin' (vormals Jammin'
The Blues) und zeigte damit an, dass
es nunmehr nicht mehr nur zu Blues
jammen wollte. Das Album «Too
Many Nights* belegte das, war aber
machermusik>.» E r findet die Hülle
lieblich und schön, und die Leute
sollen denken, was ihnen Spass macht.
Doch soll auch hier der Inhalt mehr
gewertet werden als die Hülle; und in
dieser Hinsicht werden sich die Meinungen kaum spalten. Jammin' ist ein
Album gelungen, auf dem sie die
Spontaneität, die ihr Name andeutet
und für die ihre Auftritte garantiert,
perfekt eingefangen haben. «Playg r o u n d ~besticht durch vielfältige Musikalität und präz:ises Handwerk: treibende, nach vorne gemixte Bassläufe,
präzises, kraftvolles Schlagwerk und
Boris' eigenwilliger Gesang und Gitarrenarbeit lassen rockige Nummern wie
«Priorities», «I don't Wanna S l e e p ~ ,
-
-
«Trouble In The Temple* sofort in die
Beine fahren, während sich das soulige
«Happiness» als Ohrwurm in den
Gehörgängen festklebt. Abgelöst wird
diese «Nummer von erfrischender
Oberflächlichkeit» (Boris) vom meditativen, akustischen ~ Q u i n t a n oRoo»,
einer Hommage an die Landschaft
Yukatans, das wiederum in «Stay»
übergeht, ein souliges Duett von Boris
mit Marion Reingouod, Leadsängerin
der holländischen Nasty Girls. Die 14
Stücke garantieren durch ihre Stilvielfalt von Rock, Blues, Soul und Balladen
für Spannung über 63 Minuten und
dürften den drei Bernern den Verkaufserfolg versprechen, der ihnen nach 17
Jahren harter Arbeit auch zusteht.
Jammin'
Jammin'
"Pend"
(PolyGrarn/Merncy)
Boris Pilleri (voc, git), Roland Sumi (b, voc) und Tom
Beck (dr, v t h ) bringen in
den 14 Eigenkompositionen
ihre Stärken eindrücklich zur
Geltung. Zum versierten instrumentalen Können p f l t
sich die Lust arn Expenment i m mit verschiedensten
Stilmitteln. Auf "Playground
hat ein besinnliches Instrumental wie "Quintana Roon
ebenso Seinen Platz wie der
lockere Party-Gmve von
"Happiness". Ais Gäste wirken unter anderem die
hollkdische Sängerin Manon Reingoud
Giris)
und der ungarische Saxophonist Muck Feme (Adam
Török Band) mit. (mä)
Jammin'
Seit der Bandgründung 1976tourt das
Schweizer Trio Jammin' fast ununterbrochen. Auftritteim Ausland sind
inzwischen für die Band keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. So
werden sie nach der Plattentaufe ihres dritten Studioalbums "Playground" am Open Air in Thun eine Europa- und Südamerika-Tournee antreten. Aber weshalb das Weglassen
von The Blues im Bandnamen?
"Dafür gibt es zwei Gründe", so Bassist Rolf Sumi, "erstens hat das Anhängsel The Blues musikalisch nicht
mehr gepasst und zweitens hat die
Band in Europa als Jammin' bprpitc
Erfolge gefeiert!" Dass sie: nun
tatsächlich eher zum Rock&R<111hinstreben als zum Laid Back-Blues. beweist "Playground".
(Nm
,---&-V
Neben den typischhärteren Songs befinden sich die Überraschungen unter den 14 Tracks im zweiten Teil der
CD. Hier komponierten Jammin'
spannungsreiche Instrumentalstücke
wie "Scalewalk", "Juxtapositions
Part One & Two" and "Demor1 "-wä11ce". Ebenfalls sehrschön die feist meditativen
Gitarren-Impressionen
über den mexikanischen Küstenstreifen "Quintana Roo". Logische erste
Single-Auskopplung ist das fröhliche
"Happiness", der Song mit eingebauter Schunkelgarantie. Als mögliche
Nachfolger kommen wohl das funkige Duett von Boris mit der holländischen Sängerin Marion Reingoud bei
"Stay" oder die Ballade "Don't Hurt
Yourself" in Frage.
Den drei Charaktertypen Boris Pilleri (git, voc), Roland Sumi (bg, br) und
Tom Beck (dr, sy) ist mit "Playground" ein ohne Produzentenhilfe zustandegekommener (!), feiner, ausgebuffter Wurf gelungen.
Roland M
__
ROCK
Fleissige Berne
ner
Per--r Rock leb: nicht allein von
Polo Hofer, Züri West und Patent Ochsner. Neben den bekannten Exponenten
der lebendigen Berner Szene sorgen auch
andere Bands für einen anhaltenden Berner CD-Ausstoss. So etwa Jammin' und
Span, um aus aktuellem Grund auf zwei
Gruppen hinzuweisen, die schon eine
ganze Weile auf hiesigen Kleinbühnen auf
Achse sind. Beide Bands haben zwei neue
Scheiben herausgebracht, in die man
gerne reinhört: Span tönen mit ihrem bewährten Dialekt-Rock allerdings bedeu-
--
tend traditioneller, überraschungsloser
und «Polo»-lastiger als Jammin', die nicht
nur ihren früheren Namen (Jammin' the
Blues) entschlackt haben: Der Rock der
zum Trio geschrumpften Band (Boris Pilleri: Gitarre, Tom Reck: Drums, Roli
Sumi: Bass) kommt viel direkter und
knackiger daher als auch schon, und die
englisch gesungenen Songs haben durchaus internationales Radio-For-'"
Span, ((LaDanza» (Sound Service)
(Polygram).
Jammin ', ((Playground~
Ausserdem neu auf CD:
b The Cure (Pop),((Show»,E lektra
b Iggy
n
Pop (Rock), c<AmericanLaesanh
Virgin.
b De La Soul (Rap/Soul), ((Buhloone
Mindstate~,East West/Musikvertrieb.
b Al Green (Soul), ~Don'tLook Bac
RCA.
r17--2..
U
b Paul Weller (Pop), «Wild w u u u ~14e,
tronome.
(Rock
Jammi- ' liernyt '<eineGrenzen
Im Rahmen ihrer Schweizer Tournee
kommt die Berner Band
Jammin ' morgen
ahend für. ein Konzert
ins Chuvev
Hotel «Drei Könige)).
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Die langersehnte vierte Scheibe
von Jammin'ist da. Morgen Freitag um 20.30 Uhr bieten-die drei
Berner Musiker im Hotel «Drei
Könige)) in Chur Musik pur.
Jammin'? Ja. Das Anhängsel
tlie Blues wurde definitiv gestrichen. Mit «Playground» im Gepäck überrollen Jammin' a b sofort die Schweiz. Und: Tourneen
in ganz Europa und Südamerika
"..
r...
I
Für harten Funk und Groove sorgen Tom Beck, Roli Sumi und Boris Pilleri (v.1.n.r.).
sind für das Schweizer Top-Trio
angesagt. ((Mit Playground ist
uns unser persönlicher Höhepunkt gelungen)), freuen sich die
drei Musiker. «Wir waren noch
nie so extrem motiviert und von
unserem Produkt überzeugt, wie
bei Playground. Dieses Album ist
gelungen!))
Und was dürfen die Fans an
den Jammin'-Gigs erwarten?
Crossover-Sound, Dynamit, funkig, groovig. Einfach Jammin'!
Oder, wie Sänger, Gitarrist 1
(pd)
Jammin'-Gründer Boris Pilleri diplomatisch zu sagen pflegt: (tunser Sound ist hart, aber abwechslungsreich. Wir spielen internationale Musik für den Bauch, die
Beine, das H'erz und dlen Kopf!.))
fpd/ht)
Endlich ist sie erschienen.
Wer? Die langersehnte vierte
Scheibe von Jammin'. Mit
~Playground))im Gepäck geht
das Trio nun auf Tournee
durch ganz Europa, danach
geht's ab nach Sudamerika
Nach den ersten beiden Studio-Alben «Intensity»
und
aToo Many Nights)) und der
Liveplatte «Wildlive» setzt die
Combo den eingeschlagenen
Weg konsequent fort. «Mit
Playground ist uns unser persönlicher Höhepunkt gelungen)), freut sich Drummer Tom
Beck nach den erfolgreichen
Aufnahmen
irn
SoundvilleStudio in Luzern. Nach den
Aufnahmen wurde in den
berühmten Townhouse-Studios
in London gemastert. Kein Geringerer als Kevin Metcalfe
[Genesis, Duran Duran, Yello]
vollzog eine der wichtigsten
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Jammin's neuester
«Playground» saugut!
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Arbeiten am Ende der Produktion. Und was dürfen die Fans
auf ~Playground))und an den
Jammin'-Konzerten erwarten?
Crossover, Dynamit, Groovepur.. . einfach Jarnmin'! Oder
wie Sänger, Gitarrist und Jarnmin'-Gründer Boris Pilleri diplomatisch zu sagen pflegt: ((Wir
spielen internationale Musik für
den Bauch, die Beine, das
Herz und den Kopf!)) [Polygram]
Jammin'
Jammin'
"Pend"
(PolyGrarn/Merncy)
Boris Pilleri (voc, git), Roland Sumi (b, voc) und Tom
Beck (dr, v t h ) bringen in
den 14 Eigenkompositionen
ihre Stärken eindrücklich zur
Geltung. Zum versierten instrumentalen Können p f l t
sich die Lust arn Expenment i m mit verschiedensten
Stilmitteln. Auf "Playground
hat ein besinnliches Instrumental wie "Quintana Roon
ebenso Seinen Platz wie der
lockere Party-Gmve von
"Happiness". Ais Gäste wirken unter anderem die
hollkdische Sängerin Manon Reingoud
Giris)
und der ungarische Saxophonist Muck Feme (Adam
Török Band) mit. (mä)
Jammin'
Seit der Bandgründung 1976tourt das
Schweizer Trio Jammin' fast ununterbrochen. Auftritteim Ausland sind
inzwischen für die Band keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. So
werden sie nach der Plattentaufe ihres dritten Studioalbums "Playground" am Open Air in Thun eine Europa- und Südamerika-Tournee antreten. Aber weshalb das Weglassen
von The Blues im Bandnamen?
"Dafür gibt es zwei Gründe", so Bassist Rolf Sumi, "erstens hat das Anhängsel The Blues musikalisch nicht
mehr gepasst und zweitens hat die
Band in Europa als Jammin' bprpitc
Erfolge gefeiert!" Dass sie: nun
tatsächlich eher zum Rock&R<111hinstreben als zum Laid Back-Blues. beweist "Playground".
(Nm
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Neben den typischhärteren Songs befinden sich die Überraschungen unter den 14 Tracks im zweiten Teil der
CD. Hier komponierten Jammin'
spannungsreiche Instrumentalstücke
wie "Scalewalk", "Juxtapositions
Part One & Two" and "Demor1 "-wä11ce". Ebenfalls sehrschön die feist meditativen
Gitarren-Impressionen
über den mexikanischen Küstenstreifen "Quintana Roo". Logische erste
Single-Auskopplung ist das fröhliche
"Happiness", der Song mit eingebauter Schunkelgarantie. Als mögliche
Nachfolger kommen wohl das funkige Duett von Boris mit der holländischen Sängerin Marion Reingoud bei
"Stay" oder die Ballade "Don't Hurt
Yourself" in Frage.
Den drei Charaktertypen Boris Pilleri (git, voc), Roland Sumi (bg, br) und
Tom Beck (dr, sy) ist mit "Playground" ein ohne Produzentenhilfe zustandegekommener (!), feiner, ausgebuffter Wurf gelungen.
Roland M
__
ROCK
Fleissige Berne
ner
Per--r Rock leb: nicht allein von
Polo Hofer, Züri West und Patent Ochsner. Neben den bekannten Exponenten
der lebendigen Berner Szene sorgen auch
andere Bands für einen anhaltenden Berner CD-Ausstoss. So etwa Jammin' und
Span, um aus aktuellem Grund auf zwei
Gruppen hinzuweisen, die schon eine
ganze Weile auf hiesigen Kleinbühnen auf
Achse sind. Beide Bands haben zwei neue
Scheiben herausgebracht, in die man
gerne reinhört: Span tönen mit ihrem bewährten Dialekt-Rock allerdings bedeu-
--
tend traditioneller, überraschungsloser
und «Polo»-lastiger als Jammin', die nicht
nur ihren früheren Namen (Jammin' the
Blues) entschlackt haben: Der Rock der
zum Trio geschrumpften Band (Boris Pilleri: Gitarre, Tom Reck: Drums, Roli
Sumi: Bass) kommt viel direkter und
knackiger daher als auch schon, und die
englisch gesungenen Songs haben durchaus internationales Radio-For-'"
Span, ((LaDanza» (Sound Service)
(Polygram).
Jammin ', ((Playground~
Ausserdem neu auf CD:
b The Cure (Pop),((Show»,E lektra
b Iggy
n
Pop (Rock), c<AmericanLaesanh
Virgin.
b De La Soul (Rap/Soul), ((Buhloone
Mindstate~,East West/Musikvertrieb.
b Al Green (Soul), ~Don'tLook Bac
RCA.
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b Paul Weller (Pop), «Wild w u u u ~14e,
tronome.
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tober, lassen die ~ardröck-~ionie- Pziri-Cic\c 11 r c l ~ t c/crpcii. cI,ii\ .nilicr I1,1IIlc I ~ , I ~ Oll>>
r~ 4 e e p Piirpie, in D r i ~ i n a l b e s e t - tinc!; l ; i t i i \ t riiclit ~c.lil,ifl' niaclil. 5 ('I>< <(Itic Ikiitlc 12:igct: Ono, davon .
IliiiclLclir rlcr I ~ c l i c h i c ~ t c n 2 sigriicri von 5;iiigcr I:in Ciillnn.
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, zung rnrE lan Gjllan, Jon Lorfl, qlt- UIC
ctiic Blackmore, Roqer Ftover lind Rock-l3:ilitl <Icr rnilicri 70cr .T:ilirc 5 c l >r.cp Plirplo-'I'-s1iirts
lan Paice lind zeitlosem Sound aus tnriclitcr~ u r t I ticFi i i i i t piirpli~:cn 2 Iiiiclicr lan Gillnn: c(i'lic Lifc Story.
Sclircilit n ~ i tAngabc dcr 'lclc- 1
25 Jahren Karriere das Ziircher Stipcrpt-clqcri vcr.iiicicn.
fbnniimmcr :in:
~DeepPrirplel- Preise:
Ha lleßstadinn erzrttern.
Redaktion BLICK, (Deep Rurpler, '
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Im letzten Sommer sorgte
das Berner Rock~Trio
JAMMIN' mit der dritten
LP ((Playground))für Furw
re in der Schweiz, Von den
Erfolgen im Ostblock g c
rtärkt, wagten JiüVlMIN'
nun den Sprung über den
grossen Teich nach MexiCO, Mit Erfolg! Die drei
Berner Musiker begeisterten die heissblütigen
Fans mit sehn Live
Konzerten, in elf Radi@
und einer W-Show! Und:
'ab sofort vertreibt Platm
fernMulti PolyGram die
JAMMIN1~Scheibenauch in
BÄ~Repoi.
Mexico! BERNER
ter Dieter Liethti sprach
mit JAMMIN1-Manager
Andy lother,
BERNERBÄR: Eine Berner Rockband auf Mexico-Tournee. Nicht
wohl behaupten. Band, Management und unsere Plattenfirma PolyGram sind sehr zufrieden.
Bereits IYY I, als die Band in Mexiin den Ferien weilte, haben wir
von einer Mexico-Tour geträumt.
Mit einer der grössten KonzertAgenturen Mexicos, der ~Organizacion Latino International)), wurde
die Tour schliesslich in sechs Monaten realisiert.
CO
Und, was haben Euch die zehn
Konzerte in Mexico konkret gebracht?
Für die Band und die ganze Crew
waren die drei Wochen in Mexico
ein tolles Erlebnis. Auch PolyGram
hatte an unserem Engagement und
den Erfolgen in Mexico Freude.
Es stimmt also, dass die aktuelle
JAMM1N'-Scheibe «Playground»
von Platten-Multi PolyGram nun
in Mexico vertrieben wird?
Ja, das stimmt. Und auf diesen Erfolg sind wir sehr stolz.
Wieviele «Playground»-CD'S sollen in Mexico verkauft werden?
Das ist im Augenblick noch sehr
schwer zu sagen. Sicher ist, dass der
Markt in Mexico nicht mit der
Schweiz vergleichbar ist. Alleine
Mexico City hat 22 Millionen Ein-
wohner. Da erhoffen wir uns natürlich schon einiges.
Wie in mexikanischen Medien h
lesen war, wurden die JAMMIN'.
Konzerte von wichtigen Leuten
besucht. Wer war das?
Die wichtigsten Leute waren für uns
das begeisterte Publikum. Es stimmt
aber, dass sich Vertreter von vier
Major-Companies (EMI, Warner,
BMG und natürlich PolyGram) für
JAMMM' interessierten.
Hat die Tour auch finanziell rentiert?
Dank den recht guten Gagen, der
Mithilfe der Kulturstiftung «Pro
Helvetia)) und dem Reisebüro «Arrow Toursn in Münsingen, konnten
alle Kosten und Aufwendungen gedeckt werden. Jede CD, die nun in
Mexico verkauft wird, ist für uns ein
netter und willkommener Zustupf.. .
Die Mexikaner sind ein heissblütiges Volk. Habt Ihr mit Euren harten Tönen den Geschmacksnerv
der Südamerikaner getroffen?
Ja. Musikalisch ist JAMMIN' sehr
gut angekommen! Die Mexikaner
sind sehr offen für harten Sound und
schöpfen selber aus einer starken
Grunge- und Rockszene. Der amerikanische Einfluss ist nicht zu überhören.
Wenn Phil Collins durch die Lande tourt, sind Hunderte von Helfern dabei. Wieviele Leute tourten
mit Jammin' durch Mexico?
Ganz ehrlich: Mit Phil Collins können wir wohl nicht ganz mithalten.. .
Boris Pilleri, Tom Beck und Roli Sumi wurden von mir, Pat Wettstein
(Sound-Ingenieur) und Michael Moser (Backliner) begleitet. In Mexico
wurden wir vom Tour-Or~anisator
Enric Rodamilans, zwei Fahrern und
sechs lokalen Helfern unterstützt.
Die PolyGram-Leute sind mit der
Mexico-Tour hochzufrieden. In
welchen Ländern sind JAMMIN'
in Zukunft unterwegs?
Vom 19. Mai bis 5. ~ i nsind
i wir erneut auf grosser Ungarn-Tour. Dort
spielen wir oftmals vor mehr als
10'000 Zuschauern!
Und danach?
Danach ist eine Tournee durch Nordeuropa geplant. Sicher sind vorerst
aber nur Tourneen durch Holland
und Schweden.
JAMMIN' im ((Rotkotitlan)): Auf den Spuren von Carlos Santana
...
Also konzentrieren sich JAMMIN' in den nächsten Monaten
vor allem auf's Ausland?
Natürlich nicht nur. Aber sicher ist,
dass JAMMM' in den nächstenMonaten vor allem die internationalen
Aktivitäten ausbauen wird.
Wer im Ausland bestehen will,
braucht immer eine neue CD im
Gepäck. Wann erscheint der
Nachfolger von «Playground»?
Stimmt. Die fünfte JAMMINtScheibe ist für Anfang 1995 geplant.
Und wann können die BernerFans JAMMIN' live erleben?
-
nrtnn tlin Rnrnnr Rnrlihnnd
JAMMIN1-Manager Andy Lother (r).
IUYIIIVU.
Grund zum Jubeln: JAMMIN' in Mexito Boris Pilleri, Raland Sumi und Tom Qpen air im Stadtzentrum von Pachuca: Mehr als 2000 mexikanisthe Fans feiBeck beaeisterten die heicchliitinen Fnnc mit dem tvnicrhen IAMMIN1-lniind.
Schon sehr bald. Ganz genau am
Samstag, 23. April, im Stufenbau Ittigen. Dort treten wir anlässlich des
((1. Berner Brunstfestivals» (Vorschau im nächsten BERNERBÄR)zusammen mit Stop the Shoppers, The
Men und den Hillbillies auf.
nin vnllnr Frfnln))
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