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Corinna Meraldi.pdf - Pollom im Adlergebirge

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Wie sich Gleichmut, Intelligenz, Heimatliebe
gepaart mit Leistungswillen, ohne Jammern und
ohne Wehklagen zu Erfolg vereinen.
Ein Beispiel, wie es tausende Beispiele gibt in Tschechien, dass
Sudetendeutsche wieder zurückkehrten nach Ihrer Heimat, anständig,
würdevoll und voller Erfolg.
Aus http://www.schlosshotelhubertus.cz/ eine Postkarte wohl.
Im Folgenden lesen Sie die Texte der Selbstdarstellung von Corinna Meraldi, über Ihr
Haus in Trebusin / Trebuschin, CZ 41201 Litomerice 1 / Leitmeritz 1, wie es unter
http://www.schlosshotelhubertus.cz/ zu lesen ist.
Mehr über die
"Gründerin vom
Ganzen"
Corinna Meraldi *
H. Corinna Meraldi wurde am 28.08.1938 (+15.02.2005)
rein zufällig in Berlin geboren, doch gleich nach ihrer Geburt kam sie mit ihren Eltern in
das kleine Dorf Triebsch bei Leitmeritz (heute Trebusin)
Dort lebten seit 1912 die Grossmutter Helene und ihr Grossvater Dr. Hans Georg
Männel. Sie waren die Besitzer des Schlosses zu Triebsch, eines L-förmigen
Zweiflügelgebäudes mit 2 ha großem Schloßpark, des dazugehörenden Meierhofes
samt Stallungen und Land,
sie besassen "die Herrschaft zu Rübendörfel", bedeutende Waldbesitzungen, ein
grosses Sägewerk etc.
Sie verbrachte also ihre ersten Kindheitsjahre in Triebsch (heute Trebusin) und wurde
dort auch noch eingeschult. Pavla Lothská (damals Paula Gramskopf) sass mit ihr auf
der gleichen Schulbank.
Heute ist Paula eine langjährige Mitarbeiterin des Schlosshotel Hubertus ...
Lebensstationen im Galopp:
Gymnasium in Bensheim und Frankfurt/Main
Ausbildung zur Exportkauffrau bei VDO Frankfurt/M.
1 1/2 Jahre in der französischen Schweiz als au-pair Kindermädchen zum Erlernen der
französischen Sprache.
Englisch lernte sie bereits als 12-Jährige im Amerikanischen Klub
für Deutsche Kinder in Frankfurt ...
Erste Anstellung bei Adler/Triumph/Grundig (ATG) in Nürnberg
Sie war - wie viele ihrer Vorfahren - seit 1960 nicht mehr an nur eine Nationalität
gebunden.
1960 heiratete sie Franco Meraldi, einen talentierten Sänger und Schlagzeuger aus
Voghera bei Pavia, Norditalien. Leider musste sie auf bittere Weise erfahren, wie es ist,
mit einem netten Italiener verheiratet zu sein, den man in Deutschland als "Itaker,
Spaghetti-Fresser und Makkaroni" beschimpfte. Sie verließen beide Deutschland ging
zuerst in die Schweiz. Corinna an die Hotelfachschule in Luzern.
* Erster Führerschein, ein Schweizer *
Ab mit dem ersten Dampfer als Hostess - Schiffsroute:
Le Havre * Cuxhaven * Southhampton * Quebec * Montreal
1962: Direktions-Assistentin "New Adelphi Hotel", Singapore
(wurde längst abgerissen, heute steht dort ein Sheraton-Hotel).
1963: Merlin-Hotel Kuala Lumpur (Malaysia)
* Zweiter Führerschein - aus Malaysia *
1964: Rama Hotel, Bangkok (Thailand)
1965: Hilton Hotel, Kathmandu (Nepal)
Corinna
Meraldi, 28
Jahre (1966)
1966: Johannesburg, Südafrika
Zuerst: "Spaghi's Restaurant", Market-Street, Joburg "Café Mozart" Corlett Drive,
Birnam (Besitzerin)
* Dritter Führerschin: Südafrika! *
(Der malayische wurde dort wegen der Apartheids-Politik nicht anerkannt, sie musste
eine neue Fahrprüfung in Johannesburg machen!)
1969: Eröffnung des "Inyanga Club" in Bryanston/Sandton (bei Joburg)
1973: Eröffnung "King Henry" in Blairgowrie, Randburg (bei Joburg)
Ende 1974: Rückkehr nach Deutschland nach mehr als 20 Jahren im
englischsprechenden Ausland!
Viertes Auto und - richtig geraten - der 4. Führerschein,
denn in Deutschland erkannte man den südafrikanischen nicht an!!!
1975: Schlosshotel Königsegg, Insel Reichenau
1978: Hotel "Alfamar" bei Albufeira, Algarve, Portugal
1981: Zurück nach Deutschland
Übersetzerin bei MBB Raumfahrt-Division in Lampoldshausen
(Heilbronner Raum)
1984: Chefsekretärin bei Winchester Elektronik, Heilbronn-BiberachDurch ihre Ehe mit
Franco Meraldi (1960, Southhampton, England)
wurde sie auch Italienierin, ihr Pass wurde von der italienischen Botschaft Kuala
Lumpur, Malaysia, ausgestellt. Später erhielt sie einen südafrikanischen Pass in
Johannesburg, wo sie fast 15 Jahre lebte. Ihre drei Töchter Monica, Nicola und
Claudia - alle in Johannesburg, Südafrika geboren - haben südafrikanische,
Wie hätte sich möglicherweise die Geschichte entwickelt,
wäre dieser Goldsegen der Eheleute Dr. Männel nicht gewesen...???
Sophie (die spätere Gräfin von Hohenberg) hätte man sicherlich vom Wiener Hof
vergrault ...
Sie wäre in's heimische Grosspriessen an der Elbe zurückgekehrt und wäre nicht an
der Seite von Franz Ferdinand eines Tages im Jahr 1914 nach Sarajewo gereist, wo
beide ihren Tod fanden! Dieses brutale Attentat auf den Thronfolger und seine Gattin
erschütterte die Welt und führte zum Beginn des 1. Weltkrieges!
Im Jahre 1913 kam zu den großen Wäldern das Schloss zu Triebsch hinzu. Damals
noch im Familienbesitz des Baron Karl von Skal und Gross-Ellguth wurde es von
seiner Cousine - eben jener jungen Frau Helene Männel "von der Schande gerettet".
Helene, geborene Uhlemann (Uhlemann + Söhne, Altenburger Essig- und
Senffabrik!),
hatte bedeutende adelige Vorfahren: den Reichsgrafen von Medem,
über welchen sie mit den von Skals verwandt war. Beinahe wäre das Schloss der
Familie von Skal verlustig gegangen, war doch Cousin Karl war ein "Spieler vor dem
Herrn", der nachts im Schloss mit Leitmeritzer Freunden zockte! Einer dieser "Freunde"
war der Domkapellmeister Hameschke. Karl hatte schon das Tenzler Revier
(Kelchberg samt Wald) an ihn beim Kartenspielen verloren. Hameschke liess den
ganzen Kelchberg abholzen, um Geld einzutreiben. Auch der zum Schloss gehörende
Meierhof wurde an ihn verspielt.
Dieser hatte mit Milchwirtschaft nicht viel am Hut und verkaufte das große Anwesen.
Als durch einen an Hameschke ausgestellten Spielschuldenwechsel auch das Schloss
dran war, beschloss der Familienrat, Karl nach Schlesien "zurückzuordern", wo man
ebenfalls grosse Güter (Gross-Ellguth) besass, um weiterem Schaden vorzubeugen ...
Großeltern
So kam es, dass der Großvater und die Großmutter der heutigen
Besitzerin - nachdem Karl's Spielschulden beglichen und die Familienehre gerettet war,
Eigentümer des Schlosses zu Triebsch wurden und ständig dort wohnten. 1913 wurde
der Kelchberg von Dr. Hans Georg Männel erneut mit Junghölzern bepflanzt.
Dass heute dort wieder ein Wald steht, ist sein Verdienst
Zur Familie Männel de Garrigues
Die Chronik der de Garrigues lässt sich bis 1356 in Frankreich zurückverfolgen. Die
Liste dieser "blaublütigen" Vorfahren ist endlos ...
Ältester französischer Hochadel ...
Corinna M. wollte es fast nicht glauben und machte sich 1989 auf den Weg dorthin, um
die Urkunden nachzuprüfen. Sie verbrachte 220 Stunden in diversen Archiven und
brachte selbst bis dato Unbekanntes an's Licht.
Das Wappen einer
meiner vielen Ahnen ...
Jahrbuch 1400 - 1604,
Archiv von Narbonne,
Frankreich
Jahr 1421: Maitre
Pierre de la Garrigues
a de la Dévéze Consul
von Narbonne und
Juge Royal (königl.
Richter)
(Pierre d'Hozier, Paris,
Armorial du France
1738-1768, Register III,
Band V.)
Alles stimmte...
Über die vielen Jahrhunderte "verdünnte" sich jedoch das "blaue Blut",
denn schließlich konnte nur einer der Söhne den Titel und die Besitzungen erben. Aus
Herzögen wurden Grafen, danach Edelleute ...
Sie erhielten Positionen als königliche Adjudanten, herzogliche Kämmerer,
Verwalter u. ä.,
die Töchter wurden königliche Kammerzofen usw.
Übrig blieb nur ein alter, adeliger Name ...
Irgendwann war es an der Zeit, einen Beruf zu erlernen ...
Da alle wohlerzogen waren und eine gute private Bildung genossen, war das
verhältnismäßig einfach, Pierre de Garrigues war bereits um 1650 ein qualifizierter
Juwelier und Uhrmacher, der an hochherrschaftliche Kunden herrliches Geschmeide
lieferte! Er besaß, nachdem die Familie de Garrigues in den Wirren der
Hugenotten-Kriege mehrmals ihr Hab und Gut verloren hatten,
trotzdem ein beachtliches Privat-Vermögen!
Unter den bedeutendsten Vorfahren, die ab 1680
- Aufhebung des Ediktes von Nantes und Verfolgung aller Hugenotten nach
Deutschland emigrierten, war ein "Tabakdirektor des Kurfürsten von Brandenburg" aus
Halle a. d. Saale - er war ein wohlhabender Kaufmann; ein portugiesischer
Generalkonsul in Kopenhagen (de Garrigues de Konninck!); ein amerikanischer Dr.
der Gyneakologie aus Brooklyn namens Jacques de Garrigues,
dessen Fachbuch noch heute Lehrstoff an amerikanischen Universitäten ist und
welcher als 80-jähriger Esperanto lernte und das erste amerikanische EsperantoWörterbuch schrieb sowie die Ehefrau des Hamburger Senators Johns (Johns-Allee),
der den Dänen den Altonaer Hafen abkaufte - damit hatte Hamburg einen Seehafen;
Malvina de Garrigues, Primadonna der königl. sächs. Oper in Dresden (Sopran)
und Ehefrau Ludwig von Schnorr's (Heldentenor), Solisten der Uraufführung von
Wagners "Tristan und Isolde"
wie auch die Männel-de Garrigues, Gründer und Inhaber der Wernesgrüner
Bierbrauerei, vormals Christian Gottlob Männel,
bis die Großbrauerei 1974 verstaatlicht wurde (DDR)
(heute wieder ein Weltunternehmen - nur müssen wir das Bier kaufen!)
Alle aber hatten eines gemeinsam:
Sie erhielten die beste Ausbildung
- auch die Mädchen! Grosser Wert wurde auf gute Allgemeinbildung und Kultur gelegt:
Alle beherrschten mindestens ein Musikinstrument, ausserdem wurden sie in mehreren
europäischen Sprachen unterrichtet - etwas, das es damals nicht oft gab!
Dr. Hans Georg Männel's Vater war der berühmte Gynäkologe
Dr. Georg Männel (Frauenklinikum Dresden), seine Mutter jedoch war Sophie de
Garrigues, (geboren in Larvik, Norwegen).
Die deutschsprechende Familie wohnte in Kopenhagen.
Sophies Bruder war Rudolf de Garrigues, von dem noch erzählt wird.
Im Jahre 1912, als Dr. Hans-Georg Männel die Wälder des Grafen Chotik in der
Triebscher Gegend kaufte, waren diese Ländereien noch im österreichischen
Böhmen. Von 1914 bis 1918 tobte der 1. Weltkrieg.
1918 entstand durch Thomas Masaryk ein neuer Staat, die
Tschechische Slowakische Republik.
Gattin des ersten Präsidenten und Staatsgründer war
Charlotte (de) Garrigues.
"Sie ist eine Amerikanerin"...???
Charlottes Vater war Rudolf de Garrigues, ein "Neuamerikaner" und Deutscher,
dessen Familie nach dem Zuschlag des deutschen Landes Schleswig an Dänemark
nach Kopenhagen gezogen war.
Rudolf de Garrigues machte seine Lehre als Lithograph, Kupferstecher und
Atlantendrucker bei der Weltfirma Brockhaus in Leipzig. Es war auch diese Firma,
welche ihn nach Amerika schickte, damit der Kontinent neu vermessen und
kartografiert werde. In America schrieb er seinen Namen ohne das "de",
der Einfachheit halber ....
Rudolfs Tochter Charlotte, eine begabte Pianistin, wurde, damit sie ihr Klavierspiel
vervollkommne, nach Leipzig geschickt (Gewandhaus/Liszt). Dort begegnete Charlotte
dem jungen Dr. Thomas Masaryk, dessen Frau sie wurde.
Thomas fügte bei seiner Eheschliessung in Brooklynn auch den Familiennamen seiner
Ehefrau an den seinen (amerikanischer Brauch) und zeichnete fortan als Dr. Thomas
Garrigues-Masaryk. Er wurde 3 mal wiedergewählt und ist daher mit 18 Dienstjahren
der am längsten im Amt bestätigte Präsident eines demokratischen europäischen
Landes.
Tschechische Leser werden überrascht sein, dies zu erfahren, wurden doch diese
deutschen Familienbande - besonders nach dem Tode des Präsidenten - ab 1922 der
Allgemeinheit verschwiegen. Sein Name wurde schlicht als "Thomas G.-Masaryk"
geführt.
Sophie de Garrigues,
die Mutter des Oberforstmeisters Dr. Hans-Georg Männel, war demnach Charlotte
Garrigues-Masaryk's Tante oder einfacher gesagt:
Charlotte Garrigues-Masaryk und Dr. Hans Georg Männel
waren Cousin und Cousine ...
Es ist schon eine schöne Sache, wenn man als Deutscher "im Böhmischen" wohnt und
auf der Prager Burg eine Cousine ersten Grades hat, welche die Ehefrau des
Präsidenten ist! Es war für die Familie des Dr. Männel daher ganz natürlich, sich in
diesem neuen Staat wohlzufühlen.
Dr. Männel betrieb eine vorbildliche Forstwirtschaft, sorgte für die Schulung der
ansonsten ungebildeten Heger. Revierförster und einheimische Jäger unterrichtete er
persönlich. Für diese Schulungszwecke investierte er grosse Summen. Nach dem
frühen Tod des Oberforstmeisters - er wurde durch ein starkes Herzleiden nur 52 Jahre
alt - setzte Frau Helene Männel die Forstverwaltungsarbeiten ihres Mannes fort. Sie
wurde im Jahr 1922 eine tschechische Staatsbürgerin. (Unterlagen darüber sind seit
1945 auf hiesigen Ämtern nicht zu finden!)
Die guten Kontakte nach Schloss Lany, Sitz des Präsidenten
und nach Prag dauerten an.
Helenes und Hans-Georgs Kinder Erhard (Oberregierungsrat),
Hansjörg (Dr. der Volkswirtschaft),
Waltraud (Altistin, Dresdner Staatsoper) und
Walther (Grosshandels-Kaufmann) waren einheimische,
deutschsprachische Bürger dieses Landes und fühlten sich hier zu Hause.
Doch die Zeiten änderten sich ab 1938 gravierend.
Das Sudentenland wurde von Hitler-Deutschland annektiert!
Die Münchner Beschlüsse wurden den hier wohnenden Menschen auferlegt. Plötzlich
lebte man nicht mehr in der Tschechischen Slowakischen Republik sondern im
reichsdeutschen Sudetengau !
Die "deutsche Verwandtschaft", die nur knappe 80 km nördlich von Prag im kleinen
Triebscher Schlosse wohnte, war besonders Eduard Benes unbequem. Man erwähnte
sie nie öffentlich. Charlotte de Garrigues-Mazaryk wurde aus politischen Gründen zu
einer reinen Amerikanerin.
Ihre deutschen Wurzeln wurden nie mehr erwähnt ...
Auch die deutschen Wurzeln von Präsident Thomas Garrigues-Masaryk, - seine Mutter
war eine deutschstämmige Bürgerin der Stadt Hodonin war, wurde nie mehr als
Deutsche, sondern nur als deutschsprechende Tschechin, erwähnt ..
1939: Der 2. Weltkrieg bricht aus.
Diese Jahre waren für die hier lebenden deutschsprachigen Menschen ein Auf und Ab,
Hin und Her:
Glücklich, wegen der deutschen Wurzeln und Sprache zu Deutschland zu gehören,
begann man doch langsam zu erkennen, daß dieser immer wahnsinniger werdende
Krieg möglicherweise ihren Untergang bedeutet...
Doch das erkannten anfangs zur wenige. Später, als man ahnte, dass der Krieg für
Deutschland verloren gehen könnte, bangte man nur noch um das Leben. Die kleinen
Leute hofften irgendwie auf ein gutes Ende,
andere, besser informierte oder intelligentere Menschen verliessen diese Gegend - sie
wanderten aus.
Dr. Erhard Männel, der älteste Sohn und
Onkel der heutigen Besitzerin war als Oberregierungsrat in Leitmeritz tätig
und vom Wehrdienst zurückgestellt. 1942 deckte er einen florierenden
Schwarzmarkthandel auf in den hohe Militärmitglieder verstrickt waren,
denn sie "beschlagnahmten" Eisenbahnwaggons, die mit Lebensmitteln für
Frontsoldaten beladen waren und verkauften diese an in Theresienstadt inhaftierte,
hungernde Juden. Erhart wurde, nachdem er dies nach Berlin gemeldet hatte - sein
Brief wurde abgefangen!! - als "Nestbeschmutzer" eingezogen und einem
"Himmelfahrtskommando" zugewiesen. Er kam nach Tilsit an die Front und starb dort
den Soldatentod zwei Wochen nach seiner Ankunft.
`Onkel Walther
Getauft wurde er auf die Vornamen Josef, Wilhelm, Walter!
Josef Wilhelm Walther = Josef: nach dem österreichischen Kaiser;
Wilhelm = nach dem deutschen Kaiser. Die Familie nannte ihn Walther. Für das Dorf
war er aber immer der Männel-Muck,
weil er am Nepomukstag geboren wurde! Er war ein "Prototyp" der damals hier
lebenden Menschen: Walther, geboren 1913
- also noch im "alten Österreich" mit Österreichischer Geburtsurkunde, der seinen
Grundwehrdienst 1932 in der Tschechischen-Slovakischen Republik machte, wurde
1942 von der deutschen Wehrmacht eingezogen ...!
Die Familie von Hansjörg Männel de Garrigues
- er selbst kam schwerverwundet aus Stalingrad zurück und lag zuerst einige Wochen
im Leitmeritzer Militärkrankenhaus - versteckte sich im Haus des Försters Tröster in der
kleinen Ortschaft Hinternessel. Dorthin führte nur ein Feldweg und so blieb die
Anwesenheit aller dort lebenden Deutschen bis August des Jahres 1946 unentdeckt.
Jan Masaryk, Aussenminister und Sohn von Thomas Garrigues-Masaryk, warnte die
Familie, das Land zu verlassen "bis das hier alles vorüber ist...", denn selbst er hätte
keine Macht, sie vor kommunistischen Repressalien zu schützen
Rose Männel, die Mutter der Besitzerin, hörte auf diesen Rat, organisierte einen
Pferdekarren und brachte ihre vier Kinder und den noch immer kranken Ehemann am
31. August 1946 über die sich täglich ändernde Grenze nach Deutschland und in
Sicherheit ...
Rose und Hansjörg, die beide hier aufgewachsen waren,
sahen ihre Heimat nie wieder ...
Ihre älteste Tochter Helga Corinna
(verheiratete Meraldi, geb. Männel de Garrigues)
die als kleines Mädchen noch in Triebsch - dem heutigen Trebusin - eingeschult wurde,
kam seit 1986 mehrmals im Jahr nach Triebsch.
Es gab nur noch wenige, die hier geblieben waren und ihre Familie aus besseren
Zeiten kannten. Aus dem schönen Familienschloss war in den Jahren nach dem
Krieg eine Schule geworden, die jedoch immer baufälliger wurde.
Siehe: Chronik des Schlosses, Teil IV
Als 1989 die Wende kam, mit der der Kommunismus ein Ende fand,
suchte sie sofort Kontakt zum neugewählten Bürgermeister und
bat ihn, ihr den früheren Familienbesitz vorerst zu verpachten, denn das Gesetzt
erlaubte nicht mehr ... und ihn zurückzuerwerben, sowie es die neuen Gesetze
erlaubten. Ab 1991 konnte sie ihre Pläne in die Tat umsetzen !
Sie zog kurzerhand nach Trebusin um und begann, das große, leerstehende Gebäude
(!) in ein hübsches Hotel umzuwandeln ...
Sie wollte wichtige Arbeitsplätze schaffen und das Dorf durch die Gründung eines
Fremdenverkehrsvereines (Tourismus, Privatzimmervermietung usw.) aufblühen
lassen.
Als sich ab 01.01.1992 die Gesetzte änderten, gründete sie sofort eine Firma
(Schlosshotel Hubertus s.r.o.) - als erste Ausländerin im Landkreis - welche das
gesamte Anwesen käuflich erwarb.
Sie ist die Alleingesellschafterin dieser GmbH.
Im Februar 1992 wurde der Fremdenverkehrsverein gegründet
und 1993 als gemeinnütziger Verein vom Innenministerium der CR anerkannt!
Sie steckt ihr gesamtes Privatvermögen in die Renovierungen und schafft den Rest aus
den erwirtschafteten Einnahmen. Bisher wurden über 25 Millionen Kronen investiert!
Dank lieber Gäste, die ihre Rechnung mit den Worten:
"Kaufen Sie sich dafür noch ein paar Ziegel ..."
aufrunden und dank der jedes Jahr auf's neue in ihr gastliches Hotel
zurückkehrenden Urlauber geht es ständig voran.
(Obiger Text aus: http://www.schlosshotelhubertus.cz/ )
Was für Sudetendeutsche und tschechische Staatbürger
gleichermaßen interessant ist:
Fazit 1.: Dieses vorstehende Beispiel der Familie von Corinna Meraldi ist ein
Meisterstück im 20. Jahrhundert, mit Intelligenz und Zielstrebigkeit seine Ziele zu
erreichen. Davor kann man nur seinen Hut ziehen.
Fazit 2.: In Tschechien ist es nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten bereits 1989
möglich gewesen wieder zu arbeiten und zu leben, wie man es wollte oder konnte. War
das Machbare bereits machbar und mehr noch, das alles verbesserte sich bereits 1992.
Die rechtsstaatlichen Möglichkeiten waren vollständig gegeben, für jeden, für
Tschechen, Deutsche und somit auch für Sudetendeutsche. Dieses zeigt der
vorliegende Fall eindeutig.
Fazit 3.: So wurde das gemacht, mit dem Zurückerhalten des Eigentums, nach Recht
und Gesetz. Allerdings den für Ewig nicht auf dem heutigen Stand der Dinge lebenden
ewig gestrigen Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. und sämtliche
seiner ebensolchen Sprecher und Vorstände, seit 1946, haben davon nichts gewusst.
Wozu auch, sie lebten vom Kalten Krieg, vom durch die Vertreibung erzeugten Hass
und vom Unverstand der Volksgruppe, den er, der Sudetendeutsche Landsmannschaft
Bundesverband e.V. selbst 63 Jahre weiter schürte. Eine tolle und standesgemäße
Vertretung der Mitglieder der Sudetendeutschen Landsmannschaft, aller Sudetinnen
und Sudeten kann man das nicht nennen, eher schon das Gegenteil.
Der Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. und sämtliche seiner
Sprecher und Vorstände seit 1946, haben nie eine Vision eines geeinten Europa
gehabt, nie daran gedacht, sich positiv in der neuen Heimat, in Deutschland oder ihrer
alten Heimat, der Tschechoslowakei oder heute in Tschechien ein zu bringen. Nicht
einen Tag. In Deutschland ist der Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband
e.V. und sämtlicher ihre ebensolchen Sprecher und Vorstände seit 1946 eine wütende
herumgrölende Minderheit, die Ihre eigenen Kinder und Enkel verschreckt und 63 Jahre
ausgegrenzt hat und heute noch ausgrenzt. Zum Schaden aller.
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. hat es in 63 Jahren
geschafft, die eigenen Landsleute, die sie eigentlich vertreten sollte, mit erzählten Halb
und völligen Unwahrheiten falsch oder unrichtig aufzuklären und damit letztendlich
völlig zu verarmen, in der Kunst, der Kultur und im Materiellen, eben auch
hundertprozentig. Wer sich nicht von dem Sudetendeutschen Landsmannschaft
Bundesverband e.V. innerlich befreien konnte wurde hinab gezogen in die Irrungen und
Wirrungen einer nie Ruhe und Frieden findenden Versagergesellschaft.
Und der Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e. V. hat ebenso schon
immer sei seinem Bestehen die Tschechoslowakei behindert und verarmt, weil sie den
eigenen Landsleuten den möglichen Weg einer Rückgewinnung ihres Eigentums und
einer Weiterführung Ihrer Geschäfte und ihres Lebens in der Sudetendeutschen
Lebensart, wenn diese es hätten wollen, nicht aufgezeigt hat und sich lieber in, aus
heutiger Sicht, sehr humorvollen Hasstiraden gegenüber der Tschechoslowakei und
Tschechien meisterlich gezeigt hat. Und weil sie der Tschechoslowakei und heute
Tschechien ein gutes Auskommen als voll entwickelter Staat nicht gönnt. Dabei kann
nur ein voll entwickelter Staat sich seiner Bevölkerung und dazu gehören nun mal die
Sudetendeutschen annehmen. Nur ein voll entwickelter Staat kann sich eingestehen
Unrecht an einem Drittel seiner Staatsbevölkerung begangen zu haben. Nur ein voll
entwickelter Staat kann überhaupt Wiedergutmachungszahlungen leisten. Indem der
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. alles unternommen hat der
Tschechoslowakei und Tschechien diese Vollentwicklung zu behindern hat er den
eigenen Mitgliedern und der gesamten Volksgemeinschaft seit 63 Jahren dauerhaft
geschadet.
Die Vorstellungen, die die Sprecher und Schirmherren aller bisherigen
Sudetendeutschen Tage, in völliger Absicht, bis heute zu den Sudetendeutschen
Treffen abgaben, waren eher Klamauk, den intelligentes, intellektuelles oder
lebenspraktisches Vorgehen. Belogen und betrogen haben diese Redner bis
einschließlich 2008 sämtliche in den Festsälen anwesenden in ihrer Verblendung auch
noch applaudierenden Landsleute und natürlich auch den Rest Deutschlands und der
Welt. Die Presse war schließlich anwesend und verbreitete diesen Unsinn auch noch
weltweit, zumindest aber bundesweit.
Fazit 5.: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. und sämtlicher
ihre ebensolchen Sprecher und Vorstände seit 1946, waren und sind nie ein wahrer
Vertreter Ihrer eigenen Volksgruppe dessen Namen sie im Vereinsnamen tragen
gewesen. Waren immer nur Vertreter von sich selbst.
Fazit 6.: Von den Sudetinnen und Sudeten ist jeder auf sich allein gestellt, jede und
jeder Einzelne. Wie es das schöne Beispiel im vorliegenden Fall beschreibt.
Fazit 7.: Natürlich ist die Meinung der Besitzerin Frau Corinna Meraldi, das die
Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei sehr gut war, für Sie leicht zu
äußern.
Zitat, von Frau Corinna Meraldi: «Die Juden waren Opfer. Im Sudetenland hat man
damals ziemlich begeistert 'Heil' geschrien», sagt sie. Die Vertreibung der deutschen
Bevölkerung 1945 sei verständlich gewesen. Doch die Art und Weise sei ein neues
Verbrechen gewesen. «Man sollte sich endlich durchringen und einen Neuanfang
machen», meint die 62-Jährige: Tschechien sollte die Benes-Dekrete, die dem
damaligen Hass auf die Deutschen entsprochen hätten, aufheben und sich für Untaten
entschuldigen. Und die Vertriebenen sollten ihren verlorenen Besitz endlich
abschreiben.
Andererseits schreibt Frau Corinna Meraldi: Das Sudentenland wurde von HitlerDeutschland annektiert! Die Münchner Beschlüsse wurden den hier wohnenden
Menschen auferlegt. Plötzlich lebte man nicht mehr in der Tschechischen Slowakischen
Republik sondern im reichsdeutschen Sudetengau !
Frau Corinna Meraldi ist in ihren Aussagen zu verstehen. Diese Ihre Aussagen tun ihr
nicht weh und verhelfen ihr zu Ansehen. Und Sie sagt die Wahrheit, „das Sudentenland
wurde von Deutschland annektiert!
Frau Corinna Meraldi selbst benötigt keinerlei Hilfe ihr Elternhaus wieder zu erlangen,
sie kaufte es einfach zurück. Sie hat sich so verhalten, wie dem Sudetendeutsche
Landsmannschaft Bundesverband e.V. bereits im Jahre 1969 geraten wurde, sie hat
Geld angespart und im richtigen Zeitpunkt ihr Geld in Ihr Elternhaus investiert.
Die Rede von Frau Corinna Meraldi verweist auf jüdische Opfer und verständnisvolle
Morde und Vergewaltigungen und Vertreibung. Dieses ist aber nicht so geschehen. In
keinem Land der Erde wurde ein Staatsbürger, sei es ein eigener Staatsbürger oder der
eines anderen Staate, auch kein Staatenloser wegen der Ermordung eines Juden
vertrieben aus seiner Wohnung, seinem Haus, Hof oder Besitz. In keinem Land der
Erde wurde ein Staatsangehöriger, sei es ein eigener Staatsbürger oder der eines
anderen Staate, auch kein Staatenloser wegen des Arms hoch strecken und „Heil“
rufen vertrieben, weder aus seiner Wohnung, seinem Haus, Hof oder Besitz, noch aus
seiner Heimat und seinem Staat der eine Pflicht hat sich um diese seine Staatsbürger
zu kümmern und sie zu beschützen.
Sudetendeutsche wurden nicht wegen der Ermordung von Juden aus der
Tschechoslowakei vertrieben und erst recht nicht weil sie den Arm erhoben und Heil
gerufen haben. Letzteres ist auch heute nur in Deutschland strafbar, und diese
Bestrafung ist Gesetz. Das Gesetz sieht allerdings auch hier keine Ausweisung vor. Da
gibt es in einem Rechtsstaat andere Mittel.
Sudetendeutsche wurden vertrieben, als wenn heute jemand in das Haus von Frau
Corinna Meraldi gehen würde und sagte: „In einer Stunde ist Abfahrt Frau Meraldi, 50
kg Gepäck. Wo der Bahnhof ist wissen Sie ja auch. Auto, Schmuck und alles andere
bleibt hier. Na Sie wissen ja vom letzten Mal noch bescheid.“ Das wäre eine
Vertreibung wie sie nach dem Kriege durchgeführt wurde und hier ist noch eine höfliche
Art geschildert. So war es und nicht wegen eines Armes heben. Die Vertreibung
geschah aus niedrigen Beweggründen. Wegen dreier Töpfe wurden Menschen
erschlagen oder eben ausgewiesen.
Ihr, Frau Corinna Meraldi, ist der Neuanfang gelungen. Leichter war dieses nach der
Wiedereinführung demokratischer Verhältnisse in der Tschechoslowakei, einem guten
Wechselkurs und mit der damaligen Differenz an geschäftlichem Wissen und dem
Ausnützen des damaligen Währungsgefälles. Frau Corinna Meraldi ist, wenn man es so
streng sieht, auch eine der vielen ersten oder letzten Kriegsgewinnler 1991 gewesen.
Investoren genannt. Wie sie weiter schreibt war sie nicht die einzige. “Ein mit Corinna
Meraldi befreundetes Ehepaar aus Heilbronn baute sich inzwischen ebenfalls in
Tschechien eine neue Existenz auf. Der Mann hatte schon im Schwäbischen in
Heimarbeit Transistoren auf Leiterplatten gelötet und machte in Pardubice eine kleine
Firma auf. Die Platten exportiert er nach Deutschland. Die Mutter der Frau stammt aus
Mähren, doch als Rückkehrer verstehen sie sich nicht.“ (aus der Presse)
Es muss sich auch niemand als Rückkehrer verstehen, der kein Rückkehrer ist. Die
deutsche Sprache ließe das sowieso so nicht zu. Rückkehrer wären heute mindestens
64 Jahre alt. Da lässt sich schlecht ein Unternehmen aufbauen. Das müssten schon
Jüngere tun. Die Kinder, sie wären dann mindestens 44 oder die Enkel, diese dann 24
Jahre. Ja da ginge es mit dem richtigen Anfangskapital sicher. Heute braucht man mehr
als 1991 für einen Neuanfang. Auch das ist klar.
Diese Jüngeren wären dann keine Rückkehrer, sondern Heimkehrer, Heimkehrer in die
Heimat ihrer Vorfahren, so wie Frau Corinna Meraldi und ihre Kinder auch. Heimkehrer
in ihre Heimat. Auch nur weil ein alter verrückter Mann seine Macht missbraucht und
ein Drittel seines eigenen Staatsvolkes des Landes verwiesen. Ansonsten wäre Frau
Corinna Meraldi auch keine Rückkehrerin oder eine die Ihr Elternhaus zurückerwerben
konnte, sondern eben eine Alteingesessene wie Millionen anderer Menschen in
Tschechien heute auch.
Derartige Praktiken von Vertreibungen wie 1945 und 1946 kommen heute noch vor,
jedoch zumeist in undemokratischen oder von einem Tyrannen und Diktatoren und
deren Helfershelfern geführtem Land in Afrika, im Sudan, in Kongo, in Simbabwe vor.
Tschechien, bzw. die Tschechoslowakei ist weit davon entfernt mit einem solchen Land
verglichen werden zu können oder zu dürfen. Tschechien ist altes Kunst und
Kulturland. Und wir alle heute, 2009 Lebenden wissen, das die Verursacher der
Vertreibung nichts anderes als Schwerstverbrecher sind. Von der UNO mit Haftbefehl
gesucht, wie der Sudanesische Präsident, oder bereits durch Gerichte verurteilt, wie die
Westafrikanischen Tyrannen.
Heute will die Mehrheit der Sudetendeutschen, wohl an die 4 bis 6 Millionen Menschen
nicht wieder nach Tschechien zurück um dort zu siedeln oder zu leben und zu arbeiten.
Einige wenige, denen das Herz schmerzt oder die von ihren Genen heraus spüren wo
ihr Zuhause ist, diese Menschen werden zurückgehen, auch noch in 100 Jahren oder
mehr. Genau so, wie es Frau Corinna Meraldi vorgelebt hat und viele andere auch.
Frau Meraldi hat nichts anderes getan, als ihre Heimat wieder ein zu nehmen. Mit der
Kraft und der Gewalt des Geldes, ihres Geldes. Ein völlig normaler Vorgang in einer
völlig normalen und intakten Welt. Aber niemand von den Sprechern und Vorständen
im Verein Sudetendeutsche Landsmannschaft e.V. will da selbst zurückgehen.
Vielleicht ab und an ein Nachkomme in eine der wenigen Institutionen in Tschechien,
mit denen die Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. Verbindung hat
oder durch diese Verbindung einen Posten in einem Unternehmen vergeben kann.
Aber das ist dann fast schon wieder Normalität in Mitteleuropa.
Der Sudetendeutsche Landsmannschaft e.V. war während 63 Jahren nichts anderes
als ein Arbeitsplatz zum Broterwerb für einige Sudetendeutsche die sich
zusammenfanden um einen Platz zu haben Ihren Gefühlen nach Hass und
Verzweiflung Ausdruck verleihen zu können. Und ein mittleres Eventunternehmen zur
Ausrichtung eines jährlichen Großevent. Allerdings mit geringem Erfolg, bzw. mit immer
weniger Erfolg. Anstatt sich zu vergrößern, wurde der Event Jahr um Jahr kleiner.
Daran ist zu erkennen, dass dieser Sudetendeutsche Landsmannschaft
Bundesverband e.V. trotz dieser Alleinstellung nicht in der Lage war sorgsam zu
wirtschaften. Die Gelder der deutschen Bundesstaaten und des Bundes die dem
Sudetendeutschen Landsmannschaft Bundesverband e.V. gegeben wurden, wurden
von diesem sinnlos verprasst und nicht richtig eingesetzt, früher und heute.
Frau Corinna Meraldi ist in ihren Aussagen zu verstehen. Diese Ihre Aussagen tun ihr
nicht weh und verhelfen ihr zu ein wenig Ansehen bei vielen die die Komplexität der
Vertreibung nicht kennen oder diese nicht verstehen.
Der Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V. ist in seinen Aussagen
auch zu verstehen. Die Sprecher und Vorstände meinten sie müssten so reden, wie sie
es taten, althergebracht, aus dem 19 Jahrhundert, anstatt selbst nachzudenken. Damit
hatten sie allerdings ein wichtiges Jahrhundert und dessen dümmlichen Kriege und
diese unvergleichliche dumme und menschenverachtende Vertreibung bereits
ausgespart und nicht berücksichtigt. Pech gehabt. Oder besser ausgedrückt, nicht so
intelligent gewesen wie Frau Corinna Meraldi.
Wenn man bedenkt, das hier eine einzelne Frau, Frau Corinna Meraldi, mehr
Intelligenz beweist, mehr Kraft hat und mehr Lebendfreude als der gesamte
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e. V. ist das schon bezeichnend
für die Dummheit aller bisherigen Sprecher und Vorstände des Sudetendeutsche
Landsmannschaft Bundesverband e. V. Eine einzige Frau wiegt hunderte, vielleicht
sogar tausende von Männern auf.
Wir wünschen Frau Corinna Meraldi und den Ihren viel Erfolg und Glück und
Gesundheit. Ein langes Leben und weiterhin sehr viel Freude in Ihrem Leben.
Führen Sie das Haus, Ihr Elternhaus mit Geschick und Liebe und zum Wohle Ihrer
Gäste und Ihrer Region und zum Wohle Tschechiens.
Harald Scholz
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Seele and Geist
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