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MASCHINENRICHTLINIE – WIE PERFEKT IST SICHERHEIT?

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S P R I NG E R
NEWS
NR. 03 / APRIL 2006
02
Konformitätserklärung und
CE-Zeichen
03
Das Leitbild der
Springer Gruppe
03
Im Porträt:
CE Experte
Philipp Leitner
04
Eine regelmäßig erscheinende
Information für Kunden und
Geschäftspartner der
Springer Gruppe.
Springer
und MiCROTEC
›
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG UND CE-ZEICHEN
MASCHINENRICHTLINIE –
WIE PERFEKT IST SICHERHEIT?
O
N 03
SICHERHEIT am Arbeitsplatz ist zu einem Wettbewerbsfaktor der heutigen Zeit geworden. Wie sehr sich Unternehmen mit dem Thema Sicherheit auseinander setzen und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wird meist erst im Ernstfall deutlich. Die gesetzlichen Anforderungen der Maschinenrichtlinie (MRL) – von der Gefahrenanalyse bis hin
zur Konformitätserklärung – erscheinen auf den ersten Blick bürokratisch. Die Einhaltung der MRL sowie der nationalen Normen verringert
aber sowohl für den Kunden als auch für den Lieferanten das Risiko
unliebsamer rechtlicher Konsequenzen ganz entscheidend. Die Springer
Maschinenfabrik AG ist in Sicherheitsfragen gut gerüstet: die CE Abläufe sind mit Hilfe eines eigenen Qualitätsmanagers und guten Dokumentationsstrukturen in allen Abteilungen des Unternehmens integriert.
Die Sicherheitsvorgaben bei Springer basieren
auf qualitätsgemanagten Konzepten und werden höchstmöglichen Standards gerecht.
SHORT FACTS
›
Das Thema Sicherheit zieht sich durch alle
Bereiche der Springer Gruppe wie ein roter
Faden: das Unternehmen legt hohen Wert auf
sichere Arbeitsprozesse im eigenen Haus und
bei den Montagen der Springer Anlagen. Darüber hinaus ist die Sicherheit in der Bedienung
der von Springer errichteten Maschinen und
Anlagen von hoher Wichtigkeit. Schließlich
geht es um die Vermeidung großer Gefahrenpotentiale und nicht zuletzt um Haftungsfragen.
INTERNE SICHERHEIT. Gesunde und motivierte
Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital eines
Unternehmens – Sicherheit und Gesundheit am
Arbeitsplatz sind daher Teil der Unternehmenskultur bei Springer.
Es gilt in allen Arbeitsbereichen Gefahrenquellen zu finden und zu neutralisieren: vor
allem in der Fertigung und bei der Montage auf
den Baustellen. Am häufigsten sind die Monteure, die oft monatelang auf Baustellen Anlagen errichten, mit kritischen Situationen
konfrontiert. Das know-how, um mit diesen
Gefahren richtig umzugehen, erlernt jeder Mitarbeiter: ein hoher Ausbildungsstand und gute
Qualifikation helfen ebenso Gefahren zu vermeiden wie Berufserfahrung, eine persönliche
Schutzausrüstung und nicht zuletzt das
Bewusstsein für sicheres Arbeiten.
Mit Aktivitäten wie regelmäßigen Schulungen
zum Thema Sicherheit, Gesundheit und Erste
Hilfe am Arbeitsplatz sowie monatlichen Informationen zu bestimmten Schwerpunktthemen
wird versucht, das Bewusstsein der Mitarbeiter
für Risikosituationen zu schärfen. Parallel dazu
werden Tätigkeiten hinsichtlich möglicher
Notfall-„Defi“
Zur Notfallversorgung steht
am Springer Firmengelände ein
Defibrillator zur Verfügung.
Der Defi ist ein High-TechGerät, das selbsttätig diagnostiziert und handelt,
Herz-Rhythmusstörungen diskriminiert und leicht bedienbar ist.
Frischlufthelme
Ausgehend von Messungen der
Schweißrauchkonzentration,
wurde der Arbeitsablauf bei
der Fertigung von Schweißkonstruktionen neu geregelt.
Mitarbeiter, die längere
Schweißarbeiten durchführen,
sind mit so genannten Frischlufthelmen ausgestattet.
02
NR. 03 / APRIL 2006
EDITORIAL
Liebe Leserin,
lieber Leser,
in Österreich ist ein langer und verhältnismäßig harter Winter zu Ende. Ein Winter, der
unseren Kunden durch die hohe Schneelage
in den europäischen Wäldern vielerorts eine
schwierige Zeit bereitet hat, während die
Springer Kommunaltechnik mit ihren Winterdienstgeräten eine gute Auftragslage erzielen
konnte. In dieser Zeit hat sich in der Gruppe
viel getan und wir blicken voll Optimismus
auf das kommende Geschäftsjahr.
In dieser Ausgabe widmen wir uns der
Arbeitssicherheit – einem Thema, das speziell im Maschinen- und Anlagenbau, wie
auch in allen anderen Branchen – täglich an
Wichtigkeit zunimmt. Wie wir mit den Sicherheitsbestimmungen umgehen erfahren Sie
ebenso wie welche Person bei der Firma
Springer für die Einhaltung dieser Bestimmungen verantwortlich und beauftragt ist.
Vor einiger Zeit haben wir die Kooperation
mit unserem strategischen Partner, der Firma
MiCROTEC, weiter vertieft. In Zukunft werden wir daher noch enger zusammenarbeiten.
Vor allem aber stecken wir uns das Ziel, für
unsere Kunden aus dieser Partnerschaft noch
größere Vorteile als bisher herauszuarbeiten.
Mehr über die Firma MiCROTEC erfahren Sie
auf der Seite 4 der Springer News.
Last but not least stellen wir Ihnen diesmal
unser Leitbild vor. Wir haben es gemeinsam
mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Springer Gruppe formuliert und es dient
uns als Grundlage unserer täglichen Arbeit.
Verlässlichkeit und Präzision bei der Montage sind Grundvoraussetzungen für einen sicheren Betrieb der Anlagen.
›
Fortsetzung von Seite 1
Gefahren und Gefährdungen analysiert und beurteilt, mit
dem Ziel, möglichst alle Risiken schon im Vorfeld zu
erkennen und auszuschließen oder zu minimieren. Einige
Maßnahmen mögen übertrieben wirken, die geringe
Anzahl an Arbeitsunfällen rechtfertigt jedoch den hohen
Einsatz.
SCC Zertifikat.
SCC – Sicherheits Certifikat Contractoren – ist ein Management System auf dem Gebiet von Sicherheit, Gesundheit
und Umweltschutz, das seit 2002 in der Springer Gruppe
etabliert ist. Neben SCC Grundschulungen, die Grundkenntnisse zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
vermitteln, werden periodische Weiterbildungen aller operativ tätigen Mitarbeiter durchgeführt. Diese dienen der Erhaltung und der Erweiterung des Wissensstandes und orientieren sich meist an aktuellen Ereignissen. Bei der Errichtung
von Anlagen werden alle vorgesehenen Schutzvorrichtungen
vor der Inbetriebnahme der Maschinen montiert und als
erstes in Betrieb genommen, damit auch hier der größtmögliche Schutz für die Arbeitnehmer gewährleistet bleibt.
Somit ist für Sie sicherlich wieder der eine
oder andere interessante Artikel dabei und
ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!
MASCHINENSICHERHEIT –
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
UND CE ZEICHEN
GUT VORBEREITET. Die Springer Gruppe hält sich streng an
die gesetzlichen Bestimmungen: keine Maschine verlässt
die Produktionshallen, ohne auf die Übereinstimmung mit
den Anforderungen der MRL geprüft zu sein. „Wir sind uns
der Bedeutung und der haftungsrechtlichen Tragweite der
Unterschriftenleistung unter die Konformitätserklärung
bewusst. Solange nichts passiert, sind alle Anlagen gleich.
Im Ernstfall merkt man dann aber, welche Unternehmen
sich aktiv und umfassend mit den Risken auseinandergesetzt haben. Sicherheit nach dem Zufallsprinzip gibt es
bei uns nicht!“, meint Mag. Timo Springer, Vorstand der
Springer Maschinenfabrik AG. Das Unternehmen ist gut
vorbereitet: mit einem eigenen CE-Beauftragten, guten
Dokumentationsstrukturen und vor allem mit darauf abgestimmten Unterlagen sind die CE-Abläufe in allen Abteilungen der Springer Maschinenfabrik AG integriert.
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www.vdi-nachrichten.com, die große Informationsplattform für Ingenieure, informiert
in ihrem Newsletter regelmäßig über die neuesten Entwicklungen zur CE-Kennzeichnung. Das
kostenlose Service beinhaltet Hinweise auf
neue und geänderte CE-Richtlinien, aktuelle
Beschlüsse der CE-Richtlinien-Kommission,
Informationen zur aktuellen Rechtssprechung und Bewertungen aus der Praxis.
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CE NEWSLETTER.
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›
Jeder Monteur der Springer Gruppe arbeitet
mit seinem persönlichen Sicherheitskoffer, den
er auf jeden Einsatz mitnimmt. Er enthält die
auf jeder Baustelle erforderliche Schutzausrüstung, die helfen soll, die Montagearbeiten so
sicher wie möglich auszuführen: Schutzhelm,
Sturzsicherheitsset, individuell angepasster
Gehörschutz, Schleifbrille und vieles mehr.
EIGENVERANTWORTUNG. Die Anforderungen der Maschinenrichtlinie (MRL) 98/37/EG sowie der jeweiligen nationalen
Normen (z.B. der Maschinensicherheitsverordnung in
Österreich) scheinen auf den ersten Blick übertrieben.
Betriebsfertige Maschinen und Anlagen müssen jedoch mit
einer CE-Kennzeichnung versehen und mit einer Konformitätserklärung ausgestattet sein. Voraussetzung dafür sind
die Durchführung einer Gefahrenanalyse und die Erstellung
einer technischen Dokumentation. Durch diese Vorgabe ist
der Maschinenhersteller verpflichtet, die grundlegenden
Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei der Konzipierung und dem Bau von Maschinen und Anlagen einzuhalten.
Im Falle eines Unfalles lassen sich Entscheidungsprozesse sicherheitstechnischer Detailfragen anhand der
Gefahrenanalyse und der technischen Dokumentation
ableiten. Produkthaftungs- oder gar strafrechtliche Konsequenzen treffen vor allem diejenigen Hersteller, die den in
der MRL und in den nationalen Normen festgelegten
Pflichten nicht im ausreichendem Maße Rechnung getragen haben. Die Einhaltung der MRL sowie der nationalen
Normen verringert daher insbesondere für den Kunden,
aber auch für den Lieferanten das Risiko unliebsamer
rechtlicher Konsequenzen ganz entscheidend.
SICHERHEITSASPEKTE BEI
DER PRODUKTENTWICKLUNG:
na
SICHERHEITSKOFFER.
Er
›
Alle Springer Mitarbeiter, die in Lärm exponierten Bereichen arbeiten, sind mit Otoplastiken
ausgerüstet. Der individuell angepasste Gehörschutz, der die gefährlichen hohen Frequenzen
dämpft, macht dennoch eine normale Unterhaltung und die sichere Wahrnehmung akustischer
Signale möglich. Eine Reduzierung von Lärm am
Arbeitsplatz schützt das Gehör vor irreparablen
Schädigungen und vermindert Stress.
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LÄRMSCHUTZ.
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›
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SICHERHEIT
GEFAHRENANALYSE. In den letzten Jahren ist im Maschinenund Anlagenbau für die Holzindustrie viel geschehen: die
Anlagen arbeiten mit höherer Produktivität und Geschwindigkeit, laufen mit immer höheren Taktzahlen. Die enorme
Entwicklung in der Förder- und Maschinentechnik wirkt
sich natürlich auch auf die Maschinensicherheit aus.
Durch die ständig steigenden Geschwindigkeiten der Anlagen, wird der manuelle Eingriff in den Ablauf einer Maschine durch den Bedienungsmann immer schwieriger. Bei der
Verkettung verschiedener Arbeitsschritte gibt es ebenfalls
Verbesserungspotential für die Sicherheit am Arbeitsplatz.
Gleichzeitig ist aber die Gefahr einer Verletzung durch
G
Ihr
Dr. Hansjörg Springer
bewegte Teile größer geworden. Das Hauptaugenmerk richtet sich daher auf den Schutz des Bedienpersonals gegen
etwaige Verletzungen.
Vor Konstruktionsbeginn einer Anlage wird nach einer
eingehenden Gefahrenanalyse gemeinsam mit den Steuerungsfachleuten ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das zur
Beseitigung oder Minimierung der Gefahren herangezogen
wird. Die Anlage wird in Sicherheitsbereiche eingeteilt und
die notwendigen Schutzvorrichtungen werden fixiert. Auch
die Steuerungsprofis sind hier eingebunden und zeichnen
für die sicherheitstechnische Abschaltung der Sicherheitsbereiche im Ernstfall verantwortlich. Das Anbringen technischer Schutzmaßnahmen sowie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, wie etwa für eine möglichst einfache Wartung,
übersichtliche Bedienung, großzügige Begehbarkeit etc.
schränken Restrisiken weiter ein.
S P R I NG E R
NEWS
03
IM PORTRAIT
Der Chef der Sicherheit
Philipp Leitner
Springer Mitarbeiter – im Team auch international erfolgreich
UNSER LEITBILD
MEHR KOMPETENZ. MEHR HOLZ.
Im Jahr 2003 haben die Mitarbeiter/Innen der Springer Gruppe
gemeinsam die folgenden Unternehmensgrundsätze erarbeitet.
›
UNSERE KUNDEN. Umfassende Beratung und qualitativ hochwertige Lösungen machen uns zum bevorzugten
Partner unserer Kunden. Wir sehen uns
verpflichtet, unsere Aufträge verlässlich, nach dem letzten Stand der Technik, unter Beachtung sicherheitstechnischer und umweltorientierter Grundsätze wirtschaftlich abzuwickeln.
UNSERE MITARBEITER/INNEN. Wir sind
im Team mit unseren MitarbeiterInnen
international erfolgreich. Mit Stolz verweisen wir auf ihre Leistungsbereitschaft, auf ihr Know-how und ihre Firmentreue. Wir fördern Leistungsfähigkeit und Kreativität, fördern Eigeninitiative und Eigenverantwortung und
schaffen ein offenes Gesprächsklima.
UNSERE VISIONEN. Wir sehen uns jetzt
und in der Zukunft als ein modernes,
entscheidungsfreudiges Unternehmen,
das für neue Herausforderungen und
für Veränderungen bereit ist. Wir wollen uns durch spezifische Produktdifferenzierung in verwandten Bereichen
weiter entwickeln, wodurch der dauerhafte Fortbestand unseres Unternehmens gesichert wird.
UNSERE PRODUKTE. Höchste Qualität
und ständige Weiterentwicklung unserer Produkte verhelfen uns zu weltweitem Ansehen durch rasches Umsetzen innovativer Ideen unter Einsatz moderner Technologien. Ständiges
Streben nach Prozesssicherheit, Fehlerfreiheit und Zuverlässigkeit auf allen
Unternehmensebenen sehen wir als
Bestandteil unserer Arbeit an.
UNSER UNTERNEHMEN. Wir sind international als erfolgreiches, innovatives
Familienunternehmen des Anlagenbaus für die Holzverarbeitende Industrie und für die Kommunaltechnik
anerkannt. Unsere Firmengeschichte
ist durch permanente Weiterentwicklung und technologische Kreativität
gekennzeichnet. Unser konkretes Wissen in der Anwendung zukunftsorientierter Techniken ist die Basis unseres
Erfolges.
UNSERE QUALITÄT. Qualitätskontrollen
und Qualitätsverbesserung sollen der
Motor für laufende Erneuerungen sein.
Durch gezielte Bildungsprogramme
sowie eigene Lehrwerkstätten sichern
wir professionelle Ergebnisse auf
höchstem Niveau.
o . U n i v. - P r o f . M a g . D r. D i e t e r M a n d l
UNTERNEHMENSLEITBILD –
MERKMAL ERFOLGREICHER UNTERNEHMEN
Die Entwicklung des Leitbildes stellt klar, was festes, dauerhaftes Fundament des Unternehmens ist, auf dessen Grundlagen
es experimentieren, sich verändern und weiterentwickeln kann.
Nicht alle erfolgreichen Unternehmen
besaßen von Anfang an ein klar formuliertes Unternehmensleitbild. Manche
definierten ihr Leitbild erst, als sie die
Anlaufphase hinter sich hatten, oft
erst ein, zwei oder noch mehr Jahrzehnte nach ihrer Gründung, aber
stets noch bevor sie zu Großunternehmen wurden. Bei vielen erfolgreichen
Unternehmen konkretisierte sich das
Leitbild in dem Maße, wie das Unternehmen wuchs.
Bei erfolgreichen Unternehmen
stellt das Unternehmensleitbild die
tragenden und dauerhaften Grundsätze des Unternehmens dar. In ihnen
drücken sich feste Überzeugungen
aus, die als Grundlage sämtlicher
Entscheidungen und Maßnahmen dienen. Bei der Formulierung und Fest-
legung des Unternehmensleitbildes
kommt es entscheidend darauf an, die
authentischen eigenen Überzeugungen niederzuschreiben, und nicht darauf, was andere vergleichbare Unternehmen als Leitbild formuliert haben
oder was aktueller betriebswirtschaftlicher Mode entspricht oder was Unternehmensberater gerade empfehlen
oder was PR-Beratern oder Werbefirmen an schön formulierten Texten
gegen Honorar einfällt.
Das bei der Springer Maschinenfabrik AG bestehende Unternehmensleitbild ist eine wesentliche Komponente des Unternehmens, weil es die
grundlegenden authentischen Überzeugungen in Form von Grundsätzen
dokumentiert. Es erfüllt die theoretischen und praktischen Anforderungen
und Ansprüche an ein Leitbild, doch
macht es allein noch nicht das erfolgreiche Unternehmen „Springer“ aus.
Auf die Authentizität kommt es an,
damit das Unternehmensleitbild:
› zur Grundlage für die Unternehmenskultur und für die Identität
des Unternehmens,
› zur zentralen Richtschnur für das
unternehmensinterne und für das
unternehmensexterne Handeln,
› zum Instrument für die Abstimmung
von Entscheidungen und für die
Koordination der betrieblichen
Teilbereiche und
› zur Basis für die Identifikation der
MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen und für ihre Motivation wird.
Ohne eine Konformitätserklärung geht keine
Anlage der Springer Maschinenfabrik AG in
Betrieb. Die Verantwortung dafür trägt Philipp
Leitner. Der Metnitzer, der beinahe 37 Jahre
im Unternehmen tätig ist, ist Qualitätsmanager und CE Beauftragter der Springer Gruppe
und somit wichtigster Mann in Sachen Sicherheit. Alle Sicherheitsaspekte werden von ihm
unter die Lupe genommen und einer genauen
Gefahrenanalyse unterzogen: während der
Ausarbeitungsphase eines Projektes werden
alle sicherheitstechnischen Daten mit dem
Engineering und den Kunden abgeklärt.
Auf dieser Grundlage kann eine umfassende
technische Dokumentation erstellt werden.
Während der Konstruktion überwacht Philipp
›
Gefahrenanalyse.
Alle mit einer Maschine verbundenen,
erkennbaren Gefahren werden ermittelt.
Die Maschinen und Anlagen müssen anschließend unter Berücksichtigung dieser
Analyse entworfen und gebaut werden.
›
Technische Dokumentation.
Entscheidungsprozesse sicherheitstechnischer Detailfragen werden festgehalten
und lassen sich durch die vorangegangene
Gefahrenanalyse gut nachvollziehen. Ähnlich wie die Buchhaltung für die finanzielle Situation eines Unternehmens stellt die
technische Dokumentation für die Beurteilung des Sicherheitsstandards einer
Maschine eine zentrale Grundlage dar.
›
Konformitätserklärung.
Ist die Auslieferung und Montage unter
Einhaltung der Sicherheitsanforderungen
laut MRL erfolgt, wird von Springer eine
Konformitätserklärung abgegeben und
mit einem CE-Zeichen versehen.
Leitner die Einhaltung der definierten Sicherheitsbestimmungen: er bildet somit nicht nur
eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen
Standorten der Springer Maschinenfabrik AG,
sondern auch zwischen der Technik im Haus
und den Kollegen, die anschließend die Inbetriebnahme vor Ort vornehmen.
4FRAGEN
Wie wird man zum CE Experten?
› Philipp Leitner: Durch meine langjährige Tätigkeit
im Steuerungsbau bei Springer kenne ich die Anliegen der Techniker und die der Elektroniker. So
setzte ich meine Erfahrung an der Schnittstelle
von Engineering und Elektronik ein.
Was für einen Stellenwert hat das
Thema Sicherheit bei Ihren Kollegen?
› Philipp Leitner: Einen sehr hohen. Das Thema
Sicherheit wird im Unternehmen auf breiter Ebene
mitgetragen. Es geht uns nicht darum, dass wir
sichere Produkte anbieten müssen, sondern dass
wir die sichersten Anlagen errichten wollen.
Kann eine Maschine zu 100% sicher sein?
› Philipp Leitner: Sicherheit nach dem Zufallsprinzip gibt es bei uns nicht. Restrisiken kann
man natürlich nicht immer ausschließen.
Wie lautet Ihr Motto?
› Philipp Leitner: Ziele, die ich mir setze, möchte
ich durch konsequente Arbeit erreichen.
04
NR. 03 / APRIL 2006
NEWS
›
SCHULE IM KOSOVO.
›
TREUE MITARBEITER.
›
Der Springer Maschinenfabrik AG ist es gemeinsam mit weiteren Sponsoren gelungen,
durch ihre finanzielle Unterstützung die
Werkstätten für Maschinenbau und Elektrotechnik einer Schule in Suka Reka zu renovieren. Insgesamt wurden vierundzwanzig
Arbeitsplätze mit Werkzeugschränken und
Schraubstöcken ausgestattet und somit
zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die
1.300 Schüler dieser HTL geschaffen.
Wie treu die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Standort Friesach sind, zeigte
sich im Rahmen der letzten Weihnachtsfeier:
geehrt wurden Karl Freidl und Peter Jannach
für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit, sowie
Christian Greiler, Werner Hölbling, Christian
Pirker, Franz Drescher und Dietmar Di Bernado
für 35 Jahre Arbeit in der Springer Maschinenfabrik. Weitere 8 MitarbeiterInnen unterstützen das Unternehmen ebenfalls bereits
seit 25 Jahren!
›
SÜDTIROLER GEBIRGSSEE.
Um auch nach Außen immer am Puls der
Zeit zu sein, präsentierte die Firma MiCROTEC
zu ihrem 25 jährigen Firmenbestehen ihren
neuen Auftritt: „Das neue Corporate Design
ist einem Technologieführer würdig. Die neue
Firmenfarbe ist dem klaren Blau eines Südtiroler Gebirgssees nachempfunden, weil wir
einfach finden, dass sie gut zu MiCROTEC und
unseren Wurzeln passt“, so DI Dr. Federico
Giudiceandrea, Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens.
MiCROTEC Geschäftsführer DI Dr. Federico Giudiceandrea entwickelt Optoelektronische Geräte wie Laser- und Röntgenscanner für die Holzindustrie.
MESSEN
EVENTS
DREMA, Posen, Polen
SAWTEC, Schweden (10/11.5. Umea,
17./18.5. Karlstad, 26./27.5. Ronneby)
› 31 08 2006 - 03 09 2006
› 11 09 2006 - 15 09 2006
INT. HOLZMESSE, Klagenfurt, Österreich
LESDREVMASCH, Moskau, Russland
Rechtzeitig zur Holzmesse in Klagenfurt
im August 2006 erscheint die nächste Ausgabe der Springer News. Diesmal werden
wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen unsere aktuellsten Produkte und Projekte
vorstellen. Was es bis dahin Neues gibt,
erfahren Sie jederzeit auf unserer Homepage www.springer-maschinen.com.
Hans-Springer-Straße 2
A-9360 Friesach
Tel. +43/4268/2581-0
Fax +43/4268/2581-45
Die Springer Maschinenfabrik AG
vertieft die Kooperation mit dem
Spezialisten für Steuerungsanlagen
OPTISCHER FINGERABDRUCK. Mit Hilfe
von MiCROTEC Geräten wird das
angelieferte Holz von der Eingangskontrolle bis hin zur Übergabe an die
Weiterverabeitung erfasst, gemessen
und auf Fehler durchleuchtet. Auch
das Brett wird unmittelbar nach der
Säge erfasst und lückenlos bis zur
Endlagerung begleitet. MiCROTEC
Systeme nehmen den optischen Fingerabdruck: das Brett wird vermessen,
SPRINGER NEWS HERBST.
SPRINGER MASCHINENFABRIK AG
MICROTEC PUNKTET
MIT INNOVATIONSDYNAMIK
Wenn Holz heute irgendwo schneller,
effizienter und mit hoher Wertschöpfung verarbeitet wird, dann sind meist
Infrarot-, Laser- oder Röntgenscanner
und die intelligente Optimierungssoftware von MiCROTEC daran beteiligt.
MiCROTEC konzentriert sich ausschließlich auf das Holz und das
optoelektronische Messen, Erkennen
und Überwachen während der industriellen Verarbeitung mit dem Ziel,
die quantitative und qualitative Ausbeute zu steigern.
› 24 04 2006 - 27 04 2006
› MAI 2006
KONTAKTE
DER DISCAN ist das neue, modular aufgebaute und universell einsetzbare
3D Messsystem der Firma MiCROTEC. Er wird in der automatisierten Holzverarbeitung im Sägewerk für nahezu alle Messaufgaben eingesetzt. Durch eine
Kombination von Lasertriangulation und Reflexionsverfahren können die Form
und der Umfang von Stämmen, Brettern und Schüttgut bestimmt werden. Der
DiSCAN garantiert eine Steigerung der quantitativen und qualitativen Holzausbeute und kann im Quer- und Längstransport eingesetzt werden. Die Module
werden problemlos in bestehende Anlagen eingebaut und bringen auch bei
hoher Fördergeschwindigkeit höchste Präzision und Auflösung. Mehr über
die Firma MiCROTEC erfahren Sie unter www.microtec.org
SPRINGER FRANCE S.A.S.
SCHWEIZ
FRANKREICH, BENELUX
SÜDAFRIKA
8 Rue de l’Expansion B.P.84
F-67213 Obernai Cedex
Tel. +33/388/953318
Fax +33/388/950497
Holmag AG, Josef Rothmund
Tel. + 41/34/4312723
Springer France, Henry André
Tel. +33/608/256214
Fax +33/388/476509
Nukor/Swmilling (Pty) Limited,
Wolfgang Maier
Tel. +27/116/102000
henry.andre2@wanadoo.fr
nukor@mweb.co.za
CHILE
RUSSLAND
IKS Ingecor Ltda.,
Gonzalo Z. Sandoval
Tel. +56/41/798300
Springer Maschinenfabrik AG,
Dr. Heimo Huspek
Tel. +43/4268/2581-0
gsandoval@ingecor.cl
office@springer-maschinen.com
SCHWEDEN, NORWEGEN
SPANIEN
TSCHECHIEN
L.O.A.B. AB, Claes Otterbeck
Tel. +46/19611/1540
Martin Putzbach
Tel. +34/93/8949750
Ing. Karel Bohutinsky
Tel. +42/2444/03244
claes.otterbeck@loab.se
martin@putzbach.net
lignotech@volny.cz
office@springer-maschinen.com
www.springer-maschinen.com
VERTRETUNGEN
SPRINGER HOLZTECHNIK GMBH
DEUTSCHLAND, POLEN
Lainach 107
A-9833 Rangersdorf
Tel. +43/4822/550-0
Fax +43/4822/550-48
CTR Holztechnik,
Dipl.-Ing. (FH) Eckart Müller
Tel. +49/8062/804677
e.mueller@ctr-holztechnik.com
info@holmag.ch
FINNLAND, BALTIKUM
Oy Suomen Linkki Ltd.,
Hannu Voutilainen
Tel. +358/371/58840
hannu.voutilainen@
suomenlinkki.inet.fi
auf Fehler durchleuchtet, die Biegefestigkeit festgestellt. Jedes einzelne
Werkstück wird so optimiert und die
gespeicherten Daten stehen jederzeit
für die weitere Aufbereitung, Berechnung oder Statistiken zur Verfügung.
ENGE KOOPERATION. Springer Maschinen und MiCROTEC Systeme ergänzen sich optimal. Seit dem Jahr 1983
hat sich die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen von einer Kooperation bis hin zu einer strategischen
Beteiligung von Springer im Jahr
2000 weiter entwickelt. Nun hat die
Springer Gruppe diese Kooperation
mit dem Südtiroler Unternehmen und
seinen Tochtergesellschaften in
Linz/Österreich und Mestre/Italien
weiter ausgebaut. In Zukunft werden
daher noch enger und noch effizienter
für die Kunden beider Unternehmen
Hochleistungssysteme für Rund- und
Schnittholz sowie für Hobelwerke und
KHV-Werke entwickelt und gefertigt.
IMPRESSUM
Springer News ist eine regelmäßig
erscheinende Information für Kunden
und Geschäftspartner der Springer Gruppe.
Medieninhaber und Herausgeber:
Springer Maschinenfabrik AG,
A-9360 Friesach, Hans-Springer-Straße 2,
Tel. +43/4268/2581-0, www.springer-maschinen.com
Für den Inhalt verantworlich:
Mag. Gero Springer, Springer Maschinenfabrik AG
Redaktion: Mag. Lisa Springer
Grafik: Textdesign GmbH
Produktion: Textdesign GmbH, A-9020 Klagenfurt
Übersetzung: Jane Bartlmä B.A.,
Danielle Tröstler, Claudie Pons-Renouf
Fotos: Ferdinand Neumüller, MiCROTEC,
Springer Maschinenfabrik AG
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