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1 Ein Kalb wurde geboren, oder wie kennzeichne ich richtig

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Ein Kalb wurde geboren, oder wie kennzeichne ich richtig?!..........................................3
1.
Einleitung ....................................................................................................................4
2.
Registrierung von Rinderhaltern...............................................................................5
2.1.
Wer erhält eine Registriernummer? ..........................................................................5
2.2.
Wie ist die Registriernummer aufgebaut?................................................................5
3.
Kennzeichnung von Rindern .....................................................................................5
3.1.
Wie ist zu kennzeichnen? ..........................................................................................5
3.2.
Welche Rinder sind zu kennzeichnen?.....................................................................5
3.3.
Wer hat zu kennzeichnen?.........................................................................................5
3.4.
Woher bezieht der Rinderhalter die Ohrmarken? ....................................................6
3.5.
Welche Anforderungen müssen die Ohrmarken erfüllen? .....................................6
3.6.
Was muss nach den EU-rechtlichen Vorschriften auf der Ohrmarke stehen? .....6
3.7.
Was ist bei Verlust einer Ohrmarke zu tun?.............................................................7
4.
Stammdatenblatt / Rinderpass ..................................................................................7
4.1.
Welche Daten muss der Rinderhalter dem LKV Brandenburg zur Ausstellung des
Stammdatenblattes melden? .....................................................................................8
4.2.
Wann muss der Rinderhalter diese Daten melden? ................................................8
4.3.
Wer stellt das Stammdatenblatt aus? .......................................................................8
4.4.
Für welche Rinder wird ein Stammdatenblatt ausgestellt? ....................................8
4.5.
Wer trägt welche Angaben in das Stammdatenblatt ein?.......................................8
4.6.
Was hat mit dem Stammdatenblatt zu geschehen? ................................................9
4.7.
Wie ist bei Export von Rindern zu verfahren? .........................................................9
4.8.
Was ist bei Verlust eines Stammdatenblattes zu tun?............................................9
4.9.
Was ist zu tun, wenn zum Export ein Stammdatenblatt fehlt oder es nicht den
Anforderungen eines Rinderpasses erfüllt? ............................................................9
5.
Meldungen von Bestandsveränderungen ..............................................................10
5.1.
Wenn ein Rind in den Bestand eingestellt wird .....................................................10
5.2.
Wenn ein Rind aus einem EU-Mitgliedstaat in einen deutschen Betrieb
eingestellt wird..........................................................................................................10
5.3.
Wenn ein Rind aus einem Drittland importiert wird ..............................................10
5.4.
Wenn ein Rind aus dem Bestand abgegeben wird................................................10
5.5.
Wenn ein Rind in Pension gegeben wird................................................................10
5.6.
Wenn ein Rind zur Tierschau/Auktion gegeben wird ............................................11
5.7.
Wenn ein Rind vorübergehend in eine Tierklinik gegeben wird ..........................11
5.8.
Wenn ein Rind aus Deutschland ausgeführt wird .................................................11
5.9.
Wenn ein Rind verendet ist oder getötet werden musste.....................................11
5.10. Bei einer Hausschlachtung......................................................................................11
5.11. Wenn ein Rind im Schlachthof oder vom Metzger geschlachtet wird .................11
5.12. Meldewege.................................................................................................................12
1
1
6.
Fehlerbearbeitung ....................................................................................................12
7.
Bestandsregister ......................................................................................................13
7.1.
Wer muss ein Bestandsregister führen?................................................................13
7.2.
Welche Daten sind in das Bestandsregister einzutragen?...................................13
7.3.
Wie ist das Bestandsregister zu führen? ...............................................................13
7.4.
Kann von den an die ZDB des HIT gemeldeten Daten ein Ausdruck genutzt
werden? .....................................................................................................................13
8.
Kontrollen ..................................................................................................................13
9.
Maßnahmen bei Verstößen gegen die VO (EG) Nr. 1760/2000 und der ViehVerkV..
.............................................................................................................................14
10.
Anlagen......................................................................................................................15
I.
Musterbelege zur Meldung von Geburten ..............................................................15
II.
Rinderpass/Stammdatenblatt ..................................................................................16
III.
Musterbelege zur Meldung für Zugang, Abgang, Tötung, Verendung,
Hausschlachtung Export und Schlachtung ...........................................................17
IV.
Hinweise zum Ausfüllen der Geburts-, Bewegungs- und Schlachtmeldekarten am
Beispiel der Geburtsmeldekarte..............................................................................18
11.
Anhang ......................................................................................................................19
I.
Rechtsgrundlagen ....................................................................................................19
II.
Auszug aus der Bekanntmachung der Neufassung der Viehverkehrsverordnung
vom 06. Juli 2007 ......................................................................................................20
III.
Rasseschlüssel lt. ViehVerkV ..................................................................................23
IV.
Schlüssel-Nummer für Exportland (Auszug) .........................................................24
V.
Bestandsregistervordruck nach ViehVerkV ...........................................................25
VI.
Regionalstellen (Beauftragte Stellen) der Bundesländer......................................27
VII.
Anschriftenverzeichnis des Landeskontrollverband ................................................
Brandenburg e.V. ......................................................................................................28
Quellenangabe:
Verordnung (EG) Nr. 1760/2000
Verordnung (EG) Nr. 1082/2003
Informationsmaterial aid e.V. Bonn
Neufassung Viehverkehrsverordnung
22
2
3
3
3
3
Ein Kalb wurde geboren, oder wie kennzeichne ich richtig?!
(Ein kurzer Überblick)
Vor Geburt des Kal- schriftliche Bestellung des Ohrmarkenbedarfs beim LKV Branbes
denburg (maximal für ein Jahr)
Geburt eines Kalbes
3
3
..
4
5
5
6
7
Umsetzung eines
Rindes (Verkauf oder
Zukauf Innerhalb
Deutschlands; innerbetrieblich, wenn Betriebsstättennummern
vergeben sind)
Zukauf eines Rindes
aus EU-Staaten
m
8
9
9
g
0
3
4
5
7
.
8
Zukauf eines Rindes
aus Drittstaaten
S.
6
- Kennzeichnen des Kalbes und Melden der Geburt innerhalb
von 7 Tagen
- Eintragen in das Bestandsregister innerhalb von 7 Tagen nach
der Geburt
- nach Erhalt des Stammdatenblattes – Kontrolle der Daten
8
13
8
- Melden der Umsetzung innerhalb von 7 Tagen
- Eintragen in das Bestandsregisters
- Empfehlung: Eintrag des Zu- bzw. Abgangsdatums auf der
Rückseite des Stammdatenblattes (außer Geburtsbetrieb), das
Stammdatenblatt sollte das Tier begleiten
10
13
9
- Zusenden des Rinderpasses aus dem EU-Staat an den
LKV Brandenburg innerhalb von 7 Tagen und schriftlichen Antrag auf Ausstellung eines deutschen Stammdatenblattes
- Eintragen in das Bestandsregisters
10
- Kennzeichnen des Tieres mit deutscher Ohrmarke bis spätestens 7 Tage nach Einstellung in den Bestimmungsbetrieb und
Beantragung eines Stammdatenblattes beim LKV Brandenburg
Eintragen in das Bestandsregisters
- Umgehend schriftliche Bestellung an den LKV Brandenburg zur Nachbestellung der entsprechenden Ohrmarke
10
13
13
7
Verlust oder Unlesbarkeit von Ohrmarken
eines Rindes
Verlust oder Unles- Für Tierumsetzungen innerhalb Deutschlands: schriftlicher Anbarkeit eines Stammtrag an den LKV Brandenburg auf Ausstellung eines Ersatzdatenblattes, Rückseistammdatenblattes (keine gesetzliche Verpflichtung)
te nicht vollständig
- Für den Export von Tieren: schriftlicher Antrag an den LKV
ausgefüllt
Brandenburg auf Ausstellung eines Rinderpasses, LKV Brandenburg trägt Stammdaten (Vorderseite) und vollständigen
Lebenslauf (Rückseite) ein, bei fehlerhaften Lebenslauf in der
zentralen Datenbank des HIT muss der Lebenslauf vorher korrigiert bzw. ergänzt werden
9
9
Verbringen eines Rin- - Melden des Abgangs innerhalb von 7 Tagen
des zum Schlachthof - Der Schlachthof meldet die Schlachtung
- Eintragen in das Bestandsregisters
- Empfehlung: Stammdatenblatt an den Übernehmer des Tieres
übergeben
10
11
13
9
Verenden oder Tötung - Melden der Verendung oder Tötung innerhalb von 7 Tagen
eines Rindes
- Eintragen in das Bestandsregisters
- Empfehlung: Stammdatenblatt an den Übernehmer des Tierkörpers übergeben
11
13
9
3
3
Internet zugreifen kann und welches den
Anforderungen der ViehVerkV nach § 31
entspricht.
1. Einleitung
Mit der Verordnung (EG) Nr. 820/97 des
Rates vom 21.04.1997, aufgehoben durch
die Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 vom
17. Juli 2000, gilt ab 01.01.1998 für alle
Mitgliedsländer der EU ein abgestimmtes
System zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern.
Die Umsetzung der Verordnung der EU ist
in Deutschland in der Verordnung zum
Schutz gegen die Verschleppung von
Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung – ViehVerkV), Neufassung vom 06. Juli 2007 (gültig ab 14. Juli
2007) geregelt.
Zur zügigen und zuverlässigen Rückverfolgbarkeit des Ursprungs von Rindern im
Rahmen der Tierseuchenbekämpfung und
zur Kontrolle der gemeinschaftlichen Beihilferegelungen wurden in Deutschland
alle Rinder per 26. September 1999 in der
Zentralen Datenbank (ZDB) des Herkunftssicherung- und Informationssystems
für Tiere (HIT) registriert.
Der Landeskontrollverband Brandenburg
e.V. (LKV Brandenburg) wurde vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt
und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLUV) und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin beauftragt,
nachstehende Aufgaben aus der Verordnung der (EG) Nr. 1760/2000 und der
deutschen Viehverkehrsverordnung wahrzunehmen:
1. Adressdatenverwaltung und Übergabe der Adressdaten der
Rinderhalter an die Zentrale Datenbank des HIT
2. Ohrmarkenbestellung und –ausgabe für jeden Rinderhalter,
Ohrmarkenverwaltung,
-registrierung zur Sicherung der
Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprungsbetrieb (Geburtsbetrieb)
3. Entgegennahme der Geburtsmeldungen, der Verbringungsmeldungen (Tierumsetzung), die
Verarbeitung, Speicherung und
Prüfung auf Plausibilität, Fehlerbearbeitung und Korrektur, gegebenenfalls Unterstützung vor
Ort beim Rinderhalter
4. Erstellung, Druck und Postversand der Rinderpässe/Stammdatenblätter,
Ersatzstammdatenblätter
5. Rücknahme und Archivierung
von vom LKV Brandenburg ausgegebenen Rinderpässen
6. Aufbereitung der Daten und Bereitstellung aller Meldungen an
die Zentrale Datenbank
7. Archivierung der Ohrmarkenausgabebelege,
Geburtsmeldungen und Verbringungsmeldungen
Die Datenbank dient der Bekämpfung von
Tierseuchen, dem Verbraucherschutz, der
Vermarktung von Rindfleisch, dem Handel, zur Viehzählung und nicht zuletzt dem
Landwirt selbst, da sie Grundlage für EUPrämienzahlungen ist.
Insbesondere erlaubt die ZDB des HIT
jederzeit:
�� die Feststellung des Geburtsbetriebes (Herkunftsbetrieb), aller
Haltungsbetriebe
und
des
Schlachtortes eines Rindes. So
kann z.B. nach der Schlachtung
aufgrund dieser Informationen
die Herkunft des Fleisches angegeben und etikettiert werden.
�� die sofortige zielgerichtete Festlegung und Durchsetzung von
Maßnahmen bei Ausbruch einer
Rinderseuche aufgrund der Bestandsänderungsmeldungen, die
in der Datenbank gespeichert
sind.
Nach der Bestandserfassung per 26. September 1999 sind neben der Geburt jede
weitere Tierbewegung (Zugang, Abgang,
Tötung, Verendung, Hausschlachtung,
Export, gewerbliche Schlachtung, Übernahme Tierkörper) eines Rindes laut § 29
der ViehVerkV zu melden. Für die Abgabe
der Meldung ist jeder Rinderhalter,
Außerdem besitzt der Rinderhalter in der
Datenbank ein ständig aktuelles Register
seines Bestandes, auf welches er bei Bedarf über den LKV Brandenburg oder per
4
4
Schlachtbetrieb, Viehhändler, Exporteur,
Betreiber von Viehsammelstellen und Auktionen sowie der nach § 3 des Tierische
Nebenprodukte-Beseitigungsge-setzes
Beseitigungspflichtige verantwortlich. Meldungen an die ZDB des HIT sind auf folgenden Wegen möglich:
1. über den LKV Brandenburg mit:
�� Vorgedruckte Meldekarten
�� Meldebelege (KA 046, 085, 086,
087)
�� mit elektronischen Datenträgern
�� eMail
�� Datenfernübertragung (DFÜ)
2. direkte Meldung online per Internet.
Zu kennzeichnen ist mit zwei identischen
Ohrmarken. Je Ohr eine Ohrmarke.
Nachzulesen: Verordnung (EG) 1760/2000
Art. 4 Abs. 1, ViehVerkV § 27 Abs. 3
Die zuständige Behörde kann ferner für
die zweite Ohrmarke Ausnahmen in Form
und den Mindestmaßen genehmigen, soweit diese Ohrmarke einen elektronischen
Speicher (Transponder) enthält.
Nachzulesen: ViehVerkV § 27 Abs. 4
2. Registrierung von Rinderhaltern
3.2. Welche Rinder sind zu
kennzeichnen?
3. Kennzeichnung von Rindern
3.1. Wie ist zu kennzeichnen?
�� Jedes Rind muss gültig gekennzeichnet
sein,
�� Alle in Deutschland geborenen Rinder
�� Rinder, die aus einem nicht zur EU gehörendem Land (Drittland) eingeführt
wurden.
Rinder aus EU-Mitgliedsstaaten behalten
ihre ursprüngliche Kennzeichnung.
Nachzulesen: Verordnung (EG) 1760/2000
Art. 4 Abs. 1, 3 und 4, ViehVerkV § 27
Abs. 1
2.1. Wer erhält eine Registriernummer?
Wer Rinder halten will, hat seinen Betrieb
spätestens bei Beginn der Tätigkeit dem
zuständigem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) des Landkreises unter Angabe seines Namens,
seiner Anschrift und der Anzahl der im
Jahresdurchschnitt gehaltenen Rinder,
ihrer Nutzungsart und ihres Standorts anzuzeigen. Das VLÜA erteilt eine Registriernummer und erfasst die angezeigten
Betriebe in einem Register.
3.3. Wer hat zu kennzeichnen?
�� Der Rinderhalter des Ursprungsbetriebs (Geburtsbetrieb) hat das Rind zu
kennzeichnen oder kennzeichnen zu
lassen.
�� Der Rinderhalter des Bestimmungsbetriebes hat, sofern das Rind aus einem
Drittland eingeführt wurde, zu kennzeichnen oder kennzeichnen zu lassen.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 Art. 4 Abs. 4, ViehVerkV § 27
Abs. 1
2.2. Wie ist die Registriernummer aufgebaut?
Die Registriernummer ist zwölfstellig und
wird aus der für die Gemeinde des Betriebes vorgesehenen amtlichen Schlüsselnummer des vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Gemeindeschlüsselverzeichnisses sowie einer vierstelligen
Betriebsnummer gebildet.
Aufbau der Registriernummer
Bundes- Reg.bez Landland
kreis
1
2
0
X
X
Reg.bez = Regierungsbezirk
Nachzulesen: ViehVerkV § 26
Gemeinde
X X X
lfd. Betriebsnummer
X X X X
5 5
Die Mitgliedstaaten werden wie folgt
abgekürzt:
Österreich
AT
Belgien
BE
Bulgarien
BG
Tschechische Republik
CZ
Zypern
CY
Dänemark
DK
Estland
EE
Finnland
FI
Frankreich
FR
Deutschland
DE
Griechenland
EL
Ungarn
HU
Irland
IE
Italien
IT
Lettland
LV
Litauen
LT
Luxemburg
LU
Malta
MT
Niederlande
NL
Polen
PL
Portugal
PT
Rumänien
RO
Slowenien
SL
Slowakei
SK
Spanien
ES
Schweden
SE
Vereinigtes Königreich
UK
3.4. Woher bezieht der Rinderhalter die Ohrmarken?
Die Ohrmarken werden den jeweiligen
Rinderhaltern vom LKV Brandenburg auf
schriftlichen Antrag und unter Berücksichtigung des jährlichen Bedarfs zugeteilt.
Nachzulesen: ViehVerkV § 27 Abs. 2
Den Antrag richten Sie bitte schriftlich an
den LKV Brandenburg, Straße zum Roten
Luch 1, 15377 Waldsieversdorf.
3.5. Welche Anforderungen
müssen die Ohrmarken
erfüllen?
Die Ohrmarken müssen:
�� aus zwei Teilen bestehen,
�� offen sein,
�� aus biegsamem Kunststoff bestehen,
�� fälschungssicher und während der Lebensdauer des Tieres gut leserlich
sein,
�� gelb sein. Der Ohrmarkencode ist
schwarz geprägt. Die Angaben eines
Strichcodes ist auf einer Ohrmarke vorgeschrieben.
�� so gestaltet sein, dass sie dem Tier
keinen Schaden zufügen und dürfen
nicht wieder verwendbar sein.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
911/2004 Art. 2 und 3
�� Dem Mitgliedsstaat-Code können 12
Ziffern nachgestellt sein. In Deutschland werden 10-stellige Ohrmarkennummern vergeben.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
911/2004 Art. 1, ViehVerkV § 27Abs. 3
Für die einzelnen Bundesländer gilt
folgender Länderschlüssel (gültig ab
01. November 1995):
01 Schleswig-Holstein
02 Hamburg
03 Niedersachsen
04 Bremen
05 Nordrhein-Westfalen
06 Hessen
07 Rheinland-Pfalz
08 Baden-Württemberg
09 Bayern
10 Saarland
11 Berlin
12 Brandenburg
13 Mecklenburg-Vorpommern
14 Sachsen
15 Sachsen-Anhalt
16 Thüringen
3.6. Was muss nach den EUrechtlichen Vorschriften
auf der Ohrmarke stehen?
Ohrmarken tragen den Namen (Code,
Logo oder Symbol) der zuständigen Behörde oder der beauftragten Stelle, die sie
vergeben hat. Für die Länder Brandenburg
und Berlin das Logo des LKV Brandenburg sowie folgende Kennzeichen:
�� Die ersten beiden Stellen bezeichnen
den Mitgliedstaat, in dem der Rinderhalter ansässig ist und in dem das
betreffende Tier geboren und somit
zum ersten Mal gekennzeichnet wurde.
6 6
Deutschland:
DE
�� Beispiel
des Ohrmarkencodes
für
Land Brandenburg:
12
Brandenburg:
Region:
00 bis 99
Deutschland:
DE
Serie:
0 bis 9
Land
Brandenburg:
12
Arbeitsnummer
00001 bis
Region:
00
bis 99
99999
Serie:
0 bis 9
Arbeitsnummer
00001
bis
Vorderteil
Lochteil
1. Ohrmarke
99999
Vorderteil Lochteil
3.7. Was ist bei Verlust einer
3.7. Was ist bei Verlust einer
Ohrmarke zu tun?
Ohrmarke zu tun?
Verliert ein Rind eine oder beide OhrmarVerliert
ein sind
Rind die
eine Ohrmarkennummern
oder beide Ohrmarken oder
ken
odergeworden,
sind die hat
Ohrmarkennummern
unlesbar
der jeweilige Rinunlesbar
hat der
Rinderhalter geworden,
unverzüglich
beimjeweilige
LKV Branderhalter
unverzüglich
beimErsatzohrmarLKV Brandenburg oder
per Internet
denburg
oder per Internet
Ersatzohrmarken mit denselben
Angaben,
die sich auf
ken
mit denselben
Angaben,
die sich auf
der/den
zu ersetzenden
Ohrmarke/n
beder/den
zu ersetzenden
Ohrmarke/n
befinden, schriftlich
zu beantragen
und das
finden,
schriftlich
zu beantragen
undkenndas
Rind erneut
zu kennzeichnen
oder
Rind
erneut
zu kennzeichnen oder kennzeichnen
zu lassen.
zeichnen
zu lassen.
Nachzulesen:
ViehVerkV § 27 Abs. 5,
Nachzulesen:
ViehVerkV
§ 27 Abs. 5,
Ver-4
Verordnung (EG)
Nr. 1760/2000
Art.
ordnung
Abs. 5 (EG) Nr. 1760/2000 Art. 4 Abs. 5
1. Ohrmarke
Vorderteil Lochteil
2. Ohrmarke
Vorderteil Lochteil
2. Ohrmarke
Zur Bestellung von Ersatzohrmarken wenZur
von an
Ersatzohrmarken
wenden Bestellung
Sie sich bitte
den LKV Brandenden
sich bitte
den Luch
LKV Brandenburg,Sie
Straße
zum an
Roten
1, 15377
burg,
Straße zum Roten Luch 1, 15377
Waldsieversdorf.
Waldsieversdorf.
Der Rinderhalter erhält die ErsatzohrmarDer
erhält dieper
Ersatzohrmarken Rinderhalter
direkt vom Hersteller
Post zugeken
direkt vom Hersteller per Post zugeschickt.
schickt.
4. Stammdatenblatt / Rin4. Stammdatenblatt
/ Rinderpass
derpass
Rückteil Dornteil
1. Ohrmarke und
2. Ohrmarke
Rückteil Dornteil
1. Ohrmarke und
2. Ohrmarke
Lochteil
elektronische Ohrmarke
Lochteil
elektronische Ohrmarke
Das Stammdatenblatt wird routinemäßig
auf Grund
der Geburtsmeldung
durch den
Das
Stammdatenblatt
wird routinemäßig
LKVGrund
Brandenburg
ausgestellt und
an den
auf
der Geburtsmeldung
durch
Geburtsbetrieb
gesendet.
Im und
innerstaatliLKV
Brandenburg
ausgestellt
an den
gilt das
Papier als
chen Tierverkehr
Geburtsbetrieb
gesendet.
Im innerstaatli. Esgilt
dient
demPapier
RinderhalStammdatenblatt
das
als
chen
Tierverkehr
ter als Bestätigung
die dem
korrekte
Verar. Esfür
dient
RinderhalStammdatenblatt
beitung
seiner Geburtsmeldung.
den
ter
als Bestätigung
für die korrekteFür
VerarKäufer eines
bietet das Papier
die
beitung
seinerRindes
Geburtsmeldung.
Für den
Sicherheit,
dass
das zugekaufte
Tier in der
Käufer
eines
Rindes
bietet das Papier
die
zentralen Datenbank
HIT angemeldet
Sicherheit,
dass das des
zugekaufte
Tier in
ist. Für
Schlachtstätten,
und
der
zentralen
DatenbankViehhändler
des HIT angeden
meldet
ist. Tierkörperbeseitigungsanstalten
Für Schlachtstätten, Viehhänd(TKBA)
dienen
die maschinenlesbaren
ler
und den
TierkörperbeseitigungsanstalStrichcodes
auf dem
der
ten
(TKBA) dienen
dieStammdatenblatt
maschinenlesbaren
Vereinfachung
Strichcodes
aufihrer
demMeldeverpflichtungen,
Stammdatenblatt der
insbesondere ihrer
der rechnergestützten
AlVereinfachung
Meldeverpflichtungen,
tersbestimmungderimrechnergestützten
Rahmen der BSEinsbesondere
AlUntersuchung und
Etikettierung
von
tersbestimmung
im zur
Rahmen
der BSERindfleisch.
Untersuchung
und zur Etikettierung von
Rindfleisch.
Für den Export (innergemeinschaftlichen
Handel und Ausfuhr in Drittstaaten) ist ein
Rinderpass erforderlich. Das Stammdatenblatt kann als Rinderpass verwendet
werden, wenn alle Angaben auf der Rück7
7
7
seite vollständig sind und der letzte Rinderhalter mit seiner Unterschrift die Angaben bestätigt. Es muss also ein der HITDatenbank konformer Lebenslauf dokumentiert sein.
Rinderpässe und Begleitpapiere für die in
der Zeit vom 28. Oktober 1995 bis zum
Zeitpunkt der Ausgabe des Stammdatenblattes geborenen Tiere bleiben im Umlauf
und brauchen nicht ersetzt zu werden. Sie
haben denselben Rechtsstatus wie das
Stammdatenblatt.
Datenträger, eMail oder per DFÜ beim
LKV Brandenburg oder per Internet an die
ZDB des HIT gemeldet werden.
4.3. Wer stellt das Stammdatenblatt aus?
Der LKV Brandenburg stellt als beauftragte Stelle das Stammdatenblatt aus.
Nachzulesen: ViehVerkV § 31
4.4. Für welche Rinder wird
ein Stammdatenblatt
ausgestellt?
4.1. Welche Daten muss der
Rinderhalter dem LKV
Brandenburg zur Ausstellung des Stammdatenblattes melden?
a) Für Rinder, die nach dem 13. Juli 2007
im Inland geboren sind und für Rinder, die
aus einem Drittland eingeführt wurden,
ausgenommen Schlachtrinder, die aus
einem Drittland eingeführt wurden und
wenn es sich bei dem Bestimmungsbetrieb um einen Schlachthof handelt, und
dieser Schlachthof in dem Mitgliedsland
liegt, in dem die Tiere gemäß der Richtlinie 91/496/EWG kontrolliert wurden, und
sofern die betreffenden Tiere innerhalb
von 5 Tagen nach Durchführung der Kontrolle geschlachtet werden.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 Art. 4 Abs. 3 und 6 Abs. 1,
ViehVerkV § 31
b) Für
Rinder,
die
aus
EUMitgliedsstaaten verbracht worden sind,
ist der Rinderpass des Mitgliedstaates
dem LKV Brandenburg durch den Bestimmungsbetrieb unmittelbar nach Zugang der Tiere auszuhändigen. Der LKV
Brandenburg stellt für den Rinderhalter
ein Stammdatenblatt mit den Stammdaten
zum Tier aus.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 Art. 6 Abs. 1 i.V.m. der ViehVerkV § 31
Name, Anschrift, Registriernummer seines
Betriebes, Ohrmarkennummer sowie:
�� im Falle eines im Inland geborenen
Rindes:
- Geburtsdatum,
- Geschlecht,
- Rasse sowie
- die Ohrmarkennummer des Muttertieres,
�� im Falle eines aus einem Drittland eingeführten Rindes:
- neue Ohrmarkennummer nach
ViehVerkV,
- das betreffende Drittland,
- das Ursprungsland,
- Geburtsdatum,
- Geschlecht,
- Rasse sowie
- die ursprüngliche Kennzeichnung des Tieres im Drittland.
- Die Ohrmarkennummer der Mutter sollte soweit vorhanden, mitgeteilt werden.
Nachzulesen: ViehVerkV § 28
4.2
4.5. Wer trägt welche Angaben in das Stammdatenblatt ein?
Wann muss der Rinderhalter diese Daten melden?
a) Der LKV Brandenburg
�� Name der ausgebenden Stelle, Datum
der Ausstellung des Stammdatenblattes
�� Name, Anschrift, Registriernummer des
Betriebes, Ohrmarkennummer sowie
Innerhalb von 7 Tagen nach Geburt eines
Rindes bzw. des Einstellen eines Tieres
aus einem Drittland sind die Angaben zu
melden.
Die Geburtsmeldung kann mit der Geburtsmeldekarte, KA046, elektronischen
8 8
im Falle eines im Inland geborenen Rindes: Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse sowie die Ohrmarkennummer des Muttertieres
im Falle eines Rindes aus einem
EU-Mitgliedsstaat zusätzlich die
Angabe des Mitgliedsstaates, der
den ursprünglichen Rinderpass
ausgestellt hat
im Falle eines aus einem Drittland
eingeführten Rindes: Name des
Drittlandes, Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse sowie die ursprüngliche Kennzeichnung des
Tieres im Drittland, Ohrmarkennummer der Mutter, soweit vorhanden
�� Ohrmarkennummer und Registriernummer des Betriebes als Strichcode
b) Der Rinderhalter:
�� Es wird empfohlen, die Rückseite bei
Tierumsetzungen vollständig auszufüllen (Registriernummer, Zu- Abgangsdatum), um nachfolgenden Tierhaltern,
Viehhändlern, Schlachtstätten, TKBA,
Exporteuren usw. ihre Meldeverpflichtung zu erleichtern, auch wenn die Eintragung auf der Rückseite nicht vorgeschrieben ist. Um einen vollständigen
Lebenslauf auf der Rückseite unter
Punkt 3. zu dokumentieren ist es notwendig, dass der Geburtsbetrieb als
erster Tierhalter Registriernummer und
Abgangsdatum einträgt.
Nachzulesen: ViehVerkV § 31
4.7. Wie ist bei Export von
Rindern zu verfahren?
-
Für den Export (innergemeinschaftlicher
Handel und Drittstaaten) ist weiterhin ein
Rinderpass erforderlich. Das Stammdatenblatt kann als Rinderpass verwendet
werden, wenn alle Angaben auf der Rückseite vollständig sind und der letzte Rinderhalter mit seiner Unterschrift die Angaben bestätigt. Es muss also der Lebenslauf lt. ZDB des HIT vollständig dokumentiert sein.
Der letzte Rinderhalter reicht die Pässe
bei der zuständigen Behörde (VLÜA) des
Ausfuhrortes ein.
Nachzulesen: ViehVerkV § 30
4.8. Was ist bei Verlust eines
Stammdatenblattes zu
tun?
Geht ein Stammdatenblatt verloren oder
ist unlesbar, so kann bei der ausgebenden
Stelle ein Ersatzstammdatenblatt beantragt werde. Für die Länder Brandenburg
und Berlin ist dies der LKV Brandenburg.
Der LKV Brandenburg stellt auf schriftlichen Antrag des Rinderhalters ein Ersatzstammdatenblatt aus.
4.9. Was ist zu tun, wenn zum
Export ein Stammdatenblatt fehlt oder es nicht
den Anforderungen eines
Rinderpasses erfüllt?
4.6. Was hat mit dem Stammdatenblatt zu geschehen?
Ist kein Stammdatenblatt vorhanden, oder
erfüllt das vorliegende nicht die Anforderungen an einen Rinderpass (z.B. Lebenslauf nicht vollständig auf der Rückseite
dokumentiert) kann beim LKV Brandenburg ein Rinderpass schriftlich beantragt
werden. Der LKV Brandenburg trägt in
diesem Fall die Stammdaten des Tieres
auf der Vorderseite und auch den vollständigen Lebenslauf des Tieres lt. ZDB
des HIT auf der Rückseite ein.
Bei fehlerhaften Lebensläufen kann ein
Rinderpass erst nach Klärung des Sachverhaltes ausgefüllt werden. Notwendige
Korrekturen bzw. Ergänzungen sind durch
den beantragenden Rinderhalter einzuleiten. Der LKV Brandenburg unterstützt die
Es wird empfohlen, das Stammdatenblatt
bei Tierumsetzungen an den neuen Tierhalter, Viehhändlern, Schlachtstätten,
TKBA usw. mitzugeben, um den Übernehmern des Tieres ihre Meldeverpflichtung zu erleichtern, auch wenn die Weitergabe des Stammdatenblattes bei Tierumsetzungen nicht vorgeschrieben ist.
Es ist weder eine Aufbewahrung noch eine
Weiterleitung des Stammdatenblattes an
die ausgebende Stelle vorgeschrieben.
9 9
Rinderhalter bei der Fehlerbearbeitung
(siehe Punkt 6.).
kennzeichnen. Die Meldung der Kennzeichnung hat unverzüglich schriftlich an
den LKV Brandenburg zu erfolgen, mit
folgenden Angaben zum Tier: Ohrmarkennummer, Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse, Name Drittland, Originalohrmarkennummer
des
Drittlandes,
Name
Ursprungsland.
Mit der Meldung erfolgt die Registrierung
in der ZDB des HIT. Der LKV Brandenburg
stellt ein Stammdatenblatt aus und sendet
dieses dem Antragsteller zu.
5. Meldungen
von
Bestandsveränderungen
5.1. Wenn ein Rind in den Bestand eingestellt wird
Alle Zugänge von Rindern sind innerhalb
von 7 Tagen unter Angabe der Ohrmarkennummer, des Zugangsdatums und der
Meldungsart “Zugang” durch den Rinderhalter per Internet an die ZDB des HIT
oder an den LKV Brandenburg zu melden.
Die Meldung erfolgt über eine vorgedruckte Bewegungsmeldekarte mit Betriebsanschrift (über LKV Brandenburg zu beziehen), mit Meldebeleg KA085, KA086, elektronischem Datenträger, eMail oder
DFÜ.
Grundsätzlich gilt: Rinderhalter, Schlachtstätten, Viehhändler und Sammelstellen
dürfen Rinder in ihren Bestand nur übernehmen, wenn diese entsprechend der
gültigen Rechtsverordnung gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für die Übernahme
von Rindern durch Transportunternehmen.
5.4. Wenn ein Rind aus dem
Bestand abgegeben wird
Alle Abgänge von Rindern sind innerhalb
von 7 Tagen unter Angabe der Ohrmarkennummer, des Abgangsdatums und der
Meldungsart “Abgang” durch den Rinderhalter per Internet an die ZDB des HIT
oder an den LKV Brandenburg zu melden.
Abgangstag ist der Tag, an dem das Tier
den Bestand verlässt. Die Meldung erfolgt
über eine vorgedruckte Bewegungsmeldekarte mit Betriebsanschrift (über LKV
Brandenburg zu beziehen), mit Meldebeleg KA085, KA 087, elektronischen Datenträger, eMail oder DFÜ.
5.2. Wenn ein Rind aus einem
EU-Mitgliedstaat in einen
deutschen Betrieb eingestellt wird
5.5. Wenn ein Rind in Pension
gegeben wird
Ein Rind, das in Pension gegeben wird, ist
vom abgebenden Betrieb (Pensionsgeber)
als Abgang zu melden. Vom aufnehmenden Betrieb (Pensionsnehmer) ist das
Rind als Zugang zu melden. Die Meldung
erfolgt per Internet an die ZDB des HIT
oder an den LKV Brandenburg über die
vorgedruckte Bewegungsmeldekarte (über
LKV Brandenburg zu beziehen), Meldebeleg KA 086 bzw. 087, elektronischen
Datenträger, eMail oder DFÜ.
Der Zugang ist innerhalb von 7 Tagen
dem LKV Brandenburg schriftlich mitzuteilen. Dazu ist der aus dem EUMitgliedstaat mitgeführte Rinderpass an
den LKV Brandenburg zu senden, da die
Registrierung des Zugangs in der ZDB des
HIT wie auch die Ausstellung eines
Stammdatenblattes nur mit den Angaben
des Ursprungspasses geschehen kann.
Die Rinder behalten ihre ursprüngliche
Ohrmarke, eine Umkennzeichnung ist
nicht zulässig.
5.3. Wenn ein Rind aus einem
Drittland importiert wird
Die Tiere sind innerhalb von 7 Tagen nach
dem Import durch den Rinderhalter des
Bestimmungsbetriebes oder einer von ihm
beauftragten Person mit gültigen deutschen Ohrmarken in beiden Ohren zu
1010
Tod unter Angabe der Ohrmarkennummer,
des Abgangsdatums und der Meldungsart
„Tötung“ bzw. “Verendung“ durch den
Rinderhalter per Internet an die ZDB des
HIT oder an den LKV Brandenburg zu
melden. Die Meldung erfolgt über eine
vorgedruckte Bewegungsmeldekarte mit
Betriebsanschrift (über LKV Brandenburg
zu beziehen), mit Meldebeleg KA 087,
über elektronischen Datenträger, eMail
oder DFÜ.
Es wird empfohlen, das Stammdatenblatt
nach Verendung oder Tötung eines Tieres
an den nach § 4 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes
Beseitigungspflichtigen
bzw. einem von diesem Beauftragten oder
einer staatlichen Untersuchungseinrichtung bei Übergaben des Tierkörpers zu
übergeben.
5.6. Wenn ein Rind zur Tierschau/Auktion gegeben
wird
Der Rinderhalter hat den Abgang und der
Veranstalter der Tierschau/Auktion den
Zugang des Tieres zu melden. Nach Beendigung der Tierschau/Auktion und Wiedereinstellung des Tieres in den Bestand
des Rinderhalters muss der Veranstalter
den Abgang und der Rinderhalter den Zugang des Tieres melden. Betriebe mit
Milchleistungsprüfung dürfen für das Rechenzentrum VIT Verden keine diesbezüglichen Meldungen machen. Die Abgangsund Zugangsmeldungen sind nur für die
ZDB des HIT notwendig.
5.7. Wenn ein Rind vorübergehend in eine Tierklinik
gegeben wird
5.10. Bei einer Hausschlachtung
Eine Hausschlachtung ist innerhalb von 7
Tagen unter Angabe der Ohrmarkennummer, des Schlachtdatums und der Meldungsart “Hausschlachtung” durch den
Rinderhalter per Internet an die ZDB des
HIT oder an den LKV Brandenburg zu
melden. Die Meldung einer Hausschlachtung an den LKV Brandenburg erfolgt über
eine vorgedruckte Bewegungsmeldekarte
mit Betriebsanschrift (über LKV Brandenburg zu beziehen), mit Meldebeleg KA
087, elektronischen Datenträger, eMail
oder DFÜ.
Nicht unter eine Hausschlachtung fallen
Schlachtungen in registrierten oder zugelassenen Schlachtbetrieben, auch wenn
die Schlachtung im Auftrag erfolgt und der
Schlachtkörper vom Lieferanten zurückgenommen wird. In diesem Fall ist die
Schlachtung vom Schlachtbetrieb zu melden.
Es erfolgt keine Meldung an den LKV
Brandenburg oder die ZDB des HIT, der
Rinderhalter trägt den Ab- und Zugang
ausschließlich in sein Bestandsregister
ein.
5.8. Wenn ein Rind aus
Deutschland ausgeführt
wird
Die Ausfuhr ist innerhalb von 7 Tagen per
Internet an die ZDB des HIT oder den LKV
Brandenburg zu melden. Der Exporteur
meldet die Ausfuhr mit der Meldungsart
„Export“ unter Angabe des Ziellandes.
Die Meldung erfolgt über die vorgedruckte
Bewegungsmeldekarte mit Betriebsanschrift (über LKV Brandenburg zu beziehen), mit elektronischem Datenträger, eMail oder DFÜ.
Der 3-stellige Code für das Zielland ist der
beigelegten Liste “Schlüssel-Nummer für
Exportland” zu entnehmen (Schlüsselnummern siehe Anhang Seite 24).
5.11. Wenn
ein
Rind
im
Schlachthof oder vom
Metzger
geschlachtet
wird
5.9. Wenn ein Rind verendet
ist oder getötet werden
musste
Eine Schlachtung, Krank- oder Notschlachtung ist innerhalb von 7 Tagen
unter Angabe der Ohrmarkennummer, des
Schlachtdatums, der Schlachtnummer,
des Schlachtgewichtes und der Kategorie
Verendet ein Rind oder wurde es getötet,
ist dies innerhalb von 7 Tagen nach dem
1111
per Internet an die ZDB des HIT oder an
den LKV Brandenburg zu melden. Wird
das Rind nicht sofort am Zugangstag geschlachtet, muss auch das Zugangsdatum
gemeldet werden. Schlachtmeldungen
können nur von amtlich registrierten (in
der Regel Metzgereibetriebe) oder zugelassenen Schlachtbetrieben angezeigt
werden.
Verendet ein Rind vor der Schlachtung auf
dem Schlachthof, so sind zuerst eine Zugangsmeldung und anschließend eine
Verendungsmeldung durch den Schlachtbetrieb erforderlich.
Die Meldung an den LKV Brandenburg
erfolgt über eine vorgedruckte Meldekarte
für Schlachtung (über LKV Brandenburg
zu beziehen), per elektronischen Datenträger, eMail oder DFÜ.
zentrum VIT Verden w.V.) weitergegeben.
Wenn MLP-Betriebe per Tastentelefon
oder Internet melden möchten, muss diese
Meldung zusätzlich auch an den MLPDatenspeicher im VIT Verden durch den
MLP-Betrieb über den LKV Brandenburg
übermittelt werden. Es ist dann eine Doppelmeldung nötig. Um Fehler zu vermeiden, ist der LKV Brandenburg darüber zu
informieren, dass bereits eine Meldung an
die ZDB im HIT direkt erfolgt ist.
Bei Meldung eines MLP-Betriebes über
den LKV Brandenburg übermittelt dieser alle notwendigen Daten an beide
Datenspeicher, sowohl an die ZDB des
HIT als auch an das Rechenzentrum
des VIT Verden.
Eine Doppelmeldung durch den Rinderhalter ist nicht nötig.
Werden Daten unter Verwendung der
zwölfstelligen Registriernummer eingereicht, werden diese Daten nur an die
ZDB des HIT übermittelt.
5.12. Meldewege
a) Meldung über LKV Brandenburg
(Regionalstelle)
Zur Meldung über den LKV Brandenburg
kann der Meldepflichtige zwei Möglichkeiten nutzen:
1. Meldung mit Meldebeleg (MLPBetriebe) bzw. mit vorgedruckten Meldekarten (sonstige Rinderhalter)
2. Meldung auf elektronischem Wege
(elektronischen Datenträger, DFÜ,
eMail) für Betriebe mit Herdenmanagement-Programmen bzw. dem Meldeprogramm des LKV Brandenburg
6. Fehlerbearbeitung
Über die festgestellten nicht plausiblen
Meldungen in der ZDB des HIT zu Rindern, die in seinem Bestand sind oder
waren, erhält der Rinderhalter vom LKV
Brandenburg eine Fehlerbenachrichtigung.
Jede Fehlermeldung ist genau zu Prüfen. Eine Rückantwort zu jeder Fehlermeldung ist unbedingt erforderlich!
b) Meldung direkt zur ZDB des HIT über
Internet
Zusätzlich zu den o.g. Möglichkeiten ist
eine direkte Meldung an die ZDB des HIT
per
Tastentelefon
oder
Internet
(www.lkvbb.de oder www.hi-tier.de) möglich. Dazu muss der Meldepflichtige seine
Registriernummer und seine persönliche
Identifikationsnummer (PIN) verwenden.
Die Registriernummer wurde jedem Rinderhalter durch das zuständige VLÜA mitgeteilt, die PIN erhält er auf schriftlichen
Antrag beim LKV Brandenburg.
Bitte beachten Sie die der Fehlermeldung
beiliegende Beschreibung.
Eine Fehlerbearbeitung durch den Rinderhalter ist auch per Internet möglich, wenn
die nicht plausible Meldung nicht länger
als 12 Monate zurück liegt. Im Internet
werden zu jedem Bestand in einer „Vorgangsliste“ die fehlerhaften oder zu überprüfenden Meldungen bereitgestellt und
können sofort korrigiert werden. Liegt das
Meldedatum der nicht plausiblen Meldung
länger als 12 Monate zurück, ist eine Korrektur nur schriftlich über den LKV Brandenburg möglich.
Wichtig:
Eine direkte Meldung an die ZDB des HIT
per Tastentelefon und Internet wird nicht
an andere Datenspeicher (z.B. Rechen1212
7. Bestandsregister
Grundsätzliche Anforderungen:
7.1. Wer muss ein Bestandsregister führen?
Das Bestandsregister ist in gebundener
oder automatisierter Form mit fortlaufender Seitenzahl in chronologischer Abfolge
zu führen. Die Eintragungen sind unverzüglich, im Falle des Zugangs eines Rindes durch Geburt in seinen Betrieb innerhalb von sieben Tagen, vorzunehmen.
Das Bestandsregister ist für die Zeit seiner
Verwendung und im Anschluss daran drei
Jahre lang aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des 31. Dezembers
desjenigen Jahres, in dem die letzte Eintragung gemacht worden ist. Im Falle eines automatisiert geführten Registers hat
der Tierhalter den erforderlichen Ausdruck
auf Verlangen der zuständigen Behörde
auf seine Kosten vorzulegen.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 Art. 7 Abs. 4, ViehVerkV § 32
Jeder Rinderhalter (mit Ausnahme von
Beförderungsunternehmen), Betreiber von
Schlachtstätten, Sammelstellen, Märkten
u.a.
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 Art. 7 Abs. 1
7.2. Welche Daten sind in das
Bestandsregister einzutragen?
Der Rinderhalter hat zu allen Rindern des
Bestandes die Ohrmarkennummer sowie
Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse und die
Ohrmarkennummer des Muttertieres einzutragen,
- im Falle von Zukäufen: Name und Anschrift des Verkäufers oder Registriernummer des Verkäufers und Zugangsdatum,
- im Falle von Verkäufen: Name und
Anschrift des Käufers oder Registriernummer des Käufers und Abgangsdatum,
- Im Falle der Verendung oder Tötung
eines Rindes: Datum des Todes.
Für Importe aus Drittstaaten ist zusätzlich
zur Neukennzeichnung auch die Originalohrmarkennummer einzutragen.
Bei Zugängen von nicht in Deutschland
geborener Tiere ist zusätzlich das Ursprungsland zu vermerken.
7.4. Kann von den an die ZDB
des HIT gemeldeten Daten ein Ausdruck genutzt
werden?
Jeder Rinderhalter hat die Möglichkeit für
seinen Betrieb das Bestandsregister selbst
online (je nach Möglichkeit in Dateiform
oder als Ausdruck) oder auf schriftliche
Anforderung über den LKV Brandenburg
aus der ZDB des HIT zu beziehen. Das
von der ZDB des HIT bereit gestellte Bestandsregister enthält die von der zuständigen Behörde geforderten Daten.
Durch den LKV Brandenburg kann ein
Bestandsregisterausdruck je nach Auftrag
für einen Stichtag oder einen frei wählbaren Zeitraum (ab 26. September 1999)
nach verschiedenen Bestandskriterien
wählbar bereitgestellt werden.
Nachzulesen: Rinderregistrierungsdurchführungsgesetz BGBl. Teil I Nr. 26 vom
25. Juni 2004 § 3
Nachzulesen: Verordnung (EG) Nr.
911/2004 Art. 8 i.V.m. der Richtlinie
64/432/EWG Art. 14 Abs. 3 Abschnitt C
Nr. 1, Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 Art.
3, ViehVerkV § 32
Weiterhin enthält das Bestandsregister
Eintragungen der Behörde über durchgeführte Kontrollen.
7.3. Wie ist das Bestandsregister zu führen?
Das Bestandsregister ist in einer dafür von
der zuständigen Behörde genehmigten
Form vom Tierhalter zu führen.
1413
8. Kontrollen
9. Maßnahmen bei Verstößen gegen die VO (EG) Nr.
1760/2000 und der ViehVerkV
Die Einhaltung der Kennzeichnungs- und
Registriervorschriften durch den Rinderhalter ist auf der Basis der Verordnung
(EG) Nr. 1082/2003 vom 23. Juni 2003 zu
kontrollieren. Dazu führen die zuständigen
Behörden (in Brandenburg die VLÜÄ)
Kontrollen bei mindestens zehn Prozent
aller rinderhaltenden Betriebe vor Ort
durch. Der Prozentsatz kann auf fünf Prozent gesenkt werden, wenn die ZDB des
HIT voll funktionsfähig ist. Die Kontrollen
werden in der Regel unangekündigt
durchgeführt.
In den Betrieben wird überprüft ob:
• alle Tiere vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind,
• das Bestandsregister ordnungsgemäß
geführt wird und
• alle Meldungen an die ZDB des HIT
rechtzeitig und vollständig erfolgt sind.
Die Auswahl der Betriebe erfolgt nach
dem Zufallsprinzip, jedoch können unter
anderem folgende Punkte berücksichtigt
werden:
• Größe des Tierbestandes des Betriebes,
• tiergesundheitliche Aspekte sowie frühere Seuchenfälle,
• wesentliche Veränderungen im Vergleich zu vorangegangenen Jahren,
• Kontrollergebnisse der Vorjahre und
•
•
•
•
die vorschriftsmäßige Mitteilung der
Angaben an die zuständige Behörde.
Das bedeutet, Verstöße gegen die einschlägigen Rechtsvorschriften und Unregelmäßigkeiten sowie Seuchenfälle in den
vorausgegangenen Jahren erhöhen die
Wahrscheinlichkeit, kontrolliert zu werden.
1514
Verstöße gegen die Vorschriften der
Kennzeichnung und Registrierung von
Rindern werden zum einen durch EURecht (Verordnung (EG) Nr. 494/98)
und durch nationales Recht (ViehVerkV) geahndet. Werden bei einem
oder mehreren Tieren Unregelmäßigkeiten festgestellt, so kann es dazu
kommen, dass eine Beschränkung für
die Verbringung des gesamten Bestandes (Sperre) verhängt wird. Diese
Sanktionen greifen auch, wenn Zuund /oder Abgänge aus dem Betrieb
nicht gemeldet werden.
Die Nichteinhaltung von Kennzeichnungs- und Registrierungsvorschriften
kann zudem zur Kürzung oder zur
Streichung von EU-Prämienzahlungen
führen.
Verstöße gegen diese oben genannten
Vorschriften werden außerdem als
Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen
geahndet. Verstöße gegen das Rindfleischetikettierungsrecht
werden
ebenfalls mit Geldbußen, aber auch
mit Geld- und Freiheitsstrafen geahndet.
10. Anlagen
I.
Musterbelege zur Meldung von Geburten
Geburtsmeldekarte für Mutterkuhhalter und sonstige Rinderhalter
Kalbemeldung KA 046 für MLP-Betriebe
1515
II.
Rinderpass/Stammdatenblatt
Rinderpass/Stammdatenblatt – Vorderseite
Rinderpass/Stammdatenblatt - Rückseite
16
1
6
III.
Musterbelege zur Meldung für Zugang, Abgang, Tötung, Verendung, Hausschlachtung Export und Schlachtung
Meldekarte zur Meldung von Bestandsveränderung – hier Zugangsmeldung
Schlachtmeldekarte
1717
IV. Hinweise zum Ausfüllen der Geburts-, BewegungsSchlachtmeldekarten am Beispiel der Geburtsmeldekarte
So ist eine Meldekarte vollständig ausgefüllt und elektronisch gut lesbar:
Geburtsmeldekarte – Vorderseite
Geburtsmeldekarte – Rückseite
Beim Ausfüllen unbedingt beachten:
Karte sorgfältig und vollständig ausfüllen
deutlich schreiben
nur mit einem blauen oder schwarzen Stift schreiben
Meldekarte nicht knicken und nicht verschmutzen
Zutreffendes eindeutig ankreuzen
Ziffern nicht über den Kästchenrand schreiben
Ziffern nicht übermalen
beim Verschreiben von Ziffern - Feld streichen und
richtige Ziffer über oder unter das Kästchen schreiben
�� Datumsangaben und Unterschrift nicht vergessen
��
��
��
��
��
�
��
��
1818
und
rung der Richtlinie 64/432/EWG zur Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim
innergemeinschaftlichen Handelsverkehr
mit Rindern und Schweinen (ABl. EG Nr. L
109 S. 1)
11. Anhang
I. Rechtsgrundlagen
Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Rates vom 17. Juli 2000 zur Einführung eines
Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern und über die Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen (ABl. EG Nr. L 204 S. 1)
Rindfleischetikettierungsgesetz
(Gesetz
zur Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft über die besondere Etikettierung von Rindfleisch und
Rindfleischerzeugnissen vom 26. Februar
1998, BGBl. I, S. 380), zuletzt geändert
durch das Gesetz vom 17. November
2000, BGBl. I, S. 1510
Verordnung (EG) Nr. 2628/97 der Kommission vom 29. Dezember 1997 mit
Durchführungsvorschriften zur Verordnung
(EG) Nr. 820/97 des Rates im Hinblick auf
Übergangsvorschriften für das Anlaufen
des Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern (ABl. EG Nr. L 354
S. 17)
Rindfleischetikettierungsverordnung (Verordnung zur Durchführung des Rindfleischetikettierungsgesetzes vom 09.
März 1998, BGBl. I, S. 438), geändert
durch Verordnung vom 06. August 1998,
BGBl. I, S. 2170
Verordnung (EG) Nr. 2105/98 der Kommission vom 01. Oktober 1998 - Änderung
zur Verordnung (EG) Nr. 2628/97 der
Kommission in Hinblick auf Übergangsvorschriften für das Anlaufen des Systems
zur Kennzeichnung und Registrierung von
Rindern (ABl. EG Nr. 267 S. 4)
Viehverkehrsverordnung in der Fassung
der Bekanntmachung der Neufassung
vom 06. Juli 2007 (BGBl. Jahrgang 2007
Teil I, Nr. 30)
Rinderregistrierungsdurchführungsgesetz
in der Fassung der Bekanntmachung vom
22. Juni 2004 BGBl. Jahrgang 2004 Teil I
Nr. 29, letzte Änderung vom 19. Juli 2006
(BGBl. Jahrgang 2006 Teil I Nr. 35, Seite
1661)
Verordnung (EG) Nr. 911/2004 der Kommission von 29. April 2004 zur Umsetzung
der Verordnung 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug
auf Ohrmarken, Tierpässe und Bestandsregister
Verordnung (EG) Nr. 1082/2003 der
Kommission vom 23. Juni 2003 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG)
Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlamentes und des Rates für die Mindestkontrollen im Rahmen des Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern
(ABl. EG Nr. L 153 Seite 9)
Verordnung (EG) Nr. 494/98 der Kommission vom 12. Februar 1998 mit Durchführungsvorschriften zur der Verordnung (EG)
Nr. 820/97 des Rates im Hinblick auf die
Anwendung von verwaltungsrechtlichen
Mindestsanktionen im Rahmen des Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern (ABl. EG Nr. L 60 S. 78)
Richtlinie 97/12/EG des Rates vom 17.
März 1997 zur Änderung und Aktualisie19
1
9
EG Nr. L 204 S. 1) in der jeweils geltenden
Fassung ist, soweit diese Vorschrift keinen
früheren Zeitpunkt bestimmt,
1. bei Rindern, die im Inland geboren sind,
durch den Tierhalter innerhalb von sieben
Tagen nach der Geburt,
2. bei Rindern, die aus einem Drittland
eingeführt worden sind, durch den Tierhalter des Bestimmungsbetriebes innerhalb
von sieben Tagen nach dem Einstellen in
den Betrieb
durchzuführen oder durchführen zu lassen. Abweichend von Satz 1 Nr. 1 hat der
Tierhalter die Kennzeichnung von Bisons
(Bison bison spp.), vorbehaltlich des Artikels 2 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr.
509/1999 der Kommission vom 8. März
1999 zur Verlängerung der Höchstfrist für
die Anbringung von Ohrmarken bei Bisons
(Bison bison spp.) (ABl. EG Nr. L 60 S.
53), innerhalb von neun Monaten durchzuführen oder durchführen zu lassen.
(2) Die Ohrmarken werden dem Tierhalter
von der zuständigen Behörde oder einer
von dieser beauftragten Stelle auf Antrag
und unter angemessener Berücksichtigung des voraussichtlichen jährlichen Bedarfs zugeteilt.
(3) Soweit sich aus der Verordnung (EG)
Nr. 1760/ 2000 und den zu ihrer Durchführung erlassenen unmittelbar geltenden
Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaft nichts anderes ergibt, müssen die
Ohrmarken dem Muster der Anlage 4 entsprechen und die Ohrmarkennummer in
schwarzer Schrift auf gelbem Grund enthalten. Das Vorderteil einer Ohrmarke ist
mit einem nach Anlage 5 gebildeten
Strichcode zu versehen. Die zuständige
Behörde kann für Rinder kleinwüchsiger
Rassen und entsprechende Kreuzungstiere Ausnahmen von den sich aus Anlage 4
ergebenden Mindestmaßen der Ohrmarken genehmigen, soweit die nach Artikel 3
der Verordnung (EG) Nr. 911/2004 der
Kommission vom 29. April 2004 zur Umsetzung der Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 des Europäischen Parlaments
und des Rates in Bezug auf Ohrmarken,
Tierpässe und Bestandsregister (ABl. EU
Nr. L 163 S. 65) in der jeweils geltenden
Fassung vorgeschriebenen Mindestmaße
eingehalten werden.
(4) Die zuständige Behörde kann ferner für
die zweite Ohrmarke Ausnahmen von der
Form und den Mindestmaßen nach Anlage
II. Auszug aus der Bekanntmachung der Neufassung
der
Viehverkehrsverordnung vom 06. Juli 2007
§ 26
Anzeige- und Registrierung
(1) Wer Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben,
Truthühner, Wachteln oder Laufvögel halten will, hat dies der zuständigen Behörde
oder einer von dieser beauftragten Stelle
vor Beginn der Tätigkeit unter Angabe
seines Namens, seiner Anschrift und der
Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen
auf die jeweilige Tierart, anzuzeigen. Änderungen sind unverzüglich anzuzeigen.
Im Falle einer Wanderschafherde gilt der
Betriebssitz als Standort im Sinne des
Satzes 1.
(2) Die zuständige Behörde oder eine von
dieser beauftragten Stelle erfasst die 1.
nach Absatz 1 angezeigten Haltungen
oder Betriebe sowie 2. die nach Artikel 4
Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr.
1739/2005 der Kommission vom 21. Oktober 2005 zur Festlegung der Veterinärbedingungen für die Verbringung von Zirkustieren zwischen Mitgliedstaaten (ABl. EU
Nr. L 279 S. 47) zu registrierenden Zirkusse unter Erteilung einer Registriernummer
in einem Register. Die Registriernummer
ist zwölfstellig und wird aus der für die
Sitzgemeinde der Haltung, des Betriebes
oder des Zirkus vorgesehenen amtlichen
Schlüsselnummer des vom Statistischen
Bundesamt herausgegebenen Gemeindeschlüsselverzeichnisses sowie einer vierstelligen Nummer für die Haltung, den
Betrieb oder den Zirkus gebildet.
§ 27
Kennzeichnung
(1) Die Kennzeichnung nach Artikel 4 der
Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 17. Juli 2000 zur Einführung eines
Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern und über die Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 820/97 des Rates (ABl.
2020
§ 29
Anzeige von Bestandsveränderungen
(1) Der Tierhalter hat der zuständigen Behörde oder einer von dieser beauftragten
Stelle jede Veränderung seines Rinderbestandes innerhalb von sieben Tagen
anzuzeigen, und zwar unter Angabe
1. der Registriernummer seines Betriebes
sowie,
2. bezogen auf das einzelne Tier,
a) der Ohrmarkennummer,
b) des Zugangsdatums mit Ausnahme des
Geburtsdatums,
c) des Abgangsdatums.
Zusätzlich zu den Angaben nach Satz 1
hat der Tierhalter im Falle
1. des Verbringens eines Rindes aus einem anderen Mitgliedstaat unmittelbar in
seinen Bestand den betreffenden Mitgliedstaat, das Ursprungsland und das
Geburtsdatum, auch im Falle des Verbringens zur unmittelbaren Schlachtung,
2. der Einfuhr eines Rindes zur unmittelbaren Schlachtung das in der Tiergesundheitsbescheinigung angegebene Geburtsdatum,
3. des Verbringens eines Rindes nach
einem anderen Mitgliedstaat den betreffenden Mitgliedstaat,
4. der Ausfuhr das betreffende Drittland, in
das das Rind ausgeführt worden ist,
5. des Todes eines Rindes, ob dieses
Rind geschlachtet, notgeschlachtet oder
auf andere Weise getötet worden oder
verendet ist, anzuzeigen.
(2) Der nach § 3 des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes
Beseitigungspflichtige oder ein von diesem Beauftragter hat der zuständigen Behörde
oder einer von dieser beauftragten Stelle
die Übernahme eines toten Rindes innerhalb von sieben Tagen anzuzeigen, und
zwar unter Angabe des Namens und der
Anschrift seines Betriebes oder der Registriernummer sowie der Ohrmarkennummer und des Übernahmedatums des
toten Rindes.
(3) Absatz 1 gilt nicht für das Verbringen
eines Rindes zur tierärztlichen Behandlung. In diesem Fall trägt der Tierhalter
das Datum des Verbringens sowie der
Wiedereinstellung des Rindes in seinen
Betrieb unverzüglich in das von ihm geführte Bestandsregister ein.
4 genehmigen, soweit diese Ohrmarke
einen elektronischen Speicher (Transponder) enthält und sichergestellt ist, dass
1. ein Nurlese-Passivtransponder verwendet wird, dessen Codierung nach der ISONorm 117842) aufgebaut und schreibgeschützt ist und die Angaben der Ohrmarke
nach Anlage 4 enthält,
2. der Nurlese-Passivtransponder mit einem Gerät ablesbar ist, das den Anforderungen der ISONorm 117852) entspricht,
und
3. die Ohrmarkennummer in schwarzer
Schrift auf gelbem Grund auf der Ohrmarke deutlich sichtbar ist.
(5) Verliert ein Rind eine oder beide Ohrmarken oder ist eine Ohrmarkennummer
unlesbar geworden, so hat der Tierhalter
unverzüglich bei der zuständigen Behörde
oder einer von dieser beauftragten Stelle
eine Ersatzohrmarke mit denselben Angaben, die sich auf der zu ersetzenden Ohrmarke befanden, zu beantragen und das
Rind unverzüglich nach Erhalt der Ersatzohrmarke erneut zu kennzeichnen oder
kennzeichnen zu lassen.
(6) Nach dem Tod eines Rindes darf der
Tierhalter die Ohrmarken nicht ohne Genehmigung der zuständigen Behörde vom
Tierkörper entfernen oder entfernen lassen. Satz 1 gilt nicht im Falle der Schlachtung eines Rindes.
§ 28
Anzeige der Kennzeichnung
Die Kennzeichnung eines Rindes hat der
Tierhalter unverzüglich unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, der Registriernummer seines Betriebes sowie der
verwendeten Ohrmarkennummer und,
1. im Falle des § 27 Abs. 1 Nr. 1, des Geburtsdatums, des Geschlechts und der
Rasse nach dem Schlüssel der Anlage 6
des Tieres sowie der Ohrmarkennummer
des Muttertieres,
2. im Falle des § 27 Abs. 1 Nr. 2, des Geburtsdatums, des Geschlechts, der Rasse
nach dem Schlüssel der Anlage 6, des
Ursprungslandes, des Drittlandes, aus
dem das Rind eingeführt worden ist, sowie
der ursprünglichen Kennzeichnung des
Tieres,
der zuständigen Behörde oder einer von
dieser beauftragten Stelle anzuzeigen.
21
21
§ 30
Rinderpass
(1) Rinder dürfen in einen Mitgliedstaat nur
verbracht oder in ein Drittland nur ausgeführt werden, wenn sie von einem Rinderpass begleitet sind, der den Bestimmungen nach Artikel 6 Abs. 1 der Verordnung
(EG) Nr. 911/2004 und dem Muster der
Anlage 7 entspricht.
(2) Die zuständige Behörde oder eine von
dieser beauftragte Stelle trägt in den Rinderpass die in § 28 genannten Angaben
ein. Auf dem Rinderpass ist die Ohrmarkennummer zusätzlich mit einem nach
Anlage 5 gebildeten Strichcode zu vermerken.
(3) Der Rinderpass eines Rindes, das aus
einem Mitgliedstaat verbracht worden ist,
ist der zuständigen Behörde oder einer
von dieser beauftragten Stelle zu übergeben. Die zuständige Behörde oder die von
dieser beauftragten Stelle fertigt eine Ablichtung des Rinderpasses und sendet
diesen an den Mitgliedstaat zurück, aus
dem das Rind verbracht worden ist.
(4) Begleitpapiere nach § 24d der Viehverkehrsverordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 3. Juni 1998 (BGBl.
I S. 1194) stehen dem Rinderpass im Sinne des Absatzes 1 gleich, soweit die Begleitpapiere für Rinder ausgestellt worden
sind, die im Zeitraum vom 28. Oktober
1995 bis zum 30. Juni 1998 geboren worden sind.
§ 30 verwendet werden, soweit es die in
Anlage 7 Nr. 3 und 4 vorgesehenen Angaben enthält.
§ 32
Bestandsregister
(1) Das Bestandsregister nach Artikel 7
Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr.
1760/2000 muss zusätzlich zu den Angaben nach Artikel 8 der Verordnung (EG)
Nr. 911/2004 für jedes im Bestand vorhandene Rind
1. die Angabe der Rasse nach dem
Schlüssel der Anlage 6 und
2. die Ohrmarkennummer des Muttertieres
a) der ab dem 1. Januar 1998 geborenen
Rinder und
b) derjenigen Rinder, bei denen der zuständigen Behörde oder einer von dieser
beauftragten Stelle
die Ohrmarkennummer des Muttertieres
nach § 24f Abs. 2 der Viehverkehrsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. März 2003 (BGBl. I S.
381), die zuletzt durch Artikel 411 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S.
2407) geändert worden ist, im Einzelfall
nachgewiesen worden ist,
enthalten sowie dem Muster der Anlage 8
entsprechen. Der Tierhalter hat Eintragungen unverzüglich, im Falle des Zugangs
eines Rindes durch Geburt in seinem Betrieb innerhalb von sieben Tagen, vorzunehmen.
(2) Soweit nach Artikel 7 Abs. 1 oder 4 der
Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 oder Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 911/2004
nichts Abweichendes vorgeschrieben ist,
gilt § 25 Abs. 1 Satz 1 und 2 entsprechend.
(3) Für die Dauer der Aufbewahrung des
Bestandsregisters und die Verpflichtung
zu dessen Vorlage nach Artikel 7 Abs. 4
der Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 gilt §
25 Abs. 3 Satz 2 und 3 entsprechend.
§ 31
Stammdatenblatt
Die zuständige Behörde oder eine von
dieser beauftragte Stelle stellt für jedes
Rind nach Eingang der Geburtsanzeige
ein Stammdatenblatt nach dem Muster der
Anlage 7 aus und trägt die in § 28 genannten Angaben ein. Auf dem Stammdatenblatt ist die Ohrmarkennummer zusätzlich mit einem nach Anlage 5 gebildeten
Strichcode
zu
vermerken.
Das
Stammdatenblatt kann als Rinderpass im
Sinne des § 30 verwendet werden, soweit
22
22
III. Rasseschlüssel lt. ViehVerkV
(Stand 06.07.2007)
Holstein-Schwarzbunt
Holstein-Rotbunt
Jersey
Braunvieh
Angler
Rotvieh alter Angler Zuchtrichtung
Doppelnutzung Rotbunt
Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind
Fleckvieh
Gelbvieh
Pinzgauer
Hinterwälder
Murnau-Werdenfelser
Vorderwälder
Limpurger
Braunvieh alter Zuchtrichtung
Ayrshire
Vogesen-Rind
Charolais
Limousin
Weißblaue Belgier
Blonde d'Aquitaine
Maine Anjou
Salers
Montbeliard
Aubrac
Piemonteser
Chianina
Romagnola
Marchigiana
White Park
Angus (DA)
Angus/AA
Hereford
Deutsches Shorthorn
Highland
Welsh-Black
Galloway
Lincoln Red
Belted Galloway
Luing
Brangus
01
02
03
04
05
06
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
31
32
33
34
35
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
SBT
RBT
JER
BV
RVA
RV
RDN
DSN
FL
GV
PIN
HIN
MW
VW
LMP
BVA
AS
VR
CHA
LIM
WBB
BA
MA
SAL
MON
AU
PIE
CHI
ROM
MAR
WP
DA
AA
HE
SH
HLD
WB
GAL
LR
BGA
LG
BRA
Normanne
Ungarisches Steppenrind
Zwerg-Zebus
Grauvieh
Dexter
White Galloway
Longhorn
South Devon
Fjäll-Rind
Tuxer
Telemark
Fleckvieh Fleischnutzung
Uckermärker
Blaarkop
Witrug
Lakenfelder
Rotes Höhenvieh
Ansbach-Triesdorfer
Glanrind
Pinzgauer Fleischnutzung
Pustertaler Schecken
Gelbvieh Fleischnutzung
Braunvieh Fleischnutzung
Rotbunt Fleischnutzung
Hinterwälder Fleischnutzung
Murnau-Werdenfelser Fleischnutzung
Vorderwälder Fleischnutzung
Limpurger Fleischnutzung
Brahman
Bazadaise
Auerochse
Beefalo
Wasserbüffel (Bubalus bubalus)
Bison/Wisent
Yak
Sonstige Rassen
Sonstige taurine Rinder (Bos taurus)
Sonstige Zebu-Rinder (Bos indicus)
Sonstige taur indicus-Rinder
Kreuzung Fleischrind x Fleischrind
Kreuzung Fleischrind x Milchrind
Kreuzung Milchrind x Milchrind
23
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
97
98
99
NOR
UST
ZEB
GRV
DEX
WGA
LH
SD
FR
TUX
TLM
FLF
UCK
BLA
WIT
LAK
RHV
AT
GR
PIF
PS
GVF
BVF
RBF
HWF
MWF
VWF
LPF
BRN
BAZ
AO
BE
WL
BIS
YAK
SON
TAU
IND
TIN
XFF
XFM
XMM
23
IV. Schlüssel-Nummer für Exportland (Auszug)
(Stand 06.07.2007)
Albanien
Algerien
Andorra
Aserbeidschan
Argentinien
Australien
Österreich
Armenien
Belgien
Bolivien
Bosnien-Herzegowina
Brasilien
Bulgarien
Weißrussland
Kambodscha
Kanada
Sri Lanka
Chile
China
Taiwan
Kolumbien
Costa Rica
Kroatien
Kuba
Zypern
Tschechien
Dänemark
Ecuador
Estland
Färöer
Finnland
Frankreich
Georgien
Deutschland
Gibraltar
Griechenland
Ungarn
Island
Indien
Indonesien
Iran
Irak
Irland
Israel
Italien
8
12
20
31
32
36
40
51
56
68
70
76
100
112
116
124
144
152
156
158
170
188
191
192
196
203
208
218
233
234
246
250
268
276
292
300
348
352
356
360
364
368
372
376
380
AL
DZ
AD
AZ
AR
AU
AT
AM
BE
BO
BA
BR
BG
BY
KH
CA
LK
CL
CN
TW
CO
CR
HR
CU
CY
CZ
DK
EC
EE
FO
FI
FR
GE
DE
GI
GR
HU
IS
IN
ID
IR
IQ
IE
IL
IT
Kasachstan
Jordanien
Kuwait
Kirgisistan
Libanon
Lettland
Libyen
Liechtenstein
Litauen
Luxemburg
Malta
Mexico
Monaco
Republik Moldawien
Marokko
Niederlande
Neuseeland
Norwegen
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Saudi-Arabien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Schweden
Schweiz
Syrien
Tadschikistan
Vereinigte Arabische Emirate
Tunesien
Türkei
Turkmenistan
Ukraine
Mazedonien
Ägypten
Großbritannien / UK
Guernsey
Jersey
Isle of Man
USA
Usbekistan
Venezuela
Jemen
24
398
400
414
417
422
428
434
438
440
442
470
484
492
498
504
528
554
578
616
620
642
643
682
703
705
724
752
756
760
762
784
788
792
795
804
807
818
826
831
832
833
840
860
862
887
KZ
JO
KW
KG
LB
LV
LY
LI
LT
LU
MT
MX
MC
MD
MA
NL
NZ
NO
PL
PT
RO
RU
SA
SK
SI
ES
SE
CH
SY
TJ
AE
TN
TR
TM
UA
MK
EG
GB
GG
JE
IM
US
UZ
VE
YE
24
25
4
m/w¹)
5
6
Rasse nach OhrmarkenRasseNummer
des
schlüssel
Muttertieres
Register
Datum
7a
...
7b
7c
8a
Vorheriger
Tierhalter, Datum
Name und Anschrift oder
Registriernummer
des vorherigen Tierhalters oder Geburt im
eigenen Betrieb
Zugang
8b
8c
Name und Anschrift des
Übernehmers oder
Registriernummer des
Übernehmers oder Tod
im eigenen Betrieb
Abgang
9
Datum der Überprüfung:
Angaben im Fall der Überprüfung
Unterschrift des Vertreters der zuständigen Behörde
Zuständige Behörde:
Seite:
25
Bemerkungen²)
1) m = männlich, w = weiblich
2) Datum der Beantragung und des Erhalts einer Ersatzohrmarke; Ursprungsland beim nicht im Inland geborenen Tieren; ursprüngliche Kennzeichnung von aus Drittländern stammenden Tieren u. a.
3
Geburtsdatum
2
Ohrmarkennummer
1
Lfd.
Nr.
Name:
Anschrift:
Registriernummer nach § 15 oder § 26 Abs. 2:
V. Bestandsregistervordruck nach ViehVerkV
V.I. Regionalstellen (Beauftragte Stellen) der Bundesländer
Schleswig-Holstein / Hamburg
Landeskontrollverband
Schleswig-Holstein e.V
Steenbeker Weg 151
24106 Kiel
Tel.: 0431/33987-0
Fax: 0431/33987-13
Bayern
Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische
Veredelung
in Bayern e.V.
Haydnstraße 11
80336 München
Tel.: 089/544348-0
Fax: 089/544348-10
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen / Bremen
Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung
(VIT)
Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Heideweg 1
27283 Verden/Aller
Speicherstraße 11
Tel.: 04231/955-140
18273 Güstrow
Fax: 04231/955-111
Tel.: 03843/751-0
Fax: 03843/751-111
Nordrhein-Westfalen
Landeskontrollverband
Nordrhein-Westfalen e.V.
Bischofstraße 85
47809 Krefeld
Tel.: 02151/4111100
Fax: 02151/4111199
Brandenburg / Berlin
Landeskontrollverband Brandenburg e.V.
Straße zum Roten Luch 1
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433-656-0
Fax: 033433-656-74
Hessen
Hessischer Verband für Leistungs- und
Qualitätsprüfungen in der
Tierzucht e.V. (HVL)
An der Hessenhalle 1
36304 Alsfeld
Tel.: 06631/784-50
Fax: 06631/784-79/78
Sachsen-Anhalt
Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung
Sachsen-Anhalt e.V.
Angerstraße 3 a
06118 Halle
Tel.: 0345/52149-0
Fax: 0345/52149-51
Rheinland-Pfalz
Landeskontrollverband
Rheinland-Pfalz e.V.
Postfach 1833
Burgenlandstraße 7
55543 Bad Kreuznach
Tel.: 0671/886020
Fax: 0671-67216
Thüringen
Thüringischer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen
in der Tierzucht e.V.
Schwerborner Straße 29
99087 Erfurt
Tel.: 0361/749770
Fax: 0361/7497713
Saarland
Landeskontrollverband für Qualitäts- und
Leistungsprüfungen in der Tierzucht Saar e.V.
Lessingstraße 14
66121 Saarbrücken
Tel.: 0681/66505-35
Fax: 0681/6850486
Sachsen
Sächsischer Landeskontrollverband
August-Bebel-Straße 6
09577 Lichtenwalde
Tel.: 037206/87-0
Fax: 037206/87-230
Baden-Württemberg
Landesverband Baden-Württemberg
für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V.
Heinrich-Baumann-Straße 1 – 3
70190 Stuttgart
Tel.: 0711/92547-0
Fax: 0711/92547-10
26
27
VII. Anschriftenverzeichnis des Landeskontrollverband
Brandenburg e.V.
Landeskontrollverband Brandenburg e.V.
Geschäftsstelle Waldsieversdorf, Straße zum Roten Luch 1, 15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433/656-0 Fax: 033433/656-74
Internet: lkvbb.de
eMail: lkv@lkvbb.de
Beauftragte Stelle Land Brandenburg und Land Berlin
Geschäftsführer: Herr Dr. Manfred Hammel
Ansprechpartner Regionalstelle HIT
Herr Jörg Höfener
15377 Waldsieversdorf, Straße zum Roten Luch 1
Tel.: 033433/656-0, Fax: 033433/656-74,
Herr Detlef Querhammel 15910 Schönwald, Hauptstraße 49, OT Schönwalde
Tel.:035474/36405, Fax: 035474/36406
Herausgeber:
Landeskontrollverband Brandenburg e.V.
Straße zum Roten Luch 1
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433/656-0
Fax: 033433/656-74
Internet: lkvbb.de
eMail: lkv@lkvbb.de
Schriftleitung: J. Höfener
Redaktion: Herr Dr. Hammel, Herr Höfener, Herr Querhammel
27
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