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Geschäftsbericht 2011 Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft - Evag

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Geschäftsbericht 2011
Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft
Komplexität im Kleinen wie im Großen
Infrastruktur
201120102009
Betriebshöfe
333
Leitstellen
111
Stellwerke
444
Fahrsignalanlagen
554
U-Bahn-Linien
333
STRAB-Linien
777
Linienlänge STRAB in km
83
83
83
Linienlänge U-Bahn in km
29
29
29
U-Bahnhöfe
353535
Straßenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge
Stadtbahnwagen B
242424
Stadtbahnwagen P86 / P89 Docklands
21
Stadtbahnwagen M8
565656
Niederflurwagen
Straßenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge gesamt
21
21
343434
135
135
135
Omnibusse
Standard-Linienbus (Bj. 1999 – 2010)
Standard-Gelenkbus (Bj. 2005 – 2011)
Omnibusse gesamt
78
77
32
116*
115
25
194
192
57
*Hierin ist ein Hybrid-Fahrzeug enthalten.
Reisebusse
111
Nutzfahrzeuge
Pkw, Lkw, Spezialfahrzeuge
119
119
116
Anhänger
212421
Schienengebundene Arbeits- und Sonderfahrzeuge
29
Gesamt-Fahrzeugbestand
29
28
169172165
Inhalt
4
Bericht des Vorstandes 2011
6
EVAG – Komplexität im Kleinen wie im Großen
22
Fahrbetrieb
24
Verkehrsleistungen
28
Mitarbeiter und Soziales
34
Jahresabschluss 2011
38
Anhang für 2011
50
Lagebericht 2011
60
Bericht des Aufsichtsrates
61
Bestätigungsvermerk
3
Bericht des Vorstandes 2011
Die wirtschaftliche Entwicklung der Essener Verkehrs-AG
Nahverkehr
Entwicklung der Gesellschaft
verlief 2011 erfreulich. Das Ergebnis vor Verlustübernahme
Das Unternehmen richtet sich auf Grund der sinkenden
Die umfangreiche regionale Kooperation mit der Mülheimer
liegt im Jahr 2011 bei 33,4 Millionen Euro und entspricht
Drittmittel wie in den Vorjahren konsequent auf einen nut-
VerkehrsGesellschaft mbH (MVG) und der Duisburger Ver-
der mit der Stadt Essen vereinbarten Zielgröße. Gleichzeitig
zerfinanzierten Nahverkehr aus. Die Beförderungsleistung
kehrsgesellschaft AG (DVG) wurde 2011 weiter intensiviert.
gelang es, das operative Ergebnis um weitere 2,8 Millio-
konsolidierte auf dem erreichten hohen Niveau von 2010.
Die Via Verkehrsgesellschaft mbH (Via) als gemeinsames
nen Euro zu verbessern. Damit kompensierte die Essener
Tochterunternehmen von EVAG, MVG und DVG hat zum
Verkehrs-AG die niedrige Ausschüttung der RWE-Dividen-
Neuheiten im Essener Nahverkehr waren die Einführung
de und die geänderten Vorgaben der Stadt Essen, die un-
des Pünktlichkeitsversprechens zum Fahrplanwechsel am
terjährig eine weitere Ergebnisverbesserung vorsahen.
7. September und die VRR-weite Einführung des Sozial-
Via erbringt als integriertes Verkehrsunternehmen die voll-
Tickets am 1. November 2011.
ständige Wertschöpfungskette. Zu ihrem Aufgabenbereich
2. November 2011 den operativen Start aufgenommen.
gehören Fahrbetrieb, Werkstattleistungen, Infrastrukturbewirtschaftung, Vertrieb, Verkehrsmanagement und VerUmsatzsteigerung und Erlöse im Nahverkehr
waltungsleistungen. Letztere werden für Via selbst aber
Bei den Verkehrserträgen aus dem Verbundverkehr war auch
auch für die Muttergesellschaften erbracht. Die EVAG ist
2011 wieder eine Steigerung zu verzeichnen. Die kassen-
weiterhin Inhaberin der Konzessionen und von der Stadt
technischen Einnahmen stiegen von 88,2 Millionen Euro
Essen mit der Erbringung der Nahverkehrsleistungen be-
auf 91,2 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung
auftragt. Als Nahverkehrsunternehmen ist sie weiterhin in
von 3,4 Prozent. Dieser Anstieg lag jedoch unterhalb der
den Querverbund der Essener Versorgungs- und Verkehrs-
Anhebung der Fahrpreise zum 01.01.2011 (3,9 Prozent).
gesellschaft mbH (EVV) eingebunden. Das gesamte operative Geschäft wird jedoch von Via erbracht.
Die Umsatzsteigerung der Essener Verkehrs-AG liegt somit
unter der durchschnittlichen Entwicklung der Verkehrs-
Im Dezember wurden 27 neue Niederflurstraßenbahnen
unternehmen im VRR, bei denen sich die Verkehrserträge
bei der Firma Bombardier Transportation in Auftrag gege-
bei stabiler Beförderungsleistung durchschnittlich um rund
ben. Die neuen Bahnen sollen die noch im Einsatz befind-
4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhten. Gegenüber
lichen M-Wagen ersetzen. Die ersten zwei Vorserienfahr-
2010 stabilisierte sich die Beförderungsleistung auf dem
zeuge sollen bereits im August 2013 geliefert werden. Die
erreichten Niveau und blieb mit 123 Millionen Fahrgästen
Serienfahrzeuge werden ab März 2014 in Essen eintreffen.
konstant.
Zum 31.12.2011 wurde das Büro- und Geschäftshaus
Für die nächsten Jahre ist wieder mit steigenden Absatz-
„Bredeneyer Tor“ an die Allbau Management GmbH ver-
zahlen zu rechnen. Einem Einnahmerückgang in Folge des
kauft. Der Verkaufserlös ist zur Finanzierung der ersten
prognostizierten Bevölkerungsrückgangs will die Essener
Kaufpreisrate für die neuen Straßenbahnen genutzt wor-
Verkehrs-AG mit Angebotsanpassungen entgegenwirken.
den.
Das Angebot soll sich noch stärker als bisher an den sich
ändernden Mobilitätsbedürfnissen einer kleiner und älter
werdenden Bevölkerung orientieren.
4
5
EVAG – Komplexität im Kleinen wie im Großen
Essen ist eine große Stadt. Wenn man einer ihrer rund
575.000 Einwohner ist, verliert man nicht selten ihre
Schönheit und Komplexität aus den Augen. Kommt
Besuch von auswärts, staunen wir nicht schlecht, wenn
er vom vielen satten Grün schwärmt, vom harmonischen
Städtebau, von der Offenheit der Leute hier und, und,
und.
Es gibt viele Wege, etwas mit anderen Augen zu sehen
– nicht immer ist der Blick der Anderen vonnöten: Man
kann zum Beispiel die Perspektive wechseln, auf Distanz
gehen, das Objekt vergrößern oder verkleinern. Eben das
möchten wir im diesjährigen Geschäftsbericht tun: Wir
verkleinern unsere Stadt und zeigen damit ihre wahre Größe. Wir machen das Objekt ganz klein und demonstrieren
damit seine ungeheure Komplexität. So wie die Betrachter
einer Modellbahnwelt über die kleinen Häuschen, Bäumchen und Schienennetze staunen, möchten wir Sie mit
unseren Miniaturansichten von Essen in den Bann ziehen
– und in eigener Sache hinzufügen: Ob im Kleinen oder
Großen, wie die Modellbahnwelt ist auch Essen vom Nahverkehr durchdrungen. Wir, die Essener Verkehrs-AG, bringen Sie überall hin – ins Büro in die City, zum Shoppen auf
die Kettwiger, zum Ausgehen auf die Rü, und, und, und!
6
7
EVAG für Touris – mit der 107 zum Weltkulturerbe
Was wäre Essen ohne das Gesamtkunstwerk Zeche Zollverein? Jährlich strömt rund eine Million Besucher nach
Katernberg, um sich das imposante Industriedenkmal anzusehen. Die Zeche Zollverein liegt auch auf dem Linienweg der KulturLinie 107, die von Essen-Bredeney nach Gelsenkirchen führt. Sie verbindet 60 Sehenswürdigkeiten
auf einer Strecke von 17 Kilometern miteinander.
9
EVAG für Urbanisten – guter Anschluss für neue Stadtquartiere
In exklusiver Lage zwischen Innenstadt und Universität wächst bis 2013 auf einem ehemaligen Bahngelände und
Großmarkt ein hochwertiges Viertel zum Wohnen, Arbeiten und Erholen: das Universitätsviertel – grüne Mitte
Essen. 13 Hektar groß ist das Gelände; acht Wohnareale werden hier entstehen, die von Gewerbe- und Büroimmobilien umgeben sind, eingebettet in eine riesengroße Grün- und Wasserfläche. Wie praktisch, dass das neue
Viertel an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt liegt: am Berliner Platz.
11
EVAG für Studis – mit der U-Bahn auf den Campus
Die Universität Duisburg-Essen ist eine der jüngsten Universitäten Deutschlands, aber längst nicht die kleinste:
Die UDE zählt zu den zehn größten Universitäten der Republik – mit über 37.000 Studierenden, elf Fakultäten und
mehr als 100 Bachelor- und Masterstudiengängen. Zudem ist sie ein echtes Ruhrgebietskind – sie wurde am
1. Januar 2003 dank der Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule
Essen gegründet. Auch wenn die EVAG auf dem Uni-Campus nicht zu sehen ist, sind wir trotzdem präsent –
diesmal im Untergrund: Die U18 fährt die Studierenden zum eigenen U-Bahnhof „Universität Essen“.
13
EVAG für Flaneure – vom U-Bahnhof auf die Bühne der Stadt
Flanieren und Kaffee trinken, sehen und gesehen werden, das kann man prima in Essens City. Auf dem Kennedyplatz im Herzen des Stadtkerns findet man immer ein Plätzchen an der Sonne – zahlreiche Cafés haben sich hier
niedergelassen. Bisweilen ist der Platz auch beliebter Veranstaltungsort – zum Beispiel im Winter zum Schlittschuhlaufen bei „Essen on ice“ oder im Sommer als Schauplatz des großen Open-Air-Stadtfestivals „Essen original“.
Die U-Bahnhöfe „Rathaus Essen“ (vormals Porscheplatz) und „Hirschlandplatz“ liegen gleich um die Ecke.
15
EVAG für Pendler – viele Wege führen ins Büro
Zum Arbeiten nach Essen? Umsteigen bitte! Wer aus der Nachbarstadt anreist, ist mit dem ÖPNV gut verbunden
– das Verkehrsnetz ist feinmaschig, Bus und Bahn der EVAG harmonieren mit dem Schienennetz der Deutschen
Bahn. Wer aus der S-Bahn steigt, findet immer einen passenden Anschluss ...
17
EVAG für Genießer – mit der Tram zum Wochenmarkt
Jeden Dienstag und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr herrscht in Essen-Borbeck Hochbetrieb – dann ist Markttag!
Unzählige Stände mit frischem Obst und Gemüse, Eiern, Fisch und Käse locken Gesundheitsbewusste aller Generationen an. Wer dann auch noch Sinn für seine Umwelt hat, kommt mit Bus und Bahn zum Traditionsmarkt in
den Nordwesten der Stadt – zum Beispiel mit der Tram-Linie 103 oder gerne auch mit der Regionalbahn. Der
Borbecker Markt liegt zu Füßen des Bahnhofes.
19
EVAG für Naturfreunde – mit dem Bus bis ans Ende der Stadt
Essen ist mit 9,2 Prozent Grünfläche nach Hannover und Magdeburg die drittgrünste Stadt Deutschlands. Naherholung gibt es mittendrin – zum Beispiel im Grugapark, im Bredeneyer Hügelpark oder Borbecker Schlosspark,
aber auch am Rande der Stadt, fern der Stadtteilzentren, wie auf den südlichen Ruhrhöhen von Kupferdreh. Weit
ab vom Schuss? Mitnichten, der ÖPNV funktioniert auch in Essens Randgebieten – in Kupferdreh bringt Sie zum
Beispiel der 180er ans Ziel.
21
Betriebsanlagen
Spurweite201120102009
Fahrbetrieb
in mm
in km
in km
in km
1.43319,619,619,6
U-Stadtbahn
davon Tunnel9,89,89,8
Bahnkörper6,26,26,2
Straßenfahrbahn3,63,63,6
Dreischienensystem
1.433/1.0001,91,91,9
Tunnel 1,91,91,9
1.00052,452,452,4
Straßenbahn davon Tunnel5,15,15,1
Bahnkörper5,45,45,4
Straßenfahrbahn41,941,941,9
Spurbus4,84,84,8
22
23
Veränderung
Verkehrsleistungen
2011
2010
+/- %
Bef. Personen aus VRR-Verkehr
112.199.197
112.255.801
-0,05
Freifahrende Schwerbehinderte
10.673.592
10.630.624
0,40
9.000
9.000
0,00
122.881.789
122.895.425
-0,01
2011
2010
+/- %
Kassent. Einnahmen aus VRR-Verkehr
97.245.760,09
94.060.340,84
3,39
Erst. f. Freifahrt v. Schwerbehinderten
6.893.193,20
6.988.047,21
-1,36
3.156.859,74
2.828.261,94
11,62
107.295.813,03 103.876.649,99
3,29
Beförderungsaufkommen
Sonstige Freifahrer
Summe VRR-Verkehr
Brutto-Verkehrserträge (in €)
Ausgleichsleist. gem. § 11 a/45 a PBefG
Summe VRR-Verkehr
Veränderung
Fahrgäste (bef. Personen)
Ticket 2000
2011
2010
+/- %
7.834.420
8.556.781
-8,44
40.308.535
39.249.796
2,70
Ticket 2000 EVAG FS
6.986.782
7.091.484
-1,48
EinzelTicket
3.678.3573.747.355
-1,84
ViererTicket
3.498.8683.890.568
-10,07
Ticket 2000 Abo
TagesTicket
Monatskarten im Ausbildungsverkehr
Sonstiges
Bef. Personen aus VRR-Verkehr
Schwerbehinderte
475.090553.360 -14,14
48.309.992
48.196.998
1.107.153969.459
112.199.197
112.255.801
10.673.59210.630.624
-0,05
0,40
9.000
0,00
Freigestellter Schülerverkehr
0,00
Sonstige Freifahrer
Gelegenheitsverkehr und Sonderfahrten
Sonstige beförderte Personen
9.000
0,23
14,20
0
0
0,00
10.682.592
10.639.624
0,40
122.881.789122.895.425
-0,01
Veränderung
… nach Preisstufen
Kurzstrecke
2010
A
49.298.68450.302.335
B
10.506.202
C
24
2011
1.979.2782.102.750
9.948.567
2.082.5081.858.078
D
30.182.456
30.625.375
Gesamt
94.049.12894.837.105
+/- %
-5,87
-2,00
5,61
12,08
-1,45
-0,83
25
Brutto-Verkehrserträge 201120112010
Infrastruktur
Kassentechnische Einnahmen
in %
in %
201120102009
Betriebshöfe
333
Allgemeine Zeitkarten53,0052,24
Leitstellen
111
Ausbildungsverkehr23,3322,95
Stellwerke
444
Freifahrende Schwerbehinderte6,626,92
Fahrsignalanlagen
554
Sonstiges / Sonstige Verkehre
U-Bahn-Linien
333
STRAB-Linien
777
0,00
0,00
Einzeltickets8,588,66
MehrfahrtenTickets8,479,23
Linienlänge STRAB in km
83
83
83
100,00100,00
Linienlänge U-Bahn in km
29
29
29
U-Bahnhöfe
353535
Beförderte Personen
in %
in %
Allgemeine Zeitkarten44,1643,88
Straßenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge
Ausbildungsverkehr40,0340,02
Stadtbahnwagen B
242424
EinzelTickets3,013,06
Stadtbahnwagen P86 / P89 Docklands
21
Sonstige Freifahrer0,000,00
Stadtbahnwagen M8
565656
21
21
Freifahrende Schwerbehinderte8,698,65
Niederflurwagen
Sonstige Verkehre0,000,00
Straßenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge gesamt
343434
135
135
135
MehrfahrtenTickets4,114,38
100,00100,00
Omnibusse
Standard-Linienbus (Bj. 1999 – 2010)
Standard-Gelenkbus (Bj. 2005 – 2011)
Omnibusse gesamt
78
77
32
116*
115
25
194
192
57
*Hierin ist ein Hybrid-Fahrzeug enthalten.
Reisebusse
111
Nutzfahrzeuge
Pkw, Lkw, Spezialfahrzeuge
119
116
Anhänger
212421
Schienengebundene Arbeits- und Sonderfahrzeuge
29
Gesamt-Fahrzeugbestand
26
119
29
28
169172165
27
Beschäftigte Personen
nach Geschäftsfeldern
Mitarbeiter und Soziales
Angestellte
vollbeschäftigt:
männlich
weiblich
teilzeitbeschäftigt:
männlich
weiblich
Angestellte gesamt
Fahrdienst Lohnempfänger
vollbeschäftigt:
männlich
weiblich
teilzeitbeschäftigt:
männlich
weiblich
Fahrdienst gesamt
Sonstige Lohnempfänger
vollbeschäftigt:
männlich
weiblich
teilzeitbeschäftigt:
männlich
weiblich
Sonstige Lohnempfänger gesamt
Auszubildende
männlich
weiblich
Auszubildende gesamt
Gesamt-Unternehmen
Gesamt-Unternehmen ohne Azubis
28
31.12.2011 %31.12.2010 %Veränderung%
AnzahlAnzahlAnzahl
274
284
97
94
4
6
50
51
425
22,3
435
23,0
-10 -2,3
683
678
75
69
47
38
60
64
865
45,5
849
44,9
16 1,9
513
504
15
17
7
6
9
10
544
28,6
537
28,4
7
1,3
55
57
14
11
69
3,6
68
3,6
1
1,5
1903100,01889100,0 14 0,7
1834
96,4
1821
96,4
13 0,7
29
Summe der Personalzugänge 2011
91
Altersdurchschnitt Stichtag 31.12.2011
Neueinstellungen
74
EVAG ohne Auszubildende
47,10 Jahre
Arbeiter
46,82 Jahre
Angestellte
48,00 Jahre
Fahrdienst
46,75 Jahre
Infrastruktur
45,60 Jahre
durch
Dienstleistungsbereiche
49,72 Jahre
17
Aufhebungsvertrag
Kerngeschäft
48,46 Jahre
Ende des befristeten Arbeitsverhältnisses
Personalreserve
52,44 Jahre
Wiedereintritt in das Unternehmen
0
Übernahme nach Ausbildung
17
Summe der Personalabgänge 2011
77
3
Erwerbsminderung
0
Erreichen der flexiblen Altersgrenze
39
Kündigung des Arbeitgebers
4
Kündigung des Arbeitnehmers
8
Tod des Mitarbeiters
6
14
Entwicklung des Personalbestands 2011 (ohne Auszubildende)
31. Mrz. 30. Jun. 30. Sep. 31. Dez.
Durchschnitt
2011201120112011
Arbeiter1.3891.3911.4071.409
Angestellte428429428425
Altersgruppe (Stand 31.12.2011)Arbeiter Angestellte
<20
Gesamt
Gesamt1.8171.8201.8351.834
%-Anteil
1.399
428
1.827
000
0,00 %
20-25
38
7
45
davon
2,45 %
26-30
571976
4,14 %
Fahrdienst883885901902
893
31-35
91
23
114
6,22 %
Infrastruktur427433433438
433
36-40
122
29
151
8,23 %
Dienstleistungsbereiche272273270264
270
41-45
254
70
324
17,67 %
Kerngeschäft198193196198
196
46-50
263
83
346
18,87 %
Personalreserve37363532
35
51-55
307
90
397
21,65 %
56-60
256
84
340
18,54 %
>60
Gesamt (ohne Auszubildende)
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2011
212041
2,24 %
1409
425
1834
100,00 %
31. Mrz. 30. Jun. 30. Sep. 31. Dez.
Durchschnitt
2011201120112011
Altersgruppe (Stand 31.12.2011)Fahrdienst
Infrastruktur Dienstleistung
KerngeschäftPersonalreserve
Auszubildende59576969
64
00000
Frauen (ohne Auszubildende)294293298298
296
19
19520
Teilzeit (ohne Auszubildende)174172174174
174
26-30
342310 9 0
Schwerbehinderte153157159160
157
31-35
603213 9 0
<20
20-25
36-40
79402110 1
41-45
176763731 4
46-50
184862942 5
51-55
197975044 9
56-60
14860744612
>60
55
2551
Gesamt (ohne Auszubildende)
902
438
264
198
32
30
31
Beschäftigte Personen
nach Geschäftsfeldern
Auszubildende zum 31.12.2011
31.12.11
%31.12.10
%Veränderung%
AnzahlAnzahlAnzahl
Ausbildungsberufmännlich weiblich Gesamt
Fahrdienst Busfahrer/innen, Straßenbahnfahrer/innen, Fahrdienstverwaltungspersonal
vollbeschäftigt:
männlich
715
705
10
weiblich
78
73
5
teilzeitbeschäftigt:
männlich
483810
weiblich
61
65
-4
Fahrdienst gesamt
90247,488146,6 21 2,4
Industriekaufleute56
11
Kaufmann-/frau für Verkehrsservice
1
1
2
Bürokommunikation000
IT-Kaufleute000
Bauzeichner112
Elektromechaniker000
Feinwerkmechaniker000
Mechatroniker909
Industriemechaniker20 222
Infrastruktur Werkstätten Bus, Bahn, Stadtbahn, Bahntechnik, Infrastrukturverwaltungspersonal
vollbeschäftigt:
männlich
413
360
53
weiblich
16
11
5
teilzeitbeschäftigt:
männlich
312
weiblich
624
Infrastruktur gesamt
43823,037419,8 6417,1
Zerspanungsmechaniker101
Tiefbau/Gleisbau101
Sattler101
Elektroniker für Betriebstechnik
14
4
18
Lackierer202
Summe551469
Prüflinge GesamtBestanden
Im Beruf
Dienstleistungsbereiche Verwaltungsbereiche und Stabsstellen
vollbeschäftigt:
männlich
185
197
-12
weiblich
52
51
1
teilzeitbeschäftigt:
männlich
330
weiblich
24
25
-1
Dienstleistungsbereiche gesamt26413,927614,6-12 -4,3
In anderen Berufen
übernommenübernommen
Auszubildende (Stand 31.12.2011)
69
0
12
990
Winterprüfung 2011
Sommerprüfung 2011
9
980
Entwicklung des gestellten Personals zur EVV GmbH für 2011
31. Mrz. 30. Jun. 30. Sep. 31. Dez.
Kerngeschäft Verkehrsmanagement, Kundenmanagement
vollbeschäftigt:
männlich
136
133
3
weiblich
35
33
2
teilzeitbeschäftigt:
männlich
220
weiblich
25
25
0
Kerngeschäft gesamt
19810,419310,2 5 2,6
Durchschnitt
2011201120112011
Angestellte27272727
27
Lohnempfänger1111
1
Gesamt28282828
28
Personalreserve Elternzeit, Wehr-/Zivildienst, ausgesteuert, Rente auf Zeit, unbezahlter Urlaub, Freistellung vor Vorruhestand
vollbeschäftigt:
männlich
22
71
-49
weiblich
5
12
-7
teilzeitbeschäftigt:
männlich
2
6
-4
weiblich
3
8
-5
Personalreserve gesamt
321,7975,1
-65
-67,0
Auszubildende
männlich
weiblich
Auszubildende gesamt
32
Gesamt-Unternehmen
Gesamt-Unternehmen ohne Azubis
55
57
-2
14
11
3
693,6683,6 11,5
1903100,01889100,0 14
1834
96,4
1821
96,4
13
0,7
33
0,7
Jahresabschluss 2011
Bilanz zum 31. Dezember 2011
Bilanz zum 31. Dezember 2011
Aktiva
Passiva
31.12.2011 Vorjahr
€
€
€
31.12.2011 Vorjahr
€
€
€
A.Eigenkapital
A.Anlagevermögen
113.607,00207.968,00
I. Gezeichnetes Kapital
II.Sachanlagen
306.895.126,26293.594.373,93
II.Kapitalrücklage
155.095.976,08154.639.899,38
III.Finanzanlagen
1.013.614.254,691.014.570.675,67
168.389.564,99167.933.488,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
13.293.588,91
13.293.588,91
1.320.622.987,951.308.373.017,60
B.Fördermittel und Zuschüsse von Dritten
61.493.402,3358.980.285,09
B. Umlaufvermögen
I.Vorräte
C.Rückstellungen
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
1. Rückstellungen für Pensionen
2. Unfertige Leistungen
3. Geleistete Anzahlungen
0,00
6.789.286,30
69.662,22223.961,76
2.Steuerrückstellungen
71.618,1921.818,19
3. Sonstige Rückstellungen
141.280,417.035.066,25
79.521.714,0074.651.668,00
0,009.937,00
55.007.841,7843.893.092,70
134.529.555,78118.554.697,70
D.Verbindlichkeiten
1.Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
3.803.058,547.425.735,01
25.845.774,6926.068.941,95
3. Forderungen gegen Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
4.882.876,80333.016,60
4. Sonstige Vermögensgegenstände
4.025.912,232.531.306,47
III.Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
38.557.622,2636.359.000,03
608.781,63526.018,21
39.307.684,3043.920.084,49
2. Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
6. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern 582.357,97 € (Vj. 622.761,07 €)
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit 12.020,97 € (Vj. 146.464,25 €)
15.634.797,2420.864.043,79
0,0075.000,00
8.291.484,2416.575.881,69
277.054,71231.367,34
38.080,0039.401,54
970.996.392,69968.735.588,14
995.237.808,881.006.521.282,50
C.Rechnungsabgrenzungsposten
680.285,03683.945,66
1.360.610.957,281.352.977.047,75
960.625,30987.294,17
E.Rechnungsabgrenzungsposten
1.360.610.957,281.352.977.047,75
34
35
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011
€
1. Umsatzerlöse und Abgeltungszahlungen
2011
Vorjahr
€
€
112.791.560,09 116.904.637,31
Ausgleichszahlungen an Verkehrsunternehmen
Berichtigungen für Vorjahre
10.094.710,09
6.190.588,88
3.543.031,54
361.655,53
99.153.818,46110.352.392,90
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands
an unfertigen Leistungen
-154.299,54
63.626,11
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
1.501.113,61
2.497.680,84
4. Sonstige betriebliche Erträge
29.049.854,77
9.360.946,62
a)Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
18.002.477,42
20.734.575,80
46.753.662,88
33.920.365,50
5.Materialaufwand
b)Aufwendungen für bezogene Leistungen
64.756.140,30 54.654.941,30
6.Personalaufwand
a)Löhne und Gehälter
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
72.886.113,61
73.853.410,54
25.102.380,69
25.579.029,89
davon für Altersversorgung:10.790.008,78 €
im Vorjahr:
97.988.494,30
99.432.440,43
21.128.725,68
21.891.210,86
4.930.380,10
5.107.811,80
11.513.830,99 €
7.Abschreibungen
a)Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
b) Erträge aus der Auflösung von
Fördermitteln und Zuschüssen von Dritten
16.198.345,58 16.783.399,06
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
9. Erträge aus Beteiligungen
10.Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
davon aus verbundenen Unternehmen: 172,00 €
im Vorjahr 863,00 €
11.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen: 43.305,56 €
im Vorjahr:
12.Zinsen und ähnliche Aufwendungen
14.930.829,08
12.992.313,08
36.761.639,07
35.535.883,34
888.557,60
2.988.110,44
444.584,52
125.657,74
6.033.528,15
6.320.271,76
1.433,33 €
13.
Finanzergebnis32.061.253,0432.329.379,76
14.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -32.262.068,92 -29.259.067,64
15.Außerordentliche Erträge
16.Außerordentliche Aufwendungen
0,00
586.012,49
850.000,00
2.381.200,00
17.Außerordentliches Ergebnis
-850.000,00
-1.795.187,51
18.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
65,80
71.673,00
231.494,99
234.607,08
78.526,33
120.187,48
19.Sonstige Steuern
Vom Mutterunternehmen weiterbelastet
20.Erträge aus Verlustübernahme
310.021,32
33.422.156,04
354.794,56
31.480.722,71
21.
Jahresüberschuss/ Bilanzgewinn-36
37
Vorbemerkung
Anhang für 2011
Soweit Anlagegegenstände bezuschusst oder finanziell
gefördert wurden, sind diese Mittel zur Verbesserung des
Die Via Verkehrsgesellschaft mbH (Via) hat ab 2.11.2011
Einblicks in die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage auf
den operativen Betrieb aufgenommen. Aus diesem Grunde
der Passivseite unter dem gesonderten Posten „Förder-
kommt es zu umfangreichen Verrechnungen zwischen
mittel und Zuschüsse von Dritten“ ausgewiesen. Sie
EVAG und Via und entsprechenden Veränderungen von
werden nach Maßgabe der Nutzungsdauer der jeweiligen
Posten der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung.
Sachanlagen aufgelöst.
Der Abschluss des Vorjahres wurde zudem durch die Verschmelzung der meoline GmbH auf die EVAG wesentlich
Die Bewertung der Beteiligungen und Wertpapiere
beeinflusst. Der Jahresabschluss 2011 ist deshalb nur ein-
entspricht grundsätzlich den Anschaffungskosten. Der
geschränkt mit dem des Vorjahres vergleichbar.
Wertansatz für die GbR Bürohaus Alfredstraße entspricht dem anteiligen Eigenkapital der Gesellschaft zum
31.12.2011.
I.Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz
und Gewinn- und Verlustrechnung
Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Anschaf-
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
fungskosten bewertet.
Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Von den sonstigen Ausleihungen betreffen 166 T€
Die Gliederung der Sachanlagen wurde entsprechend der
zinslose Wohnungsbaudarlehen an Betriebsangehörige,
Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses
die mit den um die Tilgungen verminderten Nominalbeträ-
von Verkehrsunternehmen in der Fassung vom 13.7.1988
gen bewertet sind. Die restlichen Ausleihungen sind – so-
erweitert.
weit zinslos – laufzeitbezogen mit den Barwerten (Zinssatz
5,5 %) und im Übrigen zu Nennwerten ausgewiesen.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach
dem Gesamtkostenverfahren ist unverändert beibehalten
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu fortgeschrie-
worden.
benen durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Unfertige Leistungen wurden mit den Herstellungskosten unter
II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz
und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich
Einbeziehung angemessener notwendiger Gemeinkosten
ausgewiesen.
Ausweis, Bilanzierung und Bewertung
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Restlaufzeit der
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind
Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie
sämtlich kürzer als ein Jahr. Ein unter den Forderungen
Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstel-
gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenes Körper-
lungskosten unter Abzug von Rabatten, Boni und Skonti
schaftsteuerguthaben ist zum Barwert bewertet und hat
bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Sach-
eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
anlagen umfassen Einzelkosten und angemessene Teile
der notwendigen Gemeinkosten.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Den planmäßigen Abschreibungen liegt die jeweils be-
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich-
triebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde. Die Anlagen-
tungen werden auf der Grundlage versicherungsmathe-
zugänge werden linear monatsgenau abgeschrieben.
matischer Berechnungen unter Berücksichtigung der
Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck – die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen – nach
38
39
dem Teilwertverfahren, bei Tarifmitarbeitern Barwert des
Im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist
In den Finanzanlagen ist ebenfalls der Esverkehrsfonds
Die Fördermittel und Zuschüsse von Dritten entwickelten
Besitzstandes, gebildet. Sie wurden mit dem von der
bei den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen
als inländisches Investmentvermögen enthalten. Der Fonds
sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen
und Haftpflichtschäden seit 2010 vom Beibehaltungs-
investiert überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere.
T€
Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der
wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch
Der Buchwert beträgt 37.590 T€, der Kurswert zum
Anfangsbestand58.980
sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren
gemacht worden, da der aufzulösende Betrag bis spätes-
31.12.2011 42.232 T€. Im Geschäftsjahr wurden insge-
Abgänge2.329
ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt
tens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden
samt 265 T€ ausgeschüttet.
Auflösung4.930
5,13 % (Vorjahr 5,15 %). Im Rahmen weiterer Rechnungs-
müsste. Diese beibehaltenen Rückstellungen nach HGB
annahmen wurde ein Rententrend von jährlich 1,75 %,
a. F. weisen gegenüber dem HGB n. F. zum Stichtag eine
Der starke Rückgang der Vorräte ergibt sich dadurch, dass
bei Tarifmitarbeitern 1 % berücksichtigt. Außerdem wurde
Überdotierung in Höhe von 232 T€ aus.
sämtlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Wege der
Zugänge9.772
Sacheinlage an die Via übertragen wurden.
ein Trend der Anwartschaften von jährlich 2 %, bei Tarif-
Endbestand61.493
Den Pensionsrückstellungen wurden 4.870 T€ zugeführt.
Für die Bemessung der Pensionsverpflichtung wurden auch
mitarbeitern 1 % bzw. 0 % je nach Eintrittsdatum in die
Soweit nicht vom Beibehaltungswahlrecht Gebrauch
Pensionskasse unterstellt.
gemacht wurde, sind die langfristigen Rückstellungen
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
die durch Überschussanteile der von der Pensionskasse der
mit dem von der Deutschen Bundesbank im Dezember
sind Forderungen gegen die Stadt Essen in Höhe von 739 T€
Straßenbahnen und Eisenbahnen erworbenen Rentenan-
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrück-
2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz
enthalten.
sprüche der Beschäftigten berücksichtigt.
stellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
abgezinst worden.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Sonstige Rückstellungen:
stellungsbetrag in Höhe von 4.873 T€ ergeben, der durch
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag
entfallen überwiegend mit 27.192 T€ auf Steuerforde-
Zuführung im Vorjahr auf 4.409 T€ reduziert wurde. Von
passiviert.
rungen gegen die EVV, denen Verbindlichkeiten aus der
Verpflichtungen für Altersteilzeit (Blockmodell)
Überzahlung des Verlustausgleiches und sonstige Verbind-
Kommunale Ausgleichszahlungen
lichkeiten gegenüber der EVV gegenüberstehen. Von den
Verpflichtungen für Rückbau
Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
stillgelegter Gleiskörper
hatte sich zum 1.1.2010 ein zusätzlicher einmaliger Rück-
der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB,
den nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz not-
2. Angaben zu Posten der Bilanz
wendigen Zuführungsaufwand über maximal 15 Jahre zu
T€
33.020
9.559
2.760
verteilen, wurde Gebrauch gemacht und vom Restbetrag
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage
3 T€ Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen
Jubiläumsverpflichtungen2.566
ein weiterer Teilbetrag in Höhe von 850 T€ den Pensions-
dargestellt.
gegen verbundene Unternehmen haben 1.187 T€ eine
Gleitzeitguthaben2.701
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Evtl. Rückzahlungen von Leistungen
rückstellungen zugeführt. Die Zuführung wird in der Ge-
nach dem Schwerbehindertengesetz
1.520
winn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand
Unter den Finanzanlagen sind 10.153.407 Stück Stamm-
gezeigt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag
aktien der RWE AG in Höhe von 966.289 T€ ausgewiesen.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Berufsgenossenschaft780
aus der Erstanwendung in Höhe von 3.559 T€ wird inner-
Die Aktien wurden im Wege der unentgeltlichen Wertpa-
Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten 4.572 T€
Haftpflichtschäden527
halb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensions-
pierleihe an die RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Übrige1.575
rückstellungen zugeführt.
& Co KG (RWEB) ausgeliehen. Der Bestand hat sich gegen-
Gesamt55.008
über dem Vorjahr um 5.777 Stück erhöht, weil die RWEB
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten i. W.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkenn-
an der Kapitalerhöhung im Dezember 2011 teilgenommen
Forderungen gegen den Cash-Pool der Stadt Essen (2.373 T€),
Bei dem Posten „Übrige“ handelt es sich um Urlaubsan-
baren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind
hat. Weiterhin hat die EVAG selbst an der Kapitalerhöhung
Schadenersatzforderungen und Forderungen aus Haft-
sprüche, Jahresabschlusskosten, Pachtzahlungen an die
mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.
teilgenommen und weitere 1.010 Stück RWE Stammaktien
pflichtschäden.
Stadt Essen für die U-/Stadtbahn, Beihilfen für Pensionäre,
Leistungsprämien, ausstehende Eingangsrechnungen, leis-
im Wege der unentgeltlichen Wertpapierleihe an die RW
Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde entsprechend
Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG (RWEB)
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im
tungsorientierte Vergütungsbestandteile für den Vorstand
der Stellungnahme zur Rechnungslegung des Instituts
ausgeliehen. Eine Abschreibung auf den niedrigeren bei-
Dezember 2011 für den Zeitraum Januar 2012 vorausbe-
und Betriebsleitermanagement.
der Wirtschaftsprüfer e.V., Düsseldorf, (IDW RS HFA 3) in
zulegenden Wert am Stichtag (Börsenkurs 27,15 €) von
zahlte Ruhegelder und Gehälter.
voller Höhe gebildet und mit einem Zinssatz von 4,09 %
275.665 T€ ist unterblieben, da gegenüber der Stadt Essen
(im Vorjahr 4,07 %), einer Einkommensdynamik von 1,5 %
zu identischen Vereinbarungen eine Rückgabeverpflich-
Das Grundkapital ist in 26.000 nennwertlose Stückaktien,
und nach den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck be-
tung über 10.152.397 Stück besteht und die EVAG inso-
die auf den Inhaber lauten, aufgeteilt.
wertet. Der Rückstellung wurden im Geschäftsjahr 2011
weit kein Kursrisiko hat. Sowohl die Ausleihe als auch die
3.426 T€ zugeführt.
Rückgabeverpflichtung sind zeitlich nicht begrenzt.
Der Kapitalrücklage wurden Einlagen der Stadt Essen in
Höhe von 456 T€ zugeführt.
40
41
Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Unter den außerordentlichen Aufwendungen sind 850
T€ für die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ent-
31.12.2011
davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr
über 5 Jahre
€€€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
15.634.797,24
2.996.974,65
2.593.000,00
Von den Umsatzerlösen entfielen – unter Einbeziehung
halten. Der Sachverhalt ergibt sich aus der Bewertung der
von Abgeltungsleistungen für die Beförderung von
Rückstellungen entsprechend der Grundsätze nach dem
Schwerbehinderten und Schülern (9.230 T€) sowie nach
BilMoG zum 1.1.2010, wonach der Zuführungsaufwand
Verrechnung von Ausgleichsleistungen an andere Ver-
über maximal 15 Jahre zu verteilen ist.
kehrsunternehmen im VRR (10.095 T€) – 93.560 T€ auf
Verkehrsleistungen des laufenden Jahres im Personennah-
Die sonstigen Steuern enthalten eigene Steuern von
verkehr. Umsatzberichtigungen für Vorjahre in Höhe von
231 T€ und vom Mutterunternehmen weiterbelastete
Erhaltene Anzahlungen0,000,000,00
3.543 T€ sind in der Gewinn- und Verlustrechnung geson-
Steuern von 79 T€.
(0,00)
dert ausgewiesen. Auf Nebenleistungen entfielen 7.485 T€.
(Vorjahr)
(20.864.043,79)(3.191.296,14)(5.772.403,24)
(Vorjahr)(75.000,00)(75.000,00)
An die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
(EVV) wurden 1.652 T€ berechnet. Der deutliche Rück8.291.484,24
8.291.484,24
(Vorjahr)(16.575.881,69)(16.575.881,69)
0,00
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen277.054,71277.054,10
0,00
(Vorjahr)(231.367,34)(231.367,34)
(0,00)
gang gegenüber dem Vorjahr ergibt sich i. W. durch die
Zuführung zur Rückstellung für erwartete Nachzahlungen
Die Aufwendungen überstiegen die Erträge um 33.422 T€.
für die Einnahmeaufteilung im VRR (8.743 T€) und da-
Dieser Betrag wird aufgrund des mit der Essener Ver-
durch, dass im Vorjahr noch Erträge aus Leistungen der
sorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), Essen,
meoline GmbH für die MVG enthalten waren (5.772 T€).
abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages übernommen. Das Ergebnis ist somit im Saldo
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenVerbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
III. Angaben zum Jahresergebnis
ausgeglichen.
fremde Erträge von 8.347 T€ (Vorjahr T€ 215) enthalten.
38.080,00
38.080,00
(Vorjahr)(39.401,54)(39.401,54)
0,00
Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus
(0,00)
Leistungen für die Via Verkehrsgesellschaft mbH (13,7 Mio. €)
und aus Buchgewinnen aus der Veräußerung der Immobilie
Sonstige Verbindlichkeiten970.996.392,69
4.733.770,09966.262.622.60
(Vorjahr)(968.735.588,14)
(2.472.965,54)(966.262.622.60)
am Alfredusbad (7,7 Mio. €).
Der Anstieg des Materialaufwandes gegenüber 2010
995.237.808,88 16.337.363,08968.855.622,60
ist durch die von Via Verkehrsgesellschaft mbH erbrachten
(Vorjahr)(1.006.521.282,50)
Leistungen begründet (16,0 Mio. €).
(22.585.912,25) (972.035.025,84)
Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus Tilgungen. Von den Verbindlichkeiten
Die Erträge aus der Auflösung von Fördermitteln und
gegenüber Kreditinstituten sind 857 T€ durch kommunale Ausfallbürgschaften der Stadt Essen besichert. 14.777 T€ sind
Zuschüssen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung
durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen besichert.
offen von den Abschreibungen abgesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen,
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen überwiegend auf Lieferungen und Leistungen.
periodenfremde Aufwendungen von 705 T€ (Vorjahr
1.064 T€) enthalten.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verpflichtung zur Rückübertragung von 10.152.397 Stammaktien der
RWE AG in Höhe von 966.263 T€ passiviert. Die Aktien wurden im Wege der unentgeltlichen Wertpapierleihe von der
Die Erträge aus Beteiligungen nahmen um insgesamt
Stadt Essen an die EVAG ausgeliehen.
1.226 T€ zu, weil der Beteiligungsertrag der GbR Bürohaus Alfredstraße durch Buchgewinne aus der Veräuße-
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen den Barwertvorteil aus der US-Leasing-Transaktion
rung einer Immobilie beeinflusst wurde.
aus 1997, der ratierlich über die Laufzeit des Vertrages mit rd. 286 T€ p.a. ertragswirksam vereinnahmt wird.
Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen
für Altersteilzeit (1.316 T€) und der Pensionsrückstellungen
(3.886 T€) enthalten.
42
43
IV.Ergänzende Angaben
Zur bilanziellen Abbildung der gebildeten Bewertungsein-
Rolf Fliß, Essen
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten folgende
heiten wird die sog. Einfrierungsmethode angewendet.
Bürgermeister der Stadt Essen
Vergütung:
Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abge­
Gerd Flocke, Essen
Wolfgang Weber, 3.900 €
sicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um
Fachwirt für Reinigung und Hygiene
Wolfgang Hausmann, 3.500 €
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtun-
routinemäßige Geschäfte handelt und die Absicherung
Arbeitnehmervertreter
Christian Boden, 2.200 €
gen beträgt 49.954 T€. Davon entfallen auf Miete 437 T€
deutlich unter dem geplanten Gesamtvolumen liegt.
1. Sonstige, nicht in der Bilanz
ausgewiesene Verpflichtungen
Rolf Fliß, 3.300 €
und das Bestellobligo 49.517 T€. Der starke Anstieg ist
begründet durch die Bestellung von 27 Niederflurstraßen-
Über den angegebenen Zeitraum gleichen sich die Wert­
bahnen.
änderungen voraussichtlich vollständig aus, da Grund- und
Sicherungsgeschäft demselben Risiko ausgesetzt sind.
Die EVAG hat zusammen mit der MVG und der DVG zur
Eveline Heep, Essen
Gerd Flocke, 2.600 €
Prokuristin, Ratsfrau
Eveline Heep, 3.200 €
Friedhelm Krause, 4.000 €
Friedhelm Krause, Essen
Wolfgang Manneck, 2.700 €
Sparkassenbetriebswirt a. D., Ratsherr
Markus Neuhaus, 1.200 €
Realisierung von Synergieeffekten in 2011 die Via mit der
Zum Abschlussstichtag bestand folgendes Diesel-Derivat-
Erbringung von Verkehrsleistungen beauftragt und stellt
geschäft:
Wolfgang Manneck, Dortmund
Simone Raskob, 2.700 €
ihr hierzu die erforderliche Infrastruktur unentgeltlich so-
31.12.2011
Gewerkschaftssektretär,
Wolfgang Schmitz, 1.600 €
wie das erforderliche Personal entgeltlich zur Verfügung.
Arbeitnehmervertreter
Manfred Tepperis, 2.800 €
Unmittelbare Risiken für die Finanzlage der EVAG sind
Dieselswap über 7.200 t
hieraus nicht ersichtlich. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis
bis 08.01.2014
Markus Neuhaus, Essen
Die Vorstandsmitglieder erhielten folgende Vergütung:
NominalwertMarktwert
3.499 T€
1.660 T€
zum 31. Dezember 2016. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen belaufen sich voraussichtlich auf 594,9 Mio. €.
Wolfgang Raitz, 3.100 €
Gewerkschaftssekretär ab 19.10.2011
Der Buchwert der Dieselderivate beträgt 0 €.
Arbeitnehmervertreter
Die Vergütung von Herrn Dr. Zierold beträgt insgesamt
215 T€, davon 175 T€ feste und 40 T€ variable Bezüge.
Die EVAG hat sich in einer Garantieerklärung gegenüber der
Der für 2012 erwartete Verbrauch an Diesel, der bei der
Wolfgang Raitz, Essen
Via verpflichtet, die Via stets mit ausreichenden liquiden
Via für das Betriebsgebiet Essen anfällt, beläuft sich auf rd.
Betriebswirt
Herr Dr. Zierold hat nach Ablauf seines Anstellungsvertra-
Mitteln auszustatten, damit sie ihre finanziellen Verpflich-
6.500 t.
Arbeitnehmervertreter
ges einen Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in
tungen gegenüber den Lieferanten von Dieselkraftstoff
Höhe des bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes
erfüllen kann und garantiert, Lieferantenverbindlichkeiten
Der Marktwert der Swaps berechnet sich aus den Forward-
Simone Raskob, Essen
der Via Verkehrsgesellschaft mbH zu übernehmen, falls die
rates zum 31. Dezember 2011. Die Differenz der Forward-
Beigeordnete der Stadt Essen
Via Verkehrsgesellschaft mbH nicht in der Lage sein sollte,
rates zum abgesicherten Preis wird über alle Zahlungen
die Zahlung selbst zu leisten. Wegen der Liquiditätslage
auf den Stichtag abdiskontiert (Discounted-Cash-Flow-
Wolfgang Schmitz, Oberhausen
der Via wird nicht davon ausgegangen, aus dieser Garan-
Verfahren).
Gewerkschaftssekretär bis 19.10.2011
Die anderen Vorstandsmitglieder erhielten keine Vergütung
tie in Anspruch genommen zu werden.
Arbeitnehmervertreter
3. Zusammensetzung der Organe,
2. Derivative Finanzinstrumente
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit
von 75 %.
von der Gesellschaft.
An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 604 T€ gezahlt. Der Betrag der Pensions-
Aufwendungen für Organe
Manfred Tepperis, Essen
rückstellungen, der für diese Personengruppe gebildet
Architekt, Ratsherr
wurde, beträgt 8.058 T€. Die Rückstellung wurde in Höhe
Der Aufsichtsrat besteht aus den Damen und Herren
der Verpflichtung gebildet.
Der Vorstand besteht aus den Herren
Preisrisiken beim Dieselbezug ausgesetzt. Die Absicherung
eines Teils des geplanten Dieselbezugs in den Jahren 2011
Wolfgang Weber, Essen
bis 2014 erfolgt im Wesentlichen im Rahmen eines Port-
Industriekaufmann, Ratsherr
Dr. Horst Zierold, Wuppertal
berechnete Gesamthonorar für auf das Geschäftsjahr
foliohedges durch ein Dieselswapgeschäft. Ziel des Einsat-
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Vorstandsvorsitzender
entfallende Dienstleistungen auf 225 T€. Das als Aufwand
Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu
Wolfgang Hausmann, Essen
Klaus Siewior, Moers, bis 30.06.2011
fungsleistungen, 12 T€ auf andere Bestätigungsleistungen
reduzieren, die auf Veränderungen von Marktpreisen zu-
Elektomechaniker, Vorsitzender des Betriebsrates,
Personalvorstand
und zu 88 T€ auf sonstige Leistungen.
rückgehen. Vertraglich wurde mit der Tochtergesellschaft
Arbeitnehmervertreter
Via Verkehrsgesellschaft mbH (Via) vereinbart, dass Chan-
Stellvertretender Vorsitzender
Zum Abschlussstichtag belief sich das vom Abschlussprüfer
zes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf
erfasste Honorar entfiel zu 125 T€ auf die Abschlussprü-
David Karpathy, Rheinberg, ab 26.07.2011
cen und Risiken aus dem Swap auf Via übergehen sollen.
Personalvorstand
Erträge werden seitdem an Via überwiesen, evtl. anfallen-
Christian Boden, Essen
de Aufwendungen werden von Via übernommen.
Elektomechaniker, Mitglied des Betriebsrates,
Klaus-Peter Wandelenus, Rheurdt
Arbeitnehmervertreter
Technischer Vorstand
44
45
4. Geschäfte mit nahestehenden Personen
Art der Beziehung
Verbundene
Art des Geschäfts
Instandsetzung/Wartung
Bereich
Unternehmen
Stadt Essen
Sonstige
97.658,75 €
1.163.686,09 €
4.638,53 €
6. Angaben zum Konzernabschluss
7.Arbeitnehmer
Die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Folgende Jahresdurchschnittswerte wurden ermittelt:
(EVV) mit Sitz in Essen hält 92,31 % der Anteile am ge-
zeichneten Kapital der Essener Verkehrs-AG. Sie ist damit
20112010
1.3981.393
Diesel
178.138,08 €
169.825,94 €
88.585,25 €
ein Konzernunternehmen der EVV und wird in deren
Lohnempfänger
Verkehrsleistung
154.862,48 €
7.309.553,85 €
0,00 €
Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss
Gehaltsempfänger
67.917,19 €
0,00 €
47.678,28 €
wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Zwischensumme
1.665.530,33 €
633.830,39 €
3.400,00 €
Post, Druck, Telekommunikation
Personalgestellung/Personalwesen
Miete
Sonstiges
Summe Angebotene Leistungen
428439
1.8261.832
212.743,80 €
0,00 €
1.500,00 €
Auszubildende
*16.743.111,29 €
94.089,76 €
1.568,88 €
Gesamt
19.119.961,92 €
9.370.986,03 €
147.370,94 €
6.471.131,04 € 1.615.317,79 € 9.133.679,82 €
In der Zahl der Beschäftigten sind 28 Angestellte enthalten, die für die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesell-
Dienstleistungen
Sonstiges
Summe Bezogene Leistungen
342.177,14 € 1.605,66 € 0,00 €
6.813.308,18 € 1.616.923,45 € 9.133.679,82 €
*Verkauf Bredeneyer Tor Bauteil I
6462
1.8901.894
schaft mbH (EVV) tätig waren.
Essen, den 30. März 2012
Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft
Verbundene Unternehmen: Stadtwerke Essen AG, Allbau, Weiße Flotte, EBE, EVV, RGE, EEG, EVV Verwert
Stadt Essen: Arbeit und Bildung Essen Gesellschaft mbH (ABEG), Messe Essen, Feuerwehr, GSE GmbH, GVE
Essener Marketing Gesellschaft (EMG), Straßenverkehrsamt, Essener Arbeit Beschäftigungs GmbH (EABG)
Theater und Philharmonie Essen
Sonstige Unternehmen: PTS, meobus, Lingner, versatel (CNE)
5. Beteiligungsunternehmen und Unternehmensverbindung
Dr. Horst Zierold
Aufstellung des Anteilbesitzes:
Anteil am
Eigenkapital
Ergebnis des
Kapital
am 31.12.2011
Geschäftsjahres
David Karpathy
Klaus-Peter Wandelenus
%T€T€
Stadtbahn-BetriebsführungsGesellschaft Ruhr mbH, Essen
50,00
66
1
50,00
0
3.093
0,62
672
-325
10,94
1.709.656
321.022
Otto Lingner Verkehrs GmbH, Bochum
50,00
331
59
Via Verkehrsgesellschaft mbH, Essen
49,00
15.187
-32
(in Liquidation seit Dezember 2010)
GbR, Bredeneyer Tor in Essen,
– Bürohaus Alfredstraße –
Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (beka) mbH, Köln
RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund
(Werte zum 31.07.2011)
46
47
Entwicklung des Anlagevermögens in 2011
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Stand
Zugänge
Umbuchungen
Auf Zugänge u.
Abgänge
Stand
1.1.2011
Umbuchungen
31.12.2011
entf. Zuschüsse *
€€€€€€
Buchwerte
Stand
ZugängeDavon
Umbuchung
Zuschreibungen
AbgängeStandStand
Vorjahr
1.1.2011 zuschuss-
Afa31.12.201131.12.2011
finanziert
€€€€€€€€€
I.Immaterielle
Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
7.096.368,67
6.989.616,32 116.550,98
25.000,00
0,00
0,00 123.405,636.982.761,67 113.607,00 207.968,00
7.197.584,32
22.189,980,000,00
123.405,63
7.096.368,67
7.197.584,32
22.189,98
0,00
0,00
123.405,63
6.989.616,32 116.550,98
25.000,00
0,00
0,00 123.405,636.982.761,67 113.607,00 207.968,00
II.Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl.
der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grundstücke
b) Geschäfts-, Betriebs- und
andere Bauten
6.096.138,160,000,000,000,00
6.096.138,16
1.533.628,17
21.483.174,37
0,00
20.510.025,63
0,000,000,000,000,000,000,00
6.096.138,16
6.096.138,16
110.467.236,63
47.816.637,99 2.110.435,54
300.808,00
0,00
0,0012.038.453,8337.888.619,7072.578.616,9360.143.821,73
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung
und Sicherungsanlagen
132.870.514,301.368.491,83
11.760.193,141.300.000,00 711.917,78
145.287.281,49
89.170.612,30 3.136.469,97
636.965,04
0,00
0,00
711.917,7891.595.164,4953.692.117,0043.699.902,00
3. Fahrzeuge für den Personenverkehr
136.376.972,2410.274.347,00 3.238.814,00
0,00
0,00
929.636,97
145.721.682,2774.115.110,0084.336.457,00
15.693,3822.459.174,1926.477.464,0026.501.012,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen,
die nicht zu Nummer 2 und 3 gehören
107.960.459,72
220.713.429,24
53.000,000,000,00
929.636,97
219.836.792,27
48.936.638,19
20.006.577,46 2.468.290,11
220.342,00
0,00
0,00
5. Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung
49.304.625,012.918.725,503.327.528,58 482.500,005.575.161,49
49.975.717,60
46.507.589,46
37.258.517,01 3.022.632,08
508.451,06
0,00
0,00 4.247.030,4936.034.118,6013.941.599,0012.046.108,00
6. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
60.770.935,04
430.071,61
37.808.712,72
2.014.670,50
-38.585.566,59
624.223.690,9344.112.629,83
86.250,00
7.903.600,00
15.693,38
0,00
59.994.081,17
0,00 9.772.350,0027.742.435,25
640.593.885,51
0,000,000,000,000,000,000,00
59.994.081,17
60.770.935,04
330.629.317,00 21.012.174,70
4.905.380,10
0,00
0,00 17.942.732,45333.698.759,25306.895.126,26293.594.373,93
III.Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene
Unternehmen
3.292,750,000,000,00
3.292,750,00
2.Beteiligungen
8.558.961,827.429.420,34
0,00
0,008.365.660,497.622.721,67
172,000,000,000,00
172,000,000,000,00
3.120,75
0,000,000,000,000,000,000,00
7.622.721,67
8.558.961,82
3. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
966.262.622,60
26.524,520,000,000,00
966.289.147,12
0,000,000,000,000,000,000,00
966.289.147,12
966.262.622,60
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen
39.517.233,550,000,000,00
870,17
39.516.363,38
228.736,9522.075,00
1.014.570.847,677.478.019,86
1.645.992.122,9251.612.839,67
0,000,000,000,000,000,000,00
39.516.363,38
39.517.233,55
0,00
0,0064.789,43
186.022,52
0,000,000,000,000,000,000,00
186.022,52
228.736,95
0,00
0,008.434.612,84
1.013.614.254,69
172,000,000,000,00
172,000,000,00
1.013.614.254,69
1.014.570.675,67
0,00 9.772.350,0036.300.453,72
1.661.304.508,87
337.619.105,32 21.128.725,68
4.930.380,10
0,00
172,00 18.066.138,08340.681.520,92
1.320.622.987,95
1.308.373.017,60
*davon auf Zugänge 8.367.900,00 €
48
49
Lagebericht EVAG 2011
1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf
Allgemeines Umfeld
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Am 3. Dezember 2009 ist die neue EU-Verordnung für
den ÖPNV Nr. 1370/2007 (VO 1370) in Kraft getreten,
Nach dem starken Wirtschaftswachstum im Vorjahr hat
ohne dass bislang das nationale Personenbeförderungs-
sich der wirtschaftliche Aufschwung im Verlaufe des Jah-
gesetz (PBefG) novelliert worden ist. Der neu geschaffene
res allgemein verlangsamt. Nach anfänglich noch starkem
europäische Rechtsrahmen erfordert aber zwingend eine
Wachstum hat die Konjunktur ab dem zweiten Quartal
Anpassung des deutschen Rechts, insbesondere des Perso-
deutlich nachgelassen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um
nenbeförderungsgesetzes (PBefG). Die obersten Verkehrs-
3,0 %, (Vorjahr 3,6 %) der höchsten Wachstumsrate in
behörden der Bundesländer konnten sich noch nicht auf
Europa. Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholpro-
eine gemeinsame Vorgehensweise einigen, um die Vorga-
zess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach
ben der VO 1370 mit dem PBefG Genehmigungsrecht in
der Wirtschaftskrise fort. Für 2012 wird jedoch eine leichte
Einklang zu bringen. Einzelne Bundesländer, darunter auch
Abschwächung der Konjunktur erwartet. Die Arbeitslosen-
das Land Nordrhein Westfalen, haben Grundsatzpapiere
quote verminderte sich gegenüber dem Vorjahr von 7,7 %
zur Norminterpretation erlassen.
auf 7,1 % im Jahresdurchschnitt. Die Inflationsrate stieg
auf 2,3 % (Vorjahr 1,1 %).
Mittlerweile liegt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung
zur Gesetzesnovelle vor, der aktuell kontrovers diskutiert
Die Rohölpreise stiegen von 95 USD/Barrel bis April auf
wird. Es bleibt abzuwarten, ob das geänderte PBefG im
das Jahreshoch von 123 USD und nahmen bis zum Jahres-
Verlaufe des Jahres 2012 verabschiedet wird.
ende auf 110 USD ab. Damit sind die Rohölpreise seit
2009 kontinuierlich gestiegen. Entsprechend zogen die
Gleichwohl ist die VO 1370 seit dem 3. Dezember 2009
Dieselpreise von 1,07 € je l im Januar 2011 auf 1,18 € je l
geltendes Recht in allen Mitgliedstaaten der EU. Eine
im Dezember an (+10 %). Strom verteuerte sich im Jahres-
Kernaussage der neuen Verordnung ist, dass Verkehrs-
verlauf um rd. 5 %. Die Energiepreisentwicklung lag somit
dienstleistungen im Rahmen öffentlicher Dienstleistungs-
erneut deutlich über der allgemeinen Preissteigerung.
aufträge erbracht werden. Die vergebende Behörde ist
dabei nach der VO 1370 in ihrer Entscheidung frei, diese
Dienstleistungsaufträge im Wettbewerb zu vergeben oder
selbst zu erbringen. Als Eigenproduktion gilt auch die
Vergabe an einen internen Betreiber, soweit er ein von
der vergebenden Behörde beherrschtes Unternehmen ist.
Diese Möglichkeit zur Direktvergabe ohne Ausschreibung
führt zu einem umfassend geschützten Markt zugunsten
vieler kommunaler Verkehrsunternehmen.
Bislang ist es auch nicht gelungen, einen Konsens zwischen den Interessenverbänden über die Änderung des
PBefG herzustellen. Insbesondere ist die Frage, ob Liniengenehmigungen nach dem PBefG in jedem Falle als ausschließliche Rechte im Sinne der VO 1370 zu qualifizieren
sind, Gegenstand einer intensiven rechtspolitischen Diskussion geworden.
50
51
Entwicklung der Gesellschaft
Geschäftsentwicklung
Juli 2003 neu konzipiert und ist seit 2006 in der Anwen-
Die umfangreiche regionale Kooperation mit der Mülheimer
Die wirtschaftliche Entwicklung der Essener Verkehrs-AG
2010 ermittelt. Das Zählergebnis wird für die Geschäfts-
dung. Es entspricht den bisherigen Anforderungen des
VerkehrsGesellschaft mbH (MVG) und der Duisburger Ver-
verlief auch 2011 wieder erfreulich. Der Trend der letzten
jahre 2010 und 2011 berücksichtigt. Eine endgültige
europäischen und deutschen Rechtsrahmens, wird gleich-
kehrsgesellschaft AG (DVG) wurde 2011 weiter intensiviert.
Jahre konnte fortgesetzt werden.
Auswertung der Zählung liegt immer noch nicht vor. Vor-
zeitig aber auch den spezifischen lokalen Gegebenheiten
Die Via Verkehrsgesellschaft mbH (Via) als gemeinsames
gerecht. Mit Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung ist
Tochterunternehmen von EVAG, MVG und DVG hat zum
Bei den Verkehrserträgen aus Verbundverkehr war auch
wurden, lassen jedoch befürchten, dass der Einnahmean-
das System an die aktuellen Rahmenbedingungen ange-
2. November 2011 den operativen Start aufgenommen.
2011 wieder eine Steigerung zu verzeichnen. Im Vergleich
spruch der DB AG gegen die kommunalen Verkehrs-
zum Vorjahr stiegen sie von 88,2 Mio. € auf 91,2 Mio. €
unternehmen weiter ansteigen wird. Deshalb ist davon
Via erbringt als integriertes Verkehrsunternehmen die voll-
an (+ 3,4 %). Dieser Anstieg lag jedoch unterhalb der An-
auszugehen, dass die geleisteten Abschlagszahlungen für
ständige Wertschöpfungskette. Zu ihrem Aufgabenbereich
hebung der Fahrpreise auf den 01.01.2011 (3,9 %).
den Übersteigerausgleich nicht ausreichen werden. Die
Das Finanzierungssystem des Verkehrsverbundes Rhein-
Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) wurden in einer Zählung
Ruhr (VRR) wurde auf der Grundlage des EUGH-Urteils von
läufige Auswertungen, die Anfang 2012 bekanntgegeben
passt worden, um dauerhaft eine EU-konforme Finanzierung der VRR-Unternehmen zu gewährleisten.
Die Ausgleichszahlungen für den Einnahmeausgleich im
vorliegende Trendberechnung wird von der EVAG einer
Die Europäische Kommission hat im Beihilfeprüfverfahren
gehören Fahrbetrieb, Werkstattleistungen, Infrastrukturbe-
der Stadt Langenfeld gegen den Verkehrsverbund Rhein-
wirtschaftung, Vertrieb, Verkehrsmanagement und Verwal-
Die Umsatzsteigerung der Essener Verkehrs-AG liegt somit
eingehenden Prüfung unterzogen, da sie in verschiedenen
Ruhr (VRR) eine positive Entscheidung für den Verbund
tungsleistungen. Letztere werden für Via selbst aber auch
unter der durchschnittlichen Entwicklung der Verkehrs-
Punkten nicht plausibel erscheint. Dennoch wurde die be-
getroffen. Die Kommission hatte eine Beihilfebeschwerde
für die Muttergesellschaften erbracht. Die EVAG ist weiter-
unternehmen im VRR, wo sich die Verkehrserträge bei
reits bestehende Rückstellung vorsorglich um 8,7 Mio. € für
der Stadt Langenfeld aus dem Jahr 1999 zum Anlass ge-
hin Inhaberin der Konzessionen und von der Stadt Essen
stabiler Beförderungsleistung durchschnittlich um rd. 4,1 %
mögliche Nachzahlungen für 2010 und 2011 angepasst.
nommen, das VRR-Finanzierungssystem an sich zu prüfen.
mit der Erbringung der Nahverkehrsleistungen beauftragt.
gegenüber dem Vorjahr erhöhten. Gegenüber 2010 sta-
Mit dem Entscheid der EU steht nun fest, dass es sich zwar
Als Nahverkehrsunternehmen ist sie weiterhin in den Quer-
bilisierte sich die Beförderungsleistung auf dem erreichten
Wegen eines gegenüber der Planung geringeren Quotien-
um staatliche Beihilfen handelt, diese aber mit dem Binnen-
verbund der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
hohen Niveau und blieb mit 123 Mio. Fahrgästen konstant.
ten nahmen die Erträge für die Beförderung von Schwer-
markt vereinbar sind und keine Überkompensation vorliegt.
mbH (EVV) eingebunden. Das gesamte operative Geschäft
wird jedoch von Via erbracht.
behinderten weiter ab. Die Fahrgastzählung 2010 ergab
Für die nächsten Jahre ist mit steigenden Absatzzahlen zu
einen testierten Quotienten von 9,53 %, der für 2010 und
rechnen. Allerdings besteht die Gefahr, dass der prognos-
2011 anzuwenden ist. Zur Berechnung des Anspruches ist
einen neuen Nahverkehrsplan erlassen, auf dessen Basis
Im Dezember wurden 27 neue Niederflurstraßenbahnen bei
tizierte Bevölkerungsrückgang, wonach die Einwohnerzahl
er zudem noch um den „Mindestselbstbehalt“ von 1,25 %
die EVAG die Nahverkehrsleistung im VRR erbringt. Die
der Firma Bombardier Transportation in Auftrag gegeben.
der Stadt Essen von z.Zt. rd. 575.000 Einwohnern bis
zu kürzen. Der so ermittelte Anspruch von 6,1 Mio. € liegt
bestehende Betrauung bis 2020 ist die Grundlage für die
Die neuen Bahnen sollen die noch im Einsatz befindlichen
2015 auf rd. 546.000 Einwohnern sinken wird, langfristig
deutlich unter dem des Vorjahres (6,5 Mio. €), obwohl die
Beauftragung der Essener Verkehrs-AG. Der VRR hat der
M-Wagen ersetzen. Die ersten zwei Vorserienfahrzeuge
die Fahrgastzahlen negativ beeinträchtigen wird. Die Esse-
kassentechnischen Einnahmen angestiegen sind. Auch
Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft auskömmliche Finan-
sollen bereits im August 2013 geliefert werden. Die Serien-
ner Verkehrs-AG will diesem Trend durch Anpassung ihres
hier wirkt sich der voraussichtliche Anstieg der Ausgleichs-
zierungsbescheide für 2010 und 2011 erteilt und damit
fahrzeuge werden ab März 2014 in Essen eintreffen. Die
Angebotes an die sich ändernden Bevölkerungsstrukturen
zahlungen für den Übersteigerausgleich negativ auf die
die EU-konforme Finanzierung bescheinigt.
Fahrzeuge sind 30 Meter lang, 2,3 Meter breit, basieren auf
und Mobilitätsbedürfnisse entgegenwirken.
Berechnung aus. Wegen der demografischen Entwicklung
Die Stadt Essen als Aufgabenträgerin hat im Sommer 2008
und des Strukturwandels im Ruhrgebiet ist zukünftig mit
der bewährten 70 % Niederflurtechnik und sind mit dem
BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungssystem
Das Fahrplanangebot wurde im Zuge des Fahrplanwech-
ausgestattet. Sie bieten Platz für mindestens 170 Fahrgäste.
sels überarbeitet. Dementsprechend lag die Gesamtleis-
Zum 31.12.2011 wurde das Büro- und Geschäftshaus „Bre-
weiteren Rückgängen von Schwerbehinderten zu rechnen.
tung mit 21,4 Mio. Nutz-Wagen-km geringfügig unter dem
Die Essener Verkehrs-AG hat gegen die Kürzung des Quo-
Vorjahreswert von 21,7 Mio.
tienten um den Mindestselbstbehalt Klage beim Verwal-
deneyer Tor“ an die Allbau Management GmbH verkauft.
tungsgericht Gelsenkirchen eingereicht. Die Klage ist wei-
Der Verkaufserlös ist zur Finanzierung der ersten Kaufpreis-
terhin anhängig. Es bestehen jedoch gute Aussichten, dass
rate für die neuen Straßenbahnen genutzt worden.
die Kürzung als verfassungswidrig eingestuft wird und
rückwirkend Nachzahlungen geleistet werden müssen.
52
53
Nach wie vor liegen bis heute noch keine rechtskräftigen
Die Erträge aus der Beteiligung an der RW Energie Beteili-
Der Pensionsrückstellung wurden weitere 4,9 Mio. € zu-
Das Gesamtvolumen der Anlagenzugänge von Sachanla-
Bescheide der Bezirksregierung für die Jahre 1990 ff. vor.
gungsgesellschaft mbH & Co KG (RWEB) haben sich gegen-
geführt. Sie hat einen Stand von 79,5 Mio. € erreicht. Die
gen und immateriellen Vermögensgegenständen betrug
Mittlerweile wurde aber ein Vergleichsvorschlag des OVG
über dem Vorjahr mit 35,2 Mio. € nicht verändert. Die
deutlich höheren Pensionsverpflichtungen haben sich in
44,1 Mio. €. Der im Vergleich zum langjährigen Mittel ho-
Gelsenkirchen angenommen und in einem Vertrag zwischen
Ausschüttung je eingebrachter RWE-Stammaktie belief
erster Linie wegen der nach dem Bilanzrechtsmodernisie-
he Wert ist in der Hauptsache bedingt durch die erste An-
dem Land NW, dem VRR und den Verkehrsunternehmen
sich wiederum auf 3,50 €.
rungsgesetz geänderten Bewertungsvorschriften ergeben.
zahlung für 27 Niederflurstraßenbahnen. Davon wurden
Langfristig ist aber von einem Rückgang der Pensionsver-
9,8 Mio. € durch Fördermittel und Zuschüsse finanziert.
Aufwendungen und Erträgen aus der Einnahmenauftei-
Auch in der Zukunft wird die Vereinnahmung der RWE-
pflichtungen auszugehen, da nach einer Änderung der
Die Nettoabschreibungen lagen mit 16,2 Mio. € knapp
lung bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage ver-
Dividenden einen wesentlichen Anteil an der Finanzierung
Altersversorgung bei der EVAG in Zukunft keine neuen
unter dem Vorjahreswert von 16,8 Mio. €.
bindlich geregelt. Trotz der bestehenden Vereinbarung
der Essener Verkehrs-AG haben. Die RWE AG hat auf der
Ansprüche auf Betriebsrenten mehr bestehen. Eine Lang-
besteht jedoch noch weiter Unsicherheit bezüglich der
Bilanzpressekonferenz am 06.03.2012 angekündigt, für
fristanalyse hat ergeben, dass in den nächsten Jahrzehnten
Das Anlagevermögen bildet mit 97,1 % nach wie vor den
Berücksichtigung einzelner Ticketarten. Da das Verfahren
das Geschäftsjahr 2011 lediglich eine Dividende von 2,00 €
die Pensionsrückstellungen vollständig aufgelöst werden.
wesentlichen Teil der Bilanzsumme.
bis zur Erteilung rechtskräftiger Bescheide offen ist, wurde
je Aktie auszuschütten. Entgegen der höheren Erwartung
Das wird angesichts der Bedeutung der Pensionsrückstel-
zur Berücksichtigung restlicher Risiken ein Restbetrag von
in der Wirtschaftsplanung werden die Erträge aus den
lungen für die Finanzlage der EVAG erhebliche Auswirkun-
Trotz der höheren Investitionssumme konnte auch 2011
1,5 Mio. € in der Rückstellung belassen. Es ist davon aus-
RWE-Aktien somit 2012 und in den Folgejahren deutlich
gen auf die Bilanzstruktur haben und ohne Zuführung von
auf eine Darlehensaufnahme verzichtet werden. Durch Til-
zugehen, dass im Verlaufe des Jahres 2012 endgültige
zurückgehen.
Eigenkapital zu einer deutlichen Erhöhung der langfristigen
gungen nahmen die Darlehensverbindlichkeiten sogar von
Verbindlichkeiten führen.
20,9 Mio. € auf 15,7 Mio. € ab. Zur Finanzierung der Inves-
im VRR verbindlich vereinbart. Darin wurde der Ansatz von
Bescheide erlassen werden.
titionen wurden die liquiden Mittel aus der Veräußerung
Die Personalaufwendungen nahmen im Vergleich zum
Die Abgeltungszahlungen für die unentgeltliche Beförde-
Vorjahr von 99,4 Mio. € auf 97,9 Mio. € ab. Der Rückgang
Die Energiekosten waren gegenüber dem Vorjahr leicht
rung von Schülern und Studenten gemäß § 45 a PBefG
ergab sich in erster Linie durch den Wechsel von Beschäf-
rückläufig. Die Aufwendungen für Fahrstrom und sonsti-
wurden 2010 letztmalig gezahlt. Ab 2011 wurden die
tigten zur Via. Die in den Vorjahren eingeleiteten Maß-
gen Strom blieben gegenüber dem Vorjahr mit 5,7 Mio. €
Durch eine Kapitaleinlage der Stadt Essen nahm das Eigen-
Leistungen durch die neu geschaffene Regelung in § 11 a
nahmen im Personalbereich werden auch weiterhin zur
unverändert. Wegen der bestehenden langfristigen Ver-
kapital gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. € zu. Die Eigen-
ÖPNVG NW ersetzt. Es wurden insgesamt 110 Mio. €
dauerhaften Konsolidierung der Personalaufwendungen in
träge konnte der Aufwand für Strom entgegen der allge-
kapitalquote beträgt 12,4 %.
landesweit bereitgestellt und nach geänderten Maßstäben
den nächsten Jahren beitragen.
meinen Preisentwicklung konstant gehalten werden. Die
auf die Verkehrsunternehmen aufgeteilt. Die EVAG konnte
Aufwendungen für Diesel gingen gegenüber dem Vorjahr
für 2011 3,2 Mio. € vereinnahmen, nachdem im Vorjahr
von 6,4 Mio. € auf 5,2 Mio. € zurück. Der Grund hierfür
lediglich Erträge von 2,8 Mio. € nach der alten Regelung
war, dass der Diesel ab dem 02.11.2011 durch die Via
erzielt worden sind. Ab 2012 werden für die Leistungen
Verkehrsgesellschaft bezogen wurde. Ohne diesen Sonder-
gem. § 11 a ÖPNVG NW auf 130 Mio. € angehoben. Es ist
effekt wäre der Aufwand auf 7,1 Mio. € angestiegen. Aus
deshalb von weiter steigenden Erträgen auszugehen.
dem seit 2010 bestehenden Sicherungsgeschäft konnten
der Immobilie am Alfredusbad herangezogen.
Erträge von 0,7 Mio. € vereinnahmt werden.
Nach dem Preisanstieg für Energie im Laufe des Jahres
2010 und 2011 ist auch für die zukünftige Entwicklung
ein höheres Niveau der Energieaufwendungen für Fahrstrom und Dieselkraftstoff zu erwarten. Es ist zu befürchten, dass im Bereich der Energieaufwendungen durch
einen weiteren Anstieg der Rohstoffpreise erhebliche
Mehrbelastungen auf die Essener Verkehrs-AG zukommen werden. Als energieintensive Unternehmen, für die
im Rahmen des Steuerrechtes nur unzureichende Ausnahmeregelungen vom Gesetzgeber getroffen wurden,
sind hier alle Nahverkehrsunternehmen gleichermaßen
betroffen. Die EVAG hat deshalb das 2009 noch günstige
Preisniveau sowohl für Diesel (Dieselderivat) als auch für
Fahrstrom (langfristige Verträge) durch Sicherungsgeschäfte mittelfristig festgeschrieben. Die durch das Dieselderivat
abgesicherte Menge liegt unter dem voraussichtlichen
Verbrauch.
54
55
Die Veränderung des Finanzmittelbestandes und die dafür wesentlichen Mittelbewegungen
2. Chancen und Risiken
ergeben sich aus der folgenden vereinfachten Kapitalflussrechnung:
Im Zuge der Finanzmarktkrise hat sich seit 2008 das Rating
einer Vielzahl von Geldinstituten zum Teil erheblich ver-
Im Jahr 2000 hat die Essener Verkehrs-AG bereits ein Risi-
schlechtert. Davon waren auch solche Institute betroffen,
20112010
komanagementsystem mit dem Ziel implementiert, gefähr-
die als Anlagebanken für die Eigen- bzw. Fremdkapitalde-
T€T€
dende Entwicklungen für den Fortbestand der Gesellschaft
pots von US-Lease-Transaktionen fungieren. In einer Reihe
frühzeitig zu erkennen. Hierzu wurden bisher zweimal
von Geschäften wurde das vereinbarte Mindestrating unter-
jährlich Risikoinventuren durchgeführt und dem Vorstand
schritten, was dazu führte, dass die deutschen Leasing-
Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich
-33.422
-31.481
Außerordentliches Ergebnis (nicht zahlungswirksam)
850
1.795
Jahresergebnis vor außerordentlichen Posten
-32.572
-29.686
zur Kenntnis gegeben. Seit 2007 ist das Risikomanage-
nehmer zusätzliche Sicherheiten in Form von Bankbürg-
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
21.129
21.891
mentsystem in die strategische Unternehmensplanung
schaften stellen mussten. Die Transaktionen der EVAG sind
Zuschreibungen Finanzanlagen
0
-1
integriert worden und umfasst neben der Risikoidentifika-
von der Entwicklung nicht betroffen. Alle Ratings der ein-
Zunahme der Rückstellungen
15.125
10.509
tion und -bewertung auch ein Chancenmanagement. Mehr
geschalteten Geldinstitute entsprechen den vertraglichen
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
-5.216
-5.767
noch als bisher dient das Risikomanagement als Instrument
Vorgaben.
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
-8.061
-751
der strategischen Unternehmenssteuerung.
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
In einer US-Lease-Transaktion wurde das Eigenkapital und
und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions202
oder Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind
420
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
Neben den Risiken, die bereits oben angesprochen wor-
ein Teil des Fremdkaptals in Wertpapieren der WestLB
den sind, ist auf folgende Risiken wesentlicher Art hinzu-
angelegt. Die WestLB ist im Zuge der Finanzmarktkrise in
weisen:
Schwierigkeiten geraten. Bereits 2009 wurden Risikopa-
und Leistungen sowie andere Passiva, die nicht der Investitions-
piere in die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) ausgelagert.
oder Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind
-8.124
-9.527
Die Essener Verkehrs-AG hat von 1997 bis 2002 insge-
Nach der Zustimmung der EU-Kommission wird die West
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
-17.517
-12.912
samt vier US-Leasing-Transaktionen durchgeführt. Nach
LB bis Mitte 2012 zerschlagen und auf verschiedene Insti-
verschiedenen Gesetzesänderungen in den USA sind
tute aufgeteilt. Die Anlagen aus dem US-Lease-Geschäft
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens
25.051
8.423
zukünftig derartige Cross-Border-Leasing-Transaktionen
werden dabei voraussichtlich an die EAA übertragen. Diese
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen
-44.184
-38.259
nicht mehr möglich. In diesem Zusammenhang wird in der
Anlagen werden vom Land Nordrhein-Westfalen verbürgt.
Cashflow aus Investitionstätigkeit
-19.133
-29.836
Öffentlichkeit zurzeit die Frage diskutiert, ob Altverträge,
Die EAA hat somit das gleiche Rating wie das Land NRW,
wie die Essener Verkehrs-AG sie abgeschlossen hat, von
z.Zt. AA – (Standard & Poor‘s) und hat eine deutlich bes-
Einzahlungen in das Eigenkapital
456
0
der neuen Gesetzgebung betroffen sind. Ungeachtet der
sere Bonität als die WestLB. Es ist davon auszugehen, dass
Erhaltene Zuschüsse und Fördermittel
9.772
7.274
Frage, ob der US-Investor Bestandsschutz hat oder nicht,
das Rating der EAA dauerhaft die vertraglichen Forderun-
Verlustausgleich durch die EVV
gehört es zum üblichen Mindeststandard von US-Leasing-
gen erfüllt.
laufendes Jahr33.50032.000
Verträgen, dass das US-Steuerrechtsänderungsrisiko beim
73
amerikanischen Investor liegt. Das heißt, dass die Essener
Wie für alle anderen Verkehrsunternehmen besteht auch
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten
-5.229
-4.355
Verkehrs-AG selbst bei einer hypothetisch rückwirkenden
für die Essener Verkehrs-AG das Risiko, im Rahmen einer
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
37.980
34.992
Änderung des US-Steuerrechts weder zur Zahlung von
möglichen Liberalisierung des öffentlichen Nahverkehrs-
Schadenersatz noch zur Rückzahlung des Barwertvorteils
systems Linienkonzessionen zu verlieren. Im Extremfall
Vorjahr
-519
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
1.330
-7.756
noch zur vorzeitigen Beendigung der Leasing-Verträge
könnte die Gesellschaft dadurch in ihrem wirtschaftlichen
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
1.652
5.255
verpflichtet werden kann. Anders als in der öffentlichen
Bestand gefährdet werden. Mit Inkrafttreten der neuen
Diskussion vielfach dargestellt, besteht dieses Risiko nicht.
EU-Verordnung 1370/2007 ist die Möglichkeit geschaffen
Zugang durch Verschmelzung
0
4.153
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
2.982
1.652
worden, die Essener Verkehrs-AG als internen Betreiber
Für die 1997 abgeschlossene Transaktion über 53 Schie-
der Stadt Essen mit der Erbringung der Nahverkehrsleis-
nenfahrzeuge wurde im Januar 2008 gegenüber dem US
tungen zu beauftragen und damit den Bestand der Ge-
Das Wirtschaftsjahr 2011 schließt mit einem Fehlbetrag
übernommen wird. Das Ergebnis vor Verlustübernahme
Trust die Kaufoption ausgeübt. Damit geht das Eigentum
sellschaft zu sichern. Letzte Rechtssicherheit wird die noch
ab, der von der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesell-
von 33,4 Mio. € entspricht der mit der Stadt Essen verein-
an den Fahrzeugen nach Ablauf der Grundmietzeit nicht
ausstehende Änderung des Personenbeförderungsgesetzes
schaft mbH als Obergesellschaft in Erfüllung des beste-
barten Zielgröße.
auf den Trust über, sondern verbleibt bei der EVAG. Zum
(PBefG) schaffen, indem die deutsche Rechtslage mit der
01.01.2011 wurde zwischen den Vertragsparteien formal
europäischen harmonisiert werden soll. Wegen der zwi-
die Beendigungsvereinbarung für die 2. Tranche der Trans-
schen den Ministerien und den Interessenverbänden ge-
aktion geschlossen. Für die insgesamt 30 Fahrzeuge ist der
führten Diskussionen ist das Gesetzgebungsverfahren bis
Vertrag damit beendet, die restlichen 23 Fahrzeuge schei-
heute noch nicht abgeschlossen worden. Nach dem aktu-
den bis Anfang 2014 aus der vertraglichen Bindung aus.
ellen Stand der Diskussion ist jedoch davon auszugehen,
henden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages
dass das PBefG in nächster Zeit novelliert werden wird.
56
57
Da die Essener Verkehrs-AG genau wie die übrigen Ver-
Bei einem Nahverkehrsunternehmen mit der typisch ho-
Eine Chance für die EVAG als öffentliches Verkehrsunter-
4. Ausblick für die Geschäftsjahre 2012 und 2013
kehrsunternehmen im VRR den von der Kommission über-
hen Anlagenintensität und der langen Nutzungsdauer der
nehmen besteht in den weiter steigenden Fahrgastzahlen.
sowie Nachtragsbericht
prüften Regelungen unterliegt, ist die beihilferechtliche
Anlagegüter wirken sich Preissteigerungen bei Neuinvesti-
Der seit Jahren bestehende positive Trend wird unterstützt
Diskussion für die Jahre bis einschließlich 2009 nun be-
tionen besonders stark aus. Der Gesellschaft werden lau-
durch steigende Energiepreise und das wachsende Um-
Für 2012 und 2013 werden unter Berücksichtigung der
endet; für die anschließenden Jahre ergeben sich aus der
fend Mittel in Höhe der Differenz zwischen der bilanziellen
weltbewusstsein in der Gesellschaft.
rückläufigen RWE-Dividende, leicht reduzierte Verluste ge-
Entscheidung Hinweise bezüglich einer Anpassungsnot-
Abschreibung auf Basis der Anschaffungskosten und der
wendigkeit einzelner Punkte im VRR-Finanzierungssystem.
kalkulatorischen Abschreibung auf Basis der Wiederbe-
Auch die vor drei Jahren begonnene interkommunale
in 2012 und 2013 sind die Dividendenerträge aus den
Wir gehen davon aus, dass diese Hinweise umgesetzt
schaffungskosten entzogen. Das macht sich immer mehr
Kooperation birgt Chancen, durch die sich ergebenden
RWE-Aktien, für deren Ansatz eine Dividende von 3,30 €
werden, und sehen beihilferechtliche Risiken daher im
bei den von der Stadt Essen auf die EVAG übertragenen
Größeneffekte. Über die bereits ergriffenen Maßnahmen
angenommen wurde. Nach der Dividendenankündigung
Wesentlichen im formalen Bereich.
U-/Stadtbahnanlagen bemerkbar. In diesem Bereich der
hinaus besteht so die Möglichkeit, weitere strukturelle
der RWE AG in der Bilanzpressekonferenz am 06.03.2012
Verkehrsinfrastruktur, der Anlagen im Alter von bis zu
Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu realisieren.
soll in 2012 eine im Vergleich zu 2011 deutlich verminderte
plant. Grundlegende Prämisse für die Wirtschaftsplanung
Wegen der anhaltenden Verlustsituation ist die Essener
40 Jahren umfasst, sind in den nächsten Jahren erhebliche
Dividende von nur 2,00 € gezahlt werden. Bei geplanten
Verkehrs-AG auf die Fortführung des Beherrschungs- und
Ersatzinvestitionen erforderlich. Die Finanzierung dieser
3,30 € je RWE-Aktie wird sich für 2012 somit ein Minder-
Gewinnabführungsvertrages mit der Essener Versorgungs-
Ersatzinvestitionen gestaltet sich umso schwieriger, als die
3. Bericht über die Einhaltung der öffentlichen
ertrag in Höhe von rd. 13,4 Mio. € ergeben. Die RWE AG
und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) angewiesen. Die
ursprünglichen Investitionen seinerzeit von Bund und Land
Zwecksetzung gem. § 108 Absatz 2 Satz 1 Nr. 2
hat gleichzeitig prognostiziert, dass das nachhaltige Ergeb-
fünfjährige Finanzplanung der EVV sieht ausreichende
mit annähernd 90 % gefördert worden sind, und nach
Gemeindeordnung NW
nis 2012 bis 2013 stabil bleiben soll. Eine signifikante
Mittel zur Abdeckung des EVAG-Verlustes vor. Der Wirt-
dem bisherigen Stand der Dinge die notwendigen Ersatz-
schaftsplan der EVV für das Geschäftsjahr 2012 soll im
investitionen für den Erhalt der Grundsubstanz nicht mit
Unternehmensgegenstand der Essener Verkehrs-AG ist
Der Planansatz für Dividendenerträge in der mittelfristigen
Juni des Jahres verabschiedet werden. Im Haushaltsplan
öffentlichen Mitteln gefördert werden. Zur Substanzer-
die Beförderung von Personen mit den verschiedenen
Finanzplanung ab 2013 wird somit wahrscheinlich auch
der Stadt Essen sind bislang keine Zahlungen an die EVV
haltung des Unternehmens wäre somit eine regelmäßige
Verkehrsmitteln im öffentlichen Personennahverkehr. Die
nicht erreicht werden können.
berücksichtigt. Angesichts der angespannten Haushalts-
Zuführung von Eigenkapital notwendig, was angesichts
EVAG wurde durch Beschlüsse des Rates im Dezember
situation erwartet die Stadt vielmehr steigende Gewinn-
der Haushaltslage der Stadt Essen zurzeit nicht möglich
2005 und Januar 2006 mit der Erbringung der Nahver-
Die Ausgleichszahlungen für den Einnahmeausgleich im
abführungen der EVV in den nächsten Jahren. Deshalb ist
erscheint.
kehrsleistungen im Essener Stadtgebiet betraut. Die Be-
Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) für 2012 werden voraus-
Steigerung der Ausschüttung ist somit nicht zu erwarten.
trauung wurde im September 2009 nochmals konkretisiert
sichtlich den geplanten Wert von 7,9 Mio. € übersteigen.
Maßnahmen, weitere Verbesserungen der Jahresergebnisse
Der überwiegende Teil der Finanzanlagen entfällt auf eine
und an die Erfordernisse der neuen Rechtslage der EU VO
Nach dem vorläufigen Zählergebnis für die Geschäfts-
zu realisieren.
Forderung auf Rückübertragung von Stammaktien der RWE
1370/2007 angepasst. Durch die wirtschaftliche Betäti-
jahre 2010 und 2011 ist zu befürchten, dass der Einnah-
AG, der eine Rückübertragungsverpflichtung in gleicher
gung der Gesellschaft im Rahmen des durch § 3 Abs. 1
meanspruch der DB AG gegen die kommunalen Verkehrs-
Da der EVAG im Wege der Verlustabdeckung lediglich der
Höhe gegenüber der Stadt Essen gegenübersteht. Kurs-
der Satzung vorgegebenen Gesellschaftszweckes und die
unternehmen weiter ansteigen wird. Deshalb ist davon
Fehlbetrag und nicht der tatsächliche Liquiditätsbedarf
risiken bestehen somit für die EVAG nicht. Zu den weiteren
Erfüllung der im Betrauungsakt definierten gemeinwirt-
auszugehen, dass die Abschlagszahlungen im Laufe des
ausgeglichen wird, reicht der Verlustausgleich nur solange
Finanzinstrumenten bei der EVAG gehören Forderungen
schaftlichen Verpflichtungen wird die öffentliche Zweck-
Jahres angepasst werden.
aus, wie nicht erfolgswirksame Ausgaben, im Wesentlichen
und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
setzung des Unternehmens erfüllt und der öffentliche
Investitionen, im Rahmen der Innenfinanzierungskraft des
Ziel der Gesellschaft ist es, finanzielle Risiken zu vermeiden
Zweck erreicht.
Unternehmens, erfolgen. Die in den nächsten Jahren an-
oder zu vermindern. Ausfallrisiken werden kontinuierlich
stehenden Investitionen für Schienenfahrzeuge und Linien-
überwacht.
die EVAG gefordert, zusätzlich zu den ohnehin ergriffenen
busse werden nicht vollständig finanziert werden können
Die Entwicklung der Energiepreise lässt für 2012 und 2013
keine Preisrückgänge insbesondere für die Beschaffung
Heute bewegt die EVAG durchschnittlich 330.000 Fahrgäste
von Dieselkraftstoff erwarten. Lag der Spot-Preis in Rotter-
täglich und leistet dadurch zusätzlich einen wichtigen
dam Anfang 2011 noch bei 620 € je Tonne, stieg er im
und zu einem Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten
Die EVAG hat gemeinsam mit 15 weiteren Verkehrsunter-
Beitrag für den Umweltschutz: Mit unseren Bussen und
Jahresverlauf auf über 700 € an und notierte im März 2012
führen.
nehmen Klage vor dem Landgericht Berlin gegen verschie-
Bahnen vermeiden wir tagtäglich in Essen ca. 268.000
mit mehr als 800 € annähernd auf dem Rekordniveau von
dene Fahrtreppenhersteller eingereicht, um Schadenersatz-
zusätzliche Autofahrten und tragen damit zur Vermeidung
2008. Wegen der teilweisen Absicherung der Bezugskos-
ansprüche aus kartellrechtswidrigen Absprachen geltend
von CO2-Ausstößen bei. Wir erhöhen die Lebensqualität
ten kann die EVAG einen Teil der hohen Dieselpreise kom-
zu machen. Die Europäische Kommission hat gegen die
und leisten mit unserem ÖPNV-Angebot einen wichtigen
pensieren. Auch wenn die Verkehrsleistung von der Via
Hersteller bereits Bußgelder in dreistelliger Millionenhöhe
Beitrag für den Standort Essen. Die Mobilität der Men-
erbracht wird, ist die EVAG weiterhin von steigenden
verhängt, denen die Kartellanten nicht widersprochen
schen ist ein ganz wesentlicher Standortvorteil, und in
Energiepreisen betroffen.
haben. Die EVAG hat daraus einen Schadenersatzanspruch
Essen stellt die EVAG, zusammen mit ihren Partnern, diese
von 2,7 Mio. € zzgl. Zinsen geltend gemacht.
Mobilität sicher.
58
59
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Die Stadt Essen hat für 2012 einen Haushaltsplan aufge-
Die EVV wird in Erfüllung des Beherrschungs- und Gewinn-
stellt, der Haushaltsverbesserungen von allen städtischen
abführungsvertrages den zu erwartenden Verlust ausglei-
Dienststellen verlangt und auch die Beteiligungsgesellschaf-
chen. Die liquiden Mittel sollen im erforderlichen Maße von
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,
und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie
ten einbezieht. Durch das erwirtschaftete Jahresergebnis
der EVV erwirtschaftet werden.
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter
die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
ses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass
2011 trägt die EVAG dazu bei, dass die Ausschüttung der
der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
EVV an die Stadt Essen die Erwartungen erfüllt. Mit dem
Andere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach
Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft, Essen, für das Ge-
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
im Dezember 2011 genehmigten Wirtschaftsplan für 2012
dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen
schäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft.
unsere Beurteilung bildet.
erfüllt die EVAG die von der EVV gesetzten Vorgaben und
nicht vor.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
trägt weiterhin mit zur Haushaltskonsolidierung der Stadt
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Essen bei.
Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands
Essen, den 30. März 2012
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung
der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beach-
und über den Lagebericht abzugeben.
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü-
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
fer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
mäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtig-
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
keiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordDr. Horst Zierold
David Karpathy
Klaus-Peter Wandelenus
nungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit
Essen, den 4. Mai 2012
erkannt werden. Bei der Festlegung der PrüfungshandBericht des Aufsichtsrates
lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
PricewaterhouseCoopers
schließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Aktiengesellschaft
nicht zu erheben.
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Der Aufsichtsrat ließ sich während des Geschäftsjahres
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk-
2011 in regelmäßigen Sitzungen vom Vorstand über die
Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss für das Ge-
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kon-
wirtschaftliche Lage des Unternehmens und über wichtige
schäftsjahr 2011. Der Jahresabschluss 2011 ist damit in
trollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchfüh-
Josef Rakel
ppa. Christoph Drewes
Geschäfte unterrichten. Lage und Entwicklung der Gesell-
der vorliegenden Form festgestellt.
rung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüfer
schaft sowie alle wesentlichen Geschäftsvorfälle wurden
eingehend beraten. Anhand der übergebenen Unterlagen
Für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2011 spricht
und der erteilten Auskünfte hat er die Tätigkeit der Gesell-
der Aufsichtsrat dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen
schaft überwacht und die ihm nach Gesetz und Satzung
und Mitarbeitern seinen Dank aus.
obliegenden Entscheidungen getroffen.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des
Essen, im Juni 2012
Abschlussprüfers, der PricewaterhouseCoopers AG, Wirt-
Der Aufsichtsrat
schaftsprüfungsgesellschaft, Essen, haben dem Aufsichtsrat
vorgelegen. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jah-
Wolfgang Weber
resabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem ab-
Vorsitzender
60
61
Kleine EVAG-Geschichte
23.08.1893Inbetriebnahme der ersten Strecken der elektrischen Essener Straßenbahnen
01.01.2007 Übernahme der Schienenwerkstatt von der EVBG
11.02.1895Gründung der „Süddeutschen Eisenbahngesellschaft“, Sitz Darmstadt
15.12.2007Die Unternehmensleiter von DVG, EVAG und MVG verkünden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz,
11.07.1925Inbetriebnahme der ersten Omnibuslinien
dass sie eine umfassende Infrastruktur-Kooperation und die Zusammenführung der Verkehrsmanagement-
01.01.1954Übernahme der Verkehrsgesellschaft Baldeneysee mbH
29.09.1954Änderung der Firma in „Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft“, Sitz Essen
bereiche innerhalb der rhein-ruhr-partner-Verkehr GmbH (Projektname) anstreben.
01.01.2008Die Kooperation unter dem Dach von rrp-Verkehr führt zur Personalunion im Vorstand: Dr. Horst Zierold,
29.04.1965Inbetriebnahme der Grugabahn
Vorstandsvorsitzender der EVAG, ist zusätzlich als Vorstandsmitglied der DVG und Geschäftsführer der
05.10.1967Inbetriebnahme der ersten 600 Meter langen U-Straßenbahnstrecke
MVG tätig. Dipl.-Ing. Klaus-­Peter Wandelenus ist als Vorsitzender der Geschäftsführung der MVG und als
28.05.1977 Eröffnung des U-Stadtbahnbetriebes Linie U18
Vorstandsmitglied bei DVG und EVAG aktiv. Klaus Siewior, Vorstandsvorsitzender der DVG, ist ebenfalls
zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Vorstand der DVG Mitglied der Geschäftsleitung von MVG und EVAG.
sowie des Straßenbahnvorlaufbetriebes Porscheplatz – Hbf – Saalbau
01.01.1980Inkrafttreten des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR),
Juni 2009Die Stadträte von Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr beschließen die städteübergreifende Nah­
verkehrskooperation von DVG, EVAG und MVG. Das Unternehmen Via Verkehrsgesellschaft mbH wird
Eingliederung des Unternehmens in die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV)
28.09.1980Inbetriebnahme der Teststrecke für spurgeführte Busse (Dual-Mode-Bus)
den Nahverkehr für 1,25 Millionen Einwohner gewährleisten und im nächsten Jahr rund 583.000 Fahrgäste
27.11.1981Eröffnung der Stadtbahnlinie U17
täglich befördern.
27.09.1985Eröffnung U-Stadtbahnabschnitt Porscheplatz – Viehofer Platz,
Der Nahverkehr im westlichen Ruhrgebiet wird neu definiert. Via macht sich auf den Weg. Damit entsteht
01.07.2010
das größte, städteübergreifende Nahverkehrsunternehmen im Ruhrgebiet und übernimmt mit diesem Zu-
Umstellung der TRAM-Strecke Wasserturm – Kray auf Spurbusbetrieb
01.06.1986Eröffnung Südstrecke von Hbf – Grugastadion bzw. Bredeney
sammenschluss eine Vorreiterrolle bei der interkommunalen Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen. Mit
01.01.1990Inkrafttreten der neuen VRR-Verträge
dem operativen Start der Gesellschaft am 1. Juli 2010 werden 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die
28.09.1991Inbetriebnahme des Tunnelabschnittes Ost-West-Spange
zwischen Porscheplatz und Krupp-Hauptverwaltung
Mobilität von täglich 581.000 Fahrgästen in Duisburg, Essen und Mülheim sicherstellen.
David Karpathy tritt die Nachfolge von Klaus Siewior an, der zum 30. Juni 2011 seine Mandate als Vorstand
01.08.2011
08.06.1992Letzter Betriebstag der Grugabahn der EVAG
23.08.1993„100 Jahre Straßenbahn“ in Essen
und Geschäftsführer niedergelegt hat.
02.11.2011
Via nimmt den operativen Betrieb auf.
01.04.1995Offizielle Feier zum 100-jährigen Firmenjubiläum
01.08.1996Inkrafttreten der Neuorganisation, Gründung von Tochtergesellschaften
24.05.1998Eröffnung U-Stadtbahnstrecke bis Altenessen-Bahnhof
04.09.1999Roll-out der Niederflurstraßenbahn
01.06.2001Gründung der EVAG-Betriebsgesellschaft mbH
29.09.2001Eröffnung der U-Stadtbahn-Nordstrecke bis Gelsenkirchen/Fischerstraße
16.06.2002Inbetriebnahme des letzten Teilstücks der umgebauten U17-Strecke
07.01.2004Betriebsaufnahme der Fahrbetriebsgesellschaft meoline GmbH
27.06.2004Eröffnungsfeier der Streckenverlängerung U17 bis Gelsenkirchen, Buerer Straße
01.11.2005Einzug der Betriebszentrale des Verkehrsmanagementsystems „Ruhrpilot“ in die Leitstelle der EVAG
Impressum
Herausgeber:
Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft
Zweigertstraße 34
45130 Essen
Telefon 0201 826-0
Telefax 0201 826-1000
Projektverantwortung:
Andreas Köhne
Gesamtkonzept und Layout:
Klaus Falke, Nicole Demes
Grafische Umsetzung:
Grafik Wienholt
Satz:
PageProduction GmbH
Fotos:
www.lokomotiv.de
Redaktion:
Nils Hoffmann (V.i.S.d.P.),
Manuela Raudasch, Daniela Stürmann,
Peter Tinz
Lektorat:
Manuela Raudasch
Druck:
Woeste Druck und Verlag GmbH
und Co. KG, Essen
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Automobil
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