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MaN KaNN eS DReHeN uND WeNDeN WIe MaN WILL - Verband

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NEWSLETTER, NR. 4, APRIL 2012
Editorial
Veränderte
Ausgangslage
Im Sommer 2010
äusserte sich der
Bundesrat zum
Gesuch der SRG
bezüglich der
Freigabe von Onlinewerbung. Grundsätzlich möglich, aber
zuerst müsse mit den Verlegern
gesprochen werden. Die Ausgangslage damals war eine andere, als
sie heute ist. Das Betriebsjahr 2009
verzeichnete rote Zahlen und
weitere Defizite der SRG hätten
eine Erhöhung der Abgabe und
wohl auch zusätzliche Staatsgelder
bedeutet. Da erschien die Freigabe
der Onlinewerbung trotz eines
massiven Eingriffs des Quasimonopolisten in den Markt der privaten
Verleger als kleinstes Übel. Seither
hat sich die Situation aber deutlich
geändert: 2010 schrieb die SRG
bessere Zahlen, die Fernseh-Werbeeinnahmen stiegen – anders als bei
Printprodukten – ersichtlich und
auch die Absicht des neuen
Generaldirektors, für 2011 schwarze Zahlen zu schreiben, scheint
aufzugehen. Immerhin haben
intensive und konstruktive Gespräche zwischen Verlegern und SRG
dazu geführt, dass gegenseitiges
Verständnis gegeben und Kooperationen angedacht worden sind.
Aber Tatsache ist, dass die SRG
guten Glaubens keine finanziellen
Gründe für die Freigabe des
Onlinewerbemarktes mehr geltend
machen kann. Bis Ende März
hatten beide Parteien dem Bundesrat Bericht zu erstatten. Ende April
kommt es zu einer weiteren
Aussprache gemeinsam mit dem
UVEK. Das ist der Stand der Dinge.
Mehr dazu....
Ihr Urs F. Meyer
DAS KANN NUR EIN INSERAT: DIE SIEGERSUJETS ERSCHEINEN DEMNÄCHST
MAN KANN ES DREHEN UND
WENDEN WIE MAN WILL
Zum 10. Mal macht der Verband
SCHWEIZER MEDIEN Werbung für Werbung in Form von Anzeigen. Und zum
10. Mal ist jede Anzeige eine Überraschung. Kein Wunder. Denn die Sujets
stammen von jungen Kreativen.
Eine Anzeige kann gross herauskommen.
Als ganze Seite oder als Kleinanzeige. Sie
kann auf alle möglichen Arten für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff sorgen.
Und damit Reaktionen auslösen. Das war
kurz gesagt das Briefing für DAS KANN
NUR EIN INSERAT – den Wettbewerb für
junge Schweizer Kreative bis Alter 28.
27 Teams nahmen die Herausforderungen an. Sie reichten 76 Einsendungen ein.
Genauer gesagt 22 Ideen für Einzelsujets
und 54 für Kampagnen. Macht zusammen 199 Anzeigensujets (Vorjahr 171). Die Arbeiten wurden am
6. Dezember 2011 juriert. Die Preisverleihung stand am 13. Dezember
2011 auf dem Programm. Und jetzt
sind die sechs ausgezeichneten Arbeiten realisiert.
Fortsetzung auf Seite 3
Ein Inserat kann durchschnittlich 2 ½ Leserinnen und Leser haben.
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband
SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei
siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Nora Saner und Julien Joliat, Werbeagentur
inflagranti. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
Ein Inserat – mehrere Leserinnen und Leser
Die Qualität einer Zeitung oder
Zeitschrift bemisst sich nicht in
der Anzahl gedruckter Exemplare
(Auflage). Sondern in der Anzahl
Leserinnen und Leser. Diese
Sichtweise bringt die Anzeige auf
plakative Art zum Ausdruck. Idee
und Realisation: Julien Joliat und
Nora Saner (inflagranti, Biel).
aus dem INHALT
das kann nur ein inserat
Die Siegersujets. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 1
WEMF
Anpassungen im Auflagereglement . . . . . . S. 9
Schweizer medienkongress 2012
20. – 21. September in Lausanne. . . . . . . . . S. 5
Keystone
World Press Photo 2012 in Zürich. . . . . . S. 10
diplomfeier
Medienmanager vom 12.4.2012. . . . . . . . . . S. 6
Medienmanager 12/14
Informationsanlass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 11
all-in-one set
Neu, kompakt, umweltschonend. . . . . . . . . . S. 8
Medienrechtstagung
Neue Medienordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 11
1
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
1. RECHTEN DAUMEN AUFSETZEN
2. TEXT LESEN
Neulich am Abend. Ein Ehepaar in den Fünfzigern betritt das Restaurant. Sie setzen sich an ihren Tisch. Kurz darauf
präsentiere ich Ihnen die Speise- und Getränkekarte. Ohne einen Augenblick zu zögern, bestellen sie eine der besten
Flaschen des Hauses; einen Château Cheval Blanc für mehr als 2’500 Franken. Die Flasche wird aus dem Weinkeller
geholt. Ich öffne und dekantiere sie ganz ruhig. Ohne Stress. Ich serviere den Wein wie es sich gehört.
Der Herr degustiert zuerst. Sein wohlwollendes Nicken und Gemurmel deute ich als Zeichen der Zustimmung.
Danach serviere ich den edlen Tropfen behutsam in das Glas der Dame. Im selben Augenblic
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lich durchdringt ein Schrei die angenehme Ruhe im Saal. Erschrocken schaue ich wieder an den Tisch des Ehepaars.
Die Frau am Tisch schäumt vor Wut. Was habe ich bloss gemacht? Oh Nein! Benommen realisiere ich, dass ich mehr
als die Hälfte der Flasche auf sie geschüttet habe.Das war mein letzter Abend im Restaurant. Doch dank diesem
Zwischenfall hatte ich das Vergnügen, zu erfahren, was ein Inserat bewirken kann.
Inserate bewegen.
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN
schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde
sie von Gaël Tran und David Moret, Werbeagentur Euro RSCG, Genf. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
2
R
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
SIND SIE INTERESSANT?
Hier erfahren Sie es.
Wo sind Sie gerade?
Im Flugzeug
Im Park
Auf dem Klo
Woanders
Was ist es
für ein Flugzeug?
Sind Sie
Detektiv?
Haben Sie
noch Klopapier?
Wo genau?
Eines für
Kinder auf dem
Spielplatz
Ein echtes
Ja
Sind Sie
Pilot?
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Wenn Sie wollen, können Sie hier ein Loch rausschneiden,
um unauffällig Leute zu beobachten.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Aber passen Sie bitte auf, wo Sie hinfliegen.
Können
Sie lesen?
Sie dürfen gerne
dieses Inserat verwenden.
Schön, dass Sie dieses
Inserat lesen und nicht
etwas anderes.
Nein
zu Verkaufen:
Dieses Feld brauchts
eigentlich gar nicht.
BANANENAUFKLEBER-
Ja
Sind Sie
ein Kind?
Nein
Sind Sie
ein Tier?
Ja
ALBEN
Interessant. Inserate werden
selten von Tieren gelesen,
die nicht lesen können.
Ja
Nein
Hoi. Du lügst. Du kannst nämlich lesen.
Heute ohne Znacht ins Bett.
Ihr Interesse macht Sie interessant.
(Zumindest für dieses Inserat.)
Bei interesse melden unter:
NEIN
076 473 94 45
JA
Bringt auch Kleines gross heraus.
EIN INSERAT INVOLVIERT UND INTERESSIERT.
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN
schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde
sie von Sebastian Eppler, Werbeagentur Wundermann und Luca Schneider, Werbeagentur Euro RSCG, Zürich.
www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN
schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie
von Daniel Gremli und Richard Wegele, Werbeagentur webguerillas. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
Sind Sie interessant?
Die Antwort geben Sie sich selbst. Wenn Sie dem Schema
folgen und Entscheidung um Entscheidung treffen. Idee
und Realisation: Daniel Gremli und Richard Wegele
(webguerillas AG, Zürich).
Fortsetzung von Seite 1
ZUM 1. MAL EIN SIEGERTEAM AUS
DER WESTSCHWEIZ
Die beiden Anzeigen von David Moret und
Gaël Tran (Euro RSCG Genève) nimmt
man auf bestimmte Art zwischen die Finger. Und dann geht’s los – auf eine regelrechte Zickzackfahrt. Damit man den Text
Zu Seite 2:
1. Rechten Daumen aufsetzen –
2. Text lesen
Ein Paar im Restaurant. Es bestellt eine
Flache Wein – eine sehr gute Flasche
Wein. Doch dann läuft etwas schief. Was
genau, das erfahren Sie, wenn Sie den
Text der Anzeige lesen – und sie nach
der fünften Zeile allmählich nach links
drehen. Idee und Realisation: David
Moret und Gaël Tran (Euro RSCG
Genève).
Kleine Ursache – grosse Wirkung
Die Ursache: Bananenkleber-Alben, die zum Kauf angeboten werden. Die Wirkung: grosse Aufmerksamkeit – in Form
einer Anzeige, die alle Blick aller möglichen Interessentinnen und Interessenten auf sich zieht. Idee und Realisation:
Sebastian Eppler (Wunderman, Zürich) und Luca Schneider
(Euro RSCG Zürich).
lesen kann, muss man die Anzeige fortlaufend drehen. Mit dem Moret/Tran gehört
zum ersten Mal ein Team aus der Romandie zu den Gewinnern bei DAS KANN NUR
EIN INSERAT.
Julien Joliat und Nora Saner (inflagranti,
Biel) verdeutlichen auf plakative Weise,
dass eine Anzeige mehr als einen Leser
hat – zum Beispiel 2 1/2.
Daniel Gremli und Richard Wegele
(webguerillas AG, Zürich) stellen die
Frage, «Sind Sie interessant?» und
liefern die Antwort in Form eines
DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG
Wir würden uns sehr freuen, wenn diese attraktiven Inserate wiederum von
vielen Verlegern in allen Pressekategorien so oft wie möglich einsetzen und
damit der Werbewirtschaft diese zukunftsorientierte Seite des Inserats vor
Augen führen. Für das Engagement
danken wir herzlich.
3
Entscheidungsschemas.
Die Anzeige von Silvio Seiler (Werbeagentur Silvio Seiler, Schwellbrunn AR)
ist ein Spiel. Genauer gesagt: ein vierfaches Spiel.
Erstens kann man Herrn Mäder
auf den Weg zu seiner Zeitungslektüre
schicken. Zweitens kann man das Strategiespiel TicTacToe machen. Drittens kann
man aus der Anzeige eine Blume im Stickmuster-Stil kreieren.
Und viertens kann man die Anzeige mit
seinem Mobile fotografieren – und bekommt damit einen Link zur Website von
DAS KANN NUR EIN INSERAT.
Und Sebastian Eppler (Wunderman,
Zürich) und Luca Schneider (Euro RSCG,
Zürich) geben einer vermeintlich kleinen
Sache – einem Bananenkleber-Album –
einen grossen Rahmen.
DIE GRÖSSTE PRINTKAMPAGNE der
schweiz
Die sechs Anzeigen der Kampagne 2012
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
SPIEL MIT MIR.
1. RECHTEN UND LINKEN DAUMEN AUFSETZEN
2. TEXT LESEN
3. NICHT LOSLASSEN
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Spiel -Variante 4: Das Stickmuster.
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Spiel -Variante 1: Der QR-Code.
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Es sieht ganz kristallisch-skandinavisch aus. Wenn Sie alle Felder
ausfüllen, die mit der Zahl «4» markiert sind.
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Er bringt Ihnen DAS KANN NUR EIN INSERAT näher.
Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «1» markiert sind.
Laden Sie die BeeTagg-App gratis auf Ihr iPhone oder AndroidHandy. Fotografieren Sie den QR-Code mit dem BeeTagg QR-Reader.
Alternativ gehen Sie direkt auf Das-kann-nur-ein-Inserat.ch.
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Spiel -Variante 2: Herr Mäder.
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Er findet mit Ihrer Hilfe zu seiner Lektüre. Wenn Sie alle Felder
ausfüllen, die mit der Zahl «2» markiert sind.
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Die Nacht ist noch jung. Der Nebel so dicht, dass er mein Scheinwerferlicht verschluckt. In den drei
Jahren habe ich noch nie so dichten Nebel erlebt, und ich fahre die Strecke täglich. Trotzdem presche
ich jetzt mit hohem Tempo über die Strasse. Warum bin immer ich der letzte, der das Büro verlässt ?
Etwa wegen der Bemerkung, die ich neulich über Monsieur Montaigne gemacht habe ? Aber bitte, er
sieht ja wirklich wie ein Flusskrebs aus.
Verdammt, die Sicht wird immer schlechter. Zum Glück kenne ich die Strecke wie mein
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Spiel -Variante 3: Das TicTacToe.
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Ein Strategiespiel für zwei. Wenn Sie alle Felder ausfüllen,
die mit der Zahl «3» markiert sind. Nun schreibt Spieler 1 ein X
in ein Spielfeld und Spieler 2 ein O. Wer zuerst drei X oder
drei O waagrecht, senkrecht oder diagonal erzielt, gewinnt.
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER
MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese
Arbeit – kreiert wurde sie von Silvio Seiler, Werbeagentur SilvioSeiler.ch. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch.
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Inserate bewegen.
Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN
schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde
sie von Gaël Tran und David Moret, Werbeagentur Euro RSCG, Genf. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
1. Rechten und linken Daumen aufsetzen – 2. Text
lesen – 3. Nicht loslassen
Er ist wieder einmal spät aus dem Büro gegangen. Er fährt
dieselbe Strecke wie immer. Bei Nacht und Nebel. Doch
diesmal verläuft die Fahrt nicht so gradlinig wie sonst. Sie
erleben es selbst, wenn Sie die Anzeige ähnlich wie das
Steuerrad des Autos zwischen die Finger nehmen und nach
der sechsten Textzeile die Zickzackfahrt mitmachen. Idee
und Realisation: David Moret und Gaël Tran (Euro RSCG
Genève).
Spiel mit mir
Diese Anzeige ist das reinste Spiel – und das gleich vierfach. 1. Bahnen Sie Herrn Mäder den Weg zu seiner
Zeitungslektüre. 2. Machen Sie beim Strategiespiel
TicTacToe gute Figur. 3. Kreieren Sie aus der Anzeige eine
Blume im Stickmuster-Stil. 4. Fotografieren Sie die Anzeige
mit Ihrem Mobile und Sie bekommen den Link auf DAS
KANN NUR EIN INSERAT – aber hier sind Sie ja bereits Idee
und Realisation: Silvio Seiler (Werbeagentur Silvio Seiler,
Schwellbrunn AR).
Fortsetzung von Seite 3
werden den Verlagen in zwei Wellen zur
Verfügung gestellt. Sie erscheinen ab Mai
in über 100 Zeitungs- und ZeitschriftenTitel (Stand bei Redaktionsschluss).
DAS KANN NUR EIN INSERAT umfasst
jedes Jahr mehrere hundert Einschaltungen und stellt damit die Kampagne
mitder grössten Reichweite und dem
grössten Impact dar.
EINLADUNG ZUM BEZUG DER SUJETS
Die spezielle Einladung und das Bestell-
formular für Mitgliedsverlage zum
(kostenlosen) Bezug der Druckunterlagen
wurdevor einigen Tagen verschickt. Diese
sind auch abrufbar unter www.das-kannnur-ein-inserat.ch
toni.vetterli@schweizermedien.ch
INSERATE-STOPP!
«NUR WER LIEST, WIRD KLÜGER» – NUR NOCH BIS
ENDE APRIL 2012
Weil diese «tierischen» Inserate zu einem Wettbewerb
mit Einkaufsgutscheinen von Coop City einladen, der
Ende April ausläuft, dürfen sie ab Mitte April nicht
mehr erscheinen. Über eine Fortsetzung oder Neuauflage der Kampagne befasst sich die Projektgruppe im
Departement Nutzermarkt.
Kompetente Journalisten und Journalistinnen schreiben für Sie in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Aktualitäten und ihre Hintergründe. Damit Sie
Kompetente Journalisten und Journalistinnen schreiben für Sie in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Aktualitäten und ihre Hintergründe. Damit Sie
Kompetente Journalisten und Journalistinnen schreiben für Sie in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Aktualitäten und ihre Hintergründe. Damit Sie
besser informiert sind und sich eine eigene Meinung bilden können. Bestellen Sie jetzt per Mausklick ein Probeabo Ihrer gewünschten Zeitung oder Zeitschrift auf
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4
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
20. – 21. September 2012 in lausanne
schweizer medienkongreess
Publication – Transformation – Innovation. Diese drei Begriffe stehen dieses
Jahr für den Schweizer Medienkongress
in Lausanne. Dazu werden sich Referenten äussern, welche die Medienlandschaft täglich von aussen und innen kritisch beurteilen.
Massgebend für Verleger als Unternehmer
ist sicher die Beurteilung der nahen und ferneren Zukunft. Wie also wird die Wirtschaftslage beurteilt, unterliegt sie einer
Veränderung oder wird sich das Wachstum
der letzten Monate fortsetzen? Diese Beurteilung übernehmen der CEO der Raiffeisenbank, Dr. Pierin Vincenz und Prof. JeanPierre Danthine, Mitglied des Direktoriums
der Schweizerischen Nationalbank.
Die gedruckte Presse finanziert sich zu
einem wesentlichen Teil über die Werbung.
Im Onlinebereich ist dies zunehmend der
Fall, wobei hier Bewegtbild und Banner
noch um die Vorherrschaft streiten. Wie
aber beurteilen Werber und Werbeauftraggeber die Lage im Markt? Dazu äussern
sich Dominique von Matt von der gleichnamigen Werbeagentur sowie Georges Kern,
CEO IWC und Gerhard Schürmann, CEO
Emil Frey AG.
Seitens der Politik wird den Medien häufig mangelnde Qualität vorgeworfen. Die
Berichterstattung sei flüchtig, unpräzis, ja
teilweise sogar fehlerhaft. Nur stellt sich
den Medienschaffenden oft die Frage, was
die Mediennutzer unter Qualität verstehen.
Dieser Begriff ist so vielschichtig, wie die
Medienerzeugnisse von Boulevard bis Fach-
artikel zu erscheinen
pflegen. Nationalrat
Dr. Gerhard Pfister,
CVP, ist Mitglied der
Staatspolitischen
Kommission des Nationalrates und präsidiert dort die Untergruppe Medien.
Er diskutiert am Medienkongress
mit
zwei Chefredaktoren
zur Qualität in den
Medien.
Norwegen
hat
bezüglich der Medi- Grandhotel Beau-Rivage Palace in Lausanne
Medienkongress präsentieren wird. Da die
en eine gewisse Ähnlichkeit mit unserem
entsprechenden Zusagen erst provisorisch
Land. Dies ist der Grund, wieso wir am Medienkongress das Medienland Norwegen vorliegen, können wir Ihnen weitere spanvorstellen möchten. Ivar Rusdal ist nicht nende Persönlichkeiten erst im kommenden Newsletter präsentieren. Sicher aber
nur Verleger einer bedeutenden Zeitung
ist, dass neben den geladenen Referenten
Norwegens, er ist im Moment auch Präsiund Referentinnen viel Gelegenheit gebodent der ENPA, des europäischen Zeitungsten wird, sich über die täglichen Kontakte
verlegerverbandes und damit bestens in
hinaus auszutauschen, da und dort etwas
der Lage, Presseherstellung und Pressevertrieb seines Landes mit jenem in der über gelungene oder weniger erfolgreiche
Ideen zu erfahren und beim offiziellen DinSchweiz zu vergleichen.
ner am Donnerstagabend gesellige KontakVerschiedene Verlagshäuser setzen auf
te zu pflegen. Die offizielle Ausschreibung
verschiedene Strategien. Diese hier aufzuzeigen, würde den Rahmen des Hinweises zum Schweizer Medienkongress erfolgt anauf den Medienkongress definitiv spren- fangs Juli. Sich aber bereits jetzt den 20.
und 21. September in der Agenda zu resergen. Also stellen sich die Vertreter verschievieren, lohnt sich definitiv. Es wäre schade,
dener Medienunternehmen der Herausforwenn sie den Medienevent des Jahres verderung, ihre Wahl des Weges zum Ziel
passen würden.
prägnant darzulegen.
Dies sind nur ein paar Highlights, die Ihurs.meyer@schweizermedien.ch
nen der Verband SCHWEIZER MEDIEN am
«Medien müssen nicht Verkündungsbecken für x-beliebige Lesermeinungen sein.»
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Aus dem Artikel: Noch fehlen klare Strategien von Torsten Haeffner, 28. Juni 2011, 11:00
Weiterlesen auf: www.medienwoche.ch
Das neue digitale Medienmagazin der Schweiz
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29.08.11 17:45
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Nr. 4, APRIL 2012
Fotos: yeliz aciksöz
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
medieninstitut
Diplomfeier der Medienmanager vom 12.4.12
Diplomrede von
Hanspeter Lebrument, Präsident
Verband SCHWEIZER MEDIEN
Liebe Diplomatinnen und Diplomanten
Vorerst möchte ich Ihnen gratulieren, dass
Sie in intensiver und auch belastender
Arbeit es geschafft haben, das eidgenössische Diplom zu erwerben. Es ist dies nicht
nur ein Erfolg in Ihrer persönlichen und
privaten Laufbahn, es ist dies auch ein Zeichen für den Verband SCHWEIZER MEDIEN, dass wir in einer schwierigen Zeit getrost mit guten ausgebildeten Kaderkräften
die Anforderungen von heute und der Zukunft in Angriff nehmen können.
Ich kann mich noch gut erinnern, als
wir im Zunfthaus zur Zimmerleuten das
Medieninstitut gegründet haben. Es war
dies, ein grosser Tag für den damaligen
Verband Schweizer Presse. Erstmals bekannte er sich zur Professionalität ausserhalb journalistischer Kriterien. Seit der ersten Gründung einer Journalistenschule für
die deutsche Schweiz im Jahr 1972 waren
doch viele Jahre vergangen, bis die Einsicht reif war, dass es für ein Medienunternehmen in allen Bereichen professionell
geschulte Kräfte braucht. Diese Einsicht
führte dazu, dass als erster Präsident der
spätere Chef von Vogt Schild und noch
später Chef von Radio DRS, Dr. Walter
Rüegg und der schweizweitbekannte Journalist Karl Lüönd als operativer Leiterdiesem kleinen Unternehmen leben einhauchten.
Heute weiss man, dass die Gründung
dieses
Instituts
von
ausschlaggebender Bedeutung für die Schweizer
Presse war. Lassen Sie mich dazu einige
Gedanken machen.
Verlagsleiter, Anzeigenleiter, Medienmanager usw. wurden lange Zeit verdeckt
und versteckt ausgebildet. Jedes grössere
Unternehmen betrachtete die Ausbildung
als ein Wettbewerbskriterium innerhalb
der Schweizer Medien. Man wollte wenig
Gemeinsames und viel Unternehmensbezogenes machen. Wie etwa dies noch im
Fernsehen und Radio der Fall ist. Wo die
grösste Gesellschaft die öffentlich rechtliche SRG es als einen unternehmensspezifischen Vorteil anzieht, dass sie ihre eigene,
den Fremden nicht öffentlich zugängliche
Schulung, betreibt. Im Fernsehen und Radio ist dies deshalb nicht von allzu grosser
Bedeutung, weil die Grössenordnungen
zwischen einer SRG und den übrigen meist
lokalen und regionalen Fernseh- und Radiostationen ganz immens sind.
Ganz anders stellt sich das Problem in
der Presse dar. In der Presse schufen die
grossen Unternehmungen ihre eigenen
praxisorientierten Ausbildungen für den
gesamten Management-, Nutzer-, Werbemarkt-, Rechts- und Vertriebsbereich. Das
führte dazu, dass der Verband Schweizer
Presse einigermassen gut ausgebildete
Fachleute bei den grössten Verlagen und
– um es vorsichtig zu sagen – Amateure
bei den dutzenden von Kleinverlagen hatten. Die Lokalzeitungskrise der 80er Jahre,
als praktisch ein Blatt nach dem anderen in
Schwierigkeiten geriet, hatte viel mit der
fehlenden Ausbildung zu tun. Der Verband
Schweizer Presse verkam in einen professionellen und einen unprofessionellen Teil.
Erst als sich, teils durch Krisen und teils
durch Pressekonzentrationsbewegungen,
die Einsicht durchsetzte, dass auf jeder
Stufe und jeder Grössenordnung sich Pro-
fessionelles machen lassen musste, kam es
nicht nur zu einer eindeutigen Besserung
der gesamten Mediensituation, sondern
der Verband und die Verlage schlossen
sich in ihrem Handeln enger zusammen.
Das Medieninstitut ist nicht nur eine
Schule, es ist auch ein Labor und es ist
auch ein Zukunftsunternehmen, das für
alle Unternehmungen Kompass ist, wohin
unsere Reise geht. Lassen Sie mich einige
kurze Stichworte geben. Den Eintritt in die
elektronische Welt haben wir hinter uns. In
der Suche nach neuen Geschäftsmodellen
in der digitalen Welt sind wir voll gefordert
aber seit Jahren kommen junge Nachwuchskräfte auf den Markt, die durch das
Medieninstitut ein verbindendes Element
gefunden haben und, ob Sie nun bei einem Grossverlag, einen mittleren oder
kleineren Haus arbeiten, haben Sie eine
gemeinsame Sprache gelernt.
Für das Präsidium des Verbandes
SCHWEIZER MEDIEN haben das Medieninstitut und das Medienausbildungszentrum, sowie Schulen, die sich auf diese Lehren abstützen, einen immensen Wert. Sie
sind es, die es heute möglich machen,
dass der Verband Schweizer Medien in
den wichtigsten Bereichen, wie Ausbildung, Stellung zum digitalen und zum
SRG Leistungsschutzrecht, Mehrwertsteuer und die direkte und indirekte Presseförderung eine ähnliche und nämliche Sprache reden.
Ich habe mich deshalb ganz besonders
gefreut, dass ich heute einige Gedanken
zum inneren und über die Schule und das
Institut hinausgehende Gedanken äussern
durfte. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft
alles Gute und hoffe, dass Sie einen schönen Diplomabend verbringen.
16 Eidgenössisch diplomierte Medienmanager
Folgende Absolventen belegen die ersten drei
Ränge:
• Philipp Fuchs, Espace Media AG, Bern
• Thomas Kramer, AZ Anzeiger AG, Arlesheim
• Philipp Lahman, Tamedia AG, Zürich
• Gabi Reimann, Neue Fricktaler Zeitung AG, Rheinfelden
• Markus Röösli, Axel Springer Schweiz AG, Zürich
• Dominik Schuhmacher, kooaba AG, Zürich
• Thomas Stuckert, Medien & Medizin Verlag MMV AG, Zürich
• Nicole Thalmann, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich
• Heinrich Wettstein, Verband Schweizerischer Schreinermeister
und Möbelfabrikanten, Zürich
•Chantal Landis, Axel Springer Schweiz AG, Zürich
• Roger Spillmann, Energy Zürich, Zürich
• Nicolas Mengis, Mengis Druck + Verlag AG, Visp
•Alain Zucker, Tamedia AG, Zürich
Die weiteren erfolgreichen Absolventen in der
alphabetischen Reihenfolge:
• Rebecca Borer, Wetzikon
•Adriano Fernandes, Gourmedia AG, Zürich
• Bruno Frey, Radio Sunshine, Rotkreuz
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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
DAS ALL-IN-ONE SET 2012
NEU, KOMPAKT UND UMWELTSCHONEND
ALL-IN-ONE SET 2012
Das Dutzend ist voll! Nach zwölfmaligem, erfolgreichem Erscheinen hat das «All-in-One Set für Marketing und Media» ein
Facelifting verdient. Bei unverändertem Inhalt ist die Ausgabe
2012 kompakter, praktischer und übersichtlicher. Auf die
Kunststoffmappe wurde verzichtet, dafür auf der Rückseite des
Kartonumschlags eine ausklappbare Halterung für das Ablegen in Ordnern angebracht. Fazit: Schöner fürs Auge, zweckmässiger im Gebrauch.
Das Set kann in Deutsch und Französisch zum Einzelverkaufspreis von CHF 35.– im Internet unter http://www.bestpractice.
ch/ bestellt werden.
Spezialpreise für Mengenbezüge und für Mitglieder des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN.
inserat
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Schulbehörden, liebe Eltern
Wer die Welt in all ihrer Komplexität auch nur
annähernd verstehen will, kann weniger denn je
auf Zeitungen und Zeitschriften verzichten. Nur
die Presse bietet eine derart intensive Auseinan­
dersetzung mit den relevanten Themen von heute,
morgen und übermorgen. Umso wichtiger, dass
unsere Jugendlichen den Zugang zur Presse fin­
den, dass ihnen in der Schule der anregende Um­
gang mit Zeitungen und Zeitschriften vermittelt
wird. Damit sie noch ein bisschen weniger für die
Schule und noch ein bisschen mehr fürs Leben
lernen. «Lesen macht gross.» Unter diesem Motto
hat der Verband SCHWEIZER MEDIEN in enger
Zusammenarbeit mit Pädagogen einen Ordner
für die Sekundarstufen herausgegeben, dessen
Inhalt in die Welt der Presse einführt. Interessiert?
Der Ordner «Lesen macht gross.» Sekundarstufen
I und II wird allen Lehrpersonen der Sekundar­
stufen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
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PLATZ füR TITELLOgO
PUbLIKATION
Kontaktieren Sie bitte
Name, Vorname ((der zuständigen Person))
Helvetica Roman 8 Pt / 11,5 Pt
E­Mail und Telefonnummer
Adresse 1, Adresse 2
MIT fREUNDLICHER UNTERSTüTZUNg VON
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
WEMF/SW-AUFLAGEBEGLAUBIGUNG
ANPASSUNGEN IM AUFLAGEREGLEMENT
Die WEMF AG für Werbemedienforschung passt ihr Reglement für die Auflagebeglaubigung veränderten Bedürfnissen des Medienmarkts an. Das neue
Auflagereglement tritt ab Erhebungsperiode Juli 2012 - Juni 2013 in Kraft.
Mit der Überarbeitung des Auflagereglements reagiert die WEMF auf den Input einer gezielt eingesetzten Projektgruppe des
Verbands SCHWEIZER MEDIEN und das in
der letzten Zeit gewachsene Bedürfnis der
Medienhäuser, die digitalen Formen ihrer
Publikationen vollständiger zu erfassen.
WEMF
/ SW – Auflagebeglaubigung:
Die Veränderungen und Neuerungen
wurden mit Einbezug der genannten Projektgruppe, der Kommission für Auflage
und Verbreitung (KAV), der Leitungsausschüsse Nutzermarkt und Werbemarkt so-
Reglementsanpassung 2012
wie des Präsidiums des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN und des Verwaltungsrats der
WEMF definiert.
MEHR KLARHEIT UND ABBILDUNG
DER DIGITALEN LEISTUNGEN
Die
Reglementsanpassungen
bringen
einerseits mehr Klarheit und straffere Bestimmungen und erlauben den Medienhäusern andererseits, die zeitgemässe
Abbildung der digitalen Leistungen der einzelnen Titel.
Die wichtigsten Anpassungen sind:
•Einführung des Wertes «verbreitete Auflage»
• Deklaration und Publikation der Replicas
(ePapers) und Non-Replicas
• Streichung der «Unterbrüche» aus der
beglaubigten Auflage
• Limitierung des «Sonstigen Verkaufs» auf
max. 80 % Rabatt
• Wiedereinführung des Wechselzielgruppenversandes
Das neue Reglement für die Auflagebeglaubigung tritt ab Erhebungsperiode Juli 2012
– Juni 2013 in Kraft. Die im Herbst 2012
publizierten Zahlen werden noch nach
dem alten Reglement erhoben.
BESTELLUNG AUFLAGEREGLEMENT
UND INFORMATION BEI
WEMF AG für Werbemedienforschung
Bachmattstrasse 53
8048 Zürich
Tel: 043 311 76 76
www.wemf.ch
neu
bisher
Auswirkung
Verkaufte Auflage + Gratisauflage
= Verbreitete Auflage
Verkaufte Auflage + Gratisauflage
= Total Gratisauflage
Print stellt sich am Markt besser
dar (Begriff, höhere Auflage)
Verkaufte Auflage ohne
Unterbrüche
Verkaufte Auflage inkl.
Unterbrüche
Härtere Auslegung der
Verkauften Auflage (Reduktion)
Gratisauflage inkl.
Wechselzielgruppenversand
Gratisauflage ohne
Wechselzielgruppenversand
Erweiterung der
Gratisauflage (Steigerung)
Sonstiger Verkauf auf
20% des Abopreises limitiert
Keine Limitierung
des „Sonstigen Verkaufs“
Pro forma Gegengeschäfte werden erschwert.
Vereinfachung der Audits. Härtere Währung
Ausweis der Replicas (ePaper)
analog Print = inkl. Gratisauflage
Ausweis der Replicas (ePaper)
ohne Gratisauflage
Mehr Transparenz,
höhere Gratisauflage
Ausweis der Non-Replicas.
Nicht Teil der verbreiteten Auflage
nicht erfasst
Teilausgleich der Verschiebung der
Printauflage in Richtung Digitale Formen
Quelle: WEMF April 2012
15.03.12
Foto: keystone
blitzlicht
«Es kann passieren was will, es gibt immer einen der es kommen sah».
Autor: unbekannt
So viele Jobs.
Da können Sie lange googeln.
Der Online-Stellenmarkt für die Schweizer Kommunikationsbranche
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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
KEYSTONE präsentiert
World Press Photo 12 in Zürich
Anfang Februar wurde in Amsterdam
das World Press Photo des Jahres 2011
erkoren. Sieger ist der spanische Fotograf Samuel Aranda mit dem Bild von Fatima al-Qaws, die ihren Sohn Zayed während
der
Proteste
gegen
den
jemenitischen Präsidenten Saleh umsorgt. KEYSTONE präsentiert die Ausstellung World Press Photo 12 mit Rahmenveranstaltungen vom 3. - 28. Mai 2012 im
Papiersaal in Sihlcity, Zürich.
weltweit 45 Ländern. KEYSTONE holt zusammen mit den Leading Partnern Canon,
Baumann & Cie, Banquiers sowie den Medienpartnern NZZ am Sonntag, persönlich
und DU die Ausstellung World Press Photo
bereits zum fünften Mal nach Zürich – als
eine der ersten Stationen der weltweiten
Tournee. Vom 3. bis 28. Mai 2012 sind die
prämierten Bilder des Jahres 2011 im Papiersaal in Sihlcity, Zürich der Öffentlichkeit
zugänglich.
Das World Press Photo of the Year 2011
stammt vom spanischen Fotografen Samuel
Aranda und wurde für The New York Times
produziert. Das Siegerbild zeigt Fatima al-
Kalanderplatz 6, 8045 Zürich
Führungen: Öffentliche Führungen (kostenlos): Sonntag, 6., 13., 20., 27. Mai,
13 Uhr, Private Führungen für Gruppen
(kostenpflichtig): auf Voranmeldung wpp@
keystone.ch, Leitung: Nicole Aeby, Freelance Photography Consultant & Kuratorin;
Lea Truffer, Picture Editor
Rahmenveranstaltungen
8. Mai 2012, 19 Uhr;
Lecture von Jan Grarup
Der 1968 geborene Däne Jan Grarup fotografiert seit 20 Jahren in Kriegs- und Krisengebieten.
Grarups Arbeit spiegelt seinen Glauben
in die Rolle des Fotojournalismus als Zeuge
und Gedächtnis, um die Geschichten jener
Menschen zu erzählen, denen sonst keine
Stimme gegeben wird.
So entstand 2011 auch die jüngste Serie
«Hunger in the Horn of Africa». Jan Grarup,
Mitglied des Fotografenkollektivs NOOR,
gewann für sein Schaffen bereits dreimal einen World Press Photo Award.
Während der Ausstellung werden Führungen unter der Leitung von Nicole Aeby,
Freelance Photography Consultant & Kuratorin, und Lea Truffer, Picture Editor, sowie
Rahmenveranstaltungen angeboten. Renommierte
Fotografen halten
Lectures ab: der
Däne Jan Grarup
am 8. Mai 2012
und der in Südafrika lebende Amerikaner Roger Bal15. Mai 2012, 19 Uhr;
len am 15. Mai.
Lecture von Roger Ballen
2012. Weitere InDer in Südafrika lebende gebürtige Ameriformationen entkaner Roger Ballen fotografiert ausschliessnehmen Sie bitte
lich in Schwarzweiss.
dem Beiblatt.
Seine Aufnahmen beleuchten menschliEine Auswahl
World Press Photo of the Year 2011 von Samuel Aranda
che Abgründe in inszenierter Umgebung
der Siegerbilder
und schaffen so eine Realität, die mit der
steht für redaktioQaws, die ihren Sohn Zayed (18) in einer als nelle Zwecke zur Verfügung auf: www.keysgewohnten visuellen Wahrnehmung bricht.
Feldlazarett dienenden Moschee in der jeBallens Werke wurden in Institutionen auf
tone.ch oder www.photopress.ch/image/
menitischen Hauptstadt Sanaa umsorgt. World+Press+Photo/2012
der ganzen Welt ausgestellt und sind in
Zayed leidet nach einer Demonstration geSammlungen renommierter Museen wie
gen Präsident Ali Abdullah Saleh am 15. Ok- Informationen
Tate/ London und Museum of Modern Art/
tober 2011 an den Folgen von Tränengas. Ausstellungsdauer, Öffnungszeiten, Ort:
New York vertreten.
Arandas eindrückliches Bild gewann auch in
Anfang Juni eröffnet das Musée de
3. - 28. Mai 2012, Montag bis Sonntag
der Kategorie «People in the News Singles» 11 - 19 Uhr, Freitag 11 - 21 Uhr, Auffahrt
l’Elysée in Lausanne eine Einzelausstellung
den ersten Preis.
mit seinen Arbeiten.
und Pfingsten geöffnet, Papiersaal, Sihlcity,
Die internationale 19-köpfige Jury prämierte die besten Werke in 9 Kategorien aus
Mehr Informationen
101‘254 Vorschlägen, eingereicht von
5‘247 Fotografen aus 124 Ländern. «Das
KEYSTONE, Grubenstrasse 45, 8045 Zürich, www.keystone.ch
Foto steht für die gesamte Region», begrünRainer Kupper, CMO, rkupper@keystone.ch, T 044 200 13 00
dete Jurymitglied Koyo Kouoh die AuszeichCristina Tonitto, Marketing & Kommunikation, ctonitto@keystone.ch, T 044 200 13 08
nung. «Es steht für den Jemen, Ägypten,
Tunesien, Libyen, Syrien – für alles, was
Eintrittspreise, Katalog:
während des arabischen Frühlings geEintritt Ausstellung: CHF 10.–, ermässigt CHF 5.–, Kinder und Jugendliche bis
schah.» Dennoch zeige das Bild in einer be16 Jahre gratis
deutenden Entwicklung auch eine «private,
Eintritt Rahmenveranstaltung und Ausstellung: CHF 15.–, ermässigt CHF 10.–
intime Seite».
Die Wanderausstellung mit den prämierKatalog erhältlich im Papiersaal in Deutsch, Französisch oder Englisch, CHF 39.–
ten Werken gastiert in rund 100 Städten in
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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
medieninstitut
Informationsanlass Medienmanager 12/14
Gute Karten für eine beruflich erfolgreiche
Zukunft hat, wer zum Leistungsausweis in
der Praxis auch anerkannte Aus- und Weiterbildungsabschlüsse mitbringt. Die Bereitschaft, permanent dazuzulernen und
sich persönlich weiterzuentwickeln, wird
bei Führungspersonen vorausgesetzt.
Wir bieten die einzige medienwirtschaftliche Kaderausbildung an.
In den Kursen wird die multimediale
Entwicklung von publizistischen Inhalten
und deren crossmediale Vermarktung behandelt. Sie bereiten auf eidgenössische
Prüfungen vor. Der nächste Kurs Medienmanagement startet im September 2012.
Der nächste Informationsanlass findet statt
am:
Foto: keystone
Die nachhaltigste Investition ist diejenige in eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung. In Krisenzeiten verschärft sich
der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt.
Montag, 7. Mai 2012, 18.15 Uhr im
Medieninstitut, Konradstrasse 14, Zürich
Anmeldung an: info@medieninstitut.ch
Neue Medienordnung
Medienrechtstagung vom 9. Mai 2012
lichen Fragen der Nutzermessung im digitalen Markt. Martin Ettlinger, Rechtskonsulent Verband SCHWEIZER MEDIEN erörtert
Fragen zum Rechtsschutz für digitale Medieninhalte.
Historisch gewachsene Strukturen sind in
Frage gestellt: Vom Urheberrecht über die
Privatheit bis zur Abstimmung von öffentlichen und privaten Angeboten. Im Rahmen
der traditionellen Medienrechtstagung des
Medieninstituts werden jedes Jahr im Mai
aktuelle juristische Fälle präsentiert und kritisch diskutiert. Im Zentrum stehen dabei
die Praxis in den Redaktionen und Werbeabteilungen sowie die Herausforderungen
an Medienunternehmen. In der Tagung
vom 9. Mai 2012 werden wiederum die
brisanten Themen aufgegriffen. Schwerpunkte bilden:
Verantwortung der Medien
Wo hört das legitime Interesse für Gewaltverbrechen auf? Frank Urbaniok, Chefarzt,
Kanton Zürich Direktion der Justiz und des
Innern, Amt für Justizvollzug, PsychiatrischPsychologischer Dienst beschäftigt sich mit
diesen Fragen. Rainer Stadler, Medienredaktor NZZ, fordert mehr Selbstkritik der
Medien.
Radio- und Fernsehgesetzgebung
in der digitalen Medienwelt
Das Verhältnis zwischen der SRG und den
Verlegern ist gespannt. Welcher Spielraum
soll dem Service public in der digitalen Medienwelt gewährt werden? Private Radiound Fernsehveranstalter sehen sich mit Auflagen bei der Konzessionierung und
Qualitätssicherung konfrontiert. Nancy
Wayland Bigler, Leiterin der Abteilung Radio und Fernsehen im BAKOM, und Urs Saxer, Prof. Dr. iur., RA, LL.M., präsentieren
den aktuellen Stand der Debatte.
Dr. Rena Zulauf, Rechtsanwältin, berichtet über erste Erfahrungen von «MustCarry»-Veranstaltern und zeigt auf, dass
Foto: keystone
Die Digitalisierung der Medien verändert die Branche grundlegend. Auf den
konvergenten Plattformen treffen sich
die Anbieter mit Inhalten in allen Formen.
eine «Must-Carry»-Verfügung unerwartete
Kosten nach sich zieht.
Rechte der Medienanbieter in der
digitalen Welt
Verleger investieren in die Produktion von
redaktionellen und kulturellen Inhalten. In
der digitalen Medienwelt ist der klassische
Urheberschutz bestritten. Die zentralen
Fragen lauten: Wer kann über die Weiterverbreitung von kreativen Werken entscheiden? Wer darf damit Geld verdienen? Daniel Schönberger, Attorney at Law, Head of
Legal Switzerland & Austria, Google Switzerland GmbH, spricht über Google›s Zusammenarbeit mit Rechteinhabern. Dr. Rolf
Auf der Maur, RA beschäftigt sich mit recht-
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Datenschutz in der Digitalen
Welt
Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter
des Kantons Zürich, befasst sich mit den
aktuellen Konflikte der digitalen Kommunikationsfirmen mit dem Datenschutz.
Kommunikationswelt von
Morgen
Während die meisten versuchen, die kürzlich erfolgten Innovationen zu verarbeiten,
stehen die nächsten technischen Produkte
bereits vor der Tür. Mit welchen Veränderungen muss die Medienwelt rechnen und
welche rechtlichen Fragen stellen sich mit
ihnen? Philip Kübler, General Counsel
Swisscom und Head of M&A, wirft einen
Blick in die Zukunft.
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.medieninstitut.ch
Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien
Nr. 4, APRIL 2012
IMPRESSUM
FLASH
Newsletter des Verbandes
SCHWEIZER MEDIEN
Erscheint 11x im Jahr
Verlag und Druck
Verband SCHWEIZER MEDIEN
Konradstrasse 14
Postfach
8021 Zürich
Telefon 044 318 64 64
Telefax 044 318 64 62
Internet: www.schweizermedien.ch
www.medieninstitut.ch
E-Mail: contact@schweizermedien.ch,
info@medieninstitut.ch
Gezielt weiterkommen
Medienfachleute, Medienmanager
Das Medieninstitut bringt seit über 20 Jahren Medienprofis weiter: Mit Tagungen, Seminaren, individueller
Weiterbildung und Beratung. Schweizweit einzigartig:
Die zweistufige, berufsbegleitende Ausbildung im
Medienmanagement mit Kursen für Medienfachleute
und Medienmanager zur Vorbereitung auf eidgenössisch anerkannte Prüfungen.
Lernen von den Profis
Kurse, Seminare, Module und Zertifikate
Neu- und Quereinsteiger erhalten in den
Kursen «Einstieg in die Verlagsbranche» und «Medienbranche Kompakt» eine solide Basis. An jeweils einem
Tag pro Jahr finden Weiterbildungen statt und übers
ganze Jahr verteilt bietet das Medieninstitut Module
und Zertifikate an. Module der Kurse Medienfachleute
und Medienmanager können einzeln belegt werden.
Zertifikate können für die Themenbereiche Medienangebot, Medienmarketing und Führung im Medienunternehmen erworben werden.
Redaktion
Urs F. Meyer (gesamtverantwortlich,
Aussenbeziehungen),
Martin Ettlinger (Recht, Distribution,
Elektronische und Neue Medien),
Josefa Haas (Bildung, Publizistik),
Toni Vetterli (Werbe- und Nutzermarkt)
Tagungen
Das Medieninstitut organisiert Trendtagungen zu aktuellen Themen. Ergänzend dazu die im Januar stattfindende
Dreikönigstagung sowie eine Medienrechtstagung.
Alle aktuellen Angebote, Ausschreibungen
und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter
www.medieninstitut.ch
Desktop
Carmela Faoro / Yeliz Açiksöz
Inserate
1 Seite: CHF 1500.–
1/2 Seite: CHF 850.–
Auflage
2000 Exemplare
Abdruck und jegliche andere Weiter­
verwendung unter Angabe der Quelle.
MEDIENINSTITUT
des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN
Konradstrasse 14, Postfach, CH-8021 Zürich,
Tel. 044 318 64 66, Fax 044 318 64 62
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14. Mai 2012.
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AGENDA
DIESE TERMINE SOLLTEN SIE SICH MERKEN. MEHR AUF WWW.SCHWEIZERMEDIEN.CH
27.4.2012
Seminar Digitale Medien: Nutzermarkt
11.5.2012
Seminar Digitale Medien: Werbemarkt
14. – 15.6.2012
Kongress der Deutschen Fachpresse, Essen
7.5.2012
Informationsanlass Medienmanager 12/14
30.5. – 1.6.2012
Seminar Einstieg in die Verlagsbranche
29.6.2012
Seminar Digitale Medien: Workshop
9.5.2012
Medienrechtstagung
13.6.2012
Trendtagung Digital
20. – 21.9.2012
Schweizer Medienkongress in Lausanne
12
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