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Leben wie im Dorf - Monica Beurer

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Quartier
Auflage 83’658
Verlag und Redaktion «Quartier-Echo», Baumackerstrasse 45, Postfach, 8050 Zürich
Telefon 044 315 16 16 • Fax 044 315 16 66 • www.quartierecho.ch • info@quartierecho.ch
16. Jahrgang. Erscheint 14-täglich, verteilt mit DMC in alle Briefkästen
Donnerstag, 27. August 2009, Nr. 13
BILD SERGE ROSSINSKI
Zürcher Quartierzeitung für die Stadtkreise 3 • 4 • 5 • 9
Chreis 9 Fäscht: 28. – 30.8.
Programm ab Seite 17
Stauffacher bis
Albisriederplatz
Seite 8
Langstrasse
Seite 10/11
Altstetten
Seite 12/13
Albisrieden
Seite 14/15
Handwerk & Gewerbe
Seite 30/31
Gewerbeverein Kreis 5
Züri-West
Seite 32/33
Goldbrunnenplatz
Seite 34/35
Wiedikon & Wiediker-Fest
Seite 36 – 39
Ausgehen
Seiten 40 – 43
Agenda
Rückseite
Nächste Ausgabe: Do, 10.9.
Erinnerungen: Laurette Bürgi kam 1934 in Albisrieden in die Schule, Kurt Honegger 1935 in Altstetten.
Leben wie im Dorf
75 Jahre Eingemeindung von Albisrieden und Altstetten Noch heute sprechen viele
vom «Dorf» und meinen ihre Quartierzentren. Zwei erinnern sich, wie es damals war.
«Am Mittwochnachmittag ist
Krieg.» Das war der Marschbefehl
für Buben aus Albisrieden und Altstetten. Sie zogen gegeneinander in
die Schlacht, mal hüben, mal drüben.
Einmal wagte sich auch Kurt Honegger (84) unter die Altstetter. Was man
als Trophäen heimnahm, waren
Beulen und blaue Flecken. «Die Rauferei war aber für alle ein Abenteuer»,
erzählt Honegger.
1935 zog seine Familie an die Furkastrasse, ein Steinwurf vom heutigen Lindenplatz entfernt. Kurt Ho-
negger kam in die vierte Klasse ins
Schulhaus Altstetten und 1937 ins
neue Kappeli. «Das zählte damals zu
den modernsten Schulhäusern in Europa», berichtet er.
Einkäufe wurden angeschrieben
Die Familie von Laurette Bürgi (84)
bezog 1934 ein Haus am Lyrenweg.
Dort wohnt sie auch heute. Ihre
Schule? Das war eine Baracke, bis sie
später ins In der Ey kam.
Der echte Krieg belastete Laurette
Ihre Nummer
1 in Zürich!
Bis zu 10% günstiger Taxifahren: www.taxicard.ch
Bürgi vor allem kulinarisch: «Anfang
40er-Jahre mussten wir im Ziergarten
Gemüse anbauen. Je nach Saison
kochte die Mutter immer Bohnen, immer Lattich oder was die Ernte hergab.» Zur erweiterten Selbstversorgung habe ihr Vater englische und
russische Hasen gekauft. Die Engländer nannte er Churchill und Montgomery, die Russen Stalin und Molotow. «Die Hasen wuchsen, bis die
Mutter den Vater bat, doch mal für einen Hasenbraten zu sorgen.» Hasen>>>
Quartier
BILD ZVG
Donnerstag, 27. August 2009
Namusoke singt
Reagge und Soul
Bäckeranlage Namusoke
veröffentlicht ihre zweite CD.
Konzerte und Parade
BILD ZVG
Drei Tage volles Programm an den Blasmusiktagen 2009.
Ihre Eltern kamen aus Tansania in
die Schweiz. So wuchs Namusoke in
St. Gallen und Zürich auf. Die Sängerin startete ihre Karriere mit zwölf
in der Reagge-Band Jah-Creation.
Später wurde Buback aus Hamburg
auf sie aufmerksam, das Label, das
dem Reagge in Europa zum Durchbruch verhalf. pd
10. Zürcher Blasmusiktage Nur alle drei Jahre finden
sie statt, umso grösser die Freude der Blasmusikgemeinde.
23h. Sonntag, 6.9., ab 11h; letztes
Konzert 19h. Marschmusik-Parade,
5.9., 11h, ab Werdmühleplatz bis
Münsterhof. Instrumenten-Bus: Jugendliche können Instrumente testen:
Stadthausquai, Sa/So ab 14h (www.
blasmusik-zh.ch). pd
Sommerfest für alle
Die Welt von
Monica Boirar
Andreaskirche Ob jünger oder schon etwas weniger jung,
der Festplatz vor der Kirche ist ein Platz mit Spass für alle.
Die drei «Mexikaner» Juanito, Pablito und Benito sind unterwegs mit
dem eigenen Chevrolet-Cabriolet in
eine traumhaft schöne Welt – mit singenden Palmen, Bergen von Aromat
und als schillernden Leit-Stern: El Ti-
Namusoke, Reagge aus Zürich
gre de Buenos Aires! Sie schauen
dem Tiger ohne zu zwinkern ins
Auge. Da bleibt keine Träne trocken
und kein Süppchen ungerührt. Gekonnt fies und gnadenlos subtil. Jede
Lunte lodert los, die Hüften der
Chicas kreischen, und dem Kirchgemeindehaus steigt die Abendröte ins
Gesicht. Eintritt frei und auf eigenes
Risiko.
Triemlispital Mit der letzten
Ausstellung vor dem Umbau.
Die weitgereiste, prämierte Fotografin zeigt ihre «Wirklichkeiten». pd
Ausstellung 1.9. – 1.10., 8 – 20h
(Vernissage 1.9., 18.30h)
BILDER © MONICA BOIRAR
Die Stadtharmonie Zürich Oerlikon-Seebach feiert gleichzeitig ihre
125 Jahre. Sie hat auch die 20 Konzertorchester zusammengestellt.
Münsterhof (Eintritt frei): Freitag,
4.9., ab 18.30h; letztes Konzert 22.15h
Samstag, 5.9., ab 11h; letztes Konzert
Weiter im Programm
Das Sommerfest der Kirchgemeinde Sihlfeld bietet für alle etwas: Blasio, Töggeli-Turnier, Pingpong, Ballonwettflug und Festwirtschaft. pd
Lachen mit Los Chicos.
Sommerfest, Samstag, 29. August,
12 – 21h, Piazza Andreaskirche,
Brahmsstrasse 100
BAR
Oerlikon
Schwamendingenstr. 18, 8050 Zürich
Telefon 076 318 18 46
Der Treffpunkt
Wir suchen Euch!
Wir lassen die alten Zeiten
wieder aufleben!
Bis Du auch dabei?
Mo – Sa 16.00 – 02.00 Uhr
So 11.00-20.00 Uhr
www.monicaboirar.ch
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