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Heuernte wie auf der Alm - Mein Verein - Nordbayerischer Kurier

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Mein Verein
Die Vereinszeitung von Kurier und BT24.de
Ausgabe 49 | August 2012 | Eine Kurier-Verlagsbeilage
Die
Region
Z
von A –
bt24.de
Hollfeld:
Sportverein lehrt Kinder
Fußballspielen
Seite 7
Plech:
Schützen küren die
beste Schützen Seite 10
Speichersdorf:
Kinder rutschen im
Löschschaum
Seite 11
Heuernte wie
auf der Alm
Fleißige Mitglieder des Fichtelgebirgsvereins (Seite 15)
2
Mein Verein
Bayreuth
Schützengilde Unteres Tor
Das langjährige gesellschaftliche
Engagement der Mitglieder der
Bayreuther Schützengilde Unteres
Tor wurde kürzlich vom Deutschen Schützenbund mit einer besonderen Auszeichnung belohnt:
Die Schützengilde überzeugte bei
der Aktion "Schützenhilfe 2012" eindrucksvoll und sicherte sich so den
Monatssieg im August 2012. Damit
ist die Schützengilde aus Bayreuth
der nunmehr 32. Verein bundesweit, der den begehrten Titel
"Schützenhilfeverein des Monats"
tragen darf. Als besonders auszeichnungswürdig erachtete die Jury den Einsatz der Vereinsmitglieder im Rahmen eines regelmäßig
stattfindenden Flohmarkts, der in
diesem Jahr der Stiftung"Menschen
in Not" des Nordbayerischen Kurier zugutekam.
Josef Ambacher, Präsident des
Deutschen Schützenbundes, betonte in seiner Gratulation: "Ihr Ein-
ImBild:Der1.
Schützenmeister
Karl-HeinzMüller,zweiterVorsitzenderOtmar
Dauscher,erster
KassierGerti
Preissinger,ersterVorsitzender
HeinzWacht,
ReinhardHeinrich,Revisor
HerbertWurtinger,Revisorund
Ehrenmitglied
RonaldWerner
(vonlinks).
Foto:red
satz vor Ort ist beeindruckend und
verdient höchste Anerkennung. Er
zeigt mustergültig, dass die Gemeinschaft der Schützen unseres
Verbandes auch heute noch zu den
Stützen unseres Gemeinwohls
zählt."Der Deutsche Schützenbund
ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern in
20 Landesverbänden und 15 000
Vereinen der viertgrößte Spitzensportverband der Bundesrepublik.
Mit seinem Gründungsjahr 1861 ist
er zudem der älteste Sportverband
unseres Landes. Monatlich prämiert er einen sozial, gesellschaftlich oder kulturell besonders engagierten Schieß- oder Bogensportverein.
red
Diensthundevorführung durch den
Polizeioberkommissar
Jürgen
Weggel und anschließen sogar noch
eine kleine Dog-Dancing-Nummer.
Durch die Firmen Fressnapf, Anzo
und dem Futterhaus wurde der Ver-
ein unterstützt. Obwohl das Wetter
nicht so schön war, war das Fest gut
besucht und die Stimmung super.
Am Abend wurde noch gegrillt, ein
Lagerfeuer
mit
Fackelumzug
durchgeführt und gecampt.
red
Bayreuth
SGV Bayreuth
Der Hundesportverein SGV Bayreuth Hölzleinsmühle veranstaltete
auch in diesem Jahr wieder sein
Sommerfest. In diesem Rahmen
wurde das vierte Jugendspaßturnier
ausgetragen. Die acht jungen Teil-
nehmer waren trotz Unterbrechung
wegen Regenwetters mit ihren
Hunden und großer Begeisterung
am Hindernislauf dabei. Die Kinder
wurden mit Pokalen und Urkunden
geehrt. Außerdem gab es eine
3
Mein Verein
Bayreuth
Senioren-Union Bayreuth-Land
Unter dem Motto "Faszination Erde"
hat die Senioren-Union BayreuthLand eine Fahrt zum "tiefsten Loch
der Welt"nach Windischeschenbach
veranstaltet. Die Dauerausstellung
"System Erde" gibt Einblicke in die
faszinierenden geowissenschaftlichen Phänomene auf der Erde und
zeigt die Bedeutung von Forschungsbohrungen. Schicht für
Schicht - wie ein Buch - öffnet die
ErdeihreVergangenheit.
Geowissenschaftler bohrten in
Windischeschenbach mit 9101 Metern das tiefste Loch der Welt in die
Erdkruste, in hartem kristallinem
Gestein.
Die Teilnehmer der Senioren-Union
ließen sich von den Forschungsergebnissen der Geowissenschaftler
zum Staunen und zum Nachdenken
über unseren Planeten anregen. Wir
erlebten, wie spannend und für unser tägliches Leben bedeutend das
komplexe SystemderErdeist.
Die Teilnehmer staunten, wie viel die
Erde unter unseren Füßen zu bieten
hat. Mit Hilfe einer Dauermessstation neben der Bohranlage können
Sonden an einem Stahlkabel in das
Bohrloch hinab gelassen werden. Sie
registrieren unter anderem in der
Erdkruste
geowissenschaftliche
Größen, zum Beispiel die Gesteinsdichte, elektrische Leitfähigkeit,
Temperatur, magnetische Feldstärke, natürliche Radioaktivität und
viele andere Parameter.
Nach einer kleinen Wanderung
durch das malerische Waldnaabtal
fand eine Besichtigung mit Führung
der BurgFalkenberg statt.
Die ältesten Mauerreste der noch
bewohnten Höhenburg, die die engen Gassen des Ortes an der Waldnaab überragt, sollen aus dem elften
Jahrhundert stammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im
Jahre 1154. Die Burg hatte eine sehr
bewegende Geschichte. Ihr Wiederaufbau in den jetzigen Zustand
wurde in den Jahren 1936-1939
durch Graf von der Schulenburg
vorgenommen. Graf von der Schulenburg war Diplomat im Dienst des
Deutschen Reichs und von 1934 bis
zurKriegserklärung1941 Botschafter
in Moskau. Sein Wunsch, die Burg zu
seinem Wohnsitz werden zu lassen,
erfüllte sich nicht. Weil er der Beteiligung am Bombenanschlag vom
20. Juli 1944 bezichtigt wurde, wurde
er am 10. November 1944 in Plötzensee hingerichtet. Die Gestapo
beschlagnahmte die Burg. Gefangene des KZ Flossenbürg wurden
hier untergebracht. Seit Kriegsende
war sie in der Hand der Familie von
der Schulenburg. Seit 2008 hat sie
die Marktgemeinde Falkenberg erworben mit dem Ziel, die Burg als
historisches Baudenkmal und Gedenkstätte für Botschafter Graf von
der Schulenburg als Diplomat und
Widerstandskämpfer im Dritten
Reich zuerhalten.
red
Bindlach
FC Bayernfreunde Bindlach
"Die Bären"
Seit es in Bindlach die FC-Bayernfreunde gibt, ist das sportliche
Angebot für die ganze Familie noch
größer und vielfältiger geworden.
In diesem Sommer hat der Fanclub zur Floßfahrt auf der Wilden
Rodach von Schnappenhammer
nach Wallenfels geladen. Im zweiten Jahr nach der Vereinsgründung führte der Sommerausflug
2012 die "Bären" diesmal in den Kronacher Landkreis, genauer gesagt
nach Wallenfels.
Eine Floßfahrt sollte es also sein,
und zwar eine, bei der die ganze
Fanclubfamilie aber auch viele
Freunde und bekannte dabei sein
konnten. Bei schönstem Sommerwetter ging es für die 45 Bindlacher Bayern-Freunde mit dem Bus
am Morgen in Richtung Altes Flößerhaus ganz in der Nähe der Ablegestelle in Schnappenhammer.
Nach einem gepflegten Mittagessen warteten alle gespannt auf die
besagte Fahrt auf den Holzstämmen, mit denen in der Vergangenheit bereits auf der Rodach Hölzer zur Weiterverarbeitung in ganz
Deutschland befördert wurden.
Gemeinsam mit 50 weiteren Floßbesatzungen fuhr man die Strecke
zwischen Schnappenhammer und
der Anlegestelle in Wallenfels über
sechs Staustufen hinunter, was eine Mordsgaudi für Groß und Klein
bedeutete. Am Ziel angekommen,
war den Teilnehmern an deren Bekleidung die Eintauchtiefe ihrer
Flöße deutlich anzusehen. Da es
Petrus an diesem Tag aber mehr
als gut mit den Bayernfreunden
meinte, war das kühle Nass eine
willkommene Abwechslung zum
vorangegangenen Schwitzen. Jedem Teilnehmer wurde anschließend noch sein Flößerdiplom
überreicht. Zur Abrundung des
Sommerausfluges 2012 stand noch
ein Biergartenbesuch in Huppendorf an, bevor sich die Fangemeinde in die Sommerpause verabschiedete. Pünktlich mit der Vorbereitung auf die neue Saison planen die Vorstände Oliver Fahsold,
Michael Heublein und Bernd Christ
bereits die nächsten geselligen
Runden.
red
4
Mein Verein
Creußen
Frauen-Union
Die Frauenunion Creußen lud zum Ferienprogramm der Stadt Creußen die Hochstapler aus Speichersdorf ein. Kürzlich fand
in der Mehrzweckhalle in Creußen, im Rahmen des Ferienprogrammes, ein Ferienstacken statt. Die engagierten Mitglieder
des Vereins "Die Hochstapler" aus Speichersdorf trafen auf sehr motivierte und talentierte Kinder, die von 14 bis 17 Uhr
voll bei der Sache blieben und sich nach der ersten Einweisung in die Einzeldisziplinen dann auch aktiv an den verschiedensten Spielen beteiligten.
Foto: red
Eckersdorf
RMC-Eckersdorf
Im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms 2012 veranstaltete
die Kunstradabteilung des RMCEckersdorf erstmalig auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule
Eckersdorf ein Spiel ohne Grenzen.
An zehn Spielstationen waren sowohl Geschicklichkeit, Gleichgewichtssinn als auch Schnelligkeit
gefragt. Vor allem die Feuerwehrhandspritze sorgte nicht nur bei den
Kindern für Abkühlung, auch der eine oder andere Helfer wurde kurzfristig als Ziel ausgewählt. Bei der
abschließenden Siegerehrung durch
Bürgermeisterin Sybille Pichl und
dem zweiten Vorsitzenden des RMC,
Jürgen Wirth, wurde allen Kindern
noch ein Siegerpreis überreicht. Ein
besonderer Dank ging auch an Wiprecht Stübinger und Petra Martelock für die Vorbereitung der Veranstaltung sowie allen Helfern, ohne die solche Events nicht möglich
wären.
red
5
Mein Verein
Emtmannsberg
Feuerwehr
"Feuerwehr" hieß jetzt das große
Thema in der Kindertagesstätte
Emtmannsberg.
Die
örtliche
Brandschutzerzieherin
Christina
Jäger kam an zwei Tagen in die Einrichtung, um mit den Kindern das
richtige Anzünden einer Kerze zu
üben und das Wählen der Nummer
der Feuerwehr zu proben, um im
Ernstfall einen Notruf absetzten zu
können. Außerdem wurde besprochen, wie wichtig Rauchmelder sind,
weil sie nachts während des Schlafs
Leben retten können. Es wurde erklärt, dass die freiwilligen Feuerwehrleute nicht im Feuerwehrhaus
sitzen und auf Einsätze warten, sondern im Notfall ihre Arbeitsplätze
verlassen, um zu helfen. Auch die
Ausrüstung eines Feuerwehrmannes mit Atemschutzgerät wurde gezeigt, durfte angefasst und ausprobiert werden. Um den Kindern bewusst zu machen, dass man keine
Angst vor dem Menschen unter der
Maske haben muss, weil er einem im
Notfall ja nur helfen will. Als Abschluss wurde das Feuerwehrgerätehaus besichtigt, Autos angeschaut
und auch die Kübelspritze wurde
ausprobiert. Damit auch die Eltern
nicht zu kurz kamen, fand bereits im
Juli ein Feuerlöschtraining in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr
Emtmannsberg und Jochen Sommer
von der Feuerwehr Eckersdorf
(Fachbereichsleiter Brandschutzerziehung, Landkreis Bayreuth)
statt. Er zeigte etwa eindrucksvoll,
wie eine Spraydose bei zu großer
Hitze reagiert. Außerdem erklärte er
die richtige Handhabung von Feuerlöschern und alle Eltern durften
auch mit ihren Kindern zusammen
das Feuer löschen. Mit fast 120 Teilnehmern war das eine gelungene
Veranstaltung, die Groß und Klein
begeisterte.
Die Feuerwehr Emtmannsberg
kümmerte sich um die Organisation
und Verpflegung. Der Erlös dieser
Aktion plus einer Spende aus der
Vereinskasse kamen der Kindertagesstätte Emtmannsberg zugute.
Nicht nur die Freude der Kinder war
groß, als der Scheck über 300 Euro
an die Kindergartenleiterin Frau Utz
überreicht wurde.
red
Fichtelberg
Fichtelgebirgsverein
Oberlehrer Franz Hurtig aus Leipzig, vor 126 Jahren erster Sommerfrischler Fichtelbergs, hätte
wohl seine helle Freude an der Erweiterung des nach ihm benannten Brunnens am Fuße des
Kalvarienbergs gehabt. Hat sich
doch der Vater des hiesigen Fremdenverkehrs hier immer bei Vogelsang und Bachgemurmel erholt, wie Chronist Horst Pecher erzählte. Und jetzt fände er ein zweites Gemurmel vor - dank des örtlichen Fichtelgebirgsvereins (FGV)
mit seinem Naturschutzwart und
versierten Brunnenbauer Förster
Bernhard Kraus (zweiter von
rechts) an der Spitze. Mit kleinen Felsen und großen Steinen
wurde hier ein idyllisches, plätscherndes Kleinod gestaltet, eine
sehr gelungene Kombination aus
Brunnen und Wasserfall, seitlich tonte Bernhard Kraus, "zum Hö- nächst noch eine Sitzbank auf- dankte dem FGV herzlich für diegepflanzt mit Farnen und Ho- ren, Schauen und Staunen und zum gestellt. Bürgermeister José-Ri- se Initiative und betonte: "Unser
lunder. Ein Ort der Muse, be- Ausruhen". Dazu werde dem- cardo
Castro-Riemenschneider Schatz ist die Natur."
gis
6
Mein Verein
Heinersreuth
Sportclub Altenplos
Die knapp 200 Kohlers-Küchla des
SPD-Ortvereins waren weg wie im
Flug, der Entenbraten und die Makrelen des Geflügelzuchtvereins
schon kurz nach der Mittagspause
ausverkauft. Die sieben Ortsvereine
mit dem Sportclub Altenplos (SCA)
an der Spitze zogen nach einem vom
Wetter begünstigten Straßenfest ein
überaus positives Fazit. So einen
Zuspruch habe es in den letzten
Jahren nicht mehr gegeben, meinten
unisono die Verantwortlichen.
Die Traktorfreunde waren gefragte
Anlaufstelle, die Rundfahrten durch
das Dorf begeisterten Jung und Alt,
das Glücksrad der AWO kam kaum
zum Stillstand und fast alle Kinder
beteiligten sich an der Straßenfestralley.
Die Gesichter des Nachwuchses
strahlten in Schminklaune, die Feuerwehr lud zum Zielspritzen ein und
in der Weinlaube des SCA feierten
die Altenploser mit ihren Gästen
ungewohnt entspannt. Dann noch
die Neuheit: Fahren mit Segways als
Premiere. Von zwei akkugespeisten
Elektromotoren glitt man fast geräuschlos und emmissionsfrei auf
der Mainstraße dahin, mit dem Gefühl des nahezu schwerelosen
Schwebens.
Bürgermeister Hans Dötsch brachte
es auf den Punkt: "Die Vereine har-
monierten bei ihrem Straßenfest
wieder prächtig und boten wunderbare zwei Tage für alle. Es gehört
zum Dorfleben und ist nicht mehr
wegzudenken."
hw
Heinersreuth
SV Heinersreuth
Bei der Sportplatzkerwa des Heinersreuther Sportvereins gab es eine torreiche Begegnung zwischen der Damenmannschaft
FFC Venus und einem Männerteam des Sportvereins. Insgesamt fielen 25 Tore. Seit zwei Monaten trainieren die 14 Frauen
im Alter zwischen 15 und 30 Jahren zwei Mal in der Woche unter der Leitung von Michael Herrmann. Unter den wachsamen Augen von Schiedsrichter Daniel Kauper entwickelte sich vor zahlreichen Zuschauern ein flottes Spiel. Die Damen hatten aber aufgrund des Spielmodus - für jedes Tor der Herren erhielten sie einen Siebenmeter - leichte Vorteile. Nach der Gesamtspielzeit von 50 Minuten siegten sie jedoch verdient mit 16:9 Toren.
Foto: Ramming
7
Mein Verein
Hollfeld
ASV Hollfeld
Mit jeweils über 60 Kindern wurde
jetzt vor Kurzem an zwei Tagen ein
Soccer-Camp beim ASV Hollfeld
durchgeführt. Die Organisatoren
boten den Jugendlichen ein Rahmenprogramm mit Trainingseinheiten, Spielen und einer Fußballolympiade an, welches bei allen
Teilnehmern großen Anklang fand.
Immenreuth
Für den sportlichen Bereich stellten
sich einige Bayernligaspieler und der
Trainer Christoph Mrusek zur Freude aller Kinder zur Verfügung.
Mit Begeisterung wurden die Trainingseinheiten von den vier bis 14Jährigen angenommen. Auch die
Torhüter bekamen durch ein spezielles Torwarttraining mit dem TW-
Trainer der ersten Mannschaft,
Heiko Hüttlinger, einen Einblick ins
professionelle Training.
Highlight zum Abschluss der Veranstaltung war die Verlosung eines
originalen Vereinstrikots des aktuellen
Nationalspielers
Andre
Schürle als Hauptgewinn beim Bingospiel. Für das leibliche Wohl
sorgte die ASV-Küchencrew, die mit
vollem Einsatz jeden Tag 70 Personen verpflegte.
Die Jugendabteilung des ASV Hollfeld bedankt sich bei allen Helfern
und Sponsoren, die zum Gelingen
beigetragen haben, und verwies auf
das für 2013 bereits wieder geplante
Soccer-Camp.
Reservistenkameradschaft
Die Reservistenkameradschaft verteidigte auch in diesem Jahr ihre
Spitzenstellung bei der KK-Meisterschaft im Dreistellungskampf der
Kreisgruppe Oberfranken-Ost des
Deutschen Reservistenverbandes
(RK). Sie wurde auf den Schießständen in Selb und Pegnitz durchgeführt.
Im Rahmen der jetzt kürzlich stattgefundenen Schlauchbootregatta
auf dem Langer Teich in Selb ehrte
Kreisvorsitzender Olaf Steiniger die
Sieger. Mit einem deutlichen Vorsprung von einhundert Ringen ging
die Mannschaft der RK Immenreuth
erneut als Kreismeister aus dem
Rennen. Sie setzte sich mit 924 Ringen vor dem zweitplatzierten Team
Selb I (824 Ringe) und Selb IV (742
Ringe) ab. In der Einzelwertung belegte Hans Stahl (254 Ringe) den
ersten, Andreas Kotlar (245) den
zweiten, Christian Stahl (220) den
vierten und Roland Schäffler (205)
denachtenPlatz.
kr
8
Mein Verein
Mistelbach
Wanderfreunde Mistelbach
Weinorte wurden aufgesucht, wobei
auch mal ein Glas Frankenwein gekostet wurde. Beeindruckend waren
etwa die Kirchenburg in Hüttenheim, das Freilichtmuseum in Mönchsondheim und natürlich die
Klosterkirche in Ebrach. Dort
konnten auch Teile des Klosters besichtigt werden. Der Bus stand täglich zur Mittagspause an der Wanderstrecke, wo es immer eine zünftige Brotzeit gab. Nach der Tagesetappe wurde die Gruppe abgeholt
und zum Übernachtungsort Uffenheim zurück gebracht. Diese Busbegleitung machte es möglich, dass
einige Teilnehmer auch nur Teilstrecken wandern konnten. Der
zweite Teil des Panoramawegs wird
nächstes Jahr in Angriff genommen,
etwa 75 Kilometer sind es von der
Ruine Stollburg über den Zabelstein,
den Knetzberg und Eltmann nach
Bamberg. Für diese Strecke werden
dann fünf Tageangesetzt.
red
Die Wanderfreunde Mistelbach/
Bayreuth haben den ersten Teil des
Steigerwald-Panoramawegs während einer Wanderwoche absolviert
und dabei wieder einen Teil des
Frankenlandes zu Fuß kennengelernt. Die etwa 90 Kilometer lange
Strecke führte von Bad Windsheim,
wo zunächst eine Stadtbesichtigung
stattfand, über den Bullenheimer
Berg, Iphofen, den Schwanberg,
Abtswind und Ebrach bis nach
Handthal. Der Weg ging an der
Westkante des Steigerwalds entlang
mit vielen herrlichen Panoramaausblicken, über sonnige Weinberghänge und durch zum Teil noch
urwüchsige Wälder. Dabei bestiegen
die Wanderer etliche, ihnen bis dahin noch unbekannte, Berge wie den
Hohenlandsberg und den Vogelsangberg. Viele Schlösser und
Burgruinen säumten den Weg und
erzählten von der bewegten Vergangenheit. Einige romantische
Mistelgau
JFG Neubürg
Die Junioren-Förder-Gemeinschaft
Neubürg (JFG) gehe mit viel Zuversicht in die neue Spielsaison
2012/2013. Dies betonte Vorsitzender Thomas Krauß. Bei dem
schon traditionellen Jugendevent
auf dem Gelände des Bürgervereins Gollenbach-Plösen stand in
Anwesenheit vieler Eltern die Vorstellung der in der kommenden Saison an den Start gehenden insgesamt sechs Nachwuchsteams mit
ihren Trainern und Betreuern im
Mittelpunkt. Aber auch die Überreichung von Spenden sorgte für
Aufmerksamkeit. Bekanntlich bietet die JFG den aus den Stammvereinen SV Mistelgau, TSV Glashütten und TSV Obernsees kommenden rund 110 Jugendlichen zwischen zehn und achtzehn Jahren
sportliche Perspektiven im Fußballbereich. Mittlerweile spielen
Teams der JFG Neubürg in den
Das Trainer- und Betreuerteam der JFG Neubürg freute sich
über eine Spende von der VG Mistelgau, der Fahrschule Riedel
und der Heinz Otto Stiftung, dessen Stiftungsvorstand Heinz
Otto den Scheck persönlich an Vorsitzenden Thomas Krauß
übergab. Rechts im Bild Joachim Bursian, Vorsitzender des SV
Mistelgau, einem der drei Stammvereine der JFG.
Foto: Jenß
höchsten Ligen des Bezirks Bay- in der Bezirksoberliga. Bedauert
reuth/Bamberg/Kulmbach und mit wurde von Vorsitzender Thomas
den B-Junioren sogar überregional Krauß das beruflich bedingte vo-
rübergehende Ausscheiden von Erfolgstrainer Uwe Geßlein, der zuletzt die B-Junioren trainierte.
Nachfolger wurde Walter Gubitz,
dem wie bisher Roland Krug als
Teammanager und Joachim Ort als
Co-Trainer zur Seite stehen.
Bürgermeister Georg Birner, der
auch Grüße seines Kollegen Werner Kaniewski (Glashütten) übermittelte, zeigte sich angetan von der
erfolgreichen Arbeit der JFG. "Als VG
Mistelgau wollen wir als Pate dabei sein", so Birner, der eine Spende der VG in Höhe von 500 Euro
überreichte. Eine Spende in Form
von
Ausstattungsgegenständen
überreichte auch die Fahrschule
Riedel sowie, ebenfalls in Höhe von
500 Euro, die Heinz-Otto-Stiftung
mit Sitz in Glashütten. Deren Stiftungsvorsitzender Heinz Otto zollte allen Verantwortlichen für ihren
ehrenamtlichen Einsatz viel Lob. dj
9
Mein Verein
Mistelgau
FC Bayern Fanclub
Mistelgau
Mit einer Spende in Höhe von 500
Euro überraschte der FC Bayern
Fanclub Mistelbach die erste Jugendfördergemeinschaft
(JFG)
Hummelgau. Den Scheck überreichte FCB Fanclub Vorsitzender
Jürgen Kupfer (Dritter von rechts)
zusammen mit seinem Stellvertreter Jochen Opel (links) an die
Verantwortlichen der ersten JFG
Hummelgau. Als Vertreter aus dem
Vorstand waren bei der Übergabe
Vorsitzender Jürgen Schmidt (Mitte), Geschäftsführerin Sabine Habla (Zweite von links), Siegfried
Reuschel (Zweiter von rechts), einer der stellvertretenden Vorsitzenden und Schriftführerin Margit
Engelbrecht (rechts). Stellvertre- den Nachwuchsspieler nahm An- stammt aus Erlösen von Veran- gut gebraucht, so deren Vorsittend für die in der JFG im Alter von ton Habla von den C-Junioren die staltungen des FC Bayern Fanclub zender Jürgen Schmidt, der Worte
zehn bis achtzehn Jahren kicken- Spende entgegen. Die Summe Mistelbach und werde bei der JFG des Dankes aussprach.
dj
Mistelgau
Bürgerverein GollenbachPlösen
Der innerhalb des Bürgervereins
Gollenbach-Plösen
bestehende
Dartclub "Scorpion Kings" erwies sich
in der abgelaufenen Saison 2012 als
Meister der spitzen Minipfeile in der
C-Liga Bayreuth-Pegnitz. Die 2006
gegründete Abteilung innerhalb des
Bürgervereins errang die Meisterschaft als Erstplatzierte mit einem
Punkt Vorsprung und steigt damit in
die B-Liga auf. Bekanntlich erfordert
das Spiel sehr viel Konzentration und
Geschick sowie gutes Augenmaß und
Ausdauer, das in der Dart-Heimat
England als Volkssport betrieben
wird und durchaus Parallelen zum
Billardsport aufweist. Verantwortlicher Spartenleiter ist Andre Polheim.
Neun Spieler gehören dem Team an,
das von Denis Merkenelioglu als Ka-
Das Meister- und Aufstiegsteam des zum Bürgerverein Gollenbach-Plösen gehörenden Dartclubs „Scopion Kings“ mit Vorsitzendem Roland Krug (zweiter von links).
Foto: Jenß
pitän geführt wird. Insgesamt zehn
Mannschaften wetteiferten in der
zurückliegenden Saison um den Titel.
Nach den Plätzen drei im Jahr 2010
und zwei im Jahr 2011 gelang der
Mannschaft in diesem Jahr der große
Wurf. Die Pokal- und Urkunden-
übergabe nahm Ligaleiter Baptist
Roppelt aus Pegnitz im Bürgerhaus
vor. Roland Krug, Vorsitzender des
Bürgervereins, überbrachte die
Glückwünsche des Vereins und
freute sich über die Aktivitäten der
seit über sechs Jahren bestehenden
Sparte. Der Dartclub ist derzeit neben der Sparte Kinderballsport die
einzige noch aktive Abteilung innerhalb des Bürgervereins. Krug, der eine
Geldspende des Vereins übergab,
dankte der Mannschaft und ihrem
Spartenleiter für ihren Einsatz.
dj
10
Mein Verein
Neustadt am Kulm
Katholischer Frauenbund
Mockersdorf
Die duftenden Kräuterbuschen
gingen weg wie die warmen Semmeln. Über 100 Exemplare hatte der
Katholische Frauenbund gebastelt
und nach dem Vorabendgottesdienst und am Fest Maria Himmelfahrt in Mockersdorf und Ramlesreuth für einen guten Zweck zum
Verkauf angeboten. Zahlreiche
Kirchgänger machten von dem Angebot regen Gebrauch, schreibt man
diesen Kräutersträußen doch eine
große Symbolkraft zu. Sie wurden
mit nach Hause genommen und als
sichtbarer Hinweis auf die Heilkraft
der Kräuter aufgestellt. "In Süddeutschland ist diese Tradition bis
heute lebendig", wusste Brigitte
Schindler zu berichten. An diesem
Tag werden selbst gebundene
Kräutersträuße von vielen Familien
zur Weihe in die Kirche gebracht.
Oft seien es wahre Prachtstücke.
Alte Schriften kennen bis zu 99 verschiedene Kräuter und Pflanzen, die
hineingehören. Alles Pflanzen die
als Nahrungsmittel und Heilpflanzen verwendet wurden. Heute seien es leider weitaus weniger und je
nach Region verschiedene. Aber
mindestens sieben müssten es auf
jeden Fall noch sein, erzählt sie.
Den mit Maria Himmelfahrt verbundenen Brauch der Kräuterweihe hatten die Frauen um Vorsitzende Agnes Horn zum Anlass
genommen, sich am Morgen des
Vortages von Maria Himmelfahrt im
Pfarrgarten zum Binden von Kräutersträußen zu treffen. "Diese Tra-
Im Bild: Hildegard Weber, Elfriede Bräutigam, Elisabeth
Schönfelder, Agnes Horn, Maria Lehner, Gertraud Deubzer,
Christa Kausler, Gerda Lehner, Brigitte Schindler (von links).
Foto: Hübner
dition geht auf die Marienlegende
zurück, dass am dritten Tag nach
dem Begräbnis Mariens die Apostel das Grab besuchten und statt
Maria verschiedene Heilkräuter
vorfanden", so der geistliche Bei-
rat, Pater James Mudakodil. Zudem ist ab Mitte August die wichtigste Kräutersammelzeit des Jahres. Sie dauert genau 30 Tage und
wurde früher "Frauendreißiger" genannt.
wh
Plech
Schützenverein Bernheck
Trotz der extremen sommerlichen
Temperaturen war das anspruchsvolle Jedermannschießen der Bernhecker Schützen ein großer Erfolg.
Insgesamt beteiligten sich 43 Interessierte an den Wettbewerben.
Ausgeschrieben waren die Disziplinen Luftgewehr, Kleinkaliber
(Pistole) und Bogen. Von fünf abgegebenen Schüssen wurde lediglich der Beste gewertet. Der Veranstalter stellte entsprechendes
Aufsichtspersonal. Die Versicherungsprämie zahlten die sportlichen Akteure selbst. Schützenmeister Manfred Redel dankte bei
der Preisverleihung für die Teilnahme und sicherte zur rascheren
Abwicklung für die nächste Veranstaltung mehr Bogenscheiben zu.
Dem Bürgermeister Karlheinz Escher
dankte er für das Sponsoring. Dieser war nahezu vollzählig mit seinem Gemeinderat zum Wettbewerb angetreten. Der Rathauschef
Nach der Preisverleihung
stellten sich
Sieger und
Funktionäre
zum Gruppenbild. Verhindert
war Erhard
Adelhardt.
Foto: Zagel
plädierte in seinem Grußwort ebenfalls für eine Neuauflage in 2013 und
sicherte weiterhin die Unterstützung der Kommune zu. Die Auswertung nahmen Sportleiterin Marion Deinzer und Gerd Meier vor.
Gesamtsieger wurde mit 28 von 30
möglichen Ringen Erhard Adelhardt aus Tüchersfeld. Auf Rang zwei
folgte mit gleicher Punktzahl Manuel Auernheimer aus Ottenhof, auf
Platz drei Lukas Ziegler aus Bernheck mit ebenfalls 28 Zählern. Die
Reihenfolge bei gleicher Ringzahl
entschied die Zeit der Anmeldung.
Mit jeweils 27 Ringen landeten Annika Ziegler und Marion Deinzer unter den ersten Fünf. Insgesamt gab
es drei Pokale und 17 Sachpreise zu
gewinnen. Für das leibliche Wohl
sorgten die Mitglieder selbst. zag
11
Mein Verein
Seybothenreuth
Feuerwehr
Vor einiger Zeit fand in Seybothenreuth das Sommerfest der
Freiwilligen Feuerwehr statt: Am
ersten Wochenende im August feierte die Freiwillige Feuerwehr Seybothenreuth bei herrlichem Wetter ihr Sommerfest im Gerätehaus.
Am Samstag zur Krenfleischkerwa,
zu der erfreulich viele Bürger ins
Feuerwehrgerätehaus kamen, wurden wieder langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Friedrich Probst,
der seit nunmehr 70 Jahren Mitglied in der Feuerwehr Seybothenreuth ist, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr wurde Hans
Will aus Fenkensees ein Zinnteller
mit Gravur überreicht. Die Kameraden Fritz Keil und Ferdinand Potzel, die seit 50 Jahren der Wehr angehören, freuten sich über einen
Bierkrug mit graviertem Zinndeckel. Für 40 Jahre Mitgliedschaft mit
Im Bild von links: Bürgermeister Hans Unterburger, Kommandant Bernd Köhler, Ferdinand Potzel, Hans Will. Vorsitzender Klaus Lindner, Fritz Keil, Erwin Hammon, Eddi Kunsche und Wilfried Großpietsch.
Foto: red
je einem Porzellanteller geehrt
wurden die Kameraden Erwin
Hammon, Werner Meyer, Winfried
Großpietsch und Eddi Kunschke.
Seit 10 Jahren zur Feuerwehr Seybothenreuth gehört Tobias Schrödel. Für ein weiteres Highlight an
diesem Abend sorgten die sechs
Musikanten des "Freien Fränkischen Bierorchesters", die mit ihrem Können die Gäste begeisterten und richtige Kerwastimmung
aufkommen ließen.
Der folgende Sonntag begann mit
einem Festgottesdienst, den Pfarrer Prof. Reinhard Friedrich leitete.
Anschließend wurden zum Frühschoppen Weißwürste serviert.
Der
Familiennachmittag
mit
selbsthergestelltem
Backwerk
konnte zahlreiche Gäste und Interessierte anlocken. Viel Spaß
hatten die Kinder bei den Fahrten
mit dem Feuerwehrauto und beim
Herumtollen in der Hüpfburg des
Kreisjugendringes.
Zum Festausklang am Abend ließen sich die Festgäste als kulinarischen Leckerbissen eine Sau am
Spieß schmecken. Abgerundet
wurde der Sonntagabend von Bruno Schraml, der für den passenden
musikalischen Rahmen sorgte. red
Speichersdorf
Feuerwehr Kirchenlaibach
Im Rahmen des Ferienprogramms
der Gemeinde Speichersdorf fand
jetzt ein Tag der offenen Tür der
Kinder- und Jugendfeuerwehr Kirchenlaibach statt. Bei strahlendem
Sonnenschein und guter Laune
hatten rund 30 Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern viel Spaß an
den angebotenen Stationen. Neben
allgemeinen Erklärungen zur Feuerwehr und den verschiedenen Gerätschaften waren auch Kameraden
der Feuerwehr Altenplos vor Ort. Bei
ihrer Vorführung des Feuerlöschtrainers des Landkreises Bayreuth
wurde neben der Explosion einer
Spraydose und einer Fettexplosion
auch die Möglichkeit geboten, den
simulierten Brand eines PCs mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen.
Zusätzlich konnten die Kinder und
Jugendlichen die Stationen Zielspritzen mit der Kübelspritze,
Schlauchkegeln und Leinenwerfen
Den größten
Spaß bereitete
den Kindern
und Jugendlichen der
Schaumteppich,
in den man
über eine
Rutschbahn
hingelangen
konnte.
Foto: Porsch
durchlaufen sowie mit dem Feuerwehrfahrzeug fahren.
Den Höhepunkt bildete ein großer
Schaumteppich, in den die Kinder
über eine Rutschbahn hineinsprin-
gen konnten. Zum Abschluss wurde
gegrillt. Großer Dank gilt den Kameraden aus Altenplos und den
Kameraden aus Kirchenlaibach, die
das Betreuerteam um die beiden
aktiven Jugendwarte Martin Heier
und Max Götz unterstützten. Götz
und Heier waren es, die den abwechslungsreichen Tag maßgeblich
organisierten.
cp
12
Mein Verein
Speichersdorf
Stammtisch Zeulenreuth
Bereits zum vierten Mal lud der
Stammtisch Zeulenreuth jetzt zu den
Gaudi-Tagen ein. Neben dem lustigen Gaudi-Wettkämpfen, bei denen sich drei Mannschaften gegenüber standen, wurde während
des ganzen Wochenendes kräftig
gefeiert. Den Auftakt machte am
Freitag eine Kinderdisco, bei der ab
18 Uhr alle Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre mit DJ El á Palele
voll auf ihre Kosten kamen.
Ab 21 Uhr feierten schließlich die
Erwachsenen bei der Tequila-Party. Den unbestrittenen Höhepunkt
der Gaudi-Tage in Zeulenreuth bildeten die Wettkämpfe: Die Freiwillige Feuerwehr Zeulenreuth, das
Baumhaus Zeulenreuth sowie die
Club-Freunde Immenreuth standen sich in den Disziplinen Wettmelken, Spezialfahrradrennen und
Sautrogrennen gegenüber. Bei
hochsommerlichen Temperaturen
kamen die Teilnehmer vor allem
Mit umgebauten Fahrrädern mussten die Teilnehmer bei
hochsommerlichen Temperaturen gegeneinander antreten.
Die Starter des Baumhaus Zeulenreuth hatten sich dazu besonders stromlinienförmig angezogen.
Foto: Porsch
beim Fahrradfahren mächtig ins
Schwitzen. So wurde schließlich das
Vorderrad der umgebauten Vehikel doch kurzerhand durch eine
Baumstammscheibe ersetzt.
Abkühlung bot hingegen das Sautrogrennen auf dem Dorfweiher in
unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus: Dort spielten ab 20 Uhr
die Asphaltstürmer auf, ehe die Siegerehrung durchgeführt wurde.
Die Lokalmatadoren der Feuerwehr stellten sich beim GaudiWettkampf am Besten an und belegten dadurch auch den ersten
Platz, dicht gefolgt vom Bauhaus
und den Club-Freunden. Den Abschluss der Gaudi-Tage bildete am
Sonntag
ein
Weißwurstfrühschoppen. So richtig ausruhen können sich die Zeulenreuther indes
nicht. Denn vom 31. August bis dritten September steht bereits die traditionelle Zeltkerwa auf dem Programm.
cp
Speichersdorf
Feuerwehr Nairitz
Die Nairitzer Kirwa wurde einmal
mehr ihrem guten Ruf gerecht: Zum
wiederholten Mal wurde sie zum
Publikumsmagneten. Vom späten
Freitag- bis zum späten Sonntagnachmittag waren nahezu alle Biertischgarnituren im Feuerwehrgerätehaus, in den Zelten, wie auch
auf dem Freigelände gefüllt. Den
geeigneten Rahmen für die Feierlichkeiten bot wieder einmal die
idyllische Eingrünung des Geländes um das Gemeinschaftshaus mit
schönem Baum- und Heckenbestand.
Die Gäste trudelten aus allen Himmelsrichtungen ein. Selbst Günter
und Irmgard Rickelmann aus dem
450 Kilometer entfernten Siegburg
zwischen Bonn und Köln gehören
zu den Gästen, die regelmäßig
kommen. Die ehemalige Nationalspielerin und Deutsche Fußballmeisterin von 1974 verbindet seit
Maria Kaussler (Zweite von links) ist die stolze Besitzerin des
Schafhammels 2012. Nach gut sieben Stunden konnte Helmut Krokauer (rechts) der glücklichen Gewinnern die Siegprämie übergeben. Platz zwei belegten Anja Schwenk (links)
und Jonas Zeitler.
Foto: Hübner
Jahren den Besuch bei Freunden mit im Schankwagen wurde alles aneinem Kirwabesuch.
dere als langweilig: In die kuDen Bedienungen und den Helfern schelige Bar kam nur noch derje-
nige, der es schaffte, sich zwischen
den dicht gedrängten Schultern
durchzuzwängen. Entgegen den
Vorjahren trugen tropische Temperaturen ihr Übriges zum Gelingen bei. Darüber hinaus sorgte am
Samstag das Trio "Die drei Fregga"
mächtig für Kirwastimmung.
Das Herzstück der Nairitzer Kirwa
ist die Küche. Am Freitag vor der offiziellen Ausgabe um 18 Uhr standen bereits die Gäste Schlange. Einmal mehr wurde sie ihrem hervorragenden Ruf gerecht. An allen
Tagen warteten die 20 Dorffrauen
mit hausgemachten Spezialitäten
und Braten auf. Egal, wie sie an diesen Tagen rackerten, es war mit den
Bestellungen einfach nicht mehr
Schritt zu halten. Bereits am Samstag hieß es ausverkauft und es
musste schnell noch nachgekocht
werden. Auch für die Kinder war viel
Unterhaltsames dabei.
wh
13
Mein Verein
Speichersdorf
Falken
Im schwäbischen Tunau bei Kressbronn schlugen in diesem Jahr die
Falken ihr Jahreszeltlager auf. 27
Kinder und Jugendliche sowie sieben Betreuer kehrten am Mittwoch vollgepackt mit erlebnisreichen Eindrücken von der Bodenseeregion zurück. Neun Tage
lang hatten sie bei ausnehmend gutem Wetter in einem Wechsel von
Sightseeingtouren mit Erlebnis- und
Ausflugsfahrten sowie geruhsamen
Bade-, Sport- und Spieltagen im
Lager schwelgen können. Der erste Ausflugstrip führte dabei auf den
20 Hektar großen Affenberg Salem. Hier werden 200 Berberaffen, die in Marokko und Tunesien
beheimatet, aber dort vom Aussterben bedroht sind, gezüchtet und
auf die freie Wildbahn vorbereitet. Völlig ungewöhnlich durften
sich die Kinder nicht getrennt von
Gittern oder Gräben frei unter den
Berberaffen bewegen und die Tie-
re mit Popcorn füttern. Neben den
Tierfütterungen und interessanten
Infos rund um deren Lebensweise
waren zweifelsohne auch die frisch
geborenen Äffchen die Attraktion
des Tages.
Einen imposanten Blick über die
Alpen, das Alpenvorland bis zum
Bodensee bot der Exkursion am
dritten Tag der "Skywalk Allgäu" bei
Scheidegg-Oberschwenden. Der 40
Meter hohe Baumwipfelpfad liegt
auf 1000 Metern über dem Meeresspiegel und ist 540 Meter lang.
Zudem bescherte der Abenteuerspielplatz, Barfuß- und Naturerlebnispfad einen kurzweiligen Tag.
Ein unvergessliches Highlight war
sicher auch das Gauklerfest auf der
Insel Lindau: Auf der Seepromenade
präsentierten
Straßenkünstler aus Spanien, Frankreich
und Italien den ganzen Abend lang
ihre Shows. Den Abenteurern bot
sich dabei eine beeindruckende
Programmvielfalt mit durchweg
komödiantischem Charakter und
teils anspruchsvoller Choreographie. Die Darbietungen reichten von
Zauberkünsten über Feuerschlucken, Hut- und Balljonglieren, Einradfahren bis zu Tanzvorführungen. Vier Stunden lang ließen sich
die Gruppe von den teils amüsanten Shows fesseln. Ständige Begleiter über dem Lager wie bei Busfahrten waren die über der Bodenseeregion kreisenden Zeppeline. Begeistert ließen sich die Jungs
Weidenberg
Schützengesellschaft Untersteinach
Statt Erinnerungsgeschenke
für die Gastvereine anlässlich
ihres 60-jährigen Bestehens
auszugeben, spendete die
Schützengesellschaft
(SG)
Untersteinach 300 Euro an
den Verein SiSo-Netz in
Weidenberg. "Sicher und Sozial - Bürger helfen Bürger":
Auf der Basis arbeitet der von
den Mitgliedsgemeinden der
VG Weidenberg, Kirchengemeinden,
Wohlfahrtsverbänden und Ehrenamtlichen
unterstützte Verein. Geboten
werden Fahrdienste, Einkaufshilfen, Behördengänge,
Kinderbetreuung und andere
Hilfsdienste. Der Gemeinschaftsvorsitzende, Bürgermeister
Hans
Wittauer
(Dritter von links), bedankte
sich beim ersten Vorsitzenden Klaus Maisel (Zweiter von
rechts).
Foto:red
und Mädels ihre Pioniere, Technik
und geschichtliche Entwicklung bis
zum Absturz der Hindenburg 1937
in Lakehurst beim Besuch des Zeppelinmuseums in Friedrichshafen
erläutern. Besonders zog dabei die
originalgetreue Rekonstruktion des
33 Meter langen Teilstücks der Hindenburg in ihren Bann. Beim Quiz
"Unterwegs mit dem Zeppelin"
konnten die Kinder dabei ihr Wissen über Typen, Nutzung, Material
und Ausstattung unter Beweis stellen.
whü
14
Mein Verein
Weidenberg
Dorfgemeinschaft
Hesslach-Gossenreuth
Es war ein Sommerabend wie aus
dem Bilderbuch, eine Vorfreude auf
den kommenden Indian Summer im
Steinachtal: Milde Temperaturen,
das Knistern des Lagerfeuers und
unverfälschte Volksmusik vom
verstärkten Rotmaintrio, denn Theo
Knopf aus Oberobsang (Konzertina), Reinhard Blaß aus Aichig (Geige) und Paul Hofmann aus Goldmühl (Kontrabass) hatten sich für
den urfränkischen Klangabend am
Heßlacher Ortsrand mit Monika
Grund eine versierte Klarinettistin
geholt, die eigens von Neuhaus/Pegnitz in den kleinen Weidenberger Ortsteil gekommen war.
Zurück zu den Wurzeln war nicht
nur bei der Musik, sondern diesmal auch bei der Herkunft des einen oder anderen Musikers der An-
lass für das Zusammentreffen der
Bürger aus den beiden Ortschaften. So stammt Theo Knopf aus
Heßlach und auch die junge Anna
Heimbeck hat durch ihre Mutter eine enge Verbindung zu dem kleinen Dorf am Rande der Königsheide. Die Nachwuchsmusikerin gab
zu Beginn mit ihrem Saxophon eine kleine Einstimmung und erleichterte ganz nebenbei einigen der
rund 50 Gäste, den Weg zu finden,
lag das Areal doch versteckt inmitten alter Obstbäume. Veranstalter der abendlichen Musikstunde war Axel Ditthardt, der schon
vor einigen Jahren die Idee hatte,
Musikanten, die mit Heßlach in
Verbindung stehen oder hier geboren sind, zu einem Treffen an seinem Karpfenteich einzuladen - privat, nicht kommerziell, ohne Eintritt und aus Spaß, damit in Hesslach mal was los. Ditthardt kann
sich noch gut daran erinnern, als
sich die Altvorderen einst beim Fabers Gerch zum Bier trafen, ihre
Instrumente auspackten und bei
zünftiger Hausmusik den Feierabend ausklingen ließen. Dies habe den Zusammenhalt in Dorf gestärkt, ist sich Ditthardt sicher. Und
dies solle auch dieser Abend bewirkten, so der Veranstalter, dessen Vorfahren mütterlicherseits aus
der einstigen Hesslacher Gastwirtschaft Kaiser stammen.
op
Weidenberg
Partnerschaftsverein
Weidenberg
Gegenseitige Besuche vertiefen die
Freundschaft. So war erst vor Kurzem
eine Abordnung des Gemeindepartnerschaftsvereins (GPV) wieder einmal zu Gast bei der Eurion Messe im
nordböhmischen Smrzovka, das bis
zur Vertreibung der deutschen Bevölkerung Morchenstern hieß. Seit
über zehn Jahren besteht mit der Stadt
im Isergebirge eine Partnerschaft, die
seither rege gepflegt wird. Zur Mannschaft am mitunter dicht umlagerten
Weidenberger Stand gehörten diesmal neben Jürgen Hautsch und Reinhard Trepl auch GPV-Vorsitzender
Enno Treutler, dessen Frau Heidi sowie Peter Weiß und Jutta Müller, die
beide als Dolmetscher fungierten. Die
Oberfranken hatten Weißbier, fränkischen Leberkäse, Weißwürste sowie
Frisches Weißbier aus Bayreuth in Nordböhmen. Den Besuchern des Bürgerfestes in Smrzovka (Morchenstern) nahe Gablonz schmeckte das erfrischende Getränk aus Bayreuth vorzüglich. Unser Bild zeigt am Stand des Gemeindepartnerschaftsvereins Weidenberg dessen Vorsitzenden Enno Treutler (Mitte) sowie (links) Peter Weiß, der als Dolmetscher fungierte. Foto: Pilz
die sehr beliebten Fisch- und Lachssemmeln nach Tschechien mitgenommen, die wiederum reißenden
Absatz fanden. Noch vor dem Ende
der Veranstaltung hieß es bei den
Weidenbergern wie schon in den
Vorjahren: "Alles ausverkauft" - ein
Zeichen dafür, wie gut die Schmankerl
aus Oberfranken bei der tschechischen Bevölkerung immer wieder
ankommen.
Die
Eurion-Wirtschaftsmesse in Smrzovka hat sich
mittlerweile zu einem Bürgerfest
entwickelt. Die Veranstaltung fand
zum ersten Mal oberhalb der Stadt im
Erholungsgebiet beim Parkhotel
statt. Das schöne Wetter zog viele
Besucher auf das Festgelände. Unter
schattigen Bäumen genossen sie das
umfangreiche Programm.
op
15
Mein Verein
Weidenberg
Behinderten- und
Reha-Sportverein
Sieben Mannschaften beteiligten
sich am Hallenboccia-Turnier des
BVS-Bezirks Oberfranken in der
Dreifachsporthalle Weidenberg. Die
Leitung oblag Jupp Schrick, dem
ersten Vorsitzenden des BVSV Weidenberg, der auch die Ausrichtung
der Wettkämpfe übernommen
hatte. Schirmherrin war Heidemarie
Miklis, die Vorsitzende des BVS-Bezirks. Die Stimmung war hervorragend und es gab keinerlei Reklamationen. Für eine Überraschung
sorgte am Ende die Mannschaft II
des BVSV Weidenberg, die den ersten Platz belegen konnte. Auf den
zweiten Rang kam das Team I aus
Weidenberg, gefolgt vom zweiten
Team des BVSV Selb, dessen Team I
den vierten Platz ergattern konnte.
Impressum
Mein Verein
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95448 Bayreuth
E-Mail:
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Mit den Rängen fünf bis sieben
mussten sich der VGR Bayreuth und
die beiden Teams vom VSV Rehau
begnügen. Im Oktober treffen die
Behindertensportler bei der oberfränkischen Hallenboccia-Meis-
terschaft in Selb erneut aufeinander. Der Behinderten- und RehaSportverein Weidenberg (BVSV)
zählt derzeit rund 60 Mitglieder. Er
wurde vor 53 Jahren gegründet.
Bayernweit sind es circa 35 000
Sportler, die sich in 450 Behinderten- und Versehrtensportvereinen
zusammengeschlossen haben. Der
moderne Verband bietet sportliche
Betätigung für Menschen mit und
ohne Behinderung an.
op
Weidenberg
Fichtelgebirgsverein
Ortsgruppe Weidenberg
Naturschutz nicht nur auf dem Papier:
Beim Abharken der Magerwiese bei
über 30 Grad Celsius haben fleißige
Helfer des Fichtelgebirgsvereins
Weidenberg (FGV) jetzt bewiesen,
dass Naturschutz im FGV nicht nur auf
dem Papier großgeschrieben wird. So
fanden sich erst kürzlich zwölf Mitglieder ein, um die Magerwiese an der
Bocksleite bei Weidenberg per Hand
abzurechen. Aufgrund der Steillage
der Wiese ist das Befahren mit einem
Bulldog unmöglich und es muss mit
einem Balkenmäher gemäht und per
Hand gerecht werden.
Trotz der hohen Temperaturen haben
alle mitgeholfen, damit nach zwei
Stunden Arbeit und etlichen geleerten Wasserflaschen das Heu abgefahren werden konnte. Ein Dank an
alle Helfer!
red
Toller Verein
und keiner
weiß es
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