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GÖTTINGEN
Freitag, 30. November 2007
Lebendiger
Kalender
24 Elliehäuser Türen
11
„Sprache ist Erkennungszeichen“
„Spannende
Klick-Laute“
Kinder-Uni: Babys können alle Laute, vergessen sie aber beim Sprechenlernen
dachte zuerst, dass
Thema langweilig
Iist“,chdasgesteht
Joshua Nebe-
Elliehausen (mib). Unter dem
Motto „Macht hoch die Tür,
die Tor macht weit“ steht der
lebendige Adventskalender in
Elliehausen. Von 1. Dezember
bis zum 23. Dezember öffnen
sich jeweils um 18.30 Uhr die
Türen zu verschiedenen Häusern im Ort. Für eine viertel
bis halbe Stunde halten die
Nachbarn adventliche und
vorweihnachtliche
Überraschungen für Besucher bereit.
Heiligabend öffnen die Kirchen in Elliehausen und Esebeck ihre Türen. Am Sonnabend, 1. Dezember, öffnet
sich zuerst die Tür des Hauses
in der Delbeeke 7, am Sonntag
folgt die zum Haus im Feldhüterhof 7. Der genaue Ablauf ist
im Internet auf der Seite
www.elliehausen.net einzusehen. Weitere Informationen
gibt Pastor Volker Mehrtens,
unter Telefon 05 51 / 61 65.
Historischer
Patient in Wachs
Göttingen (kk). „Unter die
Haut und zurück ins Leben.
Der Historische Patient in
Wachs“ heißt am Sonntag, 2.
Dezember, ein Vortrag im
Begleitprogramm der Ausstellung „Wachs-Bild-Körper“. Referent ist Prof. Thomas Schlake vom Medizinhistorischen Museum der Charité in Berlin. Im Anschluss
daran wird eine Führung
durch die Ausstellung angeboten. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Museum,
Ritterplan 7/8.
Atmung und innere Organe sind wichtig zum Sprechen: Prof. Gert Webelhuth erklärt die Funktion der Lungenflügel.
Wie funktioniert das Sprechen
und warum erlernen wir als
Baby eine Sprache so einfach?
Bei der Vorlesung der KinderUni zeigen und beschreiben
die
Professoren
Regina
Eckardt und Gert Webelhuth
von der Philosophischen Fakultät unterschiedliche Laute
in den Sprachen.
Göttingen (dn). „Es geht
heute um euch alle“, begrüßt
Professorin Regina Eckardt
von der Philosophischen Fakultät die knapp 400 Kinder
im großen Hörsaal der Uni.
Zusammen mit Prof. Gert
Webelhuth hält sie bei der
Kinder-Uni eine Vorlesung
zum Thema „Klickst Du noch
richtig? Von Lauten, Sprachen und vom Sprechen lernen“. Was passiert in unserem Körper, wenn wir sprechen und welche Organe benötigen wir dazu?
Mit Videoanimationen und
Bildern zeigt Webelhuth, wo
die Zunge bei bestimmten
Wörtern im Mund hingeht:
an die Zähne, den Gaumen
oder zwischen die Lippen.
„Obwohl wir die gleichen Instrumente zum Reden haben,
haben zum Beispiel Deutsch
und Englisch nicht die selben
Laute“, führt Webelhuth in
seinem Vortrag aus. Um dieses zu beweisen, ist die Amerikanerin Barbara Levergood in
den Hörsaal gekommen und
spricht ein paar Wortbeispiele vor.
Klick-Laute aus Südafrika
Sehr zur Freude der Jungstudenten spielen die beiden
Dozenten ein kurzes Video
vor, in dem die südafrikanische
Xhosa-Sprache zu hören ist –
die einzige Sprache der Welt,
in der Klick-Laute vorkommen. Und der Chinese Xuan
CH
Chang gibt ein Wort-Beispiel,
wie allein die Tonlage dem
Wort „Ma“ jeweils eine andere Bedeutung gibt: Mutter, der
Eigenname einer Pflanze,
Pferd oder schimpfen.
„Als Babys können wir alle
möglichen Laute, auch die
Klick-Laute der Xhosa-Sprache“, sagt Eckardt. Aber mit
dem Sprechen lernen, würden
wir die Laute verlernen und
vergessen, die für unsere
Sprache nicht wichtig sind.
„An unseren Lauten können
wir uns erkennen. Das ist unser Familien-Erkennungszeichen.“
lung (10). „Aber das war ja
richtig
toll.“ Er
fände es
komisch,
dass man
im Chinesischen
nur mit
einer unterschiedli- Joshua
chen
Stimmlage einem Wort
eine ganz andere Bedeutung geben kann.
„Da kann
man sich
schnell
versprechen.“
Karolin
Borcherding (9)
fand vor
Karolin
allem die
unterschiedliche Zungenstellung beim Sprechen
interessant.
„Die Filme dazu
waren
toll.“
„Diese
KlickLaute
habe ich
vorher
Pia
noch nie
gehört“, sagt Pia Hummerich (10). „Die Vorlesung
war spannend.“
dn
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„Engelsbegegnungen“
von Astrid Nolte
Ausstellung auf dem Stadtfriedhof
Göttingen (kl/mib). Neue Engelsskulpturen und Reliefs in
Fotografie mit Text und Arrangement präsentiert die Göttinger Künstlerin und Fotografin
Astrid Nolte in ihrer Reihe
„Boten der Stille“. Ihre aktuelle
Ausstellung „In deiner Nähe“
eröffnet am Sonnabend, 1. Dezember, um 15 Uhr. Außerdem
ist sie sonnabends, 8. und 15.
Dezember, sowie sonntags, 2.,
9. und 16. Dezember jeweils
von 14 bis 17 Uhr im Torhaus
2 auf dem Stadtfriedhof Göttingen, Kasseler Landstraße, zu
sehen. „Engelsbegegnung in
Wort und Musik“ heißt am
Sonntag, 9. Dezember, um 16
Uhr eine Rezitation von Beatrice Lauffer, die von Thomas
Nayda am Cello begleitet
wird. Die Einführung übernimmt Michael Bendorf, ehemaliger Leiter des überkonfessionellen Trägerkreises von
Pro Christ 2000 in Göttingen.
Ihr sei es darum gegangen
den Dialog zwischen Mensch
und Mensch sowie zwischen
Gott und Mensch mit dem Engel als Vermittler darzustellen,
erläutert Nolte. Das vergangene Jahr habe sie dazu genutzt,
neue Friedhöfe und ihre Engelsskulpturen
in
ganz
Deutschland zu entdecken und
zu fotografieren. 20 neue Werke sind daraus entstanden –
sämtlich zu sehen im Torhaus.
Seit ihrer ersten Ausstellung
vor fünf Jahren ist die freiberuflich im Bereich der Fotografie tätige Nolte mit ihrer Idee
erfolgreich. Damals bildete sie
Engelsskulpturen des Göttinger Friedhofs vor verschiedenen Hintergründen ab. „Engel
wissen um die tiefe Sehnsucht
des Menschen nach einem heilen und erfüllten Leben“, sagt
Nolte. Mit dieser Einstellung
entwickelten sie auch die diesjährigen „Boten der Stille“.
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Und jeden Tag.
Begegnung Mensch und Engel: fotografiert von Astrid Nolte. EF
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