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Diagnose Krebs: Wie sage ich es meinen Kindern? - Rexrodt von

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Sonntag/Montag,
2./3. Dezember 2012
OSTHOLSTEIN
Anzeige
Sonntag
02. Dezember 2012
LIONS CLUB OLDENBURG i. H.
Adventskalender 2012
Gewinner von heute sind:
Autowerkstatt Scheffler
3 x 1 kostenlose Inspektion
für je 1 Auto
(Wert jeweils 50,00 €)
No G 2029
No G 4149
No G 1069
EDEKA aktiv markt Prieß
2 x 1 Präsentkorb im Wert von je 25,00 €
No G 0931
No G 2440
GUT KREMSDORF
Oldenburger Markthalle
1 Weihnachtsgans im Wert von 40,00 €
No G 0431
Kalenderaktion
des Lions Club
Oldenburg – Heute beginnt das gemeinnützige Adventskalender-Projekt des Lions Club Oldenburg. Alle 4500 Kalender sind verkauft, ihre Besitzer helfen damit den Kindern im Familienzentrum Nord des
Kinderschutzbundes sowie den
Grundschulen mit dem Programm
„Klasse 2000“.
Wesentlicher Bestandteil für die
24 Türchen des Kalenders sind die
fast 200 Gewinne im Gesamtwert
von rund 13 000 Euro. Zu gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine ab einem Wert von 30 Euro
bis hin zum Hauptpreis, einem Apple-Paket im Wert von 2000 Euro.
Der Lions Clubs dankt dafür auch
den vielen Sponsoren.
Die Kalender sind fortlaufend
durchnummeriert, bis zum 24. Dezember werden die Gewinne hinter dem Türchen einer bestimmten
Kalendernummer zugelost. Der Gewinn und die dazugehörige Kalendernummer werden dann täglich
in den LN (siehe Anzeige oben)
und im Internet unter www.lionsadventskalender.de veröffentlicht.
Mit dem Gewinn-Kalender kann
dann bei dem entsprechenden
Sponsor der Preis eingelöst werden.
K 45 bleibt zwei
Tage lang gesperrt
Neustadt – Die Kreisstraße 45 zwischen Neustadt und Sierksdorf
wird ab Dienstag, 4. Dezember, um
9 Uhr, für den Durchgangsverkehr
gesperrt. Die Polizei begründet die
Sperrung mit einer polizeilichen
Maßnahme, die bis Donnerstag um
12 Uhr dauern wird. Anwohner,
Busse und landwirtschaftlicher Verkehr sind ausgenommen.
Pastor Sauerberg
hält einen Vortrag
Heiligenhafen – Wie glaubten die
Menschen vom 16. bis zum Beginn
des 20. Jahrhunderts? Wie beerdigten sie ihre Toten? Wie sah der Gottesdienst aus? Zu diesen Fragen
aus Sicht der Kirchgänger hat der
Historiker Lucian Hölscher eine Untersuchung vorgelegt. Darüber
hält Pastor Carsten Sauerberg am
Dienstag, 4. Dezember, ab 19.30
Uhr im evangelischen Gemeindehaus Thulboden einen Vortrag.
Feuerzangenbowle
für Senioren
Oldenburg – Der Seniorenbeirat
lädt morgen, am 3. Dezember, ein
zum Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann. Veranstalter ist das Ameos Pflegehaus.
Die Vorführung beginnt um 14.30
Uhr im Kino Lichtblick (Untere
Schuhstraße). Die Unkosten betragen drei Euro. Es gibt Kaffee, Kuchen und Feuerzangenbowle. Telefonische Anmeldung bitte bei Maria Bondesen, J 043 61/50 87 53.
Diagnose Krebs: Wie sage
ich es meinen Kindern?
Einmalige Reha-Maßnahme im Rahmen des Projektes „Gemeinsam gesund werden“
in der Mutter-Kind-Klinik „Ostseedeich“ in Grömitz.
Von Thomas Klatt
Grömitz – „Mich trifft es nicht“, hatte sich Nina Sachs immer gesagt.
Aber es traf sie doch: Am 10. Januar dieses Jahres erhielt die 33-jährige Mutter von drei Kindern die Diagnose „Brustkrebs“. Nach der
Operation musste sie sich acht Mal
der Chemotherapie unterziehen.
Hinzu kamen 36 Bestrahlungen in
sieben Wochen.
Erst jetzt, mehr als zehn Monate
nach der unheilvollen Diagnose,
kann Nina Sachs wieder durchatmen. Sie nimmt dieser Tage an einer deutschlandweit einmaligen
Reha-Maßnahme teil. Im Rahmen
des Projektes „Gemeinsam gesund
werden“
bietet
die
Mutter-Kind-Klinik „Ostseedeich“ in
Grömitz gemeinsam mit der Rexrodt-von-Fircks-Stiftung
diese
Maßnahme an, die Müttern und deren Kindern den Weg zurück ins Leben ebnet.
Wie sage ich es meinem Kind?
Darf ich meine Gefühle zeigen?
Wie kann ich meiner Verantwortung als Mutter noch gerecht werden? „Das sind Fragen, die sich viele der Frauen stellen, die im Rahmen dieser Maßnahme zu uns kommen“, schildert Klinikleiterin Ulrike Reimers-Wölwer. Nicht selten
seien die jungen Mütter zwischen
Anfang 20 und 40 Jahren mit diesen Fragen überfordert und auf
sich alleine gestellt. Das Projekt
„Gemeinsam gesund werden“ setze an diesem Punkt an und versuche, den Familienverbund zu stärken.
Mit ihren Kindern im Alter von einem, fünf und elf Jahren sei sie offen und ehrlich mit diesem Thema
umgegangen, berichtet Nina
Sachs. Ihr Ältester habe von einem
Schulkamerad gehört, dass dessen
Oma an Krebs gestorben sei.
„Kann man daran auch sterben?“,
habe ihr Sohn sie daraufhin gefragt. „Ja, das kann man“, habe sie
ihm damals wahrheitsgemäß geantwortet. Es sei ihr aber gelungen,
ihm die Angst davor zu nehmen, erzählt sie. Unter anderem auch mit
Kinderbüchern, die speziell für diese Zielgruppe geschrieben wurden
und Titel tragen wie „Warum trägt
Mama auch im Sommer eine Mütze?“
Nicht immer findet in den Familien ein derart aufgeschlossener Dialog statt. Ulrike Reimers-Wölwer
schildert ein Beispiel von einer Patientin und deren Sohn: „Die Mutter dachte, dass der Sohn nichts
von der Erkrankung weiß und wollte auch nicht, dass er es erfährt. Der
Sohn wiederum wusste, dass die
Mutter Krebs hat, wollte aber nicht,
dass sie weiß, dass er es wusste.“
Von anderen Fällen berichtet die
Klinikleiterin, in denen der Vater
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IN KÜRZE
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Tourismusbeitrag auf
der Tagesordnung
Neustadt – Der Tourismusbeitrag
und die Fremdenverkehrsabgabe
für 2013 sowie der Wirtschaftsplan
vom Tourismus-Service sind Themen bei der Sitzung des Ausschusses für Tourismus- und Kulturangelegenheiten am Montag, 3. Dezember. Beginn ist um 19.30 Uhr
im Haus des Gastes Pelzerhaken.
Gemeindevertreter
über Straßenausbau
Schönwalde – Der Straßenausbau
Langenhagen-Rethwisch sowie
der Nachtragshaushaltsplan 2012
ist Thema bei der Sitzung der Gemeindevertretung Schönwalde.
Beginn ist um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Hobstin. 3.12
Klönschnack bei der
„Schrankenwirtin“
Großenbrode – Die „Plattschnacker“ aus Großenbrode treffen
sich wieder zum offenen Klönschnack am Montag, 3. Dezember,
ab 17 Uhr in der Gastwirtschaft
„Zur Schrankenwirtin“.
SPD über ihr
Wahlprogramm
Nina Sachs und ihre Kinder Louis (1) und Leon (11) haben von dem deutschlandweit einmaligen TherapieanFotos: Thomas Klatt
gebot für an Brustkrebs erkrankte Mütter in Grömitz profitiert.
Das Leben kommt wieder ins Lot: Nach der Therapie blicken Nina
Sachs und ihre Kinder wieder nach vorne.
Stiftung nach eigener Krankheit ins Leben gerufen
Über 4000 Kinder und 2630 Frauen
haben in den vergangenen sechs Jahren von dem Projekt „gemeinsam gesund werden“ profitiert.
Jedes Jahr erkrankt von rund 200 000
Kindern bundesweit ein Elternteil an
Krebs. Die Hälfte dieser Kinder gelten
als verhaltensauffällig, 30 Prozent davon sind wiederum behandlungsbedürftig. Die Statistik belegt damit die
Notwendigkeit des Angebotes.
Annette Rexrodt von Fircks war
selbst erkrankt und hat das Dilemma
einer an Krebs erkrankten Mutter mit
drei Kindern durchlebt. Die von der Autorin ins Leben gerufene gleichnamige
Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder hat mit Unterstützung der
Krankenkassen das Grömitzer Projekt
realisiert. Der Wunsch der Stiftung ist
es, dass diese Form der Behandlung
und Betreuung auch bei anderen Krebsarten angewendet werden kann.
bereits an Krebs verstorben war
und das Kind jetzt auch noch die
Mutter zu verlieren fürchtete. Oder
auch von Kindern, die nicht mehr
zur Schule gehen, weil sie Angst haben, dass Mama nicht mehr da ist,
wenn sie nach Hause kommen.
Derart belastende Situationen
zu entschärfen ist Aufgabe des Psychologenteams. Die Kinder werden – entsprechend ihrem Alter – in
„Schatzgruppen“ oder „Traum-
gruppen“ unterteilt. Sie machen
dort eine wichtige Erfahrung: „Ich
bin mit diesem Thema nicht alleine.“
„Kinder wollen sozialisiert sein
und sich nicht von anderen Kindern unterscheiden“, erklärt Christiane Naghavi, Leitende Psychologin der Klinik. „Hier lernen sie,
dass es auch andere Kinder gibt,
die ihr eigenes Schicksal teilen.“
Mit einer Reihe individueller
Maßnahmen versuchen sich die
Therapeuten den Kindern zu nähern. „Das eine Kind erzählt frei
von der Leber weg, das andere ist
eher schweigsam“, so Naghavi. Da
ist zum Beispiel der „Therapiesandkasten“, mit dem Kinder anhand
von Tierfiguren ausdrücken können, was sie innerlich bewegt und
beschäftigt.
Gemeinsam mit den Therapeuten können dabei oft auch Lösungsideen für schwierige Situationen
entwickelt werden. „Natürlich erfahren wir auch viel direkt von den
Müttern, so dass wir oftmals wissen, wie es um die Kinder bestellt
ist.“
Was die Kinder den Therapeutinnen nicht direkt sagen wollen, erfährt vielleicht „Nacho“, der „Therapie-Indianer“. Einige Kinder vertrauen sich dabei lieber der Handpuppe an, als direkt mit einem Erwachsenen über ihre Probleme zu
sprechen.
Aber nicht nur Gespräche sind
wichtig. Während die Mütter ihrerseits körperliche und psychische
Therapieangebote erhalten, soll
den Kindern auch über Ausflüge in
die Umgebung, wie zum Beispiel
auf einen Bauernhof, aber auch
durch Spiel und Sport die Lebensfreude zurückgegeben und Ängste
genommen werden.
Nina Sachs blickt jetzt wieder
nach vorn, will auch wieder in ihren Beruf als Helferin in einer Hebammenpraxis einsteigen. Für die
Erholungsphase für sich und ihre
Kinder in Grömitz ist sie dankbar.
„Und dann“, so sagt sie, „wird das
Thema erstmal abgehakt.“
Oldenburg – Die SPD Oldenburg
trifft sich am Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr in Schusters Gaststätte in der Lankenstraße. Thema
des Klönschnacks mit öffentlicher
Vorstandssitzung wird die Erarbeitung des Wahlprogrammes für
2013 bis 2018 für die SPD-Oldenburg sein. Bürgerinnen und Bürger aus Oldenburg sind eingeladen zum Dialog „Was muss in Oldenburg besser werden?“
Seniorenbeirat stellt
Lesegerät vor
Neustadt – Der Seniorenbeirat
Neustadt lädt alle Bürger zur öffentlichen Sitzung am Dienstag,
4. Dezember, um 10 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses ein. Der
Beirat möchte unter anderem über
das Veranstaltungsprogramm für
2013 informieren. Außerdem soll
ein Bildschirm-Lesegerät für Sehbehinderte vorgestellt werden.
Kamishibai in der
Stadtbücherei
Oldenburg – Am Dienstag, 4. Dezember, um 15 Uhr lädt die Stadtbücherei zum kostenlosen Bilderbuchkino für alle Kinder ab drei
Jahren ein. Diesmal wird ein Kamishibai, ein japanisches „Papiertheaterspiel“, zum Erzählen der
Geschichten benutzt.
Awo lädt ein zur
Weihnachtsfeier
Oldenburg – Der Oldenburger
Awo-Ortsverein lädt für Dienstag,
4. Dezember, zur Weihnachtsfeier
ein. Ab 14.30 Uhr wird im Schützenhof, Göhler Straße bei Kaffee,
Kuchen und Akkordeon-Musik zusammengesessen.
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Weihnachtsbasar
in Oldenburger
Wagrienschule
Ausbildung zum
Gruppenleiter
im Kirchenkreis
Oldenburg – Am Dienstag, 4. Dezember, findet in der Wagrienschule von 15 bis 17 Uhr der traditionelle Weihnachtsbasar statt. In den
Klassen wurde schon gebacken
und gebastelt, Aufführungen eingeübt und Plakate gemalt, damit
die Besucher sich im vorweihnachtlichen Trubel treiben lassen können.
So mancher Stand bietet Dinge,
die man seinen Lieben in den Stiefel stecken oder mit denen man
sich selbst verwöhnen kann, zumal
der Erlös dem Förderverein der
Schule zu Gute kommt. Dessen Kasse wurde durch die Spende einer
Oldenburger Unternehmensgruppe bereits im Vorwege etwas entlastet: Vier große und mehrere kleine
Tannenbäume wurden gespendet,
um den Schülern und ihren Lehrkräften nicht nur während des Basars Weihnachtsstimmung zu vermitteln.
Eutin – Das Jugendwerk und das Frauenwerk
des Kirchenkreises bieten einen Kursus für Erwachsene an, die sich zu Gruppenleitern oder
Jugendgruppenleitern in den Kirchengemeinden Ostholsteins ausbilden lassen wollen.
Er umfasst zwei Wochenenden sowie drei anderthalbtägige Seminare (Februar bis September 2013) auf dem Koppelsberg bei Plön. Das erste Kursuswochenende ist vom 8. bis 10. Februar
geplant. Zu den Schwerpunkten gehören Spielepädagogik, Gruppendynamik, Leitungsstile,
Andachtsformen, Bibelarbeiten, Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitsentwicklung.
Pastorin Ruth Gänßler-Rehse (Evangelisches
Frauenwerk Ostholstein): „Viele Erwachsene
engagieren sich ehrenamtlich in unseren Kirchengemeinden oder haben das vor. Diese Menschen sind in unserem Kursus genau richtig.“
Sie denkt an Jungschargruppe, Kindergottesdienst, Frauenkreis oder Gemeindegruppe.
Anmeldungen beim Jugendwerk (Pastor Volker Prahl, J 045 21/800 52 05, Mail: ev.jugendwerk@kk-oh.de) oder beim Frauenwerk (Pastorin Gänßler-Rehse, J 045 21/800 52 11, Mail:
ev.frauenwerk@kk-oh.de).
Nie wieder Brille! Nie wieder Lesebrille!*
INFOABEND
MITTWOCH, 05.12.2012
18.00 UHR
SICHERN SIE SICH IHREN
FEMTO-LASIK-JUBILÄUMSRABATT
Nah und fern gut sehen ohne Brille. Erfahren Sie mehr!
Breite Straße 95-97
Lübeck | 0451 30 03 66 50
www.euroeyes.de
*95 % der Patienten, die mit einer Multifokallinse behandelt wurden, benötigen keine Brille mehr.
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