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Erster Halt war beim Gewann »Hinter der Mühle«. Dort, wie auch an

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Ottneheim. Auf großes Interesse ist eine heimatgeschichtliche Radtour durch
Ottenheim mit Martin
Frank gestoßen. Die Teilnehmer begaben sich an
Stationen der Dorfgeschichte und lauschten den
Ausführungen
des Hobby-
I historikers.
Erster Halt war beim Gewann
»Hinter der Mühle«. Dort, wie
auch an einigen anderen Stellen, konnten die Teilnehmer
der Radtour feststellen, dass
die Veränderung der Wasserläufe auch gleichzeitig große
Veränderungen ftir die Bewohner des Rieds mit sich gebracht haben. Dort wo früher
eine Mühle stand, .dehnen
sich heute Felder aus - die
Ursache ist Tullas Rheinbegradigung. Auch der Schönau- .
graben, der den Verlauf des
ehemaligen
Schutzdamms
zeigte, gehi;irtenach dem Bau
des .heutigen Rheindamms
der Vergangenheit an. Durch
den noch vorhandenen, heute Martin Frenk (links) erklärte den Teilnehmern, was sich in Ottenheim in den vergangenen Jahren verändert hat.
als Innendamm bezeichneten
,
schaft, die man heute nur Jahre 1918 (Rückftihrung der em~iars aus dem Jahr 1820 er- halt, weil man in ihm ein
I ,Teil .am W~strand des Orts,
, kann mim erkennen, wie das noch zum Teil erkennen kann. badischen Truppen nach klärt. Ein Gedenkstein neben schützenswertes Biotop sah.
Hochwasser um den Ort gelei- Der Grund daftir ist, dass den Deutschland) beweist, dass dem Gelände der Hrma Vogel
Bei' entsprechendem Temtet wurde.
Landwirten die Rodung und sich die westliche Seite - im erinnert noch heute an einen peraturen dient der Eisweiher
Anschließend bestimmte das Anlegen von Feldern ge- , Gegensatz zur deutschen - bis der ersten tödlichen Autoun- im Gewann. Muhrschollen
Frenk aufgrund seiner Recher- nehmigt wurde.
zum heutigen Tage kaum ver- fälle in der Region:' Im Jahr . den Ottenheimer Kindern als
chen den Standort der eherna"
ändert hat. Gleichzeitig konn- 1900 kam ein Ingenieur aus ideales Gelände zum Schlittte Frenk an aieser Stelle viel Straßburg ums Leben, weil er schuhlaufen. Frenk erklärte,
ligen Mühle, gleicqzeitig erSpuren des Bähnles sind
über die wechselvolle Ge- mit seinem Auto den scheuen- dass das Eis dieses künstliklärte er die dazu gehörende
noch zu sehen
Familiengeschichte. D mnach
schicbte des Rheinübergangs den Pferden eines Fuhrwerks chen Sees frühet einem ganz
wurde sie im Jahr 1795 von
und des Grenzverlaufs berich- ausweichen wollte und sich anderen Zweck diente: Im
dem Ottenheimer Müller Vom ehemaligen ~auhof, der ten.
dabei mit seinem Fahrzeug Winter wurde es in den· EisAm Standort des ehemali- überschlug.
Adam Schüssele erbaut. ,Als im Rahmen der Rheinreguliekeller der ehemaligen GastErsatz ftir das nach der Rhein- rung angelegt wurde, ist heute gen Männerbadhäusels bestätte »Zum Löwen« transportiert, um im Sommer das Bier
begradigung fehlende Wasser nur noch eine Bod'enplatte dau~rte der Referent, dass dieZwei gesprengte
wurde 1857 der Mühlbach an- Und ein Bunker ftif die sichere ses schöne Zeugnis des Ottenzu kühlen. Letzte Station d'er
Westwallbunker
im Ort
Exkursion war die Ottenheigelegt, der allen Müllern des Benzinlagerung zu erkennen. heimer Badevergnügens vor
mer·Mühle, .w0-dieRadler-einRieds bis zum heutigen Tage - Wer genau hinschaut, kann einigen JahienJ<',l>1!lsSicher'
die benötigte Wasserkraft lie- sogar noch Spuren des ehema- lleitsgründen abgerissen wur- Noch immer gibt es zweige- kehrten.
fert.
,
Bereits kurz nach der Veröfsprengte Westwallbunker auf
ligen BähI].lessehen, das ent- de.
Auf dem Rheindamm in der 'lang des Rhein' bis zum Biu. Die Bedeututtirfder soge- 'der Gemarkung Ottenheim. fentlichung.' 'des" programms
.Nähe der Pionierbrücke erläu- hof geftihrt hat.
nannten Kirchenliniensteine, Einer davon befindet sich am der Riedwoche war die RadDer Blick vom Fuße des nach denen man sich frühElr Sportgelände und ist unter tour ausgebucht. Auch der
terte Frenk anschließend, wie
das Hinterland durch die Ein- ehemaligen Rheinwärterhau- im Gelände orientierte, wurde einer dichten Decke von ,Bü- zweite Termin am Samstag ist
schließung des Rheins verän- ses über das Rheinbett zur ei- den Teilnehmern anschlie- schen und Hecken nicht mehr bereits, belegt. Der Erlös
dert wurde. Dort entstalld sässischen Se~teim Vergleich ßend anhand ,eines noch im- als,solcher zu erkennen. Dies kommt der Initiative »Historivprn~n 1rt
<:l1trh.
eine Wald- und Buschland- mit einer Fotografie aus dem mer deutlich sichibaren
Fx~cher Kircbturm« zugute.
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