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Herausforderung Elternarbeit Wie Kooperieren gelingt Le - FSP

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Herausforderung Elternarbeit
Wie Kooperieren gelingt
Le travail parental
Des solutions constructives
Berufsordnung
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www.psychologie.ch
Föderation der Schweizer
Psychologinnen
und Psychologen FSP
Fédération Suisse
des Psychologues FSP
Federazione Svizzera
delle Psicologhe
e degli Psicologi FSP
1-2/2011
vol. 32
Impressum
Inhalt/Sommaire
Psychoscope 1-2/2011
Psychoscope ist die Zeitschrift der Föderation
der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP).
Psychoscope est le magazine de la
Fédération Suisse des Psychologues (FSP).
Psychoscope è la rivista della
Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli
Psicologi (FSP).
Redaktion/Rédaction/Redazione
Vadim Frosio (vf), redaction@fsp.psychologie.ch
Susanne Birrer (sb), redaktion@fsp.psychologie.ch
Redaktionskommission/Commission
de rédaction/Comitato di redazione
Carla Lanini-Jauch, lic. phil. (Präsidentin/
Présidente/Presidente)
Michela Elzi Silberschmidt, lic. phil.
Rafael Millan, Dr psych.
Susy Signer-Fischer, lic. phil.
Hans Menning, Dipl.-Psych., Dr. rer. medic.
Redaktionsadresse/Adresse de la rédaction/
Indirizzo della redazione
Choisystrasse 11, Postfach, 3000 Bern 14
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Fr. 780.–
1/4 Seite/page/pagina
Fr. 630.–
Copyright: FSP
ISSN-Nr.: 1420-620X
Titelbild/Photo de couverture: © Jens Schmidt – Fotolia.com
Dossier
Respekt für die andere Seite
Interview mit C. M. Waser und J.-C. Rudin
Und doch eine Erfolgsgeschichte
Von Fabian Grolimund
Le respect de l'autre camp
Interview de C. M. Waser et J.-C Rudin
La résistance au changement
Par Fabrice Brodard et Myriam Laipe
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Les articles signés reflètent l’opinion de leurs auteur(e)s
Die Artikel widerspiegeln die Meinung der AutorInnen
FSP-aktuell/Actu FSP
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Panorama
Porträt: Claudia Ermert Kaufmann
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Agenda
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PsyG: Nationalratskommission sagt Ja
4. FSP-Präsidialkonferenz
Managed Care und Grundversicherung
Kurzmeldungen
LPsy: la Commission du National dit oui
Managed Care et accès aux soins de base
4e Conférence présidentielle de la FSP
Nouvelle formation postgrade
Nouveau membre affilié
En bref
Dozentin für integrative Didaktik
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Editorial
Susanne Birrer
Deutschsprachige Redaktion
Eltern auf Kriegspfad
Parents sur le sentier de la guerre
Gemäss aktuellen Umfragen ist einer der Hauptgründe für die bedenklich tiefe Berufszufriedenheit
von Lehrpersonen an der Volksschule – neben schwierigen Schülern und umstrittenen Schulreformen –
der Umgang mit «herausfordernden» Eltern. Auch
Schulpsychologinnen und -psychologen bekommen
das angespannte Klima 1:1 mit, das derzeit unter
den diversen «Stakeholdern» unserer Schulkinder
herrscht. Wie, so fragen wir deshalb im aktuellen
Psychoscope, kann Elternarbeit sich vom Schreckgespenst in eine potenzielle Bereicherung verwandeln?
Selon de récents sondages, une des raisons principales
du «profond» mécontentement des enseignants de
l’école publique – à côté des élèves difficiles et de
réformes scolaires controversées – est à chercher dans
les contacts avec des parents «arrogants». Les psychologues scolaires, eux aussi, partagent le climat tendu qui
règne aujourd’hui au sein de l’école parmi les divers
«stakeholders» de nos enfants. Comment transformer
le travail des parents, qui s’apparente aujourd’hui à un
cauchemar, en possibilité d’enrichissement ? Telle est la
question que pose ici Psychoscope.
Aus dem Vollen Schöpfen können zu diesem Thema
der Rechtsanwalt Johann-Christoph Rudin und der
Psychologe Christian M. Waser: Sie haben sich
mit ihrem Beratungsunternehmen «Schulsupport»
auf Konfliktmanagement im schulischen Umfeld
spezialisiert. In einem gehaltvollen, auf Deutsch und
Französisch erscheinenden Psychoscope-Interview
berichten sie von konstruktiven Lösungen für
Extremfälle, nämlich wenn Eltern mit schweren
Geschützen wie Medien und Anwälten auffahren.
Die Leitlinien der beiden erfolgreichen Mediatoren
lassen sich grob unter die Stichworte «Respekt
für andere Standpunkte» und «Vernetzung statt
Einzelkämpfertum» subsumieren.
Fabian Grolimund ist durch seine Tätigkeit in der
Lernförderberatung mit Eltern-Ängsten und -Ehrgeiz
häufig sehr direkt konfrontiert. Sein Fazit: Selbständige Kinder brauchen angstfreie und selbstbewusste
Eltern. – Da hilft angewandte Psychologie mehr als
gegenseitiges Anprangern.
S’il est un sujet sur lequel l’avocat Johann-Christoph
Rudin et le psychologue Christian M. Waser sont
intarissables, c’est bien celui-là: dans leur entreprise de
conseil «Schulsupport», ils se sont spécialisés dans la
gestion des conflits en milieu scolaire. Dans une
interview substantielle, également publiée en français,
ils présentent des solutions constructives pour les cas
extrêmes, notamment quand des parents recourent à
l’artillerie lourde en actionnant médias ou avocats. Les
recommandations des deux médiateurs à succès se
laissent résumer en deux formules: «respect pour le
point de vue d’autrui» et «travail en réseau plutôt que
combat singulier».
Par son activité de conseil en matière de soutien aux
apprentissages, Fabian Grolimund a souvent été directement confronté aux angoisses et aux ambitions
parentales. Sa conclusion: des enfants autonomes ont
besoin de parents libres d’angoisse et confiants en
eux-mêmes. C’est là que la psychologie et ses applications se révèlent plus utiles que de vains échanges de
griefs.
Die Kinder- und JugendpsychologInnen Fabrice
Brodard und Myriam Laipe widmen ihren Artikel
schliesslich der «Beratungsresistenz» von Eltern mit
verhaltensauffälligen Kindern. Anhand der variablen
Interventionsmöglichkeiten im Triple-P-Elterntraining zeigen sie, wie durch ein Eingehen auf individuelle Familienbedürfnisse solchem Widerstand
konstruktiv und respektvoll begegnet werden kann.
Pour terminer, les psychologues pour enfants et adolescents Fabrice Brodard et Myriam Laipe consacrent leur
article à la «résistance au conseil» des parents d’enfants
souffrant de troubles du comportement. Grâce aux
possibilités d’intervention qu’offre le training parental
Triple-P, ils montrent comment traiter avec respect et
de manière constructive ce genre d’opposition en
restant attentifs aux besoins individuels des familles.
3
Dossier
4
Herausforderung Elternarbeit
DOSSIER: Herausforderung
???
Elternarbeit
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Respekt
für die
andere Seite
Professioneller Umgang mit Eltern
in Schulkonflikten
Christian M. Waser als Psychologe und
Johann-Christoph Rudin als Anwalt sind
u.a. auf die Konfliktbewältigung im schulischen Umfeld spezialisiert.
Im Psychoscope-Interview beschreiben
sie Handlungsoptionen für Fachpersonen, die von Eltern mit Öffentlichkeit und
Justiz bedroht werden.
Christian M. Waser und Johann-Christoph Rudin, Sie
haben sich vor rund 10 Jahren auf die psychologische
bzw. juristische Beratung von Schulbehörden spezialisiert. Wie schätzen Sie die aktuelle Stimmung im schulischen Umfeld ein? Konkreter: Wie häufig schalten
Eltern im Konfliktfall beispielsweise Medien und Anwälte ein oder drohen zumindest damit?
Seit dem Beginn unserer Beratungstätigkeit stellen
wir eine Verhärtung der Fronten fest. Dass Eltern den
Schulbehörden mit Medien oder Anwalt drohen, stellt
keinen Ausnahmefall mehr dar, sondern ein Szenario,
das immer häufiger und zuweilen auch schon bei Lappalien ins Spiel kommt. Dies wird dadurch gefördert,
dass gerade private Medien teilweise sehr erpicht auf
solche Geschichten sind.
Die angespannte Lage hat angesichts von Wirtschaftskrise, Leistungsdruck etc. einerseits mit überforderten
Familiensystemen zu tun, aber auch mit dem durch
die Schulreformen erhöhten Druck auf die Lehr- und
Fachpersonen. Diese, gleich wie etwa die Ärzte, haben
Foto: © Junial Enterprises – Fotolia.com
5
heutzutage zudem keine «Weisskittel-Autorität» mehr, sondern werden zunehmend
hinterfragt von einer anspruchsvollen
Elterngeneration, die mit fast unbegrenzten
Konsum- und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten aufgewachsen ist: Solche Eltern
finden sich im Schulalltag nicht mit Lösungen ab, die sie als suboptimal empfinden,
insbesondere nicht, wenn es um das emotional besetzte Thema «Zukunft der eigenen
Kinder» geht.
Der Tatsache, dass Eltern mit ihren Bedürfnissen und Ideen heute als Interaktionspartner ernst genommen werden wollen,
wird trotz offizieller Einführung der ElternC. M. Waser
mitwirkung noch nicht überall ausreichend
Rechnung getragen. So hört man zuweilen immer noch
Lehrpersonen, die es für unzumutbar halten, wenn
Eltern ihren Unterrichtsstil zu kommentieren wagen.
Beide Seiten neigen zudem zuweilen zu schnellen und
voreiligen Werturteilen – «ungerechte Lehrer», «erziehungsunfähige Eltern» – so dass unsere Aufgabe häufig
darin besteht, durch eine Art Übersetzungsarbeit für
mehr gegenseitiges Verständnis zu sorgen.
In diesem Gespräch soll es insbesondere um den Umgang
mit Drohszenarien gehen, also, wenn Eltern Journalisten
oder Anwälte beiziehen. Was für konkrete Erfahrungen
haben Sie dazu – und inwiefern sind insbesondere auch
Schulpsychologinnen und -psychologen betroffen?
Zu Drohszenarien, vor allem gegen Lehrpersonen und
Schulbehörden, kann es typischerweise angesichts der
Selektion in die Oberstufe kommen, konkret, wenn
Kinder nicht mindestens in die Sek A aufsteigen. Häufiges Thema sind dann umstrittene Personalentscheidungen der Schulverantwortlichen.
Konfliktträchtig ist auch die Integration von Kindern
mit besonderen Bedürfnissen: Es kommt relativ häufig
vor, dass Eltern die sonderpädagogischen Angebote der
Volksschule – teilweise aus Prestigegründen – ablehnen und vom Kanton die Finanzierung einer Privatschule fordern. Das ist natürlich nicht im Interesse der
Schulbehörden.
Aufgrund ihrer im System vorgesehenen Ombudsfunktion zugunsten von Kindern und Eltern geraten Schulpsychologinnen und -psychologen tendenziell weniger
in den Fokus der beschriebenen Bedrohungsszenarien.
Im Zusammenhang mit umstrittenen Abklärungsgutachten, insbesondere, wenn Psychologinnen etwa den
Eltern gegenüber keine Hochbegabung bestätigen,
kann es allerdings sehr hart werden.
Und natürlich kann es auch Fälle geben, in denen
Schulpsychologinnen oder -psychologen ihren Job
tatsächlich nicht gut machen.
Welches war für Sie der bisher wichtigste, aus Ihrer Sicht
am erfolgreichsten gelöste Konfliktfall?
Es gab einmal den Fall eines lange Jahre
körperlich übergriffigen, geständigen
Unterstufenlehrers, wegen dem sich eine
Gruppe von älteren Schulkindern bei der
Schulleitung beklagte, um ihre jüngeren
Geschwister zu beschützen.
Trotz Widerstand von Volksschulamt und
einer Mehrheit der Eltern – «Wie kann
man nur einen so altgedienten Pädagogen
einfach fristlos entlassen?» – ist es durch
mediatorische Massnahmen gelungen,
ein weiteres Unterrichten dieser Lehrperson zu verhindern. Dass in diesem Fall
ein öffentlicher Skandal vermieden werden konnte, ist für uns dabei ein wichtiJ.-C. Rudin
ger Erfolgsfaktor.
Sie scheinen nicht viel von Medien und Öffentlichkeit
als «4. Gewalt» zu halten: Besteht nicht gerade an dem
beschriebenen Fall ein legitimes öffentliches Interesse?
Unserer Erfahrung nach führen sogenannte «Medienschlachten» oft zu nachhaltigen Reputationsverlusten
auf allen Seiten: Das gilt für «Kampfeltern», wenn deren häufig sehr subjektiven und unbelegbaren Positionen
nach Klärung der Sachlage in den Medien zerpflückt
werden, die öffentliche Meinung also «kippt». Das gilt
für «Problemschulen», die nach Negativschlagzeilen
Mühe bei der Personalrekrutierung haben oder deren
Schulabgänger keine Lehrstelle finden.
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DOSSIER: Herausforderung Elternarbeit
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Und das gilt ganz besonders für die involvierten Lehrpersonen. – Wir plädieren deshalb wenn immer möglich dafür, es gar nicht zu öffentlichen Auseinandersetzungen kommen zu lassen.
Nehmen wir den Fall, dass Eltern aufgrund einer umstrittenen Abklärung dem Schulpsychologen mit den
Medien drohen. Wie soll dieser reagieren?
Was es zuallererst zu beachten gilt, ist, dass hier die
versteckte Botschaft lautet: «Wir wollen angehört werden, niemand hört uns zu.» Eine erste Reaktion wäre
deshalb, zu analysieren, wie es zu einem solchen Satz
kommt. Es geht dabei um eine systemische, über den
eigenen Bauchnabel hinaus reichende Perspektive, die
die Folgen des eigenen Verhaltens für alle Beteiligten
antizipiert, um wirklich geeignete Massnahmen und
Ziele zu definieren.
Da die beschriebenen Szenarien Folgen für die ganze
Institution (s. oben) haben können, sollten sie im Rahmen
eines – hoffentlich vorhandenen – schulischen Krisenmanagements (vgl. dazu auch Psychoscope 8-9/2008,
Anm. der Red.) bearbeitet werden. Es gilt deshalb, sich
so rasch wie möglich intern zu vernetzen bzw. den Fall
beim Vorgesetzten zu melden und Hilfe zu suchen. Dazu
muss man u.a. wissen, dass interner Fachaustausch
nicht unter den Datenschutz fällt.
Auf diese Weise kann im Optimalfall die angegriffene
Person aus dem Schussfeld genommen werden, indem
für solche Fälle geschulte Verantwortungsträger bzw.
Fachspezialisten die professionelle Kommunikation mit
Eltern und/oder Medien übernehmen bzw. unterstützen.
Im erwähnten Fall des übergriffigen Lehrers gelang
es, durch professionell moderierte Gespräche mit den
Direktbeteiligten sowie Aufklärungsarbeit bei den
nichtbetroffenen Eltern den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden: Die Kinder in der Klasse
konnten geschützt, der Schulbetrieb und der Ruf der
Schule bewahrt werden. Eine solche Vernetzung setzt
neben einem Krisenkonzept auch eine allgemein gute
Austauschkultur voraus, wie sie etwa auch bereits im
Rahmen weniger gravierender Probleme in Form von
regelmässigen Intervisionen gepflegt werden sollte.
Nicht von Vorteil ist dagegen Einzelkämpfertum.
Spinnen wir den Fall weiter: Welche Handlungsoptionen hat eine Fachperson, wenn bereits ein diffamierender Medienbericht veröffentlicht worden ist bzw. präventive Interventionen versäumt wurden?
Das hängt ganz vom konkreten Fall und den involvierten Medien ab. Was viele nicht wissen: Trotz Berufsgeheimnis darf man in Gegendarstellungen Falschmeldungen und Gerüchten auf demselben Niveau der
Vertraulichkeit widersprechen. Das bedingt natürlich,
dass man die eigene Position belegen kann.
Um die Publikation einer Richtigstellung in sinnvollem
Umfang zu gewährleisten, empfiehlt es sich, in der
Perspektive des öffentlichen Interesses zu denken: Je
nach Professionalitätsgrad des betreffenden Mediums
und Persönlichkeit der involvierten Journalisten empfiehlt es sich, diese persönlich, allenfalls deren Vorgesetzte oder auch seriöse Konkurrenzmedien zu
kontaktieren. Je grösser das betreffende Medium ist
bzw. wenn eine professionelle Medienrechtsabteilung
vorhanden ist, desto eher ist auch konkreter Gegendruck sinnvoll, ev. in Form einer Androhung von
Persönlichkeitsverletzungsklagen oder einer Meldung
beim Presserat.
Generell empfehlenswert bei bereits erschienen Publikationen ist eine offene, transparente Kommunikationspolitik: Alles, was mit dem Hinweis auf Amtsgeheimnis, Persönlichkeitsschutz und laufende Verfahren
abgeblockt wird, führt zum Verlust der Informationshoheit bzw. dazu, gejagt zu werden und vor dem Publikum die Glaubwürdigkeit zu verlieren.
Glaubwürdigkeit lässt sich überdies auch nach Fehlern
am besten wiederherstellen, wenn diese Fehler zugegeben werden und möglichst auch auf in einen Zeitplan
eingebundene konkrete vertrauensbildende Massnahmen/Lernprozesse verwiesen werden kann. Es geht
dabei nicht zuletzt um die eigene Haltung gegenüber
der Öffentlichkeit, die ja zuweilen auch ein legitimes
Recht auf Information hat. Andererseits kann es
manchmal auch ratsam sein, auf Negativberichte nicht
zu reagieren, etwa wenn die Vorwürfe nicht gravierend
bzw. nicht belegt sind, so dass ein Reputationsverlust
bei massgeblichen Stellen gar nicht zu befürchten ist.
Und doch gibt es sicher auch Dinge, die tatsächlich nicht
an die Öffentlichkeit gehören: Wann würden Sie z.B.
eine superprovisorische Verfügung erwirken wollen, d.h.,
eine geplante persönlichkeitsverletzende Publikation mit
juristischen Mitteln aktiv verhindern?
Dieses Vorgehen haben wir bisher noch nie empfohlen
und können dazu nur fiktiv Stellung nehmen: Eine
Publikation zu verhindern kann demnach dann sinnvoll sein, wenn insbesondere Persönlichkeitsrechte von
Kindern verletzt werden. Wäre z.B. ein Fall bekannt, in
dem Eltern ein Ausländer- oder Aussenseiterkind in der
Klasse ihres Kindes über die Medien zu Unrecht diffamieren und die Öffentlichkeit aufzuhetzen drohen,
würden wir zu diesem Mittel greifen.
Ebenfalls als sehr beängstigend empfunden wird im
schulischen Umfeld unterdessen die Drohung mit rechtlichen Schritten: Was raten Sie in diesem Fall?
Angesichts der oft emotionalen und auf der Faktenebene unhaltbaren Anschuldigungen drohender Eltern
kann der Beizug von Anwälten schon fast als Chance
begriffen werden: Zumeist handelt es sich dabei ja
nicht einfach um «Kampfhunde», sondern um rational
denkende und konflikterprobte Berufsleute, die an
guten Lösungen interessiert sind. Es ist schon häufig
vorgekommen, dass nach Beizug eines Anwalts innerhalb von 40 Minuten ein lebbares Lösungsszenario
entwickelt worden ist …
Auch im Szenario «Umgang mit Anwälten» besteht
das Erfolgsgeheimnis in einer umfassenden Situationsanalyse und einem intensiven Briefing der von uns
vertretenen Partei, insbesondere, was den eigenen
rechtlichen Spielraum betrifft. Besondere Bedeutung
hat hier auch ein flexibler Umgang mit dem Setting der
Gespräche: Bedeutet z.B. die Präsenz des Anwalts eine
blosse Machtdemonstration – man hat seinen «Kampfhund» dabei –, ist auch unsererseits der Anwalt dabei,
um Präsenz und Kompetenz zu markieren. Bei einer
tendenziell lösungsorientierten Gegenpartei kann die
Beschränkung auf psychologisches Know-how deeskalierend wirken und gute Lösungen beschleunigen.
Es kam sogar schon vor, dass wir ad hoc entschieden
haben, wer dann tatsächlich am Gespräch teilnahm.
Und noch zum Schluss: Was ist aufgrund Ihrer Erfahrung das Wichtigste für erfolgreiches Konfliktmanagement zwischen Schule/Fachvertretern und Eltern?
Zentral sowohl bei präventiven wie bei reaktiven
Interventionen sind nicht bestimmte Sätze oder Handlungsabläufe, sondern die eigene Haltung den anderen
Personen gegenüber, sowohl gegenüber den Eltern
wie den Kindern, den Journalisten und den Anwälten.
Es geht letztlich um die Fähigkeit, Bedürfnisse und
Aussagen von anderen zu akzeptieren und als solche
auch zu respektieren. Gegenseitige Schuldzuweisungen
und – voreilige – Werturteile sind dabei, ebenso wie ein
pessimistisches Menschenbild, nicht hilfreich.
Interview:
Susanne Birrer und Carla Lanini
Zu den Personen
Dr. phil. Christian M. Waser, Psychologe FSP, ist Kommunikations- und Schulfachmann sowie Systemischer
Supervisor. Nach dem Berufseinstieg als Primarlehrer
wirkte er 19 Jahre als Schulpsychologe, Supervisor und
Familientherapeut.
Lic. iur. Johann-Christoph Rudin ist forensisch tätiger
Rechtsanwalt und als ehemaliges Mitglied einer Gemeindeschulpflege heute u.a. auf Schulrecht spezialisiert.
Schulsupport
Christian M. Waser und Johann-Christoph Rudin haben
2001 die Beratungsfirma «Schulsupport» gegründet,
nachdem sie aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen bei
den Laienschulbehörden grossen Beratungsbedarf festgestellt hatten. Sie haben sich deshalb, wie auch im Hinblick auf eine glaubwürdige Aussenwahrnehmung, auf die
exklusive Beratung von Schulbehörden spezialisiert.
Die Angebotspalette von Schulsupport umfasst juristische und psychologische Dienstleistungen, von Rechtsberatung und dem Verfassen rechtsgültiger Dokumente
bis zu Coaching, Supervision, Konfliktmoderation und
-management. Zudem führen die beiden Spezialisten
Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen aus
ihrem Fachbereich durch, wie z.B. Gesprächsführung
sowie Elternrechte und -pflichten.
Anschrift
Dr. phil. Christian M. Waser, Schulsupport, Mainaustrasse 30, Postfach 379, 8034 Zürich.
waser@schulsupport.ch
www.schulsupport.ch
7
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DOSSIER: Herausforderung Elternarbeit
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Und doch eine
Erfolgsgeschichte
Eltern-Schul-Konflikte im Licht der Lernförderung
Als Co-Leiter einer auf Lernförderung spezialisierten Fachstelle kennt Fabian Grolimund
das erhöhte Konfliktpotenzial zwischen Lehrpersonen und Eltern aus eigener Erfahrung.
Der Psychologe beschreibt für Psychoscope
Ursachen und Lösungsansätze – und windet der Schule ein Kränzchen.
Noch nie waren die Menschen so gut ausgebildet, mit so
viel theoretischem und praktischem Wissen ausgestattet
wie heute. Und zu keinem anderen Zeitpunkt wurde der
Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler mehr Rechnung getragen. Kaum jemand wünscht sich die Schule
unserer Grosseltern zurück, mit ihren Körperstrafen, dem
rigiden Pauken und der von Unverständnis geprägten Behandlung schlechter Schüler.
Insofern ist es erstaunlich, dass die Spannungen zwischen
Eltern und Schule eher zu- denn abgenommen haben.
Viele Eltern berichten uns im Rahmen unserer Kurse
über Konflikte mit Lehrkräften und deren «Fehlverhalten». Wie lässt sich dieser Umstand erklären?
Gesellschaftliche Veränderungen
Überlegen wir uns, weshalb die Spannungen in den letzten fünfzig Jahren zugenommen haben, kommen wir
nicht umhin, gesellschaftliche Veränderungen genauer
zu betrachten. Unsere Grosseltern hatten häufig mehr
als vier Kinder und keine Zeit, sich intensiv um die schulischen Fortschritte und Schwierigkeiten jedes Kindes zu
kümmern. Heute haben zwei Drittel der Ehepaare lediglich ein oder zwei Kinder. Es sind zudem meist Wunschkinder, die bewusst gezeugt worden sind, nachdem man
sich im Leben eingerichtet und optimale Voraussetzungen
geschaffen hat. War es früher die dringlichste Aufgabe
der Eltern, für das Überleben der Familie zu sorgen,
wird heute «in die Kinder investiert»: Sie sollen nicht irgendwie, sondern bestmöglich aufwachsen. Schulen,
Lehrkräfte und Lehrpläne werden genauer überprüft.
Die Eltern fragen sich vermehrt: Erhält mein Kind, was
es braucht? Ist es am richtigen Ort? Geht die Lehrerin
gut mit ihm um? Missstände werden schneller erkannt.
Gleichzeitig wird darauf rascher reagiert. Der Respekt ge-
genüber Autoritäten hat abgenommen. Genügt die Schule oder eine Lehrkraft den Ansprüchen der Eltern nicht,
pflegt die Lehrerin einen anderen Erziehungsstil, fördert
der Lehrer das Kind in den Augen der Eltern zu wenig
oder fordert er zu viel, wird reklamiert. Manchmal gerechtfertigt, manchmal vorschnell.
Zu wenig Struktur?
In den letzten fünfzig Jahren hat zudem ein massiver
Wertewandel stattgefunden. Dieser ist in vielen Fällen zu
begrüssen. Kinder werden mit mehr Respekt behandelt,
Körperstrafen und psychische Misshandlungen wie
öffentliches Blossstellen von Schülerinnen und Schülern
wurden verboten und die Schule zu einer humaneren
Institution.
Teilweise sind mit diesem Wandel auch sinnvolle Werte verloren gegangen. Anstrengungsbereitschaft, Disziplin
und Ausdauer gelten in immer mehr Familien als verpönt:
Viele Kinder dürfen zu viel und müssen zu wenig. Sie werden nach dem Lustprinzip erzogen, dauernd gefragt, was
sie möchten, mit Spielzeug überhäuft und kaum mehr in
«langweilige» Haushaltsarbeiten eingespannt. Für viele
Kinder wird die Schule damit zur ersten Instanz, die Forderungen stellt, ihnen Pflichten auferlegt und verlangt,
dass sie auch Dinge tun müssen, die sie – im Vergleich
zu Computerspielen, Fernsehen und Freizeitprogramm –
vielleicht als langweilig empfinden.
Es ist erfreulich, dass die Schule sich bemüht, den Stoff
anregender und kindgerechter zu vermitteln – auf der anderen Seite müssen wir aber wieder lernen, Kindern beizubringen, sich selbst zu motivieren und die Hausaufgaben gegebenenfalls auch ohne Lust zu erledigen. «Was
soll ich denn tun, wenn er nicht will?», «Ich hab da auch
keine Lust, immer hintendran zu sein, wenn sie die Hausaufgaben nicht macht», «Ich will ihn nicht unter Druck
setzen» und ähnliche Aussagen von Eltern weisen auf
eine grundlegende Unsicherheit im Umgang mit Kindern
hin. Den Eltern von heute gelingt es besser, ihren Kindern Wertschätzung zu zeigen. Viele bekunden jedoch
Mühe, Kindern Halt zu geben, ihnen Struktur und Grenzen zu vermitteln.
In unseren Elternkursen erleben wir es immer wieder als
befreiend, mit Eltern über diesen Punkt zu diskutieren
Foto: © Benjamin Thom – Fotolia.com
und Ängste anzusprechen. Es baut tatsächlich unnötigen
und unguten Druck auf, wenn wir von unseren Kindern
gute Resultate erwarten. Aber wir dürfen und sollten erwarten, dass sie sich Mühe geben.
Eine weitere Entwicklung, die Eltern und Lehrkräfte verunsichert, ist die zunehmende Individualisierung und
Heterogenität. Waren früher alle Schüler in der ersten
Klasse in etwa auf dem gleichen Stand, ist es heute nicht
selten, dass einige bei Schuleintritt bereits fliessend lesen, während andere kaum Deutsch sprechen. Viele Eltern stellen sich deshalb bereits vor der Einschulung
bange Fragen und es ist nicht selten, dass Eltern sogar
umziehen, um ihre Kinder in einem «besseren» Quartier
einschulen zu können.
Veränderungen der Schule
Mit der Gesellschaft hat sich auch die Schule gewandelt.
Diese Veränderungen irritieren viele Eltern. Sie verstehen
die Unterrichtsmethoden, die Inhalte und die Lehrpläne nicht und sind unsicher, wie die Zeugnisse zu deuten
sind. Die Ausweitung der Unterrichtsfächer hat zudem
dazu geführt, dass Bereichen, die früher sehr wichtig
waren, weniger Beachtung geschenkt wird. Flexibles
Denken ist zu einer Zeit, in der jedes Handy einen integrierten Taschenrechner hat, im Mathematikunterricht
wichtiger als schnelles Kopfrechnen. In den Sprachen
soll heute die deutsche, französische und englische Orthografie beherrscht werden. Die Arbeiten werden auf
PC geschrieben und es wird vorausgesetzt, dass die Schüler mit Textverarbeitungsprogrammen umgehen können
und das Zehnfingersystem beherrschen. Dass dabei weniger Zeit für die deutsche Rechtschreibung bleibt, liegt
auf der Hand.
Die Schule muss sich entwickeln – was nicht immer goutiert wird. «Die Kinder können heute nicht einmal mehr
richtig schreiben», hört man dabei ebenso oft wie «jetzt
müssen die noch Französisch können – muss ich das jetzt
auch noch lernen, um bei den Hausaufgaben zu helfen?».
Ängste und Prägungen
Die Schüler wissen heute deutlich mehr als früher. Auf
der anderen Seite ist dieses Wissen kein Garant mehr
für Erfolg. War es früher ein Vorteil, wenn man Englisch konnte, ist es heute ein Nachteil, wenn man es nicht
kann. Wer die Anforderungsprofile der Stellenausschreibungen liest, fragt sich, wer das alles können soll. Viele Eltern spüren den wirtschaftlichen Druck durch die
Globalisierung. In unseren Kursen hören wir immer wieder Aussagen wie «heute reicht es eben nicht mehr, wenn
man gut ist – man muss sehr gut sein», die auf die Zukunftsängste vieler Eltern hindeuten. Waren insbesondere in der Generation unserer Eltern die meisten Schweizerinnen und Schweizer überzeugt, dass man auch mit
einem Lehrabschluss und etwas Fleiss erfolgreich werden
9
10
DOSSIER: Herausforderung Elternarbeit
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
kann, grassiert heute eine grosse Unsicherheit. Nicht einmal ein Universitätsabschluss scheint einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten.
Ein anderer Grund für Spannungen sind schlechte Schul­
erfahrungen der Eltern. Viele Eltern, deren Kinder in der
Schule Mühe haben, hatten selbst Probleme mit dem
Lesen-, Rechnen- oder Schreibenlernen. Erinnerungen an eigene Demütigungen, Ängste und Schamgefühle werden mit dem Schuleintritt der eigenen Kinder wieder wach und lösen bei diesen Eltern teilweise massiven
Druck aus, den eigenen Kindern ähnliche Erfahrungen
zu ersparen.
In vielen Fällen führen die beschriebenen Ängste und
Prägungen bei den Eltern zu ungünstigen Reaktionen.
Typisch sind beispielsweise Attributionsmuster, die die
Kinder entlasten sollen, aber auch dazu führen können,
dass diese sich nicht mehr anstrengen («In unserer Familie hat es niemand mit den Zahlen»). Bei anderen Eltern
lässt sich ein Überengagement im Sinne von vielen zusätzlichen Übungen, die bereits präventiv mit dem Kind
gemacht werden, oder übermässiger Hilfe bei den Hausaufgaben feststellen. Die Kinder werden ängstlich beo­
bachtet, es wird nach Defiziten Ausschau gehalten und
bereits bei ersten Anzeichen reagiert.
Lösungsorientierte Kommunikation
Wie kann mit Spannungen zwischen Eltern und Lehrkräften umgegangen werden? Wie soll man sich als
Schulpsychologe oder Schulpsychologin verhalten, wenn
Eltern über Fehlverhalten von Lehrkräften berichten –
und umgekehrt? Den an Konflikten beteiligten Personen
rate ich zunächst jeweils, schriftlich zu fixieren, was man
in der Konfliktsituation erreichen möchte, und danach in
Ruhe zu überlegen, welche Strategie sinnvoll sein könnte.
Die erste Reaktion, die meist aus einem Gefühl der Empörung, Wut oder Angst entsteht, ist selten sinnvoll, weil
sie uns dazu verleitet, anderen Personen «die Meinung
zu sagen» oder sogar «die Leviten zu lesen» – verständliche Reaktionen, die aber die Lösung des eigentlichen
Konflikts erschweren. In diesem ersten Gefühlsrausch
zum Hörer zu greifen und die andere Person anzurufen,
führt in den wenigsten Fällen zu einer Klärung oder Lösung des Problems. Ist man sich hingegen bewusst, was
man erreichen möchte, kann man sich überlegen, wie
man diesen Wunsch ruhig, sachlich und bestimmt vorbringen könnte.
So entstand zwischen einer Lehrerin und einer Mutter, die
an unserem Elternkurs teilnahm, ein Konflikt um das Thema Selbständigkeit. Die Lehrerin vermittelte der Mutter im
Elterngespräch, dass die Tochter die Hausaufgaben selbst
erledigen müsse. Die Mutter versuchte darauf, die Hilfe
einzustellen, was sich aber als äusserst schwierig erwies:
Sabrina machte kaum etwas alleine, begann zu weinen,
wenn die Mutter versuchte, das Zimmer zu verlassen oder
kam danach alle 30 Sekunden mit einer Frage zu ihr.
Die Hausaufgaben zogen sich so fast über den ganzen
Nachmittag hin und wurden für beide zu einer emotionalen Belastung. Als die Mutter die Lehrerin anrief und um
genauere Anweisungen bat, beharrte die Lehrerin auf ihrer Forderung. Im Kurs erzählte die Mutter, dass sie sich
von der Lehrerin im Stich gelassen fühle. Im Kurs erhielt
die Mutter zunächst Raum, um ihre Schwierigkeiten genauer zu schildern. Die Kursleiterin spiegelte die Gefühle der Hilflosigkeit und des Mitleids und versicherte der
Mutter, dass es verständlich sei, dass sie unter diesen Umständen helfe. Anschliessend wurde herausgearbeitet, dass
sowohl die Mutter wie die Lehrerin wünschten, dass Sabrina selbständig wird – nur liess sich dies nicht in einem
Schritt erreichen. Das Ziel «Selbständigkeit» wurde folglich aufgeteilt: Sabrina wurde in der ersten Woche dazu
angeleitet, den Schreibtisch aufzuräumen und die Hefte bereitzulegen. In der zweiten Woche begann die Mutter,
die Hausaufgaben mit Sabrina zusammen zu planen. Dabei wurden die Aufgaben der Schwierigkeit nach sortiert
und Sabrina begann alleine mit den einfacheren. Da die
gemeinsame Zeit mit der Mutter bisher ein wichtiger Verstärker für das unselbständige Verhalten war, durfte Sabrina während der vereinbarten Dauer des selbständigen Arbeitens die Stoppuhr laufen lassen – und übrig bleibende
Zeit in Spielzeit mit der Mutter umwandeln. Die Mutter
rief die Lehrerin in der zweiten Woche nochmals an und
machte dabei klar, dass sie am Ziel Selbständigkeit arbeite,
aber noch so lange Hilfestellungen leiste, wie es nötig sei.
Die Lehrerin erklärte sich mit dem Vorgehen einverstanden und unterstützte die Mutter, indem sie Sabrina in der
Schule ebenfalls für selbständiges Arbeiten lobte und eine
Zeit lang über Fehler in den Hausaufgaben hinwegsah.
Man muss manchmal über seinen Schatten springen, um
auf Schuldzuweisungen verzichten zu können. Ein positiv
formulierter Wunsch bietet jedoch eine um so viel bessere Ausgangsbasis für ein fruchtbares Gespräch, dass
die Ergebnisse einen in den meisten Fällen entschädigen.
Vielfach werden dabei auch Gemeinsamkeiten bei den
Wünschen und Zielen deutlich, die die Grundlage für
eine konstruktive Lösung bieten. Auch in unserer Rolle als Kursleiter empfinden wir es als wichtig, den Eltern
zuzuhören und ihre Sichtweise nachzuvollziehen – ohne
ihnen unhinterfragt zustimmen zu müssen. Es zeigt sich
auch in diesem Bereich, dass emphatisches, nicht wertendes Zuhören und das Spiegeln der Gefühle wichtige
erste Schritte sind, um Lösungen erarbeiten zu können.
Kinder im Clinch
Sind die Fronten zwischen Eltern und Lehrkraft verhärtet, sprechen wir im Anschluss an die Kurse mit den Eltern bilateral darüber, welche Folgen es hat, wenn sie
sich zwischen ihr Kind und dessen Lehrperson stellen.
Das Kind hat in dieser Konstellation nur zwei Möglich-
keiten: Es kann entweder zur Lehrperson halten und
sich damit gegenüber den Eltern illoyal verhalten, oder
es kann sich der Sichtweise der Eltern anschliessen, was
einem Freibrief für negatives Verhalten in der Schule
gleichkommt. Ob es sich lohnt, sich als Mutter oder Vater abschätzig über die Lehrkraft zu äussern, ist fraglich:
Vielleicht fühlt sich das Kind dadurch kurzzeitig besser
und in Schutz genommen, langfristig hat es aber meist
negative Konsequenzen.
Davon ausgehend, erarbeiten wir mit den Eltern Strategien, wie sie ihrem Kind den Rücken stärken können, anstatt direkt bei der Lehrkraft zu intervenieren.
So berichtete eine Mutter, dass ihr Sohn zu Unrecht eine
Strafaufgabe erhalten habe. Ein Anruf beim Lehrer habe
aber zu nichts geführt. In der Gruppe haben wir darüber diskutiert, ob es notwendig ist, sich in solch einem Fall
schützend vor das Kind zu stellen, oder ob es nicht auch
eine Chance für das Kind sein könnte, mit solchen Situationen selbst umgehen zu lernen. Wir haben zwei Möglichkeiten erarbeitet: Entweder könnte die Mutter das Kind
darin bestärken, selbst zum Lehrer zu gehen und die Situation zu schildern, oder es könnte die «Ungerechtigkeit» akzeptieren und sich sagen, dass der Lehrer mit dem Rücken
zur Klasse stand und deshalb nicht so genau sehen konnte, wer alles gestört hat. Die Mutter besprach die Situation
in der Folgewoche mit ihrem Sohn. Dieser entschied sich
zum Erstaunen der Mutter für Option zwei und meinte:
«Das ist nicht so schlimm … ich hatte die Aufgabe schnell
gemacht und danach war es mit Herrn Welte auch wieder
gut. Wegen so etwas musst du wirklich nicht meinen Lehrer anrufen.»
Das Beispiel zeigt: Einfühlsames Zuhören, eingehen auf
die Gefühle und gemeinsam Lösungen erarbeiten, ist
nicht nur für Kursleitende oder Schulpsychologinnen
und -psychologen wichtig. Es ist auch ein hilfreicher Weg
für Eltern, ihre Kinder zu bestärken. Wir sind regelmässig erstaunt, wie gut Kinder nach solchen Gesprächen
mit schwierigen Situationen selbst umgehen können.
Schule als Erfolgsgeschichte
Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele der im Rahmen
unserer Kurse und Beratungen geschilderten Konflikte
konstruktiv lösbar sind. In keinem Fall waren sie bisher
so gravierend, dass wir den Eltern zu einem Schul- oder
Lehrerwechsel bzw. zum Beizug der Schulleitung hätten
raten müssen. Bei schuldzuweisenden Schlagzeilen wie
«Was ist los mit unseren Schulen?» werden deshalb zwei
Dinge übersehen: Einerseits sind viele Schulprobleme
Gesellschaftsprobleme, die lediglich in der Schule ausgetragen werden. Andererseits sind unsere Schulen aufgrund der eingangs geschilderten Fortschritte nach wie
vor als Erfolgsgeschichte zu bewerten.
Fabian Grolimund
Der Autor
Fabian Grolimund ist Psychologe FSP, unterrichtet an der
Universität Fribourg sowie an der Fernuniversität psychologische Beratung und Gesprächsführung. Zudem leitet
er zusammen mit Nora Völker die Fachstelle für Eltern-,
Lehrer- und Schülerberatung.
Mit Kindern lernen
Die Fachstelle für Eltern-, Lehrer- und Schülerberatung
wurde im Jahr 2006 gegründet mit dem Ziel, für ein breites Publikum hilfreiche Informationen rund um das Thema Lernen und Lernschwierigkeiten bereitzustellen und
für Fachpersonen Weiterbildungen im Bereich Lernberatung anzubieten.
Das von der Fachstelle initiierte Projekt «Mit Kindern lernen» verfolgt das Ziel, Eltern zu unterstützen, deren Kinder Lern- oder Hausaufgabenschwierigkeiten aufweisen. Der gleichnamige Elternkurs wird an mehreren
Schulen in den Kantonen Fribourg, Bern, Basel und Zürich durchgeführt und vermittelt Eltern nach dem Motto «wenig helfen – richtig helfen» sinnvolle Möglichkeiten,
um Kinder bei Hausaufgaben- und Lernsituationen zu unterstützen.
Erste Auswertungen zeigen, dass sich die Eltern nach
dem Kurs im Umgang mit Hausaufgabensituationen sicherer fühlen, besser wissen, wie sie die Selbständigkeit
der Kinder fördern und mit Konflikten umgehen können. Besonders gefreut hat uns, dass die Eltern berichten, dass sich das Verhältnis zu ihren Kindern durch den
Kurs entspannt und die Schule als Thema wieder in den
Hintergrund gerückt ist. 2010 haben wir zudem eine Internetseite eingerichtet. Über den kostenlosen Newsletter
erhalten interessierte Eltern, Lehrkräfte und Fachpersonen regelmässig Tipps rund ums Thema Lernen.
Anschrift
Lic. phil. Fabian Grolimund, Fachstelle für Eltern-, Lehrerund Schülerberatung, Neustadtgasse 26, 1700 Fribourg.
fabian.grolimund@unifr.ch
www.mit-kindern-lernen.ch
Résumé
Codirecteur d’un bureau de conseil pour parents, enseignants et écoliers spécialisé dans le soutien aux apprentissages, Fabian Grolimund connaît par expérience les
nouveaux foyers de conflit entre écoles et familles.
Pour Psychoscope, il dissèque les causes possibles de
ces tensions et s’appuie sur des exemples concrets pour
décrire des modèles d’intervention orientés vers la
solution. En se basant sur son expérience professionnelle, il oppose aux manchettes et gros titres négatifs une
vision positive de nos écoles.
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Dossier
12
Le travail parental
DOSSIER: Le travail parental
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Le respect
de l’autre
camp
Soutien professionnel face aux
parents en cas de conflit scolaire
Christian M. Waser, psychologue, et
Johann-Christoph Rudin, avocat, sont
deux spécialistes de la gestion des
conflits – en développement constant –
en milieu scolaire. Ils décrivent pour
Psychoscope les options qui s’offrent
aux professionnels face aux parents qui
les menacent par voie de presse ou en
justice.
Christian M. Waser et Johann-Christoph Rudin, vous vous
êtes depuis une dizaine d’années spécialisés dans le conseil
psychologique et juridique aux autorités scolaires. Comment
jugez-vous le climat actuel dans le milieu scolaire ou, plus
concrètement, avec quelle fréquence les parents recourent-ils
en cas de conflit aux médias ou aux avocats, ou menacent-ils
de le faire ?
Depuis le début de nos activités, nous constatons un
durcissement des fronts. Voir des parents menacer les
autorités scolaires par médias ou avocats interposés
n’est plus un cas exceptionnel mais un scénario qui
devient de plus en plus fréquent, parfois même pour
des bagatelles. Ce phénomène est encouragé par le fait
que les médias privés sont aujourd’hui très friands de
ce genre d’histoires.
Dans une situation de crise économique, d’incitation
à la performance, etc. cette tension découle d’un côté
du surmenage des systèmes familiaux, mais aussi de la
pression toujours plus forte que les réformes scolaires
Photo: Elena Martinez
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font peser sur les enseignants et autres
professionnels du milieu scolaire. Ceux-ci,
comme les médecins, ont perdu de nos
jours l’autorité de la «blouse blanche» et
sont de plus en plus remis en question par
une génération de parents exigeants, qui a
grandi avec des possibilités quasi illimitées
de consommation et d’épanouissement personnel: de tels parents ne s’accommodent
pas de solutions qui n’atteignent pas à leurs
yeux le seuil optimal, en particulier quand
on touche au thème émotionnel de l’avenir
de leurs propres enfants.
Le fait que les parents, avec tous leurs besoins et leurs idées, veulent aujourd’hui être
pris au sérieux en tant que partenaires inC. M. Waser
teractifs n’est pas encore suffisamment pris en compte
partout, malgré l’introduction officielle de la participation parentale. Aussi n’est-il pas rare d’entendre encore
des enseignants se plaindre de ce que les parents osent
commenter leur style d’enseignement. Des deux côtés
fusent aussi parfois des jugements de valeur hâtifs et
inconsidérés, tels que «maître injuste», «parents incapables d’éduquer leurs enfants», si bien que notre tâche
consiste souvent à tenter d’améliorer la compréhension
mutuelle par une sorte de travail de traduction.
Cette interview ne peut manquer d’aborder la question des
scénarios de menace, où des parents font appel à des journalistes ou des avocats. Pourriez-vous nous en donner des
exemples concrets, et nous dire aussi dans quelle mesure les
psychologues scolaires sont aussi touché(e)s ?
Parmi les scénarios usant de la menace, avant tout
contre des enseignants et des autorités scolaires, un
exemple typique se rencontre lors de la sélection pour
l’école secondaire, quand un enfant n’est pas promu
en section A. Un autre thème fréquent concerne les
décisions contestées des responsables d’établissement.
Autre source de conflit: l’intégration des enfants présentant des besoins particuliers. Il arrive assez souvent
que des parents refusent les offres de pédagogie spécialisée de l’école publique – en partie pour des raisons de
prestige – et exigent du canton le financement d’études
en école privée. Ceci n’est bien sûr pas dans l’intérêt
des autorités scolaires.
En raison de leur fonction médiatrice en faveur des
enfants et des parents, telle qu’elle est prévue dans le
système, les psychologues scolaires sont moins souvent
visés par les scénarios de menace évoqués plus haut.
S’agissant de rapports d’examen contestés, notamment
quand des psychologues, face aux parents, ne font
pas preuve de beaucoup de talent, cela peut poser des
problèmes. Et naturellement il peut aussi y avoir des
cas où des psychologues scolaires ne font effectivement
pas bien leur travail.
Quel a été pour vous le cas de conflit le plus
important auquel vous pensez avoir trouvé la
meilleure solution ?
Il y a eu un jour ce cas d’un instituteur
– passé aux aveux – auteur pendant des
années d’agressions corporelles, contre
lequel un groupe d’élèves plus âgés,
pour protéger des frères et sœurs plus
jeunes, déposa une plainte auprès de la
direction de l’école. Malgré l’opposition
du service primaire et d’une majorité de
parents – «Comment peut-on du jour au
lendemain licencier un pédagogue depuis
si longtemps en service ?» – on est parvenu, grâce à des mesures de médiation,
à éviter que ce maître reprenne un autre
poste. Le fait que dans ce cas un scandale
public ait pu être évité est pour nous un
facteur important de succès.
J.-C. Rudin
Vous ne semblez pas vraiment considérer médias et public
comme une «4e force»: n’y a-t-il pas justement dans le cas
évoqué un intérêt légitime à ce que l’affaire soit rendue
publique ?
Notre expérience nous montre que les «batailles médiatiques» mènent souvent à des pertes de réputation
durables pour toutes les parties en cause: ceci est
valable pour les «parents de combat», quand leurs
positions souvent très subjectives et sans preuve sont
aussi disséquées dans les médias après clarification de
14
DOSSIER: Le travail parental
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
la situation réelle, et que l’opinion publique bascule
à son tour. Ceci est aussi valable pour les «écoles à
problèmes», qui, après les gros titres négatifs, ont de
la peine à recruter du personnel ou ne trouvent pas de
postes pour leurs diplômés et tout spécialement pour
les enseignants impliqués.
C’est pourquoi nous plaidons en faisant tout notre possible pour que les choses ne finissent pas sur la place
publique.
Supposons que des parents, en raison d’un rapport d’examen
contesté, s’en prennent au psychologue scolaire avec les médias. Comment celui-ci doit-il réagir ?
Ce qu’il faut avant tout considérer, c’est le message qui
se cache ici: «Nous voulons être entendus, personne ne
nous écoute.»
Une première réaction serait donc d’analyser comment
on en arrive à une telle phrase. Il s’agit d’une perspective systémique, qui voit au-delà de son propre nombril,
en anticipant les conséquences d’un comportement personnel pour toutes les parties en cause, afin de définir
vraiment des mesures et des objectifs appropriés.
Comme les scénarios évoqués peuvent avoir des conséquences pour l’ensemble de l’institution (voir ci-dessus),
ils devraient être élaborés dans le cadre de la gestion
des crises scolaires (cf. Psychoscope 8-9/2008, NdR).
Il est important de tisser le plus vite possible un réseau
interne, c’est-à-dire d’annoncer le cas au responsable
hiérarchique et de chercher de l’aide. Sur ce point il
faut savoir que l’échange interne d’informations professionnelles ne tombe pas sous le coup de la protection
des données. De cette façon, la personne mise en cause
peut, dans le meilleur des cas, être mise à l’écart du
champ de tir, tandis que responsables ou spécialistes
formés pour de tels cas se chargent de la communication avec les parents et/ou les médias ou interviennent
en soutien.
Dans le cas mentionné du maître auteur d’agressions,
on est parvenu par des entretiens menés de façon
professionnelle avec les personnes directement concernées, et par un travail d’explication auprès des parents
non touchés, à répondre aux différentes attentes: les
enfants ont pu être protégés au sein de la classe, et
le fonctionnement et la réputation de l’école ont été
préservés.
En complément d’un plan de crise, ce genre de mise
en réseau suppose aussi une culture de l’échange très
bénéfique sur un plan général et qui mériterait d’être
aussi cultivée dans le cadre de problèmes moins graves,
par exemple sous la forme d’intervisions régulières.
Face à cela, le combat singulier n’offre pas d’avantage.
Poursuivons notre examen: quelles possibilités d’action s’offrent à un professionnel quand un article diffamatoire a déjà
été publié dans la presse et que les interventions préventives
ont échoué ?
Cela dépend entièrement du cas concret et des médias
impliqués. Une chose que beaucoup de gens ignorent:
malgré le secret de fonction, on peut contredire dans
des démentis de fausses nouvelles ou des rumeurs au
même niveau de confidentialité. Cela sous-entend bien
sûr qu’on puisse prouver sa propre position.
Pour garantir raisonnablement la publication d’un
rectificatif, il est recommandé de s’inscrire dans la
perspective de l’intérêt public: en fonction du degré de
professionnalisme du média concerné et de la personnalité des journalistes impliqués, il est recommandé
de les contacter personnellement, et au besoin leurs
supérieurs ou encore des médias concurrents sérieux.
Plus le média en question est important, notamment
s’il possède un département juridique, plus il sera utile
de disposer d’un contrepoids concret, éventuellement
sous la forme d’une menace de plainte pour atteinte à
la personnalité ou d’une dénonciation devant le conseil
de la presse. Généralement, en cas de publications déjà
parues, une politique de communication ouverte et
transparente est recommandée: tout ce qui est bloqué
en vertu du secret de fonction, de la protection de la
personnalité ou des procédures en cours conduit à
une perte de maîtrise de l’information, c’est-à-dire à
être pourchassé et à perdre en crédibilité aux yeux du
public. Il est possible de rétablir son crédit, même après
des erreurs, à condition de les reconnaître et de leur
donner un écho dans des mesures ou démarches de
rétablissement de la confiance concrètes s’inscrivant
dans un calendrier.
Il s’agit en somme de définir sa propre attitude face au
public, qui doit aussi jouir parfois d’un droit légitime à
l’information. D’un autre côté, il est aussi quelquefois
conseillé de ne pas réagir aux articles négatifs, par
exemple si les allégations ne sont pas graves ou ne sont
pas étayées de preuves, si bien qu’il n’y a aucune perte
de réputation à redouter sur des points clés.
Et pourtant il y a sûrement aussi des choses qui n’appartiennent pas en fait au domaine public: quand auriez-vous l’idée
de recourir à une disposition d’effet suspensif, par exemple
pour empêcher activement, par voie de justice, une publication prévue portant atteinte à la personnalité ?
Jusqu’ici, nous n’avons jamais recommandé cette procédure et ne pouvons donc que prendre ici une position
théorique: interdire une publication peut avoir un sens
dans le cas particulier d’atteinte aux droits de la personnalité d’enfants. Nous y aurions ainsi recours si des parents en venaient, au mépris des lois, à tenir des propos
diffamatoires dans les médias sur un enfant d’étrangers
ou de marginaux dans la classe de leur enfant et s’ils
menaçaient d’agiter la presse.
Dans le milieu scolaire, la menace d’une action en justice est
reçue avec beaucoup d’angoisse: que conseillez-vous dans ce
cas ?
Face aux accusations souvent émotionnelles et infondées de parents se faisant menaçants, pouvoir faire
appel à des avocats peut déjà être presque considéré
comme une chance: la plupart du temps il ne s’agit
pas là simplement de «chiens de combat», mais de
professionnels pensant rationnellement et familiers
des conflits, qui sont intéressés à trouver de bonnes
solutions. Il est déjà souvent arrivé qu’après appel à un
avocat, une solution réalisable se dessine en à peine 40
minutes…
Dans le scénario «contact avec avocats» aussi, le secret
du succès réside dans une analyse approfondie de la
situation et un briefing intense de la partie que nous
représentons, en particulier pour ce qui concerne sa
marge de manœuvre sur plan juridique. Faire preuve
de flexibilité dans le setting des entretiens revêt une
grande importance: si la présence de l’avocat équivaut
à une simple démonstration de force – on a son «chien
de combat» à côté de soi –, pour notre part l’avocat est
aussi là pour être une marque de présence et de compétence. Si la partie adverse penche pour une solution,
se limiter au know-how psychologique peut faire baisser
la tension et hâter la recherche de bonnes solutions. Il
est même déjà arrivé que nous ayons décidé ad hoc qui
participait ensuite effectivement à l’entretien.
En guise de conclusion: sur la base de votre expérience,
quelle est la clé de la réussite dans la gestion des conflits entre
professionnels du milieu scolaire et parents ?
L’élément déterminant, aussi bien dans les interventions préventives que réactives, ne réside pas dans
certaines phrases ou façons d’agir, mais dans sa propre
manière d’être et de se comporter en face d’autrui,
qu’il s’agisse de parents ou d’enfants, de journalistes
ou d’avocats. Ce n’est rien d’autre en somme que la
capacité d’accepter les besoins d’autrui et leur expression, et de les respecter comme tels. Les récriminations
mutuelles et les jugements de valeur (hâtifs), de même
qu’une image pessimiste de l’homme, ne sont ici d’aucune utilité.
Interview:
Carla Lanini et Susanne Birrer
Les personnes
Christian M. Waser, Dr phil. et psychologue FSP, est spécialiste de la communication et de l’école et superviseur
systémique. Après avoir démarré une carrière d’instituteur, il a travaillé pendant 19 ans comme psychologue
scolaire, superviseur et thérapeute familial.
Johann-Christoph Rudin, Dr iur., est avocat criminaliste
et, en tant qu’ancien membre d’une commission scolaire,
s’est entre autres spécialisé dans le droit scolaire.
Schulsupport
Christian M. Waser et Johann-Christoph Rudin ont fondé en 2001 l’entreprise de conseil «Schulsupport» après
avoir constaté dans leur expérience professionnelle la demande croissante de conseil chez les autorités scolaires
laïques. Sentant la nécessité d’un œil extérieur auquel on
puisse accorder sa confiance, ils se sont donc spécialisés
dans le conseil aux autorités scolaires.
L’offre de Schulsupport comprend des services juridiques
et psychologiques allant du conseil juridique et de la rédaction de documents conformes au droit jusqu’au coaching, à la supervision, à la modération et à la gestion de
conflits. Les deux spécialistes dirigent en outre des formations continues sur des thèmes actuels de leur domaine de spécialisation, tels que la conduite d’entretien
ou les droits et devoirs parentaux.
www.schulsupport.ch
Adresse
Dr. phil. Christian M. Waser, Schulsupport, Mainaustrasse
30, Postfach 379, 8034 Zürich.
waser@schulsupport.ch
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DOSSIER: Le travail parental
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
La résistance au
changement
Les parents confrontés aux troubles du comportement de leur enfant
Il n’est pas toujours facile pour les parents de faire face aux troubles du comportement de leur enfant. Fabrice Brodard et Myriam Laipe, psychologues,
consacrent leur article au thème de la
résistance au changement et à l’importance de la reconnaître pour permettre
une évolution favorable de l’enfant.
Les auteurs mentionnent aussi le programme TripleP.
Il est courant de dire que certains clients sont difficiles
à traiter alors que pour d’autres notre tâche semble plus
évidente. Mais qu’est-ce qui est à l’origine de cette différence ? Le thème est très discuté dans la pratique
clinique, avec relativement peu de soutien empirique.
Quand un psychologue essaie par exemple d’aider des
parents à modifier leurs pratiques parentales, il a de
forts risques de rencontrer des émotions négatives
(peur, colère, tristesse) et s’expose à une variété de techniques d’évitement du changement. Dans bien des cas,
cette résistance sera bien gérée au cours du traitement,
mais, dans certains cas plus difficiles, la résistance
reste élevée même après de nombreuses séances.
Or, la non-coopération du client influence grandement
l’efficacité des traitements comportementaux et médicaux (Chambers, 1992).
Dans cet article nous allons nous centrer sur la résistance qui apparaît chez des parents qui consultent pour
des problèmes de comportement de leur enfant (p.ex.
trouble oppositionnel, TDAH, trouble des conduites,
etc.). Avec des programmes parentaux tels que TripleP
(Sanders, 1999) ou Incredible Years (Webster-Stratton,
2005), environ deux tiers des parents amènent des
changements significatifs chez leurs enfants.
La résistance semble jouer un rôle clé pour différencier
les familles qui parviennent au succès de celles qui
échouent. Ainsi, il est important de comprendre ce
qui amène certains parents à ne pas terminer le pro-
gramme, ou encore à ne pas s’engager dans un processus de changement.
Refus et abandon
Les auteurs qui se sont penchés sur la question (p.ex.
Wagner et al., 2003) ont pu mettre en évidence que les
parents qui refusent les interventions, ou qui abandonnent en cours de thérapie,
• sont plus souvent de jeunes parents;
• ont un niveau de formation scolaire et un statut
socioéconomique (SES) plus faibles;
• sont plus souvent dans des relations instables ou des
situations monoparentales;
• ont plus souvent un enfant qui présente des symptômes de troubles du comportement graves;
• font face à des obstacles environnementaux: isolement, distance…
• proviennent plus souvent d’une minorité culturelle;
• sont plus souvent des pères;
• sont plus souvent insatisfaits de l’intervention.
Mais, heureusement, une des raisons évoquées par les
parents qui abandonnent la thérapie en cours est l’amélioration du problème qui les avait amenés à consulter.
Parmi ces caractéristiques, le désavantage social est
l’une des premières variables identifiée comme un prédicteur significatif des résultats négatifs de la thérapie
parentale. Patterson et Chamberlain (1994) ont testé
l’effet du statut SES et de la pathologie parentale sur la
résistance maternelle et les pratiques disciplinaires durant les premières étapes du traitement. Ces deux facteurs influencent significativement la résistance maternelle, avec une forte contribution du SES (.53), ainsi
que du stress, de la dépression et du comportement antisocial de la mère (.51).
Mais d’autres éléments interviennent pendant le processus thérapeutique et influencent la participation ou
le désengagement des parents.
Définition de la résistance
La résistance est un phénomène qui s’observe souvent
dans un contexte thérapeutique; elle n’est de loin pas
due uniquement à ces variables personnelles qui ca-
Photo: Vadim Frosio
ractérisent les parents qui consultent. Il semble qu’il
s’agisse d’une extension de l’inhabileté normale de l’individu à changer son propre comportement. Dans les
années 70, Vincent (1971) a par exemple observé que
de nombreux clients à qui l’on avait prescrit des gouttes
pour les yeux suite à une opération ne suivaient pas
scrupuleusement la prescription. Et ceci même si on
leur avait signalé qu’ils risquaient de devenir aveugles
s’ils ne suivaient pas les consignes.
De même, si nous sommes nombreux à avoir été instruits à la nécessité d’utiliser chaque jour du fil dentaire, peu d’entre nous ont introduit ce comportement
dans leurs gestes quotidiens. En effet, l’habileté à fournir une nouvelle réponse requiert une subtile, mais parfois profonde réorganisation de la structure des comportements.
Types de résistance
Il n’est pas toujours évident d’identifier une résistance
chez le parent durant une séance, surtout si elle ne se
manifeste pas par une opposition directe telle qu’une
confrontation du savoir (plus fréquente actuellement
avec l’accès dans les médias à des connaissances sur la
psychologie), une remise en question des compétences
et de l’expérience du psychologue, ou par des plaintes
fréquentes. Patterson et Chamberlain ont identifié plusieurs formes de résistance chez les parents, qui peuvent se traduire par des pensées du type: «Je ne peux
pas changer.», ou encore: «Je ne veux pas.». Parfois,
le thérapeute a juste une impression subjective que le
courant ne passe pas ou que la personne n’entreprendra
aucun changement.
En séance, la résistance peut prendre la forme d’un engagement limité ou de digressions par rapport au sujet,
ou se manifester par la présence fréquente de «oui
mais» dans le discours. Hors séance, le thérapeute observera une participation non satisfaisante, une fin prématurée de la thérapie, ou la non-réalisation des tâches
prescrites.
Qu’est-ce qui cause la résistance ?
Les recherches de Patterson et Chamberlain, effectuées dans l’Oregon sur la base du codage de plusieurs
centaines de thérapies familiales, montrent que la résistance des parents peut être déterminée par l’historique
des défaites durant les confrontations disciplinaires. Ils
ont observé que, lors de désaccords entre l’enfant et ses
parents, les parents d’enfants oppositionnels perdent
le combat la plupart du temps (60 à 80% des interactions). Ces défaites se répètent jour après jour dès l’âge
de 2-3 ans, puis année après année. Ceci engendre un
historique de 10’000 défaites et génère de la colère, de
la honte, de la peur et de la tristesse chez les parents.
Ces émotions négatives sont des déterminants impor-
17
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DOSSIER: Le travail parental
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
tants des futures confrontations et, indirectement, de
la résistance parentale durant le traitement. Parfois,
ces émotions négatives sont aussi accompagnées par un
parcours familial qui explique pourquoi le comportement de l’enfant est problématique et ne répond pas à
la discipline, ce qui influence à son tour la résistance.
La plupart de ces parents vont argumenter qu’ils ont
déjà essayé toutes les techniques suggérées, et qu’ils
savent déjà que cela ne marchera pas.
D’autres facteurs peuvent aussi influencer l’attitude des
parents en thérapie, notamment leurs attentes concernant la possibilité d’un changement chez l’enfant. Un
parent qui a des cognitions de type: «Mon enfant a une
mauvaise disposition génétique.» ou qui, désespéré,
pense: «Mon enfant ne changera jamais.» a des attentes
faibles, et sa motivation pour la thérapie sera limitée.
De même s’il pense: «Je ne suis pas responsable.» ou:
«Je n’ai aucun contrôle sur mon enfant.», il ne s’attendra pas à être un agent de changement efficace en tant
que parent, et sa participation dans le processus thérapeutique risque d’en pâtir.
Nous avons par exemple reçu des parents qui attribuaient le comportement de leur enfant à son signe
astrologique. Avant d’avoir pu confronter et modifier ce
type d’attributions externes et stables, le travail thérapeutique ne peut être entrepris.
Rouler avec la résistance
Durant la thérapie, le comportement du thérapeute
devient une autre source importante de résistance.
Cette perspective socio-interactionnelle a été décrite
en détail par Patterson et Chamberlain. Par exemple,
ils ont observé que les efforts du thérapeute pour enseigner ou confronter accroissent la probabilité d’une
réaction de résistance chez le parent. A l’inverse, la
résistance parentale altère le comportement du thérapeute et influence ainsi les résultats de la thérapie.
Ces auteurs ont montré que la résistance parentale influençait la quantité de soutien, de confrontation, d’enseignement fournie par le thérapeute. Elle accroît aussi
le nombre de séances nécessaires, et réduit l’appréciation du client par le thérapeute.
Le modèle proposé par Prochaska et DiClemente
(1999) pour comprendre le changement chez les personnes dépendantes peut nous être utile pour mieux
appréhender la résistance de certains parents. Le thérapeute peut situer le comportement du parent par rapport aux six étapes de changement du modèle, et ainsi
adapter son attitude thérapeutique en fonction de ces
étapes. Le parent peut par exemple être à une étape où
il n’envisage pas de changer dans les prochains mois.
Dans ce cas-là, essayer de le convaincre de la nécessité
d’un changement est contre-productif, et il serait alors
plus professionnel d’utiliser les stratégies de l’entretien
motivationnel (Miller & Rollnick, 2006) pour le faire
évoluer vers un changement.
L’accent mis sur l’autorégulation du parent est sans
doute le facteur primordial pour un changement qui
s’inscrit dans la durée (Bandura, 2007). Par autorégulation nous faisons référence à un processus par lequel
un individu développe des habiletés pour changer son
propre comportement et devient indépendant pour résoudre des problèmes. Cette capacité peut s’apprendre
et va dépendre de la position prise par le thérapeute
dans le processus. C’est justement sur l’autorégulation
du parent que le programme TripleP (Sanders, 1999)
axe son intervention.
Diminuer la résistance
Depuis plusieurs années, le TripleP a comme objectif
de garantir l’accès à une intervention à tous les parents
qui ont besoin d’aide concernant l’éducation des enfants. Des études menées en Australie par l’équipe de
Sanders ont eu pour but l’identification des facteurs
susceptibles d’augmenter le nombre de parents qui participent au programme, et des facteurs qui amènent
certains parents à abandonner le programme en cours.
TripleP offre par exemple aux parents divers moyens
pour accéder à un renforcement de leurs compétences
parentales, que ce soit par les médias, par des suivis individuels ou par des groupes de parents. Les parents
ont ainsi le choix de la modalité qui leur convient le
mieux, ce qui contribue à engager davantage de parents
dans le programme de prévention.
Les attentes des parents sont abordées à différents moments du programme. Lors de la phase d’évaluation et
de négociation du traitement, le psychologue utilise le
modèle de participation guidée de Sanders et Lawton
(1993). Il permet aux parents de prendre une part active
dans ce processus de restitution, de partager avec le
thérapeute sa perception, ses attentes et ses émotions.
Celui-ci informe les parents sur la nature et la longueur
de l’intervention et souligne le besoin de collaboration
pour permettre un changement. S’appuyant sur les
nombreuses études qui concernent l’efficacité du programme, le thérapeute peut également donner des messages d’espoir sur le pronostic, et décrire les processus
de changement se produisant dans le temps (p.ex. anticiper les phases de rechute).
Notre expérience clinique nous montre qu’en travaillant en groupe, la résistance des parents est souvent
diminuée, le parent étant dans un autre type de relation que la relation duelle. Dans ce cadre, l’anima-
teur du groupe a pour tâche de créer un climat motivant et de favoriser l’engagement pour le changement
de chaque participant. Le matériel attractif proposé par
TripleP, mais aussi les compétences de l’animateur et la
structure du programme y contribuent également.
Au début du programme, nous présentons aux parents
différentes causes pouvant être à l’origine des comportements problématiques chez les enfants. Les parents
ont pour tâche d’observer les extraits vidéo et de relever
les causes qui s’appliquent à leur famille. Ainsi, le parent reste l’expert de sa propre famille, et il ne doit pas
défendre sa position par rapport à un regard externe
qui évalue ses pratiques. A cette étape, les parents acquièrent généralement une meilleure compréhension
des raisons expliquant les mauvais comportements de
leurs enfants, et certaines attributions peuvent être modifiées. Nous encourageons ensuite la formation d’objectifs personnels, que le parent se fixe pour lui-même
et pour son enfant. Le psychologue accompagne les parents pour fixer des buts observables et réalistes, mais
intervient peu dans le choix des buts. Dans la suite du
programme, différentes stratégies seront présentées
aux parents, et nous encouragerons ceux-ci à faire des
choix, en évitant de prescrire l’utilisation de certaines
stratégies. Quand nous repérons un évitement de la
part du parent, nous essayons de clarifier la raison et
encourageons subtilement le parent réticent à se lancer.
Conclusions
Le psychologue devrait être attentif à la résistance des
parents lorsqu’il propose une intervention familiale.
Cette résistance détermine l’ampleur des changements
dans les pratiques parentales, et donc influence indirectement l’évolution de l’enfant. L’offre d’intervention
devrait s’adapter aux caractéristiques des parents, notamment à leur niveau socioéconomique ou leur niveau
d’éducation. Par exemple, TripleP a adapté son programme pour des populations indigènes (Aborigènes en
Australie, Inuits au Canada), ou pour des parents qui
présentent une déficience intellectuelle. Mais il est également indispensable que l’intervenant soit préparé et
formé à repérer les diverses manifestations de résistance et à y réagir adéquatement, et qu’il puisse ainsi
favoriser l’autorégulation des parents. Cet aspect a été
intégré aux formations données depuis 2010 également
en Suisse romande (cf. www.triplep.ch).
Fabrice Brodard
Myriam Laipe
Bibliographie
Bandura, A. (2007). Auto-efficacité: Sentiment d’efficacité
personnelle (L. J., Trans.). Paris: De Boeck Université.
Miller, W.R., & Rollnick, S. (2006). L’entretien motivationnel: aider la personne à engager le changement.
Paris: InterEditions.
Patterson, G.R., & Chamberlain, P. (1994). A functional
analysis of resistance during parent training therapy.
Clinical Psychology: Science and Practice, 1, 53-70.
Sanders, M.R. (1999). Triple P-positive parenting program:
Towards an empirically validated multilevel parenting and
family support strategy for the prevention of behavior and
emotional problems in children. Clinical Child and Family
Psychology Review, 2, 71-90.
Sanders, M.R., & Lawton, J.M. (1993). Discussing assessment finding with families: A guided participation model
of information transfer. Child and Family Behavior Therapy, 15, 5-35.
Les auteurs
Fabrice Brodard est docteur en psychologie, Maître
d’Enseignement et de Recherche à l’Université de Lausanne dans l’équipe de psychologie clinique de l’enfant et
de l’adolescent. Il a effectué un DESS, puis une formation
en psychothérapie cognitive et comportementale (AVKJ).
Suite à un séjour en Australie, dans le Parenting and
Family Support Centre de l’Université du Queensland, il
est devenu formateur pour le programme TripleP et donne
des formations dans différents pays francophones.
Myriam Laipe est psychologue responsable de recherche
à la Consultation Spécialisée du Développement en
Pédopsychiatrie au CHUV à Lausanne. Au bénéfice d’un
Master en psychologie clinique de l’enfant (UNIGE) et
d’un Master of Advanced Studies en psychologie de
l’enfant et de l’adolescent (CUSO), elle a collaboré à
différents projets de recherche au Parenting and Family
Support Centre de l’Université du Queensland en Australie. Au cours de ce séjour, elle s’est notamment formée à
l’animation de groupes de parents TripleP.
Adresse
Fabrice Brodard, Université de Lausanne, Institut de
psychologie Dorigny, Anthropole, 1015 Lausanne.
Email: fabrice.brodard@unil.ch
Zusammenfassung
Die KinderpsychologInnen Fabrice Brodard und Myriam
Laipe befassen sich in ihrem Beitrag mit den Eltern von
verhaltensauffälligen Kindern. Die Autoren suchen nach
den Gründen, weshalb die empfohlenen Veränderungen
des Erziehungsverhaltens auf Widerstand stossen können
und erläutern, wie wichtig es ist, dass die TherapeutInnen
diesem zum Wohl des Kindes adäquat begegnen.
Zu diesem Zweck weisen sie auf die zahlreichen Möglichkeiten des Triple-P-Elternprogramms hin, den indivi­
duellen Bedürfnissen unterschiedlicher Familien Rechnung
zu tragen.
19
actu - FSP - aktuell
20
psychoscope 1-2/2011
ACTU FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Die gelben Seiten
Das Thema ist wichtig.
So wichtig, dass wir zum ersten Mal in
der Geschichte der FSP alle 6232 Mitglieder bitten, Stellung zu nehmen.
Die aktuelle Berufsordnung stammt
aus dem Jahr 1991. Vieles hat sich in
den letzten 20 Jahren verändert. Unseriöse Angebote für psychologische
Beratungen von selbsternannten Psychologen haben den Markt überschwemmt. Entsprechend sind die
Ansprüche an die Qualität unserer
Dienstleistungen gestiegen.
Und wir stehen dazu.
Es ist wichtig, dass jedes FSP-Mitglied eine berufsethische Haltung
einnimmt, die unmissverständlich
und klar erkennbar für Qualität
steht. Wenn jede und jeder von uns
hinter den Werten und Regelungen
steht die uns auszeichnen, dann heben wir uns von den unseriösen Angeboten ab. Wir verschaffen uns einen eindeutigen Marktvorteil und
bieten unseren Klientinnen und Klienten Hochwertiges an.
Und wir sind überzeugt, dass sich jedes FSP-Mitglied mit der Berufsordnung identifiziert. Berufsethische
Leitlinien muss man nicht einhalten,
man will sie einhalten, um sich als
qualifizierte Psychologin/qualifizierten Psychologen zu positionieren.
Es ist Zeit für ein Aggiornamento.
Der Entwurf lehnt sich in grossen
Zügen an den kürzlich revidierten
Meta-Code of Ethics der European Federation of Psychologist’s Associations
(EFPA) an und wurde sorgfältig in
Aus dem Vorstand
Du Comité
Dal Comitato
die schweizerische Rechtsordnung
und in das neue Justizsystem der FSP
eingebettet.
Die neue Berufsordnung soll ethische und qualitative Standards beim
Erbringen psychologischer Dienstleistungen sichern und die Öffentlichkeit vor missbräuchlicher Anwendung der Psychologie schützen. Sie
ist für jedes Mitglied der FSP verbindlich. Sie setzt die berufsethischen Prinzipien wie die Achtung
der Rechte und der Würde des Menschen oder die Integrität in den Vordergrund. Neu ist, dass sie auch
Grundsätze zur Berufsausübung in
spezifischen Bereichen der psychologischen Dienstleistungen wie der
Psychotherapie enthält.
Die gelben Seiten dieser PsychoscopeAusgabe enthalten die neue FSP-Berufsordnung zur Stellungnahme.
Aufgrund des Basisentwurfs der Berufsethikkommission (BEK) haben
Daniel Stern, Präsident BEK, Verena Schwander, Geschäftsleiterin FSP,
sowie ein externer juristischer Berater den vorliegenden Entwurf verfasst.
Jedes FSP-Mitglied wird gebeten,
zum Entwurf Stellung zu nehmen.
Sämtliche Anregungen oder Bemerkungen werden sorgfältig geprüft.
Ihre Stellungnahme erwarten wir bis
am 1. März 2011 per Brief an: FSP,
Dr. Verena Schwander, Choisystrasse
11, 3000 Bern 14 oder per E-Mail an:
com@fsp.psychologie.ch
Les pages jaunes
Le sujet est important.
Si important que nous demandons
pour la première fois dans l’histoire
de la FSP à nos 6232 membres de
prendre individuellement position.
Le code déontologique actuel date de
1991. Beaucoup de choses ont changé dans les 20 dernières années. Des
offres douteuses de conseils psychologiques, émanant de psychologues
autoproclamés, ont inondé le marché,
tandis que l’exigence de qualité croissait dans les mêmes proportions à
l’égard de nos propres prestations.
Nous sommes pour la qualité.
Il importe que chaque membre de la
FSP adopte clairement une attitude
déontologique, sans la moindre ambiguïté. Si chacun et chacune d’entre
nous tient fermement aux valeurs et
aux règles qui nous distinguent, nous
prendrons nos distances par rapport
aux offres peu sérieuses, nous gagnerons un avantage décisif sur le marché et offrirons à notre clientèle des
services de haute valeur.
Et nous sommes convaincus que
chaque membre de la FSP se reconnaîtra dans le code déontologique.
Suivre des règles de déontologie ne
doit pas être une contrainte mais une
volonté délibérée de se positionner en
tant que psychologue qualifié.
Le temps est venu d’un aggiornamento. Le projet s’inspire dans les
grandes lignes du Meta-Code of Ethics
de l’European Federation of Psychologists’
Associations (EFPA), récemment révisé,
21
Le nouveau code déontologique doit
garantir des standards éthiques et
qualitatifs pour les prestations psychologiques fournies au public et protéger ce dernier contre tout emploi
abusif du terme psychologie. Le code
a force de loi pour tout membre de la
FSP. Il met l’accent sur les principes
déontologiques comme le respect de
la dignité et des droits humains ou
l’intégrité. Il fixe aussi – et c’est une
nouveauté – les conditions d’exercice
de la profession dans des domaines
spécifiques des services psychologiques comme la psychothérapie.
Les pages jaunes de ce numéro de
Psychoscope présentent le nouveau
code de la FSP en vue de recueillir
vos avis. Partant de l’avant-projet de la
Commission de déontologie (CDD),
Daniel Stern, son président, et Verena
Schwander, Secrétaire générale de la
FSP, aidés d’un conseiller juridique
externe, ont rédigé le projet qui vous
est soumis.
Chaque membre de la FSP est prié
de donner son avis sur le projet.
Toutes les suggestions ou obser­
vations feront l’objet d’un examen
attentif.
Veuillez faire parvenir vos avis
jusqu’au 1er mars 2011, par lettre à:
FSP, Dr. Verena Schwander, Choi­
systrasse 11, 3000 Bern 14, ou par
e-mail: com@fsp.psychologie.ch.
Pagine gialle
Le pagine gialle sono dedicate a un
tema importante, così importante
da indurci a chiedere a tutti i nostri
6232 soci di esprimere un parere:
una prima nella storia della FSP!
L’attuale Codice deontologico è stato
adottato nel 1991. Da allora molte
cose sono cambiate. Il mercato è
inondato da offerte di servizi di consulenza poco serie fornite da sedicenti
psicologi. Proporzionalmente sono
cresciute le esigenze di qualità per le
prestazioni che forniamo.
La qualità dev’essere un valore condiviso.
È importante che ogni socio della
FSP adotti un comportamento etico
che promuova in modo chiaro e inequivocabile la qualità. Se ognuno di
noi rispetta i valori e le regole che distinguono la nostra professione, ci distanziamo delle offerte poco serie, creiamo un netto vantaggio competitivo
e offriamo ai nostri clienti prestazioni
di alta qualità. Siamo convinti che
tutti i soci della FSP si identificano
con i valori del Codice.
Il rispetto delle regole deontologiche
non dev’essere un obbligo imposto,
bensì una volontà condivisa di posizionarsi sul mercato come professionisti qualificati.
È giunto il momento di un aggiornamento. Il nuovo testo ricalca a grandi
linee quello del codice della Federazione Europea delle Associazioni degli Psicologi (Meta-Code of Ethics der
European Federation of Psychologist’s Associations) attualizzato di recente.
Lo stesso colloca perfettamente
nell’ordinamento giuridico svizzero e
nel nuovo sistema delle FSP.
Il nuovo Codice garantisce il rispetto
degli standard etici e qualitativi nella
fornitura di prestazioni psicologiche e
tutela il pubblico dall’esercizio abusivo delle professioni psicologiche. Esso
vincola tutti i soci della Federazione e
pone l’accento su principi etici quali il
rispetto dei diritti umani e della dignità delle persone e l’integrità.
Formula inoltre principi per l’esercizio della professione in settori specifici della psicologia come ad esempio
nella psicoterapia.
Le pagine gialle di quest’edizione di
Psychoscope riportano il testo del nuovo Codice deontologico FSP, elaborato da Daniel Stern (presidente CD),
Verena Schwander (amministratrice
FSP) e da un consulente legale esterno sulla base del progetto della Commissione deontologica.
Invitiamo tutti i soci della FSP a
pronunciarsi sul nuovo Codice
deontologico. I commenti e i sug­
gerimenti verranno valutati con
attenzione.
I pareri vanno inoltrati entro il 1°
marzo 2011 per posta al seguente indirizzo: FSP, Dott. Verena Schwander,
Choisystrasse 11, 3000 Berna 14 o
per email: com@fsp.psychologie.ch
ACTU FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
et se conforme scrupuleusement au
droit suisse et au nouveau système juridique de la FSP.
PsyG: Nationalratskommission sagt Ja
22
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Auch die Bildungskommission des Nationalrats (WBK-N)
hat die bundesrätliche Konzeption des Psychologieberufegesetzes (PsyG) am 13. Januar grossmehrheitlich unterstützt. Die FSP begrüsst den Entscheid.
Das Psychologieberufegesetz (PsyG)
will dafür sorgen, dass sich in der
Schweiz nur als Psychologe/Psychologin bezeichnen darf, wer ein anerkanntes Hochschulstudium in Psychologie auf Masterstufe absolviert
hat. Was draufsteht, soll auch drin
sein: Menschen, welche auf den Rat
von Psychologinnen und Psychologen
vertrauen, sollen die Gewissheit haben, dass es sich auch tatsächlich um
solche handelt.
Von gesundheitspolitischer Bedeutung ist insbesondere auch die Regelung der Psychotherapieausbildung.
Da die Psychotherapie eine Intervention mit psychologischen Mitteln
darstellt, argumentiert die FSP seit
jeher, dass ein Psychologiestudium
die beste Voraussetzung für die psychotherapeutische Ausbildung und
Tätigkeit darstellt.
Bundesratsparteien sagen Ja
Nach Bundesrat und Ständerat hat
diesem Punkt am 13. Januar nun
auch die Bildungskommission des
Nationalrats (WBK-N) zugestimmt.
Fakt ist ebenfalls, dass die FSP im
Verlauf der Gespräche positive Signale aus allen Bundesratsparteien erhielt, wonach man diesem Sachverhalt Rechnung tragen und die Linie
des Bundesrates unterstützen wolle.
Demgegenüber haben mehrere Vertreterinnen der Grünen Partei in der
WBK-N die Gesprächsangebote der
FSP zum Vornherein abgelehnt und
teilweise bereits vor der ersten Kommissionssitzung öffentlich verlauten
lassen, dass sie die Vorlage in diesem
Punkt bekämpfen würden.
Genugtuung bei der FSP
Die FSP begrüsst den klaren Mehrheitsentscheid der WBK-N. Der
Schutz von Patientinnen und Patienten sowie von Konsumentinnen und
Konsumenten vor Täuschung und Irreführung bei der Inanspruchnahme
psychologischer Leistungen ist überfällig. Die schweizweit gültigen Qualitätsnormen für die besonders sensiblen Psychologieberufe wie die
Psychotherapie sind als wesentliche
Fortschritte zu werten. Damit kann
die Schweiz beim Patienten- und
Konsumentenschutz mit den grossen
Nachbarstaaten gleichziehen.
«Das PsyG verbessert die Versorgung
mit qualitativ hochstehenden psychologischen Leistungen, gerade auch
bei der Psychotherapie», erklärt deshalb Markus Hartmeier, Präsident
der FSP. «Als grösster Berufsverband,
sowohl der Psychologen wie auch der
Psychotherapeuten in der Schweiz,
begrüsst die FSP diese Entscheide
vollumfänglich.»
Nationalratsentscheid im März
Am 13. Januar hat auch Pierre Triponez, der die Vorlage vor zehn Jahren
mit seiner erfolgreichen Motion überhaupt erst angestossen hatte, an der
entscheidenden Sitzung der WBK-N
teilgenommen. «Ich freue mich für
die Psychologinnen und Psychologen
in der Schweiz, dass die Gesetzesversion Ständerat/Bundesrat ohne eine
einzige Änderung durchgekommen
ist. Die Kommission hat dem PsyG in
der Schlussabstimmung einstimmig
zugestimmt! Wir dürfen also erwarten, dass das Gesetz in der März-Session oppositionslos – und ohne Differenz zum Ständerat – verabschiedet
wird.» Dass die Einschätzungen von
Pierre Triponez realistisch sind, zeigen die Prognosen von Nationalrat
Lieni Füglistaller, dem Präsidenten
der WBK-N. «Es hat etwas gebracht,
die politisch strittigsten Punkte des
PsyG in der Kommission nochmals
genau anzuschauen und zu diskutieren. Aufgrund der danach klaren
Reaktionen und Resultate gehe ich
davon aus, dass die Vorlage den Nationalrat jetzt relativ schlank passieren wird.»
Daniel Habegger
Weitere Informationen:
www.parlament.ch > News > Medienmitteilung 13.1.2011: «Sportfördergesetz,
Psychologieberufegesetz, Sprachenfragen»
4. FSP-Präsidialkonferenz
Die Präsidentinnen und Präsidenten
von 41 der unterdessen 46 FSP-Gliedverbände haben sich am 27. November 2010 in Bern zur 4. FSP-Präsidialkonferenz getroffen.
Als zentrales Ergebnis des Treffens
kann die einstimmige Verabschiedung von Jahresprogramm und Budget 2011 festgehalten werden. Im
Rahmen des laufenden Legislaturprogramms sind für 2011 demnach
folgende inhaltlichen Schwerpunkte
zu verfolgen:
PsyG und Psychotherapie
So gilt es, das voraussichtlich 2013
in Kraft tretende Psychologieberufegesetz (Legislaturziel 1) in seiner
parlamentarischen Phase weiterhin
effizient zu begleiten und anschliessend auch bei den Umsetzungsarbeiten auf der Verordnungsebene die Interessen der FSP-Mitglieder kompetent zu vertreten.
Besondere Bedeutung hat diese Phase auch für jene fünf Gliedverbände/
Berufsfelder, für die das PsyG allenfalls weitere Fachtitel vorsieht. Es betrifft dies die Neuropsychologie, die
Rechtspsychologie, die Kinder- und
Jugendpsychologie, die Arbeits- und
Organisationspsychologie sowie die
Gesundheitspsychologie.
Parallel dazu wird im Rahmen des
Projekts Psychotherapie FSP (Legislaturziel 2) an der beruflichen Besserstellung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten gearbeitet. Das ursprünglich bis Mai
2011 veranschlagte FSP-Projekt soll
deshalb weiter unterstützt werden.
Diverse Vernehmlassungen
Mit den genannten Punkten direkt
verknüpft ist die laufende Reform der
FSP-Weiter- und Fortbildung (Legis-
laturziele 3 und 4). Hier ist nach Abschluss der analytischen Phase für
2011 nun die Neuformulierung sowie
eine breite interne Vernehmlassung
der FSP-Richtlinien für den Weiterund Fortbildungsbereich geplant.
Ebenso sind 2011 Stellungnahmen
der Mitglieder bzw. Gliedverbandspräsidentinnen und -präsidenten zur
Berufsordnung gefragt, für die im
Rahmen der FSP-Justizreform (Legislaturziel 5) eine Totalrevision vorgenommen wird. Die Vorlage dazu finden Sie im vorliegenden Psychoscope.
Optimieren und Vorausdenken
Auf Organisationsebene gilt es 2011,
die Abläufe geschäftsstellenintern
wie auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den externen Gremien
noch weiter zu optimieren (Legislaturziel 6). Mit der Implementierung
des sogenannten Customer-RelatedManagement (CRM) wurde dazu bereits 2010 eine wichtige Voraussetzung im IT-Bereich geschaffen.
Und ebenfalls für das Jahr 2011 ist
vorgesehen, als Grundlage für das
Legislaturprogramm 2013–2017 die
FSP-Zukunftsstrategie für die Zeit
nach Inkrafttreten des PsyG zu formulieren (Legislaturziel 7).
Gesund trotz Fehlbetrag
Das Budget 2011 trägt den genannten thematischen Schwerpunkten
Rechnung und illustriert jeweils auch
die Gewichtung der jeweiligen Legislaturziele. Festgehalten wurde an
der Präsidialkonferenz insbesondere,
dass der für das Jahr 2011 budgetierte kleinere Fehlbetrag keine Bedrohung für die FSP darstellt. Kapital ist
vorhanden und die gesunde Finanzlage wird durch die Revisionsstelle
bestätigt. Gut steht die FSP zudem
23
auch bei Quervergleichen zur Finanzadministration anderer Verbände da, wie sie durch die neuen Buchhaltungsrichtlinien (Swiss GAAP
Fer 21) im vergangenen Jahr erstmals
möglich wurden.
Fragen und Diskussionspunkte
Klärungsfragen gab es an der Präsidialkonferenz zu folgenden budgetrelevanten Punkten: So war man sich einig, dass sich aufgrund der wichtigen
anstehenden Projekte wie etwa der
geplanten Akkreditierungsstelle die
Finanzlage tendenziell verschärfen
wird und dachte deshalb auch über
mögliche Sparmassnahmen bzw. Potenziale für Mehreinnahmen nach.
Nicht gespart werden soll laut ersten
Stellungnahmen an der PK auf der
Ebene von Massnahmen zur Qualitätssicherung wie z.B. an der Fortbildungskontrolle. Ein gewisses Sparpotenzial sieht man in der Vermeidung
von Doppelspurigkeiten zwischen
Dachverband und Gliedverbänden.
Ablehnende wie zustimmende Reaktionen gab es in Bezug auf eine allfällige Erhöhung der Mitgliederbeiträge.
Einstimmiger Vertrauensbeweis
Jahresprogramm und Budget 2011
wurden an der Präsidialkonferenz
einstimmig verabschiedet.
In zahlreichen Voten lobten die Anwesenden zudem die eingeschlagene
Vorwärtsstrategie und sprachen Vorstand und Geschäftsleitung erneut
ihr Vertrauen aus.
Susanne Birrer
Informationen: www.psychologie.ch>
Mitgliederbereich>PK
FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Am 27. November 2010 hat in Bern die 4. Präsidialkonferenz der FSP stattgefunden. Budget und Jahresprogramm für das Jahr 2011 wurden ohne Gegenstimmen
verabschiedet.
Managed Care und Grundversorgung
24
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Am Kongress der International Federation for Psychotherapy im Juni hat sich der Ökonom Oliver Peters zu Anreizsystemen und Qualitätskriterien der derzeit diskutierten Managed-Care-Modelle geäussert. Psychoscope
präsentiert Auszüge seines Referats.
Managed Care (MC) kann immer
zwei Sachen bedeuten: Es kann entweder heissen, dass wir Leistungsrationierung im Fokus haben, oder aber
dass wir versuchen, die Behandlungskette zu optimieren.
Die Kostenrealität
Die Diskussion konzentriert sich heute hauptsächlich auf Netzwerke und
Gatekeeping durch Hausärzte. Das
hat nicht sehr viel mit der Kostenrealität zu tun: Der Hauptteil der Kosten entsteht bei wenig Versicherten
und dies hauptsächlich bei schweren
Fällen und komplizierten Leistungserbringern (grosse Spitäler, Pflegeheime, Reha-Kliniken usw.). Dort
entsteht ein grosser Kostenblock und
darum ist es nicht sehr sinnvoll, sich
auf das Gatekeeping zwischen Allgemeinärzten und Spezialisten zu konzentrieren, wenn wir kostenmässig
etwas bewegen wollen.
Die aktuelle Debatte drückt weniger
den Wunsch aus, Kosten zu sparen,
als das System von unten her aufzurollen und eine generalisierte Konkurrenz von Leistungserbringern
unter Kontrolle der Versicherer einzuführen.
Fakten und Herausforderungen
Wenn wir uns ein MC-System vorstellen, sehen wir ein grosses Gebilde,
in dem wir
• eine Gruppe von grossen und
komplexen Leistungserbringern
haben, also die Spitäler, die RehaKliniken und die Pflegeheime,
• dann die ganze Palette von nieder­
gelassenen Allgemeinärzten und
Spezialisten haben, einige von
ihnen organisiert in sogenannten
Netzwerken,
• dazwischen Spitex-Stellen und einzelne Institutionen, die sich mit
speziellen Patientengruppen oder
chronischen Krankheiten befassen.
Viel zu tun gäbe es an der Schnittstelle zwischen den grossen Leistungserbringern (Spital-Reha-Pflegeheim)
sowie an der Drehtür zwischen Pflegeheim, Spital und Spitex. – Hier und
heute wird in diesem Bereich sehr
wenig getan. Ich glaube, das ist eine
der wesentlichsten Herausforderungen der Zukunft. Ebenfalls viel zu tun
gäbe es an den Schnittstellen zwischen Spital, Reha und den niedergelassenen Ärzten und Spitex.
Chancen und Risiken
Was wird es nun bewirken, wenn
wir uns auf die Ebene der Netzwerke konzentrieren und wir diese zueinander in Konkurrenz setzen? Was
ich persönlich befürchte, ist, dass
wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Behandlungs- und Übergabeprotokollen haben werden und dass
es nicht möglich sein wird, auf einfache Art und Weise zwischen diesen
Netzwerken und den Spitälern bzw.
der Spitex oder den Pflegeheimen zu
kommunizieren.
Die Chancen von MC sind demnach
• eine Verbesserung des Zugangs zu
einer therapeutischen Versorgung,
• ein besseres Training von Grundversorgern in einem Gebiet, das sie
zu schlecht kennen,
• eine bessere geografische Streuung
des Angebotes,
• eine bessere Anpassung der Versorgung an die schweren Patienten.
Die Risiken von MC sind
• eine Zunahme des administrativen
Aufwandes (Fallreviews durch die
Versicherung),
• eine Infragestellung der Vertraulichkeit der Arzt-Patient-Beziehung
durch irgendwelche untergeordnete Sachbearbeiter von Versicherungen, welche die Verträge überwachen,
• eine Einschränkung der freien
Therapeutenwahl,
• eine systematische Infragestellung einer adäquaten Behandlung
von schwereren «Fällen» bzw. auf­
wendigen, teureren Patienten. Und
damit eine Unterversorgung dieser Kategorie von Patienten, was
eine Spaltung des Systems bewirken wird: Auf der einen Seite die
leichten Fälle, die man aus Marketinggründen mit Kurzzeittherapien behandelt und abfertigt. Auf der
andern Seite die schweren Fällen,
die ungenügend versorgt werden
und früher oder später in öffentlichen Einrichtungen landen, wo sie
aufgrund später Erkennung eher
hospitalisiert werden.
Ethisch Bedenkliches
Wie die MC-Elemente Netzwerke,
Gatekeeping, Qualitätssicherung,
Evidenzorientierung und finanzielle Anreize tatsächlich funktionieren
werden, bleibt fraglich. Dies wird voraussichtlich – und das zeigt auch die
ganze amerikanische Erfahrung –
unter dem Geschäftsgeheimnis der
Versicherer und der Ärztenetzwerke
laufen. Das scheint mir ethisch besonders bedenklich zu sein.
Was mir in Bezug auf psychische Erkrankungen wesentlich erscheint, ist,
dass wir eine versteckte Nachfrage
von vielen Patienten haben, die nicht
spontan zum Spezialisten gehen,
wenn sie Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit haben. Wir haben
hier ein Problem der rechtzeitigen Erkennung dieser Pathologien sowie ein
Problem der Behandlung von schweren oder mittelschweren Fällen im
ambulanten Setting, die tendenziell
durch die Netzwerksituation behindert werden wird.
25
Budgetorientiertes Modell
Das erste ist ein budget- und profit­
orientiertes Modell, in dem die Versicherer darüber bestimmen, wie die
Anforderungen an die Netzwerke definiert werden, wen sie als solche anerkennen wollen, und mit wem sie
Verträge abschliessen wollen. Das
würde bedeuten, dass finanzielle Anreize eingeführt werden, die direkt
von der Leistungsmenge abhängen.
Die Wahlfreiheit der Versicherten
wird eingeschränkt und sie werden in
solchen Modellen «eingeschlossen»,
da im Fall von Leistungskürzungen
das Risiko besteht, dass sie ausbrechen. Gleichzeitig jagen sich die Versicherer die «guten Risiken» ab. Die
voraussehbare Wirkung ist, dass die
Konkurrenz unter den Netzwerken
zunehmen wird, dass ein starker Anreiz bestehen wird, Leistungen einzuschränken, und dass sich die Patienten ihre Ärzte und Therapeuten nach
den Kriterien der Krankenversicherer
aussuchen müssen.
Integriertes Modell
Das zweite Szenario wäre eine integrierte Versorgung, wo wir MC als
territoriales Versorgungsprinzip verstehen. Das heisst, dass
• MC-Netzwerke von unabhängigen
Stellen oder nach allgemeingültigen Prinzipien anerkannt werden
und die Kriterien für die Zulassung
allgemein verbindlich sind – Krankenkassen müssen Verträge mit jenen Netzwerken abschliessen, die
den Standards entsprechen;
• die Budgetverantwortung der Netzwerke risikoadjustierte Modelle
und langfristige Aufwand/Nutzen-Vergleiche umfasst;
• alle Netzwerke zugelassen werden,
die die Kriterien erfüllen: Wechselmöglichkeiten und damit auch
Wahlmöglichkeiten der Versicherten sind ausgebaut;
• wir einheitlich festgelegte Schnittstellen zwischen Spitälern, Spitex,
Pflegeheimen und Netzwerken haben – was das Wichtigste ist.
Die voraussehbare Wirkung eines
solchen Modells wäre tatsächlich ein
Incentive zu langfristiger Optimierung der Behandlungskette und eine
Beschränkung der Konkurrenz um
gute Risiken.
Mindestanforderungen
Was sind Mindestanforderungen für
eine qualitativ genügende Versorgung
im MC-Umfeld? Die folgenden Anforderungen gelten aus meiner Sicht
für beide Modelle, besonders wenn
wir ein versichererorientiertes Modell
haben, wie es im Parlament beschlossen worden ist:
Zugang stimmig regeln
• Wartezeiten müssen offengelegt
werden, um zu verhindern, dass
Leistungen versteckt rationiert
werden.
• Es ist dafür zu sorgen, dass Grundversorger adäquat geschult werden,
auch im Bereich der psychischen
Gesundheit, und dass systematische Fallbesprechungen eingerichtet werden, die vor allem die
Schnittstelle zwischen Grundversorger und psychiatrisch-psychotherapeutischer Versorgung verbessern sollen.
• Es muss ein unabhängiger Zugang
zu Fachleuten innerhalb der Netzwerke hergestellt werden.
Rationierungen verhindern
• Wir müssen qualitative Mindestanforderungen an die Ausübung
der Budgetverantwortung festlegen. Stichwort: Risikoadjustierung,
Langfristigkeit der Vergleiche.
• Ausserdem müssen wir Rekursrechte vorsehen, wenn Leistungen
verweigert werden.
• Wir müssen klare Massnahmen
fordern, die die Vertraulichkeit der
Beziehungen zwischen Patienten
und Therapeuten sicherstellen und
• wir müssen dafür sorgen, dass
Fallreviews nur von qualifizierten
und eindeutig definierten Personen unter klaren Datenschutzbestimmungen durchgeführt werden
dürfen, sowie, dass diese Fallreviews adäquat tarifiert werden: Es
darf nicht sein, dass Leistungen
über administrative Hürden rationiert werden, die Aufwand bei den
Leistungserbringern provozieren.
• Letzter Punkt: Es scheint mir sinnvoll, regionale Mindestangebote
festzulegen, die den MC-Versicherten offenstehen, um zu verhindern, dass ein ausgebautes und genügendes Angebot an Therapeuten
nur in den grossen Ballungszentren besteht.
Oliver Peters
Verwaltungs- und Finanzdirektor
Universitätsspital Lausanne (CHUV)
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Es gibt zwei grundlegende Entwicklungsszenarien von MC-Modellen:
Neuer Gliedverband
26
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Die FSP-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft der
PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche (SPK)
ist neuer Gliedverband der FSP.
Die Schweizerische Gesellschaft der
PsychotherapeutInnen für Kinder
und Jugendliche (SPK) wurde 1956
gegründet. Seither pflegt sie eine lange Tradition darin, die psychotherapeutischen Interessen von PsychologInnen und ÄrztInnen unterschiedlicher Richtungen zu diskutieren und
gegen aussen zu vertreten.
Bereichernde Notwendigkeit
Die SPK erachtet es gerade im Kinder- und Jugendbereich als eine bereichernde Notwendigkeit, die unterschiedlichen Psychotherapierichtungen zu respektieren und gleichzeitig
die gemeinsamen Anliegen zum
Wohle einer hilfreichen und effizienten Therapie zu fördern.
Ursprünglich standen die schulenübergreifende Diskussion psychoanalytischer, später auch systemischer
Fragestellungen sowie das Gespräch
zwischen ärztlichen und psychologischen TherapeutInnen im Vordergrund. Heute bemüht sich die SPK,
alle Sichtweisen gleichwertig aufzufassen und zu integrieren. Im Zentrum des Psychotherapieverständnisses stehen dabei die innere Entwicklung und die zwischenmenschliche
Beziehung.
Aktivitäten und Mitgliedschaft
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinder-, Jugendlichen- und
Familientherapie Luzern (KJF), welches seit 2000 eine eigene, FSP-aner-
kannte Psychotherapieausbildung anbietet, organisiert die SPK Vorträge,
Tagungen, Symposien und Fortbildungszyklen.
Die ordentliche Mitgliedschaft in der
SPK erfordert in der Regel eine psychotherapeutische Anerkennung in
einem der psychologischen Berufsverbände (SPV, FSP oder SBAP) oder
den Facharzttitel FMH für Kinderund Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Zusätzlich ist der Nachweis
von Erfahrung in der Therapie mit
Kindern, Jugendlichen und Familien
notwendig. Für InteressentInnen in
Ausbildung oder ohne Therapieausbildung gibt es die Möglichkeit einer
ausserordentlichen Mitgliedschaft.
Roland Straub,
Präsident FSP-Sektion der SPK
Weitere Informationen: www.spkspk.ch
(ab 1. März 2011)
Neues Curriculum für Psychotherapie
Das Weiterbildungscurriculum des Ausbildungszentrums
für Psychoanalytische Psychotherapie in Basel ist 2010
von der FSP anerkannt worden.
Psychoanalytische Psychotherapie
ist eine lange erprobte Methode zur
ambulanten und stationären Behandlung psychischer Störungen mit
nachgewiesenen Kurz- und Langzeiterfolgen. Sie orientiert sich am vielschichtigen subjektiven Erleben des
Menschen und eröffnet einen Zugang
zu dessen unbewussten Anteilen, wobei der Beziehungsdynamik zwischen
Patient und Therapeut zentrale Beachtung zukommt. Angepasst an die verschiedenen Störungsbilder, persönlichen Ressourcen und therapeutischen
Ziele verfügt die Psychoanalytische
Psychotherapie über ein breites Spektrum an differenzierten Therapiefomen
im Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppensetting. Dauer und Frequenz erstrecken sich von höher- und niederfrequenten Langzeittherapien bis zu
verschiedenen Arten der Kurzzeittherapie und Krisenintervention.
Anbieter und Struktur
Das von wichtigen psychoanalytisch
ausgerichteten Institutionen der Region getragene Ausbildungszentrum
für Psychoanalytische Psychotherapie
AZPP bietet seit 2002 ÄrztInnen und
PsychologInnen eine Weiterbildung
für Psychotherapie an. Deren Curriculum wurde im vergangenen Juni von
der FSP anerkannt und führt für Psy-
chologinnen und Psychologen zum
Fachtitel in Psychotherapie.
Theoretische und klinische Seminare werden berufsbegleitend in kleinen
konstanten Gruppen in einem dreijährigen Grundkurs und einem darauf
folgenden zweijährigen Aufbaukurs
angeboten. Die Selbsterfahrung in einer persönlichen Psychoanalyse und
die Supervision der eigenen therapeutischen Tätigkeit begleiten die gesamte
Weiterbildung. Das Curriculum orientiert sich an den Vorgaben der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) und
insbesondere der European Federation for Psychoanalytic Psychotherapy
(EFPP), auf deren Initiative das AZPP
2002 gegründet wurde.
lic. phil. Peter-Christian Miest,
Vorstand AZPP
Politik
Drohungen und Kurzschlusshandlungen mit Schusswaffen gegen
sich selbst oder gegen Dritte sind
in der Schweiz häufig: In unserem
Land gibt es fast täglich ein Todesopfer durch Schusswaffen zu beklagen. Mit Schusswaffen bedroht
werden insbesondere Frauen und
Kinder, häufig mit schweren traumatischen Folgen. Der Zusammenhang zwischen der Schusswaffendichte in Privathaushalten und
der Anzahl Menschen, die durch
Schusswaffen ihr Leben verlieren,
ist wissenschaftlich erwiesen.
Die Psychologie-, Psychotherapieund Psychiatrieverbände haben an
ihrem Treffen vom 8. Dezember in
Olten deshalb beschlossen, die am
13. Februar vors Volk kommende
Initiative zum «Schutz vor Waffengewalt» aktiv zu unterstützen.
Die FSP hat keine Parole gefasst,
möchte aber ihre Mitglieder ermuntern, den wichtigen Abstimmungstermin wahrzunehmen.
Aus den Gliedverbänden
Verkehrspsychologen gesucht
Verschiedene Verantwortliche von
Strassenverkehrsämtern machen
derzeit auf einen Notstand in der
Verkehrspsychologie aufmerksam.
Demnach herrscht in der Romandie
ein Mangel an GutachterInnen zur
charakterlichen Fahreignung. Die
Situation spitzt sich zudem zu, weil
nach der Verschärfung des Strassenverkehrsgesetzes die Fallzahlen in
der Diagnostik weiter ansteigen.
Informationen:
Andreas Widmer, Präsident VfV,
062 212 55 56
andreas.widmer@psychologie.ch
Reduktionen
und Steuerabzug
Der neue Präsident der PsychologInnensektion beim Schweizer Verein für Gestalttherapie und Integrative Therapie SVG heisst Daniel
Emmenegger. Er hat das Amt im Januar von seinem Vorgänger Andreas
Collenberg übernommen.
Bei der «Association Vaudoise des
Psychologues» (AVP) ersetzt Carlos
Iglesias den langjährigen Präsidenten Raphaël Gerber.
Mitgliederbeiträge an Berufsverbände wie die FSP oder deren
Gliedverbände können in den meisten Kantonen in der Steuererklärung als Abzug geltend gemacht
werden. In der Regel ist dies auf
dem Formular «Berufskosten» unter dem Punkt «übrige berufsnotwendige Kosten» möglich. In der
Wegleitung zur Steuererklärung finden Sie dazu nähere Angaben.
FSP-Mitglieder in einer wirtschaftlich-, familiär- oder krankheitsbedingten Ausnahmesituation können
eine Beitragsreduktion von maximal
50 Prozent beantragen.
Wenn Sie von dieser Möglichkeit
Gebrauch machen möchten, bitten
wir Sie, Ihr Gesuch unter Angabe
des Reduktionsgrundes und mit den
im Reglement erwähnten Unterlagen
bis am 31. Juli 2011 einzureichen.
Informationen:
www.gestalttherapie.ch; www.psy-vd.ch
Dienstleistungen
Leitfaden in
die berufliche
Selbständigkeit
Der Leitfaden in die Selbständigkeit
«Die eigene Praxis» ist seit Ende Januar lieferbar (französisch ab März).
Es handelt sich dabei um eine aktualisierte bzw. vollständig überarbeitete Neuauflage des früheren Ordners «Unternehmen psychologische
Praxis».
Die Dienstleistung ist für FSP-Mitglieder in elektronischer Form (Memory-Stick) und auf Wunsch zusätzlich in Papierform erhältlich.
Interessierte Nichtmitglieder können die elektronische Version bestellen.
Preise (exkl. Mehrwertsteuer)
Memory-Stick für Mitglieder:
CHF 150.–
Stick plus Ausdruck für Mitglieder:
CHF 170.–
Memory-Stick für Nicht-Mitglieder:
CHF 300.–
Informationen:
www.psychologie.ch>Mitgliederbereich
>Praxisfragen,
Tiziana Frassineti, 031 388 88 12,
info@fsp.psychologie.ch
Informationen:
www.psychologie.ch > Mitgliederbereich
> Publikationen intern > Dokumentation > Reglement für Beitragsreduktionen
zu Gunsten der FSP-Mitglieder
Aus der Geschäftsstelle
Begrüssung
und Abschied
Im Dezember hat Nicole Storz die
Nachfolge von Françoise Habegger
als französischsprachige Mitarbeiterin am Empfang der FSP angetreten. Nicole Storz wird Donnerstag,
Freitag und jeden zweiten Mittwoch
präsent sein. Françoise Habegger
danken wir herzlich für den grossen
Einsatz in den vergangenen sechs
Jahren, Nicole Storz wünschen wir
viel Freude in ihrem neuen Tätigkeitsfeld.
Im Januar hat zudem die vor dem
Master stehende Jus-Studentin Angelika van der Kleij ihr Praktikum
bei der FSP beendet. Wir wünschen alles Gute für die Zukunft!
27
FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Initiative zum
Schutz vor
Waffengewalt
Diverse neue
Präsidenten
Ve r a n s t a l t u n g e n
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FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
4. Gemeinsamer
Kongress der
Psy-Verbände
Am 18. Juni 2011 findet unter dem
Motto «Psychotherapeut/Psychotherapeutin 2025» im Kursaal Bern
der 4. Gemeinsame Kongress der
Schweizer Psy-Verbände statt.
Spannende Referate und Roundtables werden Gelegenheit bieten,
sich mit dem professionellen Umfeld der Psychotherapeutinnen und
-therapeuten im Jahr 2025 auseinanderzusetzen.
Reservieren Sie sich das Datum
deshalb schon heute!
Informationen:
www.psychotherapiekongress.ch
Kommissionen
Neue
Fachtitel
Die Fachtitel- und Zertifikatskommission FZK hat an ihrer Sitzung
vom 20. November die folgenden
Fachtitel vergeben:
KLINISCHE PSYCHOLOGIE
Chappuis, Hélène
NEUROPSYCHOLOGIE
Walther, Daniel
PSYCHOTHERAPIE
Aymon, Natacha
Baumann, Nathalie A.
Blagojevic, Amrita
Furrer, Rebekka
Gatti, Lara
Glaser, Annette
Hiestand, Brigitte
Iglesias, Yvonne (25.09.2010)
Kleinsmiede-Artz, Renate
Knapp, Anja
Lebet, Arnaud
Lehmann, Caroline
Mariotti, Laura
Morier-Genoud, Claire
Nörenberg, Michael
Pfister, Karin
Putallaz, Béatrice
Rauch, Simone
Rusconi Serpa, Sandra
Schneeberger, Franziska
Schwarz, Gudrun Maria
Winzeler, Livia Sara
Allen neuen Fachtitelträgerinnen
und -trägern gratulieren wir ganz
herzlich!
LPsy: la Commission du National dit oui
La Loi sur les professions de la
psychologie (LPsy) doit veiller à ce
que, en Suisse, seules les personnes
ayant accompli, au niveau du Master,
des études de psychologie dans une
université ou une haute école reconnues puissent s’intituler psychologues.
A l’étiquette doit correspondre le
contenu: quiconque souhaite s’appuyer sur les conseils de psychologues doit avoir l’assurance qu’il s’agit
effectivement de véritables psychologues.
Pour la politique de la santé, la
réglementation de la formation en
psychothérapie est aussi de la plus
haute importance. La psychothérapie étant une intervention basée sur
des moyens psychologiques, la FSP
n’a cessé de soutenir que des études
de psychologie offrent les meilleures
garanties pour la formation et
l’exercice du métier de psychothérapeute.
Les partis disent oui
Après le Conseil fédéral et le Conseil
des Etats, la Commission de l’éducation du Conseil national (CSEC-N), à
son tour, s’est ralliée au projet le 13
janvier. Le fait est que la FSP avait
reçu au cours des discussions préalables des signaux positifs de tous les
partis gouvernementaux: le sujet
intéressait et la ligne du Conseil
fédéral avait des chances d’être
suivie.
En revanche plusieurs représentantes
du Parti des Verts au sein de la
CSEC-N ont décliné d’emblée les
offres d’entretien de la FSP et, avant
même la première séance de commission, ont laissé entendre qu’elles
combattraient le projet à ce stade.
Satisfaction à la FSP
La FSP se félicite de la décision de la
CSEC-N, prise à une claire majorité.
Face à la fraude et à la tromperie
dans l’utilisation de services psychologiques, la protection des patients et
patientes, comme celle des consommateurs et consommatrices, est en
retard. Des normes de qualité
valables dans l’ensemble du pays pour
les professions les plus sensibles de la
psychologie comme la psychothérapie
représentent un progrès important.
Elles permettront à la Suisse de
rejoindre le niveau des grands pays
voisins en matière de protection des
malades et des consommateurs. «La
LPsy améliore les soins en offrant des
services psychologiques d’un haut
niveau de qualité, et il en est de
même pour la psychothérapie»,
commente Markus Hartmeier,
Président de la FSP. «En tant que
plus grande association professionnelle de psychologues et de psychothérapeutes de Suisse, la FSP salue
ces décisions avec la plus entière
satisfaction.»
Décision du National en mars
Le 13 janvier Pierre Triponez participait également à la séance décisive de
la CSEC-N: il y a dix ans, il avait été
l’un des premiers à apporter son plein
soutien au projet en déposant une
motion couronnée de succès. «Je me
réjouis pour les psychologues de
Suisse que la version de la loi du
Conseil des Etats et du Conseil
fédéral ait passé sans un seul changement. Dans son vote final, la Commission a adopté la LPsy à l’unanimité ! Lors de la session de mars, nous
pouvons donc nous attendre à ce que
la loi soit votée sans opposition – ainsi
29
qu’au Conseil des Etats.»
Les estimations de Pierre Triponez
sont réalistes, comme le montrent les
prévisions de la Conseillère nationale
Lieni Füglistaller, Présidente de la
CSEC-N: «Cela a apporté quelque
chose d’examiner et de discuter
encore une fois en commission les
points politiquement litigieux de la
LPsy. Si je me fie aux réactions et
résultats très clairs, je pense que le
projet devrait passer sans trop de
difficultés au National.»
Daniel Habegger
Pour d’autres informations:
www.parlement.ch > Presse et services
divers > Communiqués de presse >
13.1.2011: «Loi d’encouragement du
sport, loi sur les professions relevant du
domaine de la psychologie, questions
linguistiques»
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Le 13 janvier, c’est à une large majorité que la Commission de l’éducation du Conseil national (CSEC-N) a apporté son soutien au projet de Loi sur les professions de
la psychologie (LPsy) du Conseil fédéral. La FSP se félicite de cette décision.
Managed Care et accès aux soins de base
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ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Lors du Congrès de l’International Federation for Psychotherapy, en juin, l’économiste Oliver Peters s’est
exprimé sur les systèmes d’incitation et les critères de
qualité du modèle Managed Care. Psychoscope présente ici quelques extraits de son exposé.
Dans le domaine des soins médicaux,
la notion de Managed Care (MC) peut
recouvrir deux concepts et obéir à
deux objectifs: rationaliser les prestations, ou optimiser la chaîne des
soins.
La réalité des coûts
Aujourd’hui la discussion porte avant
tout sur les réseaux et le gatekeeping
des médecins de famille. Cela n’a
que très peu à voir avec la réalité des
coûts: la majeure partie des coûts est
générée par un petit nombre d’assurés et ceci principalement au sein
de structures de soins lourdes et
complexes (hôpitaux universitaires,
homes médicalisés, cliniques de réhabilitation, etc.).
C’est de là que provient la grosse
masse des coûts, et c’est pourquoi il
n’est pas très judicieux d’axer la discussion sur le gatekeeping entre généralistes et spécialistes si on veut faire
bouger les choses en termes de coûts.
Le débat actuel exprime moins le
désir de réduire les dépenses que
celui de dynamiser le système et d’introduire une concurrence généralisée
des prestataires de soins sous le
contrôle des assureurs.
Faits et défis
Si nous essayons de nous représenter un système MC, nous voyons une
grosse machine dans laquelle nous
• avons un groupe de prestataires
de grande taille et d’organisation
complexe, tels qu’hôpitaux,
cliniques de réhabilitation et
homes médicalisés,
• puis nous avons tout un éventail
de médecins généralistes et
spécialistes établis, quelques-uns
déjà organisés en réseau,
• entre les deux, les soins à domicile (Spitex) et des institutions
spécialisées qui s’occupent de
groupes de patients particuliers
ou des maladies chroniques.
Il y aurait beaucoup à faire à l’interface entre les gros prestataires (hôpitaux, cliniques, homes) ainsi qu’à
la charnière entre home, hôpital et
soins à domicile. Sur ce point, on n’a
pas fait grand chose.
Or je crois que c’est un des défis majeurs du futur. Il y aurait aussi beaucoup à faire à l’interface entre hôpital, réhabilitation et médecine de
cabinet plus Spitex.
Atouts et défauts
Abordons maintenant le problème
des réseaux et imaginons-les en situation de concurrence les uns avec les
autres: que va-t-il se passer ?
Ce que je crains personnellement,
c’est que nous ayons une multitude
de protocoles de soins et de transfert différents, et qu’il devienne impossible de communiquer de façon
simple entre ces réseaux et les hôpitaux, ou les soins à domicile, ou les
homes médicalisés.
Les atouts à envisager pour le MC
sont les suivants:
• amélioration de l’accès à la prise
en charge thérapeutique,
• meilleur training des soignants de
base dans un domaine qu’ils
connaissent assez mal,
• meilleure répartition géographique de l’offre et
• meilleure adéquation des soins
pour les malades gravement
atteints.
Les défauts à envisager pour le MC
sont les suivants:
• augmentation des frais administratifs (examen des cas par
l’assurance),
• remise en question de la confidentialité de la relation médecinpatient par n’importe quel
employé d’assurance chargé de
contrôler les contrats,
• limitation du libre choix du
thérapeute et
• remise en question systématique
de traitements adéquats pour des
patients souffrant de maladies
graves, complexes ou dispendieuses. Et en conséquence
«sous-traitement» de cette
catégorie de patients, instaurant
une médecine à deux vitesses:
d’un côté les cas légers qu’on
soigne et expédie à l’aide de
traitements courts pour des
raisons de marketing; de l’autre
les cas lourds, qui seront insuffisamment soignés et aboutiront
tôt ou tard dans les institutions
publiques où, en raison d’une
reconnaissance tardive, la
solution sera de les hospitaliser.
Ambiguïté éthique
La manière dont fonctionneront effectivement les composants du MC
– réseaux, gatekeeping, assurancequalité et incitations financières –
reste une question ouverte. Il est à
prévoir que ceci sera couvert, comme
le montre l’exemple américain, par le
secret professionnel des assureurs et
des réseaux de médecins, chose qui
me paraît particulièrement discutable
sur le plan éthique.
Ce qui me semble essentiel par rapport aux maladies mentales, c’est que
nous avons une demande cachée de
la part de nombreux patients, qui ne
vont pas spontanément chez le spécialiste quand ils ont un problème de
santé psychique. Nous avons ici un
problème de détection rapide de ces
31
Scénarios de développement
Il existe deux scénarios de base pour
les modèles MC: le premier est un
modèle avec budget et bénéfices,
dans lequel les assureurs déterminent
eux-mêmes les exigences auxquelles
sont soumis les réseaux, lesquels ils
veulent reconnaître comme tels, et
avec qui ils acceptent de conclure des
contrats. Cela signifie que des incitations financières sont introduites, qui
dépendent directement du volume
des prestations. La liberté de choix
des assurés est limitée et ils sont «inclus» dans de tels modèles puisque,
en cas de réduction des prestations, le
risque existe qu’ils s’en aillent.
En même temps les assureurs s’arrachent les «bons risques». L’effet prévisible est que la concurrence augmente entre les réseaux, qu’il existe
une forte pression pour limiter les
prestations et que les patients doivent
choisir leur médecin ou leur thérapeute selon les critères des assureurs.
Le second scénario serait celui des
soins intégrés, où le MC est compris
comme un principe de soins territorial.
Cela veut dire que:
• les réseaux MC sont reconnus
par des organismes indépendants
ou selon des principes universels,
et que les critères d’admission
sont en principe obligatoires. Les
caisses-maladie doivent conclure
des contrats avec les réseaux qui
correspondent à ces normes.
• La responsabilité budgétaire des
réseaux devra tenir compte de
modèles ajustés au risque et des
rapports coût-utilité à long
terme.
• Sont admis tous les réseaux qui
satisfont aux critères. Les possi-
bilités de changement, et avec
elles les possibilités de choix des
assurés, sont étendues.
• Il est prévu de manière uniforme
des interfaces entre hôpitaux,
soins à domicile, homes médicalisés et réseaux médicaux – ce
qui est la chose la plus importante.
L’effet prévisible d’un tel modèle serait en fait de stimuler l’optimisation
à long terme de la chaîne des soins et
de limiter la concurrence autour des
bons risques.
Exigences minimales
A quoi correspondent, dans le cadre
du MC, les exigences minimales pour
des soins d’une qualité suffisante ?
De mon point de vue, ces exigences
valent pour les deux modèles, notamment si nous avons un modèle qui
se situe dans la ligne des assureurs,
comme il a été décidé au parlement.
Régler l’accès aux soins
Les temps d’attente doivent être communiqués pour empêcher que les
prestations soient rationnées en cachette.
Il faut faire en sorte que les personnes qui dispensent les soins de base
soient correctement formées, y compris dans le domaine de la santé
mentale, et que des discussions de
cas systématiques soient mises en
place, qui permettent d’améliorer l’interface entre les prestataires de soins
de base et la prise en charge psychiatrique/psychothérapeutique.
Il faut aussi aménager un accès indépendant auprès des spécialistes au
sein des réseaux.
Pas de mesures de rationnement
• Nous devons fixer des exigences
minimales pour l’exercice de la
responsabilité budgétaire. Mot
d’ordre: ajustement au risque,
comparaisons à long terme.
• Nous devons aussi prévoir des
voies de recours en cas de refus
de fournir une prestation.
• Nous devons exiger des mesures
claires pour garantir la confidentialité dans les relations patientthérapeute.
• Nous devons tout faire pour que
les examens de cas ne puissent
être confiés qu’à des personnes
qualifiées et bien définies, et ceci
dans le respect des règles de la
protection des données. Les
examens de cas doivent être
tarifés correctement: il faut
éviter que des prestations soient
rationnées à cause de tracasseries administratives au détriment
des prestataires.
• Dernier point: il me semble
raisonnable de fixer en matière
d’offre des minima régionaux à
l’intention des assurés MC, pour
éviter qu’une offre étendue ou
suffisante en thérapeutes ne soit
disponible que dans les grands
centres urbains.
Oliver Peters
Directeur administratif et financier du
CHUV, Lausanne
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
pathologies ainsi qu’un problème de
traitement des cas graves ou moyennement graves en setting ambulant,
qui serait arbitrairement entravé par
la situation de réseau.
4e Conférence présidentielle de la FSP
32
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Le 27 novembre 2010 s’est tenue à Berne la 4e Conférence présidentielle de la FSP. Budget et programme annuel pour l’année 2011 ont été adoptés sans opposition.
Les président(e)s de 41 des 46 associations affiliées à la FSP se sont
réuni(e)s à Berne le 27 novembre
2010 pour la 4e Conférence présidentielle de la FSP.
L’adoption à l’unanimité du programme annuel et du budget 2011
peut être considérée comme le principal résultat de cette rencontre.
Dans le cadre du programme de législature en cours, l’accent sera mis
en 2011 sur les points suivants.
LPsy et psychothérapie
Il s’agira de continuer à appuyer de façon efficace la Loi sur les professions
de la psychologie (LPsy) (objectif de
législature n° 1), dont l’entrée en vigueur est prévue pour 2013, au cours
de sa phase parlementaire, puis de
défendre efficacement les intérêts des
membres de la FSP lors des travaux
de mise en œuvre du règlement d’application.
Cette étape est aussi très importante
pour les quatre associations et domaines professionnels pour lesquels
la LPsy prévoit au besoin de nouveaux titres de spécialisation, à savoir
la neuropsychologie, la psychologie
légale, la psychologie de l’enfance et
de l’adolescence et la psychologie des
organisations.
En parallèle, on travaillera dans le
cadre du projet Psychothérapie FSP
(objectif n° 2) à l’amélioration du statut professionnel des psychothérapeutes de formation psychologique.
Le projet, qui devait initialement se
poursuivre jusqu’en mai 2011, continuera donc d’être soutenu.
Consultations diverses
Aux points ci-dessus mentionnés est
étroitement liée la réforme engagée
de la formation complémentaire et
continue (objectifs n° 3 et 4). Après
une phase d’analyse, en 2011, il est
prévu d’aboutir à une nouvelle formulation, suivie d’une large consultation interne sur les axes à tracer
pour la formation complémentaire et
continue. En 2011 aussi, membres
et président(e)s des associations affiliées seront consultés sur la question
du code déontologique, qui doit faire
l’objet d’une refonte complète dans
le cadre de la réforme juridique de la
FSP (objectif n° 5).
Vous en trouverez le projet dans le
présent numéro de Psychoscope.
Optimiser et prévoir
Sur le plan organisationnel, 2011 sera
l’occasion d’améliorer encore le fonctionnement interne de la FSP et sa
collaboration avec les organes externes (objectif n° 6). Avec la mise en
œuvre du «Costumer-Related-Management» (CRM), un progrès important a déjà été réalisé en 2010 dans le
domaine des TI.
Pour étayer le programme de législature 2013-2017, il est également prévu en 2011 de formuler la stratégie
future de la FSP (objectif n° 7) pour
la période qui suivra l’entrée en vigueur de la LPsy.
par les nouvelles directives en matière
de comptabilité (Swiss GAAP Fer 21).
Questions et discussions
Lors de la conférence, des demandes
d’éclaircissement ont abordé les
points suivants à propos du budget: la
situation financière risquant de s’aggraver en raison des importants projets en cours et de la mise sur pied
d’un nouvel organe d’accréditation,
on a réfléchi aux mesures d’économies possibles et aux moyens d’augmenter les revenus.
A entendre les premières réactions, il
n’est pas question de réaliser des économies au niveau des mesures d’assurance-qualité, par exemple dans
le contrôle de la formation continue.
Mais il existe un certain potentiel
d’économies en évitant les doubles
emplois entre association faîtière et
associations affiliées. A la question
d’une éventuelle hausse des cotisations, autant de réactions négatives
que positives.
Une confiance renouvelée
Programme annuel et budget 2011
ont été acceptés à l’unanimité par la
conférence. De nombreuses voix se
sont en outre exprimées en faveur de
la proposition d’aller de l’avant et ont
renouvelé leur confiance au comité et
au secrétariat général.
Susanne Birrer
Petit déficit mais budget sain
Le budget 2011 tient compte des
priorités mentionnées et reflète aussi
l’importance respective des objectifs
de législature. La Conférence présidentielle a notamment relevé que
le petit déficit prévu au budget 2011
ne représente pas de menace pour la
FSP. Le capital est préservé et la situation financière saine est confirmée par l’organe de révision.
Par rapport à la gestion financière
d’autres associations, la FSP s’en tire
plutôt bien, comme l’ont montré les
comparaisons introduites l’an passé
Informations:
www.psychologie.ch > Espace membres >
Publications internes > CP
Nouvelle formation postgrade
Fondé en 1986, le Centre de Recherches Familiales et Systémiques de
Neuchâtel (CERFASY) est un centre
de psychothérapie (familiale, de
couple et individuelle) et de formation à la psychothérapie d’orientation
systémique.
Formation et contenu
Une des spécificités de la formation
est l’expérimentation de stratégies de
coopération entre les formateurs et
les étudiants, ainsi qu’entre les étudiants. Dans tous les espaces de formation proposés, un des axes de la
formation est la co-construction d’un
espace de développement mutuel
des participants. Dans son contenu,
la préoccupation du CERFASY est
de dispenser un enseignement qui réponde aux axes de formation énoncés
par l’EFTA (European Family Therapy
Association), ainsi qu’aux critères de formation recommandés par les associations professionnelles faîtières pour
l’obtention d’un titre de spécialiste en
psychothérapie.
Projet déposé
Dans ce sens, le CERFASY a déposé un projet de cursus de formation
en psychothérapie d’orientation systémique qui a été validé en 2010 lors de
la dernière AD de la FSP, en même
temps que celui du CEF. Ce cursus
de formation postgrade en psycho-
33
thérapie d’orientation systémique de
3 ans est décrit dans le détail sur les
sites du CERFASY* et de la FSP**.
L’ensemble des heures dispensées au
cours de la formation (770 heures)
est validé. Le cursus ne satisfait pas à
lui seul l’ensemble des exigences requises par la FSP pour l’obtention du
titre de spécialiste en psychothérapie: il faut ajouter des heures de supervision en setting individuel et des
heures d’expérience sur soi, qui peuvent être accomplies auprès d’intervenants du CERFASY ou auprès
d’autres intervenants reconnus.
Daniel Stern, Michel Stalder
*www.cerfasy.ch/formation1.php
**www.psychologie.ch/fr/formation_et_
perfectionnement/formation_postgrade_
titre_de_specialisation/formations_postgrades/cursus_reconnus/cerfasy.html
Nouveau membre affilié
La Section FSP de la SPK vient de s’affilier à la FSP.
La Société suisse des psychothérapeutes d’enfants et d’adolescents
(SPK) a été créée en 1956. Depuis,
elle a pris l’habitude de discuter et de
représenter à l’extérieur les intérêts
des psychologues et des médecins
dans le domaine de la psychothérapie
sous des angles différents.
Une nécessité enrichissante
La SPK estime que c’est justement
dans le domaine des enfants et des
adolescents que c’est une nécessité
enrichissante de respecter les différentes orientations psychothérapeutiques tout en favorisant les intérêts
communs en faveur d’une thérapie utile et efficiente. A l’origine, les
discussions relatives aux différentes
écoles de pensée portaient principalement sur les questions psycha-
nalytiques, et plus tard systémiques,
ainsi que sur les échanges entre thérapeutes médecins et psychologues.
Aujourd’hui, la SPK s’efforce de comprendre et d’intégrer tous les points
de vue de manière équitable. Le développement intérieur et les relations
humaines sont aujourd’hui au centre
de la compréhension de la psychothérapie.
Activités et affiliation
En collaboration avec l’Institut de
thérapie pour enfants, adolescents et
familles (KJF) de Lucerne, qui offre
depuis 2000 sa propre formation en
psychothérapie, reconnue par la FSP,
la SPK organise des conférences,
des congrès, des symposiums et des
cycles de formation continue.
L’affiliation ordinaire à la SPK exige,
en principe, une reconnaissance en
psychothérapie par une des associations professionnelles de psychologues (ASP, FSP ou APSPA) ou le titre
de médecin spécialiste FMH en psychiatrie et psychothérapie d’enfants
et d’adolescents. Elle nécessite également la preuve d’une expérience thérapeutique acquise auprès des enfants, des adolescents et des familles.
Les personnes intéressées qui sont en
formation ou qui n’ont pas de formation en thérapie ont toutefois la possibilité de devenir membres extraordinaires.
Roland Straub,
Président de la Section FSP de la SPK
Pour plus d’informations:
www.spkspk.ch (dès le 1er mars 2011)
ACTU FSP
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Daniel Stern et Michel Stalder présentent le nouveau
cursus de formation postgrade, accepté lors de la dernière Assemblée des Délégué(e)s.
34
Secrétariat général
ACTU FSP
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Bienvenue et
au revoir
C’est en décembre que Nicole Storz
a succédé à Françoise Habegger
comme collaboratrice francophone
à l’accueil de la FSP. Nicole Storz
sera présente le jeudi, le vendredi et un mercredi sur deux. Nous
remercions très chaleureusement
Françoise Habegger pour son immense engagement au cours de ces
dernières années. Quant à Nicole
Storz, nous lui souhaitons bonne
chance dans ses nouvelles activités.
En janvier, Angelika van Kleij, qui
étudiait le droit, a mis fin à son
stage à la FSP pour passer son master. Bonne chance à elle aussi !
Congrès
C’est le 18 juin 2011 que se tiendra
sous le titre «Psychothérapeutes
2025», au Kursaal de Berne, le 4e
Congrès commun des associations
suisses de Psy. Des tables rondes
et des exposés passionnants offriront la possibilité de se pencher sur
l’environnement professionnel qui
attend les psychothérapeutes en
2025.
Ne manquez pas de réserver la date
dès aujourd’hui !
Informations:
www.psychotherapiekongress.ch
p re s t a t i o n s d e s e r v i c e
Réduction et
déduction fiscale
Dans la plupart des cantons, les cotisations des membres aux associations professionnelles comme la
FSP, ou ses associations affiliées,
peuvent être déduites dans la déclaration d’impôts. En principe, cela
peut se faire sur le formulaire «Frais
professionnels» sous la rubrique
«Autres frais professionnels nécessaires». Vous trouverez d’autres informations dans le mode d’emploi
de la déclaration fiscale.
Les membres de la FSP qui se trouvent dans une situation économique, familiale ou médicale particulièrement délicate peuvent
demander de pouvoir bénéficier
d’une réduction de leur cotisation
équivalant à un maximum de 50%.
Au cas où vous auriez besoin de bénéficier de cette possibilité, nous
vous demandons de bien vouloir
soumettre votre demande en la motivant, et en joignant les documents
précisés dans le Règlement, d’ici au
31 juillet 2011 au plus tard.
Informations:
www.psychologie.ch > Espace membres
> Publications internes > Documentation > Règlement pour la réduction
de la cotisation en faveur des membres
de la FSP
a s s o c i a t i o n s a ff i l i é e s
Recherche de
psychologues
Plusieurs responsables des Bureaux
de la circulation routière attirent
notre attention sur une situation
d’urgence en matière de psychologie de la circulation. Il semblerait
en effet que la Suisse romande
souffre d’un manque d’experts pour
juger de l’aptitude caractérielle
d’une personne à conduire. La situation est encore compliquée par
le fait que, à la suite du durcissement de la législation sur la circulation routière, le nombre de cas diagnostiqués ne cesse d’augmenter.
Informations:
andreas.widmer@psychologie.ch,
Président VfV, 062 212 55 56.
Changements
Le nouveau Président de la section
des psychologues de la SVG se
nomme Daniel Emmenegger. Il a
repris en janvier la fonction de son
prédécesseur, Andreas Collenberg.
A l’Association Vaudoise des Psychologues (AVP), Carlos Iglesias
remplace le Président de longue
date, Raphaël Gerber.
Informations:
www.gestalttherapie.ch; www.psy-vd.
commission
Nouveaux titres
La CTSC a remis les titres de spécialisation suivants lors de sa réunion du 20 novembre 2010:
PSYCHOLOGIE CLINIQUE
Chappuis, Hélène
NEUROPSYCHOLOGIE
Walther, Daniel
PSYCHOTHERAPIE
Aymon, Natacha
Baumann, Nathalie A.
Blagojevic, Amrita
Furrer, Rebekka
Gatti, Lara
Glaser, Annette
Hiestand, Brigitte
Iglesias, Yvonne (25.09.2010)
Kleinsmiede-Artz, Renate
Knapp, Anja
Lebet, Arnaud
Lehmann, Caroline
Mariotti, Laura
Morier-Genoud, Claire
Nörenberg, Michael
Pfister, Karin
Putallaz, Béatrice
Rauch, Simone
Rusconi Serpa, Sandra
Schneeberger, Franziska
Schwarz, Gudrun Maria
Winzeler, Livia Sara
Nos sincères félicitations aux nouveaux titulaires.
Panorama
35
psychoscope 1-2/2011
Dott. Giangiacomo Carbonetti**, psicologo, psicoterapeuta FSP
s é m i n a i re
Les interactions
familiales
France Frascolo-Moutinot, Dr en
psychologie et chargée de cours à
l'Université de Lausanne, animera
un séminaire intitulé Le jeu du
pique-nique: un outil pour observer
et évaluer les interactions familiales.
Grâce aux interventions familiales
filmées, c'est non seulement la famille dans son ensemble, mais aussi
les sous-systèmes parentaux, co-parentaux et conjugaux qui peuvent
être évalués. Ce séminaire aura lieu
le mardi 15 février 2011, de 09h00
à 17h00, sur le Site de Cery à Prilly.
Informations: cef-iup.dpchuv@chuv.ch
campagne nationale
Lien parentsenfant
«Le lien fait la force», tel est le slogan de la campagne nationale lancé
par Formation des Parents CH en partenariat avec la Fondation Jacobs.
Le but de cette campagne est de
sensibiliser les parents des 0 à 3 ans
à l'importance de la construction de
liens solides avec leur enfant dès la
naissance et d'attirer leur attention
sur les possibilités de partage et de
formations concernant l'éducation.
Brochure téléchargeable (15 langues) et informations disponibles
sur:
www.formation-des-parents.ch
Lei ha scritto in collaborazione
con sua moglie due libri* sulla
vostra esperienza di genitori di
un figlio disabile. È possibile superare le ambivalenze e le lotte
interiori che seguono la nascita
di un bambino diverso?
Da giovani professionisti c’è la tendenza a sentirsi «invulnerabili». Lo
smacco è più forte, e la ferita è più
difficile da guarire poiché dei professionisti non possono ricorrere al diniego della realtà o all’idealizzazione.
Il dolore e la rabbia vanno prima accettati, poi elaborati attraverso il lungo e complesso processo di accoglienza del «bambino rotto», che pure
cresce gratificandoci per ciò che gli
abbiamo dato con tanto affetto, impegno, fatica. La nostra esperienza, poi,
ci ha fatto maturare anche sul piano
professionale.
La nascita di un figlio rappresenta sempre un evento che connota profondamente la vita di
una coppia. Cosa significa per
un’unione se il figlio immaginario lascia il posto ad un bambino
Down?
La nascita di un bambino «diverso»
inizialmente viene vissuta separatamente. Per la specificità dei ruoli
paterni e materni, i primi traumi
emozionali individuali solo progressivamente si strutturano in movimenti
ed evoluzioni comuni, di coppia.
Le possibili accuse reciproche coscienti
o inconsce, comunque sono difficilmente esprimibili: «di chi è la colpa? »
La percezione e l’elaborazione delle
nostre sofferenze e dei nostri con-
flitti interni ci hanno poi permesso di
sviluppare la condivisione, e di acettare dei sacrifici nella nostra vita di
coppia.
La trasmissione della TSI «Storie»
(del 20 febbraio p.v. alle 20.45)
dedicherà un documentario alla
vita quotidiana di una persona disabile, avente come protagonista
vostro figlio Guido, quali sono i
suoi sentimenti e le sue emozioni
di padre e di psicoanalista legate
a questo avvenimento?
Sarà un documento il meno personalizzato possibile affinché siano auspicabili diverse modalità di identificazione da parte di chi guarda. I miei
sentimenti come padre e psicoanalista
sono gli stessi che hanno caratterizzato la pubblicazione dei libri e di altri
nostri interventi mediatici: mi hanno
permesso di costatare che siamo stati
di molta utilità per i genitori che hanno vissuto in silenzio il loro dramma.
Questi ultimi, constatando come due
persone «del mestiere» hanno vissuto
dolori e ambivalenze, possono cercare
a loro volta di «rifarsi» e di capire che
sono possibili molte belle realizzazioni.
*Vivere con un figlio Down;
*Mio figlio Down diventa grande,
Ed. F. Angeli, Milano.
**Dott. G. Carbonetti, psicologo, psicoterapeuta FSP di formazione psicoanalitica.
Ha lavorato presso il Servizio medico-psicologico cantonale e da 25 anni esercita
in proprio nell’ambito della consultazione,
della psicoterapia, della psicoanalisi, della
supervisione e formazione.
PANORAMA
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
PANORAMA
PSYCHOSCOPE X-X/200X
Tre domande a…
35
PANORAMA
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
Dr. phil. Claudia Ermert Kaufmann macht ihr Wissen
gerne nutzbar: Die langjährige Familienbeauftragte
lehrt heute integrative Didaktik und Heterogenität.
«Ich möchte zur Entwicklung bedürfnisgerechter Angebote für Kinder
und Familien mit besonderen Bedürfnissen beitragen.» Claudia Ermert
Kaufmann arbeitet seit Sommer
2010 als Dozentin für integrative
Didaktik und Heterogenität am
Institut für Spezielle Pädagogik und
Psychologie der Fachhochschule
Nordwestschweiz (FHNW). In einem
60-Prozent-Pensum unterrichtet sie
sowohl die sehr heterogenen Studierenden des Masterstudiengangs für
Sonderpädagogik wie auch angehende Lehrpersonen. Zudem macht sie
Praktikumsbesuche und wirkt als
Mentorin.
Aufklären und sensibilisieren
Wichtig im Umgang mit besonderen
Bedürfnissen ist Claudia Ermert
Kaufmann die Förderung von
Verständnis und Integrationswille:
Sie hinterfragt in ihren Lehrveranstaltungen Begriffe wie «Behinderung», macht auf Stigmatisierungsprozesse aufmerksam und durch
narrative Heilpädagogik das Erleben
der Betroffenen nachvollziehbar.
Die Dozentin kennt – auch aus dem
eigenen Umfeld – ermutigende wie
ernüchternde Reaktionen auf integrative Massnahmen und ortet
insbesondere in der Elternarbeit
Handlungsbedarf: «Wie soll man
Kinder integrieren, wenn sich deren
Eltern nicht integriert fühlen?»
Ingesamt brauche es noch viel
Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit: «Die Schule versucht Integration in einer aussondernden Gesellschaft.»
Psychologie trotz allem
Claudia Ermert Kaufmann ist 1961
in Bonn geboren und hat dort in den
80er-Jahren Psychologie studiert. Als
älteste Tochter hat sie schon früh
Verantwortung für die beiden
jüngeren Geschwister übernommen
und sich in der Jugendarbeit engagiert. Ihr Studienentscheid sei
«haarscharf an Sozialarbeit vorbeigeschrammt». Beeinflusst wird sie
dabei von einem Bekannten der
Familie, der, selber Psychologe, auf
die Potenziale des Fachs verweist. In
der Folge zeigt sich die junge Frau
dem Berufsberater gegenüber «resistent» und kommentiert dessen
heraufbeschworene «sichere Arbeitslosigkeit» mit einem selbstbewussten
«Das werden wir ja sehen».
Wilde Studienzeit
Die Studentin begeistert sich dann
insbesondere für entwicklungspsychologische Themen und phänomenologische Forschungen zu
Lebensläufen, beide Fächer von eindrücklichen Dozierenden vermittelt.
Ebenso erinnert sich Claudia Ermert
Kaufmann gerne an den durch Ethik
und Differenzierung gekennzeichneten Unterricht in Psychodiagnostik
– wie es überhaupt in ihrer Studienzeit nicht an Idealismus und Ideologien mangelt: Da sorgen orangene
Sannyasins für Farbtupfer im Hörsaal und marxistische Studierendengruppen verwickeln die Professoren
in Diskussionen. Ganz zu schweigen
von Selbsterfahrungsgruppen nicht
nur zu Gesprächstherapie und
Psychodrama, sondern auch zu
Themen «die heute undenkbar
wären».
Der Weg in die Schweiz
Für ihre Diplomarbeit befasst sich
Claudia Ermert Kaufmann intensiv
mit der Vater-Tochter-Beziehung.
Nach einem Jahr Praxistätigkeit an
einem neurologischen Rehabilitati-
Foto: Vadim Frosio
36
Porträ
Portr
orträt
«Integration in einer aussondernden Gesellschaft»
Transfers in die Verwaltung
Ab 1995 arbeitet Claudia Ermert
Kaufmann in Fribourg am Lehrstuhl
für Klinische Psychologie und bleibt
zudem Lehrbeauftragte in Koblenz.
Sie leitet in dieser Zeit erste kantonale Expertisen zu Folgen und Notwendigkeiten familienexterner Kinderbetreuung, die – zunächst – in der
berühmten Schublade landen. «Wir
haben wohl Forderungen gestellt, die
nicht mehrheitsfähig waren.» Beim
ersten Basler Familienbericht, der
2000 erscheint, arbeitet sie als
Expertin mit. Ab 1998 beginnt
Claudia Ermert Kaufmann an der
Universität Bern mit der Ausbildung
zur Psychotherapeutin mit kognitiv
behavioralem und interpersonalem
Schwerpunkt. 1999 wechselt sie
schliesslich in eine Verwaltungstätigkeit und wird wissenschaftliche
Mitarbeiterin in der Facheinheit
Öffentliche Gesundheit am Bundesamt für Gesundheit.
Denkwürdige Nachqualifikation
2001 kommt sie nach Basel, wo sie
Beauftragte für Familienfragen des
Kantons Basel-Stadt wird. Gerne
erinnert sie sich in diesem Zusammenhang daran, wie sie vier Wochen
nach Stellenantritt als 40-Jährige
unverhofft noch schwanger wird.
«Denken Sie nicht, dass eigene
Kinder für ein solches Amt hilfreich
wären?», sei sie im Bewerbungsgespräch gefragt worden. – Wenig
später kursierte dann die Anekdote
von «Frau Ermerts erfolgreicher
Nachqualifikation».
Während jener Zeit erarbeitet die
Psychologin gemeinsam mit der
kantonalen Kommission für Familienfragen die Leitsätze für eine
kantonale Familienpolitik, leitet die
zweite Familienberichterstattung und
engagiert sich insbesondere für den
Frühbereich. Als sie im Sommer
2010 das Erziehungsdepartement
verlässt, ist sie sehr zufrieden, dass
Frühförderung ein Schwerpunkt im
Basler Politikplan geworden ist und
das Pilotprojekt «schritt:weise» zur
Frühförderung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Für
Familienanliegen will sie sich auch
weiterhin als Mitglied der Eidgenössischen Koordinationskommission für
Familienfragen einsetzen.
Angekommen und neugierig
Aufgrund ihres Flairs für den Praxistransfers fühlt sich Claudia Ermert
Kaufmann an der FHNW «irgendwie angekommen». In nächster Zeit
wird sie sich mit Autismusspektrumstörungen und Integration in Kindergärten befassen. Besonders freut sie
sich auf viele spannende Unterrichtsbesuche. «Ich bin sehr gespannt, was
ich von den Studierenden noch alles
lernen werde.»
Susanne Birrer
Résumé
Aînée de trois enfants, Claudia
Ermert Kaufmann a vu le jour en
1961 à Bonn. Elle s’engage très
tôt dans le social dans le travail
pour jeunes avant de se décider,
à la suite d’un entretien d’orientation, pour des études de psychologie. Durant ses études à Bonn, elle
montre un vif intérêt pour la psychologie du développement et les
relations familiales.
Une thèse primée
Le travail de diplôme de Claudia
Ermert Kaufmann porte sur les relations père-fille. Après une année de
pratique dans le domaine de la réhabilitaton neuropsychologique, elle
revient à la recherche comme collaboratrice scientifique de l’Université
de Coblence. En 1993, elle obtient
une distinction pour sa thèse sur
les comportements en situation de
jeu des enfants d’âge préscolaire.
De la théorie à la pratique
Durant ses études de doctorat, elle
s’intéresse aux effets psychologiques du divorce sur les femmes
seules et leurs enfants d’âge préscolaire. Elle développe un training
éducatif. Après avoir rencontré son
partenaire en Suisse, elle rejoint
bientôt l’Université de Fribourg, où
elle travaille d’abord à l’Institut de
recherche dans le domaine de la famille, puis à la chaire de psychologie clinique. A partir de 1998, l’administration bénéficie de son savoir
psychologique: après deux ans
passés au sein de l’OFSP, elle
devient responsable en charge des
familles du Canton de Bâle, tout en
découvrant elle-même les joies de
la maternité.
Intégration axée sur les besoins
Depuis l’été 2010, Claudia Ermert
Kaufmann enseigne comme privatdocente la didactique intégrative et
l’hétérogénéité à la Haute Ecole de
la Suisse du Nord-Ouest (FHNW).
Elle motive les futurs pédagogues
de la santé, jardinières d’enfants ou
enseignants primaires en matière
de développement précoce et d’intégration et s’attache à promouvoir
des concepts adaptés aux besoins.
37
PANORAMA
PSYCHOSCOPE 1-2/2011
X-X/200X
onszentrum kehrt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in die
Forschung zurück. An der Universität Koblenz befasst sie sich weiter mit
Familienthemen, erforscht die
Scheidungsverarbeitung bei allein­
erziehenden Müttern und entwickelt
für dieselbe Zielgruppe ein Erziehungstraining. 1993 fliessen die
damit verbundenen Erfahrungen in
eine preisgekrönte Dissertationsarbeit über das Spielverhalten von
Vorschulkindern ein.
In diesen Jahren lernt Claudia
Ermert Kaufmann anlässlich von
Weiterbildungsaufenthalten in der
Schweiz ihren künftigen Lebenspartner kennen. Eine erfolgreiche
Initiativbewerbung bei Professor
Meinrad Perrez verschafft ihr in der
Folge eine Stelle als Koordinatorin
am neu gegründeten Institut für
Familienforschung und -beratung an
der Universität Fribourg. – Aus der
Pendlerbeziehung wird eine Ehe.
agenda
Veranstaltungsagenda der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP
Agenda des manifestations de la Fédération Suisse des Psychologues FSP
Calendario della Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi FSP
38
AGENDA I PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Februar/février 2011
Schwierige Situationen in der Paartherapie
Datum: 24.–26.02.2011
Ort: Zürich
Leitung: Lic. phil. Bernhard Limacher
Informationen: Institut für Ökologisch-systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Tel. 044 252 32 42,
www.psychotherapieausbildung.ch
Systemisches Elterncoaching nach dem Konzept
des gewaltlosen Widerstands
Datum: 28. Februar / 1. März 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Arist von Schlippe
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch,
www.ausbildungsinstitut.ch
März/mars 2011
Postgraduale Weiterbildung in Personzentrierter
Psychotherapie, Phase I: Einführung, Selbst­
erfahrung, Basistraining (anerkannt durch FSP,
SBAP, und SPV)
Leitung: Rainer Bürki, Tobias Steiger, Ausbilder pca
Datum: März 2011 bis März 2013, Vorgespräche ab
sofort
Ort: Seminare extern mit Übernachtung, Supervision
in Zürich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79,
8005 Zürich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch,
info@pca-acp.ch
Fachtagung «Traumatische Hirnverletzung:
Von der Akutphase zur Frührehabilitation»
Datum: Donnerstag, 3. März 2011, 9.00 bis 17.15 Uhr
Ort: Rehaklinik Bellikon, CH-5454 Bellikon
Tagungsprogramm, Infos und Anmeldung:
www.rehabellikon.ch/kurse
Ambivalenz und Zerrissenheit als Kompetenz
Ein Königsweg für bereichernde Synergien
Datum: 4.–5. März 2011
Ort: Zürich
Leitung: Gunther Schmidt
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.jef-zh.ch
Weiterbildung Schematherapie 2010/2011
Workshop «Schematherapie für narzisstische
Persönlichkeitsstörungen»
Trainer: Eva Dieckmann
Datum: 04.03./05.03.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
Logosynthese Live Ein neues, elegantes Modell
für begleitete Veränderung in Psychotherapie und
Coaching
Datum: 05.–06. März 2011
Ort: ias, Bristol, Bad Ragaz
Leitung: Dr. Willem Lammers
Informationen: www.logosynthese.ch
Anmeldung: office@iasag.ch oder Tel. 081 302 77 03
Klaus-Grawe-Institut: State of the Art Seminar
«Mut in der Psychotherapie:
Produktive Veränderungen ermöglichen»
Leitung: Dr. phil Andreas Dick, Fachpsychologe für
Psychotherapie FSP, Zürich
Datum: 10. März 2011, 9.15 Uhr bis 17.00 Uhr
Information: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische
Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich
Anmeldung: per E-Mail an nsokolic@ifpt.ch oder tele­
fonisch +41 (0)44 251 24 40, maximal 20 Teilnehmer
EMDR-Einführungsseminar
Datum: 10. bis 12. März 2011 und Praxistag
am 07. Mai 2011
Ort: Schaffhausen
Leitung: Hanne Hummel, EMDR-Institut Schweiz
Anmeldung: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen Tel.: 052 624 97 82,
info@iip.ch, www.iip.ch, www.emdr-institut.ch
69. Schweizer Seminare für Katathym Imaginative
Psychotherapie KIP
Datum: 17.–20. März 2011
Ort: Thun
Informationen: Sekretariat SAGKB/GSTIC,
Marktgasse 55, Postfach, 3000 Bern 7, www.sagkb.ch
Fortbildung Ondulierende Atemwelle
Für TherapeutInnen und BeraterInnen/Coaches
Datum: Beginn 18. März 2011, 5 Halbtage im 2011
Ort: Winterthur
Leitung: Sarah Radelfinger, Psychotherapeutin SPV &
Eva Kaul, Dr. med.
Informationen: www.ibp-institut.ch,
info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30
Verbindliche Anmeldung bis 5. März 11 per Post an
ISAPZURICH, Hochstrasse 38, 8044 Zürich
Fax +41 (0)43 268 56 19
Email maerztagung@isapzurich.com
Die Kunst des Fragens
Datum: 22.–23. März 2011
Ort: Zürich
Leitung: Heiner Krabbe
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
Prozessarbeit nach Arnold Mindell Informations­
abend Prozessarbeit ist ein innovativer, res­
sourcenorientierter Ansatz in Psychotherapie,
Coaching, Konfliktarbeit und Teamentwicklung.
Die nächste Aus- und Weiterbildung beginnt im
Oktober 2011.
Datum: 24. März 2011, 19.15-20.45
Ort: Zentrum Prozessarbeit, Binzstrasse 9, 8045 Zürich.
Informationen: Keine Anmeldung erforderlich.
T. 044 451 20 70, fg-pop@gmx.ch,
www.prozessarbeit.ch
7. St. Galler-Tage am Bodensee
«Messen und Intuition in der Fahreignungsdiagnostik» – Grenzfälle
Datum: 24./25. März 2011
Veranstalter: Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie (VfV)
Information und Anmeldung: www.sanktgallertage.ch
oder www.verkehrspsychologie.ch
Einführung in die systemische Therapie
Datum: 24.–26.03.2011
Ort: Zürich
Leitung: Dr. phil. Robert Frei, Dr. med. Bernadette
Ruhwinkel
Informationen: Institut für Ökologisch-systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch
Weiterbildung Schematherapie 2010/2011
Workshop «Schematherapeutische
Fallkonzeptualisierung»
Trainer: Michael Sturm, Thomas Weber
Datum: 18.03./19.03.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
Was tun, wenn die Schatten der Vergangenheit
auftauchen? Hilfe zur Selbsthilfe:
Das Fragmentierungsmodell der Integrativen
Körperpsychotherapie IBP
Datum: 25. März 2011, 14.00–21.00 Uhr
Ort: IBP Institut, Winterthur
Leitung: Matthias Keller, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP & Sarah Radelfinger, Psychotherapeutin SPV
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
Die Zeit
Über subjektive und objektive Zeiterfahrungen –
einst und heute
Datum: Samstag, 19. März 2011 09.30 – 17.00 Uhr
Ort: ISAP ZURICH, Hochstrasse 38, 8044 Zürich
Vorträge, Workshops, Podiumsgespräch mit Prof. D. von
Uslar, D. Lier, Dr. K. Asper, L. Marguerat, Ch. Robinson,
Dr. A. Schweizer, I. von Uslar, Moderation Dr. P. Brutsche
Kosten: Fr. 120.–; Studierende Fr. 30.– (inklusive Café,
Gipfeli, kleiner Mittagslunch)
Erlebenswelten von Kindern in Trennung und
Scheidung
Datum: 28./29. März 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Miriam Rosenthal-Rabner
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildungsinstitut.ch
agenda
39
Die geheimen Mechanismen der Liebe
Das Seminar zum Buch
Datum: 30.–31. März 2011
Ort: Zürich
Leitung: Dirk Revenstorf
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
April/avril 2011
Bildungsgang Mediation im interkulturellen
Umfeld 12-tägige Weiterbildung für Konflikt­
vermittelnde und zukünftige Mediator/innen
Datum: beginnt am 5. April 2011
Ort: Zürich
Informationen: EB Zürich, Kantonale Berufsschule für
Weiterbildung, Riesbachstrasse 11, 8090 Zürich
Tel. 0842 843 844, www.eb-zuerich.ch
Familienstellen
Datum: 7.–9.04.2011
Ort: Zürich
Leitung: Lic. phil. Ruth Allamand Mattmann
Informationen: Institut für Ökologisch-systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Tel. 044 252 32 42,
www.psychotherapieausbildung.ch
«Mittendrin»-Aufsuchende Arbeit mit Familien
Datum: 11./12. April 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Petra Girolstein
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürch, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildungsinstitut.ch
Elterncoaching im interkulturellen Kontext
Datum: 12.–13. April 2011
Ort: Zürich
Leitung: Rosa Font
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84
Carl Rogers und den Personzentrierten Ansatz
wiederentdecken. Workshop mit Howard
Kirschenbaum
Leitung: Philippe Wandeler, Ausbilder pca
Datum: 13.04.2011
Ort: Zürich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
Les troubles dissociatifs: diagnostic, évaluation,
stratégie de traitement. Introduction à la théorie
de la dissociation structurelle de la personnalité
selon Nijenhuis, Van der Hart & Steele.
Date: 15–16 avril 2011
Lieu: Fribourg
Formatrice: Eva Zimmermann, Psychologue-psycho­
thérapeute FSP
Information et inscription: Institut Romand de
Psychotraumatologie – IRPT, Av. Montchoisi 21,
1006 Lausanne, e-mail: secretariat.irpt@gmail.com,
www.irpt.ch.
Weiterbildung Schematherapie 2010/2011
Workshop «Selbsterfahrung - Eigene Schemata»
Trainer: Michael Sturm
Datum: 15.04./16.04.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
«Mut zur Wut I»
1-tägige Fortbildung für PsychotherapeutInnen und
BeraterInnen, die einen körperorientierten Ansatz
zur konstruktiven Auseinandersetzung mit dem
Thema Wut und Aggression in Therapie und Beratung kennen lernen wollen.
Leitung: Katharina Bindschedler, Psychotherapeutin SPV
& Mark Froesch-Baumann, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Datum: 16.04.2011 von 10.00h bis 17.00h
Ort: Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch,
info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30
Mit Gruppen arbeiten
Leitung: Walter Joller, Ausbilder pca
Datum: 16.-17.04.2011
Ort: Pfäffikon SZ
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch,
info@pca-acp.ch
Le focusing ou le centrage corporel comme outil
de clarification
Animation: Philippe Wandeler, formateur acp
Date: 17–20.04.2011
Lieu: St. Maurice
Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche
centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch,
info@pca-acp.ch
Infoabend für die Weiter- und Fortbildungs­
programme in «Integrativer Körperpsychotherapie
IBP» und «Integratives Coaching IBP/Integrative
Beratung IBP»
Leitung: Leitung: Judith Biberstein, Integrative Körperpsychotherapeutin IBP & Gandhera Brechbühl, Psycho­
logische Beraterin IBP
Datum: 18. April 2011, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Changels Workshopraum, Falkenplatz 11, Bern
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
Der eigenen Biographie einen Sinn geben
Leitung: Simone Grawe, Ausbilderin pca
Datum: 28.04 –1.05.2011
Ort: Südfrankreich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
Mai/mai 2011
Achtsamkeit in Yoga Bewegung und Tanz Ver­
tiefte Selbsterfarung für Stressbewältigung durch
Achtsamkeit
Datum: 07./08. Mai 2011
Ort: Stella Matutina, Hertenstein am Vierwaldstättersee
Leitung: Dipl. Psych. Christiane Wuddel (SPV), Robert
Jordi, Yoga Lehrer
Anmeldung: Christiande Wuddel, Tel. 071 670 09 68
Robert Jordi, Tel. 031 302 87 37 www.achtsamkeitin-bewegung.ch, www.yogaundmeditation.ch
Gelingende Paarbeziehungen: Liebe und Vertrag
Paartherapeutisches Wissen für MediatorInnen­
Mediatives Wissen für PaartherapeutInnen
Datum: 9.–10. Mai 2011
Ort: Zürich
Leitung: Elisabeth Wirz-Niedermann, Heiner Krabbe
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
Zyklus Schule im Schwitzkasten Wenn Eltern und
Lehrpersonen mit Medien drohen (1.5 Tage)
Datum: 10./11. Mai 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Johann-Christoph Rudin und
Christian M. Waser
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch,
www.ausbildungsinstitut.ch
Zyklus Schule im Schwitzkasten
Wenn Eltern und Lehrpersonen mit Medien
drohen (1.5 Tage)
Datum: 10./11. Mai 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,
Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Leitung: Johann-Christoph Rudin und
Christian M. Waser
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch,
www.ausbildungsinstitut.ch
Weiterbildung Schematherapie 2011
Workshop «Einführung in die Schematherapie»
Trainer: Christoph Fuhrhans
Datum: 12.05./13.05.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
AGENDA I PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Professionelle Hilfe im Zwangskontext
Datum: 28.–29. März 2011
Ort: Zürich
Leitung: Heiner Krabbe
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
agenda
40
AGENDA I PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Intervision für Balintgruppen-Leiter
Organisation: Schweizerische Balint-Gesellschaft
Datum: Samstag, 14. Mai 2011, 1445–1700 Uhr
Ort: Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, 8001 Zürich
Eintritt frei. Alle KollegInnen mit Erfahrung in Balint­
gruppen-Leitung sind willkommen.
Information: Dr. Monika Diethelm-Knoepfel, Fachärztin
FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie FMH, Präsidentin der Schweizerischen Balintgesellschaft SBG Wattstrasse 14, 9240 Uzwil, Telefon 071
955 97 67, E-Mail: monika.diethelmkneopfel@hin.ch,
www.balint.ch/fortbildungzuerich11.htm
Fachtagung «Gewalt und Trauma»
Gewalt und Trauma bei Kindern und
Jugendlichen und deren Folgen
Eine Herausforderung an Gesellschaft und
Helfersysteme
Datum: Mittwoch, 18. Mai 2011
Ort: Hotel Rössli, Kempttalstrasse 52, 8308 Illnau
ReferentInnen: Lutz Besser, Christoph Häfeli,
Jacqueline Schmid, Joachim Schreiner, Regula
Schwager, Moderation Ruth Enz
Organisation: Institut KJF Luzern, Institut SITT
Effretikon, SPK Luzern
Information und Anmeldung: www.institut-kjf.ch
Infoabend für die Weiter- und Fortbildungs­
programme in «Integrativer Körperpsychotherapie
IBP» und «Integratives Coaching IBP/Integrative
Beratung IBP»
Leitung: Dr. med. Markus Fischer, FMH Psychiatrie und
Psychotherapie
Datum: 19. Mai 2011, 19.30 - 21.30 Uhr
Ort: IBP Institut, Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
Der Einbezug kreativer Medien in der
Person­zentrierten Psychotherapie
Leitung: Ruth Hobi, Rainer Bürki, AusbilderInnen pca
Datum: 19.-21.05.2011
Ort: Raum Zürich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern:
kalte und heisse Aggression
Datum: 25./26. Mai 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Susy Signer-Fischer
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, T. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildunginstitut.ch
Elder Mediation/Beratung
Datum: 26.–28. Mai 2011
Ort: Zürich
Leitung: Cristina Diday-Baumann, Urs Gloor
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
Logosynthese Basic
Ein neues, elegantes Modell für begleitete Ver­
änderung in Psychotherapie und Coaching
Datum: 26.–28. Mai 2011
Ort: ias AG, Bristol, Bad Ragaz
Leitung: Dr. Willem Lammers
Informationen: www.logosynthese.ch
Anmeldung: office@iasag.ch oder Tel. 081 302 77 03
Behandlung der akuten Traumatisierung
Datum: 27. und 28. Mai 2011
Ort: Schaffhausen
Leitung: Dr. med. Michael Hase
Anmeldung: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen Tel.: 052 624 97 82,
info@iip.ch, www.iip.ch
«Lifespan Integration» Basisseminar
Connecting Ego States Through Time
Leitung: Catherine Thorpe, MA, anerkannte, inter­
nationale Ausbilderin für Lifespan Integration
Datum: 28.–29. Mai 2011
Ort: Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch,
info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30
Juni/juin 2011
Einführungskurs «IBP erleben»
Leitung: Dr. med. Markus Fischer, FMH Psychiatrie und
Psychotherapie
Datum: 02.–04. Juni 2011
Ort: Hotel Rigi, Weggis LU
Informationen: www.ibp-institut.ch,
info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30
Gerechtigkeit in der Mediation.
Theorie und Praxis der «subjektiven» Gerechtigkeit
in der Mediation.
Datum: 8.-9. Juni 2011
Leitung: Elke Müller
Ort: Zürich
Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische
Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,
8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
Multifamilientherapie und multisystemische
Kooperation bei Gewalt in Familie und Schule
Datum: 9./10. Juni 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Eia Asen
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20,
mail@ausbildungsinstitut.ch,
www.ausbildungsinstitut.ch
Einführung in die Personzentrierte Psychothera­
pie nach Carl Rogers. Workshop für PsychologieStudentInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen
Leitung: Michael Gutberlet, Ausbilder pca
Datum: 17.06.2011
Ort: Zürich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
Weiterbildung in Schematherapie 2010/2011
Workshop Schema Therapy for Patients
with Borderline Personality Disorder
(auf Deutsch)
Datum: Fr. 17.06.2011, Sa 18.06.2011, 09.30-16.45h
Ort: Universitäre Psychiatrische Kliniken, Wilhelm
Klein-Strasse 27
Informationen: Zielgruppe Psychologen,
Ärzte Teilnehmerbeschränkung von 20 Teilnehmern
Anmeldung: E-Mail: jacqueline.kocher@upkbs.ch
À quoi j’aspire le plus dans le fait d’être psycho­
thérapeute ? Se poser à nouveau la question
Animation: Laurent Rossier, Psychothérapeute FSP/acp
Date: 17-18.06.2011
Lieu: Estavayer-le-Lac
Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche
centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
«Mut zur Wut II»
1-tägiger Aufbaukurs für AbsolventInnen der Fortbildung
«Mut zur Wut I».
Leitung: Katharina Bindschedler, Psychotherapeutin SPV
& Mark Froesch-Baumann, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Datum: 18.06.2011 von 10.00h bis 17.00h
Ort: Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
Integrating couples therapy and parent
training – knowing your way when conflict is
everywhere
Datum: 20./21. Juni 2011
Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich
Leitung: Uri Weinblatt
Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische
Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123,
8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20
mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildungsinstitut.ch
Weiterbildung Schematherapie 2011
Workshop «Schematherapeutische Basis­
fertigkeiten»
Trainer: Michael Sturm
Datum: 23.06./24.06.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
«Lust und Liebe» Integrative Sexualtherapie IBP
Leitung: Matthias Keller, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP & Sarah Radelfinger, Psychotherapeutin SPV
Datum: 24. Juni 2011, 14.00 – 21.00 Uhr
Ort: IBP Institut, Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
agenda
41
Familiengespräche in der Einzeltherapie
Datum: 30.06.–02.07.2011
Ort: Zürich
Leitung: Dr. med. Helke Bruchhaus Steinert, Dr. med.
Christian Wüthrich
Informationen: Institut für Ökologisch-systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch
Juli/juillet 2011
«Das Persönlichkeitsmodell der Integrativen
Körperpsychotherapie IBP»
Ein ressourcenorientierter Ansatz zum Verständnis
von Störungen und Konflikten
Leitung: Katharina Bindschedler, Psychotherapeutin SPV
& Mark Froesch-Baumann, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Datum: 01. Juli 2011, 14.00 – 21.00 Uhr
Ort: IBP Institut, Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
IBP kompakt: Körperinterventionen in der
Psychotherapie
Fortbildungsreihe bestehend aus 6 Seminartagen, verteilt
über 1 Jahr. Für PsychotherapeutInnen, welche die
Methoden der Integrativen Körperpsychotherapie IBP in
ihre Praxis integrieren wollen.
Leitung: Mark Froesch-Baumann, Fachpsychologe für
Psychotherapie FSP; Katharina Bindschedler, Psycho­
therapeutin SPV; Matthias Keller, Fachpsychologe für
Psychotherapie FSP; Sarah Radelfinger, Psychotherapeutin SPV
Beginn: 01. Juli 2011
Ort: Winterthur
Informationen: www.ibp-institut.ch, info@ibp-institut.ch,
T 052 212 34 30
Einführung in die Mediation Mediation und
Schweizerische ZPO
Datum: 1.–2. Juli 2011
Ort: Zürich
Leitung: Urs Gloor
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
Diagnostic et traitement des traumatismes
chroniques par la théorie de la dissociation
structurelle de la personnalité.
Sur la base des travaux de Janet, enrichis des recher-
ches en neurobiologie et en psychobiologie du trauma,
de la théorie de l’attachement, de la théorie de
l’ap­prentissage, E. Nijenhuis a développé une approche
intégrant les approches sensorielle, comportementale,
psychodynamique et l’hypnose eriksonienne pour
le traitement des séquelles de traumatismes et de mal­
traitances chroniques (traumas complexes, troubles dis­
sociatifs, trouble de conversion, personnalité borderline)
Date: 1–2 juillet 2011, 11–12 novembre 2011,
27–28 janvier 2012 & 11–12 mai 2012
Lieu: Fribourg, Suisse.
Formateur: Ellert Nijenhuis Ph. D. (Pays-Bas), psychogue, psychothérapeute et chercheur.
Information et inscription: Institut Romand de
Psychotraumatologie – IRPT, Av. Montchoisi 21,
1006 Lausanne, e-mail: secretariat.irpt@gmail.com,
www.irpt.ch.
Symposium Positive Psychologie
mit Dr. Martin Seligman
Datum: 02. Juli 2011
Ort: Zürich, ETH Zentrum, Audi Max, Rämistr. 101
Anmeldung: unter www.seligmaneurope.com
oder per E-Mail an regzuerich@seligmaneurope.com
Weiterbildung Schematherapie 2011
Workshop «Modusarbeit I – Fallkonzeption und
Imaginationen»
Trainer: Christoph Fuhrhans
Datum: 07./08.07.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
Hochstrittige Konflikte in der Familie
und in der Arbeitswelt
Datum: 8.–9. Juli 2011
Ort: Zürich
Leitung: Heiner Krabbe
Anmeldung: IEF Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich
Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch
August/août 2011
Weiterbildung Schematherapie 2011
Workshop «Modusarbeit II – Chairwork»
Trainer: Christoph Fuhrhans
Datum: 18./19.08.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
Mentalisierungsbasierte Familienarbeit
mit Dr. med. Eia Asen, London
Datum: Freitag / Samstag, 26. & 27. August 2011
Ort: Luzern
Organisation: Institut für Kinder-, Jugendlichen- und
Familientherapie KJF Luzern, Kinder- und Jugend­
psychiatrischer Dienst der Luzerner Psychiatrie,
Schweiz. Gesellschaft der PsychotherapeutInnnen für
Kinder und Jugendliche SPK
Information und Anmeldung: www.institut-kjf.ch
Weiterbildung in Schematherapie 2011/2011
Datum: Start Do/Fr, 25./26. August 2011 mit dem WS
Einführung
Ort: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel,
Wilhelm Klein-Strasse 27
Informationen: Zielgruppe Psychologen und Ärzte
Anmeldung: (Programmheft erscheint im Juni 2011)
E-Mail: jacqueline.kocher@upkbs.ch
Depression und Familie – Zusammenhänge und
Interventionsmöglichkeiten
Fachtagung des Lehrstuhls für Klinische Psychologie
mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien, Universität Zürich
Organisation: Dr. Irina Kammerer, Dr. Kathrin Widmer,
Prof. Dr. Guy Bodenmann
Datum: 26.8.2011, 09:00-16:45
Ort: Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71,
8032 Zürich
Informationen und Anmeldung: Frau Petra Hiltenbrand, Universität Zürich, Attenhoferstrasse 9,
8032 Zürich, Tel. 044/634 52 54;
Mail: petra.hiltenbrand@psychologie.uzh.ch
Download des Flyers und Online-Anmeldung:
www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/kjpsych/­
tagung.html
September/septembre 2011
Weiterbildung Schematherapie 2011
Workshop «Schwierige Therapiesituationen»
Trainer: Lukas Nissen
Datum: 01./02.09.2011
Ort: Clienia Littenheid
Programm und Anmeldung: Institut für Schema­
therapie Ostschweiz auf www.istos.ch
The Sexual Crucible Approach
Datum: 08.–10.09.2011
Ort: Zürich
Leitung: Ph. D. David Schnarch und Ruth Morehouse,
USA
Informationen: Institut für Ökologisch-systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich
Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch
50. Silser Balint-Studienwoche
Datum: 11. – 17. September 2011
Ort: Hotel Waldhaus, Sils-Maria
«Höhentraining» im Bewusstwerden von Beziehungsmustern in Balint-Gross- und Kleingruppen
Information: Dr.med. Ingrid Stienen-Langewitz, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, Amselstrasse
43, CH 4059 Basel, Telefon Tel. 0041 (0)61 361 49 50,
E-Mail istla@balint.ch, www.balint.ch/silserwoche.html
Einführungskurs: Achtsamkeit für TherapeutIn­
nen und BeraterInnen
Leitung: Susanna Püschel-Attinger, Psychotherapeutin
FSP/pca
Datum: 24.–25.09.2011
Ort: Luzern
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
AGENDA I PSYCHOSCOPE 1-2/2011
12. interdisziplinäre Balint-Tage auf Wartensee
Datum: 23.–25.Juni 2011
Ort: Schloss Wartensee, Rorschacherberg
Vortrag von Prof Dr. med. Wolf Langewitz, Abteilung
Psychosomatik, Universitätsspiel Basel, zum Thema
«Handeln und Reden-Begegnung in der Sprechstunde»
und Intensivtraining im Wahrnehmen von Beziehungsmustern in Balint-Gross- und Kleingruppen
Information: Evelyn Wirth, dipl. Psychologin FH, Fachpsychologin für Psychotherapie SPV, , Rämistr. 33,
8001 Zürich, Telefon 076 303 44 31, E-Mail:
evelyn.wirth@gmx.ch, www.balint.ch/wartensee2011.htm.
agenda
42
AGENDA I PSYCHOSCOPE 1-2/2011
Oktober/octobre 2011
Die Sprache des Körpers verstehen.
Psychosomatische Krankheiten verstehbar
machen, für uns und für unsere KlientInnen
Leitung: Simone Grawe, Ausbilderin pca
Datum: 13.–16.10.2011
Ort: Südfrankreich
Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den
Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
7. Interdisziplinärer Balinttag in Thun
Datum: 29. Oktober 2011
Ort: Tagesklinik der Psychiatrischen Dienste Thun
Für therapeutisch, pflegerisch und seelsorgerlich Tätige
mit direktem Kontant zu Patienten/Klienten (ÄrztINnen,
Psycho­logInnen, TheologInnen, Pflegende, Beratende
und Be­treuende)
Information: Dr. med. Dieter Hofer, FMH Psychiatrie und
Psychotherapie, Chefarzt, Psychiatrische Dienste,
Krankenhausstrasse 12, 3600 Thun,
Telefon: 033 226 47 11
E-Mail: dieter.hofer@spitalstsag.ch,
www.balint.ch/­balinttagthun2011.pdf
Dezember/decembre 2011
Formation à la Psychothérapie centrée sur la
personne, cycle de formation I
Animation: Philippe Dafflon, Dinah Favarger, Ani Gürün,
Olivier Siegenthaler, Philippe Wandeler, formatrices et
for­mateurs acp
Date: Décembre 2011 à décembre 2013
Lieu: Suisse Romande, dans centres de formation pour
stages résidentiels
Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche
centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich,
T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch
Preise/Tarifs
Grundtarif pro Eintrag: CHF 50.–.
Im Grundtarif enthalten sind 5 Zeilen. Je weitere
angefangene Zeile erhöht sich der Preis um CHF 5.–.
Tarif de base par annonce: CHF 50.–.
Le tarif de base concerne les textes de 5 lignes.
Chaque ligne supplémentaire coûte CHF 5.–
Informationen / Informations:
www.psychologie.ch, agenda@psychoscope.ch
Weiterbildung 2011/2013 in psycho­
logischer Entwicklungsdiagnostik
und -beratung (MAS DDPC) Erfüllt die
inhaltlichen Anforderungen für den
Fachtitel Fachpsychologe/in Kinderund Jugendpsychologie FSP. Ziel­
gruppe: Psychologinnen
(tätig u.a. in der Schulpsychologie, Er­
ziehungs- und Entwicklungsberatung)
Datum: Start: Herbstsemester 2011
Ort: Basel
Leitung: Prof. Dr. A. Grob. Universität Basel
Informationen: www.mas-ddpc.unibas.ch
Anmeldung: Frühling 2011
ab Frühling/dès printemps 2011
Relance Relationnelle
Cursus de formation aux approches systémiques
Date: printemps 2011– 2014 (2015)
Lieu: Genève
Informations et inscriptions:
www.relancerelationnelle.ch
ab Herbst/dès automne 2011
Weiterbildung 2011/2013 in psychologischer Ent­
wicklungsdiagnostik und -beratung (MAS DDPC)
Erfüllt die inhaltlichen Anforderungen für den
Fachtitel Fachpsychologe/in Kinder- und Jugend­
psychologie FSP.
Zielgruppe: Psychologinnen (tätig u.a. in der
Schul­psychologie, Erziehungs- und Entwick­
lungsberatung)
Datum: Start: Herbstsemester 2011
Ort: Basel
Leitung: Prof. Dr. A. Grob. Universität Basel
Informationen: www.mas-ddpc.unibas.ch
Anmeldung: Frühling 2011
Weiterbildung in Psychotherapie mit
kognitiv-behavioralem Schwerpunkt
Master of Advanced Studies in Psychotherapie
mit Ziel Fachpsychologin / Fachpsychologe Psychotherapie (FSP)
Beginn der vierjährigen Weiterbildung 12. August 2011
Informationsveranstaltung
Mittwoch, 9. März 2011, 17.30 – 18.45 Uhr
Universitäre Psychiatrische Kliniken
Direktionsgebäude, Raum HP.15
Wilhelm Klein-Strasse 27, 4012 Basel
Anmeldungen bitte an psp@upkbs.ch
Weiterführende Informationen unter www.psp.unibas.ch
Psychologue F.S.P, en 3ème année de formation en thérapie familiale
(et avec une formation en M.B.C.T.), cherche un poste de psychologue ou
psychothérapeute déléguée.
Contacter Manuela Degiorgis, au 021 653 64 26 ou par e-mail : manu.degiorgis@bluewin.ch.
Samstag, 18. Juni 2011,
Kursaal Bern
PsychotherapeutIn 2025
psychotherapiekongress.ch
Bitte Datum vormerken!
Tagung am 16./17. September 2011
in Zürich-Oerlikon
Wie viel Erinnerung ist zumutbar?
Die biographische Dimension in Beratung und Therapie.
Mit Vorträgen von Jürgen Kriz, Miriam Victory Spiegel, Ulrich Schnyder,
Annette Pestalozzi und vielen anderen
Systemisches Elterncoaching nach dem Konzept des gewaltlosen
Widerstands
Datum: 28. Februar / 1. März 2011 / Leitung: Arist von Schlippe
Erlebenswelten von Kindern in Trennung und Scheidung
Datum: 28./29. März 2011 / Leitung: Miriam Rosenthal-Rabner
«Mittendrin» – Aufsuchende Arbeit mit Familien
Datum: 11./12. April 2011 / Leitung: Petra Girolstein
Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern: kalte und heisse Aggression
Datum: 25./26. Mai 2011 / Leitung: Susy Signer-Fischer
Multifamilientherapie und multisystemische Kooperation bei Gewalt
in Familie und Schule
Datum: 9./10. Juni 2011 / Leitung: Eia Asen
Integrating couples therapy and parent training – knowing your way
when conflict is everywhere
Datum: 20./21. Juni 2011 / Leitung: Uri Weinblatt
Fortlaufende Weiterbildungen:
Schule im Schwitzkasten
Eigenständige Module zu aktuellen schulischen Krisenthemen
Leitung: Andrea Lanfranchi, Christian M. Waser und ausgewiesene Experten
– Time-out heisst Time-in für Familien 15./16. März 2011
– «Medien-Attacke» 10./11. Mai 2011
Vertiefungskurs (3. Weiterbildungsjahr)
Beginn: November 2011
Programme, Informationen und Anmeldung:
Ausbildungsinstitut Meilen
Systemische Therapie und Beratung
Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. +41 (0)44 923 03 20
mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildungsinstitut.ch
Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen
Fédération Suisse des Psychologues
Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi
Choisystr. 11, Postfach, 3000 Bern 14
031 388 88 00, fsp@psychologie.ch
www.psychologie.ch
Kantonal-/Regionalverbände
Associations cantonales/régionales
Associazioni cantonali/regionali
SGGPsy/SSPsyS: Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspsychologie/Société Suisse de Psychologie de la Santé
P: Holger Schmid, Fachhochschule Nordwestschweiz,
Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit, Riggenbachstr. 16,
4600 Olten, 062 311 95 97, holger.schmid@fhnw.ch,
www.healthpsychology.ch
AFP/FPV: Association Fribourgeoise des Psychologues/
Freiburger PsychologInnen-Verband
P: Patrick Signorell,
S: E. Rumo, Dép. de Psychologie, 2, Rue Faucigny, 1700 Fribourg,
026 300 73 60/76 33, elisabeth.rumo@unifr.ch, www.psyfri.ch
AGPsy: Association Genevoise des Psychologues
P: Pascal Borgeat, S: Pat Goldblat, Rue des Cordiers 12, 1207
Genève 1, 022 735 53 83, agpsy@psy-ge.ch, www.psy-ge.ch
AJBFPP: Association Jurassienne et Bernoise Francophone
des Psychologues et Psychologues-Psychothérapeutes
P: Simone Montavon Vicario,
S: Anne-Catherine Aiassa, La Franay 11, 2735 Malleray,
032 481 40 41, info-ajbfpp@psychologie.ch, www.ajbfpp.ch
ANPP: Association Neuchâteloise des Psychologues et
Psychologues-Psychothérapeutes
P: Jean-Christophe Berger,
S: Magali Kraemer Voirol, Rue Ph. Henri-Mathey 15,
2300 La Chaux-de-Fonds, 079 767 93 03,
magali_kraemer@yahoo.com, www.anpp.ch
APPV/VWPP: Association des Psychologues et Psychothérapeutes du Valais/Vereinigung der Walliser Psychologen und
Psychotherapeuten
P: APPV: Béatrice Jesse Kern Nanchen,
S: Nadine Ecabert-Constantin, Rte d’Italie 71, 1958 Uvrier,
079 369 23 46, nadine.constantin@gmail.com, www.psy-vs.ch
P: VWPP: Christine Sidler,
S: VWPP: Samuel Bischoff, Terbinerstr. 5, 3930 Visp,
027 946 11 14, samuel.bischoff@gmail.com, www.psy-vs.ch
ATPP: Associazione Ticinese degli Psicologi e degli Psicoterapeuti
P: Fabian Bazzana, S: Segretaria ATPP, Despina Gravvani, CP 112,
6850 Mendrisio, d.gravvani@bluewin.ch, www.atpp.ch
AVP: Association Vaudoise des Psychologues
P: Carlos Iglesias, S: Julia Mosimann, Case postale 62, 1001
Lausanne, 021 323 11 22, avp@psy-vd.ch, www.psy-vd.ch
OSPP: Verband der Ostschweizer Psychologinnen und
Psychologen
P: Markus Sigrist, S: Rolf Franke, Zentrum f. Schulpsychologie
und therap. Dienste, Waisenhausstr. 10, 9100 Herisau,
071 354 71 01, rolf.franke@ar.ch, www.ospp.ch
PPB: Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel
P: Michael F. Gschwind,
S: Eliane Scheidegger, Baselmattweg 145, 4123 Allschwil,
061 264 84 45, ppb@vtxmail.ch, www.ppb.psychologie.ch
VAP: Verband Aargauischer Psychologinnen und Psychologen
P: vakant
S: Helen Wehrli, Vorstadtstr. 60, 5024 Küttigen,
info@vap-psychologie.ch, www.vap-psychologie.ch
VBP: Verband Berner Psychologinnen und Psychologen
P: David Schmid, S: Daniela Schäfer, 3000 Bern, 033 654 60 70,
vbp@psychologie.ch, www.vbp.psychologie.ch
VIPP: Verband der Innerschweizer Psychologinnen und
Psychologen
P: Eva Rothenbühler, Helgengüetlistr. 7, 6015 Reussbühl,
041 280 67 77, eva.rothenbuehler@lu.ch, www.vipp.ch
VSP: Verband der Solothurner Psychologinnen und
Psychologen
P: Franz Schlenk,
S: VSP, Postfach 1817, 4502 Solothurn, www.vsp-so.ch
ZüPP: Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und
Psychologen
P: Peter Hain, S: Geschäftsstelle ZüPP, Sonneggstrasse 26, 8006
Zürich, 044 350 53 53, info@zuepp.ch, www.zuepp.ch
Fachverbände
Associations professionnelles
Associazioni professionali
APPOPS/SPPVP: Association des Psychologues et des
Psycho­therapeutes d’Orientation Psychanalytique de Suisse/Schweizer Psychologen- und Psychotherapeutenverband
Psychoanalytischer Richtung
P: vacant, S: Stephan Wenger, Route de Genolier 14A, 1270 Trélex
appops@bluewin.ch, www.appops.ch
APSYTRA: Association des Psychologues du Travail et des
Organisations en Suisse Romande
P: Sibylle Heunert Doulfakar, S: Laure Pittet-Dupuis,
info@apsytra.ch, www.apsytra.ch
ASPCo/SVKoP: Association Suisse de psychothérapie
cognitive, Section des Psychologues/Schweizerischer Verein
für kognitive Psychotherapie, PsychologInnensektion
P: Marlène Sartori, S: Joana Iadaresta, 38, av. de Crozet, 1219
Châtelaine, 022 796 39 82, aspcosecretariat@bluewin.ch,
www.aspco.ch
ASPSC-SPVKS: Association suisse des Psychologues
sexologues cliniciens/Schweizerischer Psychologenverband
Klinischer Sexologen
P: Ursula Pasini, S: Yvonne Iglesias, 14 rue du Roveray, 1207 Genève,
022 344 62 67, contact@aspsc-spvks.ch, www.aspsc-spvks.ch
AVM-CH: Psychologensektion der Arbeitsgemeinschaft für
Verhaltensmodifikation Schweiz
P: Alessandra Colombo, S: Manuela Jimenez, AVM-CH Sektion
PsychologInnen, c/o Stiftung AK15, Juravorstadt 42 / Postfach,
2500 Biel 4, 032 344 80 60, info@avm-ch.ch, www.avm-ch.ch
GhypS: Psychologensektion der Gesellschaft für Klinische
Hypnose Schweiz
P: Josy Höller, S: Carmen Beutler, Bernstrasse 103a, 3052
Zollikofen, 031 911 47 10, info@hypnos.ch, www.hypnos.ch
IBP: PsychologInnen-Sektion des Schweizer Vereins für
Integrative Körperpsychotherapie IBP
P: Jasmin Ackermann, S: Sekretariat IBP, Wartstr. 3, 8400 Winterthur, 052 212 34 30, fv@ibp-institut.ch, www.ibp-institut.ch
IIPB: Sektion Schweiz des Internationalen Instituts für
Psychoanalyse und Psychotherapie Charles Baudouin/Section Suisse de l‘Institut International de Psychanalyse et de
Psychothérapie Charles Baudouin
P: Doris Schmidt Fourmont, Chemin des Roches 17, 1208 Genève,
022 379 87 07, doris.schmidt@eti.unige.ch
SGIT: PsychologInnen-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Integrative Therapie/Section des psychologues de
la société suisse de thérapie intégrative
P: Andreas Collenberg, Dorfstrasse 6, 8620 Wetzikon,
044 932 14 46, andreas.collenberg@psychologie.ch,
www.integrativetherapie-schweiz.ch
SGP/SSP: Schweizerische Gesellschaft für Psychologie/
Société Suisse de Psychologie
P: Marianne Schmid Mast, S: Heidi Ruprecht, Dep. of Work
and Organizational Psychology, University of Neuchâtel,
Rue Emile-Argand 11, 2009 Neuchâtel, 078 902 26 95,
sekretariat@ssp-sgp.ch, www.ssp-sgp.ch
SGPO: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft für
Psycho-Onkologie/Section FSP de la Société Suisse de
Psycho-Oncologie
P: Diana Zwahlen, S: Claudia Bigler, c/o Krebsliga Schweiz,
Effingerstrasse 40, 3001 Bern, 031 389 91 30,
kontakt@psycho-onkologie.ch, www.psycho-onkologie.ch
SGRP/SSPL: Schweizerische Gesellschaft für Rechts­
psychologie/Société Suisse de Psychologie Légale
P: Leena Hässig, S: Jürg Vetter, Im Eisernen Zeit 21, 8057 Zürich,
078 746 38 80, jvetter@datacomm.ch, www.rechtspsychologie.ch
SGS-P (neu Systemis.ch): PsychologInnensektion der
Schweizerischen Gesellschaft für Systemtherapie
P: Thomas Estermann, S: Beatrice Wapp, Mühleplatz 10,
6004 Luzern, 041 410 66 57, www.systemis.ch
NWP/RPPS: Netzwerk für wissenschaftliche Psychotherapie/
Réseau Professionel de la Psychothérapie Scientifique
P: Daniela Belarbi, S: Linda Rezny, Stauffacherstr. 1, 3014 Bern,
nwp@psychologie.ch, www.nwpsy.ch
SGVT-PsyS/SSTCC-PsyS: Sektion PsychologInnen der
Schweizerischen Gesellschaft für Verhaltens- und Kognitive
Therapie/Section des psychologues de la Société Suisse de
Thérapie Comportementale et Cognitive
P: Claudine Ott-Chervet, S: Laurence Swoboda-Bohren, Worblaufenstr. 163, Postfach 30, 3048 Worblaufen, 031 311 12 12 (Mo/Di),
info@sgvt-sstcc.ch, www.sgvt-sstcc.ch
pca.acp (früher SGGT), FSP-Sektion der Schweizerischen
Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz/Section FSP de
la Société Suisse pour l’approche centrée sur la personne
P: Dinah Favarger, Karin Hegar, S: Josefstrasse 79, 8005 Zürich,
044 271 71 70, info@pca-acp.ch, www.pca-acp.ch
SKJP/ASPEA: Schweizerische Vereinigung für Kinder- und
Jugendpsychologie/Association Suisse de Psychologie de
l’enfance et de l’adolescence
P: Roland Buchli, S: SKJP Geschäftsstelle, Josef Stamm, Postfach
4720, 6002 Luzern, 041 420 03 03, info@skjp.ch, www.skjp.ch
PDH: Psychodrama Helvetia
P: Lilo Steinmann, S: PDH Sekretariat, Frau Evi Gal, Obere
Hauptgasse 54, 3600 Thun, sekretariat@pdh.ch, www.pdh.ch
SPK: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft der
PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche/Section
FSP de la Société Suisse des Psychothérapeutes d’enfants et
d’adolescents
P: Roland Straub, Brambergerstrasse 3, 6004 Luzern,
041 410 46 25, roland.straub@bluemail.ch
SAGKB/GSTIC: Psychologensektion Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Katathymes Bilderleben/Section des Psychologues
du Groupement Suisse de Travail d’Imagination Catathyme
P: Ueli Zingg, S: Sekretariat SAGKB, Postfach 721, Marktgasse 55,
3000 Bern 7, 031 352 47 22, info@sagkb.ch, www.sagkb.ch
SASP/ASPS: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie/Association Suisse de Psychologie du Sport
P: Hanspeter Gubelmann, Stauberbergstr. 35, 8610 Uster, 044 942
12 24, hgubelmann@bluewin.ch, www.sportpsychologie.ch
SFDP: Psychologensektion des Schweizerischen
Fachverbandes für Daseinsanalytische Psychotherapie
P: Valeria Gamper, Luegete 16, 8053 Zürich, 044 381 51 51,
sfdp-dai@daseinsanalyse.com, www.daseinsanalyse.com
SGAOP/SSPTO: Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und
Organisationspsychologie/Société suisse de Psychologie du
Travail et des Organisations
P: Hans Kernen, S: Silvia Moser Luthiger, Moser Luthiger & Partner
Consulting, Hintere Bahnhofstrasse 9, 8853 Lachen, 055 442 91
02, E-Mail: info@sgaop.ch, www.sgaop.ch
SGAT/SSTA: Psychologensektion der Schweizerischen Ärzteund Psychotherapeuten-Gesellschaft für Autogenes Training
und verwandte Verfahren/Section des Psychologues de la
Société Suisse des Médecins et Psychothérapeutes pratiquant
le Training Autogène et méthodes apparentées
P: Marianne Jossi, Bergstrasse 160, 8032 Zürich, marianne.
jossi@psychologie.ch, sekretariat@sgat.ch, www.sgat.ch
SGFBL: Schweizerische Gesellschaft für Fachpsychologie in
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
P: Priska Fritsche, S: Geschäftsstelle SGFBL, Im Russer 108, 8708
Männedorf, 079 827 39 05, psychologie@sgfbl.ch, www.sgfbl.ch
SSCP: Swiss Society for Coaching Psychology
P: Ursula Niederhauser, Sekretariat SSCP, Sandra Zaugg, Stiftung
Rossfeld, Reichenbachstr. 122, 3004 Bern, 031 300 02 43,
info@coaching-psychology.ch, www.sscp.ch
SVG: PsychologInnensektion des Schweizer Vereins für
Gestalttherapie und Integrative Therapie
P: Daniel Emmenegger, Scheibenschachenstr. 10, 5000 Aarau,
062 822 71 58, daniel.e@gmx.ch, www.gestalttherapie.ch
SVKP/ASPC: Schweizerische Vereinigung Klinischer Psycho­
loginnen und Psychologen/Association Suisse des Psychologues Cliniciennes et Cliniciens
P: Monika Bamberger, S: Eliane Scheidegger, Reichensteinerstr. 18,
4053 Basel, 061 264 84 44, sekretariat@svkp.ch, www.svkp.ch
SVNP/ASNP: Schweizerische Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen/Association Suisse des
Neuropsychologues
P: Gregor Steiger-Bächler, S: Sekretariat SVNP, Gabriela Deutsch,
c/o IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG,
Münsterberg 1, 4001 Basel, 061 271 35 51,
svnp@imk.ch, www.neuropsychologie.ch
VfV/SPC: Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsycho­
logie/Société Suisse de Psychologie de la Circulation
P: Andreas Widmer, Marktgasse 34, 4600 Olten, 062 212 55 56,
andreas.widmer@psychologie.ch, www.vfv-spc.ch
VNP.CH: Verein notfallpsychologie.ch
P: Jacqueline Frossard, S: Katharina Lyner, Neuhofweg 23,
4102 Binningen, 079 734 92 42, lynkat@intergga.ch
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