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Dr. med. Mabuse: Wie sicher sind Hausgeburten - Edition Riedenburg

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Die Anspruche werdender Eltern an die
Geburtsmedizin werden immer hoher,
Die meisten Mediz iner reagieren darauf mit
zunehmender Oberwachung und rnehrEin ­
griffen wahrend Schwangerschaft und Geburt.
Gleichzeitig wunschen sich die meist en
Frauen und Paareeine harmon ische, natiirlkhe
Geburt unter Wahrung ihrer Intlmsphare.
Hausgeburten konnen fur viele Paareeine
Chanee sein, eine int erventionsarme,
naturliche Geburt zu erleben.
K
au m ein Therna in der Geburtshilfe w ird so lei­
de n sch altlich und kontrovers dlskutiert wie die
Ha usgeb u n . Befiirworterirmen der Hausgeb urt be ­
tonen steis, dass die natiirliche Gebun in den h ci­
rnlschen vier Wanden eine seit Menschcn gedcn k cn
erpr ob te und ertolgreiche Angclcgcn hcit sci. Die
Geg n er der Hausgeburt verweisen auf die ho hcn
Mu tter- und Ki nd ers terbl ich kelt sra tc n in fru h cr cn
Zelte n lind b em erk en 7.\1 Re ch t, da ss St erh lich kcit s­
ra ren im Pr o zen rbe rei ch in lJ nserer h eu rigen Zeit
schlicht lnakze ptahel seien .
Doell wa rurn verdrang en b ei die sem Therria
nu r al lzu oft pe rsonli ch e Meinungen lin d Vorurtei­
le eine sachliche Disk ussio n? l SI es wirk lich so, dass
Tlausgeburten ein hohes Risiko rLi r Mu tter lind
Kind da rste llen? Sind es n icht vielm eh r b ess e re Er­
nahrungsbeding uugen, hygieoiscllc Urnsta nde und
pharmakologische Erfolge zur In le kti on s-. Blu ­
iungs-, u nd Pruhgebu rtsprop hvlaxe w ie a uc h de r
Irel e lin d kosten lose Zugang Zl1 m ed izlntschcr Hil­
le gewese n, die vurn enorme n Ruckga ng der Mi it Dr. med. Mabu ,e 183 . Januar I Februar
2010
.,,
WAlA
Arzne imitte l
ter- u n d Kin d erster blich ke it gcluh rt haben? Nicht ZlJ
ve rgesse n ist a uch die Tatsachc. dass Mutter und Kinder
nut h o h en Risiken lind schw erc n Erk ran kungen heure
auf hohem Niveau rnedizinis ch vcrsorgt werden kon ­
ne n . Zu die se n E rkeun rnisscn karn die britische Mcdi­
zinstatisttkerln Marjorie Tcw, die Geburtsregister ausgc ­
w crtct hat.
Eine wettere Antwort auf diese Fragen konnen uns
gut a n gelegte Stuelien licfcrn, Dam braucht es VOl allcm
hohe Pall zahlen zurn vcrgleich. denn viele dramarische
Er eignisse in dcr Gcbu rtsm edizin sind hcutzutage ZUlU
Gluck sehr scltcn geworden . Ein wei teres wichriges Kri ­
teri u rn ist, dass in del' U nte rsu chung alle in einern he­
stimrnten Zcitraum staugelundenen Hausgebunen vo ll­
sta ndig crfas st wc rdcn rniissen .
Dresen Anspruchcn genugen dre i neue groJk Surdi ­
e n, welchc in den .Jahren 2008 uud 2009 v croffentlicht
w urdcn.
Welche Studien zur Sicherheit der Hausgeburt
Ins Leben eqleiten ,Jf}~
mit WALA Arzneirnittehi "
.
-c'
."
b ~'-
_I. ­
5 Helfer aus der Natur
filr Ihren Hebammenkoffer
gibt es?
Einc schwedische Studic des forscherteams urn Hele ­
na Lindgren untersu chte 8 97 gcp lan t e Ha usgeb urtcn
zwischen 199 2 und 2004 und verglich diese mit cin cr
randomisierten Gruppe von 11.341 "Low- Risk " Kran ­
kenhausgeburren. Eo; gab in belden Gruppen keinen
stari stis ch relc vanrcn Unterschied in der ncon atalen
St c rbliclike it . b gab auch keln e Un tersch ic dc in der
Haufigk eit des Auttrcrcns cines nledrigen APGAR ­
Scores zw ischen den Bab y s der b elden Gruppcn und
keinen e in zlgen Fall von MtitterSlerblichkrit.
Tnsgesamt gab cs bei den Hausgebur tcn scltener In ­
terven uonen als im Krankenhaus, un d die Chance, da ss
die Fra u u nvcrsehrt aus der Geburt hcrvor ging. war zu
Hause gri.ir; er. So erh ielte n T% dcr Praucn aus der Hau s­
ge burtsgruppc cin en Damm schnitt und 2 % del' Kinder
kamen per Kaiscrschnitt auf dieWdt - im Verglelch zu
je wetls 7 % der Kr an ke nha usg eb u rtcn .
Ein Schwachpunkt dieser Studio war besonders die
:ru geringc Anza hl rler Hausgcburtcn, Seltene Kornpli­
kationcn konnten dad urch cntwcder ntcht erfassi wcr­
den odcr v erfalschi e n, wcnn sic cinch au ltrarcn . das
Bill! zuungunsten del' Hausgeburt. Die Starke dieser Stu­
die liegt siche rlich dari n. dass die Autoren nahevu aile
Fra uen errcichren. die im 13-jiihrigen Studlenvehraum
eine Hausge burl ge pla nt hatten.
Hin e w eitere sd u interessante Studie stam m t aus den
N"kderJand en , vom Forscherte am U Ol A. de Jon ge . Hie r
wurdcn insgesall\t 529.688 "Low-Hisk "-Geburtcn im
Kra nkcnhaus Li nd zu Haus e miteinan de r verglichcn.
Die Wisscn sehaftler hatten durch Gehurtsregister cinen
lltckenloscn Zugri fr aLif die Dilten aller Geburlen in den
Nied JrJamlen . Diese Untersllchll ng ist deshaJb schr aus­
sagekraftig.
1m VergJeich zwisch en Hausgeburten lind Klini k ­
geburten gab e~ in kcin em der I.l! vor fcstgelegten Out ­
come-Parameter Unterschiede . Gleich waren die Sterb­
lichkeit wahren d del Gcburt, innerhalb von 2 t l Stlinden
un d in ne rh alb von sieben Tagen so wk die Zahl c1er Ein­
Dr. med. Mabuse 183 . Jan uar I Februar 2010
t,
wahrend del'Schwangerschaft und St illzert
" Lin ter der Ge burt
e
In
derSauqlinqszeit
Fur nahere Informationen zu WALA Arzneimitteln fordern Sie
bit te unser kostenloses Hebam men Kom pendium an unter:
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36
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f~;,
.
Schwerpun kt: Schwangerschaft und Geburt
Hausgeburten
~r'~·
wcisungen auf die Neu gehorcnen-In­
tensivstanon.
Die niedcrlandtschc 51udle ist mit
121.307 begonncnen Hausgeburtcn die
grobte Frhebung zur Sicherheit der
Hausgebu rt. die jernals durchgetuhrt
w orden is]. Dun:h die groge Fallza hI
konntcn au ch Unterschiedc bci selrencn
Kornplikationen crfassi wcrden.
Die dritte Stud ic. welche wir h ier vor­
srellen rnochren, stammt von Patricia
Janssen aus Kanada. Sie verglich 2.ROO
Hausgebuncn mit Hebarnmcnhetreu­
UIJ,g. 4.700 geplantc Klinikgcburten. die
von Hebammen bcglcitet wurden. lind
5.300 Klinikgeburten. die von Arnen
berrcui wurdcn.
Die Rate perinatalcr Todesfallc war
insgcsamt in allen drei Gruppen schr
gering, bei Geburten im Krankenhaus
mit Arzt (0,64%) jedoch fast doppdt so
hoeh wie zu Hause (0;35 %). Hcbam ­
mengdJlJrlen im Krankeithalls crreich­
t en mit 0.57°;(> cinen Zwischenwcn.
Frauen. die zu Hause geboren hatten.
crlehten vie! ~eltener Eingrilfe in den
Gl~hurtsablauf.ZuHause wurdc lias Kind
nur hei 13.0 % ilUCT Gelmrtcn elektro­
nisch tibcrwacht, im Krankenhaus un­
ter Hehanml~nhetreuungzu 4 L 9 % und
bci iirztlichcr Beglcitung hei 78,8 % der
Gebnrten. Wehenumerstij[zende Mag­
te an mutterlichcn Komplikationen bei
Hausgcbune n nicdriger, als be: Kran­
kcnhauscntblndungen,
verglicheu mit Geburtcn im Kran­
kcnhaus hauen die Kinder von Hausgc­
burtsrnirttcrn sfltener Geburtstrau mara,
muss ten scltcne r rcanirniert werden und
benougten scltener Sauerstottgaben in­
nerhalb der crsten 24 Stunden nach del'
Geburt. E~ gab kcine signilikanten Unter­
schicdc zwischen del' Hausgeburrsgrup­
pe und 'd e n anderen belden Gruppcn
bezuglich eines 5-.Minulen APGAR - wcr­
res untcr 7. Asphyxie bci dcr Gcburt,
Neugcborenenkrampte oder der NUl­
wendigkcit etncr assistlertcn Beatmung
innerhalb del' erstcn 24 Stunden.
Frauen. die ihrc Entbindung zu Hau­
sc planten. hauen sornit fur alle gerncs­
scnen geburtshilflichcn lntervcnuoncn
und sonstigcn Outcome-Parameter. wic
Gcburtsverletzungcn der Mutter una
kindliche Todesfalle. cin geringcres Ri­
siko als jenc Frauen, dk sich hi r eine
Gcburt im Krankenhilus entsehieden
hatten.
Zu Hause vie I weniger Eingriffe
'Narum hci Gehunen ZlI Hause viel
selt encr geburtshiJf!ichc Eingriffe Sliltl­
finden, kclllntc dllrch die Wissensc!1dft
nahrnen wurden zu Hause in 23,7%
der falle angewa ndt. inr Krankenhaus
von J:-Iebammcn zu 19,9 % und bei den
A.rzLcn in SOA % der l;allc. Vagi.oalc
Spoulangeburten erlcblen 89,9% der
Frauc.lt die zu Hause geboren halten,
82.3 % del' Frauen unter Hehammenbe­
nor.h nic.bt gekJart werden. Man vcrmu­
t.eL, das s hkr bestimrnte nkht dureh Stu­
llien zu crfassende Eigenseha [len ucr
P;allen. die sieh zu tiner HausgebuTI eJl!­
schHef.~cn, eine Rolle spielen. Die Sdbst ­
allswahl del' Frauen flir cine IIausge ­
burt spielt, so vermulen die Au loren del'
Stlldie, cine grolk Rolle fi.ir das gute
lreuung irn Krankenhaus llnd 75.2 %
del' Frauen, \Velchl~ unter arzLlicher Be­
treuung geharcn. fnsgesJ.1l1t war die Ra­
Abschneidcll. .
Mil andercn Worten 11eil~t das, das~
Hallsgehurtcn mn dann sicher sind.
I
In Handarbeit hergestel/te
Trage-,Massage-,Still- und
Pflegepuppen, bereits seit 2004
Demopuppen
\
' www.renates-puppenstube.del
LJ
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- - _._ - - _ . - - _..-'- - _ ...- -_ ._--
tatssta ndards agierendL: .rIa llsgebunsheb­
amine vor aHem auf dem Land - mit.
langen \'\/cgCll ins nar!Jsu;, Perinatalzent­
rum - auell d ie umfassendsten Fahigkei­
ten miLbringl~n. Oie schr selten nOlwen­
dige Neugcborenenreanimalion muss
genallso behnrscl1t werden wie eine
l"asch ve rIalltcnue StciBla gengdlll rl, bei
del' die Mutter den Wcg in die KHnik
wilhrscbeinlieh nicht mehr schalTen
12 MUtter und 2·f'rofis tiber die Stillzeit
Renate's Puppenstube .
GmbH Demopuppen
,~ Renate Gassen-Seckler
Telefon: 02688/8003
E-mail :
info@demopuppen.com
wenn F!"auen slch wirklirh freiwillig da­
tur cmscheidcn - andcrs als dies zurn
Beispiel ir~ eincr randornisierten Studie
durch cine rein zufallige Zuordnung dcr
Pall ware, die imrner wicder gelordcrt
wird, Doch nicht nur die trockene Wis­
senschaft spielr in del' Bctreuung und
WI' die Sicherheit del' Sr.hwangeren cine
Roll e, sonde rn vor aile 111 die pra kiischc
Erlahrung del' Hcbarnmc. die aur die
uruerschicdlichen Situationen und Frau­
en eingehen muss, Sic kann nicht nur
leitliniengerccht arheitcn. sondern muss
ihrWissen und Konncn immer wicder
ganz lndividuell an die Fran und die Si­
tuation wahrcnd der Gcburt anpassen .
Nur so lass: sich in del' Hausgeburtshille
ein hohes Ma g i l l Sicherhei t e rreichen.
Uhlich ist die im Nonnalfall bcrcits
(iber Monate bcstchendc Bcziehung zwi­
schen Schwangcrer lind Hausgeburts­
hebarnme. Die allerrneisten werdcnden
MUtter wenden sich herdrs in del' Friih­
scJlwange rschatt an ih re Hc bam tne . urn
sich ilue Rundum- Vcrsmgung a lIS einer
Hand zu skbern. Die Hl~hamme ste11r auf
Wl.lIlsch dell Mutterpass aus llnd [iihrt
die Vorsorgeumersllchungen durell. Nur
:ru m Ulrraschall und bei den sl~hr ~elte­
llen Auftiilligkeiten ilberweisl sic an Arzt
uder Arztin. Au fgrund dieser umfassen­
den Beglcitung muss eine nach QlIali­
Die'" DVDs sin d dUl' 'p"\1delmlc
Quelle JI1 Infoml~(iOl1en rumlllln das
Th~Ula Stilten. UnkmnplizieTl, witzig,
rbl'riihre nd . wissens t h aftlk h aut Ul'Il.l ·
neuestell Stand. 12 M iiller sprerhen
in tlieSl'1n aklUdlcJl Ratgeun mit iib er
30 Kapiteln ollcll iiber ihrc ProbJelIl l'
llOd he~ntworl.r.n Fra,gen Ll.a. zu d.e'n
Themen WOL"heriUtll, Slillen u. Bcnlf.
Sexu~lilii\ . Dr. AbOll-Da'kn gm t dcn
ar'l l!ich cn Hal am F:nde dl'r Kapild.
Yvonne Bov er.mann zei~l S,hrinliir
Sdnirr wie (las korrektc Anlegen ;In
{lie Brust hm ktiouil'rt. EITlpluhlcn vom
Berliner HeUQUlIllCnVerband l1lld der
WH()lUnild-lniti~tivt "Rab;'freumj"
Ikhes Kron kcnhaus e .V.
Or. med. Mabus" 183 . Ja nua, f F"brua r 2010
Ha usgebu rten
wi rd . o hn e das Kind im Auto
Z\J
gebaren. Gleich es gill I'(ir
Z\~i lli ngsgeb u rten .
Stu dienergebnisse mussen in der Gesellschaft
ankommen
Der gutcn Auswahl wic auch dcr intcnsivcn und indi­
viducllen Bcgleitung im vortcld ist sichcrlich zu vcrdan­
ken. dass die Hausgcburtcn trotz tcilwcisc welter wcgstrc­
ckcn ZLlI nachstcn Kaiscrschnirtmoglichkcit locker mit
den hoch gerusteten Kreilssalen mithalten konnen. von
del' Zufriedenheit ganz zu schweigen. Die IIehammenbe ­
gleitung au seiner Hand ve rh i nde rt M i ssversia nd n isse.
Ubertragungsfehler und senkt die Interventionsrate. Zwci ­
felsohne liegt dies auch an einem bestirnrnten Tvp Frau.
del' sich dalur entscheldet. Selhstbestirn mung, Selbst ver­
antwortung und eine grcilSere Gelassen heit dem Leben ge­
genuber veichnen viele von Ihnen aus. Dennoch wahlen
nlcht weuige Frauen gerade auigrund ihrcr Angstlichkeit
eine Ha usgebun, wei! sie sich nirgeuds.slchcrcr Iiihlcn als
Z ll Hause und well sic die prophylaktischc Vorhaltung von
Geraten wahrcnd tier Geburl ills Gcfahr anschcn, So schei­
nen, von den wcnigen Ausschlusskritcricn cincr Hausgc­
bu rt wie ins \I f[j zicn 1 t:i ngcstclltcrn Diabetes odcr cincr Ge­
rinnungsstorung abgcschcn, die Angstc und vorurteile
del wcrdcndcn Eltcrn wic auch dcr sie begleitenden Um ­
gebung libel' den Ort dcr Geburt zu entscheiden, Gegen
cine Hausgcburt spricht wcnig, datur ganz viel, wen n die
obcn angctuhrtcn Studicncrgebnlsse nicht nur in der
Fachwclt. sondcrn auch in der Gesellschaft angekornrnen
sind. _
Womit gehen Sie im Moment schwanger?
HMit drr FTJgr. WJTlIm die
hervorragenden Studicncr­
gebnisse der Hausgcburtshilfc
kaum GehGr ill tier Fachwclt
und bislang keines ill der
i.aienp resse linden."
"Mit cincm Ratgehcr fur
Frauen, die einen Kaiser­
schn tu hauen lind sich
gut a u r d ie TladJSl e Gebur t
vorberelte n mochien.'
Martina Eirich
Ute Taschner
Die Autorin, geb. 1966, ist
Die Autorin, geb. 1973 . is!
AI7.tin in Prc ibu rg. f)~, oben
crwahntc Buch schrciht sic
mit Kathrin Scheck; cs
erscheint Anfang 20 I0 im
Hausgeburtshebammc und
Journalistin und lebt in
Braunshach am Kocher. Sic
ist A utorin des Burhes .Luxus
Privatgcburt", verlag' edition
riedenburg.
martina.cinchcst-onlinc.dc
Verlag edi tion riedenburg.
utaschncr@\·ycb.dc
Dr. med. Mabuse 183 . Januar I Februar 2010
Schwerpunkt: Schwangerschaft und Geburt
37
Schwerpunkt: Schwangerschaft und Geburt
Bucher zum Thema
Schwangerschaft
und Geburt
Literaturtipps zum Weiterlesen
.. , .':>,.':-: , '.~. ,", •••..•.•::--.:-••• '~ .
~. '
Kirst en Wassermann.
Ankc Rohde
Pranataldlagonstlk und
psychosozia le Beratu ng
Aus der Praxisfur die Praxis
Das Ergebnis vorgebu rtlich er
Untersuchu ngen stelh manche
Eltcrn vo rsch w er e Enlschci ­
dungcn, die mit starken ps ychi­
schc n Bclastungcn cinhcrgch cn
konnen. Die psvchosoziale I\era ­
tung kann hier 'wert volle Hilf e
leisten und werden de "hem vo r,
wahrcnd lind nach der I'ran illal­
dia gnostik untersttitzcu. Del'
Leitfadcn fur allc Profcssionen,
die cine Beratungstatigkeit durch­ Iuhren. bietet viele praxisorien­
tierte Grundlage n.
Schattauer, Stuttgart 2009,244 S.,
,9,95
EUfO
Udo BaN. Gabriele Frick-Baer
Gefiihlslandschaft Angst
Bibliothek der Geftihle, Band 9
Die Autoren erm u rige n dazu,
das, was m it dem Erleben vo n
Angst verbundcn ist, sorgfaltig zu
erkunden und erns t zu nehrnen.
Leben zu irucgricren.
Die Bibliothck del' Geliihl e w en­
det sid: an aile Mcnschcn, die
ihren Geluhlcn m ehr Aufrnerk ­
sarnkeit und Aehtung schcnken
wollen, Aurh Pachleuten auf
psyrhologischem. sozialern.
padngoglschempllegenschem
und psvchothcrapcutischcrn
Gebiet soll sic einc Hille scin,
Gefuhle besser zu verstehen,
Hippokrates, Stuttgart 2008.211 S.•
f~ngt
es a n , ) Ch'l
Piper Taschenbuch, Mlinchen 2009.
176 S., 6,95 Euro
Friederike zu Savn -wntgcnstcin
(Hg.)
Geburtshllfe neu den ken
Bericht zur Situation und Zukunft
des Hebammenwesens in
Deutschland
n er Berichi .Geburuhille neu
dcnkcn' se w . m il seine r \ 1111 ­
Iasscnd cn Analyse und Darst cl­
lung dcr Hcbammcntatigkcit in
Deu tschland cine n neuen Ak ­
ze ut. Er rnach t m il seiner Anal y­
m\lS~.
Hans Huber, Bern 2007,2285.,
19.95 Euro
Martin a Eirich,
Caroline 0blas,er
Luxus Privatgeburt
Stolze Mutter uber die Kunst
des Gebarens in den eigenen
vier Wanden. Ei ne fotografische
Liebeserklarung an Hausgeburl
und neue Weiblichkeit
Dr.med.Mabuse 183· Januar/Februar 2010
wahr? Wa n n
Zeitunq)
sc darauf aulme rk sa m . dass der
Bcrufsstand dcr Hcbamme lilr
die Bercichc Gesundh citsfordc­
rung und Pravention ein Poten­
zia I bieret, wel ch es gesellscha fr­
lieh we se n rlich rnehr als bish er
gentllZl tlnd gefi:\rden werde n
D JSS d ie Hausgebllrl sehr siel1er
ist, ha bcn nichl. ZUIC lZI vie le in
den vergan genen JJhren dureh­
ge!uhrte nationale und inter­
nationale Stlluien bdegt. Doch
wie sreht es UJJl d ie subjektive
Zufri~deTlheil. der ]'lausgebu m­
miitlcr? Uhe r 2'50 hefrngle .~,\iit­
ter sagen in di csem Buell, ia, die
J-1ausgebun w ar ein "sehr gUles"
Erleb ni s. Ih re Ber idne werde n
Wic ni mmt cs cinen Sonnen­
f1eeken an der Wand , d ie Augen
~ sei n er Mutt er, das FlieGen der
Zeit, den Raum seines Zimmers
zu den ken ? Ein lu h lsa m srcllt
Dan iel N. Stem in Szcn cn die
Erlebniswclt u n d Erm vicklun g
cine s Sau glings von de r sechstcn
WOdlC bis zum viert en Lehens -'
ja hr dar. Das Buch .kann ein
wi ssen schal rliche s Kun stwe rk
gena un t werden." (Tilman
M oser, Frankturterilllgrmeil1<'
Erlebcn vcrwaudclr wcrdcn
kann. Dcr ganzheitlichc An satz
hillt. d ie Angst, die blellnins
Sve n Il ildebrandt, Esther Gobel
Geburtshilfliche Notf" lie
Vermeiden.erkennen, beha ndeln
(mit DVD)
39,95 Euro
edition rledenburg, Salzburg 2009,
4085.,29 ,90 Euro
Sic unterstu tzen darin . de r Angst
ins Ge' ieh l.zu se he n und ihr
cinen solchen Ausd ru ck zu
gcben , dass sic in cin and er cs
Beltz, Weinheim 2009,1665.,
12,95 Euro
Die Auto ren ge be n Hebatnmen
und Gehurlshelfern ko nkrete
Hand lun gsan lei III nge n. wie
miitlerliche unci kindli che NOI­
liille in der klinischen und der
auGerklinis chen Gebumhilfe zu
erkerulen UIll! zu behandeln
sind . Wie verlJiilt lllall sich in
k ritische n Silllilli oTl(:n'! Wie
schutzl man sjch vor ve rme id­
baren Notfallfolgen?
Das juristisch korrekle Verhalten
wird ebenso llre rna l.isiert wie
di e ]1sychiseh e Veri)rbeilUn g vo n
Notfallsitllation en.
Die DVD l eigt unter andercm
uas korre kt e Vorgehen bci der
Schlli teruystokie,
illu striert vo n wunderscho n en
priva te» Fot oaufna hme u. die in­
n igc ,'vt om cnl.e aullan gen.
Barhel Derksen ,
Susann e Lohmann
Baby-Lesen
DieSignale des 5auglings sehen
und verstehen
Was will da s Baby "sagen",
wenn es sch rc it? Dieses Bueh
sensibilisiert Hebammen hir di e
Kormnu ni ka tionssigna Ie de s
Sau glings LI nd fur Hinwe ise ilul
cine miigliehe St (inmg der
Elte rn -Kind -Bezie h u ng . An­
schauliche FOlD, von typi schen
Situat ionen schu len die Beob ­
<J eh t ullgsga be.
Heba rllm e n hi rllle n m il de r
Fi"irderung de~ l:l a by- Lesens
und -Vcrst ehens di e alltagliehc
Elte ru- Killll-Silu al ion li nd
sumit mil eirrfilehen Mill.cln
de n Leben sw eg eines Kindes
p ositiv beeinflu ssen .
Hippdk rates, Stuttgart 2009 ,1465.,
Daniel N. Stern
Tagebuch eines Babys
Wasein Kindsieht. spurt, Whit
und denkt
Was sieh l, fiihlL erlebl e in !lab y?
Wie sp iirl es se ille n HUlIge r?
29.9 5 Euro
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