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(FZ) 12.07.10 - Diskuswurf.Info

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22
Sport in Waldeck-Frankenberg
Montag, 12. Juli 2010
Nils Kollmar stößt weit wie nie
Der Star muss in Frankenberg absagen, dafür setzen Jugendliche die Ausrufezeichen
Peter Sack kam nicht. Spitzenleistungen boten die
Athleten bei der 4. Frankenberger Werfergala am
Sonntag aber dennoch.
Obenauf: Marian Blecher (Berndorf) gegen den Netzer René
Nieshaus.
Foto: py
Berndorf erst nach
Krimi weiter
Fußball-Hessenpokal, erste Runde
Korbach. Zwei Kreisoberligisten haben als letzte Mannschaften das Viertelfinale im FußballHessenpokal Waldeck auf Kreisebene erreicht. Die SG Adorf/
Vasbeck gewann ihr Heimspiel
gegen den neuen Klassenkameraden Eintracht Waldeck glatt
mit 3:0, der TSV Berndorf drehte
beim A-Ligisten FSV Netze/Freienhagen eine Extrarunde.
Adorf/Vasbeck – Waldeck 3:0
(2:0). Ein erstes Kräftemessen
der Ligakonkurrenten. Die Aussagekraft war angesichts mehrerer Ausfälle in beiden Teams wegen Urlaub und der tropischen
Temperaturen am Sonntagmittag aber nur begrenzt.
Pechvogel des Tages war
„Konsti“ Litzenberger, der für
die SG vier große Chancen vergab, darunter war ein Pfostenschuss in der 28. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte sein Team
dank der Tore von Kristian Wil-
leke (14.) und Roman Litzenberger (24.) aber schon mit 2:0.
Die Eintracht drückte zwischen
der 60. und 80. Minute stark auf
den Anschluss. Marcel Schilling
sorgte jedoch mit dem 3:0 (83.)
nach Jägers schöner Vorarbeit
für die Entscheidung. Aufmerksam war der Schiedsrichter: Er
gestattete den Spielern zwei zusätzliche Trinkpausen.
Netze/Freienhagen – Berndorf 7:8 n. E. (4:4 n. V., 3:3, 2:1).
Die Gäste gingen durch Benjamin Grimm in Führung, auf der
Gegenseite drehten T. Möller
und Rausch den Spieß um. Nach
Ausgleich durch Niem traf Möller erneut, Hain rettete die Gäste mit dem 3:3 in die Verlängerung. Hier sorgte wieder Rausch
für die Führung, ehe Hein fünf
Minuten vor Ende mit dem 4:4
das Elfmeterschießen sicherte. Hier hatte Berndorf dann die
besseren Nerven.
(r)
Frankenberg. Ein Ausrufezeichen setzte auch Nils Kollmar, der Lokalmatador. Der BJugendliche gewann mit neuer persönlicher Bestleistung
von 16,70 Meter das Kugelstoßen. Im Diskuswerfen war Philippe Grewe (LG Olympia Dortmund) das Maß aller Dinge. Im
klasse besetzten Wettkampf der
männlichen Jugend A mit sechs
der aktuellen zehn besten deutschen Werfer dieser Altersklasse
erzielte er 61,08 Meter – das ist
Platz zwei in Deutschland.
Frankenbergs Trainer Michael Kollmar hatte Verständnis für Sacks kurzfristige Absage aus Verletzungsgründen. „Er
hätte unbedingt starten wollen,
wenn es gegangen wäre“, sagte Kollmar. Sack kämpft um die
EM-Norm, Frankenberg bot alle Voraussetzungen, um sie zu
knacken. Ausführlicher Bericht
folgt.
(mn)
Da seht her: Nils Kollmar (Frankenberg) stellte eine persönliche Bestweite von 16,70 Meter beim
Kugelstoßen auf.
Foto: Artur Worobiow
SG Wesetal stellt den ersten Cup-Gewinner
Premiere für den Südwaldecker Fußballcup – Im Finale Erfolg über SG Bad Wildungen
Odershausen. Die SG Wesetal
ist der erste Titelträger im neu
geschaffenen
Südwaldecker
Fußballcup. Mit 5:4 nach Elfmeterschießen sicherte sich die
Elf von Trainer Harald Mantei
im Finale den Sieg gegen die SG
Bad Wildungen/Friedrichstein.
Damit nahm der Kreisoberliga-Aufsteiger Revanche: In der
Vorrunde mussten Willi Rabe
und Co. eine 1:6-Klatsche gegen
die Mannen von Spielertrainer
Oliver Dephilipp hinnehmen –
die höchste Niederlage des gesamten Turniers.
Dabei war der Sieg der Wesetaler am Ende zumindest eine kleine Überraschung: In der
Gruppenphase hatte sich Bad
Wildungen in der Gruppe B souverän durchgesetzt. Mit zwölf
Toren, einem Gegentor und
neun Punkten aus drei Spielen
nahm der Gruppenligist seine
Favoritenrolle an. Zweiter wurde
Gleich 14 Neue für Dephilipp
SG Bad Wildungen/Friedrichstein: Carsten Laun fällt mit Rippenbruch vorerst aus
Bad Wildungen. Trainer Oliver Dephilipp geht in seine dritte Saison bei Fußball-Gruppenligist SG Bad Wildungen/Friedrichstein, als ob es seine erste
wäre. Besonders Spaß macht es
ihm, trotz seiner mittlerweile 33
Jahre beim Cooper-Test immer
noch mit vorn zu sein.
„Ich bin Fan von diesem Test,
weil man da nicht mauscheln
kann“, sagt der Coach bei der
offiziellen Vorstellung der Neuzugänge am Samstag im Wildunger Stadion. Bei jedem Spieler wird nach einer Laufzeit von
zwölf Minuten die individuelle
Laufstrecke gemessen. Vorn lag
bei der SG mit 3200 Metern Sven
Wissemann, die schlechteste
Leistung lag bei 2500 Metern.
„So schlecht ist das nicht, aber
ich hoffe, dass sie nach zwei Wochen Training besser geworden
sind“, sagte Dephilipp. Im allgemeinen seien die Werte „besser als ich sie aus meiner Zeit in
Sachsenhausen kenne“.
Neu im Kader sind immerhin ein halbes Dutzend Nachwuchsspieler aus der eigenen
Jugend, dazu kommen von der
SG Edertal Thorsten Plitzner
(Offensive), Sebastian Strasser
(Torwart), von der SG Wellen/
Wega Rückkehrer Julian Simshäuser (Offensive) und Anskar
Vogel (Offensive), von der SG
Wesetal Thomoglu Kristos (Offensive), aus Zimmersrode Pascal Siegmund (Offensive), vom
TSV Odershausen Daniele Saracino (Offensive) und vom TSV
Ratzenried Christian Schade
(Offensive).
Verlassen haben die Wildunger mit Dashmir Elmazi, Simon
Heck, Enrico Micino und Max
Seidl immerhin vier Spieler zu
Eintracht Edertal. Rouven Brüne geht zur SG Edertal, Julian
Schneider zu Eintracht Waldeck
und Thorsten Stiehl zur SG Höringhausen/Meineringhausen.
Insgesamt umfassen die Aufgebote der ersten und zweiten Mannschaft 52 Spieler, ein
Pfund, mit dem sich gut wuchern lässt. Dephilipp verwies
zudem auf A-Junioren wie Chris
Vuanghi, der beim 5:1 im ersten
Testspiel gegen VfB Schrecksbach zwei Tore erzielte. „Da
wächst also noch einmal etwas
heran, zwar nicht so wie bei dem
goldenen Jahrgang vor zwei Jahren, aber doch stetig.“
Trainiert wird an der Odershäuser Straße seit dem 2. Juli in insgesamt 15 Trainingseinheiten. Dazu kommen Turniere
wie am Wochenende in Odershausen oder in Frankenau und
einem Testspiel gegen BG Korbach. Start für die SG ist am
8. August in Felsberg. Die ursprüngliche Anfangspartie gegen den TSV Mengsberg wurde
auf Wunsch der Gäste auf den
11. August verlegt.
Einen ersten Dämpfer erhielten die Badestädter durch die
1:5-Heimniederlage im Hessenpokal gegen den TSV Altenlotheim. „Das sagt noch gar nichts
aus“, beruhigte der Trainer die
Gemüter. „Wir haben da einiges ausprobiert und das klappte
noch nicht so recht.“ Pech hatte Carsten Laun. Der Mittelfeldregisseur brach sich eine Rippe. Er will jedoch in vier Wochen
wieder dabei sein.
(py)
Da freut sich der Coach: Die SG Bad Wildungen/Friedrichstein verzeichnet mit Nachwuchsspielern
insgesamt 14 Neuzugänge – hier Trainer Oliver Dephilipp (2. von links stehend) mit einem Teil von
ihnen: Anskar Vogel, Christian Schade, Artur Radig (hinten von links); Thorsten Plitzner, Sebastian
Strasser, Julian Simshäuser, Christopher Mvemba (vorn von links).
Foto: py
Wesetal mit vier Punkten und
5:8 Toren, für die SG Mandern/
Ungedanken (3/3:6) und SG
Edertal (1/2:7) war schon nach
der Gruppenphase Schluss.
Sieger der Gruppe A wurde Eintracht Edertal mit sieben Punkten und sieben Toren ohne Gegentreffer, nur wegen der Tordifferenz wurde die
SG Wellen/Wega (7/4:0) Zweiter. Das vorzeitige Aus ereilte in
dieser Gruppe Eintracht Keller-
wald (3/1:6) und den SV Braunau (0/0:6).
Im ersten Halbfinalspiel behielt Wesetal mit 1:0 die Oberhand gegen Eintracht Edertal. Deutlicher war da schon
der Sieg der SG Bad Wildungen
mit 3:0 über die SG Wellen/Wega. Diese bewies aber beim Elfmeterschießen um Platz drei ihre Treffsicherheit und behielt
mit 4:1 die Oberhand über die
Edertaler Eintracht.
(r)
Spielbericht online
kommt auf Probe
Zügige Tagung der Fußball-Gruppenliga 1
Felsberg. Heinrich Pfeil versteht
sein Geschäft. Der Klassenleiter
der Fußball-Gruppenliga Kassel
ist ein souveräner Vertreter seiner Zunft. Humorvoll und wenn
nötig mit dem erforderlichen
Ernst brachte der Edertaler am
Freitagabend die Sitzung der
Vereinsvertreter der Gruppe 1 in
Felsberg in etwas mehr als einer
Stunde zügig über die Runden.
Ganz neu in der Saison
2010/11: der elektronische
Spielbericht. Er läuft laut Pfeil
allerdings erst einmal auf Probe. Willi Nickel als Vertreter des
1. FC Schwalmstadt suchte
mögliche Zweifel der Vereinsvertreter an dem Projekt zu zerstreuen. Er kenne den elektronischen Spielbericht aus der
Hessenliga. „Das ist eine prima
Sache.“
Die Saison startet am 1. August gleich mit einem Waldecker Derby, das es in dieser
Konstellation noch nie gab: SG
Rhoden/Schmillinghausen gegen TSV Altenlotheim. Die Winterpause beginnt, falls das Wetter tatsächlich mitspielt, nach
dem 5. Dezember. Pfeil will ohne Spieltage am Mittwoch auskommen, dieser Tag bleibt für
Nachholspiele reserviert.
Ausdruck des guten Verhältnisses zwischen den Vereinsvertretern war das offenkundige Bemühungen, dem Wunsch
nach Spielverlegungen möglichst nachzukommen. Schiedsrichteransetzer Willi Reinemann
drückte den Umgang untereinander so aus: „Es macht immer wieder Spaß, zu Ihnen zu
kommen, das ist nicht bei allen
Sitzungen so.“ Gebhardt Neurath, Vorsitzender des Sportgerichts der Region Kassel, blies
ins selbe Horn. Als „vorbildlich“
bezeichnete er die Liga, er habe
kaum eingreifen müssen. Lediglich einen Schiedsrichter habe
er wegen falscher Abrechnung
von Spesen „aus dem Verkehr“
ziehen müssen.
Als fairster Verein wurde der
TSV
Altenlotheim
ausgezeichnet. Einen Ball als übliche
Belohnung erhielt der
TSV aber (noch)
nicht. Der Verband habe keine
Heinrich Pfeil mehr, entschuldigte sich Pfeil.
Das nächste Treffen zur Besprechung der Rückrunde findet im
Februar in Korbach statt. (py)
1.Spieltag – Samstag, 31. Juli: VfB
Schrecksbach – SC Neukirchen, SG Gilsa/Jesberg/Waltersbrück – TSV Sachsenhausen, SG
Rhoden/Schmillinghausen – TSV Altenlotheim;
Sonntag, 1. August: TSV Korbach II – FC
Körle, 1. FC Schwalmstadt II – SG Beiseförth/
Malsfeld, TSV Zierenberg – FSC Gensungen/
Felsberg, SG Lohre/Niedervorschütz – SC Willingen.
2. Spieltag – Freitag, 6. August, 19 Uhr:
TSV Korbach II – SG Rhoden/Schmillinghausen;
Samstag, 7. August: SC Willingen – FC Körle,
TSV Altenlotheim – VfB Schrecksbach; Sonntag, 8. August: SC Neukirchen – TSV Zierenberg, FSC Gensungen/Felsberg – SG Bad Wildungen/Friedrichstein, TSV Mengsberg – 1. FC
Schwalmstadt II, SG Beiseförth/Malsfeld – SG
Gilsa/Jesberg/Waltersbrück, TSV Sachsenhausen – SG Lohre/Niedervorschütz.
Mittwoch, 11. August: SG Bad Wildungen/
Friedrichstein – TSV Mengsberg.
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