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Leis:tüngssdlaü ::zei:gt~ wie. studiert undgeforscht wird

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Wir freuen uns
auf d,ie Jugend I
der Welt
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Die Hauprstadt der DDR wi rd
1973 Gastgeber für die friedlie bende Jugend aller Kontinen te
sein. Auf einer Schul·ung de r
FDJ -Gruppenleiter und einiger
Mitgl'ieder der St-u dienjah resleitung begrüßten die S tuden ~en
de r Sektion TV, daß die X, Welt-,
festspiele der Jugend und Studenten in der Hauptstadt unserer Republ'ik stattfinden werden.
Sie unterstützen den Beschlul}
der konstitu·ierenden Beratung
des · Internati onalen Vo rbereitungskomitees für die X, Weltfestspiele und danken für do s
Vertrauen, dos damit dem Ju_
gendv-erband der DDR ausgesprochen wird, Sie werden olles
in ihren Kräften Stehende tun,
um mit am Gelingen dieses
Welttreffens der Jugend. vom
28, Juli bis 5, August 1973 akt iv
teilzuhaben, Auf der Gruppenle iterschulung befaßten s-ich di e
FDJ-Studenten der Sektion TV,
ausgehend von den bevorstehenden WeitfestspIelen, eingehend
mit den Problemen des proleta .
~ischen Internationalismus.
,
UNI V·E R'S·I T Ä TSZ E I TUN G
ORGAN DER SED-KREISLEITUNG
KARL··MARX-UNIVERSITÄT LEJPZIG
I
,.-
Phy'siker ~
erschließen alle
Potenzen
leipzig, 27" Jamtar-1972
16. Jahrgang
, E'inzelpreis: 15 Pfennig
Vielfältige Schulungsprogramme
der BGL Physik
Wissenschaft 'und
Arbeiterklasse·
HE' LEISTUNGE N' IM SOZIALISTISCHEN W~TTBEWERB ging ' es · bei den ' BGL.und AGL,Wahl en, 'die in der vergarigemen ·, Woche begonnen , An der 5ekHon ,Physik
ste~t · im, Mittel pu nkt die volle Nutzung der geistigen Pot~ n z~, u, 0 , :durch ein um.
fass en des 1Schu lungssystem (vgl. · nebenstehenden Beitrag) und der materielleTl Ka pazitäten, wie dieses neuen Kernr~onanz-Spektrometers •. das . Kolleg e. Kühne , erprobt
(uns.er Bild)", Die Ang e hö rige n der Sektion verpflichteten · si ch ,. das , hochleistungsfähige
'
.
'
I
'
Foto: Raschke
Importg'erät . mehrschiclitig . auszulasten.
Von Prof. Dr. GEORG HARDER,·
Mitglied der SED-Kreisleitung .. '.
em Bündnis vo~ Wissenschaft. Proletariat und Technik wird keine noch so
finstere Gewalt widerstehen können. Dos Leninwort sogt dos Entsche,idende
über die Rolle der Wissenschaft in der sozialistischen '·Gesellschaft umreißt
d~s Maß der 1(onsequenzen"die sich' aus den ' Be'Schlüsse·n des ' VIII. P~rte.itages
für (he Entwitk!~~ g der Wissens~haft in ~ nserer · R~publik e.r.ge~~n.
'
" ber .orxrslt111s-J.'eninisrri·us- al's · tlie Wissenschaft der.· Arbeiterklasse ~ist die
.. ur~.~.dlag~ unserer -Politik. Von diesem Grundsatz aus ergibt sich die Forderung
a,!l ehe · Wissenschaft, mitzuhelfen . für diese Politik theoretischen Vorlauf zu>schaL
f~n,. wie dos auch im Entw,urf des Wettbewerb ~aufrufs unserer Universität von
~ns verlangt wird, Dabei ist d!e Frage zu klä cen, was wirl unter' echtem theore- '
tischen Vorlauf verstehen, Wenn der Ausgangspunkt . uns~rer Polit·ik die Men- .
sGhel1, die BedürFnisse insbesondere der Arbeiterklasse sind so ist dos auch dos
~riterium . für die _Beurte'ilung von wi~sens"ch.a.ftlichem Vorl~uf, NUr dos erweist
bC~ ,?I;s Vo~lauf, ~as von der g.esellsch?ftli~hen ~ntwicklung , verlangt u,nd von Lhr
estattgt Wird, DI·e ses vom VIII, Parte"tag gewiesene Herangehen wird ' helfen
die wirklichen Probleme zu lösen,
'
D
oS. V,erhaltnis von Arbeiter~lasse und Wissenscpqft hot eine zwe·ite ,Se.ite :
Nur tndem sich die Arbe iterklas'se unter Führung der Partei direkt mit der
Wissenschaft verbindet, kanr sie ihre historische Mission erfüllen, Sie muß
also selbst stäncji9 Wissen aufnehmen, Was für Konsequenzen fordert diese Seite
Von uns ,Wi ssenschaftlern , 'we·lche 'Aiiforderungen st~lIt sie an up·sere Verantwortung? Wir hoben dieses Wissen zu vermitteln und müssen un s stcindig befähigc: n.
e.s so zu vermitteln, daß es für die Arbeiter anwendungsfähig ist, Es hand elt
Sich vorwiegend um Verwertung der Wissenschaft, Im Nlittelpunkt stehen selbstverständlich die drei Bestandteile des Marxismus-Leninismus, der,· dialektische
und, h~stori sche Materialismus, die politis~he ökonomie des Kapitalismus und des
Sozialismu s, der wissenschaftliche Kommunismus, denn der Marxismus-Leninismus
in seiner Gesamtheit ist Grundlage für die sozialistisc;he Bewußtseinsbildung,
Di e Aufgabe ist darüber hina'us na"türlidl gultig für olle anderen Diszipiinen,
. Ma~ chmal gibt ·es in diesem Zusamme.nhan~ zwei unrichtig e Auffassungen ,
Di e etne ist eihe · einse.itig.e Orientieru ng unte·r Wissenschaftlern, unabhängig von
den gesellschaftlichen Erfordernissen wissenschaftlichen Vorlauf schöffen ' zu - ~ol - '
le,n und dabei stehenzublei.ben , Mir scheint: dos ist nichts anderes als eine Abort d~s !rrtu~~ von der "reinen Wi·ssenschaft", Die zwe,ite be-tHfft eine gewisse
rU IZSlchtlg kelt bei der Anlage der Forschung und der Vermittlung 'wisserischaft,cher Kenntnisse, dergestalt, daß unm ittelbar praktische Resultat·e gefordert werden - extrem formuliert: Um ' wieviel Proze nt steigt die Arbei tsp roduktivität
na ch e.iner Vortra g-srei he ?
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~as eigentliche Probl em besteht in der ri.chtig.en Verbi nqun g dieser bei den
Selten der wissenschaftlichen Arbeit im täglichen Schaffen·: erstens· ständi g Wis'senschdftliche Substanz c;tnZU re-iche rn ; zweilens stets für die Wirksamkeit des Wi ssens zu sorgen, Dazu bedarf ' es des Erfahrung s aust~lUschs zwi s~hen de n Wissenschaftler n und de r Wisse nschaWer mit ihren Härern, Die URANIA ist dafür
el n,e . e~tscheid,ende In stitution, ober sicher nicht die e,inzige, eben deshalb nicht,
we d WIssensvermittlung an c;lie Arbeiterklasse nicht nur ein Problem ein<:!r Ein nchtun g auße·rhalb der Unive rsität ist, sondern gleiCherma/ ßen . der· Un iversität
Und aller ihrer Wisse nschaftler. selbst,
•
I
•
' t .eigen tlich übera II al1er~annt, daß populärw.is5enschaftliche Da rstellung ·des
Wisse ns - das ist kein Kompromiß in bezuq aufs Nivea~ - ein Teil der Arbeit
f des Wisse nschaftlers ist. eben wissenschaftliche Arbeit'? Die· vom VIII. Parteitag
ormu·lierte Hauptaufgabe sche int. mir die Antwort quf diese Frage e·inzuschli~,
~c n , Al so auch in diesem Zusammenhang lohnt es sich, · über das, Verhältnis· von
~uptaufgabe und unserer Arbeit nachzudenken, Die Wirksamkeit der populä·rWlss~nschaftliche!1 - Arbeit hängt ja ob vom Niveau cler. Forschunq und, vO,n der
Bereitschaft des Wissenschaftl ers, Inwieweit ·ist es ihm selbst Bedü rfn is,· sein , im
AUftrage der Arbeiterklasse' erworbenes Wissen dieser Kla sse zu geben, die jo
die günstigsten Bedingungen für wissenschaftliche Arbe it schaff~,
So betrachtet. kaM die propagandistische od er populärwissen sc!1 aftli qhe Vor,
tragstätigkeit aLlch, für -niemanden mehr nur eine Frage :· des Honora rs sein, So
betrachtet, gewinnen wir au ~h Beziehungen zu dem, was den Bes ucher aus der
DPR in der Sowjetunion he ute noch' bee·indruckt: ". ',' daß vor den We.rktätigen
besonders di e politisch 'erfa hre n'ste n und wi ssens,chaf.tlich profilie r~este n Hochschullehrer und Akademiker auftreten die diese' Aufgabe . als . Ehre und Au szeichnunq betrachte;h". ' sthrieb Dr, Di~tmar Kel ler vor drei Wocl'e n in der ' UZ,
un·d d,a ·s können viele vpn uns alls e ia ene m Erleben bestätigen . .
,
."olle Anerkennunq . dieser Seite der wi ~senschaftlic~en ,Ar,beit ~chließt al) ~ r­
dl(1g s auch e in. daß kein Leiter sie mehr als Privat- Hobby des eln.ze!nen W'ssenschaftlers betrachtet oder.!. trotz qegenteiligen Bekenntnisses - behandelt,
Awch hier köflnen wir von de r Sowjetunion eine Menge lernen : ", ... langf~istig
g~plant, mit den Lehrverpflichtungen an den wissenschaftlichen ~inrichtungen
a ogestimmt, breit publiziert u~d propagiert", so wird diese -t-rb~it im scho n qenql~nten Artikel i.iber das Kiewer Gebiet charakterisiert,
I
·
A
us meinen Erfahrungen in uns~re n Bestreben möcl~te · ich .de.m . b :sl)e~ Ge_
sagte~ ' (loch einen" Gecla'nken hinzufügen: Gege.nwärtig entwic~elt sich eine
: große B,ereitschaft"' unter den ,Werktätig·en, besonders ' d'en Arbeitern, Wissen
atjfzunehmen, sich vor allem ,Kenntnisse des Marxismus-Leninismus' anzueignen,
Di ese Bereitschaft ist .sehr gewachsen und wächst weiterr das >spürt 'jeder', der
\ re~elmäßig in' B e trie~en auftritt, Wir hoben die Verp!lichtun'g, diese .'entstehen_
den geis tigen Bedü rfniss~ zu befri,edigen und dabei neue zu wecken • . : _
~ 9~2 (E~twurf)
Leis:tüngssdlaü ::zei:gt~ wie.
studiert undgefo'rscht wird
.
.
...
\
Studentel'l . und junge Wissenschaftler ' aller Fakultäten bereiten
die VIII. Wniversitätsleistungs's chau vor
In den nächsten Tagen erfolgt schäftigt sich eine Vielzahl von Geschichtspropaganda des "Neuen
durch Mitarbeiter der FDJ-Kreis- Studentenkollektiven mit
den Del}tschland" . und der ."Leipzigel'
leitung, des Direktors Erziehung Arbeiten, "Die ' Themenkomplexe Volkszeitung" befaßt, Diese Arbeit
und . Ausbildtmg, der .· Hdupt- sind aus denl 'Forschungsplan der ' erwuchs aus· einem Prosel11inal',
abteilung ÖffentlichkeJ.tsarbeit so- Sektion · entnommen, und von den ·Eine andere kollektive Arbeit von
wie Wissenschaftlern .aller . Fa- wissens<;haftlichen ' . Ergebni ssen ' Diplo11).lehrern (POS) ' mit exakt
kultäten die Vo'rauswahl der Ar- der Arbeiten zum ~tudeI1t~n- ausge\.viese,nem pe;r:sönlichen · Anbehen für die VIII, Universitäts- wettstreit w11'd eine .wesentliche teil jedes , S tudenten untei'sucht
leistungsschau, Erstmalig müssen Zuarbelt ' Zlt ,. ' den , . Forschungs- bestiinmte Aspekte. der Könnensdie vop. den Sektionen vorge- ' komplexen erwartet", so b etonte und Fähiglceitsentwickluhg' als
schlagenen Alibeiten, die' Ergebni:; Hans-Jürgen' Fums,_ Sektionsver- - Bestandteil der Entwicklung SO"" ·,
des Studentenwettstreits sind ' und antwortliche>: f'Ür d~e LeistUl)gS~ - ziaÜsti$cher
P ers"önlichkeiten,
die in ,den folgenden Wochen be- schau 'an deI: Sektion Geschich,te . . Umfangreiche
Untersuchungen
. endet werdeh, ' verteidigt . \verden, : - Eil\ e' vor:bildliche Arbeit · wird wurden dazu ·in Oberschulen t1l1, übe.r .14 .:E;xponate w~rd~n !>is)m der ' Sektion · GeschiChte in dE!!' ternommen und entsprechend in
zum 31~ Januar von· der ,Fakultät V€l;bindung der Forschungsauf- schÜlpraktischen übungen er- '
für ' Philosophie ·und Geschi·chts~ gaben mit ·d~rri G.rurid-' und Fach- pi'obt~Diese.Arbeit soll. eine Hil,fe _,
wissenschaft;! Sektion Geschichte, stuc!!.enplp.n geleistet, Ausbildung für
den . gegenwärtigen
Ge~
f ür die Universitätsleistungsschau und Erziehung mittels übertra- schichtsunterricht darstellen,
v07'geschl.~gen·: ' Kurzbiogr<;l.p.11~en .. g\l.ng v~rant~~ortlicher ., Aufgaben , Aus , der .' Vielzahl der Exponate
der Arbeiten und der ·KollektIve '· und ' deren ' Losung -an ,. Studenten
I
,
.
•
•
•
liegen vor, in den~n in vielfal- ist ~um Prinzip geworden, So· werden .. biS ~nde Feb~'ua: d~e
tiger For-~n die Schwerp unkte der .wird
B.
eine Arbeit von ~usgewal:lt, die dann ~le J~~el­
kommenden Leistungsschau Ein- 48 Studenten des 1. Studienjahres · hge Sektwn auf der Umversltats. gang, gefunden -habep, Seit Sep-. (Diplomlehrer!Mal:xismps-Le~1inis- . lei,$tu.pgsschau .\v.ütßig vertr~ten
, ternbe!' vergangenen Jahres ' be- mus) eingereicht, die sich · mit der können,
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\r'Vettbewerbsaufruf
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Genossin Angela ' frei!
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ähnlicher Weise werden d ie
SV-BevoUmäch tigten und Arbeit sschutz-Obleute geschult.
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Die zweimonatliche Schulung d e.r
Sportorgan isatoren wird im Februar
gemeinsam mit den Kulturfunklio~
nären durch geführt. Es sind weiter
Schulungen zu!' Organisation inrel'sektion eller Wettkämpfe und der
massensportlichen Fernwettkämpfe
vorg'esehen,
i-
., ,
A-nläßlich ,. der , W,ahlv.ersammlung
der Gewerkschaftsgruppe _Zentral- J
stelle ' für das H ochsehulfernstudium,
BereicH • Agrarwissel1sch:~.ften, ., erhoben aUe Teilriehmei' h eftigen P rotest gegen" die 'neuen :Schikanen , sei- ,
teas der an1erikanischen Behörden
ge:geB pie muti ge Kommunistin , Angela "Da,ris,
I
"
~.
Berei ts -14 - Monate · ist die.' am~ri- . ,
l,anische ,Freihei tskäm'pferin . ohne .
Gerichtsverl1aiidlung' .' eirigekel'kert
und i vbn eil1em , Gefängnis zum' anele.ren' 'vers~hleppt worden. Wbrin '
liegt die , ,, 9~fä,brlichl~elt" von ·An'~ .
ge"ra Diivis·? Nu'r weil sH~ bffen , und '
ko'n sequen t' den Kampf für die utJt(~t:- '
drlickte . f~rbige BevölkerUi1~' und die '
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Al;beiterklasse . in ihrem' Land . 'auf- ~
geriommb
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hat:
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Wir '· el'kläl'en · uns : solidarisch· mit
dem New~yol'ker. 'K0mitees , tür· die " , ...,
Befreiung von Angela Davis . und ., .,.
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wün·s chen ~den weltw:eiten Protesten
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vollen ..Erfolg, -Bie , !'Tixon~Regierung "
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unschuldige , pö1it~sch.e Gefangene und ' FR,EIHEIY · FUR . ANGE~ for~erten , zahlrelch.e ' Angehortge unserer ' Umvers!tat
Kriegsgegneri~ Angela 'Davis -freiz1.j- .· so.; FpJ:Gr,u ppen -der S~k!ion ' lV,' die~, ihr Karte·nl 's chickten ;,.. aus Anlaß ' ihr,es
lassen.
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. _ ... , -' , :.- 28•. Ge~urtstages"den die ·mut!ge .Kommu.nistir ge~tern beging, : .
.,
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Im Februar beginnt die zweimonatliche Schulung der Kulturfunktion äre mit dem Thema "Was
verstehen wir unter geistig-kultureHem Leben?" Diese Schulung
wird m it einem Erfahrungsaustausch über den Inhalt der ·I{<;ulturund Bildungspläne verbunden. Er
dient auch der Vorbereitung der
Sektionsschau , Gemeinsam mit den
FDJ-Kulturfunktionäl'en wird im
Juni darüber beraten, wie die Zusammenarbeit zwischen den M itarbeitern und den Studenten d er
Sektion auf geistig-kulturellem Gebiet verbessert werden kann, 'Möglichkeiten der Arbeitsplatzgestaltung,
Gedankenund
Erfahrungsaustausch über die Durchführu ng kollektiver kultureller Veranstaltungen
in den Gewerkschaftsgruppen stehen
ebenfalls · auf dem Programm,
111
I
.l
Einen Schulungsplan der Gruppenfunktionäre beschlossen die Mitglieder d er Gewerkschaftsorganisabon an der Sektion Phyisk der
,Karl-Marx-Universität
in
ihrer
Wahlv ersammlung
am
Mittwoch
vergangener Woche, Er t!'ägt d er
Vielfalt der Gewerkschaftsarbeit,
die auch der Rechenschaftsbericht
der BGL w iderspiegelte, R echnung,
Für die monatliche Schulung der
Vertrauensleute sind u, a, Themen
zur führenden Rolle der Arbeiterklasse, zur ' 'Wissenschaftslrooperation mit ' der Sowjetunion und zu
Problemen der in ternationafen' sozialistischen Zusammenarbeit und
der ökonomischen Irttegration vbrgcsehen, Im Februar ·werden die Vertrau ensleu te eine . Anleitung zur
K0!llrretisierung
der
Arbeitsprogram me der , Gewerkschaftsgruppen
erhalten und im März über die Aufgaben der Gruppenfunktionäre im
sozialistisChen Wettbewerb beraten,
,
.FMJ-Vertrag
mit Kiew
Programme und Konzeptionen fü r
,·die Weiterbildung von ,Lehrkräften
des Marxismus-Leninismus im Bereich des Hoch- und Fachschulwesens
werden . die Wissenschaftler des
Franz-Mehring-Instituts der Karl~
Marx-Universität und der Kiewer
Par.tnereinrich tung- künftig gemeinsam aufstellen, Dazu wurde eine
Vereinbarung
abgeschlossen,
die
beste Voraussetzungen für eine kont inuierliche Auswertung der Sowjetwissenschaft bietet,
Wichtige Arbeitsergebnisse der
sowjetischen FachkOllegen wurdell
den Leipziger Wissenschaftlern bereits in diesen Tagen von Prof. Dr,
Wdowitschenko vermittelt, der in
einem Lektionszyklus über mehrere
Wochen u. a. methodologische Fragen der Philosophie
. erörtert.
, '
Vor ",mgen Tagen staunten a,e und staatlichen bettungen alle~ Ebenen Steh sett geraume.,. Zett be
TAS mcllt schlecht Em Berteht der schafttgen ohne ,edoch mehr als
FDJ GOL 71"t der überschrtft Er emen fragmentartsehen Embhde zu
gebmsse der Umf1age der
gew,nnen Ober dte Tattgke,t der
K ont. ollpostenaktlOn zur Stud,en
Semtnargruppenoetreuer
d,e Emstellung de,. Studenten zum
f latterte aUf , hren T,seh Am Jah Fach Marxl.smus Lentntsmus nebst
rese nde nahm man woll dte Infor entsprechenden Letstungsdurchschntt
matlOn des FDJ Se k Te t a1 s ubcr eine ten uber dIe Kolle1ettventw,cklung
Kontrollpostenaktion
wohlwollend der e,nzelnen F DJ Gruppen außert
und
zur KenntnIS ver s,ch dte MeltThelt der Studenten tn
fO l gte und beetnflußte ,edoch den etner konstruktw knttschen Weise
Verlauf der Untersuchung meht d1.e SICh erfnschend von annltchen
Nun hegt ezne 10m pnmzcr te Analyse Beltchten aus dem Lehrkorper ab
v or dle Metnungen von uber 60 P 0 hebt
Alleingang? ZeLtenden Genossen an der Sektton
e1sten
Uns nutzt nur
staatlIChen
d zs?'tp17. n und zu Lerne1 gebntssen
•
gemeInsame
Arbeit
zusttmmend
zent aller Studenten unserer Seküon
Dr BerlJhard Schulze
WI,S Sekretar und
Sektionsparteileitungs
mitglied der Sektion TAS
w,derspzegelt
Das Dok L'ffient hat vor allem des
halb Gew,cht wetl d,. FDJ GOL
- ubngens ohne tnhaIthehe V Qrgabe
oder Empfe hlung der FDJ Kre ..
leitung - zu salehen Fragen Stel
lung ntmmt mtt den en dte PaTtet
KunsteFZIeher
Marx Un vers tat an e nem Inst tu t In Leipziger Schulen
SIS h aben Sle durch emen K oopela
honsvertlag verbundenen Partner
Akademie und Uruversllät a uch für
andere W ssenschaftsdlszlpl nen ge
nutzt RadIOchemische Arbeits und
Meßverfah en sow e die entsp rechen
den theoretischen Kenntn sse ver
mitteln Akademleangehonge z B
auch den k unft gen B ochemlkern
unserer Umversltat SeIt Begmn
des Herbstsem esters 1970 hat das
Inshtut weiter prakt s"!fe übungen
St !lebe n und Landschaften von
Frank Neub<fuer Fachbereich Kunst
wIssenschaft und KunsterzIehung an
de Karl Marx Um,ers tat s nd ge
genwal tig an der 11 Polytechn schen
Oberschule ausgestellt Angehonge
des Fachbere ches die m t d eser
und v er v. elteren Oberschulen Leip
Z gs gerne nsame Arbeitsprogramme
beschlossen haben werden m t Leh
rern und Schulern uber dIe aus~e
stellten Arbe ten dlskut eren und
Ihnen neue theoret sche Kenntlllsse
h,es Fachgebietes vermitteln '" e
ter nehmen sie aktuelle kulturpol
t sche Ere gn sse zum Anlaß um
Ause na 1dersetzungen zu fuhren dIe
an den Schulen die BeZiehungen zur
b Idenden Kunst weiter verbefen
D esem Anliegen entspncht auch der
gemeInsame BesuCh der 8 BeZIrks
Im Mittelpunkt
k unstausstellung
der gememsamen Arbell steht die
se zen
et11.tge
/'
i _ '/. .
~ Schuler Bez.ehung
als
wesent
Zudem schemt uberhaup{ em
prtnz,pteller Mangel der b,shert
Studenten.Lehrstühle
~:~e;ehrerb'ldUn(l zu Tage zu
Zu
Erzl ehu ng
zu
selbstandtgen
schopfenschen thre eigenen Kral
te erkennenden Personltchketten
durch aktIVe AusemandeTsetzung
m,t den Prob lemen der Kmder
Warum DIcht bel uns
Studentenlehrstuhle fur PlOmer
und Komsomolarbeit
(m UZ 2/'12 Seite 3)
Der Arilkel von PrOf Uhltg und
Jugendltchen
etgentheh
j-mdet metne pnnzl.plelle Zustl.m Herzenssaehe el. tes Jeden Pado.
mung Es sollte auf ,ede" Fall m gogen w urde reduz1.ert aUf Fe
Zu1cunft vermt.eden werden daß rtenlager und Schul praktika
Es
so llte aber nun endltch Prinzip
noch hauf ,g erst
drztten oder der B,lduno und ErZIehung der
VIerten Studtenjahr "handgTet! Studenten von Anfang an wer
l,eh
erleben daß
Lehrer den Dte Studentenlehrstühle smd
werden sollen ln meiner Aus em guter Anfang wenn ste an
bildung habe ,eh dtese Onent,. unser er Unwers'l.tat m t t schlecht
1ung VOn Anfang an l eider ver
b,lanz,erten Lel>Tplanen moglteh
m'ßt
s nd
NIcht verwunderllch daß elm
dl e Lehrerstudenten
,m
WIe
heute
.,e
ge Studenten steh nun tn threm
Bemf ",eilt wohtühlen bzw zu
geben daß SIe falsch stud,ert ha
ben da(ß) s.e mcht dle L ehrer
wze dte d es
Forschungsstudent Andre Geyer
Dlpl Lehrer
KunsterzlehunglGescluchte
Jetzt Sel,tlon ML
In
Auswertu, 9
der
Kontroll-
postenaleUon hat d.e
Sektwn8
sen Sobolewsk, verallgemeinern Der le,tu, G eISte Maß lahmen beschlosDirektor fur E ztehung und Au,bII sen Es wird ,edoch darauf ankom
daß
die
Partetl..tungen
Verbandsaujtrag ernst zu nehmen dung mUß mit d en L ehrkollelettv men
das Studium des MarXIsmus LenmlS le.tern ernsthaft p Ufen Wie die staaa,chen Lettungen und dlO FDJ
mus als FDJ Ob,ekt Nr 1 anzuse
Empfehlun g der FDJ GOI. zu real! n1. ht 1solte1 t auswerten Der begru
hen In threr Stellungnahme zum Sl.e en tst ket te Betreuer einzuset ßenswerte AlleLngang der FDJ muß
ML Studtum stellt dze Gruppe lT/41 ze n d'e meht in ,hret Gruppe unter zu geme'!. 1.samen Maßnal1,men und
gruppenbetreue1
G enos
Komplexe ltseh ,edoch
Der entschetdende Auftrag des VIII Parteitags der Sozlallstl
sehen Einheitspartei Deutschlands an uns, die WtSSenschaftler
Studenten, Arbeiter und Angestellten der Karl Marx UnIversltct
fur das Jahr 1972 besteht dann elllen eigenen wurdlgen Beitrag
zur Losung der Hauptaufgabe des FunfJahrplans zu leisten W,r
lehren und lernen, Wir entWickeln die Wissenschaft Im Dienste
der Arbeiterklasse
da$ Ist der Ausgangspunkt all unserer An
strengungen
Verbesserungen beIm
Werkkuchenessen
Auf Grund e ner Anordnung des
M n sters fur Hoch und Fachschul
we.en wud fur Studenten der staat
I che Zuschuß fUI Mensa Essen Je
Tag VOn 000 M auf 050 M erhohl
Diese gr aßzuglge Maßnahme der
Reg erung ermogl cht den Mltar):>el
tern der Abt Mensen und gastrollO
m sche E lllichtungen em ernah
rungsphysl(Hog sch und qual tab"
vesentI ch ve bessertes Mensa Essen
herzustellen da d e Erhohung des
Stutzungsbeb ages ausschließlIch dem
Naturale n satz zugute kommt
Lumumba-Ehrung
am Herder-Inslltut
Des afnkamschen Nabonalhelden
Patnce Lumumba gedachten m der
vel gangenen Woche Studenten und
Asp ranten aus mehr als 50 Staaten
11 Jah e nach der E mordung des
ersten Mlfllsterpras denten der Re
pubhk Kongo gelobten Sie auf e nem
Meetmg am Herder Insbtut die be
deutsamen Ergebmsse des pOlitischen Kampfes VOn Patnce Lumum
ba stets zu bewahren und den von
Ihm emgeschlagenen Weg konsequent
fortzusetzen Im Namen semer Kom
mll tonen sprach de, kOngoleSische
Student Georges Etangabeka d e Ge
wIßhelt aus daß d e mternationale
Solidarltat die antikolomalen Krafte
WIe b sher unterstutzen werde das
Erbe Lumumbas 111 aller Welt an
zutreten
an der Karl-Marx-Universität im Jahre 1972
(Entwurf)
Schlußfoloe ungen
aller
Partner
fuh en D eshalb Wtra d,e Sektions
pa, teilettung Stch auf ihrer nachsten
Bel atu 1(1 mit den Ergeb "ssen der
Kont ollpostenaktio1t
besehafttgen
und Empfehlungen fur Lehrkrafte
und Studenten erarb .. ten
effekhve und praxIsnahe Ausbildung
der Studenten sowIe die Unterstut Auf der
zung der pOhhsch padagog schen Ar
belt an den Schulen So absolv eren 8 KunstausStudenten des 1 und 2 Stud enJah
stellung
res PraktIka an den Schulen wah
lend s e be~onders m d e PIOnier des BeZirkes
und FDJ Arbe t embezogen wer
den Sie tragen aktiv dazu bel die leipZig
Jugendstunden vorzullerellen und
durchzufuhren
und
d e Wand IGeoHnet
zeitungsgestaltung zu verbessern
D'en,lag-Freltag 9-18 Uhr
Sonnabend 9-17 Uhr
Sonntag 9-13 Uhr)
Das bedeutet fur uns alles zu tun, um wissenschaftlichen Vor
lauf fur den theorellschen und praktischen Kampf der Partei der
Arbeiterklasse zu Schqffen um wlchllge Beitrage zur kontlOUler
lichen und stabilen EntWicklung der VolkSWirtschaft zu leisten um
der sozlall<ttschen Gesellschaft Absolventen zur Verfugung ZU stel
len die hohe fachliche Kenntnisse mit fundiertem pollllschen
Wissen verelllen
D e bisher fu das IVlensa Essen
von den Studenten zu zahlenden
Essente Inehmerpre se ):lIeiben !ll
gle cher Hohe bestehen also 0 80 M
(Natural~ nsatz Jetzt 130 M) oder
060 M (NatUlalemsatz jetzt 110 M)
Prof Dr
Hernz Wagner,
AltmagnIfizenz
Prof Dr Mayer
RezItatorengruppe
Im Bereich MediZin
Am 9 Februar Wird I TI Bere ch
MedIZin als neuer' volkskunstlei
scher ZIrkel eme RezItatorengruppe
gegLUndel 1Jm 1600 Uhr treffe n
Sich Im Kulturraum der Stomatolo
Fur die besten Be Irage Im Monat ge d>eJen gen Studenten Mitarbel
Januar wurdep ausgeze chnet.., Dr ter Schule! und L ehrlmge de.s Be
Wolfgang Ursmus (UZ 1/72 Seile 6 leIchs die b sher m t RezItatIonen
Zehn Jahre KI n k fUf Herz aufgetreten smd bz" SIch auf di e
ch rurgle) Gudrun Schaufuß (UZ sem Geb et we ter b Iden mochten
1/72 SeIte 3 Rudolf Rochhausen - D e Le tung ube!mmmt der Schau
Sem Leben begann als er lehren spieler Wolf Markoff
du He) P of Dr Gottfrled Uhllg
(UZ 2/72 Se te 2 Warum n cht bel
uns Studenten Lehlstuhle fur Po
n er und K om somolarbe t) Jochen
Selb tz (UZ a 2 Se te 6 E n Fe el
tag In K1ew) Detlev De n nger (UZ Ber cht gung
3/72 Se te 3
Unser Ziel ISt daß
D e Unte sc1 r ft unter de n Art el
Unser Z el gt daß jeder be v ßt siu
Jeder bewußt studiert) Rolf Spalte
d e1
3/72) m uß :r cl t g h e ßen
holz (UZ 3/72 Se te 2
Dem Karl Det et (UZ
D e n nge
FDJ Sek etar
GO
PI
ySfk
und
un ter dem A k el Von
Lebknecht dem haben wir s ge
der
Sowjetun
on
lernen
Ku
la
FOPP
schworen) Dr Otlo Muller (UZ
3/72 Se te 1
Von der Albelter
klasse lernen Jeder l<ennt seme .
Aufgabe gel au )
Ernennungen , '
Ebenfalls eme Anerkennung er
halten Remhard M\,lIer (UZ 2/72
Seile 4 Konze> tbesucher von mor
Der Rektor ernannle
gen heute erz ehen) Elke Wlegand
(UZ 4/72 Se te 4 StudlObuhne mit
Prof Dr sc nat Gottflled Sc h u
s t e r zum stellv Dlleklor fUl Erzle
Volker Brauns Freunden )
Um d e Verbesserung der ArbeJts
und Lebensbedrngungen der Stu
den ten auch zu Vel besserungen d er
Ve,solgung der Mitarbeiter der
K-all Marx Unl'VeiS ta t Zu benutzen
w rd den Beschaft gten d e bisher
am Mensa Essen teilnahmen die
Mogl chkert gegeben d eses Essen
als Welkkuchenessen we terh n em
zunehmen S e haben dafur emen
hung und Ausb Idung der SektIOn Essen te Inehme, prelS von 1 05 M zu
entr chten (Naturalemsatz 130 M)
BlOW ssenschaften
Außeldem WIrd we terhm em Essen
fur 070 Mangeboten. (Naturalem
Er dankte dem b shel gen amt e satz 095 M)
renden stellv D ektor Dr Peter
De Ver kauf von Essenka\ ten an
Pflegel
Betnebsfremde
ISt grundsatzlIch
untersagt Ausnahmefalle s nd m t
dei Mensa Le tung - 701 Peterste n
weg 2-8 Tel 35115 zu vere nba
Fur Betr ebsfr emde wer den zum
:: " Ve.r~eidi9ungen . ., ren
Na turalemsatz
Zube eltungskosten
n Hohe von 0 90 M Je Por tlOn er
hoben Zum Be spiel bel Mensa
Promotion A
Essen 2 20 M oder bel dem norma
len Werkkuchenessen 185 M
Fre tag 4 F ebruar 14 Um Sek
D ese Regelung wurde mt den
bon
P adagoglk/Psychologle
70~
Gus t~v Fl eyta g Straße 42
2 Stock gesellschaftlichen Orgamsationen der
I echts Z, 73 H err Gerhard D ie t z e Karl Marx Un v ers tat abgest mmt
Thema Grundlagen und Grundzuge
des
zcntralgclcltetcn
tcchmsoocn
Hochschulfet l1studmms In dCI DDR
, Veranstaltungen
D enstag 1 FebLUar 1615 Uhr
Sekt on PhYSik 701 Lmnestraße 5
Ho saal f ur 1 heoret sche Phys k
KolloqUium Thema SpmpolarJsa
tlOn und Lellungsmcchamsmus In
Halbleitern Es spr cht Prof Dl
ISo 1 0m 0 n P a r s
Unter Fuhrung der Arbeiterklasse und Ihrer marxistiSch lenI
mstlschen Partei auf der Grundlage der reichen Erfahrungen der
sOWjetischen Wissenschaft nutzen wir den sozlallsllsdlen Wett
bewerb als entscheidendes Instrument Im Kampf um hochste Lei
stungen zur Starkung unserer sozlahsllschen Deutschen Demo
krallschen Republik
Ziel und Sllln unserer Wettbewerbsfuhrung Ist es alle unsere
Krafte fur die Verwlrkhchung der vom VIII Parteitag der SED be
schtossenen Hauptaufgabe elllzusetzen und dafur die Bewegung
Sozlahstlsch arbeiten, lernen und leben III breitestem Umfang zu
entfalten Die Aufgaben und das Ziel sllld klar farmullert. Sichtbar
fur Jeden Das Wohl der Werktallgen, Ihre allseitige EntWicklung
unter Frelsetzung Ihrer schopfenschen Krafte und Fahlgkellen Isl
Ausgangspunkt !!nd Ziel unserer Arbeit
.Was der VIII ParteItag beschloß, Wird sem' Dafur unser Wart
und unsere TaU
..
oJ
In Ihrer
Buchhandlung
eingetroffen:
ArbeItsmaterIal zur Direktive des
VIII Parteitages der SED zum
FunfJahrplan für dIe Entwicklung
der VolkSWirtschaft der DDR 1971
biS 1975
Arbeitersemma, Eigentum - Mit
bestImmung - Systemveranderung
Schöne Aufgabe für URANIA: Schöpferisches Denken fördern
UZ Genosse Er eh Honecker betonte dr ngl eh aul der Grundlage e ner
IM dem freundschafll chen Ge,prach 1W schen dem Bez ksvorstond der URA
das er n de vergangenen Woche mit NIA und dem Rektor abgeschlossenen
namhalten Natur und Ge,ellschalts Vere nborung m Zusommenw rken mit
w ssenschaltlern fuhrle daß das Zen den Le tungen der Sekt anen Inst tute
tralkomltee der SED den Beitrag der und des Bere ehe, Med z n e n Themen
mit Prof Dr Wolfgang Menzel, URANIA lur Ge,laltung der sOlah,h angebot der Ko I Morx Un vers tat fur
VOrsitzender der
sehen Ge,ellschaft In der DDR hoch Vort äge 1U e 0 be ten und dalur d e
Mltghedergruppe der URANIA e nschatlt Der Ersle Sekretar des ZK entsprechenden Referenten zu gew n
unterstr eh daß es fur die URANIA nen Das Gesprach des Ersten Sekretars
an der Kar' Marx Umversltat
e ne R esenarbelt aber auch eme des ZK der SED m t der Delegat on des
schone Aufgabe sei. mit wissenschaft Pros d ums der URANIA hol deuti eh
1 eher Saehkennln s da, ,chopfer sche geze gt welch e ne w cht ge gesell
Denken der Menschen zu fordern Auch schaf tI che Funkt on unsere Organ so
Wissensdl0ftler der Karl Marx Un verSI t on hat We vele Kenntn sse E kennt
lot, nd akt v • der URANIA ta hg 5 e n sse und IJberzeugungen konnten ver
vere n gten 5 eh En~e vergangenen m ttelt werden wenn Jeder der etwa
Jahres zu emer M tghede gruppe on 2000 W ssenschoftler unserer Un ver
unserer Un vers tat Welche Aufgaben tot - sagen w r - nur ver Vortrage m
Johr holt Dabe wollen w r dos W r
hat ,e s eh ge,tellt'
Prol Menlel
Der P os dent der kungsfeld verb re tern uns n zunch
URANIA Pro~ Ding Ebe hard Le b mendem Maße an die Arbeiterkiosse
n tz betonte n dem Gesprach m t Ge vor allem an d e Arbe ler m den Br
nossen E eh Honecker daß d e URA goden und ,oz 01 st schen Ko lekt ven
NIA h e Aufgabe da n seht oul allen und an d e Jugend wenden Auch
unsere Un vers tot selbst wollen w r da
Geb elen der Gesellschofts
Nalu
und der teehn sehen W ssenschaften
e ne v elfelt ge d ffe enz erte lebens
nahe und nte essonte populorw ssen
schaftI che A be t und massenw rksame
P opaganda zu le sten Dafu d ego
Ben w ssenschaftl chen Potenzen der
Karl Mo " Un vers tal lur d e Stadt und
fur den Be2 k Le pz 9 n we taus hone
rem Maße als b sher w rksam zu
machen st Hauptenl egen Unserer M t
UZ 4j72, Seite 2
...
g ede gruppe
In den nochsten Monaten
st vor
de FDJ und DSF W r konnen uns
XXIV Porte tages der KPdSU und des z B gut va stellen daß Forschungs
VIII Parte tages der SED zu le sten studenten an d e papula w ssenseha t
W r wollen helfen d e v e fa 11 gen 1 ehe A be t he ongefuhrt werden Von
theoret sehen Ideolag schen und p ak der URANIA Bez ksS\'klon Inte nal 0
t schen Fragen zu beantworten dem l nie F agen w rd e n zwe Joh ger Ku s
der Verw rkl chung der vom VIII Pa te
Schule Junger URANIA &efe enlen
tag gestellten Hauptaufgabe verbun
durchgefuhrt we den
Unser Inst tut fur
den s nd bemerkte der P os dent der nte not anale Stud en w d d esen Ku s
URANIA zur nhaltl ehen Or ent erung entwekeln und betreu en und ka nn
unserer Arbe t
s eh da be auf E fehrun gen der sowJe
Davon mussen d e Themenangebote t sehen 0 gon sat on
Snan Je
stutzen
sowohl der gesellschaft, ols auch der
M t der Gesellschoft fur Deutsc
naturw ssensehaftl ehen 0 52 pI nen au s
gehen Auch d e Verm ttlung nalur SowJet sehe F eundschaft mochten w r
vor allem schon recht bald eng be der
w ssenschaftl eher und techn sche Ken
n sse muß stets dazu be togen das Vorbere tung auf h en 25 Jah estag
ma x ,t ,eh len n st sche We tb Id das zusommena be ten und gerne nsam n
ha tsre ehe massenw ksame Ve onsta l
SOl 01 st sche Bewußtse n ZU entwekeln
vor 0 em zum 50 Jahrestag
tungen
und zu fest gen
W ssenschaftler
unse er
M tgl ede r
de
Grundung der UdSSR
D rektoren
unse e
E nr chtungen beroten we d e e nzel
nen W ssenschaftsd sz pI ncn cl esem
Anl egen am w rkungsvollsten Rech
nung tragen Unbed ngt solite d e Ar
be n eht vergessen
Es st unser besanderes Anl egen auf be t fur d e URANIA n den Wett
hrem Geb et bekannte und fuhrende bewerbsp ogrammen Aufnahme f nden
W ssenschoftler zur lJbernohme von
UZ Wurden Sie uns b tte noch enge
Vortragen m URANIA Vortragszentrum we te re Vorhaben der Mltgl edergruppe
cnzu egen
nennenf
UZ Was Ist bel der Erarbeilung der
Prof Menzel Unsere Gruppe hot s eh
Themenangebole zu beachten'
am 8 Dezember 1971 konst tu ert 5 e
Prof Menzel In erster L n e geht es hat zwar n der popularw ssenschort
I chen Arbe t bewahrte akt ve M tgl e
uns darum einen entsche denden Be
trog
be
der
Vorm ttlung
des der aber als M tgl edergruppe nod1
theoret sch deo log sehen Gehaltes de, ke ne Erfahrungen
Band 7/ 1971
359 Selten 18 Malk
PrQkofJevl M A
Die sowJctIsdle Schule in der
gcgcnwartlgen Etappe
97 Selten
~
50 Mark
überzeugung'blldung lll1 Staats
burgerkundeunterricht
156 Seilen 475 Mark
Seghers Anna
Uberfahrt
E ne Llebesgesch Cl te
I
176 Se ten 690 Mark
vo be e
gruppe werden Im E nvernehmen m t ten Abe n eht nur aus d csem Anlaß
dem Rektor m t den D rektoren bzw Es st ube hou.pt e n entsche den der
stellvertretenden
WlssensdlRft nnd MenSchheIt
EckpIe ler unserer A be t d e Ra e der
SowJetun on eIs Zentrum der revolut a
naren Weltbewegung als Hauptmocht
Buchhandlung
Franz Mehrmg Haus
Goethestraße 3-5
und Kern der soz al st sehen Staaten
gerne nschaft
h e E lungenscharten
be m kommun st sehen Aufbau n \V ~
Da~
senschaft und Ted n k ouf e nem hohen
br cht
N veau massenw ksame
Prapa gap la
Zu ve m tteln Unse e ge amte A be t
st vo n der E kenntn s du chdrungen
daß d e SawJetun on das Zent um des
RedakUo lskollcglum
\
Roll Mobjus
Ina U
(ve anlwor lICher Redakteu r)
G sa
Pietrusd ka
(Red~k
eure)
Or rer nat Wal lgang Dietzsch Ha s
Groba Or phil GUnter Katsd Gerhard
l\1:atho v Jochen Scl tevoJgt He gard Vo
gel Dr ph Wo (gang weiler Veröftent
cht unter Lizenz Nr 65 des Rates des
Be rkes Leipzig _ Erscheint wöchent
lieh
Anschr .ft der Rel1aktlon 701 Le1p
zlg PSF 020 R tterstr 26 F ernruf 7 19 72 64
Bankkonto
5622:n !i50 000 bei der
Menschhe tsfortschr tls d e SowJelw s
senschoft fur uns Mo ßslab st
UZ W" danken Ihnen und wun,d,en
Le~pzlg Druck LVZ
der URANIA M Igl ederg Uppe e ne er Stadtsparkasse
DruckereJ Herrn.mn Duncker m 18 133
fofgrelche Arbe t
Lelpug
- D e starkeie Nutzung der Er
I enntmsse der SowJet vlssenschaft
n der Vorberellung deI Lehrver
,lll1staHungen durch grundliche Aus
vertung der SowJetlIteratur und
durch planrnaß g organ s erten W s
und
Studentenaus
senschaftIe r
tausei lnlt der Sow]etun on ''' as
\ on W ssenschaftlern w e von Stu
den ten fr 1d erte Russ schi en ('lISSe
e la ngt
- D e Ge" nnung der Student e 1 ft r
d e Tetlnah n e am soz al stIschen
Str denten weltstre t und Unterstut
zung der FDJ Grundo gamsat Ollen
und lellungen m der Fuluung d e
ses Wettstre t es Anlrnupfend an die
guten ErfahLUngen der Arbeit m t
J u~en dobJel len werden w r dIese
Arbe t auf der Grundlage der E.'in
l e t von For schung und Lehre In
te s v eren und 1n Zusammenarbe t
mit der FDJ dIe 9 Umversllätsle
stungsschau geWlssenhaft vorberel
ten
Daruber hmaus SInd dIe sozlali
st sche WehrerzIehung die mUSisch
asth ebsche Bildung und deKor
p€tkultur als wesentliche person
1 chi e tsb ldende Faktoren zu un
l ennbaren Bestandtellen des Aus
und Erzlehungsptozesses
b Idr ngs
zu entw ekeln
D e mmer gloßere Konzentr e
rung der Studenten m den Wohn
he men der Karl Marx Umvels tat
eI fordet t
d e Ar belt In diese 1
Wohn helmen 11 enger Zusammen
a be t TI t de FDJ als festen Be
standte I n den Ablauf des BII
dungs
und
ErzIehungsprozesses
e nzu bez ehen WIr sehen dabeI ab
Schwel punkte der Erz ehungsarbe t
d e Schaffung soz ahstiseher Ar
beltsatmospha e und soz alisbscher
LebensweIse m den WohnheImen In
de E nbezlehung der Helme m das
pOlitische Leben des Terntor ums
und m die G ewalulelstung von Ord
n lOg und Sichel hell
Wir \oer den d e staaflichen Plan
a Ufgaben 111 der Zulassungspohtil<
u d Absolvenlenvermlltlung voll
1: eal seen Darunter ve stehen w r
or allem besondere Forderung von
K ndern der P odukbonsarbe ler
ve antwor tungsbewußte
Auswahl
und zIelstreb ge Forderung der For
schungsstudenten
Wachsende Aufgaben stehen vo~
a llen Lemer ausb Idenden Sekt 0
nen Die M tarbe te, d eser Sekt 0
nen werden daher d e besten Erfah
LUngen n der Ausb Id ung und E
z el un g vo 1 D plomfacl lehrern fur
d e soz al stlsche Oberschule veraU
gemelneI 1 m t dem Z el e ne e n
heltl che Konzept on fur d e ganze
Un vers tat auszum bel ten d e so
wohl d e gememsamen Anl egen w e
a uch dIe spez fIschen Aufgabe 1 be
lI1haltet Große Aufmerksami« t ISt
1n der Lel rel b ldung der schopfe
Ischen Ane gnung und Anwend un g
de, mate lallstIschen D alekt I
1
d e padagog sei el1 TheOl e und PI a
XIS und der Herstellung neuel effelc
t ve Bez ehu 1gen zw sehen T heo e
und P rax s v or allem n den Lehr
Fur d ie Schaffung eIßes praxIs • ve a nstaltungen zu w dmen
wirksamen wissenschaftlichen Vo
E n "esen tl chet BeJtrag deI Ka I
laUfes fUl die Ausbildung und Er Marx Un vetsltat
zu
Ve w rk
Ziehung der Studenten nach den I chung des p ' oletanschen Inter
Maßstaben der an den soz alistl nat onah sm IS besteht da n
d e
schen Hochschulabsolventen zu stel große Anzahl de, an der Karl
lende n Anforderungen tragen d e Ma x Umvers tat
m maü 1 ulierten
Hochschullehrer und besonders d e ausland sehen
Stud eren den
zu
Lehrstuh1mhaber sowohl als schop hoch qual fjz erten PeISo 11 chi elten
fer sche W ssenschaftl erpersönl ch und zu zuverlass gen F eunden der
ke ten wie als politische Le te, von DDR auszub Iden u d zu etz ehen
Kollekbven eme besonders hohe Ver Das veilangt vor aJl e n h e volle
ant\\ ortung Von besonderer B e E nbcz ehung n den Gesamtp rozeß
deutung fur die Fuhrung und Orga de
Ausb ld u 19 und
E z el ung
n s erung des SOZialistischen Wett d u eh das Helder lnst tut und d e
oewel bes ISt daher d e Du ehselzung ausb Idenden SeI tonen va allem
und mhaltliche Verbesserung deI 1 d e ma x st sei len n sbsche A s
Stud enplane Im Grund und Fach b ldung u nd Erz ehu ng und n d e
studIUm III allen Fachncht ungen be FDJ Sem na gruppenarbe t
sonders 1m marXIstisch len n sb
Unse e Wettbewerbsseh « tpun l te
schen Grundlagenstud um und d e be der At sb ldung uncl EIZ ehung
Ausar bertung der Lehrbucher Ma
von hervo ragenden SpeZIalisten d e
x stlSch lemn stIsche
Ph losoph e
a 11 hre Fah gke ten m den D enst
Mar x stisch len nlst sc he
Poil der soz al sttsche
Sache stellen
tische ökonom e und W sse lschaft s l d auf der GI undlage de bestat g
lIehet Konunumsmus
ten Plane
D e Karl Marx UmverSltat Ist d e _ D e Velantwortung des Lehlko
Un versItat d,e als emz ge Lehrer pers fr r d e Herausb Idung e nel so
fUl Marx smus Len msmus ausb11 zlallst sehen Le nhaltung a lle Stu
det de en Sei bon Mar x smus Len
denten • TI Kampf um sehr gute Stu
nismus Le tsektlOn fur d e Sekt onen dJenle stungen
e ne
verbessei e
der Republ I< st und zu der das In und straffe Organ sat on und Ord
st tut gehort d~s d e Verantwmtung nung Im Studienjahresablauf u ld
fur die We terb ldung der Mar" s d e besondere Unterstutzung des
mus Len n smus Lehrer der gesam 1 j>tudlenJahres die Verbesserung
ten Republli< tragt Deshalb werden der hoehscnulmethod sche 1 Aus
WH uns 1m Wettbewerb In dIesem und Wel terb Idung des Lehrkorpers
WIChtIgen Lehtbere ch besonder s
D eHerstellung soz al st scher
darauf konzentlleren d e ntersek
tonelle Gememschaftsarbe t zw. Bez el ungen ZWIschen Hochschul
schen den ML LeI rer ausb Idenden lehr ern und Studenten wobeI de n
Kontakt
zw sehen
SektIonen der Sekbon MarXIsmus peI sonlIchen
Lemn smus und dem Franz Meh Hochschulleh rern und Studenten
rmg Inst tut zu vert efen und den und der quahflzlerten Tat gkelt der
wlssensehafthchen
Memungsstrell Semmarbetreuer b esondere Bedeu
tung zukommt
zu entWickeln
WH qngen um die Enelehung
emes hohen w "sensehaftlIchen NI
veaus und um hohere Effektlvllat m
der fachl chen Ausb Idung und Idas
senmaßIgen ErZIehung der Studen
ten Iß der pol bsch Ideolog schen
ulld
wlssenschaftl eh theoret schen
QualifIZierung und Weiterbildung
aller Un versltätsangehor gen und
um
gr oßeren
wlssenschaftl chen
VorlaUf durch unsere FOlsehung I'
212 Seilen 6 Mark
Des we tere n st eben w rene Zu
sommenorbe t mt ande en gese Isdlaft
I ehen 0 gon sot onen an va erst mt
, .~,';,o,."".,.
•
62 Seilen 6 20 Mark
1II1111111111t11l11lt1l1l1l11ltltllltltltltllllllltltltltltltltlllltltllllllllllt 1tllllltlllltltlllltltlllllllllltltlllllltllllllltltltlllltllllllltltltllllltlllllltltltltltltlllltlltUltlllllllllltllllltlt1tltltllllllUIIIUUltlllltUUUIIIUllltllllllltlllltltlllltllllllltUlllllllllltlllllllil 111111111 1I11t11t1t1l11t11t 1I111t1l1ll1ll1l11t1ll11t1t1t11ll1t1l1t1f
zum
SOZIALISTISC EN WETTBEWERB
em1.ger Genossen Betreuer m tt thren che1
Beste Beitrage von Lesern
und Autoren Im Januar
~ .t~(}4I4A ;oA -;;J IlCh erkannten
~ Aufruf
pe be1getragen hat Für d,e Lehr
krafte erwacltst da, aus d,e Auf
gabe d,esen Prozeß ?Wch lconsequeltter und intenStver m,t dem Z,el zu
verlmupfen hohe, e pOlittsehe una
fac"hche Stud,enlelStungen zu errel-
G r uppen sehr ernst nehmen und dIe
Erfahrungen der besten Semmar
<ler Lehrerstudenten RUSSISch Eng neht haben
tn bezug auf den , aptde
herausoegTlffen dte fur Parte. und gesunJce1ten
Letst'/.l.ngsdurchschn~tt
D,e beste, Studente , bestat oen
staathche LeItungen mcht nur uber m-z.t recht fest
Es kann n1.cht nur aus eIgener Ert ah UTIQ
daß der
denkenswert stnd sondern dte Ver unsere Schuld sem wenn plotzltch Kanpf um den Tite l S02!(Lltst sehes
pfltchtung etnsehlteßen gemeutsam sold, em Le.stungsabfall zu ver Studentenkolle7 tw'" wesentltch zur
mIt der Jugendorgamsalton Wege zel..chnen 'Ist
Festtgung u, d Starkullg iltre, Grup
Spez alkenntmsse auf dem Gebiet
der Kernshahl ungsmeßtechn k e g
n en sich PhysIkstudenten der Karl
dei Deutschen Akadetme d er W s
senschaften an In regelmaßlg abge
haltenen Forschungspraktika werden
Ihnen dort ze tgemaße prax svet bun
dene Aufgabenkomplexe der Iso
topentechn k e lautert Datrut setzt
das Zentral nshtut fur I sotopen und
Strahlenforsch u ng der Akadem e d e
enge Zusammenarbe t mIt der Um
vers tat im t d e bereIts m Jahre
1956 begrundol wurde D ese n
mehr als 15 Jahren gewachsen e Ba
Bere,!s je tzt st ellt fest daß dIe
b,shertge Praxts des Einsatzes von
Semmargruppenbetreuern geandert
werden muß D,e Parte. l eitungen
w erden d,e krtttsclten Hlnwe.se de
Studenten uoer d w ZusammenarbeIt
Aus der li'ulle der emnttelten E,
gebnzsse
mll rad oakliven Substanzen fur die
angehenden Verfah enschemlkeI" e n
ger chtet D e Praklika mIt RadIO
nukl den be m KooperatIOnspartner
stehen daruber h naus auch auf den
Ausb Idungsprogrammen der Leh
l erstudenten In den Fachr chtungen
Phys k/Mathemalik sowie Mathema
t k/Phys k
Isotopenpraktika
an der Akademie
zur pos,ttven Veranderung zu suchen
und zu beschretten Etnen zentralen
Platz mmmt dte Aufdeckung der
Ursachen etn warum. sowohl dte
LeIStungen als auch d,e Stud,en
d.sz,pltn im Fach ML ,m 1 StudIen
Jahr schlechter als 'ln den 'I1brzgen
Studlen,ahren
smd
I "besonde e
dte Gruppen J 1 u nd I 3 aus dem
Beretch Romantshk Leh er und
e,mge Gruppen der Fad,schule s nd
noch welt davon entfernt zaren
Wu b etr aClllen dIe ZIelstrebige
und planmaßlge Weltcrbtldung aller
AngehOl gen deI' Kar! Marx Umver
s tät und die Verwlrl<hchung unse
rer
Welterblldungsverpfl chtungen
vor allem 1m Terutor utn als we
sentl che Planaufgabe Im sozJahstseh e 1 WettbeweI b stellen WIr uns
dabe d e Aufgabe das wISsenschaft
lIche N veau u ld d e polit sch Ideo
log sche Wuksa m l eJt aller Weiter
b Idungsver anstaltungen vor allem
du eh d e weliere Ane gnung des
sehopfer schen Ideengehalts des VIII
P arteitages der SED standlg zu er
hohen Besonders konzentrIeren w r
W1S a uf d e Ve m tUung unseler
w ssenschaftl chen
Kenntn sse
wel tanschaul chel
okonom scher
und popular" Issen schaftlIch natur
w ssensch aftlieher - an cl e Arbel
tel klasse
InSBesondere or ent e en WIr uns
a uf die pol t sch deolog sche und
W ssel scl aft! ch tlleorebsehe
Qua
I f,z erung des Leh korpers als das
Hauptkettengl ed des Kampfes um
em l oheres N veau n allen Berel
ehen u 1serer A be tAusgehe 1d \ 0"
den Erfordet n ssen det Sekt onen
und auf der Grundlage der Kader
perspei tIvj.1r og' amme stehen da
uber 1 naus m Mlltelpunkt des We
terblldungsprogramms
de
pla n
m Iß ge E fullt ng der P omotlOnen
A und B be E haltung allel Qual
t alsa nIo deLUn gen
d e We terb I
d un g n der russ sehen Sp ache die
l oel schuln ethod sehe
We lelbll
dung de m I ta poilIsche und kul
turpollöscl e We terb Idung
DIe Grundot ent erung fut unsere
Forschung besteht m der Zlelstrebl
gen Schaffung von wissenschaft
I ebern Vorlauf fur den Kampf der
Partei und die Etfordetn sse des ge
sellschaftlichen
ReproduktIOnspro
zesses
Wettbewerbsschwerpunkte der Im
gesellschaftlichen Auftrag betne
benen Fm sehung s nd fur uns
Die KonzentratIOn des Far
schungspotenbals auf gesellschafts
pol t sehe und VOlkS\Vll tschaftllche
Schwerpunkte entsp ecl end den Be
schlussen d er Parte
- D e Verstarkl ng der B Idungs
'orlaufforschung und Bildungsfor
schung und (e Herstellung e l er
s nnvollen E nhe t von Grl ndlagen
und ange\\ a ldter Fo schu 19
D e Ausarbett n g von Lehl
bueheul SOWle von erfotderlichen
Lehrmatenalten Insbesondele durch
d e Entfaltung des wissenschaft
hchen Lebens und e nes n veau
vol len Memungsstre tes
- D e kooperat1\ e Zusammenarbe t
mit u lseren Hauptpartnelll In der
DDR und m t w ssenschafthch en
E nr ehtungen der SO" Jetum on IlS
besonder e m t de 1 Fr eundschafts
umversltaten Klew und Len n glad
aber auch mIt UUlversltaten anderer
SOZialistischer Lander
- Der Ausbau der lDterdIsz pI na
ren For schung nach dem Be sp el
der SektIonen ChemIe Physik Ma
themahl und der ML Lehre r aus
bildenden Sektionen und d e For
derung der Zusammenarbe t zw
schen Natur und Gesellschaftswls
sensehaftlern
- D e Erhohung der ForsChungs
effektiVität dUlCh Rat onalls erung
der LeJtungs und Forschungsp 0
zesse und vor allem aller auf d e
Forschung e nw tkenden Prozesse
durch bessere Forschungsorgan sa
t on und durch RedUZierung des Or
gamsationsaufwandes fur dIe For
schung
Unsere Vorhaben m Forscl1Ung
und Lellr e aber auch alle andel en
AUfgaben der Umversllat lassen Sich
nur losen durch wesentliche Ver
bretterung der Neuerer und Ra
tlOnalisalorenbewegung
Deshalb
werden w r dle neu gefaßte Neuere
verordnung konsequent durchsetze 1
und das ncugewahlte gewerkschaft
hche Neuererakt" mt allen elfor
derhehen Kraften unterstutzen
be ts und I.ebensbedmgungen der
JugendlIchen der UmveIsitat und
unterstutzen In WIrksamen Formen
de 1
Ber ufswettbewer b
u 18el er
Uehrl nge
Im Bereich der Le tungs und
Verwal tungsor gane stellen \.\ lr uns
das Zlel du rch d ie Rai onal s erung
bel Hebung der Qual tat der Le
tun gstat gl e t m ndestens 5 Prozent
der A be tsl rafte l eal e nzusparen
W r verden d e uns an ertraute 1
Fonds s parsam ve ve lden um m t
ger ngstem Aufwand hochste Resul
tate zu e zlelen Da untel verstehen
w r vor allem
res NIveau m der Leitung Planung
und Orgamslerung der ge sbg kultu
re len und sportl ehen Prozesse W r
konzenh e eo darauf
- die Kultur und B Idu 19splane
aller E nr chtungen und KollektIve
m t dem Z el nhaltl ch zu verbes
sem
de I ulturellen Bedurln sse
alle Angehor gen der Uruversllat
l1Jfassender zu befrIed gen
- v eIe gute Le stungen des Voll s
I unslschaffens
der
Un verSltäts
offent! chi elt besonders aus Alaß
des 25 Jahrestages der Grundung
der Gesellschaft fur Deutsch SowJe
t sche F.eundschaft und zum III
d e m eh sch chi ge Auslastung Volkskunstler schen Wettbewerb so
und sachgemaße Wartung der hoch
vle zum Wettbewerb Junger Ta
wert gen Aggregate und E nr eh lente vorzustellen
tun gen
- d e Klub und Znl eltabgkelt und
- d e E hol1U 19 de Leist, ngsfah g d e i ulturelle Arbe t besonders n
let und Auslastung tech 1 scher den
Studen ten wohnheimen
nach
H Use nr cl tunge
den I ulturellen Lebensregeln der
ArbeIterklasse
- d e optimale Auslasiung aller Ka machtaus l benden
ach v elfaltiger und Interessanter zu
pazltaten der ned zn sehen Ve so
gung zum Nutzen der Bevoll e ung gestalten und die Zahl der unter
I.e tung der Ge" er! schaft und FDJ
des Terr to ums
- d e E nhaltu 19 bZ!J Unterb e arbe tenden Z rkel zu erhohen
d e Arbe t unserer zentralen
tung der \ orgegebenen Kontingente
bzw der vorl egenden Erfahrungs voll si unst!er schen E l sembles eng
werte um strengste Spa samke t TI m t dem Anl egen der mUSIsch
Kohle und Enel!peVelb auch durch asthet schen B Idung a ller Un verSI
tatsan~ehof1ge n zu verbInden Ihr e
zusetzen
P ogramme m t h ochstern polit sch
IdeologJ schen und I, nstleflsehen
N veau zu gest.alte 1
- dle Entw cklung SOZIalIstischer
Personl chkelten d Ireh ergenschop
rer sche Tat gke t zu unterstützen
- d e okanom sch I ultul ellen LeI
stungsvel gle che nach dem Belsp el
des Bere chs Med z n der Mensa
Wu wel den alle gegeben en und der Sei tonen Sprachw ssenschaft
real zu schaffenden Mog l ehke Iten
und Geschichte zu m festen Bestand
nutzen um die m, t den 13 Arbel tell des Imllurellen Lebens an der
terfestsp elen erz elten Fortsch tte Ka 1 Marx Uni vers t t zu machen
m gmshg ImlturcllclI und SPOI t
hchen Leben auszubauen und zu - d e Erfahrungen der Un vers tats
emem dauerhaften A ufsd " u ng Zt festsp eie nach dem Be SP el der
n den G, oß
gestalten D e Entfaltung emes re Arbe terfestsplele
gen und v e!fäll gen ge st g k ultu betr eben fo tz uf u h ren n s1nnvoller
rellen u ld sportl cl en Lebens 1st fur K oopera t on m t Pa tnerbetneben
uns unm tte1barer Bestandle 1 der - d e Trad tonen der SeI tlO lS
Edullung der vom VIII Parle tag sportieste der sportl cl en Un vers
n
verseh edenen
gestellten Hauptaufgabe Das ver tatsaussehe de
n Gymnastik TISch
langt \"on der KalI Marx Un Vers Ballsp elt!n
tät der als großter B Idungse m ch tenll s sow e Spo1\sch eßen und den
Fern vettkampf
\ er
tung des BezH kes da bel besondere sportl chen
Ve antwor tung zukom n t e n hohe s tarkt we terzufü hre n
l\IlIt der Erhohung des Niveaus
und der EffektivItat von Lehr e
Forschung und Weiterbildung wer
den wir zugleich dle Arbells Stu
dlen- und Lebensbedmgungen der
Arbeiter
Angestellten
WIssen
schaftler und Studenten we.ter ver
Wu weiden den soz ahstische 1
bessern Insbesondere g It es ent Wettbewerb offentl ch fuh r en un
sprechend der vom Par te lag ge
sere LeIstun gen stand g m t unde
stellten Hauptaufgabe Im sozlUllst .J. en Kollekli ven ve gleichen und
schen Wettbewerb der Rahonal s e
das Prmz p der gegen se t ge n soz a
rung große Aufrtierksamkelt zu wld I s t sehen H lfe umfassender a n ven
men Das erfordert den zweckmaßI den Ausgehend von kla r gestellten
gen E nsatz des gesamten Arbe ts abrechenbare 1 AUfga ben erfolge 1
I raftepotentials und den rahone] regel llaß g InformatIOnen und Re
len Emsatz der matellellen und chenschaftslegungen der staatl chen
fmanzlellen Fonds Das erfordert d e Le ter vor den Kolleldlven uber d e
Verbesserung der LeItung und Pla Erfullung d el Plan aufgaben und de
Dung mit dem Z el optimale Be Wettbewe bsz eIe W, w ollen durch
dmgungen fur die wissenschaftliche Anwendung bew lh ter Forme 1 den
Arbe t fur d e medlz rusche Versor Wettbewe b lebe ld g gestalten So
gung und fur alle anderen Arbe ts \\ ud der Wet tbewerb z B um d e
pr ozesse zu schaffen Das ver langt Ausze ehnungen
Bestes Leh 1 01
auch die konseq uente E nbezlehung lekt v der Sei tio 1
Bestes Fo
der Arbeits Stud en und Lebens schungsl ollel tn der Sekt on
Be
bed ngu 1gen m dezwIschen Rel tor ster Sem narbetreuel de SeI tion
und Gewerkschaft abzuschl eßende Beste Stat on der K1 n I geruh t
Hochsehulverembarung und lTI die D e besten I"ollekliv u 1d E nzel
Wettbewerbsprogramme der Sekt 0 leIstungen \\ er den da be n nte eil
nen und Kollelhve dle gerade m t nd Ideell a e 1 annt
dieser Hmslcht mIt a llem Nachdmcl
zu erfullen s nd
D e EntwICklung und Dur chset
zung der wissenschaft! chen Arbe jts
orgamsat on betrachten w r als
Schwerpunl taufgabe zur Erhohung
der EffekhV1tat an allen E nr ch
tun gen unserer UruveIsltat Arbe ts
plat~gestaltung
Arbeltsstud en un
ter Beachtung ar be tshyg en scher
Bedmgungen und dIe spur bare Ver
bessetung deI ArbeJtetVelsorgung
SInd 1D unJosbalem Zusam nenhang
zu lesl S elen Vor allem stellen 1\1 r
uns dle Aufgabe d e Arbe tsplatz
versorgung un ter besonderer Be
achtung der mehrseh ehhg ar be ten
den BerelChe \V e Med z n Rech en
techn k/Datenverarbe tung
und
- zur nach ve sbaren Ve lbesse un g
Werl stätten we ter zu verbessern
Wir messen der Verbesserung d er der Erz ehungs und Ausb ldu g,
Arbe ts Studien und Lebensbed 11 ergebn sse n ma[X1.3t sch len n st
gungen der Frauen der Kar] Ma x sehen GrundJagenstud um U l d zur
Unlvers tat besondere Bedeutung besseren Beherr schung de
russ
bel um auch damit Voraussetzun sehen SpraChe durcl d e Stud e en
gen fur dJe Erhohung des AnteIls den zWlschen deo SeI tonen Jour
der Frauen am Lehrkorper der Un
I al st k u ld Pol t sche ökonomle/
MLO Phys kund Chem e Bere ch
vers tät zu schaffen
Wir nehmen m verstarktem Maße Med z n und SeFt on T e, produk
Emfluß anf d e Gestaltung der Ar bonlVeter narmedlz n
•
NIveaus der
und ge st g
den Wohn
mmatr I ul e
UZ 4/72, Seite 3
•
-
•
Fragen und
Antworten zur
Zusatzrenten
verSicherung
Das
Schichtsystem
ist nicht
daran schuld
Wer kann der Ire w 11 gen Zusatz
rentenvers cherung be treten f
Jeder M ta be te
der n e n"'m
A be tsve holtn s steht wenn das
Einkom men monatl eh 600 M bzw
7200 M lahr! eh Obe ste gt M to be
te die bere ts Ansp uch auf A te s
ve so gung der Intell genz hoben
M ta be te
auch wenn see n
BI nden
oder Sonde pf egege d
e ha ten aber m A be ts echtsver
ha tn s stehen
Wann kann d e Zusatzrentenver
s che ung n cht abgeschlossen wer
denf
Woh end der Ze t de A be Is
unfoh gke t wegen K onkhe t Un
fol fur d e an Stel e des Gehaltes
ode
lohn es K an kenge d ode
Hausgeld gezahlt w rd
A tlS de 1. melsten GruppenproQra11l.
e 1St zu ersehen daß dte VeTb~n
dU? g mt t der Arbelterklasse Schwer
f
punkt der Gruppenarbezt .. t Als ,ch
allerdmgs zn der vergangenen Wo
ehe nach
der
Reahszerung dieses
Pun ktes bel .'mgen FDJ LeltunQen
nachfragte wurde 'mtr etntge ]VIa le
e n 1!1.cht sehr erfreulzcher Beschetd
gegebe n
Wo hegt es 1m Argen? EI te Vlel
zahl von Verb1.ndungen mlt Bnga
den und Jugendkollektlven dIe auch
t etlwetse \m Studente lsommer ae
kni1plt worden smd ..nd an der
SChlchtarbe' t der Werktatigen ge
scheitert oder erst gar mcht zu.tan
de gekommen - so sagte man uns
So eX1stterte z B em Patenschafts
vertrag zwzschen Studenten etnes
Stud,enJahres der Sekhon ANW m,t
emer Jugendbngade des Vrehma
schtnenwerkes D ese Beztehung tst
emgeschlafen - angebhch erschwer
te d,e Sch,chtarb.,t d.e Kontakte
Das tst nthT em. Betsptel von der
Sekt on Joumallstik und den Kultur
w.ssen.schaften
u
a horte
>eh
ahnhches
...
RedUZIeren slch d.. mcht zustande
gekommenen Kontakte auf organt
sa/onsche Schwlerjgkeiten auf d,e
tcrntoTlale TTennung? Ist es 'tobg
" den FDJ Gruppen daruber zu dlskut eren Wie w.cht.g es ,st und wie
1 onk e~ dIe Verbmdung m.t der ArbeIterklasse auszusehen hat?
In der PraxIs erfahrt Jeder Wie
er zu stud ..'ren hat und daß d.ese
EInSIcht 1 tcht erst nach dem Studt
u n erfolgt dazu konnten eme Viel
zalU von Bez1.ehungen. sch,o 1. wah
rend des Stud,ums beitragen WIe
Kontakte smnvoll gepflegt werden
wenn mcht orgamsatorlsche Proble
me dte wahTen Ursachen veTschlei
ern
danach konnte sLch manche
FDJ Le,tung z B bei den Studen
ten der Sektton TV erkund,gen d.
nen es auch schwerfällt die Arbe,t
Zu koordinieren dIe aber uber den
SchwleTlgketten mcht Ihr Ziel ver
gessen
Ich behaupte das Sch.cht'lIstem ,st
an den sporad,schen Kontakten mcht
schuld Erstens gzbt es tn jedem
Sch,ehtsystem eme Fruhsch.cht zwet
tens ,mmer BTlgaden die tn der
NormalschIcht arbeiten IIna dTlttens
g1.bt es 'In den Bngaden unseTeT
Betnebe em reges Bngadeleben und
1Getner ka le auf den Gedanken das
Sch,chtsystem mache das unmöglich
Also auch Iner von der Arbetterklasse lernenl
OnentlerungsJauf
E ne we te e 0 sz pi n st zur Wahl
~ sportart
nne halb der HSG erklä t
wo den Doch fu d e Te Inehmer der
G undungsve sammlung
Sportg uppe
o ent e ungslouf st es mehr ols nur
de
obi gato sehe
Spo tunte cht
Meh mol ges Tro n ng n de Woche
Te Inahme an den W nte sportzugen
Ta n ngslege
und dos Fahren zu
Wettkompfen stehen auf dem P 0
9 omm Und was st n cht m P ogram m
fo mul ert und wa dennoch e n Be
stondte I de D skuss on? We konnen
w r als 0 ent e ungsloufer unse e to
pog oph schen Kenntn 55e auf Weh
spo tveransta tunQen unse en Komm I
tonen ve m tteln ~ Ode
welche Ge
legenhe ten beten uns die Abkom
m"'n m t der Volks epub k Polen und
de
CSSR ube
den erle cht. ten
G enzve keh
unse e F eundschaft mit
den Tau Isten aus unse en Nachbo len
de n zu erwelte n 2
Foto
Lütug
Studiobühne mit
Volker Brauns "Freunden"
Premiere fur Marz vorgesehen
Nach der erfolgJ:elchen AuffOh
rung von Sha1cespeares Cymbehn
bereitet dIe StudlObUhne des Poetl
schen Theaters Lous Furnberg der
Karl Marx Umvers tat se t Septern
ber 1971 unter der GesamtleItung
von Bernhard ScheUer e ne neue
Inszen erung vor die JU gen Kaulz
von den Stadhschen Buhnen Le pz g
besorgt
In VIeler Hms cht g bt es h er
Neues Neu jst gegenuber dem ver
gangenen Be trag der StudiobUhne
zur- Erberezept on das unI" ttelbare
Gegenwartsthema das Heme Pee <
häger Volke Braun In Je II kleinen
Stück
Freunde
(1965) gestaltet
Neu 1St fUr viele der Studenten uno
La ensp e e
der
W kl chke ts
bece ch n dem deFabeI steht eme
Baustel e Neu st n cbt zuletzt auch
d e 1\1 tarbe t des Autors an der
[nszen er ung (unser Blld zusammen
mJt Ur Walfrled Hartmger) Aber
Vor al1 den SIch daraus ergebenden
Aufga ben
und
Schwler gke ten
scheuen d e Mitglieder' des Ensem
bles n cht zuruck 1m Gegente 1 auf
e ner Probe Ende des vergangenen
Jahres emer ersteh Zw schenaus
wertung konnte Ich mIch dav~n
uberzeugen daß sie Sich ganz Ihrer
Sache verschrieben haben und m t
ldeemelchtum um d e Lösung der
idealen und ästhetischen Probleme
die das Stück ihnen aufgibt und
der
prakt sch organ satorlschen
Schwlerlgkelten rmgen (h er wllre
der ungeeignete Probenraum zu nen
nen aber auch d eTatsache doß
dIe Spieler durch ihre v elfältigon
anderen VerpfliChtungen trotz größ
ter persön\!cher Bereitschaft meht
Immer vollzähllg zu den Pr'oben er
scheinen konnen) Es wurden dle bIS
dah n erarbeiteten Szenen - etwa
dIe Half te des Stuckes - vorgestellt
und d,skut el t. Wir konnten am
prakt schen Be sp el eleben m t
welch begeIsterndem Engagem~f. t
fur das Stuck die LaIenschauspieler
arbe ten wIe Ble ganz dahmterste
hen und von dIeser Pos bon aus
nach der dem StUck und den elge
nen
Moglichlcelten
adaquaten
Sp echwelse suchen wIe hier mehts
dlktiel t wad sondern v el mehr Je
des Angebot fur elle Figur aus
prob er t und auf seme Taugl chkel t
ubetpl üft wird
In Fleunde geht es um die ZWI
schenmenschllchen Bez ehungen m
e nem gut e ngesp elten Arbeltskol_
lektlv von jungen Bauarbel!ern Die
durch den Neuen
den Arbeiter
ausgelösten Konflikt provozIer n
ZUI übe p ufung dieser Bez ehungen
und z elen letzi ch auf d e Frage
we
"nspruche das Kollektiv an
den
nzelnen bzw der emzelne an
das Kollektiv stellen kann und muß
We Volker Braun Im Plobenge
sprac.h m t den Schauspielern b,
tante komme es m der folgenden
Arbeit am Stuck noch mehr darauf
an den fast a8thetisch schemen
den Text den verd chteten Dialog
und die knapp gezeichneten Cha
raktere voll aUSZUSChöpfen mIt Le
ben zu erfullen d h Vorgänge AI
tonen ZU sp eien plastische m s eh
wldersprüchllche Menschen auf d e
Buhne zu brmgen Besonders deut
lich wurde das Problem am Beispiel
der ersten Szene wo d e Haupt
sache zunachst ISt daß h er unter
schwer gen Bedingungen gearbe tet
wird und Sich aus diesem Kontext
erst der V alog das W I;.S und WIE
der Auseinandersetzung entWICkelt
1m März w",t voraussicht! ch Pre
m ere sem BIS dahm muß ohne
ZweLlel noch viel geprobt werden
Aber schon Jetzt berechbgt das
Stuck die Zw schenauswertung rn
Probenprozeß sowIe dIe Arbe t <ies
Ensembles ube,haupt zu der HOll
nung daß Volker Brauns Freunde
das Publikum zum Gedankenaus
tausch und Stre tgesprach anregen
wnd
ekannt! ch Wird der Stunden
Bplan
für zwei große Bere che der
Eike Wtegand
SektIon KulturwlssenschaftiGerma
nlstlk
EDV Stundenplan 1972
_ wenn be e ts A ters ode
I denrente bezogen w d auch n cht
wenn
e nAbe ts echtsve I olt
besteht
- wenn ke n
besieht webe nebenam tlichen
Hochschulleh ern gemoß § 4 der
HBVO u 0
Beg nn der Zusoh:rentenverslcherung
D e Zusatz entenve sehe ung be
9 nnt m l dem Ersten des auf d e
Abgabe de sch ftl ehen Be t tls
e klarung (Formula) folgenden Mo
nats wenn d e E klorung b sEnd'"
des Monots In der GeholtsteIle vor
liegt 0 e Be tr ttserklorung Ist ube
den dafür verantwartl eh engesetz.
ten M torbe ter zu le ten
BeItragszahlung
Vom M ta belter s nd 10 P ozent
des 600 M überste ~enden E nkom
mens Jedoch hochstens b s 1200 M
E nkommen d h hochslens 60 M
Beitrag zu zahlen Oer Be trag w d
automat sch vo n de Geha lslelle
abgezogen Legt die Be trltts.rkla
rung bi s zum 20 d M zum Ab
eehnungsschlußtag n cht vo
mus
sen Im ubernöchsten Monat zwei
Be tage n Abzug geb acht werden
Ruhen der Zusattrentenverslcherung
Wahrend der Ze ten der gesetz
I ehen Fe ste ung von der Arbe t
wegen
K ankhe t
Qua antone
Schwangerschafts
und Wochen
u laub oder Pflege e k onkter K n
der ruht d e Be tagszahlung Sinkt
der Verd enst auf 600 M ader dar
unter ruht d e Be trogszallung 0 e
Be echnung erfolgt nach den R cht
IIn en der Sozlalpfl chtvers cherung
An!pruch auf Zusatzalters ,nte
Oer Ansp uch entsteht nach den
gle ehen Best mm"ngen de Soz 01
ve sicherung fur Alters ente für
Monner ab Vollendung des 65 und
be Frauen ab Vollendung des
60 lebensjahres E ne Mlndestver
sIcherungszeit wie bel der PflIchtver
see ung von 15 Jahren besteht
n cht
Hohe der Zusatzaltersrente
Oe Hohe w rd VOn zwe Faktoren
best mmt
1 von der Dauer der monat! ehen
Be tagszahlung
2 von der Hohe des Be troges
der s eh aus dem monat! ehen
Durchsehn ttse nkammen von uber
600 b s 1200 M e 9 bt
D e monatl che Zusatzalte srente
bet ogt fur Jedes Jahr 25 P ozent
des monat! ehen Du chschn ttse n
kommens Ober 600 M entsp echend
der Be tragszahlung
Prinzipien philosophischer
Tätigkeit nach dem Parteitag
Deutsche Zeltschnft fur PhilosophIe, H.ft 1/1972
schaUliche Verantwortung der Ar
be
t~rklasse
und der anderen Vve LI;:
ta ligen In aUen Bere chen des ge
seUschaftllchen Lebens erhoht D e
neuen Maßstäbe llnd Kriterien der
Verantwortung letlen sie vorrangig
aus den Erfordermssen der aUsel
t~gen
D e AulO! en lassen e niette" ~
enge vorn Pa te tag I elausgeslell e
grundlegende Aspekte der gesell
schaftsw ssensehaitl cl en ArbeIt z
sammen an denen
SIch
auch die
Lehr e und Forsch.ung auf phlloso
ph. schem GebIet 01 ent eren muß
übelragender Ges chtspunkt st d e
Forderung konsequenter und bef"r
d e weltanschauhchen Probleme mit
dem Haupt nhalt der Hauptrichtung
unserer Epoche des übel gangs vom
KapItal smus zum Soz alismus und
m t de A be tel klasse als deI soz a
len Hauptkraft dIeses Pr ozesses ;:u
vel b nden Das 1st a uch e ne WlC 1
hge Voraussetzung tür die schopfe
fische
Bereicherung
der
mar
XlSt sch lerulllstischen
Ph!losoph e
vor allem des histol schen MaterI ..
I smus Die Autoren w dmen Sich im
we teren e ngehend zwei grundle
gen den P oblemkomplexen d e das
Wesen
der malX st sch lenmlstl
schen Ph losoph e und Weltanschau
ung als unschlagbare geist ge Walfe
de Ar be terklasse und des Soz al!
mus kennzeIchnen und dementsprechend auch als obel ste und ständig
zu verwirkllehende Aufgabe dAr
GesellschaftswIssenschaftler
und
PhIlosophen zu sehen s nd dem In
tematlOnal stlschen Charakter der
marxlst~ch len n sllschen
Weltan
schauung und Ph losoph e sowie der
E nhe t der grundlegenden Bestane!
telle des MarXismus Len lllsmus Ih
ren Inneren Beziehungen und dalJe
auch der relabven E genständ gke t
der e nzelnen Grundbestandte 1e I n
letzten Abschnitt gehen sie auf a e
w chhg~ theorellsche Aufgabe etn
das Wesen und den I stor schen
Platz de
entw ckelten SOZial sI
sehen GeseUschaft naher zu bestlm
men
EIlllge Probleme der Enhvlcklur.g
und Wirksamkeit des SOZ altsbsehen
Verantwortungsblowußtse JlS und oel
Rolle der Inte essen In der soz alt
st schen Personhchkeltsentw cklung
ero tern Ho st Mülle, und J(Jrgen
SchmoUack 10 ihrem Beitrag So
z allst sche MOl al und Persönlich
keltsentw cklung Die Autoren ge
hen davon aus daß s ch im Plozefl
der Gestaltung der entWickelten 60ziallstischen Gesellschaft die gesell
uns sehr rntens!v um eine Verbes- schenstunden fUr Studenten eine ge
serung des Programms bemUht Vas I mgere Belegung der ersten und
neUe Programm arbeitet jet.t we letzten Tagesstunden und eine Ver
sentIIch schneller So dauert die Auf m nderung deI Wegezelten) und dIe
stellung eines Planes fur etwa 400 Staffelung fur das Mittagessen
Lehrbeauftragte 150 Gruppen und
Da em verbessertes Bet iebs
80 Raumen mit 1000 Lehrvelans tal
tungen noch 25 M nuten und der system an der Anlage zur VerfUgung
Druck der Plane fUr Lehrer GIUp steht ist es le chter möglich an den
pen und Räume 15 Minuten Dam t Daten fu, den Stundenplan zu än
ist es okonomlsch vertretbar meh dern Damit haben die Bearbelt~r
re re Varianten zu r echnen Inhalt an den Sei<!lOnen spater als bisher
Die Bearbel
lich wutde vOlandert die Sltategle RedaktlOnsschluß
ftir das Einordnen e ner Lehrveran tungszelten Im Rechenzentrum (co
stallung m den Wochenplan (da d eren Jochen kontrollieren) wer
dur ch erwarten w r weniger Zwl den verkurzt werden
Starkung der DDR unter den
Bed ngungen deI Klassenauseman
de setzung m t dem Impenal smus
so~ e aus der Immer engeren pol t
schen okonom sehen und W 8sen
Zusammen
schaft! cl1 techruschen
qrbe t m I den soz al sI sehen La 1
dem vor allem der SowJetun on ab
Fur d e themellsche Arbelt auf ph
losophlschem Geb et st dam t d e
Aufgabe gestellt <\Ie objekt ven u qd
subjektlven Grundlagen den Inh' lt
SOWle dIe EntwIcklungsbedingungen
des soziallstiscl)en Verantwortungs
bewußtseins aufzudecken Dabei Ist
wIe dle AutOren feststellen Vorau.
set~ung
daß das Bewußtse n d.
politischen und morallschen Verant
WOl tung fu, das Gan~e nicht als se
parate Form des Bewußtseins son
dem als neue Qualltät des SOZial
sbsehen pohtlsch okonomlschen und
weltanschalll1ch mOlallschen
Be
wußtsema der We.ktätlgen begr Hen
Wll d Mullel und Schmollack gehe 1
naher auf d e Voraussetzungen fu
dIe EntIYlcklung des Verantwo
tungsbewuß ts~IOS end e an d e
pohtisch ideologische und orgalllsa
totlsohe Arbeit der maIxIstisch le
nlnlstischen Partei des soziallsl!
schen Staates sowIe aller Leitung~n
hohe Anfo derungen stellen Inl
z.elten Tell ihrer Albe tuntel
Sllchen d e Autoren den dlalekltsch
wldelspruchl chen Prozeß von Be
durfnlsbetrledlgung und akt ver S9
ziahstischer
Personl chkeltsentfal
tung Als überaus wichtige Se te d ,
ses Prozesses CI weist sich die Ideolo.
glsche Elrzieh\tngsarbe t deinhall
hch und methodisch bereichert und
stets In ihrem diaiektlschen Zu sam
menhang mit dem s ch ständIg ent
wickelnden materiellen und kulturel
len Lebensmveau der Werktätlgen
betdeben werden muß In d esem
Zusammenhang wird auch die D a"
lektlk von Interesse und Bedurfn s
und deren Rolle als stllTlllI erender
Faktor der sozlahstlschen Produk
t on behandelt
Das Heft enthalt fernet d e Haupt- I1
beitrage von Ch sban Neumann u ld &
Harald SchI wa
Probleme d"
HerausbIldung und Entwlcl lung des
soziallstischen Bewußtse ns
ur.d
Bernd Bittlghofer Herbert Edeli 19
und Hans Kulow Them etische und
pol bsch ldeolog sche FI agen der
Bez ehungen von Mensch und Um
welt In der Spalte Bemerkungen
und Bertchte die Arbe,te
on Hel
mut Peters und Veta Wro a
In
temationale Beratutl,jl über Pro
bleme der entWIckelten soz allst!
sehen Gesellsqhalt uM Elke Kopl
Ein Marx Lexikon In Japan so
wie RezenSionen
(ADN)
B s zum Herbstsemes-ter wird an
der Sektldn Recl1entechll k Daten
veral be tung mIt dem Programm In
folgenden RIChtungen weIter ex
Un versltät mittel. EDV aufgestellt
D e verantwortlichen Bearbeiter an
penmentlert werden
den Sektionen haben Sich bemuh
- Verbesserung des Planes fur
die Möglichkeiten des Programms ra
Lenlbt:Quftlagte mIt mehr als acht
tloneller zu nutzen DIe TelmIne für
Wochenstunden
d e Abgabe der Ausgangsdaten WUI
den eingehalten Von den Seldionen
- Senkung der Wegze ten fur Slu
Mathematik Physik und ChemIe
denten
fOr die eine erste Vanante bereIts
- Moghchkelt emel Velbesserung
Der G undste n de SportQruppe
ber eehnet wurde kann gesagt wer
der Plane bei SchIchtunterricht
den daß ene Belege in sehr guter
Or ent e ungslauf st gelegt Wer In
Verringerung der Vorbereitungs
te esse an d eser Sportart hat der
Qualltllt vorlagen
arbeiten an den Sektionen
An der Sektion Rechentechnll<
me de s eh m Inst tut fur Korpe erz e
Allncmarle Tews
und Datenverarbelttlng haben W r
hung n der SI eg tzstraße
Holger Ebert Sekt on Journalistik '--_ _- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _...._ _ _ _ _....._ _ _ _ _ _ _J
Programm
jetzt schneller,
Strategie ist
verändert
Im Bereich Medizin: 13.Arbeiterfestspiele - zweiter Teil - mit Studenten und Schülern
Als I'"!ture!!en Auftakt des Jahres 1972 gestalteten am
20 Januar clie kunstleTlschen Talente des Bereichs Medlzm
Haus der VSF .hren 2 LelSiungsverglelch An dteser Ver
anstaLtung betelhgten SICh ",sbesondere Studenten Schilter
und LehrZ,nge des Bel elchs m.t zum Te.l selbst geschaffenen
kulturelLen Be.tragen Von dIesen smd besonders hervorzu
heben dte Ko!!el twplOgramme der FVJ Gruppe 11 des
4 StudtenJahres mtt einem hervorrauend vorgetragenen
mehrsttmnug gesetzten PotPOUTTt von Arbederhedern die
FDJ Gruppe 6 des 2 Studienjahres mtt Gesana und Text
zum Thema Getst und Macht sowte das KoUektw dos Lehr
Lt.ngswoh.nhetmes~ der M edtz1.1l.fschen SchUle mzt Tanz und
Gesangsdarbtetungen
zum Thema Fre,hettskampf und
Freundschaft zur Sow,etunton
,m
D
Ie Dcut.scI c
KomnuuusiIsche
Partei hat Dut duen Thesen des
,
Was treibt den Imperialismus
zur Variante "Integration "?
. :.. -
Dusseldorfer P Irtelt ges DIU'
]wn(ra Großl[ lpttal - Fur FrIeden
demok MIschen F 01 tschrltt und So
uai smus
Ihre gesellschaftslJoh t
sehen Grundsatze und ZIele erneut
manifestiert SOwie neue E ltWIck
lunge 1 und Erfahrungen des Klas
scn.kamvfes ltl der llupenahsh
sehen ERD verallgememert Ewe
wcscnthchc nolle spIelt dabei die
Analyse deI Reform
und Inte
grahons polItIk des Monopolkai 1
Zu Ursachen innenpolitischer Integrations' bestrebungen des Imperialismus In der BRD
tais Worthch hellSt es dazu
1m
Interesse der Aroeiterklasse und
des ganzen Volkes gilt es den Von Prof Dr sc Jur Wolfgang Menzel, Institut fur internationale Studien
){lassclllnh llt dieser Reform und
)lltegrn.honSllohh!c zu enthullcn als
MethOde des Betrugs der Velopr c
Eh RbfE'Wsa
chungen un d der Zugesta.ndmssc I 11
UnWichtIgen um das WIChtIgste d e
Herrschaft des GroßkapItalS zu er
halten )
pollst sche He rscha[t zu verstehen Ismus sp tzen Sich we te zu neue He scl aft deI Pol I I und den Z e ver me cli ch das Anwachse 1 des
b echen auf Symptomallsch dafu 1en des Imper 1 smus zu veranlas Klassenantago 1 smus
st
und
dam t
In der Tat Ist die Aufdeckung
s nd F nanz W~I ungs und V. t sen st e ne defe s ve Reakt on F e ne eue Stufe der Polans el u g
des \\iescns dieser VaTlant.c lt111)C
schafts 1 r sen d e Kr se des burger st e ne defens ve Reakt on da auf
Uer Klassengegensatze zur Folg.
lIahstIs cher Poldllc ein Sclllussel tur
I eh parlamenta sehen Syslems der daß
n d alekt schet WechsehVl
Das Bewußtwerden det: Klassen
das I iassenlllalllgc Herangehen so
Bildungsnotstand u v a m Entsche I ung - e nerse ts das Klassenk aft
gegensatze se n Umschlagen In For
wohl an die Innenpohhsche Taktik
dend st Jedoch das neue Krafteve
ve haltllls I,md d e e.rlohte InLen derun<:ren
und zwa rn FmderUl
des MonopolkapItals der BRD lJl
hältn s zw schen So al smus u d s ta t des Klassen ampfes m In ne
Ihrer GI: ulldkonzclltion als auch n
Impel nl smus das stet ge Wach <; len der lmpe al st schen La oe gen den cht mehl nur 11 e Ur
1
turn de Kra[t u d Macl t de So d e Manov e rah gke t des Impel a sache 1 de sländ gen Kluft
dIe zahlrmchcu lconkreten M\ßnah
ll1en PrOjekte und Sich theOI etJsch
vJetun on de Pos tLonen de soz a lismus nach außen beschranl en w p scl en Lohn und PlOt t haben son
gebenden !{m: zepte die von der den
I st schen Staatenge ne nschafl ) D e andererse ts der D ucl
dem dt:!f dern auch darauf zuruclu:ufuhr n
Interessen des Impcrlaltsmus dIe
Manov e fa h gke t des lmpe al s Imper al smus auf Internat onalem s nd daß d e gesellschaftllcl en Ee
nClldcn SPDIFDP Regleruno ver
mus d e Mogl chke ten und Gre
Feld ausgesetzt 1St auf d e Entw ci< d ng ngen fut: d e Reprodukt on der
kundet und ptakhzlCI t werden _
zen se nel Pol t k un te liege n dal er lung des Klassenlnaftevelhaltn sses A be tskratt h nter den m t der
Ent
Lngefangen von der konzertierten
besonders ntens v dem E nfluß des m Innel en deI Impeual stIschen v ssensd am ch techn schen
AktIon dei VClnlogensbJldung In
K afteverhaltn sses ZWIschen Soz a Staaten zu se nen Ungunsten E 1 WIcklung gegebenen Notwendlgl e,
ten (B Idung Fre ze t offent! cl e
Arbellnehmerhand
und det (mt
I smus und Imper alismus ) Die fluß n mmt
Dlenstle stungen us IV) zUluckble
Reakt on des I nper alismus auf d e
penahshsch
vetfalschten)
Mlt
D e Anpassungspol Li!< des I npe ben e :zeugt ebenso v e d e Forde
ve anderte W rkl chke t besteht vor
bestllllffiung uber die Rolle der SIch
r alismus hat a]so zwe Se ten E n rungen d e aus dem W de sprutl
rang g n dem Versuch se ne Pol
ais
Volksp ,delen
ausgebende 1
t k d esen neuen Reahtaten se ner mal versucht er s ch auf dem FelGe zw schen der veranderten Stellur. <:r
systcmstlltzcllden ParteIen bIS Iun
neuen strateg schen Pos hon der er de Außen pol t kauf e ne elast1 der A be tel klasse m Produkt 0 "
zu TeIlhabe bzw P a rtizipations
vallantenre chere
st ate prozeß und II rer E nJlußlos gl<e t n
s ch gegenubelgestellt seht an sei eIe
l[ol1zept.en die dIe ArbeIterldasse
zupassen D e Anpassung als e n g sehe Konzept on e nzur chte '1 und Bet eb W rtschaft und Gesellschuft
IdeologISch vetwurcu und entwalf
CharakteI st I um
Imper al st scher net e tal t sche Methoden anzuwen entstehen e nen wachsenden Drang
nen solien Eme Arhkelfoige d {
Pol t
tr tt auf neuer Ebene dcu I den Zum anderen strebt er danach nach Vemoklatle und fuhrt zur
Clnlge A~pekte dieser Impeflahsh
Konflontat on mt der mpel al st
Ilch her vor G)
SICh der zu se nen Ungunsten ve a
sci cu Pohtlk aufhellen soll Wird
derten nneren S tuat on anzupas sei en Slaatsmacht
sbleh mit dIesem Problemh,omplex
Daß d e Anpassungspol t k des sen Indem er m t H He von
nl.~
efassen
D e Negat on der Demok al e
Irnpel al smus n cht das Ger ngste g at ons pol t schen
Methode dUlch den Impe a1 smus u ld d e
an se nem Wesen a ndelt und ebe
versucht e n offenes Aufbrechen
sowemg d e Aufgabe selnes strate der Klassengegensatze zu verh n Annal erung der soz alen Ex ster
bed ngungen der Bauernschaft der
g schen Z eIes bedeutet lSt - n eh de n und vo allem dIe Arbeite" Intell
genz der Hand verker und d. I
WAS WILL INNENPOLITISCHE
zuletzt auf dem VIII P31 te tag de klasse auf zum Te 1 neue We se au'"
n
chtmonopolist
Bourgeo s e
SED - unw de legbar nachgew e d eInte essen des Monopolkap tols an d e Lage de sehen
INTEGRATION ERREICHEN?
BESTANDTEIL DER
A be tel klasse fullt
sen
worden
Nach
Wle
vor
geh
t
es
g elchzuschalten
ANPASSUNGSPOLITIK
zu demokrat sehen Be vegungen d e
h n da lum den Soz al smus zu ucl<
WeIcl e Bedeutung d e progress
t ber d e A be te klasse
haus e
DES
IMPERIALISMUS
zud
angen
und
letztlich
zu
bese
t
ven Klafte deI BRD dei Analyse
chen Das Monopolkap tal der BE D
gen
M
t
d
eser
strateg
schen
Z
el
und Ent!a vung der Reform
und
hat vo nen nhch se t M tte der seen
Es Ist d e F age zu beantwOllen setzung st n cht nur velbunden daß
I ntegrat ons pol t k und dem Kamp
z ger Jahle an den Forde ungen uno
wa
um
der
Impe
al
smus
ge
ade
REAKTION
d
e
Monopolboulgeo
s
e
den
Ausbau
gegen seIn der Klassenause mm
Akt onen der demokrat schen Krafte
etzt m erhohte n G ade und n zun des mIlitanschen Potent als Immer DES IMPERIALISMUS
de setzung m t dem MonopOlkap
sow e ganz allgeme n an de sL
1 neuel We se e ne sb affe E n welter vo antre bt sowe h etfur
tal be messe 1 laßt auch d eTat oTednung
AUF DAS SCHWINDEN SEINES genden Unzufr edenheit Garung
aller
n
chtmonopolisltscl
er
ste
gend
fmanz
elle
und
matenelle
sache e kennen daß den Fl ant
und Um uhe m der Bevolkerung zu
SOZIALEN HINTERLANDES
furt (Mam) ersche nende Ze tsch it Klafte m se n System zu betrelb.n M Itel mob I seIt Mt hr ISt se
spuren bekon men daß d e soz ale
such t D e A ltwOl t st weder m den uch VOI d e Aufgabe gestellt, d e
Man: st sche Blatter d Leser Fra r1c gesellschaftl cl en
Bas s se ner Her lschaft Immer mel r
Zu den Fakto en d e fur das E r
P ozessen
nur liner He rschaft Unterwo fenen zu
dle Beitrage emes Ihrer Jungst~n e nes
\
e ozelnen
lmpetlal stischen e ner Massengefolgschaft zu for schlagen e nes mpenallshschen In schw ndet
Hefte w dmete Es stand unter de n Landes zu finden n och alle n m
teg atlODs kurses uI sächl ch s nd
Der fOltschle tende Ve lust deS
Methoden zur Integra t on dem emen nnel en oder außeI en mIeren des ch - den e genen eie zahlen auch solche dIe aus den soz18len Hintel landes not gt dem
T tel
mentaren Lebens nteressen zuwld r
der Arbeiterklasse n das staats
nflußfaktor der m Jedem Imp
- n cht nUI pass v fu d e Imper a mner en Gesetzmaß gkel ten des Im per allshsche Bourgeo SIe der BRD
monopol stische System ) Aus d eser E
pel ahsmus und det Zusp tzung der e 1 auf 1ange Fr st bered netes po
t l emat sehen
FOlffiUI erung geht r al st schen Land auf d e gesell I stlsche Pollt k e nspannen laßt lhm wesense genen W der spruche I tisches Konz:ept zu entwickeln das
schaft!
chen
Ausemandelselzungen
sondeln
d
ese
auch
aktiv
unterstut7t
schon hervor daß Integ at on m
erwachsen D es g lt Insbesondere das Unmogl cl e e mogl cl en das
w kt S e st v elmeht aus der
gegebenen Zusan lnenhang
(w 0 neuen strateg schen Lage des Welt
E ne solche Abs cht zu rea] seren fur den Glundw deisprucb des K:J I e ßt d esen P,ozeß aufhalten ur d
auch n der z Lerten These des Dus Iffipe alismus herzule ten dIe Ihrel 1st anges chts der voransehre tende:n p tallsmus In KurzfOl m Dem r ud gang g
machen soll
Den 1
seldm fe Parte tages m S nne der selts Wieder aus der welteren Ver LabIl tat des Imper allsmus fur das Tempo und Umfang neue Ausmaße wenn der Imper ahsmus In der Aus
KonzentIat on
und emande setzung m t dem Soz a1 s
den antimonopol stischen Kampf er tlefung der allgeme nen Kr se des Monopolkapital schwel ger denn Je annelunende
zugle eh aber ge ade wegen der In Zentral satlon der Produkt on und mus und dabeI Im Innern auch nur
schwerenden Bestrebungen des Mo Kap tal smus he luhlt
ne en Lab I tat des Imper al smus des Kap lais haben den W derspruch e mgermaßen funkt on elen we 1
nopolkap tals zur E ngl ede u 19 Ger
D e Vert efung der aUgeme nen [ur die Herrschenden etn noch dung zw schen
dem
gesellSChaft! chen
Albe terllasse - we a uch andeler KI se ISt bekanntl ch ein velschiell I cheres Gebot als m der Vergan Char akter der Produl<! on und dem lllsbesonde e der Produkt onspro
zeß unter den Bedingungen des w ,
n ch tmonopolistischer
gesellschaft t ger Vo gang D e Inneren u d genhe t Ihr Versuch die Vollcsmas p vaten Chalakter de Anelgnu g senschaft! eh techn sehen
Fo t
licher Krafte - n die staatsrnone außeren W deI spr uche des Impena sen zu e pe Ident f kat qn m t der weIter enOl m ve sehalft m tI n u
schntts m Gang gehalten wer den
z"
Z
U n Bewe s der matellellen Be
gr u det und Bestimmthe t aller
E schemungen der obJekt ven
Reahlat mussen Ih e
Ge set z e
- das Allgerne ne Wesentl che und
Dauerhafte der Esche nungen aufgedeckt we den So geht es be\m
E fOl schen deI okonom sehen Ge
setze um das Dauelhafte n den oko
nOm sehe 1
Ersche nungen
De
Ke 111 s dei kunft gen P ozesSe des
W Itschaftslebens der Hauptfaklo
l e 1 des Rep odukhonsprozesses n
lhrel Enlw cklung ge v h le stet d e
n Fallen langfllsliger
S cherhe t
okonom scher Entsche dungen Das
hc ßt abe n cht daß alle n m t de TI
E I enne 1 der 01 onom schen Ge
setze scho 1 prakt sche Flagen der
W Iscl aftspol t k
gelost
weIden
konnen velmehr muß stets e ne
Koppelung m t konkl eten w tsd aits
pol t schen Analysen (des Zwe ges
des E ze ugn ssort nents deI Zt I e
fe el u 1d Abnehmer usw) erfolge 1
Nur so Isl e n planmaß ges Geslal
ten deI SOz al st schen W I tschaft a ls
de WII tsehaft m der ersten Phase
de
kommun sllscl,en Gesellschaft
mogl eh
J edes 0 k 0 n 0 m I 5 C leG e set z
delsp .gelt e nen oblekb not yen
d ge 1 wesen tl chen
nnelen und
s eh wederholenden Zusammenhang
zw sehen okonom sehen Plozessen
und E s he nu gen Er w rd als
oko 10m sehes E fo dern s du ch dus
Handeln der Menschen auf der
G undl ge
hrer Intel essen zu
Wl kl cl ke t DIe okaoolUlschen Ge
setze des $ozlahsmus smd also selbst
Gesetze des Bandelns der Menschen
Und d eses Handeln st untrennbaler
Bestandte I der VOn d.r Parte
gele teten eie t! chen W I ensb I
:Jung der Gesellschaft Dam t s nd d e
okonom sehen Gesetze zugle ch Aus
duck der Inte essen cte Menschen
Das du ch d e Interessen best mmte
Handeln de r Menschen ka 1 n cht
Von den obJekt ven Gesetzmaß !;ke
ten getrennt werde" D ese lnte es
sen werden nu n sowohl von den
Pl od ul t onsverhaltn ssen als auel
Von den P odul t vkraften n h er
\V
Als beste EInzelleIstungen konnten ausgezeIchnet werden
Eva Maria Lelstner Studen!!n des 4 StudIenjahres mit L..
de n von Schubert und Mozart Arnold Llppold 1Ion der
FVJ Gruppe 19 des 1 StudIenJahres mIt semen poiitischen
Songs %Ur G.tarre sowIe die OrthOPlstenschulereln .m
J Lehrjahr Susanne Adler
Dzeser LelStungsvergZ.,c1. bedeutet ezne W"terfuhrung des
Wettbewerbes um die besten kunst/ertschen LeIStungen deI'
M,tarbe,ter Studenten Schuler und LehrhnOe de, Bereichs
NledlZm der anlaßhch der 13 Arbelterfestspzele im vergangenen Jaltr m,t der W~rbung fur die Hobbyschau begonnen
wurde V,e Erge~nls8e beruhen aUf einem gemeinsamen
Maßnahmeplan d.!r Abtel!unll Kultur der Kulturkomml .. ion
der BGL und der Kulturkomm,ss.on der FDJ des Bereichs
•
Prof Dr sc Jur Jurgen Becher,
Sektlol") MarXismUs-Leninismus
Okonomische Gesetze
des Sozialismus Gesetze des• Handeins
der Menschen
deshalb eme POIl t sc h e Auf
gabe u TI die VOizuge und Tneb
Inane des Soz al smus voll zu ent
falten und die Arbe tel klasse als
fuhlende Kraft der soz al stischen
Gesellschaft zu lmmer w rksameler
Machtausubung zu befählgen Aus
d esem Grunde smd auch wlchhge
01 onom sche Gesetze des Soz al 5
mus und Ihre RoUe fur dIe weltere
Entw cl lung der soz alls! schen Ge
seJJschaft d rekt Im Proglamm der
SED formuliert
Eines dieser Gesetze 1st das Gesctz
dCl planruaßlgen proportIonalen Ent
wlcklung der VolI,swlrtschaft Nach
dem okonom schen Grundgeselz be
st mmt es am deutllchsten und um
fassendsten das Wesen der Produl
tJonswelse D e We te seInes WH
kungsfeldes ISt schon Im Begr ff
VolkSWIrtschaft enthalten Er
erstreckt s ch auf d.. Gesamthe t
UZ-REIHE:
a\ler Betnebe Emnchtungen und
Inst1tut onen der Produkt on D str
Ökonomie des Sozialismus
buhon Z r1 ulahon und Konsumt on
~o \ e auf zahlre che Bere che außer
halb der mateflellen Produktlon
Zur Wirkungsweise der okonomlschen
(Kultur Volksblldung Landesver
te d gung Soz alwesen u a m)
Gesetze des SOZialismus
Auf se ner Grundlage und In Ver
________________________________
WH khchung
semer
Erforderrusse
- m enger WechselbeZIehung m t
der Gesamthe t der okonom schen
Geset.e des Soz ahsmus - gestaltet
det soz ahstische Staat - als pol
Gesa llLl e t - als gesellschaft! che n s zw sehen okonOIUIsehen Geset t sche Organ satlon der Werktätigen
Ve haltn sse - besl mmt Das glel zen und den über baugesetzmäß g In Stadt und Land dle gememsam
ehe gtlt von der I ooperat ven Ar I erten De XXIV Parte tag deI vnter Fuhrung der ArbeIterklasse
be t n der Sich deIntelessen der KPdSU und der VIII Parte tag der unp lhter marXIst sch-Jen n st schen
Menschen entauße h Die okonoml SED onent e ten nachdrueld ch auf Pattel den SOZialismus verwnk
sehen Gesetze smd fblglich Gesetze d e we tere bewußte und plan 1 chen - d e W rmchaft der ersten
Phase, des Kommt n gmus
der Produktionsweise ses nd ab maßIge Durchsetzung der okonom
hanglg vorn Entw cklungsstand der schen Gesetze des Soz al Smus auf
Das Gesetz der planrnaß !len pro
P odul t vkrafte und der Ploduk d e Beachtung Ihres Systemch I al
PO!\
onalen EntWicklung der Volks
te
sauf
d
e
enge
V
crblndung
ZWI
t onsverhältn sse Das E fassen der
okonom sdlen Gesetze als Geselze sehen der WIrkungsweise dcr o~o \V rtschaft br ngt als objekt ves Ge
der
ProdukltonsWOlse
bemhaJlet nomlschen Gesetze und dem plan setz der soz alist schen Pr odukt ons
glClchzClt,g dIe Erkenntms daß d,. maßlgen Anwachsen der Rolle der we,tse die quahtahve und quantlta
EinhOlt des gesamtgeselJsehatt
okonomlschell Gesetze als gesell sOZla1lsbseben IdeologlC Das st hvp
hehen Reproduktionsprozesses Ißt
Ausd
uck
de-r
W
lksamke
t
sozlah
schafthehe Gesetze Ausdruck des
Soz~alismu. zum AUSdruck. D esem
Stotrwechselprozesses zw)schen Ge sbscher PolitIk als posltl"er okono Gesetz
I egt dementsprechend das
mIscher Potenz
seIlschaft und Natur s nd
unter Filhrung der Par tel VOlT) so
ElOe we teLe wesen tl che Bez e
D e Dur cl setzung der ökonomI z al st schen Staat m d eser oder Je
hung e g bt s ch aus dem Verhalt ichen Gesetze des Soz allsmus fst ne Weise gelertete I!andel~_.d:er
Politische
5
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,. ", ~~ef~r~U"' und .'
.•.·.A} 1'i.lntegrations·'p:olitik ,: "
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.<,iMethode:: des . Betrugs, ',;"
;-\i'.:;der,· Versprechunaen .' ,..
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~y, ,:c' iinUiiwesentliditln, :.:··
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baucht e ne UD S nne selller Poli
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hv ag elende Gefolgschaft Ins
besondele braucht er eme Arbe le
klasse des ch m t den Ihr fe nd
I chen Monopol nteressen ,denhf
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Ander e se Ls zw 19t das Schw n
de 1 der SOZIalen Bas s des Monopol
kap tals t um wOlteren Abbau der
burgetl ch parlamentarischen
De
mokrat e zur er! ohten Abslcherung
der staatsmonopolisllschen Herrscll"ft
vo mogl ehen E nflussen demo~ra
hscher Krafte Denn auch In emer
zu se nen Ungunsten veranderten
außeren und mneren SItuation ver
mag der Imperial smus n cht, aus se
ne n Wese 1 zu schlupfen er kapl1
d e i n mnewohnende Tendenz
die Demokrat e uberhaupt dUlcll
d e 0 1 galch e zu ersetzen 7j n\cl I
abshe fen So st allein schon unter
d esem Aspekt de Versuch der
Losung des Widerspruchs ZWIschen
de
gesetzmaß gen Tendenz des
Abbaus der Demokrat e Im Impe
al smus emelselts und andererse ts de Notwend gke t zur Stab 1 tatsgew~rlelstung
der monopol
kap tallslischen Her rschaft der en
soz ale Bas s zu festIgen das helf t
mIt
ntegrat ons pol ttschen Maß
nahmen d e geselzmaß g nach De
mol rat e drangenden Volksmasse 1
als aktive Parteigänger und Ver
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I} DKP 1 ontra Großkapltal - Fur F Ie
den demokratischen FortsdlI'ltt und So
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n sUschen Arbe te parte en Maskau 1969
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list sehen ökonomismus
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Be In 1960
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Werktähgen zugrunde In der Ver rung der Erfoldcrlllsse des Gesetzes
fassung de, DDR vom 6 4 1968 heIßt der IllamnaßJgcn proportIOnalen En L
es "In der Deutschen De nolaat wlckiung der Volkswlrtsthart und
schen Republik gilt der Grundsatz aUer anderen O]{OOOllllSchen Ge
der Planung und Le tung der Volks setze des SozIahsmus 1st
wlltschaft SOWle aller anderen ge
Aus dIesem Zusammenhang ze gt
sellschaftllchen BereIche D e Volks s ch e nmai mehr daß d e 01 onom
w I tschaft deI Deutschen Demokra schen Gesetze des Soz ahsmus ohne
tischen Republ k st d e soz al sl1 das Elkennen und Bel ucl s chligen
sche Planwll Ischaft (S e)
ver lhrel E fOlde n sse n cht w lken An
b ndet dezentrale ~taatJ che Pla Ihre Stelle Ireten dan n allgerne n un
nu 19 und Le tung der Grundfragen ler ganz best mmten Bed ngungen n
der gesellschaftlichen Ent v ckl mg leder
Gesellschaftso dnung
Wll
n1 t der ElgenvelantwOltung der so
kende Gesetze rn t Ihrer elementa
zlahst sehen EntWIcklung m t der ren W Ikung Ein dera t ges eleme 1
E genverantwortung der soz ahsti
W I
schen Warenproduzenten und der Olt tares
,en objekt ver a i gerne
ner Gesetze hemmt den soz ai st
I chen Staatsorgane (AI t 9/1II) In schen Aufbau u terg abt d e Va
dIesen ve b ndl ch~n Festlegungen zuge und Tllebktafte der soz alist
der Verfassung 1st bere ts ers cht sehen Produkt onsve haltn sse In
hch daß unter Planung n cht em der
gegen Nart gen
Ent\\leklung
mehr odeI wen ger pass ves Beach l ommt es deshalb dm auf an Jeg
ten s ei, helausb !demler PropOl tio I ehe Spontan tat und elementa e
nen zu verstehen Ist sondern e n W rkung deI ökonom schen Ge
llewußtes Gestalten der gesellschaft setze zu uber v nden Auf G und der
hchen EntwICklnng aut der G.uud Ex stenz des SOZIal st schen Staates
lage der kollektIven schopfefIschen lind se nes Rechts st es mogl eh und
Arbert der Werktatigen unter Lei notwend g III FOlm subJekhver
iung des sozlalIstIschen Staates
ZlClsetzungen d e obJel tiven .se
Da d e Losung Jeder 01 onomi sellschafllicl1en
Erfordeln sse
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sehen Aufgabe e nen ldeolog sehen verbmdhche VerhaItensanforderuu
Anspruch be nhaltet schlteßt degen an die Menschen (als eln.eine
DUlchsetzung der Planrnaß gke t n und als kOllektive) zu fassen UI rt
e nem best mmten Bel e ch die auf dadurch uber das zIclgcrIcb tete diS
d.e Befah gung der Wer! tät gen zur zlphmerlc menschliche Handein d e
Losung der zukunft gen Aufgaben RealISierung der obJeldlvcll Geset.ze
gel chtete Planung der Ideologischen aktIv zu orgam~ilcren Auf d ese..
ArbClt e n DabeI kommt es vo al We se Ist das Reel t
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lern darauf an durch d e Formung Inneres Eie neni der EXlstenz u 1(1
d~r soz al sbschen Ideolog e d e Aus des W rkens de Olto110InISehen Ge
pragung der neuen Anforde ungen setze Ebenso N e der soz al st sche
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&cher Personl chke ten unler den Be kungsbed ngung der obJekl ven Ge
i! ngungen der we teren Gestaltund selze Bestandle I der Gesamt! e t deI
des entw ckelten Sozlahsmus (SOb Objekte E genschaHe und Bed 1
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IdeologIe 1m JewClhgen Bereleh dIe haltn sse al t v bete I gt
entscheidende spezlflsdle Wirksam - - - - - - - - - - - - - - kellsvorausselz\ll\Jl' fur die ReallSle
UZ 4fl2, SeIte 5
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drei ChromatograpI1entypert in
UdSSR zu Verfügung : "ZW]i:T-4 A",
.,Mikro" sowie eine völlig neue Anlage, mit der es gelang, sogar Chlöomatogramme des Geruchs von Knoblauch und Kaffee zu gewinnen.
Lenin-Dekret und' Unterwasser-Autom·aten
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In der Sowjetunion hat die systematische Meeresforschung große Traditionen. Am 2. Juli 1918 unterschrieb
Lenin einen Beschluß des Rates der
Volkskommissace über ,die Ausrüstung
einer großen hydrographischen Expedition ' in das Nordpolarmeer. Ein
weiteres Dekret legte 1921 die Prinzipien der sowjetischen Ozeanforschung fest. In ihm wurde vor allem
die allseitige und komplexe Untersuchung der komplizierten Erscheinungen ,und Prozesse. die in den
Weltmeeren vor sich gehen. gefordert.
Heute gibt es in der Sowjetunion
über 100 Forschungs-. Lehr- und Wirtschaftsinstitutionen für die Erforschung ' und 'Erschließung des Meeres.
Die sowjetischen Forschungsschiffe
führten bereits vor dem zweiten
· Weltkrieg eine Reihe wichtiger Expeditionen durch:
1921 - biologische und hydrographische Untersuchungen allgemeiner
Art im' Eismeer durch "Persey" und
"Transbalt".
1930
systematische ozeanographische Beobachtungen mit der "Sedow" in der Barentssee und der Kara· see,
.
1937 - Erkundung der nördlichen
Schiffahrtswege auf einer 1100 km
langen Strecke durch den Eisbrecher
"Toroscha".
.
1937/40 - Pi6nierarbeit 'für die folgende intensive Erforschung des
Nordpolarmeeres durch die EisdriFt
des sowjetischen Eisbrechers "Sedow".
Nach dem' zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Sowjetunion zu
einem der führenden Länder auf dem
Gehiet der Meeresforschung, Seit
1949 führt die "Wiljas" ständige Forschungsarbeiten im Stillen Ozean
durch, Die "Lomonossow" ist mit systematischen ozeanographischen und
meteorologischen Beobachtungen de;
Strömungen . im Eismeer unq; im Nord·
atlantik beauftragt. um der~n Einfluß
auf das Klima Nordeuropas und
Nordasiens zu klären, Die "Wojej. kow" untersucht die Zusammenhänge
· zwischen
den
ozeanographischen
und meteorologischen Verhältnissen Programm der MeereS"forschung ausim westlichen Teil des Stillen Ozeans. gearbeitet, In diesem Programm sind
Allein im 'Jahr 1969 hat die So- u, a. Tiefseetauchgeräte für 3000 m
wjetunion vier neue Forschu'ngs- Tiefe ""- vorgesehen. ,Der Mitsubishischiffe in Dienst gestellt, Die Fpr- Konzern stellt eine Anlage fertig, die
schungsschiffe haben 28 Laboratorien, Bohrungen in 4000 m Tiefe erlaubt:
ein
elektronisches
Rechenzentrum Durch Neutronensonden werden geo(Minsk 22) u, a, Die Forschungs- chemische
Untersuchungen
vorschiffe wurden in der DDR, Wetter- genommen, mit deren/ Hilfe Metallschiffe auf Werften der Volksrepublik konzentrationen auf dem Boden der
Polen gebaut, Insgesamt sind von Tiefsee festgestellt werden können.
der UdSSR mehr als 100 Schiffe für Die Planung erstreckt sich gleichzeispezielle Belange der Meereskunde tig auf die noch bessere Ausnutzung
eingesetzt.
des ozeanographischen Reichtums an
Seit 1955 werden außerdem ständig ' tierischen und pflanzlichen Nahmeteorologische,
geophysikalische. rungsmitteln,
ozeanographische und andere BeJapanische Wissenschaftler haben
obachtungen durch Bodenstationen Vorschläge zum Bau ozeanographiauf schwimmenden Eisschollen durch- scher Städte entwickelt. Eines dieser
geführt, Darüber hinaus untersuchen Projekte ist die ozeanische Stadt
sowjetische Forscher das Relief des Unabara in der Saga mi-Bucht südlich
Meeresbodens in der nördlichen von Yokohama, eine schwimmende
Hälfte des Stillen Ozeans und sondie- Industriestadt für 200000 Menschen.
ren die Stärke der Ablagerungen und
der Erdrinde unter dem Ozean seismoakustisch, Durch Schürfaktionen im BRD, Frankreich, England
Schwarzen Meer, in der Ostsee, im , und USA
'Ochotskischen Meer und im LaptewIn Westdeutschland sind seit 1955
See wurde der Beweis erbracht, daß insgesamt sieben Forschungsboote in
dort reale Aussichten für die Förde- Dienst gestellt. Meeresforschung wird
rung von Eisenerz. Zinn, Gold. Man- in 12 Instituten betrieoen,
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gon und anderen Bodenschätzen vorhanden sind, .. Bathyscaph", "Sewer 1"
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1500 m automatisch Ablagerungen
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011- auf
dem Meeresboden analysieren
strulert,. d 7 r biS zu emer Tiefe von können und durch die Möglichkeit,
~OOO , m . eIngesetzt werden kann, Er bis zu drei Mete'r Tiefe in den MeeISt mit einer Fern~eh~amera ,~nd M7" resboden einzudringen, gleichzeitig
~~lIa!men . als Greifer ausgerustet, die indirekt dessen Härte festzustellen, In
ahnllch wie Luna 16 na.ch vorgegebe- der westlichen No.rdsee entdeckten
nem Programm , G7.stemspro~en ,aus die En länder große Erd "os-La er,
dem Meeresboden losen und In emem
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Bunker stapeln können.
, In Frankreich w~rde ,1968 das NaNeben diesen selbständigen Auto- tlonale Zentrum ,~ur die Aus::"'7rtung
moten sind Unterwasserlabors ent- der Ozeane gegrundet. Franzoslschen
standen, Eine der jüngsten sowjeti- Wi~sensc~aftlern gel?,ng es. Ger~te
schen Entwicklungen auf diesem Ge- (., Tlefs7e-E!ektrol~gen ~ zu entwlkbiet ,(1970) erhielt den Namen kein, die biS zu emer Tiefe von 5000 m
"Tschern6mor" (Schwarzmeer).
die Dichte und Porosität des BodenI
\
schlammes durch elektrische Wider.
.,
standsmesser feststellen und damit
Japan plant ozeamsche Stadte die spätere Rohstoffgewinnung vorJapan hat durch einen Beirat beim bereiten können.
In den USA wurde ein staatliches
Ministerpräsidenten ein langfristiges
Die Eroberung der ' "Dritten
Dimension"
Gegenwarts,aufgabe der Menschheit
(Teil 11)
I
Von Werner Hintzke
Entwicklungsprogram m Ider Mee resforschung verabschiedet. Die "Ocea n
Mining AG" untersucht s ie technischen und ökQnomischen Frage n de r
Gewinnung von Mineralien vom Meeresboden, Die "Ford · Foundation" hat
Wissenschaftler zur Untersuchung der
Rentabilität von Rohstoffvorkommen
in überseeischen Schelfen eingeselzt
(Diamanten an der Küste von Nom ibia und Zinn bei Tasmanien und in
südostasiatischen Gewä ssern), ' [)ie 01konzerne ESSO und Shell, betätig en
sich an der profitbringenden Ausbeu tung von Erdöl in den Küstengewä s.
sern anderer Staaten, Seit 1963 wurden von den USA 13 Forschungsunterseeboote' in Dienst gestellt.
DDR-Forscher '. beteiligt
an . UdSSR-Experimenten
Auch in . der DDR befassen , sich
mehrere Einrich~ungen, u, 0, das In stitut 'für ' Hochseefischerei Rostoc k
und - das Institut für Meereskunde
Warnemünde mit d~r Ozeanographie,
Das Forschungsscbiff "Professor 'AIbrecht Penck" und andere beteilig en
sich an wissen'schaftlichen Untersuchungen im . Atlantischen Ozean und
in der Ostsee, DDR-Forscher nehme n
an ozeanographi,s cren Expeditionen
der UdSSR te ll,
In einer 'der nöchsten Ausgaben:
USA zahlen 500 Millionen fi.ir traditionelle Ozeanographie, 4 Milliqrc,len
für militärische Erschließung des Mee·
resbodens.
-
Musik als Geräuschkulisse?
den' gleichen radio-telemetrischen
Systemen,
mit
denen Informationen über den
Gesundheitszustand der Kosmo-.
na1:lten und die Tätigkeit der
komplizierten Raumschiff-Bordinstrumente auf die Erde überlflfftelt · werden, lassen sieh die
~rztlichen Kontrollen von werdenden Müttern verbessern.
Vom _ Leningrader
UnionsForschungsinstitut für Gynäkologie und Geburten wird zu einem
bestimmten Zeitpunkt vor' der
Geburt eine winzig kleine radioMit
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Die Zeitschrift "Semja i Schkola"
beantw ortete kürzlich die Frage, ob
Musik als Geräuschkulisse beim ' Arbeiten schädlich sei: ' ·
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Schon vor langer Zeit wurde festgestellt, daß starker Lärm in beliebiger Form (über 70 dB) den Organismus des Menschen schwer belastet, den Blutdruck erhöht, das
Nervensystem · zerrüttet und viele
Kral').kheiten, vom Magengeschwür
bis zum Hautekzem, hervorruft. In
den letzten Jahren hat man jedoch
festgestellt, daß sich auch ' absolute
Ruhe ungünstig auswirkt: In völliger Stille kann sich der normale
Mensch weder erholen noch kann
er längere Zeit arbeiten; er wird
unweigerlich nervlich angegriffen,
Daraus folgt, daß der gesunde
Mensch eine mittelstarke optimale
Geräuschkulisse braucht. Selbstverständlich muß die Geräüschkulisse
bei Schlaf. oder passiver Erholung
sehr schwach, während der Arbeit
stärker sein, In jedem Falle wäre es
wünschenswert, wenn das ein rhythmisches Geräusch ist oder, noch
besser, wenn es sich um Unterhaltungsmusik handelt, . die dem Geschmack des Hörers entsprechen
muß, und natürlich nicht zu laut
' sein darf, (Zwischen 20 und 40 dB
ist normal, über 40 dB sollten vermieden werden).
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Radiotelemetrische
Weltraumsysteme
als Geburtshelfer
teleme.tlische Funksonde in den
weiblichen Unterleib eingefürrt.
Sie kontrolliert den Druck und
andere Veränderungen im Inner~n der Bauchhöhle und sendet
diese Meßdaten an ein Registrierungszentrum. Die Frau spürt von
der Sonde in ihrem Organismus
überhaupt nichts. Nach den eingegangenen radio-telemetrischen
Daten kann der gesamte Geburtstermin
leicht · bestimmt und
analysiert werden, ob die Schwangere zur Geburt richtig vorbereitet ist. Die Ärzte können darüber
. hinaus voraussagen, wie die Geburt verlaufen wird und so auch
rechtzeitig die dazu erforderlichen gynäkologischen Maßnahmen festlegen. Die F'unksignale
vermitteln gleichzeitig auch zahlreiche objektive Werte ' tiber den
Zustand des noch ungeborenen
Kindes,
Die Psychologen bestätigen außerdem einmütig, daß jeder Mensch
für die Arbeit eine bestimmte Ordnung braücht. Man soll möglichst
zur gleichen Tageszeit arbeiten, die
gleiche Arbeitsatmosphäre beibehalten.
Schon
ein
aufgeräumter
Schreibtisch, die Lampe, ein leeres
M uskeltransplantation
beseitigt Gesichtslähmung
ZUl" Beseitigung von Gesichtsläh~
mungen sind in England (Middlesex)
MuskelverpflanzJlngen mit Erfolg
angewandt worden, Das neue opera tive Verfahren des Chirurgen Dr.
Thompson besteht darin, den Nerv,
der den Muskel betätigt, vor der
Transplantation zu entfernen. Dies
ermöglicht, den Muskel während des
chrirurgischen Eingriffs lebensfähig
zu halten. Eine solche Verpflanzung
ist nur m öglich, wenn der zu verChromatogramme
pfla nzende Muskel vom Patienten
von Knoblauch , und Kaffee
selbst stammt. Gewöhnlich wird dieser aus Fuß oder Unterarm entnomÜber die Hälfte aller chemischen men,
Analysen in der Sowjetunion werden gegenwärtig bereits .mH Hilfe
gaschromatogr aphischer
Methoden
vorgenommen. Die Gaschromato- Neuer Nerventyp entdeckt
graphie w ird APN zufolge vor allem
Einen neuen Nerventyp entdeck~
zur Analyse feinster Beimengungen
ten
australische
Wissenschaftler
in verschiedenen chemischen Vernach zwölf Jahren intensiver FOrbindungen mehr und mehr edol/?;schungsarbeit, An Gewebestücken,
versprechend eingesetzt. 'Von besondie außerhalb des .Körpers gezüchderer Bedeutung ist dieses Verfahtet werden können, geJang ihnen der
r en bei der automatisierten Prozeß- Nachweis, daß sogar nach Ausschal ..
kont r olle in der cQemischen Indutung des bisher bekannten nervösen
. strie, zum Beis piel bei der Analyse
Systems noch eine Reizübertragung
der El'döl- und Teerdestillation so- möglich ist, Sie entdeckten in Ner-.
w ie vC!n Ercl-, Gruben-ynd Stadtgas, venfasern Winzige Bläschen von
Mit Hilfe der sogenannten p t äpa,- einem Hundertstel Millimeter Durchmesser, Sie enthalten "Botenstoffe" •
rativen Gaschromatographie könri~n
Werden die Bläschelil vom Nerv frei, k leinste Mengen ' organischer Ver- gesetzt, dann hat das Signalwirbindungen wie Ester, Amine, Aldekung für die angrenzenden Nerven
hYd~, ätherische Öle und, ato~a­ und Muskelzellen. Nach radioaktiver
tische Stoffe in ReinstfOl' m her- Markierung zeigte sich, daß die
gestellt w'ei'den, Das ist für die (')-< r
Bläschen bei Reizung einen chemischen Stoff freigeben, Die Wismie der P olymere von großer U'
senschaftler konnten ihn als Purint igkeit. Um festzustellen , in w el'
Nukleotid identifizieren und beMengen sich schwebende ~ Giftsto
aus Polymer Ein bei der en industriel- zeichnen deshalb vorerst den Nerv
als "purinergische" Faser. Nicht nur
len Einsatz ,ausscheiden: 11utz1'!n so- bei den Menschen, sondern auch
w jetische Wissenschaftler verstärk t bei Säugetieren, bei Schlangen, Am-'
G~s ch ro;'na tographen, Dies betr ifft 'phibien und Fischen kdnnten diese
sowohl den Indu~trie- und Woh- Nel;ven festgestellt werden.
nungsbau als auch den Automobilund Flugzeugbau, wo zunehmend
Plaststoffe als Baumaterialien Ein- Fremdatom im Kristallgitter
zug halten. Dafür stehen zur Zeit
"Künstliche. Metalle" mit hoher
Leitfähigkeit hat Prof, Ubbelohbe
am Imperial College in London aus
G.raphit hergestellt, Dazu werden
geeignete, Fremdatome zwischen unbedingt parallel geschichtete ebenl'l
Heft oder Notizbuch laden ein, sich
an· die Arbeit zu ma,c hen, Darum
empfiehlt man auch, bei der Arbeit
zu Hause die gleiche Kleidung zu
tragen und ein gewohntes "Ritual"
vor der Arbeit beizubehalteh (Hände-,
w aschen adel' gymnastische übungen oder Zimmeraufräumen). Je
mehr' solcher stereotypen, ' ständigen
Gew:ohnheiten der Mensch bei der
geistigen Arbeit hat, um so besser
kann er sich in die Arbeit vertiefen,
um so weniger ist er von einer
Stimmung abhängig; seine Arbeitsfähigkeit nimmt zu. Es ist besonders
wichtig, ähnliche Gewohnheiten bei
Kindern und jungen Menschen zu
entwickeln, Auch die Musikbegleitung kann solch eine feste Gewohnheit der geistigen Arbeit zu Hause
sein,
-- ....
Englands , Spinnen
arbeitslos
' I"
Dem . technischen Fortschritt
mußten jetzt die Kreuzspinnen
in York Tribut zollen. Für die
Fadenmarkierungen von Theodo.
liten und Teleskopen waren
bisher die gesponnenen Fäden
dieser Krabbeltiere verwendet
worden, Ihre Präzision war erstaunlich: die tolerierte Ab\f{eichung von einem Hunderstel
Millimeter wurde nie überschrit.
ten. An Haltbarkeit waren die
Spinnfäden einem Stahlfaden
gleichen Durchmessers um- das
Doppelte überlegen.
' Trotzdem wurden jetzt elekeintronische · Markierungen
geführt - die Lehrlinge . hatten
sich zunehmend gewehrt, auf
Händen und . Füßen zum Spinnenfang durch die Ginsterbüsche
kriechen zu müssen,
"PHOTON" . VON EINEM WEITEREN
EXPERIMENT. Im Labor für Plasmaphysik ,des Lehrstuhls Elektronik on der
Moskauer Universität bereiten S,t udenten die Versuchsanlag~ nPhoton" für
ein neues Experill)ent vor. Die in diesem Labor laufenden Versuche sollen
die Kenntni~se von den physikalischen
Eigenschaften des Plc:lsmas erweitern,
Die dabei benutzte Anlage "Photon"
wurde von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Aspiranten und Studenten gebaut.
In sie sind die Ergebnisse von zwei
Dissertationen,' 15 Diplomarbeiten und
mehreren schriftlichen Jahresabschlußarbeiten eingeflossen. Mit Hilf~ von
"PhotQn"· gelang es, eine lichtstrahlung von einer Million Kilowatt zu erzeugen.
Foto: ZB (TASS)
Kristallgitter dieses Minerals gebracht, Solche Fremdatome können
entweder Elektronen abgeben oder
aufnehmen. Geeignetes Graphit entsteht, indem es zuerst in der Hitze
chemisch zersetzt und dann uhter
hydraulischem Druck bis 3000 Grad
im halbplastischen 2lustand zerschnitten und bei 3500 Grad getempert wird,
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a.n kann eine Menge sehen a·t it
der 8, ~unstausstellung des Bezirkes ' Leipzig - Mon:umentales
neben Filigrana1'beit, fIistol'isches
neben Heutigem, das in die Zukunft
deutet, Ergebnisse langjährigen Suchens und erste Versuche, grelle
Farben und Pastelltöne, Gelungenes
und Mißlungenes, Darstellungen von
Menschen aus Fleisch und Blut und
von stummen Fischen, die übrigens
gleich ein halb Dutzend Mal,
Zum Glück überwiegen die Mensehen recht deutlich, Und vor ihnen
stehen auch immer die meisten Betrachter, so indirekt verratend, was
sie' Von einer Kunstausstellung hier
und heute erwarten. Ober die Brigadieie Frank Ruddigkeits, Bernhard
Heisigs, Gudrun Brünes ist schon
viel geschrieben wrn'den - So sehen
die aus, die heute die Macht allSübim. Auch so, wie Heisigs Lesendes
Mädchen Emil Kochs Gabriele, Ruddigkeits Dr, G, M, - lel'nen und lesen wird groß 'geschrieben ' in unseTem Staat, dieser Bilder gibt ' es
noch mehrere. Wie geliebt und sonst
Schwarz auf weiB über Farbiges
noch gelebt wird bei uns, wi1'd ' auch
gezeigt, aber wohl durchschnittlich
mit weit weniger Geschick, ' mir
scheint auch: mit weniger Eife1'. Ich
weiß nur noch nicht, ob solcher
Eindl'uck entsteht, weil unsere erfahrensten Meisteq' diese Themen
vemachlässigen, odel' ob sie diese
SUjets lassen, weil sie auch nicht
dami t zUl'echtkommen,
_
Meine Söhne haben üb1'igens auch
zu wenige Kinder gefunden, mit denen sie hätten spielen mögen, Mit
' Ursula Mattheuer-Neustädts Mattias
- ja, Bernd Hertels Kinder mit BaI·
Ion waren ausschließlich zum Angucken hingestellt, fand mein Großel', Aber ich muß vorsichtig sein
mit den Urteilen der Kleinen: Vor
Hans Schulzes Haus im Wald stell·
te der eine fest "Ich erkenne den
Wald nicht", fragte der andere "Er·
kennst du das Haus?" Offensichtlich
ve,'stehen die beiden 'noch nicht
viel von Kunst~ aber nachdenklich
bin ich · doch geworden: Ob denn
--
--------------~.I.
UZ 4j72, Seite 6
Schönheit. Am schöhsten v i eUeicht
bei . Woltgang Mattheuer, 'Wo es so
1'echt weit in: den;· blauen Himmel
weisen kann, ein ( bißchen steif 'l,tnd
penspiel oder auch. Fri tz Fq'öhlichs häßlich als Titelfigur bei Oskar
Kinde,'fernsehen - ist nicht zu se- Erich Stephan,
hen, Gelacht wi"d schon fast ga1' nicht
Ein GW,clc jedenf alls, daß wh' das
auf. den Bildern unserer Kunsta:us- Hochhaus haben, denn ansonsten ist
stellung, mir ist jedenfalls nw' Rud- es mit der Universität nicht alLzudigkeits Brigadiel' in diesem Zusam- weit her. Heinz Wagne1' hat Ge01'g
menhang e,'inne,'lich, Das ist · nun ' Maye,' lebensgrOß in 'Öl geset~t, neh~
allel'dings beinahe I sträflich, erst men wir Zu unsel'n Gunsten an, ddß
1'echt, wenn Situationen ' dargestellt sein Studentensomme,' 71 · 'auch was
werden, in denen nachweisbar in mit uns zu tun hat - dann hö"t's
natura I immer gelacht wUA'de: ' Zum bald auf, zwei d1'ei Portl'äts lie-ßen'
Beispiel, wenn Ge01'g Mayer mit sich noch in unse·r n' Gefilden ansieStudent~n über
" Fuchsmajor und deln, Allerdings sind KollektivdarBiergericht" diskutiert, wie
auf stellungen auch aus at/deren ' BeTübkes " Wandgemä.l de fiir 'unse,l 'n reichen unseres Heute nicht · grade
Neubau.
die gl'ößte Stäl'ke der Ausstellung.
Der spielt üb!'igens eine ausgeAuch die Bildunte,'s·chrift'en versprochene Star-Rolle in der Ausstel- mögen die Repräsentanz der Karllung. Nicht nur indirekt durch die- Ma1'x-Unive1'sität nicht. wesentlich
ses Wandgemälde und das P01'talre- aufzubessel'n. Das hat vel'schiedene
lief, sond~rn höchst unmittelbar als Ursachen. Im Bereich bildnerisches
Mittelpunkt eines ' 1'Unden Dutzends VOlles'schaffen, wie d1e Katalogillfervon ' Bild'4'l'n. So viele mögen es un~ sch1'ift für die Arbeiten del' Laiengefähr sein, ,die Leipzig-Ansichten. zwkel heiß,t, liegt es daran, daß ,unpräsentieren, und das Hochhaus im- term Namen ' des . SChÖPfers seine
me?: I mittendri.n in seiner ganzen Herkunft 'aus Zi1'keln der Uni1Jersi-
Kunstverstehen immer nUl' Suchen
heißt,
Es ist natürlich überhaupt interes·
sant, ' außer Gemälden, Grafiken und
Plastiken auch die Betrachter zu betrachten, Man erfährt 'dabei mindestens ebenso'vieZ übel' das Ve,'hältnis 'VOn Sozialismus und Kunst
wie aus den Kunstwerken selbst,
Zwar mit . angemessenem . Respekt,
aber mitnichten vor El111'furcht ersterbend,_ gehen sie durch die Räume, bleiben sie stehen, vergleichen
und prüfen sie - ' sie sind , das Prü·
fen gewohnt -, kommentie1'en 'sie
auch, sparsam zumeist, aber auf
eine Frage hin auch recht bestimmt.
Sicher gibt es auch die, für die es
zum guten' Ton gehört, dagewesen
ZtL sein, aber sie fallen nich' ins Ge·
wicht.
I
, Nichts mit dem an17emessenen R'e ·
spekt zu tun hat ,;fü,' meine .Begr#fe, daß kaum gelacht wi1'Cl. in '",er
Ausstellung, So sehr viel Lustiges etwa wie Marianne ROhfands Pup.
/
"
tät nicht immer verzeichnet ist mit
Arbeiten des Zeichenzirkels und des
Keramikzirkels können wir uns
hier .~u,'c?-au,s sehen lassen,
T1'osten wtr unse,'n angelmabbe,' ten Lokalpatriotismus damit daß
wir ja , nicht- wissen, in ~ieviel
Kunstwe1'ken del' schöpfe'l'ische Rat
unse,'el' KtLnstwissenschaftler ent·halte:n ist, und damit, daß Studenten
del'
Ka7'l-Mm'x-Universität sichel'
wiedel' großen Anteil da1'an haben ·
we1'CZen, , den .Besuchern die ausgestellten Werke nahezubl'ingen, ihre
F1'agen zu beantwo,'ten, Was sie 11.tÜ'
nicht beantw01't~ konnten, ist 91'·
stens: Wcz,1'um Telegrammboten nU1'
schlimme Nachl'ichten überbringen
dürfen? - vel'gleiche den von Petm
Flemming. Zweitens: Wa1'um unsere
mode,'nen Fmuen prinzipiell auf
S.Whlen ihrer U1'Yl'oßmütte1' portl'ätie·, 't werden? D,'ittens: Was ,die Gespl'ächteilnehmer Volker Stelzmanns
oder er selbst gegen Stupsnasen haben? Viertens: Wie man auf Mattheuers gestutzten Baum 'rauf qzw, wieder 'runterkommt? - na
und so weiter.
rom
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Seele and Geist
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