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Die Aktien-Analyse Wie Sie in jeder Börsenlage - GeVestor Login

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Die Aktien-Analyse
Bankenunabhängiges Research
über die deutschen und internationalen Werte
Wie Sie in jeder Börsenlage
die besten Aktien auswählen
und Ihr Depot schützen
Leitfaden durch die Aktien-Analyse
Wie Sie in jeder Börsenlage
die besten Aktien auswählen
und Ihr Depot schützen
Leitfaden durch die Aktien-Analyse
von Volker Gelfarth, Chefanalyst „Die Aktien-Analyse“
– Bitte ordnen Sie dieses Heft in Ihrem Aktien-Analyse-Ordner im Register „Leitfaden“ ein. –
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser
der „Aktien-Analyse“,
internationalen Werten (ca. 500 Unternehmen) besorgen und alle Jahresabschlüsse der
letzten 10 Jahre hinsichtlich Geschäftszahlen, Wachstumsperspektiven, Kennziffern
und -relationen, Branchenattraktivität, Wettbewerber u.a. auswerten. Stellen Sie dann
umfangreiche Analysen über das Timing
und die Sicherheit an und vergleichen Sie
anschließend die Unternehmen miteinander,
um unterbewertete Aktien zu identifizieren.
wenn Sie die Methoden der weltbesten Investoren studieren, werden Sie schnell einige
Gemeinsamkeiten feststellen: Zum einen
haben die Top-Investoren ihr Vermögen stetig
über einen langen Zeitraum aufgebaut. Es
gelang ihnen, Unsicherheiten und Risiken
auf ein Minimum zu reduzieren.
Zum anderen beschäftigen sich die erfolgreichsten Investoren intensiv mit den Unternehmen, deren Aktien sie kaufen. Sie stellen
eine umfangreiche Aktien-Analyse an. Sie
alle sind Investoren – keine Spekulanten!
Der Spekulant versucht, kurzfristige Kursänderungen vorherzusehen und von diesen zu
profitieren. Der Investor hingegen versucht,
außergewöhnliche Unternehmen zu preiswerten Kursen zu kaufen und sie dann langfristig zu halten.
Wenn Sie sich diesen enormen Zeitaufwand
nicht leisten können oder wollen, dann ist
die „Aktien-Analyse“ Ihr Wegbegleiter,
Guide und Nachschlagewerk in einem.
Keine andere Publikation liefert Ihnen einen
umfassenderen Überblick über „Ihre“ Unternehmen. Zudem profitieren Sie von unserem
bankenunabhängigen Aktien-Research und
Auswahlverfahren. Die Aktien-Analyse
macht sich das Wissen der großen Investoren zu eigen, hat daraus eine spezielle
Methode entwickelt und den Markt damit
immer wieder deutlich geschlagen.
Das Ziel der erfolgreichsten Investoren ist
es, langfristig besser als der „Markt“
abzuschneiden. Warren Buffett, der Großmeister aller Investoren, erzielte dabei eine
durchschnittliche Rendite von rund 23% und
wurde damit, noch vor Bill Gates, zum
reichsten Menschen der Welt. Der „Markt“,
gemessen am DAX, Dow Jones oder NikkeiIndex, legte in vergleichbaren Zeiträumen
durchschnittlich „nur“ 10% bis 13% p.a. zu.
Selbst diese Resultate schlagen aber nahezu
alle anderen Kapitalanlageformen.
Die fundamentale Aktien-Analyse ist
gefragter denn je – gerade in einem
schwierigen Börsenumfeld. Die Popularität
schwankt mit den Aktienkursen. Bei steigenden Kursen werden die fundamentalen
Daten oftmals vergessen, behalten aber ihre
Gültigkeit bei. Bei fallenden Kursen studieren die Analysten die fundamentalanalytisch
orientierten Methoden der großen Investoren
umso intensiver.
Als Investor kaufen Sie einen Teil des
Unternehmens. Sie erwerben nicht
„irgendein Stück Papier“, sondern werden
zum Gesellschafter und Miteigentümer.
Daher muss stets die fundamentale Unternehmensanalyse im Vordergrund stehen. Wenn
Sie ernsthaft Ihr Vermögen vermehren wollen, raten wir Ihnen, wie ein Investor zu handeln. Wie geschieht dies aber in der Praxis?
In der Internet- und Neue Markt-Euphorie
der 90er Jahre konnte fast jeder Anleger an
steigenden Kursen teilhaben. Viele Anleger
machten dabei die Börse zum Casino und
Aktien zu Casinochips. Sie kauften Unternehmen, von denen sie teilweise nicht einmal
wussten, wie deren Name geschrieben wird,
geschweige denn, was sie herstellen. Heute
sind die schnellen Kursgewinne wieder verloren gegangen und die Anleger besinnen
sich wieder auf die fundamentalen Werte –
auf die systematische Aktien-Analyse.
Dazu müssen Sie sich sämtliches Informationsmaterial zu den führenden deutschen und
3
In der Literatur finden Sie zum Begriff „fundamentale Aktien-Analyse“ verschiedene
Definitionen. Oftmals gibt es Diskussionen,
die den Value-(Wert-)Ansatz dem Growth(Wachstums-)Ansatz gegenüberstellen.
Hierbei wird dann versucht, verschiedene
Investment-Ansätze in starre Schemata einzugliedern. Wir trennen diese Begriffe nicht
strikt, denn es ist nicht zwingend notwendig,
hier einen Gegensatz zu sehen. Denn:
Wachstum ist ein zentraler Bestandteil
von fundamentaler Aktien-Analyse!
Viele Investoren wählen für ihre Portfolios
nur die qualitativ besten Unternehmen der
Welt aus. „Die Aktien-Analyse“ geht noch
einen entscheidenden Schritt weiter: Wir
suchen für Sie Top-Unternehmen mit einem
Abschlag zum inneren Wert, also „unterbewertete“ Unternehmen. Wie im täglichen
Leben möchten Sie eine möglichst hohe
Qualität zu einem günstigen Preis kaufen,
denn dann ist die Wahrscheinlichkeit einer
weit überdurchschnittlichen Kursperformance am höchsten.
Der erfolgreichste Investor der Geschichte
umschreibt seine Anlagestrategie folgendermaßen:
„Die Aktien-Analyse“ hilft Ihnen, sich auf
die wirklich wichtigen und langfristig relevanten Informationen zu konzentrieren. Dazu
bedarf es eines erheblichen Research-Aufwandes. „Die Aktien-Analyse“ nimmt Ihnen
diese Arbeit ab.
„Frage nicht nach dem Preis,
den Du für ein Unternehmen zahlst,
sondern nach dem Wert,
den Du für Dein Geld bekommst!“
„Die Aktien-Analyse“ bietet Ihnen dazu das
notwendige Handwerkszeug, damit auch Sie
das Wissen in die Praxis umsetzen und nach
dem Grundsatz investieren:
(Zitat: Warren E. Buffett)
Wenn Sie nach diesem Grundsatz handeln
möchten, dann müssen Sie als erstes umfassende Gedanken über die Qualität eines
Unternehmens anstellen und diese definieren. Das geschieht durch die Beurteilung der fundamentalen Daten. Sie erhalten
dann vor allem Erkenntnisse über die
Finanzkraft, die Wachstumsraten und die
Qualität des Managements in der Vergangenheit. Ebenso wichtig ist jedoch der
Preis, den Sie für diese Qualität zahlen
müssen. Gute Qualität ist oftmals teuer –
denn Qualität hat ihren Preis. Es nützt
Ihnen aber nichts, wenn Sie Qualität zu
teuer einkaufen, wenn die Aktien also überbewertet sind. Es ist oftmals falsch, Aktien
zu Höchstkursen zu kaufen.
„Top-Qualität zum günstigen Preis.“
So konnten die 5-Sterne-Werte der „AktienAnalyse“ von Anfang 2003 bis 31.12.2011
eine Performance von +201,4% erreichen.
Ich wünsche auch Ihnen Gewinn bringende
Investitionen und weiterhin viel Freude mit
der „Aktien-Analyse“,
Ihr
Volker Gelfarth
Chefanalyst „Die Aktien-Analyse“
4
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
Die Vorteile der Aktien-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7
Kapitel 1: Die Bestandteile der Aktien-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.1 Ausführliche Aktien-Analysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
1.2 Das Bewertungssystem der Aktien-Analyse: Timing und Kursbandbreite . . . . . . . . . 11
1.3 Gesamtübersicht und Spezialauswertungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kapitel 2: Fundamentale Informationen – für Sie aufbereitet und bewertet.
Die Unternehmensstudien der Aktien-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.1 Die Timing-Einstufung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 Die Kriterien Sicherheit und Zyklik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 Der Zahlenblock – Ein Blick zurück und in die Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.4 Die Rentabilitätskennziffern – Das Unternehmen auf dem Prüfstand . . . . . . . . . . . . .
2.5 Fundamentale Daten pro Aktie, Ergebnisermittlung nach internationalem Standard . .
2.6 Die Kurs- und Bewertungsdaten über 10 Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.7 Der Kurs-Chart und die langfristige Kursbandbreite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.8 Die Bilanzanalyse für Industrie-, Bank- und Versicherungsaktien . . . . . . . . . . . . . . .
2.9 Die Beta- und Korrelationsfaktoren als Risikomaße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.10 Anlageempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.11 Gewinnschätzungen und vieles mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 3: Spezialauswertungen der Aktien-Analyse
Bauen Sie Ihr persönliches Auswahlsystem auf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1 Gesamtübersicht: Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Die aktuellen 5-Sterne-Aktien, Auf- und Abstieg aus der 5-Sterne-Kategorie . . . . . .
3.3 Aktienanlagen mit hoher Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.4 Niedriges KGV: Welche Aktien aktuell günstig sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.5 Aktien, die hohe und sichere Dividendenrenditen bieten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.6 Aktien, die aktuell weit unter Buchwert notieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.7 Wachstumswerte: Unternehmen mit überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen . . .
3.8 Unternehmen mit hoher Ertragskraft:
Aktienauswahl nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13
14
15
16
16
17
18
19
20
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24
25
26
26
26
27
27
28
28
29
Kapitel 4: Strategien und Methoden der großen Investoren . . . . . . . . . . . . .
4.1 Benjamin Graham: Begründer der „Wertpapier-Analyse“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Warren E. Buffett: Erfolgreichster Investor aller Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3 Peter Lynch: Der erfolgreichste Fondsmanager der 80er Jahre in den USA . . . . . . . .
4.4 O’Higgins: Dividendenstrategie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.5 Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
30
30
32
33
34
35
Kapitel 5: Börsenerfolg durch fundamentale Aktienanalyse . . . . . . . . . . . . . . .
5.1 Grundsätze für Ihre optimale Depotzusammenstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2 Allgemeine Unternehmensbeurteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3 Messbare Qualitätskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4 Der Unternehmenswert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5 Einflussfaktoren auf das Ranking der Aktien-Analyse im Überblick . . . . . . . . . . . . .
37
37
39
39
40
41
Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe aus der Finanzanalyse und dem Börsengeschäft . . . . . . . . . 42
5
Die Vorteile der Aktien-Analyse
 Bewertung mit Ranking-System
für alle wichtigen Aktien
Unternehmens vergleichen. Die Darstellung
umfasst alle wichtigen Daten aus den
Geschäftsberichten der letzten 10 Jahre.
In der „Aktien-Analyse“ finden Sie nicht nur
Daten, sondern auch Bewertungen. Die zentralen Elemente der Bewertung sind die
Timing- Einstufungen und das langfristige
Kurspotenzial.
Die wichtigsten Kennzahlen finden Sie stets
an der gleichen Stelle. Das unterscheidet
„Die Aktien-Analyse“ von flüchtigen Publikationen im Internet oder in anderer Form.
Durch die wiederkehrende Darstellung können Sie Veränderungen schnell erkennen
oder ein Unternehmen bei Ihrer ersten
Untersuchung schnell kennen lernen. In die
Analysen und Spezialauswertungen fließen
mehr als 1 Mio Daten ein.
Ein computergestütztes Analysesystem
„rankt“ die Unternehmen nach den entscheidenden Faktoren (Umsatz, Gewinn, Wachstum, Investitionen, Strategie, Liquidität u.a.)
und deren Entwicklung. Die Aktien erhalten
eine kurzfristige Timing-Einstufung (Entwicklung in den nächsten 6 bis 12 Monaten). Das
Rangsystem für die Timing-Einstufung reicht
von „weit überdurchschnittlich“ (5 Sterne) bis
„weit unterdurchschnittlich“ (1 Stern).
 Alle Unternehmen werden
kontinuierlich neu bewertet
„Die Aktien-Analyse“ garantiert Ihnen, dass
alle wichtigen deutschen und internationalen
Werte regelmäßig beobachtet werden. Das
bietet Ihnen kaum eine andere Publikation.
Das langfristige Kurspotenzial für die nächsten 3 bis 5 Jahre wird auf Basis der zu
erwartenden Gewinne und dem zu erwartenden KGV geschätzt.
Die Ihnen vorliegenden Analysen in der
„Aktien-Analyse“ werden seit mehr als 10
Jahren regelmäßig und kontinuierlich durchgeführt. Diese Kontinuität brauchen Sie für
eine dauerhafte Anlage.
Das zugrunde liegende, bewährte RankingSystem (eine Übersicht über die Einflussfaktoren finden Sie auf Seite 41) wurde aus
Jahrzehnten erprobten Analyseverfahren
unabhängiger Institute entwickelt und wird
mit weiteren Regressionsanalysen permanent weiterentwickelt.
 Bankenunabhängige Analysen
Das Research-Team der „Aktien-Analyse“
ist ausschließlich Ihren Interessen als Aktionär verpflichtet. Darauf können Sie sich verlassen. Anders als bei Banken und Brokern
haben weder der Verlag noch das ResearchTeam Einkünfte aus Provisionen, sind also
selbst völlig unabhängig von Anlagebeträgen, die Sie investieren.
Das lohnt sich: Eine Untersuchung zur Performance der von der Aktien-Analyse mit
5 Sternen als weit überdurchschnittlich
bewerteten Aktien durch die unabhängige
WSH, Deutsche Vermögenscontrolling, hat
ergeben, dass vom 1.1.2003 bis 31.12.2011
ein Gewinn von 201,4% erzielt wurde.
 Einzigartige, übersichtliche und
akkurate Darstellung
 Alle aktuellen Kennzahlen für Sie
immer im schnellen Zugriff
Die Analysen jeder Aktie werden Ihnen
einzigartig, übersichtlich und akkurat auf
einer Seite aufbereitet. Sie können alle
Daten sowohl mit Konkurrenzunternehmen
als auch mit den historischen Daten des
Im „gelben Heft“ der „Aktien-Analyse“,
dem Gesamtverzeichnis aller analysierten
Werte, finden Sie alle wichtigen aktuellen
Kennzahlen immer auf einen Blick.
7
Über die Studien-Nummer haben Sie
Zugriff auf die ausführlichen und detaillierten Einzelstudien. Dazu führt „Die AktienAnalyse“ im „gelben Heft“ für Sie Spezialauswertungen auf, bietet also die aktuells-
ten Ranglisten nach niedrigem KursGewinn-Verhältnis (KGV), bestem KursCashflow-Verhältnis (KCV), niedrigem
Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und
weiteren Faktoren.
8
Das Grundwerk
In dem Ihnen vorliegenden Grundwerk der „Aktien-Analyse“
finden Sie:
 das 8-seitige gelbe Gesamt-Inhaltsverzeichnis mit den aktuellsten Daten zu
allen beobachteten Aktien und den Studiennummern der einzelnen Unternehmen (die Studiennummern zeigen Ihnen, in welchem der weißen Analyse-Hefte Sie die detaillierte Unternehmensstudie zu dieser Aktiengesellschaft finden),
 die aktuelle Ausgabe der Gesamtübersicht mit Analysen und Spezialauswertungen zu 500 deutschen und internationalen Aktien sowie
 aktuelle Analyse-Hefte mit jeweils rund 70 ausführlichen Unternehmensanalysen. In diesen weißen Analyse-Heften sind die Unternehmen einzelnen Branchen zugeordnet.
Die
Aktualisierungslieferungen
Die Aktualisierungslieferungen bestehen aus 2 Teilen:
Aktien-Analyse
Unternehmensanalysen 7101 – 7711 für Mai 2012
Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte
BRANCHENBERICHT ERNEUERBARE ENERGIEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7100
NEUAUFNAHMEN
Branchenkrise erwischt Pionier Q-Cells
Die 2G Energy AG (7110) geDas was wir befürchtet hatten, ist jetzt eingetreten. Q-Cells (7106) hat einen
hört zu den international führenAntrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Nach Solarhybrid, Solar
den Anbietern von BlockheizMillennium und Solon (ehemals 7107) wäre eine Insolvenz von Q-Cells die
kraftwerken. Zudem bietet 2G
vierte größere Pleite in der deutschen Solarbranche.
ganzheitliche Lösungen wie PlaBRANCHENBERICHT MEDIZINTECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7200
nung und Installation sowie Ser-Unternehmensanalysen
6101 – 6609 für Mai 2012
vice- und Wartungsleistungen an.
Demografie und Innovation als Wachstumstreiber
Bankenunabhängiges
über diesind
deutschen
und
internationalen
Werte
Carl Zeiss (7211) entstand Research
Deutsche Unternehmen
dabei besonders
gut aufgestellt.
Setzen Sie auf
finanzstarke und profitable Unternehmen, die bereits über ein reifes Produkt2002 und ist ein Medizintechportfolio verfügen. Vor diesem Hintergrund sind Drägerwerk (7202), Sartorius
nik-Spezialist mit den SchwerBRANCHENBERICHT
TELEKOMMUNIKATION
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6100
(7207)
und Carl Zeiss Meditec
(7211) unsere Branchenfavoriten.
punkten
Augenheilkunde sowie
NEUAUFNAHMEN
Neuro-, Hals-, Nasen- und OhBRANCHENBERICHT
IT-DIENSTLEISTER
. . . Telefonanbieter?
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7300
Wo
liegt
die
Zukunft
der
Statoil (6416) wurde 1972 gerenchirurgie.
Die
der istIT-Dienstleister
gründet (7307)
und istist
dereiner
größte
FürZukunft
Vodafone (6112)
das Festnetz ein Auslaufmodell. Sie stecken das Geld
ATOSS
derÖlim Umbruch:
Überkapazitäten,
Preisund Gaskonzern
nordi- DerinIT-Dienstleistungsmarkt
den Mobilfunk, der mit befindet
der neuensich
schnellen
LTE-Technik
vollwertigen
Ersatz
führenden
Anbieter in
vondenSoftverfall
undNach
Strukturprobleme
die von
Unternehmen
zu Anpassungen.
schen Ländern.
Strategie,
bietet.
dem Scheiternzwingen
der Fusion
T-Mobile USA
und AT&T (6101)
den in-Bewarelösungen
rund um
Daher
die Stimmung
unter
den deutschen
IT-Dienstleistern derzeit kaum
wertung und
Dividendenrendite
gehtkönnte
die Deutsche
Telekom
(6103)
in die Offensive.
telligenten
Personaleinsatz
in
besser sein.
5101 – 5609 für April 2012
überzeugen. Wir nehmen Stat-Unternehmensanalysen
Deutschland.
BRANCHENBERICHT
. . 6200
oil mit 4(7416)
Sternenwurde
in die1874
Aktien- BRANCHENBERICHT
BAUFLUGGESELLSCHAFTEN
& ZULIEFERER . . . . . . . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .7400
Geberit
Bankenunabhängiges
Research über die deutschen und internationalen Werte
Analyse
auf.ist heute in Eugegründet
und
Optimismus
Flugsteueram
undBau
Emissionsrechtehandel belasten
Die Österreichische
ropa Marktführer
in der Sanitär-Post Der warme Winter hat der deutschen Bauwirtschaft das größte Wachstum seit
Die
Flugsteuer
kostet
die
Branche
1
Mrd
€
und
trifft
die
sechs
deutschen
Flugge(6609)Der
istKonzern
das führende
Post- AnfangBRANCHENBERICHT
technik.
ist in 41
der 90er-Jahre beschert.
Besonders .der
METALL/STAHL
. . . Wohnungsbau
. . . . . . . . . . . . . .boomt.
. . . . . . . . . . . . . . . . 5100
sellschaften übermäßig. Ein weiterer Belastungsfaktor ist die zum Jahresbeginn
NEUAUFNAHMEN
dienstleistungsunternehmen
Ländern
vertreten.
Schlechter sieht es dagegen im öffentlichen Bau aus. Unsere Favoriten sind
Stahlmarkt
– vorsichtiger Optimismus
erfolgte
Ausdehnung 2012
des EU-Emissionsrechtehandels
auf die Luftfahrt. GrundTOMORROW
FOCUS AG
Österreichs.
Mit 23 TochtergeBilfinger (7401) und der Gebäudesanierer Sto (7415).
bieteterwartet
sich einedie
Investition
in Fluggesellschaften
an. Einefür die
Für 2012
World Steel
Association global jetzt
eine nicht
wachsende,
(5317) istist
alsdie
einÖP
führender
Inter- sätzlich
sellschaften
im Brief5-STERNE-WERTE
BRANCHENBERICHT
DIENSTLEISTUNGEN
.eine
. . . . schwächere
. . . . . . . . . . . Nachfrage.
. . . . . . . . . . Die
. . . . Stahlkocher
7500
macht
der Billigflieger
easyJet
(6204).
europäische
Stahlindustrie
jedoch
in
denLändern
drei Ge- Ausnahme
undnetkonzern
Paketmarkt
in elf
IN DIESER
AUSGABE
haben bereits reagiert.
ThyssenKrupp
Salzgitter (5107) und auch
Überzeugend:
Amadeus
FiRe(5108),
und SGS
schäftsbereichen
vertreten.
Amadeus
FiRe (7502) hatTransactions,
unseBRANCHENBERICHT
VERSICHERUNGEN
. . . haben
. . . . . . ihre
. . . . Hochöfen
. . . . . . . . . .etwas
. .Ergeb. . . zurück. . . 6300
Weltmarktführer
ArcelorMittal
(5103)
Amadeus
FiRe (7502) überzeugt
mit branchenüberdurchschnittlichen
Advertising
Technologies
re Schätzungen
fast und
punktgenau
gefahren,
anderem
PreiseKurszuwächsen
zu verteidigen. und einer ansehnnissen und
erfreutum
dieunter
Aktionäre
mitdie
stetigen
aktiv.
Wir
nehmen
Tomorrow
5-STERNE-WERTE
Bedarf
an
Rückversicherung
ist
stabil
Unternehmensanalysen
4101
–
4523
für
März
2012
getroffen. Die Dividende steigt
lichen Dividendenrendite.
SGS (7515) bleibt in der
mit
Sternen
auf.
BRANCHENBERICHTAuch
NAHRUNG/GENUSSMITTEL
. . . Erfolgsspur.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5200
DIESER
AUSGABE
um IN
70%
auf4 den
Rekordwert
von
Wer
das GeschäftVERSORGER
erfolgreich
betreiben
will,
muss
sehr
nahe
an
den
Kunden
undWerte
Stericycle
(5609)
ist
eine
BRANCHENBERICHT
.
.
.
.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
7600
Bankenunabhängiges
Research
über
die
deutschen
und
internationalen
Defensive
Aktien
sind attraktiv
2,84China
€. Für die
kommenden
Mobile
(6104) Jahre
hat den
Märkten
sein, um einzelne
Marktbewegungen
rechtzeitig zu erkennen. Unsere
Serviceund
Die
Versorgerfront
bröckelt
rechnen
wir mit
einerBeratungsfirma,
WachsVonFavoriten
den internationalen
Standardwerten
überzeugt
vor(6310)
allem sind
Nestlé
(5204)
Trend
bestä-mebeiden
Munich RE
(6309) und Hannover
Rück
weltweit
die des
sich1.aufHalbjahres
die Amadeus
Entsorgung
tumsbeschleunigung.
Derbestens
Nimbus
vieler
europäischer
Versorgungsunternehmen
als 1923
„sicherer
Hafen“
durch
eine hohe
Sicherheit
und
Dividende
die seit
gezahlt
wird. Aber
tigt.dizinischen
Der KonzernAbfalls
wächst und
lang-von
aufgestellt
und
können
das eine
Geschäft
BRANCHENBERICHT
IMMOBILIEN
. . . . .steuern.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4100
dürfte
dank
des hervorragender europäischen
Schuldenkrise,
NEUAUFNAHME
auch Tabak-Aktien
bringen
Sicherheit regulatorischen
ins Depot. BAT Auflagen,
(5212) undKartellPhilip Morris
samsich
aber
kontinuierlich.
MitGegenei- hat im Zuge
spitzen
und erneut
scharfen
verfahren,
Atomausstieg
und
Brennelementesteuer
dennem
Managements
stark
(5215)
überzeugen
mit
kontinuierlichem
und
BRANCHENBERICHT
ÖLUND
GAS-KONZERNE
. .stark
. profitablem
. . . .gelitten.
. . . . . . . Wachstum
.Bei
. . . den
. . . . . . sowie
. 6400
Immobilienmarkt
in der Krise?
2012er
KGV(4410)
von
11
ist die
DEUTZ
ist
eines der
ständen
sowie
Produktrückrufe
deutschen
Versorgern
E.ON (7601) und RWE (7606) führt das zu starken
entwickeln.
attraktiven
Dividendenrenditen.
bewertet.
Aktie
attraktiv
deutschenhat.Traditionsunternehspezialisiert
4 Sterne.
Die Kreditmärkte
sindsorgt
unter Druck
die Unternehmen sind in der
Steigender
Ölpreis
für geraten
hohe. . und
Gewinne
Bechtle
(7304) hat
2011 hat
nichtden Gewinneinbußen.
MEDIEN . . . .vorsichtiger
. . . . . . . . . . . mit
. .der
. . . Anmietung
. . . . . . . . . . .neuer
. . . . . Büro. . . 5300
Gazprom
(6403)
men und
ein Spezialist
für Die- BRANCHENBERICHT
europäischen Schuldenkrise
oder
nurUmsatz
sein5-STERNE-WERTE
ambitioniertes
Umsatz-Ge- BRANCHENBERICHT
Die Jahreszahlen
haben
bewiesen:
Die Ölkonzerne
PAPIER/BÜROBEDARF
. Immobilienwerte
. . . . . . . . . . verdienen
. . . . . . werden
. . . .prächtig.
. . . .2012
. . . 7700
um 32% und
selmotoren
mit den
einem weltumLadenflächen.
Die
gewerblichen
unter Druck
2012
markiert
Meilenstein
zielwinn
erreicht,
sondern
trotz um-Der
IN um
DIESER
AUSGABE
Klassische
Ölwerte
machen
weniger
mit
Kurssteigerungen
auf sich
41% gesteigert.
spannenden
Service-Netzwerk.
kommen.
Stabile
Renditen
gibt
esstarken
hingegen
bei den Shoppingcentern.
Büroartikel
werden
immer
gebraucht
2012
wirdSie
in
den
USA
erstmals
mehr
Geld
für Werbung
im Internet
fangreicher
Zukunftsinvestitioaufmerksam.
sind
langfristige
Geldanlage
geeignet.
Unsere als für
Nestlé
(5204)
hatDEUTZ
dieExpanhohen
Konzern
hält
an seinen
Wir
nehmen
mit Er4 Die
SterUnternehmensanalysen
3102
– 3621
Februar
2012
Papierindustrie
hat
imeher
Jahrals
2011
das
hohefür
Niveau
des Vorjahres
weitgehend
Anzeigen
Printmedien
ausgegeben.
Ein
Großteil
der
Einnahmen
geht aber
nensionsplänen
auch
das Ergebnis
überproFavoriten
sindindie
russischen
Konzerne
Gazprom
wartungen
erfüllt.
In
den aufstrefest.
Einerseits
BRANCHENBERICHT
.Quartalen
. . . . . (6403)
. . . .in
. . Folge
.und
.und
. . .Lukoil
.die
. . . besten
. . (6407).
.Anbieter
. . . . . . . . wie
. . 4200
nen in die
Aktien-Analyse
auf.
gehalten.
Int’l
(7705)
hatSPORTARTIKEL
nach
6 starken
nicht
anPaper
die Medienhäuser,
sondern
an Suchmaschinen
andere
portional
gesteigert.
Die
Gebenden
wuchs
Nestlé
Bankenunabhängiges
Research
über
die
deutschen
und
Werte
werden
dieMärkten
Lieferwege
nach
Ergebnisse
seit 20 Google
Jahren
erzielt,
Edding
(7703) erwartet
auchinternationalen
für der
das Jahr 2012
Facebook.
(5308)
bleibt
aufgrund
schäftsentwicklung
wird
auch
im
BRANCHENBERICHT
FINANZDIENSTLEISTER
. . . seiner
. . . . . .Präsenz,
. . . .in
. . . die
. . . . .Wachstums. . . . . . . 6500
Die
Branche
blickt
optimistisch
Zukunft
um 13,3%
und
inandererseits
den IndustrieEuropa
ausgebaut,
steigende
Umsätze
und
Staples
(7708)
hat
bis auf
dasunserer
Jahr 2003
seit 2000
den
dynamik
und
der
günstigen
Bewertung
einer
Favoriten.
5-STERNE-WERTE
laufenden
Jahr erfolgreich
sein. geum
4,3%. Nestlé
bleibt
wirdländern
das
Asiengeschäft
Umsatz
Jahr
fürSportartikelbranche
Jahr gesteigert.
Die
blickt
aufKrisensog
ein
gutes Jahr 2011 zurück. Nicht nur die
IN DIESER
AUSGABE
US-Großbank
gerät
in
den
BRANCHENBERICHT
BIOTECHNOLOGIE
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5400
BRANCHENBERICHT
EDV
HARDWARE
. . . . . 3100
ein Kerninvestment.
stärkt.
zwei Branchengrößen adidas (4203) und Puma (4204) haben neue UmsatzNEUAUFNAHME
Europas
Bankenkrise
erfasst
die
USA
– und
Morgan
Stanley
(6501)
trifft erfreuliche
es
BAT’s
(5212)
Geschäfte
lauSchaltbau
(4332)
hatden
seine
ZieBiotech-Branche
wächst
zweistellig
rekorde
erzielt.
Auch
Nike
(4201)
und
Foot Locker
(4202)
legten
Redaktions-Sprechstunde
mit Chefanalyst
Volker Gelfarth:
mittwochs
14:30
bis
17:30
Uhr
fürUSA
Abonnenten
der Aktien-Analyse
kostenlos
unter:
Asien
löst
die
ab
Lukoil
(6407)
konnte
Das
Software-Beratungshaus
Ce- 0049
hart.
DerMit
Aktienkurs
sank
rapide
und die
Kreditwürdigkeit
leidet.
fen le
ausgezeichnet,
und
AkNachdie
vorläufi(9übertroffen.
Cent/Minute aus dem Festnetz
der Dt.
Telekom),besonders
A+CH:
1803/133-134.
Fragen
per
E-Mail:
info@aktien-analyse.de,
per Fax:sowie
0228/8205-5978
D: 01803/133-134
DieZahlen
Biotech-Branche
gehört
zu
den
innovativsten
Leistungsträgern
der
auf
die
anstehende
Fußball-EM
die
Olympiade in
Gewinn
um
15%
steigern,
und
Im
2.vor.
QuartalBlick
hat
Asien
die
USA
erstmals
als
weltgrößten
PC-Absatzmarkt
(3214)
arbeitet
für
Kunden
Lesen
Sie
im Branchenbericht
auch,
warum
die Deutsche
Börse
(6507)
ihre die
können
sich
über
11%
gennit
Zahlen
stieg
der
Umsatz
um
Wirtschaft.
Während
die
Biotechnologie
umRaum
14%
wächst,
kommt
London
wird auch
2012
ein
Superjahr.
die tionäre
langfristigen
Aussichten
abgelöst.
welcher
Dynamik
derjährlich
asiatische
zeigt ein
Blick auf
wie
Allianz,
BMW,
GeVestor Financial
Publishing
Group,
Theodor-Heuss-Str.
2-4, 53095
Bonn;
Hans stehenden
Joachim
Oberhettinger;
Analysen:
Gelfarth & wächst,
Dröge
Research;
Finger
von
derHerausgeber:
zum Mit
Verkauf
Londoner
Rohstoffbörse
LME
lässt.
freuen. Daimler,
13,8%,
Auftragseingang
um
US-Pharmaindustrie
nicht
einmal
auf
1% pro
Jahr.
Unsere
Favoriten
sind
sindDividendenerhöhung
gut.
Die der
nachgewiesenen
Chefanalyst:
Volker Gelfarth (verantwortlich).
Vervielfältigungen
jeglicher
Art
sind
nur mit Genehmigung
des
Verlages
gestattet.
Lenovo’s
(3114)
Umsatzentwicklung.
Während
das weltweite
BranchenEADS
LBS,
Metro,
Axel
Springer
(5302)
18,7%
und Airbus,
der Gewinn
AkBRANCHENBERICHT
. . .ein
. . .Medikament
. . . . . . . . . . . .zur
. . . . 4300
Biogen
(5402)
und
die schon
mehr .als
©hat
Copyright
2012
by Verlag
für die
Deutsche
Wirtschaft
AG Lenovo
Öl- und
Gasreserven
sind
mitpro
wachstum
beiCelgene
5%ANLAGEN-/MASCHINENBAU
lag,(5403),
konnte
AXA
oder VW.
Die
Prognosen
BRANCHENBERICHT
TRANSPORT/LOGISTIK
. . . . .auf
. . . dem
. . . . asiatischen
. . . . . . . . . . .Markt
. . . . . 26%
6600 mehr PCs
das
beste
Ergebnis
der
Firmentie
auf
mindestens
8,85
€.
HoMarktreife
gebracht
haben.
17,3 Mrd wurden
Barrel gewaltig
undangehoben.Unternehmensanalysen
absetzen.
jetztDer
erneut
2101
– 2510 Zuversicht
für Januar 2012
Maschinenbauer
strahlen
aus
geschichte
Wechsel
hes Wachstumspotenzial
bieten
vergrößern
sicherzielt.
ständig.
AngeBRANCHENBERICHT
. . . und
. . . . . . Internethandel
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5500
Kassen
klingelnBEKLEIDUNG/SCHUHE
bei Asienboom
Neuaufnahme
mit
4 Sternen.
BRANCHENBERICHT EDV SOFTWARE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3200
vonder
Printauf Internetwerbung
Nordamerika
sowie
China
und
Beinahe
hätte derüber
deutsche
Maschinenbau
das Jahr
2011
mit einem neuen Werte
sichts
immer
noch
günstiBankenunabhängiges
Research
die
deutschen
und
internationalen
Modebranche
ist
stark
gefordert
DasDie
boomende
Asiengeschäft
und
Wachstum
im die
Internethandel
eindrucksvoll
gelungen.
Indien. Der
Megatrend
Rekord
abgeschlossen.
Vor das
zweirasante
Jahren
hättenund
selbst
größten Optimisten
Deutscher
BI-Markt
wächst
wächst
genist
Bewertung
erhöhen
wir dasMobili5-STERNE-WERTE
haben
2011
bei
der
Deutschen
Post
(6604)
die
Kassen
klingeln
lassen.
Auch
bei
Konjunktursorgen
und
höhere
Beschaffungskosten
machen
der
BekleidungsinGerry
Weber
(5508)
hat
im
tät
sowie
die
günstige
Bewernicht
an eine
solche
Wende
geglaubt.
Die
für
2012 geschätzten
ProduktionsTiming aufIN5 DIESER
Sterne. AUSGABE
Nach
dem
Krisenjahr
2009
hat alle
sich
der
deutsche
Markt
für 4%
Business-Intelli&
Nagel
(6602)
sind
Rekordergebnisse
zu erwarten.
dustrie
das BRANCHENBERICHT
Leben
schwer.
Doch
nicht
leiden
letzten
den für
Umsatz
um Kühne
Schaltbau.
tung Jahr
sprechen
DROGERIE/KOSMETIK
. . .vergangenen
. . . gleichermaßen.
. . . . . . . . .Jahres
. . . . . .Die
. . . . . . . . 2100
wachstum
klingen
zwar
denerholt.
14% Konzerne
Zuwachs
des
wenig,
gence-Software
(BI) nach
deutlich
Für 2011
die Marktforscher
ein
NEUAUFNAHMEN
Modekonzerne
Hennes
& Mauritz
(5509)
underwarten
Inditex
(5516)
befinden
IBM
(3106)
macht
satte
Gewinnebeiden
13% und
den
Gewinn
um
24%
sindWachstum
es aber nicht.
Es
wäre
aufwürde
normalem
Niveau.
Genau
was
Dr.
Hönle
(4329)
profitierte
zwischen
10ein
undWachstum
15%.
Damit
zumkostenlos
ersten
Mal
die das,
Milliardensichdie
aufmittwochs
solidem
Wachstumskurs.
VF
Corp.
Hugo
Boss
(5510)
Redaktions-Sprechstunde
mit Chefanalyst
Gelfarth:
14:30
bis 17:30
Uhrsich
für Abonnenten
der(5515),
Aktien-Analyse
unter: und
ist
topfit.Weber
Die
Jahresprognose
Marken
treiben
das
globale
Wachstum
gesteigert.
Gerry
gehört
Biotest
(2226)
istvon
einVolker
Spezialist
meisten
Unternehmen
wünschen.
im und
vergangenen
Jahr
der
Euro-Grenze
Marktführer
ist SAP (3211),
gefolgt von Oracle
A+CH: 0049
1803/133-134.
Fragen
pererste
E-Mail:
info@aktien-analyse.de,
per Fax: 0228/8205-5978
D: 01803/133-134 (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom),Gerry
Weber
(5508)überschritten.
sind
aber
Wahl.
wurde
wiederholten
Male
zu den
attraktivsten
Modehäufürzum
Immunologie
und
Hämatolokonjunkturellen
Belebung,
dieanBeiersdorf
verfügt mit der Marke NIVEA über die bedeutendste Kosme(3209)
und IBM(2102)
(3106).
gehoben.
Neues
Timing:
5 Sterne.
sernsich
Europas.
gie. nahezu
Das
Unternehmen
bedient
SPEZIALFAHRZEUGBAU
. .. .. .. .(2116)
. .. .&
. ..Dröge
. . 4400
BRANCHENBERICHT
UMWELTSCHUTZ
. . .Reckitt
. . . . . .Analysen:
..Benckiser
.. .. .. .. .. .Gelfarth
.. .. ..ist
.. ..Research;
..Marktführer
.. .. .. .. .5600
über
alle
AbsatzGeVestor Financial
Publishing
Group,
Theodor-Heuss-Str.
2-4,BRANCHENBERICHT
53095 Bonn;
Herausgeber:
Hans
tikpflegemarke
derJoachim
Welt Oberhettinger;
und
bei
BRANCHENBERICHT
.des
. . Verlages
. . . . . . gestattet.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3300
VF
Corp.
(5515)
2011
eiCheck
Point
Software’s
Chefanalyst:
Volker
Gelfarth
(verantwortlich).
Vervielfältigungen
jeglicher ArtFREIZEIT/HAUSHALT
sind nur
mit Genehmigung
Kunden
inhat
über
160
Ländern.
märkte
erstreckte.
Die
Folge:
Haushaltsreinigern.
Auch
unsere
Favoriten Colgate-Palmolive (2104)
Schwieriges
in beiden
2012
© Copyright
by VerlagHYMER
für dieMarktumfeld
Deutsche Wirtschaft
AG
MAN,
und
John
Deere
nenHönle
Wachstumsschub
erlebt.ist
Der
(3201)
Bruttomarge
von
über 2012
Coach
(2307)
für
qualitativ
steigerte
Umsatz
und
Geund
L’Oréal
(2111)
sind
globale
Marktführer
bei
der
Mundund
Zahnpflege
Pommes,
Pizza,
Sandwich
oder
Sushi
umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen haben bei der SW UmweltUmsatz
wuchs
umauf
23%
aufmonopolar9,5 die DieMAN
86%
deutet
eine
hochwertige
Leder-Handtaschen
winn
deutlich
und
übertraf
(4406)
hielt
auch
2011 die
Spitzenstellung
am
Lkw-Markt
in
bzw.
auf
dem
Kosmetikmarkt.
(5604)
zu
Verbesserungen
derklare
Margen
Das
Unternehmen
Nie
war das
Fast-Food-Angebot
so– bunt
wie
Begonnen
hat diese
Unternehmensanalysen
1101
1507geführt.
fürheute.
Juni
2012
Mrdmehrfach
$.tige
Fürund
2012
erwarten
wir
Stellung
hin. DiePrognoAktie
ent-technik
-Accessoires
zu günstigem
Brasilien
(fast dennoch
60.000
Bei den
Freizeitfahrzeugen
profitierte
angehobenen
erwartet
für 2012
ein
schwieriges
Marktumfeld.
Auch
wenn Centrotec
Entwicklung
vor 40Lkw-Zulassungen).
Jahren,
als McDonald’s
(3305)
das Fast-Food
nach
einesen.
Fortsetzung
des
Erfolgskurwickelt
sich
besser
als der
Index.
Preis
bekannt.
Zusätzlich
werden
HYMER
(4404)
von über
der
Markterholung,
hatte einkonnte,
Die
Bilanz
ist
trotz
zweier
BRANCHENBERICHT
PHARMA/GESUNDHEIT
.akzeptables
. YUM!
. . . . .sind
. .Brands
. . die
.Geschäftsjahr
. . .Perspek.(3314)
. . . . . . will
. . . . . . Werte
2200
Bankenunabhängiges
Research
die
deutschen
und
internationalen
Deutschland
brachte.
Unser
neuer
5-Sterne-Wert
(5603)
keinen
konkreten
Ausblick
für
2012
abgeben
ses Akquisitionen
und rechnen
mit
neuen
ReMcDonald’s
(3305)
sieht 2011 und konnte 10,2% mehr Fahrzeuge absetzen, wobei das Vorkrisenniveau
Schmuck,
Schuhe
und
Kleidung
immer
noch
sehr
tiven für
effiziente Heiz-,
Klima-KFC,
und Lüftungssysteme
positiv.
Die Aktie
ist mit
Restaurants
der Marken
Pizza Hut und East
Dawning
an Tankstellen
korden
bei Umsatz
Ergebnis.
fürMit
daseinem
starkeKGV
Ge- von
den
Grund und
Vernachlässigte
Waisenkinder
vertrieben.
noch
nicht
erreicht
John
Deere
(4402)
baute seine Führung bei Traktoren
stark.
einem
KGV
von
unter wurde.
10 in
sehr
attraktiv
bewertet.
bringen.
YUM!
ist
China
überragend
erfolgreich.
schäft u.a.
in der
Modernisieist die
Bewertung
nicht zu
aus undBis
war2013
zumwerden
12. Maldie
inKonzerne
Folge
Marktführer
BRANCHENBERICHT
AUTO
. . . . . . . 100
. . .auf
. . . dem
. . . . .deutschen
. . . . . . . . . Traktoren. . . . . . . . . . Patente
. . . . . . 1100
Isra 19
Vision
(4511)
hat die
BRANCHENBERICHT
GETRÄNKE
. . . knapp
. . . . . . . . . . Mrd
. . . . .$. Umsatz
. . . . . . . verlieren,
. . . . . . . . . weil
. . . 3400
runghoch.
der5-STERNE-WERTE
Filialen. Der Umsatz markt.
Redaktions-Sprechstunde
mit Chefanalyst
14:30 bis 17:30
Uhr für Abonnenten
der Aktien-Analyse
kostenlos unter: gegen seltene
Prognosen
eingehalten
und
die Volker Gelfarth: mittwochs
für Blockbuster
auslaufen.
Eine Alternative
sindSpitzenresultaten
Medikamente
IN
DIESER
AUSGABE
Deutsche
Autoindustrie
mit
stieg um
14,
der
(9 Cent/Minute
aus demGewinn
Festnetz der Dt. um
Telekom), A+CH:
0049 1803/133-134.
Fragen
per E-Mail:
info@aktien-analyse.de,
per Fax: 0228/8205-5978
D: 01803/133-134
Spirituosen
immer
mehr
gefragt
Profitabilität
weiter
gesteigert.
Krankheiten, die
früher
den
Status
vernachlässigter
Waisenkinder hatten.
9%. 5-STERNE-WERTE
MCD
ist für ein profitables
BRANCHENBERICHT
ELEKTRONIK
. . . . . . Autoindustrie
. . . . . . . . . . . . . läuft
. . . . .trotz
. . . . . . . .Staatsschuldenkrise
. . . . . 4500
Leoni
hat€ im
Das
Geschäft
der
deutschen
in
Der Gewinn
von (1204)
9,1 Mio
ist GeschäftsUnsere
Favoriten
bleiben
Fresenius
(2203),
FMCCognac,
(2214) der
und
NovoWodka
Nordisk
Während
der
weltweite
Bierabsatz
stagniert,
bleiben
Whisky,
GeVestor Financial
Publishing
Group,
Theodor-Heuss-Str.
2-4,
53095
Bonn;
Herausgeber:
Hans
Joachim
Oberhettinger;
Analysen:
Gelfarth
&
Dröge
Research;
Wachstum
sehr
gut
aufgestellt.
jahr
bei
Umsätzen von 3,7 (2215).
IN DIESER
Europa
so gutArt
wie
zuvor.
In
fast
allen
Kategorien
stehen Daimler
(1102),
der höchste
in2011
der AUSGABE
FirmengeGenerell
gilt:
Jenie
geringer
dieund
Abhängigkeit
von patentgeschützten
und
Tequila
gefragt.
guter
Werbung
neuen
Produkten
gelingt
es Diageo
Chefanalyst:
Volker
Gelfarth
(verantwortlich).
Vervielfältigungen
jeglicherMit
sind
nur
mit Genehmigung
des
Verlages
gestattet.
Unterhaltungselektronik
knackt
1.000
Mrd
$-Marke
Starbucks
machte
einErgebnis
Mrd
€(3306)
ein hat
operatives
BMW
(1103)
und
Volkswagen
(1105)
auf den
vordersten
Plätzen
der
2012Medikamenten,
by Verlag
für die
Deutsche
Wirtschaft
AG
(2214)
immer
Kon- (3404),
desto
höher
Kurspotenzial.
schichteFMC
und
bedeutet
eine
Stei-© Copyright
Pernod
Ricard
(3409)
unddas
Campari
(3412)
Absatz
und Umsatz
kontinuGewinnplus
von
+29%.
Mit
€ Auferzielt.
Unterm
Angetrieben
vom
Wachstum
bei
Smartphones
Tablets
erwartet
die KonsumBMWder
istWeinmarkt
die Nummerwächst.
1und
in Sachen
und General
Dies
beweist
dieder
Kursgerung junktur.
um von
31%.237
MitMio
einem
ierlich zuRanglisten.
steigern.
Auch
AlleinProfitabilität
in Deutschland
sieht Motors
Übernahme
des FruchtsaftherstelStrich
verblieben
156 läuft
Mio
€,
elektronik-Branche
dieses
Jahr
erstmals
einen
globalen
Umsatz
von mehr
als . . 2300
(1112)
die
meisten
entwicklung.
DiealsAktie
tragsbestand
von
mehr
40
Hawesko
(3405)verkauft
ein Potenzial
von 3Fahrzeuge.
Mio
BRANCHENBERICHT
LUXUSGÜTER
. . . .Kunden.
. . . . . Zu
. . . den
. . . .Verliereren
. . . . . . . . . . gehören
. . . . . . . . MassenherEvolution
Fresh
werden
neue
mehr
als
doppelt
so
viel wie
ein Mrd $.
1.000
Der wie
Erfolg
Smartphones
ist allerdings
steller
Fiatder
(1107)
und Peugeot
(1106). das Leid von traditiodeutlich
als
der VergleichsMiolers
€ plant
das besser
Unternehmen
im
BRANCHENBERICHT
FLUGZEUGBAU . . .wie:
. Videokonsolen,
. . . . . . . . . . . . . . .Navigations. . . . . . . . . . . . 3500
Wachstumsfelder
erschlossen.
Jahr
zuvor.
Nach
dem
Rekordnellen
Unterhaltungselektronikprodukten
Starke Bilanzen:
Nutzen. . .Sie
Kursrücksetzer
index
DAX.
Aufgrund
der weltlaufenden
Geschäftsjahr
weiter
Yum!
Brands
(3314)
2011
setzt
das
geräten,
MP3-Playern
und Digitalkameras.
Einen .schwierigen
Gute
Aussichten
Flugzeugbauer
weitjahr
steigenden
Zahlbestätigt
von UnternehDialyAUTOZULIEFERER
. . . . . . . . .bislang
. . Stand
. . . . .verschont.
.hat
. . . auch
. . . . . .Alle
. . . . . 1200
zweistellig
zu
wachsen.
VonBRANCHENBERICHT
der Schuldenkrisefür
blieben
unsere Unternehmen
ein Gewinnwachstum
von
>12%.
die TV-Branche.
men jetztistauf
weiteres
Wachsse-Patienten
auch
langfristig
Wir Unternehmen
erwarten im laufenden
Jahrdeutliche
ein moderates
der die
verzeichnen
Umsatzzuwächse.
Hinzu Gewinne
kommt, dass
Es ist
das
Folge,
in
tum10.inJahr
deninSchwellenländern
Gute Stimmung
auch
beiVerkehrswachstum,
den Zulieferbetrieben
profitables
Wachstum
gesichert.
Fluggesellschaften
steigende
Dieses
Konzerne über und
starke
BilanzenFlugzeugproduktionsraten.
mit hohem Eigenkapitalanteil
undUmfeld
niedrigen
Redaktions-Sprechstunde
mit Chefanalyst
Volkerfür
Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter:
dem
ein
Wachstum
von
mindesund
will
künftig
mehr steht
Geld
Novo
Nordisk
(2215)
Mitpositiv
5,9
Mio
produzierten
diebei
deutschen
Konzerne
imAuge
vergangenen
sich
aufFahrzeugen
MTU
(3505),
Boeing
(3501)
und
EADS
(3503)ein
Schulden
verfügen.
Sie sollten
insbesondere
Kursrücksetzern
auf
(9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom)dürfte
, A+CH:
0049
1803/133-134.
Fragen
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info@aktien-analyse.de,
per Fax:
0228/8205-5978
D: 01803/133-134
tens erneut
10%Investitionen
generiert
wird.
Wir erausgeben.
vor einem
Rekordjahr
JahrIm
soBusinessjet-Sektor,
viele Wagen
Wegen zahlreicher
Innovationen
auswirken.
dennie.
Bombardier
(3502) bedient,
sind dieund technodie Luxusbranche
haben.wie noch
5Zukunft
Sterne.
höhen
das
Timing
Bertrandt
präsentierte
und
wird
auchauf
in (1206)
profi- Aussichten
logischer
Herausforderungen
profitieren
Entwicklungsdienstleister
GeVestor Financial
Publishing
Group,
Theodor-Heuss-Str.
2-4, 53095
Bonn;
Herausgeber:
Hans Joachim
Oberhettinger;
Analysen:
Gelfarth & Dröge Research;wie
dagegen
weiterhin
ungewiss.
Hawesko’s
(3405)
edler
Wein
ein
erfolgreiches
Geschäftsjahr
Chefanalyst:
Volker
Gelfarth
(verantwortlich).
Vervielfältigungen
Art
nur mit (1214).
Genehmigung des (1204)
Verlages gestattet.
tabel
wachsen.
Die
Zahl
der Zu- BRANCHENBERICHT
Bertrandt jeglicher
(1206)HANDEL
undsind
Rücker
BRANCHENBERICHT
.. .. .. .. .. .. .. Leoni
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. expandiert
.. .. .. .. .. .. .. .. .. ..und
.. .. .. ..plant
. 3600
. . . den
2400Bau
. . . . . .. .. ..AG
© Copyright 2012
by Verlag für dieCHEMIE
Deutsche Wirtschaft
erfreut
sich
großer
Beliebtheit.
und
steigerte
alle
wesentlichen
von zwei Werken in Ostasien.
ckerkranken hat sich seit 1980
Der auf
Jahresausblick
bestäFinanzkennzahlen
in einem
überLeichte
Zuversicht
in derZukunft
Chemie
350 Mio wurde
verdoppelt
und
Warenhaus
AG ohne
tigt. wird
Diewiegend
weitere
freundlich
geprägten
sich bisWachstumsba2030 nochmals
Nach dem
Rekordjahr 2011 blickt
die .deutsche
BRANCHENBERICHT
BANKEN
. . . . . . . . Chemie-Industrie
. . . . . . . . . . . . . . . . nur
. . . .verhalten
. . . . . . . . . . . 1300
sis wurde
mit dem Erwerb
eineskunden- Mit ihrer mehr als 150 Jahre alten Tradition gelten die Warenhäuser als die
Marktumfeld.
Mit seiner
verdoppeln.
optimistisch
auf der
das Branche.
laufende Jahr.
Auch 2012als
wird
es aufwärts gehen,
wennausgeDinosaurier
Das
Warenhaus
Geschäftsmodell
hat
aber
70%-Anteils
am Berliner
Weinorientierten
Marktbearbeitung
Trennen
Sie die
Spreu
vom
Weizen!
BHP
Billiton
(2505)
hat im auchdient.
langsamer.
Der Umsatz
wird
voraussichtlich
um 2%, die in
Produktion
Der Strukturwandel
ist drastisch:
Hattennoch
die Kaufhäuser
den 70erhändler
Wein
Vino
gelegt.
setzte&Bertrandt
sein Wachstum
Geschäftsjahr
2010
unterm
Strich aberJahren
nurBanken
umnoch
1% mit
steigen.
einer
starken
Ausrichtung
ihrer Geschäfte auf
Spanien,
Italien,
einen
Anteil
von 15%
am Einzelhandelsumsatz,
sind
es heute
noch
fort.
im 1. Quartal
fast doppelt
so vielkonsequent
wie im Vorjahr
Portugal oder Irland sollten gemieden werden. Das gleiche gilt für Banken mit
Samsung
ist dank sei- 3%. Dafür boomt der Online-Handel. Seit 2000 hat sich der Umsatz im Onlineverdient.
Dank (1416)
dermit Chefanalyst
reißenden
Redaktions-Sprechstunde
Volker Gelfarth:
mittwochs
14:30
bis 17:30 Uhr für Abonnenten
der Aktien-Analyse
kostenlos
einer
dünnen
Eigenkapitaldecke.
Ein positives
Beispiel
ist dieunter:
US-Bank Wells
Handel
mehr
als
verzehnfacht.
nes (9boomenden
SmartphoneCent/Minute
aus dem Festnetz
der
Dt. Telekom), A+CH: 0049 1803/133-134. Fragen per E-Mail: info@aktien-analyse.de, per Fax: 0228/8205-5978
D: 01803/133-134
Nachfrage
nach Rohstoffen
kann
Fargo (1321), an der auch die Investorenlegende Warren Buffett beteiligt ist. Mit
im durchsetzen.
1. Quartal 2012
BHPGeschäfts
höhere Preise
der Citigroup (1311)
scheint sich eine
ROHSTOFFE/MINEN
. . weitere
. . . . Analysen:
. . . US-Großbank
. . . . Gelfarth
. . . . . .&
. .Dröge
. .aus
. . Research;
.dem
. . . . Klammer. 2500
GeVestor Financial
Publishing Group, Theodor-Heuss-Str.
2-4, 53095 Bonn; Herausgeber:
Hans Joachim Oberhettinger;
zum Weltmarktführer
im Handy- BRANCHENBERICHT
Fossil
(2420)Volker
erfreute
griff der Schuldenkrise
zu nur
befreien.
Chefanalyst:
Gelfarth seine
(verantwortlich). Vervielfältigungen
jeglicher Art sind
mit Genehmigung des Verlages gestattet.
markt
aufgestiegen.
Im
VerAnleger auch im 3. Quartal mit
© Copyright
2012 by Verlag für die Deutsche
Wirtschaft AG
Eisenerz-Boom:
Fortsetzung
oder jähes Ende?
gleich
zum Vorjahr
stieg der
einem
Zuwachs
bei Umsatz
undUmHALBLEITER-/CHIPHERSTELLER
. . . . einem
. . . . . . zuversicht. . . . . . . . . . 1400
Die BRANCHENBERICHT
Bergbauriesen trotzen
mit einer Rekordproduktion und
satz um
Gewinn.
Zu 22%.
dem hervorragenden
lichen Ausblick dem weltweiten Konjunkturpessimismus. Rio Tinto (2506)
Aufschwung in der Halbleiterbranche
Ergebnis trugen der Groß- und
steigerte seinen Eisenerz-Ausstoß auf 64 Mio Tonnen. Der größte GoldproVERLUSTBRINGER
auch der Einzelhandel sowie alle
Die weltweiten Ausgaben für Halbleiter werden im laufenden Jahr auf 316 Mrd $
AchtenProduktkategorien
Sie auch auf bei.
unsere duzent der Welt, Barrick Gold (2501), will 12 Mrd $ in Chile, und Newmont
wichtigen
steigen. Bereits die Zahlen fürs 1. Quartal 2012 belegen, dass sich die HalbleiWarnhinweise. Die 8 größten Mining (2502) bis zu 4,8 Mrd $ in Peru investieren.
terbranche erholt hat. KLA-Tencor’s (1407) Umsätze haben sich zum Beispiel
Verlierer nach unserer Vergegenüber
dem
4.
Quartal
2011
um
31%
verbessert,
und
Linear
Redaktions-Sprechstunde
Chefanalyst
mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlosTechnology
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(1mit
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2 Ster-Volker Gelfarth:
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1803/133-134.
Fragen
per E-Mail: info@aktien-analyse.de,
Fax: 0228/8205-5978
D: 01803/133-134 (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), (1408)
rechnet
mit einem
Umsatzplus
von 4 bis 8% fürsper
laufende
Quartal.
ne) vor 6 Monaten:
Eastman
-76,4%
GeVestor
FinancialKodak
Publishing(4506)
Group, Theodor-Heuss-Str.
2-4, 53095 Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research;
BRANCHENBERICHT
KONGLOMERATE
. . . . . . . . . des
. . .Verlages
. . . . . . gestattet.
. . . . . . . . . . . . . . . 1500
Chefanalyst: Volker
Gelfarth
(verantwortlich).
Vervielfältigungen jeglicher
Art sind nur mit Genehmigung
Q-Cells
(7106)
-74,2%
© Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
ZhongDe Waste (5608) -53,9%
Konjunktursorgen lasten auf Konglomeraten
centrotherm
(7109) -47,9%
Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung belasten die Kurse von KonglomeNokia
(6118) -42,3%
raten. Unternehmen, die jedoch ihre Geschäfte überwiegend in Deutschland
Vestas Wind Sys. (7108) -41,9%
machen, darunter GESCO (1505) und INDUS (1507), stehen vergleichsweise
Andritz AG
(4331) -38,9%
gut da, ebenso wie US-Firmen mit einem starken Standbein in SchwellenSolarworld
(7105) -37,7%
ländern, darunter 3M (1501) und Danaher (1503).
Die
Aktien-Analyse
Die
Aktien-Analyse
Die
Aktien-Analyse
Die
Aktien-Analyse
Die
Aktien-Analyse
Die
Aktien-Analyse
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Die
Aktien-Analyse
Aktuelle Gesamtübersicht mit Analysen und Spezialauswertungen
zu 500 deutschen und internationalen Aktien – Stand Juni 2012
Marktdaten
Das aktuelle, durchschnittliche
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
aller Werte der
Aktien-Analyse (2012):
12,6
Historisches KGV der letzten
10 Jahre
16,2
5 Jahre
15,5
1 Jahr
14,0
Die aktuelle, durchschnittliche
Dividendenrendite p.a.
aller Werte der
Aktien-Analyse (2012):
2,8%
Historische Dividendenrendite
10 Jahre
2,1%
5 Jahre
2,3%
1 Jahr
2,7%
Das aktuelle, durchschnittliche
Kurspotenzial (3 – 5 Jahre)
aller Werte der
Aktien-Analyse:
40%
Kurspotenzial vor
12 Mon.
48%
6 Mon.
46%
3 Mon.
30%
Erläuterungen zu den Marktdaten siehe Seite 2
Die aktuelle Empfehlungsübersicht
Gesamtübersicht über Kurseinschätzungen und Kurspotenziale . . . . . 3
Timing-Veränderungen im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Die aktuellen 5-Sterne-Werte
Die aussichtsreichsten Werte auf Sicht von 6 bis 12 Monaten . . . . . . . . . . 11
Aktien mit 4-Sterne-Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Warnhinweise: Aktien mit 1-Stern-Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Die besten Aktien nach dem KGV und PEG
Euro-Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Nordamerikanische Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG . . . . . . 16
Deutsche Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG . . . . . . . . . . . . . . 17
Schweizer Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG . . . . . . . . . . . . . 18
Britische Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG . . . . . . . . . . . . . . . 19
Weitere Spezialübersichten
Aktien mit langfristig hohem Kurspotenzial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Aktienanlagen mit hoher Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Aktien-Bewertungen nach dem Kurs-Umsatz-Verhältnis . . . . . . . . . . . . 22
Aktien mit einer hohen Umsatzrendite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Die Favoriten der Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Aktien mit hoher Dividendenrendite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt . . . . . . . . . . . 40
Die Unternehmen nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis . . . . . . . . . . . . . 41
Aktien mit einer hohen Cashflow-Marge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Die Aktien nach dem Kurs-Buchwert-Verhältnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Aktien mit hoher/niedriger Eigenkapitalrendite . . . . . . . . . . . . . . . . . 49/50
Aktien mit hohem Eigenkapital (niedrige Verschuldung) . . . . . . . . . . . . 51
Aktien mit hoher Verschuldung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Aktien mit geringen Sachinvestitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Die besten Wachstums-Aktien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Zyklische, stark schwankende Werte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Methoden und Strategien
Aktien nach den Benjamin-Graham-Regeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Low-5-Dividendenstrategie nach O’Higgins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Chartübersichten
So ergänzen Sie Ihre Analysen mit eigenen Chart-Auswertungen . . . . 56
Ausgewählte Kursgrafiken der 5-Sterne-Aktien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Wichtige Marktindizes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Gewinner und Splitts
Aktien-Splitts im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Kursgewinner/-verlierer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Branchenübersicht in alphabetischer Reihenfolge mit Seriennummer
Anlagen-/Maschinenbau . . . . .
Auto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Autozulieferer . . . . . . . . . . . .
Banken . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bau & Zulieferer . . . . . . . . . .
Bekleidung/Schuhe . . . . . . . .
Biotechnologie . . . . . . . . . . . .
Chemie . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dienstleistungen . . . . . . . . . . .
Drogerie/Kosmetik . . . . . . . . .
EDV Hardware . . . . . . . . . . . .
EDV Software . . . . . . . . . . . .
Elektronik . . . . . . . . . . . . . . . .
Erneuerbare Energien . . . . . . .
Serie
4300
1100
1200
1300
7400
5500
5400
3600
7500
2100
3100
3200
4500
7100
Serie
Finanzdienstleister . . . . . . . . . 6500
Fluggesellschaften . . . . . . . . . 6200
Flugzeugbau . . . . . . . . . . . . . . 3500
Freizeit/Haushalt . . . . . . . . . . . 3300
Getränke . . . . . . . . . . . . . . . . . 3400
Halbleiter-/Chiphersteller. . . . . 1400
Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2400
Immobilien . . . . . . . . . . . . . . . 4100
IT-Dienstleister . . . . . . . . . . . . 7300
Konglomerate . . . . . . . . . . . . . 1500
Luxusgüter . . . . . . . . . . . . . . . 2300
Medien . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5300
Medizintechnik . . . . . . . . . . . . 7200
Metall/Stahl . . . . . . . . . . . . . . 5100
Nahrung/Genussmittel . . . . . .
Öl- und Gas-Konzerne . . . . . .
Papier/Bürobedarf . . . . . . . . .
Pharma/Gesundheit . . . . . . . .
Rohstoffe/Minen . . . . . . . . . .
Spezialfahrzeugbau . . . . . . . .
Sportartikel . . . . . . . . . . . . . .
Telekommunikation . . . . . . . .
Transport/Logistik . . . . . . . . .
Umweltschutz . . . . . . . . . . . .
Versicherungen . . . . . . . . . . .
Versorger . . . . . . . . . . . . . . . .
Serie
5200
6400
7700
2200
2500
4400
4200
6100
6600
5600
6300
7600
Research-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter:
D: 01803/133-134 (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: 0049 1803/133-134. Fragen per E-Mail: info@aktien-analyse.de, per Fax: 0228/8205-5978
Online-Service der Aktien-Analyse kostenlos unter www.gevestor.de/login (Kennwort: Ihre Postleitzahl) oder www.aktien-analyse.de.
1. Analyse-Hefte
Im „Rundlauf“ werden die Analyse-Hefte mit jeweils rund 70
ausführlichen Unternehmensstudien aktualisiert. Sie erhalten
also zweimal pro Jahr zu jedem Unternehmen eine neue ausführliche Analyse sowie aktuelle Branchenberichte.
Serie
Ausgabe
1000er
I
2000er
II
3000er
III
4000er
IV
5000er
V
6000er
VI
7000er
VII
Branche
Auto, Autozulieferer, Banken, Halbleiter-/Chiphersteller, Konglomerate
Biotechnologie, Drogerie/Kosmetik, Pharma/Gesundheit, Luxusgüter, Handel, Rohstoffe/Minen
EDV-Hardware, EDV-Software, Freizeit/Haushalt,
Getränke, Flugzeugbau, Chemie
Immobilien, Sportartikel, Anlagen-/Maschinenbau, Spezialfahrzeugbau, Elektronik
Metall/Stahl, Nahrung/Genussmittel, Medien, Biotechnologie, Bekleidung/Schuhe, Umweltschutz
Telefongesellschaften, Telekomausrüster, Fluggesellschaften, Versicherungen, Öl und Gas,
Finanzdienstleister, Transport/Logistik
Erneuerbare Energien, Medizintechnik, IT-Dienstleister, Bau & Zulieferer, Dienstleistungen, Versorger, Papier/Bürobedarf
Erscheinungstermin
Juni, Dez
Juli, Jan
Aug, Feb
Sep, März
Okt, Apr
Nov, Mai
Nov, Mai
2. Aktuelle Gesamtübersichten („gelbes Heft“)
Da sich auch zwischen den Erscheinungsterminen einer Serie/
Ausgabe bei den Unternehmen die Timing-Einstufung, das langfristige Kurspotenzial oder wichtige Kennzahlen verändern können, werden alle Unternehmen permanent beobachtet und deren
Bewertungen überprüft. Veränderungen zu allen Unternehmen teilen wir Ihnen mit jeder Lieferung in der aktuellen Gesamtübersicht
mit. In diesem Heft finden Sie auch die Spezialauswertungen und
Aktien nach bestimmten Anlagestrategien (Details ab Seite 25).
Beispiel: Ein Unternehmen der 1000er-Serie (Ausgabe I) hatte im Juni 3
Sterne. Die Ausgangssituation hat sich verbessert und unser Research-Team
erhöht die Timing-Einstufung auf 4 Sterne. Diese Veränderung erfahren Sie
vor dem neuen Erscheinungstermin der 1000er-Serie in der Gesamtübersicht.
9
Bestandteile
der „Aktien-Analyse“
Kapitel 1
Die Bestandteile der Aktien-Analyse
Mit den vorliegenden Aktien-Analysen
wählen Sie in jeder Börsenlage die besten
Aktien und können Ihr Depot von unattraktiven Werten bereinigen.
detaillierte Unternehmensstudien. Sie finden
454 Kennzahlen, Daten und Fakten zu jeder
Aktie.
Das ist mehr als Ihnen irgendeine andere
Quelle so übersichtlich aufbereitet bieten
kann.
Für rund 500 deutsche und internationale
Aktien finden Sie in Ihrer „Aktien-Analyse“
Gerry Weber International 5508
Die Aktien-Analyse
Kurs aktuell
Branche:
Bekleidung/Schuhe
Kategorie:
Inhaberaktien
nom
6
2
58
50
42
36
30
26
22
18
4
2
29,22 Eur
Beta-Faktor
Korrelation
Eur
0.00
Börsenkapitalisierung 1.329 Mio Eur
Enterprise Value 1.252 Mio Eur **
Monatskurs Höchst/Tiefst
Entwicklung relativ zum Marktindex
12 Monate gleitender Durchschnitt
Aktien-Split
Bestandteile
der „Aktien-Analyse“
1.1 Ausführliche Aktien-Analysen
KGV 2012 17,7
KCV 2012 15,6
KUV 2012 1,7
0,16
0,54
DividendenRendite 2012
WKN 330410; ISIN DE0003304101
Symbol Reuters: GWIG.F
Geschäftsjahr per 31.10.
5
3
8
4
10
7
13
8
12
6
12
7
19
11
PEG 2012
KBV 2012
1,0
3,2
2,2%
25 Höchst
17 Tiefst
gesch. Kursbandbreite
2014 bis 2016
42 - 47
14
12
10
✱✱✱✱✱
Kurseinschätzung:
weit überdurchschnittlich
Sicherheit
Zyklik
A
mittel
wichtigste Börsennotierungen
Frankfurt
Mdax, GEX
Vorteile
erfolgreiche Expansion
strategisch sinnvolle Akquisitionen
starker Einzelhandel
Nachteile
geringe Unternehmensgröße
8
6
Absatzmärkte ’11
Inland
Ausland
4
12.6.
2
2001
9,00
0,86
0,38
0,40
0,75
2,16
43,96
14,1
6,5
7,6
16,4
396
17
38
17,4
3,8
15,2
33
201
95
4,2
17,5
9,6
47,3
86,8
Mio Eur
421
282
%
59,9
40,1
Umsatz
Mio Eur
Produktion&Großhandel 474
Einzelhandel
218
Sonstige
11
%
67,4
31,0
1,6
4.7.
3:1
2:1
Sparten ’11
Ø 309 Tsd. Stck/Monat
2000
7,67
0,75
0,36
0,16
0,16
1,96
43,96
11,6
7,2
3,7
5,9
337
16
33
13,1
23,1
17,9
7
164
86
4,7
18,6
9,8
52,4
21,2
Timing
2002
8,43
0,79
0,34
0,18
0,21
2,22
46,88
17,9
7,3
2,9
7,0
395
16
37
-0,2
-3,6
-2,6
10
195
104
4,1
15,4
9,4
53,3
27,0
2003
7,47
0,57
0,19
0,18
0,28
2,25
46,88
18,8
10,4
4,9
8,8
350
9
26
-11,4
-43,8
-28,4
13
201
106
2,6
8,5
7,6
52,4
49,1
2004
7,44
0,64
0,28
0,18
0,15
2,35
46,88
16,6
11,2
3,8
5,6
349
13
30
-0,3
44,4
13,2
7
201
110
3,7
11,8
8,6
54,7
23,3
2005
8,40
0,71
0,34
0,20
0,24
2,64
46,35
23,6
13,0
2,5
4,5
390
16
33
11,6
22,7
9,0
11
213
122
4,1
13,1
8,4
57,3
33,6
2006
9,63
0,65
0,46
0,20
0,44
2,81
45,99
22,2
15,2
2,0
2,9
443
21
30
13,7
32,1
-7,9
20
239
129
4,8
16,3
6,8
53,9
66,9
2007
11,05
0,90
0,59
0,25
0,42
3,16
45,91
21,9
13,4
1,9
3,2
507
27
41
14,5
28,0
37,3
19
272
145
5,3
18,6
8,2
53,3
46,2
2008
12,44
0,95
0,86
0,38
0,47
3,95
45,82
14,1
7,4
3,1
5,9
570
39
43
12,4
46,1
5,1
22
297
181
6,9
21,8
7,6
60,9
49,5
2009
13,93
2,27
1,01
0,42
0,35
3,72
42,66
11,6
6,9
3,6
6,1
594
43
97
4,2
9,2
123,1
15
293
159
7,2
27,1
16,3
54,2
15,6
2010
14,88
1,54
1,29
0,55
0,57
5,04
41,80
14,6
8,2
2,9
5,2
622
54
64
4,7
25,4
-33,6
24
327
211
8,7
25,6
10,4
64,5
36,9
2011
2012
15,56
17,47 Umsatz/Aktie Eur
1,58
1,87 Cashflow/Aktie Eur *
1,48
1,65 Gewinn/Aktie Eur
0,65
0,75 Dividende/Aktie Eur
0,68
0,77 Investitionen/Aktie Eur
6,95
9,12 Buchwert/Aktie Eur
45,19
45,50 Anzahl Aktien Mio
16,8
17,9 KGV Höchstkurs
fette
11,4 Zahlen14,2
sind KGV Tiefstkurs
2,6 Schätzun2,5 Div. Rend. Höchstkurs %
gen
3,8
3,2 Div. Rend. Tiefstkurs %
703
795 Umsatz Mio Eur
67
75 Gewinn Mio Eur
71
85 Cashflow Mio Eur
13,0
13,1 Wachstum Umsatz %
24,2
11,9 Wachstum Gewinn %
10,5
19,4 Wachstum Cashflow %
31
35 Sachinvestitionen Mio Eur
415
550 Bilanzsumme Mio Eur
314
415 Eigenkapital Mio Eur
9,5
9,4 Umsatzrendite %
21,3
18,1 Eigenkapitalrendite %
10,1
10,7 Cashflow-Marge %
75,7
75,5 EK in % Bilanzsumme
43,0
41,2 Invest. in % Cashflow
14-16
24,20
2,70
2,60
1,15
6,60
13,20
45,50
18,0
16,3
2,5
2,7
1.100
120
125
11,8
17,0
15,1
300
800
600
10,9
20,0
11,4
75,0
240,0
Porträt: Gerry Weber International ist einer der führenden Damenoberbekleidungshersteller in Deutschland und Europa. Der
Konzern hat mit seinem Vertriebskonzept eigener Einzelhandelsgeschäfte „Houses of Gerry Weber“ und Verkaufsflächen
(Shop-in-Shops) im Handel die Stellung seiner Kernmarke Gerry Weber sowie Taifun und Samoon stetig ausgebaut. Lizenzprodukte wie Schmuck, Taschen, Brillen, Schuhe und eine Herrenkollektion ergänzen das Markenportfolio. HV: 5.6.2012
Gerry Weber hat im letzten Jahr einmal mehr
bewiesen, dass selbst in einem schwierigen
Branchenumfeld profitables Wachstum möglich ist. Der Umsatz stieg um 13% und der Gewinn um 24%. Die operative Marge verbesserte sich von 13,4 auf 14,2%. Wachstumstreiber
Nummer 1 war der Einzelhandel mit einem
Plus von 25%. Daneben gewinnt das OnlineGeschäft immer mehr an Bedeutung. Die Bilanz ist mit einer Eigenkapitalquote von 75,7%
sowie auf 91 Mio € nahezu verdoppelten liquiden Mitteln überaus solide. Und auch der operative Cashflow hat erneut ausgereicht, um die
Investitionen von 44,4 Mio € aus eigener Kraft
zu finanzieren.
Im Februar hat Gerry Weber die insolvente
Wissmach Modefilialen GmbH günstig erworben und damit die Strategie der Ausweitung
des Einzelhandels fortgesetzt. Die 200 Wissmach-Filialen werden in Monolabel-Stores der
Marken Taifun und Samoon umgewandelt. Vor
diesem Hintergrund hat das Management die
Umsatzprognose für 2012 auf 795 Mio € angehoben. Die operative Marge wird aber nur auf
etwa 14,5% steigen wegen der Investitionen in
den Umbau der Wissmach-Filialen. Die Filialen sollen aber ab 2013 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und 45 bis 50 Mio € zum
Umsatz beitragen. Unabhängig davon sollen
weltweit rund 75 Houses of Gerry Weber eröffnet werden.
Gerry Weber gehört zu den attraktivsten Modehäusern Europas. Für den Konzern sprechen
das erstklassige Markenportfolio, optimale
Logistikstrukturen und die erfolgreiche Expansionsstrategie. Besonders die WissmachAkquisition wird den Einzelhandel schneller
als geplant nach vorn bringen. Das Timing belassen wir bei 5 Sternen.
Analyse: J. Marquardt, im März 2012
Zwischenbericht
Umsatz Gewinn/
Mio Eur
Aktie
216
0,70
190
0,60
Mio Eur
%
4. Quartal 2011
Vorjahresperiode
Bilanzanalyse
per 31.10.2011
AKTIVA
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
PASSIVA
Fremdkapital
Eigenkapital
BILANZSUMME
Zinsergebnis
Verschuldungsgrad
40,2
59,8
101
314
415
-1
24,3
75,7
0,32
Liquidität
Liquide Mittel
Forderungen
Vorräte
andere Posten
Umlaufvermögen
Mio Eur
91
57
89
11
248
%
36,7
23,0
35,9
4,4
kurzfristige
Verbindlichkeiten
55
Netto-UV
193
Besitzverhältnisse
Gerhard Weber 28,3%, Udo Hardieck
17,85%, Ralf Weber 4,98%, eigene Aktien 2,84%, Rest Streubesitz
Börsenkapitalisierung
in % vom Umsatz
in % vom Eigenkapital
Belegschaft
Mitarbeiter
Bezüge je AR
Bezüge je Vorst.
167%
320%
2011
3.260
pro Mitarbeiter
Umsatz
Pers. Kosten
Gewinn
Eur
215.644
31.687
20.552
%
14,7
9,5
85.000
1.972.630
AR-Beziehungen (Auswahl)
Westfalen AG, Bankhaus Lampe, Douglas
durchschnittliches
Wachstum in %
Umsatz
Für den Inhalt dieser Publikation können wir keine Haftung übernehmen, obwohl er auf InforAdresse: Neulehenstr 8, D-33790 Halle/Westfalen
Gewinn
mationen beruht, die wir als zuverlässig erachten.
Tel.: 05201/1850; Fax: 05201/5857; www.gerryweber-ag.de
Analysen: Gelfarth & Dröge Research. Copyright 2012 Verlag für die Deutsche Wirtschaft Cashflow
Vorst.-Vors.: Gerhard Weber; AR-Vors.: Dr. Ernst F. Schröder
AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, 53177 Bonn, Deutschland
n.a. = nicht aussagekräftig
* Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
** Enterprise Value = Börsenkapitalisierung plus Schulden abzüglich der vorhandenen Barmittel (Cash) und anderer Ak- p.a. = per annum bzw. pro Jahr
k.A. = keine Angaben, n.v. = nicht verfügbar
tiva, die unmittelbar in Cash umgewandelt werden könnten (Cash equivalent)
Mit jeder Aktualisierungslieferung erhalten
Sie rund 70 neue ganzseitige Analysen (wie
hier abgebildet) zu den etwa 500 beobachteten Werten. Dazu Branchenberichte sowie
exklusive umfangreiche Spezialauswertun-
167
248
01-11 06-11
10 J.
5 J.
5,9% 9,7%
15,0% 26,0%
6,5% 18,8%
gen. Jede Aktie wird spätestens alle 6
Monate, bei Bedarf auch häufiger, neu
analysiert. Eine detaillierte Beschreibung
des Informationsgehaltes einer AnalyseSeite finden Sie ab Seite 13.
10
Das Kriterium Timing
Langfristiges Kurspotenzial
=
Geschätzter Gewinn pro Aktie
×
Geschätztes KGV
Die Timing-Einstufung der „Aktien-Analyse“ bezieht sich immer auf das geschätzte
Wertsteigerungspotenzial für die nächsten 6 bis 12 Monate.
Das Wertsteigerungspotenzial wird für alle
Aktien auf der Grundlage eines normalisierten Gewinns geschätzt. „Normalisiert“
bedeutet: Das erwartete Umsatzwachstum
und die entsprechende Rentabilität des
Unternehmens beziehen sich auf ein normales wirtschaftliches Umfeld dieser Branche
unter Berücksichtigung aller unternehmensspezifischen Veränderungen, wie Kostensenkungen oder bekannte Desinvestitionen und
Akquisitionen.
Um die langfristige Kursbandbreite zu erhalten, wird der geschätzte Gewinn pro Aktie
mit dem höchsten und dem niedrigsten
KGV, die beide auf der Basis von Unternehmens- und Branchenüberlegungen geschätzt
werden, multipliziert:
Langfristige Kursbandbreite
=
Geschätzter Gewinn pro Aktie
×
Geschätztes KGV Hoch bzw. KGV-Tief
Zur Überwachung der fundamentalen Empfehlungen wird auch die Technische Analyse
eingesetzt. So kann schneller festgestellt
werden, ob sich die Prognosen der Wertsteigerungen entgegen oder im Rahmen der
Erwartungen der „Aktien-Analyse“ entwickeln. Normalerweise sollte der primäre
Kurstrend einer 5-Sterne-Aktie nach oben
oder zumindest seitwärts gerichtet sein,
damit nicht in einem generellen Abwärtstrend investiert wird.
Die Kriterien Sicherheit und Zyklik
Das Maß an Sicherheit, das eine Aktie relativ zu anderen bietet, ist ein bedeutendes
Kriterium für die Anlageentscheidung.
„Die Aktien-Analyse“ bewertet die fundamentale Sicherheit einer jeden Aktie mit
Hilfe der Kennzahlen
 A – hohe Sicherheit und geringes Risiko,
Eine detaillierte Darstellung der TimingEinstufungen finden Sie unter Kapitel 2.1
(siehe Seite 14).
 B – mittlere Sicherheit und mittleres
Risiko und
 C – geringe Sicherheit und hohes Risiko.
Langfristiges Kurspotenzial
und Kursbandbreite
Darüber hinaus ist die Stabilität der Geschäftsentwicklung eines Unternehmens bei konjunkturellen Schwankungen von großer
Bedeutung. Die Stabilität der Umsatz- und
Gewinnentwicklung im Zeitablauf hat nämlich Auswirkungen auf die Entwicklung des
Aktienkurses. „Die Aktien-Analyse“ berücksichtigt die Zyklik mit Hilfe der Kennzahlen
Zur Schätzung des langfristigen Kurspotenzials wird zunächst der langfristig
zu erwartende Gewinn pro Aktie aufgrund von konkreten Wachstumserwartungen geschätzt und anschließend
mit dem langfristig zu erwartenden KGV
multipliziert. Der für diese Kennzahl
unterstellte Anlagezeitraum beträgt 3 bis
5 Jahre:
 hoch – hohe Geschäftszyklik bei
Konjunkturschwankungen
11
Bestandteile
der „Aktien-Analyse“
1.2 Das Bewertungssystem der Aktien-Analyse:
Timing und Kursbandbreite
Bestandteile
der „Aktien-Analyse“
auch umgekehrt kein zwingender
Zusammenhang.
 mittel – mittlere Geschäftszyklik bei
Konjunkturschwankungen
 tief – niedrige Geschäftszyklik bei
Konjunkturschwankungen.
Bei der Auswahl der Top-Aktien werden
auch systematisch qualitative Faktoren wie
Unternehmensqualität, Handelbarkeit der
Aktie und Wettbewerbsfähigkeit in der
Branche analysiert.
Eine detaillierte Erläuterung dieser beiden
Kriterien finden Sie unter Kapitel 2.2 (siehe
Seite 15).
Qualitative Faktoren unter der Lupe
Als Leser der „Aktien-Analyse“ können Sie
von den Einschätzungen unserer Analysten
regelmäßig profitieren – und sparen selbst
jede Menge Analysezeit.
Die Schätzungen und Berechnungen werden
regelmäßig erstellt, damit „Die Aktien-Analyse“ die Aktien nach dem 5-Sterne-System
bewerten und die langfristige Kursbandbreite bestimmen kann.
Allerdings müssen Sie Ihr Wissen über
„Ihr“ Unternehmen regelmäßig erneuern,
denn sowohl die geschätzten KGV-Werte
als auch die Gewinnerwartungen verändern
sich permanent, da ständig neue Informationen und Erkenntnisse in diese Schätzwerte
einfließen.
Achtung:
Ein hohes langfristiges Kurspotenzial
führt nicht zwangsläufig zu einer 5Sterne-Bewertung – genauso besteht
1.3 Gesamtübersicht und Spezialauswertungen
Mit jeder Aktualisierungslieferung erhalten
Sie eine neue Gesamtübersicht sowie Spezialauswertungen („gelbes Heft“).
ten werten neue Informationen aus und lassen diese in die Unternehmensbewertung
einfließen.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
Timing-Einstufungen und langfristiges
Kurspotenzial
Ob Timing, Sicherheit, Zyklik oder andere
Kennziffern, „Die Aktien-Analyse“ ermittelt
mit Hilfe aufwändiger Computertechnologie
die aussagekräftigen, ausführlichen Auswertungen regelmäßig neu. Für jedes Anlageinteresse finden Sie die richtige Spezialauswertung (Detail-Erläuterungen hierzu ab
Seite 25).
Die zentralen Elemente sind die TimingEinstufungen und das langfristige Kurspotenzial. Die durch die Sterne-Bewertung
ausgedrückten Timing-Einstufungen können
sich durch neue Informationen von Monat
zu Monat ändern.
Bei den Timing-Einstufungen, die sich auf
einen Anlagezeitraum von 6 bis 12 Monaten beziehen, werden von unseren Analysten absehbare Entwicklungen bereits in die
Bewertung mit einbezogen.
Timing-Übersicht
In der Gesamtübersicht sind alle analysierten Aktien auf einen Blick zusammengestellt. Als regelmäßiger Leser der „AktienAnalyse“ erhalten Sie damit monatlich
unsere aktuellen Einschätzungen. Das hilft
Ihnen, sich laufend über „Ihr“ Unternehmen
zu informieren. Unsere erfahrenen Analys-
Unerwartete und damit bisher noch nicht
berücksichtigte Informationen führen
allerdings auch hier zu notwendigen
Revisionen.
12
Kapitel 2
Fundamentale Informationen – für Sie aufbereitet
und bewertet: Die Unternehmensstudien der
Aktien-Analyse
Bekleidung/Schuhe
Kategorie:
Inhaberaktien
nom
Eur
0.00
Monatskurs Höchst/Tiefst
Entwicklung relativ zum Marktindex
12 Monate gleitender Durchschnitt
Aktien-Split
6
2
4
2
29,22 Eur
Beta-Faktor
Korrelation
9
KGV 2012 17,7
KCV 2012 15,6
KUV 2012 1,7
0,16
0,54
S. 22
Börsenkapitalisierung 1.329 Mio Eur
Enterprise Value 1.252 Mio Eur **
58
50
42
36
30
26
22
18
Kurs aktuell
DividendenRendite 2012
WKN 330410; ISIN DE0003304101
Symbol Reuters: GWIG.F
Geschäftsjahr per 31.10.
5
3
8
4
10
7
13
8
12
6
12
7
19
11
PEG 2012
KBV 2012
2,2%
25 Höchst
17 Tiefst
7.1
7
S. 19
gesch. Kursbandbreite
2014 bis 2016
42 - 47
S. 19
14
12
10
3
✱✱✱✱✱
Kurseinschätzung:
weit überdurchschnittlich
Sicherheit
Zyklik
A
mittel
1
S. 14
2
S. 15
wichtigste Börsennotierungen
Frankfurt
Mdax, GEX
Vorteile
erfolgreiche Expansion
strategisch sinnvolle Akquisitionen
starker Einzelhandel
6
Absatzmärkte ’11
Inland
Ausland
Mio Eur
421
282
%
59,9
40,1
Umsatz
Mio Eur
Produktion&Großhandel 474
14-16
Einzelhandel
218
24,20 Sonstige
11
%
67,4
31,0
1,6
4
12.6.
4.7.
3:1
2:1
Sparten ’11
Ø 309 Tsd. Stck/Monat
S. 16
Timing
Nachteile
geringe Unternehmensgröße
8
2
2000
7,67
0,75
0,36
0,16
0,16
1,96
43,96
11,6
7,2
3,7
5,9
337
16
33
13,1
23,1
17,9
7
164
86
4,7
18,6
9,8
52,4
21,2
1,0
3,2
2001
9,00
0,86
0,38
0,40
0,75
2,16
43,96
14,1
6,5
7,6
16,4
396
17
38
17,4
3,8
15,2
33
201
95
4,2
17,5
9,6
47,3
86,8
2002
8,43
0,79
0,34
0,18
0,21
2,22
46,88
17,9
7,3
2,9
7,0
395
16
37
-0,2
-3,6
-2,6
10
195
104
4,1
15,4
9,4
53,3
27,0
2003
7,47
0,57
0,19
0,18
0,28
2,25
46,88
18,8
10,4
4,9
8,8
350
9
26
-11,4
-43,8
-28,4
13
201
106
2,6
8,5
7,6
52,4
49,1
6
2004
7,44
0,64
0,28
0,18
0,15
2,35
46,88
16,6
11,2
3,8
5,6
349
13
30
-0,3
44,4
13,2
7
201
110
3,7
11,8
8,6
54,7
23,3
S. 18
2005
8,40
0,71
0,34
0,20
0,24
2,64
46,35
23,6
13,0
2,5
4,5
390
16
33
11,6
22,7
9,0
11
213
122
4,1
13,1
8,4
57,3
33,6
4
2006
9,63
0,65
0,46
0,20
0,44
2,81
45,99
22,2
15,2
2,0
2,9
443
21
30
13,7
32,1
-7,9
20
239
129
4,8
16,3
6,8
53,9
66,9
5
2007
11,05
0,90
0,59
0,25
0,42
3,16
45,91
21,9
13,4
1,9
3,2
507
27
41
14,5
28,0
37,3
19
272
145
5,3
18,6
8,2
53,3
46,2
S. 17
S. 16
2008
12,44
0,95
0,86
0,38
0,47
3,95
45,82
14,1
7,4
3,1
5,9
570
39
43
12,4
46,1
5,1
22
297
181
6,9
21,8
7,6
60,9
49,5
2009
13,93
2,27
1,01
0,42
0,35
3,72
42,66
11,6
6,9
3,6
6,1
594
43
97
4,2
9,2
123,1
15
293
159
7,2
27,1
16,3
54,2
15,6
11
S. 24
2010
14,88
1,54
1,29
0,55
0,57
5,04
41,80
14,6
8,2
2,9
5,2
622
54
64
4,7
25,4
-33,6
24
327
211
8,7
25,6
10,4
64,5
36,9
2011
2012
15,56
17,47 Umsatz/Aktie Eur
1,58
1,87 Cashflow/Aktie Eur *
1,48
1,65 Gewinn/Aktie Eur
0,65
0,75 Dividende/Aktie Eur
0,68
0,77 Investitionen/Aktie Eur
6,95
9,12 Buchwert/Aktie Eur
45,19
45,50 Anzahl Aktien Mio
KGV Höchstkurs
16,8
17,9
fette
11,4 Zahlen14,2
sind KGV Tiefstkurs
2,6 Schätzun2,5 Div. Rend. Höchstkurs %
gen
3,8
3,2 Div. Rend. Tiefstkurs %
703
795 Umsatz Mio Eur
67
75 Gewinn Mio Eur
71
85 Cashflow Mio Eur
13,0
13,1 Wachstum Umsatz %
24,2
11,9 Wachstum Gewinn %
10,5
19,4 Wachstum Cashflow %
31
35 Sachinvestitionen Mio Eur
415
550 Bilanzsumme Mio Eur
314
415 Eigenkapital Mio Eur
9,5
9,4 Umsatzrendite %
21,3
18,1 Eigenkapitalrendite %
10,1
10,7 Cashflow-Marge %
75,7
75,5 EK in % Bilanzsumme
43,0
41,2 Invest. in % Cashflow
2,70
2,60
1,15
6,60
13,20
45,50
18,0
16,3
2,5
2,7
1.100
120
125
11,8
17,0
15,1
300
800
600
10,9
20,0
11,4
75,0
240,0
Porträt: Gerry Weber International ist einer der führenden Damenoberbekleidungshersteller in Deutschland und Europa. Der
Konzern hat mit seinem Vertriebskonzept eigener Einzelhandelsgeschäfte „Houses of Gerry Weber“ und Verkaufsflächen
(Shop-in-Shops) im Handel die Stellung seiner Kernmarke Gerry Weber sowie Taifun und Samoon stetig ausgebaut. Lizenzprodukte wie Schmuck, Taschen, Brillen, Schuhe und eine Herrenkollektion ergänzen das Markenportfolio. HV: 5.6.2012
Gerry Weber hat im letzten Jahr einmal mehr
bewiesen, dass selbst in einem schwierigen
Branchenumfeld profitables Wachstum möglich ist. Der Umsatz stieg um 13% und der Gewinn um 24%. Die operative Marge verbesserte sich von 13,4 auf 14,2%. Wachstumstreiber
10
Nummer 1 war der Einzelhandel
mit einem
Plus von 25%. Daneben
gewinnt das OnlineS. 23
Geschäft immer mehr an Bedeutung. Die Bilanz ist mit einer Eigenkapitalquote von 75,7%
sowie auf 91 Mio € nahezu verdoppelten liquiden Mitteln überaus solide. Und auch der operative Cashflow hat erneut ausgereicht, um die
Investitionen von 44,4 Mio € aus eigener Kraft
zu finanzieren.
Im Februar hat Gerry Weber die insolvente
Wissmach Modefilialen GmbH günstig erworben und damit die Strategie der Ausweitung
des Einzelhandels fortgesetzt. Die 200 Wissmach-Filialen werden in Monolabel-Stores der
Marken Taifun und Samoon umgewandelt. Vor
diesem Hintergrund hat das Management die
Umsatzprognose für 2012 auf 795 Mio € angehoben. Die operative Marge wird aber nur auf
etwa 14,5% steigen wegen der Investitionen in
den Umbau der Wissmach-Filialen. Die Filialen sollen aber ab 2013 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und 45 bis 50 Mio € zum
Umsatz beitragen. Unabhängig davon sollen
weltweit rund 75 Houses of Gerry Weber eröffnet werden.
Gerry Weber gehört zu den attraktivsten Modehäusern Europas. Für den Konzern sprechen
das erstklassige Markenportfolio, optimale
Logistikstrukturen und die erfolgreiche Expansionsstrategie. Besonders die WissmachAkquisition wird den Einzelhandel schneller
als geplant nach vorn bringen. Das Timing belassen wir bei 5 Sternen.
Analyse: J. Marquardt, im März 2012
Zwischenbericht
Umsatz Gewinn/
Mio Eur
Aktie
216
0,70
190
0,60
Mio Eur
%
4. Quartal 2011
Vorjahresperiode
Bilanzanalyse
per 31.10.2011
AKTIVA
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
PASSIVA
Fremdkapital
Eigenkapital
BILANZSUMME
Zinsergebnis
Verschuldungsgrad
167
248
40,2
59,8
101
314
415
-1
24,3
75,7
8
S. 20
0,32
Liquidität
Liquide Mittel
Forderungen
Vorräte
andere Posten
Umlaufvermögen
Mio Eur
91
57
89
11
248
%
36,7
23,0
35,9
4,4
kurzfristige
Verbindlichkeiten
55
Netto-UV
193
Besitzverhältnisse
Gerhard Weber 28,3%, Udo Hardieck
17,85%, Ralf Weber 4,98%, eigene Aktien 2,84%, Rest Streubesitz
Börsenkapitalisierung
in % vom Umsatz
in % vom Eigenkapital
Belegschaft
Mitarbeiter
2011
3.260
pro Mitarbeiter
Umsatz
Pers. Kosten
Gewinn
Bezüge je AR
Bezüge je Vorst.
167%
320%
Eur
215.644
31.687
20.552
%
14,7
9,5
85.000
1.972.630
AR-Beziehungen (Auswahl)
Westfalen AG, Bankhaus Lampe, Douglas
durchschnittliches
Wachstum in %
Umsatz
Für den Inhalt dieser Publikation können wir keine Haftung übernehmen, obwohl er auf InforAdresse: Neulehenstr 8, D-33790 Halle/Westfalen
Gewinn
mationen beruht, die wir als zuverlässig erachten.
Tel.: 05201/1850; Fax: 05201/5857; www.gerryweber-ag.de
Analysen: Gelfarth & Dröge Research. Copyright 2012 Verlag für die Deutsche Wirtschaft Cashflow
Vorst.-Vors.: Gerhard Weber; AR-Vors.: Dr. Ernst F. Schröder
AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, 53177 Bonn, Deutschland
n.a. = nicht aussagekräftig
* Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
** Enterprise Value = Börsenkapitalisierung plus Schulden abzüglich der vorhandenen Barmittel (Cash) und anderer Ak- p.a. = per annum bzw. pro Jahr
k.A. = keine Angaben, n.v. = nicht verfügbar
tiva, die unmittelbar in Cash umgewandelt werden könnten (Cash equivalent)
01-11 06-11
10 J.
5 J.
5,9% 9,7%
15,0% 26,0%
6,5% 18,8%
Lesen Sie bitte die Nutzungshinweise zu den Punkten 1 bis 11 auf den folgenden Seiten.
13
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Gerry Weber International 5508
Die Aktien-Analyse
Branche:
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
1
2.1 Die Timing-Einstufung
Die Timing-Einstufung der „Aktien-Analyse“ gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie
hoch das Wertsteigerungspotenzial der
Aktien für den kurzfristigen Zeitraum
von 6 bis 12 Monaten ist. Die Attraktivitätsreihenfolge wird bestimmt durch die
Sterne-Verteilung: von 5 Sternen = weit
überdurchschnittlich bis zu 1 Stern = weit
unterdurchschnittlich.
ten wie bei den 5- und 4-Sterne-Aktien,
lediglich mit umgekehrten Vorzeichen.
Das ergibt in den insgesamt 5 Kategorien
folgende Normalverteilung der Anzahl an
Empfehlungen:
Die Anzahl der Aktien in den einzelnen
Timing-Gruppen ist nach Rang (5 Sterne bis
1 Stern) eingeteilt. Die Gruppeneinteilung
orientiert sich in den meisten Empfehlungen
am geschätzten Wertsteigerungspotenzial,
der Quintessenz aller Analysestufen in der
„Aktien-Analyse“. Dieses verändert sich
z.B. bei steigenden/fallenden Gewinnschätzungen und steigenden/fallenden KGVBandbreiten und Kursen.
Kategorie
Anzahl/Empfehlungen
5 Sterne (*****)
4 Sterne (****)
3 Sterne (***)
2 Sterne (**)
1 Stern (*)
rund 6% aller Aktien
rund 18% aller Aktien
rund 52% aller Aktien
rund 18% aller Aktien
rund 6% aller Aktien
Günstige und unterbewertete Aktien
Falls Sie Ihr Aktiendepot mit Hilfe der
Sterne-Einteilung optimieren wollen, finden
Sie dazu in der „Aktien-Analyse“ konkrete
Hinweise. Zudem ist es eine wichtige Aufgabe, Ihnen in der „Aktien-Analyse“ günstige und unterbewertete Aktien vorzustellen –
unabhängig vom kurzfristigen Markttiming.
Grund für die Bestimmung der Größe der
einzelnen Timing-Gruppen sind quantitative
Untersuchungen, die belegen, dass im
Durchschnitt nur wenige Aktien die TopPerformer sind. Dabei ist die Anzahl der 4Sterne-Aktien tendenziell höher als die
Anzahl der absoluten Top-Performer mit 5
Sternen.
Die Timing-Einstufung der „Aktien-Analyse“ erfolgt in 5 Gruppen, die wir Ihnen
zum Schluss detailliert vorstellen wollen:
Die Timing-Einstufung in 5 Gruppen:
„Die Aktien-Analyse“ prognostiziert in den
fundamentalen Analysearbeiten, dass 5Sterne-Aktien klar besser als der jeweilige
Gesamtmarkt abschneiden sollten, nämlich
um bis zu 50%. Das bedeutet für Sie, dass 5Sterne-Aktien ein Plus von bis zu 30% erreichen dürften, wenn der Gesamtmarkt ein
Plus von 20% aufweist.
5 Sterne (*****): weit überdurchschnittlich
bester Wert: Diese Aktien lassen als Gruppe
die beste Kursentwicklung in den nächsten 6
bis 12 Monaten erwarten.
4 Sterne (****): überdurchschnittlich
zweitbester Wert: Sie können eine überdurchschnittliche Kursentwicklung erwarten.
3 Sterne (***): durchschnittlich
drittbester Wert: durchschnittliche Kursentwicklung.
Bei den 4-Sterne-Aktien liegt dieser Grenzwert bei einem Plus von 30% gegenüber
dem Gesamtmarkt.
2 Sterne (**): unterdurchschnittlich
zweitschlechtester Wert: unterdurchschnittliche Kursentwicklung.
Die Kursentwicklung von 3-Sterne-Aktien
sollte im Rahmen der Marktentwicklung
liegen.
1 Stern (*): weit unterdurchschnittlich
schlechtester Wert: Diese Aktien lassen als
Gruppe die schlechteste Kursentwicklung
erwarten.
Die Timing-Einstufung von 2- und 1-SterneAktien erfolgt nach den gleichen Grenzwer14
2
2.2 Die Kriterien Sicherheit und Zyklik
Jede Anlage in Aktien birgt ein gewisses
Risiko in sich. „Die Aktien-Analyse“
bewertet die fundamentale Sicherheit
der Aktie mit Hilfe der Kennzahlen A, B
und C.
Darüber hinaus nimmt „Die AktienAnalyse“ mit Hilfe der Kennzahlen „hoch“,
„mittel“ und „tief“ eine Bewertung der
fundamentalen Unternehmensentwicklung bei zyklischen Schwankungen der
Konjunktur vor. Ein Konjunkturzyklus
umfasst idealtypisch eine Hausse- und
eine Baissephase und dauert in der Regel
7 bis 10 Jahre.
Zyklik „mittel“:
Mittlere Geschäftszyklik. Diese Unternehmen sind gegenüber Konjunkturschwankungen nicht immun. Ihre Umsätze und
Gewinne weisen aber während einer Konjunkturkrise keine überproportional starken
Schwankungen auf.
Bevor Sie eine Aktie kaufen, können Sie
mit der „Aktien-Analyse“ die für Ihre
Risikopräferenz adäquaten Aktie leicht
ermitteln. Was bedeuten aber die einzelnen
Einstufungen?
Zyklik „hoch“:
Hohe Geschäftszyklik. Unternehmen weisen eine hohe Zyklik in ihrer Umsatz- oder
Gewinnentwicklung auf. Es handelt sich
meistens um Unternehmen aus dem Investitionsgüter-, Stahl-, Automobil- und Finanzbereich. Hier ergeben sich bei einer
Konjunkturerholung interessante EinstiegsMöglichkeiten bei Aktien mit niedrigem
KGV.
Sicherheit A:
Höchste Sicherheit. Diese Aktie ermöglicht
eines der sichersten, stabilsten und risikoärmsten Engagements am Aktienmarkt.
Hier finden sich beispielsweise multinationale Unternehmen, die den Grundbedarf an
Konsumgütern abdecken, wie etwa der Nahrungsmittel-Multi Nestlé.
Bedeutung der Sicherheit und der Zyklik
Das Maß an Sicherheit, das eine Aktie relativ zu anderen bietet, ist ein bedeutendes
Kriterium für die Anlageentscheidung. „Die
Aktien-Analyse“ liefert für jeden Wert eine
aktuelle Beurteilung der Sicherheit.
Sicherheit B:
Durchschnitt. Mit durchschnittlicher
Sicherheit und mit gleichem Risiko, so
riskant bzw. chancenreich wie der Gesamtmarkt.
Beim Kriterium Zyklik müssen Sie beachten,
dass die Börse einen Konjunkturaufschwung
vorwegnimmt, so dass zyklische Aktien 6 bis
12 Monate vor einer Konjunkturerholung im
Kurs anziehen. Bei zyklischen Aktien sollten
Sie im Falle eines drohenden Konjunkturabschwungs Ihre Aktien rechtzeitig veräußern.
Sie müssen also bei solchen Aktien auch den
Konjunkturzyklus in Ihr Entscheidungskalkül mit einbeziehen. „Die Aktien-Analyse“
veröffentlicht zu diesem Zweck Branchenberichte und hilft Ihnen somit optimal bei Ihren
Entscheidungen.
Sicherheit C:
Höchstes Risiko. Hier finden sich riskante
Unternehmen. Ein Rating von C haben häufig Unternehmen, die sich in schwerwiegenden finanziellen und strukturellen Problemen befinden.
Was bedeuten die Einstufungen beim Kriterium Zyklik?
15
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Zyklik „tief“:
Niedrige Geschäftszyklik. Unternehmen mit
einer beständigen Umsatz- und Gewinnentwicklung erhalten die Einstufung „tief“.
Solche Unternehmen sind oftmals im Konsumgütersektor anzutreffen und weisen
trotz widriger Konjunkturverhältnisse eine
gute und prognostizierbare Geschäftentwicklung auf.
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Die Aspekte Sicherheit und Zyklik sind
umso wichtiger, je stärker die Aktienmärkte
zur Schwäche neigen. Die Erfahrung zeigt,
dass Werte mit hoher Sicherheit und tiefer
Zyklik eine geringere Kursvolatilität aufweisen und sich bei Kurseinbrüchen oftmals auch schneller als die übrigen Aktien
erholen.
Sie können auch mit Hilfe der Kriterien
Sicherheit und Zyklik Ihr Portfolio zusammenstellen. Wenn Sie überzeugt sind, dass
der Markt sich abschwächen wird, Sie aber
dennoch Aktienpositionen halten möchten,
sollten Sie auf Titel mit einer hohen Sicherheit und einer tiefen Zyklik setzen. Gleichzeitig sollten Ihre Titel eine gute TimingEinstufung haben.
2.3 Der Zahlenblock – Ein Blick zurück und in die Zukunft
Im Zahlenblock in der Mitte der DIN-A4Studie finden Sie wichtige fundamentale
Daten und Kennziffern zum Geschäftsgang
des Unternehmens.
mens zu messen. Falls Sie die durchschnittlichen Wachstumsraten von
Umsatz, Gewinn und Cashflow der
letzten 10 und 5 Jahre miteinander vergleichen wollen, finden Sie unten
rechts auf der Detailstudie entsprechende
Berechnungen.
So ist beispielsweise der Umsatz eine
Kennzahl, um die Größe eines Unterneh4
3
2.4 Die Rentabilitätskennziffern – Das Unternehmen
auf dem Prüfstand
2000
4,7
18,6
9,8
52,4
21,2
2001
4,2
17,5
9,6
47,3
86,8
2002
4,1
15,4
9,4
53,3
27,0
2003
2,6
8,5
7,6
52,4
49,1
2004
3,7
11,8
8,6
54,7
23,3
2005
4,1
13,1
8,4
57,3
33,6
2006
4,8
16,3
6,8
53,9
66,9
2007
5,3
18,6
8,2
53,3
46,2
2008
6,9
21,8
7,6
60,9
49,5
Die Umsatzrendite (Netto-Gewinnmarge)
gibt an, wie viel von jedem Euro (oder
jedem $) Umsatz als Gewinn beim Unternehmen verbleibt. Sie wird definiert als
Gewinn nach Steuern in Prozent vom
Umsatz. Je höher sie ist, desto stärker ist die
Marktstellung der Unternehmung und desto
eher können Kostenerhöhungen oder Preissenkungen verkraftet werden.
2009
7,2
27,1
16,3
54,2
15,6
2010
8,7
25,6
10,4
64,5
36,9
2011
9,5
21,3
10,1
75,7
43,0
2012
9,4
18,1
10,7
75,5
41,2
Umsatzrendite %
Eigenkapitalrendite %
Cashflow-Marge %
EK in % Bilanzsumme
Invest. in % Cashflow
14-16
10,9
20,0
11,4
75,0
240,0
des investierten Eigenkapitals einer Unternehmung. Hierbei teilen Sie den Jahresgewinn durch das Eigenkapital. Sie erfahren
also, wie sich das Eigenkapital des Unternehmens verzinst.
Die Eigenkapitalquote ist der prozentuale
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme.
Diese Kennzahl können Sie für einen direkten Vergleich innerhalb der Branche, aber
auch für einen Vergleich mit den historischen
Daten des Unternehmens verwenden.
Bildlich gesprochen: Wenn ein Unternehmen Wirtschaftsgüter und andere Vermögensgegenstände im Wert von 10 Mio Eur
und Schulden von 5 Mio Eur besitzt, hat es
eine Eigenkapitalquote von 50%.
Eine weitere Rentabilitätskennziffer ist die
Eigenkapitalrendite. Hier wird der Reingewinn in Prozent vom Eigenkapital gemessen. Die Eigenkapitalrendite ist der Ertrag
Eine weitere Vergleichsmöglichkeit bietet
die Cashflow-Marge. Hier wird der Cashflow am Umsatz gemessen. Da der ausgewiesene Gewinn oft durch die Bildung von
16
Unternehmen mit hohen Investitionen
müssen einen großen Teil ihrer Gewinne
z.B. in Maschinen investieren, nur um
den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.
stillen Reserven künstlich gedrückt wird,
bietet die Cashflow-Marge eine bessere Vergleichsmöglichkeit. Viele institutionelle
Anleger konzentrieren sich deshalb auf den
Cashflow anstatt auf den Gewinn.
Die Cashflow-Analyse gibt Auskunft über
die Finanzkraft eines Unternehmens. Hierfür
ist sie besser geeignet als der Gewinn, der
bestimmte Finanzflüsse eher verschleiert als
offen legt.
Damit Sie erkennen können, in welchen
Jahren dies der Fall war, und vor allem, ob
dies in mehreren Perioden auftritt, berechnen wir die Kennzahl Investitionen in
Prozent vom Cashflow. So erkennen Sie
leicht, ob der Konzern die Investitionen aus
eigener Kraft finanzieren konnte oder
zusätzliches Kapital extern aufnehmen
musste.
Cashflow-Berechnung
Gewinn (Jahresüberschuss)
+/– außerordentliche Aufwendungen/Erträge
+/– Abschreibungen/Zuschreibungen
+/– Zugang/Abgang langfr. Rückstellungen
Falls ein Unternehmen die Investitionen in
den meisten Jahren nicht durch eigene Mittel abdecken kann, müssen Sie mit einer
zunehmenden Verschuldung (Bonität nimmt
ab) oder mit Kapitalerhöhungen (Verwässerung der Substanz) rechnen.
= Brutto Cashflow
+/– Abnahme/Zunahme des Netto-Umlaufvermögens (Working Capital)
=
5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
2.5 Fundamentale Daten pro Aktie, Ergebnisermittlung nach
internationalem Standard
2000
7,67
0,75
0,36
0,16
0,16
1,96
43,96
2001
9,00
0,86
0,38
0,40
0,75
2,16
43,96
2002
8,43
0,79
0,34
0,18
0,21
2,22
46,88
2003
7,47
0,57
0,19
0,18
0,28
2,25
46,88
2004
7,44
0,64
0,28
0,18
0,15
2,35
46,88
2005
8,40
0,71
0,34
0,20
0,24
2,64
46,35
2006
9,63
0,65
0,46
0,20
0,44
2,81
45,99
2007
11,05
0,90
0,59
0,25
0,42
3,16
45,91
2008
12,44
0,95
0,86
0,38
0,47
3,95
45,82
Der Umsatz und Cashflow werden ebenfalls
pro Aktie errechnet. Der Gewinn pro Aktie
für deutsche Werte wurde früher oftmals nach
DVFA ermittelt. Das in den 80er Jahren entwickelte Verfahren wurde alleine auf deutsche Verhältnisse entwickelt. Es lieferte eine
Kennzahl, die das „bereinigte“ Jahresergebnis
pro Aktie zeigen sollte. Im internationalen
Vergleich verliert diese Berechnungsweise
zunehmend an Bedeutung, zumal ab 2005 alle
2009
13,93
2,27
1,01
0,42
0,35
3,72
42,66
2010
14,88
1,54
1,29
0,55
0,57
5,04
41,80
2011
15,56
1,58
1,48
0,65
0,68
6,95
45,19
2012
17,47
1,87
1,65
0,75
0,77
9,12
45,50
Umsatz/Aktie Eur
Cashflow/Aktie Eur *
Gewinn/Aktie Eur
Dividende/Aktie Eur
Investitionen/Aktie Eur
Buchwert/Aktie Eur
Anzahl Aktien Mio
14-16
24,20
2,70
2,60
1,15
6,60
13,20
45,50
deutschen börsennotierten Unternehmen ihre
Jahresabschlüsse nach den Bilanzierungsrichtlinien von IAS (International Accounting
Standards) erstellen müssen.
Wegen der Globalisierung und der so wichtigen Vergleichbarkeit einzelner Unternehmen ermittelt „Die Aktien-Analyse“ die
Gewinne pro Aktie nach internationalem
Standard. Hierbei wird der im Geschäfts17
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Bei Peugeot stieg z.B. der Cashflow in den
letzten 5 Jahren kräftig an. Es kann Phasen
geben, in denen der Cashflow durch die
Summe der Investitionen übertroffen wird.
In solchen Fällen benötigen Unternehmen
Kapital aus anderen, außerbetrieblichen
Quellen.
Der Cashflow bezeichnet den Zugang an
flüssigen Mitteln einer Unternehmung aus
dem Umsatzprozess und anderen Quellen
innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.
bericht ausgewiesene Gewinn durch die
ausstehende und verwässerte („dilutierte“)
Aktienanzahl dividiert.
als originärer Goodwill (= originärer Firmenwert) bezeichnet werden.
Der Substanzwert ist eine theoretische
Größe. Erst die Liquidation aller Vermögenswerte mindestens zu den bilanzierten
Werten, die Bezahlung aller Verbindlichkeiten (Rechnungen, Steuern, langfristige
Schulden) und das Auszahlen aller ausgegebenen Vorzugsaktien führen zum Substanzwert des Unternehmens, der dann an die
Aktionäre entsprechend ihrem Anteil am
Aktienkapital verteilt werden kann.
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Auch für die Schweizer Werte gilt in der
„Aktien-Analyse“ das Prinzip: ausgewiesener Gewinn gleich echter Gewinn.
Viele Unternehmen schütten mittlerweile
überhaupt keine Dividenden pro Aktie
mehr aus, um die Erträge in die Expansion
des Unternehmens zu reinvestieren. Das ist
am häufigsten bei HochtechnologieUnternehmen der Fall. Auf diese Weise
kann das Wachstum zum großen Teil aus
eigener Finanzkraft erreicht werden. Am
höchsten liegt die Ausschüttungsquote in
der Regel bei äußerst konservativen Unternehmen und Konzernen, die nicht mehr
stark wachsen.
Beachtung verdient das Grundkapital. In
der Schweiz wird es Aktienkapital genannt;
international ist die Rede von der Anzahl
der ausstehenden Aktien.
Es ist oft so, dass die Gewinne absolut zwar
steigen, die Gewinne je Aktie aber ein geringeres Wachstum aufweisen oder gar rückläufig sind, weil sich die Zahl der ausgegebenen
Aktien erhöht hat (Verwässerung).
Die Kennziffer Investitionen pro Aktie gibt
an, wie viel ein Unternehmen in seine Anlagen und Ausrüstungen investiert, um künftiges Wachstum zu gewährleisten. Auf lange
Sicht sind laufende Investitionen nötig, um
die Umsätze zu steigern. Sinkende Investitionen können ein Hinweis darauf sein, dass
ein Unternehmen stagnierende oder gar
rückläufige Umsätze erwartet.
6
Das Grundkapital steigt an, wenn das Unternehmen Kapital aufnimmt, also neue Aktien
an der Börse emittiert, um beispielsweise
Neuerwerbungen zu bezahlen, Schulden
zurückzuzahlen oder innerbetriebliches
Wachstum zu finanzieren.
Der Buchwert pro Aktie bezeichnet den
Wert des Unternehmensteils, der dem Anleger in Form einer Aktie gehört. Er entspricht
dem ausgewiesenen (bilanziellen) Eigenkapital pro Aktie.
Auf diese Art und Weise schnellen Umsatz
und Gewinn empor, während der Umsatz
pro Aktie und die Erträge pro Aktie erst verzögert steigen.
Dieser Wert ist nicht zu verwechseln mit
dem Substanzwert. Darin sind greifbare
Vermögenswerte enthalten wie Betriebsanlagen, Forderungen und Lagerbestände, aber
auch immaterielle Vermögenswerte, wie
etwa Patentrechte oder Markenzeichen, die
Umgekehrt klettern die Werte pro Aktie,
selbst wenn das Einkommen stagniert, falls
Unternehmen mit hohen liquiden Mitteln
ihre eigenen Aktien vom Markt zurückkaufen. Dies kommt besonders häufig bei amerikanischen Werten vor.
2.6 Die Kurs- und Bewertungsdaten über 10 Jahre
2000
11,6
7,2
3,7
5,9
2001
14,1
6,5
7,6
16,4
2002
17,9
7,3
2,9
7,0
2003
18,8
10,4
4,9
8,8
2004
16,6
11,2
3,8
5,6
2005
23,6
13,0
2,5
4,5
2006
22,2
15,2
2,0
2,9
2007
21,9
13,4
1,9
3,2
2008
14,1
7,4
3,1
5,9
18
2009
11,6
6,9
3,6
6,1
2010
14,6
8,2
2,9
5,2
2011
2012
16,8
fette
11,4 Zahlen sind
2,6 Schätzungen
3,8
KGV Höchstkurs
KGV Tiefstkurs
Div. Rend. Höchstkurs %
Div. Rend. Tiefstkurs %
14-16
18,0
16,3
2,5
2,7
Die jährliche Bandbreite beim KursGewinn-Verhältnis (KGV) zeigt an, wie an
der Börse die Titel eines Unternehmens in
der Vergangenheit bewertet wurden. Das
KGV ist ein wichtiger Preismaßstab der
Anleger. Es wird berechnet, indem der aktuelle Kurs durch den erwarteten Gewinn pro
Aktie geteilt wird.
2.7 Der Kurs-Chart und die langfristige Kursbandbreite
Unten sehen Sie, wie die Kursgrafiken der
„Aktien-Analyse“ aufgebaut sind (Ausriss)
und wie Sie sie nutzen können.
Die durchgehende graue Linie zeigt den
gleitenden Durchschnitt, also einen geglätteten Trendverlauf.
Die Kursgrafik (Chart) gibt den historischen
Kursverlauf der Aktie, adjustiert um Splitts
und Kapitalerhöhungen, wieder.
Für die amerikanischen, kanadischen und
teilweise für die europäischen Werte sind
auch die Handelsvolumina pro Monat ersichtlich. Diese werden im unteren Teil der Grafik
absolut und als Durchschnittswert in Stück
pro Monat (gestrichelte Linie) dargestellt.
Jeder Balken im Chart zeigt Ihnen den
monatlichen Höchst- und Tiefstwert des
Aktienkurses am wichtigsten Börsenplatz in
der jeweiligen Originalwährung.
2.7.1 Langfristige Kursbandbreite
Monatskurs Höchst/Tiefst
Entwicklung relativ zum Marktindex
12 Monate gleitender Durchschnitt
Aktien-Split
Die gestrichelte Linie zeigt Ihnen den Aktienkurs, angepasst an den Gesamtmarkt. Sie zeigt
also, wie sich die Aktie entwickelt hätte, wenn
sie wie der Gesamtmarkt gestiegen oder gefallen wäre. Die Kursentwicklung des Gesamtmarktes wird an einem Landesindex gemessen.
6
2
58
50
42
36
30
26
22
18
4
2
5
3
8
4
10
7
13
8
Rechts oben im Chart finden Sie die von der
„Aktien-Analyse“ erwartete langfristige
Kursbandbreite. Sie errechnet sich aus dem
langfristig erwarteten Gewinn, multipliziert
mit den geschätzten Höchst- und Tiefstwerten des KGV.
12
6
12
7
19
11
25 Höchst
17 Tiefst
gesch. Kursbandbreite
2014 bis 2016
42 - 47
14
12
10
8
6
4
12.6.
2
4.7.
3:1
2:1
Ø 309 Tsd. Stck/Monat
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
Der Kurs-Chart der „Aktien-Analyse“ zeigt den Kursverlauf aus kaufmännischer Sicht.
Aufgrund des halblogarithmischen Maßstabs wird die Kursentwicklung grafisch unverfälscht
dargestellt.
19
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
7
Da die Börsenkurse die Erwartungen der
Mehrheit der Anleger widerspiegeln, geben
wir Ihnen das KGV des laufenden beziehungsweise nächsten Jahres an. Damit Sie
einen Überblick über die jährlichen Schwankungen beim KGV bekommen, hat „Die
Aktien-Analyse“ jeweils den höchsten und
tiefsten Wert pro Jahr für Sie berechnet.
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
8
2.8 Die Bilanzanalyse für Industrie-, Bank- und Versicherungsaktien
Industrieaktien
Im rechten Teil der Detailstudie finden Sie
sowohl Informationen über die Absatzmärkte und Sparten des Unternehmens als
auch die wichtigsten Bilanzdaten kurz
zusammengefasst.
Bilanzanalyse
per 31.10.2011
AKTIVA
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
PASSIVA
Fremdkapital
Eigenkapital
BILANZSUMME
Zinsergebnis
Verschuldungsgrad
Liquidität
Liquide Mittel
Forderungen
Vorräte
andere Posten
Umlaufvermögen
kurzfristige
Verbindlichkeiten
Netto-UV
Mio Eur
%
167
248
40,2
59,8
101
314
415
-1
24,3
75,7
Ist das Zinsergebnis (Saldo aus Zinsaufwand
und Zinsertrag) positiv oder negativ?
Die Zinserträge aus Finanzanlagen sollten
nach Möglichkeit höher als der Zinsaufwand
zur Bewirtschaftung des Fremdkapitals sein.
Bei Gerry Weber ist das Zinsergebnis mit
-1 Mio Eur zwar negativ, doch im Branchenvergleich gering.
Wie teilt sich das Umlaufvermögen in
liquide Mittel, Debitoren (Kundenforderungen) und Lagerbestände auf?
Gerry Weber verfügt über 91 Mio Eur
liquide Mittel, also ein gutes Liquiditätspolster. Dies macht 36,7% des Umlaufvermögens aus. Die Debitoren (Kundenforderungen) betragen 57 Mio Eur, während die
Lager (Vorräte) 89 Mio Eur ausmachen.
0,32
Mio Eur
91
57
89
11
248
%
36,7
23,0
35,9
4,4
Wie hoch sind die Lagerbestände in Prozent
des Umlaufvermögens?
Die Lagerbestände bei Gerry Weber liegen
mit 35,9% im üblichen Rahmen im Vergleich
zum Branchenschnitt. Es bedeutet, dass bei
Gerry Weber nicht übermäßig viel Kapital
fest gebunden ist.
55
193
Dieser Teil der Detailstudien beantwortet
Ihnen z.B. die folgenden wichtigen Fragen
zur finanziellen Sicherheit des Unternehmens:
Deckt das Umlaufvermögen die kurzfristigen
Verbindlichkeiten zu mehr als 100% ab?
Wie ist das Kapital strukturiert?
Gerry Weber hatte zum Ende des Geschäftsjahres ein Anlagevermögen von 167 Mio Eur
und ein Umlaufvermögen von 248 Mio Eur.
Das Anlagevermögen hat an der Bilanzsumme einen Anteil von 40,2%, das Umlaufvermögen einen Anteil von 59,8%.
Eine „goldene Bilanzregel“ heißt, dass das
Umlaufvermögen die kurzfristigen Verbindlichkeiten immer zu mehr als 100% abdecken
sollte. Bei Gerry Weber sind die kurzfristigen
Verbindlichkeiten fast fünffach mit Umlaufvermögen abgedeckt. Ein Liquiditätsengpass
ist somit nicht vorhanden.
Wie hoch ist der Anteil des Eigenkapitals an
der Bilanzsumme?
Aus welchen Einzelposten setzt sich das
Eigenkapital zusammen?
Gerry Weber hat ein Fremdkapital von
101 Mio Eur und ein Eigenkapital von
314 Mio Eur. Der Eigenkapitalanteil
beträgt somit 75,7%. Ein Blick zurück auf
die Tabelle in der Mitte der Detailstudie
zeigt, dass der Eigenkapitalanteil im historischen Verlauf ansteigend ist. Dieser Prozentsatz ist im Branchenvergleich sehr
hoch und positiv zu bewerten.
Für die Mehrzahl der Aktien wurde die
Zusammensetzung des Eigenkapitals genau
definiert. Diese Posten sind bei diesen Unternehmen miteinander vergleichbar. Bei anderen Gesellschaften ausgewiesene Posten, die
zum Eigenkapital gehören, sind: Ausgleichsposten aus Kapitalkonsolidierung sowie
Prozentanteile an den Sonderposten mit
Rücklageanteil. Bei Schweizer Industrie20
unternehmen wird das Eigenkapital wie ausgewiesen übernommen.
aufwand, Sachaufwand für das Bankgeschäft, die laufenden Abschreibungen auf
Sachanlagen, also der Betriebsaufwand, und
die Risikovorsorge abgezogen. Das Resultat
ist das Betriebsergebnis.
Die Schweizer Banken weisen diesen Posten
nicht direkt aus. Vielmehr werden auf der
Ertragsseite der Erfolgsrechnung der Bruttoertrag (Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Beteiligungserträge, Handelserträge) ausgewiesen, auf der Aufwandsseite
die einzelnen Aufwendungen (Betriebsaufwand, Abschreibungen, Steuern).
FremdkapitalVerschuldungsgrad = ---------------------------------Eigenkapital
Versicherungsaktien
Auch die Versicherungsbranche weist
Besonderheiten auf, die wir Ihnen im Folgenden kurz darstellen.
Bankaktien
Für die Bankaktien hat „Die AktienAnalyse“ aufgrund der Besonderheiten des
Geschäfts im Teil Bilanzanalyse und im
statistischen Teil für Sie andere Darstellungen und Auswertungen aufbereitet. Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie die
Erfolgsrechnung einer Bank gestaltet ist.
Von besonderem Interesse ist jeweils die
Berechnung des technischen Ergebnisses
einer Versicherungsgesellschaft.
Das technische Ergebnis wird vor allem von
der Höhe der Prämieneinnahmen und der
Schadensauszahlungen für die Versicherungspolicen bestimmt. Werden z.B. Versicherungen im Verhältnis zu den möglichen
Risiken zu günstig „verkauft“ (Konkurrenzkampf), führen die zu hohen Schadensauszahlungen dann zu einem technischen Verlust. Die Erklärungen zu den einzelnen
Fachbegriffen finden Sie im Glossar im hinteren Teil dieses Heftes.
Wie wird der Zinsüberschuss berechnet?
Der bedeutendste Einzelposten aus der
Erfolgsrechnung ist der Zinsüberschuss. Dies
ist der Saldo aus Zinsen und zinsähnlichen
Erträgen aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft. Dazu zählen auch die laufenden
Erträge aus der Anlage von festverzinslichen
Wertpapieren, Beteiligungen und ähnlichen
Geschäften. Davon abgezogen werden der
Zinsaufwand und ähnliche Posten. Der Zinsüberschuss ist somit der Nettoertrag aus dem
erfolgswirksamen Geschäft.
Darstellung der Geschäftsjahre
Die meisten Unternehmen schließen ihr
Geschäftsjahr mit dem Ende des Kalenderjahres ab. Für alle anderen Fälle hat „Die AktienAnalyse“ die folgende Darstellung gewählt:
Was ist der Provisionsüberschuss?
Im Posten Provisionsüberschuss sind die Provisionen (in der Schweiz Courtagen, Kommissionen genannt) sowie andere Erträge aus
dem Dienstleistungsgeschäft zusammengefasst. Abgezogen werden die Aufwendungen
im Dienstleistungsgeschäft. Der Provisionsüberschuss ist somit der Nettoertrag aus dem
erfolgswirksamen Geschäft.
Stichtag ist der 30.06. eines jeden Jahres. Im
Tabellenkopf mit den statistischen Auswertungen und Berechnungen pro Aktie wird
das Kalenderjahr angezeigt.
Endete das Geschäftsjahr bis einschließlich
30.06.2011, erscheint dort die Bezeichnung
2010. (Da der Hauptteil des Geschäftsjahres
im Jahre 2006 war.) Endete das Geschäftsjahr
nach dem 30.06.2011, erscheint im Tabellenkopf für dieses Jahr die Bezeichnung 2011.
Aus welchen Posten setzt sich das Betriebsergebnis zusammen?
Von diesen beiden Nettoerträgen plus dem
Finanzergebnis werden die Posten Personal21
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Verschuldungsgrad
Der Verschuldungsgrad eines Unternehmen
ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die
das Verhältnis zwischen dem bilanziellen
Fremdkapital und Eigenkapital angibt. Sie
gibt Auskunft über die Finanzierungsstruktur eines Schuldners. Mit steigendem
Verschuldungsgrad geht eine Erhöhung des
Kreditrisikos für Gläubiger einher.
9
2.9 Die Beta- und Korrelationsfaktoren als Risikomaße
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Der Beta-Faktor zeigt Ihnen, wie stark die
Aktie im Vergleich zum Marktindex des
jeweiligen Landes schwankt.
richtet (entgegengesetzt) bewegen. Ein Wert
nahe 0 zeigt, dass kein regelmäßiger
Zusammenhang zwischen Aktienkurs- und
Indexentwicklung besteht. Je mehr der Faktor gegen 1 geht, desto größer ist die Aussagekraft des Beta-Faktors.
Ein Beta-Faktor über 1 bedeutet, dass sich
der Wert in den vergangenen 5 Jahren oder
einem kürzeren Zeitraum stärker als der
Börsenindex des Landes bewegt hat. Umgekehrt bedeutet ein Beta-Faktor unter 1, dass
sich die Aktie weniger stark als der Marktindex bewegt hat.
Die Formeln für die Berechnung des BetaFaktors hat Dr. Bernd Heilig für „Die AktienAnalyse“ aufbereitet. Die Ursprungsdaten
für die statistischen Berechnungen sind die
täglichen Kurswerte aus der umfangreichen
Kursdatenbank der Analysten der „AktienAnalyse“. Die Kursdaten wurden zu regelmäßigen Durchschnittswerten aggregiert.
Dasselbe gilt für die nationalen Indizes der
Aktienmärkte. Falls Sie sich für die mathematischen Formeln interessieren, studieren
Sie die folgenden Abschnitte.
Die Korrelation ist ein Faktor für
die Konstanz der Beziehung zwischen
Aktienkursentwicklung und Entwicklung
des Börsenindexes.
Ein Wert von +1 (–1) bedeutet, dass sich
die Aktie und der Index konstant gleichge-
(a) Statistische Varianzanalyse
Für die deskriptive Varianzanalyse der verschiedenen Aktien in Relation zu den nationalen
Indexwerten wurden die Ausgangswerte der Zeitreihen in die folgenden statistischen Variablen
transformiert:
Diese Variablen werden zur Berechnung des Beta-Faktors benötigt
Kit: relative (prozentuale) Kursänderung der Aktie i in der Periode t
Lnt: relative (prozentuale) Kursänderung des relevanten Aktienindexes n
in der Periode t
Somit ist es möglich, ausgehend von den täglichen Kurswerten der vergangenen (mindestens) 5
Jahre, eine statistische Aussage über das zeitliche „Ähnlichkeitsverhalten“ der einzelnen Aktienwert-Änderungen zu dem jeweiligen Verlauf des Länderindexes zu treffen.
(b) Der Beta-Faktor
Für eine Zeitanalyse von Aktienkursen ist es wichtig, die Beziehung der Streuung (Varianz)
der einzelnen Kurswerte zu der Streuung des relevanten Aktienindexes zu kennen. Als Maßzahl
wurde der -Faktor (Beta-Faktor) gewählt, der mit dem Steigungskoeffizienten der linearen
Regressionsgleichung (OLS: ordinary least squares) gleichzusetzen ist. Dieser Beta-Faktor
drückt somit eine um das -fache stärkere beziehungsweise schwächere Veränderung der einzelnen Aktienkurse gegenüber dem länderspezifischen Aktienindex aus.
22
So wird der Beta-Faktor in der „Aktien-Analyse“ berechnet
Für jede Aktie i ergibt sich diese Relation durch die Gleichung:
mit
= a + b × L t + et
endogene Variable der relativen Kursänderung der Aktie
exogene Variable der relativen Indexänderung
konstantes Glied (für die Analyse uninteressant)
Steigungskoeffizient (= Beta-Faktor)
Residualstreuung (Zufallsschwankungen)
Berechnet wurde der Beta-Faktor mit der allgemeinen Formel:
Summe   K t – KMW    L t – LMW  
 = --------------------------------------------------------------------------------------------------2
Summe   K t – KMW  
mit
KMW: arithmetischer Mittelwert der Zeitreihe Kt
LMW: arithmetischer Mittelwert der Zeitreihe Lt
(c) Der Korrelationskoeffizient
Zur Beurteilung der „Güte“ des Beta-Faktors der jeweiligen Aktie ist es sinnvoll, die jeweilige
Korrelation der beiden Zeitreihen Kt und Lt zu errechnen. Diese Berechnung erfolgt mit der allgemeinen Formel des Bravais-Personschen Korrelationskoeffizienten r, der die Werte von –1 bis
+1 annehmen kann.
So wird der Korrelationskoeffizient in der „Aktien-Analyse“ berechnet
Summe   K t – KWM    L t – LMW  
r = ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------2
2 1/2
 Summe  K t – KMW   Summe  L t – LMW  
Die Aussagekraft des Beta-Faktors hängt eng mit der absoluten Größe des Korrelationskoeffizienten zusammen. Allgemein gilt: Je größer der absolute Wert von r ist, desto signifikanter ist die
Bedeutung des Beta-Faktors für die Varianzanalyse der Aktie.
10
2.10 Anlageempfehlung
In diesem Abschnitt finden Sie die aktuelle Anlageempfehlung mit konkreten
Angaben zur Beurteilung der fundamentalen Aussichten des Unternehmens. Wie
Sie die Aktie bewerten können und wie
hoch das Wertsteigerungspotenzial auf
Sicht der nächsten 6 bis 12 Monate in
Relation zur Heimatbörse eingestuft
wird, lesen Sie im letzten Abschnitt der
Anlageempfehlung. Ebenfalls finden Sie
hier Aussagen zu den langfristigen Einschätzungen.
23
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
Kt
Kt:
Lt:
a:
b:
et:
Unternehmensstudien
der „Aktien-Analyse“
11
2.11 Gewinnschätzungen und vieles mehr
„Die Aktien-Analyse“ schätzt Umsatz, CashFlow, Gewinn, Eigenkapital und die Bilanzsumme sowie die Dividende pro Aktie der
Gesellschaften für das laufende oder eben
abgelaufene Geschäftsjahr sowie für das folgende Geschäftsjahr. Die Gewinn- und Dividendenschätzungen werden für alle Aktien
konstant überwacht und bei Bedarf revidiert.
Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen – im Unterschied zu vielen anderen Analysten und
Beratern – darzulegen, was sich und warum
sich etwas geändert hat und wie Sie darauf
reagieren sollten.
Damit Sie das zu erwartende Dividendeneinkommen aus Ihrer Aktienanlage besser einschätzen können, veröffentlicht „Die
Aktien-Analyse“ mittel- und langfristige
Schätzungen. Sie werden so nicht mehr von
Dividendenkürzungen überrascht.
Die Umstellung beziehungsweise Erweiterung der Schätzung um ein Jahr erfolgt
jeweils im Sommer, wenn die meisten
Unternehmen ihre aktuellen Bilanzen veröffentlicht haben. Die Langfristprognosen für
den Zeitraum von 3 bis 5 Jahren geben Ihnen
einen Eindruck davon, wie sich das Unternehmen in einem normalen wirtschaftlichen
Umfeld entwickeln könnte.
Regionen und Branchen: Welche Länder
und Branchen vertreten sind
In der „Aktien-Analyse“ sind Unternehmen
aus 12 verschiedenen Ländern und etwa 45
Branchen zusammengefasst. Der regionale
Schwerpunkt ist das deutschsprachige Europa (Deutschland, Schweiz, Österreich).
Ein weiterer Schwerpunkt sind die USA. In
Europa und Nordamerika analysiert „Die
Aktien-Analyse“ für Sie somit ein breites
Spektrum von Branchen und Unternehmen.
Da die Qualität einer Analyse auch von der
Genauigkeit der Gewinnschätzung abhängt,
versuchen wir, mit ausgeklügelten Methoden und einer gesunden Portion Intuition die
Treffsicherheit laufend zu verbessern.
Der direkte Draht zu Unternehmen und zu
Branchen-Insidern sowie die stetige Beobachtung der Bewegungen an den Kapitalmärkten
geben uns die notwendigen Grundlagen.
Vom Blue Chip bis zum Small Cap sind die
Aktienmärkte breit und repräsentativ abgedeckt.
Die schnellen wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen machen es dem
Analysten-Team nicht immer leicht, in
jedem Fall absolut genau die richtigen
Voraussagen zu treffen. Priorität hat für uns
nicht die Genauigkeit hinter der „Kommastelle“, sondern das rechtzeitige Erkennen
von Wendepunkten in der Branche oder
beim Unternehmen.
Damit Sie Branchen, die im internationalen
Wettbewerb stehen, umfassend beurteilen
können, ist die Aktienauswahl in Branchen
wie beispielsweise Auto, Pharma, Chemie,
Metalle international ausgerichtet. In der
Autobranche finden Sie beispielsweise alle
Unternehmen Deutschlands, aber auch die
wichtigen Anbieter aus Japan, Frankreich,
Italien, Schweden und den USA.
24
Kapitel 3
Die Spezialauswertungen der „Aktien-Analyse“:
Bauen Sie Ihr persönliches Auswahlsystem auf
Die Spezialauswertungen im „gelben Heft“
bieten Ihnen die Möglichkeit, immer so in
Ihre Aktienauswahl einzusteigen, wie es
Ihrem eigenen Anlagekonzept entspricht.
Ob Sie nun mehr Wert auf ein niedriges
KGV, ein günstiges Kurs-BuchwertVerhältnis oder hohe Dividendenrenditen
und, und, und … legen, in den Spezialauswertungen finden Sie die für Sie interessantesten Titel. So treffen Sie schnell und
unkompliziert Ihre Vorauswahl. Zur weiteren Information können Sie dann die jeweilige Detailstudie des Unternehmens heranziehen.
Spezialauswertungen
der „Aktien-Analyse“
Die Übersicht zeigt Ihnen, wo Ihre Aktien analytisch stehen; alphabetisch sortiert und mit den entscheidenden Timing-Sternen markiert. Die Sterne symbolisieren die zentrale Bewertungskennzahl der AktienAnalyse und die Aussichten für die nächsten sechs bis zwölf Monate. Dafür werden alle analysierten Aktien nach ihrer Attraktivität in eine relative Reihenfolge gebracht: in ein Ranking.
Die aussichtsreichsten Aktien bekommen eine Bewertung mit 5 Sternen. Von diesen Aktien dürfen Sie erwarten, dass ihre Kurs-Entwicklungen die Tendenzen der anderen Aktien deutlich übertreffen.
Kennzahlen
Gesamtübersicht über Kurseinschätzungen und Kurspotenziale
Was die Sterne sagen
✱✱✱✱✱: Für diese Spitzenwerte der Aktien-Analyse (6% aller analysierten Werte) werden in den nächsten sechs bis zwölf Monaten weit überdurchschnittliche Kurs-Entwicklungen erwartet.
✱✱✱✱: 18% aller Aktien, die besser als die Masse abschneiden (überdurchschnittlich), aber nicht ganz
so gut wie die 5-Sterne-Spitzenwerte.
✱✱✱: Diese Aktien bilden den breiten Durchschnitt der Börse. In guten Zeiten steigen sie so wie der Gesamtmarkt. In schlechten Zeiten können sie sich dem Trend nicht entziehen.
✱✱: Diese 18% der Aktien schneiden gegenüber dem Gesamtmarkt in den nächsten sechs bis zwölf Monaten nur unterdurchschnittlich ab.
✱: Von 6% aller Aktien sind auch in guten Börsenzeiten keine steigenden Kurse zu erwarten. Sie dürften
sich weit unterdurchschnittlich entwickeln.
Veränderungen der Sterneliste (Timing) erfolgen, wenn Geschäftszahlen nicht den Erwartungen entsprechen, wenn das Marktumfeld sich ändert – und sei es auch nur, dass der Kurs des Dollar eine andere
Richtung nimmt. Das Aktien-Analyse-Team wacht genau über diese Entwicklungen, damit die Sterne für
Sie immer richtig stehen für 6 bis 12 Monate Anlagefrist.
Für die Zeit danach rechnet das Aktien-Analyse-Bewertungssystem die Kurspotenziale aus. Das sind die
unter den aktuellen Umständen für den Zeitraum 2014 bis 2016 zu erwartenden Kursperformances, die
mindestens und höchstens erreicht werden können. Tiefst- und Höchst-Potenziale errechnen sich aus den
für diesen Zeitraum hochgerechneten Gewinnen und Bewertungen, also aus den KGVs, die dann wahrscheinlich bewilligt werden. Natürlich werden die Potenziale laufend überprüft und ständig angepasst,
wenn sich im Unternehmen etwas ändert oder in der Branche oder in der gesamten Börsenlandschaft.
Kurs
aktuell
Timing
aktuell
Studie
Aktie
Land
Kurs
aktuell
7110
1501
1325
4501
2208
6607
3304
5101
2221
7501
4203
6312
6303
4502
5501
2410
6207
3607
4326
3617
6119
5102
6307
5209
7502
2419
1401
1307
5401
6203
7201
2G Energy AG
3M
Aareal Bank
ABB
Abbott Laboratories
Abertis
Accor
Acerinox
Actelion
Adecco
adidas AG
Aegon
Ageas
Agfa-Gevaert
Ahlers AG
Ahold
Air Berlin
Air Liquide
Aixtron
AkzoNobel
Alcatel-Lucent
Alcoa
Allianz Holding
Altria Group
Amadeus FiRe
Amazon.com Inc
AMD
American Express
Amgen
AMR, American Airlines
Analytik Jena
D
USA
D
CH
USA
SP
FRA
SP
CH
CH
D
NL
NL
B
D
NL
D
FRA
D
NL
FRA
USA
D
USA
D
USA
USA
USA
USA
USA
D
36,32 Eur
87,13 $
13,50 Eur
15,98 SFr
62,22 $
11,64 Eur
25,80 Eur
8,89 Eur
38,25 SFr
40,12 SFr
61,54 Eur
3,64 Eur
1,37 Eur
1,30 Eur
10,00 Eur
9,69 Eur
1,77 Eur
96,81 Eur
13,17 Eur
38,47 Eur
1,22 Eur
9,10 $
79,95 Eur
31,73 $
36,82 Eur
226,69 $
6,78 $
59,42 $
70,09 $
0,49 $
10,96 Eur
ISIN
Timing
✱✱✱✱
DE000A0HL8N9
✱✱✱
US88579Y1010
✱✱✱
DE0005408116
✱✱✱
CH0012221716
✱✱✱✱
US0028241000
✱✱✱
ES0111845014
✱✱
FR0000120404
✱✱
ES0132105018
✱✱
CH0010532478
✱✱✱
CH0012138605
DE000A1EWWW0 ✱✱✱✱
✱✱✱
NL0000303709
✱✱
BE0003801181
✱
BE0003755692
✱✱
DE0005009708
✱✱✱
NL0006033250
✱
GB00B128C026
✱✱✱
FR0000120073
✱✱
DE000A0WMPJ6
✱✱
NL0000009132
✱
FR0000130007
✱✱✱
US0138171014
✱✱✱✱
DE0008404005
✱✱✱
US02209S1033
✱✱✱✱✱
DE0005093108
✱✱✱
US0231351067
✱✱
US0079031078
✱✱✱✱
US0258161092
✱✱✱
US0311621009
US0017651060
–
✱✱✱
DE0005213508
Ver- Siände- cherrung heit
B
Î
A
Î
B
Î
B
Î
B
Î
A
Î
B
Î
B
Ô
B
Î
B
Î
A
Î
B
Î
C
Î
C
Î
B
Î
C
Î
C
Î
A
Î
B
Î
B
Î
C
Î
A
Î
A
Î
B
Î
B
Î
C
Î
C
Î
A
Î
B
Î
C
Î
A
Î
Kurspotenzial
2014/2016
Tiefst
Höchst
44,6 % 85,9 %
29,8 % 69,7 %
24,4 % 77,7 %
30,9 % 85,4 %
19,3 % 41,7 %
34,1 % 54,7 %
11,6 % 30,3 %
21,5 % 62,0 %
-2,6 % 23,8 %
49,9 % 97,6 %
9,2 % 31,9 %
9,8 % 97,6 %
31,2 % 45,8 %
-12,2 % 15,6 %
35,5 % 66,8 %
13,5 % 36,2 %
1,7 % 52,5 %
29,2 % 60,4 %
3,9 % 40,1 %
4,7 % 43,5 %
30,9 % 88,2 %
38,5 % 68,1 %
54,2 % 88,5 %
31,9 % 56,5 %
19,5 % 63,0 %
14,7 % 37,6 %
32,7 % 65,9 %
37,8 % 80,2 %
35,2 % 56,2 %
0,0
0,0
37,9 % 84,1 %
KGV
2012
9,5
13,4
8,5
11,2
13,0
11,9
15,6
19,9
14,0
11,8
17,5
5,8
7,1
n.a.
12,4
9,8
n.a.
17,1
22,3
13,8
10,4
6,4
7,1
14,5
12,2
67,9
n.a.
13,3
12,5
n.a.
13,8
Gewinn
pro Aktie
2012
3,81
6,48
1,59
1,63
4,79
0,98
1,65
0,45
2,73
2,79
3,52
0,63
0,19
-0,03
0,80
0,99
-0,81
5,66
0,59
2,78
0,12
1,43
11,23
2,18
3,02
3,34
-0,16
4,46
5,59
-2,09
0,79
Div.Rend.
2012*
n.a.
2,5 %
n.a.
3,7 %
3,1 %
14,9 %
2,6 %
5,1 %
2,1 %
4,5 %
1,6 %
2,7 %
5,8 %
n.a.
6,5 %
3,5 %
n.a.
2,6 %
3,0 %
3,8 %
n.a.
1,3 %
5,6 %
5,0 %
7,7 %
n.a.
n.a.
1,3 %
0,8 %
n.a.
n.a.
PEG Branche
2012
1,0
1,7
0,6
1,7
2,1
1,4
1,2
0,5
1,5
0,7
1,1
0,6
0,7
n.a.
1,1
2,6
n.a.
1,7
0,6
1,0
0,7
0,7
1,0
2,2
1,2
4,2
n.a.
1,4
2,5
n.a.
0,9
Erneuerbare Energien
Konglomerate
Banken
Elektronik
Pharma/Gesundheit
Transport/Logistik
Freizeit/Haushalt
Metall/Stahl
Pharma/Gesundheit
Dienstleistungen
Sportartikel
Versicherungen
Versicherungen
Elektronik
Bekleidung/Schuhe
Handel
Fluggesellschaften
Chemie
Anlagen-/Maschinenbau
Chemie
Telekommunikation
Metall/Stahl
Versicherungen
Nahrung/Genussmittel
Dienstleistungen
Handel
Halbleiter-/Chiphersteller
Banken
Biotechnologie
Fluggesellschaften
Medizintechnik
Langfristiges
Kurspotenzial
Aktuelle
Gewinnschätzung
Dividendenrendite
* Div.-Rend. 2012: Die Dividendenrendite 2012 errechnet sich aus der in 2011 erwirtschafteten Dividende im Verhältnis zum akt. Kurs. Achtung: Die im Jahre 2011 erwirtschafteten Dividenden
werden bei den meisten Unternehmen (Jahresdividende) erst im Jahre 2012 ausgeschüttet. (Div.-Rend. 2012 [%] = Dividende 2011 / akt. Kurs × 100).
Dies ist eine Musterseite aus der Gesamtübersicht der „Aktien-Analyse“. Wichtige börsenrelevante Daten finden Sie hier im Überblick – regelmäßig aktualisiert! Nehmen Sie das „gelbe
Heft“ und schlagen Sie auf den Seiten 3 bis 9 nach.
25
3.1 Gesamtübersicht: Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
Ob Timing, Sicherheit, Zyklik oder andere
Kennziffern, „Die Aktien-Analyse“ ermittelt
mit Hilfe aufwändiger Computertechnologie
die höchste Anzahl von aussagekräftigen, ausführlichen Auswertungen, regelmäßig neu.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine Auswahl
besonders interessanter Spezialauswertungen. Je nach Ihren Anlageschwerpunkten
können Sie sich an den Auswertungen der für
Sie interessantesten Kriterien orientieren.
3.2 Die aktuellen 5-Sterne-Aktien, Auf- und Abstieg
aus der 5-Sterne-Kategorie
Spezialauswertungen
der „Aktien-Analyse“
Diese wichtige Auswahl zeigt Ihnen Monat
für Monat die aktuelle Liste unserer 5-SterneAktien. Zudem werden Sie über Auf- und
Abstufungen informiert. Diese Liste ist
Aufstieg in die 5-Sterne-Kategorie:
Studie Name
7307 ATOSS
besonders für Neueinsteiger interessant, die
ein Depot aufbauen wollen. Aber auch wer
sein Depot umschichten will, erfährt hier welche Werte zurzeit besser dafür geeignet sind.
Abstieg aus 5-Sterne-Kategorie:
ISIN
DE0005104400
vorher Studie Name
1211 ElringKlinger
6403 Gazprom
ISIN
DE0007856023
US3682872078
jetzt
Die aktuellen 5-Sterne-Werte
Die aussichtsreichsten Werte auf Sicht von 6 bis 12 Monaten
Studie
7502
7307
5302
7304
2416
Aktie
Land
Kurs aktuell
ISIN
Amadeus FiRe
ATOSS
Axel Springer
Bechtle
Bed Bath & Beyond
D
D
D
D
USA
36,82
20,70
35,36
34,11
68 75
DE0005093108
DE0005104400
DE0005501357
DE0005158703
US0758961009
Eur
Eur
Eur
Eur
$
Sicherheit
B
B
A
B
B
KGV PEG Div.-Ren2012 2012 dite 2012
12,2 1,2
7,7 %
13,1 1,2
3,4 %
12,2 1,5
4,8 %
10,2 0,8
2,9 %
15 7 1 4
na
seit
03.2012
05.2012
05.2009
09.2008
02 2012
Branche
Dienstleistungen
IT-Dienstleister
Medien
IT-Dienstleister
Handel
3.3 Aktienanlagen mit hoher Sicherheit
rating setzen. Parallel zum höchsten
Sicherheitsattest sollten Ihre Titel mit
einem guten Timing bewertet sein. Es ist
möglich, dass Ihre Wahl nicht beide
Anforderungen erfüllen kann. Dann müssen
Sie entsprechend Ihrer Risikopräferenzen
handeln.
Die Rangeinteilung bezüglich Sicherheit ist
ein Auswahlkriterium, mit dem Sie Ihr
Portfolio zusammenstellen können. Wenn
Sie überzeugt sind, dass der Markt sich
abschwächen wird, Sie aber dennoch
Aktienpositionen halten möchten, sollten
Sie auf Titel mit einem hohen Sicherheits-
Aktienanlagen mit hoher Sicherheit
Studie
1416
2214
2215
3106
3201
3314
5204
5212
5302
5508
5515
Aktie
Samsung Electronics
FMC Fresenius Medical Care
Novo Nordisk
IBM
Check Point Software
Yum! Brands
Nestlé
British American Tobacco
Axel Springer
Gerry Weber International
VF Corp
Land
Kurs aktuell
Timing Betafaktor Korrelation KBV 2012 Div.-Rendite 2012 Sicherheit
0,47
0,79
1,9
0,4 %
A
SK
1.327.000,00 KRW
0,22
0,33
2,4
1,3 %
A
D
53,19 Eur
DK
111,61 Eur
n.a.
n.a.
12,1
1,4 %
A
0,20
0,47
7,3
1,4 %
A
USA
200,60 $
0,29
0,81
3,9
n.a.
A
ISR
53,61 $
USA
71,36 $
0,16
0,40
18,7
1,4 %
A
0,37
0,32
2,9
3,6 %
A
CH
54,70 SFr
0,09
0,26
7,3
4,1 %
A
GB
3.092,00 p
D
35,36 Eur
0,67
0,83
2,0
4,8 %
A
0,18
0,60
3,4
2,1 %
A
D
30,58 Eur
USA
139 38 $
0 25
0 52
29
19%
A
26
3.4 Niedriges KGV: Welche Aktien aktuell günstig sind
niedriger das KGV, desto günstiger kaufen Sie ein.
Hier finden Sie Aktien, die nach dem KGV
nur maximal ein Drittel dessen kosten, was
Sie für durchschnittliche DAX-Werte bezahlen müssen.
Ein niedriges KGV ist aber nicht in jedem
Fall attraktiv, vielmehr müssen Sie im Einzelfall in der Detailstudie prüfen, ob dieses
auch im historischen Vergleich der Aktie
niedrig ist. Die historischen Bandbreiten
beim KGV finden Sie für jede Aktie in der
Detailstudie im Tabellenteil.
Diese Auswahl zeigt Ihnen die besten Aktien
aus dem Euro-Raum mit einem niedrigen
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), berechnet
auf der Grundlage des geschätzten Gewinns
und des aktuellen Kurses. Anlageregel: Je
Euro-Aktien mit einem niedrigen KGV
Aktie
Renault
Société Générale
Zumtobel AG
OMV
Grammer
Valeo
Stora Enso
Aegon
Highlight Communications
Raiffeisen Bank
Sektkellerei Wachenheim
Total
ProSiebenSat.1 Media AG
Vivendi
Deutsche Bank
Centrotec Sustainable
Land Kurs aktuell PEG 2012 KGV 2012 Timing Sicherheit Div.-Rend. 2012
B
3,7 %
FRA 31,60 Eur
0,4
4,4
B
n.a.
FRA 17,50 Eur
0,3
4,6
AU
9,89 Eur
0,8
5,3
B
6,1 %
B
4,6 %
AU
24,07 Eur
0,5
5,3
B
2,7 %
D
14,82 Eur
0,8
5,6
FRA 35,36 Eur
0,7
5,8
B
4,0 %
B
6,2 %
FIN
4,88 Eur
0,6
5,8
B
2,7 %
NL
3,64 Eur
0,6
5,8
CH
3,49 Eur
0,9
5,9
B
4,2 %
B
4,1 %
AU
25,50 Eur
0,4
5,9
B
2,6 %
D
7,84 Eur
0,9
6,1
FRA 35,15 Eur
0,9
6,1
B
6,5 %
B
6,2 %
D
18,85 Eur
n.a.
6,3
A
7,7 %
FRA 13,04 Eur
1,8
6,3
D
31,23 Eur
1,7
6,4
A
2,4 %
D
12 16 Eur
09
67
B
11%
Branche
Auto
Banken
Elektronik
Öl- und Gas-Konzerne
Autozulieferer
Autozulieferer
Papier/Bürobedarf
Versicherungen
Medien
Banken
Getränke
Öl- und Gas-Konzerne
Medien
Medien
Banken
Umweltschutz
3.5 Aktien, die hohe und sichere Dividendenrenditen bieten
In dieser Übersicht stellt Ihnen „Die AktienAnalyse“ alle internationalen Aktien zusammen, die eine hohe geschätzte Dividendenrendite für das nächste Geschäftsjahr aufweisen, häufig über 5%.
Diese Dividendenrendite ist im Vergleich
zum Gesamtmarktdurchschnitt der meisten
Länder hoch. Eine hohe und sichere Dividendenrendite wirkt meistens als eine Art
Kursstütze für den Titel.
Aktien mit hoher Dividendenrendite
Studie Aktie
6102
6607
6114
1312
6108
6107
7602
6204
6503
7607
6110
6311
2409
6414
Portugal Telecom
Abertis
France Télécom
Banco Santander
Telefónica
KPN
Enel
easyJet
MLP Holding
GdF Suez
freenet AG
Aviva
Bijou Brigitte
Repsol YPF
Land
PO
SP
FRA
SP
SP
NL
I
GB
D
FRA
D
GB
D
SP
Kurs aktuell
4,20
11,64
10,56
4,92
11,32
7,80
2,48
443,90
6,24
17,02
11,59
302,80
67,26
14,21
27
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
p
Eur
Eur
Eur
p
Eur
Eur
Dividende
Dividende Div.-Ren- KGV Timing Sicherje Aktie 2011 je Aktie 2012 dite 2012 2012
heit
B
0,65
0,67
15,5 %
8,6
1,73
0,75
14,9 % 11,9
A
A
1,40
1,27
13,3 %
7,8
0,60
0,60
12,2 %
6,7
A
B
1,30
1,30
11,5 %
7,6
B
0,85
0,90
10,9 %
8,3
0,26
0,15
10,5 %
6,8
B
B
45,40
10,00
10,2 %
9,9
B
0,60
0,60
9,6 %
21,7
1,50
1,55
8,8 %
10,4
A
B
1,00
1,00
8,6 %
13,0
B
26,00
27,00
8,6 %
6,0
5,50
5,50
8,2 %
10,7
B
B
1,16
1,25
8,2 %
6,9
Spezialauswertungen
der „Aktien-Analyse“
Studie
1101
1318
4523
6402
1207
1203
7709
6312
5316
1326
3410
6410
5312
5301
1305
5603
3.6 Aktien, die aktuell weit unter Buchwert notieren
Hier finden Sie die Aktien, deren Börsenwert
am tiefsten unterhalb des Buchwertes liegt.
Grundsätzlich gilt die Anlageregel: Je
niedriger der Kurs in Prozent vom Buchwert ist, desto attraktiver ist die Aktie. Ein
niedriges Kurs-Buchwert-Verhältnis ist aber
nicht in jedem Fall attraktiv, vielmehr muss
grundsätzlich in der Detailstudie der Einzelfall geprüft werden, z.B. ob diese auch im
historischen Vergleich der Aktie niedrig ist.
Sämtliche erforderlichen Daten hierzu finden
Sie für 10 Jahre rückwirkend in der jeweiligen Detailstudie. Ist der Buchwert plötzlich
gefallen, liegt darin ein Alarmzeichen.
Die Aktien nach dem Kurs-Buchwert-Verhältnis
Spezialauswertungen
der „Aktien-Analyse“
Studie Aktie
7101
1106
5608
4502
1308
4103
2417
1318
6312
7109
7105
1304
5604
1107
COLEXON Energy AG
PSA Peugeot Citroën
ZhongDe Waste Technology
Agfa-Gevaert
UniCredit
IVG
Praktiker Holding
Société Générale
Aegon
centrotherm photovoltaics AG
Solarworld
Commerzbank
SW Umwelttechnik
Fiat
R lB k fS l d
Land
D
FRA
D
B
I
D
D
FRA
NL
D
D
D
AU
I
GB
Kurs
aktuell
0,22 Eur
8,80 Eur
2,36 Eur
1,30 Eur
2,84 Eur
1,64 Eur
1,74 Eur
17,50 Eur
3,64 Eur
5,27 Eur
1,88 Eur
1,56 Eur
10,00 Eur
3,45 Eur
Buchwert Kurs in % Timing Sicherheit KGV Dividenden- Branche
pro Aktie Buchwert
2012 Rendite 2012
C
n.a.
n.a.
Erneuerbare Energien
2,59
8,3 %
B
7,5
n.a.
Auto
43,86
20,1 %
B
6,7
6,4 %
Umweltschutz
11,66
20,2 %
C
n.a.
n.a.
Elektronik
5,99
21,7 %
B
23,0
n.a.
Banken
12,63
22,5 %
C
11,8
n.a.
Immobilien
7,12
23,0 %
7,33
23,7 %
B
n.a.
n.a.
Handel
B
4,6
n.a.
Banken
72,19
24,2 %
B
5,8
2,7 %
Versicherungen
12,72
28,6 %
17,68
29,8 %
B
10,7
n.a.
Erneuerbare Energien
B
11,1
4,8 %
Erneuerbare Energien
6,15
30,5 %
B
5,1
n.a.
Banken
5,11
30,6 %
31,82
31,4 %
B
4,6
n.a.
Umweltschutz
10,84
31,8 %
B
3,6
6,4 %
Auto
B
B k
3.7 Wachstumswerte:
Unternehmen mit überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen
Diese Übersicht zeigt Ihnen die Unternehmen, die in den letzten 10 Jahren das beste
durchschnittliche Umsatzwachstum verzeichnet haben. Allerdings müssen Sie
beachten, dass Umsatzzuwächse nicht unbedingt zu entsprechenden Gewinnsteigerungen führen. Sie sollten zusätzlich in der
Detailstudie prüfen, ob das Umsatzwachstum durch das operative Geschäft, durch
Unternehmensakquisitionen oder durch
Fusionen erzielt wurde.
Als Anlageregel gilt, dass Umsatzzuwächse sich grundsätzlich auch in einer
mindestens proportionalen, besser überproportionalen Gewinnsteigerung niederschlagen sollten. Das hängt in aller Regel
von der Entwicklung der Umsatzrendite ab.
Die besten Wachstums-Aktien
Studie Aktie
5308
2507
5403
5405
3315
2221
3104
5408
2509
2419
7506
7105
2510
4523
3114
Google
Xstrata
Celgene
Gilead Sciences
Tipp24
Actelion
Apple Inc.
Intercell
Vale
Amazon.com Inc
eBay
Solarworld
Newcrest Mining
Zumtobel AG
Lenovo
Land
Kurs aktuell
USA
CH
USA
USA
D
CH
USA
AU
BR
USA
USA
D
AUS
AU
HK
613,66
1.088,00
70,65
51,25
43,67
38,25
570,52
2,32
20,55
226,69
41,21
1,88
25,13
9,89
7 12
$
p
$
$
Eur
SFr
$
Eur
$
$
$
Eur
A$
Eur
HK$
Wachstum Wachstum Timing Sicher- KGV Div.-Ren- Branche
Umsatz p.a. Gewinn p.a.
heit 2012 dite 2012
83,7 %
106,2 %
A
16,7
n.a.
Medien
50,2 %
90,0 %
B
6,1
2,0 % Rohstoffe/Minen
B
16,1
n.a.
Biotechnologie
45,5 %
n.a.
B
13,7
n.a.
Biotechnologie
43,0 %
48,9 %
42,3 %
n.a.
B
10,6
n.a.
Freizeit/Haushalt
B
14,0
2,1 % Pharma/Gesundheit
39,6 %
n.a.
A
16,5
n.a.
EDV Hardware
35,1 %
n.a.
31,7 %
n.a.
C
n.a.
n.a.
Biotechnologie
B
4,1
6,1 % Rohstoffe/Minen
31,7 %
34,4 %
C
67,9
n.a.
Handel
31,6 %
n.a.
31,6 %
43,0 %
A
17,7
n.a.
Dienstleistungen
B
11,1
4,8 % Erneuerbare Energien
29,0 %
n.a.
B
10,2
1,4 % Rohstoffe/Minen
27,1 %
n.a.
26,9 %
n.a.
B
5,3
6,1 % Elektronik
26 4 %
12 8 %
B
17 9
1 1 % EDV Hardware
28
3.8 Unternehmen mit hoher Ertragskraft:
Aktienauswahl nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis
Diese Bewertung zeigt Ihnen, wie günstig
die einzelnen Unternehmen in Relation
zum Cashflow bewertet sind.
werden häufig durch die Bildung von stillen
Reserven nach unten gedrückt oder durch
deren Auflösung nach oben revidiert. Die
echte operative Ertragskraft wird durch diese
bilanzkosmetischen Maßnahmen oft verfälscht. Es besteht langfristig ein statistischer
Zusammenhang zwischen Cashflow und der
Entwicklung des Aktienkurses.
Diese Kennzahl wird oftmals vor allem von
professionellen Anlegern bei der Suche nach
günstigen Aktien verwendet, denn die von
den Unternehmen ausgewiesenen Gewinne
Die Unternehmen nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis
Studie Aktie
AMR, American Airlines
Fiat
Solarworld
Highlight Communications
TUI
ZhongDe Waste Technology
Sony
Lufthansa
Veolia Environnement
PSA Peugeot Citroën
Praktiker Holding
Klöckner & Co SE
Enel
Telecom Italia
Deutsche Telekom
Kurs aktuell
USA
I
D
CH
D
D
J
D
FRA
FRA
D
D
I
I
D
0,49
3,45
1,88
3,49
5,25
2,36
1.213,00
9,20
10,48
8,80
1,74
8,40
2,48
0,84
8,80
$
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Yen
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
Eur
29
Kurs-Cash- Timing Sicherheit Zyklik
flow 2012
0,2
–
C
hoch
0,7
B
hoch
B
mittel
0,8
B
hoch
1,2
1,5
B
mittel
B
mittel
1,6
B
mittel
1,7
1,7
B
hoch
B
mittel
1,7
B
hoch
1,9
2,0
B
mittel
B
mittel
2,0
B
mittel
2,1
2,1
B
mittel
2,2
B
mittel
Branche
Fluggesellschaften
Auto
Erneuerbare Energien
Medien
Freizeit/Haushalt
Umweltschutz
Elektronik
Fluggesellschaften
Versorger
Auto
Handel
Metall/Stahl
Versorger
Telekommunikation
Telekommunikation
Spezialauswertungen
der „Aktien-Analyse“
6203
1107
7105
5316
3301
5608
4518
6202
7608
1106
2417
5111
7602
6113
6103
Land
Kapitel 4
Strategien und Methoden der großen Investoren
Methoden und Strategien
Lassen Sie uns einen Blick auf die Investmentstrategien großer und erfolgreicher
Anleger wie Benjamin Graham, Warren
Buffett oder Peter Lynch vom legendären
Fidelity Magellan Fund werfen.
sich wie ein roter Faden durch die meisten
Auswahlstrategien bzw. Anlagekonzepte
dieser Großanleger ziehen. Wir selbst wenden diese und andere Faktoren in unseren
Auswahlsystemen an.
Der Strategie- und Methodenteil wird im
„gelben Heft“ auf vielfachen Wunsch der
Leser der „Aktien-Analyse“ in Kürze stark
ausgebaut werden.
Wir haben ihre Investmenterfolge und -strategien im Detail untersucht und einige interessante Auswahlkriterien gefunden, die
4.1 Benjamin Graham: Begründer der „Wertpapier-Analyse“
Strategien
und Methoden
Benjamin Graham (1894–1976) gilt als der
Urvater der Wertpapier-Analyse, insbesondere des Value-Investments. Seine Bücher
sind Klassiker der Finanzliteratur. Die Erstausgabe von „The Intelligent Investor“
erschien 1949. Das Buch ist auch heute noch
ein Bestseller.
fert auch heute noch viele wertvolle Einblicke. Graham ist der Begründer der
modernen Fundamentalanalyse.
Damals lautete die herrschende Meinung,
dass nur Anleihen seriöse Investments sind.
Aktien galten als reine Spekulation. Graham
bewies, dass Aktien keine Casinochips sind,
sondern einen inneren, wahren Wert haben.
Graham machte aus der Thematik der Geldanlage erstmalig eine regelrechte Wissenschaft mit nachvollziehbaren und quantifizierbaren Regeln.
Die Popularität Grahams, wie auch des
Value-Investments, schwankt sehr stark mit
den Aktienkursen. Bei steigenden Kursen
werden Graham und sein Value-Ansatz oft
vergessen, fallen sie, studieren die Analysten wieder seine Werke. Dies war auch in
der jüngsten Börsenentwicklung wieder gut
zu beobachten. Gerade nach dem Platzen der
Technologieblase konzentrieren sich viele
Investoren und Analysten nun wieder auf die
„wahren Werte“, auf Value.
1948 fädelt Graham seinen berühmtesten
Kauf ein. Er investiert ganze 25% seines
Kapitals in den Versicherer GEICO. In den
nächsten 8 Jahren erzielte er damit eine Rendite von 1.635%. 1956 löst Graham seine
Firma auf und verkauft seine GEICOAnteile. Heute gehört GEICO zu Berkshire
Hathaway von Warren Buffett, dem besten
Schüler von Graham. Als sich Graham im
Ruhestand befindet, rechnet er den Dow
Jones über 50 Jahre nach und beweist, dass
seine in der „Security Analysis“ vorgestellte
Theorie den Markt um mehr als das Doppelte geschlagen hätte.
Graham war zweimal in seinem Leben
finanziell am Ende. Das ist auch ein Grund
für seine sicherheitsorientierte Strategie.
Leider finden bis heute Grahams Theorien
nur an wenigen Hochschulen den Einzug in
die Lehrpläne. Buffett erklärt dies so:
Er nutzte die schwere Zeit, um mit seinem
ehemaligen Studenten David Dodd sein
Hauptwerk „Security Analysis“ zu schreiben. Das Werk erschien bereits 1934 und lie-
„Es ist alles nicht kompliziert genug. Also
bringt man den Leuten lieber etwas bei, das
schwierig, aber unnütz ist. Wirtschaftsschulen belohnen komplexe Verhaltensformen
30
mehr als einfache, aber die einfachen sind
effektiver.“
Kriterien zur Bewertung
 Die Ertragsrendite sollte mindestens
doppelt so hoch sein wie die durchschnittliche Rendite von Anleihen.
 Das KGV der Aktie sollte weniger
als 40% des höchsten KGV der vergangenen 5 Jahre betragen.
 Die Dividendenrendite sollte mindestens 2 Drittel der Anleihenrendite
betragen.
 Der Aktienkurs sollte nicht mehr als 2
Drittel des Buchwertes betragen.
 Die Börsenkapitalisierung des Unternehmens sollte nicht höher sein als 2
Drittel des Netto-Umlaufvermögens.
In „Security Analysis“ werden verschiedene
Prinzipien für den Investor aufgestellt. Am
wichtigsten ist die so genannte Sicherheitsmarge (Margin of Safety): Der innere oder
auch wahre Wert eines Unternehmens sollte
über dem derzeitigen Marktwert liegen. Erst
wenn der Börsenkurs deutlich unter dem
wahren, inneren Wert notiert – es sich also
um ein unterbewertetes Unternehmen handelt – gelangt das Unternehmen auf die
Kaufliste.
Graham entwickelte Methoden, die jeder
Anleger nachvollziehen und auch anwenden
kann. Wertpapieranalyse ist für ihn keine
Kunst, sondern ein Zweig der Mathematik.
Sein Ansatz ist rein mathematisch und hat
den großen Vorteil der Objektivität und der
Regelhaltigkeit.
Kriterien zur Sicherheit
Graham gab den Anlegern einen weiteren
wichtigen Rat: Anleger sollten immer
so handeln, als ob sie ein ganzes Unternehmen kaufen und nicht ein Stück
Papier.
Grahams Regeln für den Anleger:
 Achte nicht allzu sehr auf den Gesamtmarkt! Auch in einem teuren Markt gibt
es „Sonderangebote“.
 Kaufe niemals eine Aktie, nur weil sie
gerade gestiegen oder gefallen ist.
 Kaufe eine Aktie als würdest Du das
ganze Unternehmen kaufen.
Graham entwickelte auch nachvollziehbare
Verkaufskriterien, die wir in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst haben.
 Suche nach spezifischen Zeichen für
Value (Wert). Die attraktivsten Aktien
haben ein unterdurchschnittliches KGV,
eine hohe Dividendenrendite und ihre
Gewinne haben sich in den letzten 10
Jahren verdoppelt.
Verkaufen Sie, wenn…
… die Aktie über 50% gestiegen ist,
… die Dividende ausfällt,
… durch das Absinken der Gewinne pro
Aktie der Ziel-Kurs so stark fällt, dass der
aktuelle Kurs 50% über dem neuen ZielKurs liegt oder
… Sie die Aktie 2 Jahre lang gehalten haben
und keines der anderen Kriterien eine Verkaufsentscheidung bewirkt hat.
 Konzentriere Dich auf Qualität. Anfänger
sollten nur Standardwerte mit langjährigem Gewinnwachstum kaufen.
 Vor allem: Denke selbst und sei geduldig. Die größten Gewinne kommen aus
unterbewerteten Wachstumsaktien, die 5
Jahre oder länger gehalten werden.
31
Strategien
und Methoden
 Das Fremdkapital sollte das Eigenkapital nicht übersteigen.
 Das Umlaufvermögen sollte mindestens doppelt so hoch sein wie die
kurzfristigen Verbindlichkeiten.
 Das Fremdkapital sollte geringer
sein als das 2-fache Netto-Umlaufvermögen.
 Das Gewinnwachstum sollte in den
vergangenen 10 Jahren durchschnittlich mindestens 7% betragen haben.
 In den letzten 10 Jahren sollten
Gewinnrückgänge nicht mehr als
zweimal bis zu 5% pro Jahr betragen
haben.
4.2 Warren E. Buffett: Erfolgreichster Investor aller Zeiten
Warren Buffett (geb. 1930) ist der Großmeister aller Investoren. Während sein Lehrer Benjamin Graham eine sehr wechselhafte Geschichte hinter sich hatte, ist Buffett
ein Musterbeispiel an Kontinuität.
Wer 1956 für 7,50 $ eine Aktie des Unternehmens kaufte, ist heute ein reicher Mensch.
Mit einem Preis von rund 120.000 $ ist die
Aktie zurzeit das optisch teuerste Wertpapier
an der Wall Street.
Er lebt in Omaha, Nebraska, im „tiefsten
Amerika“ als zigfacher Dollarmilliardär noch
in seinem Haus, das er in den fünfziger Jahren für 31.500 $ gekauft hat. Warren Buffett
fährt ein einfaches Auto, trinkt Coca-Cola
(wo er Hauptinvestor ist) und pflegt auch
sonst den einfachen American Way of Life.
Der Geiz von Buffett ist legendär. Für ihn
sind 100 $ eben keine 100 $ heute, sondern
50.000 $ in 30 Jahren. Buffett hat den
Effekt des Zinseszinses schon früh erkannt.
Er ist ausschließlich durch solide Investments zum reichsten Menschen (Forbes
2008) der Welt geworden.
Strategien
und Methoden
Den Stein der Weisen entdeckt Buffett als
Student bei seinem Professor Benjamin Graham. Erst als er auf „The Intelligent Investor“ von Benjamin Graham stößt, hatte er
seine Methode gefunden.
Buffett investiert ausschließlich in TopUnternehmen. Er bevorzugt einfache und
überschaubare Unternehmen mit Markenprodukten, die jeder kennt, z.B. Coca-Cola,
Gillette, McDonald’s oder Walt Disney.
1956 gründete er seine erste Investmentgesellschaft, die Buffett Partnership Ltd., eine
Gesellschaft mit vier Familienmitgliedern
und drei Freunden, die gemeinsam 105.000 $
aufbrachten. Buffett legte 100 Dollar hinzu
und so begann die Partnership mit genau
105.100 $. Als Buffett die Partnership 1969
auflöste, war sie 105 Mio $ wert. Davon
gehörten ihm rund 25 Mio $.
Es handelt sich dabei meistens um Marktführer der entsprechenden Branche. Buffett
meidet Aktien von Technologieunternehmen, da er glaubt, deren Geschäft nicht zu
verstehen. Auch hält er gar nichts von vermeintlichen Geheimtipps.
Buffett-Investitionsgrundsätze
 geringe Diversifikation (höchstens 20 bis
25 Titel)
 Qualität zum günstigen Preis
 gute langfristige Aussichten
 Geduld
 Kauf eines Unternehmensanteils
 Investor statt Spekulant
 einfache Entscheidungen
 Mut zum Investieren bei fallenden Kursen
Buffett beginnt 1962 Aktien von Berkshire
Hathaway für die Buffett Partnership zu
kaufen. 1965 übernahm er die Kontrolle
über Berkshire, als die Gesellschaft einen
Marktwert von ungefähr 18 Mio $ hatte. Er
begann die ehemalige Textilfabrik zu einer
Investment-Holding umzubauen.
Bis heute hat das Unternehmen über 60 Firmen übernommen oder große Beteiligungen
an ihnen erworben. Zu der Holding gehören
zurzeit 13% von American Express, 8,8%
von Coca-Cola, 11,3% von Munich Re, 5,5%
von IBM sowie Beteiligungen an Wells
Fargo, Procter & Gamble und an weiteren
kleineren Aktiengesellschaften.
Buffett-Kriterien









Im Juni 2012 ist Berkshire rund 199 Mrd $
wert. Der Anteil von Buffett an dem Unternehmen liegt bei 37,59%. Damit steht er knapp
hinter seinem Freund Bill Gates auf Platz 3 der
Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.
32
beständige, monopolähnliche Firmen
gute Marktstellung, Markenname
gute Wachstumsmöglichkeiten
aktionärsfreundliches und integres
Management
hohe Eigenkapitalrendite
geringe Verschuldung
kontinuierliches Gewinnwachstum
hohe Gewinnmargen
hoher Free Cashflow („Owner Earnings“)
4.3 Peter Lynch: Der erfolgreichste Fondsmanager
der 80er Jahre in den USA
Peter Lynch (geb. 1944) aus Boston gehört
in die Riege der Wachstumsinvestoren.
Bereits während seines Studiums investierte
er erfolgreich in Aktien. Peter Lynch war der
erfolgreichste Fondsmanager der 80er Jahre
in den USA und wahrscheinlich der erfolgreichste aller Zeiten. 13 Jahre lang führte er
den berühmten Fidelity Magellan Fund.
Lynch bevorzugt – wie Buffett auch – die
Unternehmen von Produkten, die einfache
Konsumgüter darstellen und die jedermann
kennt oder gebrauchen könnte. Er ist fest
davon überzeugt, dass sich solche Kaufgelegenheiten in der unmittelbaren Nähe eines
jeden Anlegers befinden.
Lynch spottet über Gesamtmarktanalysen, für
ihn ist Dreh- und Angelpunkt seiner Investmententscheidung das einzelne Unternehmen.
Peter Lynch managte den Magellan Fund
von 1977 bis 1990 und erreichte die phantastische Rendite von 29% p.a. Die durchschnittliche Jahresrendite übertraf in diesem
Zeitraum den S&P 500 Index um fast das
Doppelte. Selbst im Crashjahr von 1987
schaffte Lynch noch ein Plus von 1%. In
den 13 Jahren seines Managements wurden
aus 10.000 $, die in seinen Fonds angelegt
waren, rund 274.000 $. Das verwaltete Vermögen wuchs in diesem Zeitraum von 22
Mio auf 12 Mrd $.
Peter Lynch teilt Aktien in verschiedene Kategorien ein und gibt Hinweise, worauf in den
einzelnen Rubriken geachtet werden sollte:
a) Aktien mit schwachem Wachstum
Diese Aktien sollten nur wegen der Dividende gekauft werden. Den Anleger interessiert dabei, ob das Unternehmen die Dividende regelmäßig zahlt und stetig erhöht.
In seiner Zeit bei Magellan kaufte Lynch die
Aktien von über 15.000 Unternehmen. In
Spitzenzeiten hielt er gleichzeitig bis zu 1.400
verschiedene Aktien, wobei die 100 größten
Werte etwa 50% des Portfolios ausmachten.
b) Aktien mit starkem Wachstum
Folgende Fragen sollten von dem Anleger
beantwortet werden können:
Am 31. Mai 1990, als er erst Mitte 40 war,
versetzte Superstar Lynch die Öffentlichkeit
in großes Erstaunen. Er beendete seine erfolgreiche Karriere als Investment-Manager und
beschränkte sich darauf, hin und wieder
öffentliche und gemeinnützige Organisationen bei ihrer Geldanlage zu beraten.
Lynch nennt seine Methode „Eyes- and
Ears-Investing“. Womit er sinngemäß
meint: Investiere mit Augen und Ohren! Er
predigt die einfachen Anlageentscheidungen und setzt dabei auf kleinere Wachstumsunternehmen.
c) Aktien mit stetigem Wachstum
Das KGV gilt hier als Preisindikator. Bei diesen Aktien ist die langfristige Wachstumsrate
entscheidend. Darüber hinaus sollte der
Anleger prüfen, wie sich das Unternehmen in
vergangenen Rezessionen verhalten hat.
Er ist ein klassischer Stock-Picker („Bottom-Up-Strategie“) und kümmert sich nicht
um die Richtung des Marktes. Er investiert
in jedem noch so schwierigen Umfeld, in
einzelne, attraktiv bewertete Unternehmen.
d) Zyklische Aktien
Vor einem Investment sollte der Zyklus
unbedingt vom Anleger erkannt sein. Die
33
Strategien
und Methoden
 Wie viel Prozent macht das Hauptprodukt vom gesamten Umsatz aus?
 Verfügt das Unternehmen über ein starkes
Gewinnwachstum in den letzten Jahren?
 Ist das Unternehmenskonzept an vielen
Orten multiplizierbar?
 Das KGV sollte höchstens gleich der
Wachstumsrate des Gewinns sein, besser
sogar niedriger: KGV < Gewinn-Wachstumsrate.
 Beschleunigt sich die Expansion?
 Wie teilen sich die Schulden genau auf?
 Wie lange bleibt dem Unternehmen mit
den vorhandenen Barreserven noch Luft?
 Wie könnte die Firma gerettet werden,
gibt es genaue Konzepte hierzu?
 Hat sich die Gesellschaft bereits von
unrentablen Betriebsteilen getrennt?
 Erhält das Unternehmen wieder neue
Aufträge?
 Sind noch (weitere) Kostensenkungspotenziale vorhanden?
aktuelle Angebot-Nachfrage-Relation ist
hier entscheidend. Trotz einer Erholung des
Kurses sinkt das KGV.
e) Turnaround-Aktien
Vor einem Engagement in diese Aktienart
sollte der Investor folgendes unbedingt prüfen und berücksichtigen:
 Wie hoch sind die flüssigen Mittel?
 Wie hoch sind die langfristigen Verbindlichkeiten?
4.4 O’Higgins: Dividendenstrategie
Strategien
und Methoden
In Sachen Rendite, Sicherheit und Einfachheit
ist die O’Higgins-Strategie, auch „Dow-Dividendentheorie“ genannt, besonders hervorstechend. Der Vermögensverwalter Michael
O’Higgins hat sie erstmals in seinem Buch
Beating the Dow im Jahr 1991 beschrieben.
Er verfeinert damit die Dow-Strategie von
Benjamin Graham. Graham schlug 1949 vor,
die 10 Dow-Jones-Aktien mit dem niedrigsten
KGV und damit implizit mit einer relativ
hohen Dividendenrendite auszuwählen und
jeweils ein Jahr lang zu halten.
1995 hat diese Strategie jährlich durchschnittlich leicht über 20% Rendite erwirtschaftet, der Dow Jones Index „nur“ 10,9%
im Jahr. Nur 4 Mal hat diese Auswahl den
Index nicht schlagen können.
Aus den großen Indizes werden nur BlueChip-Aktien ausgewählt. Die Dividendenrendite zeigt für die verschiedenen Aktien
an, wie der Markt die Dividenden beurteilt:
Eine hohe Dividendenrendite bedeutet, dass
die Relation zwischen (höherer) Rendite
und (niedrigerem) Kurs günstig ist. So
kommen nur „zurückgebliebene BlueChip-Aktien“ in das Anleger-Depot. In
anderen Ländern war die Strategie nicht so
erfolgreich. Nach einer Vergleichsstudie hat
sie in Europa nur in Deutschland überzeugt. Das O’Higgins-Depot nach der
„Low-5“-Methode hat für den Zeitraum von
1986 bis 2010 in Deutschland eine jährliche
Wertsteigerung von 15,9% erzielt, während
der Dax durchschnittlich nur 9,6% zugelegt
hat. Im Durchschnitt hätten Sie also in
jedem Jahr um über 6 Prozent-Punkte
besser abschneiden können. Beachten Sie
dabei: Rund 80% der Aktienfondsmanager
schaffen es nicht, auch nur den jeweiligen
Index zu erreichen!
Die O’Higgins-Strategie ist differenzierter:
Anleger sollen aus einem Index die 10
Aktien mit der höchsten Dividendenrendite
zusammenstellen. Aus der Zusammenstellung sollen sie die 5 billigsten Aktien zu gleichen Anteilen kaufen und genau ein Jahr lang
im Depot halten. Nach einem Jahr wird das
Depot anhand dieser Kriterien neu zusammengestellt. Die Dividendenrendite lässt sich
ermitteln, indem die ausgezahlte Dividende
pro Aktie durch den Kurs pro Aktie geteilt
wird. Die „billigsten“ Aktien sind diejenigen,
deren Kurs unter Berücksichtigung des Nennwerts am niedrigsten ist. Alle betrachteten
Aktien müssen deshalb zunächst auf einen
Nennwert bezogen werden – soll etwa der
gemeinsame Nennwert 5 Euro betragen, müssen Sie den Kurs von Aktien mit einem Nennwert von 50 Euro zunächst durch 10 teilen.
Warum ist die O’Higgins-Strategie
erfolgreich?
Entwicklung der O’Higgins-Strategie
In den USA war die O’Higgins-Strategie bis
vor kurzem sehr erfolgreich. Von 1973 bis
Die einjährige Haltefrist im Depot gleicht
zusätzlich kurzfristige Schwankungen an den
Märkten aus. Mittelfristig lässt sich so in der
34
Regel eine bessere Performance erzielen.
Gleichzeitig sinkt auf diese Weise Ihr Risiko.
Es bleibt bei der Auswahl nach dem O’Higgins-Prinzip, das zur Verfügung stehende
Kapital wird jedoch auf 5 Monate verteilt.
Wie gehen Sie für DAX-30-Aktien vor?
Der Vorteil von DAX-30-Aktien besteht
darin, dass sie Stückaktien sind und die
Nennwertberechnung deshalb entfällt. Sie
können sich an den reinen Aktienkursen
orientieren.
Als Anwender dieser Sicherheitsstrategie
wählen Sie insgesamt 5 Mal nach O’Higgins
die Aktien aus, investieren jeweils 20%
Ihres Kapitals.
Es bleibt dabei, dass die einzelnen Werte
nach einem Jahr verkauft werden sollten.
Wählen Sie die 10 Aktien aus dem DAX mit
der höchsten Dividendenrendite aus. Wir
bevorzugen die geschätzte Dividende für das
laufende Geschäftsjahr.
Beispiel:
Wenn Sie am 1. Februar ein O’HigginsDepot gründen, verkaufen Sie alle Aktien,
die Sie bis dahin gekauft haben (in 5 Schritten jeweils zum 1. Februar, zum 1. März,
zum 1. April, zum 1. Mai und zum 1. Juni),
am 1. Februar des Folgejahres.
Wählen Sie daraus gemäß der „Low-5“Methode die 5 Aktien mit dem niedrigsten
Kurswert. Investieren Sie in jede dieser 5
Aktien etwa 20% des gesamten Betrages.
Warten Sie 12 Monate, verkaufen Sie dann
und wählen Sie neue Aktien aus.
Von dieser Vorgehensweise profitieren Sie
mit einem deutlichen Sicherheitsgewinn:
„Die Aktien-Analyse“ nimmt Ihnen die Auswahlarbeit ab und nennt Ihnen in allen Aktualisierungslieferungen die jeweils aktuellen
Werte.
 Durch die monatliche Neuauswahl nach
O’Higgins vermeiden Sie die „zufällige“
Auswahl bestimmter Aktien zu einem
Stichtag.
Beachten Sie:
Die Strategie ist langfristig angelegt. Vergangene Erfolge sind keine Garantie. Eine hohe
Dividendenrendite kann auch durch extrem
niedrige Kurse wie bei bestimmten Wachstumswerten zustande kommen. Ob die Kurse
wieder steigen, ist ungewiss. Konzentrieren
Sie sich deshalb auf große Indizes mit Blue
Chips (DAX oder Dow Jones).
Sinkt beispielsweise der Kurs einer Aktie
genau zum Auswahlzeitpunkt außergewöhnlich stark, kann diese Aktie nicht mehr – wie
bislang – 20% Depotanteil annehmen, sondern nur noch 4% (ein Fünftel der eingesetzten 20% des Gesamtkapitals im betreffenden
Monat).
 Dank des sogenannten „Cost-AverageEffekts“ sichern Sie sich mit der Sicherheitsstrategie die durchschnittlich günstigsten Einkaufskurse.
Sind die Aktienkurse in einem Monat durchschnittlich hoch, kaufen Sie insgesamt weniger Aktien, sind die Aktienkurse durchschnittlich niedrig, kaufen Sie mehr Aktien
(für eine insgesamt unveränderte Summe).
4.5 Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt
Die Zauberformel von Investmentprofi Joel
Greenblatt berücksichtigt den Investmentgrundsatz, Qualitätsaktien zu einem sehr
günstigen Preis zu kaufen. In den letzten 20
Jahren konnte mit seinen Auswahlkriterien
die Rendite der Aktien-Indizes deutlich
übertroffen werden. Diese Strategie funktioniert nicht in jedem Jahr. Anleger, die nach
35
Fundamentale
Aktienanalyse
Die erweiterte O’Higgins-Strategie
Nach den Turbulenzen der letzten Börsenjahre, bedingt durch die schlechte Weltkonjunktur, ist die O’Higgins-Strategie um eine
neue, doppelte Sicherheitskomponente
erweitert worden.
 Es gelangen nur Qualitätsaktien mit
einer Eigenkapitalrendite > 25% in die
Auswahl.
dieser Auswahl jedoch 3 Jahre angelegt
haben, hätten in keiner Phase Geld verloren.
Sie sollten diese Strategie daher über mehrere Jahre praktizieren.
 Die EK-Rendite wird auf Basis der letzten Ist-Gewinne berechnet.
Joel Greenblatt verfolgt eine ziemlich einfache Anlagestrategie. Anleger sollten nur
Aktien von überdurchschnittlichen Firmen
kaufen, wenn diese an der Börse in Relation
zu ihren Unternehmensgewinnen relativ
günstig zu haben sind. Dabei definiert
Greenblatt eine überdurchschnittliche Firma
anhand der Rendite, die ein Unternehmen
auf das von ihm investierte Kapital erwirtschaftet.
 Die Auswahl wird aufsteigend nach dem
KGV sortiert. Preiswerte Qualitätsaktien
stehen dadurch an oberster Stelle. Das
KGV nach Greenblatt wird auf Basis der
letzten Ist-Gewinne und der Marktkapitalisierung + Fremdkapital berechnet.
 Werte mit einem KGV < 5 werden aussortiert, denn hier könnte etwas Außergewöhnliches passiert sein oder noch
anstehen.
Bei Joel Greenblatt handelt es sich um eine
mechanische Anlagestrategie in der alle
menschlichen Einflüsse wie Angst, Gier
usw. ausschaltet werden.
 Kaufen Sie 5 bis 7 hoch eingestufte
Aktien mit 20 bis 33% des für diese
Strategie vorgesehenen Kapitals.
 Kaufen Sie alle zwei bis drei Monate
fünf bis sieben Aktien dazu. So haben
Sie nach zehn Monaten rund 30 Aktien
im Depot.
Joel Greenblatts Auswahlkriterien:
 Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister und Versorger werden aussortiert.
 Verkaufen Sie die Aktien nach einem
Jahr und ersetzen Sie sie durch neue
Aktien.
 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter 50 Mio werden aussortiert.
Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt
Fundamentale
Aktienanalyse
Studie Aktie
4324
6416
2215
7511
2505
2509
1111
7503
4326
2222
1405
1406
2210
1407
3208
Atlas Copco
Statoil
Novo Nordisk
Kaba Holding
BHP Billiton
Vale
Ford
Apollo Group
Aixtron
AstraZeneca
Infineon Technologies
Intel
Eli Lilly and Company
KLA-Tencor
Microsoft
Land
SW
NOR
DK
CH
GB
BR
USA
USA
D
GB
D
USA
USA
USA
USA
Timing Marktkap.
in Mio $
152,70 SKR
29.026
151,50 NOK
89.375
85.581
111,61 Eur
1.533
350,50 SFr
1.871,50 p
164.566
105.504
20,55 $
42.840
10,71 $
32,44 $
4.120
1.867
13,17 Eur
57.476
2.677,50 p
6,82 Eur
10.846
138.924
27,24 $
46.551
41,75 $
8.400
50,00 $
260.368
30,74 $
Kurs aktuell
36
EkFremdkarendite pital in Mio
44,9 %
46.270,0
27,6 % 483.452,0
39,0 %
24.437,0
48,5 %
409,0
41,7 %
46.129,0
26,8 %
63.222,0
n.a. 164.177,0
46,0 %
2.025,7
32,1 %
223,0
34,7 %
32.914,0
33,4 %
2.518,0
28,2 %
25.208,0
40,8 %
18.588,0
27,8 %
1.815,0
40,6 %
51.621,0
Gewinn Greenblatt- Branche
in Mio KGV
12.963
5,8
Anlagen-/Maschinenbau
78.787
7,3
Öl- und Gas-Konzerne
14.403
7,6
Pharma/Gesundheit
222
8,8
Dienstleistungen
23.648
8,9
Rohstoffe/Minen
18.550
9,1
Rohstoffe/Minen
20.213
10,2
Auto
572
10,7
Dienstleistungen
192
10,9
Anlagen-/Maschinenbau
8.053
11,2
Pharma/Gesundheit
1.119
11,9
Halbleiter-/Chiphersteller
12.942
12,7
Halbleiter-/Chiphersteller
5.070
12,8
Pharma/Gesundheit
794
12,9
Halbleiter-/Chiphersteller
23.150
13,5
EDV Software
Kapitel 5
Börsenerfolg durch fundamentale Aktienanalyse
5.1 Grundsätze für Ihre optimale Depotzusammenstellung
Wachstumsinvestoren kaufen auch schon
einmal teure oder sehr teure Unternehmen,
weil sie der Qualität des Managements vertrauen und glauben, dass das Unternehmen
sich noch lange sehr gut entwickeln wird.
Value-Investoren achten darauf, dass eine
große Sicherheitsmarge vorhanden ist. Sie
wollen ein Unternehmen zu einem möglichst
niedrigen Preis erwerben.
Die Studienseiten der „Aktien-Analyse“
wollen diese Auswahl für Sie ohne großen
eigenen Aufwand ermöglichen und optimieren. Dabei spielt der Faktor Zeit eine
wichtige Rolle, denn die Informationsflut
durch Börsenpublikationen und das Internet
ist für den Einzelnen so gut wie nicht mehr
zu bewältigen.
„Die Aktien-Analyse“ kombiniert aber auch
Elemente des traditionellen Growth- und
Value-Ansatzes. Wir wollen Top-Qualität zu
einem günstigen Preis. Wachstumsunternehmen sind in der Regel „teurer“ als Unternehmen, die nicht mehr so stark wachsen. Aber
auch hier lassen sich „günstige“ Einstiegschancen identifizieren.
In der „Aktien-Analyse“ werden deshalb
die Daten zu einer Vielzahl von Unternehmen zusammengestellt und – was noch
bedeutender ist – von unseren Analysten
absolut und relativ bewertet. Sinn dieser
Bewertung ist es, unter den Gesichtspunkten Ertrag und Sicherheit die „wertvollsten“
Aktien herauszufinden. Diese Aktien werden in den Studien mit 5 Sternen bewertet
oder ihre Qualität drückt sich in einem
langfristig hohen Kurspotenzial aus. Bevor
ein Unternehmen diese Top-Bewertungen
verliehen bekommt, durchläuft es einen
intensiven Analyseprozess.
Viele Anleger schauen lediglich auf den
Kurs einer Aktie. Ein Unternehmen, dessen
Marktwert in der Vergangenheit stark
gestiegen ist, halten sie für zu teuer, eine
Aktie, die gefallen ist, für ein Schnäppchen.
Die Frage muss jedoch andersrum lauten:
„Was bekomme ich für den Preis an
Wert geboten?“
Entscheidender Faktor ist der Unterschied des „wahren“ bzw. „inneren“ Wertes eines Unternehmens zum an der Börse
notierten Marktwert (Kurswert). Oftmals
liegt der „Markt“ mit seiner Bewertung richtig – manchmal bieten sich jedoch lukrative
Chancen, weil der „Markt“ zu Über- und
Untertreibungen neigt.
Unsere Strategie: Value-Aktien
Seit den 30er Jahren – der Zeit von Benjamin Graham – hat sich die Finanzanalyse
stetig weiterentwickelt. Es entstanden viele
Methoden, wie man so genannte „Value“Aktien (übersetzt: Wertaktien) finden und
beurteilen kann. Viele „schnelle“ Erfolgsmethoden sind verschwunden, die Philosophie des Value-Anlegers ist aufgrund der
langfristigen Erfolge dieser Strategie(n) aber
aktuell wie nie zuvor.
„Die Aktien-Analyse“ handelt nach den
oben beschriebenen Grundsätzen. Als erstes
definieren wir Qualität, und als zweites treffen wir eine Aussage über den fairen Unternehmenswert.
Bei dem Ansatz der „Aktien-Analyse“ ist
der Unterschied des wahren bzw. inneren
37
Fundamentale
Aktienanalyse
Die permanente Aufgabe der Anleger ist es,
aus der Vielzahl der notierten Aktien diejenigen auszuwählen, mit der sie innerhalb
ihres individuell festgelegten Anlagezeitraums eine überdurchschnittliche Performance erzielen können. Die Messlatte für
die individuellen Depots ist die durchschnittliche Marktentwicklung, die übertroffen
werden soll.
Wertes eines Unternehmens zum an der
Börse notierten Marktwert (Kurs) von entscheidender Bedeutung. Dabei achten wir
überwiegend auf die Fundamentaldaten
der Unternehmen. Die Stimmung am Aktienmarkt, die Politik, Konjunktur oder die
allgemeine Lage der Wirtschaft spielen eine
untergeordnete Rolle.
Unterstützung von bankunabhängigen Spezialisten möglich. Diszipliniertes Arbeiten ist
besonders im gegenwärtigen Umfeld, in dem
jeder Anleger mit Informationen jeglicher Art
überschüttet wird, unabdingbar. Diese zeitraubende Tätigkeit können Sie sich als regelmäßiger Leser der „Aktien-Analyse“ sparen.
Die Basis der „Aktien-Analyse“ bilden die
fundamentalen Daten der Unternehmen. Dieser Ansatz wird vor allem deshalb gewählt,
weil wir mindestens einen mittelfristigen
Anlagezeitraum (2 bis 3 Jahre) für Aktien
unterstellen. Spekulative Anlagen oder gar
die in letzter Zeit so beliebten Daytradings
bedingen bei der Aktienanalyse im Regelfall
andere Schwerpunkte. Wir unterstellen dagegen, dass sich die fundamentalen Fakten über
kurz oder lang in der Kursentwicklung widerspiegeln werden. Je länger der Anlagezeitraum gewählt wird, desto mehr wird sich
diese Aussage realisieren. Deshalb hat auch
das „langfristige Kurspotenzial“ in unserer
Gesamtübersicht eine zentrale Bedeutung.
„Die Aktien-Analyse“ bezieht sich vor allem
auf Warren Buffett, Benjamin Graham und
Peter Lynch, drei der größten Investoren.
Allen drei Investoren ist gemeinsam – „Die
Aktien Analyse“ hat das übernommen – dass
sie immer auf das Unternehmen schauen und
sich weniger um den Gesamtmarkt kümmern. Ein Gesamtmarkt kann überbewertet
sein, dennoch lassen sich auch in solchen
Marktphasen attraktive Investments finden.
Langfristig betrachtet ist zwar die Aktie eine
der renditeträchtigsten Kapitalanlageformen
überhaupt. Sie kennen aber die Weisheit:
„Die Börse ist keine Einbahnstraße!“ Vor
dem Kauf eines Unternehmensanteils
(Aktie) sollten Sie immer Ihre Chancen
gegenüber den Risiken abwägen. Nur das
Bewusstsein Ihrer Chancen und Risiken
führt zu einem ausgewogenen ChancenRisiko-Verhältnis.
Das langfristige Kurspotenzial wird vor
allem durch 2 Größen bestimmt. Dies ist
zunächst einmal die zukünftige Entwicklung des Gewinns, die von unseren Analysten durch die intensive Beschäftigung mit
dem Unternehmen prognostiziert wird. Der
zweite Faktor ist die absolute Höhe eines
angemessenen KGVs, wie es sich in zukünftigen Börsenphasen wohl einstellen wird.
Fundamentale
Aktienanalyse
Es gibt kaum Erfolge, die gänzlich ohne
Risiko zu erreichen sind, jedoch ist „Die
Aktien-Analyse“ immer darauf bedacht,
diese Unsicherheiten auf ein Minimum zu
reduzieren. Wir suchen keine „teuren“ und
auch keine „billigen“ Unternehmen, wir
suchen „preiswerte“ Unternehmen.
In diese Größe fließen einige subjektive
Bewertungen wie zukünftige Wachstumspotenziale oder Marktstellung ein. Aus beiden Größen wird dann das zukünftige Kurspotenzial geschätzt.
Da die Börse ein Markt ist, auf dem
Zukunftserwartungen gehandelt werden,
wechseln sich bei jeder Aktie Optimismus
und Pessimismus in unregelmäßigen Zeitabständen ab. Damit wir nicht auch von diesen
Meinungsschwankungen beeinflusst werden
– und im ungünstigsten Moment verkaufen –
ist diszipliniertes und langfristig orientiertes Arbeiten wichtig. Dies ist durch die
Bei der Auswahl der Top-Aktien werden
von unserem Analystenteam auch systematisch qualitative Faktoren geprüft. Dazu
gehören so unterschiedliche Dinge wie die
Qualität des Unternehmensmanagements,
die Branchenzugehörigkeit und auch die
Handelbarkeit der Aktien.
38
5.2 Allgemeine Unternehmensbeurteilung
Der erste Einflussfaktor auf die TimingEinstufung der „Aktien-Analyse“ ist eine
allgemeine Unternehmensbeurteilung.
Hierbei handelt sich um Fragen zur Unternehmensqualität, die in der Regel mit dem
gesunden Menschenverstand und Bauchgefühl beantwortet werden können.
 Sind die Produkte von den Konkurrenzprodukten zu unterscheiden?
 Verfügt das Unternehmen über eine
monopolartige Stellung?
 Hat das Unternehmen Wachstumsraum?
 Ist das Unternehmen einfach zu verstehen?
 Hat es eine beständige Betriebsgeschichte?
 Werden die Produkte dringend benötigt?
 Gibt es wenige Restriktionen?
 Ist das Unternehmen multiplizierbar
und die Produktion ausdehnbar?
Top-Unternehmen zu finden, ist keine
Geheimwissenschaft, sondern hat viel mit
Disziplin und einer strengen Prüfung der
Kriterien zu tun.
Diese teilweise doch subjektive allgemeine
Unternehmensbeurteilung wird im zweiten
Schritt mit konkret bezifferbaren „Qualitätskriterien“ untermauert.
5.3 Messbare Qualitätskriterien
Der zweite Einflussfaktor auf unsere
Timing-Einstufung sind messbare Qualitätskriterien.
Gewinnwachstum
Die Gewinne des Unternehmens sollten stetig
wachsen. Gute Unternehmen schaffen das.
Die Wachstumsrate sollte hoch sein, und das
auch im Durchschnitt der vergangenen 10
Jahre! Außerdem sollte das Gewinnwachstum möglichst kontinuierlich sein.
„Die Aktien-Analyse“ legt viel Wert auf
beständige Unternehmen. Deshalb müssen
die Kennzahlen möglichst nachhaltig über
mehrere Jahre erfüllt sein.
„Gute Geschäfts- oder Anlageentscheidungen
bringen zufrieden stellende wirtschaftliche
Erträge ohne Zuhilfenahme von Kreditfinanzierung. Unternehmen können durch Erhöhung des Fremdkapitals ihre Kapitalerträge
beschönigen, deshalb suchen wir Unternehmen mit hoher Eigenkapitalrendite bei gleichzeitig niedrigem Verschuldungsgrad.“
Umsatzrendite
Die Umsatzrendite (Netto-Gewinnmarge)
gibt an, wie viel vom Umsatz als Gewinn
beim Unternehmen verbleibt. Sie wird definiert als Gewinn nach Steuern in Prozent
des Umsatzes. Je höher sie ist, desto stärker ist die Marktstellung der Unternehmung und desto eher können Kostenerhö-
Die Eigenkapitalquote ist der prozentuale
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite ist der
Ertrag des investierten Eigenkapitals einer
Unternehmung.
39
Fundamentale
Aktienanalyse
Dividenden und einbehaltene Gewinne
Wenn ein Unternehmen einen Gewinn
erwirtschaftet, steht es vor der Frage, die
Gewinne an die Aktionäre in Form einer
Dividende auszuschütten oder die Gewinne
im Unternehmen zu belassen. Unternehmen,
die in der Lage sind, aus den einbehaltenen
Gewinnen einen deutlichen Mehrwert zu
schaffen, sind besonders interessant.
Eigenkapitalrendite / Verschuldungsgrad
Im Jahresbericht 1987 von Berkshire Hathaway schreibt Warren Buffett:
hungen oder Preissenkungen verkraftet
werden.
übrig bleibt, sollte der Anteil der Sachinvestitionen gering sein.
Cashflow-Marge
Die Cashflow-Marge gibt an, wie viel
Finanzmittel (prozentual gesehen) das Unternehmen aus seinen Umsätzen generiert.
Die messbaren Qualitätskriterien:
 hohe Eigenkapitalrendite
 hohe Eigenkapitalquote
 hohes Gewinnwachstum, auch im
langjährigen Durchschnitt
 Mehrwert der einbehaltenen
Gewinne
 hohe Cashflow-Marge
 hohe Umsatzrendite
 geringe Sachinvestitionen (in % vom
Cashflow)
Die Cashflow-Marge sollte vergleichsweise
hoch sein und ebenfalls wachsend verlaufen.
Sachinvestitionen
Unternehmen mit hohen Sachinvestitionen
müssen einen großen Teil ihrer Gewinne
z.B. in Maschinen investieren, nur um den
Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Damit
genügend Gewinn für weiteres Wachstum
5.4 Der Unternehmenswert
Diskontmodell
Fundamentale
Aktienanalyse
Nächster Schwerpunkt bei der Timing-Einstufung der „Aktien-Analyse“ ist der Unternehmenswert: Der aktuelle Marktwert eines
Unternehmens bestimmt sich aus der Anzahl
der Aktien multipliziert mit dem Kurs einer
Aktie. Erst wenn der wahre, innere Wert
des Unternehmens deutlich über dem
aktuellen Marktwert, also dem an der
Börse gehandelten Kurs liegt und eine auf
längere Sicht deutlich überdurchschnittliche
Rendite zu erwarten ist, geht dies positiv in
unsere Timing-Einstufung ein.
Das Konzept, einen zukünftigen Geldfluss
(Cashflow) abzuzinsen, um zu einem Gegenwartswert zu kommen, ist ein Standardwerkzeug der Finanz- und Wirtschaftsanalyse. Sie
finden diese Methode in der Literatur auch
vielfach unter dem Begriff DCF-Methode
(Discounted-Cash-Flow-Methode).
Als Aktionär eines Unternehmens interessieren Sie sich vor allem dafür, was Ihr Unternehmen zukünftig erwirtschaftet, also welchen Cashflow Ihr Unternehmen erzeugt.
Dabei stellen Sie sich zwei Fragen: 1. Was
wirft das Geschäft zukünftig ab? 2. Was ist
mir das heute wert? Dazu wird der Cashflow-Strom diskontiert.
Wenn eine begründete Erwartung über den
zukünftigen wahren Unternehmenswert
besteht, kann berechnet werden, wie stark der
jetzige Unternehmenswert wachsen muss,
um diesen zukünftigen Wert zu erreichen.
Um bei der Prognose des zukünftigen Unternehmenswertes auf der „sicheren Seite“ zu
sein, wendet die „Aktien-Analyse“ drei Verfahren an:
Da bei der Discounted-Cash-Flow-Methode
immer mit den zukünftigen Cashflows der
Unternehmen gerechnet wird, hängt der
Wert des Unternehmens sehr stark von der
Wahl des Wachstumsfaktors und des Diskontierungssatzes ab. Eine hohe Diskontierungsrate bringt einen niedrigeren Unternehmenswert hervor und umgekehrt.
 Diskontmodell
 Zukünftiger Unternehmenswert auf
Basis der Gewinne pro Aktie und des
Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV)
 Unternehmenswert auf Basis der Eigenkapitalrendite und des Kurs-GewinnVerhältnisses (KGV)
Das Ergebnis dieser Berechnung ist ein innerer Unternehmenswert. Beträgt der innere
Wert des Unternehmens deutlich mehr als der
40
Marktwert, handelt es sich um ein wichtiges
Kaufsignal. Viele Investoren sprechen hierbei
von einer „Sicherheitsmarge“.
Unternehmenswert auf Basis der Eigenkapitalrendite und des Kurs-GewinnVerhältnisses (KGV)
Unternehmenswert auf Basis der
Gewinne pro Aktie und des KursGewinn-Verhältnisses (KGV)
Das aktuelle Eigenkapital pro Aktie wird
mit der durchschnittlichen Eigenkapitalrendite der Vergangenheit versehen. Die einbehaltenen Gewinne werden jedes Jahr dem
Eigenkapital zugeführt. Zur Kursermittlung
im 10. Jahr wird das durchschnittliche KGV
der letzten 10 Jahre verwendet.
Die aktuellen Unternehmensgewinne werden mit der durchschnittlichen Wachstumsrate der letzten 10 bzw. 5 Jahre versehen.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Gewinnprognose für das 10. Jahr. Zur Kursermittlung im
10. Jahr wird das durchschnittliche KGV
der letzten 10 Jahre verwendet. Hierzu sind
einige Kenntnisse über die Branche und die
Entwicklung der KGVs notwendig.
Dieses Modell ist nur bei großen, stabilen
Unternehmen realistisch. Kleine Wachstumsunternehmen haben in den Anfangsjahren zum Teil sehr hohe Wachstumsraten, die
sich dann schnell verlangsamen.
Das heißt: Bei der Berechnung des Unternehmenswertes auf Basis der Eigenkapitalrendite wird die Überlegung angestellt, wie
das Eigenkapital des Unternehmens im
Laufe der Zeit wächst und welche Rendite
das Unternehmen bisher auf sein Eigenkapital erzielt hat. Damit kann dann ein Unternehmensgewinn für das 10. Jahr berechnet
und mit Hilfe eines geschätzten KGVs der
Unternehmenswert im 10. Jahr bestimmt
werden.
Unter Berücksichtigung des Zinseszinses
kann eine zu erwartende durchschnittliche
Kursrendite ermittelt werden.
Unter Berücksichtigung des Zinseszinses
kann nun eine zu erwartende durchschnittliche Kursrendite ermittelt werden.
5.5 Einflussfaktoren auf das Ranking der Aktien-Analyse
im Überblick
Einflussfaktoren auf die Timing-Einstufung der Aktien-Analyse
Qualität des Unternehmens
allg. Kriterien
messbare Kriterien
subjektive Faktoren
Wertermittlungsverfahren
- hohe Eigenkapitalrendite
- KRKe Eigenkapitalquote
- nachhaltiges Gewinnwachstum
- Dividendenpolitik
- Verzinsung einbeh. Gewinne
- hohe Umsatzrendite
- hohe Cash-Flow-Marge
- niedrige Sachinvestitionen
- Unternehmenswert
auf Basis GpA und KGV
- Unternehmenswert
auf Basis EK-Rendite und KGV
- Diskontmodell
- etc.
Rangliste
6% aller Werte erhalten 5 Sterne
18% aller Werte erhalten 4 Sterne
52% aller Werte erhalten 3 Sterne
18% aller Werte erhalten 2 Sterne
6% aller Werte erhalten 1 Stern
41
- Relative Stärke
- Nachrichtenlage
- Unternehmensmeldungen
- Pressemitteilungen
- Gewinnüberraschungen
- Up- und Downgrades
- allg. Marktsituation
ca. 28
ca. 84
ca. 247
ca. 84
ca. 28
Werte
Werte
Werte
Werte
Werte
Fundamentale
Aktienanalyse
- beständige, einfache Geschichte
- benötigte Produkte, wenig Ersatz
- wenig Restriktionen, ausdehnbar
- Unterschiede zur Konkurrenz
- Wachstumspotenzial, -raum
- Multiplizierbarkeit
- Preisgestaltungsfreiheit
Unternehmenswert
Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe aus der Finanzanalyse
und dem Börsengeschäft
A
geregelt. Veröffentlichung über die Deutsche
Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität mbH
(DGAP).
AAA
Triple-A bedeutet beste Schuldnerqualität,
attestiert von der Rating-Agentur Standard &
Poor’s (die Rating-Agentur Moody’s verwendet in diesem Fall Aaa). Unter Schuldnerqualität versteht man die Bonität, Kreditwürdigkeit und Sicherheit eines Unternehmens.
Adjustierung
Anpassung eines Werts, damit die Aussagekraft oder Vergleichbarkeit gewahrt bleibt.
Beispiel: Adjustierung des Gewinns pro Aktie nach der DVFA-Formel.
Abschreibungen
Beträge, die die Wertminderung des Anlagevermögens erfassen (steuerrechtlicher Begriff hierfür ist AfA: Absetzung für Abnutzung). Das Anlagevermögen verliert an Wert
durch Abnahme der Summe an potenziellen
Diensten aufgrund von rein technisch bedingtem Kapitalverschleiß sowie durch Sinken des
Werts der abzugebenden Dienste aufgrund
von Nachfrageänderungen und technischem
Fortschritt. Arten: lineare Abschreibung =
gleichmäßige Abschreibungsbeträge über einen bestimmten Zeitraum; progressive Abschreibung = Abschreibungsbetrag nimmt
über einen bestimmten Zeitraum zu;
degressive Abschreibung = Abschreibungsbetrag nimmt über einen bestimmten Zeitraum ab.
ADR
Abkürzung für den englischen Begriff
„American Depository Receipts“. Es handelt
sich um Depotzertifikate (Hinterlegungsscheine) für Aktien, wenn z.B. eine deutsche Aktiengesellschaft diese als Ersatz für die Aktien in
den USA ausgibt. Depotzertifikate werden an
der Börse gehandelt und sind gestückelt in
Bruchteile des originalen Nennwerts.
Abwartend
Die Marktteilnehmer schließen nur zögernd
Börsengeschäfte ab, wenn Impulse fehlen
oder wenn wichtige Ereignisse oder Informationen erwartet werden. Die Kursentwicklung zeichnet sich durch geringe Schwankungen aus.
Aktiengesellschaft (AG)
Rechtsform für ein Unternehmen, an dem
sich die Gesellschafter mit der Zeichnung
oder dem Kauf von Aktien am Grundkapital
(Aktienkapital) beteiligen. Die Aktionäre haben Vermögensrechte wie Bezugsrechte bei
Kapitalerhöhungen, Dividenden (soweit
beschlossen) oder ihren Anteil am Liquidationserlös sowie Mitgliedschaftsrechte, Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimmrechte u.a. Die Organe der AG sind die
Hauptversammlung (Schweiz: Generalversammlung) der Aktionäre, der Aufsichtsrat
(Schweiz: Verwaltungsrat) als Kontrollorgan
und der Vorstand als Geschäftsführung. Weiteres Kontrollorgan ist eine unabhängige Revisionsstelle beziehungsweise eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die juristische
Grundlage für Aktiengesellschaften ist in
Deutschland das Aktiengesetz vom
06.09.1965.
Ad-hoc-Publizität
Verpflichtung eines Emittenten von Wertpapieren, kursrelevante Informationen unverzüglich zu melden und zu publizieren. Die Veröffentlichungspflicht für Wertpapieremittenten
ist im Wertpapierhandelsgesetz (§15 WpHG)
Aktienkapital
In Deutschland Grundkapital genannt. Errechnet aus der Anzahl ausgegebener Aktien
mal Nennwert pro Aktie. Zum Aktienkapital
gehört auch das Partizipationsscheinkapital
(PS-Kapital).
Glossar
Abschwung
Im Konjunkturzyklus folgt der Abschwung
nach der Hochkonjunktur; er bezeichnet somit eine rückläufige Konjunkturphase.
42
Aktienkategorien
Stammaktien sind in Deutschland üblich und
am häufigsten. Es handelt sich dabei in der
Regel um Inhaberpapiere, die formlos übertragen werden können. Vorzugsaktien haben
bei der Dividendenzahlung einen vorberechtigten Anspruch gegenüber Stammaktien.
Weiter gibt es Namensaktien, die auf den
Namen des Aktionärs lauten und nur per Indossament übertragbar sind. Die Aktiengesellschaft führt dann ein Aktienregister, in
dem alle Aktionäre verzeichnet sind. Eine Variante von Namensaktien sind die vinkulierten
Namensaktien, die nur mit Zustimmung des
Ausgebers (Schweiz: Verwaltungsrats) auf einen neuen Aktionär übertragbar sind. Der
Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft behält sich jedoch in diesen Fällen
das Recht vor, den Aktionär nicht ins Aktienregister eintragen zu lassen. Der Aktionär hat
dann zwar meistens ein Anrecht auf Dividenden, aber nicht auf die Teilnahme an Hauptversammlungen (Ausschluss der Mitgliedschaftsrechte).
kehr einer verschärften Publizitätspflicht
(§38 Börsengesetz).
Anlageberatung
Unterstützung des Anlegers bei seinen Anlageentscheidungen. Wichtige Aufgabe der
Anlageberatung ist es, die mit einer Anlage
verbundenen Risiken und Chancen aufzuzeigen und die Anlagen auf die persönlichen
Ziele des Kunden abzustimmen.
Anlagehorizont
 kurzfristig: Anlagen bis zu 1 Jahr
 mittelfristig: Anlagen zwischen 1 und 3
Jahren
 langfristig: Anlagen zwischen 3 und 5
oder mehr Jahren.
Anlagestreuung
Das investierte Kapital wird auf verschiedene
Anlageobjekte verteilt, um das Risiko zu
streuen (Diversifikation).
Anlagevermögen
Die zum dauernden Gebrauch dienenden
Vermögenswerte eines Unternehmens, wie
z.B. Grundstücke, Maschinen, Mobiliar, aber
auch gewisse immaterielle Werte (Patente,
Verfahren, Lizenzen) und dauernde Finanzbeteiligungen.
Aktionär
Eigentümer von Aktien und Miteigentümer
der Aktiengesellschaft. Die bedeutendsten
Aktionärsrechte sind: (a) das Recht zur Teilnahme an der Hauptversammlung mit
Stimmrecht, (b) das Recht auf Dividendenanteil, (c) das Recht auf einen Liquidationsanteil und (d) Bezugsrechte bei Kapitalmaßnahmen.
Anleihe
Form der Fremdkapitalbeschaffung durch
Ausgabe von fest- oder variabelverzinslichen Wertpapieren. Die Anleihe wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Zeichnung
aufgelegt und hat in der Regel eine mittelbis langfristige Laufzeit. Bei Ende der Laufzeit wird meist der nominale Wert der Anleihe zurückgezahlt. Zinszahlungen erfolgen
im Allgemeinen einmal pro Jahr.
Aktiva
Auf der linken Seite der Bilanz finden sich die
Aktiva (Schweiz: Aktiven). Hier sind die Vermögenswerte der Gesellschaft ausgewiesen.
Diese umfassen das Anlagevermögen (Maschinen, Grundstücke u.a.) sowie das Umlaufvermögen (Lager, liquide Mittel u.a.).
Anrecht
siehe Bezugsrecht
siehe Ex-Bezugsrechts-Termin
All or none
Börsenauftrag, der entweder vollumfänglich
auszuführen ist oder gar nicht.
Antizipieren
Künftige kursrelevante Ereignisse oder
Entwicklungen werden anhand von steigenden oder fallenden Börsenkursen vorweggenommen.
Amtliche Notiz
Der Börsenkurs, der vom Kursmakler im
amtlichen Handel festgestellt wird.
Antizyklisch
Anleger handelt gegen die laufende Entwicklung, d.h. er kauft in der Baisse (gegen Ende
der Baisse) und verkauft in der Hausse (gegen Ende der Hausse).
43
Glossar
Amtlicher Handel
Handel mit Wertpapieren, die nach bestimmten Regeln und Vorschriften am Amtlichen
Markt zugelassen sind und gehandelt werden. Diese Unternehmen unterliegen im Gegensatz zum Geregelten Markt oder Freiver-
Arbitrage
Ausnutzung örtlicher oder internationaler
Kursunterschiede gleicher Werte, wobei diese Werte auf dem Markt mit den niedrigsten
Preisen gekauft und am Markt mit den
höchsten Preisen verkauft werden. Ebenso
können Zinsdifferenzen durch Arbitrage zur
Ertragssteigerung ausgenutzt werden.
 Diskontgeschäft: Ankauf von Wechseln
und Schecks
 Effektenhandel: Kauf und Verkauf von
Wertpapieren
 Einlagegeschäft: Aufnahme fremder
Gelder
 Garantien: Übernahme von Garantien,
Bürgschaften oder anderen Gewährleistungen für Dritte
 Girogeschäft: Zahlungs- und Abrechnungsverkehr
 Investment: Investieren von eingelegten
Geldern
 Kreditgeschäft: Gewährung von Darlehen und Krediten
Aufschwung
Im Konjunkturzyklus folgt nach der Rezession der Aufschwung, der an den Börsen meist
deutliche Kursgewinne mit sich bringt.
Aufsichtsrat
Organ der AG
Ausbruch
Wenn sich z.B. eine Aktie, Währung u.a.
durch deutliche Kursgewinne aus einem
Trend löst, nennt man das einen Ausbruch.
Der neue Trend muss sich allerdings erst
noch bestätigen.
Barausschüttung
Gewinnausschüttung in bar.
Basispunkt
Hundertstel eines Prozentpunktes. Wird
meistens bei Veränderungen von Anleiherenditen verwendet.
Ausschüttung
Entrichtung einer Dividende auf Aktien. Ausschüttende Investmentfonds schütten Zinsund Dividendenerträge einmal pro Jahr aus.
Bear, bearish, Bär
Baissespekulant, Baissestimmung.
Bereinigt
Durch die Bereinigung (Adjustierung) soll
die Vergleichbarkeit hergestellt werden.
Aktienkurse werden z.B. um Kapitalerhöhungen bereinigt.
Außerbörslicher Handel
Er findet außerhalb der offiziellen Handelszeiten einer Börse, in der Regel als Telefonoder Internetverkehr statt. Außerbörslich
werden vor allem Geschäfte zwischen den
Banken untereinander und zwischen Brokern
und Privatanlegern getätigt.
Bestens
Verkaufsauftrag an der Börse ohne Kurslimit,
der ausgeführt wird, sobald ein Kurs bezahlt
wird.
Autorisiertes Kapital
Genehmigtes Kapital.
Beta-Faktor, Korrelation
Der Beta-Faktor zeigt Ihnen, wie stark die
Aktie relativ zum Marktindex schwankt. Ein
Beta-Faktor über 1 bedeutet, dass sich der
Wert in den vergangenen 5 Jahren oder einem kürzeren Zeitraum stärker als der Börsenindex des Landes bewegt hat. Die Korrelation ist ein Faktor für die Konstanz der
Aktienkursentwicklung und des Börsenindex. Ein Wert von +l (–1) bedeutet, dass sich
die Aktie und der Index konstant gleichgerichtet (entgegengesetzt) bewegen. Ein Wert
nahe Null zeigt, dass kein regelmäßiger Zusammenhang zwischen Aktienkurs- und Indexentwicklung besteht. Je mehr der Faktor
gegen 1 geht, desto größer ist die Zuverlässigkeit des Beta-Faktors. Die Berechnungsformeln finden Sie auf Seite 23.
B
Baisse
Allgemeiner Preis- oder Kursrückgang (speziell an den Börsen).
Glossar
Bandbreite
Festgelegter Bereich zwischen Ober- und
Untergrenze, in dem die Kurse schwanken
können (Kursprognose).
Bankgeschäfte
 Depotgeschäft: Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren für Dritte
 Devisenhandel: Kauf und Verkauf von
Devisen
44
Bezugsbedingungen (-verhältnis)
Bedingungen, zu denen Aktien aus einer Kapitalerhöhung bezogen werden können (festgelegt werden die Frist, das Bezugsverhältnis
zwischen alten und neuen Titeln, der Bezugskurs und das Dividendenanrecht).
Zinsanstieg oder bei schlechter technischer
Verfassung des Marktes nach spekulativer
Überbewertung der Aktien. Historischer Börsenkrach: 1929.
Börsengültig
Börsenauftrag, der nur am im Auftrag bezeichneten Börsentag gültig ist. Kann der
Auftrag nicht fristgerecht ausgeführt werden,
verfällt er automatisch.
Bezugsrecht
Bezugsrecht, auch Anrecht genannt, ist das
Recht des Aktionärs auf Bezug von neuen
„jungen“ Aktien aus einer Kapitalerhöhung
im Verhältnis seines bisherigen Anteils am
Grundkapital. Der rechnerische Wert des Bezugsrechts wird wie folgt berechnet: Angenommen, das Bezugsverhältnis beträgt 5:1 (5
alte für 1 neue „junge“ Aktie), Kurs der alten
Aktie 100 Eur; Emissionskurs der jungen
Aktie 80 Eur. Berechnung: (5 × 100 Eur) plus
(1 × 80 Eur), dividiert durch 5 plus 1 = 96,66
Eur (entspricht dem rechnerischen Kurs,
wenn heute Ex-Bezugsrecht gehandelt würde). 100 Eur (Kurs alte Aktie) minus 96,66
Eur (Kurs junge Aktie) = 3,33 Eur (rechnerischer Wert des Bezugsrechts).
Börsenkapitalisierung
Aktueller Kurs mal ausgegebene Aktien
(jede Kategorie, auch die Partizipationsscheine); auch Börsenwert genannt.
Bonität
Zahlungsfähigkeit, Zahlungswille und andere
positiv zu wertende Eigenschaften, die auf
die Kreditwürdigkeit hinweisen.
Bonus
Im Aktienbereich: Zusatzausschüttung zur regulären Dividende (z.B.: Jubiläumsbonus).
Boom
Schneller geschäftlicher Aufschwung; stürmische wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung,
Hochkonjunktur.
Bilanz
Periodische Gegenüberstellung sämtlicher
Aktiva und Passiva an einem bestimmten
Stichtag. Die Aktivseite der Bilanz gibt Aufschluss über die Verwendung der Mittel (Vermögen, Investitionen), während die Passivseite über die Beschaffung der Mittel
(Kapital, Finanzierung) informiert.
Briefkurs
Angebotskurs, zu dem Wertpapiere, Devisen,
fremde Noten oder Edelmetalle zum Verkauf
angeboten werden. Kennzeichnung des Kurses durch Zusatz B oder „Brief“ im Kursblatt.
Bilanzanalyse
Auswertung der Bilanz und Erfolgsrechnung
(GuV-Rechnung) eines Unternehmens, um
Aussagen über seine Finanz-, Vermögensund Ertragslage zu machen. Bilanzanalyse
dient der Bewertung (durch Analysten, Anleger) und der Bonitätsprüfung (durch die
Fremdkapitalgeber) eines Unternehmens.
Broker
Unternehmen, das als Börsenhändler tätig
ist (angelsächsische Länder); handelt mit
Wertpapieren, aber auch mit Rohstoffen und
Devisen.
Bilanzgewinn
Gewinn bestimmt für Dividendenausschüttung.
Bruttosozialprodukt (BSP)
Gesamtsumme aller von einer Volkswirtschaft erbrachten Güter und Dienstleistungen;
wird je nach Land quartals-, halbjahresweise
oder einmal pro Jahr veröffentlicht. Das reale
BSP wird um die Inflationsrate bereinigt.
Bruttoprämie
Direkte Prämie vor Abzug der zedierten Prämie (Zession).
Blue Chips
Bezeichnung für qualitativ hochwertige Aktien mit hoher Börsenkapitalisierung und
international bekanntem Namen. Keine Aussage über die Sicherheit der Aktie.
Buchwert
Buchwert pro Aktie entspricht ausgewiesenem
Eigenkapital pro Aktie (Eigenkapital dividiert
durch Anzahl der Titel).
Bull, bullish
Haussespekulant, Haussestimmung.
45
Glossar
Börsencrash, Börsenkrach
Schlagartiger massiver Rückgang der Börsenkurse. Ein Börsenkrach kann eintreten bei
abrupter Konjunkturabschwächung, starkem
Bundesbank
Deutsche Bundesbank.
Aktien durch Baissiers erheblich über den
Bestand der am Markt verfügbaren, nicht in
festen Händen befindlichen Titel hinausgehen, so dass die Baissiers die zur Erfüllung
ihrer Engagements benötigten Titel zu überhöhten Kursen kaufen müssen.
C
Call
Der Käufer eines Calls erwirbt gegen Zahlung einer Prämie das Recht, innerhalb eines
bestimmten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Anzahl
Wertpapiere bzw. einen Devisenbetrag oder
eine Edelmetallmenge zu einem im Voraus
festgelegten Preis zu kaufen.
Cost-Average-Effekt
Auch Durchschnittskosten-Effekt. Beschreibt
die Tatsache, dass ein Anleger einen durchschnittlich geringeren Kaufpreis über einen
längeren Zeitraum erzielt, wenn er regelmäßig eine feste Summe Geld anlegt.
Coupon
siehe Kupon.
Cashflow
Der während einer Periode erwirtschaftete
Einnahmenüberschuss eines Unternehmens.
Der Cashflow ist die Summe von Reingewinn, Abschreibungen und der Veränderung
der langfristigen Rückstellungen während
der betreffenden Periode. Außerordentliche
oder periodenfremde Aufwendungen und Erträge werden aus der Berechnung des Cashflows ausgeklammert, damit der ermittelte
Gesamtertrag die tatsächliche Ertragskraftentwicklung des betreffenden Unternehmens
möglichst klar widerspiegelt. Ebenso soll das
Bild nicht durch extreme Veränderungen bei
der Bildung oder Auflösung stiller Reserven
verfälscht werden. Der Cashflow ist ein
wichtiger Bewertungsmaßstab bei Kapitalanlagen wie auch bei der Kreditgewährung.
Cashflow pro Aktie = Cashflow dividiert
durch die Anzahl ausstehender Aktien.
Courtage
Kommissionsweise Vergütung an den Börsenagenten – Provision (Deutschland) – oder
die Börsenbank (Schweiz) für den Kauf oder
Verkauf von Wertpapieren.
D
DAX
Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Gewichteter Index von 30 deutschen Standardwerten. Der DAX repräsentiert etwa 2 Drittel
des im Computerhandel Xetra zugelassenen
Aktienkapitals und über 80% der Umsätze in
deutschen Aktien.
Debitorenverluste
Verluste aus Forderungen, z.B. durch Konkurs, fruchtlose Pfändung oder gegebenenfalls bei einem Nachlassvertrag, wenn keine
ausreichende Dividende erzielt werden kann.
Die Debitorenverluste müssen abgeschrieben werden und belasten daher die Gewinnund Verlustrechnung.
Charts, Charttechnik
Fachausdruck für Börsenschaubilder, die in
grafischer Form die Kursentwicklung einer
Aktie oder anderer Wertpapiere aufzeigen
und von spezialisierten Börsenanalysten für
die Erstellung kurz- und mittelfristiger Kursprognosen genutzt werden können. Bei der
Chartdarstellung wird zwischen Linien-,
Balken-, Point & Figure-, Candle-StickCharts u.a. unterschieden. Gegensatz zu Fundamentalanalyse.
Deckungskauf
Kauf von Wertpapieren oder Devisen, um
bei Leerverkäufen termingemäß liefern zu
können.
Defizit
Fehlbetrag = Minusbetrag in einer Rechnung
(Beispiel: Haushaltsdefizit); das Gegenteil ist
der Überschuss.
Glossar
Comptant
Bei Börsenkursen: Preis für Transaktionen,
die per Kassa abgewickelt werden; dies bedeutet, dass sofort bezahlt und geliefert wird
(in der Schweiz üblich).
Deflation
Verminderung der Geldmenge im Verhältnis
zum Güterangebot mit der Folge, dass das allgemeine Preis- und Lohnniveau zurückgeht
und die Kaufkraft des Geldes steigt. In der Re-
Corner
Angloamerikanischer Fachausdruck für jene
Börsensituation, in der die Leerverkäufe von
46
gel ist die Deflation auch verbunden mit nachlassender Investitionstätigkeit und Rezession.
Direktversicherer
Versicherer, Erstversicherer.
Delcredere
Wertberichtigungsposten für Risiken auf ausstehende Forderungen. Als Delcredere-Risiko wird die Uneinbringlichkeit von Forderungen bezeichnet.
Diskont
Zinsabzug beim Ankauf später fällig
werdender Forderungen, namentlich von
Wechseln.
Diskontsatz
Der bei der Berechnung des Diskonts für die
Zeit der Diskontierung bis hin zur Fälligkeit
des Wechsels angewendete Zinssatz, zu dem
die Deutsche Bundesbank Wechsel von den
Banken kauft. Die Höhe des Diskontsatzes
richtet sich nach der Liquidität der Finanzmärkte, aber auch nach der Bonität der
Wechselverpflichteten.
Depot, Depotverwaltung
Die bei einer Bank verwahrten Wertgegenstände. Bei einem geschlossenen Depot werden die
Wertgegenstände verpackt und gegebenenfalls
versiegelt zur Verwahrung übergeben; diese
Art von Depot eignet sich für Gegenstände, die
keiner Verwaltung bedürfen, wie z.B.
Schmuck oder Dokumente. Bei einem offenen
Depot ist die Verwahrung (speziell von Wertpapieren) mit einem Verwaltungsauftrag verbunden. In der Regel werden Wertpapiere in
einem Depot bei einer Bank nicht gegenständlich aufbewahrt, sondern es wird nur das Eigentum an Wertpapieren verzeichnet.
Diversifikation
Risikostreuung z.B. auf verschiedene Wertpapierarten, Ländern und Branchen. Bei Unternehmen Verbreiterung der Geschäftstätigkeit durch neue Aktivitäten außerhalb des
angestammten Geschäfts.
Depression
Tiefer Einbruch in der Wirtschaftsentwicklung.
Dividende
Der bei einer Aktiengesellschaft je Aktie
bzw. bei einer Genossenschaft je Genossenschaftsanteilschein ausgezahlte Anteil (brutto) am Reingewinn. Dividende kann bei Verlust auch aus der Substanz gezahlt werden.
Die Festsetzung der Dividende erfolgt durch
die Hauptversammlung auf Antrag des Vorstands und Aufsichtsrats. Nach der Form der
Dividende wird zwischen Bardividende
(Auszahlung in bar), Wertpapier- oder Stockdividende (Zuteilung neuer Wertpapiere) und
Naturaldividende (Ausschüttung in Sachwerten) unterschieden.
Derivate
Derivate weisen Eigenschaften auf, die auf
andere Finanzinstrumente basieren (Basisinstrumente, Underlyings). Solche derivative
(abgeleitete) Finanzinstrumente sind Optionsscheine, Optionen oder Futures, die auf
Aktien, Anleihen, Indizes, Devisen, Edelmetallen u.a. basieren.
Desinvestition
Verflüssigung von Anlagevermögen, d.h.
Verkauf von Maschinen, Grundstücken u.a.
Dividendenrendite
Dividende dividiert durch aktuellen Kurs der
Aktie, in Prozent angegeben.
Deutsche Bundesbank
Die Deutsche Bundesbank mit Sitz in Frankfurt am Main war bis zur Einführung der
europäischen Einheitswährung Euro die zentrale Währungs- und Notenbank in Deutschland. Dabei wurde sie von den Landeszentralbanken unterstützt. Seit 2002 ist sie
vollständig im System der europäischen
Zentralbanken eingebunden. Ihre Hauptaufgaben sind von der Europäischen Zentralbank
(EZB) übernommen werden.
Dividendenwerte
Aktien mit überdurchschnittlich hoher Dividendenrendite im Vergleich zur Gesamtbörse, aber auch genereller Ausdruck für Aktien
und ähnliche Wertpapiere. Gegensatz zu
Zinspapieren (Anleihen).
Direktbank
Bank, bei der Sie Ihre Geschäfte per Internet,
per Post/Fax oder per Telefon abwickeln
können.
47
Glossar
Dow-Jones-Index
Der Dow Jones Industrial Index (DJI) ist der
bekannteste Aktienindex der Welt. Preisgewogener Durchschnittswert aus 30 führenden US-Industrietiteln der New York Stock
Exchange. Veröffentlicht von Dow Jones &
Co.
DTB
Abkürzung für Deutsche Terminbörse. An
der DTB, die als reine Computerbörse konzipiert ist, werden Optionen und Futures gehandelt. Die DTB wurde im September 1998
durch die EUREX (European Exchange) abgelöst, die aus dem Zusammenschluss der
DTB mit der Schweizer SOFFEX (Swiss Option and Financial Futures Exchange) entstand.
Effektenbörse
Börse, an der regelmäßig Wertpapiere gehandelt werden; andere Arten: Notenbörse, Terminbörse, Optionen- und Financial-FuturesBörse.
Effektivverschuldung
Gesamtes Fremdkapital abzüglich liquider
Mittel und Anzahlungen von Kunden.
Eigenfinanzierung
Bereitstellung von Eigenkapital eines Unternehmens, z.B. bei einer Aktiengesellschaft
durch Ausgabe von Aktien. Auch die Selbstfinanzierung durch Zurückbehalten von Gewinnen gehört zur Eigenfinanzierung.
DVFA
Abkürzung für Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management. Berufsverband der deutschen Finanzanalysten und
Vermögensverwalter (Schweiz: SVFA; Österreich: ÖVFA).
Eigenkapital, Eigenmittel
Das Reinvermögen (Eigenkapital) eines
Unternehmens, berechnet als Überschuss
der Aktiva über die Schuldverpflichtungen.
Das Eigenkapital umfasst das Grund-(Aktien-)
Kapital, offene und stille (Kapital-) Reserven
und Gewinnvorträge. Es handelt sich beim Eigenkapital um Mittel, die von den Eigentümern dauerhaft (unbefristet) dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
DVFA-Ergebnis
Bereinigter Gewinn (pro Aktie) nach Berechnungsschema der DVFA. So wird der Vergleich zwischen Industrieunternehmen ermöglicht, da das Ergebnis um
unternehmensspezifische Sondereinflüsse
bereinigt wird.
Eigenkapitalquote
Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme.
E
Earnings Per Share (EPS)
Angloamerikanischer Fachausdruck für die
Gewinne pro Aktie.
Eigenkapitalrendite
Gewinn in Prozent vom Eigenkapital.
EBIT
EBIT ist die Abkürzung für englisch: earnings before interest and taxes, also „Gewinn
vor Zinsen und Steuern“. Es ist die Bedeutung von „Gewinn vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis und Steuern“. Außerordentliche (einmalige) Kosten und
Aufwendungen werden ebenso ignoriert wie
Zinsen, sonstige Finanzierungsaufwendungen oder -erträge und Steuern, weil alle diese
Positionen nicht durch die eigentliche betriebliche Tätigkeit entstanden sind.
Einlagen
Gesamtsumme der Ersparnisse, die einer
Bank anvertraut werden.
Emission
Ausgabe von neuen Wertpapieren.
Emissionskurs
Preis (Kurs), zu dem neu emittierte Wertpapiere den Kapitalanlegern zur Zeichnung
angeboten werden.
Emittent
Ein privates Unternehmen oder eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die sich durch
Ausgabe von Wertpapieren Geld beschafft.
Glossar
Ecart
Kursunterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs bzw. zwischen Geld- und Briefkurs
von Wertpapieren, Banknoten usw. Ebenso
wird der Kursunterschied zwischen Inhaberund Namensaktien einer Gesellschaft oder
die unterschiedliche Verzinsung von Anleihen als Ecart bezeichnet.
Enger Markt
Enge Märkte sind durch geringen Umsatz gekennzeichnet, wenn ein Wertpapier nur unregelmäßig gehandelt wird oder nur wenige
Stücke eines Titels im Streubesitz sind. Größere Kauf- oder Verkaufsaufträge führen bei
einem engen Markt zu starken Kursausschlä-
Effekten
Handelbare Wertpapiere.
48
nung des Ertragswerts spielt eine besonders
wichtige Rolle bei der Bewertung von Liegenschaften.
gen. Enge Märkte sind für Privatanleger besonders riskant.
Enterprise Value
Der Enterprise Value eines Unternehmens ist
vereinfacht gesagt der Börsenwert des schuldenfreien Unternehmens. Er errechnet sich
aus der Summe von Börsenkapitalisierung zuzüglich Schulden minus Kassenbestand und
minus anderer Aktiva, die unmittelbar in Cash
umgewandelt werden könnten. Durch den Enterprise Value können Unternehmen miteinander verglichen werden. Die Kenngröße ist bei
Übernahmen wichtig, um das Fremdkapital
abzuschätzen. Der Cashbestand wird abgezogen, weil der Käufer dieses Unternehmens sofort darüber verfügen könnte. Die Schulden
werden hinzuaddiert, weil er diese sofort übernehmen muss. Achten Sie darauf, dass der Enterprise Value kleiner ist als die Marktkapitalisierung, denn dann hat das Unternehmen mehr
Liquidität als Schulden.
Eskomptieren
Bei Anlagewerten können künftige Entwicklungen durch eine entsprechende Höher- oder
Tieferbewertung im Kurs vorweggenommen
werden. So wird z.B. die Ankündigung einer
Dividendenerhöhung durch einen Kursanstieg der Aktie eskomptiert.
Europäische Zentralbank (EZB)
Hauptaufgabe der Europäischen Zentralbank
(EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main ist die
Überwachung eines stabilen Geldwerts in der
Europäischen Währungsunion (Euro-Zone).
Sie ist nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank aufgebaut und ist ebenso von politischen Weisungen unabhängig. Sie hat die alleinige Aufgabe, über die Stabilität des Euro
zu wachen.
Erfolgsrechnung
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).
Euro Stoxx 50
Der vom Dow Jones Verlag herausgegebene
Index umfasst die 50 wichtigsten und am
höchsten kapitalisierten Unternehmen aus den
Ländern der Euro-Zone.
Erlös
Erlös entspricht dem Umsatz; die Berechnung erfolgt durch die Multiplikation der
verkauften Gütermenge mit dem Verkaufspreis.
Ex-Bezugsrechts-Termin
Kennzeichnung einer Aktie, die nach Eröffnung des Bezugsrechtshandels ohne das entsprechende Anrecht (meist in Form eines Kupons) gehandelt wird. Das Anrecht wird von
diesem Zeitpunkt an während der festgesetzten Laufzeit selbstständig an der Börse gehandelt.
Eröffnungskurs
Der erste, für ein bestimmtes Wertpapier
während einer Börsensitzung getätigte Kurs.
Ersatzinvestitionen
Investitionen, um die Produktionskapazität
zu erhalten. Gegensatz zu Erweiterungsinvestitionen.
Ex-Dividende-Termin
Kennzeichnung einer Aktie am Tag nach der
angekündigten Zahlbarstellung der Dividende. Von diesem Zeitpunkt an wird der entsprechende Kupon unmittelbar einlösbar.
Ertrag
Summe aus Betriebsertrag und neutralem
Ertrag.
Ertragskraft
Die Höhe der Rentabilität eines Unternehmens für sich betrachtet oder im Vergleich zur
Konkurrenz. Ein Ziel der Finanzanalyse ist es,
die zukünftige Ertragskraft des Unternehmens
zu schätzen und damit den zukünftigen Wert
einer Aktie zu bestimmen.
Ex-Tag
Der erste Tag nach Fälligkeit der Dividende
einer Aktie.
F
FAZ-Index
Gewichteter Aktienindex der „Frankfurter
Allgemeinen Zeitung“, errechnet aus 100
deutschen Aktien.
49
Glossar
Ertragswert
Wert einer Kapitalanlage, der sich durch die
Kapitalisierung zukünftiger Erträge unter
Verwendung eines bestimmten Kapitalisierungszinsfußes errechnen lässt. Die Berech-
Fed
Abkürzung für Federal Reserve Bank, USamerikanische Notenbank bzw. Zentralbank.
Fonds
Für einen gewissen Zweck gebundene
Mittel, z.B. Anlagefonds in Aktien oder Anleihen.
Fehlinvestition
Investition, die zu Verlusten führt.
Fraktion
Stückzahl, die kleiner ist als eine marktübliche Schlusseinheit. Unterschiedlich je
nach Börsenplatz.
Fest
Börsenbegriff für steigende Tendenz der Börsen-, Rohstoff- oder Devisenkurse.
Frankfurter Börse
Führende deutsche Wertpapierbörse in
Frankfurt am Main.
Festgeld
Geld, das der Kunde bei der Bank für eine im
Voraus festgelegte Dauer zu einem bestimmten Zinssatz anlegt.
Fremdfinanzierung
Aufnahme von fremden Mitteln bzw. Fremdkapital.
Festverzinsliche Wertpapiere
Wertpapiere, die vom Schuldner während der
ganzen Laufzeit zu einem festen Nominalzinssatz verzinst werden.
Fremdkapital
Bezeichnung für die Verbindlichkeiten eines
Unternehmens gegenüber Dritten. Je nach
Fristigkeit der Verbindlichkeiten wird unterschieden zwischen kurz- und langfristigem
Fremdkapital.
Finanzanalyse
Systematische Beurteilung von Wertpapieren als Grundlage für die Anlagestrategie.
Die fundamentale Analyse befasst sich vor
allem mit der Beurteilung der aktuellen und
zukünftigen Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft.
FT-Index (FT-SE 100)
Index der Tageszeitung „Financial Times“,
aufgebaut auf den 100 führenden Aktien in
Großbritannien.
Finanzierung
Die Geldbeschaffung beziehungsweise das
Zuverfügungstellen von Geld für bestimmte
Vorhaben/Investitionen.
Fundamentalanalyse
Aktienbeurteilung, die in erster Linie die
bisherige Ertragskraft beurteilt und die
zukünftige Entwicklung aufgrund fundamentaler Unternehmensdaten und der
prognostizierten Branchenentwicklung
schätzt.
Finanzierungslücke
Der Finanzbedarf übersteigt die verfügbaren
Mittel.
Finanzierungstechnik
Der systematische Einsatz innovativer
Finanzierungsinstrumente, um das erforderliche Kapital für ein Unternehmen zu beschaffen und um verfügbare liquide Mittel ertragbringend und sicher anzulegen.
Fungibel
Vertretbar. Beispiel: Inhaberaktien; diese
können ohne weiteres untereinander ausgetauscht werden.
Fusion
Zusammenschluss von mindestens zwei
selbstständigen Unternehmen, wobei entweder das eine Unternehmen das gesamte Vermögen und die ganzen Verbindlichkeiten
übernimmt oder beide Unternehmen in eine
neue Gesellschaft eingebracht werden.
Glossar
Fixing
Die regelmäßig zur gleichen Tageszeit vorgenommene Festlegung fester Referenzpreise
z.B. für Silber, Gold, Platin. Der ermittelte
Fixingpreis ist das Ergebnis der zu diesem
Zeitpunkt herrschenden Marktverhältnisse;
er bleibt bis zur Festlegung des neuen Fixingpreises für alle Transaktionen der Händler
maßgebend.
Futures
Terminkontrakte zum Kauf von Positionen in
Aktienindizes, Zinspapieren, Devisen, Waren. Mit dem Kauf oder Verkauf von Futures
entsteht – im Gegensatz zu Optionen – die
Verpflichtung, zu einem bestimmten Zeitpunkt den entsprechenden Kontraktwert ab-
Flüssige Mittel
Mittel, die liquide sind (Kassa, Kontoguthaben) oder schnell in liquide Mittel umgewandelt werden können.
50
Kapital darf 50% des bisherigen gezeichneten Kapitals nicht überschreiten. Die Genehmigung erfolgt auf der Hauptversammlung
und der Vorstand legt den Zeitpunkt der
Emission fest.
zunehmen oder zu liefern beziehungsweise
einen Barausgleich für die Differenz aus
Kauf-/Verkaufspreis und aktuellem Wert zu
entrichten. Diese Differenz wird täglich dem
Konto des Kunden gutgeschrieben oder belastet (Kunde benötigt Sicherheiten oder Kreditlimite).
Generalversammlung (GV)
Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft
in der Schweiz.
Genussaktien
Aktien, die nach vollständiger Rückzahlung
des Aktienkapitals durch das Unternehmen
an die Aktionäre anstelle der alten Aktien
ausgegeben werden, aber genau wie Aktien
vermögensrechtliche Anteilsrechte und Mitgliedschaftsrechte einräumen.
G
Geldentwertung
Inflation.
Geldkurs
Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen, fremde
Noten oder Edelmetalle angekauft werden.
Kennzeichnung des Kurses durch Zusatz G, g
oder „Geld“ im Kursblatt.
Genussscheine
Gewinnbeteiligungspapiere, die keine Mitgliedschaftsrechte (z.B. Stimmrecht), sondern nur Vermögensrechte verschaffen. Genussscheine besitzen Eigenkapitalcharakter.
Geldmarkt
Markt für kurzfristige Guthaben und Kredite.
Geldmenge
Das einer Volkswirtschaft zur Verfügung stehende Geldvolumen. Es werden 3 verschiedene Arten von Geldmengen unterschieden:
M1 umfasst Bargeldumlauf ohne Bestände
bei Banken und die Giroguthaben inländischer Nichtbanken bei inländischen Kreditinstituten. M2 umfasst M1 plus Termineinlagen inländischer Nichtbanken mit Laufzeiten
bis zu 4 Jahren. M3 umfasst M2 plus Spareinlagen inländischer Nichtbanken mit gesetzlicher Kündigungsfrist von 3 Monaten
bei inländischen Kreditinstituten.
Geregelter Freiverkehr
Handel mit nicht amtlich notierten Werten,
der von Freimaklern abgewickelt wird.
Geregelter Markt
Zwischenstufe vor dem amtlichen Markt und
nach dem geregelten Freiverkehr. Die Kursfestsetzung findet unter amtlicher Aufsicht
statt.
Geschäftsbericht
Veröffentlichter Bericht eines Unternehmens
über das abgelaufene Geschäftsjahr mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV),
Anhang und Lagebericht.
Geldmengenpolitik
Politik der Notenbank gemäß ihren Zielen,
der Wirtschaft genügend Geld zur Verfügung
zu stellen und dabei den Wert des Geldes stabil zu halten. Geldmengenziel: geplantes
Wachstum der Geldmenge in einer bestimmten Bandbreite.
Gewinn
Auch Jahresüberschuss genannt. Überschuss
eines Geschäftsjahres, aus dem sich der Bilanzgewinn ergibt, der dann zum Teil an die
Aktionäre ausgeschüttet wird.
Gewinn pro Aktie
Der Gewinn (Jahresüberschuss) dividiert
durch die Anzahl ausstehender Aktien (englisch: shares outstanding).
Geldwert
Kaufkraft des Geldes.
Gewinnausschüttungsquote
Finanzkennzahl: Gewinnausschüttung eines
Unternehmens in Prozent vom Reingewinn.
Eine niedrige Gewinnausschüttungsquote lässt
auf eine vorsichtige Finanzpolitik der Geschäftsleitung schließen, weil auf diese Weise
mehr Reserven gebildet werden können.
Genehmigtes Kapital
Maximaler Nennbetrag, bis zu dem das
Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien
aufgestockt werden kann. Das genehmigte
51
Glossar
Geldpolitik
Maßnahmen der Notenbanken (Schweizer
Nationalbank, Fed, EZB) zur Steuerung der
Geldmenge.
Gewinnmitnahmen
Sicherstellung eines Börsengewinns, entweder durch Verkauf des Wertpapiers zu einem
über dem Einstandspreis liegenden Kurs oder
– bei einem Leerverkauf – durch den Rückkauf des Wertpapiers zu einem unter dem
Verkaufspreis liegenden Kurs.
versammlung). In dringenden Fällen kann
eine außerordentliche Hauptversammlung
anberaumt werden. Auf der HV werden der
Aufsichtsrat und der Vorstand entlastet, wird
über die Gewinnverwendung abgestimmt,
der Abschlussprüfer bestellt und über wichtige unternehmenspolitische Fragen entschieden (Übernahmen, Kapitalerhöhungen
etc.). In der Schweiz: Generalversammlung
(GV).
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Gegenüberstellung aller Aufwands- und Ertragsposten des Unternehmens für das abgelaufene Geschäftsjahr.
Hausse
Länger anhaltende, starke Kurssteigerungen
an der Börse. Gegensatz zu Baisse.
Glattstellen
Eine offene Börsenposition durch ein entsprechendes Gegengeschäft ausgleichen.
Haussier
Person, die Wertpapiere in der Hoffnung auf
einen Kursanstieg kauft.
Gleitender Durchschnitt
Die Werte einer bestimmten Periode werden
addiert und durch die Anzahl der Werte dividiert. Üblich ist der 200-Tage-gleitendeDurchschnitt.
Hedge-Fonds
Fonds, die anders als herkömmliche Fonds in
der Regel weitgehend frei agieren können.
Diesen Spielraum nutzen die Manager für die
Umsetzung riskanter Strategien mit Termingeschäften, Leerverkäufen und Kreditaufnahmen.
Going public
Platzierung eines Teils des Aktienkapitals in
der Öffentlichkeit, meistens in Kombination
mit der Börsennotierung, -einführung.
High flyers
Angloamerikanischer Fachausdruck für Aktien mit extremem Kursanstieg und meist
überdurchschnittlich hohem Kurs-GewinnVerhältnis.
Gratisaktien
Aktien, die eine Gesellschaft zu Lasten ihrer
Reserven unentgeltlich an die Aktionäre neu
ausgibt.
Greenshoe
Bei Börseneinführungen hat das Emissionskonsortium (Banken/Broker) das Recht, bei
sehr hoher Nachfrage Mehrzuteilungen zu
Ursprungskonditionen eingeräumt zu bekommen.
Hochkonjunktur
Konjunkturphase, in der die Kapazitäten der
Unternehmen voll ausgelastet sind und eine
gute Beschäftigungslage herrscht.
Höchststimmrecht
Einschränkung des Stimmrechts auf eine
Höchstzahl an Stimmen, z.B. auf 5% aller
Stimmen. Üblich als Schutz vor feindlichen
Übernahmen.
Grundkapital
Nominelles Eigenkapital einer Aktiengesellschaft, also der Teil des Eigenkapitals, der
sich auf die ausgegebenen Aktien und Partizipationsscheine aufteilt.
Holdinggesellschaft
Ein Unternehmen, das seine Aktivitäten darauf beschränkt, Beteiligungen an anderen
Unternehmen zu verwalten (reine Holding).
G7
Gruppe der 7 führenden Industrienationen
(Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien, Japan, Kanada und die USA).
Hypothek
Die Hypothek (englisch: mortgage) dient der
Kreditsicherung und belastet den Grundbesitz (Grundstück und Gebäude). Das Grundpfandrecht wird in das Grundbuch eingetragen; falls die Schuld nicht erfüllt wird, gilt
das Grundpfand als Sicherheit und kann dann
verwertet werden.
Glossar
H
Hauptversammlung (HV)
Zusammenkunft aller Aktionäre und Organe
der AG. Die Hauptversammlung findet regelmäßig jährlich statt (ordentliche Haupt52
I
Das Ausnutzen von Insiderinformationen ist
in vielen Ländern (z.B. in Deutschland)
strafbar.
Ifo-Institut
Wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut in München.
Insiderinformationen
Informationen über Unternehmen oder Wertpapiere, die nicht öffentlich bekannt sind und
bei Bekanntgabe den Kurs dieser Wertpapiere erheblich beeinflussen können.
Illiquidität
Illiquidität bezeichnet den Zustand eines Unternehmens, fällige Forderungen dauerhaft
nicht erfüllen zu können. Zahlungsunfähigkeit bzw. Zahlungseinstellungen können zum
Insolvenzverfahren führen, sofern die Gläubiger nicht eine Stundung, Abschreibung ihrer Forderungen oder einen Vergleich in Erwägung ziehen. Illiquidität ist nicht zu
verwechseln mit dem Tatbestand der Überschuldung, der sich dadurch äußert, dass die
Vermögensgegenstände des Unternehmens in
der Summe nicht mehr ausreichen, um die
Schulden zu decken.
Insolvenz
Zahlungsunfähigkeit.
Institutionelle Anleger
Unternehmen und Gesellschaften mit erheblichem, meist kontinuierlichem Anlagebedarf
wie z.B. Versicherungsgesellschaften, Vorsorgekassen, Anlagefonds.
Interessewahrend
Zusatz bei einem Bestens-Börsenauftrag. Die
Bank wird dadurch ermächtigt, je nach Kursentwicklung von einem Kauf bzw. Verkauf
vorübergehend abzusehen, wenn durch die
sofortige und vollständige Ausführung des
Auftrags der Kurs des betreffenden Wertpapiers in einer für den Kunden ungünstigen
Weise beeinflusst würde.
Inc.
Incorporation oder incorporated company. In
den USA, Kanada und Japan Gesellschaftsform, die der Aktiengesellschaft entspricht.
Index
Errechneter Durchschnitt aller oder ausgewählter Kurse am Aktien- oder Anleihenmarkt. Der Index gilt als Marktbarometer.
Interimsdividende
Abschlagsdividende. Periodische Teilauszahlung à conto dividendenmäßiger Gewinnausschüttungen. Die Interimsdividende wird vor
Abschluss des Geschäftsjahrs aufgrund der
laufenden Erfolgsrechnung festgelegt. Die
Anpassung an das Jahresergebnis erfolgt
durch die Schlussdividende.
Indikator
Zahl, die als Signal für eine bestimmte Entwicklung aufgefasst wird. Beispiel: Fallende
Gewinne als Indikator für bald fallende Aktienkurse.
Industrieproduktion
Meistens monatlich veröffentlichter Index,
der Auskunft gibt über die Entwicklung der
Industrieproduktion einer Volkswirtschaft.
Intervention
Eingriff in das Marktgeschehen, besonders
durch die Zentralbanken (EZB, Nationalbank, Fed) am Devisenmarkt. Staatliche Eingriffe in den Wirtschaftsablauf.
Inflation
Genereller Preisanstieg; meistens gemessen
am offiziellen Verbraucherpreisindex. Die
EZB entwickelte für die Beobachtung der
Preisentwicklung im Euro-Währungsgebiet
den Harmonisierten Verbraucherpreisindex
(HVPI).
Inverse Zinsstruktur
Eine von der allgemeinen Regel abweichende
Abstufung der Zinssätze: kurzfristige Zinssätze höher als langfristige Zinssätze.
Investitionen
Langfristige Anlage finanzieller Mittel in
Finanz- und Sachvermögen, aber auch in immaterielle Werte. Investitionen pro Aktie (Investitionen in Sachanlagen dividiert durch
Anzahl ausstehender Aktien).
Inhaberaktien
Aktien, die auf den Inhaber lauten und formlos übertragen werden können.
Investor
Langfristig orientierter Anleger.
53
Glossar
Insider
Person, die aufgrund der Eigenart ihres
Berufs, ihrer Tätigkeit oder der Aufgaben
Kenntnis von Insiderinformationen hat.
J
Kapitalstruktur
Analyse der Komponenten des Gesamtkapitals, d.h. des Anteils von Eigen- und Fremdkapital an der Bilanzsumme.
Jahresabschluss
Erstellung der Bilanz, der Gewinn- und
Verlustrechnung (GuV), des Anhangs und
des Lageberichts über das abgelaufene
Geschäftsjahr.
Kartell
Vereinbarung unter selbstständigen Unternehmen bzw. Staaten zum Zweck der Marktbeherrschung (Beispiel: OPEC). Kartelle
sind in Deutschland verboten, wenn der
Wettbewerb dadurch stark beeinträchtigt
wird. Die Schweiz dagegen hat nur eine
schwache Kartellgesetzgebung.
Jahresfehlbetrag
Dieser entsteht, wenn ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr mit Verlust arbeitet.
Jahresüberschuss
Erzielter Gewinn innerhalb des Geschäftsjahres.
Kassageschäft
Geschäft, bei dem Lieferung und Zahlung
der gehandelten Wertpapiere sofort erfolgen.
Joint Venture
Kooperation von zwei oder mehr Unternehmen auf einem bestimmten Marktgebiet; die
Partner bringen Kapital und Know-how in
das Joint Venture ein, um zusammen das Ziel
effizienter zu erreichen.
Kassakurs
Der beim Kassageschäft bezahlte Einheitskurs.
KCV
siehe Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (englisch:
Price-Cash-Flow-Ratio).
Junge Aktien
Im Geschäftsjahr ausgegebene Aktien, die
häufig noch nicht bzw. nur zum Teil dividendenberechtigt sind. Altaktionäre können ihr
Bezugsrecht ausüben, um ihren Stimmenanteil
an der Gesellschaft zu wahren.
KGV
siehe Kurs-Gewinn-Verhältnis (englisch:
Price-Earnings-Ratio).
Konjunktur
Gesamtwirtschaftliche Situation. Die wirtschaftliche Aktivität wird anhand verschiedener Größen gemessen: Sozialprodukt, Beschäftigung, Produktion, Preisentwicklung,
Auftragseingang u.a.
K
Kapazitätsauslastung
Das Verhältnis zwischen tatsächlichem und
maximal möglichem Produktionsniveau eines Unternehmens oder der gesamten Volkswirtschaft.
Konjunkturindikatoren
Kennziffern, die Aufschluss geben über die
konjunkturelle Entwicklung (Frühindikatoren) und die konjunkturelle Situation (Gegenwarts- und Spätindikatoren).
Kapitalanlage
Eine langfristig geplante Geldanlage zur Erzielung eines Wertzuwachses oder zur Erhaltung der Substanz. Wichtigste Formen der
Kapitalanlage sind Grund- und Liegenschaftsbesitz, Bankguthaben, Wertpapiere
und Edelmetalle.
Konjunkturzyklus
Ein Konjunkturzyklus umfasst alle Phasen einer Konjunktur: Aufschwung (Expansion) –
Hochkonjunktur (Boom) – Abschwung (Rezession) – Tiefstand (Depression).
Konkurs
Zwangsweise Auflösung des Gesamtvermögens eines Unternehmens infolge von Zahlungsunfähigkeit. Darauf erfolgt die Verteilung
des Liquidationserlöses an die Gläubiger. Der
Begriff Konkurs wurde 1999 in Deutschland
durch den Begriff Insolvenz abgelöst. Rechtliche Grundlage für das Insolvenzverfahren ist
in Deutschland die neue Insolvenzordnung
(InsO), die am 01.01.1999 in Kraft trat.
Glossar
Kapitalerhöhung
Erhöhung des Grundkapitals eines Unternehmens.
Kapitalisierung
Bewertung eines Unternehmens an der Börse; der Börsenkurs der Aktie und des Partizipationsscheins wird mit der Gesamtzahl der
ausstehenden Titel multipliziert.
54
Konsensus
Mittelwert von Analysten- oder Ökonomenerwartungen.
Kreditor
Gläubiger, z.B. Lieferant.
Kumulative Dividende
Dividenden für Vorzugsaktien, die – wenn sie
nicht bezahlt werden – als Verbindlichkeiten
auflaufen und in späteren Perioden ausgezahlt werden, bevor die Dividenden
für Stammaktionäre ausgeschüttet werden
können.
Konsolidierte Bilanz
Bilanz einer Unternehmensgruppe, bei der
die Abschlüsse der dem Konzern angehörenden Unternehmen unter Ausschaltung aller
konzerninternen gegenseitigen Beteiligungen, Forderungen und Schulden eliminiert
werden.
Kupon (Coupon)
Der einem Wertpapier beigegebene Zinsoder Dividendenschein, der zum Bezug der
fälligen Zinsen oder Dividenden, gegebenenfalls auch zur Geltendmachung von Anrechten, berechtigt.
Konsolidierte Gewinn- u. Verlustrechnung
In der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung werden Käufe und Verkäufe von
konzerninternen und an konzerninterne Unternehmen eliminiert, ebenso die erzielten
Zwischengewinne.
Kurs
Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren,
Devisen, Münzen oder Waren.
Konsolidierung
Zusammenfassung von einzelnen Abschlüssen zu einem Konzernabschluss. Weitere Bedeutungen des Begriffes: Neuordnung in einer Branche; Umwandlung von
schwebenden, kurzfristigen Schulden in feste, langfristige Schulden; Stabilisierung des
Kursniveaus an der Börse nach einem Rückschlag.
Kursgrafik, Chart
Mit der Kursgrafik wird der historische Kursverlauf der Aktie, adjustiert um Splitts und
Kapitalerhöhungen, dargestellt. Jeder Balken zeigt Ihnen den monatlichen Höchst- und
Tiefstwert, der am wichtigsten Börsenplatz in
Originalwährung erreicht wurde. Die gestrichelte Linie zeigt Ihnen die relative Stärke
des Titels im Vergleich zum Gesamtmarkt,
jeweils gemessen am Landesindex von Morgan Stanley Capital International (MSCI).
Die gestrichelte Linie zeigt Ihnen, welches
Kursniveau die Aktie hätte, wenn sie sich
gleich wie der Gesamtmarkt entwickelt hätte.
Die gepunktete feine Linie zeigt den gleitenden Durchschnitt, über 200 Tage gerechnet.
Konsumentenpreisindex
Index der Verbraucherpreise, der monatlich
von den nationalen Statistikämtern (z.B. vom
Bundesamt für Statistik) veröffentlicht wird.
Diese Indizes zeigen die Veränderung der
Preise für einen bestimmten Warenkorb (Waren und Dienstleistungen wie Miete, Nahrungsmittel, Benzin u.a.) an.
Konsumentenstimmung
Vorauslaufender Konjunkturindikator.
Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (KCV)
Verhältnis der Marktkapitalisierung zum
Cash-Flow der betreffenden Gesellschaft
(oder: Aktienkurs dividiert durch Cash-Flow
pro Aktie). Der Cash-Flow repräsentiert den
finanzwirtschaftlichen Einnahmenüberschuss eines Unternehmens während einer
Periode.
Konzentration
Zunehmende Ballung wirtschaftlicher Macht
durch Firmenaufkäufe.
Konzern
Zusammenfassung von rechtlich selbstständigen Unternehmen durch finanzielle Verflechtung (Beteiligung) zu einer wirtschaftlichen
Einheit unter gemeinsamer Leitung. In der
Regel zur Festigung der Marktposition.
Kotierung
Zulassung eines Wertpapiers zum Börsenhandel. Andere Bezeichnung für Börsenzulassung.
55
Glossar
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Verhältnis der Marktkapitalisierung zum
Reingewinn der betreffenden Gesellschaft
(oder: Aktienkurs dividiert durch den Gewinn pro Aktie). Eine der bedeutendsten
Kennziffern zur Beurteilung der Bewertung
von Aktien.
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
Verhältnis der Marktkapitalisierung zum
Umsatz der betreffenden Gesellschaft (oder:
Aktienkurs dividiert durch den Umsatz pro
Aktie). Eine der bedeutendsten Kennziffern
zur Beurteilung der Bewertung von Aktien.
Leitbörse
Bedeutender Börsenplatz, dessen Tendenz
großen Einfluss auf die übrigen Weltbörsen
ausübt; z.B. New York oder Tokio.
Leverage
Angloamerikanischer Fachausdruck für die
bei kreditfinanzierten Investitionen entstehende Hebelwirkung auf die Ertragskraft des
Unternehmens. Während der aufgenommene
Kredit festverzinslich ist, kommt ein darüber
erwirtschafteter Ertrag ganz dem Gewinn berechtigten Eigenkapital zugute. Ein hoher
Fremdkapitalanteil erhöht aber bei schlechter
Konjunktur das Geschäftsrisiko.
Kurspflege
Verhinderung von größeren Kursschwankungen, indem bei übermäßig steigenden Kursen
Titel verkauft und bei übermäßig sinkenden
Kursen Titel gekauft werden. Die Kurspflege
wird meistens von Banken betrieben, teilweise im Auftrag von Großaktionären.
Kursschnitt
Strafbare, aber schwer nachzuweisende
Übervorteilung eines Kunden, indem ihm
schlechtere Kurse abgerechnet werden als
tatsächlich hätten erreicht werden können.
Leveraged Buy-Out
Eine Unternehmensübernahme, oft in
Zusammenarbeit mit dem bisherigen Management und mit Hilfe von hoher Fremdfinanzierung. Wenn sich der Übernehmerkreis ausschließlich aus dem bisherigen
Management des Unternehmens zusammensetzt, ist vom Management-Buy-Out die
Rede.
KUV
siehe Kurs-Umsatz-Verhältnis (englisch:
Price-Sales-Ratio).
Liberalisierung
Beseitigung von Einschränkungen, z.B.
staatliche Kontrollen.
L
Liberierung
Bezahlung der aus Emission zugeteilten
Wertpapiere.
Laufzeit
Die Laufzeit einer Anleihe beschreibt den
Zeitraum zwischen der Emission und dem
letzten Handelstag der Anleihe. Dies ist der
Tag, an dem die Tilgung erfolgt.
Limitiert
Auftragsart beim Kauf bzw. Verkauf eines
Wertpapiers. Der Auftraggeber schreibt einen
Grenzkurs vor, über bzw. unter dem der Auftrag nicht mehr ausgeführt werden darf.
Leasing
Vermietung von Industrieanlagen und Investitionsgütern, wobei als Vermieter die Hersteller oder Leasinggesellschaften auftreten.
Das Leasing ermöglicht eine die Liquidität
schonende mittel- bis langfristige Finanzierung der Investitionstätigkeit.
Liquidation
Auflösung eines Vermögens bzw. eines Unternehmens durch Verkauf der Aktiva und
Regelung der Schulden. Andere Bedeutungen: Glattstellung bzw. Kompensierung eines
Termingeschäfts durch eine entsprechende
Gegentransaktion auf den gleichen Verfallstermin.
Glossar
Leerverkauf
Verkauf von Wertpapieren auf Termin, die
der Verkäufer noch nicht besitzt, wobei es
sein Ziel ist, sich bis zur Lieferung billiger
einzudecken.
Liquidität
Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen. Im weiteren Sinn: Verfügbarkeit
liquider Mittel eines Unternehmens.
Leichte Aktien
Wertpapiere mit optisch niedrigem Börsenkurs. Aktien werden häufig durch Splitting
leichter gemacht, um eine bessere Handelbarkeit und Liquidität an der Börse zu erreichen.
Lokalwert
Aktien eines mittleren oder kleinen Unternehmens mit regionaler Bedeutung.
56
M
MSCI-Index
Morgan Stanley Capital International Index:
Aktienindizes für die bedeutendsten Aktienbörsen der Welt. Ein Index repräsentiert die
wichtigsten börsennotierten Gesellschaften.
Die MSCI-Indizes werden von professionellen
Anlegern wie z.B. Anlagefonds als Vergleichsmaßstab zur Beurteilung der eigenen Performance genutzt. „Die Aktien-Analyse“ verwendet die einzelnen Länderindizes für ihre KursCharts (angeglichene Kursentwicklung).
M1, M2, M3
siehe Geldmenge
Majorität
Entweder Kapitalmehrheit bei einem Unternehmen oder Stimmenmehrheit.
Makler
Amtlicher Makler: Amtlich bestellter und
vereidigter Kursmakler, der für die Kursfestsetzung im amtlichen Handel an der Börse
verantwortlich ist. Freimakler sind für die
Börsengeschäfte im geregelten Freiverkehr
zuständig; sie können auch Geschäfte im
amtlichen Handel tätigen, ohne jedoch selbst
Kurse festsetzen zu dürfen.
N
Nachbörslich
Nach Börsenschluss zwischen Banken stattfindender Handel. Die Abwicklung erfolgt
meistens per Telefon oder Telex.
Makroökonomie
Die Makroökonomie befasst sich im Gegensatz zur Mikroökonomie (Ebene von Unternehmen und Haushalten) mit gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.
Namensaktie
Aktie, die auf den Namen lautet und deren
Eigentümer im Aktienregister der betreffenden Gesellschaft eingetragen ist. Namensaktien können aber trotzdem an den Effektenbörsen notiert und gehandelt werden.
Management-Buy-Out
Übernahme des Aktienkapitals oder großer
Aktienpakete durch Manager, die bereits im
Unternehmen tätig sind. Oft kombiniert mit
Änderungen der Führungsstruktur des Unternehmens.
Nasdaq
National Association of Securities Dealers
Automated Quotation (elektronische Börse
für Wachstumswerte in den USA).
Nationalbank
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist
die Zentralnotenbank der Schweiz. Die Österreichische Nationalbank (OeNB) ist Teil des
Systems der europäischen Zentralbanken.
Marge
Differenz zwischen Aufwand und Ertrag,
Ankaufs- und Verkaufspreis etc.
Marktgängig
Titel mit gutem, breitem Markt und hoher
Liquidität.
Nemax
Index für den Neuen Markt in Deutschland, in
dem junge Unternehmen gehandelt werden.
Im Nemax 50 werden 50 Aktien notiert, im
Nemax All Share der gesamte Neue Markt.
Marktwert
Preis, der am Markt für ein Gut erzielt wird.
Meinungskauf
Kauf aus Überzeugung, nicht aufgrund analytischer Erkenntnisse.
Nennwert
Der auf Wertpapieren angegebene (nominelle) Forderungsbetrag im Unterschied zum effektiven Markt- oder Kurswert.
MDax
Performance-Index für 70 variabel gehandelte Aktien des Mid-Cap-Segmentes in
Deutschland. Die 70 MDax-Aktien konstituieren zusammen mit den 30 Werten aus dem
Dax den Dax-100-Index.
Netto-Cash-Flow
Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit abzüglich der (Sach-)Investitionen.
Nettoinvestitionen
Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen.
Nettoprämie
Direkte Versicherungsprämie nach Abzug
der zedierten Prämie (Zession) oder Rück57
Glossar
Mittelkurs
Arithmetisches Mittel zwischen verschiedenen Kursen eines bestimmten Zeitraums.
versicherungsprämie nach Abzug der retrozedierten Prämie (Retrozession).
O
Obligation
Als Wertpapier gestaltete Schuldverpflichtung (Anleihe) mit festem, gelegentlich auch
mit variablem Zinssatz; Nullkupon-Anleihen
tragen überhaupt keinen Nominalzins.
Nettorendite
Ertrag aus Wertpapieren nach Abzug von
Steuern, die der Anleger zu zahlen hat.
Netto-Umlaufvermögen (Working Capital)
Das Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger
Verbindlichkeiten des Unternehmens. Dieser
Wert sollte positiv sein, da sonst das Unternehmen Liquiditätsprobleme hätte.
OECD
Abkürzung für Organisation for Economic
Cooperation and Development; eine Organisation zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung mit Sitz in
Paris. Unter anderem bekannt durch regelmäßige Prognosen zur Konjunkturentwicklung
und durch Länderstudien.
Nettoverschuldung
Gesamtes Fremdkapital eines Unternehmens
abzüglich liquider Mittel und Anzahlungen
von Kunden.
Offenmarktpolitik
Beeinflussung der Geldmenge und des Zinsniveaus einer Volkswirtschaft durch die Notenbank (Fed, Nationalbank, EZB), indem sie
am offenen Markt (Geld- oder Kapitalmarkt)
Wertpapiere wie Schuldverschreibungen oder
Schatzanweisungen im eigenen Namen kauft
oder verkauft.
Nettoverzinsung
Ertrag aus festverzinslichen Wertpapieren
nach Abzug aller Steuern, die der Anleger
zahlen muss (Nettorendite).
Nikkei-Index
Aktienindex, der die wichtigsten 225 japanischen Aktien umfasst.
Option
Call, Put
Nominalwert
Nennwert einer Aktie oder Anleihe. Der Nominalwert bei der Gründung des Unternehmens errechnete sich aus den Bar- und Sacheinlagen der Gründer, dividiert durch die
Anzahl der Aktien. Es gibt allerdings auch
Aktien ohne Nominalwert.
Optionsgeschäfte
Kauf und Verkauf von Optionen (Call, Put,
Warrants) auf Aktien, Zinsen, Devisen und
Rohstoffe. Es bestehen die verschiedensten
Optionsstrategien, z.B. um Kursanstieg, -rückgang oder Seitwärtsbewegung auszunutzen;
Optionen werden oft als Hedging-Instrument
(Absicherung vor Verlusten) genutzt.
Nonvaleurs
Wertpapiere, die wertlos geworden sind oder
unter den gegebenen Umständen wertlos erscheinen.
Order
Anderer Ausdruck für einen Börsenauftrag.
Notenbank
Bank, die mit dem Recht zur Emission von
Banknoten ausgestattet ist. Schweiz: Nationalbank; USA: Fed; EU: EZB.
OTC-Markt
Over-the-Counter-Markt; Außerbörslicher
Markt für Wertpapiere, der über Telekommunikationssysteme zwischen den Händlern direkt stattfindet.
Notierung
Regelmäßige Kursnotierung an der Börse.
ÖVFA
Abkürzung für Österreichische Vereinigung
für Finanzanalyse und Anlageberatung.
Glossar
Not leidend
Zustand, in dem die Zinsen oder die geplante
Kapitalrückzahlung einer Anleihe bei Fälligkeit nicht fristgerecht gezahlt werden.
NYSE
Abkürzung für New York Stock Exchange.
Der Sitz der New Yorker Börse ist die Wall
Street.
P
p. a.
Abkürzung für per annum, pro Jahr.
58
Partizipationsschein (PS)
Beteiligungspapier an einer AG; mit allen Kapitalrechten, aber ohne Mitgliedschaftsrechte,
sozusagen stimmrechtslose Inhaberaktie.
Finanzierung von Hypothekarkrediten, die
von diesen Institutionen gewährt werden.
Platzierung
Emission und Verkauf von Wertpapieren an
Anleger.
Passiva
Auf der rechten Seite der Bilanz eines
Unternehmens werden die Passiva (Schweiz:
Passiven) ausgewiesen. Diese umfassen die
Finanzierungsquellen, d.h. das Eigen- und
Fremdkapital des Unternehmens. Das Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital
gibt Auskunft darüber, wie solide die Firma
finanziert ist.
Portfolio/Portefeuille
Gesamtheit der Wertpapieranlagen einer Person oder Gesellschaft.
Prämie
Im Versicherungsgeschäft: Im Geschäftsjahr
eingenommenes Entgelt, das der Versicherungsnehmer dem Versicherer für die Übernahme von Risiken zahlt (Bruttoprämie, Nettoprämie, verdiente Prämie).
Pay-out ratio
Gewinnausschüttungsquote.
Privatbanken
Banken, die von Privatpersonen oft mehrheitlich kontrolliert werden. Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Kreditanstalten.
PEG
Price-Earning to Growth-Ratio) dient als Kennzahl zur Bewertung der Aktien von Wachstumswerten. Um das PEG (sog. dynamisches
KGV) zu erhalten, wird das KGV durch die
durchschnittliche Gewinnwachstumsrate der
nächsten drei Jahre dividiert. Bei einem Wert
kleiner als 1 gilt die Aktie als unterbewertet.
Prospekt
Veröffentlichung der wichtigsten Angaben
über einen Emittenten und über die beabsichtigte Wertpapier-Emission. Bei unwahren
oder irreführenden Angaben im Emissionsprospekt, die zum Nachteil der Käufer einer
Neuemission gemacht wurden, haften der
Emittent und das Konsortium für entstandene
Schäden (Prospekthaftung).
PE-Ratio (PER)
Angloamerikanischer Fachausdruck für das
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV); Aktienkurs
dividiert durch den geschätzten Gewinn pro
Aktie.
Publizitätspflicht
Börsennotierte Unternehmen oder solche, die
an der Börse zugelassen werden wollen, unterstehen einer Publizitätspflicht. Diese umfasst
die regelmäßige Bekanntgabe von Informationen über die Geschäftsentwicklung. Der Umfang der geforderten Informationen hängt vom
Marktsektor ab, in dem die Aktie gehandelt
wird und für den der Wert zugelassen ist.
Pensionsgeschäft
Kauf von Vermögensgegenständen (z.B.
Wertpapieren, Forderungen u.a.) für einen
bestimmten Zeitraum mit der gleichzeitigen
Vereinbarung des Rückkaufs zu einem festen
Termin und wahlweise auch zu einem festen
Preis.
Performance
1. Kursverlauf einer Aktie,
2. Ertragsentwicklung eines Wertpapiers
oder eines Portefeuilles,
3. Leistung des Fondsmanagers im Hinblick
auf das Anlageziel.
Put
Der Käufer eines Puts erwirbt gegen Zahlung
einer Prämie das Recht, aber nicht die Verpflichtung, innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt
eine festgelegte Anzahl von Wertpapieren,
Devisen oder anderen Waren zu einem vereinbarten Preis zu verkaufen.
Permanenter Handel
Durchgehender Handel mit Aktien während
der gesamten Handelszeit der Börse.
Pfandbrief
Schuldverschreibung, die von privaten Hypothekenbanken oder öffentlich-rechtlichen
Kreditanstalten emittiert wird. Er dient der
Q
59
Glossar
Quartalsbericht
Vierteljährlicher Zwischenbericht einer AG.
Quotenaktie
Aktie, auf der kein Nennwert angegeben ist.
Auch als nennwertlose Aktie oder unechte
Stückaktie bezeichnet.
Rendite
In Prozent des investierten Kapitals ausgedrückter Ertrag einer Kapitalanlage. Bei
Wertpapieren bildet die laufende Rendite ein
wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Eignung für Anlagezwecke. Eine Aktie oder Anleihe mit hoher laufender Rendite wird als
Renditepapier bezeichnet.
R
Rallye
In der Börsensprache ein starker andauernder
Kursanstieg.
Rentabilität
Erfolg eines Unternehmens, gemessen am
eingesetzten Kapital. Im engeren Sinn: Reingewinn eines bestimmten Geschäftsjahrs in
Prozent des entsprechenden Eigenkapitals
(Eigenkapitalrentabilität).
Rating
Angloamerikanischer Fachausdruck für die
bonitätsmäßige Einstufung von Kreditnehmern und die von ihnen herausgegebenen
Wertpapiere. Rating-Agenturen erstellen
Analysen gegen Entgelt (Beispiele USA:
Standard & Poor’s, Moody’s, Fitch-IBCA;
Japan: Mikuni). Eine große europäische Rating-Agentur existiert bislang nicht.
Standard & Poor’s-Ratings:
AAA
höchste Qualität
AA
hohe Qualität
A
gehobener mittlerer Qualitätsgrad
BBB
mittlerer Qualitätsgrad
BB
spekulativ
CCC-C hoch spekulativ
D
Not leidend (englisch: in default)
Research (Investment Research)
Angloamerikanischer Fachausdruck für
Finanzanalyse.
Reserven
Entstehen aus dem nicht an die Aktionäre
verteilten Gewinn. Sie gehören zum Eigenkapital eines Unternehmens, und man unterscheidet zwischen offenen und stillen Reserven (sichtbar/unsichtbar in der Bilanz). Stille
Reserven entstehen durch Unterbewertung
von Aktiva (wie z.B. durch überhöhte Abschreibungen auf Sach- und Finanzanlagen)
und durch Überbewertung von Passiva (wie
z.B. durch Pensionsrückstellungen).
Rationalisierung
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung innerhalb eines Unternehmens; oftmals durchgeführt in Krisensituationen (bei sinkenden Gewinnen und einer sinkenden Rentabilität).
Retrozession
Weitergabe von Anteilen an den vom Rückversicherer übernommenen Risiken an andere Versicherer (Zession); Retrozessionär: Gesellschaft, die in Retrozession abgegebene
Risiken übernimmt.
Realzins
Nomineller Zinssatz abzüglich der Inflationsrate. Ist die Inflationsrate größer als der Zinssatz, spricht man von negativem Realzins.
Rezession
Rückläufige Phase im Konjunkturablauf;
abgeschwächtes Wachstum oder Verminderung des Sozialprodukts.
Rechnungslegung
Jahresabschluss eines Unternehmens. Im Falle
der AG muss dieser spätestens 3 Monate nach
Abschluss des Geschäftsjahres erfolgt sein. Es
gibt je nach Land und Vorschriften verschiedene Darstellungsarten, die für den Außenstehenden mehr oder weniger transparent sind.
Risiken/Risiko (Versicherungen)
Versicherte Gegenstände, Gefahren oder
Interessen.
Risikoverteilung
Streuung der Kapitalanlagen oder Kreditgewährung zum Zweck größtmöglicher
Sicherheit gegen Verlustrisiken und die Gefahr von Ertragseinbußen. Durch eine breite
geographische, währungsmäßige, branchenmäßige und betriebliche Verteilung der
einzelnen Anlagen wird ein optimaler Risikoausgleich angestrebt, auch als Diversifikation bezeichnet.
Glossar
Refinanzierung
Fachbegriff im Bankgeschäft, bedeutet die
Beschaffung von Mitteln für die Gewährung
von Krediten an Kunden oder andere Banken.
Regionalwerte
Aktien einer Gesellschaft, die vor allem regionalen Charakter haben.
60
Rücklagen
Reserven, zusätzliches Eigenkapital zum
Grundkapital.
 Schadensrückstellung: Rückstellung für
bereits eingetretene, aber noch nicht
abschließend erledigte Schäden
 Schwankungsrückstellung: Rückstellung
zum Ausgleich ungewöhnlich hoher
Schwankungen im Schadensverlauf
 Spätschäden: eingetretene, jedoch dem
Direktversicherer bzw. Rückversicherer
am Bilanzstichtag noch nicht bekannte
Schäden.
Rückstellungen
Im Gegensatz zu den Rücklagen sind Rückstellungen Fremdkapital, da diese für zukünftige Verbindlichkeiten geschaffen werden (z.B.
Prozesse, Steuern, Pensionsverpflichtungen).
Rückversicherung
Gesellschaft, die Rückversicherungen anbietet, also eine Versicherung für Erstversicherungen; Rückversicherungsvertrag: Vertrag zwischen Erstversicherer und Rückversicherer.
Schlusskurs
Der letztbezahlte Kurs im variablen Handel
einer Börsensitzung.
Schwere Aktien
Aktien, deren Kurswert weit über dem
Durchschnitt liegt.
S
SDax
Der SDax ist ein Auswahl-Index. Dort sind
die 100 größten deutschen Small Caps nach
Börsenumsatz und Marktkapitalisierung
gelistet.
Sachwert
Wertbeständiger Vermögensteil. Eine Kapitalanlage in Sachwerten bietet in der Regel
den besten Schutz vor Inflation.
Sättigung
Weitgehende Bedarfsdeckung, daher stagnierender Absatz.
SEC
Abkürzung für Securities and Exchange
Commission, die US-Börsenaufsichtsbehörde. Bekannt auch durch die Aufdeckung von
Insidertransaktionen.
Saisonbereinigt
Herausfiltern von saisonal bedingten
Schwankungen, damit Trends besser erkennbar sind.
Selbstfinanzierung
Finanzierung von Investitionen, Warenkäufen usw. aus den selbst erarbeiteten Mitteln
des Unternehmens.
Saldo
Überschuss von zwei Posten (Minus- oder
Plussaldo).
Sicherheit
Diese Abstufung ist in der „Aktien-Analyse“
ein Resultat der fundamentalen Unternehmensanalyse. Die Sicherheit von der höchsten Stufe A bis zur niedrigsten Stufe C zeigt
Ihnen, wie „Die Aktien-Analyse“ die fundamentale Sicherheit der Aktie einstuft.
Sanierung
Wiederherstellung der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit eines Unternehmens, z.B.
durch straffere Handhabung der Finanzen,
durch Kapitalrestrukturierung und durch Einbringung neuer Eigenmittel.
SMax
Im SMax (Small Cap Exchange) sind 126
kleine Werte gelistet, allesamt etablierte Firmen aus bewährten mittelständischen Branchen. Für die Zulassung müssen regelmäßig
Quartalsberichte vorgelegt werden, des Weiteren muss die Umstellung auf die internationale Rechnungslegung erfolgen.
Spekulation
Im Börsengeschäft: Eher kurzfristiges Engagement in Wertpapieren; Spekulation sorgt
neben der langfristigen Anlagetätigkeit für
zusätzliche Marktliquidität.
61
Glossar
Schaden
Im Versicherungsgeschäft werden folgende
Schadensbegriffe verwendet:
 Kaskoschaden: Schaden an beziehungsweise Verlust von Land-, Luft- und Wasserfahrzeugen
 Schadensabwicklung: Bearbeitung bzw.
Bezahlung von Schäden
 Schadensaufwand: Gesamtheit der Schadenszahlungen und Veränderung der
Schadensrückstellung in einem
Geschäftsjahr
T
Splitt
Aufteilung bestehender Aktien in solche mit
niedrigerem Nennwert, z.B. 50 Eur nominal
gesplittet im Verhältnis 10:1 ergeben für 1
Aktie à 50 Eur 10 Aktien à 5 Eur nominal.
Spread
Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.
Tagesgeld
Geld, über das die Marktteilnehmer schnell
verfügen können. Tagesgeldkonten sind besonders für Ihre kurzfristige Geldanlage geeignet, da sie im Gegensatz zu Girokonten attraktiv verzinst werden.
Stagflation
Konjunkturphase, die durch Wachstumsstillstand (Stagnation) und zugleich relativ hohem
Preisanstieg (Inflation) gekennzeichnet ist.
Technische Analyse
Aktien-Analyse anhand der Kursentwicklung
des Wertpapiers/der Gesamtheit der Wertpapiere. Gegensatz zu Fundamentale Analyse.
Stammaktien
Stammaktien (englisch: common stocks)
sind mit vollen Mitgliedschafts- und Vermögensrechten ausgestattet.
Technische Reaktion
Begriff der Chartanalyse: kurzfristige Gegenreaktion in einem Auf- oder Abwärtstrend.
Technische Rückstellungen
Gesamtheit des Prämienübertrags (im Lebensversicherungsbereich: des Deckungskapitals), der Schadensrückstellungen und
der Rückstellung für Gewinnbeteiligungen.
Stockdividende
Ausschüttung einer Dividende in Form von
Aktien.
Streubesitz
Die Anzahl von Aktien, die tatsächlich im
Publikumsbesitz sind, das heißt: nicht von
Großaktionären gehalten werden (englisch:
freefloat).
Technisches Ergebnis
Auch versicherungstechnisches Resultat genannt. Es umfasst die verdienten Prämien abzüglich der Provisionen, Gewinnanteile und
des Schadensaufwands.
Substanz
Bei der Unternehmensbewertung: Sachwert
des Umlauf- und Anlagevermögens des Unternehmens minus Verbindlichkeiten. Im Gegensatz dazu ergibt sich der Ertragswert aus
der Kapitalisierung des Brutto- oder Nettoertrags der Kapitalanlage.
Telefonhandel
Handel per Telefon, im Gegensatz zur Präsenzbörse (Handel an der Börse vor Ort);
auch Telefonverkehr genannt.
Tendenz
Neigung oder Trend eines Marktes, sich in einer bestimmten Richtung weiter zu entwickeln.
Substanzwert
Wert eines Unternehmens nach Abzug aller
Verbindlichkeiten; nicht zu verwechseln mit
dem ausgewiesenen Buchwert (bilanzielles
Eigenkapital).
Termingeschäfte
Kauf- oder Verkaufsverträge, bei denen die
gegenseitigen Leistungen nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Subvention
Unterstützung der öffentlichen Hand für ein
Unternehmen oder eine Branche oder eine
Region.
Tick
Die kleinste Einheit, um die sich ein Kurs
verändert (US-Aktien 1/8 $).
Timing
Das ist das Resultat der Finanzanalyse der „Aktien-Analyse“, die klare Einteilung der Aktien
in eine der 5 Timing-Gruppen. Hier sehen Sie,
wie „Die Aktien-Analyse“ die Kursentwicklung auf Sicht von 6 bis 12 Monaten relativ zur
Gesamtbörse einschätzt. Die Kursentwicklung
der Aktie wird u.a. kontinuierlich überwacht
und das Timing entsprechend angepasst. Die
aktuelle Liste mit allen Timingeinstufungen erhalten Sie mit jeder Aktualisierungslieferung.
SVFV
Abkürzung für Schweizerische Vereinigung
für Finanzanalyse und Vermögensverwaltung.
Glossar
Switch
Verkauf einer Anlage und gleichzeitiges Eingehen eines neuen Engagements.
Systematisches Risiko
Marktrisiko, das alle Aktien betrifft und
durch Diversifikation eliminierbar ist.
62
Tochtergesellschaft
Rechtlich selbstständiges, aber wirtschaftlich mit der Muttergesellschaft verbundenes
Unternehmen.
Variable Kurse
Fortlaufende Notierung der Kurse; in der
Schweiz: permanenter Handel.
Verbindlichkeiten
Schuldverpflichtungen; Fremdkapital.
Trading
Handel mit Wertpapieren, Devisen oder Rohstoffen.
Verdiente Prämie
siehe Prämie.
Turnaround
Umkehrsituation in einer fundamentalen Entwicklung; meistens eine klare Verbesserung
der Rentabilität.
Verfügbares Einkommen
Persönliches Einkommen abzüglich Einkommen- und sonstiger Steuern.
Verwässerung
Werteinbuße bei den bereits im Umlauf befindlichen Dividendenwerten einer Gesellschaft als Folge der Emission zusätzlicher
Aktien.
U
Überkauft/Überverkauft
Technischer Zustand eines Markts nach einer
länger andauernden starken Kursbewegung
nach oben oder unten (overbought/oversold).
Technische Indikatoren zeigen an, wie stark
überkauft/überverkauft der Markt ist.
Vinkulierung
Einschränkung der Übertragung der Aktien
aufgrund entsprechender Statutenbestimmungen der Aktiengesellschaft.
Volatilität
Ausmaß und Häufigkeit der Kursschwankungen von Wertpapieren (Aktien, Anleihen),
Devisen, Edelmetallen, Zinsen u.a.
Überschuldung
Die Schulden übersteigen das Vermögen einer Gesellschaft. Nicht zu verwechseln mit
dem Begriff Illiquidität.
Vorstand
Organ der AG, Geschäftsführung einer Aktiengesellschaft.
Umlaufvermögen
Jene Teile eines Vermögens, die im Betriebsprozess zum Umlauf bestimmt sind. Darunter
fallen neben den flüssigen Mitteln auch Waren und Kundenforderungen, die sich normalerweise rasch in flüssige Mittel umwandeln
lassen.
Vorzugsaktien
Ein Wertpapier, das ein Eigentumsinteresse
an einem Unternehmen darstellt und seinem
Eigentümer bei der Dividendenzahlung einen bevorrechtigten Anspruch gegenüber
Stammaktionären gibt. Dividenden von Vorzugsaktien (kumulative Dividenden) werden
ausgeschüttet, bevor Dividenden für
Stammaktien ausgezahlt werden. In der Regel ist dieser Vorteil mit dem Verlust des
Stimmrechts in der Hauptversammlung verbunden. Dafür bieten Vorzugsaktien eine
höhere Dividende als Stammaktien.
Umsatzrendite
Gewinn in Prozent vom Umsatz.
Unlimitierter Auftrag
Börsenauftrag ohne Kurslimit.
Unze
Gewichtseinheit: 31,1035 Gramm; gebräuchlich im internationalen Edelmetallhandel, wo
Preise in Dollar pro Unze angegeben werden.
W
Valoren
Wertpapiere.
Valuta
Bezeichnung für die Wertstellung von Buchungen. Andere Bezeichnung für Währung.
63
Glossar
Wachstumsraten
Große Unterschiede zwischen Umsatz- und
Gewinnwachstum im selben Zeitraum zeigen
z.B. an, ob sich die Gewinnmargen vergrößert
(Gewinn steigt schneller als Umsatz) oder
verkleinert haben. Wenn das Unternehmen
um weniger als rund 3 bis 5% pro Jahr
wächst, kann das Umsatzwachstum nur mit
V
Titel einer Emission gemäß den Bedingungen
im Emissionsprospekt zu übernehmen.
der durchschnittlichen Inflationsrate Schritt
halten. Real wächst das Unternehmen nicht,
was ein Rückschritt ist.
Zentralbank
Fed, EZB, Nationalbank.
Währung
Zahlungsmittel eines Landes.
Zertifikate
Partizipationsscheine, die Ihnen einen Anteil
an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Objekts ermöglichen. Beispiel: IndexZertifikate.
Wall Street
Straße in Downtown New York, an der sich
die New Yorker Börse (NYSE) befindet.
Wandelanleihe
Anleihe, deren Obligationen unter gewissen
Bedingungen in Aktien der betreffenden Gesellschaft umgewandelt werden können.
Zession
Abtretung von Forderungen an einen Dritten;
im Versicherungsbereich: Weitergabe von Risiken des Direktversicherers an den Rückversicherer gegen Zahlung eines Entgelts (Rückversicherungsprämie).
Wandelbare Vorzugsaktien
Vorzugsaktien, die unter gewissen Bedingungen in Stammaktien umgetauscht werden
können.
Zins
Entgelt für das zur Verfügung gestellte
Kapital.
Wechselkurs
Devisenkurs; Kurs, für den eine Währung in
eine andere getauscht werden kann.
Zinskurve
Normale Zinskurve: Langfristige Zinsen liegen über den kurzfristigen Zinsen. Inverse
Zinskurve: Kurzfristige Zinsen liegen über
den langfristigen Zinsen. Flache Zinskurve:
Zinsen bleiben konstant.
Wertpapiere
Schuldurkunden, mit denen ein Recht derart
verknüpft ist, dass es ohne Urkunde weder
geltend gemacht noch auf andere übertragen
werden kann.
Zinsmarge
Im Bankgeschäft: Marge (Unterschied) zwischen dem durchschnittlichen Zins für ausstehende Kredite und den Finanzierungskosten (z.B. Sparzinsen).
Working Capital
Netto-Umlaufvermögen.
Zinssatz
Die in Prozent ausgedrückte und aufs Jahr
berechnete Verzinsung des Kapitals.
X
Xetra
Elektronisches Handelssystem für den Kassamarkthandel von Wertpapieren.
Zwillingsaktie
Aktie, die Vermögens- und Stimmrechte an
zwei Gesellschaften vereint; die Titel sind
untrennbar miteinander verbunden.
Glossar
Z
Zahlungsfähigkeit
Fähigkeit des Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Zwischenbilanz
Bilanz eines Unternehmens zu einem Termin,
der zwischen den normalen jährlichen Rechnungsabschlussterminen liegt.
Zahlungsunfähigkeit
Unfähigkeit des Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Gefahr der Insolvenz.
Zyklik
Die Zyklik, eingeteilt in tief, mittel und hoch,
zeigt, wie konjunkturabhängig das Unternehmen ist.
Zeichnung
Durch die Zeichnung einer bestimmten Anzahl von Wertpapieren verpflichtet sich der
Zeichner, im Falle der definitiven Zuteilung
Zyklische Aktien
Aktien, deren fundamentale Entwicklung
mehr oder weniger vom Konjunkturverlauf
abhängig ist.
64
Impressum
Die Aktien-Analyse
Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte
(ISBN 978-3-8125-0204-7, ISSN 0944-7598)
Internet: http://www.aktien-analyse.de (Hier kännen Sie alle Unternehmensanalysen einzeln im
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Begleitbrief des Chefanalysten Volker Gelfarth und auf der Titelseite der jeweils aktuellen
Gesamtübersicht.)
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