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Magazin - hkk

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Magazin
Ausgabe 02 | 2014
Informationen rund um Ihre Gesundheit.
Besser leben
mit Bewegung
Wie Sport
den Körper
verändert
Interview mit Jens Spahn | „Mehr Transparenz, mehr Qualität“
Sicher ist sicher | Bei der Wahl des Krankenhauses kritisch sein
Liebe Leserinnen und Leser,
Unsere Themen
Top-Themen
Sport ist gut fürs eigene Wohlbefinden, beugt Krankheiten vor
und fördert die Gesundheit. In moderater Form hilft körperliche Bewegung sogar bei chronischen Erkrankungen. Auf den
folgenden Seiten lesen Sie mehr über die Auswirkungen von
Sport und Bewegung auf den gesunden und den kranken Körper sowie die verschiedenen Arten der Motivation.
100 Euro hkk-Dividende erhalten alle Personen, die am 1. Dezember 2014 Mitglied der
hkk sind, sowie alle Personen, die am selben Tag hkk-familienversichert sind und zuvor
im selben Jahr mindestens 30 Kalendertage beitragspflichtiges hkk-Mitglied waren. Die
Auszahlung erfolgt im März 2015 als Scheck. Sie entfällt bei Beitragsschulden sowie für
Mitglieder, bei denen die Beiträge vollständig von Dritten getragen oder übernommen
werden und die Dividende auf eine Sozialleistung angerechnet wird.
Immer in Ihrer Nähe!
Persönliche Beratung –
Gesundheit
& mehr
hkk-Geschäftsstellen
und -Servicepunkte
Gut versichert
Auch unser Gesundheitssystem ist derzeit in Bewegung. Nach
einigen Monaten der „Eingewöhnung“ verfolgt die neue Regierung nun ihre konkreten Ziele. Wir haben mit Kennern der
Branche – Ronald-Mike Neumeyer, hkk-Verwaltungsratsvorsitzender, und Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher
der CDU/CSU – über die aktuellen Themen gesprochen.
News
In unseren Geschäftsstellen sind wir persönlich für Sie
da. Informationen zum Kassenwahlrecht bekommen Sie
auch in den Servicepunkten. Adressen, Öffnungszeiten
und Telefonnummern finden Sie unter hkk.de.
20 Geschäftsbericht 2013
hkk weiter auf Erfolgskurs
In dem Interview
ab Seite 4 können
Sie unter anderem
lesen, dass uns
ein Thema zurzeit
besonders beschäftigt: die Einführung
des kassenindividuellen Zusatzbeitrags
im kommenden
Jahr. Schon heute
ist klar: Die hkk
wird weiterhin
eine der Kassen
mit dem besten
Preis-Leistungs-Verhältnis sein. Die Finanzkraft der hkk wurde
übrigens jüngst von Focus Money zum wiederholten Mal mit
dem Prädikat „extrem stark“ ausgezeichnet.
23 Gesundheitsinfos per E-Mail
Bestellen Sie den monatlichen
hkk-Newsletter
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim
Lesen des hkk Magazins. Bleiben Sie immer in Bewegung –
Ihrer Gesundheit zuliebe!
Schnell und kompetent am Telefon –
die hkk-Kundenberatung
8 Besser leben mit Bewegung
Wie Sport den Körper verändert
12 laufschuhe an und los
Joggen liegt im Trend
Montags bis freitags erreichen Sie unsere Kunden­
beratung von 8 bis 20 Uhr. Unter den Telefonnummern
0421 3655-0 und 0800 2 555444 bekommen Sie
eine individuelle Beratung. Ein Fax können Sie uns
unter 0421 3655-3700 schicken.
Kritik, Anregungen und Ihre Ideen nehmen wir
4gerne
Interview
Spahn,
6 Rundum gut versichert
untermit
derJens
kostenlosen
Telefonnummer
gesundheitspolitischer Sprecher
Drei neue Zusatzprodukte der LVM
0800 1 455255 entgegen.
der CDU/CSU, und Ronald-Mike
Neumeyer, Vorsitzender des
hkk-Verwaltungsrates
Rund um die Uhr – hkk im Internet
„Mehr Transparenz, mehr Qualität“
12 Sport und Motivation
„Setzen Sie sich Zwischenziele“
14 Koronare Herzerkrankungen
Training für ein starkes Herz
16 Interview mit Prof. Dr. med. Rainer
Hambrecht
„Bewegung wirkt wie ein Medikament“
7 Medikamente
Der Beipackzettel: (k)ein Buch mit
sieben Siegeln
Bequem von zuhause oder unterwegs finden Sie
18 Sicher ist sicher
unter hkk.de alle Informationen für Ihre
Bei der Wahl des Krankenhauses
Gesundheit und viele Extras.
kritisch sein
Nutzen Sie als hkk­Kunde auch die Vorteile unserer
Checkliste für die richtige
Internetfiliale. Sie erhalten dort exklusive19Angebote
Wahl
des Krankenhauses
und wertvolle Tipps.
Möchten Sie uns eine E­Mail schreiben?
Unter info@hkk.de sind wir immer für Sie da.
BESUCHEN SIE UNS AUCH AUF:
23 hkk Magazin auch online!
UNSER SERVICE FÜR SIE
Wichtiger Hinweis
Weitere Informationen in dieser Broschüre
Weitere Informationen im Internet
02 | 2014
Michael Lempe,
Vorstand
Unsere Extraleistungen für Sie
Webcode:
2
Herzlichst
Ihr
Webcode im Suchfeld auf hkk.de
eingeben und schnell Artikel finden
02 | 2014
3
GESUNDHEIT & MEHR | „MEHR TRANSPARENZ, ...“
Neumeyer: Wir befürworten die Initiative, stärker
in Versorgungsforschung zu investieren. Durch die
Erkenntnisse dieser qualitätsorientierten Weiterentwicklung kann die Patientensicherheit erhöht werden. Denn
qualitativ schlechte Behandlungen sind immer noch ein
großes Gesundheitsrisiko für Patienten.
Auch bei der Finanzierung von Krankenhäusern soll
die Qualität zukünftig eine Rolle spielen. Doch die
­Reformpläne zur Krankenhausversorgung sehen ja
noch viele andere Punkte vor …
Interview
„Mehr Transparenz, mehr Qualität“
Wichtig, kompliziert und ständig in Bewegung: Die
Gesundheitspolitik bestimmt, wie gut die medizinische Versorgung der Bürger ist – und ob sie bezahlbar bleibt. Über die aktuellen Themen sprachen wir
mit Jens Spahn, dem gesundheitspolitischen Sprecher
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Ronald-Mike
Neumeyer, dem Vorsitzenden des hkk-Verwaltungsrates.
Das Interview führte Maike Kromminga
Ab 2015 legen die Krankenkassen die Beiträge wieder
selbst fest – mit dem einkommensabhängigen Zusatzbeitrag. Dieser stellt ja keine Beitragserhöhung dar,
sondern eine Umwandlung des bisher auf 0,9 Prozent
gesetzlich festgelegten Beitragsanteils, den ausschließlich die Mitglieder bezahlen. Herr Spahn, was
will die Bundesregierung damit erreichen?
Jens Spahn und Ronald-Mike Neumeyer
Stichwort Qualitätsorientierung – es soll ein neues
Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen gegründet werden. Was werden seine
Hauptaufgaben sein und was haben die Patienten
davon?
Spahn: Wir wissen heute immer noch viel zu wenig über
die Qualität der Versorgung von Patienten – obwohl die
entsprechenden Daten eigentlich vorliegen, nur leider
an vielen verschiedenen Stellen. Zum Beispiel können wir heute meist nicht sagen, welche Operationen
eigentlich Nachbehandlungen sind, weil die ursprüngliche Operation nicht erfolgreich war. Das Qualitätsinstitut soll all diese Daten anonymisiert zusammenführen,
so dass wir endlich erfahren, wie gut die Versorgung in
Deutschland wirklich ist. Das schafft mehr Transparenz
für alle: Ärzte, Krankenhäuser, Kassen und vor allem für
die Patienten. Das ermöglicht zielgerichtete Verbesserungen.
Spahn: Die Versicherten können die Angebote der
verschiedenen Krankenkassen auch künftig schnell und
einfach miteinander vergleichen – und möglicherweise
wechseln. Das schafft die notwendige Transparenz und
stärkt den Wettbewerb. Gleichzeitig werden die Arbeitgeber von weiter steigenden Krankheitskosten entlastet. Es ist wichtig, dass diese Kosten nicht automatisch
die Arbeit teurer machen, denn das würde Arbeitsplätze
gefährden.
4
02 | 2014
Neumeyer: Hier gilt: Einzelverträge mit ausgewählten
Krankenhäusern, Zuschläge für hohe Qualität und die
Möglichkeit, Krankenhäusern mit dauerhaft schlechter
Qualität zu kündigen – das würde die Patientensicherheit stärken. Darüber hinaus wünschen wir uns in
überversorgten Ballungsgebieten Umstrukturierungshilfen, mit denen Anreize zur Schließung von einzelnen
Abteilungen oder ganzen Häusern gegeben werden
können. Umgekehrt muss auf dem Land dafür gesorgt
werden, dass die Grund- und Notfallversorgung jederzeit sichergestellt ist.
Sie fordern, dass Patienten einen besseren Zugang zu
neuartigen Behandlungsmethoden erhalten. Dafür ist
ein Innovationsfonds in Höhe von jährlich 300 Millionen Euro angekündigt. Was steckt dahinter?
Spahn: Der Innovationsfonds verfolgt zwei Ansätze:
Ein Großteil der finanziellen Mittel soll für konkrete
Leistungen zur Verfügung gestellt werden, die über die
bisherige Regelversorgung hinausgehen. Das kann zum
Beispiel der Einsatz von Telemedizin in unterversorgten
ländlichen Gebieten sein, wo also beispielsweise Blutdruck- oder Blutzuckerwerte der Patienten von zu Hause
aus an den Arzt übermittelt werden. Darüber hinaus
stellen wir 75 Millionen Euro für die Förderung der Versorgungsforschung zur Verfügung, denn da haben wir
in Deutschland erheblichen Aufholbedarf.
Wie bewerten Sie als Vertreter der hkk diese Umstellung, Herr Neumeyer?
Neumeyer: Neben der besseren Transparenz ist das
neue Preismodell für die Mitglieder gerechter, da sich
der Beitrag am Einkommen orientiert: Gutverdiener
zahlen mehr, Geringverdiener weniger. Generell werden
hkk-Versicherte von einem besonders günstigen Beitragssatz profitieren.
Spahn: Immer mehr Krankenhäuser arbeiten defizitär, gleichzeitig haben wir aber Überkapazitäten. Die
Beschäftigten in den Krankenhäusern arbeiten häufig
am Limit, weil aufgrund fehlender Investitionsmittel am
Personal gespart wird. Darüber hinaus werden in bestimmten Bundesländern zum Beispiel viel mehr Hüftund Knieoperationen durchgeführt als anderswo. Immer
mehr Geld in dieses System zu stecken, kann nicht die
Lösung sein. Wir müssen vielmehr eine zukunftsfähige,
qualitätsorientierte Struktur entwickeln. Das Krankenhaus der Zukunft soll gut, gut erreichbar und sicher sein.
Jens Spahn, 34, ist gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSUBundestagsfraktion. Der studierte Politikwissenschaftler sitzt seit 2002 im
Deutschen Bundestag.
Neumeyer: Das finden wir gut. Wichtig ist nur, dass nicht
irgendwelche Anbieter viel Geld aus einem Bundes-
Ronald-Mike Neumeyer, 53, ist seit 2005 Vorsitzender des hkk-Verwaltungsrates und wechselt sich in dieser Funktion seit 2011 jährlich mit
Roland Schultze ab
topf erhalten, ohne dass sich die Patientenversorgung
wirklich verbessert. Daher müssen die Gelder von den
Krankenkassen verwaltet werden, die dann Einzelverträge mit bestimmten Anbietern schließen und die Ergebnisse überwachen können. Dafür haben wir schon viele
gute Ideen – zum Beispiel Projekte, die verhindern, dass
pflegebedürftige Menschen miteinander unverträgliche
Arzneimittel einnehmen. Dieses Problem führt heute zu
vielen vermeidbaren Krankenhauseinweisungen.
INFO
Gut zu wissen!
2015 profitieren
hkk-Kunden doppelt:
zum einen von dem
dauerhaft günstigeren
Beitragssatz und zum
anderen von den
100 Euro hkkDividende für 2014,
die im Frühjahr 2015
ausgezahlt werden.
Vielen Dank für das Gespräch!
Was ist der kassenindividuelle
Zusatzbeitrag?
Ab dem 1. Januar 2015 wird die Finanzierung der
gesetzlichen Krankenversicherungen neu geregelt:
Zukünftig gibt es einen Beitragssatz von 14,6 Prozent,
der wie bisher je zur Hälfte von den Arbeitnehmern
und Arbeitgebern getragen wird. Dazu kommt ein
einkommensabhängiger Zusatzbeitrag, der vom
Arbeitnehmer alleine zu zahlen ist. Künftig wird er
jedoch nicht mehr vom Gesetzgeber festgelegt (2014:
0,9 Prozent), sondern von der einzelnen Krankenkasse.
Die bisherigen pauschalen Zusatzbeiträge beziehungsweise Prämienausschüttungen (bei der hkk die
Dividende) entfallen. Wie hoch die Beiträge der einzelnen Kassen sein werden, steht erst Ende 2014 fest. So
viel kann jedoch schon verraten werden: Die hkk plant
einen günstigeren Beitragssatz als heute, weit unter
dem Durchschnitt der Wettbewerber. Mitte Dezember
werden wir Sie in der nächsten Ausgabe des hkk
Magazins über den neuen Beitragssatz informieren.
02 | 2014
5
GUT VERSICHERT | DREI NEUE ZUSATZPRODUKTE DER LVM
Rundum gut versichert
Medikamente
Drei neue Zusatzprodukte der LVM
Der Beipackzettel: (k)ein
Buch mit sieben Siegeln
WICHTIG
Wichtiger Hinweis:
Bei den drei neuen
Produkten gibt es
Leistungs- oder Summenbegrenzungen,
die jeweils in den
zugehörigen Tarifbedingungen genau
geregelt sind.
Die hkk bietet Ihnen einen umfassenden Versicherungsschutz rund um Ihre Gesundheit. Für alle, die
mehr wollen, gibt es von unserem Kooperationspartner lVM jetzt drei neue private Zusatzbausteine.
Diese lassen sich ideal miteinander – und mit den
weiteren Kranken- und Pflegezusatztarifen der lVM –
kombinieren.
lVM-Natur
für naturheilkundliche Behandlungen durch Ärzte oder
Heilpraktiker. Umfasst auch osteopathische und chiropraktische Behandlungen sowie die der traditionellen
chinesischen Medizin (gemäß Hufelandverzeichnis).
80 Prozent der Kosten werden übernommen. Das gilt
auch für Arznei- und Verbandmittel sowie Laboruntersuchungen, die im Rahmen der naturheilkundlichen
Therapien anfallen.
Interessieren Sie sich für das Angebot? Dann füllen Sie einfach
diesen Coupon vollständig aus und schicken Sie ihn an die:
LVM Krankenversicherungs-AG, Kolde-Ring 21, 48126 Münster
Sie können auch ein Fax senden: 0251 702-991171
COUPON
Name
Bitte schicken Sie mir
unverbindlich ausführliche Informationen
(bitte ankreuzen) zum:
Männlich
Vorname
Weiblich
Geburtsdatum
lVM-Check
ist das optimale Angebot für besonders Gesundheitsbewusste. Zahlreiche Vorsorgeleistungen werden
übernommen: spezielle Untersuchungen für Kinder, das
Hautscreening zur Krebsfrüherkennung und erweiterte
Schwangerschaftsvorsorge wie der Hirnleistungscheck
und 3D-Ultraschall. Ebenfalls inklusive sind zahlreiche
Schutzimpfungen über den gesetzlichen Umfang hinaus.
Für den Abschluss ist keine Gesundheitsprüfung nötig.
lVM-A&O
versorgt Augen und Ohren: Die LVM übernimmt
80 Prozent der Kosten für Sehhilfen und 100 Prozent
für Hörgeräte – nach Abzug der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Darüber hinaus werden innovative
Behandlungsmethoden wie Augenlaseroperationen
unterstützt, die Brillen und Kontaktlinsen überflüssig
machen. Eine pauschale Einmalzahlung bei unfallbedingter Blind- oder Taubheit rundet das Paket ab.
Alle drei Tarife können nur ergänzend zu einem weiteren lVM-Tarif abgeschlossen werden. Das heißt, Sie
wählen entweder zwei der neuen Tarife aus oder Sie
ergänzen einen mit einem anderen Zusatztarif aus der
Produktpalette der lVM-Krankenzusatzversicherung.
LVM-Check
hkk-Mitgliedsnummer
LVM-Natur
(siehe Krankenversichertenkarte)
LVM-A&O
Straße/Hausnummer
weiteren
ZusatzschutzAngebot der LVM
Postleitzahl
Ort
Telefonnummer
E-Mail
Datum/Unterschrift
6
02 | 2014
Lassen Sie sich in einer der bundesweit 2.200 LVMAgenturen beraten. Oder rufen Sie an: Unter
0251 702-5638 stehen Ihnen montags bis donnerstags
von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 17 Uhr
LVM-Mitarbeiter zur Verfügung.
Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich einverstanden, dass die
LVM Krankenversicherungs-AG die zur Verfügung gestellten Daten
ausschließlich zu den vorgenannten Zwecken erhebt, speichert und
verarbeitet. Eine Weitergabe meiner Daten an die hkk Erste Gesundheit
oder an Dritte erfolgt nicht. Mir ist bewusst, dass ich diese Erklärung
jederzeit widerrufen kann.
Jeder gesetzlich Versicherte in Deutschland nimmt
theoretisch 1,5 Arzneimittel pro Tag zu sich – deutlich
mehr als in vergangenen Jahren. Der Beipackzettel ist
bei der Einnahme von Medikamenten eine wichtige
lektüre, allerdings nicht immer ganz einfach zu verstehen. Sabine Adrian-Jötten, Beratungsapothekerin
im ambulanten Versorgungsmanagement der hkk,
erklärt, worauf Sie unbedingt achten sollten:
1.
Die vier wichtigsten „Kapitel“ sind …
die Themen Wechselwirkungen, Gegenanzeigen,
Dosierungsanleitung sowie Vorsichtsmaßnahmen oder
Warnhinweise. Werden zum Beispiel verschiedene Medikamente zur gleichen Zeit eingenommen, so können
sich deren Wirkungen gegenseitig aufheben oder verstärken. Das kann unter Umständen zu unerwünschten
Effekten, den so genannten Wechselwirkungen, führen.
2.
4.
Was bedeuten die Häufigkeitsangaben zu
Nebenwirkungen tatsächlich?
Nebenwirkungen treten relativ selten auf. Dennoch
sind Hersteller von Medikamenten dazu verpflichtet, im
Beipackzettel zu dokumentieren, was wie häufig auftreten könnte. Zur Orientierung finden sich oft folgende
Hinweise:
„sehr häufig“: mehr als einer von 10 Behandelten zeigt
diese Nebenwirkung
„häufig“: mehr als einer von 100 Behandelten zeigt
diese Nebenwirkung
„gelegentlich“: mehr als einer von 1.000 Behandelten
zeigt diese Nebenwirkung
„selten“: mehr als einer von 10.0000 Behandelten zeigt
diese Nebenwirkung
„sehr selten“: weniger als einer von 10.000 Behandelten
zeigt diese Nebenwirkung
Sabine Adrian-Jötten,
Beratungsapothekerin im
ambulanten Versorgungsmanagement der hkk
Was zu tun ist, wenn Nebenwirkungen tatsächlich
auftreten, ist ebenfalls im Beipackzettel beschrieben.
Wenn Sie etwas nicht verstehen …
dann sollte in jedem Fall Rat bei Ihrem Apotheker
oder Arzt eingeholt werden, und zwar in dieser Reihenfolge. Der erste Weg führt in die Apotheke, denn: Ärzte
behandeln Krankheiten – und die Apotheker kennen die
Medikamente samt ihrer Wirkung. Im Zweifelsfall setzt
sich der Apotheker mit dem Arzt in Verbindung.
3.
Wenn eine vom Arzt verschriebene Dosierung
nicht mit der im Beipackzettel genannten Anleitung
übereinstimmt …
gilt primär die vom Arzt verschriebene Anwendung. Bei
Unsicherheiten sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.
02 | 2014
7
TITElTHEMA | WIE SPORT DEN KÖRPER VERÄNDERT
W
ir Menschen sind nicht zum Sitzen gemacht –
im Gegenteil: Unser Körper ist auf ein leben
in Bewegung ausgerichtet. Doch während
es für unsere Vorfahren ohne Auto und Kühlschrank (über-)lebenswichtig war, gut zu Fuß zu sein,
beschränkt sich unsere körperliche Aktivität oft auf den
Gang zum nächsten Supermarkt oder den Spaziergang
am Wochenende. Dabei lohnen sich regelmäßige
Bewegung und ein sportliches Training in vielerlei
Hinsicht.
Muskeln, Herz und Stoffwechsel
Besser leben
mit Bewegung
Wie Sport
den Körper
verändert
Egal, ob laufen, schwimmen oder
rudern: Wer (wieder) anfängt,
Sport zu treiben, bekommt das
schnell in der beanspruchten
Muskulatur zu spüren. „Tatsächlich laufen die primären
Veränderungen eines körperlichen Trainings in der Muskulatur ab. Sie wird stärker durchblutet,
hat eine bessere Funktion und kann leichter das
Stoffwechselzwischenprodukt Laktat verarbeiten. Aber
auch die Muskelfaser selber wird kräftiger und für die
Ausdauerleistung mehr mit Energiespeicher gefüllt und
versorgt“, erklärt Prof. Dr. med. Herbert Löllgen, Facharzt
für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin sowie
Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
Regelmäßiger Sport hat zudem Auswirkungen auf
die Herz-Kreislauf-Funktion. Da das Herz mit der Zeit
kräftiger und größer wird, nimmt es mehr Sauerstoff
auf. Zum Vergleich: Bei Untrainierten kann das Herz
unter starker körperlicher Beanspruchung pro Minute
maximal 20 Liter Blut durch den Körper pumpen, bei
Ausdauersportlern dagegen bis zu 35 Liter. Dadurch
schlägt ein Sportlerherz in Ruhe auch seltener (40 bis 50
Schläge pro Minute) als das von Nichtsportlern (60 bis
8
02 | 2014
90 Schläge pro Minute). „Es arbeitet sozusagen ökonomischer“, fasst der Sportmediziner die Effekte zusammen.
Nicht zuletzt beeinflusst regelmäßige körperliche
Aktivität zahlreiche Stoffwechselvorgänge positiv. Beispielsweise wird Blutzucker (Glukose) besser verarbeitet,
wodurch langfristig das Diabetes-Risiko sinkt. Auch der
Hormonhaushalt verändert sich. So belegen zahlreiche
Studien, dass der Körper bei regelmäßiger Bewegung
weniger Stresshormone wie Adrenalin und
Noradrenalin ausschüttet. Gleichzeitig verbessert sich die Entspannungsfunktion des
autonomen (vegetativen) Nervensystems,
das lebenswichtige Funktionen wie
Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel kontrolliert. Prof.
Löllgen: „Wer sich regelmäßig bewegt,
kann sich leichter wieder entspannen und
erholen und lässt sich durch Stress nicht so
stark beeinflussen.“
INFO
Die hkk unterstützt
die sportmedizinische
Untersuchung im
Rahmen des mehr-fürmich-Guthabens alle
zwei Jahre mit bis zu
60 Euro für die Erstuntersuchung und
120 Euro für die
Erst- und Folgeuntersuchung. Mehr Infos
auf hkk.de/mehr-fürmich.
Webcode: 3020
Dass Sport sogar unser Erbgut nach kurzer Zeit
verändert, konnte ein Forscherteam um Juleen Zierath
vom Karolinska Institutet in Stockholm (Schweden) nachweisen: Danach löst ein Muskeltraining
blockierende Ablagerungen an der DNA der
Muskelzellen. Dies könnte nach Angaben der
Forscher auch erklären, warum regelmäßige
Bewegung das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weitere Krankheiten
senkt. Sportmediziner um Prof. Dr. Uwe Tegtbur
von der Medizinischen Hochschule Hannover
fanden zudem heraus, dass regelmäßiger
körperlicher Einsatz die Telomere, die
unsere Chromosomen-Enden wie eine
Art Schutzkappe umgeben, um sechs
Prozent wachsen lässt. Dadurch
kann Sport das biologische Alter
umgerechnet um bis zu 15 Jahre
senken.
02 | 2014
9
TITElTHEMA | WIE SPORT DEN KÖRPER VERÄNDERT
Bewegung auf Rezept
INFO
Mit den hkk-Gesundheitskursen aus dem
Bereich Bewegung
finden sowohl
Sportanfänger jeden
Alters den Einstieg in
ein sinnvolles Training
als auch Aktive neue
Sportimpulse. Und
wer noch auf den letzten Anstoß wartet, um
ins Fitness-Studio zu
gehen: Viele Anbieter
gewähren hkk-Kunden Rabatte. Mehr
Infos auf hkk.de.
Webcode: 1070
Von den positiven Effekten profitieren nicht nur Gesunde, sondern auch Kranke. „Neben der Muskelfunktion
werden auch der Bewegungsablauf und die Flexibilität
verbessert. Das heißt, dass sich selbst Schwerkranke
wieder besser bewegen können und neuen Spielraum in ihrem Lebensumfeld gewinnen“, so Mediziner
Löllgen. „Zudem ist körperliche Aktivität die einzige
Maßnahme, die das Auftreten von Demenz verhindern
oder zumindest verzögern kann.“
will, sollte die Mindestdauer für eine Trainingseinheit
jedoch bei 15 bis 20 Minuten liegen“, so Prof. Löllgen.
Auch durch ein hochintensives Intervalltraining (HIT)
mit abwechselnden Belastungs- und Erholungsphasen
kann man die Leistungsfähigkeit in relativ kurzer Zeit
verbessern. Wermutstropfen: Wird das Training nicht
weitergeführt, geht der Effekt schnell wieder zurück.
Sportmediziner Löllgen rät zu einem moderaten Ausdauertraining als Basis und einem zusätzlichen Intervalltraining – etwa, indem man beim Joggen immer mal
wieder einen kurzen Sprint einlegt.
Oftmals kann Sport sogar Pillen ersetzen. Wie eine groß
angelegte Studienauswertung der London School of
Economics and Political Science mit rund 340.000 Teilnehmern ergab, ist Bewegung bei Herzerkrankungen
und der Vorbeugung von Diabetes ebenso wirksam wie
Medikamente. Bei Schlaganfall-Patienten kann Sport
sogar besser vor Todesfolge schützen als Arzneimittel.
Wichtig bei vorliegenden Erkrankungen und/oder
körperlichen Einschränkungen ist jedoch eine dosierte
und individuell angepasste körperliche Aktivität.
Dementsprechend sollten Patienten möglichst unter
regelmäßiger medizinischer Kontrolle trainieren oder
sich zumindest einer ärztlichen Beratung und Vorsorgeuntersuchung unterziehen.
Wichtig ist es, neben der Ausdauer auch Kraft und Beweglichkeit zu trainieren. Dadurch wird die Gesamtfunktion des Körpers verbessert, die Stabilität gesteigert und
die Sturzneigung verringert. Das zahlt sich vor allem
im Alter aus: Man wird sicherer in allen Bewegungen
des täglichen Lebens und kann sogar (wieder) größere
Gewichte heben. Wer kein Krafttrainingsgerät zu Hause
hat: Es gibt auch einfache Übungen, die man in einem
Kurs (Sportverein oder Fitness-Studio) erlernen kann.
Für mehr Beweglichkeit sollte man sich sechs bis acht
Übungen zeigen lassen und diese regelmäßig zu Hause
weiterführen.
Vielseitig trainieren
Sportmediziner empfehlen, dreimal wöchentlich
mindestens 50 Minuten (150 Minuten in der Woche) bei
moderater Intensität zu trainieren. Moderat bedeutet,
dass man das Training gut absolvieren und sich beispielsweise nebenbei noch unterhalten kann. Möchte
man intensiver trainieren, genügen auch dreimal in der
Woche 25 Minuten (75 Minuten wöchentlich). Gut zu
wissen: Auch mehrfache kurze Belastungsphasen am
Tag summieren sich zu einem Gesamteffekt auf. „Wenn
man wirklich effektiv etwas für seine Gesundheit tun
10
02 | 2014
Während sich jüngere, gesunde Menschen durchaus
körperlich fordern können, ist für Ältere und Kranke das
Entscheidende, dass sie überhaupt wieder anfangen,
sich regelmäßig zu bewegen. Prof. Löllgen rät in diesem
Fall, drei- bis viermal pro Woche spazieren zu gehen
oder Treppen zu steigen, anstatt die Rolltreppe oder den
Fahrstuhl zu benutzen. Ist diese Hürde überwunden,
kann ein sportliches Ausdauertraining folgen. Besonders
günstig sind Nordic Walking, Fahrrad fahren, schwimmen oder auch tanzen. Am besten sollte man mehrere
Sportarten ausprobieren und sich für diejenige entscheiden, die einem am meisten Spaß macht. Dann ist die
Wahrscheinlichkeit groß, dass man auch dabei bleibt.
BEWEGUNG VON ANFANG AN
Eltern können die Bewegungsentwicklung ihres
Kindes von Geburt an unterstützen. Schon Säuglinge
sollten genug Bewegungsfreiheit haben, rät Prof.
Christine Graf, Sportmedizinerin im Netzwerk Gesund
ins Leben. So ist es sinnvoll, das wache Baby ab und
zu auf den Bauch zu drehen oder auf einer Krabbeldecke frei strampeln zu lassen. Babys, die sich bereits
früh viel bewegen dürfen, entwickeln eine gute
Kopf- und Körperhaltung. Und nicht nur das: Prof. Dr.
Gerald Hüther, Neurobiologe und Hirnforscher an der
Universität Göttingen, fand heraus, dass die Bewegungen durch langes Krabbeln die Hirnentwicklung
fördern. Auch Schulsport ist wichtig. So zeigen mehrere Untersuchungen, dass eine tägliche Sportstunde
die Lernleistung fördert.
Grundsätzlich sollten Kinder spielerisch ihre Potenziale, Talente und Begabungen ausprobieren können
und Zeit haben, herauszufinden, was ihnen Spaß
BUCHTIPP + VERlOSUNG
In dem Buch „Die Heilkraft der Bewegung“ beschreibt Medizinjournalist Jörg Blech, wie körperliche Bewegung hilft, Krankheiten zu
besiegen; erschienen in den S. Fischer Verlagen; Preis 9,99 Euro.
Verlosung:
Hier können Sie eines von zehn Exemplaren gewinnen! Einfach
den Webcode auf hkk.de in die Suchmaske eingeben und an der
Verlosung teilnehmen. Die Teilnahme ist bis zum 22. Oktober 2014
möglich. Wir wünschen viel Glück!
macht. Für Eltern bedeutet dies: ihr Kind nicht zu früh
zu bestimmten Leistungen bringen oder ihm Sportarten „vorschreiben“, sondern darauf achten, welche
Bewegungen ihm Freude machen: eher Springen,
Klettern oder Balancieren – allein oder in Gemeinschaft?
Aus neurobiologischer Sicht ist Mannschaftssport
besonders günstig, weil das Kind hier seine Bewegungsmuster mit denen anderer abstimmen muss.
Dabei lernt es neben den erforderlichen Bewegungsmustern auch, auf andere zu achten. Das fördert die
Ausbildung der dazu erforderlichen Vernetzungen im
Frontalhirn mit Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen
und Impulskontrolle, die später im Leben wichtig sind.
Doch auch wenn ein Kind keine Sportart mag, sei dies
Hüther zufolge kein Problem. So werde sich ein Kind,
dem es gut geht, im Rahmen seiner Möglichkeiten
immer optimal bewegen.
TIPP
Online fitter werden
– das versprechen
zahlreiche Lauf-Apps
für das Smartphone.
Viele Programme
zeichnen Geschwindigkeit und Strecke
auf, ermöglichen das
Navigieren mit einer
Karte, integrieren
Musikplayer, das
Einbinden von Fotos
oder das Führen von
Lauftagebüchern. Eine
Übersicht über die
wichtigsten Lauf-Apps
gibt es z. B. unter
www.joggen-online.
de/blog/lauf-apptest.html.
hkk med – SPORT UND BEWEGUNG
Vom 22. September bis zum 22. Oktober 2014 beantwortet ein Expertenteam Fragen rund um das
Thema Sport und Bewegung. Erfahren Sie zum Beispiel, welche Sportart sich für Anfänger eignet, wie
man Überlastungen vermeidet und wie man durch
gesunde Ernährung sportliche Aktivitäten unterstützt.
Das hkk med Beratungstelefon ist rund um die Uhr
kostenlos unter 0800 2 555445 erreichbar.
Webcode: 1030
02 | 2014
11
Mehr Übungen
finden Sie auf
hkk.de/laufübungen.
Für immer mehr Menschen heißt es:
Laufschuhe an und los! Doch dabei
sollte man nicht vergessen, sich vor
dem Lauf aufzuwärmen und danach
den Körper zu dehnen. hkk-Mitarbeiterin Wiebke Wohlenberg zeigt, wie
es geht.
RUMPF–GESÄSS–BEINE
Webcode: 3280
So geht‘s: Stellen Sie sich auf das
rechte Bein. Den linken Fuß legen
Sie auf den rechten Oberschenkel
und ziehen die Zehenspitzen
heran. Gehen Sie nun in die Kniebeuge und halten Sie diese.
Wiederholungen: 2–3 Sätze,
10–20 Sekunden halten
Tipp: Zehenspitzen heran­
gezogen lassen und Oberkörper
gerade halten
Ausfallschritt mit Drehung
So geht‘s: Stellen Sie sich hüftbreit hin und falten Sie Ihre
Hände vor dem Brustkorb. Machen Sie mit dem rechten
Bein einen großen Schritt nach vorne und führen Sie Ihr
linkes Knie in Richtung Boden, der Unterschenkel bleibt
parallel zum Boden. In dieser Haltung verweilen Sie kurz,
dann drehen Sie Ihren Oberkörper über das vordere Bein
nach rechts. Kommen Sie zurück in die Ausgangsposition
und wechseln Sie die Seite.
Wiederholungen: 2–3 Sätze, 10–15 Wiederholungen
Tipp: Erst sicher im Ausfallschritt stehen, bevor rotiert wird
ARME–RÜCKEN
Joggen liegt im Trend
TIPP
Dehnung
GESÄSS
Laufschuhe an und los
GESÄSS–BEINE
TITELTHEMA | WIE SPORT DEN KÖRPER VERÄNDERT
Springen
So geht‘s: Stellen Sie sich gerade hin, die Füße stehen
schulterbreit, die Zehenspitzen leicht nach außen drehen.
Stützen Sie Ihre Hände an den Hüften auf. Nun beugen Sie
beide Knie leicht und springen ab. Landen Sie sanft wieder
in den Sprung hinein.
Wiederholungen: 2–3 Sätze, 10–15 Wiederholungen
Tipp: Beim Landen in den Knien leicht nachgeben
Armstütz
So geht‘s: Setzen Sie Ihre Hände an einem Baum auf.
Stellen Sie Ihre Füße weiter als eine Armlänge vom Baum
entfernt auf. Der Blick wird vor die Hände gerichtet, damit
der Rücken gerade bleibt. Marschieren Sie nun mit Ihren
Händen am Platz, dabei bewegen sich nur die Hände.
Wiederholungen: 2–3 Sätze, 10–15 Wiederholungen
Tipp: Schultern und Hüfte möglichst ruhig halten
Sport und Motivation
„Setzen Sie sich Zwischenziele“
Prof. Jens Kleinert, Leiter
der Abteilung Gesundheit
und Sozialpsychologie am
Psychologischen Institut
der Deutschen Sporthochschule Köln
Trotz zahlreicher gesundheitlicher Vorteile schaffen
es nur die wenigsten, sich regelmäßig zum Sport
aufzuraffen. Doch woran liegt es? Wie kann man „den
inneren Schweinehund“ am besten überwinden? Und
was ist bei der Zielsetzung zu beachten? Wir haben
den Sportpsychologen Prof. Jens Kleinert gefragt.
Kleinert: Wenn man Sport treibt nur wegen eines
angestrebten Ziels oder einer späteren Konsequenz,
beispielsweise, um abzunehmen, nennen wir das extrinsische Motivation. Gut ist das dann, wenn diese Ziele
möglichst stark zu mir passen und stimmig mit dem
sind, was ich selbst erreichen will und kann.
Das Interview führte Stella Cornelius-Koch
Kann man aus einer extrinsischen Motivation eine
intrinsische machen?
Kleinert: Extrinsische und intrinsische Motivation schließen sich nicht aus. Ich kann zum gleichen Zeitpunkt
das Sporttreiben im Augenblick genießen und doch ein
späteres Ziel anstreben. Bei reiner Zweckmotivation ist
es jedoch sehr hilfreich, wenn man an der Sache selbst
auch etwas Angenehmes, Schönes findet.
Warum fällt es vielen Menschen schwer, trotz guter
Vorsätze, regelmäßig Sport zu treiben?
Kleinert: Nun, weil uns nur die Dinge so richtig leicht
fallen, die wir machen, einfach nur, um sie zu tun und
sie zu genießen, während wir sie tun. Das heißt ohne
Gedanken an die Konsequenzen oder die rationalen
Gründe dafür. Wir nennen diesen Zustand zweckfreien
Tuns intrinsische Motivation.
Doch was machen dann all die anderen, die nur wenig
oder keine Freude an der Bewegung haben?
12
02 | 2014
Viele Bewegungswillige starten hochmotiviert, halten
aber nicht durch. Was ist bei der Zielsetzung zu
beachten?
Kleinert: Hochmotiviert starten heißt in solchen Fällen
lediglich, dass das Ziel zwar erwünscht ist, jedoch nicht
der Weg dorthin. Daher sollten auch für den Weg selbst
Ziele definiert werden. Beispielsweise, indem man sich
Zwischenziele setzt, sogenannte Prozessziele. Ich suche
mir konkrete Tage aus, an denen ich Sport treiben will,
definiere und plane für mich Sportumfänge oder setze
mir zum Ziel, meinen Körper beim Sport zu fühlen und
kennenzulernen.
Bei Profisportlern sieht man immer wieder, wie sie
einen Bewegungsablauf im Geiste durchgehen oder
sich motivierend auf die Oberschenkel klopfen. Können auch Hobbysportler von solchen „Psychotricks“
profitieren?
Kleinert: Wenn ich auf der Couch liege und mir das
Joggen im Wald im Kopf vorstelle, so kann das helfen, aber nur dann, wenn ich mich im Geiste einigermaßen erfolgreich und wohlfühlend sehe. Sonst
geht’s nach hinten los. Die sogenannte Selbstaktivierung, also „komm jetzt!“ sagen oder sich quasi selbst
in den Hintern treten, kann auch der Hobbysportler
umsetzen.
Ist der „innere Schweinehund“ groß, wird oft geraten,
sich einen Trainingspartner zu suchen oder in einem
Verein zu trainieren. Welche Rolle spielt die Gruppe
für Motivation?
Kleinert: Ein Partner ist ein optimaler Weg, gerade bei
extrinsischer Motivation, das Sporttreiben durchzuhalten. Wir fühlen uns gewissermaßen verpflichtet, wollen
den anderen nicht allein stehen lassen. Wichtiger ist
aber beim gemeinsamen Sporttreiben das aktuelle
Zusammensein. Dieses soziale Miteinander fußt auf
einem tiefen Bedürfnis, das intrinsisch zum Sporttreiben
motiviert, es also genussvoll macht.
Vielen Dank für das Gespräch!
INFO
Eine extrinsische
Belohnung für viel
Bewegung bietet
auch die hkk: Als
Teilnehmer beim
Gesundheitsbonus
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Fitness-Studio und
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02 | 2014
13
TOP-THEMA | TRAINING FÜR EIN STARKES HERZ
Koronare Herzerkrankungen
Training für ein starkes Herz
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Disease-ManagementProgramme (DMP)
sind strukturierte
Programme zur Behandlung chronischer
Erkrankungen. Die hkk
bietet unter anderem
ein DMP für koronare
Herzkrankheiten.
Voraussetzungen
zur Teilnahme und
weitere Informationen
finden Sie auf hkk.de.
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TIPP
Zahlreiche Informationen für Herzpatienten
sowie Adressen von
kardiologischen
Kliniken und niedergelassenen Kardiologen
bietet die Deutsche
Herzstiftung unter
www.herzstiftung.de.
Regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor HerzKreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern unterstützt nachweislich auch deren
Therapie. Wichtig ist jedoch eine individuelle Verordnung und Trainingsberatung durch einen Facharzt.
Mit Bewegung vorbeugen
Fett- und zuckerreiches Essen, Stress, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel: Unsere Lebensweise
ist oft alles andere als „herzfreundlich“. Mögliche Folge
ist eine Arteriosklerose (umgangssprachlich Gefäßverkalkung) – ein schleichender Prozess über Jahre, bei
dem es zu Ablagerungen in den arteriellen Blutgefäßen
und zu Verengungen kommt. Eine wichtige Rolle dabei
spielen die Koronararterien (von lat. corona = Kranz), die
von der Hauptschlagader abzweigen und unser Herz
kranzförmig umgeben. Sind die Herzkranzgefäße verengt oder blockiert, können sie den Herzmuskel nicht
mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgen.
In diesem Fall spricht man von einer koronaren Herzkrankheit. Mögliche Folge ist ein Herzinfarkt.
Die gute Nachricht: Dieser Prozess lässt sich durch
Sport aufhalten oder sogar verhindern. Dies belegen
zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen in den
letzten Jahren. So zeigt eine Meta-Analyse von 38
Studien der Universitäten Remscheid, Essen/Duisburg
und Dortmund, dass regelmäßige körperliche Aktivität
das koronare Risiko um 22 bis 35 Prozent senken kann –
sowohl bei Frauen und Männern als auch besonders bei
älteren Menschen. Der positive Effekt lässt sich durch
einen allgemein gesunden Lebensstil mit mediterraner
Kost und Normalgewicht noch verstärken.
nach einem Herzinfarkt regelmäßig, aber moderat
Sport treiben. So konnte Prof. Rainer Hambrecht (siehe
Interview) in einer Studie bei Patienten mit koronarer
Herzkrankheit und stabiler Angina Pectoris (umgangssprachlich auch Herzenge genannt) nachweisen, dass
ein intensives tägliches Training über ein Jahr sogar
einer Ballondehnung mit Stent-Implantation überlegen
war. Auch Herzrisikofaktoren wie Bluthochdruck werden
durch körperliche Aktivität vermindert – oftmals sogar
in gleichem Umfang wie durch eine medikamentöse
Therapie. Dementsprechend gilt körperliche Aktivität – auch ergänzendes Krafttraining – inzwischen als
wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Ähnliches gilt für die körperliche Leistungsfähigkeit bei
Herzschwäche. Physiotherapeuten vom Militärkranken­
haus in Wroclaw (Polen) hatten bei 24 gesunden und
herzkranken Personen die Wirkung des Walkens auf
Herz und Kreislauf untersucht. Dazu mussten die Probanden je sechs Minuten lang auf einem Laufband mit
und ohne Stöcke bei einer Geschwindigkeit von fünf
Stundenkilometern gehen. Erwartungsgemäß stiegen
die Messwerte bei den Gesunden mit Stockeinsatz am
meisten an. Doch auch bei Herzschwäche-Patienten
verbesserte sich die Sauerstoffaufnahme um 15 Prozent,
während der Atmungsquotient um 18 Prozent zunahm.
Gleichzeitig erhöhte sich die maximale Herzfrequenz
um 15 Schläge pro Minute.
Woche – das entspricht bei einer 5-Tage-Arbeitswoche
einer Strecke von 6,6 km täglich – genügen, um das
­Risiko für die koronare Herzkrankheit zu halbieren“,
­erklärt Dr. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des
Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen. Rad
fahren trainiert nicht nur den Herzmuskel, sondern der
Körper verbrennt dabei auch etwa 300 Kalorien pro
Stunde. Das wirkt auch Übergewicht – einem weiteren
wichtigen Risikofaktor – entgegen. Tipp: Wer keine Gelegenheit hat, den „Drahtesel“ auf dem Weg zur Arbeit
zu nutzen, sollte zumindest in der Freizeit regelmäßige
Radtouren unternehmen.
Auch Haustiere können das Herzerkrankungsrisiko ihrer
Herrchen und Frauchen senken. Bei der Auswertung
verschiedener Studien zum Einfluss von Haustieren auf
Menschen fanden US-Forscher heraus, dass Tierhalter
nicht nur geringere Herzrisikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte oder Übergewicht
aufwiesen, sondern auch größere Überlebenschancen
nach einer Herzerkrankung hatten. Zwar ist noch unklar,
auf welchen Effekten dies im Detail beruht. Erwiesen ist
jedoch, dass Hunde Bewegungsmangel entgegenwirken und dass Haustierhalter eine bessere körperliche
Stressreaktion aufweisen – ebenfalls wichtig für die
Herzgesundheit.
hkk unterstützt Herzgesundheit
In einer aktuellen Studie untersucht ein Forscherteam
um Prof. Dr. med. Rainer Hambrecht – Vorsitzender
der Stiftung Bremer Herzen – gemeinsam mit den
Herzzentren Bremen, Oldenburg, Bad Segeberg und
Bad Bevensen, wie ein intensives Präventionsprogramm (IPP) nach einem Herzinfarkt die Lebensqualität und Überlebensrate verbessern sowie die Wiedererkrankungsrate verringern kann. Das von der hkk
unterstützte Projekt will anhand von 300 Patienten
aufzeigen, wie sich unter anderem das Gesundheitsbewusstsein mit einer langfristigen und intensiven
Nachbetreuung durch Fortbildungen, telefonischen
und telemedizinischen Kontakt verbessert. In der bis
Mitte 2015 laufenden Studie werden jeweils 150 Herzpatienten im Alter von 18 bis 70 Jahren mit und ohne
intensive Nachbehandlung nach dem Krankenhausaufenthalt ein Jahr lang begleitet. Weitere Informationen: www.bremer-herzen.de.
INFO
Um das Herz-KreislaufSystem zu trainieren,
sollte der Trainingspuls bei Gesunden
70 Prozent der maximalen Herzfrequenz
(220 – Lebensalter
x 0,7) betragen, bei
Herzpatienten 60
Prozent der symptomfreien maximalen
Herzfrequenz. Da
zahlreiche Faktoren,
wie z. B. Einnahme
von Betablockern,
die Herzfrequenz
beeinflussen können,
sollten Herzpatienten
am besten beim Arzt
ihren optimalen Trainingspuls ermitteln
lassen.
Bewegung im Alltag
Herzfreundliche Bewegung lässt sich prima in den Alltag
integrieren. So können Menschen, die mit dem Fahrrad
zur Arbeit fahren, ihr Risiko für eine Herzgefäßerkrankung deutlich verringern. „Bereits 33 km Radfahren pro
Sport als Therapie
Wurde Herzpatienten noch vor einigen Jahren zur Schonung geraten, lässt man heutzutage sogar Menschen
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„Bewegung wirkt wie ein Medikament“
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fragen, ob ein Training, zum Beispiel in einer Herzsport-
Darf ich überhaupt Sport treiben? Viele Menschen mit
Herzerkrankungen oder Risikofaktoren sind unsicher,
wenn es um ihre körperliche Belastbarkeit geht. Prof.
Rainer Hambrecht erklärt, warum gerade sie aktiv werden sollten und was beim Training zu beachten ist.
gruppe, möglich ist. Tabu ist Sport bei bestimmten akuten Krankheitsgeschehen. Bei diesen sollte der Patient
erst über einen gewissen Zeitraum stabilisiert werden,
bevor er wieder mit einer vorsichtigen und individuell
angepassten Bewegungstherapie beginnt.
Das Interview führte Stella Cornelius-Koch
Prof. Dr. med. Rainer
Hambrecht ist Vorsitzender der Stiftung Bremer
Herzen sowie Chefarzt
der Klinik Kardiologie
und Angiologie am
Herzzentrum Bremen,
Klinikum Links der Weser
Was ist bei der Trainingshäufigkeit und -intensität zu
beachten?
Hambrecht: Ideal ist ein Training drei- bis viermal pro
Woche für 30 bis 45 Minuten bei mittlerer Intensität.
Man sollte sich beim Training mit seinem Partner noch
unterhalten können, aber dennoch so anstrengen,
dass man anfängt zu schwitzen. Bei Herzpatienten ist
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Design durch einen Internisten und
Kardiologen
unabdingbar.
Der Arzt kann dann auch den
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individuellen Trainingspuls festlegen.
Wie kann Bewegung das Herz stärken und seine Leistungsfähigkeit verbessern?
Hambrecht: Die Therapie mit Bewegung wirkt wie ein
Medikament: Sie wirkt günstig auf die Blutfette und
schützt vor einer Arteriosklerose oder verlangsamt sie.
Sie wirkt auch auf die Fließeigenschaften des Blutes,
so dass es besser in den Kapillaren zirkulieren kann.
Sehr positiv ist der Einfluss auf die Gefäßinnenhaut, das
Endothel. Eine gestörte Endothelfunktion, zum Beispiel
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Kardiologen
durch das einfache Abnehmen der Stoffe über Klett- und Reißverschlüsse.
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Matratze wählen und das Nackenstützkissen anpassen.
So entsteht Ihr ideales Bett mit Ecco 2: Anmessen der Körperkontur
(Schulter, Lordose, Becken, Knie), Lattenrost einstellen, die richtige
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Matratze wählen und das Nackenstützkissen anpassen.
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Jeder
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Jeder
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02 | 2014
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GUT VERSICHERT | WAHL DES KRANKENHAUSES
Sicher ist sicher
Bei der Wahl des Krankenhauses kritisch sein
Welches Krankenhaus ist das beste? Diese Frage
stellen sich viele Patienten, die vor einer geplanten
Operation, zum Beispiel des Knies oder der Hüfte,
stehen. „Das“ beste Krankenhaus gibt es zwar nicht –
wohl aber das beste für eine bestimmte Erkrankung
oder Operation. Es kommt auf die Spezialisierung
an: Welche Operationen werden wie häufig durchgeführt? Wie häufig traten Komplikationen auf? Welche
persönlichen Erfahrungen haben frühere Patienten
gemacht?
Hauptsache, gut versorgt
Prof. Dr. Gerd Glaeske ist
Co-Leiter der Abteilung
Gesundheitsökonomie,
Gesundheitspolitik und
Versorgungsforschung am
Zentrum für Sozialpolitik
der Universität Bremen
„Wer für einen geplanten Eingriff ins Krankenhaus muss,
sollte bei der Wahl kritisch sein“, empfiehlt Prof. Dr. Gerd
Glaeske. Denn bei rund 19 Millionen Klinikfällen pro Jahr
passieren immer wieder Behandlungsfehler, die zu Lasten der Patientensicherheit gehen. Tatsache ist, so der
Gesundheitsexperte, dass Behandlungsergebnisse stark
davon abhängen, wie häufig die jeweiligen Eingriffe in
den Krankenhäusern durchgeführt werden. So zeigt sich
bei Operationen am Hüftgelenk, dass die 20 Prozent
der Krankenhäuser, die solche Eingriffe am seltensten
vornehmen, deutlich mehr Nachbesserungsoperationen durchführen müssen als die 20 Prozent, die diese
Operation am häufigsten durchführen. „Das Fazit: Mehr
Erfahrung und Routine führen zu besseren Ergebnissen.“
Viele Patienten treffen ihre Krankenhauswahl aus dem
Bauch heraus, oft zum eigenen Nachteil. Denn eine viel
größere Rolle als zum Beispiel die Nähe zum Wohnort
sollte die Qualität des Hauses und des Fachpersonals
spielen. Doch welche Möglichkeiten hat der Patient, sich
vorab darüber zu informieren? „Der Patient sollte bereits
im Beratungsgespräch mit dem Arzt die richtigen
18
02 | 2014
Fragen stellen, die er sich möglichst vorher in Ruhe
überlegt hat, und die Antworten vom Arzt einfordern“,
empfiehlt Glaeske. „Darüber hinaus gibt es unabhängige
Bewertungsportale im Internet wie zum Beispiel die
Weisse Liste, die man zu Rate ziehen kann.“
Neues Qualitätsinstitut
Dr. Christoph Vauth, Leiter des Bereiches Versorgungsmanagement bei der hkk, ergänzt um einen weiteren
Aspekt: Er sieht die Politik in der Pflicht, dazu beizutragen, dass Patienten optimal behandelt und bestmöglich
vor Behandlungsfehlern geschützt werden: „Autos müssen regelmäßig zum TÜV. Wenn etwas nicht funktioniert,
muss nachgebessert werden, ansonsten wird das Auto
aus dem Verkehr gezogen. Solch ein Kontrollsystem
brauchen wir auch im Krankenhaus!“ Wenn die Sicherheit von Patienten gefährdet ist, müsse es möglich sein,
dem einzelnen Krankenhaus die Durchführung einer
bestimmten Operation zu untersagen. Erst wenn die gebotene Qualität gewährleistet ist, würde dieses Verbot
wieder aufgehoben.
Mit der Einführung eines neuen Qualitätsinstituts sollen
dieses Jahr die Voraussetzungen für mehr Transparenz
bezüglich der medizinischen Behandlungsqualität in
den Krankenhäusern geschaffen werden. Die Regierung
gründet dafür eigens ein „Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitssystem“, das die
Qualität der Behandlung in den einzelnen Krankenhäusern für die Patienten verständlich aufbereiten soll.
Als Grundlage dienen objektive Maßstäbe, wann eine
Behandlung „qualitativ angemessen“ beziehungsweise
„gut“ ist. Für Dr. Christoph Vauth ist dies ein wichtiger
Schritt: „Das gibt uns endlich die Möglichkeit, Patienten
gute Behandlungsqualität aufzuzeigen und sie vor
schlechter zu bewahren.“
Checkliste für die richtige Wahl des
Krankenhauses
Diese Fragen sollten Sie vor einer geplanten Opera­
tion stellen. Neben medizinischen Aspekten spielt
auch der Komfort eine Rolle:
 Wie lange werden der Krankenhausaufenthalt
und die Rekonvaleszenz (Genesung) voraussichtlich dauern?
 Wie ist die Weiterbehandlung beim Hausarzt
oder in einer Reha-Einrichtung organisiert?
 Fragen Sie in dem jeweiligen Krankenhaus nach,
wie häufig die jeweiligen Eingriffe im Jahr gemacht werden. Interessant ist dabei vor allem die
Operationsrate des behandelnden Arztes.
 Welche Größe haben die Zimmer? Verfügt das
Krankenhaus vorwiegend über Ein- und Zweibettzimmer? Gibt es separate Duschbäder in den
Zimmern?
 Erkundigen Sie sich, wie die Operation durchgeführt wird. Gibt es mehrere Möglichkeiten wie zum
Beispiel eine offene Operation oder einen minimalinvasiven Eingriff? Dabei sollte der Arzt auch
über die Komplikationsraten Auskunft geben.
 Wie verträgt sich der Eingriff mit den Medikamenten, die Sie nehmen? Machen Sie eine umfassende Liste Ihrer Medikamente mit der jeweiligen
Dosierung.
 Werden Fernsehgeräte mit Kopfhörern und Telefone auf den Zimmern angeboten?
 Wie sind die Besuchszeiten? Wenn Ihre Angehörigen berufstätig sind, können streng reglementierte Besuchszeiten stark einschränken.
 Gibt es weitere Aufenthaltsräume wie zum Beispiel eine Cafeteria oder ein Restaurant, in denen
man sich aufhalten kann?
TIPP
KRANKENHAUS-INFORMATIONSPORTAL:
Die Weisse Liste ist ein unabhängiges Vergleichs­
portal für Krankenhäuser, das von Wissenschaftlern
gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und Verbraucherschutzorganisationen entwickelt wurde. Auf
weisse-liste.krankenhaus.hkk.de sind die Qualitätsberichte aller Krankenhäuser mit Kassenzulassung
in Deutschland gut verständlich und vergleichbar
aufbereitet.
Sie erhalten Informationen über die Leistungen
der Krankenhäuser, die Behandlungsqualität und
Ausstattung – und finden so das am besten geeignete
Krankenhaus für Ihre Behandlung.
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02 | 2014
19
NEWS | hkk WEITER AUF ERFOLGSKURS
Geschäftsbericht 2013
hkk weiter auf Erfolgskurs
Im Geschäftsjahr 2013 hat die hkk einen Überschuss
von 16,5 Millionen Euro erwirtschaftet und darüber hinaus mit der hkk-Dividende 24 Millionen Euro an ihre
Versicherten ausgeschüttet. Die Differenz zum Vorjahresergebnis (51,1 Millionen Euro im Jahr 2012) ist im
Wesentlichen durch die Erhöhung der hkk-Dividende
auf 100 Euro (Kosten von rund 10 Millionen Euro), den
allgemein sinkenden Überschuss in der gesetzlichen
Krankenversicherung und gestiegene leistungsausgaben begründet. Vorstand Michael lempe ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Durch den Überschuss bleiben
unsere Rücklagen in voller Höhe erhalten. So fühlen
wir uns für die zukünftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen bestens gerüstet.“
Das „mehr“ für hkk-Versicherte
Ihr finanzielles Polster nutzt die hkk auch zum Ausbau
ihrer Gesundheitsleistungen. So werden seit 2013 die
Kosten für Naturarzneimittel und osteopathische Behandlungen anteilig übernommen. Auch die Vorsorgeleistungen für Kinder und Jugendliche, Schwangere
und Sportler wurden erweitert. Mit der Einführung des
mehr-für-mich-Guthabens Anfang 2014 hat die hkk die
Leistungen noch einmal deutlich ausgeweitet: Seitdem
stehen jedem Versicherten 300 Euro jährlich für Extraleistungen zur Verfügung.
Das Ergebnis im Detail
841,1 Millionen Euro hat die hkk 2013 eingenommen.
Demgegenüber standen Ausgaben von 824,6 Millionen Euro, die im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent
gestiegen sind. Den weitaus größten Anteil hatten mit
92 Prozent die Leistungsausgaben – durchschnittlich
2.091,42 Euro gab die hkk 2013 je Versicherten aus.
Die größten Kostenblöcke waren Krankenhausbehandlungen, Behandlungen beim Arzt sowie Arzneimittel.
20
02 | 2014
Moderates Wachstum
Maßvoll, aber nachhaltig wachsen – das ist die Devise
der hkk. 264.312 Mitglieder setzten 2013 auf die hkk als
erste Adresse für ihre Gesundheit – 6.985 mehr als im
Vorjahr. Mit den 98.609 Familienversicherten waren im
Durchschnitt 362.921 Menschen bei der hkk versichert.
Verwaltungskosten traditionell niedrig
106,95 Euro hat die hkk 2013 je Versicherten für Verwaltungsaufgaben ausgegeben – 34,50 Euro weniger
als der Durchschnitt der gesetzlichen Krankenkassen.
Rund 12,5 Millionen Euro konnten so gespart werden.
Die Mehrausgaben von 5,97 Euro je Versicherten im
Vergleich zum Vorjahr beruhen vorwiegend auf der
Einführung eines modernen IT-Systems. Die Umstiegskosten der hkk in den Jahren 2013 und 2014 werden
sich künftig durch eine Effizienz- und Qualitätssteigerung relativieren.
Der Vorstand der hkk bezog 2013 ein Bruttoeinkommen
von 186.200 Euro. Er hat Anspruch auf einen Dienstwagen. Darüber hinaus besteht eine betriebliche Altersversorgung unter Anrechnung der gesetzlichen Rente
entsprechend dem ruhefähigen Gehalt. Für den Fall des
Ausscheidens aus dem Unternehmen besteht bis zum
Eintritt des Versorgungsfalles eine Vereinbarung bezüglich eines Übergangsgeldes in Höhe von 55 Prozent der
Vergütung. Andere Einkünfte sind gegenzurechnen.
Als Verband aller gesetzlichen Krankenkassen ist der
GKV-Spitzenverband die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Als
Mitglied in diesem Verband trägt die hkk anteilig zur
Vergütung von dessen Vorständen bei. Die Vorstandsvorsitzende erhielt 2013 eine Grundvergütung von
240.000 Euro, der Stellvertreter von 235.000 Euro und
das Vorstandsmitglied von 225.000 Euro. Variable Bestandteile der Vergütung gab es nicht, ebenso bestand
kein Anspruch auf einen Dienstwagen zur privaten
Nutzung. Im Rahmen einer Übergangsregelung nach
Ablauf der Amtszeit haben die Vorstandsmitglieder im
ersten Jahr einen Anspruch auf Zahlung von 40 Prozent
ihrer Grundvergütung, im zweiten Jahr auf 32,5 Prozent
und im dritten Jahr auf 25 Prozent. Die Altersversorgungsregelungen der Vorstände sind vergleichbar mit
beamtenrechtlichen Regelungen entsprechend der
Besoldungsgruppe B8. Regelungen bei Amtsenthebung,
-entbindung oder Fusionen werden im Einzelfall getroffen.
zum einen von der Auszahlung von 100 Euro hkkDividende für 2014, zum anderen von der Senkung des
Beitragssatzes auf einen dauerhaft besonders günstigen
Wert. Auch künftig bleibt die hkk eine der Krankenkassen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in
Deutschland.
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Gesundheitsfonds
Sonstige Einnahmen
Gesamt
Ausgaben
Leistungen
Verwaltungskosten
hkk-Dividende
Sonstige Ausgaben
Gesamt
Ergebnis
Gesamt
Gesamt
in 1.000 Euro
166
828.718
12.207
841.091
Je Versicherten
in Euro
0,46
2.283,47
33,63
2.317,56
Veränderung zum Vorjahr
in Prozent je Versicherten
– 89,5
2,4
– 1,5
2,2
Gesamt
in 1.000 Euro
759.015
38.815
24.046
2.702
824.577
Je Versicherten
in Euro
2.091,40
106,94
66,27
7,44
2.272,06
Veränderung zum Vorjahr
in Prozent je Versicherten
5,9
5,9
61,8
3,0
6,9
Gesamt
in 1.000 Euro
16.513
Je Versicherten
in Euro
45,50
Veränderung zum Vorjahr
in Prozent je Versicherten
– 68,2
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