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Die Zahlen meiner Apotheke: Wie nutze ich die Varianten des

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Apotheken Treuhand Exklusiv
EXKLUSIV-Serie: So geht der neue Treuhand-IBV!
Die Zahlen meiner Apotheke: Wie nutze ich die
Varianten des Treuhand-IBV?
S
eit Mitte 2011 erhalten
Sie den neuen Internen
Betriebsvergleich (IBV) der
Treuhand. Er bietet eine Reihe von neuen Varianten und
Funktionen, die auf die unterschiedlichen Anforderungen
der Bet r iebsf ü h r u ng von
Apotheken zugeschnitten sind.
Die Vielfalt des Treuhand-IBV
– verschiedene Berichte, dynamische Funktionen, Grafiken,
Kennzahlen – macht es auch
erforderlich, Ihnen zu zeigen,
wie Sie ihn möglichst effektiv
und einfach für Ihre Apotheke
nutzen können. In dieser und
in den weiteren Ausgaben von
Treuhand EXKLUSIV möchten
wir Ihnen konkrete Tipps und
Anregungen zur optimalen Arbeit mit dem IBV geben. Getreu
unserem gemeinsamen Ziel:
Wir machen Ihre Apotheke erfolgreicher!
Der neue Treuhand-IBV ist
ganz anders als der bisherige,
von dem es nur eine Version
gab. Die Apothekenlandschaft
hat sich auch im Hinblick auf
6
Treuhand Exklusiv 7/2012
die betriebswirtschaftlichen
Auswertungen verändert. Sonderumsätze, Hochpreiser, Belieferungsumsätze etc. wollen in
den Auswertungen präzise und
mit den jeweiligen Wareneinsätzen und Rohgewinnen abgebildet werden.
Das alles und mehr leistet
der neue Treuhand-IBV. Er
bietet vor allem verschiedene
Variationen an, wie beispielsweise einen Vergleich mit dem
Vorjahresmonat, eine Darstellung nach dem Kalenderjahr für
Mandanten mit abweichendem
Wirtschaftsjahr oder den Bezug
der Betriebskosten auf den Rohgewinn.
Interpretation der IBV-Daten
– das Original
Die neuen Betriebsvergleiche
wurden im Hause der Treuhand
entwickelt. In Ihnen steckt jahrzehntelange Beratungserfahrung
aus der Apothekenbranche. Dem
kundigen Leser geben sie ein
genaues Bild vom Zustand der
eigenen Apotheke. Daher sollte
der Inhalt höchst sensibel und
diskret behandelt werden. Ihre
Bank als Kreditgeber hat Anspruch auf einige dieser Inhalte
und kann Informationen über
den Geschäftsverlauf verlangen.
Ansonsten sollte der IBV in der
»Familie« bleiben.
Ihre Treuhand-Berater und
deren Mitarbeiter haben Ihre
Daten im IBV verarbeitet und
wissen, wie Sie die verschiedenen Varianten des IBV am
bestens einsetzen. Sie kennen
Ihre Apotheke, Ihren Standort
und Ihre steuerlichen und finanziellen Verhältnisse aus dem
Effeff. Niemand kann also die
Zahlen Ihrer Apotheke besser
interpretieren – regelmäßig und
mit Ihnen gemeinsam. Wählen
Sie also bei der Beratung zum
Treuhand-IBV gleich das Original – die Treuhand!
Vielfalt und Flexibilität – Nutzen Sie alle Möglichkeiten
des Treuhand-IBV
Die Vielfalt des IBV ist erforderlich, um den unterschiedlichen Anforderungen der Apotheken gerecht zu werden. Der
IBV besteht aus einzelnen Berichten mit Tabellen und Grafiken. Diese werden zu den festen
IBV-Varianten (IBV-compact,
IBV-premium, IBV-intensiv,
IBV-classic) zusammengestellt
und Ihnen als PDF-Druckmappen zur Verfügung gestellt.
Neben den festen Druckmappen gibt es weitere Sonderberichte und Funktionen im Treuhand-IBV, die für bestimmte
Apotheken nützlich sind. Unter
anderem gibt es folgende spezielle Nutzungsmöglichkeiten:
t .BODIF "QPUIFLFO UÊUJHFO
besondere Umsätze, deren
Anteil am Betriebsergebnis ausgewertet werden muss. Der IBV
ermöglicht eine weitgehende
Differenzierung der Umsatzstruktur. Es wird unterschieden
in Sonderumsätze, wie zum
Beispiel Krankenhausbelieferung
oder Drogerieumsätze, und
Sonderumsätze im Bereich GKV
(Zytostatika, Hochpreiser) oder
Handverkauf.
t 7JFMF "QPUIFLFS CFUSFJCFO
einen Filialverbund, über den
sie den Überblick behalten müssen. Die Filialverbünde erhalten
pro Apotheke genaue EinzelIBVs und eine Konsolidierung
des Verbundes. So erkennen Sie
sofort, welche Filialen Gewinn
bringen und welche nicht.
t &JOJHF "QPUIFLFS UÊUJHFO
saisonale Umsätze, die für
den Gewinn wichtig sind. Der
Bericht »Monatsvergleich« stellt
den aktuellen Monat dem entsprechenden Vorjahresmonat
gegenüber. Die Entwicklung
Ihres Saisongeschäftes ist damit
auf einen Blick erkennbar.
t%FSRohgewinn ist die zentrale Größe, die mehr und mehr
in den Fokus rückt. Lassen Sie
sich einfach den Rohgewinn als
prozentuale Bezugsgröße für die
Betriebskosten einstellen.
t.BOEBOUFONJUabweichendem Wirtschaftsjahr können
bei Bedarf ihre Zahlen in einer
Darstellung nach dem Kalenderjahr erhalten. So lassen sich zum
Beispiel die Auswirkungen von
gesetzlichen Veränderungen,
die am 1. Januar in Kraft treten,
direkt ablesen.
t .BODINBM JTU FT OPUXFOEJH
Umsätze und Kosten genau zu
analysieren. Unter jeder IBVZeile liegen eine Reihe von Konten.
Die Kontensalden können durch
Anklicken »aufgefächert« werden.
Die erweiterte Sicht auf Umsätze
und Kosten kann als PDF erstellt
und ausgedruckt werden.
Die Treuhand-Betriebsvergleiche – ein lebendiges System
Zu dem neuen Treuhand-IBV
sind seit seiner Einführung im
Sommer 2011 zahlreiche
Treuhand Exklusiv Apotheken
Verbesserungsvorschläge
aus dem Mandantenkreis eingegangen. Diese wurden zum
Großteil im ersten Update des
Betriebsvergleichs (BV) umgesetzt, das seit Ende April 2012 zur
Verfügung steht. Neben einigen
kleineren Verbesserungen sind
folgende Ergänzungen zu nennen:
t %JF 1%'%SVDLNBQQF
»IBV-classic« ergänzt die bishe-
rigen Druckmappen »compact«,
»premium« und »intensiv« um
eine Variante, die weitgehend
auf Grafiken verzichtet.
t 8JF CFSFJUT CFJ EFS &JOGàIrung des neuen Treuhand-IBV
geplant, wurde die Möglichkeit
geschaffen, aus den zahlreichen
Berichten (Tabellen, Grafiken)
einen »IBV-spezial« individuell
zusammen zu stellen. Wenden
Sie sich dafür an Ihren Treuhand-Berater.
t %JF %BSTUFMMVOH EFS 6Nsatzentwicklung im neuen Treuhand-IBV wurde überarbeitet,
angelehnt an die fünfte Seite im
alten IBV.
Orientiert an verschiedenen
betriebswirtschaftlichen Fragestellungen aus der Praxis werden wir
Sie in den kommenden Ausgaben
von Treuhand EXKLUSIV weiter
über die effektive Arbeit mit den
Treuhand-Betriebsvergleichen
informieren.
In der nächsten Ausgabe der
Treuhand EXKLUSIV geht es
um das Thema: »Betriebskosten
durchforsten«. (ht)
Schon vormerken!
28./29.
September
in Hannover.
Fotolia
it
ng m
u
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a
l
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S
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rhalt
hnt e ogramm i
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e
Wie g lichem Pr
hr
ausfü
Der Festvortrag am 2. Veranstaltungstag
»Geiz ist geil oder Reiz ist geil?«
Worauf Verbraucher/ Patienten in Apotheken reagieren
Referent beim DIALOG2012:
Prof. Andreas Kaapke
7/2012 Treuhand Exklusiv
7
Apotheken Treuhand Exklusiv
Teil
2
EXKLUSIV-Serie: So geht der neue Treuhand-IBV!
Betriebskosten durchforsten –
dicke Brocken oder: Kleinvieh macht auch Mist!
I
m letzten Heft startete unsere EXKLUSIV-Serie »So geht
der neue Treuhand-IBV« mit
dem Thema »Die Zahlen meiner
Apotheke: Wie nutze ich die
Varianten?«. In dieser Ausgabe
geht es um Ihre Betriebskosten
und darum, wie Sie die Rentabilität zu Gunsten des Gewinns
verbessern.
Die Betriebskosten einer
Apotheke betragen pro Jahr
im Durchschnitt 320 000 Euro
(Ost) bzw. 350 000 Euro (West).
Das entspricht etwa 17 bzw. 20
Prozent des Nettoumsatzes. Der
Gewinn nimmt jedoch immer
weiter ab und macht nur noch
etwa ein Viertel bis ein Drittel
der Betriebskosten aus. Da liegt
es nahe, die Betriebskosten
gründlich zu durchforsten, um
das Verhältnis zu Gunsten des
Gewinns zu verschieben.
Fast immer ist genügend
Potenzial vorhanden, um die
Rentabilität zu verbessern. In
manchen Apotheken werden
dicke Ertragsbrocken liegen gelassen, ansonsten gilt das Motto
»Kleinvieh macht auch Mist«.
Die Betriebsvergleiche der
Treuhand Hannover GmbH, der
Interne Betriebsvergleich (IBV)
und der Externe Betriebsvergleich (EBV), sind hervorragende Instrumente, um diese Arbeit
anzugehen.
Zunächst
gilt es, sich
einen Gesamtüberblick über
Umsatz,
Rohgewinn,
Betriebskosten, etc. zu
verschaffen
(siehe Abb.1
oben).
Überblick
über die
Betriebskosten
Jan 12-Mai 12
Auf der
ersten Seite
des IBV finden Sie die gesamten Betriebskosten im Vergleich
zum Vorjahr – absolut und in
Prozent vom Nettoumsatz.
Anhand der Grafik im
IBV-premium und IBV-classic
sehen Sie auf einen Blick,
wie viel des erwirtschafteten
Rohgewinns von den Kosten
Wareneinsatz
Rohgewinn
Betriebskosten
Jan 11-Mai 11
Differenz
Abw. %
754.531
738.267
16.265
2,2 %
-557.497
-558.285
788
-0,1 %
197.034
179.982
17.052
9,5 %
-154.359
-156.840
2.481
-1,6 %
Sonst. betr. Aufwend. u. Erträge
-1.088
-881
-207
23,5 %
Gewinn / Verlust
41.588
22.261
19.327
86,8 %
Kurzfristige Erfolgsrechnung Gesamtbetrieb
der blaue der Betriebskosten
(Abb. 1 unten).
Für einen detaillierteren
Überblick blättern Sie im IBVpremium auf die vierte Seite,
die komplett den Betriebskosten gewidmet ist: dreißig
Positionen, die die typische
Kostenstruktur einer Apotheke darstellen. Übergeordnete
Positionen sind grau unterlegt
und fett, untergeordnete Positionen normal gedruckt. Für
alle Kostengrößen sind der aktuelle Monat, die kumulierten
Monate des Wirtschaftsjahres
und die des Vorjahres dargestellt (Abb. 2).
Rechts neben diesen Spalten
mit den absoluten Werten finden Sie den Prozentwert bezogen auf den Nettoumsatz.
Grafik für die schnelle Übersicht – Vergleichswerte im
EBV
"CC%FDLCMBUUEFT*#71SFNJVNVOEEFT*#7DMBTTJD
6
Treuhand Exklusiv 8/2012
che Kosten sich wie entwickelt
haben und welche Positionen
in Ihrer Apotheke besonderes
Gewicht haben (Abb. 3).
"CC"VTTDIOJUUEFS#FUSJFCTLPTUFOTFJUFEFT*#7QSFNJVNVOEEFT*#7DMBTTJD
Wichtige Wirtschaftsdaten des Gesamtbetriebs
Umsatz
gleich wieder »aufgefressen«
werden. Der gelbe Balken
des Rohgewinns sollte immer deutlich größer sein als
Die Tabelle der Betriebskosten wird unterstützt durch die
Grafiken auf der Folgeseite. An
diesen erkennen Sie sofort, wel-
Die Erkenntnis allein bringt
jedoch noch keine Kostenersparnis. Es ist notwendig, die
genaue Ursache für eine Kostensteigerung festzustellen und
zu überlegen, ob und wie sich
diese beeinflussen lässt.
Wertvolle Hinweise, welche
Werte vergleichbare Apotheken
erreichen können, gibt Ihnen
der Externe Betriebsvergleich
(EBV) der Treuhand Hannover
GmbH.
»Drillen« bietet Sicht auf die
Kontensalden
Hinter jeder Zeile des IBV
stehen eine Reihe von Konten,
deren Salden durch »Aufdrillen« sichtbar gemacht werden
können. Sie sehen, wie sich
zum Beispiel Ihre Werbekosten zusammensetzen. Ihre
Treuhand-Berater können diese
Ansicht für Sie als pdf-Datei
erstellen (Abb. 4).
Wenn die verschiedenen
Werbekosten (Anzeigen, Zugaben, Kooperationsgebühren,
Taler, etc.) auf jeweils
Treuhand Exklusiv Apotheken
eigenen Konten gebucht
werden, wird eine genaue
Analyse möglich. Je besser die
Analyse, desto wirkungsvoller
können Sie Kostensenkungsmaßnahmen im Sachkostenbereich erarbeiten.
Kalenderjahres-IBV – Kostensenkungsanalyse für
»Abweicher«
Die zweite Stufe des
AMNOG hat für die Apotheken
ab 1. Januar 2012 weitere Ertragsschmälerungen gebracht.
Viele Apotheken haben gegengesteuert und Kostensenkungsmaßnahmen ergriffen. Wie erfolgreich das war, lässt sich gut
im IBV nachvollziehen.
Für Apotheken, die ein vom
Kalenderjahr abweichendes
Wirtschaftsjahr haben, bietet
der neue IBV die Möglichkeit,
einen »Kalenderjahres-IBV« zu
erstellen.
Das erleichtert den »Abweichern« die Analyse ihrer
Gegenmaßnahmen auf die Gesetzesregelungen, die auf den
Jahresbeginn terminiert sind.
Die Personalkosten im Fokus
– Effektivität des Mitarbeitereinsatzes verbessern
Der mit Abstand dickste
Brocken der Apothekenbetriebskosten sind die Personalkosten. Grund genug, ihnen
beim Kostensparen besondere
Aufmerksamkeit zu widmen.
Der IBV zeigt die Entwicklung
der gesamten Personalkosten,
wobei sich die voraussichtliche
Sonderzahlung an die Mitarbeiter mit einpreisen lässt.
Wichtige Kennzahlen im
IBV, wie Personalkosten pro
Packung und pro Kunde geben
Ihnen einen Eindruck, wie
effektiv Ihre Apotheke im Verkauf arbeitet (Abb. 5).
Der EBV liefert die dazu
passenden Benchmarks und
Vergleichszahlen zu Personalstruktur und Umsatzleistung
der Mitarbeiter.
Der Erfolg Ihrer Betriebsführung drückt sich in den
IBV- und EBV-Zahlen aus. Eine
langfristige Personalentwicklung, die Beratungsqualität und
"CC(SBGJL¨#FUSJFCTLPTUFO§JN*#7QSFNJVN
Werbung,
Werbung,Reisekosten, Waren
-3.357
2,2 %
-12.558
1,7 %
-15.364
2,2 %
-0,5
Werbung,
Werbung,Zugabe, Geschenke
-3.357
2,2 %
-12.008
1,7 %
-14.550
2,1 %
-0,4
6600 Werbekosten
-680
0,4 %
-4.584
0,6 %
-6.042
0,9 %
-0,2
6601 Anzeigen
-198
0,1 %
-754
0,1 %
-2.156
0,3 %
-0,2
-2.076
1,3 %
-5.235
0,7 %
-4.271
0,6 %
0,1
-400
0,1 %
-0,1
6604 Kooperationsgebühren
6605 Zugabeartikel
6608 Innerbetrieblicher Verzehr
-948
0,1 %
-1.338
0,2 %
-0,1
6610 Geschenke abzugsfähig ohne §37b EStG
-310
-175
0,0 %
-185
0,0 %
-0,0
6640 Bewirtung Geschäftsfreunde abzugsfähig
-70
0,0 %
-240
0,0 %
-144
0,0 %
0,0
-15
0,0 %
-0,0
6641 Bewirtung Sonstige
-92
0,2 %
0,1 %
6645 Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
Reisekosten
Reisekosten
-183
0,0 %
-112
0,0 %
0,0
Kosten
Kostender Warenabgabe
-367
0,1 %
-701
0,1 %
-0,0
"CC8FSCFLPTUFO¨BVGHFESJMMU§
Durchschnittsgrößen je Packung
Mai 12 % Basis * Jan 12-Mai 12 % Basis * Jan 11-Mai 11 % Basis * Abw. %
Durchschnittsumsätze
19,28
100,0 %
18,08
100,0 %
16,28
100,0 %
PKV-RX
46,37
240,5 %
43,02
237,9 %
41,31
253,8 %
11,1 %
4,2 %
GKV-RX
41,06
212,9 %
36,32
200,8 %
38,55
236,8 %
-5,8 %
übriger Umsatz
6,93
35,9 %
7,00
38,7 %
5,43
33,4 %
28,9 %
Durchschnittsrohgewinne**
5,22
27,0 %
4,89
27,0 %
4,17
25,6 %
17,4 %
PKV-RX
9,21
19,9 %
9,12
21,2 %
9,07
22,0 %
0,6 %
GKV-RX
7,39
18,0 %
7,25
20,0 %
7,31
19,0 %
-0,9 %
übriger Umsatz
3,89
56,1 %
3,38
48,3 %
2,54
46,7 %
33,2 %
2,00
10,4 %
2,00
11,1 %
1,89
11,6 %
5,8 %
**RX-Einkaufsvorteile durchschnittlich
Personalkosten
"CC8FJUFSF,FOO[BIMFOJN*#7JOUFOTJW
Rentabilität im Blick hat, wird
sich in überdurchschnittlichen
Kennzahlen widerspiegeln. Eine
regelmäßige Überprüfung der
Abläufe ebenso. Die Treuhand
kann Sie mit Beratungsleistungen in Sachen Personal, wie
zum Beispiel der Personaleinsatzplanung zusätzlich unterstützen.
Verbessern Sie die Rentabilität Ihrer Apotheke mit
Hilfe von IBV und EBV und der
professionellen Unterstützung
Ihrer Treuhand-Berater! (ht)
In der nächsten Ausgabe der
Treuhand EXKLUSIV geht es
um das Thema: »Ertragsstruktur analysieren«.
8/2012 Treuhand Exklusiv
7
Treuhand Exklusiv Apotheken
Teil
3
EXKLUSIV-Serie: So geht der neue Treuhand-IBV!
Ertragsstruktur analysieren –
Woher stammt der Ertrag meiner Apotheke?
J
ede Apotheke ist anders.
D ie s e b a n a le Tat s a c he
macht sich in erster Linie an
der jeweils unterschiedlichen
Umsatzstruktur fest. Anzahl
und Fachrichtungen der Ärzte,
Passantenfrequenz und Einkommens- und Altersstruktur
bestimmen, wie sich der Umsatz einer Apotheke zusammensetzt.
Viele Apotheken tätigen Sonderumsätze wie Großhandelsund Drogerieumsatz oder beliefern Heime und Krankenhäuser.
Andere liefern Praxisbedarf an
Ärzte und manche stellen Zytostatika her.
Die Umsätze der Apotheken
werden immer vielfältiger, Spezialisierungen nehmen zu.
Um die wichtigsten Ertragsquellen sicher unter Kontrolle
zu haben, benötigen Sie eine
betriebswirtschaftliche Auswertung, die die Umsatzsegmente
mit Rohgewinnen und weiteren
Kennzahlen differenziert darstellt.
Der Interne Betriebsvergleich
(IBV) der Treuhand Hannover
wird diesen Anforderungen
gerecht und bietet – übersichtlich und flexibel – die perfekte
Grundlage für die eingehende
Analyse Ihrer Apothekenumsätze.
Im Umsatzteil des IBV finden Sie zunächst die typische
Umsatzstruktur einer Apotheke
mit Handverkaufsumsatz, GKVUmsatz und Warenverkauf
Personal/Eigenverwendung.
Nebeneinander stehen die
Daten des laufenden Monats,
die des kumulierten aktuellen
Wirtschaftsjahres und die des
Vorjahres. (Abb. 1)
Hinter den einzelnen IBVZeilen, wie beispielsweise
»Handverkaufsumsatz«, liegen
jeweils eine Reihe von Konten,
Abb
Jun 12 % Basis * Mrz 12-Jun 12 % Basis * Mrz 11-Jun 11 % Basis * Abw. % %-Pkte.
Umsatz
UmsatzGesamtbetrieb
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
Umsatz
UmsatzApotheke
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
50.918
24,7 %
228.233
29,3 %
214.112
27,7 %
6,6 %
1,6
GKV-Umsatz
GKV-Umsatz(nach Abschlag)
154.728
75,0 %
547.128
70,3 %
553.421
71,7 %
-1,1 %
-1,5
Warenverkauf
WarenverkaufKrankenkasse
147.033
71,3 %
516.118
66,3 %
522.254
67,7 %
-1,2 %
-1,4
7.696
3,7 %
31.010
4,0 %
31.167
4,0 %
-0,5 %
-0,1
565
0,3 %
3.296
0,4 %
4.129
0,5 % -20,2 %
-0,1
Handverkaufsumsatz
Handverkaufsumsatz
Patientenzuzahlung
Patientenzuzahlunginkl. Aufzahlung
Warenverkauf
WarenverkaufPers./Eigenverw.
.1
* % Basis: Umsatz Apotheke
IBV
Abb
Jun 12
% Basis *
Mrz 12-Jun 12
% Basis *
Mrz 11-Jun 11
% Basis *
Abw. %
%-Pkte.
Umsatz
UmsatzGesamtbetrieb
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
Umsatz
UmsatzApotheke
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
50.918
24,7 %
228.233
29,3 %
214.112
27,7 %
6,6 %
1,6
1.455
0,7 %
30.316
3,9 %
27.681
3,6 %
9,5 %
0,3
4160 Warenverkauf Privatrezepte USt normal
29.617
14,4 %
122.456
15,7 %
113.613
14,7 %
7,8 %
1,0
4000 Warenverkauf Apotheke USt normal
16.406
8,0 %
62.084
8,0 %
61.247
7,9 %
1,4 %
0,0
3.440
1,7 %
13.376
1,7 %
11.570
1,5 %
15,6 %
0,2
154.728
75,0 %
547.128
70,3 %
553.421
71,7 %
-1,1 %
-1,5
Handverkaufsumsatz
Handverkaufsumsatz
4408 Warenverkauf Sonstige USt allgemein
4001 Warenverkauf Apotheke USt ermäßigt
GKV-Umsatz
GKV-Umsatz(nach Abschlag)
Abb
10/2012 Treuhand Exklusiv
.2
.3
7
Apotheken Treuhand Exklusiv
Abb
Jul 12 % Basis * Jan 12-Jul 12 % Basis * Jan 11-Jul 11 % Basis * Abw. % %-Pkte.
Sonderumsätze
Sonderumsätze
19.708
2,3 %
133.689
2,7 %
608.548
22,0 % -78,0 %
-19,3
Großhandel
Großhandel
15.268
1,8 %
111.485
2,3 %
574.245
20,8 % -80,6 %
-18,5
Teccom,
Großhandel
Omnicare usw.
15.268
1,8 %
111.485
2,3 %
574.245
20,8 % -80,6 %
-18,5
Krankenhaus
Krankenhaus
4.440
0,5 %
22.204
0,5 %
34.304
1,2 % -35,3 %
-0,8
Palliativversorgung
Krankenhaus
4.440
0,5 %
22.204
0,5 %
34.304
1,2 % -35,3 %
-0,8
.4
* % Basis: Umsatz Apotheke
Abb
Jul 12 % Basis * Jan 12-Jul 12 % Basis * Jan 11-Jul 11 % Basis * Abw. % %-Pkte.
Rohgewinn
RohgewinnGesamtbetrieb 220.816
25,6 %
1.293.862
25,6 %
747.782
22,2 % 73,0 %
3,4
Rohgewinn
RohgewinnApotheke
219.356
26,1 %
1.284.026
26,1 %
700.212
25,4 % 83,4 %
0,7
Sonderumsätze
Sonderumsätze
1.460
7,4 %
9.837
7,4 %
47.570
7,8 % -79,3 %
-0,5
Großhandel
Großhandel
1.101
7,2 %
8.038
7,2 %
44.791
7,8 % -82,1 %
-0,6
Teccom,
Großhandel
Omnicare usw.
1.101
7,2 %
8.038
7,2 %
44.791
7,8 % -82,1 %
-0,6
Krankenhaus
Krankenhaus
360
8,1 %
1.799
8,1 %
2.779
8,1 % -35,3 %
Palliativversorgung
Krankenhaus
360
8,1 %
1.799
8,1 %
2.779
8,1 % -35,3 %
* %-Basis: Umsatz Apotheke. Für Wareneinsätze und Rohgewinne ist die %-Basis der jeweilige Umsatz (100%).
.5
die zur genaueren Analyse
»aufgedrillt« werden können.
Vorausgesetzt, die Umsätze
sind differenziert gebucht.
(Abb. 2/ Seite 7)
Die bebuchte Zusammensetzung der IBV-Zeilen kann mit
Hilfe von dynamischen Grafiken anschaulich im Zeitablauf
dargestellt werden. Sie sehen
die Entwicklung und Struktur
Ihrer monatlichen Handverkaufumsätze auf einen Blick.
(Abb. 3/ Seite 7)
Sonderumsätze – Umsatz und
Rohgewinn
Wie entwickeln sich die Sonderumsätze meiner Apotheke?
Wie hoch sind die jeweiligen
Rohgewinne? Antworten auf
diese Fragen gibt Ihnen der IBV,
z.B. in der Version IBV-premium als Tabelle und als Grafik.
Die Art der Sonderumsätze (z.B.
Palliativversorgung) kann individuell beschriftet werden. (Abb. 4)
Abb
8
Treuhand Exklusiv 10/2012
.6
Treuhand Exklusiv Apotheken
Ein Blick auf den Rohgewinn
der Sonderumsätze gibt Ihnen
einen Eindruck von der Vorteilhaftigkeit. (Abb. 5) Endgültig
lässt sich der Erfolg bestimmen,
wenn man die zuzurechnenden
Kosten gegenrechnet.
Grafisch lassen sich die
Entwicklung und die Höhe der
jeweiligen Rohgewinne auf einen
Blick erfassen.
Übrigens, die Farben in den
Grafiken Ihres IBV haben eine
Bedeutung: Umsatz ist immer
anthrazit dargestellt, Rohgewinn
goldgelb. (Abb. 3 und 6)
Umsätze, Packungen, Kunden
– Kennzahlen Ihrer Apotheke
t8 FMDIFO "OUFJM IBU EFS 6Nsatz mit Privatrezepten?
t8JFFOUXJDLFMUFSTJDI t8JF WJFMF 1BDLVOHFO WFSLBVGF
ich im OTC und Nebensortiment?
t8 JF IPDI JTU EFS %VSDIschnittsumsatz dieser Packungen?
t8 JF FOUXJDLFMU TJDI EJF ,VOdenzahl?
t8 JF IPDI TJOE 6NTBU[ 3PIgewinn, Deckungsbeitrag und
Packungszahl je Kunde?
Das sind Beispiele wichtiger
betriebswirtschaftlicher Fragen,
die der IBV beantwortet und
Ihnen nach eingehender Analyse
gemeinsam mit Ihrem Steuerberater die Grundlage liefert, um
gezielt gegenzusteuern.
In dem Beispiel oben (Abb. 7)
haben Rezepte (Privat – 15,7 Prozent von März bis Juni 2012 und
GKV 70,3 Prozent im selben
Zeitraum) eine überragende
Bedeutung für die Apotheke. Da
gilt es Kompetenz und Image im
pharmazeutischen Bereich weiter zu stärken.
Weiterhin finden Sie im
nebenstehenden Abschnitt des
IBV-Berichtes »Kennzahlen«
stehen die Anzahl der verkauften Packungen und die Durchschnittsumsätze pro Packung.
(Abb. 7)
Im Bereich »OTC/NichtArzneimittel/ Sonstiges« werden
beispielsweise 33,6 Prozent aller
Packungen verkauft. Der Durchschnittsumsatz beträgt jedoch
nur 8,92 Euro.
Kennzahlen
Abb
Jun 12
Umsätze Apotheke
% Basis * Mrz 12-Jun 12 % Basis * Mrz 11-Jun 11 % Basis * Abw. %
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
Handverkaufsumsatz
50.918
24,7 %
228.233
29,3 %
214.112
27,7 %
6,6 %
Privatrezepte
29.617
14,4 %
122.456
15,7 %
113.613
14,7 %
7,8 %
PKV-RX
25.920
12,6 %
106.577
13,7 %
94.212
12,2 %
13,1 %
-18,2 %
PKV-Non-RX
3.697
1,8 %
15.878
2,0 %
19.400
2,5 %
21.300
10,3 %
105.775
13,6 %
100.496
13,0 %
5,3 %
GKV-Umsatz
154.728
75,0 %
547.128
70,3 %
553.421
71,7 %
-1,1 %
GKV-RX
136.672
66,3 %
481.773
61,9 %
481.182
62,4 %
0,1 %
18.056
8,8 %
65.355
8,4 %
72.239
9,4 %
-9,5 %
-20,2 %
OTC/Nicht-Arzneimittel/Sonstiges
GKV-Non-RX
Warenverkauf Pers./Eigenverwendung
565
0,3 %
3.296
0,4 %
4.129
0,5 %
Packungen
8.350
100,0 %
35.303
100,0 %
36.487
100,0 %
-3,2 %
Handverkaufsumsatz
3.043
36,4 %
14.934
42,3 %
16.862
46,2 %
-11,4 %
Privatrezepte
581
7,0 %
3.081
8,7 %
3.216
8,8 %
-4,2 %
PKV-RX
398
4,8 %
1.968
5,6 %
1.885
5,2 %
4,4 %
PKV-Non-RX
183
2,2 %
1.113
3,2 %
1.331
3,6 %
-16,4 %
OTC/Nicht-Arzneimittel/Sonstiges
2.462
29,5 %
11.853
33,6 %
13.646
37,4 %
-13,1 %
GKV-Umsatz
5.307
63,6 %
20.369
57,7 %
19.625
53,8 %
3,8 %
GKV-RX
3.368
40,3 %
12.986
36,8 %
13.419
36,8 %
-3,2 %
GKV-Non-RX
1.939
23,2 %
7.383
20,9 %
6.206
17,0 %
19,0 %
Durchschnittsumsätze je Packung
24,70
100,0 %
22,06
100,0 %
21,15
100,0 %
4,3 %
Handverkaufsumsatz
16,73
67,8 %
15,28
69,3 %
12,70
60,0 %
20,4 %
Privatrezepte
50,98
206,4 %
39,75
180,2 %
35,33
167,0 %
12,5 %
PKV-RX
65,13
263,7 %
54,15
245,5 %
49,98
236,3 %
8,4 %
PKV-Non-RX
20,20
81,8 %
14,27
64,7 %
14,58
68,9 %
-2,1 %
.7
Warenverkauf Pers./Eigenverwendung
OTC/Nicht-Arzneimittel/Sonstiges
8,65
35,0 %
8,92
40,5 %
7,36
34,8 %
21,2 %
GKV-Umsatz
29,16
118,1 %
26,86
121,8 %
28,20
133,3 %
-4,7 %
GKV-RX
40,58
164,3 %
37,10
168,2 %
35,86
169,6 %
3,5 %
9,31
37,7 %
8,85
40,1 %
11,64
55,0 %
-24,0 %
GKV-Non-RX
Warenverkauf Pers./Eigenverwendung
Anzahl Kunden
4.946
2,4 %
19.823
2,5 %
20.540
2,7 %
-3,5 %
Umsatz je Kunde
41,69
100,0 %
39,28
100,0 %
37,57
100,0 %
4,6 %
9,71
23,3 %
9,15
23,3 %
8,75
23,3 %
4,6 %
-3,67
8,8 %
-3,61
9,2 %
-3,77
10,0 %
-4,3 %
Rohgewinn** je Kunde
Personalkosten je Kunde
Deckungsbeitrag* je Kunde
6,04
14,5 %
5,55
14,1 %
4,99
13,3 %
11,2 %
Packungen je Kunde
1,69
100,0 %
1,78
100,0 %
1,78
100,0 %
0,3 %
**RX-Einkaufsvorteile durchschnittlich
* Deckungsbeitrag = Rohgewinn ./. Personalkosten
Gesamtgrößen der Segmente
Abb
Jun 12
Umsätze Apotheke
% Basis *
Mrz 12-Jun 12
% Basis *
Mrz 11-Jun 11
% Basis *
Abw. %
206.212
100,0 %
778.656
100,0 %
771.661
100,0 %
0,9 %
PKV-RX
25.920
12,6 %
106.577
13,7 %
94.212
12,2 %
13,1 %
GKV-RX
136.672
66,3 %
481.773
61,9 %
481.182
62,4 %
0,1 %
43.619
21,2 %
190.307
24,4 %
196.267
25,4 %
-3,0 %
-3,2 %
übriger Umsatz
Packungen
8.350
100,0 %
35.303
100,0 %
36.487
100,0 %
PKV-RX
398
4,8 %
1.968
5,6 %
1.885
5,2 %
4,4 %
GKV-RX
3.368
40,3 %
12.986
36,8 %
13.419
36,8 %
-3,2 %
übriger Umsatz
4.584
54,9 %
20.349
57,6 %
21.183
58,1 %
-3,9 %
Rohgewinne**
0,9 %
48.047
100,0 %
181.427
100,0 %
179.797
100,0 %
PKV-RX
3.885
8,1 %
18.581
10,2 %
17.568
9,8 %
5,8 %
GKV-RX
24.834
51,7 %
94.437
52,1 %
97.101
54,0 %
-2,7 %
übriger Umsatz
19.328
40,2 %
68.409
37,7 %
65.128
36,2 %
5,0 %
.8
**RX-Einkaufsvorteile durchschnittlich
Abb
Deckungsbeiträge***
29.889
100,0 %
109.941
100,0 %
102.413
100,0 %
PKV-RX
3.019
10,1 %
14.586
13,3 %
13.549
13,2 %
7,7 %
GKV-RX
17.510
58,6 %
68.058
61,9 %
68.711
67,1 %
-1,0 %
9.360
31,3 %
27.297
24,8 %
20.153
19,7 %
35,4 %
übriger Umsatz
7,3 %
10/2012 Treuhand Exklusiv
.9
9
Apotheken Treuhand Exklusiv
Abb
Durchschnittsgrößen je Packung
Deckungsbeiträge***
PKV-RX
GKV-RX
übriger Umsatz
3,58
7,59
5,20
2,04
14,5 %
11,6 %
12,8 %
21,5 %
3,11
7,41
5,24
1,34
14,1 %
13,7 %
14,1 %
14,3 %
2,81
7,19
5,12
0,95
Sonderumsätze vom Apothekenumsatz
Jul 12
. 10
13,3 % 11,0 %
14,4 %
3,1 %
14,3 %
2,4 %
10,3 % 41,0 %
Abb
% Basis *
Jan 12-Jul 12
% Basis *
Jan 11-Jul 11
% Basis *
Abw. %
. 11
%-Pkte.
Umsatz Apotheke
363.707
100,0 %
2.649.084
100,0 %
2.404.360
100,0 %
10,2 %
Sonderumsätze Apotheke
142.894
39,3 %
860.102
32,5 %
466.247
19,4 %
84,5 %
13,1 %
davon Sonderumsätze HV / GKV
63.577
17,5 %
277.297
10,5 %
Sonderumsätze GKV
63.577
17,5 %
277.297
10,5 %
Sprechstundenbedarf
7.358
2,0 %
96.188
3,6 %
Hochpreisige AM
56.218
15,5 %
181.110
6,8 %
davon Spezialrezepturen
79.317
21,8 %
582.805
22,0 %
466.247
19,4 %
25,0 %
2,6 %
Zytostatika
79.317
21,8 %
582.805
22,0 %
466.247
19,4 %
25,0 %
2,6 %
220.813
60,7 %
1.788.982
67,5 %
1.938.113
80,6 %
-7,7 %
-13,1 %
Rohgewinn Apotheke
84.125
23,1 %
612.733
23,1 %
569.353
23,7 %
7,6 %
-0,6 %
Rohgewinn Sonderumsätze Apotheke
93.622
20,1 %
21,0 %
-6,9 %
Umsatz Apotheke ohne Sonderumsätze
Abb
. 12
16.360
11,4 %
113.252
13,2 %
davon Sonderumsätze HV / GKV
1.687
2,7 %
5.433
2,0 %
Sonderumsätze GKV
1.687
2,7 %
5.433
2,0 %
Hochpreisige AM
1.687
3,0 %
5.433
3,0 %
davon Spezialrezepturen
14.674
18,5 %
107.819
18,5 %
93.622
20,1 %
15,2 %
-1,6 %
Zytostatika
14.674
18,5 %
107.819
18,5 %
93.622
20,1 %
15,2 %
-1,6 %
Rohgewinn Apotheke ohne Sonderumsätze
67.765
30,7 %
499.481
27,9 %
475.730
24,5 %
5,0 %
3,4 %
* % Basis: Umsatz Apotheke. Für Wareneinsätze und Rohgewinne ist die %-Basis der jeweilige Umsatz (100%).
Kundenbezogene Kennzahlen
geben Hinweise auf die Wirtschaftlichkeit der Apotheke bezogen auf den »Durchschnittskunden«.
Kennzahlen Segmente 2 –
weitergehende Analyse der
wichtigsten Umsatzbereiche
Der Bericht »Kennzahlen
Segmente 2« betrachtet die
wichtigsten Umsatzsegmente
einer typischen Apotheke:
PKV-RX, GKV-RX und übriger
Umsatz, das heißt der Apothekenumsatz abzüglich der beiden
RX-Umsätze. (Abb. 8/ Seite 9)
Dieser Bericht ist Bestandteil
des IBV-intensiv, kann aber
auch einzeln für Ihre Apotheke
erstellt werden. Für die genannten Umsatzsegmente werden
Umsätze, Packungszahlen, Rohgewinn, Personalkosten und Deckungsbeiträge insgesamt und
pro Packung ausgewiesen.
Sie können zum Beispiel die
Rohgewinnanteile der Umsatzsegmente ablesen.
10
Treuhand Exklusiv 10/2012
In Abbildung 8 auf Seite 9
erbringen die verschreibungspflichtigen Medikamente (PKVRX und GKV-RX) zusammen
62,3 Prozent des Rohgewinns.
Beim Deckungsbeitrag (Rohgewinn minus zugerechnete
Personalkosten) macht der
Anteil sogar 75,2 Prozent aus.
(Abb. 9/ Seite 9)
Weiteres Beispiel: Im Segment »übriger Umsatz« liegt
der Deckungsbeitrag bei 1,34
Euro pro Packung. (Abb. 10)
Dieses Umsatzsegment unterliegt
der freien Kalkulation durch den
Apotheker. Das heißt, es ist zu
prüfen, welche Ziele die Kalkulation grundsätzlich verfolgen soll.
t4 PMM EBT 4FHNFOU FJOFO
ordentlichen Ertrag erwirtschaften?
t4PMM HàOTUJH LBMLVMJFSU XFSden, um Rezeptkunden in
die Apotheke zu locken?
t. VTT NBO TJDI NJU EFO
Preisen nach einer starken
Konkurrenz richten?
Der IBV gibt Ihnen die wich-
tigsten Daten für die Überlegung,
welche Taktik der Unternehmer
verfolgen sollte und zeigt monatlich an, ob eine Schmerzgrenze
überschritten wird.
Besondere Apotheken brauchen besondere IBV-Berichte
– Sonderumsätze Apotheke
Manche Apotheken ziehen
den Löwenanteil Ihres Ertrages
aus der Herstellung von Zytostatika oder der Belieferung von
Heimen. Mitunter ist es sinnvoll,
die Belieferung einzelner Kunden
mit Arzneimitteln gesondert zu
buchen und auszuweisen oder
die »Hochpreiser« extra darzustellen.
Für diese Zwecke gibt es den
IBV-Bericht »Sonderumsätze
Apotheke«. Diese Umsätze
sind den Apothekenumsätzen
»Handverkaufsumsatz« und
»GKV-Umsatz« zuzuordnen
und auch im normalen Umsatzteil des IBV enthalten.
Im IBV-Bericht »Sonderumsätze Apotheke« ist es möglich,
diese Umsätze zusätzlich mit
ihren jeweiligen Wareneinsätzen
und Rohgewinnen darzustellen.
Voraussetzung ist eine differenzierte Buchung und die Eingabe
der Wareneinsätze.
Die Bedeutung der einzelnen
Umsatzsegmente ist zunächst an
ihren Umsatzanteilen ablesbar.
Die Zytostatika machen beispielsweise 22 Prozent des Umsatzes Apotheke aus. (Abb. 11)
Der Umsatz ist jedoch nur die
halbe Wahrheit. Viel interessanter ist die Frage, welchen Rohgewinnanteil ein Umsatzsegment
beisteuert.
In Abbildung 12 erzielen die
Zytostatika-Umsätze von Januar
bis Juli 2012 von 107 819 Euro an
Rohgewinn etwa ein Sechstel des
gesamten Rohgewinns.
Bezogen auf die ZytostatikaUmsätze selbst beträgt der Rohgewinn 18,5 Prozent.
Da nicht alle Apotheken
Sonderumsätze vom Apothekenumsatz haben, ist dieser IBVBericht nicht im IBV-premium
oder IBV-classic integriert. Bei
Bedarf kann er zusätzlich erstellt
werden.
Die verschiedenen Umsatzsegmente Ihrer Apotheke bilden
die Basis für den Geschäftserfolg. Es ist ein betriebswirtschaftliches Muss, ihre Entwicklung zu kontrollieren. Der IBV
der Treuhand Hannover bietet
vielfältige Instrumente dafür.
Die Berater der Treuhand unterstützen Sie gern bei der Auswahl
und Interpretation der notwendigen IBV-Berichte.
In der nächsten Ausgabe der
Treuhand Exklusiv heißt das
Thema: »Fragen und Antworten zum IBV«. Wenn Sie selbst
noch Fragen zum IBV haben,
senden Sie diese einfach an
ibv@treuhand-hannover.de.
(ht)
Apotheken Treuhand Exklusiv
EXKLUSIV-Serie: So geht der neue Treuhand-IBV!
Fragen und Antworten zum Betriebsvergleich
I
m Nachgang zu den Artikeln in Treuhand Exklusiv
und im Rahmen der Arbeit des
BV-Teams werden regelmäßig
Fragen zum IBV gestellt, die
für alle Apotheken-Mandanten
interessant sein können. Einige
Fragen und Antworten möchten wir vorstellen.
Frage: Der Rohgewinn ist die
zentrale betriebswirtschaftliche
Größe einer Apotheke. Kann
man die Betriebskosten in Prozent vom Rohgewinn darstellen?
Antwort: Ja, es ist für jede
Variante des IBV möglich,
die Betriebskosten in Relation
zum Rohgewinn auszuweisen.
(Beispiel Abb. 1)
Frage: Meine Apotheke
hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr. Die Großhandelskonditionen haben sich zum
1. 1. 2012 verschlechtert. Ich
möchte eine Darstellung, in der
ich die Veränderung des Rohgewinns zum Jahresbeginn sehe!
Antwort: Für Apotheken mit
abweichendem Wirtschaftsjahr
lässt sich eine Kalenderjahresdarstellung erstellen, in der
ersichtlich wird, wie sich veränderte Rahmenbedingungen
(Gesetzesänderungen, etc.) auswirken, die zum Jahresbeginn in
Kraft getreten sind.
Der Aufbau des Kalenderjahres-IBV ist bis auf den dargestellten Zeitraum identisch zu
dem Wirtschaftsjahres-IBV.
Frage: Ich gebe in meiner
Apotheke viele hochpreisige
Arzneimittel ab. Die würde ich
gerne extra im IBV ausgewiesen
haben.
Antwort: Es gibt den IBVBericht »Sonderumsätze Apotheke«, in dem die Apothekenumsätze, wie etwa Hochpreiser,
Zytostatika, Versandhandel, etc.
differenziert mit ihren jeweiligen
Wareneinsätzen und Rohgewinnen dargestellt werden. Voraussetzung ist die Buchung auf unterschiedlichen Konten und die
Information über die jeweiligen
4
Treuhand Exklusiv 3/2013
Teil
4
IBV
11.02.2013
Nov 12
% Basis *
Jan 12-Nov 12
% Basis *
Jan 11-Nov 11
% Basis *
%-Pkte.
Betriebskosten
Betriebskosten
-31.493
66,1 %
-331.354
75,5 %
-346.779
79,5 %
-4,0
Personalkosten
Personalkosten(errechnet)
-12.974
27,2 %
-169.488
38,6 %
-178.288
40,9 %
-2,3
Abschreibungen
Abschreibungeninkl. GWG
-2.761
5,8 %
-29.332
6,7 %
-29.554
6,8 %
-0,1
-0
0,0 %
Miete
Miete
RaumnebenRaumneben-und Energiekosten
-1.125
2,4 %
-9.053
2,1 %
-10.044
2,3 %
-0,2
Strom,
Strom,Gas, Wasser, Heizung
-739
1,6 %
-6.789
1,5 %
-7.133
1,6 %
-0,1
sonst.
sonst.Miet- und Grundstücksaufw.
-385
0,8 %
-2.263
0,5 %
-2.911
0,7 %
-0,2
Versicherungen,
Versicherungen,Beiträge
-523
1,1 %
-6.913
1,6 %
-6.983
1,6 %
-0,0
Inventarunterhaltung,
Inventarunterhaltung,Reparatur
-110
0,2 %
-4.547
1,0 %
-2.206
0,5 %
0,5
Fahrzeugkosten
Fahrzeugkosten(inkl. Leasing)
-330
0,7 %
-5.334
1,2 %
-8.295
1,9 %
-0,7
Werbung,
Werbung,Reisekosten, Waren
-4.719
9,9 %
-29.812
6,8 %
-29.665
6,8 %
-0,0
Abb. 1: Von Januar bis November 2012 werden 38,6 % des Rohgewinns für die Personalkosten verbraucht.
Wareneinsätze, die als Stammdatum geschlüsselt werden müssen.
Ein Beispiel des IBV-Bericht
»Sonderumsätze Apotheke« sehen Sie in Abb. 2.
Frage: Ich beliefere zwei
Krankenhäuser zu verschiedenen Konditionen und brauche
monatlich eine Auswertung über
Umsätze, Wareneinsätze und
Rohgewinne der Belieferungen.
Antwort: Kein Problem für
den Treuhand-IBV! Wenden
Sie sich an Ihre TreuhandNiederlassung. Die Umsätze
der Krankenhäuser können auf
verschiedenen Konten gebucht
und die unterschiedlichen Wareneinsätze in der Stammdatenanwendung geschlüsselt werden.
Die Namen der belieferten
Krankenhäuser können eben-
falls hinterlegt werden. So erhalten Sie im monatlichen IBV
eine übersichtliche Auswertung
Ihrer Krankenhausbelieferung.
(Beispiel Abb. 3)
Frage: Wie errechnet sich
die Kennzahl »Deckungsbeitrag
je Kunde«?
Antwort: Der Deckungsbeitrag in den Auswertungen
der Treuhand (IBV und EBV)
IBV
11.02.2013
Sonderumsätze vom Apothekenumsatz
Aug 12
Umsatz Apotheke
% Basis * Jul 12-Aug 12 % Basis * Jul 11-Aug 11 % Basis * Abw. % %-Pkte.
287.378
100,0 %
584.937
100,0 %
570.804
100,0 %
2,5 %
Sonderumsätze Apotheke
12.057
4,2 %
26.272
4,5 %
34.269
6,0 %
-23,3 %
-1,5 %
davon Sonderumsätze HV / GKV
12.057
4,2 %
26.272
4,5 %
34.269
6,0 %
-23,3 %
-1,5 %
Sonderumsätze GKV
12.057
4,2 %
26.272
4,5 %
34.269
6,0 %
-23,3 %
-1,5 %
Hochpreisige AM
12.057
4,2 %
26.272
4,5 %
34.269
6,0 %
-23,3 %
-1,5 %
275.321
95,8 %
558.664
95,5 %
536.536
94,0 %
4,1 %
1,5 %
-215.534
75,0 %
-438.703
75,0 %
-431.528
75,6 %
1,7 %
-0,6 %
Wareneinsatz Sonderumsätze Apotheke
-10.044
83,3 %
-21.885
83,3 %
davon Sonderumsätze HV / GKV
-10.044
83,3 %
-21.885
83,3 %
Sonderumsätze GKV
-10.044
83,3 %
-21.885
83,3 %
Hochpreisige AM
-10.044
83,3 %
-21.885
83,3 %
-205.490
74,6 %
-416.818
74,6 %
-431.528
80,4 %
-3,4 %
-5,8 %
71.845
25,0 %
146.234
25,0 %
139.276
24,4 %
5,0 %
0,6 %
Rohgewinn Sonderumsätze Apotheke
2.014
16,7 %
4.387
16,7 %
34.269
100,0 %
-87,2 %
-83,3 %
davon Sonderumsätze HV / GKV
2.014
16,7 %
4.387
16,7 %
34.269
100,0 %
-87,2 %
-83,3 %
Sonderumsätze GKV
2.014
16,7 %
4.387
16,7 %
34.269
100,0 %
-87,2 %
-83,3 %
Hochpreisige AM
2.014
16,7 %
4.387
16,7 %
34.269
100,0 %
-87,2 %
-83,3 %
69.831
25,4 %
141.847
25,4 %
105.008
19,6 %
35,1 %
5,8 %
Umsatz Apotheke ohne Sonderumsätze
Wareneinsatz Apotheke
Wareneinsatz Apotheke ohne Sonderumsätze
Rohgewinn Apotheke
Rohgewinn Apotheke ohne Sonderumsätze
* % Basis: Umsatz Apotheke. Für Wareneinsätze und Rohgewinne ist die %-Basis der jeweilige Umsatz (100%).
Abb. 2: Sonderumsätze vom Apothekenumsatz.
Treuhand Exklusiv Apotheken
ist definiert als die Differenz
zwischen Rohgewinn und Personalkosten. Der verbleibende
Deckungsbeitrag muss demnach
ausreichen, die übrigen Kosten
zu decken und möglichst noch
einen Gewinnbeitrag zu liefern.
Den Deckungsbeitrag kann
man auf die Kundenanzahl
oder die Packungsanzahl der
Apotheke beziehen. So erhalten
Sie einen Eindruck, was ein einzelner Kunde oder eine einzelne
Packung »einbringt«.
Besonders interessant ist
der Vergleich Ihrer Deckungsbeiträge mit anderen Apotheken im neuen Treuhand-EBV
(Externer Betriebsvergleich).
Sie erhalten einen präzisen Eindruck, wie rentabel Ihre Apotheke in diesem Punkt arbeitet.
Voraussetzung für die Errechnung der Deckungsbeiträge
je Kunde und je Packung ist die
monatliche Buchung Ihrer Kunden- und Packungszahlen.
Der neue Treuhand-EBV
wird von den Treuhand-Niederlassungen im Mai 2013 für
die EBV-Auswertung 1. Quartal
2013 an die Mandanten verschickt. (ht)
IBV
12.02.2013
Sep 12
% Basis *
Jul 12-Sep 12
% Basis *
Jul 11-Sep 11
% Basis *
Abw. %
Umsatz Gesamtbetrieb
311.923
106,4 %
933.548
106,3 %
932.105
104,0 %
0,2 %
Umsatz Apotheke
293.043
100,0 %
877.980
100,0 %
895.859
100,0 %
-2,0 %
Handverkaufsumsatz
%-Pkte.
2,3
69.808
23,8 %
205.816
23,4 %
218.722
24,4 %
-5,9 %
-1,0
GKV-Umsatz (nach Abschlag)
222.962
76,1 %
671.732
76,5 %
676.259
75,5 %
-0,7 %
1,0
Warenverkauf Krankenkasse
211.603
72,2 %
634.360
72,3 %
641.484
71,6 %
-1,1 %
0,6
11.359
3,9 %
37.372
4,3 %
34.775
3,9 %
7,5 %
0,4
273
0,1 %
432
0,0 %
878
0,1 %
-50,8 %
-0,0
Sonderumsätze
18.880
6,4 %
55.568
6,3 %
36.246
4,0 %
53,3 %
2,3
Krankenhaus
18.880
6,4 %
55.568
6,3 %
36.246
4,0 %
53,3 %
2,3
Rotes
Krankenhaus
Kreuz KH
18.880
6,4 %
55.568
6,3 %
36.246
4,0 %
53,3 %
2,3
Wareneinsatz
Wareneinsatz Gesamtbetrieb (err.)
-235.924
75,6 %
-705.996
75,6 %
-708.260
76,0 %
-0,3 %
-0,4
Wareneinsatz Apotheke
-0,6
Patientenzuzahlung inkl. Aufzahlung
Warenverkauf Pers./Eigenverw.
-219.782
75,0 %
-658.485
75,0 %
-677.270
75,6 %
-2,8 %
Sonderumsätze
-16.142
85,5 %
-47.511
85,5 %
-30.990
85,5 %
53,3 %
Krankenhaus
-16.142
85,5 %
-47.511
85,5 %
-30.990
85,5 %
53,3 %
Rotes
Krankenhaus
Kreuz KH
-16.142
85,5 %
-47.511
85,5 %
-30.990
85,5 %
53,3 %
Rohgewinn Gesamtbetrieb
75.998
24,4 %
227.552
24,4 %
223.845
24,0 %
1,7 %
0,4
Rohgewinn Apotheke
73.261
25,0 %
219.495
25,0 %
218.590
24,4 %
0,4 %
0,6
Sonderumsätze
2.738
14,5 %
8.057
14,5 %
5.256
14,5 %
53,3 %
Krankenhaus
2.738
14,5 %
8.057
14,5 %
5.256
14,5 %
53,3 %
Rotes
Krankenhaus
Kreuz KH
2.738
14,5 %
8.057
14,5 %
5.256
14,5 %
53,3 %
* % Basis: Umsatz Apotheke
Abb. 3: Beispiel für eine Krankenhausbelieferung.
Warenverkauf Pers./Eigenverwendung
Anzahl Kunden
4.614
2,6 %
46.733
2,9 %
45.442
2,9 %
2,8 %
Umsatz je Kunde
37,88
100,0 %
34,48
100,0 %
34,52
100,0 %
-0,1 %
Rohgewinn** je Kunde
10,32
27,3 %
9,40
27,3 %
9,60
27,8 %
-2,1 %
Personalkosten je Kunde
-2,81
7,4 %
-3,63
10,5 %
-3,92
11,4 %
-7,6 %
Deckungsbeitrag* je Kunde
7,51
19,8 %
5,77
16,7 %
5,67
16,4 %
1,7 %
Packungen je Kunde
1,89
100,0 %
1,88
100,0 %
1,92
100,0 %
-1,9 %
Abb. 4: Kennzahl Deckungsbeitrag je Kunde im IBV-premium.
ABDA-KBV-Modell startet im Sommer
D
as A BDA-K BV-Model l
startet im Sommer in
Sachsen und Thüringen. Darauf haben sich Vertreter von
Apotheken, Ärzten und Krankenkasse geeinigt. Umgesetzt
werden Wirkstoffverordnung,
Medikationskatalog und -management.
Das ABDA/KBV-Modell war
mit dem Versorgungsstrukturgesetz Anfang 2012 etabliert worden. Einen Modellversuch füh-
ren Apotheken und Ärzte nun
mit der AOKplus in Sachsen
und Thüringen durch. Starten
sollen im dritten Quartal dieses
Jahres die Wirkstoffverordnung
und der wirkstoffbezogene Medikationskatalog, das Medikationsmanagement soll im vierten
Quartal folgen.
Bei der Wirkstoffverordnung
verschreibt der Arzt den Wirkstoff und der Apotheker wählt
das Präparat aus. Der Medika-
tionskatalog ist eine evidenzbasierte Entscheidungshilfe für den
Arzt, welcher Arzneistoff für
welche Indikation empfehlenswert ist. Das Medikationsmanagement richtet sich an Patienten, die mehrere Arzneimittel
dauerhaft einnehmen: Sie werden von einem Arzt und einem
Apotheker betreut, um die Arzneimitteltherapiesicherheit und
Therapietreue zu verbessern.
Ärzte und Apotheker erhof-
fen sich durch das Projekt eine
verbesserte Arzneimittelversorgung und höhere Therapietreue
der Patienten. Die Ärzte profitieren zudem dadurch, dass
das Regressrisiko entfällt. Noch
nicht im Detail geregelt ist die
Honorierung der teilnehmenden
Apotheker und Ärzte.
Quelle: PZ (mi)
3/2013 Treuhand Exklusiv
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