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Katheterablation synchronisiert Vorhöfe und - St. Jude Medical

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St. Jude Medical GmbH
Astrid Tinnemans
Manager Public Relations
Helfmann-Park 7
65760 Eschborn
Tel. +49-6196-77 11 142
E-Mail: atinnemans@sjm.com
Stolperfalle: Vorhofflimmern
Katheterablation synchronisiert Vorhöfe und Kammern
Eschborn, den 21. Oktober 2014. Allein in Deutschland leiden circa zwei Millionen Menschen
unter Vorhofflimmern und damit unter einem erhöhten Schlaganfallrisiko. Eine Ablation kann
dauerhaft Abhilfe schaffen. So bezeichnet man die Methode, bei der im Vorhof gezielt
therapeutische Narben erzeugt werden, um das Vorhofflimmern auszusetzen. „Mittels eines
Katheters wird das betroffene Gewebe verödet, wodurch die natürliche elektrische Erregung des
Herzens wieder in geordneten Bahnen verläuft“, erklärt PD Dr. Christopher Piorkowski, Leiter der
Abteilung für Invasive Elektrophysiologie des Herzzentrums Dresden.
Erhöhtes Schlaganfallrisiko
Kontinuierlich pumpt das Herz Blut durch den Körper, dabei schlägt es etwa 60- bis 100-mal pro
Minute. Daher kann es passieren, dass es bei dieser Leistung aus dem Takt gerät. Tritt eine
solche Rhythmusstörung auf, handelt es sich häufig um Vorhofflimmern. Dabei schlagen die
Vorhöfe sehr schnell, sprich sie flimmern, und da sie über eine elektrische Erregungsbahn
verbunden sind nicht mehr synchron mit den Kammern. Patienten nehmen diesen Prozess häufig
als Herzstolpern wahr.
„Ursächlich sind oftmals Veränderungen der Gewebestruktur wie beispielsweise Narben oder
Entzündungen“, erklärt Dr. Piorkowski. Weitere Merkmale von Vorhofflimmern sind
beispielsweise Herzklopfen oder -rasen, Müdigkeit, Schwäche oder Abgeschlagenheit. Aber auch
Schwindel, Atemnot oder Brustschmerz können auf eine Rhythmusstörung hinweisen.
„Vorhofflimmern als solches ist nicht lebensbedrohlich, es kann jedoch zu einem Schlaganfall
führen. Um das Risiko zu reduzieren, erweist sich die Einnahme von blutverdünnenden
Medikamenten häufig als erforderlich“, erklärt der Experte.
Gezielt Narben setzen
Vermutet der Kardiologe Herzrhythmusstörungen, wird die elektrische Aktivität des Herzens
durch ein EKG, ein sogenanntes Elektrokardiogramm, überprüft. Darüber hinaus zeichnet
zumeist ein Langzeit-EKG die Herzaktivität über einen längeren Zeitraum auf. Auch die Reaktion
des Körpers auf Aktivitäten wie beispielsweise Sport wird mit einem Belastungs-EKG ermittelt. Je
nach Ergebnis dieser Untersuchungen wird dann entweder mit einer medikamentösen
Behandlung begonnen oder zusätzlich ein Herzkatheter mit der Option auf eine Ablation
angesetzt.
Wenn die Spitze des Katheters das Herzgewebe berührt, können Spannungen gemessen und so
der Ort der Störung gefunden werden. „Kommt die Ablation zum Einsatz, setzen wir dann gezielt
kleine Narben, sogenannte Läsionen, um der elektrischen Erregung so eine Barriere zu setzen
und sie wieder in die richtige Bahn zu lenken“, erklärt Dr. Piorkowski.
Flexible Spitze schafft Präzision
Bei dem eigentlichen Eingriff wird der Katheter über eine Vene in der Leiste bis zum linken Vorhof
geschoben. Die nur wenige Millimeter große Spitze des Katheters erhitzt sich und verödet das
Gewebe dort punktuell, wodurch der für die Störung verantwortliche elektrische Impuls nicht mehr
weitergeleitet wird. „Neueste Katheter haben dabei eine Spültechnik und eine flexible Spitze, so
treten weniger Komplikationen im Ablauf auf“, erklärt der Mediziner. Hierzu zählt der FlexAbility™
Ablationskatheter der Firma St. Jude Medical. Die flexible Spitze kann der Herzanatomie folgen,
wodurch präziser Druck auf die Herzwand ausgeübt wird.
Dadurch kann möglichen Komplikationen vorgebeugt und so die Qualität beim Veröden erhöht
werden. Die Spülfunktion hingegen sichert eine optimale Kühlung des behandelten Areals. Nach
einem stationären Aufenthalt von zwei bis drei Tagen können Patienten das Krankenhaus wieder
verlassen. Bei erfolgreicher Therapie entfällt im Anschluss oftmals sogar eine weitere
medikamentöse Behandlung.
Über St. Jude Medical
St. Jude Medical ist ein weltweit tätiger Hersteller von medizinischen Geräten, der es sich zum
Ziel gesetzt hat, bei der Behandlung einiger der teuersten Volkskrankheiten der Welt neue Wege
zu gehen. Dazu entwickelt das Unternehmen kosteneffiziente medizinische Technologien, die für
Patienten in aller Welt lebensrettend sind und die Lebensqualität verbessern. Von seinem
Hauptsitz in St. Paul, Minn. (USA) aus agiert St. Jude Medical in vier zentralen klinischen
Bereichen: die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und Herz-KreislaufErkrankungen sowie Neuromodulation.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.info-vorhofflimmern.de, www.sjm.de und
www.sjm.com, oder folgen Sie uns via Twitter: @SJM_Media.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities
Litigation Reform Act von 1995, die Risiken und Ungewissheiten enthalten. Solche
zukunftsgerichteten Aussagen umfassen die Erwartungen, Pläne und Aussichten für das
Unternehmen, inklusive potenzielle klinische Erfolge, erwartete behördliche Genehmigungen und
zukünftige Produkteinführungen sowie geplante Erträge, Margen, Gewinne und Marktanteile.
Die Aussagen des Unternehmens basieren auf den aktuellen Erwartungen der Geschäftsführung
und unterliegen bestimmten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen
Ergebnissen abweichen.
Zu diesen Risiken und Ungewissheiten zählen Marktbedingungen und weitere Faktoren
außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens sowie die Risikofaktoren und andere
Warnhinweise, die in den Einreichungen des Unternehmens bei der US-Börsenaufsichtsbehörde
SEC beschrieben werden.
Dazu gehören auch die Faktoren und Hinweise, die in den Abschnitten „Risk Factors“ und
„Cautionary Statements“ im Jahresbericht des Unternehmens auf Formblatt 10-K für das
Geschäftsjahr bis zum 28. Dezember 2013 auf Formblatt 10-Q für das Quartal bis zum 28. Juni
2014 aufgelistet werden. Das Unternehmen plant keine Aktualisierung dieser Aussagen und
verpflichtet sich unter keinen Umständen dazu, jemandem eine solche Aktualisierung zukommen
zu lassen.
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Kategorie
Gesundheitswesen
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