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Herausforderung für Patienten wie Apotheken Apotheker in der

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H 53602
konkret
Mitteilungen der Landesapothekerkammer Hessen
Heft 1 ·Januar / Februar · 2009
Rabattverträge
Herausforderung für
Patienten wie Apotheken
Perspektiven
Apotheker in der
Palliativmedizin
Programm
80. Zentrale Fortbildung
in Gießen
Inhalt | LAK-Notizen
✓ Aktuell
Umfrage – Bekenntnis zur inhabergeführten Apotheke
4
Rabattverträge – Herausforderung für Patienten wie Apotheken
5
Kundenberatung – Vorsatz: Nicht mehr rauchen
6
✓ Pharmazie
Praxis – Pharmaziepraktikum im Klinikum
7
Perspektiven – Apotheker in Palliativmedizin
9
Studie – Bauchfett beeinflusst Prostatakrebsrisiko
10
Meldungen
11
Seite 5
✓ Recht
Recht – aktuell
12
Recht – informativ
13
Seite 7
✓ Intern
Wiedereinstiegskurse – Praktika für PKA
14
Versorgungswerk – Information zur Kapitalmarktsituation
14
BMG – Entwurf zu AMG-Novelle
15
Arzneimittelsicherheit – Neue Seminare
15
Programm der 80. Zentralen Fortbildung in Gießen
16
Schutzimpfungen – Lieferengpässe bei Tollwutimpfstoffen
17
Seite 10
✓ Rubriken
„gelesen“
18
Impressum
18
Veranstaltungskalender
19, 20
Titelbild: Draxler
Seite 17
Delegiertenversammlungen 2009
Die nächsten Delegiertenversammlungen der Landesapothekerkammer Hessen finden am 25. März, 17. Juni, 5. August und 18. November
2009 statt. Die Versammlungen beginnen um 10 Uhr. Veranstaltungsort* ist das Hotel „Golden Tulip“, Kaiserleistraße 45, 63067 Offenbach.
* ausgenommen am 17. Juni: Courtyard by Marriott Frankfurt Messe, Oeserstraße 180, 65933 Frankfurt/M.
Stellenmarkt der LAK Hessen
Stellenangebote und -gesuche finden Sie im Onlinestellenmarkt der LAK Hessen unter www.apothekerkammer.de. Über die Rubrik
„Stellenmarkt“ können Anzeigen (ohne Passwort) eingesehen und kostenfrei aufgegeben werden. Ansprechpartnerin: Paula Alves-Mateus, Tel.:
0 69/97 95 09 - 45, Fax: 0 69/97 95 09 - 22, E-Mail: p.alves-mateus@apothekerkammer.de
2
LAK konkret 1/09
Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen
W
ie immer im ersten Heft des Jahres: Ich wünsche Ihnen ein gutes und in jeder Beziehung
erfolgreiches neues Jahr.
Wir erwarten in diesem Jahr das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Fremdbesitz von
Apotheken in Deutschland, und wir dürfen hoffen, dass das bestehende System mit Europarecht
vereinbar ist – entschieden ist es allerdings noch nicht.
Wenn wir die Wirtschaftsteile der Zeitungen lesen, kann schon ein wenig Nachdenklichkeit, vielleicht sogar Pessimismus aufkommen. Wir merken noch nichts von der Rezession, aber wahrscheinlich werden wir im Lauf des Jahres noch zu spüren bekommen, dass die Kaufkraft sinkt. Das wird
sich auch in den Apotheken bemerkbar machen. Besinnen wir uns also auf unsere Stärken, um der
Krise zu begegnen.
Unsere Stärken? Wir sind da, von morgens bis abends und auch nachts und sonntags. Wir kennen
unsere Kunden, behandeln sie gut, liefern ihnen schnell die benötigten Arzneimittel und beraten sie
bei der Anwendung. Viele von uns sind spezialisiert, auch das wissen die entsprechenden Patienten
zu schätzen.
Erika Fink,
Präsidentin der
LAK Hessen
Damit wir das leisten können, brauchen wir entsprechendes Personal, gut ausgebildet und fortgebildet und trotz aller Bürokratie noch mit Freude bei der Arbeit. Das gibt es noch, aber nicht umsonst,
und damit meine ich nicht nur die Bezahlung. Dass das alles für den Nutzer nicht immer billiger zu
haben ist, müssen wir der Gesellschaft begreiflich machen.
Ein kleiner Schritt dazu kann sein, sich ständig vorzustellen, dass der vor einem stehende nicht
bekannte Kunde ein Journalist sei – oder ein Politiker oder ein Verbraucherschützer oder ein Jurist
oder etwas anderes. Jedenfalls ein Mensch, der unser Verhalten veröffentlichen oder öffentlich
verurteilen könnte.
Wenn Sie das tun, und sei es nur dreimal täglich, werden Sie bald merken, wie Ihr Verhalten sich
ändert. Sie hinterfragen das, was Sie tun. War das ausreichend? Hat der mich verstanden? Hat er
einen guten Eindruck von meinem Wissen? Habe ich mich so ausgedrückt, dass jetzt nichts mehr
schiefgehen kann?
Und wenn Sie so weit sind, dass Sie nach Beratungsgesprächen oftmals denken: Das war jetzt gut,
hoffentlich war das einer von der Zeitung, der das jetzt veröffentlicht – dann sind Sie die Apothekerin, der Apotheker oder die PTA, die die Gesellschaft sich wünscht und die gebraucht werden.
Nicht das Schlechteste und für uns bestimmt zu schaffen, findet
Ihre
Foto: Draxler
1/09 LAK konkret
3
Aktuell
Umfrage
Pharmazeuten bekennen sich zur
inhabergeführten Apotheke
Auch wenn der Generalanwalt
beim Europäischen Gerichtshof
(EuGH),Yves Bot, das deutsche
Fremdbesitzverbot nach europäischem Recht für gesetzeskonform hält: Das Urteil der Richter
steht noch aus. Vor diesem
Hintergrund ist eine Umfrage des
Instituts für Handelsforschung
(IfH) der Universität zu Köln
aufschlussreich. Danach bekennt
sich die deutsche Apothekerschaft zur inhabergeführten
Apotheke.
Zwei von drei Pharmazeuten schließen
für sich die Zugehörigkeit zu einer Apothekenkette im Falle der Aufhebung des
Fremdbesitzverbotes kategorisch aus.
Lediglich für acht Prozent kommt der
Eintritt in eine Filialorganisation in Frage, rund ein Viertel ist unsicher.
Die Apothekerschaft setzt damit ein
starkes Signal für die inhabergeführte
Apotheke und ist sich mehrheitlich
sicher, dass diese auch in Zukunft –
unabhängig vom tatsächlichen Ausgang
des Verfahrens vor dem EuGH – eine
echte Chance haben wird.
Voraussetzung hierfür ist nach Meinung
der Apothekerschaft, dass sie selbst ihr
betriebswirtschaftliches Know-how
weiter verbessert, ohne aber an heilbe­
ruflicher Kompetenz einzubüßen.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine
vom Kölner Institut für Handelsforschung
im Auftrag der Pharma Privat durchge­
führte Untersuchung, an der sich bundes­
weit 1.820 Apothekenleiterinnen und
4
LAK konkret 1/09
-leiter (darunter knapp 140 aus Hessen)
im Rahmen der „Apothekenum­frage
2008“ beteiligten.
Der Geschäftsführer der Pharma
Privat, Hanns-Heinrich Kehr, sieht in den
Ergebnissen „einen Auftrag für den
privaten pharmazeutischen Großhandel,
sich noch stärker für die inhabergeführten
Apotheken in Deutschland einzusetzen,
um gemeinsam die gegenwärtigen und
zukünftigen Herausforderungen zu
bewältigen“.
Die selbständigen Apotheker werden
diese Aussage begrüßen, bescheinigen sie
den unter Pharma Privat kooperie­renden
Großhand­lungen doch schon heute ein
besonders hohes Maß an Vertrauenswür­
digkeit, Part­nerschaftlichkeit, Freund­
lichkeit und Engagement, wie die IfHStudie zeigt.
Auch hinsichtlich der Zuverlässigkeit,
Flexibilität, Schnelligkeit und Service­
orientierung werden die privaten pharma­
zeutischen Großhandlungen gemäß der
Untersuchung des IfH bemerkenswert
positiv beurteilt.
Der private pharmazeutische Groß­
handel sieht in dem Umfrageergebnis den
Beweis für seine Zukunftsfähigkeit.
Die apothekerliche Einschätzung: Rund
jeder zweite Apothekenleiter räumt den
privaten – zumeist inhabergeführten –
Großhandlungen auch künftig mindestens
die gleichen Marktchancen wie den
Konzernen ein. Nur knapp jeder fünfte
Befragte bewertet die Zukunftsaussichten
im Vergleich zu den Konzernen als
schlechter. Rund ein Drittel der Befragten
ist unsicher.
Jürgen R. Draxler
Grafik: IfH, Köln
Aktuell
Der zum Teil rigorose Austausch von Arzneimitteln verunsichert viele Patienten massiv, lässt die Compliance erheblich einbrechen und führt
teilweise zu bedrohlichen Nebenwirkungen. Das wurde auch jüngst bei der Delegiertenversammlung der LAK Hessen deutlich. Allen voran, so
die Forderung, gehörten Schilddrüsenpräparate, Schmerzpflaster, Antiepileptika sowie Herz-Kreislauf-Mittel auf den Index
Rabattverträge
Eine Herausforderung für
Patienten wie Apotheken
P
atienten, die in der gesetzlichen
Kran­k enversicherung (GKV)
versichert sind, müssen auch in diesem
Jahr damit rechnen, andere verschrei­
bungspflichtige Arzneimittel in der
Apotheke zu erhalten als bislang.
Je nach GKV-Kasse können sogenannte
Rabattverträge für bestimmte Wirkstoffe
oder Herstellersortimente auslaufen oder
neu in Kraft treten. Darauf verwies die
Bundesvereinigung Deutscher Apothe­
kerverbände (ABDA) zum Jahres­
wechsel.
Die gesetzlichen Vorschrif­ten räumen
Rabattarzneimitteln grund­s ätzlich
Vorrang vor anderen Präparaten ein.
Über eine daraus folgende Umstellung
Foto: ABDA
auf ein neues Medikament und dessen
Wirk­samkeit können sich die Patienten
in allen Apotheken informieren, erklärte
ein ABDA-Sprecher.
Lediglich in Einzelfällen haben Ra­
battarzneimittel keinen Vorrang. So zum
Beispiel, wenn der Arzt den Austausch
nicht erlaubt, in Nacht- und Notdiensten
oder bei pharmazeutischen Bedenken.
Gerade der letzte Punkt birgt jedoch großes
Konfliktpotential. Das wurde auch bei der
Delegier­tenver­sammlung der LAK Hessen
jüngst deutlich (wir berich­teten).
Auf medikamentöse Umstellungen
infolge von Rabattverträgen müssen
Versicherte allerdings auch innerhalb des
Kalenderjahres gefasst sein. So schrieb
die AOK nach ABDA-Angaben in den
vergangenen Monaten insgesamt 64
Wirkstoffe europaweit aus. Die ent­
sprechenden Rabattverträge sollen zum
1. März dieses Jahres in Kraft treten.
Die DAK sucht derzeit ebenfalls
Rabatt­ver­tragspartner unter den Phar­
maherstellern für insgesamt 18 Wirk­
stoffe.
Die über 1.600 Apotheken in Hessen
unterstützen die Rabattverträge von
Anbeginn und ermöglichen somit ihre
praktische Umsetzung seit April 2007.
Erklärungsbedarf und Logistikprobleme
sorgen jedoch weiterhin für erheblichen
Zusatzauf­wand.
Jürgen R. Draxler
1/09 LAK konkret
5
Aktuell
Kundenberatung
„Nicht mehr rauchen“ einer der
häufigsten Neujahrsvorsätze
Gleich zum Jahresanfang eine
gute Nachricht: Die Apotheker
können den Bundesbürgern mit
gezielter Beratung zu einem
erfolgreichen Start in das neue
Jahr verhelfen. Denn einer der
häufigsten Neujahrsvorsätze ist
die Absicht, das Rauchen aufzugeben.
Die größten Chancen, Raucher in
puncto qualmfreie Zukunft mit Erfolg
zu unterstützen, bieten sich in Hessen.
Warum – lesen Sie selbst:
Bundesweit raucht derzeit etwa jeder
Vierte. Jeder zweite Raucher (54 Prozent) will – im Grundsatz unabhängig
vom Jahreswechsel – damit aufhören.
Das ergab eine repräsentative Umfrage
6
LAK konkret 1/09
des Meinungsforschungsinstituts Infas
unter 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren
im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).
Besonders in Hessen ist der Wunsch
verbreitet, Nichtraucher zu werden. Hier
wollen drei Viertel (73 Prozent!) der
Raucher künftig ohne Tabakqualm weiterleben. Anders in Sachsen, dort will sich
nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) vom
Glimmstängel verabschieden.
Für die Apotheker besonders interessant: Wichtigstes Motiv ist die Gesundheit. Insgesamt 73 Prozent der Raucher
nennen sie als Grund, das Qualmen aufgeben zu wollen. Je schlechter der Gesundheitszustand bereits ist, desto größer
ist der Wunsch, nicht mehr zu rauchen.
Finanzielle Gründe stehen lediglich für
16 Prozent im Vordergrund.
„Jede nichtgerauchte Zigarette nutzt
der Gesundheit. Wer mit dem Rauchen
aufhören will, kann sich in der Apotheke
beraten lassen“, erklärte Dr. Ulrich
Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer.
Drei Viertel der Raucher (71 Prozent)
stellen sich einen Ausstieg ganz leicht
vor und „wollen einfach nicht mehr
rauchen“. Offenbar nimmt die Hoffnung,
so problemlos – und ohne jede Hilfestellung – von den Zigaretten loszukommen,
mit dem Alter ab. Vier von fünf Rauchern
unter 29 Jahren meinen, für einen Nikotinverzicht keine Hilfe zu benötigen. In
der Altersgruppe der Rentner ist es nur
noch jeder Zweite. Zu Hilfsmitteln wie
Nikotinkaugummis wollen etwa dreizehn
Prozent greifen.
Jürgen R. Draxler
Foto: ABDA
Pharmazie
Praxis
Pharmaziepraktikum in der
Apotheke des Klinikums Fulda
Inhalt des Praktikums mit dem
Schwerpunkt Klinische Pharmazie
ist vor allem die Arbeit mit
Arzneimittelanamnesen, aber
auch der Einblick in die Warenwirtschaft und die Herstellung
(Analytik, Galenik, Steril- und
Zytostatikaabteilung) einer
Krankenhausapotheke.
Positive Aspekte für die Patienten und
Therapiesicherheit. Die Optimierung der
Arzneimitteltherapie und damit die Erhöhung der Therapiesicherheit beginnt
im Klinikum Fulda mit der Arzneimittelanamnese. Diese wird von den Ärzten
auf den Stationen erfasst und in die
Apotheke geschickt.
In der Apotheke erfolgt unter Berücksichtigung der Laborwerte des Patienten
die Umstellung der Hausmedikation des
Patienten auf die Präparate der Klinikliste. Hier werden besonders der Kreatinwert, aber auch die Leberparameter berücksichtigt sowie ein Dosierungs- und
Interaktionscheck vorgenommen.
Fehlende Angaben wie zum Beispiel
die Stärke eines Arzneimittels oder die
Dosierung werden anschließend auf der
Station durch Einblick in die Patientenakte, ein Gespräch mit dem Patienten
oder gegebenenfalls mit dem Hausarzt
abgeklärt.
Der Blick in die Patientenakte sichert
die Indikation der einzelnen Medikamente und dient als zusätzliche Kontrolle für die Therapie und zur Vermeidung
von Übertragungsfehlern. Besteht ein
Interventionsbedarf bei einem Patienten,
so wird dies mit dem behandelnden Arzt,
Foto: Draxler
Klinische Pharmazie
Das Hauptanliegen der Klinischen
Pharmazie ist die sichere und korrekte
Anwendung des Arzneimittels am
Patienten. Mittelpunkt ist der Patient
und nicht das Arzneimittel. Dies kann
nur erreicht werden durch gemein­
same Verantwortlichkeit aller Ange­
hörigen der Heilberufe, die mit dem
Produkt Arzneimittel zu tun haben.
P. Parker
Pharmazeutische Betreuung
ist eine Arbeitsmethode in der Apothekenpraxis, bei der der Apotheker
Verantwortung für arzneimittelbe­
zogene Probleme und Bedürfnisse des
Patienten übernimmt und sich für die
Erarbeitung und Lösung verantwortlich
fühlt.
Strand, 1997
dem Pflegepersonal und gegebenenfalls
mit dem Patienten besprochen und gemeinsam eine Lösung des Problems
gefunden.
Neben der Kommunikation zwischen
Arzt, Pflegepersonal und Apotheker ist
aber auch die Kommunikation zwischen
Patient und Apotheker sehr wichtig, um
zum Beispiel Complianceproblemen
vorzubeugen oder bestehende zu beheben.
Auf diese Weise werden unzureichende
Therapien, fehlende Arzneimittelindika-
tionen, Complianceprobleme des Patienten und Doppelverordnungen sehr viel
schneller erkannt und wird die Arzneimittelsicherheit entscheidend erhöht.
Positive Aspekte für die Pharmaziepraktikanten. Bei der täglichen Arbeit im
Klinikum kommt das erlernte Wissen aus
dem Studium sehr vielfältig zum Einsatz.
Die Umsetzung der Theorie in die Praxis
beginnt mit der Verfolgung von aktuellen
Therapieleitlinien über die Kenntnis 
1/09 LAK konkret
7
Pharmazie
Beispiel aus der Praxis: Es handelt sich um eine Patientin mit einer Hypertonie sowie einer Hypothyreose in der Nebendiagnose
für die Dosierungen mit den zugehörigen
Maximaldosen, prä- sowie postoperative
Medikamentenumstellungen und Thromboseprophylaxen.
Des Weiteren gehört die Recherche in
verschiedenen Datenbanken zur Beantwortung von aktuellen Anfragen der
Ärzte und die Kommunikation mit den
Patienten sowie dem Pflegepersonal und
den Ärzten zu den täglichen Aufgaben.
Zahlen. Durchschnittlich werden 100
Arzneimittelanamnesen in der Woche
bearbeitet. Von diesen 100 Patienten
nehmen zirka 90 Prozent ein oder mehrere Blutdruckmedikamente ein, etwa
zehn Prozent davon sind Marcumarpatienten und rund 40 Prozent leiden an einer
Hypothyreose mit entsprechender Therapie.
Eine Untersuchung von 1.318 Anamnesen im Jahr 2007 (40 Prozent der
Gesamtanzahl) ergab, dass in 75 Prozent
der Fälle interveniert werden musste.
Beispiele hierfür sind unvollständige
Anamnesen (fehlende oder falsche be8
LAK konkret 1/09
ziehungsweise irreführende Angabe zur
Stärke oder Dosierung) zu 57 Prozent,
keine oder nur unzureichende Berücksichtigung einer eingeschränkten Nierenfunktion zu 6,5 Prozent und fehlende
Angaben zur prä- und postoperativ be-
dingten Pausierung des Thrombozytenaggregationshemmers beziehungsweise
des Metformins zu 4 beziehungsweise
2,5 Prozent.
Fazit. Die Arzneimittelanamnese wird
vom gesamten Klinikpersonal anerkannt
und ist in das Qualitätsmanagementsystem des Klinikums integriert. Sie ist ein
Bestandteil der Patientenakte und für die
weitere Therapie des Patienten relevant,
da auf ihrer Grundlage Empfehlungen
an den weiterbehandelnden Hausarzt
gegeben werden.
Die Kenntnisse über Dosierungen und
Maximaldosen sowie die Fähigkeit zur
Datenbankrecherche und Kommunikation mit den Ärzten und Patienten, die in
diesem halben Jahr gewonnen werden,
spielen nicht nur in der Klinischen Pharmazie eine große Rolle. Sie bilden die
Basis für jeden Apotheker mit Kundenbeziehungsweise Patientenkontakt und
stellen somit eine Verknüpfung der Klinischen Pharmazie mit der Pharmazeutischen Betreuung dar. f
Foto: Draxler
Pharmazie
Perspektiven
Apotheker in der Palliativmedizin
Der multidisziplinäre Behandlungsansatz in der Palliativmedizin
beziehungsweise palliativen
Betreuung ist einer der Erfolgs­
garanten der integrierten Versorgung. Apotheker in Klinik und
ambulantem Bereich leisten dabei
einen wichtigen Beitrag zur
Versorgungssicherheit und
Qualitätssicherung.
Allerdings fehlte es bisher an Möglichkeiten, etwa durch gezielte Lehrgänge und Curricula eine Fokussierung der
Arbeit zu erreichen. Das wird sich jedoch bald ändern, wie dem nachfolgenden Beitrag zu entnehmen ist. Hier wird
zusammengefasst, was bis jetzt schon in
Bezug auf die Fort- und Weiterbildung
umgesetzt wurde und welche Entwicklungen im Gange sind.
Das Pharmaziestudium wurde in den
letzten Jahren überarbeitet und modernisiert. Die für die palliative Betreuung
wohl wichtigste Neuerung ist die deutlich höhere Gewichtung des klinischpharmazeutischen Bereiches.
Dies ermöglicht eine bessere und
schnellere Integration junger Pharmazeuten in multidisziplinäre Betreuungsprogramme, wie sie gerade im palliativen
Bereich von großer Bedeutung sind.
Neben dem chemischen Aufbau von
Wirkstoffen, deren Pharmakologie und
Besonderheiten in der Anwendung lernen Pharmazeuten heute auch vermehrt,
ihr Wissen besser in Bezug auf die Belange einer komplexen Patientenversorgung anzuwenden.
Jedoch wurden Alternativen zu den
rein kurativen Behandlungsansätzen
wenig oder gar nicht vermittelt. Das
Bundesland Hessen bietet seinen Pharmaziestudenten an den Universitäten
Foto: Archiv
Frankfurt/Main und Marburg nun seit
dem Sommersemester 2008 im 3. Prüfungsabschnitt die Vorlesung „Apotheker
in der palliativen Betreuung“ an und
macht das Thema auf diese Weise zum
potentiellen Prüfungsfach.
Vermittelt werden Grundlagen der
Versorgungsstrukturen, der interdisziplinäre Ansatz der Betreuung sowie
Grundlagen der Symptomkontrolle.
Pharmazeutische Praxis. Für Apotheker, die sich generell über die Arbeit in
der palliativen Betreuung informieren
möchten, bietet die Landesapotheker­
kammer Hessen einen Workshop „Palliative Betreuung“ an.
Das Referententeam besteht aus einem
Apotheker mit der entsprechenden fachlichen Voraussetzung sowie einer Fachpflegekraft. In Hessen konnten Lothar
Lorenz (Leitung Hospiz Advena, St.
Ferrutius) und Dr. Matthias Rothenberger
(Apotheke am Hochfeld) vom Hospiz­
Palliativnetz Wiesbaden und Umgebung
bereits zum zweiten Mal interessierte
Apotheker begrüßen, die den Erstkontakt
mit der Thematik oder weiterführende
Informationen suchten.
Was jedoch bisher fehlte, war ein
Quali­fikationszertifikat für Apotheker,
die schon in integrierten Versorgungsprogrammen mitarbeiten, bei deren
Aufbau helfen oder palliative Versorgung
praktizieren.
Zwar ist es möglich, an palliativen
Ausbildungsgängen wie an der Universität Leipzig oder lokalen Angeboten teilzunehmen, aber ein flächendeckendes
Programm für das gesamte Bundesgebiet
konnte noch nicht angeboten werden.
Auf Antrag der Landesapothekerkammer Hessen wurde eine solche Fortbildung auf dem Bundesapothekertag gefordert und auch beschlossen. Im
Oktober 2008 wurde in Berlin durch die
Bundesapothekerkammer ein Fortbildungsprogramm erstellt, das die Landesapothekerkammern umsetzen können.
Der Zeitumfang soll etwa 40 Stunden
betragen und sowohl eine Hospitation in
einer palliativen Einrichtung wie auch
die schriftliche Betrachtung eines Patientenbeispiels beinhalten. Inhaltlich
orientiert sich das Curriculum unter
anderem am Basiskurs „Palliative Care“
der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Auch soll bei der Auswahl der
Referenten der interdisziplinäre Charakter der Ausbildung Berücksichtigung
finden.
Nach den Medizinern, Krankenschwestern, Pflegekräften und anderen
Berufsgruppen stellen sich nun auch die
Apotheker den Anforderungen einer
integrierten palliativen Versorgung und
Fortbildung und leisten auf diese Weise
einen wichtigen Beitrag zu deren Qualitätssicherung und Sicherheit.
Matthias Rothenberger
1/09 LAK konkret
9
Pharmazie
Studie
Bauchfett beeinflusst über
Androgene Prostatakrebsrisiko
Wie eine der weltweit größten
Langzeitstudien zeigt, spielt bei
Männern zu viel Körperfett an
Taille und Hüfte offenbar eine
entscheidende Rolle für das
Prostatakrebsrisiko.
Im Vergleich zu Männern mit einem
Taillen/Hüft-Umfang-Quotienten unter
0,89 haben Männer mit einem Quotienten über 0,99 ein um 43 Prozent erhöhtes
Risiko für Prostatakrebs.
Tobias Pischon und Heiner Boeing
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Potsdam Rehbrücke,
veröffentlichten dieses Studienergebnis
in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift „Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention“.
Bei europäischen Männern ist Prostatakrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebsart – und nach Lungen- und
Dickdarmkrebs die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Die Ursachen für
Prostatakrebs sind noch wenig erforscht.
Bekannte Risikofaktoren sind ein fortgeschrittenes Lebensalter, eine erbliche
Vorbelastung und die Zugehörigkeit zu
bestimmten ethnischen Gruppen.
Seit langem vermuten Wissenschaftler,
dass die Bauchfettmenge das Risiko für
Prostatakrebs beeinflusst. Bisher haben
jedoch nur wenige epidemiologische
Studien den Zusammenhang zwischen
der Körperfettkonzentration an Taille
und Hüfte und dem Prostatakrebsrisiko
untersucht.
Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass ein hoher Taillen/HüftUmfang-Quotient eine wesentliche
Rolle für das Prostatakrebsrisiko spielt.
10
LAK konkret 1/09
Den Taillen/Hüft-Umfang-Quotienten
berechnet man, indem man den Wert des
Taillenumfangs durch den des Hüftumfangs teilt.
Man weiß derzeit nur wenig über die
kausalen Zusammenhänge. Es gibt verschiedene Theorien. Denkbar wäre, dass
das Bauchfett den männlichen Hormonhaushalt im Hinblick auf das Prostatarisiko ungünstig beeinflusst.
Der Taillen/Hüft-Umfang-Quotient
lässt auf die Menge an Körperfett schließen, die im Bauchraum eingelagert ist.
Das Bauchfett ist nicht nur ein Energiespeicher, sondern es produziert auch
Botenstoffe, die die Entwicklung chronischer Krankheiten fördern.
Die Mechanismen für die beobachteten Zusammenhänge werden weiterhin
– auch am DIfE in Potsdam – erforscht.
Quelle: Journal Onkologie 18. 11. 2008
Foto: Archiv
Pharmazie
Hautschutz- und
Händehygieneplan
Die Bundesapothekerkammer teilt mit,
dass im Rahmen von Revisionen in der
letzten Zeit das Fehlen eines Hautschutzplans in einigen Apotheken bemängelt
wurde. Hautschutz ist – besonders bei
häufigem Arbeiten in feuchtem Milieu
und beim Tragen von Handschuhen –
eine sinnvolle Arbeitsschutzmaßnahme,
um Schäden und Erkrankungen der Haut
vorzubeugen.
Die Forderung stammt unter anderem
aus der Technischen Regel 526 „Laboratorien“. Dort wird unter Punkt 4.6.3 gefordert, dass der Arbeitgeber Hautschutzpläne aufzustellen hat und die Be­schäf­tigten
diese zu befolgen haben.
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
stellt das Themenheft „Hautschutz- und
Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in der Apotheke“ zur
Verfügung. Auf der ABDA-Homepage
wurde unter der Rubrik „Arbeitsschutz“
und darüber hinaus als Arbeitshilfe zur
Leitlinie der Bundesapothekerkammer
zur Qualitätssicherung „Hygienemanagement“ ein Link zum Dokument der BGW
eingestellt. Es besteht die Möglichkeit,
den Hautschutz- und Hygieneplan auszudrucken oder das Themenheft kostenlos
bei der BGW anzufordern. f
PKA-Abschlussprüfung
Abschlussprüfung für pharmazeutischkaufmännische Angestellte (PKA) im
Sommer dieses Jahres: Die schriftliche
Prüfung findet am 29. April 2009 an den
Prüfungsorten Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel und Wiesbaden statt.
Die praktische Prüfung wird am 16., 17.
und 18. Juni 2009 in Frankfurt und am 18.
und 19. Juni 2009 in Kassel durchgeführt.
Anmeldeformulare sind den Berufsschulen bereits zur Verteilung zugegangen.
Die Landesapothekerkammer Hessen
bittet, alle für die Zulassung zur Prüfung
notwendigen Unterlagen – einschließlich
der Ausbildungsnachweise (Berichtsheft) – in einem mit dem Namen der
Auszubildenden beschrifteten Schnellhefter (kein Ordner) einzureichen.
Anträge auf vorzeitige Zulassung zur
Abschlussprüfung können von Auszubildenden, die die Prüfung gemäß § 9
Abs. 1 der Prüfungsordnung für PKA
vorziehen möchten, bei der Landesapothekerkammer Hessen (Tel.: 0 69/97 95
09 - 41) angefordert werden. Die Ausbildungszeit kann jedoch um höchstens
sechs Monate verkürzt werden. Anmeldeschluss ist der 27. Februar 2009. Später
eingehende Anmeldungen können nicht
mehr berücksichtigt werden. f
Vitamin C beeinträchtigt
Krebsmedikamente
Vitamin-C-Präparate können die Wirkung einer Reihe von Medikamenten
gegen Krebs erheblich beeinträchtigen.
Eine Studie des Memorial Sloan-Kettering Cancer Centers belegt, dass je nach
Medikament 30 bis 70 Prozent weniger
Krebszellen zerstört werden.
Tests nach einer Chemotherapie ergaben, dass Tumore bei Mäusen, die vorher
mit Vitamin C behandelt worden waren,
schneller wuchsen. Man geht davon aus
(Fachmagazin „Cancer Research“), dass
der gleiche Mechanismus auch die Ergebnisse von Krebsbehandlungen bei
Patienten beinträchtigen könnte.
Bis dato hatte man angenommen, dass
Vitamin C als Antioxidationsmittel Vorteile für Krebspatienten bringe. In der
Studie zeigte sich aber, dass die Wirkung
aller Krebsmedikamente beeinträchtigt
war, wenn die Zellen zuvor mit Vitamin
C behandelt wurden.
Manche Arten von Krebsmedikamenten produzieren Moleküle, die als freie
Sauerstoffradikale mit anderen Molekülen in der Krebszelle kommunizieren und
ihr Absterben herbeiführen können. Theoretisch könnte das Vitamin C die freien
Radikale binden und so die Krebszellen
trotz Chemotherapie am Leben halten.
Diese neue Studie zeigte aber, dass es
nicht entscheidend war, dass das Vitamin
die freien Radikale neutralisierte. Viel
mehr schien es die Mitochondrien in den
Krebszellen vor Schaden zu bewahren.
Vitamin C trägt also dazu bei, dass die
Zellen gerettet werden. Medikamente
gegen Krebs basieren direkt oder indirekt
darauf, die Mitochondrien in ihrer Funktion zu stören und so das Absterben der
Krebszelle herbeizuführen.
f
Termine
Gemeinsame Vortragsveranstaltungen der
DPhG, LG Hessen, der LAK Hessen, Region Frankfurt, und der Johann-WolfgangGoethe-Universität, Frankfurt am Main,
im kommenden Sommersemester
28. April 2009 - Klimaveränderungen
und Medizin: Neue Infektionskrankheiten ante portas in Europa
Prof. Dr. Emil C. Reisinger, Medizinische Fakultät der Universität Rostock,
Direktor der Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten
19. Mai 2009 - Impfungen für Fernreisen
Prof. Dr. Wolfgang Jilg, Institut für
Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg
9. Juni 2009 - Analoge Arzneistoffentwicklung: Von der Leitstruktur zur
Optimierung
Dr. Janos Fischer, Senior Research Scientist, Gedeon Richter, Budapest/Ungarn
16. Juni 2009 - Malaria – Therapie und
Prophylaxe
Prof. Dr. Martin Schlitzer, Institut für
Pharmazeutische Chemie, Universität
Marburg
30. Juni 2009 - Reisemedizinische
Vorbeugung: Durchfallerkrankungen
PD Dr. Tomas Jelinek, Berliner Centrum
für Reise- und Tropenmedizin
Die Vorträge finden jeweils ab 20.15 Uhr im
Biozentrum der Johann-Wolfgang-GoetheUniversität, Frankfurt am Main, Max-vonLaue-Str. 9, Gebäude N 100, Hörsaal B 1
statt.
Jede dieser Veranstaltungen ist mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.
1/09 LAK konkret
11
Recht | aktuell
Aktuelles im Wettbewerbsrecht
Beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe sind mehrere Verfahren
anhängig, die, wenn sie demnächst
entschieden werden, zu mehr
Rechtssicherheit im Wettbewerbsrecht für Apotheker führen
werden.
Bei zwei dieser Verfahren handelt es
sich um Sachverhalte, die man als „Klassiker“ in der Apothekenwerbung bezeichnen könnte. Aber: Neben den bekannten Werbemaßnahmen gibt es in
jüngerer Zeit auch immer wieder neue
Geschäftsmodelle, die einer genaueren
rechtlichen Prüfung bedürfen.
Im ersten Fall hatte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/Main in Bestätigung seiner bisherigen Rechtsprechung
untersagt, dass Apotheken bei der Abgabe
verschreibungspflichtiger, preisgebundener Arzneimittel sogenannte Apothekentaler ausgeben dürfen, die die Kunden
dann gegen Prämien einlösen können.
Das OLG ging in seinem Urteil vom 5.
Juni 2008 (Az.: 6 U 118/07) davon aus,
dass diese Praxis gegen die Arzneimittelpreisverordnung verstößt und damit
wettbewerbswidrig sei. Begründung: Hier
werde für das preisgebundene Arzneimittel zwar der korrekte Preis angesetzt, dem
Kunden würden aber, gekoppelt mit dem
Kauf des Arzneimittels, Vorteile gewährt,
die den Erwerb für ihn wirtschaftlich
günstiger erscheinen ließen.
In einem zweiten Verfahren hat der
Bundesgerichtshof über die Frage zu
befinden, ob bei Einlösung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels ein
5-Euro-Gutschein ausgegeben werden
darf. Das OLG Bamberg hatte 2007 unter
dem Aktenzeichen 3 U 24/07 entschieden,
dass solch ein Gutschein „im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs“ auch bei der Einlösung eines
Re­zeptes über verschreibungspflichtige
Arzneimittel zulässig sei, sprich: hier kein
12
LAK konkret 1/09
Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz
oder gegen die Arzneimittelpreisverordnung vorliege. Der Schutzzweck der
Preisbindung rezeptpflichtiger Arzneimittel sei davon nicht berührt.
Andere Klagen, die sich gegen neue
Werbemaßnahmen richten, sind derzeit
bei erstinstanzlichen Gerichten anhängig.
So wirbt eine Versandapotheke in Brandenburg mit einem „Partnerverein“. Jedes
seiner Mitglieder soll die volle Rezeptgebühr erstattet bekommen. Augenscheinlich dient der Verein lediglich dem Zweck,
die Praxisgebühr zu erstatten. Darin könnte eine Verletzung der sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften liegen,
wonach die gesetzlich Versicherten zu
bestimmten Zuzahlungen verpflichtet
sind. Ebenso könnte die Arzneimittelpreisverordnung tangiert sein, da diese Apotheke preisgebundene Arzneimittel zu
einem anderen als dem in der Preisverordnung vorgeschriebenen Preis abgibt.
In einem weiteren Fall haben Apotheker in Nordrhein-Westfalen eine Apotheke in den Niederlanden gegründet. Ihre
Kunden können in den deutschen Apotheken eine Bestellung aufgeben, die an
die niederländische Apotheke weitergeleitet wird. Per Kurier kommen diese
Arzneimittel dann in die deutsche Apotheke. In Prospekten warben die beteiligten Apotheker mit einem zehnprozentigen Preisvorteil auf alle in Deutschland
erhältlichen rezeptpflichtigen Medikamente. Auch in diesem Geschäftsmodell
ist eine Umgehung der Preisverordnung
zu sehen. 
Ausschluss aus dem
Leistungskatalog
Der Ausschluss nichtverschreibungspflichtiger Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ist rechtens. Dies stellte der
1. Senat des Bundessozialgerichtes in
einer Entscheidung am 6. November
2008 (B 1 KR 6/08 R) fest.
Der bei einer Ersatzkasse versicherte
Kläger leidet an einer chronischen Emphysembronchitis. Die Kasse hatte ihm
deswegen seit 1983 das nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel „Gelomyrtol forte“ bezahlt.
Seit dem 1. Januar 2004 sind jedoch
nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel im Grundsatz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung
ausgeschlossen. „Gelo­myrtol forte“ wurde auch nicht in den Ausnahmekatalog
verordnungsfähiger Mittel aufgenommen,
den die Arzneimittelricht­linien vorsehen
und für den der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen
zuständig ist.
Der Versicherte scheiterte mit seiner
Klage, auch weiterhin von seiner Krankenkasse mit diesem Mittel versorgt zu
werden. Die Bundesrichter stellten fest,
dass der Ausschluss nichtverschreibungspflichtiger Arzneimittel aus dem
Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung rechtmäßig und mit
dem allgemeinen Gleichheitssatz und
den Grundrechten aus Art. 2 II und 2 I
Grundgesetz in Verbindung mit dem
Sozialstaatsprinzip vereinbar ist.
Der Gesetzgeber durfte im Rahmen
seines Einschätzungsermessens davon
ausgehen, dass nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel bereits vor dem
1. Januar 2004 in den Apotheken überwiegend ohne Rezept abgegeben wurden
und dass es sich um Arzneimittel im
unteren Preisbereich von durchschnittlich weniger als elf Euro je Packung
handelte.
Dass der Gesetzgeber mit dieser Vorschrift auch nicht gegen Europäisches
Recht verstößt, hat der Europäische
Gerichtshof (EuGH) bereits in der Sache
Pohl-Boskamp (EuGH E I 2006, 10611),
klar entschieden. 
Recht | informativ
Auflösungsvertrag (Teil 2)
Grundlage ist die Privatautonomie
Nach der Kündigung ist der
Auflösungsvertrag die häufigste
Form der Beendigung eines
Arbeitsverhältnisses. Mit diesem
Vertrag wird ein Arbeitsverhältnis
einvernehmlich beendet.
Fortsetzung von Teil 1, Heft 6/08, Seite 17
Der Arbeitgeber soll den Arbeitnehmer
auch im Rahmen eines Auflösungsvertrages schriftlich auf seine Meldepflicht
bei der Agentur für Arbeit hinweisen.
Das Bundesarbeitsgericht hat zwar entschieden, dass das Unterlassen dieses
Hinweises keinen Schadensersatzanspruch begründet ((BGA-Urteil vom 29.
9. 2005, NZA 2005, S. 1406), da die
entsprechende Regelung zur Meldepflicht kein Schutzgesetz zugunsten des
Arbeitnehmers im Sinne von § 823 Abs.
2 BGB darstellt. Trotzdem empfiehlt die
Landesapothekerkammer Hessen, dem
Fürsorgegedanken Rechnung zu tragen
und den Arbeitnehmer auf seine Meldepflicht bei der Agentur für Arbeit hinzuweisen. Dazu bietet sich beispielsweise
folgende Formulierung an:
„Ich weise vorsorglich darauf hin,
dass es zur Vermeidung der Minderung von Ansprüchen auf Arbeitslosengeld unerlässlich ist, sich unverzüglich nach Kenntnis des
Be­endi­gungszeitpunkts bei der
zuständigen Agentur für Arbeit
arbeitssuchend zu melden. Die
Meldung bei der Agentur hat
persönlich zu erfolgen.“
Ein Auflösungsvertrag führt beim
Arbeitnehmer in der Regel zu einer
Sperrzeit von zwölf Wochen bei der
Zahlung des Arbeitslosengeldes. Nach §
144 Abs. 1 SGB III tritt die Sperrzeit ein,
wenn der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis selbst kündigt, mit dem ArbeitFoto: Draxler
Auflösungsvertrag
zwischen
...
geber einen Aufhebungsvertrag schließt,
an einer Kündigung des Arbeitgebers
mitgewirkt hat oder dem Arbeitgeber
durch arbeitswidriges Verhalten Anlass
für eine Kündigung gab.
Weitere Hinweise zur Sperrzeit sowie
zum Ausschluss der Sperrzeit können
der Homepage der Bundesagentur für
Arbeit, www.arbeitsagentur.de, Rubrik Bürgerinnen und Bürger, Überschrift Arbeitslosengeld, entnommen
werden.
Während der Sperrzeit ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld. Daneben
mindert sich auch der Anspruch auf
Arbeitslosengeld um die Tage der Sperrzeit, mindestens um ein Viertel der Anspruchsdauer. Dies bedeutet, dass während der Dauer der Sperrzeit kein
Arbeitslosengeld gezahlt wird.
Die Sperrzeit ist von der Ruhenszeit zu
unterscheiden. Der Arbeitnehmer bezieht
kein Arbeitslosengeld, wenn er noch Vergütungsansprüche geltend machen kann,
weil er beispielsweise noch eine Abfindung oder eine Urlaubsabgeltung erhält.
Die Ruhenszeiten werden an die Gesamtbezugsdauer des Arbeitslosengeldes angehängt, die Sperrzeiten verkürzen in der
Regel die Bezugsdauer.
Um eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld zu vermeiden, ging die Beratungspraxis der Anwaltschaft traditionell in
Richtung Abwicklungsvertrag. Die juristische Argumentation: Der Abschluss
eines Abwicklungsvertrages kann nicht
zum Eintritt einer Sperrzeit führen, da
dem Arbeitnehmer bereits vom Arbeitgeber gekündigt worden ist. Deshalb
kann man auch nicht sagen, dass der
Arbeitnehmer durch Mitwirkung an einem Abwicklungsvertrag „das Beschäftigungsverhältnis gelöst“ und dadurch
„die Arbeitslosigkeit herbeigeführt“
hat.
Das Bundessozialgericht hat jedoch in
seinem Urteil vom 18. Dezember 2003,
Az.: B 11 AL 35/03 entschieden, dass
der Arbeitnehmer sein Beschäftigungsverhältnis durch aktives Zutun im Sinne
des Sperrzeitparagraphen „löst“, wenn
er nach Ausspruch einer Kündigung
durch den Arbeitgeber mit diesem einen
Abwicklungsvertrag abschließt.
Fazit: Nach derzeitiger Rechtsprechung
des Bundessozialgerichts führt der Abwicklungsvertrag also ebenfalls zum
Eintritt einer Sperrzeit. Diese Rechtsprechung gilt in Fachkreisen zwar als verfehlt,
muss aber dennoch beachtet werden. f
1/09 LAK konkret
13
Intern
Praktika für PKA
Methadonlösungen
Proben in hessischen
Apotheken
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat im Sommer in 21 hessischen
Apotheken Proben von Methadonlösungen gezogen. Anschließend ließ die
Aufsichtsbehörde diese vom Arzneimittelinstitut Nord untersuchen.
Das Ergebnis spricht für sich: In
keinem einzigen Fall ergaben sich, wie
das unabhängige Prüfinstitut feststellte, Beanstandungen an der Qualität.
Aus Sicht der Landesapothekerkammer Hessen ist dies ein weiterer Beleg
für die Solidität der Arbeit, die in den
Apotheken geleistet wird.
Wiedereinstiegskurse
In Fulda in der Eduard-Stieler-Schule
finden von Januar bis Juli 2009 Wiedereinstiegskurse für PKA statt.
Die teilnehmenden PKA sollen während dieses halben Jahres ein vierwöchiges Praktikum absolvieren, um neben
theoretischen auch praktische Kenntnisse aufzufrischen. Dieses Praktikum kann
im Block absolviert werden oder wochenweise aufgeteilt werden.
Die Landesapothekerkammer Hessen
bittet Apothekenleiter, bei eventuellen
Anfragen einen Praktikumsplatz zur
Verfügung zu stellen. 
Versorgungswerk
Information zur
Kapitalmarktsituation
Newsletter
 Politik
 Pharmazie
www.apothekerkammer.de/newsletter.php
 Recht
Ein Service Ihrer LAK Hessen
– damit auch Sie mitreden
können.
Ihr kostenfreies Abo unter:
www.apothekerkammer.de/newsletter.
php
14
LAK konkret 1/09
Trotz Finanzkrise und drohender globaler Rezession ist das Versorgungswerk
der Landesapothekerkammer Hessen
weiterhin in einem guten Zustand.
Auch das Versorgungswerk musste infolge der
kollabierenden Kapitalmärkte und der Vertrauenskrise Einbußen bei den
Aktien- und Rentenengagements hinnehmen, die
zu einem Absinken der stillen Reserven
führten.
Der Leitende Ausschuss und die Geschäftsführung haben aber im Zuge der
Ereignisse Maßnahmen ergriffen, die die
Leistungsfähigkeit des Versorgungswerkes auch in Zukunft sicherstellen und eine
nachhaltige sowie erfolgreiche Entwicklung gewährleisten.
Bis zum heutigen Tage kann das Versorgungswerk darauf verweisen, dass
trotz der seit dem Zweiten Weltkrieg
noch nie in dieser Stärke und Geschwindigkeit gefallenen Kapitalmärkte keine
bilanziellen Abschreibungen bei den
Aktien und Rentenanlagen aufgrund der
Finanzkrise zu verzeichnen sind.
Durch die teilweise
schon im Jahr 2007 implementierten Wertsicherungskonzepte und die im
Jahresverlauf vorgenommene Reduktion der kapitalmarktnahen
Risikoaktiva wird aus heutiger Sicht das
Versorgungswerk der Landesapothekerkammer Hessen auch zum Jahresende
2008 den Rechnungszins erreichen.
Zusammenfassend ist festzustellen,
dass trotz der noch nie gesehenen Entwicklungen an den weltweiten Finanzmärkten das Versorgungswerk weiterhin
auf einem soliden Fundament steht und
seine Leistungsfähigkeit für die Zukunft
sichergestellt ist. 
Fotos: Draxler (1), Archiv (1)
Intern
BMG legt Entwurf zu
AMG-Novelle vor
D
as Arzneimittelgesetz (AMG) soll
noch vor der Bundestagswahl im
September dieses Jahres novelliert werden.
Wenn der zum Jahreswechsel vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgelegte Referentenentwurf die parlamentarischen Hürden bis dahin nehmen soll, muss
dies noch vor der Sommerpause geschehen. Denn die letzte Sitzungswoche des
Deutschen Bundestages findet vom 29.
Juni bis 3. Juli statt – und entsprechend
bescheiden fielen die Änderungsvorschläge im vorgelegten Referentenentwurf
aus.
Im Kern soll das AMG an europäische
Verordnungen (Kinderarzneimittel sowie
Arzneimittel für neuartige Therapien)
angepasst werden. Daneben sind Änderungen, die sich aus den Vollzugserfahrungen ergeben, erforderlich.
Geändert werden müssen auch andere
Rechtsvorschriften, die teils mit den Änderungen des AMG zusammenhängen. Dies
betrifft das Betäubungsmittelgesetz, das
Transfusionsgesetz sowie die Verordnung
über homöopathische Arzneimittel. Betroffen sind ferner Gesetze, die überwiegend
andere Regelungsziele verfolgen.
Der pharmazeutische Großhandel wird
in den öffentlichen Versorgungsauftrag
mit einbezogen (§ 52 b AMG, Bereitstellung von Arzneimitteln). Um ihm die
Erfüllung dieser Aufgabe zu ermöglichen,
müssen die Großhandelsspannen neu
gestaltet werden. Dazu erhielten das BMG
und das Bundeswirtschaftsministerium
den Auftrag, einen Vorschlag zur Neufestsetzung der Großhandelsspanne in der
Arzneimittelpreisverordnung vorzulegen,
der zum 1. Januar 2010 umgesetzt werden
und in Kraft treten kann.
Die Regelungen zur Abrechnung von
onkologischen Rezepturen bedürften
Foto: Archiv
ebenfalls einer Novellierung, erklärte das
BMG und begründete dies damit, dass
„erhebliche Rabatte und Einkaufsvorteile
nicht an die Krankenkassen fließen“.
Folglich werde man im Sozialgesetzbuch (SGB) V vorsehen, dass Einkaufsvorteile und Rabatte pharmazeutischer
Unternehmer, „die aufgrund besonderer
Fallgestaltungen nicht unter das Rabattverbot des § 78 Abs. 3 AMG fallen, wie
insbesondere Rabatte bei onkologischen
Rezepturen, den Krankenkassen zur
Entlastung der Beitragszahler weitergeleitet werden. Als Folge bedarf es einer
Änderung in der Arzneimittelpreisverordnung.“
Die Verordnung über homöopathische
Arzneimittel soll aufgehoben werden,
um das Nebeneinander von gesetzlichen
und Rechtsverordnungsvorschriften zu
beenden. Entsprechendes gilt für den
Bereich der traditionellen pflanzlichen
Arzneimittel.
Die geplanten Änderungen im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) dienten der
Anpassung an Regelungen und Änderungen im Arzneimittelgesetz, der Anpassung von Verweisungen an geänderte
Bezugsvorschriften sowie der Verwaltungsvereinfachung und der Korrektur
des Strafrahmens in § 30 a BtMG, erläuterte das BMG weiter.
Und last but not least will der Gesetzgeber unter anderem auch die Bestimmungen bezüglich des Inverkehrbringens
„bedenklicher Arzneimittel“ präzisieren.
Um das Problem der Arzneimittelfälschungen besser in den Griff zu bekommen, soll § 8 AMG erweitert werden,
indem nach den Worten „gefälschte Arzneimittel“ der Begriff „gefälschte Wirkstoffe“ eingefügt wird. 
Neue Seminare zur
Arzneimittelsicherheit
Wer mehr über Wechselwirkungen
erfahren will, um seine Beratungsarbeit weiter zu optimieren, ist beim
diesjährigen Pharmacon Davos (8. 13. Februar 2009) richtig. Dort werden
zwei neue Seminare mit konkretem
Praxisbezug angeboten: „Abenteuer
Offizin: Herausforderung Wechselwirkungen – Interaktionen in der Praxis“
und „Abenteuer Offizin: Herausforderung Wechselwirkungen – Mit CAVE
Patientenrisiken im Blick behalten“.
Im Fokus der Seminare steht die
Arzneimittelsicherheit. Teilnehmer
können sich
dabei zugleich in
einem sogenannten
Interaktionstrainingscamp
über die
neue Interaktionsklassifikation informieren. Vor Ort erarbeiten sie
sich an Apotheken-EDV-Systemen
Wege durch das Dickicht der Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln einerseits sowie Arzneimittel und
Mensch andererseits.
Denn obwohl CAVE inzwischen in
den meisten Apotheken zum Einsatz
bereitsteht, erreichen ABDATA immer
noch Anfragen zu vermeintlichen Interaktionen, die sich bei näherer Betrachtung als Kontraindikationen entpuppen.
Neben neuen Erfahrungen und
Strategien nehmen die Kursteilnehmer systemneutrale Arbeitsunterlagen
mit nach Hause. Damit können sie
ihre frisch erworbenen Kenntnisse an
ihr eigenes Apothekenteam weitergeben.
1/09 LAK konkret
15
Intern
Programm
der 80. Zentralen Fortbildungsveranstaltung der Akademie
für Pharmazeutische Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen
am 21./22. März 2009 in Gießen
Veranstaltungsort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, 35390 Gießen
Thema: „Magen-Darm“
Samstag, 21. März 2009
15.00 - 15.15 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Erika Fink
Präsidentin der LAK Hessen
Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen
15.15 - 16.15 Uhr
Verdauungs- und Motilitätsstörungen
Prof. Dr. Gerald Holtmann
Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, Essen
16.30 - 17.30 Uhr
Arzneimittelinduzierte Verdauungsstörungen
Prof. Dr. Hartmut Morck
Chefredakteur der „Pharmazeutischen Zeitung“, Eschborn
17.45 - 18.45 Uhr
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Prof. Dr. Dr. Jürgen Stein
Leiter der Gastroenterologie des St.-Elisabethen-Krankenhauses,
Frankfurt/Main
Sonntag, 22. März 2009
9.15 - 10.15 Uhr
Maligne Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
PD Dr. Jörg Trojan
Medizinische Klinik I (Gastroenterologie, Pneumologie/Allergologie) der
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main
10.30 - 11.45 Uhr
Therapie mit Antacida, H2-Blockern und Protonenpumpenhemmern –
die Rolle des Apothekers
Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz
Institut für Pharmazeutische Chemie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main
12.00 - 13.00 Uhr
Aktuelles Thema
Erika Fink
Präsidentin der LAK Hessen
Moderation
Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen
Programmänderungen vorbehalten. Teilnahmebescheinigungen werden für Samstag und Sonntag gesondert ausgestellt und liegen ab der
ersten Pause an der Rezeption in der Kongresshalle aus.
Kinderbetreuung: telefonische Anmeldung (mit Altersangabe des Kindes) unter 0 69/97 95 09 - 12 erbeten
16
LAK konkret 1/09
Foto: Archiv
Intern
Postexpositionsprophylaxe
Lieferengpässe bei
Tollwutimpfstoffen
E
ines der Notfalldepots der Landesapothekerkammer Hessen hat
darum gebeten, nochmals auf Lieferengpässe bei Tollwutimpfstoff – und in
diesem Zusammenhang auf das sinnvolle Vorgehen bei der Besorgung dieses
Impfstoffes – hinzuweisen.
Der Vorfall: Nach einem Hundebiss und den ersten
drei Tollwutimpfungen versuchte ein
Patient vergeblich,
sein Rezept für die
vierte und fünfte Impfung in einer öffentlichen Apotheke einzulösen.
Da der Pharmagroßhandel offensichtlich immer
noch nicht in der Lage ist,
regelmäßig Tollwutimpfstoff zu liefern, wurde er in
mehreren Apotheken mit der
Bemerkung weggeschickt,
dass das Medikament nicht lieferbar
sei.
Weil die Impfung bereits überfällig
war, wurde eine schnelle Problemlösung
Fotos: Archiv
gesucht. Für solche Notfälle, nicht aber
für eine elektive Reiseimpfung, werden
die Notfalldepots der Kammern mit
Tollwutimpfstoff beliefert.
Ein Patient fühlt sich in „seiner“ Apotheke sicher gut betreut, wenn diese sich
um seine Versorgung auch und
gerade mit einem ungewöhnlichen Medikament kümmert.
Öffentliche Apotheken
können den Tollwutimpfstoff aus dem Kammerdepot beziehen. Die Verwaltung des Depots
stellt der Apotheke den
Impfstoff in Rechnung, diese rechnet
das Rezept ab.
Die Adressen und
Telefonnummern
der Notf alldepots
ebenso wie die dort gelagert e n Arzneimittel sind auf der Home­
page der Landesapothekerkammer Hessen www.apothekerkammer.de - Kammer
intern - Pharmazie - Notfalldepot zu
finden. 
Schutzimpfungen
Ein zentrales Anliegen der Gesundheitsreform 2007 ist die Erweiterung
der Prävention. Dazu gehört auch die
stärkere Förderung von Schutzimpfungen, die bis dato eine freiwillige
Leistung der gesetzlichen Krankenkassen waren. Seit April 2007 sind sie
in den Leistungskatalog als Regelleistung aufgenommen.
Leistungsumfang. Die Impfleistung
des Arztes umfasst neben der Impfung
unter anderem auch Informationen
über die zu verhütende Erkrankung
und den Nutzen der Impfung. Außerdem hat der Arzt auf mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen
wie Allergien hinzuweisen. Vor der
Impfung muss er sich davon überzeugen, dass der Versicherte nicht akut
erkrankt ist, sowie über Beginn und
Dauer der Schutzimpfung und über
Auffrischimpfungen informieren.
Im Rahmen der vertragsärztlichen
Versorgung können gegenwärtig folgende Impfungen entsprechend den
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des RobertKoch-Instituts durchgeführt werden:
• Diphtherie
• Frühsommer-Meningoenzephalitis
(FSME) (bei bestimmten Risikogruppen)
• Haemophilus influenzae b-Infektion
• Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen von 12 bis
17 Jahren
• Keuchhusten (Pertussis)
• Masern
• Mumps
• Pneumokokkeninfektion (Atem-/
Luftwege)
• Poliomyelitis (Kinderlähmung)
• Röteln
• Virusgrippe (Influenza)
• Virushepatitis A und/oder B (bei
bestimmten Indikationen)
• Wundstarrkrampf (Tetanus)
• Tollwut.
1/09 LAK konkret
17
gelesen
Instrumentelle Analytik
Arbeitsbuch instrumentelle Analytik für
Pharmazie- und Chemiestudenten / Franz
Bracher ... . - Eschborn: Govi-Verl., 2008.
- 296 S.: graph. Darst.. ISBN 978-3-77411073-1, spiralgeh.. Preis: 29,80 E
Das Praktikum zur instrumentellen
Analytik gehört zu den Grundlagen des
Pharmazie- und Chemiestudiums.
Das Buch unterstützt die tägliche Laborarbeit durch fundiertes Wissen und
zahlreiche Übungsaufgaben.
Die instrumentelle
Analytik besitzt in
vielen Bereichen der
Pharmazie eine große
praktische Bedeutung. So zum Beispiel
in der Qualitätskontrolle. Das Arbeitsbuch kann daher auch
nach dem Studium als hilfreiches Nachschlagewerk dienen. f
Heimtiere
Arzneitherapie bei Heimtieren für die
Kitteltasche: mit 12 Tabellen / Susanne
E. Kaiser. - 2., aktualisierte und erw.
Aufl.. - Stuttgart: Wiss. Verl.-Ges.,
2007. - XIV, 618 S.: Ill.. ISBN 978-38047-2386-3, flexibler Kunststoffeinband. Preis: 29,- E
Wenn der Hund die Ohren hängen
lässt, die Katze das Futter verweigert,
der Kanarienvogel nicht mehr singt, weiß
man, dass mit den tierischen Freunden
konkret
Mitteilungen der Landesapothekerkammer Hessen
- 9. Jahrgang Herausgeber:
Landesapotheker­­kammer Hessen, K.d.ö.R.
Chefredakteur:
Jürgen R. Draxler
Ständige Mitarbeit:
Ulrich Laut
Michael Aland, Kerstin Feuerstein-Dörnhöfer
Birgit Wolfraum
Verantwortlich für namentlich gezeichnete
Beiträge: die Verfasser
18
LAK konkret 1/09
etwas nicht
stimmt. Eine
erfahrene Tierärztin vermittelt
Kollegen und
Apothekern,
wie (die zehn
wichtigsten)
Haustierarten
richtig gepflegt
und gefüttert
werden, ob eine Störung oder Erkrankung vorliegt und welche Behandlung
gegebenenfalls nötig ist. f
Augen
Gut sehen ab 50: mit gesunden Augen
voll im Leben / Peter Erik Felzer.
- Eschborn: Govi-Verl., 2007. - 94 S.:
zahlr. Ill.. (Gesundheit mit der Apotheke). ISBN 978-3-7741-1075-5. Preis:
9,90 E
Mit den Augen erfassen wir die Welt
– sie liefern uns über 80 Prozent unserer
Wahrnehmungen. Gute Augen erhalten
uns die Mobilität (Stichwort: Autofahren) und unsere Selbständigkeit. Dem
Leser wird ausführlich erläuter t, wie die
Augen bis ins
hohe Alter gesund bleiben
oder wieder
werden, welche
neuen Behandlungsstrategien
es gibt und welRedaktionsbeirat:
Erika Fink (Vors.), Dr. D. Steinbach, Dr. M. Schmall, R. Beck,
Dr. W. Russow, H.-D. Helfer, Dr. C. Menkens
Redaktion:
Im Lohe 13, 29331 Lachendorf
Tel.: 0 51 45/98 70 - 0, Fax: 0 51 45/98 70 - 70
Büro Berlin:
Pasewaldtstr. 5, 14169 Berlin
Tel.: 0 30/80 5 80 80 1
E-Mail: draxler@t-online.de
Herausgeber:
LAK Hessen
Am Leonhardsbrunn 5, 60487 Frankfurt/M.
Tel.: 0 69/97 95 09 - 0, Fax: 0 69/97 95 09 - 22
E-Mail: info@apothekerkammer.de
Konzept, Layout, Satz & Grafik:
@ktuell Redaktionsbüro Draxler
Im Lohe 13, 29331 Lachendorf
che Brillen für welche Augen letztlich
richtig sind. f
Fettstoffwechsel
Der Fettstoffwechselpatient in der Apotheke: Vorträge und Arbeitsunterlagen der
Fortbildungsveranstaltungen im Frühjahr
2008 in Bayreuth, Deggendorf, Kempten,
München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg / [Hrsg.: Bayerische
Landesapothekerkammer] Werner O.
Richter und Sigrid-Renate Drasch. Eschborn: Govi-Verl., 2008. - 140 S.: Ill.,
graph. Darst.. (Schriftenreihe der Bayerischen Landesapothekerkammer; H. 76),
Literaturangaben. ISBN 978-3-77411082-3. Preis: 14,- E
Gut die Hälfte der Bevölkerung ist von
Fettstoffwechselstörungen betroffen. Im
ersten Teil des
Buches geht es
um die Frage,
wie man auch in
der Apotheke
die gefährlichen
Formen der Hypertriglyceridämie erkennen
und erfolgreich
an der Behandlung mitwirken
kann. Der zweite Teil widmet sich dann
dem Problem der Messung von Fettstoffwechselparametern in der Apotheke. Im
dritten Teil werden Möglichkeiten einer
Selbstmedikation bei der Therapie von
Fettstoffwechselstörungen beleuchtet. f
Druck und Vertrieb:
Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH
Kurhessenstr. 4 - 6
64546 Mörfelden-Walldorf
Amtliches Mitteilungsblatt
der Landesapo­the­ker­kammer Hessen
Verantwortlich für den Gesamtinhalt:
Jürgen R. Draxler
Erscheinungsort: Frankfurt/Main. Er­schei­nungs­weise:
zweimonatlich. Einzelheft 5,50 E, zzgl. Versandkosten. Für
Mitglieder der Landes­apo­the­ker­kammer Hessen ist der
Be­zug kostenfrei.
Nachdruck, Kopien, Aufnahme in elektronische Medien
(auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung
der Chefredaktion. Für un­ver­langt eingesandte Manuskripte,
Fotos etc. keine Gewähr. Die Redaktion behält sich die
(sinngemäße) Kürzung von Leserzuschriften vor.
Veranstaltungskalender
31. Januar 2009
Anmeldung erforderlich
Fax: 0 69/97 95 09 - 22
www.apothekerkammer.de
Eschborn
Mercure Hotel Ost
Helfmann-Park 6
65760 Eschborn
9.00 - 17.00 Uhr
„Beratung ist die beste Medizin“
Cornelia Tromm
(siehe S. 1 des FB-Heftes)
3. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Kassel
Apothekerhaus Kassel
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
DPhG, Regionalgruppe Kassel, und LAK Hessen: „Schmerztherapie bei Kindern“
Prof. Dr. Leo Latasch
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
3. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Frankfurt/Main
Biozentrum Niederursel
Geb. N 100, Hörsaal B 1
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt/Main
20.00 Uhr c. t.
DPhG, Landesgruppe Hessen, und LAK Hessen: „Moderne
Konzepte in der Diabetestherapie – DPPIV und anderes“
Prof. Dr. Henning Blume
(siehe S. 18 des FB-Heftes)
4. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Darmstadt
Ramada-Hotel
Eschollbrücker Str. 16
64295 Darmstadt
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Sodbrennen und
Oberbauchbeschwerden“
Katja Behrens
(siehe S. 10 des FB-Heftes)
10. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Wiesbaden
Hotel Oranien
Platter Str. 2
65193 Wiesbaden
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Tinnitus“
Dr. Inga Leo-Gröning
(siehe S. 11 des FB-Heftes)
10. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Kassel
Apothekerhaus Kassel
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
DPhG, Regionalgruppe Kassel, und LAK Hessen: „Impfungen im Kindesalter“
Prof. Dr. Wolfgang Jilg
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
10. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Gießen
Kongresshalle Gießen
Kerkradezimmer –
Berliner Platz 2
35390 Gießen
20.00 Uhr c. t.
Region Gießen/Marburg: „Lernen mit den ZL-Ringversuchen“
Dr. Holger Latsch
(siehe S. 20 des FB-Heftes)
11. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Fulda
ITZ
Am Alten Schlachthof 4
36037 Fulda
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Schau mir in die
Augen, Kleines“, Teil 1
Dr. Kirsten Menke
(siehe S. 8/9 des FB-Heftes)
18. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Darmstadt
Merck KgaA
LKW-Tor an der Virchowstraße
64293 Darmstadt
20.00 Uhr s. t.
Region Darmstadt: „Kranke Kinder in der Apotheke – Empfehlungen eines Kinderarztes“
PD Dr. Peter Ahrens
(siehe S. 17 des FB-Heftes)
25. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Frankfurt/Main
Biozentrum Niederursel
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt/Main
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Sodbrennen und
Oberbauchbeschwerden“
Katja Beherens
(siehe S. 10 des FB-Heftes)
26. Februar 2009
keine Anmeldung erforderlich
Fulda
ITZ
Am Alten Schlachthof 4
36037 Fulda
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Schau mir in die
Augen, Kleines“, Teil 2
Dr. Kirsten Menke
(siehe S. 8/9 des FB-Heftes)
weitere Termine siehe Rückseite1/09 LAK konkret 19
Veranstaltungskalender
 Landesapothekerkammer
 Versorgungswerk
Am Leonhardsbrunn 5
60487 Frankfurt / Main
Telefon 0 69 97 95 09 - 0
Fax 0 69 97 95 09 - 22 (Kammer)
Fax 0 69 979509 - 44 /-66 (Versorgungswerk)
E-Mail
info@apothekerkammer.de
info@apothekerversorgungswerk.de
Ansprechpartner in der LAK
Präsidentin: Erika Fink
Telefon 0 69 97 95 09 - 10 Geschäftsführer: Ulrich Laut
Telefon 0 69 97 95 09 - 16
Sekretariat: Maria Hellmeister
Telefon 0 69 97 95 09 - 23
Justitiarin: Kerstin Feuerstein-Dörnhöfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 18
Arbeits- u. Tarifrecht: Katharina Schwitt
Telefon 0 69 97 95 09 - 13
Rzpt.-Sammelstelle: Daniela Böschow
Telefon 0 69 97 95 09 - 38
Stellenmarkt: Paula Alves Mateus
Telefon 0 69 97 95 09 - 45
Buchhaltung: Helga Potz
Telefon 0 69 97 95 09 - 19
Mitgliederverwaltung: Birgit Wolfraum (Ltg.)
Telefon 0 69 97 95 09 - 17
Diana McGinnis
Telefon 0 69 97 95 09 - 40
Druck/Post: Andrej Ulrich
Telefon 0 69 97 95 09 - 20
Pharmazie: Annegret Birr (Ltg.)
Telefon 0 69 97 95 09 - 14
Sekretariat: Birgit Lissner
Telefon 0 69 97 95 09 - 12
Fortbildung: Ursula Harder-Djibali
Telefon 0 69 97 95 09 - 15
Weiterbildung: Filomena Del Giudice
Telefon 0 69 97 95 09 - 24
PKA-Ausbildung: Ingrid Rhein
Telefon 0 69 97 95 09 - 41
Ansprechpartner im Versorgungswerk
Geschäftsführer: Ulrich Laut
Telefon 0 69 97 95 09 - 16
stv. Geschäftsführer: Michael Aland
Telefon 0 69 97 95 09 - 25
Sekretariat: Paula Alves Mateus
Telefon 0 69 97 95 09 - 45
Renten/Reha: Rosemarie Schäfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 39
Mitgliederverw. A - K: Andrea Bär-Sadowski
Telefon 0 69 97 95 09 - 37
Mitgliederverw. L - Z: Anja Gloede
Telefon 0 69 97 95 09 - 28
Beitragsrabrechnung: Sabine Coutú
Telefon 0 69 97 95 09 - 27
Beitragsrabrechnung: Nadja Scheurich
Telefon 0 69 97 95 09 - 29
Buchh. (Ltg.): Ludmila Krasowitzki
Telefon 0 69 97 95 09 - 35
Buchh.: Katharina Krieger
Telefon 0 69 97 95 09 - 30
Buchh.: Gabriela Schlagintweit
Telefon 0 69 97 95 09 - 31
Buchh.: Martina Allmannsdörfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 36
Lastschriften: Silke Glaue
Telefon 0 69 97 95 09 - 46
Die E-Mail-Adresse der einzelnen Mitarbeiter
setzt sich aus dem ersten Buchstaben des Vornamens, dem Familiennamen und daran anschließend @apothekerkammer.de (Beispiel: u.laut@apo
thekerkammer.de) oder @apothekerversorgungs
werk.de (Beispiel: m.aland@apothekerversorgungs
werk.de) zusammen.
Internet
www.apothekerkammer.de
www.apothekerversorgungswerk.de
3. März 2009
Marburg
keine Anmeldung erfor- TTZ
derlich
Softwarecenter 3
35037 Marburg
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Tinnitus“
Dr. Inga Leo-Gröning
(siehe S. 11 des FB-Heftes)
3. März 2009
Kassel
keine Anmeldung erfor- Apothekerhaus Kassel
derlich
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
DPhG, Regionalgruppe
Kassel, und LAK Hessen:
„Schmerz und Soziales“
Beta-Institut
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
9. März 2009
Fulda
keine Anmeldung erfor- Hotel-Restaurant Bachmühle
derlich
Künzeller Str. 133
36043 Fulda
20.00 Uhr c. t.
Region Fulda/Bad Hersfeld: „Das Immunsystem –
ein komplexes Regelwerk“
Dr. Ilse Zündorf
(siehe S. 19 des FB-Heftes)
10. März 2009
Wiesbaden
keine Anmeldung erfor- Klinikum Wiesbaden
derlich
Gr. Hörsaal, Ausbildungszentrum
Ludwig-Erhard-Str. 100
65199 Wiesbaden
20.00 Uhr s. t.
Region Wiesbaden/
Limburg: „Qualifizierte
Beratung bei Allergien“
Prof. Dr. Martin Pfaffendorf
(siehe S. 21 des FB-Heftes)
11. März 2009
Darmstadt
keine Anmeldung erfor- Ramada-Hotel
derlich
Eschollbrücker Str. 16
64295 Darmstadt
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Hämorrhoiden“
Erika Fink
(siehe S. 7 des FB-Heftes)
12. März 2009
Frankfurt/Main
keine Anmeldung erfor- Biozentrum Niederursel
derlich
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt/Main
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Schau mir in
die Augen, Kleines“, Teil 1
Dr. Kirsten Menke
(siehe S. 8/9 des FB-Heftes)
12. März 2009
Kassel
keine Anmeldung erfor- Willy-Brandt-Schule
derlich
Brückenhofstr. 90
34132 Kassel
19.30 - 21.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Erkrankung des
Magens und der Speiseröhre“
Katja Behrens
(siehe S. 23 des FB-Heftes)
14. März 2009
Eschborn
Anmeldung erforderlich Mercure Hotel Ost
Fax: 0 69/97 95 09 - 22 Helfmann-Park 6
www.apothekerkammer.de 65760 Eschborn
9.00 - 16.00 Uhr
„Haut – Sache gesund“
Martina Hahn, Rosemarie
Eifler-Bollen
(siehe S. 2 des FB-Heftes)
17. März 2009
Kassel
keine Anmeldung erfor- Apothekerhaus Kassel
derlich
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
DPhG, Regionalgruppe
Kassel, und LAK Hessen:
„Therapie neuropathischer Schmerzen“
Dr. Konrad Falk
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
17. März 2009
Gießen
keine Anmeldung erfor- Kongresshalle Gießen
derlich
– Krekradezimmer –
Berliner Platz 2
35390 Gießen
20.00 Uhr c. t.
Region Gießen/Marburg:
„Complianceförderung in
der Apotheke bei Hypertoniepatienten“
Miriam Ude
(siehe S. 20 des FB-Heftes)
21. / 22. März 2009
Programm 80. ZFB – siehe Seite 16 dieses Heftes
Gießen
Frankfurt/Main
26. März 2009
keine Anmeldung erfor- Biozentrum Niederursel
Max-von-Laue-Str. 9
derlich
60438 Frankfurt/Main
20.00 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Schau mir in
die Augen, Kleines“, Teil 2
Dr. Kirsten Menke
(siehe S. 8/9 des FB-Heftes)
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Seele and Geist
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