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Die Polizeizulage muss wie- der ruhegehaltsfähig - DPolG Hamburg

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Hamburg
Die Polizeizulage muss wieder ruhegehaltsfähig werden!
Die Polizeizulage dient nach ihrer Zweckbestimmung der Abgeltung von
Besonderheiten des polizeilichen Vollzugsdienstes, die durch die allgemeine Zuordnung der Ämter durch die Besoldungsgesetzgebung nicht
hinreichend berücksichtigt sind. Nach der Rechtsprechung und den Ausführungen der zuständigen Gesetzgebungsorgane wird die Anspruchsberechtigung durch die polizeilichen Aufgaben, das Tätigkeitsfeld des Polizeivollzugsbeamten und der Polizeivollzugsbeamtin (PVB) und den Besonderheiten des Dienstes bestimmt.
Während sich die Aufgaben
und Tätigkeitsfelder aus den
zugewiesenen Zuständigkeiten
und übertragenen Kompetenzen ergeben, begründen die
Besonderheiten des Dienstes
die Bezugsberechtigung für die
PVB in allen Funktionen und
Laufbahnen.
ț besondere Belastungen sozialer Beziehungen im Privatbereich durch permanente Präsenz beruflicher,
gesellschaftlicher und familiärer Interdependenzen,
ț das Tragen von Uniform,
Schusswaffen, Schutzwesten, Distanzwaffen und
Schutzausstattung,
ț Umgang mit Menschen in
besonderen Konfliktsituationen (Verbrechen, Unfälle, Todesfälle, traumatische
Belastungen jeglicher Art),
sowohl in Einsatzsituationen als auch bei Nachbereitung, Opferbetreuung
und Beratungsdiensten,
ț erhöhte Anforderungen an
kommunikative, soziale, juristische, taktische und
interkulturelle Kompetenzen, einschließlich ständiger Weiterentwicklung und
Aktualisierung anhand gesellschaftlicher Entwicklungen und Ereignisse.
Diese sind neben besonderen Laufbahnvorschriften unter anderem:
ț gesteigerte körperliche und
geistige Anforderungen
(Polizeidienstfähigkeit) in
allen Funktionen,
Amtsprägende Zulage
statt „funktionsprägender Zulage“
ț ständige Bereitschaft zur
Übernahme von Führungsund Einsatzverantwortung
Impressum:
Redaktion:
Frank Riebow (v. i. S. d. P.)
Erdkampsweg 26
22335 Hamburg
Tel. (0 40) 48 28 00
Fax (0 40) 25 40 26 10
Mobil 0175/3 64 42 84
E-Mail: FRHamburg@gmx.de
Landesgeschäftsstelle:
Holzdamm 18, 20099 Hamburg
Tel. (0 40) 25 40 26-0
Fax (0 40) 25 40 26 10
E-Mail: dpolg@dpolg-hh.de
Geschäftszeit: Montag bis Donnerstag, 9.00 bis 17.00 Uhr, Freitag, 9.00
bis 15.00 Uhr
Fotos: Th. Jungfer, F. Riebow,
DPolG Hamburg
ISSN 0723-2230
sowohl im direkten Einsatz
vor Ort als auch in Sachbearbeitung, Planungs- und
Stabstätigkeit,
>
Nach der Föderalismusreform I ist das Besoldungs-, Versorgungs- und
Laufbahnrecht für die Beamten auf die Länder übergegangen. Die
Hamburgische Bürgerschaft hat somit die Gesetzgebungskompetenz,
um die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage
zu beschließen.
Der Polizeiberuf ist in allen Verwendungen ein Beruf mit spezifischen Herausforderungen
und Belastungen an den/die
einzelnen Amtsträger. Das Erfordernis, ständig und häufig
wechselnden vielfachen einsatz- und verwendungsbestimmten Herausforderungen
zu begegnen und die an jede/n
einzelnen PVB gerichteten Erwartungen zu erfüllen, sind
nicht funktions- sondern berufsimmanent. Nicht zuletzt
deshalb auch wurde die Polizeizulage stets im Besoldungsgesetz und nicht etwa in der
Erschwerniszulagenverordnung geregelt.
> Polizeispiegel | September 2008
1
Landesverband Hamburg
DPolG fordert:
Hamburg
Die DPolG Hamburg geht deshalb aktiv auf die verantwortlichen Politiker zu und fordert,
im Rahmen der Dienstrechtsreform die Ruhegehaltsfähigkeit
aller „amtsprägenden Zulagen“ dauerhaft zu sichern.
Dies gilt auch für die Feuerwehr und für den Verfassungsschutz!
Die dauerhafte Streichung der
Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage hätte im Wesentlichen zwei Effekte:
Landesverband Hamburg
2
1. Den Beamtinnen und Beamten des Polizeivollzugsdienstes wird eine unbillige Härte
zugemutet. An der Feststellung des Gesetzgebers aus
dem Jahre 1990 hat sich
qualitativ nichts verändert,
was die Härten für die Bezügeempfänger abmildern
könnte, im Gegenteil.
2. Der Bedeutung des Aufgabenbereiches, für den diese
Zulage ausgebracht ist, wird
künftig nicht mehr angemessen Rechnung getragen.
Das ist in einer Situation
ständig steigender Herausforderungen für die Polizei
in besonderer Weise virulent: Bei steigender Verantwortung, komplizierteren
und gefahrvolleren Aufgaben und sich in zunehmendem Maße stärker entwickelnden Gewaltstrukturen
nimmt die Bereitschaft der
Politik zur Anerkennung und
Würdigung dieser besonderen Belastungen ab.
Die demografische Situation
der Polizei in Deutschland insgesamt führt dazu, dass die finanziellen Auswirkungen in
den kommenden Jahren, bis
etwa 2020, kontinuierlich erhöhte Aufwendungen für die
Versorgung nach sich ziehen
und anschließend abnehmen
werden.
Diese Entwicklung ist von den
Polizeibeamtinnen und -beam-
> Polizeispiegel | September 2008
>
Gerhold Busker, Beisitzer der LBP im Landeshauptvorstand der DPolG: „Die besonderen Belastungen des Polizeiberufes sind für die Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei tagtäglich spürbar. Einsatzarme Zeiten
gibt es nicht mehr. Die Polizeizulage muss wieder ruhegehaltsfähig werden.“
ten nicht zu vertreten. Die dramatische Altersentwicklung in
der Polizei, der hohe Anteil der
Beamtinnen und Beamten in
besonders einsatzbelasteten
Bereichen, riesige „Kohortenlücken“ und die Verschuldungssituation des Landes Hamburg
insgesamt sind Folge politischer (Fehl)-Entscheidungen
der vergangenen Jahrzehnte,
die nicht den künftigen Ruhestandsbeamten aufgebürdet
werden dürfen.
Deshalb ist der Einwand erhöhter Versorgungsaufwendungen ungerecht und unsozial. Immerhin haben alle diese
PVB sämtliche übrigen Einschnitte in Versorgungserwartungen sowohl durch Bundesgesetze als auch durch landesgesetzliche Regelungen gemeinsam mit allen anderen
Beamtinnen und Beamten ertragen müssen.
Der Wegfall der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage in
Hamburg ist ein ungerechtfer-
tigtes, willkürliches Sonderopfer der Polizeibeamtinnen und
-beamten, die wieder einmal
zur Sanierung eines Haushalts
herangezogen werden, für dessen Zustand sie keine Verantwortung tragen.
Er ist zudem das exakte
Gegenteil von positiver Anerkennung der Leistungen der
Hamburger Polizei und auch
das Gegenteil dessen, was die
hamburgische Bevölkerung
von den politischen Entscheidungsträgern erwartet. Die
Hamburger Polizei hat im Urteil der Bevölkerung stets Spitzenwerte erreicht.
Die einseitig verfügte, willkürlich bestimmte Pensionskürzung für Polizistinnen und Polizisten in unserer Stadt entspricht nicht den Erwartungen
der Bürgerinnen und Bürger an
einen gerechten und verantwortungsvollen Umgang mit
den Beschäftigten der Polizei
durch die Politik.
Unabhängig davon, ob eine
künftige Dienstrechtsreform
diese Zulage in die Besoldung
integriert und unter welchen
Bedingungen dies geschehen
soll, wäre allein die Entscheidung, die Ruhegehaltsfähigkeit zu sichern, bzw. wieder
einzuführen, das gerechte Signal einer angemessenen Anerkennung der beruflichen Lebensleistung jedes einzelnen
PVB und seiner Familie, die alle
Belastungen über Jahrzehnte
haben mit ertragen müssen.
In einer ersten Gesprächsrunde
hat der Landesvorstand der
DPolG Hamburg die Forderung
zur Sicherung der Polizeizulage
an den Präses der Behörde für
Inneres, Senator Christoph
Ahlhaus, herangetragen. Nach
der parlamentarischen Sommerpause werden wir die Gespräche mit den Regierungsfraktionen sowie den Mitgliedern des Haushalts- und des
Innenausschusses fortsetzen.
Der Landesvorstand
Hamburg
Fünf vor zwölf –
Hamburgs Polizei in Personalnot
Von Klemens Burzlaff, Vors. Fachbereich Schutzpolizei
Diese Tatsachen müssen im
Kontext mit den stetigen neuen Aufgaben für die Polizeivollzugsbeamten betrachtet werden.
Aber auch wiederkehrende
Maßnahmen gilt es zu bewältigen. Veranstaltungen und
Großeinsätze, die unbedingt
polizeiliche Präsenz erfordern.
Beispielhaft seien an dieser
Stelle erwähnt:
ț
ț
ț
ț
ț
Conenergy Marathon
1. Mai-Krawalle
Hafengeburtstag
Cruise Days
Antirassismus- und
Klima-Camp
ț Schanzenfest
Kolleginnen und Kollegen gewährleistet werden, dass:
Darüber hinaus müssen auch
neue Aufgaben mit dem vorhandenen, zu wenigen, Personal gemeistert werden.
ț Fußball-WM und -EM
Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG, Freddi
Lohse in der „WELT“ vom
8. August 2008: „Wir sind mittlerweile in einer prekären Situation, wir haben laufend zusätzliche Aufgaben bekommen.
Gleichzeitig wird das tatsächlich
vorhandene Personal immer weniger!“ Weiter führt er im
„Hamburger Abendblatt“ vom
9. August 2008 aus: „Das ist, als
ob man zwei Davidwachen geschlossen hätte!“
professionell abgearbeitet
wurden.
Hier wurde die Personalsituation auf den Punkt gebracht.
Zusätzliche, oft temporäre aber
ț Einsätze im Rotlichtmilieu
ț die Durchsetzung des Waffenverbots auf St. Pauli
ț Fußballeinsätze HSV und
St. Pauli
ț Präsenzdienste
ț und Krawalle der rechten
und linken Szene
>
Klemens Burzlaff
auch anhaltende Maßnahmen
können aufgrund des vorhandenen Personalmangels nur
mühsam und unter größten
Anstrengungen für die betroffenen Einheiten bzw. Dienststellen bewältigt werden.
Hierzu zählt insbesondere der
Objektschutz, der die Polizeikommissariate in diesem Jahr
besonders getroffen hat. Auch
hier nur beispielhaft einige der
Objekte, die ständig durch Polizei bzw. Vollzugsbeamte geschützt werden müssen:
ț Amerikanisches Generalkonsulat
ț Wohnsitz der Generalbundesanwältin
ț Türkisches Generalkonsulat
ț Chinesisches Generalkonsulat
>
„Das ist, als ob man zwei Davidwachen geschlossen hätte!“, so bezeichnete der stellvertretende Landesvorsitzende, Freddi Lohse, die
derzeitige Personalsituation.
Wenn wir in den vergangenen
Jahren die Aufgabenzuwächse
der Bereitschaftspolizei und
der Einsatzzüge sehen, fällt es
schwer zu glauben, dass tatsächlich alle Einsätze realisiert
werden konnten. Doch auch
hier konnte durch den „unermüdlichen Einsatz“ unserer
Wir begrüßen ausdrücklich die
Einstellung von 95 Polizeischülerinnen und -schülern
zum 1. August dieses Jahres,
doch muss allen Verantwortlichen auch klar sein, dass diese jungen Kolleginnen und
Kollegen erst in zweieinhalb
Jahren zu einer Entlastung des
Vollzuges beitragen können.
Die Einstellungszahlen dürfen
nicht unter den Pensionierungszahlen liegen, eigentlich
ein einfaches Rechenspiel,
aber anscheinend wurden die
Hausaufgaben nicht richtig
gemacht. Eine Schulnote
möchte ich nicht vergeben,
aber mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“
wäre sie im unteren Drittel!
Die DPolG Hamburg fordert
die Politik auf, die Polizeivollzugsbeamten aus den Objektschutzaufgaben herauszulösen und mehr Polizeiangestellte einzustellen, um die Situation mittelfristig zu entzerren. Darüber hinaus benötigt
die Polizei Hamburg eine kontinuierliche und verlässliche (!) Einstellungsplanung,
angelehnt an die bekannten
Pensionierungszahlen!
½
> Polizeispiegel | September 2008
3
Landesverband Hamburg
Bereits seit längerer Zeit
macht die DPolG Hamburg darauf aufmerksam, dass der
schleichende Prozess des Personalabbaus dazu führt, dass
über kurz oder lang die Personaldecke immer dünner wird.
In diesem Jahr sind die Auswirkungen deutlich spürbar. Nicht
allein die Tatsache, dass seit
Ende 2005 bereits 391 (!) Beamte weniger bei der Polizei
beschäftigt sind, ist besorgniserregend, es sanken auch die
Beschäftigungszahlen bei den
Tarifbeschäftigten um 49 Kolleginnen und Kollegen.
Hamburg
Achtung! Baustelle
Von Frank Riebow, Landesredakteur
>
PK 23
(Troplowitzstraße)
Aufgrund der Zusammenlegung der PK 22 und 23 wurde
ein Anbau notwendig. Das
Bauvorhaben soll am 31. März
2009 abgeschlossen sein, sodass im April kommenden Jahres die räumliche Zusammenlegung der Dienststellen endlich erfolgen kann.
>
Landesverband Hamburg
4
Der Einzug unserer Kolleginnen und Kollegen ist für den
1. März 2009 geplant.
>
PK 33
(Wiesendamm)
Für den Erweiterungsbau des
PK 33 ist zunächst ein Teilabriss des Anbaus erforderlich.
Für diese Maßnahme und die
anschließende Erweiterung
PK 31
(Oberaltenallee)
Der Neubau des Polizeikommissariates 31 war lange überfällig. Das gegenwärtige
Dienstgebäude entspricht
schon lange nicht mehr den
tatsächlichen Anforderungen
einer modernen Großstadtpolizei. Für die Zusammenlegung
der Polizeikommissariate 31
und 32 wurde ein Neubau
zwingend notwendig. Das
neue PK 31 wird Hauptmieter
in einem Neubau, indem sich
dann u. a. auch Geschäfte, Büros und weitere Gewerberäume befinden werden.
>
der Dienststelle werden die
Kolleginnen und Kollegen temporär an einem anderen Standort untergebracht. Zurzeit ist
ein Gebäude der Sprinkenhof
AG am Wiesendamm 30 geplant.
>
Das neue PK Harburg soll am 31. Oktober bezugsfertig sein.
> Polizeispiegel | September 2008
PK 37
(Am Alten Posthaus)
Das PK 37 in Wandsbek ist in
wenigen Tagen bezugsfertig.
Der Einzug ist für den 1. Oktober terminiert. Das Gebäude
wird dann vom Bezirksamt
Wandsbek und der Polizei gemeinsam genutzt. Im Wachbereich wird erstmals ein neuer
Techniktisch, der u. a. höhenverstellbar ist, eingebaut.
>
PK 46
(Goldtschmidtstraße/
Buxtehuder Straße)
Der Neubau des PK Harburg ist
aufgrund der politisch gewollten Zusammenlegung der Polizeikommissariate 45 (Nöldekestraße) und 46 (Knoopstraße) notwendig geworden. Die
besonders lärmbelasteten
Diensträume werden separat
be- bzw. entlüftet und erhalten Schallschutzfenster. Baubeginn war im November vergangenen Jahres, die Fertigstellung ist für den 31. Oktober
geplant. Im 2. Obergeschoss
wird der Einsatzzug Süd (ZD
515) untergebracht.
>
>
Der Rohbau des PK 31 in der Oberaltenallee.
WSPK 2
(Afrikahöft)
Der jetzige Standort des Wasserschutzpolizeikommissariates 2 (Roßdamm) wird in naher
Zukunft Teil des neuen Containerterminals Mittlerer Freihafen sein. Die neue Dienststelle
am Afrikahöft wird ein fünfgeschossiges Gebäude sein, das
in seiner Architektur an übereinander gestapelte Container
erinnert. Der Baubeginn und
die Fertigstellung des Gebäudes stehen im Zusammenhang
mit dem Baubeginn des Containerterminals. Das selbst gesteckte Zeitziel für den Einzug
ist 2010.
>
PK 42
(Möllner Landstraße)
Ende dieses Jahres soll, nach
mehreren vergeblichen Anläufen, der gesamte Wach- und
Rezeptionsbereich umgebaut
und den tatsächlichen Bedürfnissen angepasst werden. Der
neue Techniktisch wird ebenfalls eingebaut.
Die DPolG Hamburg hat sich
immer wieder für den Neubau
und die Modernisierung von
Dienstgebäuden engagiert,
um die Arbeitsbedingungen
für unsere Kolleginnen und
Kollegen nachhaltig zu verbessern. Die DPolG ist am Ball geblieben und hat die Raumnot,
den mangelhaften Arbeitsschutz und die teilweise völlig
inakzeptablen Dienstgebäude
in den Fokus ihrer gewerkschaftlichen Arbeit gerückt.
Unsere Kolleginnen und Kollegen können sich darauf verlassen, dass sich die DPolG auch
in Zukunft mit Engagement
und langem Atem für die Belange der Kollegen einsetzen
wird.
½
Hamburg
Leider sind die Sorgen und Nöte der Personalsachbearbeiter ein gewerkschaftlicher „Dauerbrenner“. Viele Artikel im „Polizeispiegel“ und Flugblätter des Fachbereiches Verwaltung haben sich in der Vergangenheit
intensiv mit den Problemen unserer Kolleginnen und Kollegen befasst.
Häufig stand die Personalabteilung im Fokus von Personalversammlungen. Unsere Vertrauensleute berichten immer wieder von der Unzufriedenheit der Mitarbeiter der Personalabteilung.
Gerne würden jedoch die Sachbearbeiter über einen längeren
Zeitraum die gleichen Kolleginnen und Kollegen betreuen.
Ständige Neuorganisationen,
die angeblich für mehr Effektivität sorgen sollen, verhindern
dies jedoch. Viele Kolleginnen
und Kollegen sind immer wieder auf der Suche nach „ihrem“ Personalsachbearbeiter
und ärgern sich über deren
Nichterreichbarkeit. Diese Problematik wird auch von den
betroffenen Personalsachbearbeitern so gesehen.
Die vergangenen zwei Jahre
waren auch für die Personalabteilung von zahlreichen Veränderungen und Mehrbelastungen geprägt: Einführung des
TV-L, Umzug vom Polizeipräsidium auf das LPS-Gelände,
Auszahlung von Mehrarbeitsstunden, Streikabarbeitung,
Einführung des neuen Beurteilungswesens für den Vollzug,
Laufbahnverlaufsmodell,
Unterstützung des Vollzuges
bei Großeinsätzen wie z. B. die
Fußball-WM und vieles mehr.
Diese Aufgaben mussten neben der eigentlichen Personalsachbearbeitung bewältigt
werden.
Lob und Anerkennung gab es
jedoch selten. Lief aber etwas
falsch, waren die „Besserwisser“ schnell zur Stelle. Warum
finden Vorgesetzte nur so sel-
Hinzu kamen ständig Fehler in
der Umsetzung des TV-L durch
Personalamt und ZPD, die wir
„manuell“ beheben müssen. So
sind z. B. bis heute nicht alle
Lohnarten in unserem Gehaltsprogramm eingepflegt, sodass
unter anderem Schiffsführer
der WSP eine ihnen zustehende
Zulage bis heute nicht
erhalten“.
Festzustellen ist, dass die Zusammenarbeit zwischen Personalamt, ZPD und den nachgeordneten Personalabteilungen der Behörden dringend
optimiert werden muss.
Der hohen Personalfluktuation in der Personalabteilung
muss schnell entgegen gewirkt, offene Stellen unverzüglich nachbesetzt werden.
>
Die Personalabteilung befindet sich seit 2006 auf dem Gelände der
Landespolizeischule.
ten Worte des Lobes und des
Dankes? Oft haben das Personalamt und das Zentrum für
Personaldienste (ZPD) die Ursache für Fehler gesetzt, die die
Personalabteilung jedoch anschließend „ausbaden“ musste. Vor Fehlern ist – insbesondere bei knappen Personalressourcen und hohem Arbeitsdruck – niemand gefeit. Grundsätzlich aber ist festzustellen,
dass die Kolleginnen und Kollegen der Personalreferate der
LPV 4 über ein hohes Maß an
Kompetenz verfügen, sich jedoch fortwährend ins falsche
Licht gerückt sehen und allein
gelassen werden.
Die Umsetzung des TV-L zum
1. November 2006 ist ein Beispiel für ineffizientes und an
den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehendes Verwaltungshandeln. Dazu ein O-Ton
aus der Personalabteilung
gegenüber dem „Polizeispiegel“:
„Der BAT für die Angestellten
und der MTArb für die Arbeiter
wurden durch den TV-L abgelöst. Jetzt gab es „nur“ noch
den TV-L für die Beschäftigten.
Toll, dachte man, nur eine Vorschrift für Angestellte und Arbeiter – jetzt Beschäftigte. Wer
glaubt, dass uns das Personal-
Hinzu kommt, dass die Vergütung bzw. die Besoldung eines
Personalsachbearbeiters nicht
gerade Anreiz und Motivation
(EG 8 bzw. A 8) sind. In anderen Bundesländern ist man da
inzwischen deutlich weiter.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung
betonen ihr großes Interesse,
alle Anliegen der Polizeibeschäftigten kompetent, sachgerecht und möglichst zügig
zu bearbeiten. Der Fachbereich Verwaltung der DPolG
Hamburg wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die
Arbeitssituation grundlegend
verbessert wird. Wer als
Dienststelle den Anspruch erhebt Servicedienststelle zu
sein, muss jedoch auch die berechtigten Nöte der eigenen
Mitarbeiter ernst nehmen.
Fachbereich Verwaltung
> Polizeispiegel | September 2008
5
Landesverband Hamburg
Sorgenkind Personalabteilung
– Servicedienststelle?
amt oder die Dienststelle rechtzeitig und umfassend geschult
hätte, der sah sich getäuscht.
Wenn die DPolG Hamburg
nicht ihre TV-L-/TVÜ-L-Seminare angeboten hätte, wären wir
heute nicht so weit wie wir
sind.
Hamburg
Polizeiverkehrslehrer
− eine polizeiliche Aufgabe?
Von Thorsten Pagel, Erster stellv. Vors. Fachbereich Schutzpolizei
Landesverband Hamburg
6
Vielfach wird diese Verwendung im Kollegenkreis belächelt und mit den Worten „Tritra-trallala der Kasper, der ist
wieder da ...“ begleitet. Wie
wichtig die präventive Verkehrserziehung bei den Schülern und Kleinkindern ist, wird
nicht immer durch Zahlen belegbar. Ziel ist es, die Kleinsten
im Straßenverkehr sicherer
werden zu lassen. Hier werden
wir sogar von den anderen
Bundesländern beneidet, die
mittlerweile nach Hamburg
kommen, um einen Einblick in
die hiesige Verkehrsprävention
zu bekommen.
Durch uns haben die Kleinsten
den ersten Kontakt zur Polizei.
Für mich ist es immer wieder
beeindruckend festzustellen,
dass die Polizei sowohl von den
Kindern als auch von den Eltern überaus positiv gesehen
wird. Alle Polizeiverkehrslehrer
(PVKL) sind personell den Polizeikommissariaten angegliedert und unterstehen der Fachaufsicht der Verkehrsdirektion
(VD 6).
Zu den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern gehören u. a.
Schulen für behinderte Kinder,
Grund- und Förderschulen bis
zur 6. Klasse bzw. in den Klassen 8 und 9 der Beginn der Mofaausbildung, Kindertagesstätten, Verkehrskasper, die die
PVKL an den Schulen von der
Vorschule bis zur 2. Klasse
unterstützen und Jugendverkehrsschulen, die uns PVKL an
den Schulen und Förderschulen unterstützen.
Seit knapp zwei Jahren bin ich
als PVKL an den Schulen tätig.
> Polizeispiegel | September 2008
Voraussetzung ist eine Hospitation bei der VD 6. Hier bekommt man einen Einblick,
wie umfangreich die Tätigkeit
eines PVKL ist. Anschließend
erhält man von den verschiedenen Hospitationsdienststellen eine Beurteilung. Diese
zielt einzig darauf ab, ob man
für diese Aufgabe geeignet ist.
Wird dies befürwortet und
steht eine freie PVKL-Stelle zur
Verfügung, folgt eine achtwöchige Ausbildung.
Während dieser Zeit lernt man
die praktischen und didaktischen Methoden kennen, um
den Unterricht mit den Kindern durchführen zu können.
Am Ende der Ausbildung findet eine Lehrprobe statt. Sowohl die schriftliche Ausarbeitung als auch die mündliche
Lehrprobe wird von einem
Fachgremium der Polizei und
der Schulbehörde abgenommen. Neben der Fähigkeit zur
eigenständigen Planung und
Unterrichtsgestaltung, sollte
man ein gewisses Organisationstalent mitbringen. Der
zeitliche Aspekt der Vorbereitung und Organisation ist
nicht zu unterschätzen. Absprachen mit den Schulen und
Lehrern sind ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Am
Nachmittag gilt es noch die
Statistiken zu führen, weitere
Unterrichtsvorbereitungen zu
treffen und ganz wichtig ist die
Betreuung von Kindern, die an
einem Unfall beteiligt waren.
Wer meint, ein PVKL hat nach
Schulschluss nichts mehr zu
tun, der irrt!
Mittlerweile gibt es bereits eine große Anzahl von Ganztags-
>
Thorsten Pagel
schulen in Hamburg. Ich habe
sechs Schulen mit zurzeit insgesamt 109 Klassen zu betreuen. Des Weiteren haben PVKL
auch Projekte zu verantworten, die oftmals am Nachmittag stattfinden. Neben der Arbeit mit den Schülern ist auch
die Elternarbeit ein wichtiger
Bestandteil, die sich ebenfalls
in diversen Gesprächen, unterschiedlichen Projekten oder bei
den Elternabenden widerspie-
>
gelt. Auch hier obliegt die Planung, Ausgestaltung und
Durchführung jedem PVKL
selbst. Ein kleiner Einblick in
den Arbeitsalltag:
ț Von der Vorschule bis zur
2. Klasse wird den Kleinsten
das Überqueren der Fahrbahn an gesicherten und
ungesicherten Stellen vermittelt, ergänzt wird dies
durch die Vorführungen des
Verkehrskaspers.
ț Von der 3. bis zur 4. Klasse
wird die Mobilisierung der
Schüler gefördert. Die Fahrradausbildung beginnt.
ț In den 5. und 6. Klassen
sind Fahrradprojekte durchzuführen.
ț In den 9. und 10. Klassen
wird von uns in Zusammenarbeit mit den jeweiligen
Lehrern das Mofaprojekt
durchgeführt. Die theoretische und praktische Prüfung wird von uns als PVKL
abgenommen. Der Schüler
erhält bei bestandener Prüfung dann seine Mofaprüfbescheinigung vom TÜVHanse.
Eine neue Herausforderung
wartet bereits auf die PVKL:
Die Umgestaltung des Hamburger Schulsystems. Wie dies
in Zukunft aussehen wird, ist
im Detail noch nicht abzusehen – aber ich bin mir sicher,
wir werden auch diese Veränderung im Interesse der jungen Verkehrsteilnehmer meistern. PVKL eine polizeiliche
Aufgabe? Selbstverständlich! ½
Info
Thorsten Pagel ist seit vielen Jahren innerhalb der DPolG
gewerkschaftlich engagiert. Thorsten ist Erster stellvertretender Vorsitzender des Fachbereiches Schutzpolizei
und Beisitzer der Region Süd im Landeshauptvorstand
der DPolG. Er hat immer ein offenes Ohr für die Probleme unserer Kolleginnen und Kollegen. Thorsten Pagel ist
unter Tel.: 42 86-5 44 35 erreichbar.
½
Hamburg
Von Frank Riebow, Vors. Fachbereich Wasserschutzpolizei
Unter dieser Überschrift erschien am 26. Juli 2008 in der „WELT“ ein Artikel, der den Personalengpass bei der Hamburger Wasserschutzpolizei
thematisierte. „Den Ordnungshütern auf Hamburgs Gewässern droht
personeller Schiffbruch“, so die Kernaussage des Artikels.
„522 Wasserschützer, darunter
13 Frauen, sind aktuell für den
boomenden Hamburger Hafen
und die Elbe von Lauenburg bis
kurz vor Helgoland zuständig.
Mindestens 56 Beamte werden
bis 2011, 96 Beamte bis 2015
aus dem Dienst ausscheiden.
Bislang sind 25 Mann Ersatz in
Sicht. „Das sind nur die regulären Pensionierungen“, sagt
Bernd Spöntjes, Chef der Hamburger Wasserschutzpolizei.
Nicht einmal die Hälfte der Be-
amten, so der jetzige Stand,
kann ersetzt werden. Spöntjes:
„Wir haben ein Nachwuchsproblem. Es gibt zu wenig deutsche Seeleute, um genug qualifiziertes Personal zu bekommen. Wir werden uns für Berufsgruppen mit Hafenerfahrung öffnen müssen“, so der
Plan von Spöntjes.“
Der Fachbereich Wasserschutzpolizei der DPolG Hamburg
unterstützt ausdrücklich die
offensiven Bemühungen der
WSP zur Personalgewinnung
und der geplanten Änderung
der Einstellungsvoraussetzungen.
ț Erleichterungen für Kolleginnen und Kollegen der
Schutzpolizei bei beabsichtigten Dienstzweigwechseln.
Bereits im Februar dieses Jahres hat der 23. Landeskongress
der DPolG Anträge beschlossen, die u. a. das Ziel einer
durchgreifenden Verbesserung
der Personalsituation bei der
Wasserschutzpolizei verfolgen:
Die Polizeiführung arbeitet zurzeit an einem dienstzweigübergreifenden Nachwuchskonzept,
um die Hamburger Polizei personell zukunftssicher aufzustellen. Die DPolG Hamburg wird
diesen Prozess konstruktiv und
engagiert, im Sinne unserer
Kolleginnen und Kollegen, be½
gleiten.
ț Öffnung des LAI für interessierte Bewerberinnen und
Familientag am WSPK 1
„Gordische Knoten“? Holger Schühmann übte mit Besuchern an der
Knotenbahn.
Auch wenn bereits wieder einige Monate ins Land gegegangen sind, so soll doch der Familientag am WSPK 1 im „Polizeispiegel“ nicht unerwähnt
bleiben.
Am 17. Mai lud das Wasserschutzpolizeikommissariat 1 in
den Hamburger Freihafen. Viele Kolleginnen und Kollegen,
Angehörige, Freunde und Bekannte mit ihren Kindern und
Enkeln kamen gerne nach Waltershof, um sich persönlich einen Eindruck von der Arbeit
der Hamburger Wasserschutz-
polizei zu verschaffen. Die Organisatoren, allen voran Holger Schühmann, hatten ganze
Arbeit geleistet. Für das leibliche Wohl wurde so gesorgt wie
es bei der Wasserschutzpolizei
üblich ist, gut und reichlich.
Programmhighlights waren,
insbesondere für die Kinder,
die Besichtigungen und Fahrten mit den Dienstbooten. Jürgen Labotzki stellte am Infostand die Arbeit seiner Dienststelle, WSP 21 (Umweltdelikte), vor. Erfreulich viele Pensionäre erschienen am WSPK 1,
um ihre Kollegen wieder zu sehen und so war „ … weißt du
noch“ das geflügelte Wort des
Tages. Selbstverständlich war
auch die DPolG Hamburg eingeladen. Frank Riebow und
Klaus Vöge kamen mit zahlreichen Kollegen und Besuchern
> Polizeispiegel | September 2008
am DPolG-Infostand ins Gespräch. So wurde es ein fast
perfekter Tag am Waltershofer
Hafen, die einzige Einschränkung gab es beim Wetter. Nach
drei Wochen Frühsommer entschloss sich der Wettergott
mal wieder die Schleusen zu
öffnen und so regnete es leider
ununterbrochen. Der guten
Stimmung tat es aber keinen
Abbruch. Nochmals ein herzlicher Dank an die Kolleginnen
und Kollegen des WSPK 1 für
die Organisation und Durchführung des Familientages. ½
>
>
ț Einweisung in das Einstiegsamt A 10 für Seiteneinsteiger und Aufsteiger, die Inhaber so genannter „großer“
nautischer oder technischer
Patente sind und die Ausbildung im LAII erfolgreich absolviert haben.
Frank Riebow und Rolf Holdorf.
7
Landesverband Hamburg
„Wasserschutzpolizei sendet
Notsignale“
Bewerber ohne maritime
Vorkenntnisse, die u. a. über
eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung
verfügen.
Hamburg
IceUdls Hamburg –
Saisonrückblick
>
Herzlichen Glückwunsch . . .
40-Jähriges Dienstjubiläum
KHK
Wenige Wochen vor dem Start der neuen Saison lohnt sich ein
Blick zurück, denn das Eishockeyjahr 2008 war für die IceUdls ein
weiterer sportlicher Fortschritt. Höhepunkt der Saison war natürlich die erneute Teilnahme an der Deutschen Polizeimeisterschaft
in Füssen. Die IceUdls erzielten dabei mehr als nur Achtungserfolge und erreichten bei der diesjährigen Polizeimeisterschaft den
Norbert
Lorkowski 30. 9. 2008
LKA 51
25-Jähriges Dienstjubiläum
KOK
Ang.
PHK
Ang.
Dozent
>
Lars
Dietlind
Bernd
Jürgen
Prof. Dr. Jan
Dibbern
Horn
Kies
Sohrt
Sohrt
1. 9. 2008
1. 9. 2008
1. 9. 2008
1. 9. 2008
1. 9. 2008
PK 32
ÄD 1
LBP 33
LKA 68
HdP
Ruhestand
Folgende Kollegen gehen zum
30. September 2008 in den Ruhestand:
Polizeikommissariate/Zentraldirektion
POK
KHK
Werner Neppeßen
Günter Behrens
PK 37
ZD 64
Landespolizeischule
KHK
Landesverband Hamburg
8
>
Info
Hamburger Polizeimeisterschaften
im Handball
Als Vorbereitung, u. a. für die Vorrunde der Deutschen Meisterschaften Anfang 2009, finden am 24. September 2008,
von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, in der
Sporthalle Hamburg, die Hamburger Polizeimeisterschaften im
Handball für Damen und Herren statt.
Interessenten melden sich bitte
beim Fachwart, Kay-Stefan Herzig, FLD 24, Tel.: 6 60 76.
Nähere Auskünfte und Informationen erteilt auch die Zentrale Sportdienststelle der
Polizei Hamburg/LPS 16 unter Tel.: 6 82 62.
> Polizeispiegel | September 2008
LPS 1321
Wolfgang Ruser
ÄD 2
Ärtzlicher Dienst
17. Platz bei 24 teilnehmenden Mannschaften. Dabei war die
Endplatzierung eher zweitrangig, viel wichtiger war die Anerkennung und das Lob der gegnerischen Mannschaften, die dem
Hamburger Team einen Leistungssprung attestierten. Mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist waren ausschlaggebend, dass die IceUdls das wohl beste Turnier seit ihrem Bestehen
spielten. Die DPolG Hamburg unterstützt die Mannschaft seit ihrer Gründung und wünscht viel Erfolg für die kommende Saison.
Das Sozial- und Bildungswerk der DPolG Hamburg bedankt sich
bei den IceUdls für die Spende von 300 Euro zu Gunsten unseres
verstorbenen Freundes und Kollegen Dirk Wennmann.
½
Dieter Stahlberg
POK
Landeskriminalkamt
KD
KHK
Ullrich Tille
Norbert Lorkowski
LKA 40
LKA 51
Hans Dube
Helmut Griem
VD 22
VD 61
Verkehrsdirektion
POK
PHM
>
Verstorben
18. 6. 2008
28. 6. 2008
14. 7. 2008
15. 7. 2008
16. 7. 2008
16. 7. 2008
18. 7. 2008
19. 7. 2008
23. 7. 2008
23. 7. 2008
26. 7. 2008
26. 7. 2008
29. 7. 2008
30. 7. 2008
1. 8. 2008
3. 8. 2008
6. 8. 2008
6. 8. 2008
Andrick
Jurack
Geißler
Pakull
Bialek
Wulff
Leisten
Gruner
Klepper
Voß
Dittmer
Buhmann
Funck
Buse
Röder
Oberschmidt
Permien
Vieth
Helmut
Hans-Joachim
Wolf-Dietrich
Richard
Heinz
Hermann
Wilhelm
Erhard
Heinz
Ernst
Carsten
Hans-Günther
Herbert
Hermine
Willy
Stefan
Günter
Hans-Heinrich
Ang. i. R.
Ang. i. R.
POK i. R.
PHM i. R.
PHK i. R.
POK i. R.
PHM i. R.
PHM i. R.
KHK i. R.
Ang. i. R.
PHK i. R.
PHM i. R.
PHK i. R.
Ang. i. R.
Stdir. i. R.
POR i. R.
EPHK i. R.
PHM i. R.
63
82
65
63
76
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80
75
74
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Seele and Geist
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