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Man muss die Feste feiern, wie sie fallen - im CVJM Sachsen!

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Mai / Juni 2012
angemerkt
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen
Ein Fest. Das ist ein Tag an dem
ganz besonders an eine Sache
gedacht wird. Ein Tag an dem ein
Punkt in unserem Leben eine größere Bedeutung erfahren soll.
Ein Tag der herausgehoben sein
soll aus dem Alltag. Ein Tag unter
einem gewissen Vorzeichen.
hatte, um diesen Tag zu heiligen.
Da durfte nur eine gewisse Distanz
zurückgelegt werden und arbeiten
durfte eigentlich keiner. Es gab wesentlich mehr Dinge, die nicht getan werden durften, als Dinge, die
getan werden mussten.
An Anlässen zum Feiern fehlt es
nicht. Jedes Jahr gibt es zum Beispiel wieder den Geburtstag. Für
viele ein Grund zur Freude und ein
Grund um diesen Anlass auf eine
besondere Weise zu gestalten.
Gefeiert werden aber nicht nur
Geburtstage sondern auch gesellschaftliche Ereignisse. Für viele
ist dieses Jahr die Fußball-EM eine
ganze besondere Zeit. Auch wenn
die Tage, an denen Deutschland
spielt, keine gesetzlichen Feiertage
sind, so steht bei vielen zum Anpfiff die Arbeit still. Hier wird bereits lange vorher geschaut, wann
welche Mannschaften gegeneinander antreten und wo dieses Spiel
geschaut wird.
Und dann gibt es die kirchlichen
Feiertage. Ein extra Tag um im
Garten was zu schaffen oder um
mal richtig auszuschlafen. Vielleicht auch noch zum Gottesdienst
gehen, aber nur, wenn er frühestens um zehn beginnt. Das ist bei
vielen das Besondere an diesen
Feiertagen.
„Du sollst den Feiertag heiligen“
heißt es in den Zehn Geboten. Aber
wie gehen wir mit den „Heiligen Tagen“ im Jahr um? Sind diese Tage
auch heilig für uns?
Zur Zeit Jesu konnten diese Fragen
ganz eindeutig beantwortet werden. Jedem Juden war klar, was er
am Sabbat zu tun und zu lassen
Was lässt sich aus dieser Feststellung ableiten? Es ging nicht um das
„mehr“, sondern um das „weniger“.
Das Ziel war nicht, noch mehr an
diesem Tag zu tun, noch mehr zu
machen. Es ging um die Reduktion.
Heute mal nicht weit gehen heißt
im Umkehrschluss doch nur: Zu
Hause bei seiner Familie bleiben.
Den Tag bewusst als gemeinsame
Zeit für die Familie zu verstehen,
wäre doch ein Ansatz, um den Feiertag eine besondere Aufmerksamkeit zu geben.
Den Tag aber nur für die Familie zu
nutzen ist jedoch zu kurz gegriffen.
In der Schöpfungsgeschichte wird
am siebten Tag von der Arbeit geruht nachdem festgestellt wurde,
dass alles sehr gut geworden war
(1.Mose 1,31-2,3). Nach getaner
Arbeit ist es legitim, sich mal eine
Pause zu gönnen. Einen ganzen
Tag um die Schöpfung zu bewundern, die Gott so klasse gemacht
hat. Über die Schöpfung kommen
wir auch zum Schöpfer. Ich kann
genießen, dass ER es ist, der mich
versorgt. Ich kann mir wieder bewusst machen, dass es neben den
Dingen, die mich umgeben auch
noch einen gibt, der diese Dinge
geschaffen hat. Einen, der sich zu
mir in Beziehung setzen will. Für
diese Beziehung soll an Feiertagen
ebenfalls Zeit sein. Nicht, wie bei
einem Geburtstag, einen Menschen
besondere Aufmerksamkeit schenken, sondern Gott. Diese Aufmerksamkeit verdient ER und ich benötige sie ebenfalls. Ohne den Kontakt zu Gott fehlt mir die Energie,
die ich zum Geben brauche. Wenn
ich in der Beziehung zu ihm bleibe,
kann ich bei Gott die Kraft und Energie bekommen, die im täglichen
Arbeiten nötig ist.
Wir leben nicht durch unsere Arbeit. Auch die Pausen und das Besinnen auf die Grundlagen ist wichtig. Auf den, dem wir unser Leben
verdanken. Bewusst den Kontakt
zu dem suchen, der uns das Leben
gegeben hat.
Ich will mir und uns Mut machen,
Feiertage nicht nur bewusst zu
begehen, sondern auch sie vorzubereiten. Worum geht es denn an
diesen besonderen Feiertagen wie
Himmelfahrt oder Pfingsten? Was
ist an diesen Festen so besonderes
dran? Was kann ich an diesem Tag
tun, was dem Inhalt dieses Festes
gerecht wird? Und wie gestalte ich
meinen nächsten Sonntag?
Sebastian Gerhardt
Referent für TEN SING-Arbeit
9
Rubrik
Sport
vor
Rubrik
Ort
Kirche und Sport
Übungsleiterlehrgang
in Werdau 10. - 13.04.2012
Seit vielen Jahren gibt es in Sachsen eine Zusammenarbeit zwischen
dem Landessportbund Sachsen
(LSB) und der Evangelischen Landeskirche Sachsens. Als Arbeitsgremium entstand der Arbeitskreis
„Kirche und Sport“. Der im letzten
Jahr verstorbene Sportpfarrer Uli
Korbel war das Gesicht dieses Arbeitskreises. Uli war es auch, der
über Jahre hinweg einen Übungsleiterlehrgang von „Kirche und
Sport“ verantwortete. Vor allem
Hauptamtliche und Ehrenamtliche
aus der Kirche und den CVJM erhielten das notwendige Werkzeug,
um Sportgruppen zu trainieren und
Wettkämpfe oder Sportfeste zu organisieren. Als Qualifikationsnachweis winkt die Übungsleiterlizenz
„C“-Trainer im Breitensport.
10
Ich hatte Uli im Sportmissionarischen Arbeitskreis des CVJM
Sachsen kennengelernt. Hier treffen sich Vertreter aus den CVJM,
der Evangelischen Jugend und von
SRS u.a. um gemeinsame Projekte
wie die Sachsenmeisterschaften
des CVJM im Fußball und Tischtennis, die Volleyball-Endrunde oder
das Mitternachtsturnier im Volleyball zu beraten. Der CVJM Sachsen
als Landesverband gehört ja als
Mitgliedverband mit besonderer
Aufgabenstellung zum LSB. Unsere Vereinsstruktur ist am ehesten
kompatibel mit den Strukturen der
Sportvereine.
Ein Anliegen im
Sportmissionarischen
Arbeitskreis ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, Übungsleitern und Helfern. Wir haben deshalb den „Übungsleiterlehrgang
von Uli“ begleitet und unterstützt.
Inzwischen übernahm ich als Fachreferent des CVJM und im Auftrag
des Landesjugendpfarramts die
„Kapitänsbinde“.
Die Übungsleiterausbildung wird
im LSB in der Regel von den Kreissportbünden oder den Fachverbänden verantwortet, oft mit Wochenendlehrgängen. Eines der wenigen
zentralen und kompakten Angebote ist der Lehrgang von „Kirche
und Sport“, jeweils angelegt für
eine Woche.
Sportartübergreifend
werden
Grundlagen theoretisch und praktisch vermittelt. Referenten kommen vom LSB, aber auch von SRS
oder dem CVJM. Die in der „christlichen Sportszene Sachsens“ populärste Sportart ist weiterhin Volleyball, gefolgt von Fußball, Floorball
oder Basketball. Tischtennis ist in
der offenen Jugendarbeit weiterhin angesagt. Im Lehrgang spielen
Ballsportarten deshalb eine große
Rolle, vor allem in der Sportpraxis.
Diesmal geht es aber auch u.a. um
Sportbiologie, Trainingsmethodik,
Prävention im Sport oder Wettkampforganisation – um nur einige
der Themen zu benennen.
Der Lehrgang im April hatte 12
Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen. Vertreten waren die Kreise
Görlitz, Meißen, Zwickau der Vogtlandkreis sowie Dresden und Leipzig. Hauptreferent war Reinhard
Bergs. Prominenteste Teilnehmer
waren Sarah und Mirko Simmank,
die Fachwarte Volleyball des CVJM
in Deutschland. Der Tag begann
7:45 Uhr mit einer bewegten Morgenandacht und endete gegen
Mitternacht beim gemeinsamen
Volleyballspiel. Ich erlebte hochmotivierte Teilnehmer mit der notwendigen Kondition (siehe Tagesablauf) interessante Lehreinheiten
und hervorragende Rahmenbedingungen an der Sportschule
Werdau.
Die Übungsleiterausbildung des
Arbeitskreises „Kirche und Sport“
wird fortgesetzt. Die Teilnahme ist
übrigens für alle offen, die den
christlichen Glauben und christliche
Werte nicht von vornherein ablehnen. Der nächste Lehrgangstermin
ist der 22.-26.10.2012. Es gab den
Wunsch von interessierten Studierenden, doch auch mal einen Termin in den Semesterferien zu finden. Deshalb ist 2013 ein Lehrgang
vom 25.02. bis 01.03. vorgesehen.
Renee Rock
Unser Traum vom Haus
hat, z.B. durch den Aufenthalt im
DOMUS-Familienhaus.
Ja, wir träumen von einem Haus.
Wer DOMUS kennt, wird es wissen: Wir haben schon Häuser in
Rumänien bauen und kaufen dürfen. Trotzdem träumen wir jetzt
wieder von einem kleinen Haus.
Seit 2007 unterstützt DOMUS Rumänienhilfe e.V. das Projekt „Közös
Élet - Gemeinsam leben“, dessen
Schwerpunkt seit Sommer 2009
die Kinderarbeit in der Romasiedlung Csekefalva/Cechesti (Rumänien) wurde. Nach der Struktur des
CVJM wurde die Vision verfasst,
ganzheitliche Arbeit unter den benachteiligsten Kindern Europas zu
entwickeln.
Aus der anfangs kleinen Arbeit von
„Közös-Élet“ hatte sich ein festes
Wochenprogramm entwickelt:
• wöchentliche Kinderstunde für
30 Kinder,
• 3-5mal pro Woche Hausaufgabenbetreuung für die 1. bis 4.
Klasse (etwa 20 Kinder)
• sowie mehrere Freizeiten und
Kindertage im Jahr.
• Auch für die älteren Jugendlichen
der Romasiedlung wird wöchentlich ein Jugendabend angeboten
(4 – 8 Jugendliche). (Stand Oktober 2011)
Für unsere Mitarbeiter bedeutet es
jedoch einen enormen logistischen
Aufwand.
Wo können diese
vernachlässigten Kinder
nun schulisch, seelisch und
geistlich wachsen?
Wir träumen von einem kleinen
Haus! 80 qm Fläche würden reichen
für zwei Gruppenräume, eine Küche und Sanitärräume. Außerdem
ein Grundstück mit einem kleinen
Spielplatz. Der Bau / Kauf eines
passenden Hauses kostet etwa
20.000 EUR. Für die Einrichtung,
Außengelände, einige Umbauten
In der Kraft und der Hoffnung des
christlichen Glaubens werden durch
individuelle und ganzheitliche
Förderung und Zuwendung seelisch,
körperlich und geistig vernachlässigte
Kinder verändernd geprägt.
Was erleben wir?
Die Zustände in den Romasiedlungen sind unbeschreiblich: winzige Häuser (eher Hütten), viele
Menschen, schlechte hygienische
Bedingungen — wenig Zukunftsperspektiven für die vielen Kindern und Jugendlichen, die in einer solchen Siedlung aufwachsen.
Die Chancen auf eine gute schulische Bildung und Förderung sind
schlecht. Wenig Hoffnung also,
dass ihr Leben anders verlaufen
wird als das ihrer Eltern.
Was konnte wachsen?
Innerhalb von kürzester Zeit entstand in den letzten Jahren eine
sehr engagierte und fruchtbare Arbeit, welche durch ehrenamtliche
Mitarbeit von Jugendlichen unterstützt wird, die im Waisenhaus aufwuchsen und selbst einen RomaHintergrund haben. Es sind junge
Menschen, die die DOMUS-Arbeit
gefördert, geprägt und begleitet
Individuelle Zuwendung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit zu
erleben – was für ein Unterschied
zum Alltag.
Was ist jetzt passiert?
Die ursprünglich genutzten Räumlichkeiten direkt in der Romasiedlung gehören der örtlichen RomaPfingstgemeinde. Seit November
2011 dürfen diese nicht mehr für
die Arbeit mit den Kindern genutzt werden. Dies ist auf einen
gemeindeinternen,
langjährigen
Konflikt zurückzuführen. Im Moment ist nur einmal in der Woche
an einem Nachmittag ein Kinderprogramm in der 5km entfernten
Stadt möglich, das die Kinder mit
großer Erwartung herbei sehnen.
sind dann nochmal etwa 10.000
EUR notwendig. Wir haben schon
ein Haus in der Nähe der Siedlung
im Blick, doch wissen wir im Moment nicht, wie wir unseren „Traum
vom Haus“ finanzieren sollen.
Wir glauben und vertrauen, dass
Gott den Zeitplan und den Weg
kennt, dass aus unserem Traum
Wirklichkeit werden kann. Nicht für
uns, sondern für die Kinder aus der
Romasiedlung, die ganz neue Perspektiven, Einsichten und Gedanken bekommen.
Daniela Weiß und Benjamin Schaser
Fotoquelle: Közös-Élet
11
vor
Rubrik
Ort
vor Ort
Hoffnung
kommt von
Hoffnung
1899: 32 junge Männer aus Zwickau gründen den CVJM in unserer
Stadt. Ein Gedanke eint sie: Hoffnung geben in einer schwierigen
Zeit. Als Teil der CVJM-Bewegung
lassen sie sich von den sozialen
Schieflagen, der Orientierungslosigkeit und den Verwerfungen der
industriellen Revolution nicht entmutigen. Sie beginnen, mit jungen Menschen
zu arbeiten und
sie mit einem
Leben in der
Nachfolge von
Jesus Christus
zu einem Leben aus und
mit Hoffnung zu
rufen. 30 Jahre später ist die
Arbeit so gewachsen, dass Hoffnung ein Zuhause braucht.
12
Mitten in der Weltwirtschaftskrise
von 1929/30 wird unter unglaublichem Engagement aus Spenden
das Zwickauer CVJM-Haus erworben. Der Enteignung durch die
Nationalsozialisten und dem weiteren Verbot der CVJM-Arbeit in der
Diktatur des Arbeiter- und Bauernstaates begegnen sie mit Hoffnung: sie „retten“ die Arbeit und
führen sie unter anderen Rahmenbedingungen entschlossen weiter.
Als nach der Wende der CVJM
Zwickau wiedergegründet werden
konnte, war auch das ein Schritt
der Hoffnung. Inzwischen ist aus
den ersten Anfängen in der Kinderund Jugendarbeit ein breites Spektrum an CVJM-Arbeit entstanden.
Ein Haus der Hoffnung, in dem
buchstäbliche unzählige Menschen
ein- und ausgegangen sind. Nicht
wenige haben Hoffnung bei Jesus
gefunden. Bei anderen hoffen wir,
dass sie sie eines Tages dort finden
werden. Ein Teil dieser Geschichte
der Hoffnung in Zwickau sein zu
dürfen, empfinden wir als Vorrecht
und als Geschenk von Gott.
Doch: das „Zuhause der Hoffnung“
ist in die Jahre gekommen. Dringend notwendige Arbeiten stehen
an. Elektrik und Heizungsanlage
sind „gefühlt“ über
hundert Jahre alt.
Ein Teil des Erdgeschossfußbodens
droht einzustürzen,
wenn nicht gehandelt wird. Im Dach-
bereich hat der Zahn der Zeit ganze
Balkenköpfe komplett weggenagt.
Brandschutzbestimmungen?
Ein
paar Feuerlöscher reichen heute
nicht mehr aus.
Das Wichtigste: nur rund die Hälfte
des Hauses ist zur Zeit nutzbar, die
andere Hälfte wartet auf eine Sanierung. Geeignete Probenräume
oder eine Bastelwerkstatt sollen
genauso entstehen wie schon lang
benötigte Duschen und Sanitärräume. Ein großer Veranstaltungsraum
ist unerlässlich, Gruppenräume
ebenso wie eine Oase der Stille, wo
Gebet möglich ist. Die „Wunschliste“ ist lang, Denkmalschutz und
bauliche Notwendigkeiten tun ihr
Übriges. Obwohl kein Schloss entstehen soll, kein Denkmal für Vorstände: die notwendige Bausumme
von 726.000€ ist immens und hat
Gründerpreisverleihung
... im CVJM Fabrik e.V. (kurz
cvjmfabrik genannt) am
18.3.2012
uns zuerst schlicht den Atem verschlagen.
Im kleinen Kreis, dann im Vorstand, schließlich im ganzen Verein: wir haben gebetet, gerungen,
gefragt. Am Ende die vorsichtige
Gewissheit – Ja, wir wagen es mit
unserem Herrn. In Jesaja sagt er
seinem Volk zu: „Die uralten Trümmerstätten bauen sie dann auf, …
alles, was Generationen lang Ruine war.“ Und verbindet es mit dem
Auftrag, den wir als Pariser Basis
Tag für Tag vor Ort buchstabieren: „Und euch wird man ‚Priester
Jahwes‘ nennen, ‚Diener unseres
Gottes‘ sagt man zu euch.“
Nicht zuletzt deswegen hat das
Bauen einen Namen bekommen:
HoffnungPLUS! Hoffnung, im Namen des überwältigend großen
Gottes etwas zu wagen, was ohne
ihn nicht gelingen kann. Hoffnung,
seinem Wort und dem, was wir von
ihm gehört und verstanden haben,
zu trauen und buchstäblich darauf
zu bauen. Hoffnung, die sich weiterverschenkt und die ansteckt, ermutigt, einlädt, begeistert, auf ihn
hinweist, der alle Hoffnung ist.
Nun heißt es planen, beantragen,
auf Zusagen warten, Menschen
einladen, sich finanziell zu beteiligen. Spannende Zeiten mit einem
Herrn, der uns mit hineinnimmt
in seine Geschichte der Hoffnung.
Trotz allen ermutigenden Erfahrungen: die größten Herausforderungen liegen wohl noch vor uns.
Oft sagen wir Menschen: „Wenn du
etwas mit Gott erleben willst – hier
ist die Gelegenheit!“
Davon zu erzählen laden wir euch
ein. Unser Gott handelt, wir haben
allen Grund zur Hoffnung!
Martin Fritzsch
„100 Stühle wurden geputzt, Material quer durch die Fabrik geschleppt, Technik aufgebaut, viele
Leckereien zubereitet, eine große
9- köpfige Band zusammengestellt,
viel geprobt... und in der Luft lag
eine festlich, weihnachtlich anmutende Stimmung. Nicht aufgrund
der Temperaturen, sondern aufgrund der Vorfreude, die wir Fabrikanten hatten auf diesen Tag:
die Gründerpreisverleihung des
CVJM -Gesamtverbandes durch Dr.
Dr. Roland Werner persönlich. Per
Facebook, Mail, Post, Zeitung und
ERF-Radio luden wir fleißig zu diesem Ereignis ein, und dann als alles fertig war hieß es warten und
gespannt sein auf den Abend. So
richtig wussten wir nicht, wie viel
Gäste wohl kommen würden und
umso erstaunter waren wir dann,
als unser Parkplatz sich immer
mehr füllte und die Stühle oben
komplett besetzt waren- so waren
es dann also 100 Leute, die mit uns
feiern wollten, was uns sehr freute!
Dr. Dr. Roland Werner, Generalsekretär des CVJM Gesamtverbandes
hat uns an diesem Abend den Preis
verliehen und uns als Team ermutigt, an dem dran zu bleiben was
Gott uns aufs Herz gelegt hat. Er
erklärte, dass den CVJM Gesamtverband bei der Entscheidung, uns
den ersten Platz zuzusprechen, die
Vielfalt der Möglichkeiten begeistert hatte, die sich durch eine Fa-
brik ergeben wie wir
sie haben und die
Tatsache, dass wir
etwas Neues wagen
wollen ohne ganz
genau zu wissen, wo
wir enden werden.
Dr. Dr. Werner begrüßte unser festes
Vertrauen
darauf,
dass unser Gott uns
auf dem Weg dorthin leiten wird.
„Wort. Werk. Wunder“, das waren die
drei Schlagworte die seine Predigt
zusammenfassen. „Wort“: auf dass
wir uns immer wieder auf das Wort
stellen, Ermutigung und Wegweisung aus Gottes Wort entdecken
und dies im „Werk“ umsetzen. Also
das zu tun was Gott uns aufs Herz
legt, aber auch das, was manchmal unbequem sein kann. Und
er wünschte uns, dass wir immer
wieder erleben können, wie Gott
„Wunder“ tut.
Im Anschluss an den Gottesdienst
hatten wir die Möglichkeit, uns bei
leckeren Snacks und einem Gläschen Sekt auszutauschen und auch
Ideen für die Fabrik zu bekommen.
So gute Worte und Verheißungen
zugesagt zu bekommen, gibt Kraft
für all das, was wir mit der Fabrik
vorhaben. Viele Besucher zeigten
großes Interesse an dem, was wir
tun und bekamen eine Führung
durch die cvjmfabrik. Wer unsere cvjmfabrik noch als Baustel-
le kennt, ist immer wieder überrascht, was alles in so kurzer Zeit
geschehen ist.
Wir als Fabrik-Team schauen dankbar auf diesen besonderen Abend
zurück und sind gespannt, was in
einem Jahr alles entstehen wird.
Wir wünschen uns, dass wir immer
wieder erleben, was Dr. Dr. Roland
Werner uns zugesprochen hat:
„Wort. Werk. Wunder“. Sei es bei
KonfiFactory (unserer Konfifreizeit
vom CVJM Landesverband), dem
vor uns liegenden Indiancercamp
oder zum Beispiel bei unserem
„Riesenhaus“ (unserem monatlichen Kinderprogramm).
Viele Ideen und Wünsche liegen
vor uns. Wir sind gespannt, wohin
uns der Weg führt und sind dankbar, dass Gott mit uns geht und uns
in seiner liebenvollen Art Weisung
und Korrektur gibt.
Karoline Luckhardt
13
vor Ort
Spektrum
Sport vor Ort
Sport im CVJM Annaberg 2012
Am 18. Februar diesen Jahres fand
das 16. Schneesturmturnier statt,
welches wir als CVJM Annaberg
seit 1997 jährlich ausrichten. Auch
2012 konnten wir wieder über 300
Sportler dazu begrüßen und uns
über eine Rekordbeteiligung von
45 Mannschaft freuen.
Nach gemeinsamer Eröffnung in
der Silberlandhalle verteilten sich
die Sportler auf die Turnhalle im
Sportpark grenzenlos, die Turnhalle des Evangelischen Gymnasiums und der Silberlandhalle und
pritschten, baggerten und schmetterten in den beiden Kategorien
Hobby-Mix und Leistungs-Mix um
den Sieg. Nach 205 Begegnungen
und acht Stunden konnten sich am
Ende im Hobby-Mix die „Gassenhauer“ und im Leistungs-Mix die
„Klatschkläuse on tour“ durchsetzen. Wir danken allen Mannschaften für ihre Teilnahme und Disziplin, allen Mitarbeitern für ihren
Einsatz, allen Menschen, die uns
im Gebet begleitet haben und vor
allem Gott für alle Bewahrung,
Freude und Gemeinschaft während
dieser Zeit.
Am 14. und 15. Juli diesen Jahres
werden wir nach 1998 und 2007
wieder eine CVJM/EK-Meisterschaft
im Volleyball ausrichten. 2012 dürfen wir die besten CVJM-Mannschaften der Herren und Damen
in Annaberg-Buchholz begrüßen.
In der Vorbereitung und Durchführung gibt es viel zu tun und wir
bitten hiermit um Unterstützung im
Gebet.
Als dritten großen Programmpunkt
im Sportkreis des CVJM Annaberg
in 2012 wollen wir auf das Mitternachtsturnier zur Vereinsjubiläumsveranstaltung
BASECAMP
(01.-04.11.2012) hinweisen. Das
Turnier wird am 02./03. November
stattfinden und ist mit 12 Mannschaften in der Silberlandhalle geplant. Die Anmeldung erfolgt über
die Anmeldung bei BASECAMP -->
Infos unter www.basecamp2012.
de. Vorgesehen ist, dass die Mannschaften zu Beginn vor Ort zusammengestellt werden. Die Freude
am Volleyball und die Gemeinschaft
sollen bei diesem Turnier klar im
Vordergrund stehen. Wir freuen
uns auf eure Anmeldung.
Thomas Müller
MAI
Gebetsanliegen des
CVJM Silberzeche Auerbach:
1. Die Bethe-Stiftung hat unserem
Kindertreff eine Spendenverdopplungsaktion bis 5000€ angeboten.
Bisher fehlen uns noch reichlich
3.000€. Bitte betet dafür, dass sich
noch viele Spender finden, die den
Topf mit befüllen.
2. In diesem Jahr bieten wir erstmals pro Monat eine Kinder-Evangelisation (Leitung KEB e.V.) an.
Wir würden uns wünschen, dass
mehr junge Teilnehmer den Weg
zu uns finden, um die Botschaft zu
hören und dadurch im Herzen angesprochen werden.
3. Unsere Sport-Spiele, welche wir
2x pro Monat für Kinder durchführen, müssen für die nächsten
Monate ausfallen, da unsere ehrenamtliche Trainerin überraschend am
Herz operiert werden muss. Bitte
betet dafür, dass sie alles gut übersteht und wir evtl. einen vorübergehenden Ersatztrainer finden.
GEBETs
rundmail
Von der Expo Exodus zum
Bildungs- und Begegnungszentrum
Die „Expo Exodus 1993 - von Sinai nach Sachsen“ war
das erste große Projekt unseres sächsischen CVJM
nach der Wiedergründung. Mehr als 60.000 Besucher
kamen zum „Rehgarten“ bei Chemnitz und konnten
sich mit der Geschichte Israels von den Anfängen bis
in die Gegenwart vertraut machen.
Die Expo trug viele Früchte - bis heute. Die meisten
Besucher aus unserem Teil Deutschlands konnten sich
hier zum ersten Mal so umfangreich über Israel informieren. Als CVJM waren wir in der Öffentlichkeit präsent. An die gute Gemeinschaft im Expo-Team denken
die ehren-und hauptamtlichen Mitarbeiter aus Ost und
West noch heute gern. Und: Es entstanden in der Folge die „Sächsischen Israelfreunde“ e.V., bekannt u.a.
durch die Konferenzen und die Handwerkerreisen und
Hilfseinsätze für Holocaust-Überlebende in Israel.
liche Geschichte und Kultur“, das zur 16. Sächsischen
Israelkonferenz vom 16.-20. Mai in Reichenbach/V. eröffnet wird.
Im Mittelpunkt dieser Zentrums stehen Nachbauten
der Stiftshütte, des Salomonischen und des Herodianischen Tempels. Zur Konferenz gibt es ein vielseitiges
Programm mit Bibelarbeiten, Seminaren, Ausstellungen und einem Lobpreisabend am 19. Mai u.a. mit
„Route 77“ vom CVJM Zwickau. Weitere Informationen:
http://www.zum-leben.de/bildung/bildungszentrum/
Ralf Gotter
Bestehen blieb über all die Jahre der Wunsch, eine solche Ausstellung wie die Expo Exodus 93 als Dauerausstellung für Kinder, Jugendliche, Gemeinden, Schulen
und Vereine weiterzuführen. Gerade die Nachrichten
und Diskussionen der letzten Monate im Blick auf Judenhass und Antisemitismus zeigen, wie nötig solch
ein Projekt ist. Jetzt wird dieser Wunsch erfüllt – im
„Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch- christ-
JUNI
Gebetsanliegen des
CVJM Strobel-Mühle:
In diesem Jahr feiern wir unser 15jähriges Vereinsbestehen.
- Wir sind sehr dankbar über
Gottes Treue und seinem Segen.
14
- Wir beten zu Gott, dass er seine
Gnade weiterhin in unserer Arbeit
sichtbar werden lässt.
- Wir bitten Gott, dass das alljährige MissioCamp gut von den Jugendlichen angenommen wird und
er alle Mitarbeiter reich segnet.
- An unserem Haus sind einige
wichtige Arbeiten zu erledigen
(Dächer müssen dringend saniert
werden). Dazu haben wir Fördermittel beantragt. Gott schenke es,
dass diese bewilligt werden und wir
die Maßnahmen finanzieren und in
einem guten Einklang mit unserem
Gästebetrieb erledigen können.
15
Blickpunkt
Spendenstand
Paulus schreibt an Timotheus: Den
Reichen in dieser Welt gebiete, dass
sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen
auf unsicheren Reichtum, sondern auf
Gott, der uns alles reichlich darbietet,
es zu genießen; dass sie Gutes tun,
reich werden an guten Werken, gerne
geben und behilflich sein.
1.Timotheus 6,17+18
Liebe Freunde,
Reichtum ist für Gottes Reich kein Hinderungsgrund. Für den großzügigen
Einsatz von Besitz und Geld für die
Ausbreitung des Evangeliums und die
gelebte Diakonie gibt es in allen Jahrhunderten Mut machende und nachahmenswerte Beispiele. Lassen wir uns
von diesen Beispielen anstecken und
nach dem Pauluswort demütig immer
wieder den richtigen Umgang mit den
uns anvertrauten Werten praktizieren.
Denn bei Geld muss die Freundschaft
nicht aufhören, sie kann genau da auch
beginnen.
Wenn es uns gelingt, Geld und Reichtum allgemein als Mittel zum Zweck
zu sehen, dann verliert es seine gefährliche Macht in unserem Leben. Die
im Timotheus-Brief genannten Anregungen können dabei eine wertvolle
Unterstützung sein, Geld eben als das
einzusetzen, was es ist – ein Zwischentauschmittel. Und bestimmt können
wir als Christen damit ein wichtiges
Zeichen in unserer Welt setzen, dass
nicht Geld, sondern unser dreieiniger
Gott diese Welt regiert und in seinen
Händen hält.
Bisher hat uns unser Herr für alle missionarischen Aufgaben immer die dafür notwendigen finanziellen und technischen Mittel zur Verfügung gestellt.
Oft hat er Ihre und eure gebenden Hände dazu benutzt. Dafür sind wir IHM
und Ihnen / euch von Herzen dankbar.
Sicher können wir auch künftig auf Ihre
und eure Unterstützung vertrauen –
Unser Herr segne Sie und euch dafür!
Mit dankbaren Grüßen
Ihr / euer Andreas Frey
17.-20.05.
Evangelisation beim EC Jugendcamp
(Mücke, Hessen) F. Lederer
22.05.
Referentenkonferenzalle
23.05.
CVJM Sachsen Leiterkonvent in der
cvjmfabrik
F. Lederer
16
25. - 28.05.
EVA 2012
S. Gerhardt
30.05.
CVJM GV - AK Missionarische Jugendarbeit,
Kassel
F. Lederer
01.-03.06.
Ehe-WE in Seifhennersdorf
F+S Wilkening
Klausur cvjmfabrik Reichenbach/V. F. Lederer
16.06.
Ehe und Familientraining 3
16.-17.06.
Leiterschaftstraining
F+S Wilkening
F. Lederer
18.-22.06.
FSJ Abschluss - Seminar in Wechselburg
L. Schädlich
20.06.
Arbeitskreis Ehe und Familie
F+S Wilkening
R. Rock
30.06.
Offene Sachsenmeisterschaft Fußball in
Marienberg
R. Rock
29.06.-01.07.
Stand „Ehe und Familie“ beim Bergstadtfest
Freiberg
F+S Wilkening
02.-03.07.
Tour offene Arbeit
• CVJM-Stiftung Sachsen
Kto. 1624990010, BLZ 35060190
KD-Bank - LKG Sachsen
Herausgeber: Christlicher Verein Junger
Menschen Landesverband Sachsen e.V.,
Leipziger Str. 220, 01139 Dresden
Mail: post@cvjm-sachsen.de
Internet: www.cvjm-sachsen.de
22.06.
Kanufreizeit mit Boxenstopp Plauen in
Mötzow
R. Rock
29.06.
JG „Luther“ in Plauen
• CVJM Sachsen
Kto. 1687200019, BLZ 35060190
KD-Bank - LKG Sachsen
Impressum
ans Herz gelegt
Eine Auswahl von Veranstaltungen,
Rüstzeiten und Diensten zur
weiteren Fürbitte:
Bankverbindung:
L. Schädlich
07.07.
Sachsenmeisterschaft Fußball Jungschar in
Limbach-Oberfrohna
R. Rock
10.07.
Referentenkonferenzalle
13.07.
RockJu - Vogtl. Band-Wettbewerb in der
cvjmfabrik
F. Lederer
14.07.
Ehe und Familientraining 4
F+S Wilkening
14.-15.07.
T-Camp + Indianercamp
Vorbereitungswochenende F. Lederer
18.07.
Fußballfreizeit mit CVJM Crimmitschau in
Plauen
R. Rock
Beteiligte Verbände: CVJM LV Bayern, Schweinauer
Hauptstr. 38, 90441 Nürnberg, PF 71 01 40, 90238
Nürnberg; CVJM LV Sachsen-Anhalt, St. MichaelStr. 46, 39112 Magdeburg; CVJM LV Schles. Oberlausitz, Johannes-Wüsten-Str. 21, 02826 Görlitz;
CVJM Ostwerk Berlin -Brandenburg, Sophienstr.
19, 10178 Berlin; CVJM Thüringen, Gerberstr. 14
A, 99089 Erfurt
Mitglieder des Redaktionskreises: Thomas Brendel/
Görlitz, Ralf Gotter/Crimmitschau, Gottfried
Muntschick/Halle, Mirjam Olsson/Berlin, Frank
Schröder/Erfurt, Gunder Gräbner/Lauf, HansMartin Stäbler/Nürnberg, Andreas Schwemmlein/
Nürnberg, Rainer Dick/Schwabach
Endredaktion: Andreas Schwemmlein,
Thomas Richter
Layout: Matthias Schmitt, Thomas Richter
Herstellung: Müller Fotosatz & Druck, JohannesGutenberg-Str. 1, 95752 Selbitz
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Bezug durch die Verbände Richtsätze.
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gefördert durch das
Beiträge, die mit Namen gekennzeichnet sind,
geben nicht unbedingt die Auffassung der
Redaktion wieder. Abdruck, auch auszugsweise
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Redaktion gestattet.
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