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Lauf mal wie der! - Badischer Sportbund Nord eV

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Idyll oder Vision – Versuch einer Vereinsanalyse von Richard Möll ________
mach 2 – die ersten Kurse starten im April _______________________________________
4. Ballspiel-Symposium in Karlsruhe _______________________________________________
LSV-GEK Trainerpreis: Günter Laier als Trainer des Jahres ausgezeichnet _
Sportgeräte-Förderrichtlinien 2008 _________________________________________________
Fortbildung „Sport in der Krebsnachsorge“ ______________________________________
Sportabzeichen-Tour 2008_____________________________________________________________
Vereine informierten sich über Rasenspielfelder ________________________________
Förderprogramm Umweltschutz in Vereinen _____________________________________
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Zum Titelbild: Ausgesprochen zufrieden kehrten die nordbadischen Ringer
von den Deutschen Meisterschaften im Freistil in Ehningen und im griechischrömischen Stil in Bonn zurück: Es gab drei Meistertitel sowie zwei dritte Plätze.
Stefan Kehrer vom KSV Ketsch konnte seinen Titel im Freistil bis 96 kg zum
zweiten Mal verteidigen. Unser Foto zeigt ihn (im blauen Trikot) im Kampf gegen Johannes Kessel vom KSV Berghausen, der sich Bronze erkämpfte. Ebenfalls Dritter wurde bis 120 kg Martin Siddiqui. Eine Woche später in Bonn holten sich dann Heinz Marnette (60 kg) und Kai Dittrich (96 kg), beide vom KSV
Ketsch, im griechisch-römischen Stil den Deutschen Meistertitel.
Foto: www.biHeinD.de
INHALT // KOMMENTAR
BADISCHER SPORTBUND
SPORTKREISE
Karlsruhe: Gut IN SCHWUNG gekommen __________________________________________ 17
TBB: „Jugend und Sport“ – 100 Jugendliche unterwegs in China ________ 18
Heidelberg: 10. Hallenfußballturnier mit Teilnehmerrekord __________________ 20
Lauf mal wieder!
BADISCHE SPORTJUGEND
Jugendausschuss der BSJ _____________________________________________________________
Fortbildungen der BSJ ___________________________________________________________________
Aktuelle Ausschreibungen______________________________________________________________
Fortbildung „Rhetorik und Moderation“ ____________________________________________
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VEREINSMANAGEMENT ______________
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ARAG Sportversicherung informiert ______________________________________
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FACHVERBÄNDE ________________________________________________________________
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WISSENSWERTES ZUM
BADISCHER FUSSBALLVERBAND
Dankeschön-Wochenende für Ehrenamtspreisträger _________________________
Mädchenfußball mit Zuwachsraten _________________________________________________
Vierter Platz der U20-Frauenauswahl ______________________________________________
Termine, Jubilar, Aktuelles _____________________________________________________________
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IMPRESSUM
SPORT in Baden Amtliches Organ des
Badischen Sportbundes Nord e.V. (BSB)
FUSSBALL in Baden Amtliches Organ
des Badischen Fußballverbandes e.V. (bfv)
Herausgeber (verantwortlich)
Badischer Sportbund Nord e.V.
Bernd Messerschmid
Postfach 1580, 76004 Karlsruhe
Am Fächerbad 5, 76131 Karlsruhe
Tel. (0721) 18 08-0, Fax (0721) 18 08-28
www.badischer-sportbund.de
Herausgeber (verantwortlich)
Badischer Fußballverband e.V.
Siegfried Müller
Sepp-Herberger-Weg 2, 76201 Karlsruhe
Tel. (0721) 4 09 04-0,
Fax (0721) 4 09 04-23
www.badfv.de
Redaktion
Bernhard Hirsch, Tel. (0721) 18 08-15
B.Hirsch@badischer-sportbund.de
Florian Dürr, Tel. (0721) 18 08-24
F.Duerr@badischer-sportbund.de
Redaktion
Siegfried Müller, Tel. (0721) 4 09 04-17
Siegfried.Mueller@badfv.de
Klaus-Dieter Lindner, Tel. (0721) 4 09 04-13
KlausDieter.Lindner@badfv.de
Anzeigenverwaltung
Elke Moser, Tel. (0721) 18 08-29
E.Moser@badischer-sportbund.de
Auflage 8.400 Exemplare. Erscheinungsweise monatlich mit Beilage „LSV-Sport-Journal". Jährlicher Bezugspreis 12,25 Euro. Für die Verbandsseiten sind
die einzelnen Fachverbände verantwortlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der
Verfasser wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Gewähr übernommen.
Nachdruck bei Quellenangabe gestattet!
Vertrieb
Traugott Dargatz, Tel. (0721) 18 08-16
T.Dargatz@badischer-sportbund.de
Realisation Xdream Werbe-Support
GmbH, Karlsruhe, Tel. (0721) 933 811-0
Druck Druckhaus Karlsruhe ·
Druck + Verlagsgesellschaft Südwest mbH
ISSN 1430-919X
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Redaktionsschluss für die
nächsten beiden Ausgaben:5 5
Dienstag, 6. Mai und
3. Juni 2008, 12.00 Uhr
„Gehen Sie jeden Abend einmal mit Ihrem Hund um den Block
– auch wenn Sie keinen haben …“, diesen Satz hat der unvergessene Prof. Jürgen Palm, langjähriger Geschäftsführer Breitensport des Deutschen Sportbundes (DSB) und Initiator der TrimmAktion, einmal gesagt und damit zur täglichen individuellen
Bewegungseinheit aufgefordert. Und als Palm zu einer der früheren regelmäßigen Breitensport-Pressekonferenzen des DSB eingeladen hatte, präsentierte sich Emil Zatopek aus Prag – der mehrfache Olympiasieger wurde liebevoll die “tschechische Lokomotive” genannt – als Animateur für regelmäßige sportliche Betätigung und packte dies in den unvergessenen Satz „Fisch schwimmt,
Vogel fliegt, Mensch läuft“!
Den Offerten der beiden Herren ist auch Jahrzehnte später
nichts hinzuzufügen, wenngleich sich vieles verändert hat. Längst
gehören Jogger und Walker zum Straßenbild. Und was einst für
ein kleines, überschaubares Grüppchen der Aufbruch in neue
sportliche Dimensionen war, ist heute zu einem immer noch
boomenden Freizeit- und Wirtschaftszweig geworden. Unterwegs
auf zwei Beinen – da ist kaum noch etwas dem Zufall überlassen.
3.626 offiziell genehmigte Straßen- und Volksläufe gibt es im
Bereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, die im “Laufkalender 2008” aufgelistet sind. Die Läuferkarawanen sind bestens organisiert unterwegs in ganz Deutschland – von Nord- und
Ostsee bis in die Alpen. Laufen ist längst ein Stück Tourismus
geworden, begleitet von einem kaum noch überschaubaren Angebot von Zeitschriften, Broschüren und Büchern.
Und dennoch wird in den Medien immer wieder das traurige
Lied der dicken Deutschen angestimmt. Übergewichtige Kinder,
die sich zu wenig bewegen und dazu auch noch ungesund ernähren. Wie passt das alles zusammen? Es ist das Spiegelbild unserer
Gesellschaft. Auf der einen Seite die bewusst lebenden Aufgeklärten, die sich das von ihren Lebensumständen her auch leisten
können. Auf der anderen Seite die Unverbesserlichen, die alle gut
gemeinten Ratschläge ignorieren, aber auch die, die im Leben
andere Sorgen haben, als in eine gestylte Glitzerwelt der Bewegungsjünger einzutauchen.
Hier sind Rat und Hilfe nötig. Ärzte, Sozialarbeiter und vor allen Dingen die Sportvereine müssen die zum Sport holen, an denen die Botschaft bisher immer noch vorbei gegangen ist. Dabei
muss es ja nicht gleich ein Wettbewerb aus dem Laufkalender
sein. Einfach hinaus gehen in die frische Luft. Spazieren, Wandern, Walken, Joggen. Der Frühling lädt dazu ein. Und wer Gesellschaft sucht – an jeder Ecke gibt es einen Lauf- und Walkertreff oder einen Sportverein. Also einfach raus – egal ob mit oder
ohne Hund.
Walter Mirwald
SPORT in Baden
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BADISCHER SPORTBUND
Führungspositionen wechseln immer häufiger,
Vorsitzende sind oft schwer zu finden.
Idyll oder Vision
Die wachsende Unruhe um
die Zukunftsfähigkeit unserer
Vereine ist unübersehbar –
Versuch einer Analyse
Von Richard Möll
Je öfter ich aus verschiedensten Gesprächen in unterschiedlichste Vereine komme,
je intensiver Gespräche mit verantwortlichen Funktionsträgern verlaufen, je akribischer ich Zeitungsberichte zwischen den
Zeilen zu deuten versuche, desto klarer wird
mir, dass es mit der „Idylle“ Verein, in der
Regel ausgewiesen durch eine trügerische
Selbstzufriedenheit, verschworene Gemeinschaft, stetes Wachstum und gesichertes ehrenamtliches Engagement, vorbei zu sein
scheint. Man spürt förmlich wachsende
Unruhe und Unsicherheit, zuweilen sogar
Angst vor der Zukunft, das immer einge-
dividualisierung der Bedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten, erhöhte Fluktuation
durch steigende Kritikfreudigkeit, Flexibilität und Mobilität, längst überholte Beitragsstrukturen, Wertewandel vom Wettkampfzum Fitness-Sport, verpasste Reaktion auf
die demografische Entwicklung durch mehr
Sport für Ältere, verstärkter Ausstieg passiver Mitglieder.
Mannheimer Vereine analysiert
Dies alles war mir ernsthafter Anlass, in
Absprache mit der Kommission „Angewandte Sportentwicklung“ des BSB, dem
BTB sowie dem Sportkreis und
Turngau Mannheim, grundsätzlich in diesen Teufelskreis,
zunächst für die Stadt Mannheim (ca. 180 Vereine), später
für den gesamten Sportkreis
(ca. 445 Vereine) mit einer
Analyse und Bilanz des Geschehens einzusteigen, aktuelle Fragen und Probleme aufzuarbeiten, Ansätze für Konsequenzen oder Lösungswege vor dem Hintergrund der
Fakten zu empfehlen.
Mein Ausgangspunkt war
die Bestandserhebung des Badischen Sportbundes aus den
Jahren 2001, 2006 und 2007,
die mir je nach Fragestellung
eine gesicherte Auswertung
Der Spitzensport sollte in ausgewählten Vereinen gebündelt werden.
nach Gesamtmitgliedern, einzelnen Sportarten, verschiedenen Altersstufen oder nach Geschlechtern
schränktere Wissen um die allgemeine Entermöglichte.
wicklung des Sports, häufigen Wechsel in
Die ersten Ergebnisse: die mir gegenüber
den Führungspositionen, oft vergebliche
vorgebrachte Kritik, dass sich die StadtverSuche nach Vorsitzenden, scheinbar uneine (da mehr Zweckgemeinschaften) und
überwindliche finanzielle Engpässe bis hin
Landvereine (da mehr Solidargemeinschafzu Gedankenspielen über eine Insolvenz,
ten) sehr unterschiedlich entwickeln, hat
in vielen Fällen ein übertrieben starres Versich nicht bestätigt. Es waren nur graduelharren in überholten Traditionen.
le, keine substanziellen Unterschiede festSchnell sind einige Ursachen für diese
zustellen. In der Stadt schrumpften 60%
unerfreulichen Feststellungen ausgemacht:
der Vereine merklich (z.T. bis 50%), sind
Spürbarer Verlust innerer Bindung an den
10% stabil, wachsen 30% spürbar (z.T. bis
Verein, mangelnde Identifikation mit den
40%). Im Landkreis sind es 55% mit VerZielen und Problemen, fortschreitende In-
4
SPORT in Baden
lusten, 15% stabil und ebenfalls 30% mit
Wachstum. Ein genereller Rückgang der Mitgliederzahlen als Folge der Bevölkerungsentwicklung ist nicht zu belegen, da dieser
im Trend ja alle Vereine gleichermaßen erreichen müsste.
Zuviel verwaltet, zu wenig gestaltet
Es gibt zur Lösung anstehender Probleme
in Mannheim zu wenig Großvereine (nur
vier über 1.500, neun über 1.000 Mitglieder), dagegen zu viele kleine Vereine (86
unter 100, 51 sogar unter 50 Mitglieder).
Während einige Vereine starr unter der Entwicklung ihrer Sportart leiden (z.T. Tennis,
Schwimmen), profitieren andere von Aktualitäten (z.B. Golf, Triathlon). Die meisten
negativen Erscheinungen erklären sich aber
aus den „Innereien“ der Vereine, sind demnach „selbstbestimmt“. Ungenügende Angebote, mangelhafte Qualität, kaum ausgebildete oder gar lizenzierte Übungsleiter,
unterentwickelte Wettkampfangebote, personelle Nöte, fehlende Jugendarbeit, vor allem unter dem Aspekt der Integration, ungenügende Sportanlagen, Versäumnisse bei
der Einrichtung von Ballschulen oder Kindersportschulen, Hilflosigkeit im Umgang
mit Ganztagesschulen oder der Ganztagsbetreuung, begrenzte Öffentlichkeitsarbeit,
zu wenig Kommunikation mit den Mitgliedern, z.B. über eine attraktive Vereinszeitung. Schlicht zusammengefasst: Es wird
zuviel verwaltet, zu wenig gestaltet.
Ansätze zu Konsequenzen, zur Bewertung
der Defizite oder zur Lösung von Problemen: Die Kommunen und Verbände könnten mit ihren Leitlinien, Sportförderungsrichtlinien oder Programmen im Sportstättenbau viel stärker steuernd eingreifen.
Die Kommunen könnten darüber hinaus
über Nutzungskriterien und deren Kontrolle für eine bessere Ökonomie der Sportstättennutzung sorgen. Die Verbände müssen
permanent ihr Aus- und Fortbildungssystem überdenken, gegebenenfalls mehr dezentrale Angebote machen, um Vereine und
Übungsleiter aus ihrer offensichtlichen
Lethargie hervorzulocken. Was aber noch
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
BADISCHER SPORTBUND
wichtiger ist: Kommunen und Vereine müssen ihre Bemühungen viel stärker als bisher
koordinieren, um unnötige Reibungsverluste zu vermeiden.
Kaum Chancen für kleine Vereine
Da nach meiner These zu kleine Vereine
(da keine Chance zur notwendigen Ausdifferenzierung der Angebote, vor allem im
Gesundheitssport) und Monovereine (bleiben mit wenigen Ausnahmen wie z.B. der
Mannheimer Hockeyclub auch in Zukunft
auf ihrer begrenzten Klientel sitzen) die
Entwicklung der Zukunft kaum stemmen
können, die Ersatzlösung über Spiel-/Wettkampfgemeinschaften oder Kooperationen
Fast eine Garantie für neue Mitglieder: Kindersportschulen und der Gesundheitsbereich.
Spitzensport
in ausgewählten Vereinen bündeln
Alle Versuche, Leistungs- und Spitzensport in mehreren Vereinen eines engen
Einzugsgebiets erfolgreich zu entwickeln,
sind wegen der hohen personellen und finanziellen Ansprüche, auch wegen der Begrenztheit „wirklicher“ Talente, sehr fragwürdig. Vielmehr gilt es den Spitzensport
in ausgewählten Vereinen zu bündeln, auf
der anderen Seite den Wettkampf-, Freizeitund Gesundheitssport mit all seinen Facetten flächendeckend zu garantieren.
Für mich etwas überraschend haben sich
die Ballschulen und Kindersportschulen nur
in wenigen Vereinen eingerichtet, obwohl
sie dort, wo sie existieren, einen ungebremsten Zulauf haben und dies bei Beiträgen,
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Konkurrenz durch
Sportstudios und Fitness-Center
Mit besonderer Skepsis sehe ich die zunehmende kommerzielle Konkurrenz durch
Sportstudios und Fitness-Center. Die Frage
ist, ob wir davor kapitulieren müssen oder
etwas dagegen setzen können. Die Vereinsbeiträge sind in der Regel zu niedrig, eine
klare Trennung in einen Grundbeitrag und
Abteilungsbeitrag (je nach deren Zielen und
Wünschen) könnte den Weg in die Zukunft
weisen. Eine Ermäßigung der Beitragshöhe
mit Fortdauer der Vereinszugehörigkeit
würde die innere Bindung an den Verein
wesentlich stärken. Interessant sind auch
hauptamtliche Begleitungen über mehrere Vereine hinweg (z.B. das Tischtennistraining im Kreis Bruchsal).
An Fragen und Erkenntnissen herrscht
also kein Mangel, ich will aber zum Schluss
kommen: Ich habe versucht die Vereine zu
sensibilisieren, wachzurütteln, bevor es zu
spät ist. Der Weg in eine sicherere Zukunft
geht nach meiner Überzeugung über mehr
Vielfalt, bessere Qualität, durchlässige und
durchgängige Wettkampfsysteme, tragfähige Beitragsstruktur, professionelle Vereinsverwaltung und weitmöglichsten Erhalt der
Solidargemeinschaft. Die Instrumentarien:
Umfassende, kritische und schonungslose
Analyse des Ist-Standes, dessen Abgleichung
mit der allgemeinen Entwicklung, kommende Ziele definieren, die zum Umsetzen notwendigen Konzepte und Strategien entwickeln, durch tragfähige Beiträge, Zuschüsse
und Spenden die materielle Basis zu sichern
und durch die notwendigen Beschlüsse in
der Mitgliederversammlung möglichst alle
Mitglieder einbinden, sie in die Vision mitzunehmen. Dazu gehört Mut, Stehvermögen und Streitkultur. Wir haben in meinem
Verein vieles in Gang gebracht und sind damit in den letzten drei Jahren von 1.977 auf
heute stolze 3.027 Mitglieder gewachsen.
++ TERMINE ++
die Problemfelder nur hinausschieben, muss
verstärkt über Fusionen oder Verschmelzungen nachgedacht werden. Eine aus der
Tradition gewachsene und daher verständliche Binnenkonkurrenz gleicher Angebote in identischen Wohngebieten (z.B. Fußballvereine in Mannheim-Rheinau), das
Aufsplitten einer Sportart auf zu viele Vereine (z.B. 15 Handballvereine in Mannheim,
davon 6 ohne tragfähige Jugendarbeit) oder
die Flucht einzelner Abteilungen in eigene
Vereine (z.B. Eissport in Mannheim) führt
in eine äußerst ungewisse Zukunft.
die weit über das normale Maß der Vereinsbeiträge hinausgehen.
Als Erklärung dafür
könnte dienen, dass immer mehr Eltern eine
solide Grundausbildung
wichtiger erscheint, als
eine zu frühe und oft zu
totale Spezialisierung.
Ein interessantes Instrument der Zukunft
könnten auch vereinsübergreifende Verwaltungseinheiten werden, da dadurch der
Einsatz modernster Techniken und die Anstellung hauptamtlicher Kräfte möglich
würden. Aufgerufen zur Verwirklichung
sind sowohl Sportkreise als auch größere
Kommunen (siehe Modell Esslingen).
Viel abgewinnen könnte ich auch der
Einrichtung ständiger Informationsveranstaltungen, mit Bekanntmachung neuerer
Entwicklungen oder dem freimütigen Gedankenaustausch unter Vereinen gleicher
Problemstellungen, um die Chancen und
Grenzen der Vereinsentwicklungen „miteinander“ auszuloten. Aufgerufen sind dazu in erster Linie die Sportkreise. In einem
offenen Dialog müssen die Vereine darüber
hinaus die Folgen der Ganztagesschulen
und Ganztagesbetreuung für die Vereine
beraten.
Übungsleiterabrechnung!
Am 31. März war Annahmeschluss für die
Übungsleiter-Sammelabrechnungen für das
Jahr 2007. Reklamationen werden noch bis
30. April 2008 angenommen.
Für Rückfragen und Reklamationen steht
Ihnen BSB-Mitarbeiter Herr Dargatz, Telefon (0721) 1808-16 zur Verfügung.
SPORT in Baden
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BADISCHER SPORTBUND
Die mach2-Roadshow ist vom
24. bis 26. April zu Gast in Pforzheim.
mach2.
Besser essen.
Mehr bewegen
Die ersten Kurse starten im April
Aufklären, motivieren und Spaß dabei
haben – so lautet die Devise der Gesundheitsinitiative mach2. Besser essen. Mehr
bewegen!
Praktiziert wird dieses Motto in den über
30 mach2-Kursen, die 2008 in Nordbaden
starten. Das Ziel, den Kursteilnehmern den
Weg zu einem gesünderen Lebensstil aufzuzeigen, wird durch Sportangebote der
mach2-Vereine verwirklicht. Hinzu kommen nützliche Informationen zu gesunder
Ernährung. Die Teilnehmer erleben und
erfahren praxisnah, wie einfach sich regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung in den Alltag integrieren lassen.
Ab April starten die ersten mach2-Kurse,
die Dank der flexiblen Projektkonzipierung
in ihrer Umsetzung vielfältig und verschie-
den sind. Die Angebote reichen von Pilates,
Walking oder Zirkeltraining über Spinning,
Nordic-Walking und Wassergymnastik bis
hin zu Muskelaufbautraining, Wirbelsäulengymnastik oder verschiedenen Entspannungsformen. Jeder Kurs bietet über die
zehn Bewegungseinheiten hinaus noch
zwei Termine an, an dem eine professionelle Ernährungsberatung stattfindet.
Das Projekt wird von der Gmünder ErsatzKasse GEK und dem Badischen Sportbund Nord seit Oktober 2007 durchgeführt.
Im Februar 2008 wurden die Übungsleiter
der mach2-Vereine, die allesamt die Lizenz
der 2. Stufe „Sport in der Prävention“ besitzen, in einer eintägigen Veranstaltung geschult, so dass sie bestens auf ihre Aufgabe
in den Kursen vorbereitet sind.
Sportkreis Sinsheim
TV Sinsheim
mach2. Besser essen. Mehr bewegen
Kursstart: 2. April 2008
Mittwochs 18.45 – 20 Uhr
Kontakt: Heike Richter/Steffi Söhner
(07261-13163, tvsnh@aol.com)
Sportkreis Heidelberg
SrH Campus Sports
mach2 – fit durch Bewegung und
Ernährung
Kursstart: 10. September 2008
Mittwochs 18 – 19.30 Uhr
Kontakt: Bernd Frey (06221882288, bernd.frey@bfw.srh.de)
TSG Dossenheim
Kursstart: nach den Sommerferien
Kontakt: B. Schill-Wirth (06221862552, schill-wirth@web.de)
Vereine mit mach2-Kursen
Sportkreis Buchen
TSV Buchen
mach2. Besser essen.
Mehr bewegen
Kursstart: September 2008
Kontakt: Ute Heller (06281-1622)
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SPORT in Baden
TSG Wiesloch
mach2 – Bewegung und Ernährung
Kursstart: 20. September 2008
Samstags 10 – 11.15 Uhr
Kontakt: Martina Naber, Stefan
Fürstenau (06222-938723,
martinanaber@aol.com,
info@tsg-wiesloch.de)
mach2 schickt die Gesundheit
auf Tour
Vom 24. – 26. April 2008 findet in Pforzheim auf dem Marktplatz die mach2-Roadshow statt. Sehen, vertiefen und erleben –
das sind drei wichtige Aktionsstufen auf dem
Weg in ein gesünderes Leben.
In zwei Aktionszelten, den Apfel-Domes,
werden die Themen Bewegung und Ernährung auf spielerische und attraktive Weise
thematisiert. Die mach2-Domes sind an diesen Tagen von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Sportkreis Mannheim
GSV Plankstadt (vorher BSG
Plankstadt)
mach2 – Bewegung und Ernährung
bewusst genießen
Kursstart: 10. April 2008
Donnerstags 19.30 – 21 Uhr
Kontakt: Magda und Jürgen Schönith (06202-21941)
Sportkreis Bruchsal
TSV Oberöwisheim
mach2 – Rund ums Stepp
Kursstart: 18. September 2008
Donnerstags 19 – 20.30 Uhr
Kontakt: Michaela Zeisluft (0725162140, michaela@zeisluft.de)
TSV Unteröwisheim
Mach2. Besser essen. Mehr bewegen.
Kursstart: 5. Mai 2008
Donnerstags 19 – 20 Uhr
Kontakt: Gabi Sinner (07251-6605,
hg.sinner@arcor.de)
Sportkreis Karlsruhe
TSV Bulach
mach mit – mach2. Besser essen.
Mehr bewegen
Kursstart: 9. April 2008
Mittwochs 18 – 19.30 Uhr
Kontakt: Bertold Altenbrand
(0721-865904, altenbrand@web.de,
aro@tesionmail.de)
TV Bretten
Fit & Gesund mit dem TV Bretten
Kursstart: 17. April 2008
Donnerstags 20 – 21 Uhr und
dienstags 17.30 – 18.30 Uhr
Kontakt: Axel Rusnak (07252-8366,
rusnak@tv-bretten.de)
Reaktiv Stutensee
mach2 – Mehr Spaß an der Bewegung
Kursstart: 2. April 2008
Mittwochs 18.30 – 20.00 Uhr
Kontakt: Rudi Wagner
(07244-91991, info@lafit.de)
Polizeisportverein Karlsruhe
Kursstart Oktober 2008
TSV Daxlanden
mach2 – Fit und Gesund
in den Sommer
Kursstart: 7. April 2008
Montags 18 – 19 Uhr und
mittwochs 16 – 17 Uhr
Kontakt: Jacqueline Wolf
(0721-1519375, jawol@web.de)
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
TV Friedrichstal
mach2. Besser essen. Mehr bewegen.
Kursstart: 17. April 2008
Donnerstags 20 – 21.30 Uhr
Kontakt: Manfred Stadtmüller
(07249-6577, MSStadtmueller@web.de)
4. BallspielSymposium
in Karlsruhe
Elf Fachverbände diskutieren über
die Sportarten Fußball, Handball, Volleyball, Basketball und Rugby
BADISCHER SPORTBUND
TSV Reichenbach
mach2 – TSV Reichenbach, Besser essen.
Mehr bewegen
Kursstart: 4. April 2008
Kontakt: Bernd Budig
(mach2-tsvreichenbach@email.de)
Turnerschaft Mühlburg
Kursstart: nach dem Sommerferien
Sportkreis Pforzheim
TV Kieselbronn
mach2. Besser essen. Mehr bewegen
“Fit in den Sommer”
Kursstart: 22. April 2008
Dienstags 19 – 20.30 Uhr
Kontakt: Petra Hildebrandt
(07041-815622, p.hildebrandt@vr-web.de)
Skiclub Pforzheim
mach2. Besser essen. Mehr bewegen
Nordic-Walking und Vitalgymnastik
Kursstart: 1. April 2008
Dienstags 18.30 – 20 Uhr und
donnerstags 20 – 21.30 Uhr
Kontakt: Elke Klammer (07231-680458,
Elke.Klammer@skiclub-pforzheim.de)
TSV Ötisheim
mach2 gesund essen – gesund bewegen
Kursstart: 29. Mai 2008
Donnerstags 17 – 18.30 Uhr und
montags 19.30 – 21 Uhr
Kontakt: Ilse Greiner / Karin Fröhlich
(0173-3460958, 07041-862610, ilse.greiner@
tiscali.de, Michael.Froehlich1@gmx.net)
TV Brötzingen
Mach Mit, werd Fit … Besser Essen und
mehr Bewegung
Kurs I: 18. April 2008, freitags 9 – 10 Uhr
Kurs II: 20. April 2008, sonntags 10 – 11 Uhr
Kontakt: Heike Karpstein
(07231-464548, tvbroetzingen@web.de)
Polizeisportvereine Pforzheim
mach2 – mollig und fit
Kursstart: 23. April 2008
Mittwochs 18 – 19 Uhr
Kontakt: Ingrid Häffelin
(07231-75703, ingrid@haeffelin.de)
Die Termine für die Kurse in folgenden
Vereinen stehen noch nicht fest:
TV Sennfeld, FC Bödigheim, TV Eppingen,
TB Neckarsteinach, Magic Octopus Sporttaucher, SG Hemsbach, TSG Weinheim,
SpVgg Ilvesheim, SG Bad Schönborn,
TSV Ubstadt, TV Knielingen, Sportgruppe
Forschungsgruppe, TB Wilferdingen,
TV Birkenfeld, TV Pforzheim.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins „Verein Ballspiel-Symposium Baden-Württemberg“.
Es sind zwar noch mehr als sechs Monate bis zur 4. Auflage des Ballspiel-Symposiums in der Karlsruher Europahalle, doch die
Vorbereitungen sind längst angelaufen.
Nach dem tollen Erfolg der drei vorangegangenen Ballspiel-Symposien in den Jahren
2002, 2004 und 2006 planen elf baden-württembergische Fachverbände der Sportarten
Fußball, Handball, Volleyball, Basketball
und Rugby am 7./8. November eine weitere
Auflage, um dieses Mal unter dem Motto
„Integration durch Ballspiel“ über die Gegenwart und Zukunft dieser Ballsportarten
zu beraten, zu informieren und zu diskutieren. Federführend hat die Organisation
in diesem Jahr der Nordbadische VolleyballVerband übernommen.
Namhafte Referenten sind derzeit angefragt. In Bälde wird unter der Internetadresse www.ballspiel-symposium.de ein stets
aktualisiertes Programm zu finden sein.
Bewusst haben die Verantwortlichen den
Teilnehmerbeitrag inkl. Abendessen und Veranstaltungsunterlagen auf 40 € begrenzt.
Auf Nachfrage informieren die teilnehmenden Fachverbände auch über die Frage, ob
die Veranstaltung als Fortbildung für Trainer und Übungsleiter angerechnet wird.
Eigenen Verein gegründet
Die elf Verbände haben zudem für diese
und die in der Zukunft geplanten Veranstaltungen einen eigenen Verein gegründet, der
den Namen „Verein Ballspiel-Symposium
Baden-Württemberg“ (BSBW) trägt. Erster
Vorsitzender ist Harald Schoch, Präsident
des Nordbadischen Volleyball-Verbandes,
seine Stellvertreter sind Dr. Kurt Hochstuhl
(Präsident Südbadischer Handballverband),
Helmut Sickmüller (Vizepräsident Badischer
Fußballverband) und Dieter Schmidt-Volkmar (Präsident Basketballverband BadenWürttemberg). Als Schatzmeister fungiert
Roland Dopp, Geschäftsführer des Basketballverbandes Baden-Württemberg.
Weitere Informationen
gibt es bei der Geschäftsstelle des
OK Ballspiel-Symposium 2008:
Nordbadischer Volleyball-Verband
Holger Schell, Karlsruher Straße 22
69126 Heidelberg
Tel.: 06221-314222, Fax: 06221-314021
E-Mail: nvv.gs.schell@t-online.de
TSG Seckenheim
sucht Übungsleiter!
Für unser Sport- und Kursangebot suchen
wir qualifizierte und engagierte Übungsleiter. Bevorzugt in den Bereichen Präventionssport (Wirbelsäulentraining, Pilates,
Nordic-Walking, usw.) und Fitnesssport
(Step-Aerobic, Body-Styling, Thai-Bo usw.)
Wir bieten unseren Übungsleitern gute
Perspektiven und ein adäquates Honorar,
je nach Ausbildung.
Wenn Sie interessiert sind, wenden Sie
sich bitte an die TSG Seckenheim e.V.,
Seckenheimer Hauptstr. 149, 69239 Mannheim, Mail: J.Heruth@tsg-seckenheim.de,
Telefon (0621) 48 148 77.
SPORT in Baden
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BADISCHER SPORTBUND
Zum zwölften Mal hat der Landesportverband Baden-Württemberg (LSV) Ende letzten
Jahres den von der GEK gestifteten und mit
8.500 Euro dotierten Trainerpreis verliehen (ausführlicher Bericht im LSV-Journal vom Januar). Der Trainerpreis würdigt diejenigen Trainerinnen und Trainer, die im vergangenen Jahr
durch ihr großes Engagement in der Nachwuchsarbeit auf sich aufmerksam gemacht
haben. Insgesamt wurden für das Jahr 2007
sieben Auszeichnungen vergeben .
Unter den Preisträgern sind auch drei Trainer aus dem Bereich des Badischen Sportbundes
Nord. Nach Rolf Feser vom Baden-Württembergischen Gewichtheberverband und Peter
Behne vom OSP Tauberbischofsheim, die wir
Ihnen in den letzten beiden Ausgabe vorgestellt
haben, folgt zum Abschluss Günter Laier, Freistil-Landestrainer des Nordbadischen Ringerverbandes (NRBV), der in der Kategorie „Trainer des Jahres 2007“ mit einem Preisgeld von
1.000 Euro ausgezeichnet wurde und für den
Verbandspräsident Gerhard Ronellenfitsch die
folgende Laudatio hielt.
Herzliche Gratulation von
LSV-Präsident
Dieter Schmidt-Volkmar.
Günter Laier „bei der Arbeit“ –
hier bei den Deutschen
Meisterschaften der Mädchen
und Frauen.
LSV-GEK Trainerpreis 2007
Günter Laier
als Trainer des Jahres ausgezeichnet
Günter Laier blickt auf viele, sehr erfolgreiche Jahre im Ringen zurück. Sowohl als
Aktiver wie auch als Trainer lässt sich sein
unermüdlicher Einsatz an den zahlreichen
Medaillen ablesen, die er selbst und seine
Schützlinge in all den Jahren sammeln konnten. Als aktiver Ringer erkämpfte er sich
bereits 1974 den ersten Meistertitel bei den
Deutschen Jugend-Meisterschaften. International war er mit einem 7. Platz bei den
Junioren-Weltmeisterschaften sowie zwei
6. Plätzen bei den Europameisterschaften
erfolgreich. Als Soldat wurde er 1985 Militär-Weltmeister und gewann in den fol-
genden Jahren noch Silber und Bronze.
Und 1982 konnte er mit seinem Bundesligaverein Reilingen den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel erringen.
Schon während seiner Bundesliga-Zeit
bemühte sich Günter Laier zusehends um
eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Durch
den Erwerb der Trainer C-Lizenz in 1979
gelang ihm damals ein nahtloser Übergang
vom aktiven Wettkampfbetrieb in die Trainertätigkeit. Zehn Jahre später wurde der
dann mit A-Lizenzierte zum Bundeshonorartrainer der Junioren ernannt. Dieses Amt
hatte er bis 1992 inne.
Auszeichnung bei der GEK in Schwäbisch Gmünd (v.l.): Kultusminister Helmut Rau, NRBV-Präsident Gerhard Ronellenfitsch, Günter Laier, LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar sowie der damalige GEK-Vorstandsvorsitzende Dieter Hebel.
8
SPORT in Baden
1998 wurde Günter Laier mit einer 50%-Stelle
als Landestrainer für den
freien Stil beim Landessportverband Baden-Württemberg angestellt. Zwei
Jahre später beendete er
das Studium zum staatlich
geprüften Diplom-Trainer
für Ringen an der Trainerakademie in Köln und ab
2001 wechselte die Arbeitgeberrolle zur Arbeitsgemeinschaft Ringen BadenWürttemberg. Unter seiner Regie haben
nordbadische Athletinnen und Athleten
bislang 135 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften sowie acht Podestplätze bei
Europameisterschaften gewonnen. Im Jahr
2007 darf sich Günter Laier der erfolgreichste Freistil-Landestrainer Deutschlands nennen, da seine Sportler vier Mal Edelmetall
bei den Europameisterschaften erringen
konnten. Neben einer Goldmedaille von
Stefanie Stüber glänzten auch eine Silberund zwei Bronzemedaillen auf der Brust
nordbadischer Ringer.
Für Nordbaden hat Günter Laier ein Konzept zur Nachwuchsgewinnung entwickelt,
welches durch das Projekt „Ringen und
Raufen an Kindergärten und Schulen“ gekennzeichnet ist. Bei dieser Aktion bietet
er den Vereinen seine Hilfe bei der Durchführung der Veranstaltung an.
Sein großes Verantwortungsbewusstsein
und seine absolute Zuverlässigkeit gehören
zu den positiven Charaktereigenschaften
von Günter Laier. Ebenso gehören hierzu
das akribische Arbeiten und die Eigenschaft,
wie er den Sportlern seinen und auch deren Sport bis heute vorlebt. Er versteht es,
seine Sportler und deren Leistungen richtig einzuschätzen und schafft es, ein positives Trainingsklima für diejenigen zu
schaffen, die an einer leistungsorientierten
Zusammenarbeit interessiert sind.
Günter Laier wird für sein besonderes
Engagement im Nachwuchsleistungssport
und die dabei erzielten großartigen Erfolge
als „Trainer des Jahres 2007“ ausgezeichnet.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
BADISCHER SPORTBUND
Sportgeräte-Förderrichtlinien 2008
für die Gewährung von Zuschüssen zur Beschaffung von Sport- und Pflegegeräten
Sportgeräte können ab Einzelanschaffungskosten von 2.000 Euro
und Pflegegeräte ab 5.000 Euro bezuschusst werden.
Bitte beachten:
Ī Anschaffungszeitraum: 01.01.2008 bis 31.12.2008
Ī Antragsschluss: 31.01.2009.
Ī Dem Antrag müssen beiliegen:
1. Original-Rechnungsbeleg
(wird nach der Bearbeitung zurückgesandt)
2. als Zahlungsnachweis werden ausschließlich anerkannt
(keine Barzahlung):
a) für Einzelüberweisung: Kopie des Kontoauszugs
b) für Sammelüberweisung (Diskette, Online-Banking):
Kopie des Kontoauszugs zusammen mit dem
Zahlungsprotokoll
➞ Stempel „Betrag erhalten“, Durchschläge von
Überweisungsträgern und Bankstempel werden
als Zahlungsnachweis nicht anerkannt.
1. Allgemeine Bestimmungen
1.1. Die nachfolgenden Regelungen wurden zwischen den Badischen Sportbünden Nord und Freiburg und dem Württembergischen Landessportbund abgestimmt und werden gemeinsam veröffentlicht.
1.2. Die Bezuschussung von Sportgeräten geschieht als Anteilsfinanzierung in Höhe von 30% der als zuschussfähig anerkannten Kosten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
1.3. Bezuschusst werden Sport- und Pflegegeräte, die im Anschaffungszeitraum 01.01.2008 bis 31.12.2008 angeschafft werden.
Maßgebend hierfür ist das Rechnungsdatum!
1.4. Für Geräte ist durch Unterschrift auf dem Antrag/Verwendungsnachweis eine Zweckbindung von fünf Jahren zu bestätigen. Eine Inventarisierung ist vorzunehmen. Die Belege sind
entsprechend den rechtlichen Vorschriften aufzubewahren.
1.5. Bei der Förderung verschiedener Sport- und Pflegegeräte gelten Beschränkungen/Limitierungen der zuschussfähigen Anschaffungskosten (siehe unter 3.).
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
1.6. Die Auszahlung des Zuschusses gilt als Bewilligungsbescheid.
1.7. Anträge sind mit dem jeweils gültigen Antragsvordruck einzureichen. Für die Prüfung des Antrags werden die mit dem
Antrag eingereichten Unterlagen herangezogen.
1.8. Sport- und Pflegegeräte, deren Verwendungszweck nicht klar
ersichtlich ist, bedürfen einer näheren Erläuterung, die dem
Antrag beigelegt werden muss.
1.9. Bemessungsgrundlage für die zuschussfähigen Kosten sind
die jeweiligen Bruttoverkaufspreise (einschl. gesetzliche MwSt)
abzüglich gewährte Nachlässe bzw. Rabatte und Skonti ohne
Versand-, Versicherungs- und Transportkosten bzw. Verpackungskosten. Im Falle der Vorsteuerabzugsberechtigung ist dies
im Antrag zu berücksichtigen.
1.10. Die Anträge sind korrekt und vollständig auszufüllen, da diese gleichzeitig den Verwendungsnachweis darstellen. Vor der
Versendung der Rechnungs-Originalbelege und Zahlungsnachweise an den Landessportbund bitte unbedingt Kopien erstellen. Nach der Bearbeitung erhalten Sie die Originalbelege
zurück.
1.11. Mehrspartenvereine haben ihre Aufstellung nach Fachverbandszuordnung getrennt einzureichen. Der Antrag selbst
kann nicht von den Abteilungen, sondern nur vom Gesamtverein gestellt werden.
1.12. Die allgemeinen Bestimmungen der Landeshaushaltsordnung
des Landes Baden-Württemberg und die entsprechenden Verwaltungsvorschriften sowie die Richtlinien des Ministeriums
für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (Sportförderrichtlinien) vom 01.01.2005 sind zu beachten.
SPORT in Baden
9
BADISCHER SPORTBUND
1.13. Antragsschluss ist der 31. Januar 2009.
Dem Verein muss zum Zeitpunkt der Antragstellung ein gültiger Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes vorliegen.
1.14. Auszahlungen werden unbar geleistet und erfolgen nur auf die
der Finanzabteilung bekannte Bankverbindung.
2. Bezuschusst werden:
Ī Sportgeräte und Hilfsgeräte, die zur Durchführung der in den
Sportbünden vertretenen Fachsportarten sowie für den Sportbetrieb erforderlich sind und deren Einzelanschaffungskosten mindestens 2.000 Euro (Ausnahmen unter 3.) betragen.
Ī Pflegegeräte mit Einzelanschaffungskosten von mindestens
5.000 Euro.
3. Begrenzungen/Limitierungen zur Sportgeräteförderung
(förderfähige Höchstbeträge im Anschaffungszeitraum = Kalenderjahr)
Ī Kraft- und Fitnessgeräte ab 2.000 Euro Einzelanschaffungskos-
ten, bis 5.000 Euro Höchstbetrag
Ī Schulpferde ab 3.000 Euro Einzelanschaffungskosten, innerhalb
Ī
Ī
Ī
Ī
Ī
Ī
Ī
Ī
Ī
von 5 Jahren bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro
Musikanlage bis 4.000 Euro Höchstbetrag
Schwimmleinen-Satz (9er) bis 3.000 Euro Höchstbetrag
Zeitmessanlage bis 5.000 Euro Höchstbetrag
Segelboote bis 10.000 Euro Höchstbetrag
Ruderboote bis 15.000 Euro Höchstbetrag
Begleitboote bis 3.000 Euro Höchstbetrag
Kanus bis 5.000 Euro Höchstbetrag
Kompressoren z.B. bei Sportart Tauchen bis 2.500 Euro Höchstbetrag
Mattensätze z.B. bei Sportart Ringen, Judo, Karate, Taekwondo,
Ju-Jutsu, Turnen ab 2.000 Euro Gesamtkosten, innerhalb von 5
Jahren bis zu einem Höchstbetrag von 7.000 Euro
Ī Pflegegeräte ab 5.000 Euro Einzelanschaffungskosten, je Sportart innerhalb von 5 Jahren bis zu einem
Höchstbetrag von 10.000 Euro
➞ Zuschussberechnung: 30% vom
Kaufpreis, maximal aber 30% vom
Höchstbetrag
2. Nicht zuschussfähig sind
Ī Sportbekleidung (inkl. Schutzbekleidung) jeglicher Art
Ī Reparaturen und Instandsetzungen
Ī Ersatzteile für Reparaturen
Ī Einrichtung Vereinsheim und
Büro
Ī Kleinbusse, Motorräder, Pkw und
Lkw
Polytan Sportstättenbau GmbH
Gewerbering 3, 86666 Burgheim
Fon 08432 / 87- 0
Fax 08432 / 87 87
Ansprechpartner: Peter Eberhardt
Mobil 0171 / 7704636
E-Mail: info@polytan.com
Internet: www.polytan.com
10
SPORT in Baden
Ī Transportmittel und -geräte jeglicher Art und Nutzung
Ī Medizinische Geräte (mit Ausnahme von Defibrillatoren)
Ī Personalcomputer, Vereinsverwaltungs-Software, Lehr- und
Schulungsmaterial, Ausstattung
Ī Scheibenzuganlagen (sind in der Vereinssportstättenbau-
förderung vor Anschaffung und Einbau zu beantragen)
Ī Bänke, Ersatzspieler-Bänke, -Kabinen
Ī Gebrauchsgegenstände (Büro, Küche, Werkstatt)
Ī Spielstandsanzeigen und Lautsprecheranlagen zur Zuschauer-
information
Ī Sportgeräte-Grundausstattung von gemeindeeigenen Sport-
hallen und Sportfreianlagen
Einzelfallentscheidungen bleiben vorbehalten.
Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und
Vollzähligkeit. Die Vielzahl der zuschussfähigen und nicht zuschussfähigen Sport- und Pflegegeräte lässt keine vollständige und
erschöpfende Aufzählung im Rahmen dieser Veröffentlichung zu.
In Zweifelsfällen übersenden Sie uns ein Angebot mit Gerätebeschreibung zur Prüfung.
Antragsvordrucke erhalten Sie auf unserer Homepage
www.badischer-sportbund.de oder bei unserem Mitarbeiter
Wolfgang Elfner, an den Sie sich auch bei Fragen wenden können:
Badischer Sportbund Nord, Wolfgang Elfner
Am Fächerbad 5, 76131 Karlsruhe
Telefon (0721) 1808-18, Fax (0721) 1808-28
E-Mail: w.elfner@badischer-sportbund.de
oder
info@badischer-sportbund.de
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Am Fächerbad 3
76131 Karlsruhe
Fon 0721/6656-0
Fax 0721/6656-100
Ansprechpartner: Burkhard Wörner
E-Mail: info@intelliwebs.de
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Meilwiesenstraße 20
75196 Remchingen
Fon 07232/31760
Fax 07232/317629
Ansprechpartner: Kathrin Brüstle
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KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
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BADISCHER SPORTBUND
Für über 30 Übungsleiterinnen, die in ihren
Vereinen Sportgruppen
in der Krebsnachsorge
leiten, standen am letzten Februar-Wochenende zweieinhalb Tage
Fortbildung in der Winkelwaldklinik in Nordrach auf dem Programm. Die beiden Badischen
Sportbünde, die seit 2001 im jährlichen Wechsel entweder eine Ausbildungswoche oder ein
Fortbildungswochenende „Sport in der Krebsnachsorge“ anbieten, waren damit nun bereits
zum achten Mal in Nordrach zu Gast. Diese
Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Jahre
hervorragend bewährt und stößt auch bei den
Übungsleiterinnen auf große Resonanz – das
zeigen die vielen Anmeldungen, die auch für
diese Fortbildung wieder eingegangen sind.
Verantwortlich für das große Interesse ist
zum einen die außerordentlich gastfreundliche
Aufnahme an der Winkelwaldklinik, von der
die Übungsleiterinnen jedes Mal wieder begeistert sind, zum anderen das abwechslungsreiche
und qualitativ ansprechende Lehrgangsprogramm, zusammengestellt von Dr. Heiner Unterberg, Gynäkologe und Badearzt an der Klinik,
der BSB-Beauftragten „Sport nach Krebs“ Heidi
Mayer sowie Bernhard Hirsch vom Badischen
Sportbund Nord in Karlsruhe. Eine der Teilnehmerinnen hat für Sport in Baden ihre Eindrücke
zu Papier gebracht.
Aus Nord- und Südbaden, von Tauberbischofsheim bis zum Bodensee waren die
33 Übungsleiterinnen angereist. Ein Teil
kannte sich bereits, andere wiederum waren
neu. Es gab keine Berührungsängste, man
lernte sich schnell kennen und neue Kontakte entstanden.
Der erste Abend begann mit den Themen
Atmung und Entspannung. Heidi Mayer
stellte zunächst eine Atemtechnik nach
Feldenkrais vor, bei der man die Atmung
bewusst wahrnehmen muss und den Atem
gezielt zu einzelnen Körperteilen lenkt.
Diese Techniken waren für uns teilweise
neu, wir konnten aber die wohltuende und
entspannende Wirkung wahrnehmen. Im
zweiten Teil des Abends war eine Entspannungsmassage mit verschiedensten Alltags-
Die 33 Übungsleiterinnen nach erfolgreicher Fortbildung.
12
SPORT in Baden
Nordic Walking hieß das Hauptthema, bei dem es in der Praxis auch in den Wald ging.
Sport in der Krebsnachsorge
Fortbildung an der Winkelwaldklinik in Nordrach
geräten wie Kamm, Bürste, Stein, Kuchenroller etc. angesagt. Wir massierten uns gegenseitig jeweils die gesamte Körperrückseite, wobei nicht klar war, mit welchem
Gerät die Partnerin massierte. Nach Beendigung der Prozedur waren wir alle überrascht, mit welch einfachen und alltäglichen Geräten eine effektive, wohltuende
und entspannende Massage durchgeführt
werden kann.
Nordic Walking und Bodybalance
Am zweiten Tag standen Nordic Walking
und Bodybalance – ein sensomotorisches
Training auf und mit verschiedenen Materialien – auf dem Programm. Nordic Walking wird an der Klinik seit geraumer Zeit
mit großem Erfolg mit den Patientinnen
und Patienten durchgeführt. So vermittelten die Physio- und Sporttherapeuten Andreas Säuberlich, Romy Richter, Isabella
Jonik und Stefanie Kunz den Übungsleiterinnen in zwei Gruppen alles Wissenswerte
über Nordic Walking. Nach einer theoretischen Einführung
über Stöcke, Gehund Handtechnik,
das Reaktionsspiel
mit den Stöcken
sowie Pulsmessung
konnten wir das
Gelernte in der
freien Natur umsetzen. Es begann
mit einem spielerischen Aufwärmtraining, anschließend
ging es dann auf die
„Hausstrecke“ der
Klinik, auf der auch
mit den Patienten „gewalkt“ wird. Parallel
dazu übte sich die andere Gruppe im Balancieren. Bei „Bodybalance“ mit Heidi Mayer ging es darum, den eigenen Körper oder
verschiedene Geräte auszubalancieren, am
Ort und in der Bewegung sowie auf verschiedenem Untergrund zu balancieren. Dabei
wurde auf koordinative Fähigkeiten, auf die
Eigenwahrnehmung, die Sensomotorik sowie auf Tiefensensibilität eingegangen.
Am Abend gab es dann einen ausführlichen Erfahrungsaustausch über Probleme
in den Gruppen, Schwierigkeiten mit den
Krankenkassen, über Räumlichkeiten, die
Finanzierung der Gruppen sowie über die
Einbindung von Patienten mit anderen
Krebserkrankungen.
„Erste Hilfe“ wieder aufgefrischt
Wie man in Notsituationen einen kühlen Kopf behält, wurde uns am letzten Tag
ihres Aufenthalts vermittelt. Frau Dr. Niederberger informierte mit Hilfe eines kurzen
Filmvortrags über erste Hilfe. Ihre theoretischen Ausführungen waren ausgesprochen
informativ, sachlich und prägnant. Abschließend wurde hier auch über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten gesprochen. Im Anschluss ging es dann mit
Dr. Unterberg in die Praxis. An einer Puppe
wurden Herzmassage und Atemspende geübt, es wurde über das allgemeine Verhalten am Unfallort, über die Erstversorgung,
die richtige Lagerung, die Stabilisierung des
Körpers sowie die Kontrolle der Atmung
gesprochen.
Die letzten zwei Unterrichtsstunden beschäftigten sich mit der Zusammenarbeit
mit Selbsthilfegruppen. Ursula Wippert, stv.
Bundesvorsitzende der „Frauenselbsthilfe
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
BADISCHER SPORTBUND
nach Krebs“ und selbst Übungsleiterin,
stellte den Teilnehmerinnen die Organisation sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen vor und gab Tipps zur in manchen Fällen nicht ganz einfachen Zusammenarbeit.
Besonders begrüßt wurde am Samstag
Dr. Ursula Füsslin, die diese Lehrgänge mit
aufgebaut und jahrelang betreut hat und
im vorigen Jahr ihre Tätigkeit aus Altersgründen an Heidi Mayer übergegeben hat.
Auch Barbara Eckle, die Vertreterin der
Frauen im Sport in Nordbaden, war am
Samstag in Theorie und Praxis dabei und
konnte sich ein Bild machen, wie die Arbeit
der Übungsleiterinnen in der Praxis aussieht.
Zum Abschluss möchten wir uns bedanken – bei der Winkelwaldklinik für die großartige Gastfreundschaft, bei den Betreuern
und Referenten für ihr Engagement und
beim Badischen Sportbund für die Durchführung dieses sehr bereichernden Lehrganges.
Heide Frei
SportabzeichenTour 2008
20./21. Juni in Tauberbischofsheim
Ab Mai 2008 ist es wieder soweit! Diesmal
werden in zehn Städten kleine und große
Leute dazu aufgerufen, sich der Herausforderung „Deutsches Sportabzeichen“ zu stellen und ihre persönliche Fitness zu überprüfen. Ein gemeinsam von DOSB und
seinen Partnern Deutscher Sparkassen und
Giroverband, FERRERO Kinder sowie der
Barmer organisiertes attraktives Rahmenprogramm rundet die Veranstaltungen ab.
Also, ob Couchpotato oder Fitnesscrack,
rein in die Sportschuhe und mitgemacht
beim Deutschen Sportabzeichen! Aktiv Dabeisein ist alles!
Eine der zehn Städte der Tour, im Übrigen
die einzige in Baden-Württemberg, ist Tau-
berbischofsheim, wo die Tour am 20./21. Juni 2008 Station macht. Der BSB ist somit
auch Mitveranstalter. Mehr zur Veranstaltung in Tauberbischofsheim lesen Sie in der
Mai-Ausgabe von Sport in Baden.
Nähere Informationen erhalten Sie beim
Badischen Sportbund Nord in Karlsruhe
oder direkt beim Sportkreis Tauberbischofsheim, Frau Hellmuth, Tel. (09341) 2085.
Zusendung von Vereinszeitungen
Für die Zusendung ihrer Vereinszeitung
im letzten Vierteljahr bedanken wir uns bei
folgenden Vereinen:
Neuer Lehrgang
für 2009 geplant
SV Frisch-Auf Dielbach, TV Mosbach, ASV
Eppelheim, Deutscher Alpenverein Sektion
Heidelberg, Post-SG Heidelberg, TSG 78 Heidelberg, TSV HD-Handschuhsheim, TSG
HD-Rohrbach, Turnerbund HD-Rohrbach,
KuSG Leimen, TV Neckargemünd, TSG
Wiesloch, Mannheimer Kanu-Gesellschaft,
Mannheimer Ruder-Club, Mannheimer Rudergesellschaft Baden, Mannheimer Ruderverein Amicitia, TSV 1846 Mannheim, Kanu-Sport-Club MA-Neckarau, TSG MASeckenheim, TSG Weinheim, TSG Bruchsal, TV Gondelsheim, TV Oberhausen, VfB
Bretten, TSV Ettlingen, TV Hochstetten, DJK
Karlsruhe Ost, Karlsruher Schachfreunde,
Karlsruher Turnverein, MTV Karlsruhe, Polizei-SV Karlsruhe, Post Südstadt Karlsruhe,
Rheinbrüder Karlsruhe, Ski-Club Karlsruhe,
SSC Karlsruhe, Turnerschaft KA-Durlach
Spielvereinigung KA-Durlach-Aue, VT KAHagsfeld, Turnerschaft KA-Mühlburg, TSV
KA-Rintheim, TuS KA-Rüppurr, FV Leopoldshafen, TV Mörsch, Motorsportclub Weingarten, TV Huchenfeld
Für Anfang 2009 planen die beiden Badischen
Sportbünde eine neue Ausbildung „Sport in
der Krebsnachsorge“. Sie umfasst insgesamt
60 Stunden und setzt sich aus einem einwöchigen Lehrgang an der Winkelwaldklinik sowie Hospitationsstunden vor und nach der Ausbildung in bereits bestehenden Gruppen zusammen. Nach Abschluss erhalten die Übungsleiterinnen die ÜL-Lizenz „R-Sport in der
Krebsnachsorge“. Für die Teilnahme müssen
folgende Voraussetzungen erfüllt sein.
Ī Die Übungsleiterin muss im Besitz einer gültigen Übungsleiterlizenz Ü, F oder P sein.
Ī Der Verein muss bestätigen, dass er bereit
und in der Lage ist, eine solche Krebsnachsorge-Sportgruppe aufzubauen.
Interessierte Übungsleiterinnen oder Vereine wenden sich bitte an den Badischen
Sportbund, Postfach 1580, 76004 Karlsruhe, Telefon 0721/1808-15.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Vereine, die dem Badischen Sportbund
Beiträge aus ihrer Vereinszeitschrift zur Veröffentlichung in Sport in Baden zur Verfügung stellen wollen, senden diese bitte an
den Badischen Sportbund, Redaktion Sport
in Baden, Postfach 15 80, 76004 Karlsruhe.
++ MITTEILUNGEN ++
Bei der Auffrischung Erste Hilfe wurden u.a. Herzmassage und Atemspende geübt.
Neue Vereine
Der Badische Sportbundes hat folgende Vereine aufgenommen:
KREIS MANNHEIM
TG Käfertaler Sportvereine e.V.
(7 Mitglieder) 1. Vors. Helmut Pfeffer,
Obere Ried 92, 68309 Mannheim
Vereinsanschrift: dto.
Sportart: Tennis
KREIS BRUCHSAL
Reha- und Gesundheitssportverein
Kraich-Hardt e.V.
(9 Mitglieder) 1. Vors. Uwe Engster,
Bruchsaler Straße 24 b, 76694 Forst
Vereinsanschrift: dto.
Sportart: Behindertensport
SPORT in Baden
13
BADISCHER SPORTBUND
Vereine informierten
sich über
Rasenspielfelder
In Kooperation mit den Firmen Sportstättenbau Garten-Moser (offizieller Partner des BSB)
und polytan Sportstättenbau (offizieller Förderer
des BSB) hatte der Badische Sportbund am 3.
und 10. April interessierte Vereinsvertreter zu
kostenlosen Abendseminaren nach Schwetzingen und Karlsruhe eingeladen. Thema war der
Bau und die Pflege von Rasenspielfeldern.
Zu Gast war man zunächst beim SV 1898
Schwetzingen und eine Woche später beim
BSB, im Haus des Sports in Karlsruhe. In
Schwetzingen wurde nach einer kurzen Information über die Leistungen des Badischen Sportbundes Nord, zunächst der neue
Kunstrasenplatz besichtigt. Anschließend
vermittelten die Firmen Sportstättenbau
Garten-Moser und polytan, letztere nur in
Schwetzingen, einen Überblick über ihr
Tätigkeitsfeld und gaben praktische Umsetzungstipps für Neubau und Pflege von
Rasenspiel-, Allwetterspiel- und Kunstrasenfeldern.
Bestandsaufnahme wichtig
Matthias Renz, Geschäftsführer der Firma
Sportstättenbau Garten-Moser ist von den
Standorten Reutlingen, Essingen und Mühlacker aus mit seinem Team das ganze Jahr in
Sachen Sportstättenbau bundesweit sowie
in Österreich und in der Schweiz unterwegs.
Alleine in Süddeutschland zählt er mehrere
Fußballbundesligavereine, u.a. den Karlsruher SC und die TSG Hoffenheim, zu seinen Kunden.
Unter dem Motto „Hochleistung für den
Sport“ bietet die Firma Sportstättenbau Garten-Moser ein umfassendes Konzept für
den modernen Sportstättenbau – von der
Planung und Beratung bis hin zu Neubau
und Renovation sowie umfassenden Pflegeund Serviceleistungen. Matthias Renz verwies mit Nachdruck auf die Bedeutung der
Matthias Renz Sportstättenbau Garten-Moser in Aktion
Zustandsanalyse und Bedarfsermittlung von
Sportanlagen. Vor dem Beginn einer Baumaßnahme muss zum einen der Ist-Zustand
genau erfasst werden und zum anderen
sollte ein möglichst detailliertes Nutzungskonzept vorliegen, um die zukünftige Dauer, Frequenz und Intensität der Nutzung sowie den Flächenbedarf abschätzen zu können. Bei der Finanzierung gilt es neben den
Investitionskosten die Pflege- und Wartungskosten sowie ggf. die Kapitalverzinsung zu berücksichtigen und die anfallenden Kosten über die gesamte Nutzungszeit
zu betrachten.
Aufbau und Funktionen
von Kunstrasenfeldern
Peter Eberhardt gab als Vertreter der Firma polytan Sportstättenbau GmbH, dort
als Sportstättenberater für Baden-Württemberg zuständig, einen informativen und
interessanten Überblick über den Aufbau
von Kunstrasen sowie dessen Verarbeitung
und Verlegung. Er warb dafür, beim Kunstrasenbau nicht am falschen Ende zu spa-
ren und qualitativ hochwertige Materialien
zu verwenden. Darüber hinaus ging Eberhardt auf die Kosten von Kunstrasenspielfeldern ein. Grundsätzlich gilt es beim Bau
von Kunstrasenspielfeldern darauf zu achten, dass eine professionelle Planung und
Bodenbegutachtung durchgeführt wird, das
Kunstrasensystem nach DIN zertifiziert ist
und vollständige Prüfzeugnisse vorliegen.
Mit der Maßnahmenrealisierung sollte eine erfahrene Sportplatzbaufirma beauftragt
werden, um böse Überraschungen im Nachhinein zu vermeiden.
Abschließend gab BSB-Geschäftsführer
Bernd Messerschmid, der neben seiner Geschäftsführertätigkeit seit 30 Jahren den
Bereich Sportstättenbau leitet, einen kurzen Überblick über die Fördermodalitäten
beim Sportstättenbau und beantwortete die
Fragen der Anwesenden. Alle Anträge und
Fördermodalitäten zum Thema Sportstättenbau können außerdem von der BSBHomepage heruntergeladen werden:
www.badischer-sportbund.de ➞ Angebote
➞ Downloads ➞ Sportstätten
Weitere Informationen zum Thema bei:
SPORTSTÄTTENBAU Garten-Moser GmbH
Ansprechpartner: Matthias Renz
An der Kreuzeiche 16, 72762 Reutlingen
Telefon: 07121 / 9288-0, Fax: 07121 / 9288-55
E-Mail: info@sportstaettenbau-gm.de
Internet: www.sportstaettenbau-gm.de
Polytan Sportstättenbau GmbH
Ansprechpartner: Peter Eberhardt
Mobil: 0176 / 12000106
Gewerbering 3, 86666 Burgheim
Telefon: 08432 / 87-0, Fax: 08432 / 8787
E-Mail: info@polytan.com
Internet: www.polytan.com
14
SPORT in Baden
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
BADISCHER SPORTBUND
Geld sparen und die Umwelt schützen:
Energiesparmaßnahmen werden von der Landesstiftung unterstützt.
Förderprogramm
Umweltschutz in Vereinen
Landesstiftung unterstützt Klimaschutzmaßnahmen,
Energiediagnosen und Umweltbildungskonzepte
bäude in Baden-Württemberg. Die Höhe der
Förderung (Zuschuss) liegt bei 70% der als
förderfähig anerkannten Kosten, maximal
20.000 Euro pro Antragsteller.
Die eingehenden Anträge (siehe Checkliste auf der KEA-Homepage) werden von
einem Gremium unabhängiger Gutachter
bewertet.
den Einsatz erneuerbarer Energien). Dies
entspricht einer Einsparung von etwa 2.000
m3 Erdgas, 1.600 Litern Heizöl oder 8.000
kWh Strom. Die Höhe der Förderung bemisst sich an der CO2-Minderung. Der Zuschuss beträgt 50 Euro pro vermiedener Tonne CO2. Die Förderung ist gedeckelt auf
maximal 40% der förderfähigen Investitionen oder maximal 75.000 Euro.
Bereich II: Energieberatung
Umweltschutz ist heute eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft. Zugleich steht er für
Zukunftsfähigkeit und technische Innovationen. Um die mit dem Energieverbrauch
verbundenen schädlichen Auswirkungen
auf die Umwelt zu vermindern, hat die Landesstiftung Baden-Württemberg das seit
2003 bestehende Förderprogramm „Umweltschutz in Vereinen“ kürzlich erneut
mit weiteren Mitteln ausgestattet.
Das Förderprogramm unterstützt Maßnahmen, die in effizienter Weise oder durch
den Einsatz innovativer Techniken dazu beitragen, Energie einzusparen und Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen zu mindern. Es wendet sich u.a. an
gemeinnützige Sportvereine in Baden-Württemberg mit eigenen Gebäuden, die einen
Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten. Zuschüsse können in folgenden drei
Bereichen beantragt werden:
Bereich I: Umweltbildung
Gefördert werden u.a. die Organisation
und Durchführung von Informations- und
Motivationsveranstaltungen zum Thema
Umwelt-/Klimaschutz, die Beschaffung oder
Erstellung von einschlägigen Materialien
sowie die Installation von Messgeräten zur
Erfassung und/oder die Installation von
Systemen zur Visualisierung des Energieund Wasserverbrauchs vereinseigener GeKARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Gefördert wird die ingenieurmäßige Erstellung von integralen Energiediagnosen
(Gebäudehülle und installierte Technik) für
im Eigentum des Vereins befindliche und
in Baden-Württemberg gelegene Gebäude.
Inhalt und Ablauf der Beratung müssen einschlägigen Anforderungen entsprechen;
der Beratungsbericht wird von der KEA geprüft. Die Höhe der Förderung (Zuschuss)
beträgt 50% des Tagessatzes des externen
Beraters, maximal 350 Euro pro Tag, für bis
zu fünf Tagewerke.
Bereich III: Investiver Klimaschutz
Gefördert werden Maßnahmen oder Maßnahmenkombinationen der energetischen
Gebäudesanierung (baulicher Wärmeschutz,
Heizung/Warmwasser, Lüftung/Kälte, Beleuchtung), der Einsatz regenerativer Energieträger in Form von Elektro-Wärmepumpen-Anlagen, solarthermischen Anlagen
oder Holzpelletheizungen sowie der Einsatz
von Blockheizkraftwerken (BHKW). Pro Vorhaben muss eine Treibhausgasminderung
von mindestens 5 Tonnen pro Jahr erreicht
werden (diese Anforderung gilt nicht für
Besondere Hinweise –
bitte beachten!
Im Bereich III „Investiver Klimaschutz“ bemisst
sich der Zuschuss an der erzielten Minderung der
CO2-Emissionen. Um die CO2-Minderung und Höhe der Förderung zu ermitteln, sind einige Angaben notwendig, die in den Antragsformularen abgefragt werden. Die Formulare sollten daher
stets vollständig ausgefüllt werden.
Der Weg zur Förderung
Alle wichtigen Informationen zum Förderprogramm finden Sie im Internet unter:
www.kea-bw.de ➞ Arbeitsfelder ➞ Förderprogramme
Ī Vollständige Fassung der Förderrichtlinien
Ī Alle Antragsformulare (download)
Ī Hinweise zur Antragstellung
Ī Beispiele für förderfähige Maßnahmen
Haben Sie noch Fragen?
Dann wenden Sie sich bitte an die mit der
Abwicklung des Förderprogramms und der
Bearbeitung der Förderanträge beauftragte:
KEA – Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH
Kaiserstraße 94a, 76133 Karlsruhe
Tel.: 0721/98471-0, Fax: 0721/98471-20
E-Mail: info@kea-bw.de
Vereine, die bei der KEA einen Förderantrag stellen, bitten wir darum, auch
den Badischen Sportbund darüber zu informieren! Ansprechpartner ist Bernhard
Hirsch, Telefon 0721/1808-15, E-Mail:
B.Hirsch@badischer-sportbund.de
Typische förderfähige Maßnahmen
Ī Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes
(Wände, Dach, Kellerdecke, Fenster),
Ī Erneuerung der Heizungsanlagen
(z.B. durch Brennwertkessel),
Ī der Einsatz einer Motor-BHKW-Anlage
(Blockheizkraftwerk) zur gekoppelten Stromund Wärmeerzeugung,
Ī Installation einer Holzpelletheizung oder
Ī Installation einer solarthermischen Anlage
…➞…
SPORT in Baden
15
BADISCHER SPORTBUND
(Solarkollektoren,
vor allem zur Warmwasserbereitung).
Wichtigste Regel
für Antragsteller
Der Auftrag über die
förderfähigen Leistungen darf erst nach Vorliegen
des Zuwendungsvertrages vergeben werden. Vorher begonnene Maßnahmen sind definitiv und ohne Ausnahme von einer Förderung ausgenommen!
Keine Förderung
bei wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb
Vor der Antragstellung sollte zudem geprüft
werden, ob eine wirtschaftlich relevante Fremdnutzung der Gebäude oder ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb in nicht vernachlässigbarem Umfang vorliegt, da eine Förderung häufig aus diesen
Gründen ausscheidet (der Fördergeber ist streng
auf eine gemeinnützige Verwendung der Mittel verpflichtet). Speziell Maßnahmen an Gebäuden, die
eine öffentliche Gaststätte beinhalten (wie in Vereinsheimen häufig der Fall), sind nicht förderfähig.
In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte vorab an
die KEA (Kontakt siehe Seite 15). Bei der Beurteilung hilft zudem ein Merkblatt (siehe Internet).
Förderfähig sind sämtliche, der Maßnahme
direkt zugeordneten Investitionen. Sofern der Verein nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist, sind dabei die Brutto-Investitionen maßgeblich. Förder-
fähig mit dem jeweils geltenden Stundensatz sind
auch Eigenleistungen von beim Verein fest angestellten und bezahlten Mitarbeitern.
Zu beachten ist auch, dass eine Förderung aus
dem Programm „Umweltschutz in Vereinen“ nicht
mit Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg kumuliert werden darf. Dies gilt auch
für das Förderprogramm der Sportbünde, das einen
Zuschuss in Höhe von 30% für bauliche und technische Maßnahmen an Sportstätten gewährt.
Wann kommt eine Förderung in Frage?
Da die Antragstellung relativ aufwändig ist und
es für einen Verein in manchen Fällen schwer zu entscheiden ist, ob die Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind, kann dies bei der KEA im Rahmen einer Voranfrage abgeklärt werden (E-Mail an
info@kea-bw.de). Diese sollte die folgenden Angaben beinhalten:
Ī Name und Standort des Vereins, Vereinszweck,
Ansprechpartner
Ī Kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme(n)
Ī Höhe der Investitionen
Ī Anzahl und Nutzfläche der betroffenen Gebäude
Ī Nutzflächen der Gebäudeteile, die nicht ausschließlich für den ideellen Vereinszweck genutzt
werden (wirtschaftl. Geschäftsbetriebe wie z.B.
eine Gaststätte, dauerhafte oder zeitweilige Vermietungen oder Verpachtungen, andere Fremdnutzungen)
Ī Genauere Beschreibung von Art und Umfang
der anderweitigen Nutzungen (Nutzer-/Besucher-/Kundenstruktur, Anteil der Vereinsmitglieder hieran, Öffnungszeiten, Zusammenhang
von Öffnungszeiten und Vereinsbetrieb, Auftreten/Erscheinungsbild nach außen, Einnahmen, z.B. Jahresmieteinnahmen, Umsatz etc,
Dauer und Häufigkeit von Veranstaltungen pro
Jahr o.ä.).
Ausgeschlossen ist eine Förderung zum Beispiel, wenn sich im Gebäude eine öffentliche Gaststätte mit regelmäßigen Öffnungszeiten befindet,
die mehr als 10% der Gesamtfläche des Gebäudes beansprucht. Ebenfalls ausgeschlossen wäre
z.B. eine Tennishalle, deren Plätze überwiegend
an Nichtvereinsmitglieder vermietet werden.
Übungsleiter-Fortbildung Aqua-Fitness
zur Verlängerung der Übungsleiter C- und B-Lizenz Prävention
Die Fortbildung ist sowohl unter gesundheitssportlicher Perspektive als auch
zur Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit für alle Alters- und Zielgruppen geeignet.
Termin:
Ort:
Referentinnen:
Orga-Kosten:
23. – 25. Mai 2008 (Wochenende)
Sportschule Schöneck
Anja Zingraff und Sandra Hartig, Referentinnen für Aquafitness
30 Euro
Inhalte: Ī Physikalische Gesetzmäßigkeiten des Wassers
Ī Grundbewegungen und Training im Flachwasser
Ī Aquajogging
Ī Einsatz von vielfältigen Hilfsmitteln
Ī Spiele im Wasser
Ī Rückenfreundliches Schwimmen
Ī Aufbau von Kursen
++ ANMELDUNG ++
Anmeldung und Informationen: Badischer Sportbund, Ulrike Schenk, Telefon 0721 / 180814, E-Mail: U.Schenk@badischer-sportbund.de
Fortbildung Aqua-Fitness
23. – 25. Mai 2008, Sportschule Schöneck
Name
Vorname
Geburtsdatum
PLZ, Wohnort
Straße, Nr.
Telefon
Verein
Mit der Weitergabe meiner Adressaten an die Lehrgangsteilnehmer
zur Bildung von Fahrtgemeinschaften bin ich einverstanden:
16
SPORT in Baden
Stempel des Vereins
(Datum, Unterschrift)
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Die Gymnastikgruppen von IN SCHWUNG
erfreuen sich großer Beliebtheit.
SPORTKREISE
KARLSRUHE
Gut in Schwung
gekommen
IN SCHWUNG, das Modellprojekt des
Sportkreises Karlsruhe, hat sich etabliert
Mit diesen Zahlen hätte vor zwei Jahren
niemand gerechnet. 500 Bürgerinnen und
Bürger nehmen an den Bewegungsangeboten teil, ca. 700 haben bisher die Informationsveranstaltungen zum Thema „Gesünder älter werden“ besucht. 28 Karlsruher
Sportvereine stellen die Übungsleiter/innen
für über 40 Bewegungsangebote in mittlerweile sechs Karlsruher Stadtteilen.
Alle können zufrieden sein. Den Sportvereinen ist es gelungen, eine neue Zielgruppe zu erreichen: Ältere, die bisher keinen
Sport betrieben haben und auch nicht in
Sportvereinen aktiv waren. Geglückt ist auch
der Sprung raus aus den Sportstätten. Die
Bewegungsangebote finden fast ausschließlich in Räumlichkeiten mitten im Stadtteil
statt. Kirchen, Alteneinrichtungen, Vereine,
Sozialeinrichtungen und die Stadt Karlsruhe stellen Räumlichkeiten – meist kostenlos – zur Verfügung.
Bewährt hat haben sich die Runden Tische in den Stadtteilen. Dort treffen sich die
örtlichen Sportvereine mit anderen Organisationen aus dem Stadtteil und stellen
für den Stadtteil das Programm für ein Jahr
zusammen. Dieses Programm besteht aus
zwei Blöcken, den Bewegungsangeboten
und Informationsveranstaltungen. Die Bewegungsangebote sind offen, ohne Mitgliedschaft oder Anmeldung und sind sechs
Wochen kostenfrei. Danach wird ein Unkostenbeitrag zwischen 2,50 und 4,00 Euro
erhoben. Es gibt allgemeine Bewegungsangebote wie Boule, Wandern, Nordic-Walking, Tai Chi usw. Auch Sitzgymnastik für
mobil eingeschränkte und Hochbetagte gehört zum Programm. Speziellere Angebote
richten sich an Sturzgefährdete, Diabetiker.
Ein Bewegungsprojekt für Demenzkranke
im Anfangsstadium ist in Vorbereitung.
BSB bietet Übungsleiterausbildung an
Für diese spezielleren Angebote mussten
zum Teil erst die Fortbildungsmöglichkeiten für die Übungsleiter/innen geschaffen
werden. Der Badische Sportbund Nord hat
in Kooperation mit dem Geriatrischen Zentrum Karlsruhe eine Übungsleiterausbildung
für ein spezielles Kraft- und Balancetraining
für sturzgefährdete Senior/innen geschaffen. Zehn Übungsleiter/innen aus KarlsruKARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
her Sportvereinen sind mittlerweile ausgebildet. Deren Angebote sind durchweg ausgebucht, die Nachfrage übersteigt die Kapazitäten.
Ebenso gut angenommen werden die Bewegungsangebote für Diabetiker/innen.
Die Übungsleiter/innen wurden hier vom
Badischen Rehabilitations- und Behindertensportverband ausgebildet. Sieben Sportvereine haben im Sommer einen gemeinsamen Flyer erstellt, in dem Angebote von
Reha bis zur Prävention zusammengestellt
und auch an Ärzte versandt wurden. Die
starke Nachfrage zeigt: auch hier haben die
Sportvereine mit diese Form der Kooperation neue Schichten und Gruppen abseits
der traditionellen Vereinslandschaft erreicht.
Kompetente Partner im Netzwerkbeirat
nährung und dem Erhalt der Fähigkeit,
möglichst lange den Alltag selbstständig zu
bewältigen. Die letzten beiden Themenbereiche stehen im Zentrum der Veranstaltungsreihe von IN SCHWUNG und wird
von Referent/innen der Liga der Freien
Wohlfahrtspflege durchgeführt.
Last not least diejenigen, die eigentlich
im Mittelpunkt stehen, die Bürger/innen in
der zweiten Lebenshälfte, die zum Teil begeistert die Angebote für die Verbesserung
ihrer Befindlichkeit nutzen. Umfragen haben ergeben: die allermeisten sind sehr zufrieden und nehmen mit viel Freude teil.
Die Fluktuation ist äußerst gering, die meisten nehmen auch an den nächsten Angebotsrunden teil. Der Selbstkostenanteil wird
akzeptiert und stellt keine Schwelle da.
Weit über 90 Prozent haben sich vorher
kaum oder gar nicht gezielt mit Bewegung
beschäftigt. Unter den Teilnehmer/innen
entwickeln sich neue Bekannten- und Freundeskreise. Viele sind nach längerer Zeit
wieder aus den eigenen vier Wänden „herausgetreten“ und empfinden das als große
Bereicherung.
Das Risiko, ein Gesundheitsprojekt mit
neuen Strukturen zu entwickeln und auf
neue Zielgruppen zuzugehen, hat sich gelohnt. Vollständig gelungen ist das Projekt
dann, wenn die Angebote von Engagierten
Bürger/innen und Organisationen im Stadtteil selbst organisiert und weiter geführt werden. Das scheint zu gelingen.
Christa Caspari
Stichwort Kooperation: IN SCHWUNG
besteht aus einem Netzwerkbeirat, in dem
sich neben dem Sportkreis kompetente
Partner befinden. Dies sichert die Qualität
der Angebote. AOK Mittlerer Oberrhein, das
Geriatrische Zentrum Karlsruhe, die Liga
der Freien Wohlfahrtspflege und die Stadt
Karlsruhe sind Mitglieder dieses Netzwerkbeirats, der zwei Mal im Jahr tagt und
Grundsatzentscheidungen trifft. Die Projektleitung liegt beim Sportkreis Karlsruhe.
Das Projekt IN SCHWUNG wird vom Engagement des Netzwerkbeirates, der Organisationen, Institutionen und Bürger/innen
in den Stadtteilen getragen. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz werden die Kosten des Projekts gering gehalten. Der
Gemeinderat der Stadt
Karlsruhe hat für die Jahre 2007 und 2008 jeweils
20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Ausgangspunkt des
Modellprojektes, dessen
heute funktionierende
Strukturen sozusagen aus
dem Nichts geschaffen
werden mussten, ist die
bewiesene große präventive Wirkung von BeweNordic-Walking: eins von vielen Bewegungsangeboten des Projekts.
gung, von richtiger Er-
SPORT in Baden
17
SPORTKREISE
KARLSRUHE
Sportkreis zieht Bilanz beim Sportabzeichen
10 % Zuwachs bei den Erwachsenen – Rückgänge im Jugendbereich
Am 2. April trafen sich 65 Sportabzeichenprüferinnen und Sportabzeichenprüfer bei
der ESG Frankonia. Diese jährliche Zusammenkunft dient als Erfahrungsaustausch
sowie als kleiner Dank für die geleistete Arbeit.
Wie immer begrüßte Sportkreisvorsitzender Joachim Erndwein die Anwesenden
und bedankte sich für die ehrenamtliche
Arbeit. Danach begrüßte SportabzeichenObmann Peter Schweigert den Sportkreisvorsitzenden, seinen Stellvertreter Michael
Dannenmaier, besonders aber auch den
Ehrenvorsitzenden Lothar Deutsch, Herrn
Karl vom Schulamt der Stadt sowie alle
Prüferinnen und Prüfer und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle.
In seiner Rede erwähnte Schweigert, dass
im Jahre 2007 bei den Erwachsenen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 10%
erzielt wurde (1.176 Erwachsene), leider
aber gab es einen Einbruch bei den Jugendlichen von 10% (3.538 Jugendliche). Schweigert sagte dazu, dass man jetzt leider nicht
mehr feststellen könne, ob das Minus aus
dem Schüler- oder Jugendbereich stammt.
Beim Jugendbereich wurde 2006 auch schon
ein Minus festgestellt, während im Schülerbereich ein Plus zu verzeichnen war. Er
betonte, dass man deshalb mehr für das
Jugendsportabzeichen werben müsse, gerade im Hinblick darauf, dass sich Jugendliche zu wenig bewegen. Viele Jugendliche
wären ja für ihr Alter zu dick.
Bei den Erwachsenen gibt es laut Schweigert in der Altersgruppe 30 bis 50 Jahre einen Rückgang zu verzeichnen. Man müsste
daher mehr die Gruppe aus den FitnessStudios ansprechen. In frischer Luft könnten diese Leute mehr für ihre Gesundheit
tun. Schließlich gab es noch etwas Statistik:
Im Lande gäbe es ca. 70.000 Prüfer/innen
und 3.500 Stützpunkte, die Barmer Ersatzkasse fördere das Sportabzeichen nun schon
seit 29 Jahren, aber auch die Firma der Kinderschokolade, sowie die Sparkassen Finanzgruppe gehörten zu den Förderern, so
Schweigert zum Abschluss. Nach etlichen
Fragen und Antworten ging es zum gemütlichen Teil, der etwa gegen 2.00 Uhr beendet war.
Sportkreisjugend Karlsruhe hat neues Erscheinungsbild
Die Sportkreisjugend Karlsruhe präsentiert sich seit wenigen Wochen mit einem
neuen Logo in der Öffentlichkeit. Das neue
Logo ist Inbegriff des starken Umbruchs, der
in der letzen Zeit um das Gremium herum
stattgefunden hat. Denn seit März 2007 hat
sich ein junges Vorstandsteam zusammengefunden, in welchem immerhin sechs der
14 Mitglieder unter 25 Jahren jung sind.
Auch die Tatsache, dass das Logo schon
rein vom Schriftzug nicht mehr zu Organisation passte, war Grund für eine Neuentwicklung. Denn seit 2003 heißt das Gremi-
um satzungsgemäß nicht mehr Badische
Sportjugend Kreis Karlsruhe, sondern „Sportkreisjugend Karlsruhe“.
Die Sportkreisjugend versteht sich weiterhin als „Sprachrohr und Dienstleister“ der
jungen Sportler/innen im Kreis Karlsruhe.
Die derzeitige Legislaturperiode steht daher
unter dem Motto: „Wenn’s um Euch geht
– nur mit Euch!“ Dabei ist das Motto bewusst mehrdeutig gewählt. Es geht in erster
Linie darum auszudrücken, dass die Arbeit
des Gremiums nur dann nach den Bedürfnissen der Aktiven – der Betreuer, Trainer
und Jugendleiter im Verein – ausgerichtet
werden kann, wenn es Rückmeldungen aus
den Sportvereinen bekommt.
Zentrale Idee der Neuausrichtung ist auch
ein geplantes Sportlerportal im Internet. Die
Sportkreisjugend möchte eine AustauschPlattform www.sportlernetz-ka.de erstellen,
auf der sie selbst durch Rat und Tat Fragen
der Jugendleiter/innen beantwortet und
diese auch selbst Probleme an das Gremium herantragen können. Konkrete Inhalte
hierzu sind noch in der Entwicklung. Da
gerade die Jugendarbeit durch ständige Personalwechsel gekennzeichnet ist, soll das
Portal helfen ein umfassendes Netzwerk zu
schaffen, um alle aktuellen Jugendleiter anzusprechen.
Kontaktieren kann man die Sportkreisjugend Karlsruhe auch weiterhin über die
Geschäftsstelle im Haus des Sports in Karlsruhe. Sie ist mittwochs von 11 – 14 Uhr besetzt und unter (0721) 1808-35 oder per EMail (info@sportlernetz-ka.de) zu erreichen.
TAUBERBISCHOFSHEIM
„Jugend und Sport“ –
100 Jugendliche unterwegs in China
Daniel Baumann von der Sportjugend im Main-TauberKreis vor der Chinesischen Mauer.
18
SPORT in Baden
Am Ostermontag ging es für 100 ausgewählte Jugendliche aus den Strukturen der
Deutschen Sportjugend auf eine spannende Reise Richtung Osten. Eine Woche lang
hatten die Teilnehmer/innen Zeit, sich in
China ein Bild über Kultur, Menschen, Land
und natürlich die Vorbereitungen auf die
Olympischen Spiele zu machen. Die Reise
geht zurück auf eine Einladung des chinesischen Ministerpräsidenten an Bundeskanzlerin Angela Merkel für 400 deutsche Jugend-
liche, mit dem Ziel, das allgemeine ChinaVerständnis zu verbessern.
In der Delegation „Jugend und Sport“
verbrachten 100 Jugendliche und junge Erwachsenen im Alter von 18 bis 27 Jahre eine Woche in China. Einer davon war Daniel
Baumann von der Sportjugend im MainTauber-Kreis. Er hat dort die Sportjugend,
aber auch den Main-Tauber-Kreis vertreten.
Er war Mitglied einer Delegation, die vom
Bundesministerium für Familie, Senioren,
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Frauen und Jugend als Gruppe „Jugend und
Sport“ unter der Leitung von Staatssekretär
Gerd Hoofe entsandt wurde.
Bereits im vorigen Jahr 300 waren junge
Menschen, Vertreter/innen von Jugendorganisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, junge Künstler/innen,
Vertreter/innen der kulturellen und politischen Jugendarbeit, junge Wissenschaftler/
innen und Schüler/innen auf Einladung des
chinesischen Ministerpräsidenten an 400
junge Menschen zu Gast bei der All China
Youth Federation.
Für den Aufenthalt vom 24. März bis 1.
April hatte die Deutsche Sportjugend, die
die Reise federführend in Kooperation mit
der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland organisiert hat, aus zahlreichen Bewerbungen
die Teilnehmer/innen so ausgewählt, dass
die Vielfalt der Jugendarbeit im Sport deutlich wurde.
Das Programm führte nach Peking, Tianjin und Shanghai. Besichtigungen von
Sporteinrichtungen, Besuche von Organisationen, Begegnungen sowie landeskundliche und kulturelle Elemente standen auf
dem Programm. Die Teilnehmer/innen
konnten einmalige und unvergessliche Eindrücke gewinnen und Erfahrungen sammeln. Die Berichte der vorausgegangenen
Delegationen bestätigen, dass das Interesse
an der Volksrepublik China, an seiner Geschichte, Gegenwart, Zukunft und an der
Jugend Chinas sehr groß ist. Trotz oder gerade wegen der kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede besteht der ausdrückliche Wunsch nach partnerschaftlicher Zusammenarbeit und Austausch.
Für die Bundesregierung ist es wichtig,
den Jugendorganisationen, Verbänden und
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe diesen Rahmen zu schaffen, damit sie
Begegnungsmaßnahmen in eigener Regie
und Verantwortung durchführen können.
Neues Skigebiet in
Andermatt erkundet
Gesellschaft, Jugendkultur,
Alltagsdoping –
SPORTKREISE
TAUBERBISCHOFSHEIM
eine Doping begünstigende Konstellation
Gemeinsame Veranstaltung der Sportjugend
und des Kreisjugendrings Main-Tauber
Ob Jan Ullrich seinen umjubelten Sieg
von 1997 bei der Tour de France wirklich
nur mit Müsli und Apfelsaft herausgefahren
hat, werden wir vielleicht nie zweifelsfrei
erfahren. Wie bereits vor den Glanzzeiten
Ullrichs im Radsport den Segnungen der
modernen Medizin zugesprochen wurde,
darüber wird ganz offen der frühere Schweizer Profi-Radfahrer Rolf Järmann auf Einladung des Kreisjugendring Main-Tauber am
Mittwoch, 23. April ab 19 Uhr in der Aula
des Martin-Schleyer-Gymnasiums in LaudaKönigshofen sprechen. Der erfolgreiche Radrennfahrer stand oft auf dem Siegerpodest
bedeutender Rennen und gewann z.B. 1992
die 12. Etappe der Tour de France. Nach dem
Rückzug aus dem Leistungssport gestand
er zunächst anonym in einem Buch, zur
Leistungssteigerung EPO genommen zu haben. Bereits kurz nach der Veröffentlichung
bekannte Järmann die Einnahme verbotener Mittel, die gängige Praxis gewesen sei.
Nicht nur der Ex-Profi stellt sich an diesem Abend den Fragen interessierter Schüler, Hobbysportler, Trainer und Funktionäre. Im Mittelpunkt steht zunächst ein
Impulsreferat von Prof. Dr. Gerhard Treutlein, dem Leiter des neu gegründeten Heidelberger Instituts für Drogenprävention.
Prof. Treutlein macht aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft, der Jugendkultur
und im Alltagsdoping für die Ausbreitung
einer Seuche verantwortlich, die Probleme
mit Hilfe von Chemie zu lösen versucht.
Der ehemalige
Radprofi
Rolf Järmann
wird offen
über Doping
sprechen.
Auf wachsenden Leistungsdruck reagieren
Jugendliche aggressiv, depressiv oder sie resignieren. Das Thema Alltagsdoping wird
in der schulischen Sucht- und Drogenprävention nicht thematisiert.
Eine hochkarätige Runde namhafter Experten beteiligt sich nach dem Referat an
einer Podiumsdiskussion. Neben Rolf Järmann nahm Dr. Harald Schmid die Einladung des Kreisjugendrings an. Harald Schmid
war Vizeweltmeister und mehrfacher Europameister über 400 Meter Hürden, Sportler des Jahres 1979 und 1987 und unterstützt
bundesweit die Kampagne „Kinder stark
machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Aus medizinischer Sicht wird die Thematik von Dr. Franz Hoch beleuchtet. Er ist
Chirurg in Bad Mergentheim, war mehrfacher Deutscher Meister mit der Degen-Nationalmannschaft und veröffentlichte u.a.
mit Emil Beck ein Fachbuch zur Fechtausbildung. Schulrat Karsten Burkard wird die
Veranstaltung moderieren.
Anzeige
Zur Vorbereitung für die Winterfreizeiten
2009 fuhren die verantwortlichen der Sportjugend Tauberbischofsheim mit Matthias
Götzelmann, Michael Geidl, Timo Seus und
Daniel Baumann für zwei Tage in die Schweiz
nach Andermatt zur Erkundung des neuen
Skigebiets. Da diese Freizeit neu ins Winterprogramm der Sportjugend aufgenommen
wurde, gab es viel zu tun, um Unterkunft,
wichtige Anlaufstellen, Ansprechpartner,
Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung
sowie besondere Bedingungen vor Ort kennen zu lernen. Der Termin für die Freizeit
wird der 30.01. bis 01.02.2009 sein. Anmeldungen hierfür sind ab sofort möglich.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
SPORT in Baden
19
SPORTKREISE
TAUBERBISCHOFSHEIM
Länderspiel in Königshofen
Klarer Sieg
für DHB-Junioren
Es war in diesem Jahr das größte JugendEvent im Main-Tauber-Kreis. Das Handball
Junioren-Länderspiel zwischen Deutschland
und Rumänien in Lauda-Königshofen mobilisierte die Massen. 1.200 begeisterte Handballfans verfolgten den 35:18 Erfolg der
deutschen Mannschaft in der Tauber-Franken-Halle. Dies war zugleich der letzte Test
der deutschen Sieben vor der EM-Qualifikation. Vor Ort war auch Bürgermeister Thomas Maertens. Vor dem Länderspiel überreichte Edwin Schad dann noch ein Handball Starterpaket an die Schulen, die mit den
meisten Schülern zu diesem Länderspiel gekommen waren. Dies war die Kaufmänni-
Die DHB-Junioren
besiegten
Rumänien in
Lauda-Königshofen
mit 35:18.
sche Schule Bad Mergentheim. Ein tolles
Rahmenprogramm heizte die Stimmung
dann noch mehr auf im Hexenkessel. Dieses sportliche Ereignis war für alle Beteilig-
ten ein voller Erfolg. Ein großes Lob an den
Hauptverantwortlichen Edwin Schad, an
die HG Königshofen-Sachsenflur sowie an
die Sportjugend.
HEIDELBERG
10. Hallenfußballturnier
der Grundschulen mit Teilnehmerrekord
Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler
aus elf Heidelberger Grundschulen trafen
sich in den Sporthallen des SportzentrumsNord, um in drei verschiedenen Wettkampfklassen (1./2. Klasse, 3./4. Klasse, Mädchen)
die besten Mannschaften zu ermitteln. Unter den 30 Mannschaften (neuer Teilnehmerrekord) waren erstmals auch Teams
der Grundschulen des Englischen Instituts
und der Grundschule Schlierbach am Start.
Die zahlreichen Zuschauer sahen spannende und fair geführte Spiele, Siebenmeterdramen, strahlende Sieger, traurige Verlierer
und vor allem junge Fußballerinnen und
Fußballer, die mit Spaß und Enthusiasmus
bei der Sache waren.
Nach insgesamt mehr als sieben Stunden
Fußball und 60 Spielen in Vor- und Finalrunde standen endlich die Sieger fest. Bei
den Mädchen setzte sich die Grundschule
Schlierbach in der Vorrunde mit Siegen gegen die Heiligenbergschule und die Friedrich-Ebert-Schule souverän durch. Auch in
der Zwischenrunde wurde die Fröbelschule
klar besiegt. Erst das Endspiel wurde dann
knapp und spannend. Gegen den Vorrundengegner Heiligenbergschule, der durch
einen Sieg gegen die IGH das Finale er-
Organisator Jürgen van
Haaren vom Amt für Sport
und Gesundheitsförderung
der Stadt Heidelberg
ehrt die Mädchen der
Schlierbach-Grundschule,
die ihre Konkurrenz
gewannen und zeigten,
dass Fußball schon
lange kein „Jungensport“
mehr ist.
20
SPORT in Baden
reicht hatte, stand das Spiel lange auf des
Messers Schneide, bis Schlierbach 1:0 in Führung ging und den Sieg ins Ziel rettete. Das
Spiel um Platz 3 gewann die IGH gegen die
Fröbelschule mit 1:0.
In der Gruppe der Schüler der 1. und 2.
Klassen war die Entscheidung um den Sieg
bereits in den Vorrunden sehr hart umkämpft. Letztendlich setzten sich aber die
Kurpfalzschule 1, die Emmertsgrundschule, GS Schlierbach und die Friedrich-EbertSchule bis ins Halbfinale durch. Im Spiel um
Platz 1 siegte dann die Kurpfalzschule gegen
die Friedrich-Ebert-Schule und im Spiel um
Platz 3 die GS Schlierbach gegen die Emmertsgrundschule jeweils knapp mit 1:0.
Am härtesten umkämpft war die Entscheidung in der Altersgruppe der Klassen 3 und
4 der Jungen. 14 Mannschaften kämpften
hier um den Sieg, den am Ende die Mannschaft aus dem Emmertsgrund errang. Im
Halbfinale gegen die Heiligenbergschule benötigte man noch Glück um das Siebenmeterschießen, um sich mit 6:5 durchzusetzen.
Im Endspiel spielten die jungen Emmertsgrunder souverän auf und gewannen mit
3:0. Im Spiel um Platz 3 siegte Schlierbach
mit 1:0 gegen die Heiligenbergschule.
Dank der guten Organisation durch das
Amt für Sport und Gesundheitsförderung
lief die gesamte Veranstaltung in beiden
Hallen des Sportzentrums-Nord diszipliniert
und nach Zeitplan ab. Die anschließende
Siegerehrung mit der Überreichung der
Pokale für die drei Erstplatzierten und der
Wanderpokal für die Sieger war ein würdiger
Abschluss für eine gelungene Veranstaltung.
Jürgen van Haaren
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Mit gewachsenem
Selbstvertrauen
hoch hinaus
SPORTKREISE
HEIDELBERG
„Teens meet Police“ (TEMPO) – diese Aktion des Sportkreises und der Polizeidirektion Heidelberg, unterstützt vom Präventionsverein Sicheres Heidelberg, erfreut sich
immer größerer Beliebtheit. Erstmals waren
neben Heidelberger Schulen auch Schulen
aus dem Umland vertreten, beispielsweise
die Pestalozzischule Sandhausen, Realschule und Gymnasium Wiesloch oder die Hochbegabtenschule Neckargemünd.
Ziel von „TEMPO“ ist es, die Schüler und
Jugendlichen mit der Polizei ins Gespräch
zu bringen, Hemmschwellen abzubauen.
Dafür wurden die Schulklassen in die Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins im
Harbigweg eingeladen, um dort zu klettern
und verschiedene pädagogische Vertrauensspiele gemeinsam zu machen. Dabei waren
jeweils ein Kletterexperte des DAV, der die
Nutzung der Halle kostengünstig ermöglichte, und ein Jugendsachbearbeiter der
jeweiligen Polizeidirektion sowie weitere
ehrenamtliche Helfer des Sportkreises. 20
Klassen konnten mitmachen.
Vielfach war das Selbstbewusstsein wenig
ausgeprägt, doch mit zunehmender Übung
änderte sich das. Die Schüler durften sich –
unter Anleitung – gegenseitig beim Klettern
sichern und lernten so sich zu vertrauen.
Einige wagten sich dann ganz nach oben.
In den Gesprächen mit der Polizei wurde
deutlich, dass sie durchaus ein Freund und
Helfer sein kann. Jürgen Baumann von der
Polizeidirektion Heidelberg-Süd und Robert
Bartram als Projektleiter vom Sportkreis
waren jedenfalls mit der Resonanz sehr zufrieden. „Wir hatten großen Andrang und
mussten einige Schulen auf die Warteliste
setzen“, freute sich Bartram, der mit seiner
Assistentin Annette Bechtold den Löwenanteil der Organisation bewältigt hatte. Aufgrund des großen Interesses wird es „TEMPO“ sicherlich weiterhin geben.
Michael Rappe
++ TERMINE ++
Sportkreis-Aktion „Teens meet Police“
wird immer beliebter
Workshop
Nordic Walking
Der Sportkreis Heidelberg bietet in Kooperation mit dem Walldorfer Ski-Club für alle
Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die in
der Seniorenarbeit tätig sind, einen Workshop Nordic Walking an.
Termin: Sonntag, 15. Juni 2008, 11.00 –
15.00 Uhr
Ort: Dietmar Hopp Jugendförderzentrum,
69190 Walldorf, Schwetzingerstraße 92a
Anhand einer Videoanalyse wird Theorie vermittelt, für die Praxis steht eine DSV Nordic Walking Trainerin zur Verfügung.
Info und Anmeldung:
Telefon (06227) 64304 oder E-Mail: Claudia.
Treiber@wsc81.de
Überweisung der Teilnahmegebühr von
25 Euro bis 4. Juni an: Badische Beamtenbank, BLZ 660 908 00, Kto. 2735474.
Eine Bezuschussung durch die Krankenkassen ist möglich. Walking-Stöcke können gestellt werden.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
SPORT in Baden
21
BADISCHE SPORTJUGEND
Jugendausschuss der Badischen Sportjugend
Lieboner blickt auf
erfolgreiche Arbeit
zurück
Volker Lieboner, der Vorsitzende der Badischen Sportjugend blickte im Rahmen des
Jugendausschusses am 10. April in Waibstadt auf die erfolgreiche Arbeit des letzten
halben Jahres zurück. Als Gäste konnte er
u.a. Prof. Paul Hempfer, Referent des Abends,
sowie BSB-Präsidiumsmitglied Josef Pitz
begrüßen. Neben den Hauptaktivitäten der
BSJ, der Aus- und Fortbildung von Mitarbeiter/innen der sportlichen Jugendarbeit
sowie der Akquirierung von Zuschüssen
bzw. der Zuschussberatung, stand zuletzt
die Podiumsdiskussion „Olympia – made
in China“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. Bereits Ende Januar 2008, also bereits
weit vor den Unruhen in Tibet oder den
Geschehnissen um den olympischen Fackellauf, hatten wir zu einer Podiumsdiskussion nach Sinsheim-Rohrbach eingeladen. Unter der Leitung des bekannten
SWR-Moderators Jürgen Essig diskutierten
auf dem Podium der Ex-Welt & Europameister im Gewichtheben Oliver Caruso,
Frau Dr. Renate Müller-Wollermann als
Vertreterin von amnesty international sowie Rudolf Bindig, langjähriger Sprecher
der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, über die
Menschenrechtsproblematik in China,
dem Gastgeber der Olympischen Spiele im
Sommer dieses Jahres.
Informierte zum Handlungsfeld Schule-Verein:
Prof. Paul Hempfer
Volker Lieboner,
Vorsitzender der BSJ
Zu Gst bei der BSJ:
BSB-Präsidiumsmitglied Josef Pitz
BSJ-Ehrungsordnung
Weiter berichtete Lieboner, dass zu Beginn des Jahres 2008 eine BSJ-Ehrungsordnung in Kraft getreten ist. Er ermunterte die
Teilnehmer/innen des Jugendausschusses,
die engagierten jungen Menschen auszuzeichnen, die ihre Fähigkeiten, ihre Tatkraft
und ihre Zeit unentgeltlich für die Allgemeinheit einsetzen. Als richtige Entscheidung erwies sich auch die Einführung der
SportAssistenten-Ausbildung. Der erste Lehrgang dieser Art im August 2008 ist bereits
ausgebucht. Die SportAssistenten-Ausbildung kann sowohl als Grundkurs der Jugendleiter/innen-Ausbildung als auch als
Grundkurs der Übungsleiter C-Ausbildung
im Profil Kinder/Jugendliche anerkannt
werden. Neu erschienen ist zum Jahreswechsel unsere Arbeitshilfe für Jugendleiterinnen und Jugendleiter mit zahlreichen Informationen und Tipps für die tägliche
Arbeit in den Vereinen und Verbänden.
Wir hoffen, damit erneut ein nützliches
Nachschlagewerk für die in der
sportlichen Jugendarbeit auftretenden Fragen erstellt zu haben.
Erfolgsmodell
”Freiwilliges Soziales Jahr”
Als Erfolgsmodell kann mit
Fug und Recht das Freiwillige
Soziale Jahr im Sport (FSJ) bezeichnet werden, welches unter
der Trägerschaft der BadenWürttembergischen Sportjugend
(BWSJ) läuft.
Der Einsatz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des FSJ
stellt für die Vereine und Verbände unter anderem eine sehr
interessante Möglichkeit dar, Personal zur Durchführung von Angeboten im schulischen Ganztag
zu gewinnen.
22
SPORT in Baden
Referat von Prof. Hempfer
Damit gab Lieboner quasi das Stichwort
für Prof. Paul Hempfer, seines Zeichens Vorsitzender des Ausschusses „Sport und Bildung“ des Landessportverbandes BadenWürttemberg (LSV). Hempfer referierte unter dem Titel „Ganztagesschule in unserer
Bildungslandschaft – Ist-Stand und Wünsche des Sports“ engagiert über den aktuellen Stand im Handlungsfeld Schule-Verein
(ein ausführlicher Bericht folgt in der MaiAusgabe).
Haushalt einstimmig gebilligt
Einstimmig billigten die Delegierten der
Fachverbands- und Sportkreisjugenden den
Haushalt 2008 der BSJ. Dieser wurde in enger und guter Zusammenarbeit mit dem BSB
erstellt und spannt einen Bogen zwischen
sparsamer Haushaltsführung und investiver Zukunftsgewandtheit.
Ehrung Kabel BW-Vereinswettbewerb
Neben dem Referat von Prof. Hempfer
stellte die Siegerehrung der Preisträger des
Kabel BW-Vereinswettbewerbes 2007 einen
der Höhepunkte des Abends dar. Unter dem
Motto „Sportlich? Natürlich! und die Umwelt im Blick 6“ wurden die Jugendlichen
der Mitgliedsvereine und -verbände der BSJ
dazu animiert, Projekte und Aktionen durchzuführen, bei denen nicht nur der Sport
im Mittelpunkt steht, sondern auch die
Umwelt ins Blickfeld rückt. Auch hierüber
werden wir in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten.
Thorsten Väth
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Faszination Zirkus. Die Begeisterung ist
groß, wenn ein Zirkus seine Zelte aufstellt,
wenn Artisten, Jongleure und Akrobaten ihr
Können zum Besten geben. Wer wäre da
nicht gerne ein Teil davon? Der Praxisworkshop lässt jeden Einzelnen in die Zirkuswelt
eintauchen, ein wenig Zirkusluft schnuppern und ermöglicht euch, verschiedene
Zirkusdisziplinen kennen zu lernen, auszuprobieren und zu vertiefen.
Ob die Kunst der Jonglage, Balancierkünste auf unterschiedlichen Geräten oder
Akrobatik und Pyramidenbau, der 3-TagesWorkshop (Zirkusworkshop) bietet von allem etwas, sodass jeder auf seine Kosten
kommt und am Ende des Workshops sein
Können bei einer kleinen Aufführung zu
präsentieren weiß. Denn am letzten Tag
heißt es dann „Manege frei“ für die neu gebackenen Zirkuskünstler.
Wann? Freitag, 13.06., 17.00 Uhr bis
Sonntag, 15.06., 12.30 Uhr
Wo?
Karlsruhe
Kosten? 20 Euro
Gipfelstürmer, Flusspiraten, Abenteurer
– Erlebnispädagogik und Geländespiele
Geländespiele und Erlebnispädagogik bieten Spieler/innen und Gruppen eine Vielzahl an Erfahrungsmöglichkeiten. Sinnliche
Eindrücke, Naturerleben, Selbst- und Gruppenerleben können zusammen mit sozialen
Kompetenzen wie Kooperation, KommuAnmeldungen bitte nur schriftlich an:
Badische Sportjugend, Postfach 1580, 76004
Karlsruhe, Fax (0721) 1808-28, E-Mail: info@
badische-sportjugend.de
++ ANMELDUNG ++
Infos unter: Telefon (0721) 1808-20
nikation, Helfen, Vertrauen, etc. vermittelt
und gefördert werden. Der größte Teil des
Seminars wird im Freien stattfinden. Programmpunkte sind Klettern und Abseilen,
Kanufahren und Spiele am und im Wasser,
ebenso wie Kooperative Spiele und Geländespiele für die Umsetzung im Verein.
Wann? Freitag, 20.06., 17.00 Uhr bis
Sonntag, 22.06., 12.30 Uhr
Wo?
Mosbach
Kosten? 20 Euro
++ INTERNES ++
Zirkusspektakel – Gauklern und
anderen Zirkusspielern auf der Spur
Die BSJ-Geschäftsstelle
BADISCHE SPORTJUGEND
Fortbildungen der Badischen Sportjugend
Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Teilnehmer begrenzt!!!
Grundkurs Bewegungserziehung
“Bewegte Kindergartenkinder” lautet das
Motto der Bewegungserziehungs-Kurse. Bereits seit 2002 laufen diese Lehrgänge erfolgreich an der Sportschule Steinbach. Das
Besondere ist die Kooperation der Partner
bsj Freiburg und BSJ Nord zusammen mit
dem Arbeitskreis „Kirche und Sport in Baden“. So werden auch die kirchlichen Kindegartenträger erreicht. Ziele sind die Fortbildung im Bereich Bewegung und Sport
sowie die Kooperation von Kindergärten mit
Sportvereinen. An den Lehrgängen nehmen
Übungsleiter/innen und Erzieher/innen
gleichermaßen teil.
Anmeldeformulare stehen unter www.
bsj-freiburg.de bereit oder können bei
herr@bsj-freiburg.de angefordert werden.
Weitere Infos zu den Inhalten gibt es auf der
bsj-Homepage oder unter Telefon (0761)
15246-14.
Wann? Montag, 09.06., 10.00 Uhr bis
Mittwoch, 11.06., ca. 16.00 Uhr
Wo?
Sportschule Steinbach
Kosten? 30 Euro Übungsleiter/innen
40 Euro Kooperationspartner
Kindergärten/Schulen
Bürozeiten
Montag bis Donnerstag
08.00 – 12.00 Uhr, 13.00 – 16.00 Uhr
Freitag
08.00 – 12.00 Uhr, 13.00 – 15.00 Uhr
Kontakt
Ī Thorsten Väth (Jugendsekretär)
Telefon 0721/1808-19
t.vaeth@badische-sportjugend.de
Ī Dorsey Erg (Bildungsreferentin)
Telefon 0721/1808-21
d.erg@badische-sportjugend.de
Ī Santina Leiblein (Sachbearbeitung)
Telefon 0721/1808-20
(Montag und Dienstag ganztags,
Mittwoch vormittags)
Fortbildungen der BSJ
■ Zirkusspektakel, 13. – 15.06.2008
■ Erlebnispädagogik, 20. – 22.06.2008
Name
Vorname
Geburtsdatum
Straße, Nr.
PLZ, Wohnort
Verein/Verband
Telefon/Fax
E-Mail
Unterschrift
Badische Sportjugend, Postfach 1580, 76004 Karlsruhe, Fax (0721) 1808-28, E-Mail: info@badische-sportjugend.de
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
SPORT in Baden
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BADISCHE SPORTJUGEND
Aktuelle Ausschreibungen
und Wettbewerbe
Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis 2008
In Zusammenarbeit mit der Staatlichen
Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und
dem Ministerium für Kultus, Jugend und
Sport führt die Baden-Württembergische
Sportjugend auch im Jahre 2008 wieder den
Wettbewerb Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis durch. Ziel des Wettbewerbs ist es, baden-württembergische Sportvereine mit einer vorbildlichen Jugendarbeit auszuzeichnen und zu fördern. Ermittelt werden je 10
Preisträger in den 12 Bezirksdirektionen der
Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Darüber hinaus wird unter den 12
Bezirksdirektionsgewinnern ein Landessieger ermittelt, der ein zusätzliches Preisgeld
in Höhe von 3.000 Euro erhält. Prämiert
werden Aktionen,
Ī die in den Jahren 2007 und/oder 2008
stattfinden bzw. stattgefunden haben
Ī bei denen Jugendliche aktiv in Planung
und Organisation eingebunden sind
Ī die über den normalen Vereins- und
Trainingsbetrieb hinausgehen
Ī die einfach pfiffig sind.
Wer kann mitmachen?
Ī Sportvereine, die in den badenwürttembergischen Sportbünden /
Sportfachverbänden organisiert sind
Ī pro Verein wird nur eine Bewerbung
zugelassen, bei Mehrspartenvereinen
eine Bewerbung pro Abteilung
Ī Sportfachverbände und Sportkreise sind
von der Teilnahme ausgeschlossen.
Weitere Informationen sowie den Bewerbungsbogen gibt es unter www.sportjugend
foerderpreis.de.
Einsendeschluss ist der 31.12.2008.
dsj-Zukunftspreis 2008 –
Kinderwelt ist Bewegungswelt
Die Deutsche Sportjugend (dsj) fördert
kinderfreundliche Sportvereine. Sie prämiert kindgerechte und zukunftsorientierte Projekte. Deshalb sucht die dsj Sportvereine in Deutschland, die als starke Lobby
mit ihren Zukunftsideen und -projekten
Kindern zu Bewegung und ihren Bewegungsrechten verhelfen.
Besonders chancenreich sind in diesem
Wettbewerb Zukunftsideen und -projekte,
die auch für andere Sportvereine und deren
künftige Arbeit wegweisend sein können.
Die Projekte sollten bereits begonnen haben
oder spätestens ab 1. Oktober 2008 starten
und grundsätzlich bis 31. Oktober 2009 umgesetzt sein. Aus der Bewerbung sollte hervorgehen, dass die Umsetzung der Ideen
und Projekte unabhängig von den ausgelobten Preisgeldern sind.
24
SPORT in Baden
Einsendeschluss ist der 31.07.2008.
Die Preisverleihung findet im Rahmen
der dsj-Vollversammlung am 25./26.10.
2008 in Freiburg statt. Richten Sie bitte Ihre
Bewerbungsunterlagen an die
Deutsche Sportjugend –
AG Kinder in Bewegung
Friederike Neuhöfer
Otto-Fleck-Schneise 12
Telefon (069) 6700-330
E-Mail: neuhoefer@dsj.de
Mehr Informationen unter www.dsj.de.
Schulsport mitgestalten und gewinnen
Das Ministerium für Kultus, Jugend und
Sport und die Stiftung “Sport in der Schule” schreiben gemeinsam einen Wettbewerb
für schülerorientierte Schulsportkonzeptionen aus. Gewürdigt werden soll damit
das Engagement von Schülermentorinnen
und -mentoren sowie ihrer Lehrkräfte für
eine sport- und bewegungsfreundliche Schule. Zu gewinnen sind Fußball-Courts und
Gutscheine für Spiel- und Sportgeräte im
Wert von insgesamt 18.000 Euro.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Schulsportkonzeptionen von Schulen zu prämieren,
die die Arbeit von Schülermentoren in besonderem Maße integrieren. Gewürdigt
werden soll damit das Engagement der Jugendlichen und ihrer Lehrkräfte für die
sport- und bewegungsfreundliche Schule.
Einsendeschluss ist der 16. Mai 2008.
Weitere Informationen erhalten Sie beim:
Ministerium für Kultus,
Jugend und Sport
Claus Martin
Referat Sport und Sportentwicklung
Telefon (0711) 279-2638
Den Flyer zur Ausschreibung des Wettbewerbs können Sie hier downloaden: http:
//www.lsvbw.de/cms/docs/doc5753.pdf.
Sportlichster Kindergarten gesucht!
Deutschlands Kinder bewegen sich immer weniger. Dabei ist Sport und Bewegung
eine wichtige Voraussetzung für die gesamte Entwicklung der Kleinen.
Die Kinderschuhmarke Elefanten ruft
daher anlässlich ihres 80. Geburtstages zu
einem bundesweiten Wettbewerb auf und
sucht Deutschlands sportlichsten Kindergarten.
Ab sofort können sich Erzieherinnen
und Erzieher bis zum 30. Juni 2008 mit ihren Kindergärten unter www.Elefanten.de
bewerben. Der Elefanten-Preis ist mit einem Gesamtpreisfonds von 15.000 Euro
dotiert.
Kinder fördern –
in die Zukunft investieren
Der Bürgerpreis zeichnet in diesem Jahr
eine hervorragende Idee aus, durch die
Deutschland zu einem kinderfreundlicheren Land werden kann. Die beste Idee, die
im Laufe des Jahres beim Online-Portal der
Sparkassen www.gutfuerkinder.de eingereicht
wird, erhält einen Sonderpreis. Dieser ist
mit 5.000 Euro dotiert und wird am 2. Dezember 2008 im Rahmen der nationalen
Preisverleihung vergeben.
Schwerpunktthema des Bürgerpreises
2008 ist das Thema „Kinder fördern – in
die Zukunft investieren“. Dabei werden
Projekte und Persönlichkeiten gewürdigt,
die durch bürgerschaftliches Engagement
zu einem kinderfreundlichen Deutschland
beitragen. Der Bürgerpreis ist der größte
bundesweite Ehrenamtspreis und zeichnet
in den vier Kategorien Junior, Alltagshelden, Aktiver Mittelstand und Lebenswerk
vorbildliche Engagements aus. Ausgelobt
wird er seit 2003 von der Initiative „für
mich, für uns, für alle“, einem Bündnis zur
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, in dem sich engagierte Abgeordnete des Bundestages, die Städte, Landkreise
und Gemeinden Deutschlands sowie die
Sparkassen zusammengeschlossen haben.
„Entdecke die Vielfalt der Natur“
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU) schreibt in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Sportjugend (dsj) sowie weiteren Jugendverbänden den Wettbewerb „Entdecke die Vielfalt der Natur“ aus. Ziel ist es,
die Aktivitäten junger Menschen im Umweltschutz bekannt zu machen. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendgruppen mit
Mitgliedern zwischen zehn und 14 Jahren.
Es gibt interessante Preise zu gewinnen.
Bei dem Wettbewerb geht es darum, Aktivitäten von jungen Jugendlichen im Bereich des Themas Artenvielfalt durchzuführen und zu dokumentieren. Das kann
z.B. eine Inline- oder Radtour sein, bei der
die zahlreichen Pflanzen am Wegesrand erforscht werden, oder ein umweltfreundliches Spiel- und Sportfest, bei dem naturverträgliche Sportausübung im Mittelpunkt steht und der Erlös in weitere Umweltprojekte fließt. Bei der Dokumentation
ist natürlich Kreativität gefragt. Vom Videofilm, einer Collage bis hin zum Podcast ist
alles möglich!
Weitere Informationen gibt es unter
www.entdecke-die-vielfalt-der-natur.de. Bei
Fragen hilft die Deutsche Sportjugend im
Rahmen des Kooperationsprojektes „JUUS
– Jugend für Umwelt und Sport“ gerne
weiter. Fragen zum Wettbewerb beantwortet das JUUS-Team unter naju@dsj.de.
Bewerbungsschluss: 19.10.2008
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
BADISCHE SPORTJUGEND
SAMMEL MIT!
Die Deutsche Sportjugend (dsj) unterstützt mit der bundesweiten Sammelaktion SAMMEL MIT! ein denkbar einfaches
Instrument zur Förderung der lebenswichtigen Vereinswurzeln. Vereine bessern mit
SAMMEL MIT! ganz einfach die Kasse zur
Förderung der eigenen Kinder- und Jugendarbeit auf. Bei SAMMEL MIT! tragen Vereine oder auch Schulen und Kindergärten
leere Tonerkartuschen und Druckerpatronen zusammen. Dieses wertvolle Leergut
wird in orangefarbenen SAMMEL MIT! Boxen gesammelt. Die Kartuschen und Patronen werden umweltfreundlich recycelt und
werfen für die Sportvereine sogar einen guten Gewinn ab. Alle Kosten für die SAMMEL MIT! Boxen und die gesamte Logistik
– Lieferung leerer und Abholung voller Boxen – werden durch SAMMEL MIT! übernommen. Der Sammelerlös fließt dann zur
Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in
die Vereinskasse.
Für die dsj stellt SAMMEL MIT! ein zugleich einfaches und effektives Instrument
dar, um die Rahmenbedingungen für die
Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen nachhaltig zu verbessern. „Ich weiß,
wie wenig Zeit oft in den Sportvereinen für
Sponsoring und Fundraising bleibt. SAMMEL MIT! bietet meines Erachtens eine gute Lösung für kleine und große Vereine und
zahlt sich aus“, so dsj-Geschäftsführer Martin Schönwandt. Registriert euch daher noch
heute auf www.sammel-mit.de. Einfach online registrieren, kostenlose Sammelbox aufstellen, sammeln und verdienen.
Landesweiter Präventionswettbewerb
„Lieber cool dabei, statt VOLL daneben!“
lautet das Motto des fünften landesweiten
Präventionswettbewerbs, den der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg in Kooperation mit Kultus- und Innenministerium, Städte- und Gemeindetag sowie der
Polizei Baden-Württemberg gestartet hat.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen
Alkohol und Alkoholmissbrauch. Schülerinnen und Schüler sollen sich konstruktiv
mit der Problematik auseinandersetzen,
denn bei einem Teil der Jugendlichen ist
exzessiver Alkoholkonsum inzwischen
fast schon selbstverständlich geworden.
„Dieser besorgniserregenden Entwicklung
wollen wir mit diesem Präventionswettbewerb konsequent entgegensteuern”, so Innenminister Rech.
Einsendeschluss ist der 30.04.2008.
Weitere Informationen zum Präventionswettbewerb „Lieber cool dabei, statt VOLL
daneben“ finden Sie unter www.time4teen.
de.
Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.
Thorsten Väth
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung „Rhetorik & Moderation“ mit Lehrgangsleiter Franz-Josef Klein
(3.v.r.).
Fortbildung
„Rhetorik & Moderation“
Nicht nur Bewegung, Spiel und Sport,
sondern auch die Vermittlung allgemeiner
Kompetenzen und Fähigkeiten gehören
zum Angebotsspektrum der Badischen
Sportjugend. So trafen sich Anfang April
ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sportlichen Jugendarbeit zur
Fortbildung „Rhetorik und Moderation“
in der Sportschule Schöneck in Karlsruhe.
Vor vielen Leuten reden? Die nächste Jugendsitzung steht an, aber worauf ist zu
achten, um souverän vor der Gruppe zu
stehen, die Zuhörer am Ball zu halten oder
gar für eine Sache zu begeistern? Welche
Techniken stehen mir zur Verfügung und
welches Vorgehen passt am besten zur eigenen Persönlichkeit? Wie sieht die Rolle
des Moderators aus, wie wird ein Gespräch
geführt oder eine Diskussion geleitet? All
diese Fragen wurden den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern kompetent und unterhaltsam von Diplompsychologin Gabriele
Schlüter und Lehrgangsleiter Franz-Josef
Klein vermittelt.
Thorsten Väth
Delegation der dsj besuchte China
„China – offener Dialog und engerer Jugendaustausch!“ Mit diesem optimistischen
Ergebnis und zugleich erwartungsvoller
Perspektive für den künftigen Jugend- und
Fachkräfteaustausch im Sport kehrte eine
Delegation der Deutschen Sportjugend (dsj)
mit 100 jugendlichen Teilnehmer/innen aus
China zurück. In der Zeit vom 25. März bis
1. April 2008 besuchte die Gruppe mit dem
Themenschwerpunkt „Jugend und Sport“
Shanghai, das mit elf Millionen Einwohnern
als Provinzstadt geführte Tianjin und Peking. Partnerorganisation war die All China
Youth Federation (ACYF). Der Allchinesische Jugendverband ermöglichte den deutschen Jugendlichen einen differenzierten
Einblick zur aktuellen Situation in den besuchten Regionen. Die Delegationsreise geht
auf eine Einladung des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao über Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an Vertretungen der deutschen Jugendhilfe zurück. Hierbei ist die Deutsche Sportjugend von dem
mit der Umsetzung beauftragten Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit
IJAB-Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit
der Auswahl und Vorbereitung der Delegation beauftragt worden. Die Delegationsleitung hatte der Staatssekretär im BMFSFJ, Gerd
Hoofe, übernommen.
Quelle: dsj
SPORT in Baden
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VEREINSMANAGEMENT
Wissenswertes zum
Internethaftung
Aufpassen bei der Übernahme von Bildern, Stadtplänen oder Musik
Ein Vereinsauftritt im Internet gehört inzwischen für viele Vereine zum guten Ton.
Und dabei will man seinen Besuchern meist
auch etwas bieten. Also wird die Seite mit
vielen Fotos angereichert, witzige Texte
werden eingebaut, eine Anfahrtsskizze zum
Vereinsheim darf nicht fehlen und den
Stimmungs-Song des letzten Vereinsfestes
soll sich der Besucher schließlich auch anhören können … Und schon ist eine Ansammlung zusammen, mit der auch die bestgehütete Vereinskasse geleert werden kann.
Inhalt von Webseiten
Denn auch im Internet gilt das Urheberrecht. Der Inhalt von Webseiten darf daher
nicht beliebig abgeschrieben werden, auch
wenn die Versuchung groß ist, „mal eben“
etwas von einer anderen Seite zu kopieren.
Ohne die vorherige Einwilligung des Autors
ist dies eindeutig verboten. Riskant ist hier
aber, dass dieser ja selbst den Text „geklaut“
haben kann, so dass auch sein schriftliches
Einverständnis nichts nützt.
Der wahre Verfasser, der sog. Schöpfer,
hat nicht nur einen Anspruch darauf, dass
der kopierte Text wieder von der Seite genommen wird, er kann auch für die zwischenzeitliche, unberechtigte Nutzung eine
Entschädigung in Geld verlangen. Und dies
im übrigen nicht nur für Texte, sondern
selbstverständlich auch für Grafiken, Bilder, Musikdateien und alles andere. Wenn
man also das Pech hat, von einem bekannten Journalisten Texte zu verwenden, darf
man diesem sein übliches – sicher nicht
geringes – Honorar zahlen. Auch eingescannte Presseberichte über Vereinsveranstaltungen dürfen nicht einfach ohne Zustimmung der Zeitung verwendet werden.
Stadtpläne, auf denen der Weg zum Vereinsgelände markiert wird, sind immer wieder beliebt. Aber auch hier gilt: Stadtpläne
unterliegen dem Urheberrecht des jeweiligen Verlages (BGH, Urteil vom 23.06.2005,
AZ: I ZR 227/02) und dürfen ohne dessen
Zustimmung nicht kopiert oder etwa innerhalb eines in der Webseite integrierten
Framesets aufgerufen werden. Die Einfügung
eines Pfeiles oder einer zusätzlichen Beschriftung macht aus dem kopierten Bild
nicht ein eigenes, neu geschaffenes werk.
Viele Stadtplanverlage und Anbieter von
Routenplanern im Internet beschäftigen
inzwischen Mitarbeiter ausschließlich mit
der Suche nach illegalen Internetkopien, berühmtes Beispiel ist hier die Seite www.hotmaps.de. Einige unseriöse Anbieter warten
geradezu auf derartige ahnungslose Webmaster. Werden diese Mitarbeiter fündig,
26
Vereinsmanagement
SPORT in Baden
ist die Forderung für die zwischenzeitliche,
unberechtigte Nutzung des Stadtplans nicht
gerade zurückhaltend und meist um einiges
höher, als es dem Verein wert sein dürfte.
Was bei nur im kleinen Kreis verteilten privaten Einladungen mit aufkopiertem Anfahrtsplan in aller Regel noch folgenlos
bleibt, wird im für jedermann einsehbaren
und recherchierbaren Internet über kurz oder
lang mit Sicherheit von dem Stadtplanverlag, bei dem abkopiert wurde, entdeckt.
Wenn schon eine Karte in den Internetauftritt integriert werden soll, bleiben daher
nur zwei legale Möglichkeiten. Entweder
selber zeichnen, was sich immer dann anbietet, wenn eine grobe Straßenkarte ausreicht, oder aber offen auf den Kartenanbieter verlinken, der dieses Vorgehen allgemein
erlaubt. Die Verlinkung ist unabhängig von
den allgemeinen Geschäftsbedingungen
des Anbieters gemäß Urteil des BGH vom
17.07.2003, AZ: I ZR 259/00, durchaus zulässig, da ein Berechtigter, der ein urheberrechtlich geschütztes Werk ohne technische
Schutzmaßnahmen im Internet öffentlich
zugänglich macht, dadurch bereits die Nutzung, die ein Abrufender vornehmen kann,
ermöglicht, so dass grundsätzlich kein urheberrechtlicher Störungszustand geschaffen wird, wenn der Zugang zu dem Werk
durch Setzen von Hyperlinks (auch in der
Form von Deep-Links) erleichtert wird. Daher empfiehlt es sich, diesen Link so zu setzen, dass erkennbar ist, dass diese Seite von
einem solchen Dienst angeboten wird und
dieser Plan nicht als Teil ihrer eigenen Seite
erscheint. Die Lizenzbestimmungen des jeweiligen Anbieters sollte man genau durchlesen. Dort ist meist genau geregelt, wann
und wie dieser Dienst genutzt werden darf.
Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass
nicht alle Anbieter-AGB der o.g. Rechtsprechung des BGH genügen.
Musik
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich
auch das Angebot von Musik auf Internetseiten, etwa eines Liedes, das der Verein aus
welchen Gründen auch immer besonders
schätzt oder von Musik der Musiker, die auf
dem letzten Vereinsfest aufgetreten sind
oder auf dem nächsten auftreten werden,
als Download oder als Hintergrundmusik.
Auch hier gilt: Wenn der Rechtsinhaber an
der Musik mit dieser Veröffentlichung einverstanden ist, ist alles in Ordnung. Wenn
nicht, kann es auch strafrechtlich relevant
werden. Gerade Musikverlage, insbesondere renommierte und bundesweit geschätzte
und bekannte, sind mittlerweile dazu übergegangen, das von ihnen vertriebene Liedgut massiv zu verteidigen. Hierzu beschäftigen sie inzwischen Unternehmen, die auf
die Auffindung unerlaubter Veröffentlichungen im Internet spezialisiert sind.
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe.
Sponsoring von Sportvereinen ist steuerpflichtig
Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom
7. November 2007, AZ: I R 42/06, entschieden, dass Sponsorengelder, die ein gemeinnütziger Sportverein erhält, körperschaftsteuerpflichtig sind, wenn der Verein dem
Sponsor im Gegenzug das Recht einräumt,
in der Vereinszeitung Werbeanzeigen zu
schalten, einschlägige sponsorbezogene
Themen darzustellen und bei Vereinsveranstaltungen die Vereinsmitglieder über diese Themen zu informieren. Zugleich sind
die Gegenleistungen mit dem regulären und
nicht dem ermäßigten Umsatzsteuersatz
von nur 7 Prozent zu versteuern.
Ein gemeinnütziger Sportverein ist grundsätzlich von der Körperschaftsteuer befreit,
seine Umsätze werden ermäßigt besteuert.
Mit seinen wirtschaftlichen Betätigungen
unterhält der Verein aber einen Geschäftsbetrieb, dem kein Steuervorteil zusteht.
Um einen solchen Geschäftsbetrieb handelt
es sich nach Auffassung des BFH, wenn der
Verein von dritter Seite Zuwendungen zur
Förderung des Sports erhält und wenn er
hierfür eine wirtschaftliche Gegenleistung
erbringt.
Die Entscheidung des BFH geht in ihrer
Bedeutung aber weit über den Einzelfall hinaus. Sie betrifft insbesondere das immer beliebter werdende sog. Verwaltungssponsoring, bei dem der Sponsor einer öffentlichen
Einrichtung Geld- oder Sachleistungen zur
Verfügung stellt, beispielsweise einem Reitverein Geld für den Bau einer Reithalle oder
dem Turnverein für neue Trikots. Wechselseitig macht der Verein dafür auf den
Sponsor und dessen Förderung aufmerksam
und ermöglicht dem Sponsor Werbemaßnahmen.
Eine Rechtsschutzversicherung kann die
nicht unerheblichen Prozessrisiken, die
durch die Notwendigkeit von Gutachten ggf.
verschärft werden, abfedern. Denn auch der
Prozessgewinner kann auf nicht beträchtlichen Kosten sitzen bleiben, wenn der
Schuldner nicht liquide ist.
Beide Texte wurden uns freundlicherweise überlassen von Rechtsanwalt Frank Richter, Heidelberg.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Vermögensschaden-Zusatzversicherung:
Schadenfall des Monats:
Fehler bei der Steuererklärung
von Vereinen/Verbänden können teuer werden
Vereinskonto geräumt –
Vorsicht Phishing-Mails
Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der ARAG Sportversicherung bietet den Ehrenamtlichen und Managern im
Sport eine gesichertere Handlungsfähigkeit.
Immer häufiger werden Vorstände oder andere Vertreter von Vereinen für ihre Managementfehler in Anspruch genommen, dabei sogar vermehrt von den eigenen Vereinsmitgliedern. Die Haftung der Vertreter
eines Vereins kann insbesondere bei Steuerschulden des Vereins bis in deren Privatvermögen durchgreifen.
In Zeiten leerer Staatskassen werden die
Erklärungen der Steuerschuldner vom Fiskus sehr genau unter die Lupe genommen.
Bei den Vereinen und Verbänden des Sports
wird dabei keine Ausnahme gemacht. Führt
ein Verein z.B. über mehrere Jahre auf Grund
eines Versehens seines Schatzmeisters zu
wenig Steuern ab und fällt dies dem Finanzamt bei einer Prüfung auf, so wird die Fiskalbehörde den Gesamtbetrag in einer Nachzahlung anfordern. Kann der Verein nicht
zahlen, muss er einen Kredit aufnehmen.
Durch die dafür anfallenden Zinsen wird der
Verein belastet, es entsteht ihm ein Schaden. Dies gilt natürlich nicht für die ursprüngliche Steuerschuld. Die Vermögens-
Neue Formulare zur
Unfall-Schadenmeldung
Zuletzt haben wir Sie darauf hingewiesen,
dass Schadenfälle immer sofort gemeldet werden müssen. Denn jeder, der Leistungen aus
einer Versicherung beanspruchen möchte, ist
bei Eintritt eines Versicherungsfalles verpflichtet, diesen sofort zu melden.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Formulare zur Unfall-Schadenmeldung aufgrund
geänderter Rechtsprechung neu konzipiert
werden mussten.
Die neuen Unfall-Schadenmeldungen erhalten Sie ab sofort beim Versicherungsbüro
beim Badischen Sportbund (Telefon 0721/
20719) oder im Versicherungsbüro online
ARAG-Sport24 (unter www.arag-sport.de),
wo Sie das Formular entweder online ausfüllen oder als pdf-Dokument herunter laden
können. Vergessen Sie dabei bitte nicht, dem
Verletzten den dazu anhängenden Informationsabschnitt auszuhändigen.
Die alten Formulare für die Unfall-Schadenmeldung können ab sofort nicht mehr
verwendet werden.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
schaden-Haftpflichtversicherung der ARAG
Sportversicherung begegnet diesem Umstand mit dem Standard-Deckungsschutz
plus, der den Zusatzbaustein „Steuern“ beinhaltet. Die Versicherungssumme beträgt
50.000 Euro.
Im Standard-Deckungsschutz plus ist zusätzlich der Kostenersatz für die Erneuerung
von Schließanlagen beim Abhandenkommen von Schlüsseln bis 20.000 Euro mitversichert. Die Selbstbeteiligung beträgt 10%
mindestens aber 200 Euro und maximal
500 Euro.
Die Jahresprämie für die Versicherung
richtet sich dabei in allen Fällen nach der
Mitgliederstärke eines Vereins. Ein durchschnittlicher Verein mit 750 Mitgliedern
kann den Standard-Deckungsschutz bereits
ab 624,75 Euro beantragen. Der StandardDeckungsschutz plus, inklusive der Bausteine „Steuern“ und „Schlüsselverlust“ ist
bereits ab 937,13 Euro zu erhalten.
Anträge und weitere Informationen erhalten Sie im Sportversicherungsbüro beim
Badischen Sportbund oder im Internet unter www.ARAG-Sport.de
Fragen zum Sportversicherungsvertrag
und zu den Zusatzversicherungen beantwortet Ihnen das Versicherungsbüros beim
BSB, Tel. (0721/20719) jederzeit gerne.
ARAG SPORTVERSICHERUNG
Die ARAG Sportversicherung informiert
Jeder von uns weiß, dass die moderne Technik
auch ihre Tücken hat. Diese schmerzliche Erfahrung musste kürzlich ein Segelverein machen:
Der Kassenwart des Klubs hatte eine sogenannte „Phishing-Mail“ erhalten, die den
Anschein verbreitete, dass sie vom eigenen
Kreditinstitut verschickt wurde. Inhaltlich
verwies sie darauf, dass es in der Bank einen
Datenverlust gegeben hatte und bat den
Empfänger nun, seine persönlichen Daten,
Passwörter und PIN unter dem in der E-Mail
angeführten Link zu aktualisieren. Der Kassenwart des Vereins fiel prompt darauf herein, antwortete pflichtbewusst und stellte
dann einige Tage später fest, dass das gesamte Vereinskonto leergeräumt war.
Der Verein setzte sich nach dieser schrecklichen Entdeckung sofort mit seinem Versicherungsbüro beim Landessportbund in
Verbindung. Glücklicherweise hatte er bei
der ARAG Sportversicherung eine Vermögensschaden-Zusatzversicherung abgeschlossen. So übernahm die ARAG Sportversicherung den entstandenen Schaden in
Höhe von 5.000 Euro und konnte die Insolvenz des Vereins abwenden.
Der ARAG-Tipp: Die Kreditinstitute weisen
ausdrücklich darauf hin, dass sie keine EMails verschicken, um vertrauliche Daten
abzufragen. Sollten Sie eine solche E-Mail
erhalten, löschen Sie sie am besten sofort
oder rufen Ihr Kreditinstitut an, um eine
Auskunft darüber einzuholen.
Vereinsmitglieder profitieren vom Sportversicherungsvertrag
Jedes Vereinsmitglied weiß, dass es bei der
Ausübung seines Sportes über den Sportversicherungsvertrag, der zwischen der ARAG
Sportversicherung und dem Badischen
Sportbund (BSB) vereinbart wurde, ausreichend unfallversichert ist. Aber das ist längst
noch nicht alles, was der Sportversicherungsvertrag zu bieten hat:
Denn neben der Sportunfallversicherung
besteht auch Versicherungsschutz im Bereich der Haftpflicht-, Rechtsschutz-, Vertrauensschaden- und Krankenversicherung.
Abgedeckt sind auch alle satzungsgemäßen
Veranstaltungen und Tätigkeiten, also nicht
nur die eigene aktive Sportausübung. Im
Sportversicherungsvertrag ist der gesamte
Verbands- und Vereinsbetrieb versichert. So
sind die Vereinsmitglieder auch versichert,
wenn sie nur als Zuschauer an versicherten
Veranstaltungen im Bereich des BSB teilnehmen.
Nehmen Vereinsmitglieder allerdings bei
Veranstaltungen außerhalb des BSB teil, so
besteht nur dann Versicherungsschutz,
wenn der eigene Verein dazu eine Mannschaft, eine Riege oder Einzelsportler zur
Veranstaltung gemeldet hat. Zuschauer, die
als ordentliches Vereinsmitglied – beispielsweise ihre Bundesliga-Mannschaft – zu einem Auswärtsspiel begleiten, sind ebenfalls
versichert. Beachten sollten Sie aber, dass
auch eine noch so umfassende Sportversicherung nicht alle Gefahren pauschal und
obligatorisch absichern kann. Für zusätzliche und individuelle Risiken, z.B. eine KfzZusatzversicherung und ggf. auch eine Reisegepäckversicherung muss jeder einzelne
Verein selber sorgen.
SPORT in Baden
27
ARAG SPORTVERSICHERUNG
Die ARAG Sportversicherung informiert
Fragen und Antworten zur Sportversicherung
(Teil XI)
So wie in den letzten Ausgaben werden wir Ihnen in dieser und den nächsten Ausgaben Antwort auf häufig gestellte Fragen zur Sportversicherung aus den Themenbereichen Haftpflicht- und Unfallversicherung,
Reise- sowie Kfz-Zusatzversicherung, Vertrauensschaden-Versicherung und Allgemeines geben.
1. Sind Eltern, die ihre Kinder zu Veranstaltungen fahren, versicherte Helfer?
Als Helfer gelten Personen, die für die Abwicklung einer Veranstaltung vom Verein
eingesetzt werden, d. h. bestimmte aktive
Aufgaben übernehmen. Somit haben auch
Eltern, die ihre Kinder zu Veranstaltungen
fahren, unter bestimmten Voraussetzungen
Versicherungsschutz im Rahmen des Sportversicherungsvertrags. Voraussetzung ist,
dass es sich um einen vom Verein organisierten Fahrdienst handelt und die Eltern
hierzu eingeteilt sind. Unabhängig hiervon
haben die Kinder als aktive Sportler für die
Veranstaltung selbst und während der Anund Abfahrt Versicherungsschutz.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass Eltern, die Vereinsmitglied sind
und eine Veranstaltung als Zuschauer besuchen, in dieser Eigenschaft als Zuschauer
über die Sportversicherung Schutz haben.
Dies schließt Wegeunfälle ein, wenn sie Veranstaltungen des eigenen Vereins besuchen.
2. Der Verein hat eine Kfz-Zusatzversicherung
abgeschlossen. Muss bei einem Kfz-Schaden die
eigene Kaskoversicherung in Anspruch genommen werden?
Ja. Besteht eine eigene Kaskoversicherung
muss diese zuerst in Anspruch genommen
werden. Eine eventuelle Selbstbeteiligung
wird mit der Selbstbeteiligung in der KfzZusatzversicherung verrechnet. Der nachgewiesene Verlust des Schadenfreiheitsrabattes wird von der Kfz-Zusatzversicherung
mit max. 300 Euro erstattet.
3. Muss ein Sportler seine Sporttauglichkeit durch
eine medizinische Untersuchung nachweisen?
Für die Sportversicherung ist das nicht
erforderlich. Als Vorsorgemaßnahme und
zur eigenen Sicherheit ist es aber empfehlenswert, eine sportmedizinische Untersuchung durchzuführen.
4. Die Handgeld-Kassette des Vereins wurde bei
einem Einbruch in das Vereinsheim gestohlen.
Ist das über die Sportversicherung abgedeckt?
Streng genommen: Nein. Aber solche Fälle werden großzügig ausgelegt und in aller
Regel bezahlt. Wenn der Verein eine Inhaltsversicherung für seine Räumlichkeiten abgeschlossen hat, ist der Einbruchdiebstahl
dort mitversichert.
Nähere Informationen zum Sport-Sicherheits-Programm für Mobilien und Immobilien der Vereine erhalten Sie bei Ihrem
Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund, Telefon (0721) 20719.
Sport-Sicherheits-Programm
Schutz für Mobilien und Immobilien im Verein (VIII)
Das Sport-Sicherheits-Programm der ARAG schützt alle Sachwerte eines Vereins durch ein maßgeschneidertes Programm an Sachversicherungen. Dies ist nun die letzte Ausgabe, in der wir Ihnen
die einzelnen Bestandteile des Programms vorstellen:
Teil VIII:
Jagd- und Sportwaffenversicherung
Was ist versichert?
Versichert sind Jagd- und Sportwaffen.
Mitversichert ist das gesamte Zubehör, wie
z.B.
Ī Gewehrtaschen und -koffer
Ī Zielfernrohr
Ī Jagdmesser
Ī Munition
Ī die Jagd-/Schießbekleidung des Schützen
Wogegen sind die Jagd- und Sportwaffen nebst
Zubehör versichert?
Die versicherten Sachen sind gegen Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen
versichert.
28
SPORT in Baden
Wo besteht der Versicherungsschutz?
Das entscheiden Sie selbst. Es besteht die
Möglichkeit zwischen unterschiedlichen
Geltungsbereichen zu wählen:
a) Bundesrepub. Deutschland, Benelux-Länder, Frankreich, Schweiz und Österreich
b) Ganz Europa (im geographischen Sinn)
c) Weltweit
Was ist der versicherte Wert?
Die Versicherungssumme stellt den Wiederbeschaffungswert der Waffen und des Zubehörs dar. Sie ist so bemessen, dass bei Totalverlust oder Zerstörung Ihr Eigentum in
gleicher Art und Güte neu erwerben können.
Zu berücksichtigen ist dabei der Neuwert
(Anschaffungswert).
Mit ein bisschen Glück und einem Los
der GlücksSpirale gewinnen Sie die GlücksRente von 7.500 Euro. Monat für Monat.
Ein Leben lang. Auf jeden Fall aber fördern
Sie mit jedem Los den deutschen Sport.
GlücksSpirale tut gut!
Lose nur bei
Helfer in der Not:
Die VertrauensschadenVersicherung
Leider kommt es immer wieder vor, dass
so genannte Vertrauenspersonen wie z.B.
Kassierer widerrechtlich Gelder aus der Vereinskasse abzweigen und sie für private
Zwecke einsetzen.
Oft stecken private finanzielle Probleme
dahinter, wie im Fall des Kassenwartes Sven
D., der sich bei den Kosten für die Renovierung seines Hauses verkalkuliert hatte und
plötzlich in Zahlungsnot geraten war. Weil
er die anstehenden Zahlungen nicht mehr
leisten konnte, sah er als letzten Ausweg nur
noch den Griff in die Vereinskasse. Eine unangekündigte Kassenprüfung brachte dies
jedoch ans Licht: Sven D. wurde aufgefordert, das Geld sofort zurück zu zahlen. Das
war ihm jedoch nicht möglich.
Über die Vertrauensschadenversicherung
der Sportversicherung des Landessportbundes bestand in diesem Fall zum Glück ein
Versicherungsschutz für den betroffenen
Verein. So kam die ARAG für den Schaden
und für die veruntreuten 4.000 Euro auf und
sicherte dem Verein damit die ansonsten
stark gefährdete Existenz.
Unser Tipp:
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kassenbestand und regeln Sie Überweisungen
und Bargeldabhebungen bitte so, dass diese nur mit einer zweiten Unterschrift getätigt werden können. Unangenehme Überraschungen und Verluste können damit
vermieden werden.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Aikido-Verband Baden-Württemberg, Geschäftsstelle: Ernst-Reuter-Straße 20, 71034 Böblingen,
Telefon (07031) 266547, Fax (07031) 266552
Ai ki do-Camp des AVBW
Veranstalter: Aikido-Verband Baden-Württemberg
Termin: 25. – 29. August 2008
Ort: Naturfreundehaus Kniebis, Naturfreundeweg
12, 72250 Freudenstadt
Lehrgangsleiterin: Regine Häfner, Köllestraße 5,
95447 Bayreuth, Telefon: 0921/9515054, E-Mail:
regine_haefner@web.de
Lehrer: Frank Kuttler, 3. Dan DAB
Teilnahmeberechtigt: Alle Jugendlichen des DAB
von 14 bis 18 Jahre ab 5. Kyu mit gültigem AikidoPass. Achtung: Aufgrund der örtlichen Begebenheiten Beschränkung auf 20 Teilnehmer! Wichtig:
Es sind genügend Betreuer vor Ort, der Verein
braucht nur die Anreise der Jugendlichen zu koordinieren!
Lehrstoff: Aikidotraining nach Maßgabe des Lehrers. Zusätzliche Freizeitveranstaltungen (Schwimmen, Ausflüge, usw.) je nach Wetter und Interesse der Teilnehmer. Bitte Übungswaffen (Jo, Tanto
und Bokken) mitbringen!
Zeitplan: Anreise am 25.08. bis 11.30 Uhr, Abreise
am 29.08. ab 13.30 Uhr.
Kosten: Pro Teilnehmer wird ein Beitrag von 100
Euro für Übernachtung, Verpflegung und evtl.
Eintrittsgelder erhoben. Die Teilnahme am Lehrgang ist aus organisatorischen und versicherungstechnischen Gründen nur nach schriftlicher und
verbindlicher Anmeldung über den zuständigen
Verein/Abteilung bei der Lehrgangsleiterin möglich. – Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Teilnahme nur nach Erhalt einer schriftlichen
Bestätigung durch die Lehrgangsleiterin möglich!
Mit der Teilnahmebestätigung wird eine Informationsschrift für die Eltern, die Heimordnung, ein
Anfahrtsplan und ein Rücklaufzettel “Erklärung
der Eltern“ zugesandt.
Meldeschluss: Die Anmeldungen mit Überweisung
des Beitrages werden bis spätestens 05.07.2008
erbeten.
Die sieben U13-Talente aus Baden-Württemberg.
Am Sonntag wurde unter der Leitung von Matthias Hütten das Spiel im Vorderfeld und am Netz
geübt, zunächst mit Ballzuwurf, dann mit zusätzlichen Laufwegen, mal mit Heben, mal mit
Schneiden am Netz. Den Abschluss bildete dann
der Multistage-Fitnesstest.
Fazit aus BaWü-Sicht: Jonas Burger und Mirko
Kopf gehören zu den vier fest nominierten Spielern für die zentrale Sichtung im Mai in Goldbach.
Lukas Burger und Maximilian Schneider stehen
knapp dahinter auf der Warteliste und könnten
nachnominiert werden, wenn sich aus der „Nordsichtung“ nicht genügend gute Spieler anbieten.
Bei unseren Mädchen schaffte es nur Madita Sickinger auf die Warteliste, Lena Reder und Tatjana
Stilz passten nicht in das Wunschbild der DBVTrainer. Da Madita Jahrgang 97 ist, kann sie nächstes Jahr auf eine erneute Teilnahme hoffen und
hat dann sicherlich bessere Chancen. Mit drei
Festnominierten (Alan Erben ist bereits fest für
die zentrale Sichtung nominiert) und drei Spielern auf der Warteliste stellt BaWü in jedem Fall
nach NRW das zweitbeste Team in der Südsichtung und das zeigt immerhin, dass gut gearbeitet
wird, auch wenn es noch viele Baustellen gibt.
Trainerteam, Thomas Focken
Bad min ton fi na le „Ju gend trai niert für
Olym pia“ in Dur mers heim
Badminton
Baden-Württembergischer Badmintonverband, Geschäftsstelle: Monika Kniepert, Oberachener Straße 10b, 77855
Achern, Telefon (07841) 25503, Fax (07841) 7357
Drei Ba Wü-Ta len te
für zen tra le U13-Sich tung no mi niert
Vom 7. bis 9. März fand in Remagen die dezentrale Sichtung Süd für die deutschen U13-Talente statt, an der aus Baden Württemberg sieben
SpielerInnen unter der Betreuung von Verbandstrainer Thomas Focken teilnahmen: Lena Reder,
Tatjana Stilz, Madita Sickinger, Jonas und Lukas
Burger, Maximilian Schneider und Mirko Kopf.
Außerdem dabei: Sechs Teilnehmer aus NRW, vier
aus Hessen, drei aus Bayern und je zwei aus dem
Rheinland und Rheinhessen-Pfalz.
Am Freitagabend stand ein „lockerer Einstieg“
mit einem Laufparcours und parallel dazu dem
Spiel „catch the flag“ auf dem Programm. Anschließend wurde die Motorik in puncto Kraft
und Beweglichkeit mit einigen Übungen getestet.
Am Samstag ging es weiter mit den Themen Footwork/Laufrhythmus mit und ohne Ball, begleitet
von verschiedenen Fitnesstests, die vom DBVJugendtrainer Tobias Grosse erstmalig eingesetzt
wurden. Nachmittags wurde dann endlich Badminton gespielt, und zwar zunächst in 4er-Gruppen, dann weiter in einem 8er-k.o.-Feld mit Ausspielen aller Plätze (hier kam Lena Reder ins Finale
und Lukas und Jonas Burger spielten um Platz 3+4).
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Ende März fand in Durmersheim im Zusammenwirken mit dem ausrichtenden Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, dem ein besonderer Dank
gilt, das Badmintonfinale „Jugend trainiert für
Olympia“ auf Regierungspräsidiumsebene (Karlsruhe) statt. Acht Wettkampfklassen wurden auf
zehn Spielfeldern reibungslos und in gewohnt
sportlich fairer Art und Weise ausgespielt. Die Erstplatzierten der einzelnen Wettkämpfe (mit Ausnahme des WK III Mädchen – der Wettbewerb
endet auf RP-Ebene) konnten sich für das Landesfinale am 6. und 7. Mai in Tauberbischofsheim
qualifizieren. Die Ergebnisse:
Wettkampf I gemischte Mannschaften:
1. Eichendorff-Gymnasium Ettlingen
2. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach
3. Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim
Wettkampf I beliebige Mannschaften:
1. W.-Hausenstein-Gymnasium Durmersheim
2. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach
3. Abt-Bessel-Realschule Buchen
Wettkampf II gemischte Mannschaften:
1. Goethe-Gymnasium Karlsruhe
2. Schiller-Gymnasium Pforzheim
3. Pestalozzi-Realschule Mosbach
Wettkampf II beliebige Mannschaften:
1. Hebel-Gymnasium Schwetzingen
2. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach 1
3. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach 2
4. Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim
Wettkampf III gemischte Mannschaften:
1. Pestalozzi-Realschule Mosbach
2. Maria von Linden-Gymnasium Calw
Wettkampf III beliebige Mannschaften:
1. W.-Hausenstein-Gymnasium
Durmersheim
2. Bonhoeffer-Realschule Weinheim
3. Internationale Gesamtschule Heidelberg
4. Schiller-Gymnasium Pforzheim
Wettkampf III Mädchen:
1. Friedrich-Realschule Weinheim
Wettkampf IV beliebige Mannschaften:
1. Bonhoeffer-Realschule Weinheim
2. Pestalozzi-Realschule Mosbach
3. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach
Wettkampf IV Mädchen:
1. Bergstraßen Gymnasium Hemsbach
2. Schiller-Gymnasium Pforzheim
3. Pestalozzi-Realschule Mosbach
Günter Ferkl
FACHVERBÄNDE
Aikido
Behinderten- und
Rehabilitationssport
Badischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband
e.V., Geschäftsstelle: Mühlstraße 68, 76532 Baden-Baden,
Telefon (07221) 396180, Fax (07221) 3961818, E-Mail:
bbs@bbsbaden.de, Internet: www.bbsbaden.de
Ba d. Mei ster schaft 2008 im Hal len-Boc cia
Wann? 12.07.2008 ab 10 Uhr
Wo? Hans-Michel-Halle im Sportcenter Hüttenfelderstraße in Hemsbach
Veranstalter: BBS
Ausrichter: BSG Hemsbach
Meldungen an: BBS-Geschäftsstelle
Meldeschluss: 13. Juni 2008
Ba den-Würt tem ber gi sche Fuß ball mei ster schaf ten für Men schen mit ei ner gei sti gen
Be hin de rung
Wann? 26. Juli 2008 ab 09.45 Uhr
Wo? Sportplätze Sandweier, Baden-Baden
Veranstalter: BBS
Ausrichter: TV Sandweier
Meldungen an: BBS-Geschäftsstelle
Meldeschluss: 26. Juni 2008
Die vollständigen Ausschreibungen aller Veranstaltungen können über die BBS-Internetseite www.bbsbaden.de abgerufen oder bei der
BBS-Geschäftsstelle angefordert werden.
Roll stuhl rug by: Re bels aus Karls ru he in
Cham pions Le a gue wei ter un ge schla gen
In Erlangen fand am 5./6. April der dritte Spieltag in der Champions League, im Rollstuhl Rugby statt. Getragen von der Euphorie, den Europacup eine Woche zuvor gewonnen zu haben,
wollten die Rebels aus Karlsruhe zum einen ihrer
Favoritenrolle in der Liga gerecht werden, zum
anderen aber auch noch die eine oder andere
Rechnung begleichen – wie z.B. im ersten Spiel
gegen die Schweizer, gegen die man vor einer
Woche im Gruppenspiel beim Europacup noch
Danke
den Ehrenamtlichen
im Sport.
w w w. e h r e n a m t - i m - s p o r t . d e
SPORT in Baden
29
FACHVERBÄNDE
eine bittere Niederlage hinnehmen musste. Eine
gesunde Aggressivität und eine starke Defensivarbeit der gesamten Mannschaft waren dann der
Schlüssel zum klaren 50:30 Sieg für die Rebels.
Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die starken Finnen, die zu diesem Spieltag ohne Verletzungsausfälle angereist waren und anfangs noch
ganz gut mithielten. Als aber Trainer Hani Al Bawardi die Taktik der Rebels zu einer Zonenverteidigung umgestellt hatte und die Rebels diese nahe
zu perfekt umsetzten, brachen die Finnen immer
mehr ein und verloren am Ende klar mit 48:37.
Beim letzten Spiel dieses Wochenendes mussten
die Rebels gegen den Nachwuchskader “Next
Generation” ran. Leichte Verletzungen bei den
Rebellen führten zu einem munteren Wechselspiel der sechs Rebelsspieler, die aber auf Grund
der Unerfahrenheit des Gegners und der nicht erkennbaren klaren Linie in seiner Taktik keine
Mühe hatten, auch dieses Spiel deutlich mit 54:30
zu gewinnen.
Somit sind die Rebels nach sechs Spielen in der
Champions League weiter ungeschlagen und
zeigen, dass sie dieses Jahr auch den zweiten
größten Vereinstitel im Europäischen Rollstuhlrugby nach Karlsruhe holen wollen.
Der Jugendvorstand des Landesverbandes Motorbootsport Baden-Württemberg.
Motorbootsport
Landesverband Motorbootsport BadenWürttemberg, Präsident: Manfred Gäng,
Raimundstraße 24, 68794 Oberhausen-Rheinhausen, Telefon und Fax
(07254) 8365
Lan des ju gend lei ter sit zung in Mann heim
Judo
Badischer Judo-Verband, Geschäftsstelle: Am Fächerbad 5, 76131 Karlsruhe, Telefon (0721) 32147, Fax
(0721) 9376299, E-Mail: info@badischer-judo-verband.
de, Internet: www.badischer-judo-verband.de
Aus schrei bun gen und Ter mi ne 2008
Sa., 07.06., Kreis NS KVMM U10 in Bühlertal
Sa., 07.06., Kreis MA KVMM U10 in Hemsbach
Sa., 07.06., Kreis BR KVMM U10 in Neustadt
Sa., 07.06., Badenliga Männer, 2. KT in Villingen, Hemsbach, Angelbachtal
Sa., 07.06., Kreis SB KVMM U10 in Konstanz
Sa., 14.06., Deutsche KATA-Meisterschaft 2008
in Wattenscheid
Sa., 14.06., Offene BW EM M U19 + F U19 in
Tiengen
Sa., 14.06., Badische MM der M/Fr U17 in
Schwetzingen
Am 24. Februar trafen sich im Vereinsheim des
Motoryachtclubs Kurpfalz Mannheim die Jugendleiter des Landesverbandes Motorbootsport
Baden-Württemberg zu ihrer jährlichen Sitzung.
In diesem Jahr waren die Gemüter der teilnehmenden Jugendleiter etwas erhitzt, als bekannt
wurde, dass die Termine der Landesmeisterschaft,
der Europa -und Weltmeisterschaft auf ein und
den selben Tag fallen. Darüber wurde heftig diskutiert. Es wurde nach akzeptablen Lösungen gesucht um den betreffenden Teilnehmern einen
Start ermöglichen zu können.
Bei den Wahlen der Vorstandsämter hat sich nur
im Bereich Beisitzer/Technik eine Änderung ergeben. Dieses Amt hatte bisher Peter Haag begleitet, der aus Zeitgründen bedauerlicher Weise nicht
mehr zur Verfügung steht. Neu in das Amt gewählt wurde Alexander Müller vom MCMN Offenau. In ihren Ämtern bestätigt wurden der 2.
Vorsitzende Jürgen Weller vom YC Plochingen
und Beisitzer Jens Kickebusch vom MBC Karlsruhe.
MG
aller Probleme“, so der BDRChef, der sich über steigendes
Interesse am Radsport und einen Rekord bei den Mitgliederzahlen im Spitzenverband
freute. Bei der Dopingproblematik mahnte er eine Versachlichung der Diskussion an.
Ausdrücklich lobte die Berufung eines Anti-Doping-Beauftragten durch den Badischen
Radsport-Verband, der mittlerweile auch vom BDR bei zentralen Maßnahmen eingesetzt
werde: „Seit 2007 führen wir in
allen Nachwuchssparten Präventionsprogramme durch“, ergänzte Scharping seinen Dank
für die Unterstützung im AntiDoping-Kampf durch den Landesverband.
Im Anschluss an die Grußworte durften in der
voll besetzten Schwarzwaldhalle zahlreiche Sportlerinnen und Sportler die Ehrungen des Verbandes für ihre Leistungen bei nationalen und internationalen Meisterschaften entgegennehmen
(siehe Anhang). Für langjährige ehrenamtliche
Tätigkeiten auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene mit der BRV-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet wurden Renate Deckner (Schwetzingen)
und Karl Scherzer (Eichstetten). Herbert Hätty
(Bohlsbach) erhielt die silberne Ehrenmedaille
für seine 19jährige Tätigkeit als Bezirksvorsitzender. Für 20 Jahre Vereinsvorsitz und 35 Jahre als
Vorsitzender des Bezirks Schwarzwald verlieh
der Verband Hubert Obergfell (RV Klengen) die
Ehrenmedaille in Gold. Für 60 Jahre Verbandsmitgliedschaft geehrt wurde zudem Ehrenpräsident Heinz Vogel (Karlsruhe).
Mo., 16.06., Special Olympics in Karlsruhe
Sa., 21.06., Deutsche Meisterschaften ADH
(EM/MM)
Sa., 21.06., Badenliga Männer, 3. KT in Karlsruhe, Bretten, Ettlingen
Sa./So., 28./29.06., IT Sindelfingen
Sa./So., 05./07., IDEM Männer/Frauen in Braunschweig
Er fol ge
Deutsche Einzelmeisterschaften M/F U17
in Schwäbisch Gmünd
-50 kg: 2. Julian Beuchert (TV Mosbach)
-90 kg: 2. Ilja Boyarkin (JC Pforzheim)
-60 kg: 7. Lars Herzel (JSV Würm)
+78 kg: 2. Jasmin Grieshaber (FT Freiburg)
+78 kg: 3. Nadine Frick (BC Karlsruhe)
-44 kg: 5. Claudia Kozma (BC Hemsbach)
-70 kg: 5. Ariane Gertzmann (TV Neuenburg)
BOT Männer U15 in Backnang
-55 kg: 1. Maximilian Häusler (PS Karlsruhe)
-55 kg: 3. Kim Großkinsky (TV Mosbach)
-37 kg: 5. Alexander Leiser (BC Offenburg)
+66 kg: 5. Jens Wiesbaum (JSV Villingen)
U. Braun
30
SPORT in Baden
Radsport
Badischer Radsport-Verband e.V., Geschäftsstelle:
Wirthstraße 7, 79110 Freiburg, Telefon (0761)
8972520, Fax (0761) 8972522, E-Mail: info@
radsport-in-baden.de
Jah res haupt ver samm lung: Per so nel le
Kon ti nu i tät in der Ver bands füh rung
Delegierte aus 86 Vereinen, sowie zahlreiche
Sportler und Ehrengäste waren am Samstag, den
15. März der Einladung des Badischen RadsportVerbandes (BRV) in die Schwarzwaldhalle nach
St. Märgen zur diesjährigen Hauptversammlung
gefolgt. Neben den Berichten aus den verschiedenen Sparten, dem Kassenbericht und den anstehenden Neuwahlen für das Präsidium hatten
die Mitglieder dabei auch über verschiedene Anträge und Satzungsänderungen zu entscheiden. In
Anwesenheit von BDR-Präsident Rudolf Scharping konnten zudem zahlreiche Ehrungen verdienter Sportler und Funktionsträger des BRV vorgenommen werden.
In seinem Grußwort zeigte sich Scharping über
die aktuellsten Entwicklungen optimistisch: „Wir
sind insgesamt auf einem vernünftigen Weg, trotz
BDR-Präsident Rudolf Scharping dankte den BRVVereinen für ihre vielfältigen Leistungen.
Nach teilweise kritischer Auseinandersetzung mit
den vorliegenden Berichten, sowie dem anschließenden Rechenschaftsbericht des Vizepräsidenten für Finanzen, Uwe Nedela (Freiburg) erteilte
die Versammlung dem Präsidium eine einstimmige Entlastung. In einer persönlichen Erklärung
erläuterte Dr. Klaus Schubert (Pforzheim) anschließend die Beweggründe für seinen im Vorfeld angekündigten, aber nicht vollzogenen Abschied vom Amt des Präsidenten und die erneute Kandidatur. Unter der bewährten Wahlleitung
von BRV-Ehrenpräsident Heinz Vogel (Karlsruhe)
wurde er ebenso einstimmig im Amt bestätigt
wie der bisherige Vizepräsident für Kommunikation und Marketing, Hans-Ulrich Wiedmann
(Freiburg). Mehrheitlich wiedergewählt wurden
auch Elvira Windels (Denzlingen) als VizepräsiKARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Fotos: Wiedmann
FACHVERBÄNDE
Championats-Kader. Im C-Kader (Junioren und
Junge Reiter) startet Stephanie Schrumpf aus Neidenstein mit Mahal el Mil.
alle Artikel stb
Rudern
Landesruderverband Baden-Württemberg, Geschäftsstelle: Bernd Kuhn,
Heinrich Emerich Straße 35, 88662 Überlingen, Telefon (07551) 66540,
E-Mail: lrv@lrvbw.de
Deut scher Ru der tag:
Höch ste Aus zeich nung für Bernd Kuhn
Für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz wurden von BRV-Präsident Dr. Klaus Schubert (4.v.l.) ausgezeichnet
(v.l.): Hubert Obergfell, Karl Scherzer, Renate Deckner, Heinz Vogel und Helmut Hätty.
dentin für den Breiten- und Freizeitsport, sowie
Joachim Haist als Referent für Radball/Radpolo.
Einstimmig war das Votum der Mitglieder auch
für den neuer Referenten Bahnradsport, Rolf
Schönecker (Oberhausen), ebenso wie für die bisherigen Referenten Joachim Baier (Straße, Forchheim), Bernd Essert (Frauen, Oberhausen), Christel Oswald-Mossemann (Trial/BMX, Schatthausen)
und Otto Hober (Korso, Neudingen). Als kommissarische Jugendleiterin bestätigte die Versammlung Martina Kern (Merdingen). Für weitere zwei
Jahre bestätigt wurden Kassenprüfer Werner Heidiri (Holzhausen) sowie Heribert Rohrer (Konstanz) als Vorsitzender des Rechtsauschusses.
Abschließend verabschiedeten die Delegierten die
Anti-Doping-Ordnung des Verbandes und eine
Änderung der Gebührenordnung. Zustimmung
fand auch der Antrag auf Umbenennung der
Kreise in Bezirke. Keine Mehrheit fand dagegen
der vom Präsidium vorgelegte Entwurf für eine
Satzungsänderung, nach der die Hauptversammlung künftig nur noch im zweijährigen Turnus
stattfinden sollte. Eine Mehrheit der Anwesenden
plädierte für die Beibehaltung der bestehenden
Regelung mit jährlicher Berichterstattung und
zeitnahen Ehrungen der Sportler bei der Hauptversammlung des BRV.
huw
ten geht vor Ausnahmegenehmigung. Bei dem
Antrag soll auf den Tatbestand des § 1 Abs. 2 (35.
BlmSchV) hingewiesen werden, wonach „überwiegende und unaufschiebbare Interessen Einzelner“ eine Ausnahmegenehmigung erfordern.
Darunter könnten die Fahrten zum Turnierplatz
in Umweltzonen fallen. Mehr zum Thema unter:
www.fndownload.de/newsletter/feinstaub.pdf
Lan des mei ster schaf ten Viel sei tig keit
der Po ny rei ter
Die Vielseitigkeitsreiter haben seit einigen Jahren
am Bodensee wieder eine feste Station. In diesem
Jahr starten die Junioren und Jungen Reiter am
30. April und vom 1. bis 4. Mai 2008 auf dem
Gelände des Gutes Weiherhof in Radolfzell, um
ihre Landesmeister zu ermitteln. Die Ponyreiter
starten auf internationalem Niveau (CCIP*), denn
für sie geht es auch um die Fahrkarte zur Europameisterschaft. Aus allen Teilen Deutschlands
werden deshalb die jungen Sportler mit ihren
tollen Ponys erwartet. Die Junioren und Jungen
Reiter aus Baden-Württemberg starten ebenfalls
in einer internationalen Wertung (CCI*). Für sie
geht es um den Titel des Landesmeister.
In ter na tio na le Mar ba cher Viel sei tig keit
mit Fah ren und Dis tanz ritt
Reiten
Verband der Pferdesportvereine Nordbaden, Geschäftsstelle: Marianne Hoffmann, Paul-GerhardtStraße 46, 76646 Bruchsal, Telefon/Fax (07251)
15329, E-Mail: Info@pferdesport-nordbaden.de
Fein staub-Ver ord nung
be ein flusst Pfer de sport
Viele Gemeinden und Landkreise richten zur Zeit
Umweltzonen zur Reduzierung der hohen Feinstaub-Belastung ein. Plakettenzwang ist die Regel.
Für Fahrzeuge ohne Plakette gilt ein Fahrverbot.
Es drohen ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt
beim Kraftfahrtbundesamtes. Für manchen Pferdesportler, der beispielsweise mit einem älteren
LKW zum Turnier unterwegs ist, kann das zu einem Problem führen. Einen Lösungsansatz bietet
die 35. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes selbst, denn Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht sind
möglich.
Im Anhang 3 für Ausnahmeregelungen sind Pferdesportfahrzeuge nicht explizit aufgeführt, es besteht jedoch die Möglichkeit, eine Tages- oder Einzelausnahmegenehmigung zum Anfahren von
Turnierplätzen innerhalb von Umweltschutzzonen zu beantragen. Die jeweils zuständige Behörde kann im Einzelfall eine Genehmigung erteilen. Erforderlich ist, dass eine Nichtnachrüstbarkeitsbescheinigung vorliegt. Allerdings: NachrüsKARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Der Deutsche Ruderverband (DRV) verlieh Bernd
Kuhn, dem Vorsitzenden des Landesruderverbands
Baden-Württemberg, für sein Engagement im
Rudersport die Plakette für besondere Verdienste.
Die Ehrung mit dieser höchsten Auszeichnung
des DRV nahm dessen Vorsitzender Helmut Griep
beim 58. Deutschen Rudertag in Köln vor.
„Olympia fängt in Marbach an!“ Dieser Slogan
trifft nach vier Jahren wieder zu: Das Frühlingserwachen auf dem Gelände des Haupt- und
Landgestüts Marbach auf der Schwäbischen Alb
läuft vom 9. bis 11. Mai 2008 mit der traditionellen Internationalen Vielseitigkeit und ist gleichzeitig ein Vorbote für die Olympischen Spiele in
China. Die ausgeschriebene CIC***-Wertung der
Vielseitigkeitsreiter mit Dressur, Geländeritt und
Springen dient der Vorbereitungstest für die Olympischen Spiele in Hongkong. Alle deutschen
Olympia-Aspiranten werden ihre Pferde in Marbach satteln. Auch international darf man auf
großen Zuspruch hoffen, denn eingeladen sind
alle der FEI angeschlossenen Nationen. Innerhalb
dieser Prüfung wird außerdem das Championat
der Berufsreiter Vielseitigkeit ausgetragen. Die
Geländeritte finden am Samstag und Sonntag statt.
Parallel dazu findet ein Fahrturnier statt und die
Distanzreiter treffen sich zu ihrem Wettbewerb
über 60 und 100 Kilometer rund ums das Gestüt.
Dis tanz rei ter für Deutsch land
Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei
(DOKR) aktualisierte die Kader für die Distanzreiter. Aus Baden-Württemberg sind folgende Reiter dabei: Melanie Arnold mit Jestime und Sabrina
Arnold mit Madaq und Toni Maccaroni, beide
Reiterinnen sind aus Kirchheim/Teck, sowie Ursula Klingbeil aus Buch mit Khalif starten im
Der DRV würdigt mit der Plakette das jahrzehntelange Engagement Bernd Kuhns als Gründer und
Vorsitzender des Überlinger Ruderclubs Bodan,
als Initiator, Mitbegründer und Vorsitzender des
Landesruderverbands Baden-Württemberg und
die mit mehreren Weltmeisterschaftsmedaillen
und zahlreichen deutschen Meisterschaften sehr
erfolgreiche Trainertätigkeit im Nachwuchsbereich seines Vereins und des Landesruderverbands.
Bernd Kuhn wurde 2002 die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg durch den Ministerpräsidenten des Landes verliehen.
Günter Beck
Sieg fried Kai del neu er DRV-Vor sit zen der
Der Vorsitzende des Deutschen Ruderverbands
(DRV), Helmut Griep, kandidierte nach sieben
Jahren an der Spitze aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Als Nachfolger empfahl er dem
58. Deutschen Rudertag seinen Stellvertreter und
Schatzmeister Siegfried Kaidel aus Schweinfurt.
So wäre es auch gekommen, hätte nicht Dr. Horst
Meyer, Achter-Olympiasieger und erfahrener Sportfunktionär in Spitzenverbänden, seinen Hut in
den Ring geworfen. Zwei Kandidaten für das Amt
des Vorsitzenden, das hatte es seit 1949 nicht mehr
gegeben. Entsprechend groß war der Andrang
von Delegierten der Vereine und Landesruderverbände beim 58. Deutschen Rudertag in den
Messehallen in Köln.
Der Wahlkampf im Vorfeld erreichte zeitweise
bizarre Züge und wurde bis zur letzten Minute
geführt. Nach einer letzten Wahlrede der Kandidaten musste die Mittagspause eingeschoben
werden, was die Spannung hoch hielt. Danach
SPORT in Baden
31
FACHVERBÄNDE
Der neue Vorsitzende Siegfried Kaidel (re.) gratuliert
seinem Vorgänger Helmut Griep zum Ehrenvorsitz.
wurde geheim abgestimmt. Fast eine Stunde dauerte die Auszählung der Stimmen. Dann konnte
die Wahlleitung verkünden, dass Siegfried Kaidel
mit 649 Stimmen zum Vorsitzenden gewählt wurde. Dr. Horst Meyer lag knapp dahinter mit 582
Stimmen. Die weitere Wahl verlief dann einseitig,
da die Kandidaten für die Stellvertreterposten aus
dem Team Meyer ihre Kandidatur zurückzogen.
Alle Vorschläge wurden bestätigt.
Der neue Vorsitzende schlug seinen Vorgänger
Helmut Griep unter dem Jubel der Delegierten
zum Ehrenvorsitzenden vor und übernahm die
Ehrung. Am Vormittag hatte Helmut Griep Prof.
Dr. Hans Lenk und Prof. Dr. Körner mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Aus dem Bereich
des Landesruderverbands Baden-Württemberg
erhielt dessen Vorsitzender, Bernd Kuhn, die Plakette für besondere Verdienste, die höchste Auszeichnung des DRV. Durch die aufwändigen Wahlen konnten nicht alle Sachthemen behandelt
werden. Das soll auf einem außerordentlichen
Rudertag 2009 nachgeholt werden.
Pünktlich bis 18 Uhr hatte der Ehrenvorsitzende
Henrik Lotz das Schlusswort gesprochen und
den Delegierten dringend empfohlen, nach der
polarisierenden Wahl wieder zusammenzufinden. Pünktlichkeit war geboten, da im Rahmen
des 125jährigen Jubiläums abends ein Ball in der
guten Stube Kölns, dem Gürzenich, stattfand.
Am Tag darauf klangen ebenda mit der Festakademie die Jubiläumsfeierlichkeiten rund um den
58. Deutschen Rudertag aus. Vor dem Rudertag
hatten am Donnerstag Tagungen von Vorstand
und Länderrat und ein Empfang im Rathaus Köln
die festlichen Tage eingeläutet. Abends wurde die
Ausstellung „Der Glanz des Sieges“ mit historischen Regattapreisen im Deutschen Sport- und
Olympia Museum eröffnet. Der Freitag war dem
Symposium mit dem Titel „Ein Sportverband
zwischen Trend und Tradition“ in der Deutschen
Sporthochschule gewidmet. Der 59. Deutsche
Rudertag findet 2010 in Schweinfurt statt.
Günter Beck
gänge für die Landeskader D1 bis D4 finden in
der kommenden Saison an den Sportschulen
Steinbach (Baden-Baden) und Ruit (Ostfildern)
statt sowie am Bundesstützpunkt in Baden-Baden.
Die folgende Liste ergänzt die Termine für die
Landeskader mit weiteren Terminen:
26.04.08: U10-Tag, Baden-Baden
01.06.08: GKL-Trainertag, Baden-Baden
05./06.07.08: GKL-Talentsichtung und
Mädchenlehrgang, Baden-Baden
27.07.08: TA-Sitzung (Nominierungssitzung),
Mannheim (noch nicht sicher)
04./05.10.08: D1-3-Kader-Lehrgang,
Sportschule Ruit/Ostfildern
18./19.10.08: D3/4-Kader-Lehrgang, Baden-Baden
25./26.10.08: D1-3-Kader-Lehrgang,
Sportschule Ruit/Ostfildern
13./14.12.08: D1-3-Kader-Lehrgang, Baden-Baden
24./25.01.09: D3/4-Kader-Lehrgang,
Sportschule Ruit/Ostfildern
31.01./01.02.09: D1-3-Kader-Lehrgang,
Sportschule Steinbach/BAD
28.02./01.03.09: D1-3-Kader-Lehrgang,
Sportschule Steinbach/BAD
09./10.05.09: DJEM-Vorbereitungslehrgang,
Baden-Baden
Dr. Markus Keller
Squash
Squash Rackets Landesverband Baden-Württemberg,
Geschäftsstelle: Bismarckstraße 1, 71093 Weil im
Schönbuch, Telefon (07157) 5369415, Fax (07157)
5369419, E-Mail: geschaeftsstelle@squash-bw.de
Über 50 Teil neh mer bei Ba den-Würt tem ber gi schen Ein zel mei ster schaf ten
Am Samstag und Sonntag, den 5. und 6. April,
fanden in der Fitness-Company in Waiblingen die
Baden-Württembergischen Squash-Einzelmeisterschaften statt. Die 52 Teilnehmer in den Feldern Damen, Herren A, Herren B und Senioren
boten ansehnlichen Squashsport auf hohem Niveau. Baden-Württembergische Einzelmeisterin
wurde Corinna Zill vom SC Schorndorf, die über
ihre verletzungsbedingt geschwächte Finalgegnerin Tanja Theurer (BB Pfalzgrafenweiler) 1:9, 9:3,
9:2, 9:0 die Oberhand behielt. Platz drei belegte
Claudia Kull vor Vera Vogel (beide SI Stuttgart).
Erfreulich ist der 5. Platz der U19-Jugendspielerin Marion Storm vom Reutlinger SC, die damit
ihre guten Saisonergebnisse bei den Deutschen
Jugendranglistenturnieren bei den Damen auf
Länderebene bestätigen konnte. Das Seniorenfeld
gewann der deutsch-türkische Altmeister und ehe-
Schach
Badischer Schachverband, Präsident: Fritz Meyer,
Blattmannstraße 6, 77948 Friesenheim, Telefon
(07821) 61170, Fax (07821) 998117
Ter min pla nung im Lei stungs sport
ab ge schlos sen
Die Terminplanung für die kommende Saison
2008/2009 der Gemeinsamen Kommission für
Leistungssport der Schachverbände in BadenWürttemberg (GKL) ist abgeschlossen. Die Lehr-
32
SPORT in Baden
In der Klasse Herren A holte sich der Stuttgarter Bundesligaspieler Manuel Fistonic souverän und ohne Satzverlust den Meistertitel.
maliger Weltranglistenspieler Günal Günsav vom
Fun-Point Gerlingen. Er bezwang im Finale Björn
Lepple aus Pfalzgrafenweiler 9:3, 9:1, 6:9, 9:1. Das
Herren B-Feld gewann Valentin Rapp (SC Nagold)
gegen Michael Ernst (ST Pforzheim).
Die Königsklasse Herren A gewann der Stuttgarter Bundesligaspieler Manuel Fistonic. Er setzte
sich souverän, ohne Satzverlust im gesamten Turnier, im Finale gegen Vereinskollegen Ben Petzold
9:2, 9:0, 9:0 durch. Das kleine Finale um Platz drei
gewann Andreas Crivellin (ST Pforzheim) gegen
Thomas Schroers (SC Wiesloch) 2:9, 9:0, 9:1, 10:9.
Für Fistonic war das Wochenende bestimmt verdiente Erholung vom sonst wohl härteren Trainingsalltag. Rainer Niefer, Geschäftsführer der Fitness-Company, zeigte sich erfreut über die rege
Teilnahme der baden-württembergischen Squasher und blickt voller Tatendrang auf die Ausrichtung weiterer Spitzenevents, wie das kommende Deutsche Jugendranglistenturnier vom 28. bis
30.11.2008.
Tanzsport
Tanzsportverband Baden-Württemberg, Geschäftsstelle: Gudrun Scheible, Paul-Lincke-Straße 2, 70195
Stuttgart, Telefon (0711) 696274
Deut sche Mei ster schaf ten
Haupt grup pe S-La tein
91 Paare standen noch zu Beginn auf der Startliste, 77 traten schließlich an. „Das ist der ganz
normale Schwund“, meinte DTV-Sportwart Michael Eichert, als schließlich klar war, wer denn
nun in Pforzheim starten würde. Mit dem Einstieg der ersten Sternchenpaare stieg das Leistungsniveau an. „Das Feld ist gar nicht so
schlecht, es fehlen allerdings die etablierten guten S-Paare”“ meinte TNW-Sportwart Ivo Münster im Verlauf der Nachmittagsveranstaltung,
„wer hier tanzt sind neue S-Paare, die das Niveau
noch nicht haben.“ Dieses änderte sich deutlich
ab der 46er Runde. Die besten elf Sternchenpaare gaben klar die Richtung an, wohin es im Verlauf des Abends gehen würde.
Anlass zur Motivation gab es genug bei dieser
Meisterschaft. Ein freier Finalplatz und zwei
freie Semifinalplätze mussten neu vergeben werden. Als mögliche Finalkandidaten wurden
mehrere Paare gehandelt. Der am meisten genannte Favorit für die Endrunde war Gennady
Bondarenko/Elena Zverevshikova. Sie gaben
von Anfang an alles und tanzten mit sehr viel
Power von Runde zu Runde. Am Ende fehlten lediglich drei Kreuze zum Erreichen des großen
Ziels. Diese drei Kreuze mehr hatten die neunten des vergangenen Jahres, Massimo Sinato/Tatjana Kuschill. Im Finale selbst tanzten die
beiden absolut befreit auf und erhielten auch die
eine oder andere Fünf in ihrer Wertung. Dies ärgerte die beiden Berliner Andrei Kazlouski/Jana
Ritter, die zwar auch Vieren sahen, aber neben
reichlich Fünfen auch die restlichen sechsten
Plätze. Den Jive konnten sie sogar nur knapp mit
fünf fünften Plätzen für sich entscheiden. Die
Enttäuschung war ihnen anzumerken, denn sie
wollten sicherlich nach vorne angreifen.
Ab Platz fünf nach vorne war das Ergebnis das
Gleiche wie im Vorjahr. Zwar hatten sich die
Berliner Sergey Tatarenko/Viktoria Lischynska
im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gesteigert, aber auch die Dresdner Christoph
Kies/Blanca Ribas Turón hatten die Hände nicht
in den Schoß gelegt. Die zweimaligen Kombiweltmeister zeigten ein grundsolides, sauberes
Latein, das in jeder Phase lesbar und vor allem
wertbar war. Damit konnten sie Tatarenko/Lischynska auf Distanz halten und erneut die
Bronzemedaille ertanzen.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Foto: Dres
BWTV-Ta lent sich tung mit 26 Ath le ten
mular verwenden. Teilnehmende Athleten müssen “sportgesund” sein, d.h. innerhalb des letzten Jahres eine sportärztliche Untersuchung absolviert haben.
Fair sein – fair blei ben!
Ein Eh ren preis für sport li ches Ver hal ten.
FACHVERBÄNDE
Triathlon
Baden-Württembergischer Triathlonverband e.V.,
Geschäftsstelle: Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, Telefon (0711) 28077-350, Fax (0711) 28077353, E-Mail: info@bwtv.de
Vor kurzem fand an der Landessportschule in
Albstadt-Tailfingen die jährliche Talentsichtung
des BWTV statt. Unter der Anleitung der beiden
Landestrainer Lubos Bilek und Peter Mayerlen
demonstrierten 26 junge Triathletinnen und
Triathleten ihr Können. Beide Landestrainer waren erfreut über das Leistungsniveau. Insbesondere im technischen Bereich zeigten die Athleten,
dass in den Vereinen gute Nachwuchsarbeit gemacht wird.
Zum vierten in Folge Deutsche Meister: Jesper Birkehoj/
Anna Kravchenko vom TSC Astoria Karlsruhe.
Im Vorfeld war viel darüber spekuliert worden,
wie wohl das Duell zwischen Timo Kulczak/
Motshegetsi Mabuse und Jesper Birkehoj/Anna
Kravchenko ausgehen würde, nachdem Kulczak/
Mabuse die Landesmeisterschaft nach der Vorrunde verletzt abbrechen mussten. Doch schon
nach der ersten Runde, bei der die beiden Paare
ins Geschehen eingriffen, war klar, dass an diesem
Tag an Birkehoj/Kravchenko kein Weg vorbei gehen würde. Zwar zeigten sich Timo und Motshegetsi hoch motiviert und waren über alle Runden
ein wahrer Blickfang auf der Fläche, doch reichte die Leistung in diesem Turnier nicht aus, um
die Deutschen Meister zu gefährden. Mit allen
Zweien in der Wertung wurden sie klar und verdient Vizemeister. Was Birkehoj/Kravchenko schon
bei der Landesmeisterschaft durchblicken ließen,
zeigten sie in Pforzheim über alle vier Runden
überdeutlich. Eine enorm starke Präsenz verbunden mit einer deutlich verbesserten Technik
unterstrich ihre Dominanz auf der Fläche. Absolut verdient gewannen sie ihren vierten Meistertitel in Folge mit der Bestnote von 45 Einsen. Das
Finalergebnis: 1. Jesper Birkehoj/Anna Kravchenko, TSC Astoria Karlsruhe (5); 2. Timo Kulczak/
Motshegetsi Mabuse, SWC Pforzheim (10); 3.
Christoph Kies/Blanca Ribas Turón, TSC Excelsior Dresden (15); 4. Sergey Tatarenko/Viktoria
Lischynska, Ahorn-Club TSA i. Polizei-SV Berlin
(20); 5. Andrei Kazlouski/Jana Ritter, OTK SchwarzWeiß 1922 im Sportclub Siemensstadt (25); 6.
Massimo Sinato/Tatjana Kuschill, TSC dancepoint e.V., Königsbrunn (30).
Gesamtergebnis auf www.swc-pforzheim.de
Petra Dres
Tauchen
Bron ze ne Eh ren na del
für Si le ne Sieg wart und Oli via See ber
Der Badische Tauchsportverband zeichnete auf
seiner Mitgliederversammlung 2008 Silene Siegwart (TSV Malsch, Shark Mannheim) und Olivia
Seeber 1. TC Freiburg, Shark Mannheim) für den
Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 im UWRugby in Bari mit der Bronzenen Ehrennadel aus.
Beide Sportlerinnen sind schon seit einigen Jahren aktiv und haben in dieser Zeit bereits einige
Deutsche Meistertitel eingesammelt. Die Berufung
ins Nationalteam wurde von beiden durch solide
Leistung und den entsprechenden Erfolg bestätigt.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Foto: Lubos Bilek
Badischer Tauchsportverband, Präsident: Jörg Pleschka,
Zum Seebühl 28, 78315 Radolfzell, Telefon (07732)
911804, Fax (07732) 911804
Ein lang geplantes “Unternehmen” des BWTVJugendreferenten Reimund Mager kann nun aus
der Pipeline kommen. Der Start war ursprünglich
schon für das vergangene Jahr geplant gewesen,
wurde aber durch verschiedene Unwägbarkeiten
vereitelt.
Mit Start der LBS Nachwuchscupsaison in Mengen am 13. April wird erstmals eine Gruppe von
Nachwuchssportlerinnen für ihr besonders faires
Verhalten im Jahr 2007 ausgezeichnet und mit einer Medaille und einem Büchergutschein belohnt werden.
Die Aktion steht unter dem
Motto “Fair sein – fair bleiben!”
und will das Thema ohne mahnenden Zeigefinger in die
Wahrnehmung der jungen
Sportler rücken. Es soll bewusst
gemacht werden, dass fair zu
sein ein Weg ist, der sich immer auszahlt. Sowohl in Bezug
auf den Wettkampf selbst als
auch in Bezug auf die Versuchung der Einnahme leistungs26 junge Triathletinnen und Triathleten zeigten bei der BWTV-Sichtung
steigernder Mittel.
starke Leistungen.
Reimund Mager dazu: “Das
ganze sehe ich auch im Konsens mit der Aktion “High-FiSi grid Mut schel ler ge winnt Ge samt welt cup
ve” der Jugendseite der NADA.” Deren Link wur– An ke Kull mann auf Platz zwei
de vor einigen Wochen auf die Homepage des
BWTV aufgenommen. Mager plant nach eigenen
Sigrid Mutscheller vom Team multisportsnetwork
Angaben im Laufe der Saison die Aktion um eine
aus Aidlingen hat ihre nahezu perfekte Saison im
Art Quiz zu erweitern, um so mit kleinen Preisen
Wintertriathlon durch einen Sieg beim Saisonauch die jugendlichen Geister auf Trab bringen
finale in Mals (Südtirol) mit dem Gewinn des Geund zum Mitmachen anreizen zu können.
samtweltcups gekrönt. Damit gewann die überragende Athletin des Winters nach Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und Deutscher MeisGe lun ge ne Trai nings la ger der BWTV-Ka der
terschaft ihren vierten Titel in dieser Saison. ErMit insgesamt 16 Athleten flog Landestrainer Luneut knapp geschlagen geben musste sich Anke
bos Bilek über Ostern für 13 Tage nach Mallorca
Kullmann von den TF Feuerbach, die sich aber
um dort wieder die Grundlagen (insbesondere auf
als Newcomerin den zweiten Platz im Gesamtdem Rad) für eine erfolgreiche Triathlonsaison
weltcup vor der Österreicherin Karin Wasle sicherzu legen. Mit dabei waren neben 11 D-Kaderathte. Alle Ergebnisse unter www.triathlon.org
leten auch drei Athleten des U23-Kaders, Rouven
Höfflin aus dem C-Kader sowie als “Special-Guest”
Mel dun gen zur DM Nach wuchs in Schluch Top-Team-Athletin Ricarda Lisk, die auf der Sonsee – Mel de for mu lar für BWTV-Ver ei ne
neninsel den nächsten Schritt Richtung Olympische Spiele machte. Das Wetter spielte diesmal
Die Deutschen Triathlonmeisterschaften der Jurichtig gut mit, so dass alle Inhalte wie geplant
gend und Junioren finden dieses Jahr in Badenabsolviert werden konnten und am Ende über 50
Württemberg am Sonntag, 20. Juli in SchluchTrainingsstunden (32 km Schwimmen, 900 km
see statt. Die Meldung zu diesen Meisterschaften
Rad, 70 km Lauf) auf dem Trainingsprotokoll stangeht für alle Athleten aus Baden-Württemberg an
den. Neben Lubos Bilek waren als Betreuer Svendie Geschäftsstelle des BWTV und nicht an den
ja Bazlen, Sebastian Kienle und Physiotherapeut
Ausrichter! Das Meldeformular auf der VeranstalBenjamin Kohl mit dabei.
tungshomepage www.triathlon-schluchsee.de
Die E-Kaderathleten des BWTV trotzten dem
ist nicht für Vereins- oder Athletenmeldungen.
schlechten Wetter in Deutschland und gaben im
Das entsprechende Meldeformular kann auf der
Trainingslager in Heuweiler bei Freiburg richtig
BWTV-Seite rechts in der Spalte zu dieser Meldung
Gas. Insgesamt über 25 Stunden Schwimmen, Radhier heruntergeladen werden. Bitte nur dieses Forfahren, Laufen und Gymnastik
absolvierten die 14- bis 16-jährigen Nachwuchsathleten des
BWTV unter der Leitung von
Landestrainer Peter Mayerlen.
Als Organisator und weiterer Betreuer vor Ort war Martin Tritschler, Talentfördergruppenleiter
vom TNB Malterdingen, mit dabei.
Der D-Kader des BWTV beim
Trainingslager auf Mallorca.
SPORT in Baden
33
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U N S E R E O F F I Z I E L L E N PA R T N E R
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SPORT in Baden
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KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
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BADISCHER FUSSBALLVERBAND
Dass die vielen freiwilligen Helferinnen und
Helfer das eigentliche Fundament des Fußballs darstellen, haben der Deutsche FußballBund und seine 21 Mitgliedsverbände längst
erkannt und bereits im Jahr 1997 die „Aktion
Ehrenamt“ zur Stärkung der ehrenamtlichen
Vereinsarbeit ins Leben gerufen. Jährlich
werden rund 400 Frauen und Männer für ihr
vorbildliches Engagement mit einer Uhr und
einer Urkunde vom DFB ausgezeichnet. Zudem werden die Preisträger zu einem sogenannten „Dankeschön-Wochenende“ eingeladen, das von den drei Fußballverbänden in
Baden-Württemberg gemeinsam ausgerichtet wird. Turnusgemäß war dieses mal der
Württembergische Fußballverband an der
Reihe.
Auf Einladung von bfv, SBFV und wfv waren 31
Ehrenamtspreisträger an einem Wochenende zu
Gast an der Sportschule Ruit in Ostfildern. Auf
dem Programm standen die unglaublich verrückte Dinnershow „Pomp Duck and Circumstance“
in der Alten Luftfracht am Flughafen sowie der
Besuch des Mercedes-Benz-Museums.
Die badischen Preisträger beim "DankeschönWochenende" vor dem Daimler-Museum.
Neun Badener beim
„Dankeschön-Wochenende“
Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Bundesligaspiels zwischen dem VfB Stuttgart und
dem Hamburger SV. Ein besonderes Bonbon war
zudem ein Fototermin mit VfB-Präsident Erwin
Staudt unmittelbar vor dem Anpfiff auf dem Rasen des Gottlieb-Daimler-Stadions. In diesem Zusammenhang konnten die Teilnehmer auch etwas
hinter die Kulissen bei solch einem Großereignis
blicken.
Bei der offiziellen Ehrung am Sonntagvormittag
erhielten die Preisträger aus den Händen der
Landes-Ehrenamtsbeauftragten Peter Barth (Baden), Peter Schmid (Südbaden) und Walter Mäck
(Württemberg) eine Uhr, eine von DFB-Präsident
Dr. Zwanziger unterzeichnete Urkunde und ein
zusätzliches Präsent.
Vom angebotenen Programm waren alle Teilnehmer begeistert und genossen das „DankeschönWochenende“ an dem sie – die sonst für andere
arbeiten und organisieren – verwöhnt wurden.
Aus dem bfv-Bereich gab es 2007 folgende neun
Kreissieger bei der „Aktion Ehrenamt“: Hugo Faul
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
(DJK Unterbalbach), Rolf Reinbold (SV Fortuna
Bretzingen), Harry Huß (SV Dielbach), Willi Schick
(SG Waibstadt), Werner Sommer (FC Bammental), Bernd Mattern (MFC Phönix Mannheim),
Torsten Schillinger (SV Zeutern), Günter Bechtold
(SC Neuburgweier) und Elsbeth Herb (FV Langenalb). Die drei letztgenannten Preisträger wurden
zudem in den „Club der Hundert“ aufgenommen,
wo in diesem Jahr noch der Besuch eines Länderspieles ansteht.
14. Ensinger-Fußball-Freizeit-Camp
Auch in diesem Jahr wird in den Sommerferien das traditionelle Ensinger-Fußball-Freizeit-Camp
angeboten. Vom 4. bis 8. Juni stehen neben Fußballspielen und Techniktrainingseinheiten verschiedene Fußballvariationen wie Beachsoccer, Streetsoccer, Fußballtennis und Vier-gegen-Vier
in der Sportschule Schöneck auf dem Programm. Aber auch viele weitere Freizeitaktivitäten, vom
Schwimmen über Kegeln und Geländespiele bis zum Bunten Abend am Vortag des Camp-Abschlusses sind Garant für eine abwechslungsreiche Woche auf dem Karlsruher Turmberg. Für dieses Camp sind noch Anmeldungen möglich. Infos gibt es bei Doris Kretz in der Geschäftsstelle
des bfv (0721/4090450 oder Mail doris.kretz@badfv.de).
Vorher schon, nämlich in der Woche nach den Pfingstfeiertagen (13. bis 16. Mai), werden sich jeweils 25 Mädchen und Jungen zu Fußball-Trainingscamps in Schöneck treffen. Während das Jungencamp schon seit längerer Zeit ausgebucht ist, gibt es bei den Mädchen noch geringe freie Kapazitäten für zehn- bis 14-jährige Teilnehmerinnen.
FUSSBALL in Baden
35
BADISCHER FUSSBALLVERBAND
Einige der
Mädchen beim
Schnuppertraining des
TSV Steinsfurt
zusammen mit
Mädchen-Auswahltrainerin
Sabine Hartman
(li.) und der bfvMädchenfußballBeauftragten
Daniela
Quintana (re.)
Mädchenfußball weiter
mit deutlichen Zuwachsraten
Der Mädchenfußball hat im Badischen Fußballverband in den letzten Jahren einen enormen Auftrieb erfahren. Auch in der zweiten
Hälfte der Saison 2007/08 hat sich der überaus erfreuliche Trend fortgesetzt. Immer mehr
Mädchen wollen „kicken“, und erfreulicherweise bemühen sich auch immer mehr Vereine, ein Fußballangebot für Mädchen einzurichten. Der Verband unterstützt die Vereine
unter anderem durch eine intensive Betreuung, Schnuppertrainingseinheiten mit der Verbandsauswahltrainerin, die Organisation von
Schnupperturnieren sowie innovative Regelungen im Spielbetrieb.
Das Netz der Mädchenfußball-Mannschaften wird
so immer enger und die Fahrstrecken für die Mädchenmannschaften damit kürzer.
Immer mehr Mannschaften
Beeindruckend ist die Entwicklung im Mädchenspielbetrieb. Gab es im August 2006 87 Mannschaften (in 13 Staffeln), waren es ein Jahr später, also zu Beginn der aktuellen Saison, schon
130 Mannschaften (in 22 Staffeln), ein Zuwachs
von knapp 50% innerhalb eines Jahres! In der
jetzt laufenden Frühjahrsrunde wurden 145 Mannschaften für den Spielbetrieb der B- bis E-Juniorinnen gemeldet, die in 25 Staffeln eingeteilt wurden. Dies ist erneut eine Zunahme um ca. 15%
gegenüber dem Beginn der Herbstsrunde 2007
und um ca. 40% gegenüber dem Frühjahr 2007
– Zuwachsraten, wie sie im Junioren-Fußball
völlig undenkbar sind. Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte war deshalb die Durchführung
des Mädchenfußball-Staffeltages für die Frühjahrsrunde an zwei Tagen erforderlich.
Erstmals konnte bei den B- und C-Juniorinnen
in der Saison 2007/08 jeweils eine Verbandsliga
eingerichtet werden, in der 9-gegen-9 in einer
durchgehenden Saison gespielt wird. Die anderen Mannschaften spielen in Landesligastaffeln
7-gegen-7 und jeweils nur eine Halbsaison. Als
Besonderheit spielt die C-Juniorinnen-Verbandliga eine Saison mit drei Teilen, da beim üblichen
Hin-/Rückrundenmodus zu wenige Spiele zustande gekommen wären. Ein weiteres Novum gibt es
36
FUSSBALL in Baden
seit Saisonbeginn im Odenwald, wo versuchsweise eine A-Juniorinnen-Landesliga-Staffel eingerichtet wurde, um die Mädchen, die aus der BJugend heraus kamen und keine Frauenmannschaft in ihrer Umgebung hatten, nicht zu verlieren. Neu war in diesem Jahr auch, dass bei den
Pokalwettbewerben der B- und C-Juniorinnen die
erste Runde erstmals regional gespielt werden
konnten.
Schnupperturniere
als Vorstufe zum Spielbetrieb
Zusätzlich zum Spielbetrieb werden zwischen
April und Juni 18 Schnupperturniere („Spieltage“)
für E- bis B-Juniorinnen angeboten. Sie sind gedacht als Einstieg für Spielerinnen mit wenig Erfahrung und für inkomplette Mannschaften, die
(noch) nicht am Spielbetrieb teilnehmen können.
Die Anmeldung zu diesen Spieltagen erfolgt für
jede Veranstaltung einzeln. Gespielt wird 5-gegen-5 auf einem altersangepassten Kleinspielfeld
auf 5-m-Tore. Weitere Spielmöglichkeiten für
Mädchenteams gibt es bei den Aktionstagen des
Verbandes.
Mädchenhallenspiele
Auch bei den Hallenspielen gab es eine erfreuliche Zunahme der Teilnahmezahlen. Nach 108
Mannschaften in der letzten Saison nahmen in
diesem Winter 128 Mannschaften teil, eine Steigerung um über 18%. Gespielt wurde an insgesamt 23 Terminen; für jede Mannschaft waren
mindestens drei Spieltage vorgesehen. Die B- und
C-Juniorinnen-Mannschaften konnten zwischen
einer Meisterschafts- und einer Beschäftigungsrunde wählen, bei den D- und E-Juniorinnen gab
es nur eine Beschäftigungsrunde. Für die B-Juniorinnen stand zudem ein Futsal-Wettbewerb auf
dem Programm.
Verbandsunterstützung für Vereine
Der bfv unterstützt seine Vereine bei der Einrichtung von Mädchenfußball-Gruppen durch Beratung und die Bereitstellung von Materialien (Plakate, Handzettel, Aufkleber, Stundenpläne). Darüber hinaus können Vereine zur Bekanntmachung
ihres neuen Mädchenfußball-Angebotes Verbandsauswahltrainerin Sabine Hartmann bzw. eine der Stützpunkttrainerinnen für die Mädchenbereich zu einem Schnuppertraining anfordern.
Erst kürzlich hatte der TSV Steinsfurt solch ein
Schnuppertraining angeboten und am Pfingstmontag sind gleich zwei Schnuppertrainingseinheiten bei der SG Oftersheim geplant, die jetzt
auch in den Mädchenfußball einsteigen will.
Für die im Mädchenfußball tätigen Trainer/innen
und Betreuer/innen bietet der bfv im Herbst eine
besondere Teamleiter-Ausbildung mit Schwerpunkt Mädchenfußball zum Einstieg in die TrainerAusbildung an.
Als besonders hilfreich für die Vereine hat sich
eine sehr intensive Betreuung per E-Mail und
Telefon erwiesen. Weiterhin existieren unter der
Adresse www.badfv.de/jugend eigene Internetseiten des Verbandes zum Mädchenfußball. Ansprechpartner in der Verbandsgeschäftsstelle sind
Abteilungsleiter Klaus-Dieter Lindner (Tel.: 072140904-13, Fax: -23, E-Mail: kd.lindner@badfv.
de), Sachbearbeiter Felix Wiedemann (Tel.: -53,
E-Mail: f.wiedemann@badfv.de) sowie Auswahltrainerin Sabine Hartmann (Tel.: -29, E-Mail:
s.hartmann@badfv.de). Im ehrenamtlichen Bereich konnten inzwischen nach der Wahl von Daniela Quintana im letzten Jahr zur Mädchenfußball-Beauftragten des Verbandes auch in allen
neun Kreisen Beauftragte für den Mädchenfußball installiert werden.
Reichhaltiges Angebot
bei den bfv-Aktionstagen
„Super viel los“ ist in jedem Jahr bei den
beiden großen Aktionstagen zum Saisonabschluss im Juli. In diesem Jahr findet der
Tag des Mädchen- und Jungenfußballs am
6. Juli auf der neuen Platzanlage des FV
Fortuna Kirchfeld in Karlsruhe statt, der Familiensporttag am 20. Juli beim 1. FC Birkenfeld im Kreis Pforzheim. Bei beiden Veranstaltungen gibt es Angebote für Bambini,
F- und E-Junioren/innen. In Neureut kommen noch 5-gegen-5-Turniere für C- und DJuniorinnen hinzu. Höhepunkte sind beim
Jugendaktionstag die Pokalendspiele der
B- und C-Junioren/innen sowie die Endspiele um die Badische D-Junioren-Meisterschaft. Beim Familiensporttag werden die
Wettbewerbe für Kinder durch das Endturnier um den Europa-Park-Cup Männer Ü40
und Frauen Ü17 ergänzt. Mitmach-Aktionen
ergänzen das Programm.
Weitere Informationen zu diesen Aktionstagen sowie zum Schulfußballtag am 4. Juni
in der Sportschule Schöneck und den SeppHerberger-Tagen in den Kreisen Buchen,
Mannheim und Pforzheim gibt es, ebenso
wie die Anmeldeformulare, im Internet unter www.badfv.de/jugend bzw. …/breitensport sowie bei der bfv-Geschäftsstelle (Tel.:
0721-49040-28 o. -13, Mail: info@badfv.de).
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Beim U20-Frauen-Länderpokal des Deutschen
Fußball-Bundes dürfen Spielerinnen der Jahrgänge 1988, 1989, 1990 und 1991 eingesetzt
werden und die Badenerinnen reisten zu diesem überregionalen Sichtungsturnier mit insgesamt neun Akteurinnen des jüngstens Jahrganges an und überraschten angenehm mit
dem vierten Rang.
Einen hervorragenden vierten Rang belegte die Badische Frauen-U20-Auswahl mit ihrem Trainer Jürgen Ehrmann (li.).
Überzeugende Auftritte
der U20-Frauen-Auswahl
Nach dem Auftaktspieltag sah es allerdings keineswegs nach einem solch tollen Erfolg aus, denn
gegen Sachsen-Anhalt gab es eine empfindliche
2:4 Niederlage. Zwar besorgte Sabine Stoller
(1899 Hoffenheim) die Führung, doch schon bis
zur Pause drehte Sachsen-Anhalt beim 1:3 die
Partie und markierte danach sogar den vierten
Treffer, ehe Donata Schilliro (1899 Hoffenheim)
mit dem 2:4 zumindest für Ergebniskosmetik
sorgte. Von nun an lief es jedoch optimal, denn
drei Siege folgten, wozu Hasret Kayikci (TSG HDRohrbach) mit fünf der elf badischen Treffer einen entscheidenden Anteil leistete.
Gegen Hessen münzten die Badenerinnen ihre
Überlegenheit nach dem Wechsel auch in Tore
um: Ein Gewaltschuss von Jana Gramlich (1899
Hoffenheim) bedeutete die Führung und Hasret
Kayikci machte den „Sack“ zu. Nicht den Hauch
einer Gewinnchance besaß danach die Auswahl
von Schleswig-Holstein und wurde von den Ehrmann-Schützlingen regelrecht mit 4:0 vom Platz
„gefegt“. Zweimal Hasret Kayikci, Sabine Stoller
und Christine Schneider (1899 Hoffenheim) trafen hierbei ins Schwarze. Zum Abschluss gegen
den Mittelrhein hatte es die bfv-Elf nochmals mit
einer überaus starken Truppe zu tun, sodass der
0:1 Rückstand die logische Folge war. Den ersten
Konter konnte Torjägerin Hasret Kayikci zum Ausgleich verwerten und bis zur Pause besorgte Donata Schilliro gar die Führung. Bange Minute gab
es nochmals in der ersten Phase des zweiten
Durchgangs doch erneut Hasret Kayikci machte
mit dem 3:1 alles klar.
Insgesamt ein Trio spielte sich in die Notizbücher
der DFB-Trainerinnen und zwar Christine Schneider (1899 Hoffenheim) vom Jahrgang 1990 und
Hasret Kayikci (TSG HD-Rohrbach) sowie Sabine
Stoller (1899 Hoffenheim) vom Jahrgang 1991.
Endstand: 1. Württemberg 11:2 Tore/8 Punkte,
2. Westfalen 8:4/7, 3. Saarland 6:2/7, 4. Baden
11:5/6, 5. DFB-U16-Auswahl 14:1/5, 6. Brandenburg 5:3/5, 7. Thüringen 3:2/5, 8. Niederrhein
10:6/4, 9. Bayern 9:5/4, 10. Mittelrhein 7:7/4,
11. Hamburg 6:7/4, 12. Hessen 4:5/4, 13. Berlin 2:4/4, 14. Sachsen-Anhalt 5:13/4, 15. Südwest 5:5/3, 16. Schleswig-Holstein 3:6/3, 17.
Mecklenburg-Vorpommern 3:7/3, 18. Rheinland
2:4/2, 19. Sachsen 0:2/2, 20. Südbaden 2:5/2,
21. Niedersachsen 4:9/2, 22. Bremen 0:16/0.
Ehrung für sieben Spielerinnen
Sieben Spielerinnen der U20-Auswahl konnten sich nicht nur über einen hervorragenden vierten
Rang, sondern auch über eine Ehrung wegen zehn, 20 oder 30 Auswahlbegegnungen freuen.
Mit der bronzenen Spielerehrung für mindestens zehn Partien in den bfv-Farben wurde Stephanie Krauth vom KSC ausgezeichnet. Mindestens 20 Begegnungen für Baden absolvierten Jana
Gramlich, Jessica Hafke, Veronika Hafke, Christine Schneider (alle 1899 Hoffenheim) und Stefanie Schäfer (ASV Hagsfeld). Frauenreferentin Anja Mathis konnte hierfür die silberne Spielerehrennadel an dieses Quintett vergeben. Bereits auf 35 Einsätze in der Frauenauswahl brachte es
Spielführerin Corinna Beuthner (ASV Hagsfeld), um dafür die goldene und damit zugleich auch
höchste Auszeichnung zu erhalten. Anja Mathias bedankte sich bei den Geehrten und der Mannschaft für den tadellosen Auftritt innerhalb und außerhalb des Spielfeldes beim Länderpokal und
gab gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, „dass alle Spielerinnen in Vereinen unseres Verbandes
bleiben mögen, denn dann werden wir beim U20-Länderpokal in den nächsten Jahren noch für
die eine oder andere Überraschung sorgen“.
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
Die Aktion
DFB-Mobil
geht weiter.
Ab Mai 2008 sucht
der bfv eine/n
DFB-MobilKoordinator/in
BADISCHER FUSSBALLVERBAND
Ein weiteres Quintett ist vom Jahrgang 1990.
„Dies ist ein Team mit Zukunft, sofern alle in Baden bleiben“ urteilt Frauentrainer Jürgen Ehrmann, der der Mannschaft eine unglaubliche
Teamleistung attestierte. Gewonnen wurde der
Frauen-Länderpokal von Württemberg mit acht
Punkten vor Westfalen, Saarland (jeweils sieben)
sowie Baden mit sechs Zählern.
auf der Basis eines 400-Euro-Vertrages.
Hauptaufgabe ist die Koordination der DFBMobil-Einsätze in Vereinen (Absprachen mit
Vereinen, Teamern, Experten) die Erstellung
von Berichten sowie die Mitarbeit bei der
Schulung der Teamer und der Weiterentwicklung der Konzeption. Erwartet werden
eine Beziehung zum Fußball, gute kommunikative Fähigkeiten sowie die gute Kenntnisse der Microsoft-Office-Programme.
Interessenten schicken eine kurze schriftliche Bewerbung an kd.lindner@badfv.de.
Auskünfte gibt es unter 0721-40904-13.
DFB-U15-Mädchen-Länderpokal
Der 18. DFB-U15-Mädchenländerpokal geht
vom 1. bis 5. Mai in der Sportschule Wedau
in Duisburg über die Bühne, wobei sich die
Badische Auswahl derzeit in der Vorbereitung befindet. Das Team weilte zuletzt im
Rheinland, um nunmehr noch in Schöneck
mit dem Südwesten gemeinsam zu testen.
In Wedau treffen die Badenerinnen am 1. Mai
auf Berlin. Zudem spielen Hamburg – Thüringen, Niederrhein – Brandenburg, Rheinland – Bayern, Schleswig-Holstein – Bremen,
Hessen – Südbaden, Mittelrhein – Saarland,
Sachsen-Anhalt – Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen – Niedersachsen, Württemberg I – Westfalen sowie Südwest – Württemberg II. In den folgenden vier Tagen
besitzt jedes Teams nochmals jeweils eine
Begegnung pro Tag. Als Titelverteidiger kann
Württemberg mit zwei Mannschaften an
dem Sichtungsturnier teilnehmen.
FUSSBALL in Baden
37
BADISCHER FUSSBALLVERBAND
Spielberichtsbogen ab 2008/09
wieder mit Geburtsdatum
Änderungen in der bfv-Spielordnung machen ab der Saison 2008/09 im Herren- und Frauenbereich auch eine geringfügige Umgestaltung des Spielberichtsbogens erforderlich, der für jede Begegnung von den beiden gegnerischen Vereinen ausgefüllt werden muss. Bislang stand hinter dem
Namen der Spieler/in auch noch die Passnummer. Ab der neuen Saison entfällt diese Passnummer und genau wie beim Nachwuchs muss dann wieder das Geburtsdatum eingetragen werden.
Da U23-Spieler nach einem Einsatz in einer oberen Mannschaft für untere Mannschaften nicht
mehr gesperrt sind und auch das Aktivenspielrecht für A-Junioren auf dem Spielerpass eingetragen sein muss, ist das Geburtsdatum dringend erforderlich. „Letztendlich muss die gegnerische
Mannschaft zumindest die Möglichkeit einer Überprüfung besitzen, ob es sich um U23- oder AJuniorenspieler handelt“, erläutert Ronny Zimmermann, diese Änderung ab dem 1. Juli 2008.
Europa-Park-Wettbewerbe
In Kooperation mit dem Europa-Park Rust werden
ein Ü40-Cup und ein Ü17-Frauen-Cup in den
Monaten Mai, Juni und Juli angeboten.
Der Ü40-Cup ist für alle Vereinsgruppen offen.
Darüber hinaus können sich die Mannschaften
über diesen Cup für die Baden-Württembergische
Ü40-Meisterschaft auf Kleinfeld qualifizieren.
Teilnahmeberechtigt sind Spieler des Jahrganges
1968 und älter, die in einem Verein des badischen, württembergischen oder südbadischen
Fußballverbandes Mitglied sind und ein Spielrecht
besitzen. Gespielt wird auf Kleinfeld mit Mannschaften von jeweils sechs Akteuren. Insgesamt
werden drei Qualifikationsturniere angeboten und
zwar am 17. Mai beim FC Neckarzimmern, am
23. Mai beim Leimen und am 7. Juni bei der SpVgg
Conweiler-Schwann. Das Endturnier für den Europa-Park-Ü40-Cup findet beim Familiensporttag am 20. Juli beim 1. FC Birkenfeld statt. Die
Baden-Württembergische Ü40-Meisterschaft wird
am 13. September im Bereich des Südbadischen
Fußballverbandes vergeben.
Zudem wird erneut der Europa-Park-Ü17-Frauen-Cup ausgetragen mit zwei Qualifikationsturnieren am 7. Juni beim TSV Meckesheim und am
21. Juni beim 1. FC Nussbaum. Teilnahmeberechtigt sind Spielerinnen des Jahrganges 1991
und älter. Es können sich auch außerhalb des Vereins stehende Gruppierungen an diesem Wettbewerb beteiligen. Die Spiele werden auf Klein-
feld mit Siebenermannschaften ausgetragen.
Auch dieses Endturnier geht am 20. Juli in Birkenfeld über die Bühne.
Nähere Informationen gibt es über die Geschäftsstelle in der Sportschule Schöneck (Alexandra
Grein 0721/4090428 oder alexandra.grein@
badfv.de).
Freie Plätze bei
Aus- und Fortbildungen
Vor den Sommerferien stehen im Lehrgangsprogramm noch drei Fortbildungen für C-Trainer und
Fachübungsleiter in Schöneck, bei denen noch
Plätze frei sind. Die Termine: 28./30. Mai angriffstaktische Konzepte, 9./11. Juni Torwarttraining,
28./30. Juli Kommunikation und Mannschaftsführung. Auch im Grundlehrgang für die C-Trainer-Ausbildung (Voraussetzung: Teamleiter-Zertifikat), der vom 9./13. Juni in Schöneck angeboten wird, sind noch einige Plätze frei. Bei erfolgreichem Abschluss dieses Lehrgangs können die
Teilnehmer im Juli (oder November) gleich den
Aufbaukurs absolvieren und die Ausbildung im
Januar 2009 mit der Prüfung abschließen.
Informationen zu den vielfältigen Qualifizierungsmaßnahmen gibt es im Internet unter www.
badfv.de/qualifizierung und bei der Geschäftsstelle unter Telefon 0721/40904-21 oder E-Mail:
ursula.spranz@badfv.de).
Kreispokal um Hoepfner-Cup
In den Fußballkreisen Sinsheim und Karlsruhe ist
der Hoepfner-Cup im Halbfinale angekommen.
Beim Sinsheimer Kreispokal stehen sich TSV Neckarbeischofsheim – SV Sinsheim und FVS Sulzfeld – TSV Waldangelloch am Mittwoch, 30. April
um 18.30 Uhr gegenüber. Das Finale wird am Mittwoch, 21. Mai ausgetragen. Ebenso am Mittwoch, 30. April (18.15 Uhr) kommt es im Karlsruher Kreispokal um den Hoepfner-Cup FV zu den
Begegnungen Wössingen – FC Busenbach und
SV Langensteinbach – Sportfreunde Forchheim.
Der Endspieltermin muss erst noch vereinbart
werden.
Fußballtermine im Mai
in der Sportschule
2./4.
2./4.
10./12.
13./16.
16./18.
16./18.
19./23.
23./25.
28./30.
30./1.6.
30./1.6.
31./1.6.
Teamleiterlehrgang
Trainingsaufenthalt VfB Sennfeld
und SV Aglasterhausen
Pfingsten, Sportschule geschlossen
Jungen- / Mädchen-Ensinger-Camp
Teamleiterlehrgang
Trainingsaufenthalt SG Hemsbach,
FC Berghausen, VfB Wiesloch
Trainingsaufenthalt FC Germ. Singen
und 1. FC Nussbaum
Trainingsaufenthalt SC Käfertal
und FVgg Neudorf
C-Lizenz-Fortbildung Fußball
Teamleiterlehrgang
Trainingsaufenthalt SG Dielheim
und SpVgg Wallstadt
SR-Beobachter Lehrgang
Jubilare im Mai
01.5.48: Friedrich Auerbach (Elztal-Neckarburken), Spruchkammervorsitzender
im Fußballkreis Mosbach
18.5.48: Helmut Braun (Stettfeld), Mitglied
im Spielausschuss und stellvertretender Kreisvorsitzender Bruchsal
29.5.48: Joachim Mellinger (Walldürn),
Verbandsrevisor
Herzlichen Glückwunsch!
Mit dem auf dem Bild genannten Motto
„Gewaltfrei und respektvoll im Stadion“
wurde am letzten März-Wochenende
zusammen mit den Vereinen eine Aktion gegen
Diskriminierung und Rassismus durchgeführt.
„Als Sportart Nummer eins in Deutschland hat
der Fußball Vorbildcharakter und wird nicht nur
an der Leistung seiner Nationalmannschaft,
sondern auch am Verhalten der Akteure und
Zuschauer Woche für Woche auf den Fußballfeldern
gemessen“, mahnt Präsident Ronny Zimmermann,
„dass Respekt und Toleranz auf und rund ums
Spielfeld eine große Rolle spielen“.
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FUSSBALL in Baden
KARLSRUHE // APRIL 2008 // NR. 4
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