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Gesund ernähren – aber wie? - Spar

EinbettenHerunterladen
unter
uns
Ausgabe 110 · Juni 2011
www.spar-undbauverein.de
Mitgliederzeitschrift der Spar- und Bauverein eG, Hannover
Bauernmärkte in Hannover
und Umgebung:
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So
Seite 30
Gesund ernähren –
aber wie?
ab Seite 22
Vertreterversammlung – Seite 6
Neuer Mietertreff – Seite 16
SERVICE
STATION
Wir sind Ihre Ansprechpartner:
Allgemeine Informationen,
Hinweise, Reparaturmeldungen
Info-Point
Telefax
Wasserrohrbruch?
Handwerker-Notdienst
rund um die Uhr
Tel. (0511) 9114- 611
Sie wollen umziehen?
9114 - 0
9114 - 199
Ricklingen, Oberricklingen,
Wettbergen, Linden-Nord, Limmer,
Davenstedt, Badenstedt
Vorstand
Stadtteilbüro Oberricklingen
Wallensteinstr. 102A,
30459 Hannover
Sekretariat
Mit Rat und Tat!
Udo Frommann.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -181
Reiner Fulst .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -153
Heinz Wensing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -154
Wohnung gesucht??
Wir helfen Ihnen unter
www.dietollewohnung.de
oder Tel. (0511) 9114 - 0
Ausgezeichnet wohnen!
Zertifizierter Wohnkomfort
Informieren Sie sich bei
Imke Sperling, Tel. (0511) 9114 - 166
Die passende Wohnung!
Wohnraumanpassung beim
Spar- und Bauverein
Informieren Sie sich bei
Petra Fahl, Tel. (0511) 9114 - 165
Gästewohnung!
... in der Bebelstraße 11 in
Ricklingen. Reservierungen bei
Martina Osaj, WBT 1,
Tel. (0511) 9114 - 310
MieterReisen
Exklusiv für unsere Mieter:
super günstige Urlaubsreisen
Infos unter
www.spar-undbauverein.de
Wohnen + Wohlfühlen!
Wohnservice in Vahrenwald
Jahnplatz
Tel. (0511) 9114 - 811
Treffpunkte + Ehrenamt
Petra Fahl, Tel. (0511) 9114 - 165
Wenn wir nicht mehr weiterhelfen können:
Polizeinotruf 110
Feuerwehr 112
WohnBetreuungsTeam 1
Ellen Hildebrandt
Carina Percev
Kerstin Snell
Der Umzugsservice greift Ihnen
unter die Arme –
rufen Sie unseren InfoPoint an!
Tel. (0511) 9114 - 0
Pluspunkt-Büros
Limmer, Tel. (0511) 215 3 729
Vahrenwald, Tel. (0511) 350 2 161
Fragen zum Mietvertrag, Mietkonto,
Nebenkostenabrechnung, Reparaturmeldungen, Hausgemeinschaft
Michaela Gelfert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -151
Beatrix Hartmann. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -152
Martina Osaj (Ass.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -310
Andreas Bußmann. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -311
Vorstand
(Teamleitung)
Vermietung
WohnBetreuungsTeam 2
Sie suchen eine Wohnung? Wir helfen!
Ulrike David (Teamleitung).. . . . . . . . . . -201
Christine Grupe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -204
Kerstin Schaper. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -205
Eike Scharnhorst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -202
Technisches BackOffice
Bau- u. Modernisierungsdurchführung
Norbert Basner.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -162
Klaus Dassow.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -164
Herbert Paselk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -168
Christian Swoboda.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -167
Modernisierungs-/Sanierungsplanung
Hannelore Ehrhorn-Kemmling.. . -163
Petra Fahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -165
Imke Sperling.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -166
Marketing/
Öffentlichkeitsarbeit
Petra Lips.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -141
Spareinrichtung
Karin Meyer.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -312
Ulrich Müller.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -313
Gisela Heinemann .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -315
Vahrenwald
Stadtteilbüro Vahrenwald
Helmholtzstr. 10, 30165 Hannover
Christina Wislag (Ass.). . . . . . . . . . . . . . . . -340
Andreas Wurm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -345
(Teamleitung)
Nadine Jacob.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -341
Daniela Trebeck.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -342
Ingo Bärtling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -344
WohnBetreuungsTeam 3
Nordstadt, Südstadt, Buchholz,
List, Döhren, Kronsberg
Hauptgebäude,
Arndtstr. 5, 30167 Hannover, 1. OG
Rosemarie Flick (Ass.) . . . . . . . . . . . . . . . . . -330
Claudia Meyer .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -332
(Teamleitung)
Maike Schaper. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -331
Pluspunkte + Wohnservice
(Abteilungsleiter)
Wohnservice Vahrenwald
-330
Pluspunkt Vahrenwald 350 21 61
Pluspunkt Limmer
215 37 29
– Telefax
215 37 30
Gabriele Ide, Stefanie Lakisa,
Gisela Märtens, Susanne Maina,
Ramona Mucke-Rabe, Ralf Kues,
Steffi Rohde, Jörg Wesemann,
Barbara Wilkening
Service-Nr. - 118 oder - 120
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 8.30 – 12.30 Uhr,
Mi 14.00 – 17.30 Uhr.
Zusätzliche Sprechstunden Sparabteilung
und Vermietung: Mo, Di, Do 14.00 – 15.30 Uhr.
Alle Fragen rund ums Sparen
Axel Mour . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -101
Alle aufgeführten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch per E-Mail erreichbar:
1. Buchstabe Vorname.Nachname @spar-undbauverein.de
Beispiel: Kerstin Snell: k.snell@spar-undbauverein.de
Umlaute ä, ö, ü sind mit ae, oe, ue zu schreiben, bei Vornamen nur der erste Buchstabe.
Beispiel: u.mueller
Editorial
An unsere Mitglieder
„Hannover-Visionen
mit Augenmaß”
Liebe Mitglieder des Spar- und Bauvereins,
in dieser Ausgabe erfahren Sie, dass sich unsere
Genossenschaft eine neue Unternehmensstrategie gegeben hat. Dieser langfristige Maßnahmenfahrplan zeigt zwei Dinge: Wir überlassen nichts
dem Zufall und wir sind optimistisch für die
Zukunft des Spar- und Bauvereins und für die
Lebensqualität unserer Stadt.
Im Prognos „Zukunftsatlas 2009” liegt Hannover
unter mehr als 400 Städten/Kreisen auf Platz 7 in
der Bewertung „Regionen mit den besten Zukunftschancen”. Auch als Einzelhandelsstandort zählt
Hannover zu den begehrtesten Großstädten
(Jones Lang SaSalle). Und laut „Städtebarometer”
von Ernst & Young besitzt Hannover Top-Standortbedingungen für Unternehmen. Die Stadt liegt
unter 20 Großstädten auf Platz 2 hinter München.
Gleichzeitig wird auch das Wohnen in Hannover
attraktiver. In Citynähe und in Stadtteilen bester
Lage und Verkehrsanbindung entstehen neue
Wohnquartiere, vielfach durch Stadtumbau oder
durch nachverdichtetes Bauen. Der Spar- und
Bauverein ist Teil dieses Prozesses. Wir haben
Wohnungsbestände in zentralen Lagen, sind
kompetenter Gesprächspartner im Stadtentwicklungskonzept Hannover City 2020+ und wir investieren in Neubau. Im Mai feierten wir Richtfest für
ein modernes Senioren-Stadthaus in Ricklingen,
kurzfristig beginnt der Bau von Familienreihenhäusern in Oberricklingen sowie der Bau von
13 Wohnungen in der Nordstadt.
Zu unseren Zielen in den nächsten Jahren gehört
ein stetiges Unternehmenswachstum durch den
Neubau oder den Erwerb von Wohnungen. Nach
jüngsten Vorhersagen wird die Einwohnerzahl
Hannovers wachsen. Vor allem junge Menschen
zieht es in die Großstadt. Hier lässt sich leben und
arbeiten. Und sie bleiben, wenn Kinder kommen.
Der Verband der Wohnungswirtschaft (vdw) geht
in seiner jüngsten Studie davon aus, dass die
Bevölkerung Hannovers bis 2025 um mindestens
zwei Prozent zunehmen wird. Außerdem verringert sich die durchschnittliche Haushaltsgröße
weiter. Schon jetzt leben statistisch in jeder Wohnung Hannovers nur 1,87 Personen – nirgends
in Niedersachsen gibt es mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte. Für den Wohnungsmarkt bringt
diese Entwicklung mindestens bis 2025 einen
leichten Nachfrageüberhang, insbesondere bei
kleinen Wohnungen. Unser Wachstumsziel ist
also eine Vision mit Augenmaß.
Neben den Vorteilen, die Hannover im nationalen Wettbewerb mit anderen Metropolen besitzt,
verfügt unsere Genossenschaft über einen starken Wettbewerbsvorteil im örtlichen Wohnungsmarkt. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung
berichtete am 26. April von einem regen Zulauf
für die Mieterschutzorganisationen der Stadt, wie
es ihn seit der Wohnungsnot Anfang der 90erJahre nicht mehr gegeben habe. Die meisten
Mieter suchten Hilfe, weil Vermieter Mängel an
den Wohnungen nicht beseitigen. Die Mängel
seien keine Einzelfälle, sondern eher Zeichen
eines systematischen Dauerzustands.
Für uns als Genossenschaft ist das eine Chance
mehr, auf die „Soziale Stadtrendite” zu setzen.
Hohe Modernisierungsinvestitionen, sozialer Service, die Förderung von Nachbarschaften, Sicherheit und absolute Mieterorientierung bleiben in
den kommenden Jahren unsere obersten Ziele.
Wir wünschen Ihnen einen heiteren Sommer und
laden Sie herzlich ein, uns auf unserem Sommerfest am 24. Juni zu besuchen.
Udo Frommann
Reiner Fulst
Heinz Wensing
3
Inhalt
Ausgabe 110 · Juni 2011
6
Seite
12
3 Editorial


Infos für Mitglieder
6 Vertreterversammlung
7 Bericht Aufsichtsrat
8 Unternehmensstrategie
9 Jahresabschluss

Sparen
10 Mietkautionsmanagement

11 Richtfest in Ricklingen
TREFF PUNKT
  PUNKT
12 Rauchmelder für alle Mieter
TREFF
LIMMER
22
Wohnen
VAHRENWALD
14 Ein
Logo für alle Treffpunkte
15 Der Spieletreff in Limmer lebt
von den Ehrenamtlichen
  16 Neuer Mietertreff in Ricklingen
17 Das Geschäftsleben rund um
den Friedrich-Ebert-Platz
20 Neu gestaltete Außenanlagen
in Vahrenwald
TREFF PUNKT
TREFF PUNKT
BR~GGEMANNHOF
 Titel
RICKLINGEN
30
16
NACHBARN
Impressum unter
uns
Konzept, Satz und Layout:
F~RNACHBARN
Jott & Pee Marketing
Mitgliederzeitschrift
des Spar- und Bauvereins
Herausgeber:
Der Vorstand der
Spar- und Bauverein eG
Arndtstraße 5, 30167 Hannover,
Telefon (0511) 9114-0
Telefax (0511) 9114-199
www.spar-undbauverein.de
Erscheinungsweise:
4 x jährlich, 40. Jahrgang
Auflage: 19.000 Exemplare
Anzeigen:
Es gilt die Anzeigenpreisliste
vom 1.10.2010
Vertrieb:
Die „unter uns” wird unentgeltlich
an die Mitglieder des Spar- und
Bauvereins abgegeben. Nachdruck
und Vervielfältigung nur mit
Genehmigung des Vorstands.
Kommunikation Werbung GmbH
Röselerstraße 1 · 30159 Hannover
Telefon (0511) 538 398-0
Telefax (0511) 538 398-22
e-mail: unteruns@jottundpee.de
www.jottundpee.de
Fotos:
Thomas Engelbrecht,
Holger Hütte, Petra Lips,
Imke Sperling,
Roland Justynowicz,
www.wolfcenter.de,
www.florafarm.de,
fotolia.de, iStockphoto.com,
eigenes Archiv
  22 Gesund ernähren: Bauernmärkte
in Hannover und Umgebung
Redaktion:
Albrecht Buchheister (buc)
Andreas Bußmann (bu)
Gaetano Diester (di)
Thomas Engelbrecht (te)
Petra Fahl (fa)
Udo Frommann (fro)
Reiner Fulst (fu)
Uwe Jahns (ja)
Petra Lips (li)
Axel Mour (mo)
Antje Winzer (wi)
Caro Antonia Wulf (wu)
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over zu
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UBC
Seite
36

Besser Leben
29 Umgang mit Telefonwerbung


Unter uns
30 Sommerfest in der Arndtstraße
31 Mitgliederfahrt zu Flora-Farm und Wolfcenter
32 Alle Vögel sind schon da
Neuer Fahrradraum im Moorkamp
33 Glückwünsche
34 Azubis bauen Solarflitzer
36 Die Jugendarbeit des UBC Hannover
Verlosung: 3 Jahresmitgliedschaften für
den UBC Hannover zu gewinnen

Leben in Hannover
38 Terminkalender: Was ist los in Ihrem Stadtteil?
39 Da biste platt: Plattdeutsch sprechen leicht gemacht
Kalle ist Kioskbetreiber in Vahrenwald. Unser Mieter
Bernhard (alle nennen ihn nur Berni) nimmt bei
Kalle gern einen Pott Milchkaffee, redet über Gott
und die Welt, das Leben im Allgemeinen und das
Wohnen beim Spar- und Bauverein im Besonderen:
„Mensch Berni, du strahlst ja so!“
„Die Roten spielen ja auch
Europa-Liga.“
„Na, hoffentlich übersteht 96
das Play-off.“
„Da mach’ dir mal keine Sorgen,
Kalle. Aber ich hab’ ein anderes
Problem: Ich hab’ alle Vereinsfahnen der Bundesliga an der
Wand, aber wie komm’ ich an europäische Fahnen.“
„Was sagt eigentlich deine Frau, wenn du so viele
Staubfänger aufhängst?“
„Als dein Kumpel schlag ich dir ein Geschäft vor, Kalle.“
„Schieß los.“
„Du mit deinen internationalen Handelsbeziehungen
kommst doch ganz bestimmt an die Fahnen von
Sheriff Tiraspol und Metalist Charkiw.“
„Klingt ja nach verdammt bleihaltiger Luft.“
„Das sind die Teams aus Moldawien und der Ukraine,
die letztes Jahr Europaliga gespielt haben.“
„Ja und? ...“
„Du nimmst die Fahnen von 173 Clubs aus 52 Ländern
in dein Kioskregal auf. Wird ’ne schöne Auswahl,
kannste noch Bier aus Moldawien und der Ukraine
dazupacken, so quasi Fan-Sets anbieten.“
„Und du meinst, das läuft, Berni?“
„Nicht hier in Vahrenwald. Du musst natürlich
’ne Filiale am 96-Stadion aufmachen.“
„Kann ich mir nicht leisten.“
„Doch Kalle, wenn ich den Laden führe und die
173 europäischen Clubfahnen als Lohn kriege.“
„Berni, da lass’ uns bei ’nem Kaffee noch mal
drüber reden.“
Na denne! ...
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Infos für Mitglieder
Vertreterversammlung
Erste Versammlung der neu gewählten Vertreter
Das „Parlament“ würdigt wirtschaftlichen Erfolg
Die erste ordentliche Vertreter­versammlung nach den Vertreterwahlen im
November 2009 fand am 11. Mai 2011 im Courtyard Hotel am Maschsee statt.
Walter Richter, Vorsitzender des Aufsichtsrates, begrüßte neben den Mitglie­
dern des Aufsichtsrates, den Vor­stands­
mitgliedern und einem Ver­treter des
Prüfungs­verbandes 45 der 59 neu ge­­
wählten Vertreter. Anschließend folg­ten
die Berichte der drei Vorstands­mit­glieder
Udo Frommann gab einen Rückblick
auf das rundum erfreuliche Geschäftsjahr 2010. Einzelheiten über den Jahresabschluss 2010 können Sie auf Seite 9
nachlesen. Heinz Wensing erläuterte,
dass unsere Genossenschaft 2010 rund
6,5 Mio. Euro für die Instandhaltung
von Wohnungen ausgegeben hat. Hinter diesem Wert stehen über 19.000
Einzelaufträge an das heimische Handwerk. Mit Investitionen in dieser Höhe
sind wir ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für den Mittelstand in Hannover.
Zusätzlich haben wir 117 Wohnungen
komplett modernisiert und energeti­
sche Maßnahmen an Häusern in Höhe
von 4,25 Mio. Euro durchge­führt. Im
Rahmen dieser Modernisierungen be­kamen die Häuser nicht nur neue, wärmegedämmte Fassaden, gleichzeitig
wurden die Grundrisse der Wohnun­gen
verändert. So schaffen wir beispielsweise durch Wohnungs­zusammen­­
legungen familien­freundliche
4-Zimmer-Wohnungen.
Neben den großen Investitionen in die
Modernisierung und Instandhaltung
betreiben wir nach längerer Zeit auch
wieder Neubau, zum Beispiel konnten
Was die neu gewählten Aufsichtsräte antreibt:
Klaus-Peter Dornieden, Bankkaufmann und Innenrevisor
bei der Bankhaus Hallbaum AG:
„Die Arbeit im Aufsichtsrat
macht nicht nur Spaß, sie ist
auch effektiv und bringt Ergebnisse. Mein berufliches Wissen
möchte ich weiterhin gerne zur
Verfügung stellen.”
Dagmar Roessler, DiplomFinanzwirtin beim Finanzamt Hannover-Land I:
„Neben dem wirtschaftlichen Erfolg ist mir wichtig,
dass die Zufriedenheit der
Mieter durch schnelle Kommunikation und guten Service weiter gesteigert wird.”
Petra Tute, Dipl.-Kauffrau (FH)
und Immobilienfachwirtin
bei der Sparkasse Hannover:
„Als Mitglied des Aufsichtsrates kann ich mehr bewegen,
als es mir aus der Vertreter­
versammlung heraus möglich
war. Ich möchte die Genossenschaft voranbringen.”
wir kürzlich unser Richtfest im Kreipeweg feiern. Die Baumaßnahmen in der
Pyrmonter Straße und in der Nordfelder
Reihe werden wir kurzfristig beginnen.
Nach den Prognosen werden in Hannover bis zum Jahr 2020 rund 15.000 neue
Wohnungen benötigt. Darauf wollen
wir auch in den nächsten Jahren mit
weiteren Neubauvorhaben reagieren.
Auch Vorstand Reiner Fulst konnte
durchweg positive Zahlen vermelden.
Die Mieterfluktuation ist auf einen
Niedrigststand von 8,6 % gesunken
und auch die Leerstandsquote ist weiter auf 1,44 % gefallen. Mit dem haus­
internen Projekt „Besser als gewohnt“
sollen die Professionalität der Dienstleistungen des Spar- und Bauvereins
und die Kundenzufriedenheit weiter
erhöht werden. Im Bereich Online-Marketing stellen wir uns auf neue Zielgruppen ein. Neben unserer Homepage und den sozialen Netzwerken wie
­twitter und facebook stellen wir unse­
ren Mitgliedern zwei weitere Internetplattformen zur Verfügung, so dass
der Abschluss von Sparverträgen und
die Mietkautions­verwaltung online
möglich werden. Das nachbarschaftliche Engagement werden wir ausbauen, das Ehrenamt weiter fördern.
Nach der Aussprache über die Vorträge
hat die Vertreter­versammlung den Jahresabschluss festgestellt und über die
Verwendung des Bilanzgewinns entschieden. Die Beschlüsse fielen einstimmig. Damit würdigte die Versammlung
das sehr erfolgreiche Geschäftsergebnis
2010. Auf Vorschlag des Vorstandes entschieden die Vertreter über die Verwen-
Aufsichtsrat
Infos für Mitglieder
In seiner konstituierenden Sitzung
am 11. Mai hat der neue Aufsichtsrat ­
Walter Richter erneut zum Vorsitzen­den
gewählt. Unter uns sprach mit ihm
über die Vorteile, die der Spar- und
Bauverein seinen Mitgliedern bietet.
Interview mit dem Vorsitzenden
des Aufsichtsrates:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates:
v.l: Walter Richter, Petra Tute, Hans-Werner
Penk, Klaus-Peter Dornieden, Holger Hütte,
Sieglinde Lohrey-Harré, Ulrich Gerlach,
Mark Kramer, Isolde Mell, Stefan Winter,
Kurt-Werner Blickwede, Dagmar Roessler
„Es lohnt sich
Mitglied zu sein“
Neuwahlen zum Aufsichtsrat
Herr Richter, warum engagieren Sie
sich für den Spar- und Bauverein?
Es macht einfach Spaß, an dieser
Er­folgsgeschichte mitar­beiten zu
­dürfen. Das Jahresergebnis 2010 ist
hervorragend. Das sehen übrigens
auch Außenstehende so. Der auf der
Vertreterversammlung anwesende
stellvertretende Prüfungsdirektor des
Verbandes der Wohnungs- und Immo­
bilienwirtschaft hat auf Nachfrage
bestätigt, dass unsere Genos­sen­schaft
einen Spitzenplatz unter den erfolgreichen Woh­nungs­unternehmen einnimmt. Eigentlich ist Begeisterung
nicht meine Art, aber ich kann mit
Überzeugung sagen: Seht her, es lohnt
sich Mitglied zu sein. Der Spar- und
Bau­verein ist als Gewinner aus der
Immobilienkrise hervor­gegangen.
Der letzte Tagesordnungspunkt war
die Wahl zum Aufsichtsrat. Turnus­
gemäß schieden die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Dagmar Roessler,
Klaus-Peter Dornieden, Peter Lenz und
Walter Richter aus. Alle vier Aufsichtsratsmitglieder stellten sich nach einer
kurzen Vorstellung erneut zur Wahl.
Als fünfter Kandidat für die vier freien
Plätze im Aufsichtsrat stellte sich Frau
Petra Tute zur Wahl. In geheimen
Wahlgängen wurden die bisherigen
Aufsichtsratsmitglieder Roessler,
­Dornieden und Richter in ihrem Amt
bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat wurde das 35-jährige Mitglied der Vertreterversammlung, Frau Petra Tute,
gewählt. Mit einem Dank an Herrn
Lenz für seine jahrelange verdienstvolle Arbeit im Aufsichtsrat wurde die Sitzung geschlossen. (li)
Welche Vorteile bringt eine
Mitgliedschaft?
Man ist Miteigentümer eines stabilen,
modernen und sozialen Unternehmens. Seit Jahr und Tag zahlen wir 4 %
Dividende auf die Geschäftsanteile.
Wo sonst bekommen Sie das dauerhaft
und – fast – ohne jedes Risiko?
Unsere Mieten liegen um 50 Cent bis
1 Euro pro Quadratmeter unter dem
Durchschnitt in Hannover, obwohl
unsere Wohnungen stets modernisiert
werden. Dass es immer um die Interessen der Mieter geht, lässt sich mit zwei
Zahlen zeigen. Unsere Durch­schnitts­
miete liegt bei 5 Euro pro Quadrat­
meter. Davon fließen 3 Euro in die
Instand­haltung und Modernisierung.
Der Rest geht über­wiegend in die
Finanzierung, aber auch in den Service
und die Verwaltung.
dung des Bilanzgewinns. Wie in den
Vorjahren wird eine Dividende in Höhe
von 4,0 % auf die dividendenberechtig­
ten Geschäfts­guthaben ausgeschüttet.
Der verbleibende Betrag in Höhe von
rund 1,77 Mio. Euro wird in die anderen
Ergebnisrücklagen zur Stärkung des
Eigenkapitals eingestellt. Ebenso wurden der Lagebericht des Vorstandes
und der Bericht des Aufsichtsrates ge­nehmigt und dem Aufsichtsrat sowie
dem Vorstand Entlastung erteilt.
Nicht zu vergessen unsere Spareinrichtung. Unsere Investi­tionen werden fast
ausschließlich aus den Spareinlagen –
die außerdem hervorragend verzinst
werden – finanziert. Das macht uns
unabhängig vom Kapitalmarkt, das hält
die Mieten niedrig.
Was ist modern am Spar- und Bauverein?
Wir geben Antworten auf die Veränderung der Gesellschaft. Unser Wohnungs­
angebot wird entsprechend den sehr
unter­schiedlichen Wünschen der Mieter
vielfältiger in Wohnungs­größe, Qualität,
Service und Lage. So werden wir in
Zukunft unter anderem mehr größere
Wohnungen schaffen, weil es Familien
zurück in die Stadt zieht. Das wird durch
unser sehr erfolgreich angelaufenes
Neubauprogramm und durch die laufenden Modernisierungsprogramme
erfolgen. Auf der Höhe der Zeit sind wir
auch beim Klimaschutz. Wir halten
unseren Bestand energetisch fit.
Was macht den sozialen Charakter aus?
Mieter sind vor Kündigung geschützt.
Sie genießen Dauer­wohnrecht bei einem
soliden Unternehmen mit Tradition und
Zukunft, das obendrein Nachbarschaft
und Ehrenamt unterstützt und Wohn­
serviceleistungen erbringt. Hier wird der
Genossen­schaftsgedanke weitergelebt
und mit Hilfe unserer Enkel­gesellschaft,
der Hannoverschen Wohnservice Gesellschaft, weiter ausgebaut. Vor diesem
Hintergrund ist es kein Zufall, dass wir
eine so große Nachfrage nach unseren
Wohnungen und einen so niedrigen
Leerstand haben.
(Das Interview führte Thomas Engelbrecht)
Infos für Mitglieder
Ergebnisse der Strategietagung
Unternehmensstrategie:
Allein die Spareinlagen sollen
unser Wachstum finanzieren
Im Jubiläumsjahr 2010 haben Aufsichtsrat und Vorstand eine 10-JahresStrategie formuliert und die Umsetzung der darin enthaltenen Ziele
durch konkrete Maßnahmen festgelegt. Hauptziel war und ist, die Sparund Bauverein eG in einem sich immer schneller ändernden Wohnungsmarkt auch weiterhin gut auf eine lange Zukunft vorzubereiten.
In Vorbereitung auf die Strategie­
beschlüsse im Herbst des Jahres wurden schon ab Frühjahr 2010 Daten zur
Bevölkerungsentwicklung in Hannover
und zur Entwicklung einzelner Wohnquartiere gesammelt. Diese Daten
wurden dann in Beziehung gesetzt zur
Struktur, Lage und dem technischen
Zustand unseres Gebäudebestandes.
Ferner untersuchten die Führungs­
gremien die „Demographie“ des Sparund Bauvereins, also die Mitglieder­
entwicklung, die Altersstruktur sowie
Größe von ein bis vier Zimmer mit
Wohnflächen bis 100 m2.
abgesichert. Zukünftige Investitionen
in unsere Immobilien werden zu 100
Prozent über Spareinlagen und Fördermittel finanziert.
Übergeordnete Verpflichtung unserer
Genossenschaft bleibt es, breiten
Bevölkerungsschichten sicheres und
modernes Wohnen zu stabilen Mieten
zu bieten. Wir werden auch weiterhin
Wohn­raum für verschiedene Einkommensgruppen zur Verfügung stellen.
2. Unternehmensziele „Bauen“
4. Unternehmensziele „Service“
Hannover gewinnt als Wohnort an
Attraktivität. Der Bedarf an Wohnungen
steigt. Wir werden diesem positiven
Trend sowohl durch Neubauten und
Zukauf als auch durch permanente
Modernisierungsinvestitionen Rechnung tragen. Schwerpunkte bei den
Wir fördern das Ehrenamt in nachbarschaftlichen Netzwerken. Basis hierfür
sind u. a. unsere Mietertreffpunkte. In
vorhan­denen Treffpunkten erweitern
wir unsere Angebote und im Ortsteil
Ricklingen schaffen wir einen neuen,
der noch im Jahr 2011 eröffnet wird. Wir
halten an der Beratung und Vermittlung von Alltagshilfen fest und setzen
das Programm für barrierearmes Wohnen und Leben für alle Mitglieder fort.
5. Unternehmensziele „interne
Verwaltung“
die Veränderung der Haushaltsgrößen.
Auf Basis dieser vielen Zahlen und Fakten wurden mehrere Szenarien der
zukünftigen Entwicklung erarbeitet.
Auswirkungen und Machbarkeit der
Szenarien wurden wirtschaftlich untersucht und gegeneinander gewertet.
Fünf Zielbereiche wurden definiert:
1. Unternehmensziele „Sparen“
Das Angebot an Sparformen wird um
langfristige Produkte, zum Beispiel für
die Altersvorsorge, erweitert. Die Spareinlagen unserer Mitglieder sind durch
unseren Immobilienbestand sehr gut
Investitionen im Bestand bleiben Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zum Abbau von Barrieren,
zur Anpassung an das sich verändernde
Wohnverhalten, Wohnungs- und Badmodernisierungen usw.
3. Unternehmensziele „Wohnen“
Durch professionellen Service, Kundenorientierung und hohen Wohnungsstandard soll die Mieterfluktuation
un­ter 10 Prozent und die Leerstandsquote unter drei Prozent gehalten
­werden. Den Schwerpunkt unseres
Angebotes bilden Wohnungen in der
Die genannten Ziele werden mit der
bisherigen Personalstärke erreicht. Die
Berufsausbildung junger Menschen und
die bedarfsgerechte Weiterqualifizierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen weiterhin hohe Priorität. Mithilfe neuer EDV-Systeme wird die
Effizienz der Arbeit weiter gesteigert.
Im Ergebnis setzen wir auf Dienstleistungsverbesserung, Langfristigkeit
und kontinuierliches Wachstum. Der
genossenschaftliche Gedanke wird
intensiv weiterentwickelt und bleibt
Basis der täglichen Arbeit. Es wird jährliche Strategiegespräche zwischen Aufsichtsrat und Vorstand geben, um
Anpassungen an diese langfristigen
Strategien vorzunehmen und damit
die Zukunft der Spar- und Bauverein
eG aktiv zu gestalten. (fu)
Jahresabschluss
Infos für Mitglieder
Vertreterversammlung stellt Jahresabschluss 2010 fest:
Glänzende Bilanz
auch zum Jubiläum
Auch im Jahr des 125-jährigen Jubi­läums war unsere Genossenschaft ­wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich. Dieses Fazit
zieht der ­Vorstand der Spar- und Bauverein eG aus
dem Jahresabschluss 2010, der am 11. Mai 2011 von
der Vertreter­versammlung festgestellt wurde.
Alle wichtigen betriebs­wirt­schaft­
lichen Kennzahlen entwickelten sich
wie ge­plant positiv. So stieg die Bilanzsumme um 1,16 % auf einen Stand von
298,61 Millionen Euro. Im Zuge der erstmals verbindlichen vollumfänglichen
Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurden die vor dem
1. Januar 2009 gebildeten Rück­stellun­
gen für Bauinstandhaltung direkt in
die Ergebnisrücklagen eingestellt.
Durch diese Umgliederung sowie unter
Berücksichtigung des Bilanzgewinns
2010 stieg das Eigenkapital der Genossenschaft um rund 15,99 Millionen
Euro auf 76,60 Millionen Euro an und
beträgt nun 25,65 % der Bilanzsumme.
Auch die Mitgliederentwicklung ist von
einem überdurchschnittlichen Wachstum gekennzeichnet. Einem Abgang
von 1.027 Mitgliedern stehen 1.547 Neumitglieder gegenüber. Durch dieses
Wachstum betreute der Spar- und Bauverein zum Jahresende 23.133 Mitglie­
der. Durch dieses Mitgliederwachstum
wird eine stabile Geschäftspolitik honoriert, bei der Sicherheit und Vertrauen
einen größeren Stellenwert haben als
die Jagd nach Rekordrenditen.
Dass beim Spar- und Bauverein der
Mensch im Mittelpunkt steht und wir
großen Wert auf persönliche Beratung
legen, lässt sich ebenfalls an der Ein­
lagen­­entwicklung unserer Spareinrichtung ablesen. Auch im Geschäftsjahr
2010 stiegen die Einlagen und erreichten nach Zinskapitalisierung am Jahresende ein Volumen in Höhe von
172,45 Millionen Euro.
Aber nicht nur die finanzwirtschaftlichen Zahlen spiegeln das Geschäftsjahr wider. Niedrigststände bei der
Fluktuation mit einem Jahreswert von
8,6 %, das entspricht 670 Wohnungskündigungen im Jahr 2010 (Vorjahr
2009 = 700), und eine Leerstandsquote
von 1,44 % (Vorjahr: 1,67%) sind Indikatoren für eine hohe Wohnzufriedenheit.
Diese wird seit Jahren durch eine rege
Investitions­tätigkeit gefördert.
So wurde auch im vergangenen Jahr je
Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche
ein Betrag von 34,69 Euro zur Erhaltung
und Verbesserung der Immobilienbestände investiert. Diese Erfolgszahlen
sind das Ergebnis einer jahre­langen
soliden und verant­wortungsvollen
Unternehmenspolitik. Mit dieser star­
ken Bilanz ist der Spar- und Bauverein
gut auf die Herausforderungen der
Zukunft vorbereitet. (fro)
n Betriebsvereinbarung Verhaltenscodex Compliance
Vorstand und Betriebsrat beschließen einen
neuen Verhaltenscodex zum Thema Compliance
Immer wieder wird in den Medien über Unternehmen berichtet, deren Image durch
Fehlverhalten erheblich geschädigt wurde. Wir wollen den guten Ruf und die Inte­
grität der Spar- und Bauverein eG schützen und wahren. Denn Ehrlichkeit, Fairness
und Gesetzes­treue sind bestimmend für alle Mitarbeiter und den Vorstand im
Um­gang mit Mitgliedern und Nutzern des Unternehmens, Geschäfts­partnern und
behördlichen Einrichtungen.
Nach mehreren arbeitsintensiven ­Sitzungen zu diesem wichtigen und aktuellen
Thema haben sich die Teilnehmer, bestehend aus Mitgliedern des Vorstandes, des
Betriebsrates und der Belegschaft auf eine neu zu beschließende Betriebsverein­
barung geeinigt. Diese hat das Ziel, die letzten Lücken in bereits bestehenden Regelungen und Gesetzen zu schließen. Die neue Vereinbarung ist eine Ergänzung zu
den bereits bestehenden und gut durchorganisierten Regelungen im Unternehmen.
Hiernach ist das Annehmen von Geldgeschenken, Gutscheinen sowie anderer finanzieller Vorteile untersagt. Die Über­wachung der ver­einbarten Regeln obliegt dem
Compliance-Beauf­tragten des Unternehmens, der in Abstimmung zwischen Vorstand und Betriebsrat ernannt wurde. (fu)
10
Sparen
Mietkautionsmanagement
Neue Internetseite offiziell in Betrieb:
Die ersten Kunden verwalten
Mietkautionskonten online
Die Testphase für unsere neue Internetseite www.mietkautionsverwaltung.de
wurde am 30. April abgeschlossen. Wäh­
rend die ersten Kunden ihre Konten
bereits online verwalten, informieren
wir offensiv über die Möglichkeit der
bequemen und sicheren Konten­
verwaltung über das Internet.
Anregung der ersten Nutzer haben wir
die hinter der Internetseite stehende
Anwendung weiter optimieren können.
Auf jedem Computer oder Laptop mit
Internetzugang können Verwalter und
Wohnungsgesellschaften jederzeit u. a.
folgende Arbeiten erledigen:
n Mietkautionskonten eröffnen
Das Herunterladen einer speziellen
Software durch den Kunden ist nicht
nötig. Die Datenübertragung erfolgt
nach den im Online-Banking üblichen
Sicherheitsstandards. Für den verschlüsselten Zugang braucht man geheime
Passwörter. Ein weiterer Vorteil für
unsere Kunden ist, dass das Anlegen der
Mietkautionskonten gebündelt wird
und deshalb die Gewährung von besseren Konditionen möglich ist. Der OnlineService ist für unsere Kunden kostenlos.
Beim Spar- und Bauverein haben rund
520 Wohnungsunternehmen und Immobilienverwalter Mietkautionsgelder von
über 30 Millionen Euro auf mehr als
30.400 Konten angelegt. Aus diesem
Kreis nutzen bereits die ersten Kunden
die neue Online-Verwaltung, die den
Gang zur Bank überflüssig macht und
den Arbeitsprozess beschleunigt. Auf
n Kontoeröffnungsanträge und Infos
Zinsgutschriften kontrollieren
n Ratenzahlungen anlegen
n Mietkautionskonten auflösen
n Eine Vielzahl von Auswertungen
durchführen
Nach der erfolgreichen Startphase
werden wir diesen Service allen unse­
ren langjährigen Kunden anbieten
und im zweiten Schritt um Neukunden werben. (te)
n Mieterstammdaten anlegen
für die Mieter ausdrucken
n Zahlungseingänge und
Anzeigen
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Neubau Kreipeweg
Wohnen
11
Richtfest im Kreipeweg in Ricklingen:
Interessenten
stehen Schlange
Am 4. Mai feierten wir Richtfest in Ricklingen. Im Kreipeweg entsteht ein
modernes Stadthaus für Senioren. Mit dieser und weiteren Neubauinvestitionen reagiert der Spar- und Bauverein auf einen erfreulichen Trend:
Hannover erlebt einen Zuzug von Alt und Jung. Die Bevölkerung
der Stadt soll in den nächsten Jahren wachsen.
Vorstandsmitglied Heinz Wensing begrüßte vor dem Rohbau in einer kurzen
Ansprache neben Mitgliedern des Aufsichtsrats des Spar- und Bauvereins
Vertreter der Landeshauptstadt Hannover, des Bezirksrates Ricklingen, Kollegen der Wohnungswirtschaft, Vertreter
aus der benachbarten Senioreneinrichtung der Johanniter, die unmittelbaren
Nachbarn des neuen Hauses sowie
Vertreter der Baufirmen und die Handwerker der Baustelle. Heinz Wensing
berichtete von einem regen Interesse
an den entstehenden Mietwohnungen.
Mit dem Richtspruch bedankte sich
der Zimmermann bei allen am Bau des
Hauses beteiligten Personen und bat
um Gottes Segen für das neue Gebäude.
Zum Abschluss leerte er ein Glas Schnaps
und warf das Glas vom Dach.
Die Liste der Interessenten sei lang
und das Vermietungsteam freue sich
schon darauf, endlich mit den ersten
Vermietungsgesprächen loslegen
zu können.
Im Kreipeweg entstehen elf barrierearme Zweizimmerwohnungen mit
Küche, Bad und Abstellraum von jeweils 50 bis 60 Quadratmetern Größe.
Die Badezimmer werden mit großformatigen Fliesen im modernen
Schwarzweiß-Design ausgestattet.
Die Mieter können im Sommer entweder einen Balkon oder eine Terrasse
genießen. Über einen Aufzug gelangen
die Bewohner in jedes Stockwerk und
bis hinunter in den Keller. Zu jeder
Wohnung gehört ein Kellerraum,
außerdem gibt es Abstellflächen für
Rollatoren. Die Mieter der neuen
Wohnanlage werden die Möglichkeit
haben, Wohnserviceleistungen in der
benachbarten Senioreneinrichtung
der Johanniter einzukaufen. Die Fertigstellung der schicken Stadtwohnungen
ist für Oktober 2011 geplant.
Das Richtfest für das Senioren-Stadthaus wird nicht das einzige des Jahres
2011 bleiben. In Kürze beginnen die Bauarbeiten für unser familienfreundliches
Quartier in der Pyrmonter Straße in
Oberricklingen. Neben einem Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen (mit 2
bis 4 Zimmern) werden hier acht Reihenhäuser entstehen. Der Spar- und Bauverein baut diesen Haustyp zum ersten
Mal und schafft damit Wohnraum für
junge Städter mit Kindern. (li)
v.li.: Unsere Vorstände Udo Frommann, Heinz Wensing
und Reiner Fulst freuen sich mit den Architekten
­Diana Pape und Frank Kost über den zügigen Fortgang
der Bauarbeiten.
12
Wohnen
Rauchmelder für alle Mieter
Rauchmelder sind eingebaut
Mehr Sicherheit für unsere Mieter
Seit Ende letzten Jahres schützen
25.000 elektronische Rauchmelder
unsere Mieter in allen Häusern vor
einem Feuer in der Nacht.
Rauchmelder
für Gehörlose
Wir möchten, dass jeder Mieter bei
Rauchentwicklung gewarnt wird. Für
Gehörlose gibt es technische Lösungen,
die wir im Rahmen der Wohnraumanpassung anbieten, z. B. Blitzlicht
und Vibrationskissen. Bitte informieren
Sie uns, wenn diese ergänzende Ausstattung für Sie sinnvoll ist.
Wie groß ist die Gefahr
durch Feuer?
Nach der Statistik der Feuerwehr
ereignen sich in Deutschland jährlich
rund 200.000 Wohnungsbrände, bei
denen 60.000 Menschen verletzt werden und rund 600 bis 700 Menschen
sterben. Das ergibt statistisch fast zwei
Tote täglich durch Brände. 70 Prozent
der Opfer verunglücken in der Nacht.
Fast alle kommen nicht in den Flammen um, sondern ersticken in den
Rauchgasen, weil in der Nacht auch
unser Geruchssinn schläft.
Vor diesem Hintergrund besteht in
mehreren Bundesländern eine gesetzliche Pflicht zur Installation von
Rauchmeldern. Auch die niedersäch-
sische Bauordnung ist entsprechend
geändert worden. Die Regierung hat
die Novelle im Dezember 2010 verabschiedet, das Landesparlament hatte
allerdings die Änderung bis zum
Frühjahr noch nicht beschlossen.
Wahrscheinlich werden Rauchmelder
in Bestandsgebäuden im Jahr 2015
zur Pflicht gemacht. Seit geraumer Zeit
ist der Einbau der Rauchmelder bei
den Gerichten jedoch auch ohne die
gesetzliche Regelung als Wertverbesserung anerkannt.
Rückblickend hatten auch wir fast
jährlich Wohnungsbrände zu verzeichnen. Die Sorge, dass Mieter zu Schaden
oder gar ums Leben kommen könnten,
sollte ein Ende haben. Der Spar- und
Bauverein hat deshalb nach dem
Grundsatz gehandelt: Mehr Sicherheit
für die Mieter so früh wie möglich.
„Oft fangen defekte Elektrogeräte Feuer”
Clemens Hoppe arbeitet bei der
Feuerwehr Hannover für den vor­
beugenden Brandschutz. Er bestätigt,
dass der Rauchmelder der Lebens­
retter Nummer eins ist.
Wie oft brennt es in Hannover?
Wir sind im Jahr 2009 insgesamt zu
975 Löscheinsätzen ausgerückt. Das
waren nicht nur Wohnungsbrände.
Clemens Hoppe
von der Feuerwehr Hannover
Was sind die häufigsten Ursachen
für Feuer in Wohnhäusern?
Oft sind es Defekte an Elektrogeräten
oder jemand hat unsachgemäß an
elektrischen Anlagen gebastelt. Unachtsamkeiten wie die Zigarette im Bett
sind weitere Ursachen.
Was passiert, wenn Rauchmelder
einen Fehlalarm auslösen?
Es ist richtig, wenn aufmerksame
Nachbarn die Feuerwehr rufen.
Der Einsatz ist auch dann kostenlos,
wenn sich in der Wohnung herausstellt, dass es nicht brennt. Kosten
entstehen allerdings für den Austausch des Schließzylinders, den wir
aufbrechen mussten.
Warum sind Rauchmelder sinnvoll?
Es ist bewiesen: Rauchmelder
retten Menschenleben. Im Schlaf
riecht und schmeckt man nichts.
Die meisten Menschen sterben
durch Rauchvergiftung.
Rauchmelder für alle Mieter
Die Entscheidung zum Einbau wurde in Absprache mit
dem Aufsichtsrat getroffen. Von Februar bis Dezember
2010 wurden (fast) alle Wohnungen und Treppenhäuser
mit den Lebensrettern ausgerüstet. Einige fehlen noch,
aber die werden nachgerüstet.
Wohnen
Mit dem Einbau der Geräte wurde auch eine benutzerfreundliche Bedienungsanleitung mit Pflegetipps überreicht. Manch einer hat diese vielleicht verlegt. Deshalb
haben wir sie hier noch einmal eingefügt (s. Kasten). (buc)
Warum Rauchmelder im Treppenhaus?
n Hinweise zum Umgang mit Ihrem Rauchmelder
Ein Feuer kann auch in den Hausfluren ausbrechen, denn
häufig werden Wochenblätter und Werbesendungen hier
stapelweise auf dem Fußboden abgelegt. Aus diesem
Grund haben wir die Rauchmelder entgegen der Ankündigung nicht nur im Kellerbereich, sondern – den Empfehlungen der Feuerwehr folgend – auch im Treppenhaus
installieren lassen.
So funktioniert Ihr neuer Rauchmelder
Was ist bei Fehlalarm?
Das passiert nicht oft, kommt aber schon mal vor: Ein
Gerät schlägt Alarm – ohne ersichtlichen Grund. Wenn
man zu Hause ist, ist das meist kein Problem. Durch Drücken der großen Prüftaste wird der falsche Alarm ausgeschaltet – wenn auch das nicht helfen sollte, einfach das
Gerät (im Uhrzeigersinn) abschrauben. Wir haben Ersatzgeräte und tauschen diese unbürokratisch aus. Damit Sie
auch die nächste Nacht wieder gut schlafen können.
Der Spar- und Bauverein stellt Ihnen hochwertige Rauchmelder des Typs First Alert SA 700 LLE zur Verfügung, die den
aktuellen Stand der Rauchmeldertechnik darstellen und alle
erforderlichen gesetzlichen Anforderungen und Bestimmungen erfüllen (VdS, CE).
Im Normalfall blinkt die rote LED alle 45 Sekunden 1 x.
Damit wird die einwandfreie Funktion des Melders optisch
an­gezeigt (Selbsttest). Der Rauchmelder signalisiert Ihnen
akustisch, wenn ein Brand- oder Störfall, eventuell auch ein
Fehlalarm, vorliegt.
● ● ● 3 Alarmtöne je 1 Sekunde = ALARM, Rauchwarnung
● ● 2 Alarmtöne alle 45 Sekunden = Gerätestörung, defekt
● 1 Alarmton alle 45 Sekunden = Batterie ist leer
Bitte beachten Sie: Das Alarmsignal (3 Alarmtöne im Abstand
von 1 Sekunde) kann auch auftreten, wenn Störpartikel
(Schmutz, starker Wasserdampf oder Qualm angebratener
Speisen) in den Rauchmelder gelangen. Durch Drücken der
großen Prüftaste an der Geräteoberseite aktivieren Sie die
ALARM-STOPP-FUNKTION. Der Alarm endet, der Rauchmelder
wird für 10 Minuten stumm geschaltet. Überprüfen Sie
unbedingt die Ursache des Fehlalarms und stellen Sie diese
ab und / oder lüften Sie das Zimmer.
n Pflegehinweise
Der Rauchmelder ist ein hochwertiges und empfindliches
elektronisches Bauteil. Um Störungen oder Fehlalarme zu vermeiden, ist es in einem sauberen Zustand zu halten. Saugen Sie
den Melder von Zeit zu Zeit mit dem Staubsauger rundherum
ab, ohne jedoch den Rauchmelder mit der Düse zu berühren.
Wenn jedoch niemand in der Wohnung ist, werden aufmerksame Nachbarn die Feuerwehr verständigen. Das ist
auch richtig so. Die Kosten, die durch den Feuerwehreinsatz verursacht werden, zum Beispiel beim Aufbrechen
der Wohnungstür, trägt unsere Gebäudeversicherung.
Nur wenn im Treppenhaus ein Gerät einen Fehlalarm
erzeugt, sollten Sie nicht die Feuerwehr anrufen, sondern
uns. Außerhalb der Geschäftszeiten wählen Sie unseren
technischen Notrufservice 0511/9114 611.
Übermäßige Staubentwicklung im Raum ist unbedingt zu
vermeiden. Bei Renovierungsarbeiten in der Wohnung sind die
Rauchmelder daher zu demontieren (durch leichtes Drehen des
Rauchmelders im Uhrzeigersinn) und vor Staub geschützt zu
lagern. Die Batterie und damit die Funktion des Rauchmelders
werden bei der Demontage automatisch abgeschaltet.
Nach Ende der Renovierung ist der Rauchmelder wieder zu montieren. Bei der Montage (Drehen gegen den Uhrzeigersinn) wird
die Batterie / die Funktion des Rauchmelders wieder aktiviert.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen Montag bis Donnerstag
in den Zeiten von 8.30 - 11.30 Uhr sowie 15 - 16 Uhr unter
folgender Rufnummer zur Verfügung: 05147 – 975 712
13
14
Wohnen
Mieter-Treffpunkte
Ein Logo für alle Treffpunkte:
TREFF PUNKT
RICKLINGEN
Die ehrenamtlich getragenen
Nachbarschaftstreffpunkte gewinnen
immer mehr Bedeutung im Sparund Bauverein. Noch in diesem Jahr
wird der dritte Treffpunkt in Ricklingen eröffnet. Höchste Zeit für ein
einheitliches Markenzeichen der
ehrenamtlichen Leistungen.
NACHBARN
F~RNACHBARN
Die soziale Landschaft des Spar- und
Bauvereins ist inzwischen vielfältig –
und für Außenstehende fast schon
unübersichtlich. 2007 entstanden die
ersten Gemeinschaftsräume für Nachbarn im Brüggemannhof Nummer 22.
Unsere Ehrenamtlichen
TREFFgemeinsamer
PUNKT
unter
Flagge
BR~GGEMANNHOF
Folglich bekam dieser Treffpunkt den
Namen „Treff 22”. Im gleichen Jahr startet in Vahrenwald die ehrenamtliche
Initiative „Nachbarn für Nachbarn“
ihre Arbeit. Im Jahr 2008 übernahmen
Ehrenamtliche den Treffpunkt 23 in der
Liepmannstraße 23 in Limmer. Und im
Jahr 2009 übergab die Stadt Hannover
die Begegnungsstätte im HeinrichKöhler-Hof 8 in Vahrenwald an den
Spar- und Bauverein. Seither wird
dieser Raum von Gruppen der AWO,
der Stadt Hannover und von den
Ehrenamtlichen unserer Initiative
„Nachbarn für Nachbarn“ genutzt.
Doch damit nicht genug: Noch im Jahr
2011 wird unsere Genossenschaft den
dritten Nachbarschaftstreffpunkt am
Friedrich-Ebert-Platz in Ricklingen
eröffnen. Natürlich werden wir dieses
Erfolgskonzept in Zukunft weiter ausbauen. Umso mehr benötigt unser
Freizeit- und Servicemanagement
einen einheitlichen Auftritt nach
außen. Deshalb haben wir ein Logo
für alle Treffpunkte und alle ehrenamtlich tätigen Nachbarn geschaffen,
das sich an unserem einheitlichen
Erscheinungsbild orientiert und somit
einen Wiedererkennungswert schafft.
Während sich die Namen austauschen
lassen, bleiben die Form und die Farben
immer gleich. Das gemeinsame Logo
wird zukünftig auf Beschilderungen,
Programmprospekten oder auf Internetseiten eingesetzt. (te)
Treffpunkt-Programm
Treffpunkt
Das Treffpunkt-Programm
Treffpunkt Limmer
Montag:
10 - 11 Uhr Nachbarschaftshilfe „Rat und Tat”
15 - 18 Uhr Kaffeetreff
18.30 Uhr PC- Gruppe „Doppelklick“
Dienstag:
10 - 12 Uhr Mieterbetreuung durch den Spar- und Bauverein
15 - 18 Uhr Kreativgruppe Kunterbunt
18.30 Uhr PC- Gruppe „Doppelklick”
Freitag:
09.30 - 11.30 Uhr Eltern- Kind-Treff
Jeden zweiten Samstag:
15 Uhr Tanztee
Letzter Sonntag im Monat:
10 Uhr Nachbarschaftsfrühstück
Mittwoch
15 - 18 Uhr Spieletreff
Großes Herbstfest im Treffpunkt Limmer:
Donnerstag
11 Uhr Nordic Walking
15 - 17 Uhr Mietersprechstunde, Sozialberater Herr Heckel-Lenz
18.30 - 20 Uhr Internettreff
„Nachbarn für Nachbarn” in Vahrenwald:
23. September von 15 - 19 Uhr
Fest auf dem Jahnplatz am 24. September 2011
von 14 - 18 Uhr
Wohnen
Mieter-Treffpunkte
15
Der Spieletreff in Limmer lebt vom Ehrenamt:
„Für mich ist das eine große Familie”
Fast täglich nutzen Nachbarn den Treffpunkt 23 in Limmer, der
zukünftig „Treffpunkt Limmer” genannt wird. Das Programm wird von
Ehrenamtlichen getragen, die den Ort der Begegnung mit Leben erfüllen.
Unter denen, die sich freiwillig kümmern, ist Karla Pust.
TREFF PUNKT
TREFF PUNKT
TREFF PUNKT
TREFF PUNKT
LIMMER
RICKLINGEN
VAHRENWALD
NACHBARN
F~RNACHBARN
Mit einem „Alle meine Lieben” begrüßt
Karla Pust (stehend) die Teilnehmer des
Spieletreffs an jedem Mittwoch.
„Ich war von Anfang an als Helferin
dabei, als der Spar- und Bauverein
den Treffpunkt 2008 eröffnete”, berichtet Karla Pust. Seither ist sie die gute
Seele des Spieletreffs am Mittwochnachmittag. Sie hat an diesem Tag die
Schlüsselgewalt über die Räumlichkeiten und sie kredenzt den Spielerinnen und Spielern Kaffee und
Kuchen. Unterstützt wird Karla Pust
dabei von Irmgard Meier, die eigens
aus Ricklingen anreist. „Wenn irgendwann in diesem Jahr der dritte Mietertreffpunkt am Friedrich-Ebert-Platz
eröffnet ist, wird die Irmgard nicht
mehr kommen. Spätestens dann
brauche ich Unterstützung.” Lebhaft
erzählt Karla Pust vom Leben im
Treffpunkt, sie lächelt und man
merkt: Die Aufgaben im Treffpunkt
sind ihr keine lästige Pflicht, sondern
eine große Freude. Sie ist begeistert
von der Möglichkeit, die Nachbarn
bewirten zu können. „Wir sind wie eine
große Familie. Die Mitspieler, das sind
meine Lieben.” Die Mitglieder dieser
Familie treffen sich nicht nur zum
Kartenspielen oder anderen festen
Programmangeboten im Treffpunkt.
Diese Gemeinschaft unternimmt Radtouren und Bustouren, und die Sportlicheren treffen sich zum Walken.
„Erst klönen wir eine Stunde lang
über Gott und die Welt, dann werden
die Tische für das Kartenspiel ausein-
andergeschoben.” Gespielt wird meist
Rommé oder Skip-Bo. Im Sommer
kommen bis zu 15 Leute, um mitzumischen, im Winter sind es ein paar
mehr. „Ich stamme aus einer großen
Familie, war es immer gewohnt, viele
Menschen um mich zu haben, und
in meiner aktiven Zeit habe ich
Tennis gespielt.” Heute ist Karla Pust
begeistert von den Festen im Treffpunkt Limmer, von der Gemeinschaft,
die sie beim Essen oder Kuchenbacken erfährt. Auch beim Herbstfest
des Treffpunktes am 23. September
von 15.00 bis 19.00 Uhr wird sie
wieder tatkräftig anpacken, damit
die Nachbarschaftsaktion ein Erfolg
wird. (te)
BR~GGEMANN
16
Wohnen
Neuer Treffpunkt in Ricklingen
Die Ricklinger können sich freuen:
Neuer Treffpunkt wird
Nachbarschaft am
Friedrich-Ebert-Platz beleben
Im Sommer haben die Handwerker alle Hände voll zu tun: Durch umfangreiche
Baumaßnahmen schaffen wir im Erdgeschoss Friedrich-Ebert-Platz 7 den dritten Nachbarschaftstreffpunkt. Wie schon die ersten zwei Treffpunkte wird auch
dieser in die Regie von Ehrenamtlichen übergehen.
Hier entsteht der neue Treffpunkt:
im Erdgeschoss des Friedrich-Ebert-Platz 7 .
Bis zum Frühjahr 2008 wurden die
Räumlichkeiten von einer Arztpraxis
genutzt. Im Zuge des Umbaus werden
sämtliche nicht tragenden Wände im
vorderen Teil herausgerissen. Wir
schaffen einen großen Raum mit Küche, den die Ricklinger für vielfältige
Gemeinschaftsaktivitäten nutzen können, und einen kleineren Raum, der
zum Beispiel für Computerkurse oder
Gymnastikstunden genutzt werden
kann. Außerdem werden wir in dem
Treffpunkt unsere Sonderausstellung
„wie gewohnt” dauerhaft unterbringen. Die Ausstellung, die den Wandel
der Wohnkultur im Verlauf des 20. Jahrhunderts zeigt, entstand unter Leitung
eines Historikers zum 125-jährigen
Jubiläum des Spar- und Bauvereins
und wurde im Jahr 2010 unter großer
Beachtung im Historischen Museum
Hannover gezeigt.
Der neue Treffpunkt wird barrierefrei
gestaltet. Damit die Bewohner des
Hauses im Treppenhaus nicht durch
das rege Treiben im Nachbarschaftstreff gestört werden, schaffen wir
einen separaten Eingang unter den
Arkaden des Gebäudes.
Wie in Limmer und im Brüggemannhof soll die „Schlüsselgewalt” über die
Räumlichkeiten bei den Nutzern selbst
liegen. Deshalb kooperieren wir wieder
mit der AWO, die die Arbeit der Ehrenamtlichen anstoßen und begleiten
wird. Vor der Eröffnung des Treffpunktes werden mittels einer Fragebogenaktion die Wünsche der Mieter und die
Bereitschaft zum freiwilligen Engagement aufgenommen. (te)
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Telefon 05031 / 17 84 14
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auch nach Hause oder zum Arbeitsplatz.
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Wohnen
Neuer Treffpunkt in Ricklingen
Reaktionen der Gewerbemieter:
Das Geschäftsleben rund um
den Friedrich-Ebert-Platz
Der Friedrich-Ebert-Platz ist ein
zentraler und bekannter Platz in
Ricklingen. Er ist umgeben von
gepflegten Mehrfamilienhäusern,
deren Bewohner bei schönem
Wetter den kleinen Park mit Bänken
und Schatten spendenden Bäumen
in der Mitte des Platzes genießen
können. Auf dem vor einigen Jahren
aufwendig neu gestalteten Spielplatz, den wir finanziell gesponsert
haben, können die Kinder unserer
Bewohner ohne gefährlichen
Autoverkehr spielen.
Auch einige Geschäfte haben sich
rund um den Friedrich-Ebert-Platz
angesiedelt, für die das bunte Treiben
im neuen Nachbarschaftstreffpunkt
einen verstärkten Zulauf an Kunden
bringen könnte. Wir haben uns bei
den Gewerbemietern umgehört.
„Ich komme dem Treffpunkt
preislich entgegen”
Bäcker- und Konditormeister Lothar
Rautenberg freut sich auf die Eröffnung des Treffpunktes. Seine „Ricklinger Backstube”, eine von fünf Filialen,
vereint Bäckerladen und Café und
liegt gleich um die Ecke am FriedrichEbert-Platz 1. „Den Aktiven eines
Cafétreffs komme ich preislich entgegen”, verspricht Rautenberg und
erklärt sein Konzept: Brot, Brötchen,
Kuchen, Torten und die Tasse Kaffee
zu Preisen wie in den 80er Jahren.
Hier gibt es noch das Schnittbrötchen
zu 20 Cent, den Kaffee für 80 Cent
und das Tortenstück für 1,60 Euro.
Dafür bekommt der Kunde frische
Ware ohne Konservierungsstoffe. Dreimal wöchentlich backt Konditorin
Heike Gawer Blechkuchen und Torten
im Café – „damit die Kunden sehen,
dass sie keine tiefgefrorene Ware
bekommen“, berichtet der Chef. Täglich stehen sieben Sorten Brot und
neun Sorten Brötchen zur Auswahl.
Rautenberg ist engagierter Unternehmer. 21 Mitarbeiter hat er angestellt,
darunter sieben Auszubildende.
Ein Koffer im Kiosk
Auch Kioskbesitzerin Nicole Flemme
findet es gut, dass im gleichen Gebäudekomplex Räume für mehr Nachbarschaft entstehen. Ihr Geschäft lebt zu
großen Teilen von Kunden aus der
Nachbarschaft, und gleichzeitig macht
Bäcker- und Konditormeister
Lothar Rautenberg, Konditorin
Heike Gawer und Auszubildende
Sibel Bank freuen sich auf die
Eröffnung des neuen Treffpunktes.
17
18
Wohnen
ihr Nahversorgungsangebot das Viertel ein Stück lebenswerter. Kioskbesitzerin Flemme flitzt hin und her, berät
freundlich und begegnet einigen Kunden mit einer Vertrautheit, die man
nur guten Bekannten entgegenbringt.
Es kommen viele Stammkunden, die
im persönlichen Tages- und Wochenrhythmus die Zeitung kaufen oder den
Lottoschein abgeben. Die Kioskbesitzerin kennt einige Kunden sehr lange,
denn schon ihre Eltern hatten das
kleine Geschäft zwölf Jahre geführt,
bevor die Tochter im Oktober 2009 das
Heft des Handelns ganz in die Hand
nahm. 60 Stunden pro Woche ist der
Kiosk geöffnet. 60 Stunden, in denen
man aus dem Sortiment von Zeitungen und Zeitschriften, Lotto und Totto,
Stadtbahntickets, Zigaretten, Schreibwaren, Limonaden, Briefmarken und
einigen Kurzwaren auswählen kann.
Die Mutter und eine angestellte Mitarbeiterin helfen aus. So erhält sich
Nicole Flemme Freiräume für Privates.
Zum Beispiel für die Planung des
Der Paketbote holt bei Nicole Flemme
eine Sendung ab.
Neuer Treffpunkt in Ricklingen
Eigenheims, das sie mit ihrem Mann
verwirklicht hat. Dieser Freiraum ist
ihr wichtig. So wichtig, dass sie einst
beruflich einen scharfen Kurswechsel
vollzog. Flemme ist Diplom-Biologin
und hat bei einem Pharmahersteller
in Mainz im Qualitätsmanagement
gearbeitet. Sie hätte Karriere machen
können, hätte Stress und eine 60-Stundenwoche bewältigen müssen – und
hat sich für Hannover, für ihre Eltern,
ihren Mann und den Hund entschieden. Die Arbeit im Kiosk kannte sie seit
ihrer Jugend. Die Entscheidung war
offensichtlich richtig, denn Nicole
Flemme führt ihren Kiosk mit einer
entspannten und ehrlichen Freundlichkeit. Und sie hat die richtige Einstellung zur Dienstleistung. Ein Beleg
dafür? Eine alte Dame gibt im Kiosk
ihren Reisekoffer auf. Das geht mit
dem Paketdienst, den Nicole Flemme
anbietet. Sie nimmt nicht nur die
üblichen Versandhaus-Retouren an,
sondern wie bei der Post kann man
auch private Pakete aufgeben.
Ein Außenminister
mit Trinkhalle
Echt „hannöversch” sind die Trinkhallen der Stadt, wo man fast zu jeder
Tageszeit den Schmacht auf Süßes,
Salziges, Tabak oder Alkohol befriedigen kann. Familie Gencer führt eine
Trinkhalle an der „Rückseite” des Ebertplatzes in der Friedrich-Ebert-Straße 27.
Seit elf Jahren hält die Familie den
Kiosk an sieben Tagen die Woche dreizehn bis fünfzehn Stunden offen. In
dieser Zeit bekommt man bei Gencers
Bier, Cola, Wasser, Schnaps, Knabberzeug, Tabakwaren, Süßigkeiten, Eis,
Konserven, Fertiggerichte und frisch
gebrühten Kaffee. „Wir sind der Laden
für eilige Einkäufe”, sagt Bektas Gencer.
Seine Frau Zöhre, Tochter Fadik-Gül
Atesoglu und Schwiegersohn Durak
Anil Atesoglu bedienen vor allem
Kunden aus der Nachbarschaft. Denn
Laufkundschaft gibt es auf der viel
befahrenen, vierspurigen Straße
praktisch nicht. „Mein Mann ist unser
Außenminister”, schmunzelt Zöhre
Der Familienbetrieb: Trinkhallenbetreiber Bektas Gencer,
Tochter Fadik-Gül und Ehefrau Zöhre (v. re).
Neuer Treffpunkt in Ricklingen
Gencer. Er macht vor allem den Großeinkauf. Außerdem gehört ihm die
benachbarte Kneipe „Alt Ricklingen”,
ein Treffpunkt für Dart- und Billardspieler, die hier auch ihre Meisterschaften austragen. Wer darüber vergisst,
seinen Kühlschrank zu füllen, kann
im Kiosk gleich nebenan schnell eine
Kleinigkeit besorgen.
Die dreisprachige Fahrschule
Die Bebelstraße 22 ist die Adresse
der Fahrschule Schwarze. So lautet
der Name seit Jahrzehnten, obwohl
sie schon 2005 von Eleonora und
Oleg Osipov übernommen wurde.
Die Osipovs haben den Markennamen
erhalten, denn der bringt Kundschaft.
Frau Osipov berichtet, dass schon
die Großeltern mancher Fahrschüler
von heute bei Schwarze das Autofahren gelernt haben. Dennoch zeichnen
sich die neuen Eigentümer durch ein
Alleinstellungsmerkmal aus: Osipov
ist die dreisprachige Fahrschule; die
Fahrlehrer sprechen deutsch, russisch
und hebräisch. Dreifach ist auch die
Motorisierung. Schüler lernen das
Fahren mit einem VW Caddy, auf dem
Motorrad und auf einem Motorroller.
Zweimal in der Woche erteilen die
Osipovs 90 Minuten theoretischen
Unterricht. Ihre Fahrschüler müssen
mindestens vierzehn Mal dabei sein
und minimal ein Dutzend Fahrstunden (45 Minuten) absolvieren. Bis zur
Prüfung dauert es wenigstens drei
Monate. Den ganz Eiligen können die
Osipovs dreiwöchige Crashtests, pardon: Crashkurse anbieten – aber das
sei den meisten dann doch zu stressig.
Die Pädagogen der
Schreberjugend
Gemeinschaft stiften und ehrenamtliche Helfer unterstützen, das bewerkstelligen Sascha Neuhaus und Kollegin
Susanne Martin auf professionelle
Weise. Sie arbeiten als Jugendbildungsreferenten und sind Angestellte des
Niedersächsischen Landesverbandes
der Deutschen Schreberjugend e.V.
Die Dreisprachige: Eleonora Osipov unterrichtet in
ihrer Fahrschule auf Deutsch, Russisch und Hebräisch.
Wohnen
Der Verband, der zu den zahlreichen
freien Trägern offener Kinder- und
Jugendarbeit zählt, hat im Haus
Bebelstraße 1 ein Büro angemietet.
Er bildet die Klammer für zahlreiche
Stadtverbände der Schreberjugend,
beispielsweise in Hannover, Lüneburg,
Osnabrück oder Nordenham. Der Landesverband ist die Interessenvertretung der Stadtverbände und Anbieter
eigener Programme. So werden in den
Oster- und Sommerferien Freizeiten
mit viel Abenteuer, Natur und Lagerfeuerromantik organisiert. Die Angebote richten sich an Kinder ab sechs
Jahre. Für Jugendliche werden Seminare und Schulungen zum Jugendleiter
abgehalten. Thematisch geht es zum
Beispiel um den kritischen Umgang
mit den sozialen Netzwerken wie
Facebook im Internet. „Wir wollen die
Kinder wegholen vom Fernseher und
Computer”, sagt Sascha Neuhaus. (te)
Weitere Infos zur Schreberjugend
unter „wwww.schreberjugend.de”.
Professionelle Jugendarbeit: Volker Wendorff, Susanne Martin und
Sascha Neuhaus koordinieren die pädagogischen Freizeitangebote
der Schreberjugend (v.li.).
19
20
Wohnen
Neue Außenanlagen in Vahrenwald
Pilotprojekt für Vorgärten und Innenhöfe:
Freuen Sie sich
auf das frische Grün
Trotz regelmäßiger Pflege sind viele Gehölze in unseren
Grünanlagen im Laufe der Jahre unansehnlich geworden. Wir wollen
das Grün verjüngen, denn gepflegte Vorgärten sind die Visitenkarten
unserer Häuser. Die Innenhöfe sollen unseren Mietern auch
in Zukunft als grüne Oasen der Ruhe dienen.
Die Umgestaltung der
Vorgärten hat begonnen ...
Moorkamp 25-31
Helmholtzstraße 27
Auf dem Dorn 32, 33
Eine gepflegte grüne Umgebung trägt
entscheidend zum schönen Wohngefühl bei. Unsere Mieter sollen sich auch
beim Blick aus dem Fenster oder vom
Balkon ganz zu Hause fühlen. Daher
haben wir im März mit der Erneuerung
der ersten Grünanlage in Vahrenwald
begonnen. Dieses Pilotprojekt dient als
Muster für weitere Neugestaltungen
von Vorgärten und Innenhöfen, die wir
schrittweise durchführen werden. Von
der ersten grünen „Erneuerung” profitieren die Mieter im Häusergeviert
Auf dem Dorn, Helmholtzstraße, Moorkamp und Scheelenkamp in Vahrenwald. Einige Bewohner dieser Häuser
hatten im Oktober des vergangenen
Jahres die Gelegenheit zur Begutachten von Planungsentwürfen genutzt
und eigene Vorschläge gemacht, die in
die weiteren Planungen eingegangen
sind. Nun dürfen die Mieter gespannt
sein, was die beauftragten Gartenbauspezialisten daraus machen.
Die Fachleute haben die Umgestaltung
der Vorgärten mit der Rodung des
alten Strauchbestandes begonnen.
Auf der neuen Grünfläche wurden am
Gehweg – aufgelockert durch Bäume
und Büsche – Fahrradabstellplätze
sowie Häuschen für Rollatoren und
Müllbehälter platziert. Im mittleren
Bereich der Vorgärten wurde eine
Rasenfläche angelegt, und an den
Hauswänden haben die Gärtner Bodendecker und kleine Sträucher gesetzt.
Damit man das Grün in Zukunft leicht
beschneiden kann, wurden schmale
Pflegepfade angelegt.
Direkt neben den Hauseingängen
befinden sich die neuen Briefkästen.
Die Hauseingänge werden soweit wie
möglich barrierefrei gestaltet.
Wo dies aufgrund des Gefälles nicht
möglich ist, wird direkt am Gehweg
eine Betonschwelle gesetzt, die man
mithilfe eines Handlaufs sicher überwinden kann. Stufen vor dem Hauseingang werden so weit wie möglich
vermieden. Die Pflasterung der Eingangsbereiche erfolgt mit einem
großformatigen Betonstein.
Innenhöfe als grüne Oasen
Zwei Rundwege erschließen das zukünftige Grün im Innenhof. Sie münden in einen gepflasterten zentralen
Aufenthaltsbereich. In dieser mittleren
Zone ist Raum für die Einrichtung
eines Spielplatzes. Außerdem ist eine
Bank-Tisch-Kombination als „PicknickPlatz” geplant. An beiden Enden des
mittleren Bereichs befinden sich Sitzbänke, so dass man die Wahl hat zwischen Sonnen- und Schattenplatz. Im
Rücken der Bänke werden Hecken und
niedrige blühende Bäume gepflanzt.
Jeweils durch die Rundwege umschlossen, befinden sich im Norden
und im Süden des Innenhofs
Wäschetrockenplätze. Direkt an den
Häusern werden blühende Büsche und
Stauden gepflanzt. Die frisch gesetzten
Pflanzen brauchen natürlich etwas Zeit
zur vollen Entfaltung. Freuen Sie sich
auf die neue Farbenpracht der kommenden Jahre ... (sp)
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22
Titel
Gesund ernähren
Gesund ernähren –
aber wie?
Gesund ernähren – geht das denn heute überhaupt noch, bei all den
Schreckensmeldungen in den ­Medien? Wir haben uns ­umgesehen in
­Hannover und ­Umgebung, sind auf den Bauernmärkten in der City
bummeln gegangen und haben ­einige Erzeugerbetriebe besucht –
hier ist das Ergebnis, wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und
schon mal guten Appetit!
Rund 35 landwirtschaftliche Erzeuger
aus der Region verkaufen ihre Waren
auf den Bauernmärkten Hannovers.
Jeder Produzent übernimmt die Garantie für Frische und Qualität und kann
die Herkunft seiner Waren lückenlos
nachweisen. Wir stellen fünf Markt­
beschicker vor.
Imke Scheler: „Unsere Kunden schwören auf
das feine Aroma der naturbelassenen Honige.“
Das wahre Honigschlecken
Sorgfältig hat Imke Scheler die Gläser
gestapelt. Ihre Auswahl an Heide- und
Rapshonig, Honig von der Edelkastanie
und Lindenblütenhonig, eingerahmt
von Honigwein und Wachskerzen, lässt
erahnen, welche Wege die Bienen ihrer
Chefin beim Sammeln von Nektar
zurückgelegt haben. Imkerin Petra
Christine Bauke setzt 150 Bienenvölker
in niedersächsischen und brandenburgischen Landschaften aus. Die kleine im
Lindener Hafen angesiedelte Berufsimkerei ist dem Bioland-Verband angeschlossen. Verkäuferin Scheler erklärt,
was das bedeutet. Die Bienenstöcke
dürfen nicht in der Nähe konventionell
bewirtschafteter Felder ­stehen. Gegen
Milben werden keine Antibiotika, sondern Ameisensäure eingesetzt. Im Winter füttert die Imkerin ihre Völker mit
Eigenhonig statt mit Zuckerwasser. Der
aus den Waben herausgeschleuderte
Honig wird tagelang kalt gerührt, bis
Was die Bio-Siegel uns sagen
„Frisch vom Hof“, so lautet das Werbemotto des Fördervereins ­Bauernmarkt
Hannover e.V. Frisch bedeutet allerdings
nicht automatisch, dass die Produkte bio­
logisch angebaut werden. Nur ein Teil der
­Vereinsmitglieder betreibt ökologischen
Landbau. Sie dürfen das deutsche oder europäische Bio-Siegel tragen. Das Zeichen soll
den Verbrauchern beim Einkauf die Ent­
scheidung leicht machen. Bio-Produkte
sind Erzeugnisse einer naturnahen Wirt­
schaftsweise. Bio-Bauern arbeiten in einem
weitgehend geschlossenen Betriebskreislauf,
der die natürlichen Lebensprozesse fördert.
der Honig eine feine, cremige Konsi­stenz erreicht hat. „Das schmecken Sie“,
versichert Imke Scheler. Raffiniert auch
das Sortiment an Gewürzhonigen, die
mit Zimt, Kardamom oder Koriander
verfeinert sind. Erinnert irgendwie an
Weihnachten – genau wie die Wachskerzen aus der Imkerei Bauke.
Alles Käse
Mozzarella aus Büffelmilch von den
Wiesen an der Aller – das gibt es tatsächlich. Heike Riedel hält für Käse­
genießer an die 20 Sorten Frisch-,
Weich- und Hartkäse aus Kuh- und
Wasser­büffelmilch in ihrem Verkaufswagen bereit. Die Bauernkäserei in Eilte an der Aller ist seit 30 Jahren Bioland-Betrieb. Rinder werden artgerecht
gehalten, das Futter wird auf eigenen
Äckern produziert, die Milch geht auf
kürzestem Weg in die Hofkäserei.
­Wasserbüffel sind sehr genügsame
Tiere, die zum Saufen bis zum Bauch in
Der Bio-Landbau ...
n darf keine Gentechnik einsetzen und verwendet deutlich weniger
Zusatzstoffe (nur 47 von über 300 sind erlaubt),
n verzichtet grundsätzlich auf ­chemische Pflanzenschutzmittel,
n steht für artgerechte Tierhaltung und füttert Tiere mit ökologischem
­Futter, das vorzugsweise aus eigener Herstellung stammt,
n schützt Boden, Wasser und Luft und hilft, die Artenvielfalt zu erhalten,
n bietet Sicherheit durch Richtlinien und Kontrollen.
Bio-Erzeuger führen über alle Betriebsmittel genau Buch. Sie müssen
genau dokumentieren, von wem sie was gekauft und an wen sie verkauft
haben. Amtlich zugelassene private Kontrollstellen überprüfen mindestens
einmal jährlich den Betrieb. Die Arbeit der Kontrollstellen wiederum wird
staatlich kontrolliert. Neben den staatlichen Bio-Siegeln gibt es Siegel von
diversen Öko-Anbauverbänden, die noch strengere Anforderungen an ihre
Weitere Info: www.bio-siegel.de
Erzeuger stellen. Bauernmärkte in und um Hannover
Titel
23
Hier werden Sie fündig:
der Aller stehen. Nur acht Liter Milch
geben die Tiere am Tag, wenn der
Melker ein ruhiges Händchen beweist.
Haben die ursprünglich aus Italien
stammenden Wasserbüffel Stress,
gibt es gar keine Milch. Die Eilter Bauernkäserei will mit ihrem handwerklich hergestellten Sortiment den Gaumen des Gourmets kitzeln. Wie wär’s
zum Beispiel mit der „Scharfen Else“,
einem Büffelkäse mit Olivenöl, Paprika
und Knoblauch. Oder ein mit rosa Pfeffer verfeinerter Schnittkäse. Ständig
kommen neue Käsespezialitäten hinzu, denn Bauernmarktkunden erwarten Vielfalt.
Hofführung, Büffeltour, Blick in die
Hofkäserei, Käseverkostung – Infos
dazu unter www.eilter-bauernkaese.de
Heike Riedel: „Käse aus Büffelmilch ist von
sehr feiner Konsistenz.“
Hannover-Bothfeld
Sutelstraße/Einkaufspark Klein-Buchholz
Platz der Klein-Buchholzer-Bürger
freitags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Hannover-Bult
Rimpaustraße
An der Melanchthonkirche
samstags von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Hannover-Döhren
Fiedelerplatz
dienstags von 14.00 bis 18.00 Uhr
Angelika Beyer: „Als Kleinproduzentin habe ich
schon immer direkt vermarktet.“
Kraut und Rüben
Das intensive Grün der Kräuterpflanzen zieht unweigerlich das Auge an.
Man muss einfach stehen bleiben und
schauen. Im Frühjahr bringt Angelika
Beyer vom Biohof Blockhorst in Edemissen an die 30 Sorten im Topf auf
den Markt. Wir finden den Liebstöckel,
der Suppen eine unnachahmliche Würze verleiht, das Currykraut und den
Bärlauch, diesen wunderbaren wilden
Knoblauch. Nicht jedes Kraut dient als
Gewürz. Angelika Beyer zieht auch
Baldrianpflanzen für den Tee und
Speisechrysanthemen, deren Blüten
essbar sind. Neben den Kräuterpflanzen bietet Beyer Gemüse der Saison,
das selbstverständlich erst am Vortag
geerntet wurde. Auf einem Schild kann
der Kunde lesen, bei welchem Erzeuger
die Kräuterspezialistin Gemüse zukauft
– so will es die Regel des Bauernmarktes.
Hannover-Kirchrode
Kleiner Hillen/Vor der Jakobikirche
freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr
Hannover-Laatzen
Vor dem Leine-Center
An der Straßenbahnhaltestelle
(Nähe Sparkasse)
mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr
Hannover-List
Moltkeplatz
Ecke Ferdinand-Wallbrecht-Str./Voßstr.
samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Hannover-Mitte
An der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz
donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr
Ernst-August-Platz, vor dem Bahnhof
montags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Hannover-Nordstadt
An der Lutherkirche
donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr
Hannover-Zoo
Platz an der Friedenskirche
samstags von 9.00 – 13.00 Uhr
Die rollende Gemüsekiste liefert ins Haus
Der Kampfelder Hof in Hemmingen
liefert Obst, Gemüse, Eier, Milch und viele
Naturkostwaren zu Ihnen an die Tür.
Sie können Ihre individuelle Obst- und
Gemüsekiste unter der Telefonnummer
0 51 01/588 360 oder unter der Internetadresse www.gemuesekiste.com zusammenstellen. Das Gemüse-Abonnement gibt es
ab 13 Euro. Ausgeliefert wird je nach Wunsch
wöchentlich oder alle zwei Wochen.
Die Waren entsprechen den Standards
des Bio-Siegels und stammen ausschließlich
von Bioland-Erzeugern aus der Region.
24
Titel
Gesund ernähren
Lasst Blumen sprechen
Duftender Flieder, Tulpen, Osterglocken
und vor allem Rosen, Rosen, immer
wieder Rosen in betörenden Farben ...
Margarethe Kujawa bietet Schnittblumen aus ihrem Gartenbaubetrieb
in Aerzen an. Im Frühling schneidet
sie Blüten von 30 Fliederbäumen.
Während dieser Baum genügsam und
robust ist, geht es bei der Zucht von
Rosen nicht ganz ohne chemische
Hilfsmittel. Auf vier Hektar Land wachsen Tulpen, Osterglocken, Rosen und
Pfingstrosen unter freiem Himmel.
Außerdem kultivieren Margarethe und
Victor Kujawa Tannenbäume, Koniferen
und Buchsbäume.
Heimische Äpfel
haben immer Saison
Lars Richard: „Die Pilze nicht waschen,
sondern abbürsten. Denn sie ziehen Wasser
und verlieren Aroma.“
Der Pilzsammler
Die Exoten in seinem Sortiment erinnern
eher an Meeresfrüchte denn an Pilze.
Lars Richard verkauft Samthauben,
Limonenseitlinge und Rosenseitlinge,
die wie Seeanemonen oder Korallen
aussehen. Tatsächlich wachsen die
Köstlichkeiten auf Strohballen in der
Scheune eines Bauernhofes in Aerzen.
Der Fachmann lässt diverse Pilzsorten
auf Strohballen wachsen, die in wasserspeichernde Folie verpackt sind. Das
Stroh ist mit Kalk, Nährstoffen und
Pilzsporen „geimpft“. Hält man nun in
den Kammern der Scheune Temperaturen von 13 bis 16 Grad und sorgt man
mittels Vernebelungsanlage für Luftfeuchtigkeit, sprießen die Pilze in wenigen Wochen aus der aufgeschlitzten
Folie. Je nach Sorte kann Lars Richard
Pilze in mehreren Wellen von den Ballen ernten. Unter diesen Bedingungen
lassen sich Pilze das ganze Jahr hindurch züchten. Seine Empfehlung?
Der asiatische Shiitake, er sei kräftiger
im Geschmack als der Champignon
und eigne sich gut zu Rindfleisch.
Das Hauptprodukt der Obstplantage
Hahne ist der Apfel. Stephanie Hahne
präsentiert eine von insgesamt 25 aromatischen Sorten, die der Produzent
dank spezieller Lagerung ganzjährig
verkauft. Die Äpfel liegen in 14 Lagerzellen bei + 1,5 Grad Celsius. Da die Früchte
atmen, verbrauchen sie die Luft, bis der
Anteil von Sauerstoff und Kohlendioxid
jeweils bei zwei Prozent liegt – die idealen Bedingungen zur Erhaltung der Frische. Birnen kann Hahne von August bis
Mai anbieten, Zwetschgen, Pflaumen
Margarethe Kujawa: „Im Winter verkaufen
wir Weihnachtsbäume und Adventskränze.“
und Mirabellen von Juli bis November.
Spezialitäten im Sortiment sind Honig
und Marmeladen, und von September
bis Juni frisch gepresster Apfelsaft und
knusprige Apfelchips als kalorienarme
Knabberei. „Die Apfelchips machen wir,
wenn’s regnet“, erzählt Obstbauer Klaus
Hahne augenzwinkernd – als gäbe es
echten Leerlauf im Familienbetrieb. (te)
Stephanie Hahne: „Freitags und samstags füllen wir
frisch gepressten Apfelsaft aus dem Kanister ab.“
Titel
Bauernmärkte in und um Hannover
Der Weg vom Erzeuger auf die hannoverschen Bauernmärkte:
25
„Wir wollen nichts zukaufen“
Elf Bauernmärkte an zehn Standorten sind seit 1996 in Hannover
entstanden. Veranstalter ist der Förderverein Bauernmarkt.
Wer hier seine Waren verkaufen will, muss mindestens 70 Prozent
selbst erzeugen. Ein hoher Anspruch, denn die Verbraucher erwarten
Vielfalt. Obstbauer Klaus Hahne aus Gleidingen erklärt die Ziele
des Vereins und schildert die Mühen der „Urproduktion“.
Einkäufe auf dem Bauernmarkt bringen für den Kunden Überschaubarkeit.
Die Produkte stammen aus der Region,
Obst und Gemüse der Saison kommen
frisch und ohne Umwege vom Feld. Der
Verkäufer kann auch bei zugekaufter
Ware genau erklären, wer sie pro­duziert
hat. Landwirtschaftliche Erzeuger, die in
der Landeshauptstadt direkt vermarkten möchten, müssen Mitglied im Förderverein sein, erklärt der Vor­sitzen­de
Klaus Hahne. 70 Betriebe sind im Verein
zunft­ähnlich organisiert, 35 davon be­schicken die Bauernmärkte in Hannover aktiv, schätzt Hahne, der Rest liefere
den Kollegen zu. Regionale Produktion
heißt dabei für den Verein: maximal
100 Kilometer von Hannover entfernt.
„Wir wollen die Eigenproduktion fördern“, sagt Hahne, „was innerhalb des
Vereins nicht immer unumstritten war,
denn der reine Handel verursacht
weniger Arbeit und geringere Kosten.“
Höchstens 30 Prozent der Lebensmittel,
die ein Marktbeschicker anbietet, darf
er bei Kollegen aus der Region zukaufen. Seine Einkaufsquellen muss er auf
einem Schild am Stand bekannt geben.
Die Herkunft der Waren bleibt damit
auch für den Verbraucher erkennbar.
Immerhin können die Erzeuger durch
die Direktvermarktung bessere Preise
erzielen, und nach Hahnes Einschätzung können sich viele kleine Betriebe
nur so wirtschaftlich über Wasser halten. Allerdings bedeutet die Direkt­
vermarktung für die Erzeuger und ihre
Familien viel harte Arbeit. Klaus Hahne,
seine Frau Carola und die beiden
Töchter sind dafür ein Beispiel.
Pfirsiche und Trauben
von der Leine
In der fruchtbaren Leinemasch bei Gleidingen betreibt Familie Hahne auf 30
Hektar Obstanbau. „Außer Erdbeeren
machen wir alles“, sagt Klaus Hahne. Da
die Kunden auf den Märkten Vielfalt
erwarten, wachsen in den Plantagen
neben 25 Sorten Äpfeln auch Birnen,
Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen, Beerenobst und überraschenderweise wohlschmeckende Tafeltrauben, ja sogar
„Südländer“ wie Pfirsiche und Aprikosen.
Während die Kunden auf den Bauernmärkten oder in Hahnes Hofladen in
einer fruchtigen Vielfalt schwelgen
können, haben der Bauer und seine
25 Mitarbeiter ganzjährig eine Sisyphos-Arbeit zu leisten. Zwei Beispiele
dafür: 70.000 Apfelbäume trugen im
Frühjahr eine üppige Blütenpracht.
Würde aus jeder der vielen hundert
Blüten eines Baumes ein Apfel erwachsen, wären die Früchte am Ende klein,
unansehnlich und unverkäuflich.
Der Bauer muss die Blüten dezimieren.
Dazu wendet er zwei Methoden an.
Zunächst werden die Bäume mit einer
speziellen Nährstofflösung bespritzt.
Bei richtiger Dosierung „verbrennt“ ein
Teil der Blüten. Doch das reicht nicht
aus. Im zweiten Durchgang müssen die
Plantagen­arbeiter einzelne Blüten mit
der Schere abschneiden. Enorm ist auch
der Aufwand, den die 30 Bienenvölker
in den Obstplantagen erzeugen. Damit
die Bienen auch im Spätsommer noch
genügend Nahrung finden, hat Hahne
viereinhalb Kilometer Hecken gesetzt,
die das Mikroklima in den Plantagen
positiv beeinflussen. Trotz dieser Maßnahme fliegt im März noch keine Biene.
In diesem Monat wollen jedoch Frühblüher wie die Aprikose bestäubt werden. Was also tun? Hahne setzt Wildhummeln aus Holland aus, die so früh
im Jahr schon aktiv sind.
Die Kundschaft honoriert den Bienenfleiß der Familie Hahne. 50 Prozent der
Ernte wird im Hofladen verkauft, 40 Prozent auf den Bauernmärkten, der kleine
Rest geht in den Straßen­verkauf. (te)
Sisyphos-Arbeit:
Mit der Schere muss
Klaus Hahne Blüten
herausschneiden,
damit der Apfelbaum
Früchte hervorbringt,
die den ­Verbraucher
ansprechen.
26
Titel
Text
Gesund
ernähren
Gesunde Ernährung
leicht gemacht
© Grafik: aid-Ernährungspyramide
Sie brauchen weder Waage noch Kalorienzähler.
Entscheidend ist die Vielfalt der Lebensmittel,
damit Ihr Körper mit vielen Nährstoffen und
­Vitaminen versorgt wird. Essen Sie, was Ihnen
schmeckt, aber halten Sie Maß und sorgen Sie für
Abwechslung. Einseitigkeit schadet auf Dauer,
da der Körper einige Nährstoffe im Übermaß be­kommt, andere lebenswichtige Stoffe aber fehlen.
Ein praktisches Hilfsmittel für die Auswahl und
Portionierung ist die Ernährungspyramide des
aid Informationsdienstes e.V. Die sechs Ebenen
der Pyramide unterscheiden zwischen:
Extras (Süßigkeiten, Gebäck, salzige und
fette Knabbereien, Pommes, Alkohol)
Einkaufen und Genießen
Das Café von Bio-Bäcker Norbert
Honeck ist ein idyllisches Plätzchen in
Winzlar am Westufer des Steinhuder
Meeres. Das Dorf liegt mitten im Naturpark Steinhuder Meer, das Vogelschutzgebiet Meerbruchwiesen erreicht man
bequem auf einem kleinen Spaziergang. Egal ob Früchtekuchen, Brot, Brötchen oder die herzhafte vegetarische
Pizza – der Meister verarbeitet nur biologisch erzeugte Rohstoffe von Landwirten aus der Region. Geschmacksverstärker sind tabu, das Süßen der Backwaren
geschieht mit Honig oder Trockenfrüchten. Honecks Philosophie: Keine Fertigwaren zukaufen, alles selber machen.
Das gilt zum Beispiel für den Sauerteig.
Der bekommt bei Honeck lange Zeit
zum Reifen und sorgt dafür, dass sein
Brot ein kräftiges Aroma hat und länger
frisch bleibt. Das Getreide wird auf der
hauseigenen Steinmühle gemahlen.
Brot und Brötchen können die Gäste
auch im Café für Zuhause kaufen.
Auch das angebotene Eis stammt aus
eigener Herstellung.
Der Hofladen von Obstbauer Hahne
in Gleidingen ist ein lohnendes Einkaufsziel für alle, die gerne in frugaler
Vielfalt schwelgen. Neben dem Hauptangebot von 25 Apfelsorten, die ganzjährig vorrätig sind, bietet der Laden
in der Saison eine Fülle an Stein- und
Beerenobstsorten bis hin zu Exoten
wie Tafeltrauben, Pfirsiche und Mirabellen. Alles aus eigenem Anbau, versteht sich. Außerdem findet der Kunde
Honig, Apfelchips und Apfelsaft.
Freitags liefern befreundete Erzeuger
Galloway-Rindfleisch sowie Gemüse
der Saison, Kartoffeln und Eier in
Hahnes Hofladen. Für Vereine und
­private Gruppen werden ganzjährig
Führungen durch die Obstplantage
organisiert. Hobbyobstgärtner können
nach telefonischer Anmeldung an kostenlosen Schnittkursen und Erntezeitpunktbestimmungen teilnehmen. Mitte September findet das große ­Hoffest
statt.
So kommen Sie hin: Mit dem Auto von
Wunstorf aus Richtung Hagenburg
über die B 441 nach Winzlar. Mit dem
Fahrrad S-Bahn bis Wunstorf, vom
Bahnhof den ausgeschilderten Radweg
nach Steinhude, dann den Rundweg
ums Meer Richtung Hagenburg.
Café Honeck, Südstraße 14,
31547 Winzlar, Tel. 0 50 37/54 33,
www.norberthoneck.de
Öffnungszeiten: April bis Oktober
Mi, Do, Fr 6.30 – 9 Uhr + 14 – 18 Uhr,
Sa 6.30 – 18 Uhr, So 11 – 18 Uhr
Fette und Öle (Butter, Margarine, Speiseöl,
Bratfett, Sahne, Majonäse, Nüsse)
Milch, Milchprodukte, Fleisch, Geflügel,
Wurstwaren, Fisch, Eier
Brot, Brötchen, Müsli, Kartoffeln, Reis, Nudeln
Gemüse, Rohkost, Salat, Hülsenfrüchte, Obst
Getränke (Mineralwasser, Leitungswasser,
Kräuter-/Früchtetees, stark verdünnte Säfte)
Jeder Baustein der Pyramide steht für eine Portion
und das Maß für eine Portion ist die eigene Hand.
Getränke sind besonders wichtig für die Leistungsfähigkeit. Etwa 1,5 bis 2 Liter sollte ein Erwachsener
pro Tag trinken. Genauso wichtig für den Organismus sind Obst und Gemüse. Hier lautet die Regel:
Nimm fünf am Tag. Fünf Portionen kombiniert
aus Obst, Gemüse, Frucht- oder Gemüsessaft
decken den Tagesbedarf. Reichlich genossen werden dürfen auch Brot, Getreide und Beilagen.
Auch in der Spitze der Pyramide werden keine Verbote ausgesprochen. Aber je weiter es nach oben
geht, umso kleiner sollten die Mengen sein, die Sie
täglich essen. Tierische Lebensmittel sollten mit
Bedacht gegessen werden. Alkohol, Süßigkeiten,
Kuchen und salzige Knabbereien sollten Sie sich
als Genussmittel nur dann gönnen, wenn die
Lebensmittel aus der Basis und dem Mittelfeld
der Pyramide ausreichend vorhanden sind.
Quelle: aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft,
Verbraucherschutz e. V., www.aid.de
Titel
Foto: Maren Kolf, Wedemark
Einkauf- und Ausflugstipps
Text
Im Milchladen Hemme in der Wedemark wird der Einkauf
zu einem romantischen Erlebnis. Milchbauer Hemme hält
alles in seiner Hand: den Futteranbau, die artgerechte Tierhaltung und die Produktion der Molkereiprodukte.
Die Auswahl reicht von Sahne und Butter über Buttermilch,
Quark, Frischkäse und Käse bis hin zu Milchgetränken.
Dem Milchladen ist ein Hofcafé mit lauschigem Kaffeegarten unter großen Eichenbäumen angeschlossen.
Der Hofladen von Gut Adolphshof bei Hämelerwald verkauft Produkte, die bereits seit 1952 biologisch-dynamisch
erzeugt werden. Die Landwirtschaft des Gutes, das seit
1995 im Besitz einer Gemeinnützigen Landbau-Forschungsgesellschaft ist, umfasst Getreide- und Futteranbau, Tier-
Foto: Maren Kolf, Wedemark
– direkt beim Erzeuger
So kommen Sie hin: Autobahn A 7
bis Ausfahrt Berkhof. In Berkhof rechts
Richtung Schwarmstedt. Den Milchhof
erreichen Sie nach 900 m.
Mit der S-Bahn-Linie 4 bis Mellendorf,
dann mit dem Bus der Linie 695 direkt
zu Hemme Milch.
Hemme Milch GmbH,
Sprockhofer Str. 9,
30900 Wedemark,
Tel. 0 51 30/58 45 50,
www.hemme-milch.de
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8 – 18 Uhr,
Sa 9 – 17 Uhr,
So 13 – 17 Uhr
haltung und die hofeigene Verarbeitung. Der Hofladen hält
neben Milch und Milchprodukten, Fleisch und Wurst von
Rind, Schwein und Lamm, Getreide und Getreideerzeugnissen
auch das erweiterte Sortiment eines Naturkostladens bereit:
Kaffee, Tee, Säfte, Weine, Biere, Honig und Konfitüren sowie
Kosmetika und Reinigungsmittel.
Die lange Geschichte des Hofes (seit 1827) und seine Wirtschaftsweise wird Besuchern aller Altersstufen auf Hofführungen erklärt.
So kommen Sie hin: Autobahn A 2, Abfahrt Hämelerwald,
durch den Ort Richtung Equord, der Hof liegt links an der
Landstraße, ca. 2 km außerhalb von Hämelerwald.
Gut Adolphshof, 31275 Lehrte OT Hämelerwald,
Tel. 0 51 75/45 35, www.adolphshof.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 – 12 Uhr + 15 – 18 Uhr, Sa 9 – 13 Uhr
So kommen Sie hin: Mit dem Auto über die B 6, Ausfahrt
Gleidingen, bis Ortsausgang Richtung Sarstedt. Mit der
Stadtbahnlinie 1 Richtung Sarstedt, Haltestelle Am Leinkamp.
Mit dem Fahrrad auf dem Leineradweg durch das Naturschutzgebiet südliche Leineauen. Der Weg führt mitten
durch die Obstplantage.
Obstplantage Hahne,
Hildesheimer Str. 574, 30880 Laatzen OT Gleidingen,
Tel. 0 51 02/23 03, www.hahne-obstplantage.de
Öffnungszeiten: ganzjährig Mo-Fr 8 – 18 Uhr, Sa 8 – 12 Uhr
27
Keiner da? Kein Problem: Techem liest per Funk ab.
Mit der Techem Funkablesung lassen sich die Verbrauchsdaten auch ohne Betreten der Wohnung erfassen. Praktisch für die Bewohner und komfortabel für Sie. Denn zusätzliche Ablesetermine oder Verbrauchsschätzungen gehören damit der Vergangenheit an. Nutzen auch Sie das Techem Funksystem und sparen
Sie mit uns Zeit und Aufwand.
Techem Energy Services GmbH · Niederlassung Hannover
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Umgang mit Telefonwerbung
Besser leben
Geschäftemacher ignorieren Telefonwerbeverbot:
Lassen Sie sich am Telefon
nicht überrumpeln
Frechheit siegt – auch am Telefon. Obwohl Telefonwerbung seit
August 2009 mit Bußgeld geahndet werden kann, werden hunderttausende
Verbraucher von unerwünschten Anrufen genervt. Das Verbot wird schlicht
ignoriert, weil sich am Telefon immer noch viel Geld machen lässt.
Seien Sie kritisch. Lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein. Und vor allem:
Geben Sie keine persönlichen Daten an wildfremde Anrufer.
Auf den ersten Blick ist die Gesetzeslage eindeutig. Werbeanrufe ohne
ausdrückliche Einwilligung des Verbrauchers sind illegal. Firmen, die
gegen das Verbot verstoßen, müssen
mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe
von 50.000 Euro rechnen. Ferner dürfen Unternehmen bei Werbeanrufen
ihre Rufnummer nicht unterdrücken.
Der Verbraucher muss die Nummer im
Display seines Telefonapparates ablesen und wieder aufrufen können.
Verstöße dagegen können mit 10.000
Euro Bußgeld belegt werden. Das Verbot wird von bestimmten Branchen
eiskalt ignoriert, wie die 80.000 Beschwerden von Verbrauchern gezeigt
haben, die zwischen März und Dezember 2010 von den Verbraucherzentralen
gesammelt worden sind. Mit weitem
Abstand am häufigsten handelt es sich
um Gewinnspiel- und Lottoanbieter.
Aber auch Zeitschriftenverkäufer und
Telekommunikationsfirmen wollen am
Telefon Verträge abschließen. Sie nutzen dabei ein Lücke im Gesetz: Am Telefon abgeschlossene Verträge sind ohne
Unterschrift des Kunden rechtswirksam. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert daher, dass am Telefon
geschlossene Verträge erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Verbraucher wirksam werden dürfen. In der
Tat: Wer sich am Telefon überrumpeln
lässt, wird seinen Leichtsinn anschließend bereuen und seine Unterschrift
unter einem Kaufvertrag verweigern.
Zu dieser Verschärfung des Gesetzes
hat sich die Bundesregierung bislang
nicht durchringen können. Bis es
so weit kommt, sollten Sie sich selbst
schützen. Hier ein paar Tipps:
Wie Sie sich wehren können
n
n
n
n
n
Stellen Sie den unerwünschten
Anrufer offensiv zur Rede. Fragen Sie
nach dem Namen des Anrufers und
seiner Firma sowie nach dem Grund
des Anrufes. Schreiben Sie diese
Angaben mit und melden Sie das an
die Verbraucherzentrale.
Weisen Sie den Anrufer darauf hin,
dass weitere Anrufe unerwünscht
sind und verlangen Sie die Löschung
Ihrer Daten.
Geben Sie auf keinen Fall persönliche
Daten wie Kontonummer oder
Geburtsdatum preis.
Schenken Sie den Versprechen auf
Geld, Gutscheine oder Gewinne
­keinen Glauben. Welcher fremde
Mensch würde Ihnen etwas schenken?
Sie können bei Ihrem Telefon­anbieter
beantragen, dass Anrufe mit unterdrückter Rufnummer nicht durch­
gestellt werden.
n Haben Sie sich zu einem Vertrags-
abschluss verleiten lassen, besteht
natürlich ein gesetzliches Widerrufsrecht. Innerhalb von zwei bis vier
Wochen können Sie einen am
Telefon geschlossenen Vertrag ohne
Angabe von Gründen widerrufen.
Die Frist läuft erst, wenn Sie schriftlich über Ihr Widerrufsrecht informiert worden sind.
Gegen Werbeanrufe an sich können
Sie sich nicht wehren, denn Telefonnummern und Adressen sind eine
heiß gehandelte Ware. Umso mehr
kommt es darauf an, dass Sie gegen­
über einem unerwünschten Anrufer
resolut auftreten und Ihrem Ärger Luft
machen. Lassen Sie sich nicht einreden,
dass Sie zu irgendetwas verpflichtet
sind. In dieser Situation gilt leider der
Satz: Der Ehrliche und Freundliche
ist der Dumme. (te)
Unser Tipp
Melden Sie Firmen, die Sie am Telefon
belästigen, an die Verbraucherzentrale.
Diese sammelt Beschwerden und
veranlasst Abmahnungen.
Tel. 0 900/1 79 79 06
Mo, Di – Do 10.00 - 16.00 Uhr
Der Anruf kostet 1,50 Euro pro Minute
im deutschen Festnetz. Die Abrechnung
erfolgt sekundengenau. Für Anrufe aus
den Mobilfunknetzen gelten die Tarife
der jeweiligen Netzanbieter.
29
Wertmarken
30
Unter uns
Sommerfest am 24. Juni 2011
Sommerfest
Freitag, 24. Juni 2011
von 14 bis 18 Uhr
Feiern Sie mit!
Kulinarisch:
für jeden Geschmack etwas dabei
Wir möchten Sie herzlich einladen zum Sommer-Highlight 2011:
Das Sommerfest im Innenhof unserer Verwaltung in der
Arndtstraße 5. Die Mitarbeiter des Spar- und Bauvereins haben
wieder alles liebevoll für Sie vorbereitet.
Unterhaltsam:
Sommerfest-Partnerfirmen
Genießen Sie unsere leckeren Speisen:
Kaffee und Kuchen, knusprig gegrillte
Würstchen, köstliche Kartoffelpuffer
oder Fischbrötchen. An der Theke
bekommen Sie frisch gezapftes Bier
oder sommerliche Cocktails, und der
Kleine Weinkeller hält wieder zartfruchtige Weißweine, samtige Rotweine
und kühlen Prosecco für Sie bereit.
Musikalisch:
Schwingen Sie das Tanzbein!
Lassen Sie sich mitreißen vom Trio
Penelope. Auch in diesem Jahr sorgt
die charmante Sängerin Penny Cordion
wieder für die musikalische Unterhaltung.
Spannend: Bobbycar-Rennen
für unsere Kleinen
Die Mietertreffpunkte
und Ehrenamtlichen in Vahrenwald
und Limmer stellen sich und ihre
vielfältigen Aktivitäten vor und
laden bei einer süßen Waffel zum
Klönschnack ein.
Für unsere kleinen Gäste veranstalten
wir ein lustiges Bobbycar-Rennen mit
dem selbstgebauten Solarflitzer
unserer Auszubildenden.
Einfach abtrennen und bei unserem
Sommerfest einlösen. Guten Appetit!
(Je Person sind 2 Marken einlösbar)
1 Wertmarke
Wert: 0,50
Sommerfest 2011
1 Wertmarke
Wert: 0,50
Sommerfest 2011
Für jede Menge Gesprächsstoff und
Unterhaltung sorgen unsere Partnerfirmen Holzbau-Biermann, Blöss, Maler
Blome, Gati-Bau, die Johanniter und
die AWO, die uns wieder gut gelaunt
unterstützen und viele Informationen
sowie Spiel und Spaß für jeden Geschmack bereit halten. Das Blütenforum zeigt schöne Sträuße, dekorative
Gestecke und Geschenkideen und der
aha Zweckverband Abfallwirtschaft
Region Hannover erwartet Sie am
Infostand mit dem Glücksrad.
Sportlich:
Basketball mit den UBC Tigers
Wann haben Sie schon mal Gelegenheit, sich von einem Profi-Basketballer
in die Geheimnisse des richtigen
Wurfes einweihen zu lassen?
Die Basketballspieler der UBC Tigers
zeigen ihr Können und lassen den
Nachwuchs an den Ball.
Der Höhepunkt:
die große Tombola
Der Spar- und Bauverein sponsert
wieder viele attraktive Gewinne.
Wenn Sie das richtige Los gezogen
haben, können Sie sich Ihren Gewinn
zwischen 14.00 und 17.15 Uhr direkt bei
uns abholen. Die Verlosung der fünf
Hauptgewinne erfolgt gegen 17.30 Uhr.
Lose gibt es für 1,00 Euro/Stück.
Ausflug zu Flora-Farm und Wolfcenter
Unter uns
Mitgliederfahrt zur Flora-Farm und zum Wolfcenter:
Von Wurzeln, Wölfen
und anderen Wundern
der Natur
Führung durch die
Flora Farm: Ginseng-Feld
Die Einsatzmöglichkeiten von Ginseng
sind vielfältig. Ob als Kosmetik, Tee,
Tabletten oder pur als Wurzel – Ginseng stärkt das Immunsystem, hilft bei
Erschöpfung des Herz-Kreislauf-Systems und stärkt die Gedächtnisleistung. Koreanischer Ginseng gedeiht
in der Lüneburger Heide – kaum zu
glauben, aber wahr. In Bockhorn bei
Walsrode baut Landwirt Heinrich
Wischmann seit nunmehr fast 30 Jahren die asiatische Wunderwurzel an.
Viel Pioniergeist und Feingefühl waren
notwendig, um die empfindliche Pflanze auf niedersächsischem Boden zum
Wachsen zu bringen. Im Rahmen einer
fachkundigen Führung können wir uns
über die Wirkung des Ginsengs informieren und den charakteristischen
Geschmack testen.
Im Wolfcenter können Sie
Wölfe in großzügigen Waldgehegen beobachten.
Nach einem leckeren Mittagessen
geht es weiter in den Landkreis Verden.
Dort lockt das Wolfcenter mit großzügigen Gehegen und einer interaktiven Ausstellung. Die Welt mit
Wolfsaugen sehen, durch den Wald der
Beutetiere streifen, die Mimik der
Wölfe erkennen – in dieser Ausstellung
werden Sie selbst aktiv.
Im bewaldeten Außenbereich treffen
wir auf die gesicherten Gehege, in
denen zwei Rudel europäischer Grauwölfe leben. Ein drittes Gehege
beherbergt tschechoslowakische
Wolfshunde. Die Besucher haben die
Möglichkeit, die Verhaltensunterschiede der Gruppen selbst zu beobachten. Jedes Gehege hat eine
Beobachtungsplattform, die maximale Übersicht bietet. (li)
Termin:
Mittwoch, 7. September 2011
Abfahrt: 9.30 Uhr ab Arndtstraße 5
Rückkehr: gegen 19.00 Uhr
Preis: 40 Euro pro Person
Im Preis enthalten ist:
• Fahrt im modernen Fernreise-Luxusbus
• Führung Ginseng-Gärten Flora-Farm
• Mittagessen auf der Flora-Farm
(gem. Bratenplatte mit Gemüse,
Heidekartoffeln und Rahmsauce,
ohne Getränke)
• Schaufütterung, Kurzfilm und Vortrag
im Wolfcenter
• Kaffeetrinken
(1 Stück Buchweizentorte und
1 Stück Butterkuchen, Kaffee/Tee satt).
Auf der Flora-Farm erwartet
Sie im Ginseng-Café
ein köstliches Mittagessen.
31
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Unter uns
Aktuelles
Alle Vögel sind schon da,
auch die ganze Kinderschar ...
Einen schöneren Platz als diesen werde ich nicht finden,
mag sich die Amsel gedacht haben, als sie beschloss, auf
dem wunderbar grünen Balkon eine Familie zu gründen
und die Piepmätze des Frühlings 2011 groß zu ziehen.
Der Singvogel hat sein Nest im engen, aber geschützten
Topf einer Bougainvillea gebaut. Zur Freude der Mieterin
bot sich die einzigartige Gelegenheit, das Schlüpfen,
Wachsen und Gedeihen der Jungvögel aus nächster
Nähe zu beobachten. Die Altvögel waren so emsig mit
der Kinderstube beschäftigt, dass sie auch vor der Kamera
keine Scheu zeigten. (te)
Fahrradgarage
hinter Werbebotschaften
Der ehemalige Gewerberaum
an der Ecke Moorkamp/Guts-MuthsStraße dient ab sofort als Fahrradgarage. Die Fensterfronten werden
für ansprechende Werbehinweise
auf unser Vermietungsportal
www.dietollewohnung.de genutzt.
Letzter Mieter des Gewerberaumes
in Vahrenwald war von 2004 bis 2009
die Schneiderei „Samioti”, die ihren
Betrieb leider aufgeben musste.
Seither konnten wir die Räumlichkeiten nicht wieder vermieten, weil die
Fläche von knapp 25 Quadratmetern
für die meisten Gewerbetreibenden zu
klein ist. Außerdem verfügt der Raum
über kein eigenes WC. Da es ungenutzte Räume bei uns über längere
Zeit nicht geben darf, haben wir uns
entschlossen, eine sichere Abstellmöglichkeit für Fahrräder zu schaffen.
Die Mieter des Hauses Moorkamp 22
können hier ab sofort ihre Fahrräder
zu ebener Erde ganz bequem abstellen.
Zudem ist der Fahrradraum durch
unsere Werbeplakate an den Fensterfronten hübsch „verpackt”. (li)
Unter uns
Glückwünsche
Herzlichen
Veröffentlichungswünsche
nimmt Petra Lips unter der
Telefonnummer (0511) 9114-141
oder per E-Mail an
p.lips@spar-undbauverein.de
gern entgegen.
Glückwunsch
90. Geburtstag
Charlotte Krelle, Limmer
Karl Albracht, Vahrenwald
Werner Völker, Vahrenwald
Lieselotte Bader, Oberricklingen
Ilse Brodbek, Vahrenwald
Karl-Heinz Conrad, Vahrenwald
Helmut Blackert, Vahrenwald
85. Geburtstag
Mykhaylo Serebryanyy, Ricklingen
Ruth Reuper, Ricklingen
Johanna Tschirsch, Vahrenwald
Heinz Burlit, Groß-Bucholz
Israel Temerson, List
80. Geburtstag
Heinrich Sültemeier, Davenstedt
Willi Roland, Linden-Nord
Marlis Seebaum, Vahrenwald
Peter Linke, Badenstedt
Günter Wasmann, Vahrenwald
Manfred Kage, Vahrenwald
Horst Frenzel, Vahrenwald
Raisa Ambreite, Oberricklingen
Menno de Buhr, Groß-Buchholz
Marianne Sülflow, Vahrenwald
Goldene Hochzeit
Karin und Heinz Henssen, Sahlkamp
Marietta und Horst Stabenow,
Ricklingen
Waltraud und Bernhard Heinrichs,
Vahrenwald
Anni und Harry Möser, Limmer
Diamantene Hochzeit
Marianne und Heinz Sülflow,
Vahrenwald
Wir gratulieren zur
Diamantenen Hochzeit
Die Wege von Heinz und Marianne
Sülflow kreuzten sich im Jahr 1949 im
Lister Bad zum ersten Mal. Bei dieser zufälligen Begegnung sollte es nicht bleiben,
denn die beiden mochten sich auf Anhieb
und bald war klar, dass sich hier zwei
gefunden hatten, die ihr Leben miteinander teilen wollen. Am 12. Mai 1951 heiratete
das Paar und feierte jetzt seine Diamantene Hochzeit. Treue und Verlässlichkeit
prägten immer das Leben der Jubilare,
Beständigkeit zeigt das Paar auch beim
Wohnort. Das Ehepaar Sülflow wohnt seit
1969 beim Spar- und Bauverein. 22 Jahre
hatte man eine Wohnung in der Halkettstraße 40 und seit 1991 lautet die Adresse
Fenskestraße 48.
Wir gratulieren zur Goldenen Hochzeit
Horst und Marietta Stabenow, Rodbraken 27, haben ihre Goldene Hochzeit gefeiert.
Dabei kennt sich das Ehepaar deutlich länger als ein halbes Jahrhundert, denn erstmals begegneten sie sich vor rund 56 Jahren. Da man in der selben Firma tätig war,
lernten sie sich wenig später besser kennen. Aus der Beziehung sind vier Töchter,
acht Enkel und ein Urenkel hervorgegangen und die Stabenows sind sehr dankbar
für die große Familie. Herr Stabenow kann sich nach wie vor für alle handwerklichen
Arbeiten begeistern und traut sich von der Elektrik bis zu Tapezierarbeiten an alles ran.
Die Freizeit verbringt das Ehepaar gern im Schrebergarten oder beim Angeln. Ihren
Urlaub haben die Stabenows 40 Jahre mit Kindern und Freunden auf dem Campingplatz verbracht. Jetzt im Alter bevorzugt das Paar die komfortable Lösung und macht
ganz entspannt Urlaub auf Mallorca und an der Nordsee. Auf die Frage nach einem
Rezept für 50 Ehejahre antwortet das Paar: „Wir sind gemeinsam durch dick und
dünn gegangen und hatten immer Verständnis füreinander.”
Wir wünschen all unseren Jubilaren weiterhin glückliche, gesunde Jahre.
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34
Unter uns
Solar Bobby Car Challenge
Autorennen auf dem Klimaschutztag Hannover:
Auszubildende
bauen Solarflitzer
Unsere Auszubildenden werkelten
im Frühjahr wochenlang an einem
ungewöhnlichen Projekt:
Sie konstruierten ein solargetriebenes
Spielzeugauto, das sie auf der zen­
tralen Klimaschutzveranstaltung
der Region Hannover am 22. Mai ins
Rennen schickten. Genaue Einblicke
gibt das Projekttagebuch, das die
Azubis geschrieben haben.
Schüler- und Azubi-Teams erhielten die
Bausätze vom Umweltzentrum Hannover und dem Energieversorger enercity.
Die Aufgabe bestand im Prinzip darin,
ein Bobby Car mit einem Elektromotor
auszurüsten und die Batterie sowie
das Photovoltaikmodul auf dem Anhänger unterzubringen. Dieses spannende Projekt ermöglichte den jungen
Bastlern einen Einblick in das Thema
erneuerbare Energien, das natürlich
auch die Wohnungswirtschaft betrifft.
Das von den Azubis als Solarflitzer umgebaute Bobbycar im
Look des Spar- und Bauvereins.
Projekttagebuch
„Solar Bobby Car Challenge”
Woche 1: Die teilnehmenden Teams
konnten ihren Bausatz für das solar­
betriebene Bobby Car im Umwelt­
zentrum Hannover abholen. Standen
wir anfangs noch recht ratlos vor den
Einzelteilen des Bausatzes, so ging es
doch nach einigem Probieren und
Bemühen schnell voran. Zunächst
einigten wir uns auf ein Gestaltungskonzept, in das viele Ideen einflossen.
Wir lernen den Beruf der Immobilien-
Die Auzubildenden bauten mit vereinten Kräften aus dem Bobbycar einen Solarflitzer:
Tim Schreiber, Anja Müller und Caro Antonia Wulf (v.l.n.r.).
kaufleute und so war das Thema
eindeutig: Häuser sollen eine Rolle
spielen, denn Immobilien sind natürlich das, was uns als Auszubildende
der Immobilienwirtschaft interessiert.
Zudem findet man Solarzellen häufig
auf den Dächern von Häusern.
Woche 2: Auch die Technik durften wir
natürlich nicht aus den Augen verlieren,
schließlich soll unter den kleinen Flitzern der Schnellste ermittelt und zum
Gewinner des Wettbewerbs gekürt
werden. Und damit standen wir vor
einer Menge Fragen. Wo soll der Antrieb
angebracht werden? Welche Reifen
sind am effektivsten? Wie wird das
Solarmodul mit der Batterie und diese
wiederum mit dem Antrieb verbunden?
Um keine Zeit zu verlieren machten
wir uns einfach daran, die Verbindun­
gen herzustellen – schließlich kann
man aus Fehlern nur lernen.
Woche 3: Ein zweites Bobby Car wurde
beschafft, um an diesem auszuprobieren, ob die gesammelten Ideen umsetzbar waren. Den Antrieb konnten wir
durch Aufsägen des Autos im Innenraum anbringen und alle Kabel, Batterien und Anschlüsse wurden erst mal
provisorisch auf dem Anhänger befestigt. Einer ersten Probefahrt stand
damit nichts mehr im Wege und diese
machte deutlich, was der nächste
wichtige Punkt war: Wie werden Gas-
Unter uns
Solar Bobby Car Challenge
und Bremspedal an dem Bobby Car
angebracht? Und natürlich, wie wird
der provisorische Kabelsalat auf dem
Anhänger zu einer geordneten
Kabel­konstruktion?
Woche 4: Für den Anhänger bauten
wir einen Kasten, der alle Kabel und
die Batterien aufnehmen und Bestandteil des Gestaltungskonzeptes werden
sollte. Das neue Bobby Car präparier­
ten wir dann wie das Vorherige und
rüsteten es mit dem Antrieb aus.
Wir konnten eine weitere Probefahrt
machen und dieses Mal sah alles schon
viel professioneller aus.
Woche 5: Nachdem alle nötigen Löcher
gebohrt waren, konnten wir das Fahrzeug lackieren – natürlich in den Farben
des Spar- und Bauvereins. Auch der
35
zieren. Auch die neuen Rennreifen für
das Bobby Car und den Anhänger
waren inzwischen angekommen und
konnten nun angebracht werden.
Die Auszubildenden Konstantin Theisen (li.)
und Tim Schreiber mit dem Bobbycar vor
dem Umbau .
Anhänger sollte ein neues Design
erhalten und so schossen wir Fotos von
unserem schönen Brüggemannhof.
Diese Fotos unserer Häuser sollen die
Außenwände des Anhängerkastens
Woche 6: Das Projekt nimmt langsam
Gestalt an. Nun folgt die Arbeit an
den Details. Einige offene Fragen und
technische Probleme sind noch ungelöst, aber unser Team arbeitet weiter
mit viel Eifer daran, das Gefährt für
das bevorstehende Rennen fertig zu
stellen. Der 22. Mai kommt immer
näher und wir Azubis freuen uns sehr
darauf, unser solarbetriebenes Bobby
Car präsentieren zu können.
Über das Rennen und welchen Platz
unser Solarflitzer belegt hat, werden
wir in der nächsten Ausgabe der
„unter uns” berichten. (wu)
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Unter uns
UBC-Jugend
Die Jugendarbeit des UBC Hannover:
Der Erfolg der
Tigers spornt an
Geschlaucht aber zufrieden: Trainer
Cheik Ndirye hat der U 16 und den
Damen zwei harte Stunden abverlangt.
Sie trainieren zweimal pro Woche im
Verein, treffen sich auch privat zum
Spiel auf Freiplätzen oder gehen
zusammen in die AWD-Hall, um die
Profi-Spiele der UBC Tigers in der 2. Bundesliga Pro A zu sehen. Amara und
Daniel spielen in der U 16 männliche
Jugend, Anna und Birte in der 1. Damen
des United Basketball Clubs Hannover.
Anna begeisterte sich schon als Siebenjährige, nun also schon seit 14 Jahren
für den Sport. Damals hat eine Trainerin sie zu einem Verein auf dem Lande
mitgenommen. Daniel kann dagegen
erst auf wenige Monate zurückblicken.
Er ist im Oktober 2010 in die U 16 beim
UBC eingestiegen. Eines haben die
Damen und die Jungen des UBC Hannover gemeinsam: Sie haben Spaß am
Spiel und sie sind ehrgeizig. Viereinhalb Stunden pro Woche lassen sie sich
von ihrem Coach Cheik Ndirye trainieren. Cheik stammt aus Frankreich,
Wir verlosen 3 Jahresmitgliedschaften
„Go, go, go, pass your ball!”
Bist Du begeistert von den Spielen der UBC Tigers? Gehörst Du zu den treuen Fans,
die sich kein Spiel in der AWD-Hall entgehen lassen? Hast Du Lust, selbst zu spielen
und Dein Talent unter Beweis zu stellen? Dann beteilige Dich an der Verlosung des
Spar- und Bauvereins. Mindestalter: 14 Jahre!
Schreibe uns, was Dich am Basketball fasziniert oder warum Du selbst gerne spielen
möchtest. Unter den Einsendern verlosen wir drei Vereinsmitgliedschaften für die
Dauer von einem Jahr.
hat dort als Basketball-Profi gespielt,
wechselte später nach Ulm und trainiert heute die UBC-Damen sowie die
männliche Jugend. Der Wahl-Hannoveraner spricht mehr Englisch als
Deutsch. Seine Ansagen während des
Trainings kommen meist ruhig und
knapp. Die jugendlichen Spieler verstehen dennoch und reagieren sofort.
Sie sind hoch konzentriert, obwohl der
Exprofi ihnen kaum eine Verschnaufpause gönnt. Auf Balltechnikübungen
folgen kurze Spiele, dann Schnellkrafttraining und wieder ein Spiel. „Go, go,
go and pass the ball“, Cheik treibt das
Tempo hoch, will, dass der Ball schnell
und flüssig von Spieler zu Spieler fliegt.
Zwei, drei sitzen immer kurzzeitig bis
zur Einwechslung auf der Bank. Für
Späßchen, Sprüche und Kabbeleien
bleibt keine Zeit, viel zu ernsthaft sind
sie bei der Sache. Und Spaß am Spiel
haben sie trotzdem. (te)
Trainingszeiten
U 16 männliche Jugend
und 1. Damen
Dienstag 18:00 - 20:00
Gymnasium Schiller Schule
Ebellstraße 15
30625 Hannover
Zugang über den Hof
Oder poste Deine Zeilen auf der Facebook-Seite des Spar- und Bauvereins.
Freitag 16.00-18.30
Johanna-Friesen-Schule
Friesenstraße 26
30161 Hannover
Eingang über Holscherstraße
Einsendeschluss ist der 15. August 2011.
www.ubctigers.de
Schreibe eine E-Mail an die Marketing-Abteilung des Spar- und Bauvereins,
Petra Lips: p.lips@spar-undbauverein.de.
• Schädlingsbekämpfung
• Entrümpelung/
Wertverrechnung
• Umzugshilfe
• Transporthilfe
• Vorbereitung für
Modernisierung
• Hausmeistertätigkeiten
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Große Straße 21
30453 Hannover
Fon 0511 - 212 30 60
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• Sonderreinigung auch
in schwierigsten Fällen
38
Leben in Hannover
Termine im Stadtteil
M Linden
Lindener Narren suchen Nachwuchs
Für die nächste Karnevalsession werden jetzt
die Tänze einstudiert. Mädchen und Jungen
sind herzlich eingeladen, beim Training mit­
zumachen oder auch erst mal nur zuzuschauen. Beim Marschtanz werden Elemente wie
Beinwürfe, Beinheber und Räder zu Marschmusik erlernt, beim Schautanz fantasievolle
Tänze zu moderner Musik. Die Teams trainieren montags und mittwochs in vier Altersgruppen ab drei Jahren bis zu 15 Jahren.
Konrad-Hänisch-Straße 3 b, Telefon 0511 423726,
www.lindener-narren.de
Tanzteam der Lindener Narren
Big Mama & The Golden Six
01. - 03.07.2011
Sommerspiele 2011:
„Der eingebildete Kranke“
02.07.2011
Kulturfest am Küchengarten
Um 14 Uhr beginnt ein Festumzug mit dem
IGS Sambaorchester an der IGS Linden und
führt über das Freizeitheim sowie das Faustgelände zum Küchengarten. Dort gibt es von
15 bis 19 Uhr Aktionen für die ganze Familie,
wie zum Beispiel Kinderzirkus, Capoeira und
Gokart-Rennen, und ein Bühnenprogramm
mit Kultur aus aller Welt. Ab 19 Uhr rocken
Lindener Bands die Bühne.
Küchengartenplatz
M Ricklingen
24. - 25.06.2011
Tag der Ricklinger
Rund um das Freizeitheim Ricklingen findet
zum 14. Mal das beliebte Stadtteilfest für die
ganze Familie statt. Am Freitag gibt es ab
18 Uhr Live-Musik mit Denny’s Beat Company,
die Hits der Beatles, Rolling Stones, Kinks und
anderer Rock-Legenden spielen. Am Samstag
sorgt das Bühnenprogramm von 11.30 Uhr
bis 22 Uhr für viele Überraschungen. Zu den
vielfältigen Angeboten für Kinder gehören
unter anderem das Puppentheater Laretti
und Ponyreiten.
Ricklinger Stadtweg 1
Die Komödie in drei Akten ist eines der
berühmtesten Theaterstücke von Molière.
Argan fürchtet zu sterben. Die Verliebten
Angélique und Cléante wollen nicht mehr
leben, wenn sie nicht vereint sein können.
Argans jüngste Tochter benutzt das Spiel
mit dem Tod als eine List, um einer Tracht
Prügel zu entgehen. Und Argans zweite Frau
Béline wartet nur darauf, dass er stirbt, um
ihr Erbe einstreichen zu können. Trotz dieser
eigentlich ernsten Thematik bleibt „Der eingebildete Kranke“ eine echte Komödie.
Die Vorstellungen beginnen am Freitag und
Samstag um 19.30 Uhr, am Sonntag um 16 Uhr.
Die Eintrittskarten kosten 12 Euro und sind
im Freizeitheim Ricklingen erhältlich.
Edelhofkapelle Ricklingen, Am Edelhofe
19. - 20.08.2011
Ricklinger Deichfest
Das alljährliche Fest verspricht einen guten
Mix aus Musik und Comedy am Deich. Freddy Caruso und Fräulein Rose laden am Freitag ab 19 Uhr im Festzelt zu einer Zeitreise
in die 50er-Jahre mit schrillen Schlagern ein.
Nach der Ernennung der Deichgräfin beziehungsweise des Deichgrafen am Samstag­
nachmittag trägt Norbert Krüger seine Parodie auf das „Lied der Niedersachsen“ vor und
Beeke-Sänger sowie das Sinfonische Orchester Ohnegeigen sorgen für abwechslungsreiche Stimmung. Stargast des Abends ist
Daphne de Luxe mit ihrem neuen
Comedy-Programm.
09.12.2011
Big Mama & The Golden Six
1994 gründete Big Mama ihren eigenen,
international besetzten Gospelchor
Big Mama & The Golden Six, der sowohl
in Deutschland als auch im Ausland die
Zuschauer begeistert. Solche Stimmen hört
man nicht jeden Tag. Das Konzert beginnt
um 20 Uhr. Karten gibt es im Freizeitheim
Ricklingen und an Vorverkaufsstellen.
Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1,
www.fzh-ricklingen.de
11.12.2011
Weihnachtsmarkt und Konzert
Von 10 bis 17 Uhr zeigen rund 100 Aussteller
Malerei, Textilkunst, Schmuck, Holzarbeiten,
Handwerkskunst und vieles mehr. Dazu gibt
es einen Bücherflohmarkt. Der Chor Joy Message singt beim traditionellen Weihnachtskonzert um 11 Uhr Gospels und Spirituals.
Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1,
www.fzh-ricklingen.de
Daphne de Luxe
Düsternstraße
Und was ist bei Ihnen im Verein so los?
Wir möchten Sie auf Termine, Vereine und Aktivitäten in Ihrem Stadtteil aufmerksam machen.
Dazu benötigen wir Ihre Hilfe. Bitte teilen Sie uns mit, welche Veranstaltungen in Ihrem Verein
geplant sind, welche neuen Angebote Ihr Verein hat, welchen Termin im Stadtteil man auf keinen
Fall verpassen sollte oder zum Beispiel auch welche interessanten Hobbygruppen es gibt.
Redaktionsschluss für Termine zwischen Mitte Dezember 2011 und Mitte Juni 2012 ist am 31.10.2011.
Kontakt zur Redaktion:
E-Mail an: p.lips@spar-undbauverein.de
Telefon: (0511) 9114-141
Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Da biste platt!
Leben in Hannover
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17.12.2011
Travestieshow „Safari“
Das Täuschungsmanöver-Ensemble
Hamburg präsentiert ein neues Show­
konzept aus Travestie, Parodie und Revue
mit aufwendigen Kostümen und Bühnen­
bildern. „Safari“ entführt mit attraktiven
Showgirls, Paradiesvögeln und exotisch
anmutenden Wesen voller Selbstironie
nach Las Vegas und nach Afrika.
Frech, sexy und glamourös – mit Stil und
Niveau. Für die Vorstellung um 20 Uhr gibt
es Tickets im Vorverkauf im Freizeitheim
Ricklingen und an Vorverkaufsstellen.
Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1,
www.fzh-ricklingen.de
M Südstadt
21.10.2011
Großer Südstädter Laternenumzug
Schon zum 20. Mal
treffen sich kleine und
große Laternenträger
ab 18 Uhr an der Nordseite des Stephansplatzes, um dann ab
19 Uhr durch die Südstadt zu ziehen.
Stephansplatz
Mal ehrlich, wann waren Sie
denn zuletzt so richtig übermütig?
Nichts wie Döneken in’n Koppe!
Gerade eben noch? Oder hannöversch
gesagt – „ersten“? Oder ist es doch
schon etwas länger her? Egal, ziemlich
sicher ist, dass jeder von uns die Situa­
tionen kennt, in denen aus Übermut
blühender Unsinn getrieben wird.
Das kann schnell ausufern. In Hannover
muss man in so einem Fall damit rechnen, dass dem Treiben ermahnende
Worte entgegen gehalten werden:
„Habt wohl nichts wie Döneken in’n
Koppe!“ oder „Nichts wie Kneepe in’n
Koppe!“. Döneken waren eigentlich Töne
und Kneepe bedeutet so viel wie Kniffe
oder Streiche. Bleiben wir beim Kopf.
Wenn es heißt „Krichst gleich einen
an’n Dössel!“, ist es eine Ermahnung
von ganz anderem Kaliber. Man tut gut
daran, sie ernst zu nehmen. Eine
Boxeinlage könnte sonst die Folge sein,
bei der auch der Däätz – abgeleitet von
’tête’, was auf Französisch ’Kopf’ heißt –
in größere Mitleidenschaft gezogen
würde. Und dann wäre ja nicht auszuschließen, dass aus dem Koppe nicht
nur der Dössel wird, sondern sogar die
Sülze, das Kölschen oder ein Brägen­
kasten. Bevor es soweit kommt, sollte
man seinen Däätz besser ordentlich
anstrengen. Und wenn nicht alles schief
läuft, wird der schnell zu dem Ergebnis
kommen, dass man seinen Dössel fix
aus der Gefahrenzone bringt. Am besten
sich dusement, also behutsam, vorsichtig – abgeleitet vom französischen
­’doucement’ – verdrücken. (ja)
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