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Abiturienten wie ein gutes Bier reif für den Markt - Musikzug

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Oelde
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Montag, 28. Juni 2010
Entlassfeier am Thomas-Morus-Gymnasium
Schüler
Lange Liste der
Danksagungen
Einen Pokal für den Chef: Unser
Bild zeigt (v. l.) Gülin Karabel,
Dominik Welslau und Dr. Thomas
Kröger.
85 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums in Oelde haben am Samstagvormittag im Rahmen einer Entlassfeier ihre Abiturzeugnisse bekommen. 22 Abiturienten erhielten von Schulleiter Dr. Thomas Kröger ein Abiturzeugnis mit einer „Eins vor dem Komma“.
Nach der kurzweiligen Entlassfeier stellten sich die Abschlussschüler bei schönstem Sommerwetter zum Gruppenfoto vor ihrer nun ehemaligen
Schule.
Bilder: Jasper
Abiturienten wie ein gutes
Bier reif für den Markt
Oelde (cj). Rund 3000 Tage
Reifungsprozess haben sich gelohnt: Am Samstag erhielten die
85 Abiturienten des Oelder Thomas-Morus-Gymnasiums (TMG)
ihre Abiturzeugnisse. Viele Redner gingen während der Entlassfeier auf das Motto der Abiturientia, „A Biertour“, ein und zogen
Vergleiche zwischen dem Gerstensaft und den frisch gebackenen Abiturienten.
Einem mustergültigen Jahrgang verzeiht man sogar ein so alkoholhaltiges Abiturmotto. Und
die diesjährigen Abiturienten
müssen wirklich vorbildlich gewesen sein. Neben hervorragenden
schulischen
Leistungen
(22 der 85 Entlassschüler machten ein sehr gutes Abitur) habe
sich der Jahrgang auch außerhalb
des Unterrichts durch großes Engagement ausgezeichnet, lobten
die
Beratungslehrer
Ursula
Raschke-Aarts und Dirk Giesler.
„Wir konnten uns auf euch verlassen“, betonten die beiden
TMG-Lehrer und hoben in ihrer
an Anekdoten reichen Rede Leistungsbereitschaft und Selbstständigkeit der Abiturienten hervor.
Inken Holterdorf gratulierte im
Namen der Schulpflegschaft. Sie
zog eine Parallele von den Zutaten eines Bieres zur Schullaufbahn der Abiturienten und stellte
fest: „Das Zusammenspiel von
euch selbst als unverwechselbaren Personen, euren Eltern, der
Schule und dem Freundeskreis
hat funktioniert.“ Die Abiturienten seien nun reif für den Markteintritt. Über den Schulabschluss
als „schwierige Lebenssituation“
sprach TMG-Schulleiter Dr. Thomas Kröger. Das wollte er durchaus positiv verstanden wissen.
Die Abiturienten müssten zwar
nun Entscheidungen für ihr Leben treffen, hätten aber auch die
Chance, ihr Leben zu gestalten
und es eigenverantwortlich in die
Hand zu nehmen. Die Freude der
Abiturienten über den erreichten
Schulabschluss teilten auch Romina Marx und Melanie Reckordt, die im Namen der Schülervertretung gratulierten.
Bürgermeister Karl-Friedrich
Knop betonte, die Schule müsse
der Persönlichkeitsbildung dienen und nicht nur der Vermittlung von Wissen. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen mit gutem Herzen, die Verantwortung
übernehmen“, sagte er und zeigte
sich überzeugt davon, dass die
Abiturienten darauf am TMG gut
vorbereitet worden seien. Der
Unterstufenchor und Johanna
Tigges sorgten mit musikalischen
Einlagen ebenso wie Gülin Karabel und Dominik Welslau mit ihrer kreativen Moderation für Abwechslung im Programm, bevor
Dr. Kröger den Abiturienten
schließlich die ersehnten Reifezeugnisse überreichte.
Oelde (cj). Humorvoll blickten Mathias Dirksmeier und
Martin Tomczak im Namen der
Abiturientia auf die vergangenen 13 Schuljahre zurück und
sparten dabei nicht an ironischen Bemerkungen. Dass sich
die Schüler am Thomas-Morus-Gymnasium wohlgefühlt
haben, machte die lange Liste
der Danksagungen deutlich:
Die Leistungskurs-Lehrer bekamen ebenso wie Schulleiter,
Sekretariat und Hausmeister
ein Präsent.
Ausgezeichnet wurden im
Gegenzug auch zahlreiche
Schüler: Dr. Kröger gratulierte
David Schwichtenhövel, Deniz
Stiegemann und Dominik
Welslau zu ihrem besonders
guten Abitur und würdigte das
außerordentliche Engagement
von Delnaz Fard, Mathias
Dirksmeier, Sebastian Cordes
und Martin Tomczak.
Zitate
Die Beratungslehrer Dirk Giesler
und Ursula Raschke-Aarts lobten
den „tollen Abiturjahrgang“.
Bürgermeister
Karl-Friedrich
Knop gratulierte im Namen der
Stadt Oelde.
a „Ihr seid auch sehr großzügig gewesen. Einer der Abiturienten hat in der letzten Woche sogar sein selbst gekauftes
Deutschbuch zurückgegeben.“
Beratungslehrerin
Ursula
Raschke-Aarts.
a „Unser Abitur, das sind die
persönlichen Erlebnisse, die
uns unser ganzes Leben begleiten werden – viel mehr als all
die Eins-Komma-Schnitte.“
Mathias Dirksmeier und
Martin Tomczak im Namen der
Abiturienten.
Forum
Karten fürs
Public Viewing
„Heute hier, morgen dort“, sang der Unterstufenchor unter Leitung
von Musiklehrer Tobias Lehmenkühler zur Verabschiedung.
Frühschoppen von St. Hubertus
Oelde (gl). Forum Oelde
weist darauf hin, dass am morgigen Dienstag, 29. Juni, ab
6 Uhr übers Internet Karten
für das Public Viewing zum
Viertelfinal-Fußballspiel der
deutschen WM-Mannschaft reserviert werden können.
Das Spiel gegen Mexiko oder
Argentinien wird am Samstag,
3. Juli, 16 Uhr, in der FranzArnold-Halle der Pott’s Brauerei gezeigt.
1 www.arena-oelde.de
Zitate
Gesunde Kost gab es für drei gewichtige HubertusHerren: (v. l.) Uli Altmiks, Hermann Westermann
und Frank Oßenbrink.
Lang anhaltenden Applaus bekam Pfarrer Ludger Schlotmann,
der Oelde verlassen wird.
Wette gewonnen: André Kaldewey, Ulli Rassenhövel, Robert Frohne, Markus Saamen,
Martin Quante und Hermann Westermann (v. l.) bewiesen Humor und machten sich fürs
Bobby-Car-Rennen schick.
Bilder: Haunhorst
Wetten, dass? Ein Bobby kommt selten allein
Von unserem Redaktionsmitglied
EVA HAUNHORST
Oelde (gl). Wetten, dass sich
die Bürgerschützen St. Hubertus
Oelde nicht so schnell geschlagen
geben und gemeinsam anpacken,
wenn es drauf ankommt? So ist es
– auch dann, wenn es darum geht,
in kurzer Zeit fünf schmucke
Mannsbilder in adretter Sportkluft in ein Bobby-Car-Rennen zu
schicken.
Der neue Hubertus-Oberst Robert „Bobby“ Frohne (l.) bekam
von Thomas Bartels (Gilde) eine
passende Kopfbedeckung.
Es war Thomas Bartels von der
Schützengilde, der die HubertusKollegen bei deren Frühschoppen
am gestrigen Sonntag herausforderte. In Anspielung auf den
Spitznamen „Bobby“ von Hubertus-Oberst Robert Frohne wettete
er: „Ihr schafft es bis zum Ende
der Veranstaltung nicht, dass fünf
Vorstandsmitglieder in passender
Kleidung ein Bobby-Car-Rennen
ausrichten.“ Frohne nahm an und
versprach gleichzeitig: „Tommy,
auf deinem Frühschoppen spreche ich!“
Und wer schon nach wenigen
Minuten die ersten Bobby-Cars
im Zelt auftauchen sah, den wunderte es nicht, dass zum krönenden Abschluss der humorvollen
und heißen vierstündigen Veranstaltung gleich sechs HubertusKollegen durch den Saal rollten.
Für Stimmung sorgte auch
Martin Brockschnieder (Sparkasse). Er erinnerte daran, dass König André Kaldewey in der Kolping-Karnevalstanzgruppe „Los
Popos“ sei, zitierte sechs Könige
und den Stadtschützenkönig
nach vorn und wollte dann vom
Publikum wissen: „Wer hat den
schönsten Po?“ Na wer schon, André Kaldewey natürlich.
Zum letzten Mal als Pfarrer von
St. Joseph nahm Ludger Schlotmann am Hubertus-Frühschop-
pen teil. Wie sehr die Schützen
ihn vermissen werden, bewiesen
die lang anhaltenden Standing
Ovations nach seiner – an Anspielungen auf die Fusion reichen –
Rede. Schlotmann ging auf den
bevorstehenden Abschied der katholischen Pfarrer ein und sorgte
daher für den Zeitpunkt vor, an
dem „in Oelde in der Kirche das
Licht ausgeht“. Er machte Ehrengeneraloberst Hubert Grünebaum zum Bischof, Ehrengardenleiter Frank Oßenbrink zu Vorsänger Frankie und das Königspaar zu Messdienern, die (Kerzen-)Licht ins Dunkel bringen.
In vier Wochen fit fürs Schützenfest
Damit in der Oelder Seelsorgeeinheit die Lichter nicht ausgehen, sollen (v. l.) Frank Oßenbrink als „Vorsänger Frankie“, Nicole Boden und
André Kaldewey als Messdiener und Hubert Grünebaum als Bischof
für Licht sorgen. Das jedenfalls verkündete Pfarrer Ludger Schlotmann beim Frühschoppen von St. Hubertus.
Herbert Knubel, Vorsitzender
des Schützenvereins Ahmenhorst,
sorgte sich um die Fitness von Uli
Altmiks, Hermann Westermann
und Frank Oßenbrink aus der Hubertus-Führungsriege.
Damit
beim nächsten Frühschoppen alles anders ist, überreichte er ihnen das Buch „In vier Wochen fit
fürs Schützenfest“ und ließ die
Herren gleich die ersten Gymnastikübungen vormachen. Obendrauf gab es einen Korb mit gesunden Leckereien. Kalorienbomben hingegen bekam Oberst
Robert Frohne – damit er sich auf
Dauer in die gewichtige Reihe
einfügen könne.
Uli Altmiks seinerseits ging
noch einmal auf den Stromberger
Frühschoppen ein, bei dem die
Unterstützung für den Förderverein Gaßbachtal im Vordergrund
gestanden hatte. Er wünschte
sich, die Schützen sollten ihre
Themen „nicht auf die politische
Ebene ziehen“. „Wir im Naherholungsgebiet Dämmers Büschken
hoffen, dass sich unser neuer Bürgermeister genauso für den Drostenhof einsetzt wie sein Vorgänger“, betonte er. Zugleich versprach er, dass sein Verein die
Haushaltskrise als Chance sehen
werde: „Wenn kein Geld da ist,
kann keines verteilt werden.“
Man werde den Drostenhof daher
in gemeinschaftlicher Arbeit erhalten. In diesem Zusammenhang
dankte er auch der Stadt: „Das,
was sie uns hier an die Hand gegeben hat, ist einzigartig.“
Oeldes Stellvertretender Bürgermeister Heinz Junkerkalefeld
hob hervor, dass die Schützenvereine „ein Rückgrat der Gesellschaft unserer Stadt bilden“. Den
Oelder Norden könne er sich
nicht ohne St. Hubertus vorstellen. Er dankte allen, die dort Verantwortung übernehmen.
Grußworte
sprachen
auch
Klaus Dittert (Schützen Sünninghausen),
Sven
Großeausber
(Schützengesellschaft),
Stadtschützenkönig Michael Vennewald, Timo Strothmeier (Schützen Stromberg), Pastor Hartmut
Suppliet (Ev. Kirchengemeinde),
Friedhelm Lakenbrink und Susanne Libor (Kolping) sowie Jürgen Seifert und Josef Speckmann
(Musikzug Glockenland).
a „Ich habe im Cabrio gesessen, und das Tollste war: Es
hatte eine Klimaanlage. Und
ich die ganze Zeit kalte Füße.“
Uli Altmiks, Vorsitzender
von St. Hubertus Oelde, beim
Frühschoppen.
a „Vorhelm ist nicht weit. Bevor bei uns die Lichter ausgehen, richten wir für dich einen
Fahrdienst ein. So schnell gebe
ich dich nicht auf.“
Uli Altmiks zu Schützenbruder und Pfarrer Ludger Schlotmann, der Oelde in diesem Jahr
verlassen wird.
a „Bislang dachte ich immer,
die Wildecker Herzbuben seien
nur zu zweit.“
Timo Strothmeier (Schützenverein Stromberg) beim
Blick auf die Hubertus-Mitglieder Uli Altmiks, Hermann
Westermann und Frank Oßenbrink.
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