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5 Jahre Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Wie geht

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angekreuzt.
Gemeindebrief der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde
Nr. 19 . Juni bis August 2012
Kirchenmusik . Seiten 10+11
Katzenkrimi an der Orgel
Grundkurs Glaube . Seite 8
Wie geht evangelisch?
Vikar . Seite 5
Istanbul – Eine Reise wert
5 Jahre Evangelische
Versöhnungs-Kirchengemeinde
Jubiläum . Seite 3
AMBIENTE
GUTES
ESSEN
BERATUNG
CAPPUCCINO
FINANZEN
Bankery – BANK UND GENUSS
Kökerstraße 5
33330 Gütersloh
Telefon: 05241 - 21 21 220
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Fr- Sa 09.00 - 02.00 Uhr
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EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
EDITORIAL
3
5 Jahre Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde
Liebe Leserin, lieber Leser,
Unglaublich, aber wahr: In diesen
Monaten wird die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde schon fünf
Jahre alt. Im Mai 2007 hatten die Presbyterien der Kirchengemeinden Rheda
und Wiedenbrück die Vereinigung
beschlossen. In den darauffolgenden
Monaten wurde mit Hochdruck an der
Umsetzung dieses Beschlusses gearbeitet: Ein Gemeinde-Name musste
gefunden, ein Siegel entworfen und
eine Satzung geschrieben werden. Es
folgte das neue Logo und die verbindende Farbe violett, die auch diesen
Gemeindebrief dominiert. Als Name für Internetauftritt und
Gemeindebrief wurde – in Anlehnung an das Kreuz-Logo –
„angekreuzt“ festgelegt.
Euro in den Gemeindebüros oder bei Ihren PfarrerInnen erwerben und dann wann und wo Sie möchten zeigen: Auch ich
gehöre dazu!
Was noch alles „dazu gehört“, präsentieren wir Ihnen auch in
gewohnter Weise im vorliegenden Gemeindebrief. So wünsche
ich Ihnen nun allen – wie immer – viel Spaß beim Lesen dieser
19. Ausgabe von „angekreuzt“.
Im Namen der gesamten Redaktion,
Ihr Marco Beuermann
In Form eines
Pins können Sie
Am 1. September 2007 war es dann soweit: Die Ev. VersöhnungsKirchengemeinde war nach Veröffentlichung der Urkunde im
Amtsblatt „geboren“. Die Presbyterinnen und Presbyter führten
als Bevollmächtigten-Ausschuss die Amtsgeschäfte kommissarisch weiter, bis im Frühjahr 2008 turnusgemäße Presbyteriumswahlen anstanden. Neun Fachausschüsse und vier Bezirksausschüsse unterstützen das Presbyterium bei dieser Aufgabe.
ab sofort überall
unser Logo tragen.
(Foto: -beu)
Und natürlich hunderte von Ehrenamtlichen, die von den Kitas
über Jugendarbeit bis zu Seniorenkreisen, in musikalischen
Gruppen und im diakonischen Bereich tätig sind. Es sind viele
Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche, die zeigen: Ich gehöre
zur Versöhnungs-Kirchengemeinde. Ab sofort können Sie alle das
sogar öffentlich machen: Das Presbyterium hat unser Logo in
Form eines Pins (Anstecknadel) herstellen lassen. Das zwei Zentimeter große Emaille-Kreuz können Sie zum Preis von nur einem
Jubiläumsfeier
Am 2. September 2007 wurde die Vereinigung der Kirchengemeinden Rheda und Wiedenbrück zur Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde mit einem Gottesdienst und Kabarett-Programm im Reethus groß gefeiert. Daran wollen
wir nun anknüpfen: Auf den Tag genau nach fünf Jahren – wieder
am Sonntag, 2. September – wollen wir dieses Jubiläum feiern.
2007 wurde die
Vereinigung der
Um 15.00 Uhr starten wir im Rheda-Wiedenbrücker Reethus mit
einem Gottesdienst. Nach einem Kaffetrinken folgt dann ein
zweistündiges Programm rund um das Jahresthema „Gottesklang“. Alle Gruppen und Kreise haben dann die Möglichkeit, sich
der Gemeinde (musikalisch) zu präsentieren. Um 19.00 Uhr wird
der Festakt mit einem gemeinsamen Essen abgerundet. Alle sind
herzlich eingeladen, mit uns im Reethus zu feiern. Der Eintritt ist
natürlich frei. ½ (-beu)
Kirchengemeinden
Rheda und Wiedenbrück zusammen
mit dem damaligen
Superintendenten
Dr. Detlef Reichert
(Mitte) im Reethus
gefeiert. (Foto:
Telgenkämper)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
4
ANDACHT
Mit beiden Füßen im Paradies
Liebe Leserinnen und Leser.
Wann sind Sie zum letzten Mal barfuß
gelaufen? In der Kur beim Tautreten? Im
Urlaub am Strand? In der Kindheit? Die
Ferien- und Sommerzeit lädt uns ein,
mehr Luft und Licht an unsere Füße zu
lassen, vielleicht sogar auf jedes beengende Schuhwerk zu verzichten und
unten ohne zu gehen. Das tut nicht nur
den Füßen gut! Es belebt, wirkt entspannend, macht uns wacher und aktiviert die Reflexzonen.
Barfußlaufen lässt uns bewusster und
achtsamer gehen. Wir spüren uns und
die Natur mehr. Und wir können das
Wunder entdecken, das wir sind: Allein der menschliche
Fuß ist ein wahres Wunderwerk des Schöpfers:
200.000 Nervenenden, 33 Muskeln, 28 Knochen und 19
Bänder wirken faszinierend zusammen und ermöglichen uns den aufrechten Gang.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum!“, so jubelt der
Psalmbeter (Psalm 31,9), weil er sich vom Urgrund des
Lebens getragen weiß und in Gott seinen Halt findet.
Viele, die barfuß am Meer durch den Sand oder das
Watt entlanggehen und die Weite von Wasser und
Horizont genießen, atmen ebenso auf. Endlich frei, raus
aus den Alltagszwängen! Sie fühlen sich verbunden,
aufgehoben, getragen, dem Himmel nahe. Das Kind in
ihnen lebt auf. Leichtigkeit breitet sich in Leib und Seele
aus. Nicht wenige erleben ein Gefühl des Aufgehobenseins, sogar der Geborgenheit in Gott. Das sind die
Glücksmomente des Urlaubs! Etwas tief Ursprüngliches wird da in uns angerührt. So, wie das folgende
Gedicht es beschreibt:
In sich aufkeimen lassen
uranfänglich unverbrauchte Frische,
in sich aufleben lassen
urtümlich unverstelltes Fühlen,
in sich aufblühen lassen
ursprünglich unverletzte Lebendigkeit.
Reifen
zum urgründig unverzweckten Dasein,
ureins gehen,
unverlierbar,
urverbunden
mit beiden Füßen im Paradies.
Ich wünsche Ihnen diese Erfahrung, verbunden zu sein
mit dem göttlichen Ursprung des Lebens und getragen
zu sein von Gott, dem Urgrund und Uranfang allen
Seins! Möge das ursprüngliche Bild, das Gott in Sie
gelegt hat, zum Leuchten kommen – auch mitten im
Alltag, mitten im Leben! So mag unter dem Segen
Gottes und im Anfängergeist immer weiter Raum vor
Ihren Füßen sein – mit oder ohne Schuhe!
Ihr Pfarrer Rainer Moritz
Im Land des Ursprungs
Die Schuhe ausziehen,
barfuß den Boden berühren,
das heilige Land des göttlichen Kindes.
Die Kraft der Erde spüren,
den Segen des Himmels einatmen,
Schritt für Schritt wachsen
zur Ursprungsgestalt.
Einfach mal wieder barfuß laufen! (Foto: Lehmann)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
STUDIENFAHRT
5
Istanbul – eine (Studien-)Reise wert
Die „Blaue Moschee“ gehört zu den bedeutendsten islamischen Stätten in Istanbul.
Liebe Gemeinde – vielleicht ist es Ihnen
aufgefallen – der Vikar war nicht besonders viel da im ersten Quartal 2012. Das
lag zum einen daran, dass ich vier Wochen
im Predigerseminar in Wuppertal und
Bielefeld war, aber auch zum anderen an
meiner Studienreise in die größte Stadt
Europas: Istanbul. Die Reise war Teil meiner Ausbildung und wurde von meinem
Vikariatskurs selbstständig organisiert
und durch Zuschüsse von Landeskirche
und Ortsgemeinden unterstützt. Deshalb
möchte ich mich nun ausdrücklich bei der
Gemeinde bedanken, deren Unterstützung es überhaupt für mich möglich
gemacht hat, an dieser Fahrt teilzunehmen. Und damit Sie sehen, dass Geld und
Zeit nicht unnütz angelegt waren, möchte
ich Ihnen ein paar Eindrücke meiner Reise
schildern.
Istanbul ist eine faszinierende Stadt, mit
ihrer einzigartigen Lage auf zwei Kontinenten (Europa und Asien) und von zwei
Meeren umschlossen (Schwarzes Meer
und Mittelmeer). Besonders die Größe
und das quirlige Leben der 13-MillionenEinwohner-Stadt haben mich sehr beeindruckt. Ein Besuch auf dem Großen Basar
verdichtete diesen Eindruck.
Gleichzeitig ist Istanbul auch eine besonders geschichtsträchtige Stadt, die sowohl
vom Christentum als auch vom Islam
deutlich geprägt ist. So finden sich an
allen Ecken der Stadt Überreste des alten
Konstantinopels, der ehemaligen Hauptstadt des römischen und später des
byzantinischen und osmanischen Reiches.
Die Stadt war Schauplatz wichtiger Konzile und theologischer Entscheidungen. So
ist die Kirche, in der vermutlich das Konzil
381 die Trinitätslehre beschlossen hat, die
Hagia Irene (türkisch: Aya İrini), heute
Ausstrahlungsort der türkischen Variante
von DSDS. Auch so bedeutende Plätze wie
die Hagia Sophia und das Chora-Kloster
standen auf unserem Besichtigungsplan –
ebenso das Goldene Tor, durch das die byzantinischen Kaiser in die Stadt einzogen.
Neben der Besichtigung und Führung
durch bedeutende, auch islamische Stätten (allen voran natürlich die Sultan-Ahmed-Moschee, besser bekannt als „Blaue
Moschee“) waren es besonders die Begegnungen mit den Menschen dort, die diese
Reise für mich unvergessen machen. Wir
waren als kirchliche Delegation der westfälischen und rheinischen Kirchen zu
mehreren offiziellen Gesprächen eingeladen, sowohl auf christlicher als auch auf
muslimischer Seite. So kam es zu einem
Austausch über die Situation der Christen
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
in Istanbul mit den Franziskanern, griechisch-orthodoxen Christen und der deutschen Gemeinde. Auch eine Audienz beim
ökumenischen Patriarchen (quasi „Papst“
der Orthodoxen Kirchen) stand auf dem
Programm.
Die Kontakte zu den Muslimen wurden
uns durch die DITIB (Türkisch-Islamische
Union der Anstalt für Religion) ermöglicht, die uns auch einen Reisebegleiter
und einen Imam die gesamte Woche zur
Seite stellten, ebenso sorgten sie für unsere Unterkunft und einen Bus. Es war
außerordentlich spannend in einem laizistischen Land, wie es die Türkei ist, mit
einer so starken Prägung durch den Islam,
mit Muslimen ins Gespräch zu kommen.
Sei es mit dem Mufti (quasi der Superintendent Istanbuls), mit muslimischen
Theologiestudenten oder mit Wissenschaftlern an Forschungsinstituten und
Universitäten – die Gespräche waren intensiv, von großer Offenheit und gegenseitigem Interesse geprägt.
Mein eindrücklichstes Erlebnis war
schließlich, dass es uns durch Sondergenehmigung ermöglicht wurde, dem Freitagsgebet in der Sultan-Ahmed-Moschee
beizuwohnen. Die spirituelle Intensität,
die man dort spüren konnte, als tausende
muslimische Männer gleichzeitig im
Gebet niederknieten, ließ uns allesamt
beeindruckt zurück. Da störte es auch
nicht, dass es in der gesamten Woche mit
0 bis 4 Grad ausgesprochen kalt (und regnerisch) war.
Da ich den Umfang des Gemeindebriefes
mit meinem Bericht nicht sprengen will,
schlage ich vor, wenn sie mehr wissen
wollen: Sprechen Sie mich doch einfach
an – ich berichte gern. ½ (Jens Hoffmann)
Vikar Jens
Hoffmann (5. v. l.)
erkundete mit
seinem Vikariatskurs die Stadt
Istanbul.
(Fotos: privat)
6
PRESBYTERIUM
Neue Mitglieder im Presbyterium
In dieser und den kommenden Ausgaben von „angekreuzt“ stellen wir Ihnen die neuen Mitglieder des Presbyteriums vor. Wir
beginnen mit Anke Poon-Hebenstreit und Andreas Robert Küker aus dem Bezirk Herzebrock-Clarholz.
1) Zu Beginn bitten wir Sie um ein paar Worte zu Ihrer Person.
Ich bin Anke Poon-Hebenstreit, 45 Jahre alt, in Wuppertal geboren und wohne seit 11
Jahren in Herzebrock am Kirchplatz. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, die in die
2. und 3. Klasse der Bolandschule gehen. Ich bin gelernte Industriekauffrau und berufsbegleitend studierte Betriebswirtin und arbeite zurzeit im Export. Ich singe leidenschaftlich gern im Bachchor Gütersloh, bin dort auch im Leitungsteam und für die Pressearbeit
verantwortlich. In unserer Gemeinde bin ich im Öffentlichkeitsausschuss und habe die
Entwicklung unseres Gemeindebriefes mit gestaltet. Ich bin im Lektorenteam, so dass
Sie mich regelmäßig sonntags am Lesepult sehen. Auch auf der Ebene des Kirchenkreises
arbeite ich im Öffentlichkeitsausschuss.
2) Was bedeutet für Sie das Presbyteramt?
Verantwortung wahrnehmen, Fachkompetenz und Lebenserfahrung einbringen – das
verbindet sich für mich mit dem Presbyteramt. Wir dürfen uns an der Leitung unserer
Kirche beteiligen: welch' eine demütige und ehrenvolle Aufgabe!
3) Auf welche Aufgaben freuen Sie sich besonders und wo möchten Sie Schwerpunkte setzen?
Ich werde meine Ausschussarbeit fortsetzen und an einem guten Bild unserer Gemeinde in der Öffentlichkeit arbeiten. Musik als
Verkündigung des Evangeliums und als Form, Glauben zu erleben ist mir wichtig, ebenso wie die Arbeit im Bezirk – ich bin sicher,
dort Einsatz zu finden, wo ich mein Wissen für die Gemeinde einsetzen kann. Meinen Standpunkt äußere ich deutlich und ehrlich.
4) Vervollständigen Sie bitte diesen Satz: Kirche ist für mich ...
… Leben in Gottes starker, bunter Gemeinschaft in allen seinen Dimensionen.
1) Zu Beginn bitten wir Sie um ein paar Worte zu Ihrer Person.
Mein Name ist Andreas Robert Küker, ich bin 51 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und
unseren drei Kindern in Möhler. Ich bin gebürtiger Herzebrocker und gehöre seit meiner
Taufe unserer Kirchengemeinde an. Beruflich arbeite ich als Verkaufsleiter in einem
Industriebedarf in Oelde. Seit mehr als zwei Jahren engagiere ich mich bereits im
Bezirksausschuss Herzebrock-Clarholz und konnte so auch einen ersten Einblick in die
Arbeit des Presbyteriums erlangen.
2) Was bedeutet für Sie das Presbyteramt?
Das Presbyteramt bedeutet für mich einerseits eine Pflicht, andererseits auch die Möglichkeit zur Mitarbeit in meiner Gemeinde. Mit Pflicht meine ich, dass man in seiner
Freizeit eine sinnvolle Aufgabe erfüllt und nicht immer nur Wünsche und Forderungen
an seine eigene Gemeinde stellt. Mit Möglichkeiten meine ich, dass man gerade in
Zeiten des knappen Geldes mitgestalten kann, welche sinnvollen Aufgaben auf jeden
Fall weiter geführt werden und wo man leider auch Abstriche oder komplette Streichungen durchführen muss. Das Presbyteramt gibt mir die Möglichkeit, innerhalb der Gesamtgemeinde die berechtigten Interessen
unseres Bezirkes Herzebrock-Clarholz zu wahren.
3) Auf welche Aufgaben freuen Sie sich besonders und wo möchten Sie Schwerpunkte setzen?
Ich möchte mich für ein breiteres Aufeinander-Zugehen der einzelnen Bezirke einsetzen. Eine schwierige Aufgabe, aber vielleicht
gibt es Möglichkeiten, noch mehr Veranstaltungen oder Treffen gemeinsam zu erleben. Ich denke da an die Jugend-, aber auch
Familien- und Altenkreise, denn nur durch persönlichen Kontakt der Gläubigen untereinander wird es möglich sein, unser Konzept der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde auch zu leben.
4) Vervollständigen Sie bitte diesen Satz: Kirche ist für mich ...
… der Ort, an dem die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen, um zu demselben Gott zu beten. ½
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
PRESBYTERIUM
7
Presbyteriums-Einführung in der Gemeinde
Am Sonntag, 26. Februar, wurden die Presbyterinnen und Presbyter der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde RhedaWiedenbrück offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Einführung erfolgte unter Handauflegung und Gebet in den vier Bezirken, in
denen die Gewählten tätig sein werden. Zugleich wurden die ausscheidenden Presbyter verabschiedet, die über viele Jahre hinweg tätig gewesen sind.
Mit dem Tag der Amtseinführung nimmt das Presbyterium der Gesamtgemeinde seine Arbeit auf. Zu diesem Leitungsgremium
gehören dann neben den zwei Pfarrerinnen und vier Pfarrern als „geborenen“ Mitgliedern auch die 20 Presbyter ( je fünf aus den
Bezirken Rheda, Wiedenbrück, Herzebrock-Clarholz und Langenberg). Von den 20 Presbyter/innen wurden 13 wiedergewählt,
sieben sind neu ins Gremium hinzugekommen. Die Frauenquote liegt bei genau 50 Prozent.
Die Wahlbeteiligung lag in Bezirk Herzebrock-Clarholz bei 6,26 Prozent, im Bezirk Rheda bei 3,03 Prozent und im Bezirk Langenberg bei 10,06 Prozent. Im Bezirk Wiedenbrück galten die Personen automatisch als gewählt, da nur fünf Männer und Frauen für
fünf zu besetzende Plätze kandidiert hatten.
Ende März traf sich das neu gewählte Presbyterium zu
seiner konstituierenden Sitzung. Dabei wurden auch
alle Ausschüsse der Gemeinde neu besetzt. Die Langenberger Pfarrerin Kerstin Pilz wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihr Stellvertreter ist der Wiedenbrücker
Pfarrer Artur Töws. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Presbyterinnen und Presbytern, sie alle
bringen ganz unterschiedliche Persönlichkeiten und
Talente mit. Mit ihnen können wir Gottes Kirche weiterbauen“, so Pfarrerin Pilz.
Das Presbyterium ist verantwortlich für die Gestaltung
des Gemeindelebens, kümmert sich um Mitarbeitende
und Finanzen: Es vertritt die Gemeinde im rechtlichen
Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt
und als Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den
Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitreiZusammen mit dem Pfarrteam bilden 20 Presbyterinnen und Presbyter das Leitungschende Entscheidungen. ½ (-beu)
gremium der Gemeinde. (Foto: Domke)
Presbyterinnen und Presbyter
in der Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde
Bezirk Herzebrock-Clarholz
Jörg Braaksma, Andreas Küker (neu), Detlef Nippert,
Anke Poon-Hebenstreit (neu), Birgit Strotmann (neu)
Bezirk Langenberg
Ulrike Flügge, Heike Löwenberg (neu), Werner Müller,
Dr. Uta Stelling (neu), Martin Wachter
Bezirk Rheda
Bernhard Stoelzel, Olaf Krone, Franziska von Manstein
(neu), Regina Dieckmann, Christoph Riegel
Bezirk Wiedenbrück
Claudia Heimann, Ralf Manche, Ingrid Runneck, Antje
Telgenkämper, Michael Zwoll (neu)
(neu) = wurden erstmalig ins Presbyterium gewählt ½
Vor und mit der Gemeinde erwarten die neuen Presbyterinnen und Presbyter (hier im Bezirk
Langenberg) den Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe der kommenden vier Jahre.
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
8
BILDUNG
Grundkurs Glaube: „Wie geht evangelisch?“
Wie schon im letzten „aufgekreuzt“ berichtet, bietet das Pfarrteam der Versöhnungs-Kirchengemeinde im Herbst 2012 einen Glaubenskurs an. Das Presbyterium hat beschlossen, dass alle
Erwachsenen, die sich gerne taufen lassen möchten, an mindestens vier Abenden teilnehmen
müssen. Aber auch an alle Interessierten, die sich näher mit dem Glauben und den Inhalten der
christlichen Botschaft auseinandersetzen möchten, sind herzlich eingeladen.
An sechs Dienstag-Abenden wird es von 19.30 bis 21.30 Uhr um die wichtigsten Grundlagen in der
evangelischen Kirche gehen. Damit die TeilnehFolgende Termine und Inhalte sind vorgesehen:
menden auch die Gesamtgemeinde näher
Termine
Inhalt
Verantwortlich
Ort
kennenlernen, werden
28. August
Kirche + Gemeinde
Kerstin Pilz
Gemeindehaus Wiedenbrück
die Veranstaltungsorte
„Worauf lasse ich mich ein?“
wechseln. Nach einer
4. September
Gottesdienst / Kirchenjahr
Michael Hayungs
Kreuzkirche Herzebrock
Einführung in das Thema
„Und was kommt jetzt?“
soll es dann in gemeinsa11. September
Glaube und Gebet
Rainer Moritz
Gemeindehaus Rheda
mer Erarbeitung vertieft
„Was
nützt
mir
das?“
werden. Jeder Teilneh18. September
Taufe + Abendmahl
Marco Beuermann
Friedenskirche Langenberg
mer erhält einen Ordner
„Was
mach‘
ich
denn
da?
mit wichtigen Texten
25. September
Bibel
Sarah Schmidt
Stadtkirche Rheda
zum Nachlesen und Ver„Was
ist
unsere
Grundlage?“
tiefen. ½
2. Oktober
Glaubensbekenntnis
„Was glaubst denn du?“
Artur Töws
Gnadenkirche Clarholz
Diakonie in Kooperation mit dem städtischen Jugendamt
Zum Jahresbeginn nahm das städtische Jugendamt in Rheda-Wiedenbrück seine Arbeit auf. Jetzt fand auch der offizielle Start
des Fachbereiches „Jugend, Bildung und Sport“ im Foyer des Rathauses in Rheda statt. In diesem Rahmen stellte die Diakonie
Gütersloh e.V. als Kooperationspartnerin des Jugendamtes gemeinsam mit anderen freien und kirchlichen Trägern ihre Arbeit
vor. Alle in Rheda-Wiedenbrück tätigen Arbeitsbereiche der Diakonie präsentierten ihr vielfältiges Angebot mittels eines neu
erstellten gemeinsamen Flyers.
Aus dem Bereich Beratung sind es vor allem die Stellen der Flüchtlingsberatung, Schwangerschaftsberatung, Schuldnerberatung
und Erziehungs- und Familienberatung und Ambulante Erziehungshilfe, die eng mit dem Jugendamt zusammenarbeiten und
die neben den zahlreichen Angeboten aus dem Pflegebereich in Rheda-Wiedenbrück eine Anlaufstelle haben.
Auf aktuellen und informativen Roll-ups informierten
sich die zahlreichen Besucher auch über das Gesamtangebot des Diakonie Gütersloh e.V.
Am Stand dabei waren der Leiter der Abteilung Beratung Ulrich Maas-Holzheimer, Inge Berneis-Pohl
(Schwangerschaftsberatung), Angelika Fritsch-Tumbusch (Erziehungsberatung). Die Flüchtlingsberaterin
der Diakonie Marita Sieben und ihrer Mitarbeiterin
Fatma Aydin-Cangülec schenkten außerdem am Diakonie-Stand mit zwei Flüchtlingsfrauen aus dem Irak
türkischen Tee aus dem Samowar aus. Diese nette
Geste dient auch dazu, den Dialog zu anderen Anwesenden zu fördern und wurde besonders von den
verschiedenen Trägen der Jugendhilfe und dem Bürgermeister sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Hinten v.l.n.r.: Angelika Fritsch-Tumbusch, Ulrich Maas-Holzheimer, Inge Berneis-Pohl.
½ (Marita Sieben)
Vorn v.l.n.r.: Fatma Aydin-Cangülec, Marita Sieben und zwei Flüchtlingsfrauen am
Diakoniestand. (Foto: Diakonie)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
WEGE ZUR SPIRITUALITÄT
Jubilate Deo
Freitag, 24. August, 17 Uhr
Ab Mittwoch, 6. Juni, 18.00 bis 18.30 Uhr
Entdeckungen im Land des Glaubens
Taizé-Gebet
Öffentliche Führung zur Ausstellung
Ein Abendgebet, orientiert an den Tageszeitgebeten der TaizéBruderschaft in Burgund, mit meditative Gesängen, biblischen Impulsen und einer Zeit der Stille.
Weitere Termine: 8. August, 5. September, 7. November
Gestaltung:
Dorothea Großmann
Pfarrer Rainer Moritz
Ort:
Stadtkirche Rheda
Gestaltung:
9
Sonja von Zons, Jugendliche des Projekts
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Samstag, 10 bis 12 Uhr
Dienstag und Donnerstag, 15 bis 18 Uhr
Weitere Führungen: nach Vereinbarung
(Telefon 05242/42417, Pfr. Moritz)
Ort:
Stadtkirche Rheda
Was glaubst Du eigentlich?
Sonntag, 19. August, bis Donnerstag, 13. September
Multireligiöse Ausstellung in der Stadtkirche
Acht Jugendliche erkunden sechs religiöse Gemeinschaften.
Die Ausstellung gibt Einblicke in das spirituelle Leben der Religionen und zeigt anschaulich den Weg der 11- bis 14-Jährigen
durch die verschiedenen Religionsgemeinschaften in RhedaWiedenbrück. Ein außerordentliches Projekt zum interreligiösen Glaubensdialog, initiiert und begleitet von Sonja von
Zons, Marlies Serce und Matthias Stumpe.
Sonntag, 19. August, 10 Uhr
Auf dem Weg des Glaubens
Gottesdienst zur Eröffnung der Ausstellung
Pfarrer Rainer Moritz erklärt Jugendlichen aus unterschiedlichen Religionen in
Gestaltung:
der Stadtkirche Rheda das Heilige Abendmahl. (Foto: Peter Smiatek)
Pfarrer Rainer Moritz
Freiluftgottesdienste in der Aktionsmulde
Auch im Sommer 2012 feiert
die Versöhnungs-Kirchengemeinde einmal monatlich die
beliebten Freiluftgottesdienste
in der Aktionsmulde der Flora
Westfalica. Die zentralen Feiern
beginnen jeweils um 10.30 Uhr.
Die Termine in diesem Jahr sind:
24. Juni, 29. Juli und 12. August.
An diesen Tagen werden in den
Bezirkskirchen keine Gottesdienste gefeiert. ½ (-beu)
Im Sommer lädt die Aktionsmulde zu Freiluftgottesdiensten ein. (Foto: -beu)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
10
KIRCHENMUSIK
Gospelkirchentag
1. bis 3. Juni Gospelkirchentag in Dortmund und wir sind dabei:
Der CVJM-Posaunenchor und der Rainbow-Gospelchor nehmen aktiv am Gospelkirchentag teil. Der Gospelkirchentag ist nicht nur
für Chormitglieder gedacht. Es gibt eine Fülle von Angeboten für
Menschen, die sich einfach „nur“ für Gospel interessieren:
• Sie können international hochrangige Gospelchöre live erleben,
• Sie können im großen „Mass-Choir“ mitsingen (das kann man auch probieren, wenn man sonst „niemals“ singt),
• Sie können die verschiedensten Workshops besuchen,
• Sie können das große Galakonzert mit den Wise Guys miterleben. ½
Eine Kleine Marktmusik
Jeweils samstags um 11 Uhr in der Stadtkirche Rheda eine
halbe Stunde lang die Musik im Raum genießen. Der Eintritt
ist frei!
̈ Samstag, 9. Juni, 11.00 Uhr
„Der Katzenkrimi“
Orgelkonzert für Kinder nach einem Märchen der Gebrüder
Grimm. Bärbel Page (szenische Darstellung) und Angelika
Keffel (Orgel) begeben sich auf Spurensuche:
Kommissar Rattratt findet im Kellerverlies des Zauberers
Singsing die Indizien eines Mordes. Rattratt verfolgt die
Spuren eines Stiefels und einer Katzenfährte. Wäre doch
gelacht, wenn er diesen Fall nicht lösen könnte! Aber ganz so
einfach ist es nicht: Kein Tatmotiv, keine verwertbaren
Zeugenaussagen. In äußerster Ratlosigkeit hilft ihm der
Kater Sir Hinz auf die Sprünge und löst natürlich das Rätsel.
Dieses „kriminelle“ Orgelkonzert dauert etwa 35 Minuten
und ist für Menschen ab dem Grundschulalter aufwärts
geeignet.
̈ Samstag, 7. Juli, 11.00 Uhr
Marktmusik mit „Sacred Songs“
von John Rutter, Bob Chilcott u.a.
Gabriele Berger (Alt), Angelika Keffel (Klavier/Orgel)
Diese Marktmusik steht im Zeichen der britischen Komponisten im 20. Jahrundert. In Deutschland gehört John Rutter
wohl zu den bekanntesten britischen Komponisten. Besonders seine Chorwerke sind wegen ihres eingängigen Charakters verbreitet und beliebt. Stilistisch kann er der Postmoderne zugeordnet werden. Eine vielschichtige Harmonik und
Rhythmik, die auch Jazz-Elemente aufnimmt, und ein großer
melodischer Erfindungsreichtum
geben Rutters Musik suggestive
Kraft.
̈ Im August hat die
„Kleine Marktmusik“
„Sommerpause“
̈ Samstag, 1. September,
11.00 Uhr
Angelika Keffel
spielt Orgelwerke
von Felix Mendelssohn ½
Kommissar Rattratt (Bärbel Page) unterstützt die Ermittlungen von Angelika Keffel an der Orgel. (Foto: -beu)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
KIRCHENMUSIK
11
Konzerte/ Veranstaltungen
• Samstag, 23. Juni, 20.00 Uhr, Stadtkirche Rheda
Das „Trio aus Minsk“ präsentiert heitere Kabinettstückchen
aus Konzert, Oper und Folklore. Es musizieren: Tatjana Elezkaja (Zimbal), Anatoli Telzov (Knopfakkordeon) und Alexander
Krasnodubskij (Bariton). Eintritt frei!
• Geistliche Abendmusik zum Zuhören und Mitsingen am
Samstag, 30. Juni, um 17.00 Uhr in der Kreuzkirche Wiedenbrück mit Werken von J.S. Bach, D. Buxtehude, G. Fauré u.a.
Es musizieren: Kantorei, Solisten und Orchester der evangelischen Kirchengemeinde Essen-Rellinghausen, Orchesterleitung: Johannes Krauledat, Chorleitung: Sabine Rosenboom,
Kirchenchor der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück, Leitung: Angelika Keffel
Chorprojekt „Gott ist
gegenwärtig“
Offenes Chorprojekt des Kirchenchores: Choralkantate von Heinrich von Herzogenberg. Der
Kirchenchor studiert ab Mai die Choralkantate
„Gott ist gegenwärtig“ von Heinrich von Herzogenberg ein. Es handelt sich um eine groß angelegte Bearbeitung des Chorals für Chor und Orchester,
die Musik erinnert an die Kantaten oder Oratorien
von Felix Mendelssohn.
Interessierte Chorsänger – möglichst mit Chorerfahrung – können an diesem Projekt teilnehmen.
Die Proben finden donnerstags im Gemeindehaus
Rheda (Ringstraße 60) von 19.30 bis 21.15 Uhr statt.
Das Probenwochenende findet vom 21. bis 23. September statt. Am 11. November wird das Werk in
der Kreuzkirche Wiedenbrück aufgeführt. Nähere
Informationen bei Kantorin Angelika Keffel, Telefon
05242/5789698. ½
Die Kantorei Essen (Foto) wird zusammen mit Kirchenchor der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde eine Abendmusik gestalten. (Foto: Kantorei Essen)
• Sonntag, 8. Juli, 10.00 Uhr, Kreuzkirche in Wiedenbrück:
Musikalischer Gottesdienst mit dem MGV „Hoffnung“
• Sonntag, 8. Juli, 17.00 Uhr, Kreuzkirche in Herzebrock.
Das Kammerkonzert wird gestaltet vom Trio Colore mit Ulrike
Brochtrop (Querflöte, Gesang), Reinhard Kaisers (Gitarre,
Arrangements) und Thomas Käseberg (Saxophone, Melodica). ½
Orgelunterricht
Sie wollten sich schon immer mal der „Königin der Instrumente“ nähern? Sie verfügen über Grundkenntnisse im Klavierspiel? Dann vereinbaren Sie eine Schnupperstunde und
erfahren Sie mehr!
Kontakt: Kantorin Angelika Keffel, Telefon: 05242/5789698 ½
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
Info
zum Komponisten
Heinrich von Herzogenberg (1843 – 1909)
war österreichischer
Komponist. Herzogenberg übersiedelte nach
Leipzig, wo er zusammen mit anderen den
Bach-Verein gründete
und ihn später auch
leitete. Unter seiner
Anregung wurde das
Bach‘sche Kantatenwerk erstmals einem
größeren Publikum zugänglich. Die Beschäftigung mit dem Werk Bachs beeinflusste auch den eigenen Kompositionsstil
nachhaltig. ½
ERD- UND FEUERBESTATTUNGEN
SEEBESTATTUNGEN · ÜBERFÜHRUNGEN
ERLEDIGUNG ALLER BESORGUNGEN
VORSORGEREGELUNGEN
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EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
GEMEINDEBEZIRK HERZEBROCK-CLARHOLZ
13
Rund um die Gnadenkirche
Die Renovierung des Kirchsaals der Gnadenkirche ist pünktlich zu Ostern abgeschlossen worden. Die Wände und die Decke
erstrahlen in frischem Anstrich und die Orgel ist renoviert und
neu intoniert worden.
Weniger geplant war der Wasserrohrbruch im Februar, der die
Gemeinderäume regelrecht geflutet hat. Zu Redaktionsschluss
waren die Renovierungsarbeiten noch im Gange, aber zum
Jubiläum wird alles fertig sein. Zu danken ist dies Kirchmeister
Detlef Nippert, der sich mit hohem persönlichem Einsatz um
Handwerker und Versicherung gekümmert hat. ½ (hay)
Anfang des Jahres standen die Gemeinderäume unter Wasser.
(Foto: Detlef Nippert)
60 Jahre Gnadenkirche
Das Jubiläum rückt näher und das Festkomitee plant eifrig die Feierlichkeiten. Zu Redaktionsschluss standen noch nicht alle Details fest. Aber der Rahmen steht:
Am Samstag, 16. Juni, feiern wir ab 15 Uhr im Huckenbeck-Saal, der ersten evangelischen Gottesdienststätte in Clarholz vor Fertigstellung der Gnadenkirche.
Auch ein Nachmittagsprogramm für Familien und Senioren wird geboten. Die
Theatergruppe der KfD wird uns in ökumenischer Verbundenheit besuchen, ein
Zauberer kommt und sorgt für glänzende Kinderaugen. Für Kinderspaß mit
Hüpfburg, Mülltonnenrennen und vielem mehr ist auch gesorgt.
Abends stehen dann die Jugendlichen im Mittelpunkt. Die Ten-Singer unserer
Versöhnungs-Kirchengemeinde geben um 19.30 Uhr ein Konzert. Um 21.30 Uhr
beschließen wir den Tag.
Am Sonntag, 17. Juni, feiern wir um 10 Uhr einen Festgottesdienst in der
Gnadenkirche, an den sich Grußworte anschließen. Mittagessen und Kaffeetrinken gehören dazu. Als Rahmenprogramm gibt es Kutschfahrten, Kirchturmbesteigungen und eine Ausstellung zur Geschichte der Gnadenkirche.
Bitte achten Sie auf die Plakate und Handzettel mit dem endgültigen Programm, die in unseren Kirchen und Gemeindehäusern ausliegen. ½ (hay)
Jubelkonfirmation
Bisher wanderte der Termin für die
Jubelkonfirmation immer munter
durchs Jahr. Um besser planen zu können, haben wir uns nun im Bezirk auf
einen festen Termin geeinigt. Ab jetzt
wird die Jubelkonfirmation immer am
letzten Sonntag im Oktober gefeiert, in
diesem Jahr also am 28. Oktober. Eingeladen sind alle, die in diesem Jahr ihre
goldene oder diamanten Konfirmation
feiern, also 1962 oder 1952 konfirmiert
wurden. Oftmals ist es schwierig, alle
Adressen herauszufinden. Wer dazugehört oder noch Kontakt zu anderen Jubilaren hat, melde sich bitte im Gemeindebüro Herzebrock.
Die Silberkonfirmation feiern wir aufgrund der geringen Resonanz in Zukunft immer in den ungeraden Jahren
und laden dann zwei Jahrgänge ein.
Für 2013 sind also die Konfirmationsjahrgänge 1987 und 1988 eingeladen.
½ (hay)
Zum 60-jährigen Jubiläum
erstrahlt der
Kirchsaal in
vollem Glanz.
(Foto: Detlef
Nippert)
GEMEINDEBEZIRK HERZEBROCK-CLARHOLZ
14
GEMEINDEBEZIRK LANGENBERG
… da bin ich mitten unter euch!
Das ist das Motto unseres diesjährigen Jubiläums – 60 Jahre Friedenskirche. Manchmal fragen Kinder: „Wo wohnt Gott
eigentlich? Wohnt der hier in der Kirche?“ Die Friedenskirche ist ein Haus Gottes. Vor 60 Jahren haben viele Menschen in
Langenberg ihre Friedenskirche gebaut. Im September 1950 lief das sogenannte „Kirchliche Notprogramm“ an.
Die Vertriebenen und Flüchtlinge sollten kleine Kirchengebäude erhalten, in denen Gottesdienste stattfinden konnten. Von
Anfang an haben die Langenberger evangelischen Christen tatkräftig und finanziell mitgeholfen. Und so wurde am 17. November 1951 der Grundstein gelegt und am 29. Juni 1952 die neue Friedenskirche eingeweiht.
Bis heute ist sie ein Ort lebendiger Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft
trägt die Menschen in Langenberg, aber auch in den anderen Bezirken
der Ev. Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück. Ob Jung
oder Alt, Familien oder Singles, Fröhliche oder Traurige – sie alle sind
eingeladen diese Gemeinschaft zu spüren.
Wer wissen will, wo Gott wohnt, der muss dorthin gehen, wo Menschen sich treffen und begegnen, wo Menschen miteinander leben, wo
Menschen miteinander etwas schaffen – da ist er mitten unter uns!
Diese Gemeinschaft feiern wir in Langenberg vom 29. Juni bis zum
1. Juli. ½ (Kerstin Pilz)
Auf dem Weg zum Jubiläum –
Die Erinnerungen der Gemeindeglieder sind ein Schatz!
60 Jahre Friedenskirche –
3 Tage Programm
29. Juni 2012, 18.00 Uhr: Feierlicher Gottesdienst am Tag
der Einweihung. Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet vom Posaunenchor der Kirchengemeinde und
dem Jugendchor „Voices of Spirit“, im Anschluss wird
die Bilderausstellung „60 Jahre Friedenskirche“ eröffnet
und beim Abend der Begegnung besteht die Möglichkeit auch noch mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.
30. Juni 2012, 16.00 Uhr: Aufführung des Rap-Musicals
„Mönsch Martin“ der Konrad-Adenauer-Schule in der
Mehrzweckhalle.
1. Juli 2012, 10.00 Uhr: Festgottesdienst mit Posaunenchor, im Anschluss Gemeindefest bis ca. 18.00 Uhr, mit
vielen musikalischen Highlights: Platzkonzert des Jugendblaskapelle Langenberg, Auftritt des Kinderchores
„Piccolos“, Auftritt von „Ten Sing“. Groß und Klein werden bei unterschiedlichen Aktionen auf ihre Kosten
kommen und bei einem Quiz warten attraktive Gewinne auf die Sieger. Sie sind alle herzlich eingeladen!
½ (Kerstin Pilz)
Die Friedenskirche in Langenberg ist älter als ich selbst und
ich darf Sonntag für Sonntag ihre Kanzel betreten und predigen, so wie meine Vorgänger und Vorgängerin. Wir Langenberger evangelischen Christen freuen uns auf unser Jubiläum,
auch wenn manche vielleicht meinen: 60 Jahre sind doch
noch kein Alter. Aber ich merke, jetzt ist ein guter Zeitpunkt,
um den Schatz der Erinnerungen zu bewahren.
Denn es gibt noch Zeitzeugen. Da treffe ich Herrn Jeschke, der
als junger Mann das Turmkreuz für die Friedenskirche geschaffen hat. Und Frau Hellweg erzählt wie die Anfänge der
Frauenhilfe hier in Langenberg waren. Und dann bekomme
ich einen Anruf aus Bonn und Herr Rosen erzählt mir wie er als
Lehrling das Kreuz mit hoch auf den Turm gezogen hat. Und
ganz viele können sich noch erinnern wie die ersten Gottesdienste in der Gaststätte Brill gefeiert wurden.
Als junge Pfarrerin lerne ich gerade ganz viel und ich weiß:
60 Jahre, das ist ein Grund zum Feiern! ½ (Kerstin Pilz)
1964 stand die Friedenskirche noch fast allein auf weiter Flur. (Foto: Archiv)
GEMEINDEBEZIRK LANGENBERG
GEMEINDEBZIRK RHEDA
15
Sommerfest in Rheda
Die Frauenhilfe der Versöhnungs-Kirchengemeinde im Bezirk Rheda lädt für Samstag, 30. Juni von 11 bis 18 Uhr
zum Sommerfest rund ums Gemeindehaus Ringstraße 60 ein. Groß und Klein sind herzlich willkommen. Für das
leibliche Wohl ist während des ganzen Tages gesorgt. Außerdem erwartet die Besucher neben einem kleinen Basar
und einer Tombola ein Trödelmarkt.
Spiele für die ganze Familie und weitere Attraktionen wie z.B. einen Jonglagekurs für Kinder, eine Autorenlesung,
Musik mit Rums-Bums, Kinderschminken oder auch eine Kosmetikberatung werden angeboten.
Interessenten für den Trödelmarkt (für Kinder und Erwachsene) können sich melden unter folgenden Nummern:
W. Schröder, Telefon: 05242/43545 und H. Zurmühlen, Telefon: 05242/47912
Der Erlös des Sommerfestes ist bestimmt für Projekte der Frauenhilfe, für MiKi (Mittagstisch für Kinder in Rheda)
sowie für die Kitas „Bunte Welt“ und „Sonnenschein“. Wir bedanken uns bei der Volksbank und der Kreissparkasse
für ihre freundliche und hilfreiche Unterstützung. ½ (Das Leitungsteam)
Termine des Abendkreises
½
½
½
½
Bis zu den Sommerferien treffen sich die Frauen des Abendkreises noch zu folgenden Veranstaltungen:
Mittwoch, 6. Juni: Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt – Ein Abend mit Pfarrerin Sarah Schmidt
Mittwoch, 20. Juni: Siloah-Nachmittag – Wir erwarten Gäste aus den Häusern Siloah und Jabbok (Bethel)
Samstag, 30. Juni: Sommerfest rund um das Gemeindehaus
Mittwoch, 4. Juli: Gut zu Fuß zur Sommerzeit – Ein fröhlich bunter Abend mit Liedern, Geschichten, Rätseln
und einem kleinen Imbiss
Auch Gäste sind zu unseren Veranstaltungen herzlich willkommen! ½ (Waltraud Schröder)
Matiši-Freundeskreis: Reise und Sammlung
Nach fünf Jahren wird nun wieder eine Delegation aus Rheda-Wiedenbrück die Partnergemeinde Matiši in der Region Valmiera in Lettland
besuchen. Auf Initiative des Freundeskreises Matiši
wird im Herbst eine Reise nach Lettland und Estland
stattfinden.
Höhepunkt der 8-tägigen Rundreise wird ein ganztägiger Besuch der Partnergemeinde Matiši mit einem gemeinsamen Gottesdienst und vielen Begegnungen mit
Menschen aus der Region Valmiera sein. Daneben sind
ein Termin in der Deutschen Botschaft in Riga sowie ein
Zusammentreffen mit Kirchenvertretern vorgesehen.
Die Reiseleitung vor Ort übernimmt Presbyterin Regina
Dieckmann, die Organisation liegt in den Händen von
Birgit Strothenke.
Zudem ist in diesem Herbst erneut eine Sammlung von
Kleidung, Spielsachen, Wäsche etc. für die Partnergemeinde Matiši geplant. Sie wird am Freitag, 9. November, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr im Ev. Gemeindehaus
Rheda, Ringstraße 60, stattfinden. Zudem werden auch
wieder Weihnachtspäckchen für Kinder und Senioren
in Matiši gepackt. Ausführliche Informationen dazu
folgen rechtzeitig im nächsten „angekreuzt“.
½ (Strothenke)
GEMEINDEBEZIRK RHEDA
Auch die Kirche der Partnergemeinde in Matiši wird bei der Gemeindefahrt nach Lettland
besucht. (Foto: Strothenke)
16
GEMEINDEBEZIRK WIEDENBRÜCK
Eine etwas sonderbare Dame
Mit ihrem Stück „Eine etwas sonderbare Dame“ ist die Gütersloher Theatergruppe TriBühne am 16. Juni um 17.00
Uhr zu Gast im Ev. Gemeindehaus Wiedenbrück (Wichernstraße 2). Die Komödie von John Patrick zeigt auf amüsante Weise, wie sehr Menschen bereit sind, sich für Geld zum Narren zu machen.
Ethel Savage erbt von ihrem verstorbenen Mann ein Vermögen
von 100 Millionen Dollar. Damit möchte sie eine Stiftung gründen, die anderen Menschen „unsinnige“ Herzenswünsche erfüllt.
Ihre geldgierigen Stiefkinder versuchen dies mit allen Mitteln zu
verhindern und selbst an das Geld zu kommen. Sie gehen sogar
so weit, ihre Stiefmutter in eine Irrenanstalt einweisen zu lassen.
Mrs. Savage hat jedoch vorgesorgt und ihr Vermögen gut versteckt. Geschickt bringt sie ihre Kinder dazu, selbst völlig verrückte Dinge zu tun, um an das Geld zu kommen. Sogar der
behandelnde Arzt kommt schließlich zu der Erkenntnis, dass ihre
Stiefkinder eher in eine Anstalt gehören als Mrs. Savage.
Ob nach etlichen Turbulenzen am Ende die geldgierigen Erben
ihren Willen durchsetzen oder aber die Jonathan-SavageStiftung gegründet werden kann, das werden Sie am Schluss der
Vorstellung erfahren.
Der Eintritt ist frei – eine Kollekte wird erbeten. Der Erlös des
Abends kommt der Gemeindestiftung „Via Nova“ zugute. In der
Pause bietet die Stiftung Wein und andere Getränke an.
Die exzentrische Mrs. Savage (Anne Hassmann) steht im Mittelpunkt des Stückes
½ (TriBühne)
„Eine sonderbare Dame“. (Foto: TriBühne)
Goldene Konfirmation Wiedenbrück und Langenberg
Am Sonntag, dem 21. Oktober feiert die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde für die Bezirke Wiedenbrück und Langenberg die diesjährige Goldene Konfirmation. Eingeladen sind alle, die in den Jahren 1961 und 1962
in Wiedenbrück oder Langenberg oder auch anderswo konfirmiert wurden und gerne mitfeiern möchten. Der Tag
beginnt um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Wiedenbrücker Kreuzkirche.
Anschließend sind die Jubilare in das Gemeindehaus an der Wichernstraße eingeladen, wo es bei Mittagessen und
anschließendem Kaffee reichlich Gelegenheit zu Rückblick und persönlichem Austausch geben wird. Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro unter Telefon: 05242/8786. ½ (-beu)
KikeriKi – Kinderkirche in Wiedenbrück
Ki(keri)Ki, die Kinderkirche in Wiedenbrück trifft sich
monatlich am Samstagvormittag. Nach einem gemeinsamen Einstieg und dem Hören auf eine biblische
Geschichte wird in Kleingruppen gebastelt, gesungen,
gespielt… Bei einem gemeinsamen Abschluss gibt es
dann noch einen kleinen Imbiss. Von 10.00 bis 12.30 Uhr
bietet das Kikerik-Team Programm für die Kinder. In der
ersten halben Stunde haben die Eltern zudem die Möglichkeit, bei einem Stehkaffee mit den Bezirkspfarrern
ins Gespräch zu kommen. Vor den Sommerferien trifft
sich Kinderkirche noch einmal am 16. Juni – und dann
wieder am 8. September. ½ (-beu)
Biblische Geschichten werden in der Kinderkirche kreativ umgesetzt.
(Foto: -beu)
GEMEINDEBEZIRK WIEDENBRÜCK
KITAS
17
„Draußentag“
der Kita Spielkiste
in Rheda gefördert
Bei einem
Im Frühling verändert sich die Natur nahezu täglich.
Damit Kinder ihre Umgebung kennen lernen und die
Veränderungen wahrnehmen, veranstaltet die Kita
Spielkiste in Rheda regelmäßige „Draußentage“. Für die
etwas weiteren Ausflüge im Rahmen dieses Projektes
hat die Stiftung Via Nova jetzt die Fahrtkosten in Höhe
von 180 Euro bezuschusst. Der Stiftungsratsvorsitzende, Pfr. Hayungs, konnte sich selbst von der Begeisterung der Kinder überzeugen. ½ (hay)
Vater-KindWorkshop
wurde kräftig
gebaut. (Foto:
Altenhofer)
Phantasiewelten
in magnetischem Raum
Kreative Baumeister konnte man in einem Vater-Kind-Workshop
zum Thema Magnetarchitektur beobachten. Dieses Angebot fand
im Rahmen des ökumenischen Familienzentrums Rheda-Mitte der
Tageseinrichtungen „Sonnenschein“ und „St. Clemens“ statt. Unterschiedliches Konstruktionsmaterial mit Magneten lud zum Bauen ein. Die Kinder hatten die Möglichkeit selbst kreativ zu werden
und Gebilde zu entwickeln oder erhielten die Aufgabe ein Objekt
nachzubauen. Die Materialien boten einen idealen Weg, die Kreativität, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Hand-AugeKoordination spielerisch zu fördern.
Diese Erfahrungen waren so begeisternd, dass sich die Kinder
bereits jetzt riesig auf die neuen Baukästen freuen, die in Zukunft
im täglichen Spiel die Fähigkeiten fördern und erweitern werden.
½ (Altenhofer)
Die Kinder und die Leitung der Kita Spielkiste freuen sich über die
Unterstützung von Via Nova. (Foto: Spielkiste)
Kleine Künstler, große Werke
Die evangelische Tageseinrichtung für Kinder in Wiedenbrück an der Krumholzstraße beschäftigt sich im zweiten Kindergartenjahr intensiv mit dem Qualitätsschwerpunkt „Kunst“. Kunst bietet die Möglichkeit fantastische Ideen darzustellen,
zu sehen und sich mit dem Gesehenen auseinander zu setzen.
Bedürfnisse, Erlebnisse, Gefühle, Probleme und Erfahrungen können zum Ausdruck
gebracht werden. Zum Gelingen von Kunst braucht es Freiräume, Zeit und Muße, um
Emotionen wie Aggressionen, Ängste, Spaß und Freude zum Ausdruck zu bringen.
Die Qualitätsbeauftragten und Fachfrauen für dieses Thema sind Cornelia Klein und
Gitti Noack. Sie haben sich im Besonderen mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser auseinandergesetzt und ihn als Grundlage für dieses großartige Projekt geMit viel Kreativität haben die Kinder ihre „Hundertnommen. Alle Erzieherinnen, Kinder und Eltern sind mit im Boot und beteiligen sich
wasser-Bilder“ gestaltet. (Foto: Schönbeck)
aktiv an diesem Projekt. Von der Farbe Schwarz ausgehend wurde die Symbolik von
Farben und Formen unter die Lupe genommen, z.B. blau: Urlaub, Meer, Jeans, Matrose, Wasser, Himmel, Lieblingsfarbe ... , rot: die Liebe,
Blut, Wärme, das Rote Kreuz, Stoppschild, FC Bayern, wenn die Engel Plätzchen backen, Tomaten, roter Faden …, lila: Blaubeeren, Farbe
der Kirche, Milka Schokolade, Veilchen, lila Laune Bär …, gelb: Sonnenblume, Sonne, Wärme, Licht, Helligkeit …, Kreis: Sonne, Mond,
Blume, Ball ... So entstanden wunderschöne, fantasievolle Exponate, mit verschiedenen Techniken, gemalt, gestaltet, aus Mosaiken
gelegt, die in der Zwischenzeit die Einrichtung schmücken. In allen anderen Bildungsbereichen wie Sprache, Musik, Mathematik,
Kommunikation, soziale Kompetenzen fließt die Farben – und Formenlehre mit ein und es entstehen immer wieder neue Werke mit
unterschiedlichen Techniken in Einzel- und Gemeinschaftsarbeit von Kindern, Eltern und Erzieherinnen.
Das Ergebnis dieser umfangreichen Arbeit ist als Ausstellung vom 1. bis zum 19. Juni in der Geschäftsstelle der Wiedenbrücker Kreissparkasse zu bewundern. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. ½ (Schönbeck)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
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GRUPPEN & KREISE
Zeitraum
Ansprechpartner
Telefon
08.30 bis
09.15 Uhr
Wirbelsäulengymnastik
wöchentlich
Ursula Lohmann
05242-35515
09.30 bis
11.00 Uhr
Seniorentanz
wöchentlich
Elisabeth Hunstiege
05245-2854
14.00 bis
15.00 Uhr
Gymnastik für Senioren
wöchentlich
Zoran Damcevski
05242-35133
15.00 bis
17.00 Uhr
Treffen „Gemeinsam
statt einsam“
wöchentlich
Charlotte Schweer
Dr. Wennemar Schweer
05242-408486
19.00 bis
20.00 Uhr
Posaunenchor
wöchentlich
Michael Schumacher
0176-11963665
09.00 bis
11.00 Uhr
Krabbelgruppe I
wöchentlich
Siglinde Baer-Schlottmann
05242-48166
10.00 bis
11.00 Uhr
Gedächtnistraining
wöchentlich
(2 x jährl. je 10 x)
Charlotte Schweer
05242-408486
18.30 bis
21.00 Uhr
TEN SING
wöchentlich
Pfarrerin Sarah Schmidt
05242-403602
19.30 bis
21.30 Uhr
Bibelkreis
14-tägig
(siehe Programm)
Pfarrer Artur Töws
05242-4062667
15.00 bis
17.00 Uhr
Frauenhilfe
Nachmittagskreis
2. + 4. Mi. im Monat
(siehe Programm)
Christa Kloss
Pfarrer Rainer Moritz
05242-49469
05242-42417
19.00 bis
21.00 Uhr
Frauenhilfe
Abendkreis
14-tägig
(siehe Programm)
Charlotte Schweer
Waltraud Schröder
05242-408486
05242-43545
09.00 bis
11.00 Uhr
Krabbelgruppe II
wöchentlich
Indra Göhlmann
05242-5700171
19.30 bis
21.00 Uhr
Kirchenchor
wöchentlich
Angelika Keffel
05242-5759698
Freitag
19.30 bis
21.30 Uhr
Treffpunkt Meditation
Programm
monatlich
(siehe Programm)
Pfarrer Rainer Moritz
05242-42417
---
---
---
---
---
Samstag
11.15 bis
12.30 Uhr
Familienkirche
letzter So. im Monat
(siehe Programm)
Pfarrerin Sarah Schmidt
Heike Girnus
05242-4067501
05242-47458
16.00 bis
17.00 Uhr
Treffen
der Gehörlosen
1. Sonntag
im Monat
Pfarrerin Heike Kerwin
05242-408439
Mittwoch
Donnerstag
Donnerstag
Sonntag
Sonntag
Mittwoch
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
Tag
Dienstag
Dienstag
Montag
Veranstaltung
Freitag
Tag
Montag
Uhrzeit
Samstag
Regelmäßige Gruppen im Gemeindehaus Rheda, Ringstraße 60
IMPRESSIONEN
Glaube – Liebe – Hoffnung: Theaterstück beim Konfi-Vorstellungsgottesdienst in Wiedenbrück. (Foto: -beu)
Besser als die Polizei erlaubt: Ten-Sing-Show 2012 im Reethus.
(Foto: -beu)
Auch 2012 wurde an der Langenberger Friedenskirche die Osternacht gefeiert. (Foto: Pilz)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
AUS DEM GEMEINDELEBEN
Feier des Abendmahls mit den Konfis der Rietberger Wiesenschule. (Foto: -beu)
½
Eine Erscheinung in der Stadtkirche Rheda?
Vikar Jens Hoffmann in der Rolle des Jesus.
(Foto: -beu)
19
20
JUGEND
TEN SING – Nach dem Konzert ist vor dem Konzert
Am 24. März war es endlich soweit, das TEN SINGJahr kam zu seinem Höhepunkt, dem Konzert im
Reethus. Um 19 Uhr wurden die Türen geöffnet
und über 300 Personen
fanden den Weg in die
Konzerthalle. Es folgte
eine zweistündige Show,
die von den Jugendlichen
im vergangenen Jahr komplett selbstständig erarbeitet worden war. Die
Band begleitete Solisten
und den Chor zu neueren
und älteren Songs aus
verschiedenen Bereichen
der Musik und überzeugte
durch ihr musikalisches
Können.
Unterbrochen wurden die
Eine bunte Show aus Musik, Tanz und Theater bot Ten Sing im Reethus. (Foto: Beuermann)
musikalischen Einlagen
durch Theaterszenen, in denen es durchaus ernst zuging. Ein Mann fährt ein junges Mädchen an der Ampel unabsichtlich an
und nimmt es mit zu sich nach Hause. Während sich die Eltern sorgen, wird der Mann von Schuldgefühlen geplagt und schafft
es in der abschließenden Szene sich doch noch der Polizei zu stellen.
Ein besonderes Highlight waren die Tänze, die in Musikauswahl und Choreografie beeindruckten – vor allem der Männertanz
dürfte wieder einmal im Gedächtnis bleiben. Neben diesen erkennbaren Leistungen der Jugendlichen wurde rund um die
Bühne viel getan: Der Saal wurde geschmückt, Kulissen waren vorbereitet worden usw. Dabei wuchsen die 35 Jugendlichen
zum Teil über sich hinaus – wer hätte das ahnen können, als er oder sie zu TEN SING dazukam?
Doch nun ist wieder Ruhe eingekehrt – wenn auch nicht für lange Zeit. Denn das nächste Konzert am 16. März 2013 will auch
vorbereitet sein. Deshalb starten die TEN SINGer auch direkt wieder voll durch. Damit das nächste Konzert ähnlich erfolgreich
werden kann, werden aber auch Jugendliche gesucht, die Lust haben zu tanzen, zu musizieren, zu singen, Theater zu spielen
und besonders: Spaß zu haben. Wie wäre es wohl, nächstes Jahr selbst auf der Bühne vor großem Publikum zu stehen …?
Die TEN SING-Gruppe trifft sich immer dienstags um 18.00 am Gemeindehaus Rheda (Ringstraße 60) und freut sich über alle
Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren: Mitmachen wird hier leicht gemacht. ½ (Jens Hoffmann)
Noch Plätze
für die Jugendfreizeit frei
Die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde bietet in den Sommerferien
2012 eine Sommerfreizeit für Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren
an. Vom 22. Juli bis zum 2. August geht die Reise nach Rörvik in Südschweden.
Das Haus liegt direkt am Vänern-See, dem drittgrößten Binnensee
Europas. Schwimmen, Kanu-Fahren und ein Tagesausflug nach Göteborg gehören zum Programm. Die Kosten betragen 390 Euro.
Informationen erteilen Pfarrer Artur Töws (Telefon 05242/4062667)
und Pfarrer Michael Hayungs (Telefon 05245/2420). ½ (hay)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
JUGEND
21
Der Mensch wird nicht nur von Burgern und Cola satt
„AbendMahl – Ich liebe es“ – unter diesem Motto feierte die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde jetzt den zweiten
gesamtgemeindlichen Jugendgottesdienst der neuen Reihe „aufgekreuzt“. Etliche Jugendliche aber auch Erwachsene waren
der Einladung in die Stadtkirche Rheda gefolgt und erlebten einen Gottesdienst der besonderen Art.
Statt Orgelmusik empfingen die Besucher Bandklänge von Liedern wie „You are holy“ oder „Hallelujah“. Mitglieder von Ten
Sing hatten eigens für den Gottesdienst eine ansprechende Liedauswahl getroffen. Viele Gottesdienstbesucher ließen sich
mitreißen und sangen und klatschten fröhlich mit.
Anstatt eines Pfarrers am Altar moderierten
mit Nina und Marvin zwei Jugendliche von der
Kanzel aus den Gottesdienst. In einer kleinen
Spielszene erklärte Jesus persönlich (gespielt
von Vikar Jens Hoffmann) seinen Jüngern und
Jugendlichen, was es mit dem Abendmahl auf
sich hat. So wurde deutlich, dass der Mensch
nicht nur von Burgern und Cola satt wird
sondern auch Hunger nach Liebe, Freundschaft und Vergebung hat.
Texte und Gebete, die junge Menschen erarbeitet hatten, rundeten den Gottesdienst ab.
In einem großen Kreis, der sich durch die gesamte Stadtkirche zog, wurde als Höhepunkt
auch gemeinsam das Abendmahl gefeiert.
Nach der Feier verweilten etliche Besucher an
einer langen Tafel inmitten der Kirche und
kamen bei einem gemeinsamen Essen ins
Gespräch.
Die nächsten Jugendgottesdienste der Reihe
„aufgekreuzt“ sind für den 23. September in
Langenberg und für den 1. Dezember in ClarIn der Gestalt des Jesus erklärte Vikar Jens Hoffmann den Jugendlichen, was es mit dem Abendmahl auf
holz geplant. ½ (-beu)
sich hat. (Foto: Beuermann)
Behütet: 2. gesamtgemeindlicher Mädchentag
„Sei beHU(e)Tet!“ – unter diesem Motto findet am Samstag,
dem 9. Juni, der zweite gesamtgemeindliche Mädchentag statt.
Nach dem Erfolg des ersten Mädchentages im Januar knüpft das
Team an mit weiteren Workshops und Musik rund um das Thema
„Hüte“ und „behütet sein“.
Dabei soll auch eine Cocktailparty mit alkoholfreien Drinks steigen
– Einlass nur mit Hut (eigene Hüte dürfen gern mitgebracht
werden; ansonsten wird einer gestellt)!
Abgerundet wird das Programm von einem gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienst.
Von 11.00 bis 17.00 Uhr sind alle Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren herzlich eingeladen, ins Gemeindehaus nach Wiedenbrück
(Wichernstraße 2) zu kommen. Es wird auch wieder das „Mädchencafé“ geben; ebenso wird ein Shuttle-Service ab Clarholz, Herzebrock, Rheda und Langenberg am Morgen sowie am späten Nachmittag für den Rückweg eingerichtet.
Anmeldungen nimmt Pfarrerin Sarah Schmidt entgegen unter
05242/4067501 oder sarah.schmidt@angekreuzt.de. ½ (Schmidt)
Gut behütet kann der 2. Mädchentag starten. (Foto: Lehmann)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
22
KINDERSEITE
Elefantengedächtnis
Wenn jemand ein äußerst gutes
Gedächtnis hat, sagt man auch: Der
hat ein Elefantengedächtnis. Die
Redewendung basiert auf der Beobachtung, dass Elefanten oft noch
nach Jahren wissen, wer ihnen etwas
Böses zugefügt hat. Sie wissen genau,
wer zu ihrer Herde gehört und wer
nicht. Was ein Elefant einmal gelernt
hat, vergisst er selten wieder. Ihr
ausgezeichnetes Gedächtnis ist vor
allem aber die Grundlage für ihre
ausgedehnten Wanderungen, die
sich über mehrere Tausend Kilometer
erstrecken können.
Nur wenige Menschen haben ein
solches sprichwörtliches Elefantengedächtnis und die Fähigkeit, dass
sie sich fast alles behalten können.
(Text/Illustration: Christian Badel)
Sommerrätsel
Tina möchte ihre Urlaubssachen packen. Sie fährt ans Meer. Was muss sie alles mitnehmen? Und was kann
zu Hause bleiben? Der Schrank ist ja so voll: Ski neben Wollpulli, Halbschuhe neben Sandalen … Helft ihr
Tina? Schreibt die Gegenstände und Kleidungsstücke, die mit in den Sommerurlaub müssen, in die Kästchen.
Die umrahmten Buchstaben des Reisegepäcks verraten euch dann, wo Tina ihre Ferien verbringt. (Pfeffer)
Vom Getreidebrei zum Hightech-Crunchy
Getreidebrei klingt erst einmal nach Babynahrung. Aber die Körner sind nicht nur für winzige Säuglinge nahrhaft. Schon bei unseren frühen Vorfahren, den Ackerbauern vor mehr als hunderttausend Jahren, stand das Essen aus zerriebenen Körnern ganz oben auf dem Speiseplan. Denn schon
in der Steinzeit haben die Menschen Körner zermahlen mit Wasser verrührt. Zerquetschte man die harten Haferkörner, entstanden daraus Flocken,
die mit Milch oder Wasser zu einer nahrhaften Hafergrütze gekocht wurden. Der Schweizer Arzt Maximilian Bircher-Benner hat die Getreidespeise
als Diät für seine Patienten unter dem Namen Müsli eingeführt. Es ist ein Schweizer Wort und bedeutet so viel wie „Kleines Mus“. Gemeint ist nichts
anderes als Getreidemus. Es gibt Dutzende von Müslisorten, von hartkörnig bis weich, von Flocken bis zu Crunchys mit Honig- oder Erdbeergeschmack oder diverse Schokomüslis. Der Papa von Hanna jongliert mit allen möglichen Zutaten, die ins Müsli gehören. Eine Zutat gehört da aber auf
keinen Fall mit hinein. Weißt du welche? (Text/Illustration: Christian Badel)
Lösung Sommerrätsel: Sandalen, Fotoapparat, Strohhut, Handtuch, Wasserball, Badeanzug, Sonnenbrille. Tina fährt an die NORDSEE! Lösung Müsli: Klar, das ist der Käse!
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
PINNWAND
23
Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh
Die Notfallbegleitung Gütersloh hat beschlossen, sich in „Notfallseelsorge
im Kreis Gütersloh“ umzubenennen, ohne dass sich ihre Arbeit ändert.
Dieser Schritt wurde Ende April auf einer Fortbildung der Gruppe umgesetzt, so Pfarrer Marco Beuermann, Sprecher der Organisation.
Aus den Erfahrungen im Rahmen von größeren Einsätzen (z.B. bei der
Loveparade in Duisburg) hat sich gezeigt, dass der Begriff Notfallseelsorge
(NFS) mittlerweile überall bekannt ist und jeder weiß, was man sich
darunter vorstellen muss. Das ist bei der Bezeichnung Notfallbegleitung
nicht so, weshalb im Rahmen der Großeinsätze häufig die Frage aufkam,
was denn diese Einrichtung sei.
Der Begriff Notfallbegleitung war vor zwölf Jahren ausgewählt worden,
Die Notfallseelsorge leistet „Erste Hilfe für die Seele“ im
weil man deutlich machen wollten, dass die Gruppe nicht nur aus PfarreKreis Gütersloh. (Foto: NFS)
rinnen und Pfarrern besteht. Inzwischen wird der Name Notfallseelsorge
von vielen Gruppen verwendet wird, die in mulitiprofessionellen Teams arbeiten. Daher ergibt sich nun keine Notwendigkeit
mehr, eine andere Bezeichnung zu verwenden. Die „erste Hilfe für die Seele“ wird im Kreis Gütersloh von der Notfallseelsorge mit ihren 35 Mitgliedern ehrenamtlich geleistet. ½ (NFS)
Buchtipp
Unzählige Menschen in Westfalen haben 2011 das Gottesgeschenk der Taufe gemeinsam
ausgepackt: Lebendige Gottesdienste, fantasievolle Aktionen
und beeindruckende Feste.
Jetzt ist das offizielle Buch zum
„Jahr der Taufe“ erschienen. Es
trägt den Titel „Vom Wasser des
Lebens umsonst“. Dieser Band
präsentiert in anschaulichen
Reportagen und stimmungsvollen Bildern eine exemplarische Auswahl der Aktivitäten von Gemeinden und Kirchenkreisen. Auch die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde ist
mit dem Tauffest im Freibad Rheda auf zwei Seiten vertreten. Zugleich ist
das Buch ein Dankeschön an den bisherigen Präses Alfred Buß, der mit
der Initiative zum „Jahr der Taufe“ seiner Landeskirche etwas „Nachhaltiges und Verheißungsvolles“ geschenkt hat, wie die neue Präses Annette
Kurschus in ihrem Ausblick schreibt.
Albert Henz / Klaus Winterhoff (Hg.): Vom Wasser des Lebens umsonst,
Das Jahr der Taufe in der Evangelischen Kirche von Westfalen,
Luther-Verlag Bielefeld, 144 Seiten, gebunden, 88 farbige Abbildungen,
ISBN 978-3-7858-0609-8, Preis: 18,95 Euro ½
Gottesdienste
in den Senioreneinrichtungen
Auch in den Rhedaer Altenheimen
und in der Tagespflege im Haus am
Fichtenbusch finden regelmäßig
Gottesdienste statt. Gäste und Besucher sind herzlich willkommen!
Haus im Park
Beginn: 15.30 Uhr
½ 18. Juli 2012
½ 15. August 2012
Haus am Fichtenbusch
Beginn: 10.15 Uhr
½ 19. Juli 2012
½ 16. August 2012
Seniorenheim St. Elisabeth
Beginn: 10.30 Uhr
½ 20. Juli 2012
½ 17. August 2012
Glaskaraffen und Servierplatten
Für das Gemeindehaus in Rheda werden noch Glaskaraffen und silberne Servierplatten benötigt.
Wer würde als Spende gerne welche zur Verfügung stellen? Bitte im Gemeindebüro Rheda melden. ½ (Ulrike Günnewig)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
Siemensstraße 20
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefon 0 52 42 / 94 68-0
Telefax 0 52 42 / 94 68-40
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LESA RT
Selig sind,
BUCHHANDLUNG
die da lesen und
Erlesenes.
die da hören
Eindrucksvolles.
die Worte
Vielseitiges.
der Weisheit
und sie behalten ...
Johannes-Apokalypse 1,3
Neuer Wall 1 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Telefon 0 52 42/ 4 59 47
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Mobil 0173-2118281
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Samstagskurse
26.05., 02.06. und 09.06.
16.06., 23.06. und 30.06.
07.07., 14.07. und 21.07.
Sonntagskurse
27.05., 03.06. und 10.06.
17.06., 24.06. und 01.07.
08.07., 15.07. und 29.07.
Die Kurse gehen über jeweils drei Samstage bzw. Sonntage.
Eine Anmeldung ist unter 0 52 47-88 80 erforderlich.
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EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
GOTTESDIENSTPLAN
25
Gottesdienstplan in der Versöhnungs-Kirchengemeinde
Clarholz (9.30 Uhr)
Herzebrock (10.30 Uhr)
Langenberg
(10.00 Uhr)
Rheda
Wiedenbrück
(10.00 Uhr)
3. Juni
Trinitatis
Hayungs
Pilz 
10.00 Uhr: Moritz 
Konfi-Begrüßung 
Beuermann + B. Schmidt
10. Juni
1. So. n. Trinitatis
B. Schmidt
Beuermann
10.00 Uhr: S. Schmidt 
Töws
17. Juni
2. So. n. Trinitatis
Jubiläum Gnadenkirche
Hayungs + Westermann  l
B. Schmidt
10.00 Uhr: Beuermann
Pilz
24. Juni
3. So. n. Trinitatis
10.30 Uhr: Aktionsmulde
S. Schmidt + Töws l ☺
10.30 Uhr: Aktionsmulde
S. Schmidt + Töws l ☺
10.30 Uhr: Aktionsmulde
S. Schmidt + Töws l ☺
10.30 Uhr: Aktionsmulde
S. Schmidt + Töws l ☺
1. Juli
4. So. n. Trinitatis
Hoffmann
Jubiläum Friedenskirche
Pilz  l
10.00 Uhr: S. Schmidt 
Beuermann 
8. Juli
5. So. n. Trinitatis
Herzebrock: Hayungs ☺
Clarholz: Pilz
Hoffmann
10.00 Uhr: Moritz 
Töws l
15. Juli
6. So. n. Trinitatis
Hayungs
Töws
10.00 Uhr: Beuermann
B. Schmidt
22. Juli
7. So. n. Trinitatis
Moritz 
B. Schmidt
10.00 Uhr: Ralf Fischer
Beuermann 
29. Juli
8. So. n. Trinitatis
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Moritz l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Moritz l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Moritz l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Moritz l
5. August
9. So. n. Trinitatis
Moritz
Pilz 
10.00 Uhr: Susanne Fischer 
S. Schmidt 
12. August
10. So. n. Trinitatis
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Pilz + Töws l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Pilz + Töws l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Pilz + Töws l
10.30 Uhr: Aktionsmulde
Pilz + Töws l
19. August
11. So. n. Trinitatis
Pilz
S. Schmidt
10.00 Uhr: Moritz 
Töws
26. August
12. So. n. Trinitatis
Hayungs 
Pilz
18.00 Uhr: S. Schmidt
Beuermann
2. September
13. So. n. Trinitatis
15.00 Uhr: Reethus
5 Jahre Versöhnungskirchengemeinde l
15.00 Uhr: Reethus
5 Jahre Versöhnungskirchengemeinde l
15.00 Uhr: Reethus
5 Jahre Versöhnungskirchengemeinde l
15.00 Uhr: Reethus
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IMPR ESSUM
Symbole: ☺ Familien-GD ·  mit Taufe ·  mit Heiligem Abendmahl ·  Ökumenischer GD · + Kirchenkaffee · l kirchenmusikalisch besonders gestaltet
Herausgeberin: Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück, Ringstraße 60, 33378 Rheda-Wiedenbrück
V.i.S.d.P.:
Marco Beuermann, Heinrich-Nienhues-Weg 19, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Telefon: 05242/5386
Redaktion:
Marco Beuermann, Regina Dieckmann, Ralf Gryga, Jens Hoffmann, Ulrich Horn, Anke Poon-Hebenstreit, Antje Telgenkämper.
Auflage:
11.000 Stück
Produktion:
tema|m| GmbH, Kreishausstraße 9, 32051 Herford, Telefon: 05221/177177, Mail: info@tema-m.com, Web: www.tema-m.com
Anzeigen:
Rainer Prante, Lammersstraße 6, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Telefon 05242/4054555, E-Mail: rp@tema-m.com
Vertrieb:
Über ehrenamtliche Verteiler/innen und die Deutsche Post
Fotos sind, soweit nicht anders angegeben, dem Archiv entnommen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die
Meinung der Redaktion wieder. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 10.07.2012. Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe: 01.08.2012.
Änderungen vorbehalten. Weitere Gottesdienst-Angebote auf Seite 23.
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Pfarrerinnen und Pfarrer
Pfarrer Michael Hayungs
Telefon: 0 52 45 / 24 20
E-Mail: michael.hayungs@angekreuzt.de
Pfarrerin Verena Westermann
Telefon: 0 25 86 / 88 14 74
E-Mail: verena.westermann@angekreuzt.de
Evangelischer Friedhof Rheda
Friedhofsverwaltung
Öffnungszeiten: Mi. + Do. 9 – 12 Uhr
Telefon: 0 52 42 / 94 64 55
Friedhofsgärtner Uwe Strüber
Telefon: 0172 / 26 86 079
Pfarrerin Sarah Schmidt
Telefon: 0 52 42 / 40 67 501
E-Mail: sarah.schmidt@angekreuzt.de
Gemeindebüro Wiedenbrück
Öffnungszeiten:
Mo. 16 – 18 Uhr und Di. bis Fr. 10 – 12 Uhr
Wichernstraße 2
33378 Rheda-Wiedenbrück
Sekretärin: Doris Fischer
Telefon: 0 52 42 / 87 86
Telefax: 0 52 42 / 90 98 42
E-Mail: gemeindebuero.wiedenbrueck@
angekreuzt.de
Pfarrer Marco Beuermann
Telefon: 0 52 42 / 53 86, Telefax: 96 89 30
E-Mail: marco.beuermann@angekreuzt.de
Kindertageseinrichtungen
Pfarrer Rainer Moritz
Telefon: 0 52 42 / 42 41 7
E-Mail: rainer.moritz@angekreuzt.de
Pfarrer Burkhard Schmidt
Telefon: 0 52 42 / 57 89 719
E-Mail: burkhard.schmidt@angekreuzt.de
Pfarrer Artur Töws
Telefon: 0 52 42 / 40 62 667
E-Mail: artur.toews@angekreuzt.de
Pfarrerin Kerstin Pilz
Telefon: 0 52 48 / 70 67
E-Mail: kerstin.pilz@angekreuzt.de
Vikar Jens Hoffmann
Telefon: 0 52 42 / 37 86 014
E-Mail: jens.hoffmann@angekreuzt.de
Gehörlosenseelsorge
Pfarrerin Heike Kerwin
Telefon + Telefax: 0 52 42 / 40 84 39
E-Mail: heike.kerwin@angekreuzt.de
Gemeindebüros
Gemeindebüro Herzebrock
Öffnungszeiten:
Di. 8 – 11 Uhr / Mi. 15 – 18 Uhr / Fr. 9 – 11 Uhr
Hopfengarten 12, 33442 Herzebrock-Clarholz
Sekretärin: Petra Jagiella
Telefon: 0 52 45 / 24 20
Telefax: 0 52 45 / 84 49 53
E-Mail: gemeindebuero.herzebrock@
angekreuzt.de
Gemeindebüro Rheda
Öffnungszeiten:
Mo. 15 – 17 Uhr und Di. bis Fr. 9 – 12 Uhr
Ringstraße 60, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Sekretärin: Theresia Wimmer
Telefon: 0 52 42 / 94 64 0
Telefax: 0 52 42 / 94 64 10
E-Mail: gemeindebuero.rheda@
angekreuzt.de
Evangelische Kindertageseinrichtung
„Bunte Welt”
Am Rott 1
Rheda-Wiedenbrück
Leiterin: Susanne Fabian
Telefon: 0 52 42 / 44 37 9
E-Mail: kita.buntewelt@evkg-rh-wd.de
Evangelische Kindertageseinrichtung
„Sonnenschein“
Wilhelmstraße 32
Rheda-Wiedenbrück
Leiterin: Monika Pietig
Telefon: 0 52 42 / 44 88 9
E-Mail: monika.pietig@evkg-rh-wd.de
Evangelische Kindertageseinrichtung
Wiedenbrück
Krumholzstraße 79
Rheda-Wiedenbrück
Leiterin: Anita Schönbeck
Telefon: 0 52 42 / 85 75
Telefax: 0 52 42 / 57 82 73 8
E-Mail: kita-krumholz@gmx.de
Küsterinnen und Küster
Küster in Herzebrock
Erwin Koch
Telefon: 0 52 45 / 92 15 08
(Kreuzkirche: 0 52 45 / 18 31 8)
27
Küster in Rheda
Beate Henke (Stadtkirche)
Telefon: 0 52 42 / 40 87 06
Erwin Koch (Gemeindehaus)
Telefon: 0 52 45 / 92 15 08
Küsterin in Wiedenbrück
Margarita Schiller
Telefon: 0 52 42 / 55 13 4
Gemeindedienste
Kirchenmusik
Kantorin Angelika Keffel
Telefon: 0 52 42 / 57 89 69 8
E-Mail: angelika.keffel@angekreuzt.de
Ev. Altenheim Rheda
„Haus im Park“
Parkstraße 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Leiter: Rüdiger Metz
Telefon: 0 52 42 / 96 50
Diakonie Gütersloh e.V.
Dienststelle Rheda-Wiedenbrück
Hauptstraße 90
33378 Rheda-Wiedenbrück
Bianca Fischer
Telefon: 0 52 42 / 93 11 72 13 0
Telefax: 0 52 42 / 93 65 99
Pflegewohngemeinschaft
„Am Fichtenbusch“
Telefon: 0 52 42 / 931 17 25 10
Tagespflege im Haus
„Am Fichtenbusch“
Telefon: 0 52 42 / 57 97 97 22 50
Pflegewohngemeinschaft
„Wichernhaus“, Triftstraße 50
Telefon: 0 52 42 / 931 17 25 40
Vermittlungsstelle für Tagesmütter
Wiedenbrück/Langenberg:
Frau Schönbeck, Telefon: 052 42 / 85 75
Rheda:
Frau Sambale, Telefon: 0 52 42 / 44 88 9
Gemeindestiftung „Via Nova“
www.vianova-stiftung.de
Küsterin in Clarholz
Krystyna Kretschmer
Telefon: 0 52 45 / 57 79
(Gnadenkirche: 0 52 45 / 67 17)
„Grüne Damen“
im Krankenhaus in Rheda
Eleonore Meyer
Telefon: 0 52 42 / 49 0 49
Telefax: 0 52 42 / 18 96 10
Küsterin in Langenberg
Elke Schrage
Telefon: 0 52 48 / 60 95 83
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Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde · Ringstraße 60 · 33378 Rheda-Wiedenbrück
GLOSSE
Aus dem Leben von Küster Josef Kleinestratkötter
Also, wenn Sie mich fragen, dann besteht oft ein
großer Unterschied zwischen dem, was Menschen verdienen und was sie bekommen. Im Frühjahr tobte ja die
erbitterte Diskussion darum, ob Ex-Bundespräsident
Christian Wulff sein Ehrensold samt Büro, Sekretärin
und Fahrer tatsächlich zusteht. Ver.di-Chef Bsirske warf
Wulff öffentlich Unanständigkeit vor, so viel Geld einzusacken, während viele Beschäftigte im Öffentlichen
Dienst für ein paar Kröten arbeiten müssten. Dass er
selbst 156.000 Euro im Jahr bekommt, hat Frank Bsirske
dabei natürlich verschwiegen. Und einen Fahrer und
ein Büro samt Sekretärin hat er bestimmt auch. Ob er
das auch verdient? Wer weiß …
Dem VW-Chef Martin Winterkorn ist vermutlich
schon die Frage als solche fremd: 17,4 Millionen Euro
hat ihm der Autokonzern im vergangenen Jahr überwiesen, 70 Millionen bekam der ganze VW-Vorstand.
Dem gebeutelten Land Niedersachsen kann das recht
sein, wenn dabei, sagen wir mal, 25 Millionen Einkommensteuern abfallen. Damit könnte man in Rheda-Wiedenbrück glatt den ganzen Gesamtschulbetrieb finanzieren …
Aber trotzdem ist das, was übrig bleibt, schon ungeheuer viel Geld. Was würden wir …? Ach, grundsätzlich
ist es ja so, dass man sich an die ganz große Kohle
gewöhnen muss, sonst droht Lotto-Lothar-Gefahr,
Lamborghini, teure erotische Eskapaden, Saufereien,
falsche Freunde, das volle Programm für den Absturz.
Also müssen wir das Geldhaben ganz langsam einüben. Es fängt damit an, dass das Girokonto öfter mal
ein Guthaben aufweist und keine Dispo-Zinsen mehr
fällig werden; der klassische Start praktisch jeder Multimillionärskarriere. Plötzlich ist es möglich, schuldenfrei
einen neuen Kleiderschrank und einen guten Anzug
fürs Reinhängen zu erstehen. Statt auf Rügen findet
der nächste Jahresurlaub auf Mauritius statt, JuniorSuite inklusive, und am Strand darf es auch mal eine
Flasche Champagner mehr sein.
Aber jetzt nicht überschnappen! Noch sind netto ca.
10,5 Millionen übrig, das ist praktisch nichts, wenn man
Griechenland anschaut. Als VW-Manager weiß man
das und gibt niemals der Versuchung nach, sich davon
beispielsweise hundert Porsche zu kaufen – schon weil
der Bau der Garage die finanziellen Verhältnisse überfordern würde. Man kauft nur zwei Porsche mit Mitarbeiterrabatt, dazu noch einen Phaeton, einen Touareg
und ein flaches Coupé für den Nürburgring, dann ist es
gut.
Immer noch Geld da. Das Haus ist längst bezahlt, die
Fassade schon im letzten Jahr gestrichen, die Kinder in
Harvard passend untergebracht, das Ferienhaus auf
Mallorca winterfest gemacht. Was nun? Es handelt sich
um jene Situation, in der der charakterlich nicht gefestigte Manager an den Kauf eines Privatjets denkt, nur
aus Sicherheitsgründen, weil der ICE in Wolfsburg so
oft durchfährt. Eine fatale Versuchung, der Anfang vom
Ende, Verschuldung, Überschuldung … Am Ende landet
man bei Heinz Beimdiek von der Schuldnerberatung
der Diakonie – oder (wenn es ganz dicke kommt) man
ruft gleich Peter Zwegat an.
Also wenn Sie mich fragen, dann ist es deshalb gut,
dass unsereinem niemand 17,4 Millionen zahlt. Aber
mich fragt ja keiner …
Bis denn, Ihr Josef Kleinestratkötter.
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