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Das Rote Kreuz: Schutz und Hoffnung, gestern wie heute - DRK

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02/12
Waldenbucher Str. 38
71065 Sindelfingen
Das Rote Kreuz:
Schutz und Hoffnung,
gestern wie heute
DRK-Kreisverband Böblingen
Postvertriebsstück E 52510
Entgelt bezahlt Dt. Post AG
Rotkreuzbericht 2/2012
Das Magazin des DRK-Kreisverbandes Böblingen 02/2012
Bericht
I
Inhalt
Editorial
K
E
Kreisverband
3 Editorial
4-5 Rotes Kreuz als Hüter des humanitären Völkerrechtes
6-7 Ehrung Ehrenamtliche 2012 + Ehrung Karl Bauer
8 Litauen
9 Abverkauf Neuware und Eigenproduktion der Möbelhalle
10-11 KAB-Fortbildung hautnah
12 Die internationale Schule zu Besuch
13 Seniorenausflug in den Schwarzwald
14 20 Jahre DRK-Tanzgruppe in Schönaich
15 Häuslicher DRK-Pflegedienst mit neuer „Flotte“ + Romana Kos
16 Rollstuhlreise ins Allgäu + Rollstuhlausflüge und -Tagesreisen
17 Sonne tanken ohne Schranken
18 Sonderausstellung der Malgruppe vom Haus am Rankbach
19 Fasching in Renningen und in Malmsheim
Printmanagement
Service
PrePress
Print
PostPress
Wir designen Ihre
Drucksachen, scannen Ihre
Bildvorlagen oder übernehmen Ihre kompletten
druckreifen Daten –
offen oder PDF.
liebe Rotkreuzkameradinnen und -kameraden, liebe Förderer des Roten Kreuzes im Kreis Böblingen,
Röhm Typofactory
Marketing GmbH
Böblinger Straße 68
71060 Sindelfingen
Telefon 0 70 31/8 62-6 30
Telefax 0 70 31/8 62-6 01
www.roehm-druck.de
20-21 Umfrage zum Rotkreuzbericht
22 NISA Frauenverein e. V. in Magstadt
23 Jugendrotkreuz Übung SSD + Das Rote Kreuz und die Schule
24 JRK Kreisentscheid 2012
25 JRK stellt die Weichen für die nächsten vier Jahre
Ortsvereine
26-27 Aidlingen Vorstandsarbeit auf neuen Wegen + Stiftung der Raiffeisenbank
spendet Frühdefibrillator
27-29 Herrenberg Einkuvertierung der Sammelbriefe + Gemeinsame Hauptübung Süd +
Drei Brandeinsätze innerhalb von drei Wochen
30-31 Holzgerlingen Neue Räume des JRK + Leistungswettbewerb der
DRK-Bereitschaften
32-33 Rutesheim Feuerwehr-Jubiläum + JRK beim Tag der offenen Tür
34 Sindelfingen Sanitätsgrundausbildung 2012
35-36 Steinenbronn Benefiz-Theaterabend + Casinoabend des JRK +
Die Genfer Konventionen im Blick – Der Sanitätsdienst der Bundeswehr
37 Mittagstische + Kleiderkammern
38-39 Temine
40 Erste Hilfe-Tipp „Die Stabile Seitenlage“ + Empfehlen Sie das Rote Kreuz!
Spendenkonto 2266, BLZ 603 501 30, Kreissparkasse Böblingen
I
Impressum
Herausgeber: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Böblingen e. V., Waldenbucher Straße 38, 71065 Sindelfingen
Tel. 0 70 31/69 04-0, Fax 0 70 31/69 04-219, info@drk-kv-boeblingen.de, rotkreuzbericht@drk-kv-boeblingen.de,
www.drk-kv-boeblingen.de, Pressesprecher: Wolfgang Heubach, weaheubach@aol.com
Redaktionsteam: Wolfgang Breidbach (-wb-), Wolfgang Heubach (-wh-), Guido Wenzel (-gwe-), Herbert Kilgus (-hk-), Bettina Scheu (-bs-),
Anna Weckert (-aw-), Bilder: DRK-Kreisverband, DRK-Ortsvereine, photocase.de: jala Titel + S. 4 (Porträt Mann), Rosalia Anna Fischer S. 13
(Herbstblatt), S.19 (Luftschlangen, Konfetti), S. 23 (Blumen)
Druck: röhm typofactory, Sindelfingen, Auflagenhöhe Rotkreuz Bericht 02/12: 13.000 Ex.
Redaktionschluss: 03/12: 15.08.12, 04/12: 01.11.12, Erscheinungstermin: 03/12: 15.09.12, 04/12: 01.12.12,
#
Sehr geehrte Freunde
des Roten Kreuzes,
die humanitäre Hilfe des Roten Kreuzes
kennt keine Grenzen. Und Dank der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sind wir auch in der
Lage, diesen Anspruch weltweit in die
Tat umzusetzen. Das ist die eine Seite
der Medaille. Die andere, traurige und
bestürzende, ist die Tatsache, daß sich
seit der Schlacht von Solferino vor nunmehr 153 Jahren nichts daran geändert
hat, daß den Menschen durch Kriege schreckliches
Leid zugefügt wird. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr
gab es global gesehen die meisten Kriege seit 1945.
Während wir seit Ende des zweiten Weltkrieges in weiten Teilen Europas von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont geblieben sind und Jahrzehnte des
Friedens erleben durften wie keine Generation vor uns, gilt
das leider nicht für andere Teile unserer Erde.
Die Grausamkeit der Schlacht von Solferino und die himmelschreiende Not der Verwundeten und Verletzen waren bekanntlich der Auslöser zur Gründung des Roten Kreuzes
durch Henry Dunant. Mit dem humanitären Völkerrecht hat
sich daraus im Laufe der Zeit ein besonderer Schwerpunkt
entwickelt, der in den Genfer Abkommen seinen Niederschlag
gefunden hat. Darin sind internationale Rechtsnormen verankert, deren Einhaltung – vor allem auch unbeteilgten Zivilpersonen gegenüber – das Rote Kreuz unentwegt einfordert. Wie
wir wissen, eine Herkulesaufgabe. Denn obwohl diese Konventionen von den meisten Ländern dieser Erde ratifiziert
worden sind, muss, so lehrt uns
die Erfahrung, auf deren Einhaltung streng geachtet werden.
Weil sie Teil der Menschenrechte
sind, die nicht einmal ansatzweise zur Disposition stehen dürfen.
Trotz aller Schwierigkeiten und
Gefahren für Leib und Leben, die
sich für die im humanitären Einsatz befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten
Kreuzes und des Roten Halbmondes ergeben, wird dieses
Recht unerschrocken verteidigt.
Beispielsweise aktuell im SyrienKonflikt. Hier ist der Rote Halbmond die einzige Organisation,
die von allen kriegführenden Parteien anerkannt wird und auf die-
se Weise gezielte und wirkungsvolle Hilfe für die von den blutigen Auseinandersetzungen schwer betroffenen Menschen
leisten kann.
Es ist deshalb wichtig, das öffentliche Bewusstsein für das
humanitäre Völkerrecht zu schärfen und im breiten Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verankern. Dieser wichtigen Aufgabe stellt sich der DRK-Kreisverband Böblingen seit
vielen Jahrzehnten durch seine jeweilige Konventionsbeauftragte beziehungsweise Konventionsbeauftragten. Im vergangenen Jahr ist damit Dr. Hermann Schulz betraut worden. Als
ehemaliger Direktor am Amtsgericht Böblingen bringt er dazu
die allerbesten Voraussetzungen mit. Ihm wird es dabei besonders darauf ankommen, die Grundgedanken der Genfer
Konvention und damit letzendlich die Überzeugungen, Ideen
und Ideale unseres Gründers Henry Dunant in kommende Generationen weiter zu tragen.
In diesem Sinne grüsse ich Sie herzlich
Ihr
Michael Steindorfner
Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen
K
Kreisverband
Kreisverband
Das Rote Kreuz – Vorkämpfer und Hüter des
humanitären Völkerrechts
Erschreckende Bilanz: 2011 gab es weltweit die meisten Kriege seit 1945
D
Die Zahl der Kriege in aller
Welt ist 2011 auf den höchsten
Stand seit 1945 gestiegen. Zu
diesem erschreckenden Ergebnis
kommt das Heidelberger „Institut für
Konfliktforschung“, das rund um den
Globus insgesamt 20 Kriege zählte.
Der bisherige Höchstwert des jährlichen „Konfliktbarometers“ war 1993
mit 16 Kriegen, wie das Institut in seinem aktuellen Jahresbericht mitteilt.
Insgesamt zählten die Heidelberger Forscher im vergangenen Jahr 38 „hoch
4
gewaltsame Konflikte“, also Auseinandersetzungen mit massivem Einsatz von
Gewalt und gravierenden Folgen. Überwiegend habe es sich um innerstaatliche Konflikte gehandelt. Besonders die
Regionen Vorderer und Mittlerer Osten
und Afrika sind von solchen Auseinandersetzungen betroffen: „Hier sehen wir
hohes Potenzial für weitere Eskalationen“, sagte Institutsvorstand Christoph
Trinn.
Dramatisch war die Zunahme 2011 insbesondere im Vergleich zu 2010, als
sechs Kriege gezählt worden waren.
Drei neue, schnell entstandene Kriege
im Zusammenhang mit dem „arabischen Frühling“ in Jemen, Syrien und
Libyen kamen hinzu. Außerdem eskalierten bereits seit längerem bestehende
Auseinandersetzungen in Nigeria.
An Intensität zugenommen haben nach
Angaben des angesehenen Instituts
auch Konflikte im Sudan. Extrem
Roten Kreuzes,
die Regeln des
humanitären Völkerrechts zu verbreiten, damit die
Teilnehmer bewaffneter
Konflikte sie im Ernstfall kennen und umsetzen können. Außerdem ist es Teil seines Auftrags, die
Einhaltung des humanitären Völkerrechts durch die Parteien eines bewaffneten Konfliktes einzufordern.
Krieg ist grundsätzlich verboten. Krieg
verursacht unermessliches Leid. Trotzdem ist er allgegenwärtig. Die Nachrichten berichten tagtäglich über bewaffnete
Auseinandersetzungen. Massengräber
und Minenopfer, Vertreibungen und Vergewaltigungen gehören zu diesem
Schreckensszenario. Das humanitäre
Völkerrecht ist ein für Situationen bewaffneter Konflikte geschaffenes Sonderrecht. Zwar kann es Kriege nicht
verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im Krieg
verringern helfen.
Das humanitäre Völkerrecht
dient dem Schutz von Personen, die nicht oder nicht
mehr an den Feindseligkeiten teilnehmen (beispielsweise Zivilisten und
verwundete, kranke oder gefangene
Soldaten) und legt den kriegsführenden Parteien Beschränkungen hinsichtlich der Art und Weise der
Kriegsführung auf.
Das Kernstück des humanitären Völkerrechts ist in den vier Genfer Abkommen von 1949 und ihren Zusatzprotokollen von 1977 und 2005 verankert. An
die Abkommen sind fast alle Staaten
der Welt gebunden. Ende 2011 waren
194 Staaten Vertragsparteien der vier
Genfer Abkommen. Das I. Zusatzprotokoll hatten 171, das II. Zusatzprotokoll
166 und das III. Zusatzprotokoll 59
Staaten ratifiziert.
Auch das Deutsche Rote Kreuz leistet
seinen Beitrag zu dieser Aufgabe als
Mitglied in der internationalen Rotkreuzund Rothalbmondbewegung. So wird
die Verbreitung der Kenntnisse des
humanitären Völkerrechts sowie der
Rotkreuzgrundsätze in der Satzung
des DRK als prioritäre Aufgabe genannt. Des Weiteren existiert mit dem
verbandsweit etablierten System der
ehrenamtlichen Konventionabeauftrag-
K
ten eine einzigartige Möglichkeit zur
Verbreitungsarbeit. Und schließlich
besteht mit dem Fachausschuss humanitäres Völkerrecht ein Forum, in dem
der Austausch mit Regierungsvertretern
und Völkerrechtlern seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.
Fest eingebunden in diese wichtige
Arbeit ist auch der Konventionsbeauftragte des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Dr. Hermann Schulz. Als früherer
Amtsgerichtsdirektor in Böblingen ist
es bestens prädestiniert für die Aufgabe, beständig und nachhaltig für das in
den Genfer Abkommen festgelegte humanitäre Völkerrecht einzutreten und im
Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. -wh-
verschärft haben sich laut
Konfliktbarometer auch die
Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und den
Drogenkartellen in Mexiko. Unverändert werden die Konflikte
zwischen den Taliban und dem
pakistanischen Militär sowie zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung von den Heidelberger
Forschern als Kriege eingestuft.
Seit der Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg am 24. Juni 1859 – also
vor nunmehr 153 Jahren – die zur Gründung des Roten Kreuzes durch Henry
Dunant führte, ist das Rote Kreuz zu einem Vorkämpfer für das humanitäre
Völkerrecht geworden. Inzwischen international als Rotes Kreuz und Roter
Halbmond gemeinsam agierend, verkörpert die wohl weltweit grösste Freiwilligenorganisation so etwas wie das Weltgewissen. Denn es ist Aufgabe des
5
K
Kreisverband
Kreisverband
Ehrung der
Ehrenamtlichen 2012
Steindorfner zu DRK-Jubilaren: Ehrenamtliche bewahren sich den Blick für die Nöte dieser Welt
Präsident weiter. Es
scheine nur noch das ultimative Erlebnis zu zählen. Ein Kick jage den
anderen. Eigentlich
könnte einem schon
Angst und Bange werden. Doch Tag für Tag
begegneten wir auch
Menschen, die im Stillen
wirkten und sich nicht
vom marktschreierischen Gehabe blenden
liessen. Wie die Jubilarinnen
und Jubilare, die
DRK-Jubilare geehrt. Vordere Reihe von links: Präsident
Michael Steindorfner, Willi Dongus, Kreisbereitschaftslei- sich der Rot-Kreuz-Idee
terin und DRK-Landesdirektorin Renate Kottke, Lilly und mit ganzem Herzen und
Helmut Feuerbacher (Kuppingen), Kreisbereitschaftsleiter
all ihren Überzeugungen
Rainer Kegreiß. Hintere Reihe von links: Florian Schmidt
(Herrenberg), DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breid- verschrieben hätten. Sie
würden viel Zeit opfern
bach und Reinhard Müller (Deckenpfronn).
und viel Herzblut in ihre
Arbeit
einbringen.
Und aus diesem
„Die Ehrenamtlichen bewahren sich den Blick für die Nöte Grund sei es um unsere Gesellschaft
doch nicht so schlecht bestellt.
dieser Welt. Sie engagieren
Aus Liebe zum Menschen
sich beispielsweise im Roten Kreuz,
Gerade im Landkreis Böblingen sowie in
beim Bundesfreiwilligen-Dienst, im
Baden-Württemberg habe das EhrenFreiwilligen Sozialen Jahr und in den
amt einen ganz besonderen Stellenwert
Ortsvereinen.“ Dies erklärte Michael
– es mache unser aller Leben lebensSteindorfner, Präsident des DRKwerter. Aus diesem Grunde gehöre es
Kreisverbandes Böblingen, bei der
traditionellen Jubilarehrung des DRK- im DRK-Kreisverband Böblingen zur guten Tradition, einmal im Jahr all denjeniKreisverbandes im „Haus am Ziegelgen, die sich seit Jahrzehnten ganz behof“ in Holzgerlingen. Geehrt wurden
wusst in den Dienst des Roten Kreuzes
insgesamt 44 Persönlichkeiten.
stellten, öffentlich Dank und AnerkenDie Ehrung in Holzgerlingen fand am
nung zu sagen: Für ihren bewundernsWeltrotkreuztag statt, an dem sich der
werten, Mut machenden und beispielgeGeburtstag des Rot-Kreuz-Gründervabenden Einsatz aus Liebe zum
ters Henry Dunant zum 184. Mal jährte.
Menschen. Die Jubilarinnen und Jubila„Den Weltrotkreuztag widmen wir den
Ehrenamtlichen, die das Rückgrat unse- re hätten ein lebendiges Zeichen für
Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und
rer weltweiten Bewegung sind“, unterNächstenliebe gesetzt. „So ehren wir
strich Steindorfner. Im Blick auf Henry
Dunant warf er die Frage auf, ob dessen beispielsweise Irma Sigloch aus Renningen, die seit 1947, also seit nunmehr 65
Ideen nach so langer Zeit noch zeitgeJahren, ununterbrochen in zahlreichen
mäss seien. „Engagieren sich auch
ehrenamtlichen Funktionen gewirkt hat
noch genügend Menschen, auch junge
Leute, für diese Bewegung?“, fragte der und weiter wirkt. Oder Karl Gold aus
D
6
Grafenau und Lydia Gerke aus Sindelfingen, deren 60-jähriges ehrenamtliches Engagement im Roten Kreuz zugleich mit dem 60. Geburtstag unseres
Landes Baden-Württemberg zusammen
fällt“, sagte Michael Steindorfner. Doch
auch die Helferinnen und Helfer, die sich
seit 55, 50, 40 und 25 Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit im Roten Kreuz verschrieben häten, seien leuchtende Beispiele dafür, ihr Leben in den Dienst des
Roten Kreuzes und damit unserer Gesellschaft gestellt zu haben.
Der Präsident zitierte in diesem Zusammenhang Albert Schweitzer: „Tut die
Augen auf und suchet, wo ein Mensch
oder ein Menschen gewidmetes Werk
ein bißchen Zeit, ein bißchen Freundlichkeit, ein bißchen Teilnahme, ein bißchen Gesellschaft, ein bißchen Arbeit eines Menschen braucht. Vielleicht ist es
ein Einsamer, oder ein Verbitterter, oder
ein Kranker, oder ein Ungeschickter,
dem Du etwas sein kannst... lass Dir ein
Nebenamt, in dem Du Dich als Mensch
an Menschen ausgibst, nicht entgehen.
Es ist Dir eines bestimmt, wenn Du es
nur richtig willst.“
Sätze, die ihre Verwirklichung im Roten
Kreuz finden würden und die Maßstab
für das lebenslange Handeln der Jubilarinnen und Jubilare sowie der übrigen
Ausgezeichneten seien.
Geehrt werde aber auch noch ein besonderer Freund des Roten Kreuzes:
Willi Dongus aus Weil der Stadt. Er habe
sich als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Böblingen große Verdienste um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen
Roten Kreuz und den Feuerwehren im
Landkreis Böblingen erworben. Und er
habe dabei entscheidend dazu beigetragen, diese gemeinsame Arbeit tatkräftig
zu fördern und zu festeigen. Das sei
sein bleibendes Verdienst. Als Zeichen
der Dankbarkeit und persönlichen Wert-
schätzung verlieh Präsident Steindorfner Willi Dongus die Ehrenmedaille in
Gold des DRK-Kreisverbandes Böblingen für besondere Verdienste um das
Rote Kreuz. Dongus zitierte in einer kurzen Dankadresse Antoine de Saint-Exupéry: „Mensch sein, heisst verantwortlich sein.“ Michael Steindorfner dankte
abschliessend allen Jubilarinnen und
Jubilaren herzlich für ihren langen, beispielshaften und vorbildlichen Einsatz
im Roten Kreuz. Für alle gelte das Wort
von Mutter Theresa: „Je mehr du gibst,
desto mehr empfängst du.“
Die musikalische Gestaltung der Feierstunde hatte wieder ein Ensemble des
Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen
unter der Leitung von Michael Hagemann übernommen. Es spielten Samuel
Linder (Trompete), Sabrina Walesch
(Klarinette) und Mareike Härer-Knecht
(Saxophon). Unter den Gästen waren
unter anderem der Ehrenvorsitzende
des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Dr.
Reiner Heeb, die Kreisbereitschaftsleiter
Renate Kottke und Rainer Kegreiss sowie deren Stellvertreter Birgit Bux und
Hans-Albert Binder, Kreisjugendleiter
Manuel Riehm, Kreissozialleiterin Gabriele Vorreiter, Kreisgeschäftsführer Wolf-
gang Breidbach sowie Kreisschatzmeister Wolfgang Frank. Zur Erinnerung
erhielten die Geehrten eine kleine Festbroschüre sowie gerahmte Vierfarb-Fotos mit Motiven ihrer jeweiligen Heimatgemeinden. Ein exzellentes Buffet
rundete die stilvolle Veranstaltung kulinarisch ab.
Die Ehrungsliste
Ehrenmedaille in Gold des DRKKreisverbandes Böblingen für besondere Verdienste um das Rote Kreuz:
Willi Dongus, Weil der Stadt.
Verdienstmedaille: Gerda Schmidt,
Böblingen.
Ehrennadeln in Gold:
Alexandra Kindler, Magstadt; Dr. Rainer
Merk, Leonberg; Ursula Rempp, Weil
der Stadt; Ulrich Schweidler, Weissach;
Fritz Stäbler, Schönaich.
Ehrennadeln in Silber:
Thomas Steinberger, Weil im Schönbuch; Bärbel Seemann, Ehningen; Florian Schmidt, Herrenberg; Werner Schad,
Leonberg; Arno Raisch, Sindelfingen;
Hans-Walter Hiltmann, Böblingen.
65 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit:
Irma, Sigloch, Renningen.
K
60 Jahre:
Karl Gold, Grafenau und Lydia Gerke,
Sindelfingen.
55 Jahre:
Helmut und Lilly Feuerbacher, Kuppingen; Dieter Huber, Magstadt; Adolf Langer, Magstadt; Elisabeth und Franz Harschagi, Steinenbronn; Eugen Eberhardt,
Steinenbronn; Horst Riethmüller, Leonberg; Leonhard Maurer, Holzgerlingen/
Altdorf.
50 Jahre:
Reinhold Heller, Rutesheim; Dieter
Fischer, Leonberg; Sieglinde Mornhinweg, Höfingen; Reinhard Müller,
Deckenpfronn; Ursula Mader, Weil im
Schönbuch, Georg Vogl, Böblingen.
40 Jahre:
Volker Epple, Rutesheim; Eugen Kesenheimer, Leonberg.
25 Jahre:
Andreas Dürr, Rutesheim; Monika Renzow, Rutesheim; Sven Cluss, Sindelfingen; Manfred Steinfeld, Maichingen;
Yvonne Schulte, Maichingen; Achim
Bentel, Renningen; Renate Teufel, Magstadt; Wolfgang Frank, Renningen; Margarete Koesling, Aidlingen; Erika Schuler, Aidlingen, Gertraud Splett,
Holzgerlingen/Altdorf. -wh-
Herausragende Verdienste im
Ehrenamt um das Rote Kreuz
F
Für seine
herausragenden Verdienste
um das Rote
Kreuz ist Karl
Bauer aus Steinenbronn mit
der Ehrennadel
des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.
Bürgermeister Johann Singer übergab
die hohe Auszeichnung im Auftrag von
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins
Steinenbronn. Die Versammlung ehrte
den sichtlich gerührten Karl Bauer bei
der Verleihung mit „Standing Ovations“.
Zu den ersten Gratulanten zählten unter
anderem Bürgermeister Michael Lutz
aus Waldenbuch, der Präsident des
DRK-Kreisverbandes Böblingen, Michael Steindorfner, Ortsvereinsvorsitzender
Walter Preußer, der stellvertretende
Kreisbereitschaftsleiter Hans-Albert Binder sowie DRK-Kreisgeschäftsführer
Wolfgang Breidbach.
Karl Bauer gehört bereits seit 1970 –
seinem 14. Lebensjahr – dem DRKOrtsverein Steinenbronn an. Neun Jahre
später übernahm der Geehrte zunächst
die Funktion des Kassenprüfers, die er
bis 1981 inne hatte. Von 1980 bis 1996
war Karl Bauer ununterbrochen in der
Bereitschaftsleitung des DRK-Ortsvereins Steinenbronn tätig. Und zwar sowohl als Bereitschaftsleiter sowie als
stellvertretender Bereitschaftsleiter.
1996 wählte ihn die Mitgliederversammlung zum Beisitzer im Vorstand und im
März 2002 zum stellvertretenden Vorsitzenden. Dies Amt hat Karl Bauer bis
heute inne. Für sein großartiges Wirken
ist Karl Bauer 2010 mit der Ehrennadel
des DRK-Landesverbandes BadenWürttemberg für 40 Jahre aktive Mitarbeit ausgezeichnet worden. Im Jahr
2002 erhielt er die Ehrennaldel des
DRK-Kreisverbandes Böblingen in Silber und 2005 wurde Karl Bauer mit der
Bürgermedaille in Silber seiner Heimatgemeinde Steinenbronn geehrt. Schon
seit 1996 ist er überdies Ehrenbereitschaftsleiter.
Stolz darüber, daß „ihr Karl“ diese hohe
Auszeichnung des Landes erhalten hat,
zeigten sich Ortsvereinsvorsitzender
Walter Preußer und Bereitschaftsleiter
Guido Wenzel. „Das hat er mehr als verdient“, war beider Tenor.
-wh7
K
Kreisverband
Kreisverband
Überraschung in Konceptas
Z
Zu Pfingsten konnten die
DRK-Kreisverbände Aalen
und Böblingen im Kinderheim
in Konceptas in Litauen – zwischen
Vilnius und Kaunas gelegen – für eine
Überraschung sorgen.
Das Kinderheim mit seiner sehr familiären Atmosphäre ist seit November letzten Jahres Einsatzstelle für den Internationalen Freiwilligendienst in Litauen,
der vom DRK-Kreisverband Aalen gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband
Böblingen und dem Generalsekretariat
des Litauischen Roten Kreuzes getragen
wird. Aalen erklärte sich nach dem letzten Besuch spontan bereit, einen VW-
A
DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang
Breidbach mit dem Präsidenten des
Litauischen Roten Kreuzes Herrn Romualdas Konstantinas Dobrovolskis.
„Fit Avenue“ in Weil der Stadt bei seinen Mitgliedern Spielsachen gesammelt
und diese dem DRK für die Projekte in
Litauen übergeben. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach: „Wir freuen uns
immer über ein solches Engagement,
und stehen auch dafür gerade,
dass diese Sachen bei den Empfängern ankommen, die sie wirklich gebrauchen können. Mit dieser beispielhaften Aktion konnte
den Kindern in Konceptas ein
große Freude bereitet werden.“
Neue Einsatzstelle in Klaipeda (Memel)
Internationaler Freiwilligendienst in Litauen geht in die zweite Runde
V
8
gar zwei, Einsatzstellen zur Verfügung
stellen. Die Kontakte zu der Einrichtung
wurden durch die Generalsekretärin des
Litauischen Roten Kreuzes, Gražina
Jevgrafovienė vermittelt.
In der jetzt beginnenden zweiten Runde
des IFD soll auch litauischen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden,
bis zu einem Jahr in sozialen Einrichtungen in Deutschland zu arbeiten. Der
Partner des Projektes in Litauen, das Litauische Rote Kreuz, wird hier die entsprechende Information und Werbung in
Litauen durchführen. Auch im Rahmen
der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Böblingen und der Region Kaunas
geschäftsführer Wolfgang Breidbach
und der Geschäftsbereichsleiter der
Ambulanten Dienste dankten Frau
Mutschler für das jahrelange Engagement für die Mobilen Sozialen Dienste in
Leonberg. Die offizielle Verabschiedung
erfolgt im November im Rahmen der Jubiläumsfeier für die hauptamtlichen Mitarbeiter. -wb-
An ihrem letzten Arbeitstag verabschiedeten sich die Kolleginnen und Kollegen von Hermine
Mutschler bei einer kleinen Feier. Kreis-
-wb-
Vor gut einem Jahr startete
das Projekt „Internationaler
Freiwilligendienst in Litauen
(IFD)“, das es, getragen von den
DRK-Kreisverbänden Aalen und Böblingen, jungen Menschen ermöglicht
sechs bis zwölf Monate lang Erfahrungen bei der Arbeit in einer sozialen
Einrichtung in Litauen zu sammeln.
Ende Mai konnte eine neue Einsatzstelle
von Kreisgeschäftsführer Wolfgang
Breidbach und Geschäftsbereichsleiter
Andreas Nowack besucht werden. Die
Kinder- und Jugendeinrichtung „Dienvidis“ in Klaipeda (Memel) wird voraussichtlich ab Ende August eine, oder so-
Hermine Mutschler in den
Ruhestand verabschiedet
von links: Andreas Nowack, Geschäftsbereichsleiter Ambulante Dienste, Wolfgang Breidbach, DRK-Kreisgeschäftsführer, Hermine Mutschler, Andreas
Tafferner, Mutschlers Nachfolger
Bus für die jungen Bewohner des außerhalb von Ortschaften gelegenen Heimes
zu spenden. Böblingen überführte das
Fahrzeug und übergab es dem Präsidenten des Litauischen Roten Kreuzes,
Romualdas Konstantinas Dobrovolskis.
Eine ebenso große
Freude konnte den
Kindern in Konceptas mit einer großen
Menge Spielsachen
gemacht werden. Im
letzten Jahr hatte
das Fitnessstudio
wird vom DRK-Kreisverband Böblingen
das Projekt IFD eingebracht. Kreisgeschäftsführer Breidbach wird hierfür
im Rahmen des
Besuchs einer
Delegation des
Landkreises
Böblingen im
September
dieses Jahres werben. -wb-
K
DRK-MöbelHallen
gGmbH
Abverkauf MöbelHalle
auf Neuware und Eigenproduktion
30
Vo
m
bi
s
zu
Mo. – Fr. 9.00 bis 17.45 Uhr
Sa. geschlossen
Tel. 0 70 31/46 22-0
01
.0
6.
bi
s
%
30
.0
6.
20
12
Hanns-Klemm-Str. 31, Böblingen-Hulb
S 1-Haltestelle Hulb
www.DRK-Moebelhallen-bb.de
9
K
Kreisverband
Kreisverband
K
Fortbildung hautnah
Das Kreisausbildungsbüro bildet sich weiter
das Erdbeben in Japan, aber auch die
aktuelle Lage in Somalia beschert dem
Suchdienst Anfragen. Und aus der nahen Vergangenheit ist die Tsunami-Katastrophe noch präsent. Im Gespräch
über die aktuellen Lagen bekamen wir
einen Einblick wie der Suchdienst heute
arbeitet. Er verfolgt die Flüchtlingsströme, die im grossen Stil stattfinden als
auch das Schicksal von Einzelpersonen,
die sich über die Grenzen hinweg bis
nach Deutschland durchschlagen. Neben dieser Aufgabe stellt der Suchdienst des DRK aber auch sicher, dass
Flüchtlinge wieder Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen können. Da gibt
D
Die KABlerinnen des KV Böblingen haben sich dieser Tage
eine Fortbildung der besonderen Art gegönnt. Sie wollten nicht nur
in der Theorie wissen, wie die Registrierung gehandhabt wird, sondern
dies auch mal praktisch miterleben.
Somit machten sie sich noch bei völliger Dunkelheit auf den Weg nach München. Denn im München hat der Suchdienst seinen Hauptsitz in Deutschland.
Hier wurden wir dann vom Leiter des
Suchdienstes, Herr Rehberg, und seinen Mitarbeitern schon erwartet. Bei einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck
bekamen wir die ersten allgemeinen Infos zum Suchdienst: wie er entstanden
ist, wie er arbeitete und wie er heute arbeitet, warum er immer noch so im10
mens wichtig ist und was er heute alles
leistet. Nach dieser interessanten Einführung ging es dann hinein zu den
stummen Zeitzeugen aus dem 2. Weltkrieg und all den anderen Kriegen, die
weltweit stattfanden und stattfinden. Die
vielen Kilometer von deckenhohen Regalen, gefüllt mit Karteikästen und 60
Millionen Karteikarten aus dem 2. Weltkrieg, beeindruckten uns alle ausserordentlich und ließen uns verstummen
und nachdenklich werden.
Hier erfuhren wir, wie die Karten abgelegt wurden, dass es eine Lagerkartei
gibt, in der die Gefangenen aus den
12.800 Lagern als Karteikarte abgelegt
sind, ebenso wie die Auffanglager,
durch die über eine Million Menschen
durchgeschleust wurden. Ausserdem
gibt es noch die Unterlagen über die
Transporte von Gefangenen, Heimkehrern und Zivilpersonen, die Kartei der
DDR mit acht Millionen Karteikarten, …..
Eine unvorstellbare Menge an Papier
und Unterlagen, die sich auf mehrere
Räume verteilten und somit doch ein
wenig von ihrer Imposantheit verliert.
In Anbetracht dieser Kartenmenge kam
bei uns die Frage auf, ob die noch benutzt werden, denn der Krieg ist ja nun
auch schon mehr als 60 Jahre her. Die
Antwort darauf war schon fast erschreckend, denn es kommen täglich immer
noch einige tausend Anfragen zur
Schicksalsklärung, die den 2. Weltkrieg
betreffen. Heute fragen nicht mehr die
Ehefrauen und Mütter der Vermissten
an, sondern die Kinder und Enkel, die
es sogar ein eigenes Postsystem, welches betroffenen Personen vom DRK
kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Die lebhaft erzählten Beispiele über die
Kontaktaufnahme und wie beide Seiten
dies erlebten, ging uns Böblinger KABlerinnen richtig unter die Haut. Manches
sprengte fast die Vorstellungskraft. Aber
auch Belegexemplare, die wir einsehen
durften, hinterliessen in unserem Gedächtnis Spuren. Dies zeigte sich auf
der Heimfahrt an den Gesprächthemen,
die wir im hatten. Da drehte sich nochmals alles um das Erlebte und um die
Wichtigkeit des KABs und des Suchdienstes. -Daria Hertkorn-Brandt-
bei Haushaltsauflösungen Unterlagen
über ihre Eltern/Grosseltern gefunden
haben und sich daher nun auf die Suche
nach deren Spuren machen. „Somit ist
sogar ein Anstieg von Anfragen zu verzeichnen“, wurden wir aufgeklärt. Ebenso hat die Grenzöffnung der DDR ein
Anstieg an Anfragen bewirkt. Aber auch
die Aufklärung von Anfragen, die in die
Sowjetische Besatzungszone führen,
hat sich verbessert, denn durch die Beendigung des kalten Krieges, wurde die
kontingentierte Auskunft an den deutschen Suchdienst aufgehoben und das
komplette Material mit allen Einzelheiten
steht zur Einsicht zur Verfügung.
Und wie sieht es heute aus? Wo ist da
noch Bedarf? Der letzte, von der Öffentlichkeit bemerkte Suchdiensteinsatz war
11
K
Kreisverband
Kreisverband
Große Augen bei großen Autos!
S
Seit einigen Monaten ist in das Gebäude der
ehemaligen Landeszentralbank in Sindelfingen die Internationale Schule Stuttgart-Sindelfingen eingezogen, also direkt gegenüber dem
DRK-Zentrum. Da lag es nahe, den Schülerinnen
und Schülern die Aufgaben des Deutschen Roten
Kreuz näher zu bringen, zumal entsprechende Themen auch im Lehrplan dieser Schule verankert sind.
An drei Terminen mit insgesamt über 40 Schülern
aus den Klassen 3 und 4 stellte sich das Rote Kreuz
vor. Angefangen bei unserer Geschichte mit Henry
Dunant über die Stabile Seitenlage sowie einige
kleinere Verbände, alles wurde begeistert aufgenommen.
Der dritte Termin war natürlich der Höhepunkt:
Die Kinder durften einen Rettungswagen besichtigen. An zwei Tagen kamen jeweils ca. 20 Schüler zu
uns. Ob Trage oder Pulsoxymeter, unsere kleinen
Besucher hatten sehr viel Spaß. Das Beste kam aber
zum Schluss - mit dem Einschalten des Blaulichts
und des Martinshorns verabschiedeten wir unsere
Nachbarn; den Kindern gefiel das natürlich am besten. -Matthias Nix-
Seniorenausflug in den
Schwarzwald
A
Auch 2011 wurden die DRKSeniorinnen und Senioren wieder zu einem Ausflug eingeladen. Am 19.10. starteten wir zur Fahrt
nach Forbach im Schwarzwald.
Zur Begrüssung gab es eine warme
Brezel und einige Informationen zum
Fahrtverlauf.
Über Nagold, Freudenstadt, und Baiersbronn näherten wir uns unserem Fahrtziel – dem Wasserkraftwerk Forbach.
Die Führung dort begann mit einem
Film über den Bau der Schwarzenbachtalsperre und das zugehörige Wasserkraftwerk. Danach hörten wir Wissenswertes über Vor- und Nachteile der
Wasserkraft und anderer erneuerbarer
Energien. Auch die derzeitigen Pläne
zum Ausbau und zur Erneuerung des
Kraftwerkes wurden ausführlich vorgestellt. Ob eine weitere Talsperre gebaut
wird, bedarf sicherlich noch größerer
Planungen und Überzeugungsarbeit,
denn bei vielen kommt der Strom eben
aus der Steckdose und wo er hergestellt wird ist egal, Hauptsache nicht vor
der eigenen Haustüre.
Der symphatische, badische Mitarbeiter, der uns durch das Areal führte,
blieb keine Antwort schuldig und hatte
auch schlagfertige Argumente zu unseren Neckereien über die Badener parat.
Im Anschluß gab es einen Rundgang
durch die denkmalgeschützten Ge12
K
bäude.Dabei konnten die teilweise 100
Jahre alten, aber noch voll funktionsfähigen Turbinen bestaunt werden.
Im Leitstand, über den auch die umliegenden Kraftwerke gesteuert werden,
konnten Geräte aus den verschiedenen
Zeitepochen begutachtet werden. Während des Rundgangs war auch zu erfahren, dass im Werk 50 Mitarbeiter beschäftigt sind und 24 Lehrlinge derzeit
ausgebildet werden.
Nach der Besichtigung starteten wir zur
wohlverdienten Kaffeepause in den
Landgasthof Ochsen in Langenbrand.
Egal ob Kaffee, Kuchen, ein Vesper, ein
kühles Blondes oder ein Viertele, es
wurde alles schnell geliefert und war zudem kostengünstig und gut.
Nach entsprechender Ruhepause führte
uns der Weg zur Talsperre selbst. Viele
nutzten – trotz des Regens – die Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang
über die 80 Meter hohe Mauer. Egal ob
es der Blick über die Mauer, die Kontrolle des Wasserstandes am
Ufer des Stausees oder die
Informationen auf den zahlreichen Schautafeln war,
alles war imposant.
Nach dieser Stippvisite begann die Heimfahrt über die
Schwarzwaldhochstrasse.
Die durchgezogene Schneedecke entlang der Strecke konnte schon fast winterliche Stimmung hervorrufen.
Am Ende fanden wir uns nach einem informationsreichen Tag wieder pünktlich
und wohlbehalten in Sindelfingen ein.
Hier versprachen die Begleiterinnen Renate Kottke und Inge Frank sowie der
Begleiter Rainer Kegreiss auch für 2012
einen geeigneten Ausflug zu planen.
-Renate Kottke-
K
Kreisverband Ambulante Dienste
Kreisverband Ambulante Dienste
20 Jahre Tanzen
in Schönaich
Wendig, wirtschaftlich,
rundum beschriftet:
Häuslicher DRK-Pflegedienst mit neuer „Flotte“
S
Seit 20 Jahren gibt es die DRK-Tanzgruppe in Schönaich
unter der Leitung von Uta Breuer. Der Kreisverband
Böblingen gratuliert Frau Breuer ganz herzlich zum
zwanzigsten Jubiläum.
Aus der damaligen Gruppe sind heute immer noch zwei Teilnehmerinnen wie einst dabei. Die Damen schätzen die warmherzige Art
und das Ehrenamtliche engagement von Frau Breuer sehr.
Frau Breuer baute das DRK-Angebot noch weiter aus und betreut
noch zwei weitere DRK-Gymnastikgruppen im Schönaicher Altenzentrum.
Wir bedanken uns bei Frau Breuer für Ihre langjährige Ehrenamtstätigkeit und wünschen ihr und ihren Gruppen weiterhin viel Spaß an
der Bewegung. -Eike Zeh-Breiter-
D
DRK-Kreisverband
Böblingen e. V.
Mit uns daheim
Hausnotruf
Hausnotruf
Mobilruf
Mobiler
Sozialer Dienst
Häuslicher
Pflegedienst
DRK – Ihre ambulanten Dienste
Rufen Sie an: Tel. 0 70 31/69 04-0
14
K
Menüservice
Der Häusliche Pflegedienst
des DRK-Kreisverbandes Böblingen ist mit sechs neuen
Fahrzeugen ausgestattet worden.
Es handelt sich um wendige und wirtschaftliche Kleinfahrzeuge der FordKA-Serie.
Michael Steindorfner, Präsident des
DRK-Kreisverbandes Böblingen, nahm
die nagelneue „DRK-Flotte“ im Rutesheimer Autozentrum Epple in Empfang.
Bei der Übergabe waren DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach,
Andreas Nowack, Geschäftsbereichsleiter Ambulante Dienste im DRK-Kreisverband Böblingen sowie natürlich die
Krankenschwestern des Häuslichen
Pflegedienstes anwesend. Präsident
Steindorfner sagte bei der Übernahme
der Fahrzeuge, der Häusliche Pflegedienst des DRK-Kreisverbandes erfreue
sich steigender Nachfrage und habe im
vergangenen Jahr weit über 800 Patientinnen und Patienten versorgt. Einsatzschwerpunkte seien vor allem der Raum
Böblingen/Sindelfingen sowie Leonberg
und das Umland. Im Häuslichen Pflegedienst arbeiteten zur Zeit 18 Krankenschwestern. Vier der sechs neuen Ford
KA werden nach Steindorfners Worten
im Raum Böblingen/Sindelfingen stationiert, die beiden anderen im Bereich Leonberg eingesetzt. Die neuen Autos ersetzen die seitherigen, über zehn Jahre
alten Fahrzeuge. Der Präsident des
DRK-Kreisverbandes Böblingen machte
zudem darauf aufmerksam, daß der
Häusliche Pflegedient seit dem vergangenen Jahr zusätzlich auch hauswirtschaftliche Hilfen in Böblingen/Sindelfingen anbiete.
Jörg und Volker Epple vom gleichnamigen Autozentrum in Rutesheim zeigten
sich erfreut darüber, daß der der DRKKreisverband Böblingen sich für die
Ford-KA-Serie entschieden hat. Bei
Epple werden die Fahrzeuge auch gewartet. Ehe die sechs Ford KA mit den
strahlenden Damen des Häuslichen
Pflegedienstes Rutesheim in einem kleinen Korso verliessen, nahm Präsident
Steindorfner selbst Platz in einem der
neuen Wagen. Sein Kommentar:
„Schön, zweckmässig, geräumig und
bedienungsfreundlich.“ Und daß die
Flotte darüber hinaus auch noch sehr
wirtschaftlich ist, freute alle anwesenden DRK-Verantwortlichen genauso,
wie die übersichtliche Rundum-Beschriftung.
Unser Bild unten zeigt Jörg Epple (im
Vordergrund links) bei der Übergabe des
Schlüssels an DRK-Präsident Michael
Steindorfner. Ganz links Volker Epple, in
der Mitte die Damen des DRK-Einsatzteams und rechts Andreas Nowack, daneben Wolfgang Breidbach. -wh-
Romana Kos
Einsatzleiterin des Bereiches
Hausnotruf/Mobilruf
S
Seit 01.10.2011 ist Frau Kos
Einsatzleiterin des Bereiches
Hausnotruf / Mobilruf.
Nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau
bei einem Kreisverband des Deutschen
Roten Kreuzes wechselte Frau Kos zum
DRK-Kreisverband Böblingen.
Frau Kos ist dem Roten Kreuz sehr verbunden und mit Leib und Seele Hausnotrufbeauftragte. -Andreas Nowack-
15
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Rückreis
Programm
über den Nachbau der Bauwerke. „Endlich kann ich den Turm am Umfallen hindern“, so Kerstin Engel, Rollstuhlfahrerin, die mit einem Arm den Turm von
Pisa stützte. Ein Erlebnis war auch das
4-D-Kino und die Schiffahrt, die trotz
Regens am Nachmittag wiederholt wurde. Nach einer Reise um die Welt ka-
men erschöpfte Reisegäste wieder
wohlbehalten zurück und freuen sich
schon auf die nächste Fahrt mit dem
Ziel: Langenargen am Bodensee. -bsLust auf Tagesfahrten und Reisen
bekommen?
Dann informieren Sie sich beim DRKKreisverband Böblingen über die
nächsten Reiseziele.
Mo. 10.09 - Do. 13.09.2012
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Barrierefreie Tagesausflüge für
Rollstuhlfahrer und Senioren
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„Sonne tanken
ohne Schranken“
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des DRK –
Kreisverband Ambulante Dienste
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Freudestrahlend und unternehmungslustig startete Ende März die DRK-Reisegruppe mit 24 Personen wieder zum
ersten Tagesausflug ins Ostereiermuseum nach Erpfingen.
Eine Ausstellung zeigte Ostereier aus
aller Welt, die bestaunt werden konnten und die Gäste hatten die Möglichkeit, den Künstlern über die Schulter
zu schauen. Weiter ging es gut gestärkt in die Bärenhöhle. Die Gruppe
war von den verschiedenen Tropfsteinen und der Geschichte sehr beeindruckt. Der Ausklang fand bei Kaffee
und Kuchen auf der Sonnenterasse
der Achalm in Reutlingen statt. „Endlich ist der Winter vorbei und es geht
wieder los“, so eine Rollstuhlfahrerin,
die sich nach der nächsten Fahrt erkundigte.
Die nächste Fahrt führte die Gäste zu
einem Stadtbesuch nach München mit
Stadtrundfahrt, gemeinsamem bayrischen Mittagessen im weissen
Bräuhaus und Zeit zur freien Verfügung
am Marienplatz und Viktualienmarkt.
Trotz langer Anfahrt nach München,
folgte noch die Weltreise beim nächsten Ausflug mit dem Reiseziel: Minimundus Park bei Ravensburg. In diesem barrierefreien Park sind Bauwerke
aus der ganzen Welt detailgetreu in
kleinem Maßstab nachgebaut und
können bestaunt werden. Es kamen
Erinnerungen auf, wo einzelne Gäste
schon gewesen sind und Begeisterung
Rudolf-Diesel-Straße 6 71088 Holzgerlingen
Telefon 07031 - 43 66 90 Telefax 07031 - 43 66 91
info@diehelfendehand.com www.diehelfendehand.com
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Kreisverband Altenpflegeheime
Sonderausstellung
Acrylbilder der Bewohner —
Malgruppe vom Haus am Rankbach, Renningen
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Anläßlich der beeindruckenden
Ausstellung 2012 der Renninger
Künstlerinnen und Künstler, die
vom 31.03. bis 14.04.2012 in der Stadionhalle in Renningen stattfand, an der
unsere Bewohner-Malgruppe unter der
Leitung von Frau Reinhold in einer Sonderausstellung teilnehmen durfte, besuchte uns Bürgermeister Wolfgang
Faißt und Sandra Feigl am Donnerstag
den 10. Mai 2012 im Haus am Rankbach.
18
Bürgermeister Faißt bedankte sich bei
unserer Künstlergruppe und sprach
seine große Anerkennung aus. Bei netten Gesprächen und einem Glas Sekt
überreichte er unseren stolzen und
glücklichen Bewohnern Farben sowie
Malunterlagen und bestärkte die Gruppe, auch weiterhin so erfolgreich den
Malpinsel zu schwingen. -Jutta Dora-
Kreisverband Altenpflegeheime
K
Fasching in den
DRK-Altenpflegeheimen
Renningen und Malmsheim
Auch im Haus am Rankbach wurde
wieder die 5. Jahreszeit am Rosenmontag gefeiert. Den Auftakt machte unser
Küchenchef, Herr Sciascia. Als Sultan
verkleidet, wurde er durch das Duo
„Namenlos“ mit dem Lied „ Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst“
begleitet.
Bei fröhlichen Stimmungsliedern
klatschten unsere Bewohner zum Takt
unseres musikalischen Duos „Namenlos“ mit Frau Werner und Herrn Widmayer. Das Schunkeln durfte natürlich
dabei ebenfalls nicht fehlen. Frau
Reinhold, die Leiterin unserer Beschäftigungstherapie sowie Frau Walz,
ebenfalls aus der Beschäftigungstherapie, trugen mit ihren bunten, selbst
gemachten Hüten dabei den Sketch
„Wunschkonzert“ auf schwäbisch vor.
Es war wieder ein gelungener fröhlicher
Nachmittag. -Jutta Dora-
Die erste Faschingsfeier fand im Haus
am Pfarrgarten in Malmsheim statt. Frau
Winter, die Heimleiterin, war kaum wieder zu erkennen, als Raumpflegerin mit
Kittelschürze und Lockenwickler verkleidet, backte sie zusammen mit Frau
Reinhold, der Leiterin unserer Beschäftigungstherapie und den Bewohnern am
Faschingsdienstag leckere „Fastnachtsküchle“ in unserer Bewohnerküche und
brachte ordentlich Stimmung in unser
neues Haus. Musikalisch begleitet durch
die Renninger Schola mit Herrn Kitt,
Herrn Kosok und Herrn Schmidt.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten
und freuen uns schon jetzt wieder auf
den nächsten Fasching. -Jutta Dora-
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Kreisverband
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¨ Tätigkeit der Ehrenamtlichen beim Roten Kreuz/der Ortsvereine
¨ Geschichte und Struktur des Roten Kreuzes
ein Magazin und insbesondere unsere Mitgliederzeitung wird für eine ganz bestimmte „Zielgruppe“ erstellt.
Zu dieser Zielgruppe gehören auch Sie – unser Rotkreuzbericht soll Ihnen gefallen, Sie über unsere vielfältigen Tätigkeiten
informieren und Ihnen natürlich von Nutzen sein.
Dies gelingt uns aber nur dann, wenn wir wissen, was Ihnen gefällt und was Sie lesen wollen.
Daher starten wir mit unserer großen Umfrage zu Ihrem Rotkreuzbericht.
Wir möchten wissen, wie Ihnen unser Rotkreuzbericht gefällt, wie intensiv Sie ihn lesen und natürlich was wir tun können,
um noch besser zu werden.
¨ Stationäre Altenpflege (Altenpflegeheime, Betreutes Wohnen)
Übrigens – unter allen Einsendern verlosen wir zehn schicke
Rotkreuz-Schultertaschen – also Mitmachen lohnt sich.
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¨ Andere Bereiche der Sozialarbeit (Betreutes Reisen, Erholung, Selbsthilfegruppen, Behindertenberatung,
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Frage 5
Wie zufrieden sind Sie mit der Erscheinungsweise
unseres Rotkreuzberichtes?
¨ 4 x im Jahr ist genau richtig
¨ 6 x im Jahr wäre besser
¨ weniger reicht auch (z.B. halbjährlich)
20
n 01/2 01
01
¨ Themen rund um den Rettungsdienst
Frage 8
Gibt es Themen, die im Rotkreuzbericht zu kurz kommen
oder überbewertet werden?
¨ nein
¨ ja, und zwar ..........................................................................
Titelseite
Aufteilung
Lesbarkeit
1
2
3 4
5 6
¨¨¨¨¨
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Zum Schluss haben Sie noch die Möglichkeit, uns ein paar Zeilen über
den Rotkreuzbericht zu schreiben.
..................................................................................................................................................
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Frage 4
Was machen Sie mit dem gelesenen Exemplar
unseres Rotkreuzberichtes?
¨ Papierkorb
¨ Archiv
¨ Weitergabe an andere
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auf Haiti
Erdbeben
Kreuz hilft
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Dt. Post AG
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(Schulnoten 1 = sehr gut; 6 = ungenügend)
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¨ Ambulante Dienste (Häuslicher Pflegedienst, Mobiler Sozialer Dienst, Menüservice, Hausnotruf etc.)
Frage 7
Wie gefällt Ihnen die Gestaltung des Rotkreuzberichtes?
(Mehrfachnennung sind möglich)
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¨ Tätigkeit des Roten Kreuzes im Landkreis/in der Region
¨ Kursangebote/Breitenausbildung (Erste Hilfe, Lebensrettende Sofortmaßnahmen, usw.)
Frage 3
Wer liest in Ihrem Umfeld noch unseren Rotkreuzbericht?
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¨ eine weitere Person
¨ mehrere Personen
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¨ Internationale Themen (wie z.B. Hilfe bei Naturkatastrophen, Auslandsarbeit usw.)
Liebe Leserinnen und Leser,
Frage 2
Wie intensiv lesen Sie unseren Rotkreuzbericht?
¨ komplett, das ganz Heft
¨ nur bestimmte Themen
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Dt. Post AG
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Und gewinnen Sie bei der großen Umfrage zu Ihrem
Rotkreuzbericht
Frage 1
Wie oft bzw. regelmäßig lesen Sie unseren Rotkreuzbericht?
¨ nie
¨ erst ein Mal
¨ gelegentlich
¨ regelmäßig
Böb ling en
Bericht
Frage 6
Welche Themenbereiche aus unserem Rotkreuzbericht interessieren Sie?
(Mehrfachnennung möglich)
k E 52510
DRK-Rettu
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Internatio
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Vierbeiner
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Helfen Sie uns
beim Noch-BesserWerden!
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Name und Absender
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Alter
¨ 20 bis 40 Jahre¨ 40 bis 60 Jahre
¨ 60 Jahre und mehr
Einfach Doppelseite heraustrennen und in einem frankierten Umschlag an folgende Adresse schicken (und gewinnen!):
DRK-Kreisverband Böblingen e. V., z.Hd. Guido Wenzel, Waldenbucher Str. 38, 71065 Sindelfingen
Herzlichen Dank!
21
K
Kreisverband Altenpflegeheime
Kreisverband Jugendrotkreuz
Miteinander lernen –
voneinander lernen
Schulsanitäter und Jugendrotkreuzler unterstützen den OV
Sindelfingen bei einer Übung
NISA Frauenverein e. V. in Magstadt
P
Pflegende Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen
nach § 45 SG XI lernten vom
28.2. bis 30.03.2012 pflegerische Fertigkeiten für die Pflege ihrer Angehörigen.
Das Besondere an diesem Kurs in Sindelfingen war, dass 14 muslimische
Frauen aus dem NISA Frauenverein
e.V. die Gelegenheit beim Schopfe
packten und zusammen mit der AOK
Stuttgart-Böblingen und dem ambulanten Pflegedienst Pour la vie aus Stuttgart-Plienigen viel Neues erlernten, sich
ausprobierten und Pflegeeinrichtungen
besuchten.
Im DRK Pflege- und Altenheim in Magstadt begrüßte die Heimleiterin Frau
Christiane Winter die muntere und
wissbegierige Kursgemeinschaft der
muslimischen Frauen, deren Kursleiterin
Monika Graewel und die engagierte Leiterin der Sozialarbeit von Pour la Vie,
Gerda Mahmens.
Frau Winter nahm sich Zeit und zeigte
den muslimischen Frauen nicht nur die
Lebensweise in einem Alten- und Pflegeheim, sie ging auch auf die vielen Fragen der muslimischen Frauen ein. „Gab
es schon muslimische Bewohner und
Bewohnerinnen?“ „Gibt es auch muslimische Pflegekräfte - und wie ist die
Ausbildung ?“
„Uns ist es ein besondere Freude, dass
sich die Netzwerkarbeit wieder einmal
bewährt hat: NISA Frauenverein e. V. +
K
E
AOK Stuttgart-Böblingen + Pour la vie
Ambulante Pflege GmbH Stuttgart-Plieningen = Geballtes Pflegewissen für
pflegende Angehörige und Übergabe
der Zertifikate durch den türkischen
Generalkonsul aus Stuttgart.
Weitere Kurse für Pflegekurse für muslimische Frauen sind in Vorbereitung.
Infotelefon: 0711 633 78 320 oder gerda.mahmens@pourlavie-pflege.de
Einen etwas anderen Einblick in die Arbeit des DRK bekamen 22 Schulsanitäter und Jugendrotkreuzler, die als
Mimen für die Bereitschaft Sindelfingen im Einsatz waren. Für fast alle Schüler war es das erste Mal, dass sie an einer so großen Übung teilnahmen. Angenommen wurde ein Unfall im Chemiesaal einer Schule bei dem reizende Flüssigkeit
ausgetreten ist. Die Mimen sollten so Verletzungen, angefangen von schweren Verätzungen bis hin zu einem sehr starken
Hustenreiz, spielen. Nach der gelungen Rettung durch die Bereitschaft Sindelfingen war ein sehr gelungener Abend schnell
vorbei. -Matthias Nix-
Quelle: Artikel vom 04.04.2012
Amtsblatt Magstadt
Das Rote Kreuz
und die Schule
DRK-Kreisverband baut den
Schulsanitätsdienst an
acht weiteren Schulen aus
A
Als Kernaufgabe fördert, betreut
und unterstützt das Jugendrotkreuzes seit Jahren den Aufbau
von Schulsanitätsdiensten an den allgemeinbildenden Schulen im Landkreis
Böblingen. Die ausgebildeten Schulsanitäter nehmen an ihrer Schule eine
wichtige Aufgabe wahr. Sie sorgen bei
Schul- und Sportfesten, Ausflügen und
an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern
bei Notfällen. Sie sind fit in Erste Hilfe,
wissen, wie man einen Verband anlegt,
was man bei Vergiftungen tut und wie
man die stabile Seitenlage ausführt. Darüber hinaus lernen die Jugendlichen im
Ernstfall Verantwortung zu übernehmen
und überlegt zu handeln – auch in
brenzligen Situationen. Sie sind nicht
nur fit in Erster Hilfe, sie lernen auch,
22
sich in andere Menschen einzufühlen.
Damit tun sie auch etwas für sich, denn
wer anderen Menschen helfen kann, gewinnt an Selbstbewusstsein. Außerdem
können sie hier ihre Sozialkompetenz
weiterentwickeln und erhalten die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung
So begleitet und betreut der DRKKreisverband mit seinen Ortsvereinen
jetzt in 14 Kommunen im Landkreis an
insgesamt 41 Schulen den dortigen
Schulsanitätsdienst. Der im vergangenen Jahr durch eine zusätzliche Stelle
eingeschlagene Weg, neue Schulsanitätsdienste aufzubauen ist mit acht neuen Schulsanitätsdiensten seit August
2011 in der Erfolgsspur. Ein wichtiger
gesellschaftlicher Beitrag in einer erfolgreichen Jugendarbeit des Roten Kreuzes im Landkreis. -hk23
K
Kreisverband Jugendrotkreuz
Kreisverband Jugendrotkreuz
Fünf Jugendrotkreuzgruppen
messen ihre Kräfte beim
Kreisentscheid 2012
A
Am 11. März 2012 war es wieder soweit: das Jugendrotkreuz traf sich zu seinem jährlichen Wettbewerb.
Immer im Wechsel mit den jüngeren
Mitgliedern waren dieses Jahr die
Stufen 2: 12 bis 16-jährige und 3:
17 bis 27-jährige Jugendrotkreuzler gefragt. Von den zwei Gruppen in Stufe 2
hatte die Gruppe aus Magstadt sehr
knapp mit einem Vorsprung von nur
acht Punkten gegenüber der jüngeren
Gruppe aus Steinenbronn die Nase
vorn. In Stufe 3 trat eine weitere Gruppe
aus Steinenbronn, sowie JRKler aus Leonberg und Schönaich an. Und wieder
einmal erreichten, wie auch in den vergangenen Jahren, die Steinenbronner
den Platz eins!
Der JRK-Wettbewerb teilt sich in fünf
Kategorien auf: Erste Hilfe/Notfalldarstellung, Rotkreuz-Wissen, Sozialer Bereich, Spiel und Sport sowie MusischKulturelle Aufgabe. Aufgeteilt noch
einmal in zwei Themen war mit einem
Lückentext zur Geschichte des Jugendrotkreuzes und Fragen zur neuen Struktur des Jugendrotkreuzes der Bereich
Rotkreuz-Wissen in diesem Jahr, besonders anspruchsvoll.
Bei den zwei Themen in der Kategorie
„Soziales“ ging es einerseits um die aktuelle Kampagne des JRK „Klimawandel“, andererseits um aktuelle Jugendthemen, dieses Jahr um „Soziale
Netzwerke“. Während Spiel 1 „Human
Navi“ besondere Konzentration erfor-
Sieger Stufe 2, JRK Magstadt
24
derte; mit Tönen geleitet musste ein
Parcours bewältigt werden; wurde es
bei Spiel 2 sehr anstrengend: in „Schubkarrenposition“ und Motorradhelm auf
dem Kopf musste ein Volleyball in das
entsprechende Tor befördert werden.
Besonderes Augenmerk wird natürlich
auf die Kategorie Erste Hilfe/Notfalldarstellung gelegt. Bei beiden Stufen ging
es um angenommene Notfälle bei einer
Sportveranstaltung. Während die Jüngeren jedoch „nur“ mit Verstauchung
und Reibungsblase ihre Kunst beim
Schminken und ihre Kenntnisse in Erster Hilfe unter Beweis stellen konnten,
wurde es bei Stufe 3 richtig makaber:
Schlägerei mit Messerstichen.
Und zu guter Letzt gibt es dann auch
noch die Musisch-Kulturelle Aufgabe:
die Wettkampfgruppen mussten sich einen Schlachtruf ausdenken, der die Begriffe Osterhase, KJL, Spaghetti und
Dreiecktuch enthielt. Neben der entsprechenden „Cheerleading“ Choreographie gab es besonders viele Punkte
für die beste Schlusspose, wobei nur
die Hälfte der Beine auf dem Boden sein
sollten.
Einhellige Meinung aller Teilnehmer und
Schiedsrichter: das war ein total
schwieriger, aber dennoch witziger
Wettbewerb. Weiter geht es dann am
16. Juni 2012 mit dem Bereichsentscheid in Karlsruhe und Ulm, wobei der
Kreisverband Böblingen von den Gewinnern aus Steinenbronn und Magstadt vertreten wird. -Gerda Ponnath-
Sieger Stufe 3, JRK Steinenbronn
K
Jugendrotkreuz – Mitgliederversammlung am 05. März 2012
Das Jugendrotkreuz stellt die Weichen für die nächsten vier Jahre
danke auch schon gepackt
und er engagierte sich noch
im selben Jahr im Jugendrotkreuz des Ortsvereins Holzgerlingen/Altdorf. Seit 2010
als Gruppenleiter einer Jugendrotkreuzgruppe tätig,
wurde er inzwischen auch
zum Jugendleiter des JRK
Holzgerlingen/Altdorf gewählt.
Durch diese Erfahrung mit der
Arbeit in verschiedenen Gremien, fand auch die Mitgliederversammlung, ist Patrick
Binder der geeignete Kandidat, der die Geschicke des
Jugendrotkreuzes für die
nächsten Jahre mitbestimmen
soll.
Der bisherige Stellvertreter
Patrick Stricker wechselt von
der Kreisjugendleitung zum
Regionalrat. Das Jugendrotkreuz Kreisverband Böblingen
JRK Leonberg beim Spiel Helmbilliard
JRK Schönaich bei
JRK-Geschichte
JRK Steinenbronn, Gruppe 1
bei Human Navi
dankt Patrick Stricker für sein Engagement in den letzten drei Jahren und freut
sich, dass er sich als Regionalrat weiter
für das JRK einsetzen wird.
Im Rahmen der Neuen Ordnung des
Jugendrotkreuzes Baden Württemberg
und der damit einhergehenden Strukturänderung wurden zum ersten Mal drei
Regionalräte, sowie deren Stellvertreter
ebenfalls für vier Jahre ernannt. Die Regionalratsversammlungen lösen die bisherigen Sprengelsitzungen ab. Zusätzlich
vertreten sie das Jugendrotkreuz des
Kreisverbands Böblingen zusammen mit
der Kreisjugendleitung in der neuen JRKLandeskonferenz. Die neuen Regionalräte sind:
Nadine Klauss (JRK Steinenbronn), Florian Schmidt (JRK Herrenberg) und Patrick Stricker (JRK Holzgerlingen/Altdorf)
mit ihren Stellvertretern Sascha Bock
(JRK Magstadt), Tobias Gorhan (JRK
Holzgerlingen/Altdorf) und Rainer Kreh
(Mim- und Schminkgruppe 2).
-Gerda Ponnath-
A
JRK Steinenbronn, Gruppe 2 bei der
Schlusspose Cheerleading
JRK Magstadt
Am 05. März 2012 versammelten sich die Gruppenleiter und
Gruppenleiterinnen des Jugendrotkreuzes im Kreisverband
Böblingen und wählten eine neue
Kreisjugendleitung, sowie Regionalräte. Wiedergewählt wurde der Kreisjugendleiter Manuel Riehm und leitet
damit zusammen mit seinem neuen
Stellvertreter Patrick Binder, beide
wurden einstimmig gewählt, das Jugendrotkreuz in den nächsten vier
Jahren.
Patrick Binder kennt die Arbeit des Jugendrotkreuzes sehr gut. 2006 trat er in
den Schulsanitätsdienst der Otto-Rommel-Realschule in Holzgerlingen ein,
den er später auch leitete und so erste
Erfahrungen in einer Leitungsfunktion
machte. Da hatte ihn der Rotkreuzge25
OV
Ortsverein Aidlingen
Ortsverein Rutesheim
Vorstandsarbeit auf neuen Wegen
N
Nachdem im DRK-Ortsverein
Aidlingen viele Vorstandsposten für 2012 neu besetzt wurden, wollten wir auch für die Vorstandsarbeit neue Wege gehen.
Sommerhofen Hotel in Sindelfingen getroffen. Begonnen wurde der Tag mit
den Vertretern der Bereitschaft. Diese
berichteten über die Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge
SAN-Diensten, offene Posten im Verein
und Status der Finanzen.
Zu jedem Punkt haben wir uns Zeit genommen, um darüber nachzudenken
und zu diskutieren. Strukturiert wurde
Spende kommt der ganzen
Gemeinde zugute
E
Erneut konnte der DRK-Ortsverein Aidlingen eine großzügige Spende der Stiftung der
Raiffeisenbank entgegennehmen.
Im Rahmen der Diskussion, öffentlich
zugängliche Frühdefibrillatoren in Aidlingen zu etablieren, zeigte sich der DRKOrtsverein Aidlingen als kompetenter
Partner bezüglich der Auswahl geeigneter Geräte und Einweisung in die Geräte
sowie Schulung interessierter Personen.
Der Ortsverein arbeitet bereits seit 2005
mit Frühdefibrillatoren und bringt diese
bei Notfalleinsätzen regelmäßig zum
Einsatz.
Die Stiftung, die mildtätige Zwecke, Jugend- und Altenarbeit, Umwelt-, Naturund Denkmalschutz sowie Kunst, Kultur
und Sport in der Gemeinde Aidlingen
fördert, zeigte Interesse an der Spende
eines solchen Geräts zusätzlich für den
Ortsverein. „Diese Spende kommt nicht
nur dem Roten Kreuz zugute, sondern,
wegen der besseren medizinischen Notfallversorgung, auch der gesamten Gemeinde Aidlingen“, erläuterte Eberhard
Keysers, Vorsitzender der Stiftung, die
Entscheidung des Vorstands. Wolfgang
Flender, Vorsitzender des DRK-Ortsverein Aidlingen bestätigte: „Das Gerät
wird überall in der Gesamtgemeinde
und ihrer Umgebung zum Einsatz kommen, erhöht die Schlagkraft unserer
HvO-Gruppe und somit die Überlebenschancen der Betroffenen“.
Ein Frühdefibrillator darf von Laien benutzt werden und funktioniert halbautomatisch. Nachdem das Gerät an den
Patienten angeschlossen wurde, erstellt
dieses selbständig eine Diagnose, sei
es Herzflattern, Kammerflimmern oder
gar Herzstillstand. Je nachdem löst der
Frühdefibrillator dann einen elektrischen
Schock aus. „Im Krankenhaus entscheidet der Arzt, hier das Gerät“, so Schriftführer Thorsten Hildebrandt. Beim DRKOrtsverein wird der Defibrillator in erster
Linie von den „Helfern vor Ort“ (HvO)
genutzt. Diese Gruppe von ehrenamtlich
tätigen Helfern wird zusätzlich zum Rettungsdienst alarmiert, fahren mit ihren
privaten PKW an den Notfallort und beginnen mit der Versorgung des Patienten bis der Rettungsdienst eintrifft. Mit
Übergabe des Frühdefibrillators (v.l.n.r.
Wolfgang Flender (Vorsitzender des
DRK Ov Aidlingen), Salva Provvidenza
(HvO), Eberhard Keysers (Vorsitzender
der Stiftung der Raiffeisenbank), Ulrich
Matzka (HvO), Lutz Märker (Bereitschaftsleiter)
128 Einsätzen im Jahr sind diese
Helfer ständig um eine gute zusätzliche
medizinische Versorgung in Aidlingen
bemüht. Die Helfer des HvO führen
entsprechende lebenserhaltende Basismaßnahmen durch, wie z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung des
Patienten, Betreuung, blutstillende Maßnahmen usw. Eine wichtige Aufgabe ist
auch die entsprechende frühe Rückmeldung an die Leitstelle.
-Thorsten Hildebrandt und Pamela Dilger-
Ortsverein Herrenberg
Viele Ideen waren in den Köpfen der
Vorstandsmitglieder und die AusschussSitzungen waren meist zu kurz, um alles
zu diskutieren. Schnell war die Idee einer Klausurtagung geboren.
Am Samstag, dem 3. März hat sich beinahe die komplette Vorstandschaft im
26
unserer Bereitschaftsmitglieder, die an
einem vorangegangen Abend befragt
wurden.
Anhand dieser Rückmeldungen und den
bereits bekannten Themen war schnell
die Agenda für den Tag zusammengestellt. Darunter waren umfangreiche
Themen wie z.B.
Gewinnung neuer
Bereitschaftsmitglieder, Motivation
der ehrenamtlichen
Helfer und Förderung der Kameradschaft, aber auch
Themen, die mehr
Informationscharakter hatten wie
Ideen zum neuen
Fahrzeugkonzept,
Annahme von
so jede Idee erfasst, dokumentiert und
abgearbeitet. Bis zum Abend konnte
dann ein umfangreicher Themenkatalog
erstellt werden, den es nun gilt nach
und nach umzusetzen.
Um diesen produktiven Tag gemeinsam
abschließen zu können, haben wir uns
am Abend sportlich betätigt: beim Bowlen konnte jeder zeigen, welche „ruhige
Kugel“ er schieben kann oder ob er das
Glück auf seiner Seite hatte.
Alle waren sich nach dieser ersten DRKKlausurtagung einig: es hat sich gelohnt, einen Tag außerhalb den eigenen
Aidlinger Räumlichkeiten zu investieren
– nicht nur wegen der vielen Ideen, die
zusammengetragen wurden, sondern
auch wegen der Zusammenarbeit im
Vorstand. Eine Wiederholung im Herbst
bzw. spätestens für 2013 ist bereits angedacht. -Pamela Dilger-
OV
OV
Hervorragende Zusammenarbeit
I
In Rekordzeit kuvertierten die
freiwilligen Helfer vom Rollstuhltreff und Ortsverein Herrenberg die Sammelbriefe am Gründonnerstag im DRK-Haus ein.
Anlass war die jährlich stattfindende
Sammelwoche im April, in Form von einem schriftlichen Spendenaufruf des
DRK-Ortsverein Herrenberg e .V.
Um jeden Mitbürger im Einzugsgebiet
des Ortsvereins Herrenberg zu erreichen, kuvertierten rund 30 Helfer die
riesige Menge von 14.000 Sammelbriefen in einer rekordverdächtigen Zeit von
nur sechs Stunden ein. Dieser Aufwand
ist nur mit einer hervorragenden Zusam-
menarbeit zwischen dem DRK-Ortsverein Herrenberg e. V. und dem Rollstuhl-
treff Herrenberg möglich. Schon das
achte Mal war es bereits, dass die Helfer in dieser Konstellation für die Einkuvertierung zusammen gekommen sind.
„Wir freuen uns, auf diese Art und Weise
dem Ortsverein für die Unterstützung in
Form von Räumen und Personal danken
zu können.“ sagte Ingeborg Bossenmaier, Leiterin des Rollstuhltreffs Herrenberg.
Die jährliche Sammelwoche ist sehr
wichtig für die Vereinsarbeit, da nur
durch finanzielle Unterstützung langfristig die Zukunft und Qualität des
DRK-Ortsvereins Herrenberg e. V.
gesichert ist. -Florian Kast27
OV
Ortsverein Herrenberg
Ortsverein Herrenberg
Gemeinsame Hauptübung Süd
28
Drei Brandeinsätze
in drei Wochen
M
A
Am 21. April fand auf dem Gelände der Firmen Claas Württemberg, Gummi Reiff und TÜV
Südwest die gemeinsame Hauptübung Süd der Feuerwehr-Abteilungen Mönchberg, Kayh, Herrenberg,
Gültstein und dem DRK-Ortsverein
Herrenberg e.V. statt.
Dort wurde nicht nur die Brandbekämpfung geübt, sondern auch die Personensuche unter schwerem Atemschutz und
die Personenrettung über die Drehleiter.
Nach erfolgreicher Rettung aus den
brennenden Objekten, übergab die
Feuerwehr die Patienten den Sanitäterinnen und Sanitätern des Ortsvereins
Herrenberg, die sofort mit der medizinischen Betreuung begannen.
Zu den Verletzungsmustern der drei Patienten zählten eine Rauchgasvergiftung, ein gebrochenes Bein und eine
bewusstlose Person.
Die Verletzen wurden so realistisch wie
möglich versorgt, vom Check der Bewusstseinslage und der Vitalfunktionen
wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung, EKG
bis hin zum Intravenösen Zugang und
einer Beinschiene.
Zu dieser Übung war der Ortsverein
Herrenberg mit drei Fahrzeugen und
acht Helfern vor Ort. Es ist wichtig, so
ein Szenario häufig zu üben um auf den
Ernstfall vorbereitet zu sein und die Zusammenarbeit zwischen dem DRKOrtsverein Herrenberg e.V. und der Feuerwehr weiter zu optimieren. -Florian Kast-
OV
Montagabend 22.18 Uhr:
Die Funkmeldeempfänger
des Ortsvereins Herrenberg
schlagen Alarm. Das Erdgeschoss
der Mühle in Gültstein steht in Flammen.
„Das ist, nach Bränden in Herrenberg
und Haslach, der dritte große Brandeinsatz im Einsatzgebiet des DRK Herrenberg innerhalb von nur drei Wochen“,
erläutert Adrian Kaupp, zuständiger
Gruppenführer in Herrenberg und sagt
weiter, „eine solche Häufung ist ungewöhnlich und mit viel Arbeit für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verbunden, da ein solcher Brandeinsatz
häufig einige Stunden dauert.“
Bei Brandeinsätzen wird der Ortsverein
Herrenberg parallel mit der Feuerwehr
und dem Rettungsdienst alarmiert. Die
Aufgaben bei einem solchen Einsatz
sind vielfältig. Neben der Erstversorgung verletzter Personen, der Betreuung von betroffenen Anwohnern und
der Absicherung der eingesetzten Kräfte
von Polizei und Feuerwehr, erstreckt
sich das Aufgabenpensum der ehrenamtlichen Helfer auch über die Mitarbeit
in der Führung des Gesamteinsatzes
und, bei entsprechendem Bedarf, der
Verpflegung aller Einsatzkräfte. Aufgrund dieser vielen Aufgaben, rücken
bei einem Brandalarm mindestens neun
Helfer mit drei Fahrzeugen aus.
Allerdings sind im Ortsverein Herrenberg 30 Frauen und Männer im Besitz
eines entsprechenden Funkmeldeempfängers und können mit bis zu acht
Fahrzeugen zur Einsatzstelle ausrücken.
111 Mal rückten diese Helferinnen und
Helfer insgesamt im Jahr 2011 aus, was
einer Steigerung von 14% gegenüber
dem Jahr 2010 entspricht. Auch im aktuellen Jahr weist die Einsatzstatistik
bisher einen ähnlich hohen Wert für die
Monate Januar bis April auf, wie im letzten Jahr.
Natürlich sind dies nicht alles Brandalarme wie in Gültstein oder Haslach. Drei
Einsatzarten werden im DRK Herren-
berg unterschieden. Neben dem oben
erläuterten Brandalarm, wird der Ortsverein auch bei länger andauernden Einsätzen alarmiert, um Helfer und Betroffene zu verpflegen. Dies geschah
beispielsweise im Februar
diesen Jahres, als nach einem Verkehrsunfall auf der
Autobahn A81, bei minus 20
Grad, 900 Portionen Tee an
Einsatzkräfte und Autofahrer,
welche im Rückstau mehrere
Stunden festsaßen, ausgegeben wurden.
Der weitaus häufigste Alarmierungsgrund ist allerdings
die Unterstützung des
hauptamtlichen Rettungsdienstes im Bereich Herrenberg, Nufringen und Gäufelden. „Ist der hauptamtliche
Rettungsdienst im Einsatz
und die Bürgerinnen und
Bürger wählen wegen eines
anderen Notfalls die 112,
alarmiert die Rettungsleitstelle in Böblingen die sogenannte Sonder-NotfallSchleife (kurz: SNS
Herrenberg). Dann besetzen
unsere ehrenamtlichen Helfer einen unserer Rettungswagen und
überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen
eines hauptamtlichen Rettungswagens
oder Notarztes, beispielsweise aus Sindelfingen, Nagold oder Tübingen“, erklärt Adrian Kaupp hierzu.
Für diese Vielfalt an Einsatzaufgaben
bilden sich die Helferinnen und Helfer in
Herrenberg in regelmäßigen Übungsabenden alle zwei Wochen jeweils freitags fort. Nach der erfolgreichen Teilnahme an einer Sanitätsausbildung
bekommt man dann einen eigenen
Funkmeldeempfänger und ist für den
Einsatz 365 Tage im Jahr gerüstet. Haben Sie nun Lust bekommen, sich auch
ehrenamtlich für in Not geratene Bürgerinnen und Bürger in und um Herrenberg zu engagieren, oder möchten sich
einfach weiter über die Arbeit des DRKOrtsvereins Herrenberg informieren, besuchen Sie einfach die Homepage:
www.drk-herrenberg.de
-Jochen Kegreiß-
29
OV
Ortsverein Holzgerlingen
Ortsverein Holzgerlingen
Neue JugendrotkreuzRäume übergeben
V
Volles Haus am Samstag,
14.04.2012. Zahlreiche Kinder
und Jugendliche waren gekommen, um die neu eingerichteten
Räume des Jugendrotkreuzes zu be-
sichtigen. Auch die Eltern konnten sich
ein Bild davon machen, wo ihre Sprösslinge in Zukunft betreut werden.
Die neuen Räumlichkeiten für das Jugendrotkreuz konnten realisiert werden,
nachdem die Stadt den Saunabetrieb im
Haus am Ziegelhof eingestellt hat und
das Untergeschoß umgebaut wurde, um
für das Altenzentrum zusätzliche Lagerflächen zu schaffen. Dabei wurden auch
die JRK-Räume erweitert und neu
gestaltet.
Nach dem Umbau stehen nun
zwei Gruppenräume für Spiele
und Übungsabende zur Verfügung. Durch die Erweiterung
konnte außerdem Platz geschaffen werden für eine kleine Küche
sowie ausreichend Lagerfläche.
Der ehemalige Außenbereich der
Sauna kann zukünftig ebenfalls
von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden.
Das Jugendrotkreuz bietet zum
Einen Jugendarbeit mit Spiel und
Spaß, mit Ausflügen und Zeltlagern, zum Anderen werden die
Kinder spielerisch an die Erste
Hilfe herangeführt. Dazu gehört
auch, dass die Jugendlichen die
Aktive Bereitschaft des DRKOrtsvereins Holzgerlingen/Altdorf
bei vielen Diensten, wie zum Beispiel bei den Blutspendeaktionen
oder beim Moto-Cross, unterstützen. Mit 16 Jahren ist dann ein
Wechsel vom JRK in die Aktive
Bereitschaft möglich, jedes Jahr
kommen so ein bis zwei neue
Helfer in den aktiven Dienst.
Zukünftig trifft sich die Holzgerlinger Jugendrotkreuz-Gruppe, die
derzeit aus ca. 15 bis 20 Kindern
und Jugendlichen besteht, immer
mittwochs von 18.00 bis 19.00
Uhr in den neuen Räumen.
OV
Platz 4 für Holzgerlingen/Altdorf
beim Leistungswettbewerb der
DRK-Bereitschaften
B
Bereits im vergangenen Jahr
hat die Wettkampfgruppe
aus Holzgerlingen/Altdorf
beim Bereitschaftswettbewerb mit
dem 5. Platz hervorragend abgeschnitten. Beim diesjährigen Wettbewerb am 05.05.2012 in Kirchheim/Teck
haben die sechs Helferinnen und Helfer
noch eins drauf gesetzt und sich den
4. Platz gesichert. Dieses Ergebnis wurde mit dem Leistungsabzeichen in Bronze belohnt. Die Aufgaben, die es zu lösen galt, waren wieder sehr vielseitig
und deckten viele Bereiche der DRK-Arbeit ab. Neben klassischen Erste-HilfeThemen gab es auch Aufgaben aus den
Bereichen Technik & Sicherheit sowie
Lebensmittelhygiene. Nach einem theoretischen Teil konnten die Helferinnen
und Helfer bei den praktischen Übungen ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. -Michael Heim-
-Michael Heim-
Die Jugendleiter des JRK Holzgerlingen/Altdorf in den neu gestalteten Räumen.
30
Unser Glückwunsch geht an (von links): Tobias Gorhan, Benjamin Wanner, Fabian Seiler, Patrick Binder, Michael Schäfer und Jennifer Eisele.
31
OV
Ortsverein Rutesheim
Ortsverein Rutesheim
Logistische Meisterleistung im
Zeichen der Zusammenarbeit
Feuerwehr feiert Geburtstag. Das Rote Kreuz sorgt mit einer logistischen Meisterleistung
dafür, dass kein Gast hungert und durstet.
D
Die Abteilung Perouse der
Freiwilligen Feuerwehr Rutesheim feierte am 2. April
mit einem Festabend ihren 125sten
Geburtstag.
In der festlich geschmückten Gemeindehalle versammelten sich die Rutesheimer Feuerwehrfrauen und -männer mit
Gästen aus den Nachbarwehren, der
Politik und
Verwaltung.
Im Anschluss an
den offiziellen Teil
folgte ein
Empfang,
den das
DRK Rutesheim
kulinarisch gestaltete.
Das zuvor mit
dem Feuerwehrausschuss abgestimmte Speisen-
32
JRK beim Tag der
offenen Tür
Schule und Jugendrotkreuz
A
und Getränkeangebot wurde von einem
20köpfigen Team frisch zubereitet. Bis
zum Beginn der Veranstaltung um
19.30 Uhr wurden in der Hallenküche
2.000 halbe belegte Brötchen, 500 Käsewürfel und 250 Dessertgläser vom
DRK-Küchenteam servierfertig bereitgestellt.
Nach den Reden und Ehrungen
fand im Rahmen des Jubiläumabends noch vor der Halle ein kleiner
Zapfenstreich statt. Dazu verließen
alle Gäste die Halle, die in Rekordzeit für den „Ständerling“ umgewandelt wurde. Die Rotkreuzler bauten
die Stühle ab, stellten Steh- und
Bankettische auf und platzierten die
Tabletts mit den verschiedenen
Häppchen.
Im Anschluß an den Zapfenstreich
konnten sich die Gäste am vielfältigen Büffet, sowie an kühlen Getränken bedienen.
-Hans-Albert Binder-
OV
Am 16. März lud die Realschule Rutesheim
wieder zum Tag der offenen Tür ins Schulzentrum.
Attraktive Angebote der Arbeitsgemeinschaften aus
dem Schulumfeld konnten die großen und kleinen Besucher kennenlernen und probieren.
Mitglieder der JRK-Gruppe Rutesheim stellten das Jugendrotkreuz und den an der Schule im Aufbau befindlichen SchulSanitätsDienst vor. Spielerisch wurde mit
geschminkten Verletzungen auf die richtigen Erste Hilfe-Massnahmen hingewiesen. Die Kinder und Jugendlichen übten unter Anleitung der Jugendrotkreuzler das
Absetzen des richtigen Notrufs, die stabile Seitenlage
oder das verbinden von alltäglichen Verletzungen.
-Hans-Albert Binder-
OV
Ortsverein Sindelfingen
Ortsverein Steinenbronn
Sanitätsgrundausbildung 2012
im Deutschen Roten Kreuz
A
An insgesamt drei Wochenenden (Freitag bis Sonntag) im
Januar und Februar 2012 trafen sich 17 DRK-Mitglieder aus dem
Kreis Böblingen zur Ausbildung zum
Sanitätshelfer beim DRK-Ortsverein
Sindelfingen. Eine wichtige Ausbildung,
wenn man die immer zahlreicheren und
anspruchsvollen Notfallversorgungen
durch die ehrenamtlichen Sanitätshelfer
des DRK betrachtet. Den Lehrgang organisierte der DRK-Ortsverein Sindelfin-
gen e. V., mit seinem schon viele Jahre
bewährten und erprobten Ausbilderund Verpflegungsteam. Hier zeigt sich,
dass ein gutes Umfeld und gute Verpflegung ein gutes Lernen möglich macht.
Den Seminarteilnehmern wurden Grundkenntnisse über die Physiologie des
zentrales Nervensystem, der Atmung
und des Kreislaufs genauso wie der
Umgang mit Transportmitteln und assistierende Maßnahmen, z.B. bei der Infu34
sion, praxisorientiert vermittelt. Eine der
Schwerpunktausbildungen war die Reanimation, mit Einsatz eines AED - Frühdefibrilationsgerätes, welches eine immer größere Bedeutung in der
Notfallmedizin einnimmt. Weiterhin ist
der Larynx-Tubus mittlerweile fester Bestandsteil der Ausbildung. Hier sind die
Sanitätshelfer qualitativ noch näher an
die Rettungsdienstausbildung herangerückt. Schlaganfall, Krämpfe, Schock,
Frakturen und Gelenkverletzungen so-
wie andere Verletzungen und vieles
mehr, wurden erklärt und die dazu erforderlichen Notfallmaßnahmen gezeigt
und trainiert.
Ein großes Augenmerk wurde in dem
Lehrgang auf die Vertiefung der Praxis
und praxisnahen Beispielen und Übungen gelegt. Die Teilnehmer gingen dabei
mit großer Motivation zu Werke und hatten sichtlich Spaß, das Erlernte in Einzel- sowie Gruppenübungen zu vertie-
fen. Wie in den Jahren zuvor war es
auch besonderes Merkmal dieses Lehrgangs, dass die Teilnehmer mehrfach
freiwillig zu erweiterten Übungseinheiten, die vom Ortsverein Sindelfingen im
Rahmen der Bereitschaftsabende angeboten wurden, erschienen, um Ihre Fertigkeiten zu vertiefen.
Mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung schlossen jetzt 16 Teilnehmer die Intensivausbildung, trotz
großer Nervosität, erfolgreich ab. Die
neu ausgebildeten Sanitätshelfer sind willkommene
Verstärkung in
ihren Ortsvereinen! Sie werden
bei geplanten
Sanitätsdiensten, bei Großschadensereignissen und im
Katastrophenfall
eingesetzt.
Natürlich können sich die Sanitätshelfer nach
ihrer Einarbeitung in der Sanitätsdienstpraxis
weiter fortbilden, z.B. um als
Helfer vor Ort
bei Notfällen bis
zum Eintreffen
des Rettungsdienstes die
Notfallerstversorgung der Patienten zu übernehmen. Hier
zeigt sich, dass das Ehrenamt eine immer wichtigere Funktion in unserer Gesellschaft übernimmt.
Der DRK-Ortsverein Sindelfingen und
das gesamte Ausbilderteam wünscht allen neuen Helfern alles Gute für die Zukunft. -Birgit Bux-
OV
Benefiz-Theaterabend zu
Gunsten des DRK
A
Am Freitagabend 4. Mai 2012
fand unser Benefiz-Theaterabend im voll besetzten Löwensaal statt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch das
DRK startete die Theatergruppe Boggschdarg den Abend mit einem Sketch.
Ein junges Paar kam verspätet und ärgerte sich über den Garderobenpreis,
den sie unter keinen Umständen bezahlen wollten. Die Ideen, die sie hatten, um
den einen Euro zu sparen sorgten bereits am Anfang für erste Lacher.
Kaum war der Sketch zu Ende, ging bereits der Vorhang auf für die Theatergruppe Käsreiter. Ein total verzweifelter
Heiner Kurz und seine Lebensgefährtin,
die in wilder Ehe leben, betraten die
Bühne. Heiner erwartete Bill McGregor,
Boss des amerikanischen Weltkonzerns
Wilson Keppel und dessen Frau Barbara
zum Essen. Heiner wollte in Folge seinem Chef vorspielen, was für ein solides
Eheleben er führt, sorgte im Laufe des
Stückes immer mehr für
Turbulenzen. Sein Chef,
ein absoluter Moralapostel, wollte ihn bereits
kündigen.
Plötzlich kam am
Schluss noch heraus,
dass der vermeintliche
Moralapostel auch immer wieder mal
entgleist. Nachdem die Entgleisungen
bekannt wurden, führte dies im Anschluss zu einem guten Ende. Nach einer kurzen Pause kam erneut die Truppe Boggschdarg mit ihrem zweiten
Sketch auf die Bühne. Passend zum Benefizabend, drehte es sich hierbei um
einen Sketch bei dem am Schluss um
eine Spende ans DRK Steinenbronn
aufgerufen wurde.
Wir Steinenbronner Rotkreuzler möchten auf diesem Weg unserem treuen Publikum nochmals recht herzlich Dank
sagen. Bedanken möchten wir uns aber
auch bei beiden Theatergruppen, die
beide toll aufgespielt haben und sich
sehr viel Applaus vom Publikum einheimsten. Unserem Löwenteam wollen
wir an der Stelle ein großes Lob aussprechen. In kürzester Zeit wurden alle
unsere Gäste mit den verschiedensten
Essen und Getränken versorgt.
Den Erlös des Abends in Höhe von
1.800 € wollen wir für notwendige Ersatzbeschaffungen für unseren Rettungswagen verwenden. -gwe-
Las Vegas in Steinenbronn
Casinoabend des JRK
I
Im Frühjahr lud das JRK-Steinenbronn die beiden Jugendrotkreuzgruppen Schönaich und
Holzgerlingen zu einem Casino-Abend
ein. Ganz nach dem Motto „Welcome to
Las Vegas“ blinkte und funkelte das
DRK-Heim in allen Farben. Als Spiel
stand Black Jack, Roulette und Poker
zur Auswahl. Natürlich wurde nicht mit
echtem Geld gespielt, jeder Mitspieler
hat am Anfang des Abends 300.250 Dunants (benannt nach dem Gründer vom
DRK) bekommen. Als jeder seine Dunants hatte, konnte der Abend mit den
Worten „Faites vos jeux – Beginnen Sie
Ihr Spiel“ begonnen werden. Der eine
versuchte sein Glück mit Bluffen, der
andere hatte eine durchdachte Taktik.
Falls jemand sein ganzes Geld verzockt
hatte, hatten wir auch noch eine Quiz-
Ecke vorbereitet. Dort konnte man
durch verschiedene Fragen wieder an
Geld kommen, falls man sie richtig beantwortet hat. Wer den Kopf wieder frei
bekommen wollte, konnte sich in unsere
„Kuschelecke“ zurückziehen und von
dort aus Las Vegas von oben besichti-
gen. Für Snacks und Cocktails
war ebenfalls gesorgt. Nachdem ausnahmslos jeder sein
Glück versuchen konnte,
mussten alle ihre Dunants wieder abgeben und es ging ans
auszählen. Der Siegerkorb ging an ein
Mitglied des JRK Schönaich. Der Abend
war ein voller Erfolg und wir freuen uns
schon wieder auf nächstes Jahr, wenn
es wieder heißt: „Rien ne va plus –
nichts geht mehr.“ -gwe-
35
Kreisverband
Ortsverein Steinenbronn
Die Genfer Konventionen
immer im Blick –
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr im Auslandseinsatz
36
zeit seinen Vortrag mitreißend und
lebendig gestalten.
Gernot Gaiser stand in seinem Part seinem Kameraden an Praxiserfahrung in
Nichts nach und informierte über die
bundesweiten Strukturen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und stellte die
Sanitätsregimenter sowie das Sanitätslehrregiment vor. Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrages lag am eingesetzten Material und Personal.
-Guido Wenzel-
Mittagstische in der Region
Tel. 0 71 59/4 39 42
Rutesheim, mittwochs
Altenbegegnungsstätte Widdumhof
Tel. 0 71 52/5 13 70
Steinenbronn, donnerstags
DRK-Heim im Rathaus,
Stuttgarter Straße 5
Tel. 0 71 57/2 27 83
Weissach, mittwochs
Rosa-Körner-Stift, Raiffeisenstrasse 9
Tel. 0 70 44/90 73-0
Sindelfingen, montags
Seniorenwohnanlage, Goldmühlestr. 7
Tel. 0 70 31/95 46 24
Maichingen
DRK-Räume im Bürgerhaus
Annahme & Abgabe von Kleidung:
Montag 18 – 19 Uhr (in den Ferien geschlossen!)
Sindelfingen
Spitzholzstraße 111, 71067 Sindelfingen
Tel. 0 70 31/80 92 22
Annahme von Kleidung: Dienstag 13 – 17 Uhr
Abgabe von Kleidung: Donnerstag 13 – 19 Uhr
Öffnungszeiten
Mo. bis Mi. 15.00 – 17.30 Uhr
Fr.
9.30 – 12.00 Uhr
Wir freuen uns auf Sie!
Bitte melden Sie sich telefonisch an.
DRK-Ortsverein
Leonberg
pre
is
KleiderLaden im
Seedamm-Center
hen
Kleiderkammern
Holzgerlingen,
täglich
Begegnungsstätte Eberhardstr. 23
Tel. 0 70 31/60 74 14
Renningen, täglich
Haus am Rankbach (mit Café)
Schwanenstraße 22
Tel. 0 71 59/92 63 - 0
Sindelfingen, täglich
Pflegezentrum Sindelfingen
Wilhelm-Haspel-Straße 2
Tel. 0 70 31/7 93 83 - 0
pc
Aidlingen, donnerstags
Kath. Gemeindehaus
Tel. 0 70 34/6 13 41
Ehningen, montags
Haus am Pfarrgarten, Schulstr. 6
Tel. 0 70 34/82 41
Flacht, dienstags
Begegnungsstätte Otto-Mörike-Stift
Sandweg 10
Tel. 0 70 44/3 34 35
Hildrizhausen, donnerstags
Ev. Gemeindehaus, Rosenstraße 15
Tel. 0 70 34/6 21 95
Höfingen, mittwochs
Kurfiss-Gebäude, Mehrzweckraum,
Ditzinger Str. 5
Tel. 0 71 52/2 76 48
Jettingen, montags
Franziska von Hohenheim Stift
Tel. 0 74 52/79 04 53
Magstadt, mittwochs
Seniorentreff „Im alten Schulhaus“,
Alte Stuttgarter Straße 1
© Foto: evali/photocase.de
Hilfswerk der bewaffneten Truppen.
Noch heute hat das Deutsche Rote
Kreuz – anerkannt von der Bundesregierung und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes – den satzungsgemäßen Auftrag, im ständigen
Sanitätsdienst der Bundeswehr als freiwillige Hilfsgesellschaft mitzuwirken.
Daher ist es für den DRK-Ortsverein
Steinenbronn selbstverständlich, Kontakt zur Bundeswehr, genauer gesagt
Beide unterstrichen die zentrale Aufgabe des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, die Gesundheit der Soldatinnen
und Soldaten zu schützen, zu erhalten
und wiederherzustellen. Dieses gelte
insbesondere für Auslandseinsätze, in
denen gesundheitliche Gefahren drohen, denen Soldaten im Inland nicht
ausgesetzt sind.
Die Maxime lautet: Den Soldaten im Falle einer Erkrankung, eines Unfalles oder
einer Verwundung im Auslandseinsatz
eine medizinische Versorgung zuteil
werden zu lassen, die im Ergebnis dem
fachlichen Standard in Deutschland entspricht.
So wartet zum Beispiel das Feldlazarett
im afghanischen Mazar-i-Sharif mit unschätzbarem Know-How
und umfassendem Equipment auf, das vergleichbar
ist mit einem Kreiskrankenhaus in Deutschland. Multifunktions- und Schockräume, eine Intensivstation und
Behandlungsräume, Operationssäle und eine umfangreiche Diagnostik, sowie Labors und eine Apotheke sind
auf dem neuesten Stand der
Technik und lassen zum Teil
nur durch die allgegenwärtigen Uniformen darauf schließen, dass es sich um ein
Einsatzlazarett handelt.
Bereitschaftsleiter Guido
Wenzel bedankte sich bei
den beiden Vertretern der
Bundeswehr mit einem kleinen Präsent und brachte seine Freude über die kommende Zusammenarbeit zum
Ausdruck.
Die anschließende Diskussionsrunde in
kameradschaftlicher Atmosphäre ließ
keine Fragen offen. Und die Anwesenden waren sich einig, dass es viele Berührungspunkte gibt. Zukünftig sollen
gemeinsame Ausbildungen und Übungen die Jahresprogramme der Reservistenkameradschaft Filder und des DRKOrtsvereins Steinenbronn bereichern.
Sc
hn
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V
Vor 1861 – also vor 150 Jahren
– veröffentlichte der Schweizer
Kaufmann Henry Dunant sein
Buch „Eine Erinnerung an Solferino“.
Dunant beschrieb darin, wie er sich
nach der Schlacht von Solferino um
die Verwundeten beider Seiten kümmerte und forderte die Bildung von
freiwilligen Hilfsorganisationen, die
sich in Friedenszeiten auf Hilfe für
Verwundeten im Krieg vorbereiten
sollten. Daraus entstand die größte
Hilfsorganisation der Welt: Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Das Rote Kreuz entstand aus der Not
des Krieges und war zu Beginn das
zur Reservistenkameradschaft Filder
aufzunehmen. Anfang März 2012 informierten Major d. R. Gernot Gaiser und
Stabsfeldwebel d. R. Heinz Hertler die
aktiven DRK-Mitglieder der Bereitschaft
Steinenbronn über die Aufgaben des
Sanitätsdienstes der Bundeswehr vor
allem im Auslandseinsatz.
Heinz Hertler, der selbst für mehrere
Monate im Bundeswehr-Auslandseinsatz (u. a. im afghanischen Kabul und
im Kosovo) war, konnte den interessierten Zuhörern vieles über den Auftrag,
die Ziele, die Gliederung und die Einsatzstärke des Sanitätsdienstes der
Bundeswehr erzählen. Mit seiner langjährigen Erfahrung konnte er durch einige Anekdoten aus seiner aktiven Dienst-
K
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OV
Eltinger Str. 5, 71229 Leonberg, Annahme: Mo., Mi., Do. 13.00-18.00 Uhr
Abgabe: Mo., Mi., Do. 16.00-18.00 Uhr, 1. Sa. im Monat 10.00 bis 13.00 Uhr
37
K
Termine
Termine
Gesprächskreis für Angehörige
von demenzkranken Menschen
Sindelfingen
•Dienstag, 17.07.2012 Gesprächsaustausch mit Helga Kirchner
•Dienstag, 11.09.2012 Gesprächsaustausch mit Helga Kirchner
•Dienstag, 16.10.2012 Gesprächsaustausch mit Helga Kirchner
jeweils 14.00 Uhr, DRK, Besprechungsraum EG, Waldenbucher Str.
38, Sindelfingen, Leitung: Helga Kirchner
Weil der Stadt
•Montag, 23.07.2012
•Montag, 17.09.2012
•Montag, 29.10.2012
Ausflug ins Grüne Offener Gesprächskreis
Demenz und Alzheimer Erkrankung
Frau Dr. Saalmüller, Ärztin
Gesundheitsamt
Gesprächskreis für Parkinsonkranke Menschen
und deren Angehörige
• Donnerstag, 19.07.2012
• Donnerstag, 30.08.2012
• Donnerstag, 25.10.2012
Gesprächsaustausch
Gesprächsaustausch
Gesprächsaustausch
jeweils 14.00 Uhr, DRK, Lehrsaal EG, Waldenbucher
Str. 38, Sindelfingen, Leitung: Chris Bayer
Barrierefreie Tagesausflüge und Reisen
jeweils 14.45 Uhr, Gruppenraum Sozialstation im Spital, Stuttgarter
Str. 51, Weil der Stadt, in Kooperation mit der Sozialstation Weil der
Stadt, Leitung: Irmela Dietz & Irene Vetter
Jeweils 15.00 Uhr im DRK Haus Jahnweg 5, Herrenberg
Leitung: Ingeborg Bossenmaier
Anerkannt für alle Führerscheinklassen
Sie lernen Anlässe zur Ersten-Hilfe-Leistung
schnell und richtig erkennen, Ihr Verhalten nach der jeweiligen
Situation zu richten und Erste-Hilfe-Maßnahmen unter Berücksichtigung der Dringlichkeit lebensrettender Sofortmaßnahmen
einschließlich der Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen.
Kursdauer: 8 Doppelstunden. Kursgebühr: 30.- € Paare 50.- €
Fr./Sa. 17.30-22.15 / 09.00-18.00 Uhr, Sa./So. 09.00-17.00 Uhr
Fr/Sa
15./16.06.12 Magstadt
Fr/Sa
22./23.06.12 Böblingen
Fr/Sa
06./07.07.12 Böblingen
Sa/So
14./15.07.12 Weil der Stadt
Sa/So
14./15.07.12 Sindelfingen
Sa/So
21./22.07.12 Leonberg
Fr/Sa
03./04.08.12 Böblingen
Mi/Do
12./13.09.12 Magstadt
In Erste Hilfe für Sportler vermitteln wir Ihnen das Grundwissen in
der Ersten Hilfe, das Sie benötigen, um Notfallsituationen bei
sportlichen Aktivitäten richtig zu erkennen, zu beurteilen und
dann entsprechend zu handeln.
Dieser Kurs ist ideal für jeden Hobby- und Profisportler oder Sporttrainer.
Bei Interesse wenden Sie sich an Kreisausbildungsleiter
Klaus-Dieter Grossnick, 0 70 31/69 04-822
DRK-Rollstuhltreff Weil der Stadt und Umgebung
•Mittwoch, 04.07.2012 Rollstuhlreise, kein Rollstuhltreff
•August 2012
Sommerfest für alle Gruppen
•Mittwoch, 05.09.2012 Gesprächsaustausch
•Oktober 2012
Rollstuhltagung für alle Gruppen
DRK-Rollstuhltreff Herrenberg
•Mittwoch, 18.07.2012 Gemeinsames Eis Essen •August 2012
Sommerfest für alle Gruppen •Mittwoch, 19.09.2012 Besuch von Dekan Eberhard Feucht •Oktober 2012
Rollstuhltagung für alle Gruppen
Erste Hilfe-Fortbildung
Erste Hilfe für Sportler
DRK-Rollstuhlgruppen
Jeweils 15.00 Uhr in der Emil-Haag-Begegnungsstätte, Betreutes
Wohnen Weil der Stadt, Wolldecke 2, Weil der Stadt, Leitung: Angelika Gawron
Erste Hilfe
K
Mo.
Mo.
Mi.
Mo.
Mo.
Mo.
Mo.
Mo.
Mo.
Mo.
18.06.2012
18.06.2012
20.06.2012
02.07.2012
09.07.2012
16.07.2012
30.07.2012
13.08.2012
27.08.2012
10.09.2012
Sindelfingen
Herrenberg
Böblingen
Sindelfingen
Herrenberg
Sindelfingen
Sindelfingen
Sindelfingen
Herrenberg
Sindelfingen
Erste Hilfe für Kinder
Fr/Sa
22./23.06.12 Magstadt 18.00-22.00/13.30-19.00
Sa
23.06.12
Weil d. St. 09.00-17.00
Lebensrettende Sofortmaßnahmen
Diese Terminübersicht finden Sie unter
www.drk-kv-boeblingen.de/
Ausbildung und Kurse oder in unserem Prospekt,
den wir Ihnen sehr gerne zusenden.
NEU: Anmeldung und Informationen für alle
Kurse: Tel. 0 70 31/69 04-0 und
rotkreuzkurs@drk-kv-boeblingen.de
Blutspende
• Mittwoch, 08.08.2012 Blumenzauber ....
Landesgartenschau in Nagold
Für alle Teilnehmer der Rollstuhlgruppen &
Reisen & Tagesfahrten
August 2012 August 2012 Sommerfest und
Oktober 2012 Rollstuhltagung
Kontakt und Information beim DRK-Kreisverband Böblingen e. V., Bettina Scheu,
Tel. 0 70 31/69 04-403
16.06.2012
16.06.2012
19.06.2012
21.06.2012
21.06.2012
04.07.2012
11.07.2012
13.07.2012
16.07.2012
20.07.2012
24.07.2012
17.08.2012
18.08.2012
23.08.2012
28.08.2012
31.08.2012 31.08.2012 07.09.2012
11.09.2012
14.09.2012
17.09.2012
SCHÖNAICH WEIL DER STADT
RUTESHEIM RENNINGEN STEINENBRONN GÄRTRINGEN WEIL IM SCHÖNBUCH BÖBLINGEN SINDELFINGEN LEONBERG HILDRIZHAUSEN BÖBLINGEN RENNINGEN / MALMSHEIM LEONBERG SCHÖNAICH HERRENBERG WEISSACH - FLACHT WALDENBUCH HOLZGERLINGEN BÖBLINGEN SINDELFINGEN Bürgerhaus, Schulstr. 2
10:30 bis 14:30
Untere Talstr.
10:00 bis 22:00
Festhalle Mieminger Weg 2 14:30 bis 19:30
Stegwiesenhalle Rankbachstraße 51 14:30 bis 19:30
Sandäckerhalle Sandäckerstraße 15:30 bis 19:30
Theodor-Heuss-Realschule Schickardtstraße 34 14:30 bis 19:30
Grund- und Hauptschule In der Röte 92 14:30 bis 19:30
DRK-Ortsverein Stuttgarter Str. 12-14 15:30 bis 19:30
Feuerwache Gansackerweg 1 15:30 bis 19:30
August-Lämmle-Schule Gerlinger Straße 43-47 14:30 bis 19:30
Schönbuchhalle Im Sommerfeld 4 15:30 bis 19:30
DRK-Ortsverein Stuttgarter Str. 12-14 15:30 bis 19:30
Schulturnhalle Schulstraße 6 10:00 bis 14:00
Leobad Eltingen Badstraße 18 14:30 bis 19:30
Bürgerhaus Schulstraße 2 15:30 bis 19:30
Stadthalle Seestraße 31 14:30 bis 19:30
Festhalle Friolzheimer Straße 15:30 bis 19:30
Kath. Gemeindezentrum Breslauer Straße 1 15:30 bis 19:30
Stadthalle Berkenstraße 18 15:30 bis 19:30
DRK-Ortsverein Stuttgarter Str. 12-14 15:30 bis 19:30
Lay Down Wasserbetten Weiherstraße 7 15:30 bis 19:30
Der Zeitraum zwischen zwei Blutspenden muss mind. 8 Wochen (Tag der Blutspende plus 55 Tage)
betragen. Männer können sechs Mal, Frauen vier Mal in 12 Monaten Blut spenden
38
39
E
Erste Hilfe-Tipp
Die Stabile Seitenlage
Durch die Stabile Seitenlage wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes, Blut
etc. ablaufen kann - der Mund des Betroffenen wird zum tiefsten Punkt des
Körpers. Der Betroffene wird so vor
dem Ersticken bewahrt.
Durchführung der
Stabilen Seitenlage
Schritt 1
Seitlich neben dem Betroffenen knien.
Beine des Betroffenen strecken. Den
nahen Arm des Bewusstlosen angewinkelt nach oben legen, die Handinnenfläche zeigt dabei nach oben.
Schritt 2
Fernen Arm des Betroffenen am Handgelenk greifen.
Arm vor der Brust kreuzen, die Handoberfläche des Betroffenen an dessen
Wange legen.
Hand nicht loslassen.
Schritt 3
An den fernen Oberschenkel greifen
und Bein des Betroffenen beugen.
Achten Sie darauf, dass der Mund des
Betroffenen als tiefster Punkt des Körpers erhalten und das sein Kopf nackenwärts gebeugt bleibt.
Schritt 4
Den Betroffenen zu sich herüber
ziehen.
Das oben liegende Bein so ausrichten,
dass der Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte liegt.
-DRK-Generalsekretariat-
Schritt 5
Hals überstrecken, damit die Atemwege
frei werden.
Mund des Betroffenen leicht
öffnen.
Die an der Wange liegende Hand so
ausrichten, dass der Hals überstreckt
bleibt.
Auch in der stabilen Seitenlage müssen
Sie immer wieder
• Bewusstsein
• Atmung
• Lebenszeichen des Betroffenen
kontrollieren.
Empfehlen Sie das Rote Kreuz!
G
Geben macht
glücklich, Geben und Helfen
sind Basis unseres Zusammenlebens.
Dass Geben nicht viel
kostet, wissen auch unsere Fördermitglieder,
die uns jährlich mit ihrem Beitrag unterstützen. Sind Sie auch Fördermitglied des Roten
Kreuzes? Klasse – da ist
doch Ihr Rotes Kreuz
die beste Empfehlung
für Ihre Freunde, Bekannten, Verwandten,
Nachbarn und Kollegen
Einfach ausschneiden
und an das neue Mitglied weitergeben.
DRK-Kreisverband
Böblingen e.V.
Ja
ich werde ab ............. Fördermitglied
des Deutschen Roten Kreuzes
und ermächtige Sie widerruflich, meinen Förderbetrag
(Mindestbeitrag 25 €) von .......... Euro jährlich bei Fälligkeit
von meinem Konto per Lastschrift einzuziehen.
Wenn das Konto keine erforderliche Deckung aufweist, besteht seitens des kontoführenden
Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung.
Konto-Nr.
BLZ
Ihre Daten werden von uns
mittels EDV verarbeitet und
ausschließlich innerhalb
unseres Verbandes im
Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes verwendet.
Geldinstitut/Ort
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des Kontoinhabers
Geburtsdatum
Empfohlen hat mir
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Seele and Geist
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