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Das Geschriebene gilt – nach wie vor! - Die Post

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3030 Bern
Adressberichtigungen:
Siehe Seite 8, Impressum
Die Post
Die Zeitung
für das Postpersonal
5/2000
8. Mai 2000
3
erseite 1
d
n
o
S
it
M
t
Briefpos
Aus dem Inhalt
Kunden mit Postpersonal zufrieden
3
Die Kundschaft ausserte sich 1999 bei der
Umfrage positiv über das Postpersonal,
unterschiedlich jedoch zu den Leistungen
und Produkten der Geschäftsbereiche.
Das Computer-Zeitalter beginnt auch in
kleineren Poststellen
4
Gut 1600 Poststellen werden bald mit
dem System «ECO», dem «Electronic
Counter» ausgerüstet. Im Mai startet ein
Pilotversuch.
Yellowworld AG:
Die «neue» Post geht
nicht zu Lasten der
bisherigen
Mit der Tochtergesellschaft «yellowworld AG»
setzt die Post einen weiteren
Teil ihrer längerfristigen Strategien um.
14. Internationale Messe für Buch und Presse in Genf
Das Geschriebene gilt – nach wie vor!
Zum zweiten Mal in Folge ist die Schweizerische Post
offizielle Partnerin der Internationalen Messe für Buch
und Presse, die vom 3. bis 7. Mai 2000 in den PalexpoHallen in Genf stattgefunden hat. Eine willkommene
Gelegenheit für unser Unternehmen, die vielen Gemeinsamkeiten mit der Welt des Wortes hervorzuheben und
die Spitzenprodukte der Post zu präsentieren.
Es besteht kein Zweifel: Die Glanzleistung
des diesjährigen Post-Auftrittes hat der Bereich «Briefmarken und Philatelie» vollbracht: Ihm ist es gelungen, die Herstellung
der Millennium-Sondermarke «live» am
Stand in Genf zu zeigen. Die Besucherinnen
und Besucher konnten nach wenigen
Minuten ihr Konterfei auf dem individualisierten Markenbogen mit nach Hause nehmen. Der Erfolg liess nicht auf sich warten.
Schon am ersten Messetag entpuppte sich
die Attraktion am Post-Stand als absoluter
Publikumsmagnet. Der Projektverantwortliche Dominique Sudan von «Briefmarken
und Philatelie» meint dazu: «Der Auftritt
am Salon bot uns eine einmalige Chance,
die Millennium-Sondermarke, die eigens
zur Jahrtausendwende konzipiert wurde
und seit der Lancierung Ende 1999 mit
grossem Erfolg vermarktet wird, noch bekannter zu machen».
Für jeden Geschmack etwas. Der
Genfer Salon du livre ist nicht nur die grosse Frühjahrsmesse für Buch und Presse, die
in keiner Agenda der Kulturinteressierten
im In- und Ausland fehlen darf, sondern
bietet immer wieder eine Vielfalt an Ausstellungen, Diskussionsrunden, Vorträgen
und anderen, mehr oder weniger wortreichen «Events». So auch in diesem Jahr.
Ehre, wem Ehre gebührt: Als diesjährige
Gäste standen Deutschland und der Kanton
Jura im Rampenlicht. Der Jugend bot die
Educa, die 9. Messe für Ausbildung und
Unterricht, einen Überblick über die neusten Lehrmittel. Auch Kunstliebhaber
kamen auf ihre Kosten. Sie hatten die Qual
der Wahl zwischen der Internationalen
Kunstmesse Europ’Art und der Sonderausstellung mit Meisterwerken des deutschen
Expressionismus.
Bühne frei. Aber auch die eigentliche
Buchmesse bot eine bunte Palette an
Veranstaltungen unterschiedlichster Art.
Sehenswert waren etwa die Ausstellung
«Zahlen erzählen» vom Bundesamt für Statistik, die sich mit der nächsten Volkszählung befasst, oder die «Swiss Press
Photo ‘99» mit einer Auswahl der besten
Pressefotos, die von Schweizer Fotografinnen und Fotografen im letzten Jahr geschossen wurden. Zu erwähnen seien auch
die für Kinder organisierte (und erstmals
auch auf Deutsch durchgeführte) Schatzsuche, eine Art Schnitzeljagd quer durch die
Stände, und die Aktion «Bücherspende»,
bei der ausgelesene «Schmöker» für die
Weitergabe in Entwicklungsländer gesammelt wurden. Zum diesjährigen 100. Geburtstag von Antoine de Saint-Exupéry
liess es sich der Salon natürlich nicht nehmen, den bekannten französischen Autor
und Schöpfer des Kleinen Prinzen gebührend zu feiern. Dem Genfer Pädagogen
5
Emile Jaques-Dalcroze, der vor 50 Jahren
gestorben ist, wurde ebenfalls gedacht.
Post-Innovationen in Genf. Als
Hauptpartnerin der Internationalen Messe
für Buch und Presse war die Post mit einem
farbenfrohen, grosszügig angelegten Stand
in Genf präsent. Auf der 140m2 grossen
Ausstellungsfläche wurden u. a. die klassischen Finanzdienstleistungen wie die Gelben Fonds und das Gelbe Deposito-Konto
gezeigt. Eine ganz bestimmte Ecke des
Standes fand allerdings besonderen Zulauf.
Bereits am 23. November 1999 hatte der
Bereich «Briefmarken und Philatelie» mit
der Lancierung des individualisierten Millennium-Markenbogens eine Weltsensation
präsentiert. In Genf doppelte er nach: Die
individuell gestalteten Marken wurden
direkt am Post-Stand gedruckt. Die begeisterten Besucherinnen und Besucher konnten aus mehr als 20 verschiedenen Vignetten (natürlich mit Bezug zu Buch oder Presse) auswählen. Anschliessend wurden sie
mit einer Digitalkamera abgelichtet. Vignette, Foto und Marke wurden dann als individualisierter Markenbogen an Ort und
Stelle von einem leistungsfähigen Digitaldrucker ausgedruckt. Auch illustre Gäste
liessen sich ohne Weiteres im Kleinformat
verewigen. Bundesrat Pascal Couchepin,
offizieller Ehrengast am 3. Mai 2000, nahm
die kurze Wartezeit gern in Kauf. Auch der
deutsche Botschafter Klaus Bald, der Ballonfahrer Bertrand Piccard und Genfer Politprominenz wie Regierungsrätin Martine
Brunschwig Graf, John Clerc und Doris
Cohen Dumani liessen sich nicht lange bitten.
Ein ideale Partnerschaft. Angesichts
der Besucherströme, die sich jeden Tag in
Richtung Palexpo bewegten, dürfte der
letztjährige Rekord mit 120000 Eintritten
zumindest erreicht, wenn nicht überboten
worden sein. Messe-Präsident PierreMarcel Favre freut sich über den Erfolg:
«Der Salon du livre hat die Jahrtausendwende wohlbehalten überstanden. Die neuen Medien bieten zwar Alternativen zum
Druckerzeugnis, noch vermögen sie allerdings nicht, das Buch und seine Vormachtstellung zu gefährden. Das belegen auch die
Besucherzahlen, die von Jahr zu Jahr steigen. Die Wahl Deutschlands zu unserem
diesjährigen Ehrengast dürfte auch dazu
geführt haben, dass mehr Besucher aus
unserem nördlichen Nachbarland als früher
die Reise nach Genf unternommen haben.
An dieser Stelle möchte ich der Post danken, dass sie uns dabei geholfen hat, den
Genfer Salon auch nordöstlich der Saane
bekannter zu machen. Die letzten beiden
Jahre haben gezeigt, dass die Post eine ideale Partnerin ist, deren Unterstützung für die
Genfer Buchmesse wertvoll und sehr willkommen ist. Es kann nicht oft genug gesagt
werden: Unsere gemeinsame Hauptaufgabe besteht darin, das geschriebene Wort
im eigentlichen wie im übertragenen Sinn
zu transportieren. Eine Weiterführung dieser fruchtbaren Zusammenarbeit drängt
sich auf, zumindest hoffe ich dies sehr.»
Dem ist nichts hinzuzufügen. Also bis zum
nächsten Jahr in Genf?
Bericht und Fotos:
Antoine Saucy
Ortsbilder der Schweiz,
Europa-Marke und der
NABA 2000-Block
6
Die Pro Patria-Serie und die Europa-Briefmarke sowie der zweite NABA-Block
bilden Schwerpunkte der Briefmarkenausgabe vom 10. Mai. Am gleichen Datum
erscheint eine weitere 70er-Sondermarke.
Wie zufrieden sind Sie
am Arbeitsplatz?
12
Die Post rüstet sich für die dritte jährliche
Umfrage beim Personal.
Telearbeit
bei der Post
21
Mitarbeitende berichten über erste Erfahrungen mit dieser im Trend liegenden
Arbeitsform.
Der neue «Piaggio
Free» – mehr
«Freiheit» für das
Zustellpersonal
22
Ein leistungsfähigerer Roller setzt neue
Massstäbe im Zustelldienst. Bald werden
die ersten 400 Fahrzeuge ausgeliefert.
2
Interview
Die Post Nr.5/2000
Editorial
Die Expresspost stellt die Ampeln auf Grün
«Wir wollen der beste Kurierdienst
im Land bleiben»
Liebe Leserin, Lieber Leser
Amerika war in der letzten Zeit ständig in den Schlagzeilen: Einmal ging
es um das abenteuerliche Schicksal
des kleinen Elián, dann wieder um die
Berg-und-Tal-Fahrt der amerikanischen Börse. Aber auch in unserem
Nachbarland Frankreich, einem Land
der grossen Kampagnen und gegen
Windmühlen kämpfenden Rednern, tat
sich einiges: Ein paar Schriftsteller
haben dort die Einführung einer Gebühr für die Ausleihe von Büchern in
den Bibliotheken gefordert. So unterschiedlich diese Beispiele auch sind,
eine Gemeinsamkeit verdeutlichen sie
klar: Die Information – in welcher
Form auch immer – ist ein wichtiger
Bestandteil unseres Alltags geworden.
Der Fall Elián ist wohl das beste Beispiel dafür, wie die Medien die Meinungsbildung beeinflussen können.
Ein durchaus nicht ungewöhnliches
Schicksal hat innert kürzester Zeit einen wahren Glaubenskrieg heraufbeschworen, und die Medien haben die
Diskussionen immer mehr angeheizt.
Am Osterwochenende spitzte sich die
Lage dramatisch zu, als zwei sehr unterschiedliche Bilder um die Welt gingen: Das eine zeigt einen bis auf die
Zähne bewaffneten Polizisten, der auf
das Kind zielt, als ob es Fidel Castro
in Person wäre. Auf dem anderen
Foto sind ein strahlender Elián und ein
ebenso glücklicher Vater zu sehen.
Zweifellos sind diese Bilder auf jeder
Seite der Schweinebucht sehr unterschiedlich kommentiert worden…
Der französische Disput im Zusammenhang mit der kostenlosen Bücherausleihe in den Bibliotheken zeigt
einen weiteren Aspekt der Informationsgesellschaft auf. Heutzutage
haben nur die grossen Verlagshäuser
sowie die Herausgeber von Bestsellern eine Chance, dauerhaft im Sortiment der Buchhandlungen präsent zu
sein, während die meisten Bücher in
der kurzen Vermarktungszeit nicht einmal Staub anzusetzen vermögen. Mit
den fünf französischen Francs, die
pro ausgeliehenes Buch eingezogen
werden sollen, wird der weniger erfolgreiche Autor sein Sparschwein
nicht füllen. Und trotzdem scheinen
die Bücher noch lange nicht ausgedient zu haben, wie der Erfolg der
14. Internationalen Messe für Buch
und Presse zeigt, die in Genf soeben
ihre Türen geschlossen hat.
In der heutigen Zeit ist Information
eine Handelsware, die so kommerziell
ist, dass die wichtigsten Regeln der
Wirtschaft nicht mehr gelten. Je
schmerzhafter die Verluste, desto besser gelingt es den undurchsichtigen,
kurzlebigen Firmen, die erfolgreichsten Wagniskapitalisten auszubooten.
Start-up hier, New Economy da: Überall im Internet wird Gold geschürft.
Wenn der spektakuläre Sturz der
Nasdaq, der amerikanischen Technologiebörse, die ganze Börsenbranche
doch nur wieder auf den Boden der
Realität zurückgeholt hätte… Wie
unser Artikel auf Seite 5 zeigt, hat das
neue Unternehmen ‹yellowworld› für
die Zukunft der Post im InternetGeschäft ein weitaus solideres und
vielversprechenderes Fundament bereitgestellt.
Viel Freude beim Lesen und bis bald!
Antoine Saucy
Der Bereich «Expresspost», durch den Geschäftsbereich
Briefpost in der Konzernleitung vertreten, ist der Kurierdienstleister der Schweizerischen Post. Die Expresspost
nimmt den anstehenden Fahrplanwechsel der SBB vom
28. Mai 2000 als Stichtag, verschiedene Angebote zu
verbessern und den Kundenwünschen anzupassen. So
findet beispielsweise die Zustellung einer Sendung der
Kategorie «Swiss-Express-Gleichtags-Plus» garantiert vor
17 Uhr statt. Die Personalzeitung unterhielt sich mit Jan
Vajnorsky, Leiter Expresspost.
öfter die Verbindung via zuverlässige KuDie Post: Der Bereich «Expresspost»
steht seit 1998 im freien Wettbewerb. Der rierdienste suchen. Schlagwort dazu ist die
‹just-in-time›-Belieferung von ProdukMonopolschutz besteht nicht mehr. Wie
tionsstätten oder Endanbietern. Die Perhat sich die Neuorganisation auf das
spektive auf dem Expressmarkt wird durch
Angebot ausgewirkt?
Jan Vajnorsky: Zum ersten Mal seit Be- die Entwicklungen auf den elektronischen
stehen der Post konnte bei den Express- Marktplätzen (E-Commerce) noch versendungen ein Angebot auf den Markt ge- stärkt werden. Interessant für unseren Geschäftsbereich
sind
bracht werden, das frei
auch die sogenannten
von politischen ZwänLogistischen Gesamtgen, ausschliesslich auf
lösungen, bei denen die
die Bedürfnisse des
Post z.B. für Firmen die
Marktes ausgerichtet
gesamte Lagerhaltung,
werden konnte. Diese
den BestellungseinBedürfnisse haben die
gang, die KommissioUnternehmen – also die
nierung, den Versand
Schweizer Wirtschaft –
und das Inkasso überan uns herangetragen.
nehmen kann. Dem
Die Ein-Mann-Firma
Kunden würden wir
gleichermassen wie das
dann ‹alles aus einer
Grossunternehmen.
Hand› bieten, so wie es
Als wichtigster Punkt
heute der Wunsch viegilt für alle unsere
ler Unternehmen ist.
Kundinnen und Kunden die GeschwindigWie sieht das Angebot
keit. Denn: nur wer
von EP im Vergleich zu
schnell ist und eine Zuden Mitanbietern aus?
stellgarantie abgeben Jan Vajnorsky ist Leiter des
kann hat heute noch Bereichs «Expresspost»: «Wir Die Expresspost ist
Chancen auf dem werden unsere Leaderstellung der ‹Leader› unter den
Kurierdiensten
der
Markt. Und diese Vor- weiter ausbauen.»
Schweiz. Wir haben in
gaben kann die Exjedem Marktsegment
presspost erfüllen.
eine spezielle Vorzugsstellung. So sind wir
mit dem Produkt ‹Swiss Express› nicht nur
....und wie waren oder sind die Ausdie Günstigsten, sondern können neben eiwirkungen auf die Organisation?
Wir mussten die interne Organisation den ner flächendeckenden Annahme auch die
neuen Gegebenheiten anpassen. Wir haben beste Abdeckung realisieren. Mit dem
Abläufe gestrafft oder manchmal sogar ‹Swiss-Kurier-Intercity› sind wir vor alaufgehoben, wenn sie nicht mit unseren Be- lem über lange Distanzen sehr preiswert.
dürfnissen übereinstimmten. Wichtig war Dadurch, dass jede Poststelle einen Interund ist für uns zudem die enge Zusam- city-Auftrag entgegennehmen kann, sind
menarbeit mit den Geschäfts- und Servicebereichen «Briefpost», «Transporte»
und «Poststellen und Verkauf». Vor allem
im logistischen Bereich ist es wichtig, dass
wir uns an die bestehenden Abläufe anschliessen können.
....und wie auf das Personal?
Die Umstrukturierung hatte leider Auswirkungen auf das Personal. So haben wir
in den Expresszentren auch die Arbeitszeiten den Abläufen angepasst. Konkret
heisst dies, dass vermehrt zweigeteilte
Dienste eingesetzt werden mussten, denn
die Zeit zwischen den beiden Zustellfenstern (ab 9 Uhr bis 15 Uhr, Anm. der Red.)
eher ruhig ist, der Morgen und der Abend
dagegen immer sehr sendungsaktiv. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
wurden durch das Arbeitsmarktzentrum
(AMZ) an andere Stellen innerhalb der
Post weiter vermittelt, andere Arbeitsplätze wurden im Rahmen der natürlichen
Fluktuation der Stelleninhaber nicht mehr
besetzt. Die Verlagerung hin zu Teilzeiteinsätzen am Morgen oder Abend nimmt
zu.
Wie hat sich der Expresspostmarkt in den
letzten Jahren entwickelt?
Der Express- und Kuriermarkt wächst.
Gründe dafür liegen vor allem im Umdenken der Wirtschaft und im neuen
Verständnis der Unternehmen, sich wieder
vermehrt auf die Kerngeschäfte zu
konzentrieren. Als Folge davon sind die
Gross-firmen wieder vermehrt auf die
Zusammenarbeit mit Vertragsfirmen und
Zulieferanten angewiesen, die immer
wir auch mit dieser Dienstleistung
flächendeckend. Mit dem ‹Swiss-KurierCity› sind wir vor allem in den Grossstädten sehr aktiv. Wir garantieren die Zustellung innert kürzester Zeit.
Profitiert das Personal davon?
In Sachen Stellenwert des Personals gehört
die Expresspost ebenfalls mit zur Spitze.
Wir bezahlen um bis zu 40 Prozent höhere Löhne als die Mitbewerber und bieten
neben besten Sozialleistungen auch regelmässige Ausbildungen an. Nicht zu unterschätzen ist zudem der Status, bei der Post
zu arbeiten.
Können oder wollen Sie Hauptkonkurrenten nennen?
Entgegen der landläufigen Meinung sind
nicht Unternehmen wie DHL, TNT oder
FedEX die ernsten Konkurrenten der Expresspost. Bei den Sendungen, die diese
Bei der Expresspost arbeiten rund 370 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Im kommen Jahr will der Bereich die «schwarze
Null» ausweisen können.
ausländischen Unternehmen befördern
handelt es sich primär um Export, bzw. den
Import. Der Inlandmarkt wird durch sie
nur am Rande tangiert. Für uns sind in den
Städten namentlich die Velokuriere, CityTrans, WHP, Kurier AG, Seeland-Express,
Meier-Express und auch die kleinen Kurierfirmen die echte Konkurrenz. Die
Deutsche Post AG mit dem EuroExpress
schadet der Expresspost kaum, sie konkurrenziert eher die Paketpost.
Büros schliessen. Zusätzlich wird die
Zustellung innerhlab der Aufgaberegion
flächendeckend sein. Der «SwissExpress-Gleichtags» wird neu bereits ab
17 Uhr bis 21 Uhr zugestellt (früher erst
ab 18 Uhr, Anm. der Red.). Das Gleichtagsangebot am Samstag wird wegen
mangelnder Nachfrage aufgehoben.
Gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel
eröffnen wir drei neue Swiss-Kurier-Stellen in Altdorf, Bulle und Pruntrut.
Wettbewerbsdienst heisst für den Bereich
EP aktives Verkaufen und aktive Marktbearbeitung. Wo stehen Sie?
Mit der Geschäftskundenbetreuung klappt
es gut. Mit den Key-Account-Managern
haben wir die richtigen Leute am richtigen
Ort. Ich wünschte mir, dass sich unsere
Verkäuferinnen und Verkäufer am Schalter mit dem gesamten Angebot von Expresspost befassten und die Vorteile jeder
Wird es zu Preisanpassungen kommen?
Nein, die Preise bleiben unverändert. Da
auch bei der Brief- und der Paketpost keine Preisänderungen vom UVEK zugelassen wurden, werden sich nicht einmal die
Preise für die Zusatzleistungen – wie etwa
Nachnahmesendungen – ändern.
einzelnen Versandart kennen. Der Entscheid, auf welche Art der Versand zu erfolgen habe, sollte aber vollumfänglich
dem Kunden oder der Kundin überlassen
werden. Aktives Verkaufen ist für unsere
Produkte am Schalter gar nicht so sehr
nötig, denn der Kunde weiss ja selbst, welchen Geschwindigkeitsgrad der Lieferung
er wünscht. Das Einzige, was er wissen
muss, sind die Informationen über die
Möglichkeiten, die ihm zur Auswahl stehen.
Wie sehen nun die künftigen Produkte
und Dienstleistungen aus?
Mit dem Fahrplanwechsel werden wir die
die Zustellungsfristen des «Swiss-ExpressGleichtags-Plus» von heute 17.45 Uhr auf
17 Uhr vorverschieben. Wir kommen damit
einem Kundenwunsch nach, der berücksichtigt, dass verschiedene Firmen und
Verwaltungen bereits um 17 Uhr ihre
In welche Richtung wird sich – Ihrer
Meinung nach – der Bereich Expresspost
entwickeln?
Wir werden in Zukunft noch vermehrt zum Anbieter von massgeschneiderten Lösungen im Express- und Kurierdienst avancieren.
Der Bereich Expresspost hat gute
Überlebenschancen, wenn wir unsere Flexibilität und Reaktionszeit
gegenüber den Bedürfnissen des
Marktes sehr hoch halten. Gerne
möchte ich hier das sogenannte
‹supply chain management› (Management der Lieferkette, Anm. der
Red.) erwähnen, auf das ich grosse
Hoffnungen setze. Mit diesem erweiterten Angebot können wir
nicht nur für die Kunden einen
Mehrwert anbieten, sondern uns auch als
umfassender Problemlöser von der Konkurrenz unterscheiden.
Was wünschen Sie sich als nächsten
Schritt für den Bereich Expresspost?
Ich möchte die ‹schwarze Null› realisieren. In den letzten vier Jahren haben wir
das Defizit der Expresspost von 98 Millionen Franken auf 5 Millionen verringert.
Darauf können alle rund 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Expresspost
stolz sein. Das Image der Expresspost war
lange Zeit schlecht und hinkte den anderen Geschäftsbereichen hinterher. Heute
ist die Expresspost ein fester Bestandteil
des Gesamtkonzerns. Wir sind erwachsen
geworden und unser Bereich funktioniert
gut.
Interview und Fotos:
Gundekar Giebel
Aktuell
Die Post Nr.5/2000
3
GAV
Kundenzufriedenheitsmessung 1999
Kunden sind mit Personal zufrieden,
mit Preis-/Leistungsverhältnis nicht immer
Die Postkundschaft ist zufrieden mit dem Poststellenpersonal, insbesondere mit
der Schalterbedienung und
den Kontaktpersonen.
Unterschiedlich hat sich
die Zufriedenheit der Kunden bei den einzelnen
Geschäftsbereichen entwickelt; insgesamt liegt
sie leicht tiefer als im
Vorjahr. Dies geht aus
der Kundenzufriedenheitsmessung hervor,
die die Post letztes Jahr
unter 150 000 Kundinnen
und Kunden mit Hilfe des
Schweizer Forschungs- und
Beratungsunternehmens
«Trust Mark CFI» nach 1998
erneut durchführte.
Die Kundenzufriedenheit ist neben der
Personalzufriedenheit und der Eigenwirtschaftlichkeit eine der wichtigsten Steuergrössen zur Führung des Unternehmens.
Die erste Messung, die Grund- oder Nullmessung, wurde 1998 vorgenommen, womit die Post bei der letztjährigen Erhebung
über zuverlässige Vergleichsmöglichkeiten verfügte. Jetzt liegen die Resultate dieser zweiten Messung vor.
150 000 Kunden
befragt
Die Post liess die Kundenzufriedenheit 1999 in zwei Wellen durch das
Schweizer Forschungs- und Beratungsunternehmens Trust Mark CFI
(siehe auch Seite 12) messen: im Juni
wurden die Kunden der Geschäftsbereiche Briefpost, Postfinance,
Swiss Post International, Briefmarken
und Philatelie und Postautodienste
befragt. Die Meinung der Kunden der
Geschäftsbereiche Poststellen und
Verkauf, Paketpost und Expresspost
wurde im September erhoben.
Die für die Zufriedenheitsstudie angeschriebenen Kundinnen und Kunden wurden nach dem Zufallsprinzip
ausgewählt und mit schriftlichen Fragebogen bedient. Insgesamt über
150 000 Geschäfts- und Privatkunden
der Post erhielten die schriftlichen
Fragen entweder direkt zugeschickt
oder der Fragebogen wurde in den
Poststellen oder in den Postautos verteilt. Wie schon im Vorjahr wurden
zwei erfolgreiche Reminder Mailings
(Erinnerungsschreiben)
versandt,
welche die erwünschte positive Wirkung auf den erfreulich guten Rücklauf hatten. Zwischen 20% und 50%,
je nach Geschäftsbereich und Kundensegment, lag die Rücklaufquote.
Werte, die deutlich höher liegen, als
sie im Regelfall von solchen Befragungen erwartet werden können.
Wenig überraschend ist der gegenüber
dem Vorjahr deutlich schlechtere Zufriedenheitsgrad der Kundschaft mit den Bereichen «Paketpost» und «Expresspost»
ausgefallen. Bei der Paketpost ist die Zufriedenheit zurückgegangen, weil dieser
Bereich mit technischen Problemen bei
der Einführung der neuen, hochmodernen
Sortieranlagen in den neuen Paketzentren
zu kämpfen hatte. Die damit verbundenen
Verspätungen bei der Auslieferung der
Sendungen verärgerte verständlicherweise viele Kunden. Die sich seit dem letzten
Quartal 1999 aber laufend verbessernde
Die Uhren der
Liberalisierung
gehen anders
Zur Fortsetzung der GAV-Verhandlungen nach den Referendumsbeschlüssen zum Bundespersonalgesetz (BPG)
Situation in der Sortierleistung kommt im
Ergebnis der Kundenbefragung von 1999
noch nicht zum Ausdruck.
Auch die Expresspost weist eine tiefere
Zufriedenheit bei der Kundschaft auf, was
hauptsächlich auf die Neuausrichtung des
einstmals stark defizitären Dienstes
zurückzuführen ist. Jetzt steht die Expresspost voll im Wettbewerb und gehört
nicht mehr zum Universaldienst (Service
public).
Mit dem Personal zufrieden. Die
Kundschaft ist sehr zufrieden mit dem
Personal, das in den Poststellen arbeitet.
Namentlich lobend erwähnt wird die Kundenbetreuung durch die Kontaktpersonen,
deren Erreichbarkeit und die Qualität
ihrer Beratung. Das Schalterpersonal fällt
positiv auf, weil es die Kundschaft freundlich, fachkompetent und engagiert berät
und am Schalter unkompliziert, speditiv
und diskret bedient.
Erfolg der Verbesserungsmassnahmen. Die Resultate der Kundenzu-
friedenheitsmessung 1999 zeigen aber
auch den Erfolg von Verbesserungsmassnahmen auf, die die Post auf Grund der
Resultate der Grundmessung von 1998
getroffen hatte. Vor allem die private
Kundschaft wertet die Art und Weise
gegenüber dem Vorjahr deutlich höher,
wie die Post Problemfällen nachgeht und
Beschwerden erledigt.
Die Kundschaft ist mit dem
Poststellenpersonal, mit der
Beratung und Bedienung
am Schalter und mit der Betreuung durch Kontaktpersonen sehr zufrieden.
1998 hat zudem die Verkaufsberatung
durch Kundenbetreuerinnen und -betreuer
im telefonischen und persönlichen Retailgeschäft.
Foto: Professional Photographic Team
lembehandlung erfolgreich verbessert
werden konnte, steht das Leistungsangebot
der Post geschäftsübergreifend im Mittelpunkt des Interesses der Kunden. Für unser
Unternehmen ist es vor diesem Hintergrund
wichtig, das Leistungsangebot und die
damit eng verbundenen Kundenthemen wie
Zustellung, flächendeckende Versorgung
und Preise/Konditionen aus der Perspektive
des Konzerns prioritär weiterzuverfolgen.
Das Instrument der Kundenzufriedenheitsmessung hat im Führungsprozess der Post
seinen festen Platz. In diesem Sommer wird
die Kundenzufriedenheit erneut gemessen.
SPI, Postauto, Briefmarken/Philatelie.
Bei Swiss Post International (SPI) ist die
Kundenzufriedenheit im Vergleich zum
Vorjahr mit dem Angebot «EMS Worldwide» gestiegen. Die Kundschaft bewertet
insbesondere das gut ausgebaute Versandnetz als sehr zufriedenstellend.
Nahezu unverändert auf recht hohem
Stand werden die Leistungen von «Postauto» und des Bereiches «Briefmarken
und Philatelie» eingeschätzt.
Kundenzufriedenheitsmessung 2000.
Nachdem als Folge der Nullmessung 1998
für die Privatkunden das Thema der Prob-
Redaktion: Hans-Ulrich Friedli
Einbettung der Personal- und
Kundenzufriedenheit in den Führungsprozess
hard facts
quantitativ
Kosten
✘
Eigenwirtschaftlichkeit
✘
Serviceleistungen mit höheren Noten. Der Geschäftsbereich «Briefpost»
wird gut, wenn auch etwas weniger gut
beurteilt, als im Vorjahr. Deutlich bessere
Noten als 1998 erhält die Briefpost für Serviceleistungen wie das Nachsenden und
Zurückbehalten der Postsendungen bei
Umzug oder bei Ferienabwesenheit, für
den Umgang mit den Sendungen und für
die diesbezügliche Bedienung und Beratung bei den Poststellen. Die Post wird als
die zuverlässige Partnerin für einen reibungslosen Ablauf des privaten Briefwechsels bezeichnet.
neue
Preise
Produkte
✘
soft facts
qualitativ
Steuergrössen
Postfinance hoch in der Gunst. Die
Produkte und Leistungen von Postfinance
standen schon in der Zufriedenheitsskala
von 1998 hoch in der Gunst der Kundschaft. Die Erhebung von 1999 zeitigte
nochmals einen leicht höheren Wert. Die
Produkte und Dienstleistungen werden als
sicher, einfach und sympathisch eingeschätzt. Sehr gut bewertet wurde auch die
persönliche und telefonische Betreuungsarbeit. Markant zugelegt im Vergleich zu
Kundenzufriedenheit
Personalzufriedenheit
Messung KUZU
Messung PEZU
✘
✘
✘MBO / Zielvereinbarungsprozess / FOCUS
Als die Post mit ihren Sozialpartnern im
vergangenen Herbst mit den Verhandlungen begann, war klar, dass der
Gesamtarbeitsvertrag sich auf das im
Entstehen begriffene Bundespersonalgesetz abstützen werde. Man war sich
aber wohl bewusst, dass diese Grundlage
im Parlament noch geändert werden konnte und dass dieses Gesetz referendumspflichtig sein werde, also dagegen ein Referendum ergriffen werden könnte.
Inzwischen ist klar, dass über das neue
Gesetz abgestimmt werden soll. Mit
dem entsprechenden Beschluss des
Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe
entsteht nun folgende Lage: die dem
Föderativverband angehörende Gewerkschaft Kommunikation unterstützt
das Referendum, während die zweite
Verhandlungspartnerin, die Gewerkschaft transfair sich dagegen ausgesprochen hat. Diese Situation machte
eine Lagebeurteilung aller drei Verhandlungsparteien notwendig.
Der Gesetzesprozess unterliegt politischen Bedingungen. So ist beispielsweise das Referendumsverfahren an
präzise Fristen gebunden. Diese nehmen keine Rücksicht auf die Dynamik
des Wettbewerbs und schon gar nicht auf
den Brüsseler Liberalisierungsfahrplan
und das damit verbundene Verhalten
heutiger und künftiger Konkurrenten.
Wirtschaftliche Prozesse laufen heute
rascher als gesetzgeberische.
Die Post ist keine Verwaltungs-Dienststelle sondern eine Unternehmung, die
den Marktkräften ausgesetzt ist. Und
dies, auch wenn sie den «Service au
public» nicht nur wahrnehmen muss,
sondern auch will, und zwar gut. Sie
braucht dazu Handlungsspielraum, den
sie zusammen mit ihren Sozialpartnern
nutzen will. Das gemeinsame Instrument heisst Gesamtarbeitsvertrag. Im
Hinblick auf die möglichen weiteren
Liberalisierungsschritte im europäischen Postmarkt ist es von Vorteil, wenn
dieser möglichst bald unter Dach ist.
Schon bisher wurde aufgrund einer provisorischen rechtlichen Grundlage verhandelt, daran ändert das Referendum
noch nichts. Allerdings sind keine
abschliessenden Entscheide möglich,
bevor das Schicksal des Bundespersonalgesetzes besiegelt und klar ist, welche Rechtsgrundlage schliesslich gilt.
Aber alle Vorbereitungen darauf hin
sind möglich und auch notwendig,
damit wir dannzumal rasch und situationsgerecht handeln können.
Das ist das Ergebnis der Lagebeurteilung der Post und ihrer Verhandlungspartner, nachdem klar wurde, dass die
beiden Gewerkschaften eine unterschiedliche Haltung zum Referendum
einnehmen werden. Die Post ist daran
interessiert, dass die unterschiedliche
politische Einschätzung seitens der
Personalverbände das konstruktive Verhandlungsklima nicht gefährdet. Das
liegt im Interesse des Personals und der
Zukunft des Unternehmens Post.
Rolf Hasler, Delegierter der
Konzernleitung für den GAV Post
Aktuell
Die Post Nr.5/2000
Ereignisreiches Geschäftsjahr – Erstmals positiver Free Cashflow
Auch 1999 erfolgreicher
Rechnungsabschluss der Post
Mit einem Konzerngewinn von 167 Mio.
Franken bei einem Umsatz von 5,7 Mrd.
ist das Geschäftsjahr 1999 der Schweizerischen Post wiederum erfolgreich
verlaufen. Wichtige strategische Vorhaben wurden umgesetzt beziehungsweise
deren Realisierung eingeleitet. Die Post
sah sich aber auch mit schwierigen Problemen konfrontiert. Zur nachhaltigen
Sicherung der Eigenwirtschaftlichkeit
sind weitere erlös- und kostenseitige
Schritte nötig.
Die Post hat ein ereignisreiches Geschäftsjahr hinter sich. Im zweiten Jahr
ihrer Selbständigkeit gelang es der Unternehmung, weitere wichtige Prozesse und
Projekte erfolgversprechend einzuleiten,
wie der Verwaltungsrat an seiner Sitzung
vom 17. April feststellte. Die Komplexität
und die Tragweite einzelner strategischer
Weichenstellungen brachten mit sich,
dass die Umsetzung nicht durchwegs
reibungsfrei verlief. Probleme ergaben
sich beispielsweise mit der Inbetriebnahme der neuen Paketzentren. Dennoch
gelang es mit ausserordentlichen Massnahmen, das Herbst- und Weihnachtsgeschäft reibungslos abzuwickeln.
Kennzahlen
Nettoumsatz
Betriebserfolg vor Abschreibungen,
Zinsen und Steuern
Konzerngewinn
Cashflow
Investitionen in Sachanlagen und
Beteiligungen
Free Cashflow
Bilanzsumme
Eigenkapital
Eigenkapitalquote
Personalbestand Konzern Post1
Personalbestand Stammhaus Post1
Lernpersonal Stammhaus Post
1
Bei einem Nettoumsatz von 5702 Mio.
Franken (1998: 5476 Mio.) betrug der
Konzerngewinn im vergangenen Geschäftsjahr 167 Mio Franken oder 72 Mio.
weniger als 1998 (239 Mio.). Erstmals
erzielte der Konzern Post einen knapp
positiven Free Cashflow: Mit tieferen
Aufwendungen für Restrukturierungen
und deutlich unter dem langjährigen
Durchschnitt liegendem Investitionsvolumen belief er sich auf 33 Mio Franken.
Allerdings war der Betriebsaufwand
stärker angestiegen als der Ertrag.
Wesentlicher Grund hiefür war die vorübergehende Zunahme des Personalbestandes. Unter anderem zur Lösung der
Einführungsprobleme mit der neuen Paketpost wurden im Stammhaus 1093 Mitarbeitende mehr beschäftigt als im Vorjahr.Zur Sicherstellung der vom Bundesrat geforderten Eigenwirtschaftlichkeit
sind neben den bereits realisierten Massnahmen weitere Verbesserungen auf der
Aufwand- und Ertragsseite unabdingbar.
Nur so kann die flächendeckende Grundversorgung beziehungsweise der Service
public auch in Zukunft finanziert und die
angestrebte Wertsteigerung der Unternehmung erreicht werden.
(pd)
1999
1998
Mio. CHF
Mio. CHF
5 702
5 476
435
167
441
446
239
505
314
33
31 288
1 773
5.7%
43 853
42 568
949
449
–421
28 785
1 606
5.6%
42 480
41 475
686
Ohne Lernpersonal
Fotos: Bundeshaus, Beatrice Bähler/Schönburg, Gundekar Giebel
4
UVEK verschiebt Preisrunde
Keine Tarifanpassung der Post
auf 1. Juli 2000
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr,
Energie und Kommunikation (UVEK) entschied am Gründonnerstag, 20. April 2000, von der Post beantragte Tarifanpassungen als eine der Massnahmen zur Erreichung
der Eigenwirtschaftlichkeit noch nicht auf den 1. Juli
2000 in Kraft zu setzen und veröffentlichte dazu folgende Mitteilung an die Medien:
Preisanpassungen steht der 1. Januar 2001
im Vordergrund.
Die Preise der Post im Brief- und Paketbereich werden nicht auf den 1. Juli angepasst. Den Tarifentscheid fällt das UVEK
erst, wenn die Auswirkungen der gesetzlich vorgeschriebenen Unterstellung von
bestimmten Leistungen im Monopolbereich unter die Mehrwertsteuer (MWST)
abgeklärt sind. Gestützt auf die entsprechende Überprüfung wird das UVEK im
Sommer über die Anträge der Post beschliessen. Mit diesem koordinierten
Vorgehen kann verhindert werden, dass in
kurzen Abständen zwei Tarifentscheide
getroffen werden müssen. Als nächster
Termin für eine Inkraftsetzung allfälliger
Die Post hatte im vergangenen Januar
ihre Tarifanträge gestellt. Sie bestehen im
Wesentlichen aus einer abgestuften Verteuerung der Briefe sowie einer Anpassung der Paketpreise auf den 1. Juli. Abschliessend zuständig für die Genehmigung der Tarife im Monopolbereich ist das
UVEK. Es holt jeweils auch eine Empfehlung des Preisüberwachers ein.
In den kommenden Monaten werden die
Auswirkungen der auf den 1. Januar 2001
beschlossenen Unterstellung von be-
stimmten Postleistungen unter die MWST
abgeklärt. Im Sommer entscheidet das
UVEK, ob und in welchem Umfang die
Tarife angepasst werden. Vorbehalten bleiben die Preise der internationalen Briefpost, die aufgrund höherer Vergütungen an
die Postunternehmen der Bestimmungsländer auf den 1. Juli 2000 angehoben werden müssen. In diesem Bereich befindet
sich die Post im freien Wettbewerb. Für diese Tarife ist sie abschliessend zuständig.
Pressedienst UVEK
Die Post bedauert diesen Entscheid
des UVEK, werden ihr doch durch die
erneute Verschiebung einer Preisanpassung 100 Mio. Franken Einkünfte
im laufenden Jahr entgehen. Es wird
dadurch schwieriger, den der Post vom
Bundesrat verordneten Weg zur
Eigenwirtschaftlichkeit einzuhalten.
Die Post ist daran, die notwendigen
Massnahmen, die sich aus dieser neuen Situation ergeben, auszuarbeiten.
1645 Poststellen werden mit ECO ausgerüstet
Das Computer-Zeitalter beginnt auch in kleineren Poststellen
«ECO ist ein Hit», freut sich Christine
Schmidlin. Die Begeisterung der Fachkoordinatorin für das 100-MillionenFranken-Projekt ist berechtigt. Denn mit
ECO lassen sich zahlreiche Schalterarbeiten effizienter, weil elektronisch,
erledigen.
ECO steht für «Electronic Counter», was
soviel heisst wie elektronischer Schalter.
Mit dem von einer international tätigen
Firma in Zusammenarbeit mit der Post entwickelten System wird das Poststellennetz
grossflächig vernetzt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich. Muss das
Schalterpersonal heute noch umständlich
in dicken Handbüchern entsprechende
Informationen nachschlagen, ermöglicht
ECO einen raschen Zugriff via Bildschirm, zum Beispiel beim Zahlungsverkehr In- und Ausland oder im Bereich
Brief-, Paket- und Expresspost. Zudem
können sämtliche Produktinformationen
und Preise neu elektronisch abgerufen
werden. Checks wiederum können die
Mitarbeitenden künftig gleich per Mausclick bei Postfinance reservieren.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Doch das ist nicht alles: Mit ECO las-
sen sich auch gewöhnliche Büroarbeiten
rascher erledigen (Word, Excel etc.). PostFormulare sind elektronisch abrufbar.
ECO gibt den vernetzten Poststellen Zugang zum Intranet und Internet, macht sie
E-Mail-tauglich und ermöglicht Ihnen, eine elektronische Agenda zu führen. Als zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten werden unter anderem auch das Buchhaltungsprogramm (BUPST), das Statistikprogramm (BESTAD) und das neue
elektronische Kundenreklamationssystem
(DSP) installiert (Erläuterungen zu DSP
siehe Seite 8). Pro Poststelle werden je
nach Anzahl Schalter bis zu fünf ECOGeräte installiert. Die ECO-Anwendungsmöglichkeiten werden auf jedem Gerät
verfügbar sein, die übrigen Büroprogramme hingegen nur auf einem Gerät.
Pilotversuch in 24 Poststellen. Bevor
ECO definitiv eingeführt wird, wird das
System in 24 Poststellen in einem Pilotversuch getestet. Als erste Pilotgemeinde
startet Heimberg bei Thun am 24. Mai mit
dem Betrieb. Die Erfahrungen aus diesen
Testläufen werden fortlaufend ausgewertet, um allfällige Mängel zu erkennen und
rechtzeitig zu beheben.
Text: Jürg Abbühl
Foto: Gundekar Giebel
Jetzt bricht das ComputerZeitalter auch in kleinen
und mittleren Poststellen
an. Bis Mitte Dezember
werden insgesamt
1645 Poststellen mit dem
System «ECO», dem «Electronic Counter» ausgerüstet. Im Mai startet ein
Pilotversuch.
Warum ECO?
Wie wird ECO geschult?
Während grössere Poststellen mit dem
System SCHAPO arbeiten, wird in kleinen und mittleren Poststellen ECO eingerichtet. Prinzipiell unterscheiden sich
die beiden Systeme kaum voneinander.
Während aber bei SCHAPO die Zahlungsverkehrsbelege elektronisch an die
Verarbeitungszentren von Postfinance
übermittelt werden, druckt ECO bloss
die Kodierzeilen. Die Belege müssen
wie bisher per Brief an die Verarbeitungszentren geschickt werden. Trotzdem setzt die Post auf ECO, weil das
System grundsätzlich die gleichen
Leistungen erbringt wie SCHAPO, in
Betrieb und Unterhalt aber wesentlich
günstiger ist.
Um ECO erfolgreich bedienen zu können, wird das Personal entsprechend
ausgebildet. Geplant sind PC-Grundkurse, ECO-Anwendungskurse, ECOErgänzungskurse, Kurse zum Buchhaltungs- (BUPST) und Statistikprogramm
(BESTAD) sowie Kurse zum elektronischen Kundenreklamationssystem
(DSP). Die Kurse dauern einen halben
bis einen ganzen Tag. Während vier bis
fünf Wochen vor dem Termin, an dem
eine Poststelle mit ECO startet, besuchen die Mitarbeitenden die für sie nötigen Ausbildungskurse. Insgesamt werden 7500 Personen geschult.
Was braucht es
für ECO?
Das System «ECO» wird vorerst in 24 Poststellen in einem Pilotbetrieb
getestet. Als erste startet die Poststelle 3627 Heimberg bei Thun am
24. Mai mit dem Betrieb.
Am Schalter werden ein PC mit Flachbildschirm, ein Kodierzeilendrucker,
ein Quittungsdrucker und ein PinPadGerät (Ersatz von EFTPOS) installiert.
Die Geräte sind in einen speziellen
Korpus integriert (siehe Bild). Damit
ECO in Betrieb genommen werden
kann, müssen die Geräte verkabelt werden. Dazu braucht es in jeder Poststelle einen neuen Verteilschrank. Nach
den verschiedenen Vorarbeiten werden
die ECO-Geräte zwischen dem 7. August und dem 15. Dezember 2000
installiert.
Wo erhalte ich
ECO-Informationen?
Allgemeine fachliche Auskünfte:
Tel. 031/338 36 94
Fax 031/338 61 34
Auskünfte zu Bau, Möblierung,
Vernetzung, Installationen:
Tel. 031/338 07 72
Fax 031/338 36 96
E-Mail: eco@post.ch
Auskünfte zur Kurskoordination
Regionen Mitte/Ost:
Tel. 031/338 30 40
Auskünfte zur Kurskoordination
Region West:
Tel. 021/344 31 13
(Montag bis Mittwoch)
E-Business
Die Post Nr.5/2000
5
Yellowworld AG für das E-Business der Post
Die «neue» Post geht nicht zulasten der
«alten»
Mit der Tochtergesellschaft «yellowworld AG»
setzt die Post einen weiteren Teil ihrer längerfristigen
Strategien in die Praxis um. Auf der Basis einer starken
Marktverankerung will yellowworld mit spezialisierten
Partnern die reale Welt der Logistik, der Finanzströme
und des Briefverkehrs mit der elektronischen Welt der
Zukunft verknüpfen und damit die Kernkompetenzen
der Post in der neuen «Gelben Welt» verstärken.
«Die ‹neue› Post geht nicht zulasten der Synergien nutzen. Jede Postsendung,
‹alten› und der Service public bleibt als die im E-Business generiert wird, muss
Auftrag bestehen.» Mit dieser Zusage dem Empfänger auch zugestellt werden.
wollte Jean-Pierre Streich, Leiter Kon- Allein schon diese Tatsache weist auf
zernentwicklung der Schweizerischen riesige Synergien hin, die mit yellowworld
Post und verantwortlich für yellowworld, geschaffen werden können. Und E-Mails
an der Medienorientierung von Anfang wiederum lösen direkt oder indirekt auch
April allfällige Ängste in der Öffentlich- Briefpost- und Paketsendungen und
keit zerstreuen, die Post konzentriere ihr damit auch Zahlungen aus. «Alles aus
Investitionspotential
einer Hand», laute
nur noch auf die neuen
heute die Devise des
In der Schweiz,
elektronischen Dienste.
Kunden, unterstrich
so wird geschätzt,
«Dem ist nicht so»,
Streich. Darum sei er
erklärte Streich und unzuversichtlich, dass
wird die Anzahl
termauerte seine Aussadie Schweizerische
Internet-Käufer
ge mit der flächenPost mit yellowworld
dieses Jahr um
deckenden Präsenz der
ihre Kernkompeten60% auf über
Post durch die rund
zen noch ausweiten
400’000 steigen.
3500 «physisch vorhanund zusätzlich nutzen
denen Portale», d.h. den
könne. Eine neue HerPoststellen, die künftig durch das «virtu- ausforderung, der sich die Post stellen
elle Portal ‹yellowgate›» ergänzt würden. müsse und wolle. Und die neuen DienstWährend das Internet «global surfen» leistungen im E-Business-Bereich stünden
lasse, erlaube das Poststellennetz «local ebenso im Einklang mit der Gesamtservices.» «Yellowworld vernetzt beides strategie des Unternehmens wie im
im Interesse des Kunden und vereint Einklang mit dem Postgesetz.
die Produkte und Dienstleistungen im
E-Business-Haus unserer Post», bekräf- Effiziente Logistik. Der Geschäftstigte Streich. Die Post wolle sich mit kunde der Post verlangt heute eine
yellowworld frühzeitig eine führende effiziente Logistik, welche seinen BedürfPosition im wachstumsstarken Schweizer nissen gerecht wird und den RahmenbeE-Business-Markt und damit den Ausbau dingungen seiner Güter und Warenbewirtder Wertschöpfungskette sichern.
schaftung angepasst ist. «Darum braucht
«
»
«
V.l.n.r. erläutern die beiden Konzernleitungsmitglieder Post, Urs W. Wepf, Leiter Postfinance, und Jean-Pierre
Streich, Leiter Konzernentwicklung und verantwortlich für yellowworld, sowie Etienne Habegger, Leiter
Kommunikation Post, die neuen Dienste im E-Business-Bereich.
es ausser einem professionellen Partner in
der
Informationsvermittlung
vom
gedruckten Brief bis zum elektronischen
Datenverkehr und im Umfeld des Geldverkehrs einen zuverlässigen, vertrauenswürdigen Partner», führte der Leiter von
yellowworld weiter aus. Voraussetzungen
dafür bilden eine ausgebaute Informatikplattform, ein fein gewobenes Distributionsnetz und ein erfahrener Finanzdienstleister. «All diese Ansprüche kann die Post
bereits heute erfüllen», betonte Streich und
verwies auf ihre Kernkompetenzen in den
Bereichen Paketlogisitk, Brief- und Zahlungsverkehr.
Jean-Pierre Streich
(links im Bild) kann für
yellowworld aus den Händen von Alex Josty, Informationsverantwortlicher
Postfinance, in origineller
Form die guten Wünsche
für eine intensive, gedeihliche Zusammenarbeit mit
dem Partner Postfinance
entgegennehmen.
Die Kernkompetenzen von yellowworld
AG werden durch Partnerschaften mit
folgenden spezialisierten Unternehmen
verstärkt:
• Xmedia AG ist zuständig für Internet-,
Intranet- und E-Businesslösungen sowie Paymentanwendungen;
• Scout Holding mit scout 24 ist die Internet-Marktplattform für Fahrzeuge,
Immobilien, Stellen und Tourismus;
• Yellowcontent Corp. liefert die publizistischen Inhalte und Informationen
für das künftige Portal von yellowworld;
• BANNER.CH AG vermittelt Werbung
und vermarktet das Portal «yellowgate»;
• UPAQ Ltd. ist der Spezialist für die
Übertragung und Archivierung grosser
digitaler Daten-Pakete;
• Tumbleweed Communications Corp. ist
ein führender Anbieter hochentwickelter E-Mail-Lösungen für die Geschäftskommunikation (E-Mail to Paper-Service).
Vertrauen schaffen. Mit yellow-
world steht die Post zwar erst am Anfang
des
vielversprechenden
InternetGeschäfts. Im Bereich des E-Commerce
kann die Post aber bereits auf eine
langjährige Erfahrung bauen und eine
weitere Stärke ausspielen, so z.B. mit Postfinance als E-Pionier sowie mit dem Ver-
E-Business ist heute ein etablierter Bereich der Wirtschaft,
der wie kaum ein anderer über
Wachstumspotenziale verfügt.
Rudolf Mosimann, Marketingchef bei
yellowworld,
(links im Bild)
freut sich mit
einem seiner
Mitarbeiter
über den guten
Start der neuen
Tochtergesellschaft der Post.
Verstärkung durch spezialisierte Partner
»
trauen der Bevölkerung und der Wirtschaft
in die Schweizerische Post. «Surfen im
Internet ‹for fun› ist die eine Seite. Ganz
anders sieht es aus, wenn es um die
Sicherheit und Vertraulichkeit von Geschäfts- und Finanztransaktionen sowie
um den Datenschutz geht», wurde von den
Verantwortlichen auf diese wichtigen
Aspekte des E-Commerce hingewiesen.
Das Vertrauenskapital der Kundschaft in
die Institution Post wolle man nutzen und
in die Welt des Internets übernehmen.
«Yellowworld steht darum ebenso für Vertrauen, Schutz, Sicherheit und Verfügbarkeit in der Cyber-Welt.»
Postfinance als tragende Säule.
Neben der Brief- und Paketpost stellt Postfinance eine der tragenden Säulen der neuen Unternehmung yellowworld AG dar:
Post und Swisscom planen strategische
Allianz im Business-to-Business-Bereich
Yellowworld AG hat eine Absichtserklärung mit der Swisscom unterzeichnet
mit dem Ziel, eine gemeinsame Firma
zum Aufbau eines elektronischen Marktplatzes für den Business-to-BusinessBereich zu gründen. Dabei wird die Post
ihre Payment- und Logistiklösungen einbringen. Das Portal der Swisscom ermöglicht Käufern und Verkäufern
schnelle Transaktionen via Internet. Die
angebotenen und gemeinsam zu entwickelnden Business-Services ergänzen
die eigenen Aktivitäten der Post im Business-to-Business-Bereich ideal. Nicht
zuletzt will die Post die Einkaufsapplikationen dieses Marktplatzes auch selbst
als Kundin nutzen, um das grosse Einsparpotenzial auszuschöpfen.
«Yellow Net» übernimmt als Partner die Rolle einer zentralen Drehscheibe für Internet-Finanzdienste.
Als Anbieter von integrierten und umfassenden Finanzdienstleistungen ist Postfinance die Clearing-Stelle für alle Geldflüsse innerhalb von yellowworld.
Urs W. Wepf weiter: «Ein sicherer Zahlungsverkehr sowie
zusätzliche Finanzdienstleistungen
im Internet gehören bei yellowworld
zu den erfolgskritischen Faktoren. Mit
E-Payment verfügen wir über solche.»
E-Payment
für
yellowworld.
Schon beim Einstieg ins Internet hatte
Postfinance die Nase vorne. 1997 lancierte Postfinance den Zahlungsverkehr via
Internet. Ein Jahr später wurde Yellow Net
eingeführt. Urs W. Wepf, Leiter Postfinance und Konzernleitungsmitglied der
Post: «Das neue System haben wir von
Grund auf für das Internet konzipiert, um
so einen kundenfreundlichen, bedürfnisgerechten Service zu gewähren.» Zurzeit
hätten in der Schweiz rund 30% der Haushalte einen Internetanschluss und bis
Ende Jahr dürfte der Anteil auf 40% steigen. Die Anzahl der Yellow Net-Teilnehmer steige kontinuierlich – per Ende Jahr
dürften es bereits über 200 000 sein – und
insbesondere im Bereich Business-Kunden stosse das Angebot auf wachsendes Interesse. Ein gut ausgebautes, vertrauenswürdiges und effizientes Zahlungssystem
sei eine der Voraussetzungen für der
Erfolg der neuen elektronischen Dienstleistungen. Daher habe Postfinance mit
E-Payment, der Zahlungsabwicklung für
Internet-Shops, eine innovative Lösung
entwickelt, die den «Merchants» im Internet grösstmögliche Flexibilität biete.
Führende Marktposition anstreben. Seit die yellowworld AG die Loka-
litäten am Zentweg in Ostermundigen vor
gut einem Monat bezogen hat, nehmen die
Dienstleistungspaletten und die Aktivitäten rund um den E-Business-Bereich der
Post mehr und mehr Konturen an. Im Bereich der E-Commerce-Lösungen verfügt
yellowworld mit IPEC (der Informatics
Plattform E-Commerce) über eine
zukunftsweisende Informatikplattform,
die sämtliche E-Commerce-Prozesse integriert. Der Vertrieb von Informationen
über das Internet gehört zum wohl grössten Wachstumsbereich im world-wideweb. Die neue Tochtergesellschaft der
Post wird hier mit einem Strauss innovativer Produkte eine führende Marktposition anstreben. Mit dem künftigen Internetportal www.yellowgate.ch schafft
yellowworld eine Drehscheibe für alle
E-Commerce-Produkte der Post für Privat- und Geschäftskunden.
Text und Fotos: Hans-Ulrich Friedli
6
Briefmarken und Philatelie
Die Post Nr.5/2000
Wertzeichenausgabe vom 10. Mai 2000
Erhaltenswerte Ortsbilder der Schweiz
und die Europamarke 2000
Wie alle Jahre um diese Zeit bildet die Pro Patria-Serie den
Schwerpunkt der Briefmarkenausgabe. Zur Mai-Ausgabe
gehört jeweils auch die Europa-Marke, deren Thema üblicherweise von der «Posteurop» für alle angeschlossenen Postverwaltungen vorgegeben wird. Und im Hinblick auf die
«NABA 2000» in St. Gallen vom 21. – 25. Juni 2000 umfasst die
neue Wertzeichenausgabe auch den zweiten «Naba-Block»,
den wir auf Seite 20 vorstellen.
Unter dem Titel «Ortsbilder 2000» präsentiert sich die diesjährige Briefmarkenserie der Schweizerischen Stiftung «Pro
Patria.» Mit ihrer aktuellen Sammlung
verfolgt sie das Ziel, historisch gewachsene Ortsbilder in der Schweiz zu erhalten
und/oder wieder zu beleben. Nicht das einzelne Gebäude als «Denkmal» steht dabei
im Vordergrund, sondern das Ensemble
aus öffentlichen und privaten Gebäuden,
Parkanlagen, Bäumen und anderen
charakteristischen Elementen. Die vier
Pro Patria-Briefmarken zeigen Ausschnitte von Schweizer Gemeinden, in welchen
die Stiftung Pro Patria spezielle Projekte
unterstützen wird.
Näfels (GL).
Ein Platz wird zurückgewonnen.
Eine Briefmarke zu 70 Rp. (+ Zuschlag 35 Rp.) zeigt den historischen Kern
von Näfels. In diesem Jahrhundert wurde
der grosszügige Charakter des Dorfplatzes
durch das Zudecken des Dorfbaches, die
Verbreiterung der Durchgangsstrasse und
die Bebauung der Dorfwiese stark verändert. Im Hinblick auf eine zukünftige Umfahrungsstrasse soll bei der anstehenden
Sanierung der Hauptstrasse die heutige
Situation verbessert und der Dorfplatz
wieder ersichtlich gemacht werden. Mit
dem Abbruch der heute störenden Flachbauten wird die historische Substanz im
Ortskern wieder aufgewertet.
Tengia (TI).
Ein Pfad entsteht wieder.
Die zweite Marke zu 70 Rp. ist dem kleinen Tessiner Dorf Tengia gewidmet. Es
liegt an der berühmten «Strada Alta»,
dem beliebten Höheweg der Leventina
von Airolo nach Biasca, hoch über dem
Talboden oberhalb von Faido. Es scheint
als wäre hier die Zeit still gestanden. Nur
noch wenige Leute wohnen hier, denn
Arbeitsplätze gibt es kaum. Es ist der
sanfte Tourismus, der die Menschen,
vorwiegend Wanderer, ins Dorf bringt.
Der ehemalige, nicht befahrbare Durchgangsweg musste saniert werden. Bei der
Wiederherstellung der Pflasterung durch
das Dorf und der Restaurierung des Brunnens hilft die Pro Patria. Das Dorf erhält
viel von seinem ursprünglichen Charakter wieder zurück.
Brugg AG.
Alt- und Neustadt verbinden.
Wie der Name andeutet, verdankt die Stadt
Brugg ihre Existenz der günstigen Stelle für
einen Brückenschlag über die Aare. Ihre
Funktion als Brückenstadt hat Brugg bis
zum Bau der Umfahrungsstrasse und der
Autobahn vor wenigen Jahren beibehalten.
Obwohl die Bausubstanz im historischen
Kern von Brugg noch weitgehend erhalten
ist, wurde die Altstadt vom Verkehr beeinträchtigt. Der historische Stadtkern ist
heute unattraktiv und leer. Ein Rückbau
der Strassenfläche ist seit längerem vorgesehen. Das Projekt, das von Pro Patria
gefördert wird, hat zum Ziel, die beiden
Kerne der Altstadt und der Neustadt städtebaulich besser miteinander zu verbinden.
Für den Fussgänger wird eine harmonische Verbindung zwischen den beiden
Zentren angestrebt.
Europa-Marke
Das Jahr 2000 sollte nach 1984 wieder einmal für eine «echte» Gemeinschaftsausgabe genutzt werden. Alle Mitglieder der «Posteurop»
konnten sich mit einem Entwurf zum weitgefassten Thema «Europa
2000» an der Motivwahl beteiligen. Nach einer Vorauswahl von
Entwürfen und einem langen Prozedere wählten die Delegierten den
Entwurf Frankreichs zur gemeinsamen «Europamarke 2000», dicht
gefolgt vom Vorschlag der Schweiz und Belgiens. Das Motiv: Auf sattgrüner Erde ragt rotgelb eine Konstruktion aus Sternen in den
europäischen Himmel. Die Sterne stehen für die Mitgliedstaaten der
Europäischen Union. Der Turm wirft einen Schatten in E-Form auf die
Wiese, auf der Kinder als Symbole der Zukunft, auch jener Europas,
zu sehen sind. Die Marke stellt ein lebendiges, dynamisches, farbenfrohes Europa dar, das stolz auf seine Vergangenheit (solides Fundament), seine Gegenwart (im Bau) und seine Zukunft (die Anteilnahme der Jugend) blickt.
Europa-Briefmarken stehen wohl in Zusammenhang mit Europa, sind aber keine Erfindung
der heutigen EU oder Vorboten des kommenden Euro. Die erste gemeinsame Ausgabe europäischer Postverwaltungen datiert bereits von 1956. Nach der 1959 erfolgten Gründung der
CEPT, einer Vereinigung von 23 europäischen PTT-Verwaltungen – darunter auch der
Schweiz – gaben die europäischen Länder bis 1973 Marken mit bildgleichen, meist symbolhaften Motiven für das gemeinsame Ziel Europa heraus.
Ab 1974 wurden nur noch die Themen, z. B. Denkmäler, Landschaften, usw. vorgegeben,
innerhalb derer die einzelnen Länder die Sujets der Marken selber umsetzen konnten. Seit
den 90er-Jahren legt die Nachfolgeorganisation der CEPT, die «Posteurop», ein gemeinsames Thema für das Markensujet vor. Der vom Schweizer Künstler Stephan Bundi geschaffene Schriftzug EUROPA ersetzt das frühere CEPT-Logo.
(hf)
Pro Patria – eine Spende aus Anlass
des Nationalfeiertages am 1. August
Carouge (GE).
Ein historischer Marktplatz.
Das Städtchen südlich von Genf hat seine
ganz speziellen, eigenen Züge. Die grossangelegte, aber nur teilweise ausgeführte
Stadtanlage gruppiert sich um die Kreuzung der Hauptachsen im Bereich der
Kirche und des Marktplatzes. Der rechteckige, von Platanen gesäumte Platz bildet das Kernstück des Ortes und ist für
schweizerische Verhältnisse einzigartig
und zeigt den Einfluss italienischer Bautradition. Seit 1777 finden dort regelmässig Märkte statt, und bis heute hat sich die
Anlage nur wenig verändert. Die Bäume
litten aber unter der 1960 erstellten unterirdischen Trafostation. Im Rahmen einer
Gesamtsanierung, welche von Pro Patria
unterstützt wird, soll (z. B. Wärmeisolation der Trafostation) der Charakter des
Platzes mit den Bäumen erhalten werden.
Rund 20 weitere Orte in allen Landes-
teilen werden ebenfalls in den Genuss von
Unterstützungsbeiträgen der Pro Patria
kommen. Bei allen Projekten stehen Strassenräume und Plätze im Mittelpunkt, also
Orte der Begegnung und des Austausches
zwischen Menschen. Die diesjährige
Briefmarkenserie wurde vom Berner
Grafiker Karl Oberli gestaltet. Es ist ihm
gelungen, den heutigen Zustand und die angestrebten Verbesserungen zu verbinden.
Die Briefmarken können auch in einem
Markenheftchen bezogen werden.
(hf)
Die Schweizerische Stiftung Pro Patria verkauft das 1. August-Abzeichen, die Pro Patria-Briefmarken und weitere Produkte und unterstützt seit 90 Jahren mit dem Erlös kulturelle und
soziale Projekte in der ganzen Schweiz. Der Reinerlös aus der jährlichen Pro Patria-Sammlung
beträgt rund 3,5 Mio Franken. Sammlungsmittel waren ursprünglich Postkarten bekannter
Schweizer Künstler. 1923 wurde das erste Abzeichen zum 1. August herausgegeben, und 1938
lösten Pro Patria-Briefmarken die vorfrankierten Postkarten ab. 1999 wurde erstmals ein Pro
Patria-Lampion nach dem Entwurf für das 1. August-Abzeichen herausgegeben, der auf grosses Interesse stiess.
«Alliance F» – Bund
Schweizerischer FrauenOrganisationen
«Alliance F» feiert im Mai 2000 den 100. Geburtstag. Unter
dem Namen «Bund Schweizerischer Frauenvereine (BSF)»
schlossen sich nach der Jahrhundertwende vier Frauenorganisationen aus verschiedenen Landesteilen zusammen, um
gemeinsam die Forderungen des Frauenkongresses von 1896 umzusetzen. Im Vordergrund standen die
politischen Rechte als Ausgangspunkt einer umfassenden Gleichstellung von Frau und Mann. Heute
hat sich «Alliance F» zur grössten Frauenorganisation der Schweiz entwickelt. Sie vertritt indirekt
etwa 400 000 Frauen und – als einzige Frauenorganisation – auch Männer. Der Verband, der auch
international vernetzt ist und an vielen Vernehmlassungen und in Kommissionen Fragen bearbeitet, ist
ein öffentliches Forum für Gespräch und Meinungsbildung. Zum Jubiläum hat sich der Verband neu
strukturiert und geht engagiert an die Aufgaben der Zukunft, die Integration der Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft partnerschaftlich und selbstbewusst voranzutreiben.
Die 70 Rp.-Marke wurde von Jenny Leibundgut aus Bern gestaltet.
Direktmarketing
Die Post Nr.5/2000
7
Schweizer Direktmarketing-Preise vergeben
40 Prozent der Postsendungen entfallen
auf Direktmarketing-Massnahmen
Im Zürcher Szenen-Club «Kaufleuten» wurden dieses
Frühjahr zum zweiten Mal die DM-Preise (Awards) für
die besten Direktmarketing-Kampagnen vergeben.
Die Schweizerische Post unterstützte die Preisvergaben
nicht nur als Hauptsponsor, sondern konnte ebenfalls
einen silbernen Award für die letztjährige MailingKampagne der «Expresspost» entgegennehmen.
Die Verleihungen der
DM-Preise fanden anlässlich der «Award
Night» im Zürcher
Szene-Club «Kaufleuten» statt. Moderiert
wurde die Gala von
Sandra Studer (SF
DRS), die sich mit
dem Leiter des Geschäftsbereichs
«Briefpost», Ernst
Moser, unterhält.
Ein qualitatives Zeichen setzen. Um
die Erzeugnisse der wirtschaftlich bedeutenden Direktmarketing-Branche – in der
Schweiz wurden 1999 über 3,5 Milliarden
Franken ins Direktmarketing (DM) investiert – qualitativ zu bewerten und den
bereits hohen Standard weiter zu steigern,
zeichnet der Schweizer Direktmarketing
Verband (SDV) jährlich die besten DMArbeiten aus. Die Post unterstreicht die
Bedeutung des Direktmarketings mit
ihrem Engagement als Hauptsponsor des
DM-Preises, sind doch rund 40 Prozent der
Postsendungen in der Schweiz auf DMMassnahmen zurückzuführen. Mit der
Vergabe dieser Auszeichnungen will der
Schweizer Direktmarketing Verband ein
Zeichen für Qualität im Direktmarketing
setzen. Dazu schuf er in der Schweiz eine
Fotos: Boschung, Stäfa
In der Kategorie «Mailings
Business-to-Business» wurde
die Kampagne der Schweizerischen Post zum Thema «Expresspost Spitzenleistungen»
mit einem silbernen Award
ausgezeichnet. Umgesetzt hatte die Kampagne die mehrfach
ausgezeichnete Agentur
Fisch.Meier.Direkt AG aus
Adliswil ZH.
Direktmarketing (DM)
ist direkt an das
Zielpublikum adressiert
Das Direktmarketing (DM) ist direkt und gezielt an das
jeweilige Zielpublikum adressiert und versucht, die Interessenten oder Kunden zu einer Reaktion (Response) zu veranlassen. Die Response kann mit dem Versenden einer Rückantwortkarte, durch einen Anruf oder «online» erfolgen.
«Rund 3,5 Milliarden Franken sind im Jahr 1999 ins Schweizer DM investiert worden», beschrieb Tarzis Bono, Chairman
des Schweizer DM-Preises, die Bedeutung des Direktmarketings. Und die Tendenz sei stark steigend. Schätzungen
zufolge werde im Jahr 2000 der Anteil von klassischen
Anzeigen ohne Kontaktmöglichkeit auf unter 25 Prozent
zurückgehen, fuhr Bono an der Preisverleihung fort. Ebenfalls deutlich zulegen würden dieses Jahr sogenannte «DirectResponse-TV» und Online-Dialoge.
Roland Hirsiger, Leiter Direct Marketing Services bei der Briefpost übernimmt aus charmanter Hand einen silbernen Award für die Post.
Plattform für aussergewöhnliche Kampagnen, Projekte und Einzelarbeiten, die
sich über einen besonders gelungenen Dialog auszeichneten. Die in Zürich prämierten Kampagnen erhielten Awards in Gold,
Silber und Bronze. Eine DM-Arbeit konnte in maximal drei Kategorien gleichzeitig
vertreten sein. Berücksichtigt wurden Direktmarketingarbeiten, die zwischen dem
1. Dezember 1998 und 30. Dezember 1999
erstellt worden waren. Am Wettbewerb
konnten nationale und internationale Werbe- und DM-Agenturen, Auftraggeber der
DM-Branche, KMUs und Einzelpersonen
mitmachen.
Grosse Beteiligung. 150 Agenturen aus
der Schweiz, Deutschland und Österreich
reichten in 13 Kategorien 236 DM-Kampagnen ein. Dies sind rund 20 Prozent mehr
als im Vorjahr, darunter deutlich mehr auch
aus der Westschweiz. KMUs waren es gegenüber dem Vorjahr doppelt so viele, die
in den Kategorien «Post Direkt I» und «Post
Direct II» DM-Arbeiten einsandten. Auffallend auch, dass 11 Prozent aller Einreichungen auf die neu geschaffene Kategorie «Agentur-Eigenwerbung» fielen. «Sehr
erfreulich ist die hohe Qualität der eingereichten DM-Kampagnen», erklärte Tarzis
Bono, Vorsitzender des Schweizer DMPreises. Und ebenfalls positiv bewertete er
die vermehrte Beteiligung der klassischen
Werbeagenturen.
Qualität. Insgesamt wurden
30 Awards (5 Gold, 10 Silber, 15 Bronze)
und 66 Anerkennungszertifikate vergeben.
Dieses Zertifikat erhielten die DM-Arbeiten, welche bei der Jury-Bewertung die
Finalrunde erreichten. 7 Awards (3 Gold,
2 Silber, 2 Bronze) gewann die Fisch.
Hohe
Meier. Direkt AG aus Adliswil ZH, die somit die erfolgreichste Teilnehmerin war.
Sie gewann u.a. Gold in der Kategorie
«Mailings Business-to-Consumer» mit der
Kampagne der NZZ für die Neuabonnenten-Gewinnung und Silber u.a. in der Kategorie «Mailings Business-to-Business»
für die Kampagne der Schweizerischen
Post zum Thema «Expresspost Spitzenleistungen». Zu den mehrfach ausgezeichneten Agenturen gehören Publicis aus Zürich
(2 Silber, 2 Bronze), Lowe aus Zürich
(1 Gold, 1 Silber, 1 Bronze) und Lammoth
Mailkonzept aus St. Gallen (4 Bronze).
Nationale und internationale Jury.
Die Jury unter der Leitung von Friedhelm
Lammoth, Inhaber der Agentur «Lammoth
Mailkonzept» in St. Gallen und Vizepräsident des SDV setzte sich aus 16 ausgewiesenen nationalen und internationalen
Fachleuten aus den Bereichen DM, klassischer Werbung, Fachmedien sowie Auftraggeber der DM-Branche zusammen.
In zwei Durchgängen und einem Finale
bewertete sie die Arbeiten. Wichtige Kri-
Jürg Weibel, Leiter Direct Marketing KMU der
Post (rechts im Bild) übergibt Oliver Rodan
von der Lammoth Mailkonzept-Werbeagentur,
St. Gallen einen Award.
terien bildeten dabei die innovative und
zielgruppengerechte Umsetzung des Auftrages sowie die Berücksichtigung des
Werbeerfolges in Form von Response- oder
Rücklaufquoten. Bei der Kategorie «Kreation» wurde der Kreativwert doppelt, dafür
das Response-Ergebnis nicht bewertet.
(ml/hf)
Die 13 Kategorien des Schweizer
DM-Preises 2000
1. Mailings Business-to-Consumer
2. Mailings Business-to-Business
3. Beilagen / Take-ones
4. Anzeigen
5. Direct-Response-TV-Spots
6. Interactive Media
7. Integrierte Kampagnen - Einsatz von mindestens 3 Medien
8. Kreation – Bester Einsatz von Fotografie, Illustration und Copy
9. Internationale Kampagnen I (Schweizer Auftraggeber)
10. Internationale Kampagnen II; (ausländische Auftraggeber)
11. KMU-Sonderpreis POST DIRECT I; (für KMUs mit 1–20 Mitarbeitenden)
12. KMU-Sonderpreis POST DIRECT II; (für KMUs mit 21–250 Mitarbeitenden)
13. Agentur-Eigenwerbung
News
Eine weitere Karte in der Postcard-Palette
Die «Postcard Conto» ist für
Privat- und Geschäftskunden
(mit Einzelzeichnungsrecht)
konzipiert, die eine Karte mit
eingeschränktem Leistungsangebot wünschen. Sie kann an
sämtlichen Postomaten für Bezüge bis Fr. 1000.– pro Tag sowie in allen Poststellen der
Schweiz eingesetzt werden, in denen Sie
im Wert Ihres verfügbaren Kontoguthabens Zahlungen abwickeln und Geld
beziehen können (Bargeld bis Fr. 4000.–
gratis). Den Inhaberinnen und Inhabern
einer «normalen» Postcard werden diese
Leistungen selbstverständlich schon heute angeboten.
(pd)
Post beteiligt sich an UPAQ
Zusammenarbeit im Bereich
Internet
Die Post beteiligt sich im Rahmen ihrer
Internet-Aktivitäten an der UPAQ Ltd,
Zürich. Die Firma ist auf den sicheren und
zuverlässigen Transport digitaler Daten im
E-Commerce-Markt spezialisiert. Die
Post hat sich das strategische Ziel gesetzt,
führende schweizerische Anbieterin von
E-Dienstleistungen im Internet zu werden.
(siehe auch Seite 5). Die UPAQ Ltd.,
übernimmt im Auftrag der Post beziehungsweise deren Tochtergesellschaft
yellowworld AG den Transport wichtiger,
vertraulicher und umfangreicher Dateien
sowie digitaler Produkte via Internet
und Satellit. In der Schweiz vermarktet
yellowworld diesen Service unter der Marke der Schweizerischen Post.
Die Beteiligung der Post am Aktienkapital
der UPAQ beträgt 14 Prozent. Hauptaktionärin der UPAQ ist die VENTIS AG,
eine private schweizerische Risikokapital-
gesellschaft. Zu den weiteren Aktionären
gehören die «Tumbleweed Communications Corp.», eine führende Anbieterin
von Internet-Kommunikationsdiensten,
und «Chase Capital Partners», eine Tochtergesellschaft der «Chase Manhattan Corporation». Die Bedeutung, die die Post diesem Engagement beimisst, drückt sich
auch darin aus, dass Jean-Pierre Streich,
Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post und CEO der yellowworld AG, im Verwaltungsrat der UPAQ Ltd.
Einsitz nehmen wird. UPAQ ergänzt die
Post nicht nur produk-teseitig sondern
auch bezüglich der Entwicklung gemeinsamer Internet-Projekte im Businessto-Business-Bereich. Für die UPAQ ist die
Post Wunschpartnerin, weil der Aspekt der
Sicherheit im elektronischen Business-toBusiness laufend an Bedeutung gewinnt.
CEO der UPAQ ist Peter Rudin.
Geschäftsbericht 1999
Mitarbeitenden wird
der Geschäftsbericht an die
Dienststellen zugestellt
Am 23. Mai 2000 erscheint der Geschäftsbericht
1999 der Schweizerischen Post. Er gibt Einblicke
in ihre vielfältigen Tätigkeiten und vermittelt
Hintergrundinformationen.
Die Exemplare für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ende Mai ohne Bestellung direkt
an die Dienststellen geliefert.
(me)
Detection System Post: Neues Instrument zur Reklamationsbehandlung
Kundenreklamationen als Chance
zur Verbesserung
Es liegt in der Natur der Sache, dass da und
dort Reklamationen von Kundinnen und
Kunden auch heute noch eher als Belästigung denn als Chance zur Verbesserung
der Kundenbindung betrachtet wird. Die
Post hat diese Schwäche erkannt. Viel wurde unternommen, um die Bearbeitung
der Kundenreklamationen zu verbessern.
Doch damit nicht genug.
Seit dem 3. April 2000 testen ausgewählte Stellen zum Beispiel schwergewichtig
in Bern und Zürich ein neuartiges Instrument, das die vernetzten Dienststellen der
Post bei der Bearbeitung und Erledigung
von Kundenreklamationen unterstützt.
Kundenreklamationen werden über das Intranet ins «Detection System Post» (DSP)
aufgenommen und mit dessen Hilfe
bearbeitet und erledigt. Für mündliche
Kundenreklamationen, die keine weitere
Bearbeitung brauchen, besteht ein vereinfachtes Verfahren, das eine rein statistische
Erfassung der Reklamation ohne Kundendaten ermöglicht.
Über eine Suchfunktion lassen sich die
aktuelle Bearbeitungsstelle und der Bearbeitungsstand einer Reklamation jederzeit
abrufen. Verschiedene andere Funktionen
im System sollen die Dienststellen entlasten und einen einheitlichen und kom-
petenten Auftritt bei der Reklamationsbehandlung fördern. Zahlreiche Auswertungen liefern den unterschiedlichen
Interessengruppen (Bearbeitungsstellen,
Produktemanagements, Prozessverantwortliche u.a.) zudem wertvolle Informationen für Verbesserungen.
Befriedigen die Resultate dieses Pilotbetriebs, wird das DSP bis Ende Jahr allen
vernetzten Dienststellen der Post zur Verfügung stehen.
(PV)
«Detection» bedeutet Aufdeckung, Wahrnehmung, Ermittlung. Das «Detection
System Post» ist als Plattform für die
Behandlung von Unregelmässigkeiten und
Verbesserungen im Postbetrieb konzipiert.
In weiteren Schritten können andere Prozesse ins System aufgenommen werden,
z.B.:
– Nachforschungen;
– Meldungen der Auswechslungsämter
über Unregelmässigkeiten beim Versand
von Auslandsendungen;
– Rückmeldungen der Servicecenters
Finanzen an die Poststellen (z.B. Buchhaltung);
– Erledigung von Schadenfällen.
Neuerungen bei den Gelben Fonds
Gelbes Festgeld
100 Franken Mindestbetrag;
Zeichnung und Verkauf im
Internet
Bei den Gelben Fonds der Post gibt es zwei
Neuerungen: Mit dem Fondsplan werden
vor allem Kundinnen und Kunden angesprochen, die regelmässig einen bestimmten Betrag in die Gelben Fonds investieren
wollen. Um diese attraktive Anlagemöglichkeit einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen, senkte Postfinance per
25. April den Mindestbetrag von 250 auf
100 Franken. Zudem ist es seit Kurzem
Internet-Benützern möglich, via «Yellow
Net» direkt von zu Hause aus Fondsanteile
zu zeichnen oder zu verkaufen. Mit dieser
Erweiterung wird einem Kundenbedürfnis
entsprochen und die Möglichkeit geboten,
das eigene Fondsdepot zu verwalten und
Aufträge elektronisch aufzugeben. So kann
Post
erhöht
Zinssätze
die Kundschaft im Zusammenhang mit den
Fonds rund um die Uhr auf die folgenden
Funktionen zugreifen: Zeichnungen vornehmen und annulieren, Aufträge abfragen,
Depots mutieren, Fondsplan ändern oder
aufheben sowie Fonds zurücknehmen.
Seit der Lancierung der Gelben Fonds im
September 1997 haben bereits 115000 Kundinnen und Kunden in die Gelben PostsoleilFonds investiert. Das Fondsvermögen verzeichnet nach wie vor eine steigende Tendenz und beläuft sich auf über 1,1 Mrd.
Franken. Dabei erfreuen sich vor allem
Postsoleil 4 und 5 grosser Beliebtheit. Diese beiden Fonds investieren durchschnittlich 50 beziehungsweise 75 Prozent in
Aktien.
(pd)
Die Post hat am 7. April 2000 per
sofort die Zinssätze für das «Gelbe
Festgeld» zwischen 1⁄8 und 1⁄2 Prozent
erhöht. Das Gelbe Festgeld ergänzt den
Bereich «Anlegen» und dient als Alternative respektive Ergänzung zu den
Gelben Fonds. Die Laufzeit kann von
1 bis 10 Jahren frei gewählt werden.
Das Gelbe Festgeld wird von der
Schweizerischen Post garantiert.
(pd)
Internationale Laufzeitkontrolle
Damit die Schweizerische Post auch
in Zukunft die Nase vorn hat!
Die Schweiz liegt im internationalen Vergleich der
Briefpost-Laufzeiten ganz
vorne. So erreichten
95,3 Prozent der von der
Schweiz aus gesandten
Briefe die Empfänger in
den europäischen Ländern
binnen dreier Tage. Dies
entspricht einer durchschnittlichen Laufzeit von
2,1 Tagen. Auch im Import
erzielte die Schweiz das
beste Ergebnis aller europäischen Länder: 95,3 Prozent der Priority-Briefpostsendungen
wurden innerhalb von 3 Tagen nach der
Aufgabe zugestellt, was ebenfalls eine
durchschnittliche Laufzeit von 2,1 Tagen
ergibt. Dies sind Zahlen aus der Studie
1999 von «Unipost brand for External
Quality of Service Measurement Systems
(UNEX)» der Internationalen Post Corporation (IPC).
Im internationalen Postverkehr werden
grosse Anstrengungen unternommen, dem
Kunden eine einwandfreie Qualität zu bieten. Eine gute Beförderungsdauer wird immer mehr zum entscheidenden Kriterium,
ob der Kunde seine Sendungen weiterhin
der Post anvertraut oder ob er sich für
einen anderen Transporteur entscheidet.
Seit 1997 führen die europäischen Postdienste (PostEurop) solche Kontrollen
permanent durch. Die Laufzeitprüfungen
erfolgen anhand von Testbriefen, die von
privaten Absendern und Empfängern
Martin Stollenwerk
Die Post Nr.5/2000
Herausgeberin
Die Schweizerische Post
Kommunikation
Vikoriastrasse 21
CH-3030 Bern
E-Mail: presse@post.ch
http://www.post.ch
Redaktion
Hans-Ulrich Friedli (hf)
Chefredaktor
Tel. 031 338 23 08
Fax: 031 338 07 70
Sandra Gonseth (sg)
Tel. 031 338 34 77
zwischen den einzelnen Ländern ausgetauscht werden. Die Schweizerische Post
ist ebenfalls an diesen Laufzeitkontrollen
beteiligt und sucht deshalb Personen, die
bereit sind, regelmässig Testbriefe ins Ausland zu versenden bzw. aus dem Ausland
zu erhalten. Wenn auch Sie, liebe Leserin,
lieber Leser, grossen Wert darauf legen,
dass Ihre Glückwünsche um die Feiertage
innert einer bestimmten Frist bei den
Verwandten, Bekannten und Freunden
ankommen, können wir dank Ihrer Unterstützung auch in Zukunft dafür sorgen,
dass die Schweizerische Post die Nase
vorn hat! Sind Sie interessiert, bei den internationalen Tests mitzumachen, dann
freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Bitte richten Sie Ihre schriftliche Anfrage
an: Die Schweizerische Post, Swiss Post
International, International Mail-Quality,
Viktoriastrasse 21, 3030 Bern.
(SPI)
Fax: 031 338 41 11.
E-Mail: gammeterc@post.ch
Nadia Maspoli (nm)
Tel. 031 338 21 09
Antoine Saucy (as)
Tel. 031 338 86 27
Veranwortlich für den Inhalt
Gundekar Giebel (gg)
Leiter Interne Kommunikation
Tel. 031 338 16 99
Fax 031 338 90 59
Assistenz
Andreas Guler (ag)
Tel. 031 338 15 66
Fax 031 338 13 11
Layout
Manfred Kerschbaumer
Tygraline AG, Bern
Anzeigen
Publimag AG
Laupenstrasse 35
Postfach
3001 Bern
Michael Herzig
Tel. 031 387 21 11
Fax 031 338 21 00
Swiss Post International verleiht
Swiss Post International
(SPI) hat beim Schweizer
Direktmarketing-Preis, der
am Freitag, 24. März 2000,
im «Kaufleuten» in Zürich
vergeben wurde (siehe auch
Seite 7) den Preis für die
Kategorie «Internationale
Kampagnen I» gesponsert.
Die silberne Trophäe wurde
der Uhrenmanufaktur IWC
überreicht, deren Direktmarketing-Kampagne von der Werbeagentur Alex Schmid AG
aus Zollikon geführt wurde.
Swiss Post International freut
sich sehr über den Erfolg, vor
allem, da SPI selbst mit der
Beförderung der Briefe mit
den Broschüren und der CDROM für die Konzessionäre
auf fünf Kontinenten betraut
war.
Charles Constantin,
M&C SPI
Impressum
3. Jahrgang, Nr. 5
erscheint einmal pro Monat
A.Springer/M. Perangeli
8
Druck
W. Gassmann AG
2501 Biel-Bienne
Abonnement/Adressänderung
Postmitarbeitende melden Adressänderungen ihrem Personaldienst.
Für Pensionierte nimmt die zuständige Pensionskasse Adressmutationen entgegen.
Postexterne Abonnenten melden
Änderungen via Fax (031 338 25 49),
E-Mail (abo@post.ch) oder Postadresse (Abodienst, GS-P 3
Viktoriastr. 21, 3030 Bern).
Silvestre Michoud, SPI-Manager International
Mail (links), überreicht Renato Tomasini, Marketingleiter von IWC (rechts), den Direct-Marketing-Award. Alexander Fürer (Mitte), Berater der Alex Schmid AG, gratuliert SPI als Verteiler der IWC-Mailings zum Erfolg der Aktion.
Preis: Fr. 24.– pro Jahr.
Nachdruck nur mit ausdrücklicher
Einwilligung der Redaktion
gestattet.
Ausland und Regionen
Postauto Oberwallis
Konzessionen bleiben bei der FO. Die
Foto: ZVG
FO bleibt Inhaberin der Linienkonzessionen im Goms. Postauto Oberwallis betreibt
Auf den 1. Juni 2000 überträgt die Furka–Oberalp-Bahn (FO) die gesamten Busfahrleistungen für den Linien-, Auftrags- und Ausflugsverkehr
inkl. Bahnersatz in der Region an «Postauto Oberwallis». Postauto übernimmt auch einen Grossteil der Busflotte von der FO.
Die Deutsche Post plant
kostenlose Internet-Adressen
diese Linien im Rahmen einer vorläufig
auf drei Jahre befristeten Zusammenarbeitsvereinbarung mit der FO, welche
die Verkehrsleistungen mit den Bestellern
aushandelt. Die Zusammenarbeit beschränkt sich klar auf die Region Oberwallis. Das Angebot in den angrenzenden
Kantonen Graubünden und Uri ist nicht
betroffen.
danten im Goms. Somit geht der gesamte
Bus-Linienverkehr zwischen Fiesch–Binn,
Fiesch–Fieschertal und Fiesch–Mühlebach–Steinhaus im Rahmen dieses Zusammenschlusses an Postauto Oberwallis über.
Die Deutsche Post steigt im grossen Umfang ins InternetGeschäft ein und bietet künftig für jeden Bürger eine kostenlose, lebenslang gültige Internet-Adresse an. Geplant sei die
Einführung der kostenlosen Internet-Adressen Ende Mai zur
Internet-World-Messe in Berlin. Der Internet-Adressdienst solle alle branchenüblichen Leistungen wie ortsunabhängiger Zugriff aus dem Internet oder über E-MailProgramme umfassen. Auch der Versand von Kurznachrichten auf das Handy (SMS)
ist vorgesehen. Darüber hinaus plane die Post aber eigene Produkte wie Adressenservice bei Umzügen oder ein elektronisches Einschreiben.
(Handelsblatt, 10.4.)
Reiseangebot. Im
Geschäftsfeld der Ausflugsfahrten und
Reisen wird künftig ein gemeinsames
Angebot auf den Markt gebracht. Die Verkaufskanäle von FO und Postauto werden
für die Vermarktung der Produkte beider
Unternehmen genutzt. Der regionale
Markt Wallis wird neu ausschliesslich von
Postauto Oberwallis bearbeitet. Postauto
Oberwallis übernimmt auch einen Grossteil der Busflotte von der FO. Das regionale Geschäftsfeld Car-Reisen wird durch
den bisherigen Marketingleiter von Postauto Oberwallis, Roland Brunner, geführt.
National und international erfolgt die Vermarktung über den FO-Reisedienst. Durch
die neue Zusammenarbeit kann sich die
FO entlasten, Postauto Oberwallis kann
seine Position im Kerngeschäft stärken
und beide Unternehmen können die daraus gewonnenen Synergien nutzen.
(ad/gg)
Gemeinsames
Österreichische Post
will Personalkosten senken
Anton Wais, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, kündigte an, den Personalaufwand um 500 Millionen Schilling zu senken. Derzeit entfallen mit 14 Milliarden Schilling fast 70% des Post-Umsatzes auf Personalkosten. Die Einsparungen seien Teil eines «Diätprogramms mit Fettabbau», dem ein «Muskelaufbauprogramm» folgen solle. Die Post-Gewerkschaft will mit Kampfmassnahmen gegen
das Fitnessprogramm mobil machen.
(Wirtschaftsblatt, 5.4.)
TNT Post Gruppe kooperiert mit
der Chinesischen Post
Verkaufsförderungsaktion
Adriano Gavazzi
Per Postautos
zur Energieforschung
«Souvenirs» bei der Poststelle Kriens
Freestyle-Messe Basel
Neues Styling
für Postpersonal
Mit der Einführung der Schalterbekleidung bei der Post haben sich
viele Mitarbeitende vermehrt gefragt,
wie sie sich zurecht machen können
und wie sie die neuen Kleider ihrem
Typ anpassen könnten. Die Verkaufsregionen Basel und Liestal luden deshalb am 31. März und 1. April 2000
alle Mitarbeitenden zur FreestyleMesse nach Basel ein. Jedermann
und -frau konnte sich persönlich Tipps
und Anregungen rund um die Welt des
Stylens holen. Fachkundiges Personal
verschiedener Firmen wie das Modehaus Spengler, die Schuhfabrik Ortopag, der Coiffeursalon 23 Rocco,
Mary Kay Cosmetics und das Atelier
Trudy Bitterli konnte die Mitarbeitenden dabei kostenlos beraten. Von
den vielen Anregungen können nicht
nur die Mitarbeitenden profitieren,
sondern auch die Kundinnen und
Kunden.
(rz)
Das niederländische Post-und Logistikunternehmen TNT Post
Group (TPG) will verstärkt in Deutschland und China expandieren. Mit der Chinesischen Post wurde aus diesem Grund ein
Joint venture geschaffen. Das Unternehmen wolle von den
chinesischen Wachstumsraten, die sich zwischen 30 und 40 Prozent belaufen, profitieren. Gleichzeitig wird eine neue E-Commerce-Sparte aufgebaut.
(Finanz und Wirtschaft, 29.3.)
Aufmarsch der Pöstler vor der
Downing Street Nr. 10
Das Paul Scherrer Institut (PSI) in
Villigen AG liegt etwas abseits der
SBB-Station Siggental. Früher hat
das Energieforschungsinstitut, wo
1300 eigene Beschäftigte und zahlreiche Gastforscher tätig sind, den
Zubringerdienst zum Bahnhof selber
übernommen.
Inzwischen bestellt es diese Verkehrsleistung bei «Postauto Aargau».
In den Hauptverkehrszeiten gibt es
gut ausgelastete Direktkurse, zu den
anderen Stunden fährt der Kurs Siggental–Würenlingen eine zusätzliche
Schlaufe. Das PSI bezahlt die Kosten
für die Mehrleistung. Eine weitere
Postautolinie verbindet das PSI mit
Brugg AG und Döttingen.
(aus VIA Nr. 2–2000)
Tausende von englischen Pöstlern haben im April vor der Downing Street Nr. 10 in London gegen die von der Regierung
geplante Computerisierung der Lohnsysteme demonstriert. Sie
sind überzeugt, dass die neue Regelung, nämlich die Pensionskassengelder direkt
auf die Bankkonten der Rentenbezüger zu überweisen und nicht mehr über die Post
abzuwickeln, eine Halbierung der Einkünfte vor allem für Posthalter in ländlichen
Regionen zur Folge haben werde.
(Sunday Telegraph, 9.4.)
Vom 29. März bis zum 1. April 2000
wurde die Kundschaft der Poststelle
6010 Kriens in einem Info-Zelt bei Kaffee
über die Postfinance-Dienstleistungspalette beraten. Zeitgleich startete die
Die ersten italienischen
Postbüros vernetzt
Poststelle in der Schalterhalle eine Präsentation der neuen Markenserie «Souvenirs» des Kriensers Roland Bissig. Auf
dem Bild lässt sich Poststellenleiter Anton
Wüest vom Künstler die Idee und Realisation dieser Briefmarkenserie erklären.
Die Präsentationswand ist im Monat Mai
in der Schalterhalle der Poststelle
6015 Reussbühl 1 aufgestellt.
(sg)
Die erste Phase der Vernetzung der 14’000 italienischen Postbüros ist abgeschlossen. Die neue Infrastruktur der Italienischen Post wurde in Zusammenarbeit mit der
«Telecom Italia» in etwas mehr als einem Jahr realisiert. Das Projekt beinhaltet zirka 28 000 elektronische Arbeitsplätze in den Postbüros und mehr als 5000 in der
Verwaltung. Bis Ende des Projektes sollen mehr als 50’000 Arbeitsplätze elektronisch vernetzt sein und über einen Internet-Anschluss verfügen.
Agenzia nationale stampa associata (Italian), 21.4.
Die Verkaufsregion Biel vier Tage im Migros-Center Brügg BE
Die Post im Einkaufszentrum
«Es ist eine wahre Freude, eine so geballte Kraft von Motivation, Freude und Spass
an der Arbeit zu sehen», freute sich Daniel Heutschi, Promotor Postfinance bei
der Verkaufsregion Biel, über sein Verkaufsteam am Poststand im Migros-Center Brügg. Am 150 m2 grossen Stand konnten die Kunden vom 11. bis 15. April eine
stattliche Anzahl sämtlicher Arten von
Konti eröffnen, die
Postfinance anbietet, insbesondere
über 100 DepositiKonti. Auch die Gelben Fonds und die
Dienstleistung «Yellow Net» stiessen
auf reges Interesse
beim Publikum. Mit
zwei PCs war das
Verkaufsteam der
Post ebenfalls für
GLV-Offerten sowie
Finnische Post schliesst
Poststellen
für Yellow Net-Demonstrationen bestens
ausgerüstet. In der Mitte des stark frequentierten Einkaufszentrum zogen natürlich
die übergrossen gelben «Spar-Schweine»
sowie der flitzige «smart cabrio», der
1. Preis der Frühlingskampagne, (unser
Bild) die Aufmerksamkeit der Passanten
auf sich. (hf)
Daniel Heutschi, Promotion PF, VR Biel
Foto: ZVG
Paul Scherrer Institut
9
Die Post im Ausland
Zusammenarbeit mit
der Furka–Oberalp-Bahn (FO)
Auf den 1. Juni 2000 überträgt die Furka–Oberalp-Bahn (FO) die gesamten Busfahrleistungen für den Linien-, Auftragsund Ausflugsverkehr inkl. Bahnersatz in der
Region an «Postauto Oberwallis». Sämtliches Buspersonal der FO wird von Postauto
Oberwallis übernommen. Diese PostautoRegion übernimmt auch die bisher von der
FO mit Busfahrleistungen betrauten Akkor-
Die Post Nr.5/2000
Die finnische Post will 240 von ihren insgesamt 550 Poststellen (inkl. fremdbetriebene Agenturen sind es insgesamt
1500 Postannahmestellen) schliessen. Zudem werden gegen
1500 Postangestellte bis Ende 2000 ihren Job verlieren. Dies eine Folge des Ausstieges der nationalen Leonia Bank aus der gemeinsamen Kooperation mit dem
skandinavischen Postunternehmen. Die Finnische Post schätzt die Verluste auf über
400 Mio. Finnmark.
(Market Flash, 27.3.)
Franzosen und Japaner ziehen
am gleichen Strick
Die Französische und die Japanische Post haben diesen Monat einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Sie wollen den Kundendienst mit der Entwicklung von
neuen Technologien optimieren. Der Vertrag beinhaltet eine Kooperation in den
Sektoren E-Commerce und Versandhandel.
Reuters News Service, im April
10
Personalnachrichten
Die Post Nr.5/2000
40 Dienstjahre
Bruno Allimann
Zustellbeamter
Biel/Bienne (1.5.)
Georges Dayer
Fonctionnaire de
distribution
Hérémence (16.5.)
Max Hammer
Zustellbeamter
Winznau (1.5.)
Frédy Isler
Fonctionnaire de
distribution
Renan BE (19.4.)
Poststellen und
Verkauf
West
Jean-Marc Clerc, buraliste postal à DullyBursinel; André Duverney, buraliste postal
à Flanthey; René Huguet, fonctionnaire de
distribution à Corminboeuf; Robert Jan,
buraliste postal à L’Auberson; Werner
Tüscher, fonctionnaire de distribution à
Reconvilier.
Claude Perriard
Fonctionnaire
d’exploitation
Fribourg 1 (16.5.)
Peter Röllin
Zustellbeamter
Wädenswil (23.5.)
Mitte
Josef Frey, Zustellbeamter in Schinznach
Bad.
Herzliche Gratulation
95
90
Adolf Attinger, Richterswil (3.6.)
Ernst Bolliger, Bern (22.6.)
David Brunner, Würenlos (26.6.)
Walter Burgermeister, Ermatingen (21.6.)
Hermann Huber, Winterthur (25.6.)
Emil Rotzetter, Gurmels (30.6.)
Lina Schlatter, Schaffhausen (16.6.)
Leon Stampfli, Weggis (14.6.)
Jost Villiger, Luzern (8.6.)
85
Hermann Brunner, Winterthur (30.6.)
Fernand Dafflon, Meyrin (2.6.)
Arnold Dreier, Reinach BL (2.6.)
Max Eisenhut, Arlesheim (1.6.)
Jolanda Gianella, Gentilino (17.6.)
Gustav Graf, Samedan (5.6.)
Viktor Kunz, Flumserberg
Portel (25.6.)
Paulina Liesch, Domat/Ems (29.6.)
Anton Liniger, Walchwil (28.6.)
Albin Lutz, Teufen AR (11.6.)
Max Meier, Luzern (22.6.)
Albin Riedener, Steinach (24.6.)
Johann Wirth, Winterthur (6.6.)
Erwin Zumstein, Solothurn (25.6.)
80
Elisabeth Aebi, Schaffhausen (30.6.)
Max Bachmann, Schönenberg ZH (25.6.)
Léon Bayard, La Tour-de-Peilz (13.6.)
Bernadette Beuchat, Villarssur-Font (19.6.)
Paul Boven, Grancy (2.6.)
Kaspar Bühler, Rothenburg (13.6.)
Marcel Carnal, Moutier (2.6.)
Fritz Flückiger, Therwil (13.6.)
René Fontaine, Soral (21.6.)
Frédéric Glanzmann, Genève (8.6.)
Johannes Graf, Beringen (6.6.)
Rudolf Herren, Zollikofen (12.6.)
Karl Hofmann, Bern (13.6.)
Werner Inäbnit, Bern (2.6.)
Elisabeth Kaufmann, Frinvillier (12.6.)
Fritz Lyrenmann, Langenthal (14.6.)
Arthur Meier, Oberwil BL (9.6.)
Pierino Morgantini, Verscio (29.6.)
Roger Perret, Montreux (25.6.)
Hans Reitnauer, Huttwil (18.6.)
Hedwig Scherrer, Andwil SG (17.6.)
Jakob Schlatter, Hallau (20.6.)
Fritz Schneider, Interlaken (7.6.)
Josef Strüby, Luzern (10.6.)
Max Tschui, Derendingen (11.6.)
Karl Willi, Mollens VS (1.6.)
75
Roger Aebi, Court (24.6.)
Tranquillo Arrigoni, Arzo (8.6.)
Jakob Bachmann, Zürich (8.6.)
Anton Bieler, Wettingen (3.6.)
Traugott Bielser, Ausland (6.6.)
Bruno Bogana, Viganello (12.6.)
Ambrosius Boner, Malans GR (28.6.)
Margrith Breitler, Frauenfeld (30.6.)
Ernest Chevalley, Erde (22.6.)
Bernard Cretin, Soulce (10.6.)
Emilie Delafontaine, Rivaz (22.6.)
Canisius Demierre, Mezières FR (18.6.)
Margrit Eggmann, Uttwil (7.6.)
Kurt Eicher, Zürich (14.6.)
Hans Frühauf, Neuenhof (4.6.)
Peter Gauch, Bern (13.6.)
Alfred Niederhauser
Zustellbeamter
Jegenstorf (25.4.)
Ost
Ost
Franz Appert, Betriebssekretär in Zürich;
Anton Gahler, Zustellbeamter in St. Gallen; Peter Good, Posthalter in Tübach;
Jakob Lippuner, Posthalter in Igis;
Melchior Schrepfer, Zustellbeamter in
Oberurnen.
Jörg Brand, Betriebsbeamter in der Produktion des Paketzentrums Zürich-Mülligen.
Briefpost
Mitte
Paketpost
Willi Stalder, Zustellbeamter in Basel 5;
Daniel Steiner,Zustellbeamter in Trimbach.
West
Service House Post
Rudolf Lanz, chef de service à Genève;
Georges Grandchamp, fonctionnaire de
distribution à Daillens; Bruno Allimann,
fonctionnaire de distribution à Bienne.
Service House Luzern
Paul Heller, Magazinchef in Luzern.
Stellenübertragungen
Happy
HAPPY BIRTHDAY
Birthday
Magdalena Koller, Basel (11.6.)
Peter Kindler
Posthalter
Rünenberg (5.5.)
Willi Kämpfer
Betriebsbeamter
Bern 14 (12.5.)
Max Gautschi, Reinach AG (1.6.)
Rudolf Häberli, Bern (15.6.)
Rudolf Hänny, Tschappina (24.6.)
Walter Haldimann, Bachenbülach (30.6.)
Hanni Heiniger, Burgdorf (11.6.)
Jakob Heis, Poschiavo (12.6.)
Edmond Henrioud, Carouge GE (17.6.)
Hans Hochreutener, Schlieren (9.6.)
Roger Jaccaud, Lausanne (17.6.)
Marcel Kohler, Muttenz (9.6.)
Josef Kuriger, Winterthur (1.6.)
Felici Lemm, Scuol (21.6.)
Fritz Liechti, Wyssachen (30.6.)
Leonhard Luzi, Fanas (6.6.)
Rosine Martino, Genève (3.6.)
Robert Mathys, Neftenbach (27.6.)
Angelo Merlo, Novazzano (18.6.)
Ernst Müller, Schaffhausen (1.6.)
Walter Mülli, Zürich (4.6.)
Lucette Perret, Neuchâtel (13.6.)
Hans Peterer, Goldach (3.6.)
Marius Pidoux, Oulens-Echallens (6.6.)
Gianfranco Piffaretti, Mendrisio
Stazione (15.6.)
Hans Räber, Zürich (10.6.)
Hermann Reust, Schwerzenbach (20.6.)
Hans Ris, Riggisberg (28.6.)
Albert Rossier, St-Cergue (10.6.)
Walter Schäppi, Horgen (16.6.)
Frédéric Schär, Aigle (20.6.)
Letizia Schmid, Vals (7.6.)
Willy Schürch, Lausanne (12.6.)
Leone Scopazzini, Brè sopra
Lugano (28.6.)
Lydia Sidler, Bern (15.6.)
Alba Sinnett, Chur (18.6.)
Alois Späni, Zürich (23.6.)
Friedrich Sollberger, Mülchi (15.6.)
Beat Stierli, Wettingen (4.6.)
Hans Walser, Zürich (14.6.)
Hans-Rudolf Wenger,
Langenbühl (17.6.)
Kommunikation
Medien
Pressesprecher: Hubert Staffelbach.
Personal
Projekt neue Pensionskasse Post, Teilprojektleiter: Kurt Spicher; Arbeitsmarktzentrum, Personalberaterin: Nadia
Cortesi; Soziales und Vorsorge, Mitarbeiterin Berufliche Vorsorge: Sibylle
Wenger; Berufsbildung, Leiter Didaktik
Center: Willi Von Arx.
Unternehmenssicherheit
Sicherheitsregion Mitte
Controller/Ermittler:
mann.
Patrik
Stadel-
Immobilien
Mitte
Hauswart Grossprojekte Bern: André
Iseli.
Poststellen und
Verkauf
Zentral
Collaborateur specialisé au service du
Développement du personnel: Gérald
Corthésy; Responsable «débiteurs»,
Centre de services Finances Ouest: Yvan
Cramatte; Mitarbeiterin Finanzbuchhaltung, Finanzen und Controlling:
Brigitte Däppen; Verantwortlicher
Logistik/Sicherheit, Verkaufsregion Solothurn: Stefan Fiechter; Responsable de
la région de vente Lausanne: Marylin
Gillard; Wirtschaftsorganisator III, Bereich Personal: Marc Hösli; Responsable du nid de vente Clientèle commerciale de Lausanne: Bruno Porchet; Responsable «compte des prix de revient»,
Centre de services Finances Ouest: Eddy Renaud; Mitarbeiterin Back Office,
Verkaufsregion Basel: Sabine Tavan.
West
Fonctionnaire de distribution à Fleurier:
Jean-Claude Bielser; Buraliste postal à
Poliez-Pittet: Charly Dind; Fonctionnaire de distribution à Conthey: Jacques
André Héritier; Assistante d’exploitation à Delémont: Nadia Luterbacher; Assistante d’exploitation à Delémont: Stéphanie Pasantes; Assistante d’exploitation à La Chaux-de-Fonds: Isabelle Prego; Fonctionnaire de distribution à Isérables: Johann Ramuz; Fonctionnaire de
distribution à Orsières: Laurent Rosset.
Mitte
Zustellbeamter in Langendorf: Ivan
Baumgartner; Posthalterin in Sarmenstorf: Brigitte Baur; Zustellbeamter in
Walchwil: Roland Betschart; Postkauffrau obD in Langenthal: Andrea Beutler; Betriebsassistentin in Murten: Eva
Bibler; Betriebsassistentin, Leitung der
Filiale in Emmen: Ursula Blatter; Bürochef, Stellvertretung der Amtsleitung in
Horw: Stefan Brun; Bürochef KNW in
Baden: Patrick Buser; Postkauffrau
obD in Solothurn: Antonella Costarella; Posthalter in Utzenstorf: Andreas
Eberhard; Betriebsassistentin in Murten: Margrit Eberli; Zustellbeamtin in
Sins: Therese Forer; Betriebsassistentin
obD, Teilzeit in Thun: Brigitte Güntlisberger; Postkaufmann obD in Aarau:
Christoph Heri; Betriebsassistentin
Teilzeit in Bern Breitenrain: Therese
Hofer; Betriebsassistentin, Stellvertretung der Amtsleitung in Derendingen:
Karin Kaiser; Betriebsassistentin in
Birsfelden: Manuela Käslin; Postkauffrau obD in Sarnen: Natascha Kathriner; Bürochef KNW in Baden: Martin
Keller; Zustellbeamter in Tägerig: Raphael Kinzl; Betriebsassistentin in Derendingen: Gabriela Kneubühler; Postkaufmann obD in Solothurn: Marco
Kohler; Amtsleiter in Bern Länggasse:
Sandro Krebs; Bürochefin, Stellvertretung der Amtsleitung in Muri AG: Silvia Küng; Postkauffrau obD in Kriens:
Manuela Lüthi; Amtsleiter in Steinhausen: Patrik Meier; Postkauffrau obD in
Emmenbrücke: Fabiola Moscatelli;
Amtsleiter in Basel Annahme: Peter
Müller; Zustellbeamter in Wasen im
Emmental: Jürg Röthlisberger; Postkauffrau obD in der Verkaufsregion
Thun: Andrea Rüegsegger; Posthalter in
Personalnachrichten
Weier im Emmental: Rolf Schär; Betriebsassistentin, Stellvertretung der
Amtsleitung in Jegenstorf: Anna Rosa
Schneider; Betriebsassistentin in Ostermundigen: Daniela Schönthal; Postkauffrau obD in Murten: Melanie
Schorro; Amtsleiter in Schwyz: Bernhard Schuh; Bürochefin, Stellvertretung der Amtsleitung in Sarnen: Angelika Seeberger; Zustellbeamter Equipenchef in Beckenried: Anton Truttmann; Postkaufmann obD in Baden:
Raphael Vögeli; Betriebsassistentin
obD in Thun: Franziska von Gunten;
Postkauffrau obD in Aarau: Sandra
Wenger; Postkauffrau obD in Brugg
AG: Michele Wohler; Postkauffrau obD
in Aarau: Sabrina Zbinden; Bürochefin
in Suhr: Irene Zimmermann; Postkaufmann obD in Wohlen: Dominik
Zinniker.
Ost
Betriebsassistentin in Ilanz: Helena Albin; Zustellbeamter in Mollis: Johann
Bollhalder; Betriebsassistentin in Männedorf: Claudia Boss; Bürochef (KMUBerater) in Zürich: Philipp Bühler; Betriebsbeamter (Ablöser) in Zürich: Beat
Künzler; Betriebsassistentin im Glattzentrum: Nicole Nef; Zustellbeamter in
Nürensdorf: Jürg Schiegg; Betriebsassistentin in Langnau am Albis: Bernadette
Schreibmüller.
Paketpost
West
Fonctionnaire de distribution Daillens:
Jean-Marc Gudit.
Mitte
Denis Müller, Postbote in der Paketbasis
Bern; Claudia Ackermann-Heimann,
Betriebssekretärin KNW in der Paketbasis Härkingen; Daniel Weyeneth, Zustellbeamter in der Paketbasis Basel;
Walter Bucher, Platzfahrzeugführer im
Paketzentrum Härkingen.
Ost
Zustellbeamter in der Paketbasis ZürichMülligen: Bez Fabian; Zustellbeamter in
der Paketbasis Bülach: Urs Haldner; Zustellbeamter in der Paketbasis Hinwil:
Pirmin Keller; Zustellbeamter in der
Paketfiliale Uetikon am See: Beat Klarer; Betriebsbeamter im Paketzentrum
Zürich-Mülligen (Sicherheitsdienst):
Rolf Koch; Dienstchef in der Paketbasis
Zürich-Mülligen: Giuseppe Panduri;
Betriebsbeamter in der Paketfiliale
Uetikon am See: Ralph Stacher.
Swiss Post
International
Ost
Betriebspraktikant beim Auswechslungsamt Zürich 58: Marcel Herberg.
Briefpost
West
Fonctionnaire de distribution (intérimaire) à la Région de distribution Courrier
Nyon: Martine Dompierre; Fonctionnaire d’exploitation (intérimaire) au Centre
Courrier Lausanne: Miguel Espejo Alvares; Fonctionnaire de distribution (intérimaire) à la Région de distribution
Courrier Nyon: Frédéric Gillon; Fonctionnaire d’exploitation (maître d’apprentissage) à la Région de distribution
Courrier Payerne: Philippe Morerod;
Fonctionnaire de distribution (intérimaire) à la Région de distribution Courrier
Nyon: Steve Rosini.
Mitte
Werkführer (Stellvertreter Leiter Instandhaltung) im Briefzentrum Basel:
Oskar Augstburger; Dienstchef im Briefzentrum Baden: Benjamin Basler; Zustellbeamtin (Ablöserin) in der Briefzustellregion Luzern: Mirjam Baumann;
Zustellbeamtin (Ablöserin) in der Briefzustellregion Zollikofen: Marlyse Berthet; Zustellbeamtin (Equipenchefin) in
der Briefzustellfiliale Möhlin: Gabriela
Bircher; Zustellbeamter (Equipenchef)
in der Briefzustellfiliale Ebikon: Hans
Rudolf Boner; Verwaltungsbeamtin bei
der Briefpost Region Mitte/Account
Team: Doris Bordichini; Zustellbeamter
in der Briefzustellregion Zollikofen:
Thomas Brügger; Zustellbeamter in der
Briefzustellfiliale Balsthal: Roland Bucher; Zustellbeamtin (Equipenchefin)
in der Briefzustellregion Pratteln: Nicole D’Aquino; Zustellbeamter (Equipenchef) in der Briefzustellregion Bern
18 Bümpliz: Lorenz Egli; Bürochef im
Briefzentrum Luzern: Philipp Egli; Zustellbeamter (Ablöser) in der Briefzustellregion Bern 18 Bümpliz: Sascha
Geiser; Hausmeister im Briefzentrum
Bern: Martin Gosteli; Zustellbeamtin
(Ablöserin) in der Briefzustellregion
Lyss: Anita Gsteiger; Zustellbeamter
(Ablöser) in der Briefzustellregion Lyss:
Roger Hämmerli; Zustellbeamter (Ablöser) in der Briefzustellregion Luzern:
Daniel Hochueli; Zustellbeamter (Gruppenchef Zustelldienst) in der Briefzustellregion Lenzburg: Ralf Höger; Betriebsbeamter in der Briefzustellfiliale
Ebikon: Mario Hunziker; Zustellbeamter (Ablöser) in der Briefzustellregion Luzern: Michael Iten; Postbotin in
der Briefzustellregion Aarau: Sandra
Käppeli; Zustellbeamter in der Briefzustellfiliale Muri AG: Bernhard Kieliger;
Postbote (Ablöser) in der Briefzustellregion Luzern: Stefan Klein; Postbote
(Ablöser) in der Briefzustellregion
Lenzburg: Alfons Kluser; Zustellbeamtin (Equipenchefin) in der Briefzustellregion Pratteln: Daniela Kocher; Betriebspraktikant im Briefzentrum
Aarau: Samuel Kropf; Betriebsbeamter
(Gruppenchef Zustelldienst) in der Briefzustellfiliale Binningen: Guido Kuhn;
Betriebspraktikant im Briefzentrum
Aarau: André Kühni; Postkaufmann im
Briefzentrum Luzern: Thomas Loretz;
Betriebsangestellter im Briefzentrum
Aarau: Reto Maurer; Zustellbeamter
(Ablöser) in der Briefzustellregion
Lenzburg: Elmar Meyer; Zustellbeamter (Equipenchef) in der Briefzustellregion Zollikofen: Stephan Moser;
Betriebspraktikant im Briefzentrum
Aarau: Thomas Müller; Betriebsbeamtin
(Gruppenchefin Zustelldienst) in der
Briefzustellfiliale Binningen: Rosmarie
Oehl; Betriebsangestellter im Briefzentrum Aarau: Yvan Plaschy; Zustellbeamter in der Briefzustellfiliale Balsthal:
Daniel Probst; Zustellbeamter (Ablöser)
in der Briefzustellregion Lyss: Adrian
Rüfenacht; Betriebsbeamter (Logendienst) im Briefzentrum Bern: Walter
Schawalder; Bürochefin (Kadernachwuchs) im Briefzentrum Luzern: Margrit Schmidli; Postbote (Ablöser) in der
Briefzustellregion Aarau: Viktor Bruno
Sibold; Bürochef im Briefzentrum
Luzern: Daniel Sidler; Zustellbeamter
(Ablöser) in der Briefzustellregion Zollikofen: Benjamin Sommer; Postbote
(Ablöser) in der Briefzustellregion
Aarau: Reto Stadelmann; Betriebspraktikant im Briefzentrum Aarau: Alfred
Steiner; Betriebspraktikant im Briefzentrum Aarau: Ramon Steiniker;
Zustellbeamter (Equipenchef) in der
Briefzustellfiliale Laupen: Martin
Tschabold; Betriebsangestellter im
Briefzentrum Aarau: Mirko Vecko;
Zustellbeamter (Ablöser) in der Briefzustellregion Luzern: Martin Weber;
Betriebspraktikant im Briefzentrum
Aarau (Logistikzentrum BP Hunzenschwil): Patrick Wernli; Betriebspraktikantin im Briefzentrum Aarau: Nicole
Winistörfer; Zustellbeamtin (Ablöserin)
in der Briefzustellregion Ostermundigen: Andrea Wyss; Zustellbeamter
(Ablöser) in der Briefzustellregion
Luzern: Stefan Zimmermann.
Zürich: Martin Herzog; Zustellbeamter
(Equipenchef) bei der Briefzustellregion in Pfäffikon SZ: Reto Hensler; Sekretärin bei der Briefpost Region Ost:
Monika Hobi; Zustellbeamter bei der
Briefzustellregion in Zürich 50: Cédric
Huguelet; Betriebspraktikant bei der
Briefzustellregion in Dübendorf:
Patrick Hurst; Bürochef KNW bei der
Briefzustellregion in Adliswil: Urs Jungen; Zustellbeamter (Equipenchef) bei
der Briefzustellregion in Pfäffikon SZ:
Daniel Kaufmann; Zustellbeamter bei
der Briefzustellfiliale in Wetzikon: Gilbert Keller; Betriebsbeamter im Briefzentrum Zürich: Kurt Konrad; Zustellbeamter (Equipenchef) bei der Briefzustellfiliale in Schwerzenbach: Claudio
Läubli; Zustellbeamtin bei der Briefzustellregion in Zürich 50: Cordelia Löffel; Betriebspraktikant bei der Briefzustellregion in Rapperswil: Stefano Longo; Betriebspraktikant bei der Briefzustellregion in Dübendorf: Stefan Lorentzen; Bürochef KNW bei der Briefzustellregion in Bülach: Marcel Meier;
Zustellbeamter bei der Briefzustellregion in Pfäffikon SZ: Emil Mettler;
Bürochef KNW im Briefzentrum
St.Gallen: Roman Müller; Zustellbeamter (Equipenchef) bei der Briefzustellregion in Rapperswil: Antonio Pascale; Zustellbeamter (Ablöser) bei der
Briefzustellregion in Pfäffikon SZ:
Michael Seliner; Zustellbeamter (Ablöser) bei der Briefzustellregion in Wallisellen: Christian Spreiter; Zustellbeamtin bei der Briefzustellfiliale in Wald:
Monika Stamm; Zustellbeamter bei der
Briefzustellfiliale in Volketswil: Michael Steingruber; Zustellbeamtin (Equipenchefin) bei der Briefzustellregion in
Wädenswil: Nicole Steger; Zustellbeamter (Equipenchef) bei der Briefzustellfiliale in Volketswil: Daniel Tanner;
Zustellbeamtin bei der Briefzustellregion in Pfäffikon SZ: Rita Walser; Zustellbeamtin bei der Briefzustellregion
in Pfäffikon SZ: Daniela Zehnder.
Süd
Praticante d’esercizio a Bellinzona 1
centro lettere: Gerhard Blaser; Praticante d’esercizio a Bellinzona 1 centro lettere: Athos Giulietti; Praticane d’esercizio a Bellinzona 1 centro lettere: Nicola
Spenillo; praticante a Bellinzona 1 centro lettere: Maurizio Riedi; praticante
d’esercizio a Bellinzona 1 centro lettere:
Etienne Vizzardi; funzionario di distribuzione a Lugano Expresspost: Massimo Moruzzi; Funzionario di distribuzione caponucleo a Bellinzona 1 centro
lettere: Raffaele Rinaldi.
11
Informatik Post
Paketpost
Zentral
West
Wirtschaftsorganisator I bei IP 4 (Kundensupport): Martin Wenger.
Jean-Daniel Blandenier, fonctionnaire de
distribution à Neuchâtel; André Keller,
fonctionnaire de distribution à Neuchâtel;
Claude-Ernest Huguenot, employé d’exploitation à Daillens; Giovanni Cuccaro,
fonctionnaire d’exploitation à Genève.
Ost
IC-Techniker I beim Informatikstützpunkt Zürich: Markus Huber; IC-Techniker I beim Informatikstützpunkt
Zürich: Patrik Leeser.
Service House Post
Mitte
Peter Berger, Zustellbeamter in der Paketbasis Härkingen; Heinz Meyer, Betriebspraktikant im Paketzentrum Härkingen.
Service House Luzern
Betriebstechniker bei der Filiale Basel:
Willi Tschudin.
Swiss Post
International
Service House Lausanne
Ost
maître artisan à Lausanne: Jean-Daniel
Monnier.
Hermann Benz, Bürochef im Auswechslungsamt Zürich 58.
Briefpost
West
Ruhestand
Poststellen und
Verkauf
Joseph Corminboeuf, fonctionnaire d’exploitation au Centre Courrier Genève;
Rösly Corset, trieuse au Centre Courrier
Lausanne; Jeanine Duboule, trieuse au
Centre Courrier Genève; Jean-Claude Duina, praticien d’exploitation à Genève; Corrado Gentile, fonctionnaire de distribution
au Centre Expresspost Genève; Francesco
Marchi, assistant-concierge au Centre
Courrier Genève; Giuseppe Patrone,
employé d’exploitation au Centre Courrier
Genève.
West
Jean-Pierre Dubey, buraliste postal à Cottens FR; Béatrice Nellen, buraliste postale
aux Evouettes; Christianne Schüpbach,
cheffe de bureau à Payerne.
Ost
Andja Castelonovi, Betriebsassistentin in
Oberwil BL; Pierre Hert, Postbote in Messen; Hulda Jenni, Postbotin in Limpach;
Hans Peter Jörg, Zustellbeamter in Wasen
i.E.; Julia Oser, Postbotin in Hofstetten SO;
Babette Senften, Betriebsassistentin in Wynigen; Edith Stebler, Postbotin in Nunningen; Adolf Steiner, Postbote in Emdthal;
Hedwig und Walter Stoll, Posthalterehepaar
in Belpberg; Adelheid und Anton Willimann, Posthalterehepaar in Eich; Peter
Zwahlen, Posthalter in Emdthal.
Armin Eichenberger, Zustellbeamter bei
der Briefzustellfiliale in Winterthur 5;
Hansjörg Frei, Zustellbeamter bei der Briefzustellfiliale in Gossau SG; Hans Grossmann, Betriebsbeamter bei der Briefzustellregion in Amriswil; Kurt Hagmann, Zustellbeamter bei der Briefzustellfiliale in
8260 Stein a. Rh.; Gottlieb Schafroth, Betriebsbeamter bei der Briefzustellregion in
Uster; Berta Söllmann, Sortiererin im
Briefzenturm Chur; Walter Stettler, Zustellbeamter bei der Briefzustellfiliale in
Regensdorf; Ida Zani, Sortiererin im Briefzentrum Zürich; Nikolaus Stadler, Betriebsbeamter bei der Briefzustellregion in
Dietikon; Peter Bischof, Zustellbeamter bei
der Briefzustellregion in Zürich 16.
Ost
Süd
Wolfgang Czirniok, Betriebsbeamter in
Zürich; Karl Kleinstein, Verwalter im
Glattzentrum.
Antonio D’Amico, fattorino postale alla
filiale di distribuzione lettere di Losone;
Maria Pollini, spartitrice al centro lettere di
Bellinzona 1; Enrico Fontana, praticante
d’esercizio alla regione di distribuzione lettere di Locarno 1.
Mitte
Süd
Angela Terribilini, buralista postale a Crana.
Todesfälle
(aktives Personal)
Lausanne
Poststellen und
Verkauf
Francis Aebischer, fonctionnaire d’exploitation à Lausanne 2, né en 1934;
Edouard Andrey, buraliste postal à Villars-sur-Glâne 1, né en 1911; Georgette
Bovay, conjoint à Goumoens-la-Ville,
né en 1921; Gérard Deillon, buraliste
postal à Broc, né en 1935.
West
Louis Risse, fonctionnaire de distribution à Couvet, né en 1943.
Briefpost
Ost
Joseph Strebel, Betriebspraktikant im
Briefzentrum Zürich, geb. 1947.
Ost
Bürochef KNW im Briefzentrum Wil
SG: Rolf Baumgartner; Betriebspraktikant bei der Briefzustellregion in Pfäffikon SZ: Jakob Becker; Betriebspraktikant bei der Briefzustellregion in Rapperswil: Peter Betschart; Betriebsbeamter bei der Briefzustellfiliale in Regensdorf: Sven Bischof; Zustellbeamtin
(Equipenchefin) bei der Briefzustellfiliale in Meilen: Regula Braun; Sekretär
bei der Briefpost Region Ost: Claude
Bruderer; Zustellbeamter bei der Briefzustellregion in Rapperswil: Aldo Gübeli; Zustellbeamtin bei der Briefzustellfiliale in Egg b. Zürich: Myrta Hedinger; Zustellbeamter (Equipenchef)
bei der Briefzustellfiliale in Egg b.
Die Post Nr.5/2000
Neuchâtel
stellbeamter in Frauenfeld 1, geb. 1935;
Oskar Holenweger, Zustellbeamter in
Wald ZH, geb. 1908; Konrad Hungerbühler, Dienstchef, AW Schlieren, geb.
1916; Maya Müntener, Aufräumerin in
Zürich 1 Sihlpost, geb. 1921; Rudolf
Rüegg, Verwalter in Zürich 30, geb.
1924; Martha Schibli, Betriebsassistentin in Bülach, geb. 1906; Hans Staub,
Posthalter in Wettswil, geb. 1918; Walter Steinmann, Betriebsbeamter in
Zürich 1, geb. 1930; Joseph Strebel, Betriebsangestellter in Zürich-Mülligen,
geb. 1947.
Ernst Bleuer, fonctionnaire de distribution à Biel/Bienne 1 BZ, né en 1929.
Chur
Bern
Erich Pointet, Verwalter in Bern 1 BZ,
geb. 1914.
(pensioniertes Personal)
Generaldirektion
Alfred Lauber, Vizedirektor, geb. 1932.
Aarau
Sebastian Meier, Zustellbeamter in Baden 1, geb. 1900; Albert Tschudi, Bürochef in Wettingen 3, geb. 1922; Josef
Weiss, Posthalter in Rheinsulz, geb.
1922.
(ehemalige)
Kreispostdirektionen
Luzern
Josef Seiler, Betriebsbeamter in Sarnen,
geb. 1907.
Genève
Claude Megevand, fonctionnaire de distribution à Genève base colis, né en
1927.
Zürich
Karl Bosshard, Zustellbeamter in Zürich
16, geb. 1922; Wilhelm Hofmann, Zu-
Leo Bächler, Zustellbeamter in Davos
Dorf, geb.1917; Hans Grüter, Wagenführer-Mechaniker PD in St. Moritz 1,
geb. 1925; Johann Ruoss, Posthalter in
Mols, geb. 1905.
Bellinzona
Mario De Gottardi, caposervizio a Lugano 5 Autopostale, nato nel 1922; Iride De Marchi, buralista postale a Aldesago, nata nel 1920.
12
Personalzufriedenheit
Die Post Nr.5/2000
PEZU-Umfrage 2000
Wie zufrieden sind Sie?
Am 25. Mai 2000 verschickt die Post die neuen
Fragebogen für die Messung der Personalzufriedenheit «PEZU 2000». Das Postpersonal
ist aufgefordert, an der diesjährigen Umfrage
teilzunehmen. Eine starke Beteiligung deckt
Schwachstellen auf und erleichtert, dass der
Hebel für Verbesserungen am richtigen Ort
angesetzt werden kann.
Das Unternehmen Post befand sich
während der vergangenen Monate öfters
in den Schlagzeilen. Mitarbeitende, die in
direktem Kontakt mit Kundinnen und
Kunden stehen, werden mit Fragen und
Kommentaren konfrontiert.
Äussern Sie
sich bis zum
20. Juni 2000!
Zur Messung 2000 sind im Intranet
ergänzende Informationen und
ein Argumentarium aufgeschalten.
Innerhalb eines Monats haben Sie
Gelegenheit, die Fragen zu studieren und zu beantworten. Während
dieser Zeit erhalten Sie Unterstützung Ihrer Vorgesetzten, der Personalverantwortlichen der Bereiche,
aber auch der Mitglieder des Fachgremiums PEZU. Zudem wird im
Intranet der täglich aktualisierte
Rücklauf publiziert; eine Möglichkeit, im eigenen Team motivierend
auf den Einsendeschluss vom
20. Juni aufmerksam zu machen.
Mitte August werden vorerst in den
grossen Bereichen erste Auswertungen vorliegen.
Dritte Messung. Zusammen mit der
persönlichen Meinung werden diese Erfahrungen nun in der dritten Messung der
Personalzufriedenheit ihre Spuren hinterlassen. Zum Empfängerkreis des Fragebogens «PEZU 2000» gehören alle Postmitarbeitenden im Monatslohn. Zudem
das Personal im Stundenlohn – sofern die
Beschäftigung über das letzte Vierteljahr
mindestens 40% betragen hat – der Bereiche Briefpost, Expresspost, Paketpost,
Poststellen und Verkauf, Postfinance,
Postauto, Briefmarken und Philatelie,
Service House Post, Informatik Post und
Transporte.
digkeit. Die Unternehmensleitung ist sich
dieser Herausforderung bewusst und investiert in ihr Personal wie in neue Dienste,
um die Zukunft des Konzerns zu sichern.
Sie als Mitarbeiterin, als Mitarbeiter verfügen über das Wissen, um die Produkte
und Dienstleistungen in der Qualität anzubieten, die von der Postkundschaft
erwartet wird. Ihre Unterstützung bringt
uns zufriedene Kundinnen und Kunden.
Deren Zufriedenheit schlägt sich auf Ihre
Motivation nieder.
Mitglieder des Fachgremiums
Personalzufriedenheit
Die Post: Simon Fontana, Briefpost; Barbara Rüetschi, Postfinance; Reto Jenni und Pierre
Richard, Poststellen und Verkauf;
Regula Zumbrunn, Paketpost;
Walter Udanti, Service House
Post; Bernhard Schmocker,
Ulrich Hofstetter und Lukas
Vonesch, Personal; Marianne
Probst, Swiss Post International
und Expresspost; Beat Schweizer, Briefmarken und Philatelie;
Die Personalzufriedenheit insgesamt erreichte einen Wert von 64 Punkten, was
gegenüber dem Vorjahr einer Verschlechterung von fünf Punkten entspricht. Die
Reorganisationen der Post blieben also
nicht ohne Folgen. Veränderte Abläufe,
wechselnde Ansprechpartner
oder
anspruchsvollere Arbeit sind nur einige
Stichworte.
A&B Direct AG, Rotkreuz
– erhält alle Adressdaten
– erhält die Nummer der Organisationseinheit (OE)
sich in der Bandbreite der «mittleren
Zufriedenheit». Eine verbesserte Zufriedenheit konnte in kleinen Bereichen und
lokalen Organisationseinheiten nachgewiesen werden. Dort, wo die Verantwortlichen mit den Mitarbeitenden, als Team,
die Ergebnisse analysiert hatten und durch
die eingeleiteten Massnahmen das Resultat der Personalzufriedenheit positiv
beeinflusst werden konnte.
– Verpackt und versendet Brief und Fragebogen an die
Mitarbeitenden der Post
TrustMark CFI AG, Zollikon
– erhält alle Fragebogen mit dem aufgedruckten Code
– erhält keine Adressdaten
– erfasst Rücklauf und Inhalt der Fragebogen elektronisch
– wertet die Resultate aus
– bereitet die Rapporte auf
Umgestaltung des Fragebogens
«PEZU 2000». Zur Verbesserung der
volle Anonymität der Messung garantiert
weiterhin den Datenschutz. Dazu trägt ins-
Extern: Stephan Meyer, Verband
Transfair; Christof Berger, Verband Kommunikation; Dr. Christian Schatzmann und Myriam
Staubli, TrustMark CFI AG, Zollikon.
Wer weiss was?
Wer tut was?
Bandbreite «mittlere Zufriedenheit». Die Ergebnisse 1999 bewegten
Übersichtlichkeit sind einzelne Themen
im Fragebogen neu zugeordnet worden.
Der Vergleich zu den Vorjahren bleibt aber
weiterhin gewährleistet. Im Sinne einer
einmaligen Erhebung werden zur Ausund Weiterbildung sowie zu den Instrumenten FOCUS und PEZU Fragen
gestellt. Für das Unternehmen sind die
Antworten aufschlussreich, da der Umfang beziffert wird, den Mitarbeitende in
Bildungsmöglichkeiten investieren, die
durch die Post finanziell oder zeitlich
unterstützt werden.
Monika Hänni, Postautodienst;
Beatrice Beydoun, Transporte;
Renald Fontana, Immobilien;
Annika Kocsis, Material; Ursula
Straub, Informatik.
Personalzufriedenheit; Befragung 2000
Erkenntnisse aus der Umfrage 1999.
Volle Anonymität garantiert. Die
Personalzufriedenheit ist wichtig. Die Post
befindet sich auf dem Weg zur Eigenstän-
besondere die Zusammenarbeit mit zwei
externen Partnern bei: A&B Direct AG
erhält die Adressen des Personals und
die zugehörigen Organisationseinheiten
(OE), verpackt und verschickt die Fragebogen; TrustMark CFI AG bearbeitet die
beantworteten Bogen. Letztere findet nur
noch den Code der OE vor, der einzig die
Zuordnung erlaubt. Es gelangen keine
persönlichen Daten an die Adresse der
Post. Als Auftraggeberin stehen ihr
einzig die Auswertungen der Bereiche
und Organisationseinheiten ab fünf
Mitarbeitenden, falls der Rücklauf mindestens 80% beträgt, zu.
(bs/sg)
Die Schweizerische Post
– erhält die abschliessenden Rapporte für alle Organisationseinheiten mit mindestens 5/10 Antworten
– erhält keine Fragebogen
– erhält keine Adressdaten
– informiert die Mitarbeitenden über die Resultate
– plant und setzt Massnahmen gemeinsam mit den
Mitarbeitenden um
– setzt entsprechende Ziele
TrustMark CFI stellt sich vor
Die Mitarbeitenden bilden das wichtigste
Kapital jeder Unternehmung. Die Post ist
sich dessen bewusst und führt daher nun
bereits zum dritten Mal eine Umfrage zur
Personalzufriedenheit durch. Als externer
Partner steht ihr seit Ende 1997 die
Firma TrustMark CFI für die Kunden- und
Personalbefragungen zur Seite.
Gegründet im Jahre 1992, ist TrustMark
CFI heute das führende Schweizer Forschungs- und Beratungsunternehmen für
die Durchführung von Zufriedenheitsstudien und kann namhafte Unternehmen
aus verschiedenen Branchen (z.B. Banken, Versicherungen, Swissair, SBB) zu
seiner Kundschaft zählen. Gegenwärtig
beschäftigt TrustMark CFI in Zollikon
am Zürichsee vierzehn fest angestellte
Mitarbeitende mit den unterschiedlichsten Ausbildungen – Betriebswirte,
Soziologen, Psychologen, Informatiker
usw. Das junge, interdisziplinäre Team
von TrustMark CFI misst dem engen
Kontakt mit den Kunden hohen Wert bei.
der Kundenzufriedenheit führt TrustMark CFI für die Post deshalb auch
weiterführende Analysen durch («Data
Mining») und unterstützt die Post bei der
Umsetzung der Ergebnisse durch verschiedenste Beratungsdienstleistungen.
tet und in die Form eines Fragebogens
gebracht. Vor jeder neuen Messung wird
der Fragebogen überprüft und den neusten Anforderungen der Post angepasst,
ohne dabei die Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Jahr zu Jahr zu gefährden.
Das Harvard-Konzept der «Service
Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und der Kundschaft wird mit-
Anonym und vertraulich. Nach
Profit Chain» bildet die Grundlage der
Arbeit von TrustMark CFI. In diesem
Konzept werden die Zusammenhänge
zwischen Personalzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und Eigenwirtschaftlichkeit von Unternehmen dargestellt.
Die Projekte, die TrustMark CFI zusammen mit der Post durchführt, dienen dazu, diese Zusammenhänge zu erkennen,
zu messen und zu optimieren. Neben der
Messung der Personalzufriedenheit und
tels Befragungen gemessen. Darum
kommt dem Fragebogen eine zentrale
Rolle in den Projekten zu. Damit der Fragebogen optimal auf die Post zugeschnitten ist, führte TrustMark CFI im
Vorfeld der Studien eine Vielzahl von
persönlichen Gesprächen durch. Die Ergebnisse dieser Interviews wurden von
TrustMark CFI in enger Zusammenarbeit
mit dem Projektteam der Post ausgewer-
der absolut anonym und vertraulich
durchgeführten Erhebung werden die
ausgefüllten Fragebogen ausgewertet.
Dabei verwendet TrustMark CFI spezielle statistische Verfahren, die die zuverlässigsten und präzisesten Ergebnisse
liefern, die heutzutage erhältlich sind.
Für die Personalzufriedenheitsmessung
berechnet TrustMark CFI Ergebnisse für
alle Ebenen der Post: von der Post insgesamt über die einzelnen Geschäfts-, Ser-
vice- und Funktionsbereiche bis zu den
einzelnen Poststellen, sofern genügend
auswertbare Fragebogen verfügbar sind.
Für jede Organisationseinheit, die die
Bedingungen bezüglich Rücklauf erfüllt,
wird eine eigene Auswertung erstellt und
detailliert dokumentiert, welches die
Stärken und Schwächen dieser Einheit
sind und wo es sich lohnt, mit Verbesserungsmassnahmen zu beginnen. Zu diesem Zweck berechnet TrustMark CFI
die Bewertungen der Qualitätsfaktoren
und -kriterien und ermittelt mit Hilfe der
Statistik die sogenannten Treiber der Zufriedenheit. Die Treiber umfassen diejenigen Qualitätsfaktoren, die mit höchster
Priorität zu verbessern sind, weil sich
dadurch die stärksten Erhöhungen der
Personalzufriedenheit erreichen lassen.
Sonderseite Briefpost
Die Post Nr.5/2000
13
Bei der Briefpost bewegt sich etwas
Personalzufriedenheit konkret gesteigert
Seit 1998 ist der Geschäftsbereich
«Briefpost» auf dem Weg, dem Idealbild der zufriedenen Mitarbeitenden
stetig näher zu kommen. Ein aufgestelltes Team, hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, verständnisvolle
Vorgesetzte, abwechslungsreiche
Arbeit und anderes mehr sollen sich
zu einem ganzheitlichen Arbeitsumfeld ergänzen. Die tägliche Freude
an der Arbeit gilt dabei als Leitmotiv.
Wer sich einmal zum Ziel gesetzt hat,
eine anspruchsvolle Wanderung anzutreten, der weiss, dass Schwierigkeiten, Unbill und Selbstzweifel Bestandteile eines solchen Unternehmens sind.
Ans Ziel kommen nur diejenigen, die
sich diesen Herausforderungen stellen –
und so verhält es sich auch mit der
Verbesserung der Personalzufriedenheit. Blauäugig ist, wer meint, schon
am Ziel zu sein. Aber für die Briefpost
lohnt es sich, den Weg der Steigerung
der Personalzufriedenheit unter die
Füsse zu nehmen. Stellvertretend zwei
Beispiele aus der Briefpost Region
Mitte.
Organisationssupport/Prozessoptimierung (OP) der BP Region Mitte.
Tatort Zimmer 710, Tatzeit 07.00 Uhr.
Flipchart und Pinwände, ein surrender
Hellraumprojektor, noch etwas verschlafen wirkendes Personal, Kaffeeduft,
frische Züpfe, würziger Käse. In diesem
Umfeld begrüsst zu dieser frühen Stunde
Hanspeter Kellerhals, Leiter OP, seine
Crew. Das erste «PEZU-Zmorge» soll aus
der Taufe gehoben werden. Statt «Brot und
Spiele» sind Züpfe und Arbeit angesagt.
Dass die Personalzufriedenheit (PEZU)
auch im administrativen Bereich
umgesetzt werden kann, erklärt Hanspeter
Kellerhals im folgenden Interview.
Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie
bei der Einführung der PEZU-Umfrage
zu kämpfen?
Hans-Peter Kellerhals: In der Rückblende darf ich sagen, dass wir beim Start
eigentlich keine Probleme hatten. Das Personal hat aktiv mitgemacht und am «Karren gezogen»; trotz anfänglicher Skepsis.
Markus
Rutz, Leiter Briefzustellregion Stans.
die Idee umgesetzt, an besonderen Anlässen als Team mit einem gemeinsamen
Outfit aufzutreten. Wir tragen dann alle
Kravatte und T-Shirt mit OP-Aufschrift.
Mit einer eigenen Umfrage haben wir bei
unseren Betriebsstellen ein Feedback bezüglich unserer eigenen Servicequalität
eingeholt. Im Bereich OP haben wir als
weitere PEZU-Massnahme fachspezifische Arbeitsteams mit entsprechender
Übertragung der Verantwortung gebildet.
Schliesslich soll mit der eingeführten
Sprechstunde beim Chef die eigene Arbeit
besser strukturiert und geplant werden
können.»
Was hat sich seit Beginn der PEZUUmfragen im OP wesentlich verändert?
Wir sind als Team gewachsen – der Teamgedanke hat sich ganz wesentlich verstärkt. Das gegenseitige Verständnis und
die Hilfsbereitschaft haben sich verbessert. Dank PEZU ist die Kommunikation
besser geworden.
Was erwarten Sie künftig bezüglich der
Verbesserung der Personalzufriedenheit?
Ganz sicher erwarte ich, dass die PEZUResultate v.a. in den Bereichen «Arbeitslast» und «interne Servicequalität» auch
in der Zentrale ernst genommen und mit
entsprechenden Massnahmen verbessert
werden.
Wohlbefinden und Zufriedenheit
am Arbeitsplatz. Eine konsequente
Umsetzung von Ideen und Massnahmen
zur Verbesserung der Personalzufriedenheit führt tatsächlich dazu, dass das Personal der einzelnen Bereiche einiges zur Steigerung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen
kann. Gerade im Bereich der internen Kommunikation eignet
sich der im Interview mit Markus Rutz beschriebene «interne
Sorgenbriefkasten» bestens zur
Verbesserung der Arbeitsplatzzufriedenheit. Dass Arbeitslast
und interne Servicequalität
nach wie vor zu den grössten
Beanstandungen Anlass geben,
muss durch die Leitung des Geschäftsbereich korrigiert werHans-Peter Kellerhals, Organisationsden. Nur so kann das ursprüngsuport/Prozessoptimierung Region Mitte.
lich aus dem Change-Post-Prozess formulierte und erstrebenswerte Ziel
Was wurde in Ihrem Bereich alles
der Briefpost erreicht werden: «Wir sind
unternommen?
Zuerst haben wir in einem Workshop die die beste Arbeitgeberin im Unternehmen
Auswertung der ersten Messung analysiert Post, erreichen den höchsten Zufriedenund konkrete Massnahmen zur Verbesse- heitsgrad des Personals und zählen zu den
rung der Personalzufriedenheit eingeläu- attraktivsten Arbeitgebern des Landes.»
tet. So führen wir seit März 99 in jedem Und daher ist es für das GesamtunternehQuartal ein PEZU-Zmorge durch. Der Vor- men ebenso wie für die Briefpost wichtig,
teil dieser Anlässe ist, dass frühmorgens dass sich möglichst alle Mitarbeitenden an
praktisch alle Mitarbeitenden anwesend der Personalzufriedenheitsbefragung besein können. An diesem Zmorge wird je- teiligen. Denn eine verbesserte Personalweils engagiert diskutiert. Getroffene Mass- zufriedenheit wirkt sich auch auf die Kunnahmen werden auf die Ergebnisse hin denzufriedenheit aus. Damit bleiben die
überprüft und allenfalls angepasst. Ideal ist Kunden der Post auch in einem zusehends
dieser Treff auch, um neue Ideen vorzu- liberalisierten Markt treu und dadurch erstellen. Zum Beispiel haben wir spontan halten wir uns unsere Arbeitsplätze.
In der Briefzustellregion Stans erkennen die Besucher schon am Eingang, dass
ein recht zufriedenes Team am Werk ist,
dem die interne Information und Kommunikation wichtig ist. Eine Informationstafel begrüsst Mitarbeitende und Besucher
mit aktuellen Informationen. Gleich daneben steht ein antiker Briefkasten, der für
die schriftlichen Mitteilungen des Personals vorgesehen ist – eine Art «Kummerkiste». Die Meldungen aus dem Briefkasten werden vom Personalausschuss begutachtet. Damit ist gewährleistet, dass
diese unzensuriert und offen weitergegeben werden können. Informationstafel und
Briefkasten sind zwei konkret umgesetzte
Massnahmen zur Verbesserung der Personalzufriedenheit bezüglich interner Information
und Kommunikation. Wir haben in diesem
Zusammenhang Markus Rutz, den Leiter der
Briefzustellregion (BZR) Stans, befragt.
Wie ist die Umfrage zur Personalzufriedenheit letztes Mal beim Personal
angekommen?
Markus Rutz: Anfänglich wurde diese
Umfrage mit einer gewissen Skepsis aufgenommen. Was damit erreicht werden
sollte, war nicht von Anfang an klar. Daher
wurden die Fragebogen eher zurückhaltend
ausgefüllt. An Sitzungen haben wir dann
immer wieder Erklärungen abgegeben und
so den Prozess in Gang gebracht.
Mit welchen Schwierigkeiten hatten/
haben Sie zu kämpfen?
Der Fragebogen war sehr umfangreich
ausgefallen, was einige Mitarbeitende‚«erschreckte» und sie ihn deswegen nicht ausfüllten. Zudem waren einige Fragen zuwenig klar formuliert. Auch war nicht allen
klar, wen sie als direkten Vorgesetzten zu
beurteilen hatten. Weiter habe ich den Eindruck, dass es unter dem Personal Leute
gibt, die aus Angst vor möglichen Konsequenzen davon abgesehen haben, den Fra-
Eine Informationstafel begrüsst Mitarbeitende und Besucher mit aktuellen Informationen und gleich daneben ein antiker
Briefkasten – eine Art «Kummerkasten».
gebogen auszufüllen. Oder anders gesagt:
trotz Beteuerungen glauben leider noch
lange nicht alle, dass die Anonymität gewährleistet ist.
Sie haben nun auf die Resultate der
PEZU-Umfrage von 1999 reagiert und
verschiedene Verbesserungsmassnahmen
eingeleitet. Was haben Sie konkret unternommen?
Gut hat sich die interne Ideenbörse mit
dem Briefkasten bewährt. Da der Briefkastenschlüssel beim Personalausschuss
aufbewahrt wird und wir jeden Hinweis
auch behandeln, wird von dieser Neuerung
rege Gebrauch gemacht. Auch die Infotafel hat einiges bewirkt. Zudem steht meine Bürotüre bewusst offen. Verbessert haben wir auch die Beleuchtung im Bereich
der Vorsortierung und bei den Botengestellen. Gezielte Anpassungen von Arbeitsabläufen haben bereits erste positive
Echos in Sachen Personalzufriedenheit
gezeigt.
Was hat sich seit Beginn der PEZUUmfragen in der BZR Stans wesentlich
verändert?
Ganz sicher sind wir offener im Umgang
miteinander geworden. Mit einer gezielten Information wollen wir unseren Weg noch bewusster gehen. Dies fördert das positive Verhalten.
Wo erwarten Sie in naher Zukunft eine
positive oder negative Beeinflussung der
Personalzufriedenheit?
Ich denke, dass die Qualität des Gesamtarbeitsvertrages die Personalzufriedenheit – hoffentlich im positiven Sinn –
beeinflussen wird.
Text: Roland Pulfer,
TQM- und Kommunikationsbeauftrager der BP R Mitte (gg)
International Post Corporation IPC
Workshop IPC Benchmarking
Vom 22. bis zum 24. März
2000 fand der «IPC Benchmarking Workshop» zum
Thema «Control Systems»
im Hotel Eden au Lac in
Montreux statt. Die
Schweizerische Post trat als
Gastgeberland auf,
während die IPC das Programm wie gewohnt zuverlässig durchführte.
Die IPC (International Post Corporation)
startete 1999 das Benchmarking-Projekt
«Achieving Service Quality» mit dem Ziel,
ihre 21 Mitgliedernationen bei der Erreichung einer hohen Servicequalität zu unterstützen. Das Projekt wurde in vier Themen unterteilt: Kundenbeziehungen, Kundenkontaktpunkte,
Kontrollsysteme/
Transporte und Qualitätskultur. Zu jedem
Thema ein Workshop statt.
Post Direct Center, begleitete die Gruppe und erklärte
die Aufgaben der Center.
«Die Besucher waren begeistert», sagt er. «Der Erfahrungsaustausch vor Ort ist
immer noch sehr wichtig
und wird geschätzt.»
Vorträge und Diskussionen. Am Donnerstag vor-
mittag begrüsste Patrick von
Lammeren, Finanzchef IPC, v.l.n.r. Hanspeter Wenger, Briefpost; Derek
die Vertreter aus Belgien, Osborn, Royal Mail; Patrick van Lammeren,
Kanada, Dänemark, Finn- IPC; Marc Scheurer, Briefpost.
land, Frankreich, Deutschland, Italien, Norwegen, Spanien, Portu- Es ist sehr wichtig, dass die Schweizerische
gal, Schweden, Schweiz, Grossbritannien Post aktiv mitarbeitet.»
Text: Barbara König, Kommunikation
und den USA. Auf dem Programm der TaBriefpost/Fotos: zVg
gung in Montreux standen verschiedene
Vorträge im Plenum und Diskussionen in
kleinen Gruppen. In Zentrum der Diskussion standen Kontrollsysteme in Briefzentren sowie Prozessmessungsinstrumente.
Raclette im Museum von Montreux.
Gastgeber Post. Die Schweizerische
Post als Mitglied der IPC hat seit Anfang
am Projekt mitgearbeitet. In Montreux
trat sie als Gastgeberland des Workshops
auf. Marc Scheurer, TQM Briefpost, hat
das ganze Rahmenprogramm organisiert.
«Eine sehr aufreibende Arbeit», gesteht
er. «Doch es hat sich gelohnt, wenn ich
die Freude und die Begeisterung der Teilnehmenden sehe. Der Anlass ist wirklich
gut gelungen.» Am Mittwoch nachmittag
trafen die ersten Teilnehmenden am Flughafen Genf ein. Von dort aus führte Marc
Scheurer die Gruppe ins Post Direct
Center in Lausanne. Jürg Weibel, Leiter
Um den Teilnehmerinnen und den Teilnehmern die Schweiz noch von einer anderen
Seite präsentieren zu können, rundete ein
gelungenes Rahmenprogramm mit einem
Raclette im Museum von Montreux die
Veranstaltung ab.
Ernst Moser, Leiter Briefpost und Mitglied
der Konzernleitung, meint zum Workshop:
«Die IPC hat grosse Erwartungen in die
Schweiz gesteckt. Nicht zuletzt durch die tadellose Organisation des Rahmenprogramms und die vielversprechenden Ergebnisse, die die IPC aus dem Workshop ziehen
konnte, war der Anlass ein grosser Erfolg.
Was ist IPC?
Die «International Post Corporation»
(IPC) ist ein kooperativer Zusammenschluss von 21 nationalen Postverwaltungen der bedeutendsten Ländern in
Europa (inkl. USA und Kanada).
Zusammen werden 65% des postalischen Welthandels umgesetzt, dies bedeutet 267’000’000’000 Briefe pro Jahr.
Die Holdinggesellschaft ist in den Niederlanden eingetragen, die Arbeit wird
aber durch die zwei in Belgien registrierten Tochtergesellschaften ausgeführt, der IPC Unipost und der
IPC Technology.
Varia
Die Post Nr.5/2000
17
Swisscom Mobile Verlosung
Post/Swisscom
Minigolfturnier
Datum
Sonntag, 18. Juni 2000
Ort
Wehntalerstrasse 430, 8046 Zürich
Teilnehmende
Lizenzierte Minigolfer und Hobbyminigolfer sind
wieder herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Startgeld
Lizenzierte und nicht Lizenzierte mit eigenem
Material ( 3 Runden) 22 Franken.
Hobbyminigolfer (spielen mit Anlagematerial)
(2 Runden) 12 Franken.
Kategorien
Damen und Herren
Jugendliche spielen in der entsprechenden Kategorie.
Anmeldungen
Durch Einzahlung des Startgeldes auf Postkonto
80-1876-8, Schweiz. Post Minigolf SM
(unbedingt Name, Vorname und Kategorie angeben)
Anmeldeschluss
28. Mai 2000
Auskünfte
Marcel Racle, Tel. (G) 01 361 76 33, (P) 01 322 46 87
Das Programmheft wird rechtzeitig versandt.
Postmitarbeiterin gewinnt VW-Beetle
Grund zum Feiern hatte am 17. März 2000
Verena Rohr aus Zürich, als sie in der
AMAG-Vertretung im Letzipark Zürich
einen nigelnagelneuen, dunkelblauen VWBeetle entgegennehmen durfte. Verena
Rohr freute sich riesig über diesen Gewinn, hatte sie doch bisher überhaupt noch
nie Glück bei Verlosungen. Sie konnte sich
schon gar nicht mehr daran erinnern, dass
sie vergangenen Herbst nach dem Kauf eines «Natel-easy-Packages» die im «Packages» enthaltene Registrierkarte ausfüllte
und diese an das «Customer Care Center»
Olten von «Swisscom Mobile» einsandte.
Als Mitarbeiterin bei der Poststelle Erlenbach ZH hat sie selbst Erfahrung im
Verkauf von Natel-easy-Karten und «Value Cards». Letztere allerdings nicht nur
für Swisscom; die Post vertreibt auch
Prepaid-Karten der beiden anderen Netzbetreiber «Diax» und «Orange». Für sie
selbst war der Entscheid zugunsten von
Swisscom der Umstand, dass sie öfters
auch im Zürcher Oberland unterwegs ist
und dort die Abdeckung nur mit Swisscom
gewährleistet sei. Und mit einer PrepaidKarte glaubt sie, die für sie günstigste Lösung gewählt zu haben.
Swisscom Mobile konnte 1999 mehr als
250 000 NATEL-easy-Karten auf ihrem
Netz aktivieren. Im Gegensatz zu einem
Ausbildung Post
Freie Plätze für TQM- und
Prozessmanagementausbildung
TQM Post führt im Rahmen der Führungsausbildung von «Personal» (P2) zweitägige
Ausbildungen zu den Themen Prozessmanagement und Total Quality Management
durch. Für beide Kurse sind noch Plätze frei.
Sie finden an folgenden Daten statt:
TQM dt: 8./9. September 2000
TQM fr: 24./25. November 2000
Prozessmanagement dt: 16./17. Juni 2000
Prozessmanagement fr: 27./28. Oktober 2000
Informationen zum Inhalt dieser Ausbildungen finden Sie im Intranet unter:
Sachgebiete/Ausbildungen Post/Total Quality Management bzw. Führungsausbildung
oder unter der Telefon-Nr. 031 338 54 33.
Richtigstellung
In der letzten Ausgabe der Personalzeitung wurde in einem Beitrag über die
Berufsschau im Tessin über die heutigen und künftigen Ausbildungsmöglichkeiten
bei der Post informiert. Im Zusammenhang mit der im Aufbau begriffenen neuen
Lehre zur Logistikassistentin/zum Logistikassistenten wurde leider eine falsche
Aussage gemacht, die wir an dieser Stelle berichtigen möchten.
Die Post bietet zur Zeit für uniformierte Postbeamte Vorbereitungskurse für das
Nachholen der Fähigkeitszeugnisse (FZ) als Postangestellte/r an. Für das Nachholen des FZ als Logistikassistent/in werden voraussichtlich keine speziellen
Kurse seitens der Post angeboten. Sobald die Einführung dieser neuen Lehre bei
der Post geregelt ist, werden wir wieder in der Personalzeitung informieren.
Berufsbildung Post
Foto: ZVG
Verband Sport + Kultur Post/Swisscom
Association Sport + Culture Poste/Swisscom
Associazione Sport + Cultura Posta/Swisscom
Mike Weber, Leiter Marketing Communications von Swisscom Mobile,
überreicht Verena Rohr den Schlüssel für ihren neuen VW-Beetle.
Abonnement ist der Kunde bei einer Prepaid-Karte wie Natel easy nicht verpflichtet, sich mit seiner Adresse registrieren zu
lassen. Um diese Registrierung zu fördern,
wurde deshalb für die 1999 verkauften
Easy-Karten der Registriertalon gleichzeitig als Wettbewerbskarte aufgewertet.
Zu gewinnen gab es monatlich eine Flugreise für 2 Personen nach New York sowie
50 Value Cards im Wert von 50 Franken.
Alle im Jahre 1999 eingesandten Registrierkarten nahmen am Jahresende zudem
automatisch an der Verlosung eines VWBeetles teil. (gg)
Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Post
Gewerkschaft Kommunikation, Post
und transfair verhandeln weiter
Die Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Post zwischen den Gewerkschaften Kommunikation und transfair einerseits und dem Unternehmen Post
werden weitergeführt. Dies ist das Ergebnis
einer gemeinsamen Lagebeurteilung nach
dem Beschluss des Föderativverbandes des
Personals öffentlicher Verwaltungen und
Betriebe, gegen das Bundespersonalgesetz
(BPG) das Referendum zu ergreifen.
Für die Zukunft des Unternehmens Post
und die Sicherung der Arbeitsplätze ist von
zentraler Bedeutung, dass so rasch wie
möglich ein neues Arbeitsrecht entsteht,
das den Vorgaben des Bundesrates Rechnung trägt, nicht nur in einem liberalisierten Postmarkt und auf dem Arbeitsmarkt
konkurrenzfähig zu sein, sondern auch
Bestimmungen des GAV erst dann getroffen werden können, wenn die Ergebnisse
einer allfälligen Volksabstimmung bekannt sind.
fortschrittliche und soziale Arbeitsbedingungen zu gewähren. Dies mittels einer
gesamtarbeitsvertraglichen Vereinbarung
zu erreichen, bleibt als Ziel für alle drei
Verhandlungspartner unverändert bestehen.Verhandelt wird unabhängig vom
Referendum gegen das Bundespersonalgesetz. Die Verhandlungspartner gehen
davon aus, dass der Gesetzesentwurf in der
Fassung der Bundesversammlung die
rechtliche Grundlage für den GAV bilden
könnte; sollten aufgrund des Abstimmungsergebnisses neue gesetzliche Voraussetzungen zu zwingenden Änderungen
der GAV-Entwürfe führen, so würden diese dannzumal verhandelt.
Die drei Vertragspartner sind ferner übereingekommen, die Verhandlungen zielbewusst weiterzuführen und die Vorbereitungsarbeiten für den Übergang vom
bisherigen Recht in den zu vereinbarenden GAV so weit wie möglich voranzutreiben. Die bisher ausgehandelten
Ergebnisse werden durch das Referendum nicht in Frage gestellt. Es wurden
schliessslich Abmachungen getroffen,
damit die Verhandlungen für einen GAV
Post nicht Gegenstand des Referendumskampfes werden.
(pd)
Die Verhandlungspartner sind sich bewusst, dass endgültige Entscheide zu allen
Buslinien im Raum Interlaken:
Am 9. Januar 2000 erhielt Postauto Berner Oberland den Zuschlag für den
Betrieb der Buslinien im Raum Interlaken.
Gegen den Entscheid führte die BLS
sodann Beschwerde. Am 18. April 2000 hat
das nun Eidg. Departement für Umwelt,
Verkehr, Energie und Kommunikation
(UVEK) im Fall des Vergabestreites einen
vorläufigen Zwischenentscheid gefällt.
Kenntnis genommen und festgestellt,
dass die – während der Dauer des Verfahrens – angeordneten vorsorglichen
Massnahmen vom Grundsatz abweichen,
den Status quo weiterzuführen, ohne dass
einer Partei Nachteile entstehen. Postauto
als Gewinnerin im Ausschreibungsverfahren muss nun die Nachteile dieser
Übergangslösung tragen.
Den beiden Bestellern wird mit diesem
Zwischenentscheid auferlegt, mit den bisherigen Betreibern Berner Oberland Bahn
(BOB) und BLS-Lötschbergbahn (BLS)
eine zeitlich befristete Angebotsvereinbarung für den provisorischen Betrieb
abzuschliessen und eine auf ein Jahr befristete Konzession für alle Linien im
Raum Interlaken zu erteilen.
Deutlich günstigere Postauto-Offerte.
Postauto muss Nachteile tragen. Die
Post hat von diesem Zwischenentscheid
Die Post ist aber weiterhin überzeugt, dass
per Fahrplanwechsel 2001 die Verantwortung für den Betrieb der Buslinien im
Raum Interlaken vollumfänglich an Postauto Berner Oberland übertragen und
dadurch die Zuschlagsverfügung des Amts
für öffentlichen Verkehr (AöV) des Kantons Bern sowie des Bundesamts für
Verkehr (BAV) vom 9. Januar 2000 im
Beschwerdeentscheid zugunsten der Post
bestätigt wird. Dies insbesondere, weil die
Foto: Peter Schmid
UVEK-Entscheid für eine einjährige Übergangslösung
Postauto-Offerten unter Einhaltung der
personalrechtlichen Vorschriften und des
Arbeitsgesetzes aufgrund besserer Produktivität nach den vergleichbaren Varianten zwischen 13 und 24,4% günstiger
ausgefallen sind. Dies entspricht einem
jährlichen sechsstelligen Frankenbetrag.
Steuerzahler muss nachteilige Folgen
tragen. Da aufgrund dieser Übergangs-
Nach einem vorläufigen Zwischenentscheid des UVEK werden auf den
Buslinien im Raum Interlaken ab Fahrplanwechsel 2000 nicht Postautos
verkehren. Die bisherigen Betreiber, die BLS-Tochter «Auto AG Interlaken» und die Busse der Berner Oberland Bahnen erhalten nach einer
Beschwerde der BLS für ein weiteres Jahr eine befristete Konzession.
lösung das deutlich günstigere Konzept im
öffentlichen Verkehr im Raum Interlaken
voraussichtlich erst auf 2001 eingeführt
wird, werden die Steuerzahlenden die
nachteiligen Folgen zu tragen haben. Zu
den Benachteiligten gehört auch das Fahrpersonal von Postauto Berner Oberland,
das unter der Ungewissheit der Situation
leidet. (pd/PAD)
Postauto Berner Oberland
Leserbriefe/News
Die Post Nr.5/2000
Mit dem Moped im Postauto
Als Familienhelferin bin ich dringend auf
mein Mofa angewiesen. Kürzlich musste
ich von Bärschwil SO nach Grindel SO.
Unterwegs gab mein Mofa seinen Geist
auf – ausgerechnet auf einer Strecke, wo
sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Chancengleichheit ist...
Also gings zu Fuss weiter. Plötzlich nahte
ein Postauto. Der Chauffeur hielt an, half
mir mein Mofa einzuladen und nahm mich
bis ins nächste Dorf mit.
... wenn Sie diesen Text in Ihrer Sprache lesen können
... wenn sich Frauen und Männer angesprochen fühlen
Fühlen Sie sich angesprochen? Warum? Warum nicht?
Rita Lang, 4226 Breitenbach
«Zu kurzfristige Information
der Postfachinhaber»
Wehe, wenn
die Post zu spät
kommt...
Auf unserer Amerikareise trafen wir in
Texas auf diesen «grosskalibrigen», Furcht
erregenden Briefkasten. Typisch Texas,
oder?
Daniel Bühler, Poststellenleiter,
4460 Gelterkinden
Bisher war ich mit der Post im Allgemeinen zufrieden. Nun bin ich aber bei unserer Poststelle mit einem Vorfall konfrontiert worden, der meines Erachtens nicht
mehr mit einem «Dienst am Kunden» zu
vereinbaren ist. Als Postfachinhaber bin
ich (wie auch die anderen Postfachinhaber
unseres Dorfes) am Donnerstag informiert
worden, dass die Poststelle am nächsten
Montag in ein anderes Gebäude umziehe,
und dass ich dadurch eine neue Postfachnummer zugeteilt erhalte. Diese äusserst
kurzfristige Information hat mich umso
mehr geärgert, als ich erst vor vier Wochen
neue Visitenkarten drucken liess, die
natürlich jetzt ihre Aktualität bereits wieder verloren haben. Wie muss dies erst
recht Firmen treffen, die ihre Adressen
auch auf den Briefumschlägen, Briefpapierköpfen, Werbetafeln, Geschäfsautos
usw. aufgedruckt haben. Beim Vorgehen
der Post mangelt es meines Erachtens an
Kompetenz und Einfühlungsvermögen in
die ansässigen Firmen und Betriebe. Eine
Information mindestens 2–3 Monate im
Ist dies ein Vogelnistkasten oder ein Briefkasten? Es ist tatsächlich ein (gut getarnter) Briefkasten. Fotografiert habe ich ihn
in Namibia. Ein Kleinpaket könnte in sein
kleines Ablagefach aber bestimmt nicht
zugestellt werden.
Martha Strebel, 5632 Buttwil
Der Begriff «Logistik» taucht in der Wirtschaft allgemein immer häufiger auf. Wurde er früher vor allem im militärischen
Sprachgebrauch verwendet, wo er das
Wir freuen uns, Sie als Teilnehmer dieses
Verkaufskurses zu begrüssen und hoffen,
aus Ihnen erfolgreiche Verkäufer
zu machen!
Wir freuen uns, Sie als Teilnehmende
dieses Verkaufskurses zu begrüssen
und hoffen, das Verkaufstalent in Ihnen
zu wecken!
Unsere Tipps
• Schreiben Sie möglichst in allen Sprachen Ihres Zielpublikums
• Planen Sie die Übersetzung in Ihren Arbeitsablauf ein
• Verwenden Sie Formulierungen, die sich an Frauen und Männer wenden
• Beachten Sie diese Tipps auch beim Sprechen
• Beachten Sie diese Tipps auch firmenintern
Selbstverteidigungskurs für Frauen
Unter professioneller Leitung des Ehepaars Condoleo nahmen zehn Teilnehmerinnen der Poststelle Oerlikon an fünf
Abenden an einem Selbstverteidigungskurs für Frauen teil. Von den Fachpersonen erfuhren wir, wie man sich mit einfachen Mitteln (verbal, nonverbal) gegen
unliebsame Zeitgenossen wehren kann.
Die Lektionen wurden mit interessanten
theoretischen Beispielen aufgelockert. An
einem Abend konnten wir das Erlernte
in die Tat umsetzten. Herr Condoleo forderte uns auf, sobald wir uns von ihm per-
sönlich belästigt resp. angegriffen fühlten,
zu schreien oder zuzuschlagen. Es war
erstaunlich, was für eine latente Kraft in
uns allen schlummerte. Dies wurde uns mit
dem Bretttest – Durchschlagen eines
zirka zwei Zentimeter dicken Holzbrettes
mit der blossen Hand – richtig bewusst. Jedenfalls hatten wir nach diesen Lektionen
ein gutes Gefühl. Auf dem Nachhauseweg
nachts, oder vor allem wenn ich alleine
unterwegs bin, fühle ich mich nun sicherer.
Ruth Jenny und das Postteam Oerlikon
Foto: zVg
Vogelnistkasten
oder
Briefkasten?
Liebe Mitarbeiter
Wir freuen uns, Sie als Teilnehmerinnen dieses Verkaufskurses
zu begrüssen und hoffen, aus
Ihnen erfolgreiche Verkäuferinnen
zu machen!
Liebe Mitarbeitende
Beim Umzug der Poststelle Susten in das
neue Dienstleistungszentrum am 20. März
2000 war vorgesehen, dass die Postfachinhaber die gleiche Postfachnummer erhalten wie im alten Provisorium. Aus diesem Grund wurden die Postfachinhaber
kurz vor dem Umzug gebeten, die alten
Schlüssel abzugeben und die neuen in
Empfang zu nehmen. Bei der Vergabe der
Postfachnummern konnten jedoch nicht
alle Kundenbedürfnisse erfüllt werden.
Einzelne Postfachinhaber erhielten eine
neue Postfachnummer. Bei Postfachinhabern, bei denen dies zu Problemen führte,
wurde vor Ort eine Lösung gefunden. Herr
Fraser hat heute wieder seine alte Postfachnummer. Wir entschuldigen uns bei
Herrn Fraser für die ihm entstandenen
Umtriebe.
Verkaufsregion Visp
Nachschubwesen alllgemein oder die Versorgung der Truppe mit Material bezeichnet, gelangte der Ausdruck in den letzten
Jahren immer mehr auch in das zivile
Geschäftsleben. Auf zivilen Unternehmen
und Firmen und somit auch auf die Post
bezogen bedeutet der Ausdruck etwa «die
Gesamtheit aller Aktivitäten eines Unternehmens von der Beschaffung der Materialien bis zur Auslieferung von Fertigprodukten». Es werden dabei die Teilbereiche
Beschaffung, Produktion, Lagerung, Distribution und Entsorgung unterschieden.
Eine gut funktionierende Logistik erhält im
Zeitalter der kurzfristigen Produktion und
Auslieferung von Waren bei den Unternehmen eine immer grössere Bedeutung.
Die Redaktion
Liebe Mitarbeiterinnen
So könnte es besser sein
Voraus wäre in einem solchen Fall absolut
angebracht. Ich danke für eine Stellungnahme.
Was heisst Logistik?
In letzter Zeit fällt mir auf, dass in den
Informationsmitteln der Post immer mehr
nichtssagende Begriffe auftauchen, unter
anderem auch das Wort «Logistik». Auf
Seite 19 der Personalzeitung Nr. 3 stand
der Beitrag «Logistik wird zum Beruf».
Eine Erklärung des Ausdrucks war aber
nirgends zu finden. Darum meine Fragen:
Was heisst eigentlich «Logistik»?
Wie wurde das «Ding» früher genannt?
Warum wurde der frühere Begriff nicht
beibehalten?
Arthur Frutig, 3534 Signau
19
Projekt BVP Berufliche Vorsorge Postpersonal
Partnerschaftlich eine auf die Post zugeschnittene Lösung anstreben
Seit Dezember 1999 berichtet die Personalzeitung im
Hinblick auf das kommende Bundesgesetz über die
Pensionskasse des Bundes. Am 15. März 2000 hat der
Ständerat beschlossen, die Vorsorge für das Bundespersonal nur noch im Übergang nach dem Leistungsprimat
zu regeln. Auf 1. Januar 2007 soll auf das Beitragsprimat
umgestellt werden. Aber wie denken die selbständigen
Bundesbetriebe und wie plant die Post?
Die Beratungen des Bundesgesetzes über
die Pensionskasse des Bundes in den Eidg.
Räten haben gezeigt, dass die Mehrheit der
Parlamentarierinnen und Parlamentarier
eine künftige Bundespensionskasse im
Beitragsprimat sieht. Sie konnte jedoch
keine schlüssige Antwort erteilen, welches
der beiden Systeme – Beitrags- oder Leistungsprimat – das bessere sei. Die Frage
lässt sich nämlich so gar nicht beantworten. Es wurde vielmehr eine Gewichtung
der Vor- und Nachteile jeder Primatsart
nach vorgefassten Meinungen vorgenommen. Allerdings betonten einige Ratsmitglieder zu Recht, dass es bei einer nach
dem BVG organisierten Kasse nicht angehen könne, die Meinung der Versicherten
völlig zu ignorieren, weil diese schliess-
lich zur Finanzierung ihrer Pensionskasse
persönliche Beiträge leisten und einen
Rechtsanspruch erworben haben. Die Primatsfrage wird aber letztlich doch im Parlament entschieden, wenn die Differenzen
zum Nationalrat bereinigt werden.
Wie denken selbständige Bundesbetriebe? Das Fazit aus den Beratungen des
Pensionskassengesetzes des Bundes in den
Eidg. Räten bestärkt die Post einmal mehr,
die berufliche Vorsorge für ihr Personal
ausserhalb der zu erwartenden Bundeslösung zu treffen. Die direkt betroffenen
Parteien – Postmitarbeitende mit ihren
gewerkschaftlichen Vertretern und Unternehmen Post – wollen partnerschaftlich
eine Lösung erarbeiten, welche personal-
politisch, sozial und wirtschaftlich auf sie Auftrag umfasst die finanzielle Sicherung
zugeschnitten ist. Dieses Vorhaben ist auch der Versicherten und ihrer Angehörigen
eine logische Konsequenz der Verselb- bei Invalidität oder Tod sowie die Vorsorständigung von Post und Swisscom. Letz- ge für den Lebensabschnitt nach der
tere hat 1999 den Wechsel von der PKB in altersbedingten Aufgabe der Erwerbseine eigene Vorsorgestiftung vollzogen. tätigkeit.
Ebenso haben die SBB – sie sind im Bisher hat der Bund als Arbeitgeber
Unterschied zur Post wohl eine spezial- seinen Mitarbeitenden diese Leistungen
gesetzliche Aktiengesellschaft, aber gleich garantiert. Mit der künftigen Pensionswie die Post zu 100% im Besitze des Bun- kassenlösung wird die Kasse dafür verdes – ihre Pensionskassenregelung selber antwortlich. Eine staatliche Garantie der
getroffen. Vom geplanten Zusammen- Renten wird es nicht mehr geben. Deshalb
gehen mit der PKB haben
die SBB Abstand genomGeldmarkt
2,0 %
men. Auf den 1. Januar 1999
Obligationen in Schweizerfranken
wurde eine privatrechtliche
Fehlbetrag* u. Hypotheken an Versicherte
46,5 %
Vorsorgestiftung gegründet
Obligationen in Fremdwährungen
11,0 %
und die letztinstanzliche
Aktien Schweiz
16,5 %
Verantwortung einem pariAktien Ausland
19,0 %
tätisch zusammengesetzten
Immobilien Schweiz
5,0 %
Stiftungsrat
übertragen.
* Solange noch ein Fehlbetrag besteht, wird dieser vom Bund,
Beide Kassen haben für sich
resp. von seinen Arbeitgebern zu 4 Prozent jährlich verzinst.
eine Mischform der Vorsorge gewählt, also Elemente
des Leistungs- wie des Beitragsprimats.
ist es für die Pensionskasse so wichtig, dass
sie neben den Einnahmen aus ArbeitnehRentablere Anlagestrategie der PKB. mer- und Arbeitgeberbeiträgen auch aus
Das gewählte Primat ist nicht alleinent- dem Vermögen den grösstmöglichen
scheidend, ob eine Pensionskasse ihren Ertrag bei vertretbarem Risiko erwirtAuftrag gut erfüllen kann. Der gesetzliche schaftet. Die PKB hat sich darauf vorbe-
reitet und 1999 bereits 5,4 Milliarden Franken im freien Kapitalmarkt angelegt. Die
Gelder waren vorher, mit Ausnahme
der Hypothekardarlehen an Mitglieder,
vollumfänglich beim Bund plaziert. Sie
wurden zur Durchschnittsrendite der
Bundesobligationen, mindestens aber zu
4 Prozent verzinst. Mit der Ergänzung von
Artikel 36 des Finanzhaushaltgesetzes und
der Genehmigung der revidierten Statuten
der PKB haben die Eidg. Räte am 18. Dezember 1998 einstimmig die rechtliche
Grundlage für den Übergang zu einem modernen, auf eine breite Diversifikation der
Anlagen ausgerichtetes Portfolio-Management geschaffen. Ziel der gewählten
Strategie (siehe Kasten) ist es, längerfristig
eine Rendite von 6,1 Prozent jährlich zu
erzielen.
Der Start der Anlagetätigkeit ist der Eidg.
Finanzverwaltung, welche im Auftrag der
PKB handelt, gut gelungen. Betrachtet
man das neugebildete Wertschriftenvermögen der Bundespensionskasse, so beträgt die kumulierte Performance (seit dem
1. Juli 1999 bis Ende des vergangenen Jahres) 6,6 Prozent, was auf ein Jahr hochgerechnet 13,6 Prozenten entspricht.
Luigi Fantino
20
Kunst
Die Post Nr.5/2000
Kunstkommission Post in der Berner Schönburg
Kunst kommt von Können
Es ist eine Kunst, jahrein
jahraus die Post zuverlässig
einzusammeln, zu verarbeiten und korrekt zuzustellen. Denn Kunst kommt
von Können.
Dea Murk: ohne
Titel, Acryl auf
Leinwand,1994.
Vom 7. April bis 9. Juni 2000 sind im Personalrestaurant des Hauptsitzes der Post in
Bern rund zwei Dutzend Werke aus der
Kunstsammlung der Schweizerischen Post
ausgestellt.
Ausstellung bilden zwei schöne
Grafiken des Neuenburgers Jeanneret, besser bekannt unter dem
Namen Le Corbusier.
Ikone der Schweizer Rock-Szene. An
der Stirnwand beim Fenster schaut Kuno
Lauener von der berühmten Band «Züri
West» gleich zweimal in den Raum. Uwe
Wittwer, ein in Zürich arbeitender Künstler, hat diese Ikone der Schweizer RockSzene in Aquarell geschaffen. In der
Mitte derselben Wand ein kräftig strukturiertes gegenstandsloses Ölgemälde des
Bündners Dea Murk. Ein Diptychon des
Jurassiers Jacques Laissue bildet den blauen Kontrapunkt zum roten Lauener. Wittwers Aquarelle und Laissues Diptychon
wurden 1999 von der Schweizerischen
Post beschafft.
Uwe Wittwer:
«Kuno Lauener»,
beige und rot,
Aquarell, 1992.
Tessiner Künstler und Wahlberner.
Zum zweiten Mal werden die 1998 angekauften vier Bilder des ebenfalls in Zürich
arbeitenden Künstlers Pascal Danz gezeigt
(siehe DIE POST Nr. 6 vom 23. März
1999). Rechts von der Kasse in Richtung
Cafeteria prangt ein schönes Werk des
Tessiner Künstlers und Wahlberners Serge Brignoni aus dessen surrealistischer
Schaffensperiode. Der einstige aktive
Fussballer und Schüler Max von Mülenens, Heinz-Peter Kohler, der sich um die
Kunstszene der Stadt Biel als Stadtparlamentarier verdient gemacht hat, ist mit
zwei Werken vertreten.
Jacques Laissue: «Diptychon», Öl auf Leinwand,1998
Tinguely und Le Corbusier. Gleich
nebenan findet sich ein «postalisches»
Werk von Alex Sadkowsky, den der
Schweizer Schriftsteller Paul Nizon zur
Gruppe mit Friedrich Kuhn, einem anderen Phantasten, zählt, und die er als
Vertreter der «kleinen Zürcher Wahnwelt»
bezeichnete. Jean Tinguely darf in der
Sammlung nicht fehlen und ist mit einer
Grafik vertreten. Anfang und Schluss der
Rückblick. Neben den Ankäufen,
die nach Werkbesichtigungen der
Kommission in Anwesenheit der
Künstler in der Schönburg beschlossen wurden, besuchte die
Kunstkommission der Schweizerischen Post im Berichtsjahr 1999
erneut die Ausstellung des «Eidgenössischen Wettbewerbs für freie Kunst» in
Basel.
Inventarisierung auf Intranet. Ferner
konnte die Inventarisierung auf Intranet
mit integriertem Ausleihedienst fertiggestellt werden. Die Kunstsammlung ist nun
über die Intranet-Homepage der Post unter dem Stichwort «Sachgebiete» bebildert
und mit Informationen zu Künstlern und
Werken versehen zu finden. Direkte Links
führen zum Museum für Kommunikation
und zu Angaben über das jeweils aktuelle
Kunstgeschehen in der Schweiz.
Die Zusammenarbeit mit den Freizeitkünstlerinnen und -künstlern der
Post gestaltete sich in Form der Unter-
stützung bei der Vernissage für die Ausstellung der Vereinigung in Riehen sowie
mit einem Beitrag an den Ankauf von
Ausstellungs-Stellwänden.
Text: Peter Graf, Präsident der Kunstkommission der Schweizerischen Post
Fotos: G. Giebel
Serge Brignoni: «A la Plage», Öl auf Jute, 1965.
Vorschau auf Nationale Briefmarkenausstellung «naba 2000 St. Gallen».
150 Jahre eidgenössische
Briefmarken
Schon bald nach Erfindung der Briefmarken in England entschlossen sich einige
Kantonalposten, auf dieses Taxsystem
umzustellen. Berühmt geworden sind
die Kantonalmarken von Zürich (Zürich 4
und 6 von 1843), jene von Genf (Doppelgenf 1843) und das bekannte Basler Tübli
(1845) des Kantons Basel
Stadt.
Als die Post im Jahre 1848
zur Bundessache wurde,
durften 35 grössere Orte
einen lokalen Postdienst
einrichten. In einzelnen
Postkreisen erscheinen
bald darauf die Marken
der Übergangsperiode
mit einer Lokaltaxe von
21⁄2 Rappen. Danach wurden im ersten Semester
1850 die Marken «Ortspost» und «Poste
Locale» ausgegeben.
Im Oktober 1850 folgten die dreifarbigen
«Rayon I» (5 Rp.)und «Rayon II» (10 Rp.)
als erste Marken des neuen Bundes. Die
Philatelisten in aller Welt blicken somit
im neuen Millennium auf 150 Jahre eidgenössische Briefmarken zurück: Ein
Ereignis, an das der zweite Block der
«naba 2000 St.Gallen» erinnert.
Nationale Briefmarkenausstellung «naba
2000». Die Entwicklung
von den ersten Marken
unseres Landes bis in
die Neuzeit wird an der
nationalen Briefmarkenausstellung in unzähligen Sammlungen umfassend dokumentiert sein.
516 Sammlungen zeigen
auf 3199 Rahmen die
unterschiedlichen Gesichtspunkte der Schweizer Philatelie und natürlich auch die
Schätze aus aller Welt. Wer sich schon vor
dem Besuch der Ostschweizer Metropole
in diese Vielfalt vertiefen möchte, der
beschafft sich in der nächsten
Poststelle für nur sieben Franken
den aussergewöhnlichen Katalog
der «naba 2000 St.Gallen». Hier sind
alle Sammlungen aufgelistet sowie kurz
und präzis beschrieben. In der grossen farbenprächtigen Beilage finden Sie zudem
84 Beispiele von Jung und Alt, von
Anfängern und Könnern, wie Marken
gesammelt und auf Albumblättern zusammengestellt werden können.
Vom 21. bis 25. Juni 2000, (Öffnungszeiten jeweils von 09.00 bis 18.00 Uhr, am
25.6. bis 17.00 Uhr) wird die Faszination
des Sammelns zu Gast in den OLMA-Hallen sein. Was in Jahren zusammengetragen, mit Fachkenntnis bestimmt und mit
Liebe auf Albumblättern vereint wurde,
das können Sie während fünf kurzen
Tagen in St.Gallen bewundern. Detaillierte Informationene zur «naba 2000»
sind auf Internet www.naba.ch abrufbar.
Walter Schmuckli, Präsident des OK
der naba 2000 St.Gallen
Susanne Huber und Martin Schmid, Studenten der Schule für
Gestaltung in St.Gallen, haben sich – wie schon beim ersten nabaBlock – dem Thema «150 Jahre eidgenössische Briefmarken» gewidmet. Entstanden ist ein Block, der eine Rayon I in expressiven
Farben zeigt. Aus je einem Viertel des Vorbildes entstand ein neues Ganzes, nämlich vier frei verwendbare Marken zu 20, 70 oder
90 Rappen. So schlägt der Block der jungen Gestalter eine Brücke
über 150 Jahre eidgenössische Postgeschichte.
Arbeitsform
Die Post Nr.5/2000
21
Flexible Arbeitsform
Telearbeit bei der Post
Bei weitem nicht alle Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer gehen einer Tätigkeit nach, die für die
Telearbeit geeignet ist. Dennoch ist ein gewisser Trend
zu dieser flexiblen und modernen Arbeitsform in der
Arbeitswelt erkennbar. Und auch bei der Post ist
Telearbeit kein Fremdwort mehr.
Weshalb reisen heutzutage noch soviele
Arbeitnehmende Tag für Tag ins Büro, um
ihrer Arbeit nachzugehen? Wäre es nicht
einfacher und ökologischer, die Informationen auf dem Datenübertragungsnetz zu
den Menschen zu bringen? Nein. Denn
Telearbeit eignet sich nur bedingt für
gewisse Tätigkeiten.
Was ist Telearbeit genau? Unter
Telearbeit versteht man das Arbeiten zu
Hause, unterstützt von einer gleichwertigen EDV-Infrastruktur wie im Büro.
Telearbeit wird manchmal als moderne
Fortsetzung traditioneller Heimarbeit mit
der entsprechenden Routine verstanden.
Dies ist in der Regel nicht der Fall. So bevorzugen beispielsweise in der EDV-Branche hochqualifizierte Mitarbeitende zu
Hause zu arbeiten, um sich konzeptionellen Aufgaben zu widmen. Eine Möglichkeit, die bei den Betroffenen zu besserer
Motivation und Effizienzsteigerung führt.
Telearbeit. Telearbeit im traditionellen Sinn, also das ausschliessliche Zuhausearbeiten, gibt es
kaum. Die Erklärung dafür ist einfach:
Dauerhaftes Daheimarbeiten kommt wegen mangelnder Kommunikation in den
meisten Fällen nicht in Frage. Grösserer
Beliebtheit erfreut sich dagegen die alternierende Telearbeit, bei der die Mitarbeitenden nur tageweise in den eigenen vier
Wänden für ihren Arbeitgeber tätig sind.
Alternierende
Bei der Post noch wenig verbreitet. Die grosse Mehrheit der heute
bestehenden Telearbeitsplätze bei der Post
ist Mitarbeitenden zugeteilt, die dringende
Arbeiten ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit auszuführen haben (z.B. Pikettdienst im Informatikbereich). Die eigentliche Telearbeit bildet also vorläufig noch
die Ausnahme. Interessierte können bei
ihrem Personaldienst das Merkblatt «Telearbeit bei der Post» beziehen.
Für wen eignet sich Telearbeit?
Telearbeit eignet sich für Mitarbeitende,
bei denen eine tägliche Anwesenheit im
Büro nicht zwingend notwendig ist. Zentral ist die Motivation, die dieser Arbeitsform entgegengebracht werden muss. Von
der Telearbeit angesprochen fühlen sich
Personen, die vor allem konzeptionelle
Arbeiten verrichten oder damit Familie
und Beruf besser vereinbaren können (z.B.
alleinerziehende Elternteile). Für Personengruppen, deren Mobilität eingeschränkt ist, beispielsweise Behinderte,
ermöglicht die Telearbeit zusätzliche
Berufs- und Integrationschancen.
Voraussetzungen für Telearbeit.
Telearbeit bedarf der Zustimmung der zuständigen Vorgesetzten sowie der Mitarbeitenden und basiert auf Freiwilligkeit.
Bei dieser Arbeitsform ist eine gute Planung unabdingbar. Telearbeitende müssen
ferner ein hohes Mass an Selbstdisziplin
mitbringen und klar zwischen Wohn- und
Arbeitsbereich unterscheiden können, um
auch wirklich ungestört arbeiten zu
können.
Gleiche Arbeitsbedingungen wie
im Büro. Die Arbeitsbedingungen zu
Hause sollen grundsätzlich denjenigen im
Büro entsprechen. Die technische Aus-
Postmitarbeitende berichten über ihre
ersten Erfahrungen mit der Telearbeit
stattung ist eine wichtige Voraussetzung
für den Erfolg der Telearbeit: PC mit Netzanschluss, ein Bildschirm, ein elektronisches Kommunikationssystem (E-Mail),
Drucker und Telefon. Zu empfehlen ist
eine Anpassung des normalen analogen
Telefonanschlusses in einen digitalen
Anschluss (ISDN), der das gleichzeitige
Telefonieren und die Datenübermittlung
via PC ermöglicht.
Vorteile für das Unternehmen.
Dank der Telearbeit können für viele Firmen qualifizierte Mitarbeitende aus strukturschwachen Regionen oder aus räumlicher Entfernung rekrutiert bzw. behalten
werden. Viele Arbeitgeber befürchten aber
Schwierigkeiten im Zusammenhang mit
der Teamarbeit, Disziplin und Kontrolle,
weil noch viel zu oft die Präsenzzeit der
produktiven Arbeitszeit gleichgesetzt
wird. Telearbeit stellt höhere Ansprüche an
das Kader; viele müssen erst lernen, mit
Führung nach Zielen und Führung auf
Distanz umzugehen.
Wären Sie auch bereit, zu 100%
daheim zu arbeiten?
Etienne Clot: Ich habe zwei erwachsene
Töchter und einen 10-jährigen Sohn. Da
meine Frau jetzt drei Tage pro Woche auswärts arbeitet, waren wir gezwungen, eine Lösung für die Betreuung des Sohnes
zu finden. Dank der positiven Einstellung
Ich möchte nicht ausschliesslich zu Hause arbeiten. Erstens, weil die Gefahr besteht, dass man sich dadurch isoliert und
zweitens, weil ich befürchte, dass dann die
Grenze zwischen Privatleben und beruflicher Tätigkeit leichter verschwindet.
Rolf Kummer
Rolf Kummer,
stellvertretender Leiter Personalmanagement Post (P 3),
wohnt in Neuenburg und
pendelt seit
1985 jeden Tag
nach Bern.
Die Post: Wir haben gehört,
dass in Ihrem Team drei von
fünf Personen, darunter Sie
selbst, einen Telearbeitsplatz
haben?
Rolf Kummer: Stimmt. Der Hauptgrund,
weshalb wir diese neue Arbeitsform
beantragt haben, liegt im langen Arbeitsweg (zwischen zwei bis vier Reisestunden
pro Tag). Zudem wollten wir als Mitarbeitende des Funktionsbereiches Personal
die Gelegenheit wahrnehmen, diese
flexible Arbeitsform selber zu testen und
Erfahrungen zu sammeln.
Text: Oscar Oppliger,
Personalmanagement Post
Fotos: Erhard Hofer
Barbara Kälin
Die Post: Seit Anfang Jahr sind Sie
Wochenaufenthalterin in Bern. Was
hat Sie dazu bewogen, einen Tag pro
Woche zu Hause in
Einsiedeln arbeiten
zu wollen?
Barbara Kälin: Obwohl
ich bei Bedarf noch Aufgaben für die Vr Rapperswil verrichte, besitze ich
dort keinen zugeteilten
Arbeitsplatz mehr. Dank
der Telearbeit kann ich am
Freitag beide Funktionen
wahrnehmen.
Zu Hause kann ich viel konzentrierter als
in den neuen Grossraumbüros arbeiten.
Nebst dem ruhigeren Arbeitsumfeld
schätze ich natürlich auch die bessere
Lebensqualität. Weil die Leistung eines
Übersetzers genau messbar ist, eignet sich
eine solche Tätigkeit gut für die Telearbeit.
Was die Einteilung der Arbeitszeit betrifft,
sehe ich keine grossen Unterschiede:
Viele Übersetzungen sind sehr dringend
und müssen demzufolge sofort gemacht
werden.
Die Post: Was hat sie dazu
veranlasst in die Telearbeit
einzusteigen?
Sicherstellung von regelmässigen Kontakten und des Informationsaustausches zu
garantieren, ist eher die alternierende als
die dauernde Telearbeit zu empfehlen. Die
Telearbeitenden verlieren somit den Anschluss nicht und benutzen ihre Anwesenheit im Unternehmen, um den direkten
Austausch mit Kolleginnen und Kollegen
sowie Führungskräften zu pflegen. Dem
von den potentiellen Telearbeitenden
befürchteten Kontaktverlust kann so
entgegengewirkt werden.
Vertrauen in die Mitarbeitenden ist dabei
ein zentraler Faktor. Die Unterstützungsfunktion durch die Führungskraft darf
aber nicht wegfallen; diesem Punkt ist
besondere Beachtung zu schenken. Die
Welches sind für Sie die Unterschiede zwischen der Arbeit zu
Hause und im Büro?
Etienne Clot, Übersetzer
beim Sprachdienst Post
(GS 2), pendelte zwanzig
Jahre lang täglich zwischen
Neyruz FR und Bern. Er
arbeitet seit zirka einem
Jahr drei Tage pro Woche
zu Hause.
Regelmässiger Kontakt. Um die
Vertrauen – zentraler Faktor. Das
meiner Vorgesetzten zur Telearbeit, konnte dieses Problem gelöst werden.
Etienne Clot
Telearbeit stellt jedoch nicht nur höhere
Ansprüche an die Führung, sondern sie
profitiert auch davon: Die Flexibilisierung
von Zeit und Ort ruft stark motivierende
Effekte hervor. Durch die gesteigerte Motivation werden automatisch auch eine
höhere Produktivität, Arbeitsqualität und
Kreativität erreicht.
Inwiefern ist der
Freitag für Sie ein
besonderer Tag?
Barbara Kälin, wohnhaft in
Einsiedeln, arbeitet als
MTM (Marketing-Service, Training und Merchandising)
bei der Verkaufsregion (Vr)
Rapperswil SG. Für das gesamte Jahr 2000 nimmt sie
zusätzlich die fachtechnische Leitung der insgesamt
40 MTM’s wahr. Sie arbeitet
von Montag bis Donnerstag
in Bern bei Poststellen und
Verkauf (PV 5) und am
Freitag zu Hause.
Welche Erfahrungen haben Sie
gemacht?
Nur positive. Die Fachgruppe befasst sich
schwergewichtig mit konzeptionellen
Arbeiten; eine tägliche Präsenz im Büro ist
demzufolge nicht immer zwingend. Wir
haben festgestellt, dass die Produktivität
zu Hause grösser ist, da man – im Vergleich
zur Arbeit im Büro – ungestörter arbeiten
kann. Dank der Erreichbarkeit per Telefon
(Umstellung auf die Privatnummer) und
E-Mail sowie der Tatsache, dass die gleiche Person pro Woche höchstens an zwei,
nicht aufeinanderfolgenden Tagen zu Hause arbeitet, werden weder Informationsfluss noch Kommunikation beeinträchtigt.
Nebst der Möglichkeit,
berufliche Kontakte mit der Vr zu unterhalten, gibt mir der Freitag zudem die
Möglichkeit, ungestört und effizient Konzepte zu erarbeiten oder Schulungs–
module vorzubereiten.
Welches Fazit ziehen Sie nach
einigen Wochen alternierender
Telearbeit?
Es ist für mich sehr motivierend, daheim
arbeiten zu dürfen. Die Post ist in dieser
Beziehung äusserst fortschrittlich und
setzt auf das Vertrauen. Dies schätze
ich sehr.
Dank des Wegfalls von Pendelzeiten profitiert jede und jeder von einer besseren
Lebensqualität. Die grössere Flexibilität in
der Arbeitsorganisation wirkt sich auch
positiv auf die Motivation aus.
Hat die Einführung der Telearbeit einen Einfluss auf die
Führung der Gruppe gehabt?
Die Führung der Gruppe mit Zielen, das
Selbstverantwortungsbewusstsein der einzelnen Gruppenmitglieder und das gegenseitige Vertrauen innerhalb des Teams
haben die Einführung der Telearbeit erleichtert. Mein Führungsverhalten habe
ich deswegen nicht ändern müssen.
22
Sonderaktionen
Die Post Nr.5/2000
Der neue «Piaggio Free»
Mehr «Freiheit» für das Zustellpersonal
Nach einer knapp einjährigen Testphase führt der Servicebereich «Transporte» ab Mitte Jahr die ersten 400 Roller
der Marke «Piaggio Free» ein und will gleichzeitig das
aktuelle Kleinmotorrad «Piaggio SI» in den kommenden
Jahren durch seinen Nachfolger ersetzen. Das neue
Modell bietet durch einige technische Neuerungen mehr
Leistungskraft und einen höheren Fahrkomfort. Durch
eine kurze Instruktion für das Personal soll eine möglichst unfallfreie Postzustellung mit dem «Piaggio Free»
gewährleistet werden.
✃
Wettbewerb:
Gewinnen Sie
einen «Piaggio Zip»
im Wert
von Fr. 2695.–.
Beantworten Sie die folgenden zwei Fragen und senden Sie den Talon ausgefüllt
bis Freitag, 26. Mai 2000 an folgende Adresse:
Die Schweizerische Post
Generalsekretariat
Administrative Dienste
Frage 2
Viktoriastrasse 21
3030 Bern
Wer instruiert das Zustellpersonal
auf dem neuen Kleinmotorrad?
Frage 1
Wie heisst das neue
Kleinmotorrad der Post?
❑
❑
❑
SI
❑
❑
❑
Seit 1981 steht der «Piaggio SI» für die
Postzustellung im Einsatz. Der heutige
Fahrzeugbestand beläuft sich auf rund
6752 Kleinmotorräder dieser Marke. Veränderungen bei der Zustellung haben das
bisherige Modell immer grösseren Belastungen ausgesetzt. Gleichzeitig führten
neue Erkenntnisse in der Technik zur
Überarbeitung des Kleinmotorrads. ‹Daher haben wir uns entschieden, den «Piaggio SI› in den nächsten Jahren vollständig
zu ersetzen,» erklärt Fredi Binggeli von
Transporte Post. Mit Hilfe eines Kriterienkatalogs und den praktischen Erfahrungen des Zustellpersonals konnte man
die Bedürfnisse und Anforderungen an ein
verbessertes Kleinmotorrad klar definieren. Der «Piaggio Free», mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h, zeichnet
sich besonders durch einen stärkeren
Motor aus. Weiter ist der Roller der Kategorie F mit einer Scheibenbremse vorn
und einem Elektrostarter ausgerüstet.
«Diese Neuerungen steigern den Fahrkomfort des Rollers erheblich. Und um die
Unterhaltskosten zusätzlich zu optimieren, wollen wir das Konzept, bei dem die
Zustellbeamten Kleinreparaturen wie
zum Beispiel Glühbirnen oder Reifen
selber ersetzen, noch weiter ausbauen.»
Das für die Reparatur notwendige Material und Werkzeug kann man bei den Postgaragen beziehen. «Gleichzeitig wird dort
das Zustellpersonal bei Bedarf instruiert»,
führt Fredi Binggeli aus.
Wieder Piaggio. Bei der Suche nach
Der zuständige Vorgesetzte
Der Fahrlehrer der Fahrschule/
Prävention meiner Region
Keine Instruktion nötig
Free
Zip
Name
Vorname
Strasse
Personalnummer
Dienstort
PLZ/Ort
Jahrgang
einer geeigneten Fahrzeugmarke fiel die
Wahl auf die Marke «Piaggio» und damit
auf das Unternehmen OFRAG in Schlieren. Die OFRAG bietet als Generalimporteur für die Schweiz die gesamte
Produktepalette von Piaggio, Europas
grösster Hersteller von motorisierten
Zweirädern, an. Übrigens arbeitet die
österreichische und italienische Post mit
der gleichen Marke und auch die Deutsche
Post prüft im Moment in einem Testlauf
die Roller von «Piaggio». «Da sich der
von uns benötigte Roller stark von einem
handelsüblichen unterscheidet, brauchen
wir auch einen flexiblen Hersteller. Deshalb ist die OFRAG für uns der ideale
Partner», sagt Fredi Binggeli. Dreiunddreissig neue Fahrzeuge wurden seit
Exklusive Sonderaktion für aktive und pensionierte Postmitarbeitende
Polaroid i-zone-Sofortbildkamera
für Fr. 29.– statt Fr. 49.–
In Japan ist sie mit über zwei Millionen verkaufter Exemplare ein Verkaufsschlager
à la Tamagochi. In der Schweiz ist sie für
alle Jugendkontoinhaberinnen und -inhaber sowie für alle Jugendlichen, die im
Jahr 2000 ein Gelbes Jugend- oder Ausbildungskonto eröffnen, zum Sonderpreis von
Fr. 29.– erhältlich. Und dank der guten
Zusammenarbeit mit «Polaroid» können
nun auch alle Postmitarbeiterinnen und
-mitarbeiter die neue, trendige und «coole»
i-zone-Sofortbildkamera zu diesem Sonderpreis erwerben.
Bei dieser Kamera ist alles anders: Die
Form, die Farbe und das Bildformat. Ganze
15,5 x 4,5 x 4,5 cm ist die kleine Kamera
gross, und nur 36 x 24 mm messen die
Sofortbilder, die man mit ihr im Bereich von
0,6 bis 3,2 m machen kann. Was von ihren
begeisterten Anhängern keineswegs als Einschränkung empfunden wird – im Gegenteil: Denn die kleinbilddiagrossen Sofortbilder eröffnen ganz neue Möglichkeiten:
Man kann sie im Portemonnaie bei sich tragen, in Kleinstalben präsentieren, per E-Mail
versenden und mit dem Sticker-Film auch
auf alle möglichen Gegenstände kleben.
✁
Ich bin aktive(r) oder pensionierte(r) Mitarbeiter(in) der Post
und beziehe das i-zone-Sofortbildkamera-Set von Polaroid im
Silver-Look zum Preis von Fr. 29.– statt Fr. 49.–.
Name:
Vorname:
Dienstort oder
Wohnort:
Exemplare:
Pro Coupon können maximal 2 Kameras bezogen werden!
Angebot gültig solange Vorrat, jedoch bis spätestens 31.12.2000.
Die «i-zone-Kamera» geniesst schon heute Kultstatus und wird garantiert bei jeder
Party für zusätzliches Schmunzeln sorgen,
kann man doch die witzigsten Momente
gleich festhalten und anschauen. Auch für
das persönliche Gästebuch lassen sich die
kleinen Sofortbilder perfekt verwenden.
Das Set beinhaltet:
i-zone im Silver-Look als Postfinance Special-Edition; 12er-Sticker Film* (selbstklebend); 2 Batterien; 1 Jahr Garantie.
Bezug bei 500 Poststellen:
Die «i-zone» kann bei allen 500 Poststellen mit Postomat gegen Abgabe des
ausgefüllten Originalcoupons und direkter Bezahlung von 29 Franken bezogen
werden.Alle Poststellen, welche die
i-zone im Angebot haben sind auch unter
www.yellowww.ch aufgeführt. Unter dieser Adresse findet man auch alle Infos
zum Fotowettbewerb, bei dem jeden
Monat eine Städtereise für 2 Personen zu
gewinnen ist.
* Zusätzliche Filme können im Fachhandel oder in Warenhäusern bezogen werden. Der 12er-Film kostet Fr. 9.90. Der 12erSticker-Film Fr. 10.90.
Udo Zukowski
(Zusteller in Bern),
Fredy Berger und
Fredi Binggeli
(beide Transporte
Post) und Franz
Peterhans (OFRAG)
v.l.n.r. diskutieren
über den «Piaggio
Free». Ab Mitte Jahr
werden die ersten
400 Roller bei der
Schweizer Post eingesetzt.
Dreiunddreissig Modelle
des «Piaggio Free»
wurden in einem einjährigen Testlauf geprüft. Zustellbeamter
Udo Zukowski, einer
der Testfahrer, betont
vor allem die grössere
Leistungs- und bessere
Bremskraft des «Piaggio
Free» gegenüber
seinem Vorgänger,
dem «Piaggio SI».
Mitte 1999 bei extrem belasteten Zustelltouren in Stadt und Land mit und ohne Anhänger getestet und haben sich bewährt.
So zeigt sich auch Udo Zukowski, Zustellbeamter bei der Poststelle 3000 Bern
15 Weltpostverein, sehr zufrieden mit dem
neuen Roller: «Ich teste den ‹Piaggio
Free› seit anfangs Jahr. Da mein Zustellgebiet relativ hügelig ist, finde ich die
grössere Leistungs- und die bessere
Bremskraft dieses Modells, vor allem mit
vollgeladenem Anhänger, sehr gut.» So
werden nun ab dem kommenden Sommer
die ersten 400 Roller in der Schweiz eingesetzt.
Fahrschule/Prävention. Um eine rei-
bungslose und vor allem unfallfreie Einführung des «Piaggio Free» sicherzustellen, führt die Fahrschule/Prävention von
Transporte Post für das Zustellpersonal eine kurze Instruktion durch. «Der Umgang
mit dem neuen Roller ist sicher nicht
schwierig, doch bedürfen die technischen
Neuerungen, insbesondere die ‹kräftige›
Bremse, einer kurzen Gewöhnungszeit»,
sagt Fredy Berger von der Fahrschule/
Prävention. Diese Einführungskurse werden ab Juni 2000 in den jeweiligen Regionen durchgeführt.
Text: Andreas Guler
Fotos: Gundekar Giebel
Eine Sonderausstellung des Museums für Kommunikation
If... Wunschwelten der
Kommunikation
Seit dem 5. Mai und noch bis
am 30. Juli 2000 präsentieren
das Museum für Kommunikation und das Forum für
Medien und Gestaltung im
Berner Kornhaus gemeinsam
die Sonderausstellung mit
dem Titel «if...- Wunschwelten der Kommunikation.»
Die Ausstellung zeigt utopische Vorstellungen zur
Kommunikation: Visionen
aus den vergangenen 150 Jahren bis in die nähere Zukunft,
Hirngespinste aus der Fundgrube der Geschichte und
futuristische Ideen der Gegenwart genau so wie längst
Realisiertes und heute Alltägliches. Im Mittelpunkt der
Ausstellung steht der kommunizierende Mensch und sein
Umgang mit den zeitgenössischen «Neuen Medien». Wie
stellte man sich 1850 die Zukunft vor? Was erhoffte man sich um 1900
von der «telefonischen Korrespondenz»?
Welche Ängste und Träume weckten die
Massenmedien Radio und TV in den
1950er Jahren? Wie verändert die Telematik mit ihren schnellen Rechnern und
globalen Netzwerken unser Leben heute?
Welchen Stellenwert wird die künstliche
Intelligenz in der digitalen Welt von morgen einnehmen? Rund um die Ausstellung,
deren originelle Gestaltungsidee auf einer
fiktiven «Flugreise durch die Zeit» basiert,
wurde ein hochkarätiges Rahmenprogramm entwickelt mit 12 Veranstaltungen
aus den Bereichen Performance, Theater,
Wissenschaft und Cybermedien.
Die Ausstellung des Museums für Kommunikation (www.mfk.ch) in Co-Produktion mit dem Forum für Medien und
Gestaltung im Kornhaus Bern (Tram 9 bis
Zytglogge) ist geöffnet Dienstag bis Freitag von 10–19 Uhr, Samstag + Sonntag
10–17 Uhr (Pfingstsonntag geschlossen).
Der Eintritt beträgt Fr. 12.– / 10.–.
Als RailWay-Sonderangebot gibt es
20% Ermässigung auf dem kombinierten
Bahn-/Eintrittsbillett, das an den meisten
Bahnhöfen erhältlich ist.
(hf)
Sport und Freizeit
Voranzeige
Lotto
Die 47. Schachmeisterschaften Post/Swisscom 2000 fanden vom 17. bis 19. März
2000 im Hotel Continental in Lausanne
statt.
In der Kategorie «Meister» schwang erneut der Titelverteidiger, Alexandre Boog
aus Epalinges, mit fünf Punkten aus fünf
Partien obenaus. Ihm folgten der Genfer
Henri Rychener und Christian Mesot aus
Chavornay, mit je 3,5 Punkten.
Der erste Platz im Openturnier ging an
Hans Kunz aus Flums mit vier Punkten,
gefolgt von Daniel Zihlmann aus
Escholzmatt mit ebenfalls 4 Punkten,
jedoch mit einer schlechteren Buchholz-
wertung. Der 15-Jährige ist ein Versprechen
für die Zukunft. Die zwei obgenannten
Teilnehmer werden vermutlich nächstes
Jahr in der Kategorie Meister wiederzufinden sein. Der dritte Rang ging an Dung
Lam Nhut aus Genf.
Im Stundenturnier ging der erste Platz mit
4,5 Punkten an Claude Pidoux aus Pully.
Zweiter wurde Jacques Stauber aus Rupperswil mit 4 Punkten, gefolgt von Etienne
Martin mit 3,5 Punkten.
Die Meisterschaften 2001 werden im März
in Biel stattfinden. Weitere Informationen:
www.sissa.ch.
(em)
Chor der
Freiburger Posthalter
Freitag, 12. Mai 2000, 20.00 Uhr
Restaurant de l’Escale
1762 Givisiez
Porträtbilder der schönsten
Alpenblumen
Von der Knospe
zur Pracht
Schiessmeisterschaften
Post/Swisscom
Datum:
Programm:
Distanzen:
Auszeichnungen:
Final:
Anmeldung:
Schiesspläne und
Information:
ab sofort bis Ende August
Einzel- und Gruppenwettkampf
Fernmatch bestehend aus Oblig. Bundesübung und Feldschiessen
300/50/25m
Kranzabzeichen, Kranzkarten, Auszeichnungskarten, Zinnbecher,
Wappenscheiben
Sonntag, 15. Oktober 2000, Thun/Guntelsey
bis 15. Mai 2000
Schiessmeisterschaften Post/Swisscom
Postfach 313, 3700 Spiez
oder Tel./Fax 033 654 88 93
Tessiner Aufmarsch beim Spiel
um den Puck
La Posta Lugano
kämpfte bis zum
Schluss und landete
schliesslich auf dem
7. Rang. Ganz knapp
entschied hingegen
der SV Post Burgdorf
im Finalspiel das
Turnier für sich (im
Bild nebenan): EHC
Postfinance Bern unterlag dem neuen
Schweizermeister im
Penaltyschiessen.(sg)
Bei den 3. Schweizerischen Post/Swisscom-Eishockeymeisterschaften im solothurnischen Zuchwil wollten es am 12. März
2000 zehn Mannschaften wissen und
nahmen am Spiel um den Puck teil. Erstmals wagte auch eine Tessiner Mannschaft
den Sprung über den Gotthard und bereicherte das Turnier in geografischer und
sportlicher Hinsicht: Der HC Sportiva
Rangliste:
1. SV Post Burgdorf; 2. EHC Postfinance
Bern; 3. Speedy’s Hockey St. Gallen;
4. EHC Post Bern; 5. SCInformatik/Swisscom Bern; 6. EHC Post Fleyers Olten;
7. HC Sportiva La Posta Lugano;
8. ASC La Poste/Swisscom Neuchâtel;
9. HC Coyotes La Poste La Chaux-de-Fonds;
10. HC La Poste/Swisscom Genève.
2. Curling-Turnier des VSKPS
in Gstaad
Am Wochenende vom 11. und 12. März
wurde in der Curlinghalle Gstaad das
2. Post/Swisscom-Curlingturnier ausgetragen. Acht Teams hatten sich angemeldet
und fanden im Saanenland ideale Verhältnisse vor. Jedes Team spielte vier Spiele,
und zahlreiche Partien verliefen äusserst
spannend. Das Team von Geneva Sliding
Postmen (Sven Rieser, Skip) gewann das
Turnier, obwohl es im letzten Spiel gegen
das Team von Gstaad-Saanenland (Otto
Knörr, Skip) nach Zusatzend eine Niederlage bezogen hatte. Bei diesem Turnier
stand nicht der Sieg im Vordergrund, viel
wichtiger war das gemütliche Beisammensein unter Freunden und Anhängern
des Curlingsports.
Rangliste:
1. Geneva Sliding Postmen (Sven Rieser)
6/21/46; Gstaad-Saanenland (Otto Knörr)
6/19/40; SV Post Burgdorf (Erwin Pürro)
6/17/34; Ischhäxer Spiez (Olivier Burkhard) 4/16/23; Neuchâtel 2 (Daniel
Monnier) 4/15/26; Los Locos/Bussigny
(Robert Prudente) 4/15/23; Gletscher Post
(Karl Rubi) 2/12/21; Neuchâtel 1 (JeanLuc Jordi) 0/11/17.
23
Ein neues Angebot der Krebsliga
Bewegung und Sport bei Krebs
Verband Sport + Kultur Post/Swisscom
Association Sport + Culture Poste/Swisscom
Associazione Sport + Cultura Posta/Swisscom
Titelverteidiger Alexandre Boog
zum Dritten
Die Post Nr.5/2000
Die Krebsliga bietet neu unter dem Motto
«Bewegung und Sport bei Krebs» Krebssportgruppen mit speziell auf Betroffene
ausgerichtete Programme und Inhalte an.
Zum Angebot gehört eine Broschüre, die
in leichtverständlicher Sprache Grundinformationen zu «Bewegung und Sport»
liefert sowie Übungen, die leicht und sicher
alleine zu Hause ausgeführt werden können. «Bewegung und Sport» richtet sich
insbesondere an Frauen, die eine Brustkrebsbehandlung hinter sich haben.
Interessierte erhalten genaue Information
beim Krebstelefon, Nr. 0800 55 88 38.
• «Durch das wiedergewonnene Vertrauen
in den Körper wird das Selbstvertrauen
und das Selbstbewusstsein gestärkt.»
• «Fehl- und Schonhaltungen sowie ungesunde Bewegungen als Folge von Operationen oder Schmerzen wird durch Kräftigung und Dehnung der Muskulatur vorgebeugt.»
• «Bewegung und Sport können Betroffene aus ihrer (manchmal selbstgewählten)
Isolation herausholen.»
Die obigen Zitate aus der Broschüre «Bewegung und Sport bei Krebs» zeigen, wie
im neuen Programm der Krebsliga (in Zusammenarbeit mit AstraZeneca, Helsana
Versicherungen AG, Schweizerischer Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie) Resultate auf psychischer, physischer
und sozialer Ebene angestrebt werden.
Speziell ausgebildete und von der Krebsliga zertifizierte Fachkräfte aus Sport und
Physiotherapie leiten die Kurse.
Der Inhalt und die Art der Durchführung
der Krebssportgruppen richtet sich ohne
Altersgrenze an alle Menschen, die eigenverantwortlich zu ihrer eigenen Genesung
beitragen wollen. Sie besprechen mit den
Kursleiterinnen und -leitern ihre individuelle Situation und erhalten ein massgeschneidertes Bewegungsprogramm, das sie
innerhalb der Gruppe absolvieren können.
Wer den Schritt in die Krebssportgruppe
(noch) nicht wagt, findet in der Broschüre diverse Übungen, die sicher und leicht
alleine zu Hause ausgeführt werden können. Illustrationen helfen mit, die kurz und
präzis gehaltenen Anleitungen rasch und
klar zu verstehen.
Ebenfalls wichtig zu wissen, ist, dass die
Krankenkassen grundsätzlich einen Teil
des Kursgeldes abgelten.
(SKL)
Neuausgabe
Wiederum kann jetzt jeder Bergfreund die
faszinierende Pracht des Bergfrühlings geniessen und ist schon mit Bewunderung an
einer Felsspalte stehen geblieben, aus der
ein Polster pinkes Leimkraut, lila Alpenastern oder feiner Alpenmohn wachsen.
Erstaunlich, wie diese zart anmutenden
Pflänzchen dem rauhen Klima zu trotzen
verstehen.
Damit 800 verschiedene Blütenpflanzen
im Alpenraum bei Wind und Wetter eine
(Über)lebenschance haben, vollbringt die
Natur immer wieder wahre Wunder.
Das neue Mondo-Buch «Alpenblumen» –
Von der Knospe zur Pracht – zeigt ein
althergebrachtes Thema in einem völlig
neuen Licht. Der Berner Fotograf Franz
Schwendimann liefert uns hier eine Ausbeute eleganter Porträtbilder. Es gelang
ihm, die intimen Schlüsselmomente im
Lebenszyklus jeder Pflanze in Bildern
festzuhalten, die uns den Zauber ihrer Verwandlungen offenbaren. Ein wahres Ballett der Farben und Formen, das auch eine
wunderschöne Hymne an die Unerschrockenheit der Natur ist.
Dieses Buch kann direkt beim MondoVerlag, 1800 Vevey, zum Preis von
Fr. 29.50 + 500 Mondo-Punkte oder zum
Preis von Fr. 55.–, ohne Mondo-Punkte
bestellt werden. Zu diesem Preis ist es auch
im Buchhandel erhältlich.
(hf)
Goethe über
das Gelbe
«...Es ist die nächste Farbe am Licht...
Sie führt in ihrer höchsten Reinheit
immer die Natur des Hellen mit sich
und besitzt eine heitere, muntere,
sanft reizende Eigenschaft... In diesem Grade ist sie als Umgebung, sei
es als Kleid, Vorhang, Tapete, angenehm... So ist es der Erfahrung
gemäss, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck macht. Daher es auch in der Malerei der beleuchteten und wirksamen
Seite zukommt... Das Auge wird
erfreut, das Herz ausgedehnt, das
Gemüt erheitert, eine unmittelbare
Wärme scheint uns anzuwehen...»
Goethe: aus Farbenlehre (Ausz., Abs. 765 -769)
Der Bund kurz erklärt
Die neuste Ausgabe der Broschüre «Der
Bund kurz erklärt» liegt vor und ist kostenlos bei der EDMZ in Bern erhältlich.
Trotz des Umfangs von 80 Seiten stimmt
die Bezeichnung «kurz erklärt» nach wie
vor. Mit einem Minimum an Text wird den
Leserinnen und Lesern auf leicht verständliche Weise ein rascher Überblick
über das Funktionieren unseres Staatswesens geboten. In der klar strukturierten
Broschüre finden sich neben vielen Grafiken, Organigrammen und Fotos auch
Interviews mit den sieben Mitgliedern des
Bundesrates, mit der Bundeskanzlerin,
den Präsidenten von National- und Ständerat sowie mit dem Bundesgerichtspräsidenten.
(hf)
Die Gratis-Broschüre liegt im Bundeshaus
und im Berner Käfigturm, dem neuen
Politforum des Bundes, auf und kann ausserdem über folgende Adresse bezogen
werden:
Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
EDMZ, (BUKU 2000), 3003 Bern
Fax: 031 325 50 58;
Internet: www.admin.ch/edmz
Als Daniel Düsentrieb zu Mickey
Ein weiterer Superzug setzt einen Fuss in
die Schweiz: Ab Fahrplanwechsel am
28. Mai garantiert der «Thalys» eine tägliche Verbindung von Genf (ab 6.41 Uhr)
nach Brüssel (an 11.57 Uhr) und umgekehrt (Brüssel ab 16.19 Uhr/Genf an
21.35 Uhr). Der Zug umfährt Paris, hält
aber im Disneyland in Marne-la-Vallée
und im Pariser Flughafen Roissy/Charles-
de-Gaulle. Zu Mickey Mouse gelangt man
in nur 3 Stunden 37 Minuten, in die Hauptstadt Europas in 5 Stunden 16 Minuten.
Der Zug verkehrt vorerst während des
Sommers. Sind die Passagierzahlen befriedigend, wollen die SBB und die «Thalys»-Gesellschaft den Zug ins feste Fahrplanprogramm aufnehmen und eventuell
sogar bis ins Wallis verlängern. (pd SBB)
Das Deutsche Museum für Kommunikation in Berlin eröffnet
Das von der Deutschen Post und der
Deutschen Telekom getragene Museum
für Kommunikation in Berlin eröffnete
Ende März seine Tore für die Besucherinnen und Besucher. Im wilhelminischen
Bau an der Leipziger Strasse ist seither eine neue Dauerausstellung zur Geschichte
der Kommunikation zu sehen (die Personalzeitung berichtete in einem Farbbeitrag
darüber). Der Rundgang beginnt im zentralen Lichthof, in dem drei Roboter be-
grüssen und informieren, und führt auf die
Galerie des Erdgeschosses. Dort fordern
einzelne Stationen auf, spielerisch miteinander zu kommunizieren. Die Schatzkammer im Untergeschoss zeigt 17 ausgewählte
Besonderheiten, allen voran die berühmteste
Briefmarke der Welt: die Blaue Mauritius.
Die Themengalerien und Sammlungssäle
im ersten und zweiten Obergeschoss beschäftigen sich mit zentralen Fragen der
Kommunikationsgeschichte.
(hf)
24
Magazin
Die Post Nr.5/2000
Neue liechtensteinische Wertzeichen
Günstige Fahrräder an über 60 Börsen:
Der Velobörsenkalender 2000 der «IG Velo» ist da!
Jedes Jahr im Frühling bricht mit den Blumen auch die Lust am Velofahren hervor.
Wer jetzt noch ein günstiges Fahrrad
braucht, geht mit Vorteil an eine Velobörse. Hier finden sich nicht nur gute Velos
zu realen Preisen, sondern eventuell
auch Abnehmer für das eigene Occasionsmodell.
Foto: IG Velo
einem Angebot von rund 20 000 Fahrzeugen aller Kategorien aus.
Für Kaufwillige besonders interessant ist
die Tatsache, dass immer mehr professio-
wasser hat aufgrund seines umfassenden
Engagements für Natur und Umwelt seine
Werke als Sujets für drei Briefmarken zur
Verfügung gestellt, wobei er auf Honorare
zu Gunsten einer Umweltorganisation
verzichtet habe. Diese drei Liechtensteiner
Marken seien für Sammler und Kunstfreunde zweifellos eine eigentliche
Kostbarkeit; sie vermöchten einer verantwortungsvollen Umweltpolitik weiteren
wertvollen Auftrieb zu verleihen, heisst es
in der Broschüre.
Drei weitere Briefmarken Liechtensteins
zeigen Motive, die aus paar hundert Friedensbildern behinderter Künstlerinnen
und Künstler für eine Briefmarkenausgabe
«Frieden 2000» ausgewählt worden sind.
Die Darstellungen Friedenstaube, Weltfrieden und Regenbogen wurden von
gelähmten Künstlern z. T. mit dem Mund
gemalt.
Die Firma Hélio Courvoisier in La Chauxde-Fonds hat – wie schon verschiedene
liechtensteinische Wertzeichen früherer
Ausgaben – die Europa-Briefmarke sowie
die drei «Friedensbriefmarken» in mehrfarbigem Raster-Tiefdruck hergestellt.
Den farbigen kombinierten Stahlstich-/Raster-Tiefdruck der Hundertwasser Sujets besorgte die Österreichische
Staatsdruckerei.
(hf)
Verkehrshaus der Schweiz in Luzern
Foto: Verkehrshaus
Ein «Gnom» zeigt sich dem Publikum
Bei der Restaurierung der ersten Zahnraddampflok der Schweiz in der Halle Schienenverkehr beschreitet das Verkehrshaus
der Schweiz in Luzern neue Wege: Nicht
im Versteckten, nicht in einer «Zutritt verboten»-Zone, sondern inmitten der Besucher und Besucherinnen und mit Hilfe der
Dampfgruppe der Oensingen-Balsthal-
Bahn wird der «Gnom»
während den nächsten
zwei Jahren in seine
Einzelteile zerlegt und
restauriert. Interessierte
erhalten einen Blick in
das Innere, in die Funktion und in die Geschichte einer einmaligen Dampflok.
Der Gnom wurde von
Niklaus
Riggenbach
1870 gebaut und diente
bis 1902 als Transportbahn zwischen
Ostermundigen und den Steinbrüchen am
Ostermundiger Berg. Seine Einzigartigkeit
besteht darin, dass er zwischen Adhäsionsund Zahnradantrieb wechseln konnte. Nach
einem bewegten Lokleben endete der
Gnom 1979 als Schmuckstück vor der
Hauptwerkstätte der SBB in Olten. (hf)
Insgesamt dürfte das Angebot an Fahrrädern
und Zubehör noch nie so gross gewesen sein
wie in diesem Jahr. Die IG Velo geht von
Die Velobörse hat sich in den letzten Jahren von einem Insider-Anlass
zur Publikumsveranstaltung mittlerer
Grösse entwickelt. Nebst der «IG Velo»
führen längst auch andere Organisationen
Börsen durch – häufig auch zur Aufbesserung der Vereinskasse.
Der aktuelle Velobörsenkalender der IG
Velo ist auch auf dem Internet abrufbar:
http://www.igvelo.ch/boersen.html
Erfolgreicher Kerzenverkauf
150 000 Franken für die Kinderhilfe
der Glückskette
«Kinder sind das Licht der Welt, die Hoffnung und die Zukunft»: mit einem Song
von Ray Charles und einem TV-Spot unterstrich die Warenhausgruppe Manor zum
Jahrtausendwechsel ihr Engagement für
die Kinder der Welt.
Symbolisch wurden zudem in allen ManorGeschäften Weihnachtskerzen verkauft, deren
gesamter Erlös von
150 000 Fr. der Kinderhilfe der Glückskette überwiesen wurde.
Seit ihrer Gründung hilft die Glückskette
Kindern und deren Müttern in armen
Ländern und unterstützt dabei Projekte zur
Ernährung, Gesundheit, Schulung und
zur beruflichen Ausbildung. Ein Fünftel
des Geldes wird zur Unterstützung von
Kindern, deren Familien sich in prekären
finanziellen Verhältnissen befinden, hier
in der Schweiz eingesetzt.
Sprachferien und Feriencamps
in der Schweiz
Fremdsprachen in
den Ferien erlernen
macht Spass
Fremdsprachen erlernen macht Spass
und ist eine wertvolle Bereicherung.
Die Schweiz mit ihrer landschaftlichen
und sprachlichen Vielfalt eignet sich
gut, in den Ferien eine andere Sprache,
eine andere Region sowie Menschen
aus aller Welt kennen zu lernen.
Schweizer Privatschulen und Feriencamps in allen Landesteilen bieten
Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit gezieltem Unterricht
und trendigen Angeboten an Sport und
Ausflügen die gewünschte Sprache mit
Freude anzueignen.
Sämtliche Schulen bieten auch Internet-Kurse an, wie Schweiz Tourismus
mitteilt. Der Vormittag sei dabei dem
Sprachunterricht, der Nachmittag der
Freizeit gewidmet. Die aktualisierte
Broschüre «Sprachferien und Feriencamps in der Schweiz» von Schweiz
Tourismus beinhaltet über 70 Pauschalangebote für Sprachferien in
Städten, an Seen und in den Alpen.
Ebenso können diese Angebote
schnell und einfach auf der Website www.MySwitzerland.com von
Schweiz Tourismus abgerufen und
gebucht werden. Gratis-Telefonnummer: 00800 100 200 30. (st/hf)
Zusammen mit erfahrenen Schweizer
Hilfswerken wurden so letztes Jahr 19 Projekte in 14 Ländern unterstützt. In den vergangenen zehn Jahren hat die Glückskette
für mehrere zehtausend KInder 311 Hilfs-
programme in 64 Ländern im Gesamtbetrag von 23 Millionen Franken finanziert
Auch Kosovohilfe greift: Vor einem
Jahr führte die Glückskette einen Sammeltag für den Kosovo durch, der den
Rekordbetrag von rund 50 Mio Fr. einbrachte. Davon sind bereits 32 Millionen
für Soforthilfe eingesetzt worden. Es konnten u. a. 3000 Häuser wieder aufgebaut
und/oder bewohnbar gemacht werden. (hf)
Foto: Glückskette
Fast zeitgleich mit der Schweizerischen
Post gibt auch die Postwertzeichenstelle
des Fürstentums Liechtenstein seine
Europa-Marke und andere Wertzeichen
heraus. Am 9. Mai sind im kleinen Nachbarland insgesamt sieben Wertzeichen in
den Verkauf gelangt.
Zur Gewinnung eines gemeinschaftlichen
Motivs aller Europamarken 2000 hat
«Post-Europ» einen Wettbewerb ausgeschrieben. Sieger wurde der Franzose
J.-P. Cousin mit seinem Vorschlag «Jugend
baut an Europa.» Die Briefmarke zu
1.10 Fr. zeigt fröhliche Kinder, die einen
Turm bauen aus Sternen, die auch an die
Europa-Flagge erinnern. Die EuropaMarke strahlt denn auch Optimismus,
Zukunftsglaube und Zukunftsfreude aus.
Die Weltausstellung «EXPO 2000» findet
vom 1. Juni bis 31. Oktober in Hannover
statt. Unter dem Motto «Mensch – Natur –
Technik» werden Lösungsansätze in Frage gestellt, wie die Lebensqualität der
Menschen verbessert werden kann, ohne
gleichzeitig die Umwelt und die natürlichen Ressourcen für künftige Generationen zu gefährden oder zu zerstören. Das
Thema des Liechtensteiner Pavillons wird
«Umwelt und Entwicklung» sein. Der
kürzlich verstorbene international bekannte Künstler Friedensreich Hundert-
nelle Händler die Velobörsen als Absatzmarkt für Vorjahresmodelle und Restposten entdecken. Auf diese Weise kommen
nagelneue Velos zu Preisen in den Verkauf,
die nicht nur günstig, sondern von Fall zu
Fall auch handelbar sind. So stehen an den
Börsen leicht angerostete Drahtesel neben
gut erhaltenen Kinderrädern und funkeln-
Foto: Schweiz Tourismus/Rolf Neeser
Jugend baut an Europa
Der alljährlich erscheinende Velobörsenkalender der «IG Velo» verzeichnet
wiederum eine Rekordzahl von Börsen:
Er listet über 60 Veranstaltungen in
18 Kantonen auf, an denen Occasionsvelos gekauft, aber auch verkauft werden
können. Die meisten Anlässe finden noch
bis Ende Mai statt; einige weitere folgen
im September 2000.
den Neuvelos. Dass hier die Wahl zur Qual
wird, macht den Reiz einer Velobörse gerade erst aus. Hinzu kommen vielerorts
weitere Angebote wie Zubehör, Velovignetten, Kartenmaterial und Ersatzteile.
Auch dem geselligen Aspekt wird vielerorts Rechnung getragen, so dass die
Velobörse zu dem Anlass wird, an dem
sich viele Leute auf die Velosaison so
richtig einstimmen können.
Dieses Frühjahr übergaben Vertreter der Manor-Warenhausgruppe in
Lausanne der Glückskette einen Cheque von 150 000 Franken.
V.l.n.r.: Glückskette-Präsident Guillaume Chenevière, Radio- und Fernsehmoderator Jean-Marc Richard, Glückskette-Chef Félix Bollmann und
«Placette»-Direktor Alain Genton.
Cartoon
Sicherheit im Strassenverkehr
Hier sehen Sie das interessanteste Modell des vergangenen Automobilsalons!
von Marc-Antoine Bombail
Der Wagen verfügt
über ein revolutionäres
Armaturenbrett –
eine Weltneuheit!
Das Tachometer zeigt nicht mehr die
Geschwindigkeit in Stundenkilometern an,
sondern den Betrag der BUssen bei
Geschwindigkeitsüberschreitungen.
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Seele and Geist
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