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Ein Unternehmen wie ein Baum - Blum Holzbau

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Ausgabe Nr. 4 | Frühjahr/Sommer 2012
BLUM
HOLZBAU
Ein Unternehmen wie ein Baum
Wir wachsen langsam und beständig, bilden ausreichend und
tief greifende Wurzeln, so dass
wir auch stürmische Zeiten gut
überstehen.
Liebe Kunden, Freunde und Interessenten es ist schon etwas her,
dass wir uns zu Wort gemeldet
haben.
Bedingt durch die hohe Nachfrage haben wir uns auf das Tagesgeschäft konzentriert, um unsere
Kunden zufrieden zu stellen
Doch jetzt ist es soweit, Sie halten
die 4te Ausgabe in Händen.
Die vergangenen 12 Monate waren die umsatzstärkste Zeit in
unserer fast 25 jährigen Unternehmensentwicklung. Die stetig
steigenden Anfragen, Kundenerwartungen und die zunehmenden
Wünschen nach ausgefallenen
Sonderlösungen erforderten umfangreiche betriebliche Umstruk-
turierungen und die personelle
Verstärkung in der Fertigung wie
auch in den Bereichen Planung
und Bauleitung.
Unsere Fertigung haben wir um
eine Großballenanlage erweitert. Mit dieser Anlage können
die Bauelemente mit Zellulosedämmung gefüllt werden. Die
Befüllanlage ist in den gesamten
Fertigungsprozess integriert, um
alle Vorteile der Automatisierung
zu nutzen und um flexibel auf verschiedenste Dämmanforderungen
zu reagieren.
Aufgrund der zahlreichen Anfragen haben wir das Entwurfsteam
weiter verstärkt und können jetzt
noch detaillierter auf die Kundenwünsche eingehen. Gleichzeitig
wurde das Planungs- und Bauleitungsteam ergänzt.
Alles aus einer Hand mit festen
Ansprechpartnern – das ist die
Basis für Sicherheit und Kontinuität. Dies zeigt das letzte Vierteljahrhundert und so soll es für die
nächsten 25 Jahre weitergehen.
Dabei kommt es bei uns nicht auf
die Größe des Projektes an. Ob es
sich um einen „kleinen“ Anbau,
eine Aufstockung, um ein großzügiges Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt handelt, wir liefern
und leisten Kreativität, Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit und Handwerksqualität.
Ihr Christoph Blum
Inhalt
5. Holzhaus-Bustour
22. September 2012
Über den Tellerrand –
Vorarlberger Holzbaukunst........... 2
Atelierhaus in
Höhr-Grenzhausen........................... 4
Schliessen einer Baulücke.......... 8
Klein und fein................................. 10
Unser Haus des Monats
Personalien ................................... 12
Wohnhaus in Neuwied-Gladbach
Bauzeit: März bis Oktober 2011
Unsere Isoblow
Grossballenanlage........................ 12
Impressum ..................................... 12
1
Über den Tellerrand
Der Voralberg gilt auch heute noch
in Europa als markantes Zentrum
der Architektur. Maßgeblichen
Anteil an diesem Stellenwert hatte eine kleine, locker zusammengeschlossene Gruppe, die schon in
den 80ziger Jahren Wohnhäuser
und ganze Siedlungen vorzugsweise in innovativer Holzkonstruktion erstellten.
Der Bekanntheitsgrad diese Gruppe wurde drastisch verstärkt, da-
Auch das (Holz-)Rad muß nicht
neu erfunden werden. Die Holzbaukunst im Voralberg hat für uns
Leitbildfunktion, an der wir uns
immer wieder gerne orientieren,
um unseren Auftraggebern / Baupartnern eine harmonische und
perfekte Leistung zu liefern.
Die „Voralberger Bauschule“ mit
dem Anspruch der Erneuerung
einer alltagstauglichen Baukultur
ist aus unserer Sicht nachahmens2
wert und deshalb für uns ein Leitmotiv: Gemeinsam mit unseren
aufgeschlossenen Bauherren, unseren kreativen Architekten und
begabten Handwerkern erstellen
wir zeitlose Holzbauarchitektur
zum Leben.
Für Sie zum Nachvollziehen, was
uns an der „Voralberger Bauschule“ so fasziniert - nun ein kleiner
Abriss zur Entstehung und Entwicklung:
durch, dass der österreichische
Berufsverband der Architekten
sich gegen diese Baugruppe zu
Wort meldete. Grund der „Formation“ war, dass die meisten
Mitglieder der Gruppe „unbefugt“
arbeiteten, da sie nicht Mitglied
der Architektenkammer waren.
Bedingt durch die Eskalation im
Jahre 1984 formierte sich aus der
Gruppe ein Verein mit dem Namen: Voralberger Baukünstler.
Gemeindezentrum
St. Gerold
Planung:
cukrowicz.nachbaur
architekten, Bregenz (A)
Fotografie:
schiessfotografie
hanspeter schiess
trogen (CH)
Ausführung:
Zimmerei Berchtel, Schnifis (A)
Heiseler Zimmerei Gmbh & Co. KG,
Sonntag (A)
Sonntag & Nigsch Holzbau, Blons (A)
Dieser Rückblick beschreibt eindrucksvoll die grundsätzliche
Haltung, so wie den sozialen und
beruflichen Ethos der Mitglieder,
der sich auch in den Bauten wieder findet.
Um 1980 war die Architektur dieser Gruppierung noch eine Randerscheinung. Doch rund 10 Jahre
später wurde der Status der kulturpolitisch anerkennenswerten
Kraft sichtbar und für die Region
zur Identitätsbildung. 1991 wurde der Gruppe der internationale
Kunstpreis des Landes Voralberg
zugesprochen.
Die charakteristische Stärke der
Voralberger Architekturszene ist
in der struktiven Auffassung des
Bauens, in der Raumentfaltung,
der Konstruktionsauffassung und
der Distanz zwischen Wohngebrauchswert und repräsentativem
Formalismus zu sehen.
Mit vielleicht etwas mehr Charme
und
Durchsetzungsvermögen
haben die Architekten hier alle
Komponenten des Bauens in den
„Griff“ bekommen, die beim Bauen eine Rolle spielen. Die im Kern
intakte Bauhandwerkstradition ist
den Ansprüchen gefolgt und hat
sie sich zu Eigen gemacht. Besonders im Voralberg trifft man auf
aufgeschlossene Holzbauunternehmen, die in Kooperation mit
Wohnhaus
in Hittisau
Planung:
cukrowicz.nachbaur
architekten, Bregenz (A)
Fotografie:
schiessfotografie
hanspeter schiess
trogen (CH)
Ausführung:
Zimmerei Nenning OEG, Hittisau (A)
Planern an der Profilierung ihrer
Leistungen Interesse haben.
Anscheinend war es nur so möglich, der historischen Bautradition
eine glänzende Zukunftsperspektive zu erarbeiten. Dabei wurden
nicht die Formen, sondern die
abstrakten und gedanklichen Prinzipien der Tradition aktualisiert.
Die Voralberger Bauschule ist zum
Glück keine Schule im konventionellen Sinne. Sie entwickelte
sich aus einer Bewegung von der
Basis, abseits von Akademie- und
Hochschulmief, mit gewolltem
Abstand zum kulturellen und bürokratischen Establishment. Nach
wie vor sind die Voralberger Baukünste keine reine Architektenaufgabe, sondern das Ergebnis der
Synthese aus Baufrauen-, Bauherrenwünschen, planerischer Kreativität, gepaart mit Sachverstand
und umgesetzt von integrierten
Vollbluthandwerkern mit Sinn für
Ästhetik, Qualität und Liebe zum
Detail.
3
Atelierhaus in Höhr-Grenzhausen
Das Künstler-Ehepaar „HegerKaas“ ist mit natürlichen
Rohstoffen sehr verbunden
und baute in unmittelbarer
Nachbarschaft zu ihrem
Wohnhaus eine zweigeschossige puristisch anmutende
Arbeitseinheit.
Aufgrund der beruflichen Neuausrichtung war mehr Platz zum selbständigen, kreativen Arbeiten gefragt. Eine räumliche Erweiterung
als Neubau in direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus bot sich an,
um den betreuungsintensiven keramischen Arbeitsprozessen bes-
Keramikatelier
Skulpturenhof im Eingangsbereich
4
ser gerecht zu werden. Mit relativ
gefestigten Ideen und den ersten
Zeichnungen wurde ein echter
„Bau-Partner“ gesucht, der sich
mit Sachverstand und Gefühl der
anstehenden Bauaufgabe widmen
sollte. Bei der Recherche nach
dem geeigneten Fachbetrieb kam
so auch Blum Holzbau ins „Spiel“.
Bei den ersten Kontakten und
Beratungsgesprächen stellte sich
bald heraus, dass hier Gleichgesinnte aufeinander trafen. In
den sehr konstruktiven Planungsgesprächen, wie Herr Heger die
Meetings im Nachhinein nennt,
Carport
WC
Kochen
Wohnen
Schlafen
wurde die ursprüngliche Idee
„nur“ eingeschossig zu bauen um
das heutige Erdgeschoss erweitert.
Die kantige Architektur mit
Flachdachkonstruktion ist der
unmittelbaren
Nachbarschaft
des Wohnhauses aus den 60ern
Zurückgesetzte Einganstür
A
Dachterrasse
geschuldet, denn die Bauherren
haben ein Faible für die reduzierte
Formensprache. So ist der Baukörper in den Hang eingegraben
und das Erdgeschoss springt der
Hangneigung folgend zurück. Die
nach Süden gerichtete Fassade ist
fast vollständig verglast und das
Erdgeschoss schließt mit der Terrasse zum Basisgeschoß ab. Dies
hat den Vorteil der natürlichen
Belichtung beider Ebenen, die mittels integrierten Jalousien je nach
Tageslichtbedarf gesteuert wird
und sie verbindet die Innenräume
mit der Ausstellungsfläche unter
Grundriss
freiem Himmel. Hier kommen die
Skulpturen und Großgefäße besonders gut zur Geltung und vermitteln den Besuchern und Kunden einen direkten Eindruck ihrer
Wirkung.
Um den Bezug zu dem natürlichen
Werkstoff Ton, aus dem die
Fassade Eingangsbereich
5
Gartenansicht Südseite
Kunstgegenstände entstehen, zur
Arbeitsstätte herzustellen, sollten
natürliche und nachwachsende
Baustoffe vorrangig zum Einsatz
kommen. So ist der gesamte
Kubus weitestgehend aus dem
Baustoff Holz erstellt, bis auf den
Betonwinkel im hinteren Gebäudebereich, um den Erddruck auf
zu nehmen. Der natürliche und
warme Farbton der Holzfassade
Glasfassade Atelier
6
in Verbindung mit den akzentuierten Fassadenöffnungen stimmt
Kunden und Besucher auf das Ursprungsmaterial der Kunstgegenstände ein.
Das Keramikatelier im Untergeschoss wird ergänzt durch ein
Büro und ein Grafikatelier in der
oberen Etage. Um eine gegenseitige Beeinträchtigung beider Ebenen auszuschließen sind sie nicht
direkt miteinander verbunden.
Denn die handwerkliche Umsetzung der Großkeramiken bedingt
eine Separierung vom staubfreien
Grafikatelier.
Energetisch ist das Atelier-Haus
autark und erfüllt die Anforderungen der gültigen EnEV.
Vita von Emil Heger
1961Geboren
1986-88 Studienaufenthalt in Japan
1991
Meisterprüfung als Keramiker
1990-93 Kunststudium am Institut für künstlerische Keramik,
Fachhochschule Rheinland-Pfalz, Höhr-Grenzhausen
1992-04 Werkstattgemeinschaft „Keramikgruppe Grenzhausen“,
Höhr-Grenzhausen
1995
Mitgliedschaft im BBK Rheinland – Pfalz
1999-2004 Lehrtätigkeit am Institut für künstlerische Keramik,
Höhr-Grenzhausen und an der Justus-Liebig-Universität,
Giessen
2004-06 Aufbau und Leitung des Kompetenzzentrums für Gestal
tung, Fertigung und Kommunikation, Handwerkskammer
Koblenz
seit 2006 Eigenes Atelier in Höhr-Grenzhausen
2009
Lehrauftrag am Institut für künstlerische Keramik,
Höhr-Grenzhausen
Adresse und Öffnungszeiten des Ateliers, der Ausstellung
Keramikatelier Emil Heger
Buchenweg 6
56203 Höhr-Grenzhausen
Fon/Fax 02624-7417
Besuche nach telefonischer Vereinbarung
Fassade mit Eckenfenster
Strassenverlauf
Strassenansicht
Wohn- und Atelierhaus
CH. Blum Holzbau GmbH
Holzhaus Niedrigenergiehaus Passivhaus
Riemenschneiderstraße 2
56566 Neuwied-Gladbach
Tel.: 02631/9244-0 Fax.: -19
www.blum-holzhaus.de
info@blum-holzhaus.de
Strassengrenze
PLANUNG
Nordansicht
M 1:100
17.06.2010
vorhandenes
Gelände
Ostansicht
Wohn- und Atelierhaus
PLANUNG
Ostansicht
M 1:100
17.06.2010
vorhandenes Gelände
CH. Blum Holzbau GmbH
Holzhaus Niedrigenergiehaus Passivhaus
Riemenschneiderstraße 2
56566 Neuwied-Gladbach
Tel.: 02631/9244-0 Fax.: -19
www.blum-holzhaus.de
info@blum-holzhaus.de
Fassade mit Eckausbildung der Glasfassade mit verdecktem
Sonnenschutz
Südansicht Variante 2
Wohn- und Atelierhaus
CH. Blum Holzbau GmbH
Holzhaus Niedrigenergiehaus Passivhaus
Riemenschneiderstraße 2
56566 Neuwied-Gladbach
Tel.: 02631/9244-0 Fax.: -19
www.blum-holzhaus.de
info@blum-holzhaus.de
Strassengrenze
PLANUNG
Südansicht 2
M 1:100
17.06.2010
vorhandene
s Gelände
Weg / Ra
mpe
Westansicht
7
Schliessen einer Baulücke
Gekonnte Baulückenschließung und Aufstockung mit mehr Wohnraum aus einer Hand, im Moseltal.
Vorher
Nach dem Umbau
Die Hausbesitzer benötigten mehr
Wohnraum und waren auch mit
der Anmutung der Flachdachgarage in der Hauszeile unzufrieden.
Nach umfassender Recherche,
wer der richtige Baupartner sein
könnte, wurde man auf uns auf-
Anbau
8
Bestand
merksam. Nach der eingehenden
Analyse der Ist-Situation und der
Fixierung der Bauherrenwünsche
hatten wir die passende Idee: eine
zweigeschossige Aufstockung der
Garage in Holzrahmenbauweise.
Damit ließen sich nicht nur der
Anbau
Wunsch nach mehr Wohnraum
und die Schließung der Baulücke
auf einen Nenner bringen, auch
die gut erhaltene Bausubstanz
der Garage konnte so als Basis
genutzt werden. So entstand ein
moderner Neubau, der sich gut an
Bestand
die historisch gewachsene Bebauung der Nachbarschaft anpasst.
Zu Beginn der Planungsphase
wurde die Denkmalschutzbehörde
kontaktiert und die erforderlichen
Genehmigungen eingeholt.
Zur Straßenseite hin erhielt das
bestehende, massive Erdgeschoss
eine Aufstockung in Form von
zwei zusätzlichen Vollgeschossen.
Auf der mit Blick zur Mosel liegenden Rückseite entstanden sogar
vier neue Geschosse, da hier vom
Erdgeschoss aus ein neues Treppenhaus integriert wurde, dessen
Konstruktion über Stahlstützen vor
dem Kellergeschoss abgefangen
wurde. Die rückwärtige Fassade
ist charakterisiert durch große
Glasflächen. So ist nicht nur jederzeit ein ungehinderter Blick auf die
Mosel möglich, auch die Architektur wirkt dadurch leicht und hell.
Optisch ergibt sich so der Eindruck
eines großen Erkeranbaus. Insgesamt entstanden durch die neuen
Aussenansicht Strassenseite
Geschossebenen rund 92 m² zusätzliche Wohnfläche. Das offen
gestaltete Obergeschoss beherbergt eine geräumige Küche mit
angrenzendem Essbereich, von
dem durch das offene, verglaste
Treppenhaus der Blick über die
Mosellandschaft schweift. Unter
Offene Architektur Richtung Garten und Moselseite
dem Dach befinden sich zwei Kinderzimmer und ein Bad. Moselseitig vorgelagert ist noch eine Dachterrasse, die vom Flur und hinteren
Kinderzimmer aus zugänglich ist.
Die Verbindung zwischen Oberund Dachgeschoss schafft eine
Wendeltreppe.
Besonders hoher Wert wurde
auch auf die Optik gelegt. Bei allen sichtbaren Bauteilen im Gebäudeinneren kamen weitgehend
rissfreie, äußerst trockene und
verleimte Hölzer zum Einsatz. Die
hoch gedämmte Gebäudehülle
wurde diffusionsoffen, atmungs-
aktiv und trotzdem extrem luftdicht ausgeführt. Nach Fertigstellung des Gebäudes wurde der bei
Blum Holzbau standardmäßige
Blower-Door-Test durchgeführt
und mit Bravour bestanden.
Interne Verbindungen
9
Klein und fein
Umbauten, Aufstockungen, Erweiterungen à la Blum
Mehr gemütliche Wohnfläche und ein „Versteck“
Die Eigentümer eines Bestandsobjektes mit rund 120 m² Wohnfläche wünschten sich eine Wohnraumerweiterung im Erdgeschoss
und einen darüber liegenden
„Rückzugsort“. Die Wohnraumerweiterung sollte einhergehen mit
einem anspruchsvollen Innenausbau in warmen und natürlichen
Farbtönen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz.
Die Aufgabenstellung wurde
gelöst durch einen Anbau mit
Pultdach, verbunden mit dem Bestandsobjekt. Das Pultdach nimmt
dabei den gewünschten „Rückzugsort“ in Form einer Galerie auf.
In beiden Etagen hat man durch
die großzügige Verglasung freien
Blick auf die Terrasse.
Abgerundet wird die Raumwirkung durch einen hellen Birkenholzboden. Ein rustikaler Kaminofen sorgt für Vorfreude auf
behagliche Wärme an frostigen
Wintertagen.
Gemäß den vom Kunden gewünschten Farbtönen im Aussenbereich, ist die Fassade bis zur
Traufe in Lärchenholz ausgeführt.
Die Giebelflächen sind zurückhaltend in hellgrau gestaltet. Die waagerechte Schalung gibt dem Haus
eine sehr moderne Anmutung.
Großzügigkeit auf zwei Etagen
Der hier vorgestellte Anbau resultiert aus dem Wunsch einer Familie nach mehr Fläche, Ausblick und
Komfort. Auf der Rückseite des
Hauses wurde ein fast vollständig
verglaster Anbau mit einem Flach-
10
dach realisiert. Eine besondere
Herausforderung für unsere Tragwerksplaner war es, großzügige
Übergänge vom Bestandsbau zum
neuen Anbau zu schaffen. Auf beiden Etagen wurden, auf jeweils
mehr als 30 m² Fläche, fließende
Übergänge von alt nach neu realisiert.
Die großen Fensterflächen werden
mittels Bus-gesteuerten ElektroRaffstors beschattet oder lassen,
je nach Bedarf, viel Tageslicht und
Wärme in den Innenraum strömen.
Mehr Fläche, eine Terrasse und überdachte
Stellplätze standen auf dem Wunschzettel
Um diese Wünsche perfekt realisieren zu können, wurde zuerst,
durch gezielten Abriss und die
Ertüchtigung des alten Garagengebäudes, eine solide Grundlage
für die Erweiterung geschaffen.
Zusammen mit dem großzügigen
Verbindungselement zum Bestandsgebäude kann sich die Familie heute über 47 m² mehr Raum
auf zwei Ebenen freuen.
Der moderne Anbau beherbergt
die Küche mit Essbereich sowie
den Wohnraum mit gemütlicher
Kaminecke.
Dem Obergeschoss vorgelagert ist
die großzügige, in solider Stahlkonstruktion ausgeführte Terrasse
mit natürlichem Holzbelag. Sie
dient gleichzeitig als Überdachung
der Stellplätze und ist durch eine
geradläufige Treppe direkt mit der
Parkebene und dem Garten verbunden.
Doppelhaushälfte vergrößert (Architekt: A. M. Schwickert)
Wohnraum farbenfroh erweitert
Die Bewohner einer 60er Jahre
Doppelhaushälfte
wünschten,
bedingt durch weiteren Familienzuwachs, mehr Platz zum Wohnen
und zusätzlichen Freiraum für die
Kinder. Unser Planungsteam realisierte die Anforderungen durch einen zweigeschossigen, markanten
Quader. Das intensiv rote Obergeschoss scheint zu schweben.
Die Erdgeschosserweiterung mit
großzügigen Glasflächen verbindet optisch innen mit außen. Auf
der Giebelseite ist der Anbau im
Erdgeschoss geschlossen, dafür
springt das Obergeschoss elegant
vor die Fassade des Altbaus.
Der Innenraum des Anbaus ist
durch ein fest eingebautes Sideboard unterteilt. Die Kinderzimmer
befinden sich im Obergeschoss.
11
Personalien
In vielen wichtigen Bereichen: Vormantage im Werk, Baustelle, Planung
und Verwaltung wurde unser Team erneut verstärt.
Matthias Krautkrämer
Jochen Lau
Armin Thur
Julia Wiebe
Zimmerer
• Montage Baustelle
Zimmerermeister
• Werkplanung
• Arbeitsvorbereitung
• Bauleitung
Architekt
• Beratung
• Entwürfe
• Planung
Auszubildende
• Zentrale
Unsere
Grossballenanlage
Großballenanlage – das Herzstück der Einblastechnik
Mit dieser Anlage lässt sich Zellulosedämmstoff einblasen. Somit
können wir nun ergänzend zu den
bewährten Dämmmaterialien aus
Steinwolle und Holzfasern die
Dämmung mit Zellulose anbieten.
Die Großballenanlage ist das
Herzstück der Einblastechnik mit
der die ISOCELL-Zellulosedämmung eingebracht wird.
Zellulosedämmung ist aktives
Recycling, aktiver Umweltschutz
und eines der ältesten und be-
12
werteten Dämmverfahren. Papier
ist eines der am meisten wiederverwerteten Rohstoffe. Neben der
Sammlung aus den Haushalten
werden auch die Reste aus Druckereien, Verlagen und der Verpackungsindustrie fast vollständig
wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt. Einer dieser
Recycling-Produktionslinien ist die
Herstellung von Dämmstoffen aus
Altpapier.
AW 55 2S
AW 55 1S
U- wert: 0,148 W/m²K
• Gipskarton- Bauplatte 9,5 mm
• OSB/4 Holzwerkstoffplatte
15 mm
• Konstruktionsvollholz 60 mm
• Holzfaserdämmung 50 mm
• OSB/4 Holzwerkstoffplatte 15 mm (luftdichte Ebene)
• Konstruktionsvollholz 180 mm
• Zellulosedämmung
eingeblasen 180 mm
• Massivholzschalung
waagerecht 27 mm
• Holzfaserdämmplatte als
Putzträgerplatte 60 mm
• Fassade: Holzfassade oder
Mineralischer Außenputz
der Farbgruppe 1
U- wert: 0,148 W/m²K
• Gipsfaserplatte 10 mm
• OSB/4 Holzwerkstoffplatte
15 mm (luftdichte Ebene)
• Konstruktionsvollholz 240 mm
• Zellulosedämmung 240 mm
• Massivholzschalung
waagerecht 27 mm
• Holzfaserdämmplatte als
Putzträgerplatte 60 mm
• Fassade: Holzfassade oder
Mineralischer Außenputz
der Farbgruppe 1
Impressum
Die Zeitschrift „HausZeitung“ ist ein eigenes
Medium der Ch. Blum Holzbau GmbH
Riemenschneiderstraße 2
56566 Neuwied-Gladbach
Fon 0 26 31- 92 44 - 0 · Fax 0 26 31- 92 44 -19
info@blum-holzhaus.de · www.blum-holzhaus.de
Verantwortlich für die Inhalte zeichnet sich
Geschäftsführer Christoph Blum
Layout: Woelke Design · www.woelke-design.de
Fotos: Jaqueline Felix · www.felix-fotografie.de
schiessfotografie, hanspeter schiess, trogen (CH)
und Blum Holzbau
Text: PR-Büro & Redaktionsservice
Dipl.Ing./Ma.Kfm. Dietmar Haucke
www.creativ-pr.de · Blum Holzbau
vorarlberger holzbau_kunst
Auflage: 1000
Gedruckt auf 100% Altpapier
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Kategorie
Seele and Geist
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