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Aus der Industrie
RISIKOGRUPPEN IMPFEN
DIABETES TYP 1
Neue STIKO-Empfehlung Neue Therapieoption Tresiba
Rund 1,6 Millionen Menschen sterben jedes Jahr weltweit infolge einer Pneumokokken-Infektion. Pneumokokken-Erkrankungen stehen damit an Nummer eins der impfpräventablen Todesursachen. Eine erhöhtes Infektionsrisiko haben
neben Säuglingen und Kleinkindern vor allem Erwachsene
über 60 Jahre und bestimmte Risikopatienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes. Eine Schutzimpfung, etwa
mit dem 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff PCV
13 (Prevenar), kann einer Infektion mit dem bakteriellen Erreger vorbeugen. Die Ständige Impfkomission (STIKO) des
Robert Koch-Instituts empfiehlt deshalb in ihren aktuellen Impfempfehlungen, PCV 13 als eine Option zur
Immunisierung von Risikopatienten
ab fünf Jahren gegen PneumokokkenInfektionen. Die STIKO empfiehlt die Pneumokokken-Impfung als Grundimmunisierung für Erwachsene ab 60 Jahren
sowie als Indikationsimpfung für Risikopatienten ab fünf
Jahren. Prevenar 13 immunisiert gegen die Serotypen 1, 3, 4,
5, 6A, 6B, 7F, 9V, 14, 18, 19A, 19F und 23F, die für einen Großteil der Pneumokokken-Erkrankungen verantwortlich sind.
Aktuelle Studienergebnisse verdeutlichen, warum ein möglichst geringes Risiko für Unterzuckerungen zu den Kernanforderungen an eine Insulintherapie zählt. In der ONCE
LONG-Studie wurden 1030 Menschen mit Typ-2-Diabetes
über 52 Wochen entweder mit Insulin degludec (n=773)
oder Insulin glargin (n=257) in Kombination mit Metformin
behandelt. Insulin degludec führte laut der Studie zu einem
signifikant geringeren Auftreten bestätigter nächtlicher
Hypoglykämien im Vergleich zu Insulin glargin (-36 %,
p<0,05). In der BASAL-BOLUS T1
LONG-Studie erhielten 629 Probanden
mit Typ-1-Diabetes einmal täglich entweder Insulin degludec (n=472) oder
Insulin glargin (n=157) in Kombination
mit Insulin aspart als Mahlzeitinsulin.
Dabei traten unter Insulin degludec bestätigte nächtliche
Hypoglykämien signifikant weniger häufig auf als unter Insulin glargin (-25 %, p=0,021). Mit Insulin degludec (Tresiba) steht in Deutschland seit Kurzem ein neues Basalinsulin
zur Verfügung, dessen flaches und stabiles Wirkprofil neue
Möglichkeiten in der Diabetestherapie eröffnen kann.
Quelle: Pfizer Deutschland GmbH, www.pfizer.de
Quelle: Novo Nordisk Pharma GmbH, www.novonordisk.de
VOKANAMET IM DEUTSCHEN MARKT
ACCU-CHEK CONNECT SYSTEM
Zugewinn an Komfort
Mehr als nur eine App
Seit dem 15. August 2014 ist Vokanamet in Deutschland
erhältlich. Das Kombinationspräparat der Janssen-Cilag
GmbH vereint Metformin mit dem SGLT2-Inhibitor Canagliflozin (Invokana), dem einzigen seiner Klasse, der Überlegenheitsdaten gegenüber dem DPP-IV-Inhibitor Sitagliptin
in der dualen Kombination mit Metformin und in der Tripletherapie (Kombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff) vorweisen kann. „Vokanamet bedeutet einen Zugewinn an Komfort, besonders
für die Patienten, die ohnehin
beide Medikationen einnehmen
müssen“, erklärt Professor Guntram Schernthaner, Wien. Angeboten werden zur zweimal täglichen Einnahme vier Wirkstoffstärken: Jeweils mit 50 mg Canagliflozin plus 850 beziehungsweise 1000 mg Metformin oder mit je 150 mg Canagliflozin plus 850 beziehungsweise 1000 mg Metformin. Zur
Beurteilung der klinischen Wirksamkeit und Sicherheit wurde die Bioäquivalenz von Vokanamet im Vergleich zu Canagliflozin plus Metformin bei gleichzeitiger Anwendung als
separate Tabletten bei gesunden Probanden nachgewiesen.
„Mobile Gesundheitslösungen wie mHealth bedeuten mehr
als nur Gesundheits-Apps für das Mobiltelefon“, betonte
Lars Kalfhaus, Roche Diabetes Care, bei einem Pressegespräch auf dem EASD-Kongress in
Wien. Ein Beispiel hierfür ist
das seit kurzem verfügbare webbasierte
Blutzuckermesssystem
Accu-Chek Connect: Es umfasst das
neue Messgerät Accu-Chek Aviva Connect, die
Accu-Chek Connect App und das Accu-Chek Connect
Onlineportal. Hiermit können Menschen mit Diabetes ihre
Messwerte per Bluetooth an die App auf ihrem Smartphone
schicken und auf das Onlineportal übertragen. Eine SMSFunktion ermöglicht das Versenden der Daten an ein anderes Mobiltelefon, etwa von Kindern mit Diabetes an ihre Eltern. Auf die im Webportal gespeicherten Daten haben nur
der Patient und von ihm autorisierte Personen Zugriff; ein
Mitbringen des Messgerätes in die Praxis wird überflüssig.
Die App beinhaltet zudem eine Tagebuchfunktion, hier
können Bewegung, Stress und Mahlzeiten erfasst werden.
Auch der Accu-Chek Bolus Advisor ist in der App enthalten.
Quelle: Janssen-Cilag GmbH, www.janssen-deutschland.de
Quelle: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, www.accu-chek.de
Perspektiven | Deutsches Ärzteblatt | 24. Oktober 2014
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Gesundheitswesen
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